Coach-to-go
Herzlich willkommen zu Coach-to-go. Der Podcast für Menschen, die sich persönlich oder beruflich weiterentwickeln möchten. Die neugierig sind und gerne dazulernen. Neben nützlichem Wissen erhältst Du Ideen, Impulse, Inspiration und Tipps für mehr Erfolg, Zufriedenheit und Glück in deinem Leben. Ich bin Heike Beck-Cobaugh. Seit über 25 Jahren berate und begleite ich Menschen als Coach, Autorin und Mediatorin. Wenn Du Fragen, Wünsche oder Anregungen hast, lass es mich wissen. Ich freu mich, wenn Du meinen Podcast abonnierst. Jeden 1. und 3 Mittwoch im Monat gibt es eine neue Podcastfolge. Mehr zu mir und meiner Arbeit findest Du auf https://www.cobaugh.de oder schreibe mir eine mail an:https://www.cobaugh.de/kontakt/ Du findest mich natürlich auch auch YouTube, Facebook, Instagram und Twitter
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#266 Veränderung klingt gut. Solange sie nichts kostet
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Veränderung klingt oft gut. Zumindest so lange, wie sie abstrakt bleibt.
Fast alle wünschen sich, dass sich etwas bewegt. In Teams, in Organisationen, in der Führung, in der Kommunikation, in der Zusammenarbeit. Es soll moderner werden, klarer, ehrlicher, flexibler, wertschätzender oder effizienter. Viele nicken sofort, wenn von Wandel die Rede ist. Viele sagen sogar: „Ja, genau, so kann es nicht weitergehen.“
Doch interessant wird es an dem Punkt, an dem Veränderung nicht mehr nur ein schönes Wort ist. Sondern eine persönliche Zumutung.
Denn plötzlich geht es nicht mehr nur darum, dass „die anderen“ sich verändern sollen. Nicht nur die Führung. Nicht nur das Team. Nicht nur die Organisation. Sondern auch das eigene Verhalten, die eigenen Routinen, die eigene Bequemlichkeit, die eigene Art zu kommunizieren oder Konflikte zu vermeiden. Und genau dort steigen viele innerlich wieder aus.
In dieser Folge geht es um die unbequeme Wahrheit, dass Veränderung selten leicht ist. Sie klingt oft nach Entwicklung, Chance und Aufbruch. Tatsächlich fühlt sie sich am Anfang aber häufig nach Unsicherheit, Kontrollverlust, Anstrengung oder sogar Kränkung an. Denn wer sich wirklich verändert, muss manchmal anerkennen, dass der bisherige Weg nicht mehr reicht.
Warum sprechen so viele Menschen gern über Veränderung, solange sie selbst nicht betroffen sind? Warum wird aus Zustimmung so schnell Widerstand, sobald es konkret wird? Und warum ist es manchmal ehrlicher zu sagen: „Ja, das wird schwierig“, statt Veränderung künstlich schönzureden?
Diese Folge lädt dazu ein, etwas genauer hinzuschauen. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit der Frage, die im Berufsalltag oft zu selten gestellt wird: Wo wünsche ich mir Veränderung, bin aber selbst noch nicht bereit, meinen eigenen Anteil anzuschauen?
Vielleicht beginnt echter Wandel genau dort. Nicht bei den großen Konzepten. Nicht bei den nächsten Workshops. Sondern in dem Moment, in dem wir aufhören, Veränderung nur von anderen zu erwarten.
Hör doch mal rein.
Buchempfehlungen:
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