CoreCheck Podcast

Fett und Faul - Warum wir zunehmen.

CoreCheck Podcast Season 2 Episode 8

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Warum nehmen Menschen überhaupt zu? Ist es wirklich nur zu viel Essen, zu wenig Disziplin und zu wenig Bewegung? Oder steckt viel mehr dahinter: Stress, Schlafmangel, Stoffwechsel, Hormone, Hungerregulation und ein Alltag, der den Körper dauerhaft gegen sich arbeiten lässt? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Gewichtszunahme oft kein reines Willensproblem ist, sondern ein Regulationsproblem. Rolf stellt die unbequemen Fragen, Christian ordnet medizinisch ein. Kein Schönreden, kein Beschämen, sondern ein echter CoreCheck auf eines der größten Gesundheitsthemen unserer Zeit. 

SPEAKER_01

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier im CoreCheck Podcast, dem Gesundheitsformat, wo wir den Themen wirklich auf den Grund gehen. Und heute beschäftigen wir uns mit der provokanten Frage Fett und Faul, warum du wirklich an Gewicht zunimmst und was die Mechanismen im Körper dahinter sind. Ich habe wie immer bei mir den lieben Christian und in der letzten Folge haben wir uns das ganze Thema Osempik ja ein bisschen mehr aus einer gesellschaftlichen Brille angeguckt und auch festgestellt, dass wir dann überhaupt nicht dieselbe Meinung haben. Aber wir haben auch festgestellt, dass es zum ganzen Thema Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme sehr viele Mythen gibt und wollen da gerne noch ein bisschen tiefer rein. Christian.

SPEAKER_00

Sehr gerne, Rolf, und ich bin froh, dass wir unterschiedliche Meinungen haben, weil wir wollen nämlich auch in diesem Podcast oder auch in allen anderen auch mal diskutieren und immer nicht nur nachlabern, was gerade vogue ist, sondern wir wollen einfach diskutieren und zwei Meinungen mal hören und das so machen, wie man eigentlich diskutiert ohne Beleidigungen.

SPEAKER_01

Ja, das ist auch vollkommen legitim, weil wir leben ja in einer Welt der Dualität, ne? Und dann gibt es halt immer zwei Seiten einer Medaille. Und ich finde das auch gut, dass du hier die falsche Meinung gerne vertrittst. Und ich kann ja dann aufklären.

SPEAKER_00

Ja, es gibt ja Leute, die gehen davon aus, dass Fettsein viel mit Faulheit zu tun hat. Und das kann ich sagen. Also faul war ich, glaube ich, noch nie in meinem Leben. Fett habe ich genügend am Bauch. Und deswegen fett und faul. Wie kann es sein, dass Leute fett sind und nicht faul sind?

SPEAKER_01

Das wird die spannende Frage sein. Aus meiner Sicht ist das Ganze ja wie immer auf vielen Ebenen zu betrachten. Und ich glaube, dieses Foul, das bezieht sich ja nicht aufs Leben allgemein, sondern es geht ja immer darum, wie wichtig will man bestimmte Themen im Leben angehen und wie wichtig sind einem dann eben andere Themen eben nicht. Aber in der heutigen Folge sollten wir mal anfangen zu gucken, was sind denn die Mechanismen wirklich im Körper, die dazu führen, dass wir jetzt auf einer rein körperlichen Ebene Gewicht zunehmen.

SPEAKER_00

Genau. Und wenn wir uns das anschauen, dann fangen wir aber auch gleich ganz am Anfang an. Denn ich weiß nicht, ob es dir aufgefallen ist, aber dicke Kinder gibt es doch mittlerweile recht viele.

SPEAKER_01

Das ist so.

SPEAKER_00

Und wir können doch nicht davon ausgeben, dass diese Kinder bereits faul sind, wenn die auf die Welt kommen, sondern warum haben wir schon mit drei, vier-, fünfjährigen Kindern solche Gewichtsprobleme? Und dann schauen wir uns doch einfach mal an, wo da der Fehler liegt. Und da liegt zum einen schon alleine in der Tatsache, dass die in der Schwangerschaft zum Beispiel große Probleme haben über die Entgiftung der Mutter. Das heißt, uns muss einfach heutzutage klar sein, dass viele Kinder schon mit der Geburt ein großes Problem haben, weil sie erstens über die Mutter stark Giftstoffe bekommen haben, denn nichts ist sicherer als die beste Entgiftung der Frau, nämlich die Schwangerschaft. Und deswegen, da muss man hinschauen auf die Toxinbelastungen dieser Kinder. Und zweitens muss man natürlich auch schauen, wie sind die geboren? Haben die von Anfang an ein gescheites Mikrobiom bekommen? Sind die mit Kaiserschnitt geboren? Oder wurde das Ganze, war das eine Normalgeburt, was schon einen extremen Unterschied macht im Mikrobiom? Und dann ist auch die Frage, sind sie gestillt oder sind sie nicht gestillt? Oder wie lange sind sie gestillt? Also viele Dinge beginnen bereits im Darm und bereits bei den Toxinen am Anfang des Lebens. Und das sind so die zwei ersten Dinge, auf die ich eigentlich lenken möchte. Auf Giftstoffbelastungen bei Kindern und auf die Darmengesundheit der Kinder.

SPEAKER_01

Genau, würde ich auch so unterschreiben, ich sehe, Gewichtsprobleme sind halt selten reines Kalorienproblem, sondern sind aus meiner Sicht, aus Sicht der Neuroregulation, immer auch ein Regulationsproblem. Weil da kommen ja auf Faktoren wie Stress, Schlafmangel, eben ultraverarbeitete Lebensmittel und und und alles zusammen in einem Topf. Lass uns doch mal ganz vorne anfangen und gucken, was sind denn heute so die größten Risiken aus deiner medizinischen Sicht, die zu Gewichtszunahme führen.

SPEAKER_00

Also wie gesagt, am Anfang sind die Gifte und das ist sehr, sehr häufig und wir kennen das auch aus der aktuellen Zeit wieder in Bezug dazu. Wir haben momentan die höchste Menge an Schwangerschaftsabbrüchen jemals in der Geschichte und der Aufzeichnung, die es gibt zu diesem Thema. Gerade nach diesen ganzen Corona-Geschichten und nach den Impfgeschichten ist diese Thematik extrem hochgegangen, weil Toxine einfach die Eigenschaft haben, den Körper der Mutter zu belasten und gleichzeitig dann eben auch die Möglichkeit einer Schwangerschaft reduzieren. Und wenn das in der Schwangerschaft dann blöd läuft, dann haben diese Kinder bereits sehr stark geschädigte Mitochondrien und dementsprechend auch nicht die Möglichkeit, das Essen, was sie zu bekommen, was sie hauptsächlich über die Mutter bekommen, was dann auch noch häufig toxisch belastet ist, gerade bei der Erstgebärendenmutter, die entgiftet dann auch noch sehr stark über die Muttermilch, schädigen diese Toxine bereits massiv das Kind und schädigen auch das Mikrobiom des Kindes. Das heißt, wir haben viele Kinder, die mit toxischer Muttermilch, toxischer Geburt auf die Welt gekommen sind und dann noch ihr Mikrobiom zerstören und dann auch schon anfangs viele Infektionen bekommen, sodass sie dann nochmal mehr Antibiotika brauchen, nochmal mehr ihren Darm kaputt machen und deswegen einen ganz schlechten Start haben. Das heißt, mein Tipp ist da wirklich bei Übergewichtigen, auch immer selber übergewichtig ist, sich wirklich damit zu beschäftigen, habe ich ein Problem mit Mikrobiom? Habe ich von meiner Mutter vielleicht zu viele Giftstoffe bekommen? Hatte die vielleicht einmal Garmzähne im Mund? War die eventuell geimpft oder hatte mehrere Spike-Infektionen oder früher andere Impfungen, die das mit ausgelöst haben können? Und da erstmal eine Anamnese machen, weil das sollte man wissen, wenn man sich mit seinem eigenen Übergewicht beschäftigt.

