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Guten Morgen Fussball
03.05.2018 - Wer bekommt die WM 2026?
May 03, 2018 Nico Pommerenke

Unsere Vorschau auf Atletico vs. Arsenal: Arsene Wenger sagte vor dem Spiel: „Das Wie spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass wir da hinfahren mit dem absoluten Glauben, es zu schaffen.” Doch nach dem 1:1 gegen Atlético Madrid wird es natürlich eine schwere Aufgabe für Arsenal. Wenger sprach vom „schlimmstmöglichen” Ergebnis, denn er weiß auch, dass Atlético daheim im Wanda Metropolitano seit mehr als drei Monaten kein Gegentor kassiert hat. Die Euro League ist die letzte Chance des Franzosen, sich mit einem Titel zu verabschieden. Es wäre sein erster europäischer Titel. Für Arsenal, nur Tabellenfünfter der Premier League, ist es die letzte Möglichkeit, sich doch noch zur kommenden Saison für die Champions League zu qualifizieren. Die Bedingungen im Hinspiel waren ideal, um mit einem guten Ergebnis nach Madrid zu fahren. Atlético-Profi Sime Vrsaljko hatte schon nach zehn Minuten die Gelb-Rote Karte gesehen. Kurz darauf wurde auch sein Trainer Diego Simeone vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt. Alles schien angerichtet für einen Heimsieg der Gunners. Doch trotz 76 Prozent Ballbesitz, elf Ecken und 24 Torschüssen gelang Arsenal nur ein Tor durch Alexandre Lacazette, bevor der Gegentreffer durch Antoine Griezmann die Partie schließlich auf den Kopf stellte. Für Arsène Wenger ist das Spiel in Madrid die 250. Partie auf europäischer Bühne. Nur der frühere Manchester-United-Trainer Sir Alex Ferguson hat mehr Spiele im Europacup absolviert. Doch für Wenger liegt ein Schatten über der imposanten Zahl. Unter den zehn Trainern mit den meisten Spielen in den UEFA-Club-Wettbewerben - darunter Namen wie Jupp Heynckes, José Mourinho und Louis van Gaal - ist der Franzose der einzige, der nie eine Trophäe gewann. Unsere Tendenz: aufgrund der imposanten Heimstärke und den 3 Monaten ohne Gegentor wartet auf Arsenal eine Mammut-Aufgabe. Der Vorteil liegt bei den Spaniern, auch wenn man es Arsene Wenger zum Ende seiner Zeit bei den Gunners natürlich wünschen würde, dass er sich mit einem Titel verabschieden könnte. Salzburg vs. Marseille: Nach dem 2:0 im Hinspiel sind die Südfranzosen kurz vorm Einzug ins Finale, dass ja nur wenige hundert Kilometer weiter nördlich in Lyon stattfinden wird. Aber Vorsicht: Salzburg hat in der Runde zuvor eine ähnliche Hinspielhypothek gegen Lazio Rom noch in einen Sieg gedreht. Abschreiben darf man die Österreicher definitiv nicht! Unsere Tendenz: Die roten Bullen werden wieder eine Aufholjagd starten und wenn sie sich in einen Rausch spielen, dann werden Sie es noch ins Finale packen. Marseille sollte also gewarnt sein!

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