Geldleere - Podcast für Geldanlage und Finanzbildung

94 - Eskalation im Nahen Osten

Philipp Pönisch & Nick Stieglitz Season 1 Episode 94

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Schlagzeilen lodern, Kurse zucken – doch was bedeutet die Iran-Eskalation wirklich für dein Depot? Wir nehmen dich mit durch die Kette der entscheidenden Faktoren: von der Straße von Hormus über Ölpreise und Versicherungsprämien bis zu Lieferketten, Inflation und den kniffligen Entscheidungen der Zentralbanken. Statt Panik liefern wir Klarheit, Fakten und eine robuste Vorgehensweise für langfristige Anleger.

Wir starten mit einem kompakten Lagebild und schauen dann auf die tatsächlichen Marktreaktionen der Woche: überraschend moderat, aber mit spürbarer Sektorrotation. Energie- und Rüstungswerte rücken in den Fokus, Transport und Teile der Zykliker geraten unter Druck, während einzelne Softwaretitel wieder Tritt fassen. Wir erklären, warum es oft nicht der reale Mangel, sondern die Einpreisung von Risiken ist, die Öl und damit Produktions- und Transportkosten anschiebt – und weshalb genau das die Inflationskurve wieder nach oben drücken könnte. Daraus ergibt sich der geldpolitische Balanceakt: Bleiben Zinssenkungen in Reichweite oder gewinnt die Teuerung die Oberhand?

Aus den Szenarien leiten wir konkrete Schritte ab: Anlagehorizont prüfen, Liquiditätsbedarf ehrlich einschätzen, Klumpenrisiken abbauen. Wer größere Summen investieren will, fährt mit Tranchen besser als mit dem einen großen Wurf. Sparpläne weiterlaufen lassen, denn Volatilität arbeitet für dich, wenn du diszipliniert bleibst. Statt hektischer Stop-Loss-Feuerwerke empfehlen wir klare Rebalancing-Regeln und einen nüchternen Blick auf Bewertungen, weil „sichere“ Titel oft bereits teuer bezahlt sind. Und wir sprechen über Nebeneffekte: Warum Dubai an Strahlkraft verlieren könnte, wieso Versicherer zum verdeckten Preistreiber werden und wie sich das auf Kapitalflüsse auswirkt.

Unser Fazit ist einfach und unbequem zugleich: Krisen gehören zu Märkten. Wer Diversifikation, Disziplin und Zeit auf seiner Seite hat, muss nicht jede Schlagzeile handeln. Abonniere jetzt, teile die Folge mit jemandem, der nervös auf sein Depot starrt, und hinterlasse eine Bewertung – welche Strategie fährst du in geopolitischen Stressphasen?

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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Geldlehre, der Podcast mit Philipp Hügel und Nick Spiegel. Erfrage alles, was du wissen musst, damit dein Geld nicht leer ausgeht, ob Anlageklassen, Investmentstrategien oder aktuelle Wirtschaftsthemen. Wir bringen Licht ins dunkle. Geldlehre, das Original. Und Nummer 11 mit Doppel-E.

Warum Wir Mit Der Folge Gewartet Haben

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Hallo und herzlich willkommen zur 94. Folge Geldlehre. Mein Name ist Philipp Höhnisch und mir zugeschaltet ist Nick Stieglitz. Moin Moin aus Schwerin MV nach Bünde NRW. Hallo Nick. Hallo Philipp, moin moin. Ja, Nick, gleich Offenbarung zu Beginn. Wir haben heute den 6. März 2026 und wir sagen das natürlich ganz bewusst, denn die Situation hat sich doch im Laufe der letzten Woche stark verändert und kann sich natürlich auch gefühlt stündlich ändern. Doch vielleicht mal der Reihe nach. Der eine oder andere fragt sich vielleicht, warum kommen wir erst heute mit einer Folge. Nick und ich, wir hatten schon die ganze Woche darüber philosophiert, wie wir mit den aktuellen Themen rund um den Iran und rund um den Krieg und die Krise dort umgehen. Und wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, so ein Stück weit zu warten. Nick, vielleicht möchtest du mal ganz kurz deine oder unsere Gedanken an die Hörer mitgeben, wie es jetzt aktuell aussieht und was wir quasi auch in dieser Folge besprechen wollen.

Fokus Auf Märkte Statt Politik

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Ja, genau, du hast es ja gerade schon richtig gesagt. Also ich meine, es hat ja jeder mitbekommen, dass wir die Eskalation im Nahen Osten haben. Und es war relativ undurchsichtig, was da genau jetzt rein wirtschaftlich an den Märkten passiert. Uns war es einfach auch an der Stelle dann ja wichtig, dass wir so ein bisschen, dass wir jetzt keinen Schnellschuss landen. Wir wollen jetzt hier kein politisches Fass aufmachen. Wir wollen auch nicht die Situation jetzt im Detail erklären. Das wird ja nun rauf und runter in den Medien ja auch gemacht und da soll jeder für sich entscheiden, wie sehr er daran interessiert ist. Uns geht es ja einfach nur darum, einem auch nochmal einen Hinweis zu geben, was macht das mit unseren Depots. Tatsächlich, also ihr kennt ja auch unsere Meinung, sagen wir, ich meine, die Krisen gehören einfach auch zur Börse mit dazu und man sollte im Generellen ruhig bleiben. Deswegen haben Philipp und ich auch lange überlegt, sagen wir überhaupt was oder nicht. Weil unsere Botschaft kennt ihr und im Endeffekt, die, die uns jetzt regelmäßig verfolgen, werden dann auch zu Recht sagen, ja, ich weiß ja genau, was ihr jetzt sagen werdet. Dennoch oder nichtsdestotrotz wollen wir euch natürlich auch in dieser Krise einen Beruhigungsanker für euch da sein und ja zumindest das Ganze mal so ein bisschen einordnen. Und nochmal dafür haben wir halt gesagt, lassen wir uns lieber zwei, drei Tage mehr Zeit, um mal zu gucken, in welche Richtung sich das wirklich auch an den Kapitalmärkten bewegt.

