Developing Leadership – der Podcast von Profil M
Developing Leadership – der Podcast von Profil M
Die Kunst der Auszeit: Sabbaticals
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Einfach mal aussteigen aus dem Job 🚀
und das Ganze mit einer sicheren Rückfahrkarte. 🎟️
Zeit haben für die Familie – oder auf Reisen gehen, sich weiterbilden 🌍📚
Es gibt eine ganze Menge Gründe für ein Sabbatical. 💼
Wie man das richtig eintütet und warum das auch für Führende kein Karrierenachteil sein muss, erfahren Sie in dieser Podcastfolge. 🎧
Mitwirkende:
Anna-Lena Derlien · Senior Managerin @ Profil M
Lydia Tiedke · Senior Managerin @ Profil M
Anika Graf · Office Management @ Profil M
Jochen „Otto“ Pfeiffer · Marketing Manager @ Profil M
Du hast Feedback oder Anregungen?
Dann schreib uns gerne an podcast@profil-m.de – wir freuen uns auf deine Nachricht!
Und wenn du keine Folge und keine Insights mehr verpassen willst:
Abonniere jetzt unseren Newsletter unter www.profil-m.de/newsletter!
Willkommen zurück bei die Walloping Leadership, der Podcast von Profil M. Einfach mal
aussteigen aus dem Job und das Ganze mit einer sicheren Rückfarkate.
Zeit haben für die Familie oder auf Reisen gehen, sich weiterwilden.
Es gibt sicherlich eine ganze Menge Gründe für ein Stammartikel.
Wie man das richtig eintüttet und warum das auch für führende kein Karrierenachtal sein muss.
Darüber reden wir heute.
Mein Name ist Otto Pfeiffer, Marketing Manager bei Profil M.
Ja, zu diesem Thema habe ich heute zwei Kollegen eingeladen.
Lydia Titke und Anna-Lena Derlin.
Nicht nur erfahren Beraterin rund um das Thema Führung, sondern auch erprobte sabatische Listern.
Schöne Wortkonstruktion, oder?
Hallo, ja, weiden schön, dass ihr da seid.
Absolut.
Hallo Otto.
Hallo Otto.
Ja, Lydia, ich fange mal mit dir an.
Was hatte dich dazu bewogen, ein Sabatikel zu nehmen?
Wir wollten als Familie schon längere Zeit eine größere Reise machen
und haben jetzt diesen Sommer tatsächlich die Zeitgenutzt 3 Monate lang mit unseren Kindern.
Ja, in der Welt ein bisschen unterwegs zu sein.
So, das war die Motivation dazu.
Wow, wie lang war die unterwegs gewesen? Wie lang war die aus Zeit?
Wir waren 3 Monate, waren es insgesamt und wir waren, ich glaube, 94 Tage, tatsächlich
nicht von zu Hause weg.
Wow, das stink schon mal richtig gut.
Es gibt ja wie gesagt viele Gründe für ein Sabatikel.
Anna, wie war es denn, weil dir warm hast du ein Sabatikel gemacht?
Ja, genau.
Ich habe zweimal mich schon dafür entschieden.
Einmal 2019, vier Monate lang und davon bin ich zwei Monate auch gereist.
Alleine und das war auch mein Ziel wirklich ohne Freunde, ohne Familie, einfach nur ich und Rucksack.
So weit weg, wie es geht.
Und die anderen zwei Monate zu Hause meiner Heimatstadt Sport machen mich ein bisschen mehr weiterbilden,
was so das Thema Meditation angeht und ein bisschen mehr zu mir kommen.
Das war mein Ziel beim ersten Mal und beim zweiten Mal war es tatsächlich ganz klassisch
einfach nur Reisen und mehr Spanisch lernen und in die Sonne fliegen.
Das glint mega.
Ich meine, da sind ja auch alles ganz gute Gründe, die ihr da jetzt genannt habt.
Da gehen wir auch gleich noch mal ein bisschen näher drauf ein, was das so mit einem macht,
welche Erfahrungen in dieser Zeit sammelt.
Aber fangen wir mal von vorne an.