SPEAKER_01

Gut, du machst jetzt hier natürlich eine riesen Büchse auf. Ich dachte, wir steigen hier mal einfach ein mit diesen Deppenbeispielen, wo einer sagt, das ist 5000 Kalorien. Wenn du so viel reinnimmst, aber weniger verbrauchst, dann sammelt es sich einfach mehr an. Weil das ist eine These, die ich auch gerne sofort mal aus meiner Sicht widerlegen will, weil ich finde, das sind ganz blöde Beispiele. Der Mensch versucht immer alles zu vereinfachen und zu isolieren. Und wenn wir diese Kaloriendiskussion haben, klar kann das irgendwo funktionieren, weil es nicht total falsch ist, aber es ist eben auch weit weg von richtig, aus meiner Sicht. Denn jedes Nahrungsmittel, was wir haben, hat ja auch eine, also es ist immer eine Kombination aus verschiedenen Nährstoffen und die schlägt ja in Summe immer die Dosis. Plus, wir haben ja auch Informationsträger in der Nahrung, die aus meiner Sicht eben auch ganz wichtig sind. Darum kann man nicht einfach sagen, wenn du so viele Kalorien aufnimmst und so viele verbrauchst, dann hast du entweder einen Überschuss oder ein Defizit. Und das geht in die ein oder andere Richtung, weil der Körper auf eine langfristige Ebene ja gar nicht so leben kann. Also ich kann ja nicht meinen Tagesbedarf einfach nur mit Zucker decken. Ich glaube, das versteht auch jeder. Dann fehlen mir halt alle anderen Mikro- und Makronährstoffe, die mich durch den Tag bringen. Und du bist jetzt direkt in Themen reingegangen, die schon viele Ebenen tiefer sind. Das erste, wo wir hier anfangen können, ist nochmal das ganze Thema Entgiftung, glaube ich. Weil du hast das jetzt so ein bisschen auf die Mama geschoben oder den Lifestyle, aber wir haben ja im Leben allgemein sind wir unglaublich vielen Giftstoffen ausgesetzt. Und das Problem, was du ja jetzt impliziert hast, ist, dass wenn wir viele Toxine aufnehmen im Körper, egal wo die herkommen, dann muss damit ja was geschehen. Und der Körper versucht die ja erstmal unschädlich zu machen. Weil aus meiner Sicht ist das, was Leute verstehen müssen, was macht ein Toxin? Es ist nicht gut für dich. Ja, und wenn es nicht gut für dich ist, sagt der Körper, das ist Kacke, das greife ich mal an oder ich mache es unschädlich. Wie bei allem anderen, was nicht gut ist im Leben. Und bei Toxinen ist es ja häufig so, gerade bei Sachen, die durch die Nahrung kommen, die versucht man erstmal zu binden. Das heißt, zum Binden braucht man bestimmte Dinge, eben Bindemittel, Ballaststoffe, man braucht Magnesium, Kalzium, Mineralien dazu, damit Giftstoffe überhaupt mal neutralisiert werden können, damit die in dieser freien Form nicht mehr gefährlich sind. Und dann ist ja die Frage vom Körper, wie kriege ich die Scheiße jetzt weg? Das heißt, hier gibt es dann zwei Möglichkeiten. Das eine wäre die beste Möglichkeit, ich schmeiße es jetzt raus, gehe dann in den Urin, gehe in den Stuhlgang. Oder ganz viel, was viele Leute auch unterschätzen, ist hier die Atmung. Die Atmung ist ja eins, also die Lunge, eins unserer stärksten Entgiftungsorgane überhaupt im Körper, sodass die Giftstoffe wirklich rauskommen aus dem Körper. Wenn ich hier schon ein Problem habe oder einen Engpass, weil Ressourcen nicht verfügbar sind oder Bindemittel nicht zur Verfügung stehen, dann muss der Körper die zweite Option wählen und das irgendwo einlagern. Dann haben wir uns so einen Lagerabteil gemietet im Körper, wo der Körper sagt, ich stecke den Schrott mal dahin, bis wir Zeit haben, das in einer Entgiftungskur loszuwerden. Das ist so richtig.

SPEAKER_00

Das ist so richtig, genau. Also der erste Teil, ich versuche es loszuwerden. Und da hast du richtig erwähnt. Es geht über Leber, über die Niere. Es geht aber auch sehr stark über die Haut. Gerade, wenn wir jetzt sind beim Anfang des Lebens, wir haben ganz viele Kinder, die mit Neurodermitis auf die Welt kommen. Das heißt, wir haben auch sehr starke Entgiftung mit der Haut und die Entzündungen auf der Haut. Es geht über die Haare, es geht über den Schweiß und es geht über die Lunge. Und die ist natürlich auch tatsächlich oftmals unterrepräsentiert, weil eben um die Lunge, sozusagen, über die Lunge zu entgiften, muss man natürlich auch richtig atmen. Das ist schon wieder ein Thema. Viele wissen auch gar nicht mehr, wie man richtig atmet. Auch viele Kinder, die schon seit Geburt Schwierigkeiten mit der Atmung haben und dementsprechend dann auch schon Sauerstoffnot früh haben, auch ein wichtiger Teil. Also das ist das allererste, was man beim Griff kriegen muss, im Endeffekt sich zu entgiften und dann geht es weiter.

unknown

Okay.

SPEAKER_01

Aber diese ganzen Giftstoffe, wo kommen die hauptsächlich her, aus deiner Meinung?

SPEAKER_00

Also die häufigsten Toxine, die sozusagen im Menschen gespeichert werden, sind Lösungsmittel und Pestizide, Fungizide, Insektizide. Also alles, was man so rund um das Thema Pflanzenschutzmittel sind, weil die Gifte, die gespeichert werden, du sagtest ja auch, entweder scheiden wir es aus oder wir speichern es ein, oder Körper speichert ja im Fett hauptsächlich Toxine, die auch fettlöslich sind. Und Lösungsmittel sind fettlöslich. Pestizide, Insektizide, Fungizide sind hauptsächlich fettlöslich, weil die auch über die Membranen wirken. Also die versuchen, Zellmembranen kaputt zu machen, Zellmembranen löchrig zu machen, sodass diese Schädlinge dann eben sterben. Und die werden eben super gerne eingespeichert und vor allen Dingen schädigen die super gut, die Membranen von Zellen, die Membranen von Mitochondren. Mentochondren haben zwei Membranen. Und das ist ein riesiges Thema. Also diese, ich sehe es sogar als größeres Thema, als als die Schwermetalle. Es gibt ja auch viele Leute, die über die Schwermetalle schimpfen. Die gibt es auch viel zu viel in der Umwelt und auch die machen Probleme. Aber die fettlöslichen Toxinen ist eigentlich unser Kernproblem. Und da leiden die meisten Menschen drunter.