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Ja, insbesondere auch, um das Ganze dann wirklich nicht als Schnellschuss rauszufeuern, auch schwieriges Vokabular, sondern tatsächlich das Ganze rational einzuordnen. Und ich habe mich heute Morgen mich mit einem Anleger unterhalten und ja, da war so der Kernsatz, ja, Krieg ist eigentlich immer scheiße und die Menschen lernen irgendwie auch nicht dazu und es wird leider Gott es immer irgendwas geben. Ja, und dementsprechend wollten wir. Das ist ja das Schlimme, ne?

SPEAKER_02

Das ist ja das Schlimme. Also das hört sich ja so abgestumpft an, wenn wir sagen, Krieg gehört leider mit dazu.

SPEAKER_04

Trolle Aussage.

Erste Marktreaktionen Und Volatilität

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Deswegen muss man immer wieder darauf hinweisen, dass wir gar nicht das, was da passiert, beurteilen. Es geht jetzt wirklich nur um den wirtschaftlichen Aspekt und da muss man einfach ganz stumpf sagen, ja, es gehört leider mit dazu. Und hat die Märkte eigentlich langfristig bewegt, die Märkte viel, viel weniger als man eigentlich denkt. Kommt irgendwie drauf an. Aber man muss ja auch wirklich dazu sagen, jetzt ist das Ganze ja am Wochenende losgegangen und da habe ich Samstag und Sonntag schon so die ersten Finfluencer bei YouTube oder bei Spotify und wo sie alle sind, mir angehört und angeschaut. Und da muss man ja wirklich sagen, das war ja Untergangsstimmung. Da wurde ja teilweise gesagt, wenn jetzt werden wir jetzt wieder minus 40, 50 Prozent an den Börsen erleben oder jetzt knallt es richtig. Und genau das ist wieder dieser Abstand, den wir einfach haben wollten. Wir wissen es ja eh, es wird alles nicht so heiß gekocht, wie es gegessen wird an der Börse, aber da jetzt in Panik zu verfallen, und wer weiß, wie wir beide, Philipp, wer weiß, wie wir am Samstag oder Sonntag gesprochen hätten unter diesen frischen Eindrücken. Ja, und jetzt stellen wir am Ende fest, also jetzt ist so fast eine Woche ins Land gestrichen. Insgesamt betrachtet, also wir hatten zwei sehr schlechte Börsentage, zwei relativ gute. Insgesamt ist es doch recht wenig Volatilität gewesen, oder?

Sektorrotation Und Gewinner Verlierer

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Ja, wirklich. Also schaut man sich vielleicht mal auf eine Wochensicht, so ein, was ist schon ein Durchschnittsportfolio? Das ist ja schon immer der erste Fehler, den man dann macht, so zu gucken, was habe ich oder was hat wohl eine breite Masse. Das betrifft natürlich immer jeden Einzelnen, da muss man sich immer genauer anschauen. Aber wenn ich jetzt mal wirklich sage, man macht mal so einen groben Abriss, dann ist ja wirklich gar nicht so viel passiert. Dann haben wir vielleicht 0,5, vielleicht 0,7 Prozent Schwankungen oder auch Downside jetzt nach der Woche. Und das sind auch immer Volatilitäten, die jeder mitbringen muss. Also das sagen wir ja immer, wenn man Geld anlegt, dann macht man das nicht für eine Woche. Und nicht umsonst gilt der Bösenspruch, wenn du nicht bereit bist, eine Aktie zehn Jahre zu halten, dann solltest du sie auch nicht einen Tag lang halten. Also das ist ja letztlich schon so. Und wir haben genau ein bisschen Bewegung natürlich gesehen, auch wieder eine gegenläufige, auch wieder unterschiedliche Einflüsse, die auch auf den Kurs wirken. Zum Beispiel Währungseffekte, das muss man ja auch noch dazu sehen. Und nicht jede Branche ist gleich betroffen. Aber ja, nimmt man dieses Credo, was wir seit Folge 1 halt auch haben, breites Portfolio, dann ist am Ende des Tages, zumindest was das Wirtschaftliche betrifft, gar nicht ganz so viel passiert.