Wie plant man eigentlich so ein Sabatikel, klar irgendwie wechselt, danke.
Ich bräuchte mal eine Auszeit, ich bin leer, ich möchte mal was anderes erleben, weniger
Arbeitsalltag.
Das sind ja schon verschiedene Ansätze.
Warum man das eigentlich vorhat.
Aber wie geht man das richtig an?
Ich denke, da gibt es eine ganze Menge zu berücksichtigen.
Also bei uns war es tatsächlich so, dass wir sechs Jahre lang mit dieser Idee schwanger
gegangen sind.
Also das hat die Planung schon vor einer längere Zeit angefangen.
Die grundsätzliche Idee ist sechs Jahre alt und wir haben dann immer wieder überlegt,
wann es ein guter Zeitpunkt war, weil man natürlich beruflich gucken muss, wie passt das
in Projekte rein, die man macht.
Wie kann man das mit den Kollegen gut steuern, weil man ja, wenn man raus ist, auch dafür
sorgertragen muss, dass irgendjemand übernimmt, damit man eben dann auch wirklich den Kopf
frei hat und das tun kann, was man eben tun möchte in dieser Zeit.
Also insofern haben wir tatsächlich letztes Jahr angefangen.
Also ein gutes Jahr vorlaufzeit hatten wir, um A-Job-Technisch das zu planen und bei uns
jetzt bei Profil M-Intern das auch entsprechend anzukündigen.
Wir haben die Möglichkeit, sozusagen gehaltig einzuspannen, gilt einzuspannen, damit man dann
während des Sybertikals auch weiter gehaltig gehaltig bekommt.
Und das muss entsprechend geplant werden.
Und wir hatten jetzt ein Jahr vorlaufzeit.
Ein Jahr vorlaufzeit.
Das ist viel.
Ich glaube, da bist du immer ein bisschen spontaner geliefert.
Ich bin dann ein bisschen spontaner.
Also, bei mir sind es ungefähr drei bis vier Monate vorlaufzeit gewesen.
Beim ersten Mal, da war es bei Profil M-Intern auch noch nicht so, ich sag mal, etabliert.
Und bei mir war es einfach im Dezeneh im September, hatte ich die Idee, was ist da, wenn
ich im Januar weg bin.
Und dann habe ich einfach mal mich schlau gemacht mit internen, mit den Mentoren gesprochen
und überlegt, okay, wie kann das funktionieren?
Was braucht ihr?
Ich habe mich mit meiner Versicherung ausgetauscht.
Was bedeutet das?
Und letztendlich, naja, mit meiner Bank, Kreditkarte, die du beantragen musst, das sind
all solche organisatorischen Dinge.
Und ich weiß auch noch, dass es sehr knapp war.
Eine meiner Kreditkarten ist nicht angekommen und ich habe mich dann letztendlich nicht
mitnehmen können.
Also, ich würde da echt jedem empfehlen, bis sie mehr Vorlaufzeit zu mindestens.
So ein halbes Jahr mindestens, was so die ganzen Bank und Versicherungstechnischen Aspekte
angeht.
Ich hatte glücklich, ich hatte noch eine Kreditkarte, die dann funktioniert, hat im Ausland.
Aber das sind solche Dinge, die einem dann auf den Füßen landen.
Genau.
Das ist ja auch ein Kluss, das in die nachdem, was man machen will und insbesondere, wenn
man reisen will, ja auch wie es ist, genau, wenn ich sein könnte, die ja auch in dem
einen oder anderen Land richtet, sich ein bisschen länger brauchen.
Also auch das ist nicht ja nicht eine Komponente, die man wirklich gehen müsste.
Das kann mir vorstellen.
Es gibt ja viele Angebote von Unternehmen, Organisationen, wie man so ein Sanbatikl umsetzen
kann.
Wir bei Profil M. haben die Möglichkeit, dass man das mit einem sogenannten Zeitwert
kontrollisieren kann, indem man quasi darauf hin spart.
Ich habe dazu einen kleinen Einspieler, unserer Kollegin Annika Graf vorbereitet, die
sich interne diesen Thema gut auskennt und kurz erklärt, wie das denn bei uns bei Profil
M. abläuft.
Das hören wir uns jetzt kurz an.