SPEAKER_01

Okay, gehe ich mit. Ich denke hier aus meiner Sicht ist wichtig zu verstehen, wie beschäftige ich mich damit. Weil wenn ich jetzt die Folge höre und sage, okay, ich will abnehmen, warum reden die jetzt auf einmal über fettlösliche Toxine? Na, ist halt das Ding, der Körper funktioniert nie isoliert. Und auch alle die Folgen, die wir hier machen, sind ja immer ein Blickwinkel von einem System im Körper. Idealerweise sollten die aber alle Hand in Hand zusammenarbeiten und eben für dich arbeiten. Und ein wichtiges Thema ist halt zu schauen, wo in meinem Leben nehme ich halt Giftstoffe auf. Und das sind Giftstoffe, die wir ja ganz viel über Themen aufnehmen, wo wir uns meiner Meinung nach zu wenig Gedanken machen. Kosmetik zum Beispiel. Da ist unglaublich viel Kosmetik, einfach bedenkliche Stoffe drin. Kann jeder mal die App, wie heißt die, Co-Check oder so runterladen. Da sieht man ja, was alles an Studien und sowas hinterherlegt bei bestimmten Inhaltsstoffen. Ein Thema ist sicher alles, was wir einatmen. Wenn ich in der Stadt lebe, also Abgase, all die Themen, die wir haben. Es gibt auch ein Riesenthema mit Kleidung natürlich. Also wie wird meine Kleidung gefärbt, wie wird sie hier überhaupt hergestellt, was für ein Material ist meine Kleidung. Die meiste Kleidung heute ist irgendwie aus Plastik oder eben Kunststofffasern und die werden sich ja auch auflösen und irgendwie in den Körper kommen. Da gehen wir halt durch die Hauptbarriere. Alles, was unsere Haupt berührt, wird super schnell aufgenommen. Das heißt, was ich hiermit sagen will, ist, das ganze Thema Giftstoffe, können wir auch sicher mal eine eigene Folge zu machen, ist halt ein unendliches Thema, weil wir über alle möglichen Varianten damit in Kontakt kommen.

SPEAKER_00

Ist ein unendliches Thema und wir wollen ja jetzt Tipps geben. Und einer der wesentlichen Tipps beim Entgiften ist eben etwas, was der dicke Gara nie machen würde, freiwillig, nämlich ist das Einnehmen von Ölen, Ölen, Ölen, weil wenn man ich entgiften will, also wenn ich wieder, wenn ich abnehmen will, muss ich entgiften. Das ist das, was ich versuche damit zu erklären. Die Entgiftung ist absolute Priorität, wenn ich abnehmen will, weil sonst klappt das nie und nimmer, weil sonst die Mitochondrien nicht mehr funktionieren. Und das braucht Öle, Öle, Öle. Das heißt, wir brauchen Omega-3-Öl, wir brauchen Leinöl, wir brauchen Olivenöl. Wir brauchen aber vor allen Dingen Phospholipide, das Gelbe vom Ei, damit das Ganze funktioniert. Und das bedingt, dass ich bei meiner Ernährung darauf achten muss, dass ich viel Öle zu mir nehme. Und dann kann ich aber nicht gleichzeitig Kohlenhydrate nehmen, weil wenn ich Öle und Kohlenhydrate nehme, dann werde ich mir wahrscheinlich viel zu viel Kalorien zunehmen. Und dann habe ich ein Problem mit Abnehmen. Das heißt, so eine Art Trennkost wäre zum Beispiel beim Abnehmen sehr sinnvoll.

SPEAKER_01

Jetzt bist du aber schon in wieder weiteren Themen wie Ernährung. Also aus meiner Sicht, ich wollte einfach festhalten, Toxine sollte man erstmal auch meiden. Toxine, Riesenthema. Und bevor ich die auch loswerde, die ich schon in mir habe, sollte ich die Umgebung meiner Meinung nach so einstellen, dass ich möglichst wenig neue aufnehme. Und dafür sollte ich mich mal mit dem ganzen Thema Toxine für mich selber auseinandersetzen.

SPEAKER_00

Dann kommen wir zum zweiten Thema, warum Fett nicht unbedingt faul bedeutet, nämlich das Thema Mikrobiom. Wenn wir jetzt das Problem der Toxine haben, aber auch noch ein nächstes Problem, zum Beispiel Antibiotika-Einnahme oder ein Lebensmittel, die das Mikrobiom nicht unterstützen, dann bekommen sehr, sehr schnell eine Dysregulation, eine Fehlregulation des Mikrobioms. Also das sind die Bakterien in unserem Darm. Und wenn wir das Thema haben, dann kriegen wir sehr häufig Entzündungen. Und Entzündungen sorgen wiederum dafür, dass wir dick werden, weil Entzündungen generieren wieder sozusagen Wassereinlagerungen zum Beispiel. Schwächen, die Mitochondrien, sorgen dafür, dass die Kalorien, die wir zu uns nehmen, mehr eingespeichert werden. Und dann haben wir schon das zweite Problem, neben den Toxinen, eben das fehlgeleitete Mikrobiom. Deswegen ist, wenn man sozusagen abnehmen will, ganz wichtig, dass man sich um sein Mikrobiom kümmert.

SPEAKER_01

Ja, das ist ja immer unser Grundsatz. Wir hatten ja auch die Darmfolge. Kriegst du den Darm nichts in den Griff, kriegst du halt gar nichts in den Griff. Und Darm und Mikrobiom sind natürlich entscheidende Schnittstellen, weil da entscheidet sich natürlich auch, was wir aufnehmen am Körper und können eben Sachen wieder abgegeben werden. Weil du eben Öle, Öle, Öle gesagt hast, wäre es aus meiner Sicht hier auch noch wichtig zu sagen, wo kommen denn die meisten Entzündungen oder viele Entzündungen her, ist eben die falschen Öle. Wenn man jetzt gerade eben hier Samenöle nimmt, Sonnenblumöl, das noch schön frittiert, am besten noch mehrmals. Das mag das Mikrobiom nicht ganz so gerne, oder?

SPEAKER_00

Richtig, es kommt auf die Zusammensetzung der Öle an und auch darum, dass sie nicht oxidiert sind. Das ist gerade das Thema Frittieröle. Die werden stark oxidiert und das kann man sich so vorstellen, dann wird das Öl einfach ranzig, das ist wie wenn Eis noch rostet. Und ganz viel im Körper hat was mit der Polarität zu tun, also welche Ladungen ein Molekül hat. Ob es ein oxidiertes oder ein reduziertes Molekül ist, also ob es eine Minusladung mehr oder eine Minusladung weniger hat. Und das geht eben beim Frittieren sehr häufig kaputt, das Thema Ladung. Das heißt, die Polarität verschiebt sich und dann haben wir ein Riesenthema. Deswegen, die Öle müssen antioxidativ sein, so richtig gutes Olivenöl, wenn das mal ist. Das hat eine grüne Farbe zum Beispiel. Das schmeckt bitter und es ist hochgradig antioxidativ und das wäre dann gesund.

SPEAKER_01

Genau, das ganze Thema Redox-System, was du gerade ansprichst, also die Polaritäten im Körper, das gucken wir uns auch noch in der Folge mit dem Wasserstoff mal genauer an. Das ist natürlich auch ganz spannend, weil wir Menschen sind ja bioelektrische Wesen. Und da sieht man halt eben, was Nahrung oder eben Giftstoffe gerade auf dieser Ebene auch mit uns machen. Und das wird sicher auch ein spannendes Thema. Wenn wir jetzt aber hier gesagt haben, Toxine soll ich meiden zum Abnehmen und am besten noch loswerden, die, die in mir drin sind. Das zweite ist dann, das mache ich über einen gesunden Darm. Was kommt danach?