Was Ist Passiert: Eskalation Erklärt

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Es ist ja vor allem wieder eine Art Sektorrotation gewesen. Wir haben vor ein paar Wochen im Podcast ja noch gesagt, so, oho, jetzt kommen die ganzen Konsumgüterunternehmen, sind relativ deutlich angestiegen, nachdem die ja die letzten Jahre ganz schnell auf die Mütze bekommen haben. Und das ganze Softwarethema wurde ja wirklich ungespitzt in den Boden gerammt. Und tatsächlich hat sich das jetzt diese Woche gezeigt, dass Konsum oder zyklische Unternehmen dann eher wieder abgegeben haben. Also dass sich der Trend wieder umgekehrt hat. Und dafür aber die Software, also ich gucke mal auf meine Watchlist, weil das Software-Thema hat mich ja ziemlich stark interessiert und da habe ich auch viel gemacht. Und da denke ich, den ganzen Tag immer nur grüne Zahlen, denke ich, ach so alles gut. Und wenn ich dann mal weiter switche und gucke mir dann die Indizes, DAX, Dow Jones und sowas an, dann sage ich, ach Moment mal, ist ja doch alles im Minus. Also das ist sehr, sehr spannend jetzt gewesen, dass es der Gesamtmarkt, den hat es jetzt gar nicht so berührt, aber wenn man jetzt in die einzelnen Branchen guckt, dann gab es schon ein bisschen größere Verwerfungen. Und natürlich, wie immer, es gibt ja immer Gewinner und Verlierer und ist ja klar, im Moment ist das ganze Energiethema natürlich sehr, sehr groß. Also da, wo Ölaktien gewinnen, haben dann Fluggesellschaften zum Beispiel abgegeben. Also das ist dann natürlich schon ein bisschen in der Natur der Sache. Aber Philipp, wollen wir gerade noch mal ganz kurz vielleicht umreißen, was überhaupt passiert ist, aber vor allem auch dann, was so die Schlüsselszenarien sind in der ganzen Sache. Ja, gerne.

SPEAKER_04

Also letztlich hat sich aus einem monatelangen Konflikt oder gegenseitiger Drohgebärden zwischen Iran und den USA jetzt das Ganze zu einem heißen Konflikt entwickelt. Das Ganze eskalierte damit, dass die religiöse Führung Irans getötet wurde durch einen Militärstreich der Amerikaner. Da muss man schon wirklich sagen, Wahnsinn, was die können. Also es ist ja schon sensationell, in einem fremden Land das hinzubekommen, die Führung. Dann fragt man sich auch, ist die nicht richtig vorbereitet gewesen, aber auf jeden Fall waren die Amerikaner, was das Ziel anbetraf, dann erfolgreich. Und die Iraner haben dann direkt auch mit Vergeltung geantwortet und haben, die haben ja durchaus ein beachtliches Waffenarsenal, Raketenarsenal. Und da haben sie gesagt, okay, auf geht's, da drücken wir jetzt mal den Kind.

SPEAKER_02

Das ist ja auch ein extrem großes Land, also das wird auch immer total unterschätzt. Also Iran, das ist ja schon, jetzt mal nicht so ein kleiner Staat irgendwo. Ja, ja, klar.

SPEAKER_04

Und dann ging es ja irgendwie gefühlt gegen jeden, und dann auch gegen, und das ist ja, glaube ich, das, was vor allem bei uns Zulande so beeindruckt hat, in Anführungsstrichen, ist, dass dann halt auch Nationen oder Regionen wie Dubai dann auf einmal im Kreuzfeuer waren. Und jeder hat die Bilder sicherlich auch im Fernsehen gesehen von den Touristenstandorten, wo dann auf einmal keine abendliche Drohenshow gab, sondern leider blöderweise die anderen Drohnen kamen.

Hormus, Ölfluss Und Versicherungsrisiken

SPEAKER_02

Das ist ganz, ganz schlimm, ne? Also die Bilder zu sehen. Und du weißt es ja auch, ich war letztes Jahr noch in Dubai, aber also auch ganz viele. Dubai ist ja nun wirklich in aller Munde. Und also ob es Dubai ist, ob es Bahrain ist, also ob es die ganzen Einrainerstaaten sind, das ist ja schon, also das ist ja so ein bisschen dieses, ja klar, Iran kann jetzt nicht Amerika angreifen. Das ist auch, das kriegen die natürlich nicht hin und haben die auch nicht die Macht dafür. Zumindest da wirklich was zu bewegen und dann machen sie halt sowas jetzt und ziehen da Unbeteiligte mit rein. Und das ist natürlich schon so eine Stufe, die sich so, die sich ganz, ganz doof anfühlt, finde ich, ja, wenn man sich das mal, also einfach da so auf Hotels und alles zu schießen, das ist absoluter Wahnsinn.

SPEAKER_04

Ja, wir wären fast da gewesen vor, also im letzten Winter haben wir geplant, dass wir jetzt so im Februar unsere Ferien dann in Dubai verbringen, weil wir das unbedingt auch mal sehen wollten. Das hat dann nicht geklappt und ja, zum Glück natürlich für uns jetzt. Aber ja, viele sind dort gestrandet, viele Touristen sind dort gestrandet und diese Bilder auf Kreuzfahrtschiffen, wo die Leute unterdeckt bleiben müssen und gar nichts mehr möglich ist, das ist schon ein komisches Gefühl. Weil du sagst ja auch, es sind Unbeteiligte.

Ketteneffekte Für China Und Ölpreise

SPEAKER_02

Genau. Und also ich meine, die Frage, die wir uns jetzt auch in diesem Podcast stellen, ist natürlich, was könnten jetzt dann die Aspekte sein, die wirtschaftlichen Einfluss nehmen? Also der Iran an sich ist weltwirtschaftlich für die Börse jetzt betrachtet erstmal nicht relevant, das muss man ja ganz klar so sagen. Aber trotzdem gibt es ja nun mal Aspekte, die uns alle betreffen können. Und ich glaube, das ist ja auch so ein bisschen in aller Munde, dieses Stichwort, die Straße von Hormuz, also diese Meerenge, wo dann dieser große Öltransportweg für die ganze Welt, ich habe mal gelesen, ich weiß jetzt nicht, ob die Zahlen richtig sind, aber dass pro Tag 20 Millionen Barrel Erdöl durch diese Straße geleitet werden. Das ist 20 Prozent des kompletten weltweiten Ölbedarfs. Und das ist natürlich extrem krass. Und klar, die Iraner sagen natürlich, wenn wir jetzt da unseren Gegnern wehtun wollen, was machen wir dann? Wir sperren diese Straße und gucken wir mal, wie lange die das lustig finden. Und gerade das passiert. Und es ist ja, glaube ich, eher gar nicht so das Thema, dass das jetzt, also die Schiffe an sich sind gar nicht so das Thema, die Versicherung alle sagen, so ja, zieht euch mal schnell da wieder zurück, weil das versichern wir nicht. Und wenn dann so ein Tanker mal versenkt wird da, also das ist natürlich auch für die Konzerne dann einfach ein Risiko, was die nicht eingehen können und wollen.

