Monika Mrowietz - Nachhaltig denken fühlen - erfolgreich leben.
Monika Mrowietz - Nachhaltig denken fühlen - erfolgreich leben.
# 126 Wie mutig bist du mit dir?
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Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, wie mutig du bist? Und wenn ja, hast du dir dann daran gedacht, was du dich im Außen getraut hast? Wie mutig bist du, wenn du daran denkst, nach INNEN zu sehen? Vielleicht deinem Schmerz zu begegnen? Wir haben oft mehr Angst, sich uns selbst zu widmen, als krank vor Stress zu werden. Crazy, oder?
Hör rein in diese Folge und erfahre, wie du konkret in kleinen Schritten eine große Änderung in deinem Leben erfahren kannst,
Ich wünsche dir dein bestes Leben!
Deine Monika 🤍
Nachhaltig denken fühlen Erfolgreich leben ein Podcast von Diplom-Psychologin und Unternehmercoach Monika Morowitz Hallo und herzlich willkommen.
SPEAKER_01So schön, dass du wieder eingeschaltet hast. Und heute in dieser kurzen und knackigen Folge wird es darum gehen, wie wir es schaffen, wieder mehr bei uns anzukommen. So in uns selbst, uns wieder mit uns selbst zu verbinden, zu Hause bei sich selbst anzukommen. Denn ganz ehrlich, in der Regel haben wir ganz viel Stress in unserem Leben, also fühlen uns oft gehetzt, wir fühlen uns oft fremdbestimmt durch unsere Termine, durch Aufgaben, die wir zu erledigen haben, auch für andere. Und ja, und haben immer mehr das Gefühl, dass wir gar nicht mit uns selbst verbunden sind oder uns selbst auch kennen, dass wir so eher die Bedürfnisse für andere erfüllen, anstatt überhaupt zu fühlen, welche Bedürfnisse wir selbst haben. Und wir glauben, dass die Ursache, sorry, ich werde mich ab und zu mal ein bisschen räuspern, weil meine Stimme nicht so ganz heute mitmacht. Und ich möchte nicht jedes Mal auf Pause drücken, dann knackt das immer so in der Aufnahme. Also, du weißt Bescheid. Also wir denken, dass die Ursache, warum wir uns nicht immer mit uns selbst verbunden fühlen, im Außen liegt. Und im Grunde genommen ist es genau andersrum. Also wir gestalten unser Leben so, dass wir glauben, dass unsere Aufgaben, unser Leben im Außen, unser Job, unsere Familie, unsere To-Dos uns bestimmen. Aber im Grunde genommen ist es anders. Also, ich habe eine ganz interessante Studie oder von einer ganz interessanten Studie gelesen und zwar, dass Menschen, es wurde so ein Versuch vorgenommen, dass Menschen in einem Raum warten sollten. Und diese Wartezeit warf offensichtlich für manche Menschen total unangenehm auszuhalten. Und um es ganz verkürzt zu sagen, die Menschen fühlen sich lieber einen schmerzhaften Stromschlag zu, als einfach, in Anführungszeichen, einfach nur mit sich selbst da zu sein, zu sitzen und zu warten. Also wenn diese Wartezeit für die Menschen schon unerträglich wurde, dann wurde denen so langweilig oder konnten sie so wenig mit sich selbst anfangen, dass sie anfingen, sich einen Stromschlag zuzuführen, der einfach schmerzhaft ist. Und das wurde vorher schon in so Voruntersuchungen gemessen, was Menschen als schmerzhaft empfinden. Und das fand ich halt mega interessant, weil ich mir dachte, wow, wir Menschen quälen uns lieber, also und leiden ja faktisch lieber, als dass wir mit uns selbst verbunden sind. Und dann habe ich mir gedacht, ja, warum ist das so? Und die Frage ist sehr klar zu beantworten, weil wir es erstens gar nicht gewohnt sind, mit uns selbst wirklich zu sein ohne äußere Reize. Und wir haben Angst vor den Gefühlen, die hochkommen könnten, wenn wir durch nichts im Außen abgelenkt wären. Ganz ehrlich, Hand aufs Herz, wenn du mal an der Bushaltestelle stehst oder Straßenbahn oder an der Kasse im Supermarkt, wie oft, wenn die Kasse zum Beispiel lang ist, stehst du da, ohne am Handy zu sein. Ich finde das total interessant, wenn du irgendwie mit dem Auto unterwegs bist oder egal unterwegs bist, ja. Beobachte Menschen, wenn die auf irgendetwas warten, wie viele Menschen nicht am Handy sind. Also praktisch keiner. Das heißt, was wir tun, ist, wir üben uns disconnected zu sein. Also wir leben unterbrochen von uns, vermeintlich mit der Idee, verbunden zu sein mit den anderen, durch Social Media, durch Nachrichten schreiben, durch Telefonieren. Letztlich ist es eine Ablenkung, eine Ablenkung von uns selbst. Und dann brauchen wir uns wirklich nicht zu wundern, dass wir uns immer weniger kennen, dass unsere Gefühle uns fremd vorkommen, dass wir vielleicht irgendwann gar nicht mehr richtig aktiv unsere Gefühle wahrnehmen. Manche Menschen sagen mir, ich weiß gar nicht richtig, wie man fühlt. Oder ich weiß gar nicht, was ich fühle. Dann denke ich mir, ja klar, wir üben uns ja auch die ganze Zeit, es nicht mehr