SPEAKER_00

Dann kommt das Mikrobiom, ja. Also wir haben die Toxinen, dann kommt das Mikrobiom. Und dann haben wir natürlich an dritter Stelle brauchen wir vernünftige Mitochond drin. Also da müssen wir unbedingt darauf achten, dass unsere Zellkraftwerke funktionieren. Und die Zellkraftwerke, das sind so kleine Tierchen in unserem Körper, kleine Lebewesen, kann man sagen, sind Bakterienabkömmlinge, die in unseren Zellen wohnen. Und da haben wir in jeder Zelle ungefähr 100 Stück, manchmal mehr, manchmal weniger, je nachdem, was die Zelle macht, hat sie natürlich auch mehr. Seine Eizzelle hat 100.000 zum Beispiel. Die Gehirnzelle hat auch dementsprechend mehr. Aber die Durchschnittszelle hat ungefähr 100 von diesen Mitochondrien. Und die steuern ja fast unseren gesamten Stoffwechsel. Die kümmern sich um unser Immunsystem, darum, ob eine Zelle geschrottet wird oder nicht geschrottet wird, um unsere Energieproduktion und unseren Wasserhaushalt in der Zelle, um Entzündungen, also ganz viel, was im Endeffekt die Mitochondrien steuern, unter anderem auch, ob unsere Kalorien, die wir zu uns nehmen, verbrannt werden oder ob sie eingespeichert werden. Und wenn ich jetzt tatsächlich Kalorien einspeichere, also ich esse und sie landen in meinem Fettgewebe, dann weiß ich, dass ich in den Mitochondrien ein Problem haben muss, weil gesunde Mitochondrien speichern die nicht ein. Die machen ATP, die produzieren Energie. Und diese Energie kann ich verwerten. Und das klappt ja dann nicht. Das heißt, Mitochondrien-Gesundheit ist extrem wichtig.

SPEAKER_01

Da sollten wir uns auch mal eine Folge zu machen. Ich merke hier, wir haben Futter ohne Ende.

SPEAKER_00

Ja, wir sind keine Mitochondrien so. Ja, extrem wichtig.

SPEAKER_01

Geil sind die, happy und geil. Also wir haben als dritten Punkt die Mitochondrien, sind eben die Kraftwerke der Zelle. Das heißt, da entscheidet sich ein bisschen, wie viel Energie produzieren wir auch.

SPEAKER_00

Mich interessiert dich schon noch, warst du mal fett? Nee. Du warst nie dick. Niemals? Niemals. Niemals. Und hattest du eine gute Schwangerschaft? Ich war noch nie schwanger, von dem her kann ich dir das machen. Du warst das Schwangerschaftselement im Bauch deiner Mutter. Ja, da sind meine Erinnerungen nicht mehr ganz so ausgeprägt an dieser Zeit. Oder hattest du auch als Kind nie Probleme mit Mikrobiom, Darmthemen, Müdigkeit?

SPEAKER_01

Also was bei mir das Thema war, ist, glaube ich, Oxidation tatsächlich, weil ich als Kind, wie so manche Kinder, dann eine Phase hatte, wo ich halt lange gerne nur Pommes und Wurst essen wollte. Und Gemüse war jetzt nicht mein größter Freund. Ich war jetzt nie so der Süßigkeiten-Typ, das war nicht meins, aber ich habe halt extrem, glaube ich, also so gegessen, dass ich viel Oxidation im Körper hatte. Das sieht man ja auch an vielen hier Muttermalen und sowas, die aus der damaligen Zeit kamen. Das ist spät auch nie mehr geworden. Also seitdem ich mich mit dem Thema beschäftige, ist eben auch ganz spannend, sieht man, wie das sofort angehalten hat. Aber ich hatte nie mit Gewicht zu kämpfen. Also ich glaube, ich bin auch viel zu hibbelig dafür.

SPEAKER_00

Ah, ADHS sozusagen. Okay. Zehnfach ADHS. Also Pigwolf ist auf jeden Fall kein Mitochondre, der hat massiv Energie, aber er hat Oxidation, was ja auch die Mitochondrien schädigt. Das heißt, es gibt eben verschiedene Formen der Mitochondrien Schädigung. Und bei den Leuten, die eben dick werden, ist jetzt eher dann auch stärkere Schäden der Mitochondrien. Und da empfehle ich wirklich, wenn ein Übergewicht hat, dass man tatsächlich einmal zu einem funktionellen Therapeuten geht, der sich mit dem Mitochondrien beschäftigt, weil das ist eine eigene Folge, darüber zu reden, wie man die verbessern kann. Aber es gibt viele Möglichkeiten zu verbessern. Aber der dritte wichtige Punkt ist, wenn ich abnehmen will und ich bin nicht faul und ich esse nicht zu viel, sondern ich habe irgendwie ein Stoffwechselproblem, dann sind es die Mitochondien, die Zellkraftwerke, die einfach umschalten von. Ich verbrenne die Energie in ich speichere die Energie und dann habe ich natürlich ein Riesenthema.

SPEAKER_01

Sehr geil. Jetzt lass uns mal auf Nummer 4, Säuren-Basenhaushalt, kommen. Das interessiert mich schon den ganzen Tag.

SPEAKER_00

Die Säure-Basenhaushalte sind ganz entscheidend für das Thema Abnehmen. Und da gibt es eine wunderschöne Studie, die vom Herrn Carnold. Ich weiß gar nicht mehr, von wem die ist, ehrlich gesagt. Da habe ich mich jetzt vergessen vorzubereiten. Aber die können wir ja noch verlinken, diese Studie. Man hat relativ vor langer Zeit schon herausgefunden, dass der Säurebase-Haushalt beim Thema Abnehmen eine riesige Rolle spielt. Und zwar geht es hier um das Thema Insulinresistenz. Und Insulinresistenz hatten wir auch im ersten Teil beim Thema Omtozembik und Konsorten, ist ja ein wahnsinnig Problem. Sehr viele Leute haben das zum Beispiel durch Stress oder durch kaputte Mitochondrien oder weil sie zu viel essen. Aber Insulineresistenz bekommt man auch durch Übersäuerung und da gibt es, wie gesagt, eine Wahnsinnsarbeit, die gezeigt hat, dass wenn der pH-Wert in der Zellmatrix, zum Beispiel von der Bauspeichendrüse, wenn dieser pH-Wert sinkt unter 7,0. 7,0 ist neutral, also 7,0 pH bedeutet, auf ein Elektron kommt ein Proton. pH heißt ja Potentia Hydrogenei, also die Potenz vom Wasserstoffproton, wie viele Wasserstoffprotonen habe ich in meiner Flüssigkeit im Fall. Und wenn der pH-Wert sinkt, dann übersäuert man und wenn der pH-Wert steigt, also über 7 steigt, dann tut man, da ist mal basisch. Und normal Ist die Zellmatrix so einen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4. Das ist so der Standardbereich. Es gibt natürlich unterschiedliche Gewebe. Also das kann man nicht auf jedes Gewebe nehmen, aber so im Schnitt 7,0 bis 7,4. Und wenn der pH-Wert um 0,1 sinkt, zum Beispiel in der Bauchspeicherdrüse, dann gibt es eben Arbeiten, die zeigen, dass die Insulinresistenz bereits um 18% steigt. Einer der wichtigsten Gründe, warum Leute dick bleiben, ist, dass ihr Gewebe maximal übersäuert ist, dass sie also zu viel an Protonen, an Säuren im Gewebe haben und damit den pH-Wert absinken. Und je niedriger der pH-Wert, desto schlechter funktionieren die Enzyme. Und das ist dann der Grund, warum es nicht funktioniert, weil die Enzyme alle pH-optimiert arbeiten. Das heißt, jedes Enzym hat den pH-Wert, in dem es optimal arbeitet. Und wenn der sich verändert, zu niedrig oder zu hoch, dann kann es eben nicht mehr arbeiten. Und das ist der Hauptgrund für das Thema, warum Leute eben dick bleiben, obwohl sie so viel probieren. Ja, das wollte ich mal gesagt haben.