SPEAKER_04

Das ist der größte Trumpf, ne, an der Stelle und die größte Drohgebärde und damit sind wir schon eigentlich letztlich bei diesem Thema ja, die Frage, die sich viele stellen, ist, wie lange dauert das Ganze an? Und da sind wir dann bei den Drohgebärden. Klar, es ist jetzt auch eskaliert, aber es sind ja vor allem diese Drohgebärden, dass Iran sagt, hier geht jetzt hier erstmal nichts durch. Und dann hat das Ganze einen Rattenschwanz, der danach sich gezogen wird. Großer Abnehmer iranischer Ölvorkommen ist China. China hat jetzt im ersten Moment noch gar nichts damit zu tun, mit dieser Auseinandersetzung. Aber wenn der Chinese dort die Öl und die ich, da habe ich, glaube ich, mal deutlich höhere Zahlen gehört, wie viel Prozent des chinesischen Ölbedarfs aus dem Iran geliefert wird.

SPEAKER_02

Ja, es ist unfassbar viel, ja.

SPEAKER_04

Ja, und wenn die Chinesen dann ihr Öl anderswo beziehen müssen, dann steigt der Preis halt einfach auf dem Weltmarkt. Und im Moment haben wir ja, wir spüren es an der Zapfsäule sofort, haben wir am Montag, Dienstag sofort gesehen.

SPEAKER_02

Was übrigens interessant ist, weil eine echte Ölknappheit haben wir ja gar nicht. Ja, genau, das wollte ich ja gerade sagen. Es gibt noch nicht keine Ölknappheit. Ja, es ist ja eigentlich eher so eine Einpreisung von, also da weiß man nochmal nicht, machen sich da manche Leute gerade auch wieder die Taschen voll, wo es noch eigentlich gar nicht notwendig wäre.

Inflationsrisiko Und Zentralbanken

SPEAKER_04

Ja, ich habe mal gehört, die Reserven sind so bei ungefähr 13, 14 Tagen. Also dann haben wir noch so ungefähr 10, bis dann tatsächlich dann die Knappheit beginnt. Also nicht, dann auf einmal ist nichts mehr da, sondern dann beginnt es dann tatsächlich spürbar, auch knapper zu werden und natürlich dann die Preise noch mehr laufen zu lassen. Und das ist ja das Szenario, wovor sich alle fürchten. Denn wenn das passiert, dann hat das natürlich multiple Auswirkungen. Alm Öl hängt alles, also die ganze Produktion, die ganze Produktionskette und jedes Gewerk wäre da betroffen. Und dann haben wir wieder ein Inflationsthema.

SPEAKER_02

So, und das wollte ich gerade sagen, ganz ehrlich, Philipp. Vor fünf, sechs Jahren vor Corona, da würde ich mal behaupten, das war so mein Gefühl, so 50 Prozent der Menschen wussten gar nicht, was Inflation bedeutet. Ja, stimmt. Mittlerweile brauchst du dieses Wort niemandem mehr erklären, weil es hängt uns doch allen zum Hals raus, was wir die letzten Jahre, und das ist ja in allen Bereichen, ob es Versicherung, Krankenversicherung, ob es an der Tankstelle war, ob es im Einkaufsladen war, Mieten, also es ist ja alles so unfassbar teuer geworden. Wir können es ja alle nicht mehr hören. Und das ist natürlich jetzt so auch das größte Risiko, rein wirtschaftlich gesehen, tatsächlich, dass wir wieder, weil da hängt ja so viel dahinter. Das ist ja nicht nur das Öl, das ist ja dann die verarbeitende Industrie und Transport und das ist ja so viel dahinter, was dann dazu führen kann, dass diverse Preise steigen. Und ja, das ist ein Szenario, das kann man nicht wegdiskutieren, dass das tatsächlich eine Gefahr ist, die uns schon ein Stück weit droht.