Wir haben ja bei uns die Herausforderung, dass wir ganz unterschiedliche Rollen, mit
ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten haben und dass ja auch alle Menschen
mit einem Sebastian, vielleicht ganz unterschiedliche Ziele vorfolgen.
Deswegen haben wir uns bei Profil M entschieden die Möglichkeit, eine sogenannte Zeitwertkontos
einzuführen, dass man flexibel besparen kann, mit über Stunden mit Endgeld, mit Zeit
geschenken und dass man aber auch vor allen Dingen flexibel für Ausseiten nutzen kann.
Das heißt, ich muss anders als in statischen Sybatiklmodellen nicht schon von vorne rein
festlegen, in einem Jahr möchte ich für vier Monate in die Auszeit gehen, sondern ich
kann entscheiden, okay, ich fange an mein Zeitwertkonto zu besparen.
Und irgendwann in der Zukunft, wenn ich meine Kinder bei der Einschulung begleiten möchte,
wenn ich meine Eltern pflegen möchte, wenn ich ein herzliches Projekt im Ausland realisieren
möchte, dann kann ich in die Auszahlungsphase, in die Freistellungsphase meines Zeitnets
kommt.
Das muss man natürlich vertraglich gut regeln und gut begleiten.
Das setzen wir auch mit einem spezialisierten Partner um, damit das auch alles recht
sichern ist.
Aber so kann man dann ganz verschiedene Mitarbeitergruppen eben die Möglichkeit bieten,
die Bedürfnisse, die hinter einem Wunsch nach einem Sybatik gestecken, auch professionell
zu bedienen.
Ja, eine ziemlich gute Sache mit dem Zeitwertkonto.
Also, wer alles gut plant, alles berücksichtigt, der kann schon mal unbesorgt sich eine
Auszeit können.
Wie war das denn bei euch so gewesen?
Haben Sie letztendlich auch eure Erwartungen, die ihr so im Vorfeld hattet im Nachgang,
den er füllt?
Also, als Reise um die Welt, als Reise nach innen, was waren denn so die Momente?
Ich start mal.
Also, mein Ziel war bei meiner ersten langen Reise, die zwei Monate, war wirklich persönliches
Fakstum, mehr bei mir ankommen und das Thema Intuition.
Wir haben ja einen sehr durchgetakteten Arbeitsalltag, Termine.
Ich glaube, es geht vielen Arbeitnehmenden so.
Der Terminkalender fühlt sich von alleine und hat irgendwie wenig Möglichkeit zu steuern.
Und bei mir war irgendwann der Punkt, wo ich gesagt habe, ich möchte das alles nicht mehr.
Ich habe meine Reise null geplant.
Ich habe einen Flugticket gehabt.
Ich wusste, wo ich hinfliege.
Ich wusste, in welcher Stadt ich ankommen, und ich wusste noch nicht mal, wann ich genau
zurückfliege.
Ich habe zwischendurch weder Unterkünfte, also die ersten drei Tage oder Nächte, habe ich
gebucht.
Ich war im Vietnam und in Thailand.
Und dann habe ich alles auf mich zukommen lassen.
Ich war jeden Tag im Flow.
Ich habe jeden Tag überlegt, was möchte ich heute machen, möchte ich hier bleiben oder
möchte ich woanders hin.
Und das war meine Erwartung.
Und genau das hat sich auch erfüllt, weil ich gemerkt habe, ich kann Entscheidungen treffen.
Ich kann ganz gut auf mich hören und ich brauche überhaupt nichts von außen.
Ich habe auch gemerkt, dass ich gar nicht mit jemandem um die ganze Reise zusammen
verbringen wollte.
Ich habe Leute kennengelernt und dann war ich auch wieder alleine und das war vollkommen
okay.
Und am Ende war ich wirklich so happy, weil es ist alles genau aufgegangen.
Es hat mich immer dahin getrieben, wo ich gemerkt habe, da möchte ich jetzt auch sein.
Und ich bin so lange geblieben, wie ich es für richtig gehalten habe und ich war wirklich
happy, damit es war echt perfekt.