SPEAKER_01

Ich habe zwar vor fünf Minuten abgeschaltet, aber das klang total sinnvoll. Säurebasendingen, das hat jeder mal gehört, aus meiner Sicht wieder hier wichtig zu verstehen, was heißt das. Weil gerade als ich Wimhoff-Instructor war, ist ja das Thema mit der Atmung da natürlich ganz stark, weil man sagt, die Atmung geht in den basischen Bereich. Und ich glaube, ich habe Millionen Leute, glaube ich, gesprochen, die Wimhoff-Armung machen und erzählen mir, sie machen das, um basisch zu werden. Und um hier medizinisch sauber zu bleiben, muss man halt schauen, worüber reden wir. Säurenbasen braucht natürlich im Körper immer ein Gleichgewicht, hast du gerade gut erklärt. Aber es ist ja ein Unterschied, ob dein ganzes System, dein Körper übersäuert ist oder dein Blut. Weil der pH-Wert im Blut, der wird ja penibel von deinem ganzen Körper überwacht. Und wenn du da nur ein bisschen zu viel umspannst oder rumspielst, dann bist du nicht mehr im Biohacking, sondern ein bisschen in Intensivstation, weil dann kippst du halt auch ganz schnell um. Und was die Wimhoff zum Beispiel mit der Atmung macht, ist, dein Blutsäurebasengleichgewicht, für ein paar Sekunden wirklich einen minimalen Effekt in ein mehr alkalisches, also basisches Milieu zu bringen. Und das ist das, was bei der Wimhoff-Armung ja die Gegenreaktion auslöst, weil der Körper sofort merkt, hey, ich bin raus aus dem Gleichgewicht, das gefällt mir nicht, Gegenreaktionen einlösen, um wieder zurück ins Gleichgewicht zu kommen. Bei der Wimhoff-Armung macht man das zum Beispiel mit mehr Leukozyten, die dann produziert werden, weil der Körper denkt, er wird angegriffen. Kann positive Vorteile haben. Aber damit haben wir in keinster Weise, und darauf will ich hinaus, das Säure-Basengleichgewicht vom Körper verändert. Und die Frage ist ja hier, wie kann man das langfristig verändern? Also dieses Säure-Basengleichgewicht im Körper und warum ist denn überhaupt das Saure so ein Problem?

SPEAKER_00

Also das hast du nochmal ganz toll erklärt, nämlich das Thema Übersäuerung. Da möchte ich nochmal drauf einsteigen. Wenn man normalen Therapeuten oft sagt, hey, ich glaube, ich bin übersäuert, dann lachen die, weil sie sagen, genau das, der Säurebasehaushalt vom Blut wird so penibel überwacht, dass man nicht übersäuern kann, weil dann würde man sterben oder schwer krank sein. Und das ist korrekt. Der pH-Wert von Blut ist zwischen 7,35 und 7,45. Alles über 7 ist basisch oder alkalisch. Und dementsprechend haben wir im Blut ein basisches, alkalisches Milieu. Und wenn ich es verändere, dann macht das Riesenprobleme. Und wie man es verändern kann, haben wir gerade gehört, zum Beispiel über Wimhoff-Amung. Wenn man das kurzfristig macht, dann hat das einen sehr guten Impact. Aber die Übersäuerung findet dort nicht statt. Die Übersäuerung findet auch sehr gering nur in der Zelle statt. Auch eine Zelle kann übersäuern. Aber auch die Zelle will das nicht, weil in dem Moment, wenn die Zelle übersäuert, dann funktionieren ja die pH-Werte die Enzyme nicht mehr. Also ich habe dann ein Absinken in der Regel bei Übersäuerung ein Absinken der pH-Werte und damit einen Funktionsverlust von den Enzymen. Zum Beispiel, wie ich gesagt habe, das Thema Insulinerresistenz steigt massiv an. Aber auch das Thema Fettverbrennung, es gibt ja auch Enzyme für die Fettverbrennung, die sinken oder die Fettverbrennung sinkt im Endeffekt die Leistung, wenn der pH-Wert nicht stimmt. Das heißt, ich habe gleich doppeltes Problem. Und deswegen findet die Übersaugung hauptsächlich tatsächlich in der Matrix statt, in dem Gewebe zwischen Zelle und Blutgefäßen. Und das ist dieses Gewebe, wo wir dann unser Problem kriegen. Und jetzt haben wir, warum ist das so ein Thema? Weil wenn ich jetzt ganz viele Säuren, Protonen in der Matrix habe, dann habe ich natürlich Blut, aber vor allen Dingen auch Zelle, die müssen ja mit ihren Pumpen dafür sorgen, dass sie von dieser Säure nicht belastet werden. Du hast jetzt, wenn du die Tür aufmachst vom Raum und im Raum neben dir ist nur Müll und ihr macht die Tür auf, dann hast du das Risiko, dass der Müll in deine Zelle reinkommt. Die Zelle versucht das mit aller Macht zu verhindern und pumpt immer wieder Protonen raus, pumpt immer wieder Säuren raus, die in sie hineingekommen sind und sorgt dann eben dafür, dass die Zelle einigermaßen stabil bleibt, weil sonst würde sie sterben. Und das kostet der Zelle so viel Energie, dass sie die Energie nicht mehr für andere Dinge hat. Das ist einer der Hauptgründe, warum dann Leute müde und schlapp sind, weil sie eben durch diese Pumpsysteme, die sie anwerfen müssen, ein Riesenthema haben. Wollte ich nochmal zu diesem Thema sagen.

SPEAKER_01

Ja, was du versuchst zu sagen, ich fasse das nochmal einfach zusammen, ist, dass wir in einem Lifestyle leben, wo wir einfach permanent zu viele saures Milieu sozusagen aufbauen, durch verschiedenste Reize. Und der Körper will das natürlich ausgleichen und dieser Ausgleich kostet halt Unmengen an Ressourcen. Und die Frage ist jetzt, hast du genug Ressourcen dafür, dass du eben auch noch andere Dinge machen kannst, oder bist du halt gewillt, all deine Energie für so ein Mist aufzubringen?