Warum Deeskalation Wahrscheinlich Ist

Szenarien Für Märkte Kurz Und Lang

SPEAKER_04

Ich habe mal ein paar Argumente versucht zu sammeln, lieber Nick, die ich mit dir austauschen möchte hinsichtlich, oder welche Argumente dafür sprechen, dass wir dann doch eine relativ schnelle Entspannungslage sehen, eine Deeskalation der ganzen Situation. Und da will ich dich mal meine Gedanken mit aufnehmen. Interessiert mich, was du, wie du das Ganze siehst. Also zum einen, ich habe es ja vorhin schon gesagt, es sind Drohgebärden, die jetzt beide Parteien, beide Seiten legen jetzt mal ihre Karten auf dem Tisch. Amerika zeigt what möglich and den Iran damit empfindlich wehtun, ganz, ganz empfindlich schädigen. Iran auf the other side zeigt aber auch, dass die Trümpfe auf der Hand haben. Die spielen sie jetzt gegenseitig aus. Doch wie lange soll sowas angehen? Ich denke das in dem Moment, also es wird ja vorgeschoben, diese religiöse Führung, das Regime and so weiter, and the USA mischen sich dort wieder ein. And um dort spürbar etwas zu verändern hinsichtlich vielleicht auch amerikanischen Werten oder zumindest westlich orientierten, müsste man ja tatsächlich dort im Land etwas bewirken. Und im Land bewirkst du etwas aus der Luft, vermutlich eher weniger. Dann brauchst du Bodentruppen. Bodentruppen vielleicht vergleichbar mit dem Irakkrieg. Ich bin überhaupt gar kein Experte, was das ganze Militärwesen angeht, aber persönlich kann ich mir das aktuell nicht vorstellen. Insbesondere dahingehend, wenn wir wissen, Trump ist ja einer der Dealmaker and der auch gerne mit großen Bildern androhgebärden dann auch arbeitet anders eigentlich die Gegenseite sich auf ihn zubewegt anders tanzt. Ich glaube aber nicht, dass er jetzt bereit is, in an active Krieg auch mit Bodentruppenbeteiligung zu gehen. Denn das wäre ein sehr langhaltiges Szenario. Er staht auch for the mid-term-wahlen in America, die er unbedingt gewinnen möchte anders. And the nation would nature, so we are in Krieg, not begeistert, when the eye in a doch so fair conflict military verwicked is. Aber geändert hat sich ja jetzt nichts. Also die handelnden Personen wurden einfach ausgetauscht. Und das Gleiche passiert ja im Iran letztlich auch. Also die religiöse Führung ist weg, aber die anderen Leute rücken einfach nach. Und die sind auch alle gut vorbereitet und vernetzt, was das angeht.

Anlagestrategie: Horizont Und Streuung

SPEAKER_02

Ich glaube, dass es im Iran noch extremer ist in Venezuela. Also das steckt ja, das sind ja Hunderttausende, die dahinter stehen. Aber ich sehe das so wie du. Also Trump hat da gar kein Interesse dran. Er sagt ja auch seinem eigenen Volk immer, er eigentlich aus Kriegen will er sich raushalten. Jetzt stehen die Wahlen. Genau, jetzt ist die wirtschaftliche Stability sein absolutes Credo. Er will that die Börsen florieren, dass die Wirtschaft floriert. Also all the dagger sprechen, dass das eine lange Geschichte. Trotzdem will er notine mit, oder will America not aline, that's like tatsuki says that China thema as a without a factor, weil, also ganz early, they can America aufs Dach steigen. When they say, when China we do, so what the Ölied, then we have China-USA-Kampf, da geht es ja wieder vielleicht um höher Zölle and wie auch immer, die sich dann gegenseitig da belasten möchten. Also ich glaube schon that es genug Argumente gibt, die dafür sprechen that that's a language werden kann oder sollte. The Frage is natürlich nur, wie sieht jetzt die Lösung aus? Und ich sehe es auch, so wie du es gesagt hast, dass jetzt Amerika da Bodentruppen reinschickt. Hört sich erstmal sehr unwahrscheinlich an, wobei ich auch schon gehört habe, dass die da überlegen, das mit Söldnatruppen zu machen. Also ganz, ganz schwierig. Also da traue ich mir auch nicht zu, das wirklich abschließend zu beurteilen, was da passiert. Ich glaube, rein, was die Börse angeht, müssen wir einfach sagen, wenn es relativ zeitnah gelöst wird, dann wird das an den Märkten kein Riesenthema sein. Da wird es halt eine gewisse Rotation geben, da wird es gewisse Volatilitäten geben, aber auch wieder Chancen und wieder andere Branchen, die vielleicht davon profitieren. Also alles soweit okay. Wenn es länger dauert, ja, dann haben wir das typische Inflationsthema und das haben wir beide ja in sich folgen schon besprochen, was die Inflation heißt, weil dann ist wieder die Frage, wie reagieren die Zentralbanken, werden vielleicht die Leitzinsen nach oben angepasst, das ist erstmal nicht ganz so gut für die Börsen.

SPEAKER_03

Haben wir an den Einleihenmärkten haben wir auch schon ein bisschen Bewegung gesehen, ne? Risikoausschläge gab es ja schon ein Stück weit.

Stop-Loss, Sparpläne Und Timing

SPEAKER_02

Genau, so ein bisschen wird es gerade vielleicht so halbherzig eingepreist, dass man sagt, das könnte doch jetzt kommen. Andersrum ist aber eigentlich der Plan, also bis vor einer Woche waren sich da auch alle einig, war ja eigentlich der Plan, die Zinsen eher weiter runterzubringen, damit die Wirtschaft wieder anrollt. Also das ist ja, das widerspricht sich ja ein bisschen. Also eigentlich für die Wirtschaft, für die Märkte, für die Börse, da wird es überall gut, wenn die Zinsen eher wieder runter gehen. Und das war ja ein Stück weit das Ziel. Und jetzt sagen wir, wenn die Inflation wieder hoch geht, dann müssten eigentlich die Zinsen wieder angepasst werden nach Romeo. Also das ist, glaube ich, auch ein sehr, sehr schwieriger Spagat, den man da leisten muss. At the end of the was da passieren wird. Und man kann, finde ich, eine Geldanlage darauf auch nicht ausrichten. Also, weil der hätte wäre wenn, und dann kommt es doch anders als gedacht. Und wir haben es ja die letzten Jahre gesehen, aber auch schon seit Jahrzehnten. Du kannst dich nach diesen Krisen auf der Welt, kannst du eine Anlage fast nicht ausrichten. Das Einzige ist immer, wir sind ja auch nicht müde, das zu betonen, man sollte sich immer wieder, aber auch unabhängig jetzt von dieser Iran, von dem Iran-Krieg, immer wieder hätte fragen, ist meine Anlagestrategie die richtige? Ist mein Anlagehorizont der richtige? Und klar, jeder, der jetzt in den nächsten zwölf Monaten an sein Geld muss, da würde ich auch sagen, da sollte man vielleicht mal ein bisschen auf der Bremse treten, ein bisschen Sicherheit reinbauen. Aber alle die, die einen langen Anlagehorizont haben, was will man jetzt an der Anlage ändern? Also breit streuen, langfristig investieren, dann alles ist gut, so würde ich es jetzt mal einschätzen.