Bei mir war es ein bisschen anders, weil ich gar nicht jetzt so konkrete Erwartungen
daran hatte, irgendwas bestimmt, das zu lernen oder irgendwie.
Also das war gar nicht so auf ein Ziel hingemünzenein unsere Idee war tatsächlich einfach
die Kinder zu schnappen und zu reisen und ein Palender zu sehen, ein paar Freunde,
die im Ausland leben, zu Besuchung.
Und insofern hat sich diese Erwartung auch tatsächlich erfüllt und darüber hinaus.
Und das finde ich bei uns bei uns das spannende.
Ich habe so viel gelernt, was ich eben nicht erwarte habe und was ich nicht geplant habe und
wo ich nicht drauf hingestört habe und gesagt habe, oder es wäre irgendwie so toll, wenn
ich dieses und jedes Mal erleben würde oder wenn sich dieses und jedes mal realisieren
würde.
Sondern die Dinge sind einfach geschehen und ich habe eben ganz viel gelernt ohne das
geplant zu haben und das fand ich für mich das tolle, weil wir einfach als Familie uns
noch mal ganz anders erlebt haben.
Wir haben in einem Wohnmobil auf engen Raum acht Wochen lang zusammen gewohnt, was also
ein Viertel von dem ist, wo wir normalerweise Platz zusammen haben und so.
Und das war irgendwie spannend und eben nicht so nicht geplant oder ich habe mich eben
nicht hingesetzt und habe vorab gesagt, das muss jetzt irgendwie sich erfüllen oder das
ist jetzt meine ganz konkrete Erwartung.
Das fand ich für mich persönlich so spannend, ganz viel zu bekommen ohne im Vorfeld davon
auszugehen, dass das kommen wird oder dass es kommen muss.
Das war toll.
Hatte dir euch auch was vorgenommen im sabatikl, also wie oder wo wusstet ihr, dass
möchte ich auch mal machen, das muss jetzt sein, das möchte ich als Erfahrung ganz bewusst
erleben, gab so Momente.
Ja, wir haben wie gesagt uns schon vorgenommen viel zu sehen und wir haben tatsächlich
viel gesehen, also wir haben in diesem vierhnundsigtag die ich vorhin angesprochen habe, unfass
bei viele Orte, denn ich glaube wir haben über 8000 Fotos gemacht, also ganz viele Orte
gesehen, jetzt viele Menschen gesehen und das haben wir tatsächlich da, haben wir geguckt
ne was wollen wir uns eigentlich anschauen, was wollen wir auch den Kindern möglich machen
von der Welt zu sehen, also in der Hinsicht war das jetzt nicht im Sinne von das, das
muss, aber da haben wir uns vorgenommen und haben es eben auch realisiert.
Ich glaube bei mir gab es da gar nicht so was, was ich unbedingt sehen wollte, ich wollte
Sonne und Strand und ganz entspannt einfach ganz entspannt meine Tage einfach so wie
Lüdie schon gesagt hat, einfach so offen sein was kommt und neue Leute kennenlernen,
dieses Jahr war ich ja auch zwei Monate weg und da war es mir wichtig, dass ich tanze zum
Beispiel wie man in Mexiko und ich habe mir immer irgendwo gesucht, wo gibt es eine Möglichkeit
um Salz hatte zu tanzen, wo gibt es die Möglichkeit, Spanisch zu sprechen, das war für
mich schon ein Wunsch und was das Ganze für mich dann auch so lohnenswert gemacht hat.
Würde dir jetzt im Nachgang sagen, ich habe das was ich gesucht habe im Saabartikel gefunden,
ja wurde so eure Erwartungshaltung erfüllt?
Das und noch viel mehr, ja noch viel mehr.
Dann könnten wir ja jetzt schon aufhören und festhalten, muss man unbedingt mal machen,
dass es eine bessere Anforderung gibt, dann gar nicht.