SPEAKER_00

Ja, und jetzt kommt natürlich das große Problem, dass die Natur ja auch uns endlich gemacht hat. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn wir jetzt aber überlegen, warum hat sie uns denn endlich gemacht, dann weil sie halt einfach im Stoffwechsel manche Dinge nicht perfektionieren musste, weil es ausgereicht hat, sich zu reproduzieren. Also es reicht dem Menschen ja aus, 60 Jahre alt zu werden. In der Zeit kann er Kinder kriegen, er kann sich reproduzieren, er kann möglicherweise sich nur um die Enkel kümmern. Wenn das nicht klappt, kann er auch 70 oder 80 werden. Aber dann reicht es. Dann haben wir Kinder, dann haben wir Enkel, dann können wir abtreten, dann haben wir diese Leistungsfähigkeit nicht mehr. Und deswegen musste die Natur nicht dafür sorgen, dass wir 300 werden. Wir haben uns so bereits fortpflanzen können, unsere Art erhalten können. Und deswegen hat sie gerade bei dem Thema Übersäuerung eben nicht darauf geachtet, dass wir uns optimal uns entsäuren können. Das heißt, Übersäuerung ist Teil des physiologischen Alters. Das heißt, dass die Matrix übersäuert, gehört sie so, ist normal. Allerdings mit den ganzen Problemen, die wir haben. Und was wir heute haben, ist eben die Tatsache, dass die Leute schon viel zu früh übersäuren, dass sie schon mit Kind übersäuern. Als Kind, weil sie nicht mit den Sport machen, weil sie nicht mehr atmen, weil sie einfach nur noch Mist zu essen bekommen, schon von den Eltern. Ich erinnere mich an meine Jugend, ich habe Toastbrot ohne Ende gegessen mit Marmelade. Ein super Essen umzubekommen. Ja, wir hatten so eine Sandwich-Maschine, die habe ich geliebt früher. Optimal, ja manchmal zwölf Stück, ne? Von diesem wunderbaren, dicken, weißen Toastschreiben einmal getoastet, dann auch noch ein bisschen oxidiert waren, die dann ja auch durchs Toast und dann Fettbutter drauf und dann dick und Marmelade, nur Snoogat-Creme und Honig und all die leckeren Sachen, die einem dafür sorgen, dass man eben richtig schön übersäuert und dick wird. Und wenn du dann noch schön Eiweiß dazu ist, ja, und nach dem Toastwort kommt das Steak, was ja auch übersäuernd ist, dann hast du halt einfach einen Lifestyle, der dich über kurz oder lang zu einem massiven Problem in der Mitte Zellmatrix mit Übersäuerung führt.

SPEAKER_01

Absolut.

SPEAKER_00

Ja. Jetzt weißt du auch vielleicht, warum du so schnell oxidiert bist.

SPEAKER_01

Ja, das liegt ganz klar auch daran.

SPEAKER_00

Ich weiß nicht, wie viel Kühe du vertilgt hast.

SPEAKER_01

Ehe habe ich leider, glaube ich, viele, auf dem Gewissen. Für mich ist jetzt der nächste Punkt, ist, das alles ein bisschen wie zusammenzufassen. Und all die Dinge, die wir angesprochen haben, sind aus meiner Sicht, aus Sicht der Neuroregulation, eben hier wieder Stressthemen. Weil was macht das, wenn ich zu viel Säure habe? Das macht dem Körper Stress, weil der die Ressourcen dafür arbeiten abstellen muss. Was macht das falsche Mikrobiom? Macht Stress, weil ich eben die Nährstoffe, die ich eigentlich will, nicht aufnehmen kann. Vielleicht verschlacke ich auch, die ganze Biofilm-Geschichte. Und ich kann vielleicht auch nicht abgeben, was ich abgeben will. Und der Stress ist ja was, der auch nicht isoliert ist. Und aus meiner Sicht ist das halt jetzt das Medium, was so ein bisschen die Brücke hier wieder baut von den körperlichen Themen. Also was habe ich aufgenommen, was führt quasi zu meinem Übergewicht hin zu den psychischen Themen. Was will mein Körper denn jetzt damit bezwecken? Warum muss der das einbauen? Das ist eben ganz viel, meiner Meinung nach, dem, geschuldet, dass wir eben durch diesen konstant hohen Stresslevel, in dem wir sind, gar keine Zeit mehr haben, dem Körper diese Ruhephase zu geben, um die Aufräumen- und Regulationsarbeit leisten zu können.

SPEAKER_00

Jetzt Punkt Nummer fünf. Also wir haben jetzt schon vier Stück, nämlich Toxine, Mikrobiome, Mitochondrien, Übersäuerung. Und dann kommen wir zum Punkt Nummer fünf, nämlich die Stressregulation und die Psyche und die ganzen Belastungen, die wir haben. Und da hast du vollkommen recht. Wenn man das nicht in den Griff kriegt, man isst ja dann auch wegen Stress. Es lohnt ein und so weiter. Und deswegen muss man auf jeden Fall da auch achten. Ich denke, dass wir jetzt relativ gut eigentlich herausgefunden haben, was eigentlich die Hauptgründe für Fett ist.

SPEAKER_01

Ja, aber das Letzte, das war jetzt ein bisschen weich, fand ich, weil du musst ja halt überlegen, wenn dein Nervensystem die ganze Zeit im Überlebensmodus ist, dann will dein Körper ja keine Strandfigur, der will Sicherheit. Und diese Sicherheit versucht er ja durch dieses Neutralisieren nur herzubauen.

SPEAKER_00

Ja, da hast du völlig recht. Aber was machen wir jetzt dagegen? Genau, jetzt kommen wir mal in die Lösungen. Was können wir dagegen machen? Schlag mal vor, also gerade beim Thema Sicherheit.

SPEAKER_01

Ja, ich würde mal hinten wieder anfangen. Und zwar, wenn wir jetzt über das ganze Stress- und Aufräumthema reden, ist halt ein Ressourcenthema. Und wo wird die meiste Arbeit da gemacht, ist aus meiner Sicht in der Nacht. Das heißt, hier ist eben auch beim Abnehmen, beim Detoxen, bei allem ist unglaublich wichtig, dass wir die Nacht und unsere Schlafhygiene massiv optimieren und richtig gut angucken. Weil in der Nacht ist ja genau das, was der Körper macht. Der hat einfach Zeit für sich, der lähmt dich, knipst dich mal aus mit all deinen schwachsinnigen Gedanken im Tag und will jetzt mal aufräumen und diese Brücke schlafen. Und der Schlaf ist ja auch da, in verschiedene Phasen unterteilt, wo zum Beispiel auch unser Gehirn ja abspilt in der Nacht, damit das glympathische System, also das heißt, das Lymphsystem im Gehirn, einfach diese Giftstoffe, die wir ansammeln, rausbringen kann. Und so funktioniert ja der ganze Körper und geht in der Nacht ganz viele Entgiftungsprozesse durch. Der geht aber eben auch im Traumschlaf diese emotionalen Probleme durch und also nicht Probleme, sondern Themen durch und sorgt für Integration. Weil das ist ja das, was passiert. Alles, was du gemerkt hast, wird auf einmal nachts integriert und verarbeitet. Und dann kann der Körper nachher am nächsten Tag wieder optimal mit frischen Ressourcen starten.

SPEAKER_00

Ja, ganz wichtig, also richtig guter Schlaf, einmal einfach um sich körperlich zu reparieren oder regenerieren. Melatonin ist ja ein super starkes Antioxidant, also sorgt dafür, dass oxidierte Strukturen sich wieder regenerieren und dann natürlich auf der emotionalen, psychischen Ebene einfach Dinge zu integrieren. Das ist auf jeden Fall ein fantastisch wichtiger Punkt 1, um das Ganze im Endeffekt abzuarbeiten. Jetzt bin ich dann wach und habe gut geschlafen. Jetzt brauche ich tatsächlich eine, also wenn ich abnehmen möchte, eine erste Aktivität. Und da bist du ja auch ganz führend drin beim Thema Sport. Wie kann ich das jetzt schaffen, dass ich gerade am Vormittag, dass ich die Leute dazu bringe, dass ihren Sport am Vormittag machen, weil wir wissen ja und vor allen Dingen auch nüchtern, dass der nüchtern Sport, dass der am meisten Effekte hat, zum Beispiel auf die Reparatur der Mitochondrien, was ja unser Heck Nummer drei ist, die Mitochondrien wieder fit zu machen. Wie schaffe ich das?