SPEAKER_04

Ja, also wenn du wenn du absichern willst, könntest du es zum Beispiel über Stop-Loss-Kurse machen. Auch das haben wir in seinem Podcast schon kontrovers diskutiert, da bist du nicht der Riesen-Fan von.

SPEAKER_02

Ja, weil wir sehen es ja gerade, also das kann dann so schnell gehen. Also ich habe es jetzt gerade im Softwaresektor, ich habe es eben schon mal erwähnt, da sind die Kurse, die haben sich teilweise herbiert gedrittelt, aber dann kannst du manchmal innerhalb von einer Woche, also Beispiel, ich habe es jetzt gerade bei Intuit gesehen, die sind jetzt in einer Woche von wieder um 50 Prozent nach oben gebaut oder lass es 40 Prozent sein. Also da wirst du vielleicht gerade ausgestoppt und auf einmal geht es wieder nach oben. Das ist alles, also das sind natürlich alles Sachen, die. Die haben eine Daseinsberechtigung, aber ich glaube trotzdem, für den Großteil der Anleger, die einen Anlagehorizont von fünf, sechs, sieben Jahren oder länger haben, sollte man gar nicht so viel tun, wenn das Depot vernünftig breit aufgeteilt ist, im Umkehrschluss auch die Kunden, die jetzt kommen und sagen, ich habe jetzt gerade ein bisschen Geld, möchte eine größere Summe investieren. Also wenn jetzt jemand kommt und sagt, ich will hier 100.000 Euro investieren, dann würde ich halt auch sagen, mach es nicht auf einen Schlag, sondern verteil das über Monate. Und dann hast du zumindest ein bisschen eine Risikostreuung. Und ganz ehrlich, dann kann es auch gut sein, dass wir in ein, zwei Jahren, vielleicht sogar noch früher, da redet keiner mehr über die Iran-Krise und zumindest jetzt, was das Wirtschaftliche angeht. Das ist dann halt, das wäre jetzt leider Gottes ziemlich typisch, dass es an der Börse, dass es diese Krisen gibt und dass relativ schnell danach auch gesagt wird, so ja, okay, ist ja eigentlich gar nichts passiert.

SPEAKER_04

Also ich bin auch da vorsichtig optimistisch, dass der diese Krise sich nicht allzu lange dann hält, aber auch Danik, man vertut sich. Also wer hätte vor vier Jahren gedacht, dass wir immer noch im Ukraine-Krieg versunken sind? Absolut.

Keine Kaufpanik: Bewertungen Prüfen

SPEAKER_02

Ich weiß noch, wie wir beide damals auch gesagt haben, also ich auch, dann so, hey, das kann sich Russland eigentlich gar nicht erlauben, das so lange zu machen. Also von daher.

SPEAKER_04

Und die Ukraine kann sich nicht so lange verteidigen.

SPEAKER_02

Auch das war ja auf der anderen Seite noch. Genau, und auch die ganzen Drumherum Staaten und der Westen und die können alle gar nicht ihre Sanktionen so lange halten. Also alles gut, da hätte keiner gedacht, dass das so lange geht. Aber auch da muss man ja ehrlich sagen, was hat es mit der Börse gemacht? Ja, eigentlich fast gar nichts. Das war ja kurz das Szenario mit der Ukraine und mit der Landwirtschaft und mit diesen ganzen Geschichten. Aber am Ende hat es die Börse irgendwie fast gar nicht mehr interessiert. Also relativ schnell schon nicht mehr interessiert.

SPEAKER_04

Viel schlimmer dann die Zinsfolge, die sich daraus entwickelte. Das war dann schon maßgeblicher. Das hat dann eine gewisse Zeitenwende schon mit sich gebracht aus diesem jahrzehntelangen Niedrigzinsumfeld. Das, was ich gerne nochmal kurz mit reinschieben wollte, ist das Thema, weil du es jetzt eben ja auch schon gesagt hast, ja, wie geben wir jetzt mal größere Summen um. Nick, für mich waren das jetzt auch keine Kaufkurse als solches. Also diese Schwankungen, die hätten jetzt auch ohne, vielleicht nicht so stark volatil in kurzer Zeit, aber die hätten auch ohne, dass da eine Rakete irgendwo einflog, passieren können. Und da hätte ich jetzt auch nicht gesagt, und jetzt all in. Weil man sagt ja immer so, kaufen, wenn die Kanonen donnen. So heißt ja so ein Sprichwort. Und das war es jetzt auch nicht, also von daher.