Ja, ich finde das Leben überrascht ein so, also ich meine häufig ist jetzt meine
Erfangen aus dem Saabartikel aber habe ich auch einen anderen Moment schon erlebt,
hier jetzt eben noch mal ganz intensiv, dass du die schönsten Dinge, die kommen ohne
dass du sie plantst, also weil man kann ja immer nur das planen, was man in irgendeiner
Form schon mal erlebt hat, weil woher soll ich sonst wissen, dass es überhaupt möglich
ist, ne?
Und eben eine Zeit im Saabartikel zu haben, wo du erstmal ganz grundsätzlich nicht mehr
in dem Rhythmus drin bist, den du vorher hattest, die Taktung, Anna hat es von angesprochen,
du hast nicht mehr diese Taktung von, weil du nicht, du musst von 9 bis 18 Uhr dort
und dort sein und da ist ein durchgestrukturiertes Tagesablauf und so weiter, ne?
Das macht es ja erst mal möglich, dass Dinge überhaupt passieren können, die eben nicht vorher
geplant sind und die dann einfach kommen und dich er eilen so in dem Sinne und daraus eben
auch ganz, ganz tolle Erinnerung und Momente und Erfahrungen entstehen können, ne?
Weil ja alles was wir nicht kennen ist dann eben eine Überraschung und kann nicht geplant werden.
Aber okay, ich denke, jede hoffentlich gute Zeit neigt sich irgendwann auch dem Ende zu
und vielleicht kommt es so im letzten Drittel auf, ich bin mir nicht ganz sicher, aber das
dann doch langsam so Gedanken hochkommen, oh, weil das ist vorbei, weil es hat mich das andere
wahre Leben wieder, bekommt man dann so eine Art Jet Lake, wenn man wieder da ist, wie
er geht es ein, dann nach, wenn man so nach Hause kommt, man stellt die Koffer ab und vielleicht
liegt da so ein Stapl und geöffnet da Post rum und man denkt sich so pur, wie fühlt sich
das an, was macht das mit ein, wie war das?
Also bei uns war es tatsächlich auch ein Stück weit Vorfreude wieder auf zu Hause, muss ich sagen,
nach den drei Monaten haben wir uns auf zu Hause gefreut. Insofern war das Jet Lake nicht, also
klar, durch Zeitverschiebung und so, gab es ein bisschen Jet Lake, aber es war jetzt nicht so,
wie gegen eine Mauer zu fahren oder so, so fühlte es sich überhaupt nicht anders, aber wir haben
uns auf zu Hause gefreut und dann fand ich eher das überraschende, wie schnell ich wieder in
dem normalen Alltag so drin war, also das hat glaube ich keine zwei Wochen gedauert, bis
auch wieder so eine gewisse Tag und gewisse Routine irgendwie da war, obwohl wir uns auf der Reise
und auch gerade im letzten Drittel der Reise vorgenommen haben, wir nehmen irgendwie diese Entschleunigung
mit und so und das, wenn du zu Hause bist, so ist es uns zumindest ergang, ist der Vorsatz
zwar noch da, aber das zu realisieren ist irgendwie doch deutlich schwieriger, wenn du eben
im in der Auszeit bist. Ja, aber mir war das ähnlich, ich habe mir immer noch mal so eine,
ein, zwei Wochen eingeplante, die ich dann zu Hause hatte, um erst mal wieder anzukommen,
um in Ruhe auszupacken, ich habe mich schon auch gefreut, auf zu Hause und Freunden davon zu erzählen,
die Familie zu sehen und so weiter, ein bisschen Revue passieren zu lassen und ich glaube,
ich habe ganz entspannt irgendwie, bin ich wieder eingestehen, also ich habe mir jetzt nicht die
Woche vollgeknallt mit den Terminen, sondern habe dann vielleicht so zwei Termine gemacht in der Woche,
so zwei bei uns sind das ja dann immer ganz tegeige Verfahren, die wir durchführen oder Trainings
und um da reinzukommen, sich auch entsprechend wieder vorzubereiten, hab ich mir ein bisschen Zeit genommen,
aber eigentlich, hilft diese Zeit einmal weg zu sein, auch genau so um wieder zu merken,
was man eigentlich hat, also für einen Job, wenn man den Job gerne macht, dann kommt man auch gerne
wieder zurück und sogar noch mit viel mehr Motivation, so war das bei mir, mit viel mehr Klarheit,
auf was freue ich mich besonders und es hat mir auch total geholfen, mich noch mehr auszurichten,
bei denen Terminen, welche machen wir wirklich Spaß, wo möchte ich meinen Fokus drauf setzen,
was möchte ich nicht mehr und das hat mir total geholfen, einmal Abstand durch das Syvertickel und
dann wieder mit neuer Motivation und Ausrichtungen zu starten, das echt ein Benefit gewesen finde ich.