SPEAKER_01

Tja, indem man Aufstellung das macht. Das ist im Prinzip ja ganz einfach. Ich glaube, hier ist einfach das Thema, sich einen Lifestyle anzugewöhnen, der den gewünschten Zustand, also jetzt eben der Gewichtsabnahme in unserem Fall und der Gesundheit. Das ist vielleicht auch ganz wichtig, dass wir reden immer über Gewicht. Gewichtsabnahme heißt ja nicht unbedingt, dass man gesund ist. Am Beispiel Osempik. Sondern wir müssen da unterscheiden, warum habe ich denn überhaupt dieses Gewicht und was bedeutet Gesundheit für mich? Und das ist was, was man aus meiner Sicht sich überlegen muss. Im Rahmen dieser Identität, die man sich schafft, das haben wir ja auch besprochen. Und dann halt einen Lifestyle aufbaut, der das auf so vielen Ebenen wie möglich unterstützt. Und dazu gehört natürlich, bevor ich Sport mache, für mich zum Beispiel Atmen. Morgens im Bett überhaupt mal einchecken und dann mit einer Atemübung mal da ankommen, wo man gerade sein will, nämlich frisch in einem Tag, ohne große Gedanken, weil der ja sollte neutral sein und sich dann zu überlegen, okay, was kann ich dann tun? Und dann folgt wegen mir Zähneputzen, Duschen, was auch immer die Leute so machen und vielleicht ein bisschen Sport. Weil, wenn mein Ziel jetzt die Gewichtsabnahme ist, sollte ich natürlich gucken, wo kann ich jetzt optimale Reize setzen, um das zu.

SPEAKER_00

Das finde ich jetzt spannend. Ist Atmen Sport oder kann Atmen Sport werden, dass man, wenn man jetzt eben Schmerzen hat, wenn man dick ist und da alles wehtut, kann ich überatmen den Sport vielleicht teilweise ersetzen?

SPEAKER_01

Ersetzen nicht, aber du kannst halt durch die Atmung auch wieder mit deiner Biochemie spielen. Also ich habe in der Atmung unterscheide ich halt drei verschiedene Zustände. Das heißt, ich habe Körper, Geist und Seele und ich erkläre das immer so, der Körper ist halt die Mechanik für mich. Und wenn ich mich jetzt halt mich mit der Atmung beschäftige, kann ich zum Beispiel nur durch die Mechanik, zum Beispiel Zwerchfell, meinen Darm anstupsen, Massage geben in den ganzen Bauchregionen. Ich kann auch mein Gehirnreinigung, die passiert ja auch durch die Atmung. Was wir eben gesagt haben, wenn das Gehirn sich nachts reinigt, das klingt immer so toll, als wird das alles von selber passieren. Das passiert natürlich nur, wenn ich nachts zum Beispiel nicht schnarche, nicht durch den Mund atme und idealerweise mein Zwerchfell runterziehe, weil das Zwerchfell, wenn sich das nach unten zieht, zieht auch die Wirbelsäule runter, damit den Hirnstamm und das ist die Pumpe, die das Gelymphsystem eben der Nacht eigentlich anschmeißt. Darum ist das halt so wichtig, dann auch nachts richtig zu atmen. In Bezug auf Sport kann ich jetzt aus meiner Sicht zwei Dinge machen. Ich kann hier mit dieser geistigen Ebene spielen. Das ist für mich die Körperchemie. Und da kann ich durch Atemtechnik auf der einen Seite mich in einen Bereich atmen, der mich glücklicher macht. Das heißt, ich kann mich in einen Bereich atmen, wo ich einfach Endorfine bekomme, wo ich happy bin. Und wenn ich happy bin, dann scheint es mir halt eine viel sinnvollere Idee zu sein, Sport zu machen, als wenn mein ganzes Leben mich eh schon anpisst. Und ich brauche nicht mehr so viel Schokolade und Törtchen. Ganz genau. Und das zweite, was wir haben, ist, du kannst durch die Atmung deine Körperschemie natürlich auch so verändern, dass du weniger Schmerzen fühlst. Und das ist ja das Tolle, weil Schmerzen sind ja auch im Prinzip drei Eiweißmoleküle, die halt zusammen sind. Und wenn du deinen pH-Wert im Blut eben änderst, ganz kurzfristig, dann sind diese Eiweißmoleküle, die können nicht mehr so binden. Und in dieser Form können die nicht mehr am Schmerzrezeptor andocken. Und das sorgt dann im Gehirn dafür, dass es wie einen kleinen Restart gibt vom Schmerzempfinden und man sich, ja, ich sag mal, neu sortiert. Das heißt, ich habe weniger Schmerz durch die Atmung und mehr Happy Hormone und bin mehr motiviert.

SPEAKER_00

Das war ein unfassbar wichtiger Tipp, der manchen jetzt vielleicht sogar entgangen ist. Aber Pikwolf hat gerade gesagt, Atmung macht basisch und Achtung, basisches Blut oder auch blasisches Gewebe verhindert, dass ein schmerzaktivierendes Molekül entsteht. Und dadurch kann man tatsächlich mit Atmung und natürlich auch mit jeder anderen Art der Entsäuerung verhindern, dass es einem einfach weh tut, wenn man Sport macht zum Beispiel.

SPEAKER_01

Genau, das habe ich schon gesagt. Meinst du, unsere Zuhörer sind dumm?

SPEAKER_00

Aber ich muss das wiederholen für mich. Also wirklich ein Wahnsinnstipp, den du da einfach gerade gegeben hast, finde ich wirklich mega toll, weil man möchte ja als Mensch immer so ein bisschen die. Hey, ich will nach Richtung. Möchte ja immer die Bio-Cemie irgendwo verstehen, ja. Ist ja verstehen, ist ja ganz wichtig.

SPEAKER_01

Ja, vor allem für uns Männer. Frauen sind da ja viel geiler. Die können irgendwie fühlen und die merken ja viel intuitiver, was tut ihnen gut, was nicht. Und wir Männer, wir brauchen immer diesen Umweg über den Kopf.

SPEAKER_00

Ja, definitiv. Das heißt, wir haben schon richtig schöne Tipps bekommen, wie es vorangeht, wie man jetzt trotz Fettsein und wie man mit diesem Thema Fett sein umgehen kann. Weil es eben nicht Faulheit ist, sondern weil es klassische Biochemie ist, die das im Endeffekt verhindert, fassen wir die Tipps doch mal zusammen für die Zuhörer zum Schluss.