Dubai, Sicherheit Und Rüstungsausgaben

SPEAKER_02

Genau, also da ist ja fast noch nichts passiert und das kann durchaus wirklich sein. Also wenn sich das jetzt eher ein bisschen verschärft und da keine positiven Aussichten bestehen, dann kann das wirklich sein, dass die Indizes, dass die Börsen nochmal ein bisschen deutlicher abgeben. Das wäre an sich relativ üblich, einfach weil es die letzten Jahre ja auch recht gut gelaufen ist. Also ja, genau, kann kommen, aber muss halt auch nicht kommen. Am Ende habe ich so viele Meinungen jetzt schon gehört. Und es ist irgendwie weiß ich, der eine sagt so, der andere so. Und das sind einfach auch, also es gibt natürlich Daytrader oder Leute, die spekulieren und dann kannst du mal richtig liegen und mal falsch liegen. Aber trotzdem, in einer langfristigen Geldanlage sollte man diese Gedanken gar nicht haben. Was immer schön ist, finde ich, regelmäßige Sparraten auch zu haben, dann ist man so oder so mit dabei. Aber jetzt das Depot da irgendwie umzukrempeln, das wäre aus meiner Sicht der absolute Wahnsinn. Oder es gibt natürlich auch Kunden, die sagen, jetzt alles in Rüstung und Öl, jetzt umso mehr, aber auch da darf man immer nicht vergessen, das machen halt viele auch schon seit Jahren und da muss man doch immer mal gucken, wie stehen denn die Aktien gerade da, wie werden die bewertet, was ist da eingepreist. Da ist ja teilweise sind die so eingepreist, dass der Krieg gar nicht mehr aufhören darf die nächsten Jahrzehnte, damit es sich rechnet. Also auch das ist immer schwierig.

SPEAKER_04

Wobei ja interessanterweise gerade Dubai, das ist ja so der sichere Hafen immer gewesen, ja, sicherer ist fast nur noch die Schweiz wahrscheinlich, ja relativ unterbesetzt ist, was das Thema Abwehr angeht. Und Dubai hat Geld. Also das könnte wiederum dafür sprechen, dass Dubai jetzt einmal ein bisschen Geld auf den Markt schiebt, um sich selbst dann hinsichtlich Verteidigungsanlagen dann besser aufzustellen. Kann ich mir schon vorstellen.

SPEAKER_02

Ja, also dass da ein bisschen was passieren muss. Ich meine, Dubai lebt jetzt ja natürlich vom Öl, aber mittlerweile auch von dem ganzen. Ach, gar nicht mehr.

SPEAKER_04

Ich habe heute Morgen gehört, Nick, 5% nur noch.

Doppelmoral Und Staatseingriffe

SPEAKER_02

Genau, ich wollte nämlich gerade sagen, das ist ja ein Riesentouristenhochburg geworden. Das ist ja Dubai ist ja so der Finanz. Das ist ja der Imbegriff vom Lifestyle des Jahrzehnts, so die Leute, also es gibt ja auch viele, die nach Dubai auswandern oder halt da Urlaube machen und shoppen und alles toll. Da wird ein Hoch aus nach dem nächsten hochgezogen. Aber bisher war es halt auch immer, hat man immer gesagt, das ist halt in der Region so das sicherste Land oder eines der sicheren Länder. Weil ich kenne jetzt wenige, die sagen, ich will nach Syrien oder Iran, Irak da Urlaub machen. Und Dubai war immer ein anderer Schnack. Das war immer, hat den Stempel gehabt, alles gut, alles sicher, da lassen euch die Leute Ruhe. Und wenn das bröckelt, kann das natürlich auch ein echt ein Thema für die sein.

SPEAKER_04

Weißt du, was mich an dem ganzen Thema echt auch nervt? Diese Doppelmoral teilweise. Du hast gerade die Leute angesprochen, die schön und reichen und vielleicht irgendwelche Influencer, die ins Steuerparadies Dubai flüchten und sagen, da ist alles viel geiler. Hier in Deutschland gäbe es keine Meinungsfreiheit mehr. Jetzt gehen sie nach Duba, jetzt sehen Sie mal, was das eigentlich bedeutet, wenn Rechte beschränkt werden, wenn gesagt wird, du darfst jetzt hier bitte nicht mehr über alles so berichten. Ja, und wenn du auch einfach merkst, dass die Sicherheit dann nur eine Scheinsicherheit war. Und auf einmal rufen sie wieder alle nach dem bösen deutschen Staat, der gestern noch verteufelt wurde und hier ist alles nur Scheiße. Und bitte, aber jetzt musst du uns bitte retten. Das sehe ich ja so oft. Die ganzen, die Leute hier, also das ist jetzt natürlich ein anderes Thema, aber die Leute wollen die Freiheit, alleine über Dinge entscheiden zu können.

SPEAKER_01

Genau, Staat soll sich überall raushalten am besten.

SPEAKER_04

Genau, aber wehe den, irgendwo ruck jetzt mal, dann wird dann doch wieder die Staatsmacht gerufen.

SPEAKER_01

Genau, senkt die die Ölpreise oder die Benzinpreise oder.

SPEAKER_04

Am Dienstag die Meldung. Es gibt keine Benzinpreisbremse. Leute, tut mir leid, aber da habe ich kein Verständnis für das natürlich ätzen, wenn der Preis an der Zapfsäule steigt. Natürlich, keine Frage. Aber wie kann man denn jetzt nach einer Benzinpreisbremse rufen? Also was Kommunistisches gibt es ja fast gar nicht mehr, als irgendwelchen Mietpreis und Benzinpreisdeckel. Also fürchterlich.

