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Guten Morgen Fussball
11.04.2018 - Nach der Überraschung in Rom ist der CL-Titel für Bayern doch jetzt eine Pflichtaufgabe, oder?
April 11, 2018 Nico Pommerenke

Indischer Fußballverband investiert in mobile Scouting-Lösung: Bei 1,3 Milliarden Menschen sollte man eigentlich denken, dass unter ihnen 11 Fußballer mit genügend Talent für internationales Fußball-Niveau zu finden sein müssten. Das Problem für den indischen Verband besteht jedoch darin, nicht überall sein zu können und alle potenziellen Talente zu entdecken. Mit der neuen App, die übrigens von einem 17 jährigen entwickelt wurde, haben die talentierten Nachwuchsspieler nun die Chance, selber auf den Verband zuzugehen. Ein neuer Ansatz und eine Chance, den Fußball in Indien weiter auf international wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen. Ist LinkedIn für Fußballclubs von Bedeutung? Eine schnelle Google-Suche wird viele Artikel über Social-Media-Strategien bringen. So finden sich unzählige Informationen darüber, wie Fußballclubs Twitter, Instagram und Facebook nutzen. Man kann Strategien und sogar detaillierte Aufschlüsselungen darüber finden, wie viele Follower jeder Club hat und wie viel Wert er einer Marke bringen kann, die sie sponsern möchte. Social Media ist von entscheidender Bedeutung. Aber man wird wenig Informationen über das LinkedIn-Profil eines Clubs finden. Es geht nicht nur darum, Nachrichten aus dem Club herauszugeben, und idealerweise nicht nur um neue Partnerschaften oder Sponsoren anzukündigen. LinkedIn ist ein Netzwerk von professionellen Mitarbeitern, die sich verbinden und Geschäfte machen. Und daher ist LinkedIn durchaus ein soziales Netzwerk, das abseits von Datenskandalen, Millionen Fans und Followern und der großen Aufmerksamkeit, für viele Vereine sehr nützlich werden könnte. Nationenwechsel bald möglich? Munir el Hadadi galt einst als Mega-Talent bei Barca und absolvierte sogar ein A-Länderspiel für Spanien. Seitdem ist aber viel zeit vergangen und Hadadi inzwischen ein typischer Leihspieler, der den ganz großen Sprung (noch) nicht geschafft hat. Nun sorgt er andernorts für Aufsehen. Er will an der WM in Russland teilnehmen. Allerdings für Marokko, das Heimatland seines Vaters. Laut FIFA-Reglement ist ein Nationenwechsel nach dem Einsatz für Spanien nicht mehr möglich, El Haddadi hätte von Anfang an für Marokko auflaufen müssen. Am 13. März diesen Jahres stimmte die FIFA dem beantragen Wechsel deswegen nicht zu. Laut CAS-Mitteilung wollen El Haddadi und Marokko diese Entscheidung kippen und ein Urteil vor Mitte Mai erwirken, da bis zum 14. Mai die vorläufigen WM-Aufgebote benannt werden müssen. Einen Termin für eine Anhörung vor dem CAS gibt es noch nicht. Pikantes Detail am Rande: Marokko und Spanien treffen in der Vorrunde der WM am 25. Juni in Kaliningrad in Gruppe B aufeinander.

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