Ja da bin ich total bei dir aner... obwohl wir eben nicht im Vorfeld eingeplant hätten,
das wäre so ein Tipp an alle, die vielleicht das für sich auch mal planen, wie Anna das auch gesagt hat,
einzuplan, noch einen gewissen Puffer zu haben, an Zeit für das Wiederankom, da waren wir,
das hatten wir für uns tatsächlich nicht auf dem Schirm, wir hatten drei oder vier Tage und dann
war die Einschulung unserer Tochter, also wir waren dann voll wieder drin, aber ja, so dann zu gucken,
danach was ist mir eigentlich wichtig, und wie kann ich das in den Arbeitsalltag in meiner
Routine auch überführen, das war bei mir schon auch so, dass ich danach gesagt habe, bestimmte
Dinge mache ich auch einfach tatsächlich nicht mehr, weil sie mir nicht gut tun und ich erst über
das Syvertickel, über den Abstand realisiert habe, dass das eben bestimmte Dinge sind, die mehr
Energie ziehen als das sie mehr geben, so und auch die Entscheidung zu treffen, das möchte ich so
nicht mehr und ich möchte Dinge vielleicht ein bisschen anders machen.
Klingt wie so eine Erfahrung in zwei Fügen, die erste große Erfahrung während des Syvertickels,
so mit allen Eindrücken und Erlebnissen und danach quasi so eine zweite Reflexionsphase im
Nachgang, wenn man versucht, das alles abzugleichen und vielleicht die Veränderung in den neuen Alltag
auch wieder mitzunehmen. Wie hat denn so bei euch das Umfeld darauf reagiert, also im Vorfeld,
aber auch danach nach dem Syvertickel? Also bei uns war die Mehrheit der Freunde und Kollegen,
mit denen ich gesprochen habe, die wir halt so gesagt ihr macht es genau richtig, ich würde es auch
gerne machen, habe ich viel gehört. Ich glaube eine einzige Bekannte, die so völlig verständnislos
gefragt hat, wie so macht man so was und bei der in den ihrer Gedankenwelt kam das so überhaupt
nicht vor und sie konnte überhaupt nicht nachvollziehen, wie so man irgendwie seine Kinder packt und auf
reisen geht. Aber der überwiegende Teil der Menschen mit denen ich da im Vorfeld und auch im
Nachgang zu gesprochen habe, die Hange sagt, ist eine coole Sache, also eher so bewundernswert, weil da ja
auch ein bisschen was dazu gehört im Sinne von mutig sein, das einfach zu sagen, ich mache das jetzt
und ich weiß eben nicht, was danach passiert, nach den drei Monaten, also wir haben ja jetzt eine
Sicherheit gehabt, weil wir ja den Job in dem Sinne nicht gekündigt haben und gar nichts,
also sofern wäre ja klar, was danach kommt, aber trotzdem begibt man sich ja in eine Umgebung außerhalb
oder wir haben das jetzt eben gemacht, dass wir uns in eine Begebung und auch in eine Situation
gebracht haben, die nicht unserem Alltag eigentlich entspricht. Und damit geht natürlich auch unsicherheit
einher und viele haben dann eben gesagt, oh toll, dass ihr das gemacht habt, weiß ich Anna-Vis bei dir da.
Na mir war es wirklich durchweg positiv, muss ich sagen und die Idee kam, ich hatte einen Freund zugebracht,
der gemerkt hat, ne, so September Oktober ist ja auch unsere Zeit, wo wir echt viel zu tun haben und
irgendwann hat er mir die mir in dem Vorschlag gemacht und meinte, wie und wie wär es, wenn du einfach mal
deinen Rucksack kaufst und auf Reisen gehst alleine und dann habe ich da ein bisschen so
so darüber nachgedacht, so drei Tage und dann habe ich gesagt, ja das mache ich es für mich gut.