SPEAKER_02

Ja, es ist wirklich eine Doppelmoral teilweise. Ja, das sehe ich auch so.

SPEAKER_04

Jetzt habe ich nämlich fast nochmal in Rage geredet hier.

Fazit: Ruhe Bewahren Und Dranbleiben

SPEAKER_02

Ja, also ich sag mal, ich finde, wir können da einen kleinen Strich drunter ziehen. Wie gesagt, jeder, der da rein politisch mehr mit beschäftigen möchte, der macht das sicher über andere Kanäle. Da gibt es ja auch genug interessante Podcasts dazu. Das ist jetzt nicht unser game. Uns ist einfach nur wichtig, dass wir auch nochmal von uns ein Lebenszeichen geben und euch die Botschaft mit auf dem Weg geben. Lasst euch da absolut nicht verrückt machen. Rein wirtschaftlich gesehen wird es alles langfristig weitergehen. Ob wir kurzfristig Schwankungen haben. Philipp, du hast es gerade eben gut gesagt. When jetzt that nicht passiert wäre, es hätte was anderes passieren können. Oder generell, eh, der Markt kann mal hoch und runter gehen. And when it's a wooden or monate schlecht läuft, okay, dann ist das so. Aber wenn wir uns da mal irgendwie, wenn wir uns jetzt hier uns in unserer Zeitreise Kapsel begeben und dann fünf Jahre weiterfliegen, dann bin ich mir schon ziemlich sicher, dass wir an den Märkten deutlich besser dastehen werden als heute. Und das ist das Entscheidende, wie sieht es langfristig aus und zwischenzeitliches Auf und Ab. Das müssen wir einfach ertragen. Und nochmal, es ist aber auch nicht gesagt, dass es nach unten geht, jetzt kann halt auch nach oben gehen. Also alle, die jetzt aufsteigen, könnten falsch liegen, alle, die drin bleiben, könnten kurzfristig auch falsch liegen, wir wissen es nicht. Von daher habt ihr zu, dass ihr gute Investment habt, dass ihr gut gestreut seid, dass ihr einfach auch Ruhe bewahrt, dass ihr am besten nichts verkauft, sondern sei denn, ihr braucht kurzfristig Geld, sondern einfach guckt, wie kriege ich langfristig immer mehr Geld in mein Depot rein. Und wenn es mal schlecht läuft, kaufe ich ein bisschen nach. Und dann bin ich mir ziemlich sicher, dann werden wir ein paar Jahren zurückgucken und sagen, dass wir da gut war, dass wir diese Ruhe bewahrt haben.

SPEAKER_04

Das ist ja auch interessant. Ich habe vorhin erzählt von dem Anleger, mit dem ich mich heute Morgen unterhalten habe, der hat die Unterhaltung begonnen mit, oh, ich habe irgendwie 2000 jetzt in dieser Woche verloren. In den ganzen Zeiten vorher hat er mich nie kontaktiert. Ich habe jetzt 2000 a month gewonnen.

Community: Fragen Und Kontakt

SPEAKER_02

Also ich finde auch, das ist halt auch das schlimmste, was you can. Da in eurem Depot gucken und sagen, oh nein, I have heute 1,000 Euro verloren, or yesterday or last week. Also, this is so info, that we have not interested. This is a burse or in phones, in actions, in ETFs, but we have long front for our gold, um, inflation to school and gold off to bowl, um, and this more vermogen, what we generate, that we have daddy, that we are schwankungen, which we have. Yeah, I have a plan oder eine Laufzeit von fünf bis sieben Jahren oder länger, and yeah, ich möchte langfristig Geld investieren, and then da nach drei Tagen zu gucken und zu sagen, mein Depot ist da jetzt gerade im Minus, das bringt halt euch selber nichts, das verunsichert euch selber nur. Und das wird halt auch dem Ganzen, also das kann nachher viel kaputt machen, weil man dann auf einmal kalte Füße bekommt und dann hin und her macht Taschenler. Dann fängt man an, da hin und her zu schichten und rennt der Musik hinterher. Also in solchen Phasen im besten Fall das Passwort fürs Depot einfach mal zerreißen, wegschmeißen. Und dann kann man in zwei Jahren sich ein neues Passwort anfordern lassen und dann gucken wir mal, wie es gerade alles dasteht.

SPEAKER_04

Schönes Schlusswort, mein lieber Nick. Und damit, denke ich, haben wir auch diese Thematik, zumindest für den Moment, nochmal 6. März ein Stück weit für euch bearbeitet und aufgearbeitet. Wir sind gespannt, wo die Reise hingeht und bleiben auf jeden Fall für euch am Ball, versuchen die Dinge runterzubrechen und zu übersetzen. Und wenn ihr Fragen habt oder auch Themen mal aufnehmen wollt in unserem Podcast, schreibt uns gerne eine Mail an kontakt.geldlehre.de. Wir sind durch, Nick, oder? Ja. Dann bleibt uns nur zu sagen, passt bitte auf euch auf, ihr Lieben. Bleibt gesund, bleibt optimistisch, bleibt positiv. Die Sonne kommt raus. Ja, das ist das Wichtigste, dass wir bei uns bleiben. Und passt natürlich auch darauf auf, dass euer Geld nicht leer ausgeht. Und wir hören uns bald wieder. Bleibt uns gewogen. Grüße gehen raus aus Schwerin und aus Bünde. Macht's gut, bis bald. Ciao, ciao.

Verabschiedung Und Ausblick

SPEAKER_00

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