SPEAKER_01

Ja, lass uns doch einmal kurz da durchgehen, weil ich glaube, jetzt haben wir wieder ganz viel gemischt am Ende. Wir haben jetzt zwei Ebenen angeguckt, weil du gerade nur Biochemie sagst. Wir haben einmal die körperlichen Themen angeschaut, die dazu führen, dass der Körper einfach Gegenreaktionen auslöst, um mit dieser Belastung umzugehen. Belastungen waren in unserem Beispiel einmal das ganze Thema Giftstoffe, also Toxine. Dann hatten wir als zweites das Thema Darm, Mikrobiom, das heißt Darm, Gesundheit. Bakterien. Genau. Und dann waren wir bei der Metrochondrien-Ebene. Ja, und das sind alles drei Ebenen, die sehr ressourcenintensiv sind. Das heißt, wenn wir dort nicht im Gleichgewicht sind, dann ist die Chemie gestört und der Körper muss Ressourcen aufbringen, um Gegenreaktion zu machen. Und dann war ja meine These, die Abschluss, ist halt die These auf weg von dieser Biochemie hin wieder zu den inneren Themen, den seelischen Themen, wenn man so will, und sagen, okay, all diese Ressourcenprobleme, die wir auf körperlicher Ebene sehen, messen und beweisen können, die verursachen Stress im Körper. Und der Stress wiederum versetzt mich jetzt in einen anderen Zustand. Und dieser andere Zustand, der verschlimmert jetzt wieder das Ursprungsproblem, weil jetzt Ressourcen fehlen, weil der Körper eben eben im Überlebensmodus einfach nur nach Sicherheit und Ruhe sucht und eben nicht nach Strandfigur, habe ich eben gesagt. Das ist das Ursprungsproblem aus meiner Sicht. Deshalb ist es halt wichtig, sich dort auch Phasen erstmal zu schaffen, wo man wieder zur Ruhe kommt, wie in der Nacht, wo man Inseln hat am Tag, dass man runterfährt, dass man einfach wieder Zeit hat, aufzuräumen und erst dann in die körperlichen Themen einzusteigen. Da haben wir dann den, was haben wir gehabt, den Sport, das Aufwachen, das Atmen. Das Schlafen. Das Schlafen haben wir gehabt. Und was mir jetzt noch fehlen würde, ist ein bisschen, wie komme ich denn raus aus der Übersäuerung?

SPEAKER_00

Das Thema Übersäuerung ist extrem schwierig, weil es eben die Schnittstelle ist, die uns im Endeffekt alt werden lässt, rein physiologisch. Das heißt, die Natur hat also da gar nicht vorgesehen, irgendwas dagegen zu machen. Aber wenn man sich jetzt im Tierreich das Ganze anschaut, dann gibt es ja Tiere, die super stark übersäuern und auch relativ früh sterben. Zum Beispiel Katzen und Hunde. Die essen extrem viel Fleisch, die essen sehr wenig Kräuter oder Gras oder Blumen oder was weiß ich, Pflanzen, sondern die haben eine sehr fleischlastige Ernährung und haben auch eine sehr kurze Lebenszeit. Und dann haben wir Tiere, die essen extrem wenig Fleisch, aber sehr viel im Gras, Kräuter. Nehmen wir mal diese ganzen Tiere in Afrika, wie das Nilpferd, ja, zum Beispiel. Oder das Rhinozaros oder der Elefant. Das sind sehr große Tiere, die trotzdem 60 Jahre alt werden können. Oder auch kleinere Tiere wie die Schildkröten, die auch teilweise 200 Jahre alt werden. Und das ist ganz spannend. Die haben dann noch einen Vorteil, die haben zum Beispiel einen langsamen Stoffwechsel. Das hat jetzt nicht unbedingt jedes größere Tier. Das heißt, wir lernen einfach, je, wenn ich mich, je basischer ich mich ernähre, und da komme ich auch auf die Antwort, je langsamer mein Stoffwechsel ist, desto mehr scheine ich Erfolge beim Altern zu haben, weil ich mich eben einmal durch viel Stoffwechsel, hohen Stoffwechsel, das ist vielleicht auch dein Problem. Wenn du viel machst, dann übersäuerst du auch. Und also das heißt, du brauchst eher einen langsamen Stoffwechsel, denke ich, an den Grönland, Wal oder Grönlahai. Die werden ja teilweise 300, 400 Jahre alt, diese Tiere. Die haben sehr langsamen Stoffwechsel durch die Kälte, das kommt dir wieder zugute. Also es gibt ja viele Dinge, die da eine Rolle spielen. Aber eins habe ich eben gerade schon gesagt, das ist eben einfach die basische Ernährung. Diese einfach die Grundmöglichkeit abzunehmen, das Wichtigste überhaupt, sich hauptsächlich basisch zu ernähren, aber auch nicht nur basisch ernähren, weil nur basische Ernährung ist dann auch wieder schlecht, weil das Energielos macht. Du brauchst die Protonen für Energie, du brauchst die Elektronen für Strom. Und die basische Ernährung liefert also Strom, aber keine Energie.

SPEAKER_01

Du willst also sagen, man soll sich überwiegend basisch ernähren.

SPEAKER_00

Danke, dass du das zusammengeführt hast.

SPEAKER_01

Sehr gerne. Du, ich sehe aber auch, das würde ich jetzt wieder hier mit meinem Rahmen versehen, weil diese Tiere, die du aufgezählt hast, die sind ja nicht nur so alt wahrscheinlich, weil die nur Pflanzen fressen, sondern das sind auch alles Tiere, die sich langsam bewegen und eben wenig Stress haben. Du hast den Elefant gesagt, die Schildkröte. Und das sind keine Tiere, die durch den Ozean oder die, wo die Wüste, wo wandert denn der Elefant? Egal, irgendwo, wo der Elefant herwandert, kann herrennen, sondern die gehen gemächlich und die nehmen sich halt Zeit für diese Dinge. Und das ist ja was, wo wir merken, Tiere, die halt hin und her hasten, wie wir Menschen, die haben ein kurzes Leben. Und deshalb würde ich das auch viel mehr wieder auf den Stress sehen, weil ich glaube, Stress ist ja das, was uns da antreibt oder eben in die Regeneration bringt.

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall gehört das dazu und es ist toll, dass man das im Tierreich auch sieht. Also je mehr man sich sauer ernährt und je mehr Stress man hat, desto kürzer ist die Lebenszeit. Und umgekehrt bei den Tieren, je mehr man stressfrei ist und sie basisch ernährt, desto länger ist die Lebenszeit.

SPEAKER_01

Aber die Kombination, die macht es dann wahrscheinlich.

SPEAKER_00

Haben wir eigentlich schon die Lösung. Genau, dann hau doch mal so einen Core-Check raus. Also, Corecheck Nummer eins, wenn man abnehmen möchte, ist, bedenkt bitte, dass es mehrere synergistische Maßnahmen braucht, um abnehmen zu können. Das heißt, es reicht nicht eine Sache alleine zu machen, sondern es sind mehrere Dinge, die man gleichzeitig machen sollte. Und in unserem Fall sind es die Themen Toxine entlasten, Darm-Mikrobiom stärken, Mitochondrien anschauen, dann entsäuern und vor allen Dingen am Ende auch noch mit der Psyche klarkommen. Also Synergismus ist mein Corecheck Nummer eins.

SPEAKER_01

Mein Core check Nummer zwei wäre die Stressregulation vorantreiben und eben mit gutem Schlaf, guter Atmung und Oasen am Tag, wo man sich runterregulieren kann, oder diversen Techniken lernen, das Nervensystem wieder in einen Zustand zu bringen, an dem es Übersäuerung und Gewichtsabnahme überhaupt leisten kann.

SPEAKER_00

Mein Core Check Nummer 3, when einer zu euch sagt, du bist fett und wahrscheinlich liegt das daran, dass du faul bist, dann weißt du jetzt, dass das nicht stimmt und das sollte dich jetzt sofort glücklich machen.

SPEAKER_01

Bleib happy, du bist zur next Folge.