Und meine Eltern waren total begeistert, die sind aber auch total Reiseaffinen, meine Freunde haben
gesagt, super Idee, Schickensfotos, damals hatte ich noch kein Instagram und musste mir erst mal zeigen
lassen, wie man das einrichtet, damit ich ein paar Bilder teilen kann und alle positiv total.
Ich mache jetzt mal ein Schlenker zu eurer Rolle als Beraterin, in welchen Vorteil seht ihr jetzt
mit eurer sabettekelle Erfahrung für führende, was für einen Nutzen könnten, die als so eine Erfahrung ziehen.
Na ja, alle ist wahrscheinlich, ne? Also es gibt ja ganz unterschiedliche sabetteke Arten,
Lydian, ich habe jetzt beschrieben, wir sind auf Reisen gegangen, es gibt sicherlich auch diejenigen,
die sagen, ich bleib zu Hause, da heim bei der Familie, weil ich eben einfach gerade merke,
mein Job, durch mein Job oder der bindet so viele Ressourcen, dass ich gerade mein neu geboren ist,
einfach so selten sehe oder ich würde gerne meine Kinder selber auch mal zur Schule bringen oder
wie auch immer, ne? Also so mehr Zeit für die Familie zu haben ist ja zum Beispiel auch ein Grund,
aber was ich mir vorstellen kann als Führungskraft und was wir auch selber erleben, wir haben ja einige
Kunden, die auch Führungskräfte sabettekelle erlebt haben, dass sie gesagt haben, diese Energiequelle
noch mal, also was gibt mir Energie im Arbeitsalltag, wo ist meine Leidenschaft und auch so dieses persönliche
Y zu finden? Warum mache ich das, was ich tu? Die Leidenschaft, die ich im privaten auch ausdrücke,
die bringe ich ja trotzdem auch mit auf die Arbeit, ich bin ja auch vorbild für viele, ich bin da
um andere zu motivieren und zu begeistern, um Ziele zu stecken, Visionen zu haben, nach vorne zu
gehen und andere mitzunehmen. Und wo kommt eigentlich diese Energie her, wenn ich Tag ein und Tag aus
eigentlich mich nur für meinen Job aufopfer und gar nicht mehr so richtig weiß, wer ich persönlich
eigentlich bin und was so meine Vision ist und mein Ziel und meiner Meinung nach ist das
Führungskräfte, das viel stärker verherraten ist und dass sie da ganz stark von profitieren,
diese persönliche Quelle und diese Leidenschaft auch einfach mit reinzubringen in den Arbeitskontext
und ich glaube das kann es vertikel wirklich leisten. Ja und in Ergänzung dazu, ich würde sagen,
dass ich das in jedem Verlohnt egal, ob man jetzt nahm Börenautes oder nicht, manchmal kriegt
man das ja auch gar nicht mit, wie lehr der Akku eigentlich ist, wenn man nicht tatsächlich mal so
auf die Stopptasse drückt. Ich glaube es ist insofern für jeden Egalopführungskraft oder wir
sonst die Mitarbeiter hilfreich einfach mal rauszugehen aus diesem Trott, wie man wir entwickeln
alle so eine Art von Betriebsblendheit, man macht einfach man tut und die Tage verfliegen irgendwie
so und dass man richtig mitkriegt, was eigentlich geschieht und so ein Zybatikelfinnig ist eine wunderbare
Möglichkeit, um sich eben rauszuziehen und mal eine neue Perspektive einzunehmen. Aufsicht
hoffe das, was um einen herum passiert, auf alle möglichen Dinge und darüber einfach den Blick
wieder zu öffnen und wie Anna auch gesagt hat, ne, nochmal zu gucken, was ist mir wichtig, was passiert
hier eigentlich gerade läuft es so, wie ich mir das Vorstelle oder nicht, wo kann ich eigentlich
nochmal was anderes tun und eben auch Dinge vielleicht auch nochmal neu ausprobieren und neu lernen,
das ist ja auch eine Möglichkeit für die man eben so ein Zybatikelfinn nutzen kann, einfach was
nicht ein Sprachkuss zu machen oder irgendwie sowas. Also eben auch nochmal in einem entschleunigten
Rahmen sozusagen Dinge für sich neu entdecken, das glaube ich ist ein unglaublicher Mehrwert,
den man daraus ziehen kann. Aus eurer persönlichen Erfahrung heraus, warum sollten Organisationen führende
sich mit dem Thema Zybatikelfause nander setzen und die Möglichkeiten auf ihre Mitarbeiter
schaffen? Also aus meiner Perspektive, aus der eigenen Erfahrung heraus aber auch aus der
Erfahrung, die ich mit meinen Kunden und Kundinnen habe, würde ich sagen, es ist eine Art Präventionsmaßnahme,
also einfach für mich gehört es oder ich sag mal anders, um alle Weltspricht von irgendwie
geistiger Gesundheit, Mental Health als Schlagworten ist überall gerade in aller Munde und ich glaube,
dass so eine Art von Programm Zybatikelf, wie auch immer man das nennen möchte, also die Möglichkeit
zu geben, sich rauszuziehen aus dem Job, eben genau darauf einzahlt, dass man eben nicht in die
Überlastung geht, dass man die Möglichkeit hat, in Ruhe sich mit sich selber zu beschäftigen,
sich mit der Familie zu beschäftigen, neues zu lernen, all das, was wir gerade schon gesagt haben und für
mich ist es ganz klar unter dem Schlagwort Prävention, also ich habe mehr davon als Organisation,
wenn ich für eine gewisse Zeit meine Mitarbeiter sozusagen freistelle, als wenn ich dauerhaft für
eine Krankheitsvertretung sorgen muss und nicht weiß ob die Mitarbeiterinnen wiederkommen, wenn sie
dann tatsächlich in einer Überlastung Situation gelandet sind. Und in zusätzliche Aspekt,
wie raus meiner Sicht noch, wenn wir uns mit dem Thema Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiter
Windungen beschäftigen und wir haben einfach einen Arbeitnehmermarkt aktuell, das ist so und alle
sprechen von New Work und das nicht erst seit diesem Jahr, sondern das ist ja schon schlecht,
ja schon, ja genau, dann ist das einfach eines der Maßnahmen, die ein Unternehmen, das attraktiv
für Bewerber sein möchte, anbieten muss aus meiner Sicht in irgendeiner Weise eine Lösung dafür
bieten sollte, denn dieses Konzept von wie Reisen, wenn wir in der Rente sind, das greift einfach nicht
mehr. Auch mit den Generationen, wenn wir über die Generation sie sprechen und so weiter, nein,
die wollen nicht warten, bis sie irgendwann mal ihr Gehalt ihre Rente bekommen, es muss vergezahlt
werden und verknüpft werden. Das heißt, ich lebe und arbeite zur gleichen Zeit und ich möchte,
dass miteinander verheiraten und aus meiner Sicht ist das einfach nur, wir gehen mit der Zeit und
Unternehmen gehen mit der Zeit, wenn die sich über diese Konzepte Gedanken machen aus diesem Grund
eben auch, um attraktiv zu bleiben. Das ist ein schöner Abschluss, dass einer wie du das jetzt
nochmal zusammengefasst hast, ja, ich denke, die Zeit ging wohl ähnlich schnell rum wie in einem
Sabatikel. Ich hoffe sicherlich genug Inspirationen um sich dann mal zu befassen und drüber nachzudenken,
will ich persönlich auch mal ein Sabatikel machen, könnte mir das gut tun, kann das andere in meinem
Umfeld gut tun. Ja, in diesen Sinne vielen Dank, dass ihr dabei wart, macht es gut ihr
werden. Danke dir. Tschüss. Gerne, danke Otto. Ciao. Ciao. Ja, liebe Zuhörnter, ich hoffe,
es hat euch gefallen. Klar, wir freuen uns immer über Feedback unter Podcast at Profil minus 1.de.
Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Mal ihr Otto Vifahrer von Profil M.