zu können. Und wichtig ist, werte dich dafür nicht ab. Und genauso ist es wichtig, wenn du mal deine Gefühle spürst, weil du dich mal darin übst, das Handy nicht in die Hand zu nehmen und einfach mal da zu sein, weißt du? Sinnlos da zu sein. Vermeintlich sinnlos, weil diese Sinnhaftigkeit kommt, indem wir so ein Space in uns aufmachen, um zu erfahren, was passiert eigentlich mit uns und in uns, wenn wir von außen nicht berieselt werden, wenn wir mit uns in Verbindung bleiben, anstatt eine vermeintliche Verbindung nach außen aufzubauen. Und hab keine Angst vor dem, was kommt. Und wir haben tatsächlich oft Angst, dass Themen hochkommen, die wir gar nicht irgendwie wissen wollen, dass Gefühle hochkommen, die wir eigentlich eher im Keller halten wollen. Und wichtig ist, egal was kommt, werte es nicht ab. Werte es nicht ab, werte dich vor allen Dingen in Gedanken dafür, dass du bestimmte Gedanken und Gefühle hast, nicht ab. Und übe dich darin, einfach nur zu sein. Und weißt du was, es hört sich so einfach an. Und es ist auch nachgewiesen, dass Menschen, die es schaffen, ihr Handy zwei Wochen und länger so gut wie gar nicht zu benutzen oder wirklich nur Aufgaben zu erledigen, beruflich oder was auch immer, und dann aber nicht dieses in den sozialen Medien abzutauchen und sich irgendwie berieseln zu lassen, dass nach zwei Wochen ein neues, zufriedeneres Gefühl in den Menschen entsteht. Und ich will auch Social Media gar nicht verteufeln, sondern ich möchte dich darauf hinweisen, dass obwohl wir das tiefe Bedürfnis haben, irgendwie in uns Frieden zu finden, wir uns täglich darin üben, uns abzutrennen von uns. Und dann werden wir das schlicht und ergreifend ja gar nicht trainieren. Und selbst kennenzulernen, bedeutet ja erstmal, die Tür zu entriegeln und überhaupt mal so einen Raum aufzumachen für dich. Wie cool ist es dann, irgendwie so neue Gedanken, neue Gefühle mal in dir zu entdecken, die kommen, die kommen ja automatisch, wenn du nicht im Außen bist, sondern in dir. Das heißt, was du machen kannst, in ganz vielen kleinen Alltagssituationen bewusst dich mit dir zu verbinden und dich das zu connecten mit dem Außen. Was da für eine Heilung drin steckt. Und ich kann dir von Herzen sagen, es passiert dir nichts. Also Gefühle, die sind nie größer als du. Also die sind auch nie, die sind nicht wirklich bedrohlich, obwohl wir manchmal wirklich Angst haben, bestimmte Dinge zu denken oder den Gefühlen Platz zu machen, wenn sie sich anmelden. Und ich kann dir sagen, du bist auch nicht alleine. Also wir dürfen uns tatsächlich auch Hilfe holen. Wir dürfen uns durch manche Wege schlicht und ergreifend mal durchnavigieren lassen und begleiten zu lassen. Und obwohl wir so oft Angst vor der Angst haben, kann ich dir versichern, dass die Angst nie größer ist als du. Wir denken das nur, weil wir so viel Angst vor der Angst haben. Also hüpf rüber zum Team, dich kennenzulernen, hüpf rüber zum Team mutig sein und sich mit sich selbst zu verbinden. Und üb dich darin, wieder du selbst zu sein. Denn du musst nicht lernen, dich zu fühlen. Du darfst wieder quasi etwas verlernen, was dich davon abgehalten hat, dich zu fühlen und dich kennenzulernen. Die Fähigkeit an sich hast du. Das war ganz interessant. Ich habe mich letztens mit einem Mann unterhalten, der sagte, er hat so ein Seminar gemacht und weil er gar nicht mehr richtig weiß, was ihn so belastet oder was er fühlt und was er nicht fühlt, gab es so eine Aufgabe, dann hat er wirklich so 23 Kilo umgehängt bekommen und sollte damit den ganzen Tag durch den Wald laufen. Das ist ja interessant, also wirklich interessant, weil wir Menschen sind ja daran gewöhnt. Also es ist ja für uns normal, mit unseren Schmerzen rumzulaufen, mit unseren Ängsten, all das, was uns so richtig beschwert. Das ist ja für uns der normale Zustand. Das heißt, wir kennen es gar nicht, beschwingt leicht, in uns selbst inspiriert zu sein. Also ganz häufig zumindest nicht. Das ist natürlich jetzt nicht für alle Menschen, verallgemeinern und sicherlich auch in allen stressigen Lebensphasen gibt es sicherlich auch mal so kleine Sternmomente. Aber es geht mir um so eine Grundqualität als Hintergrundmusik deines Lebens. Und manchmal ist es ganz gut, diesem Ballast sich bewusst zu machen, weil damit ja erst überhaupt eine Idee entstehen kann, wie es ist, ohne diesen Ballast, ohne diese Schwere im Leben überhaupt zu leben. Wir kreieren uns so viel Stress. Wir hauen uns noch eine Aufgabe drauf und noch eine und noch eine, weil wir dadurch vermeintlich Anerkennung bekommen, durch unseren Status, durch unseren Verdienst, durch Anerkennung von anderen Menschen, Bewunderung, was wir alles hinkriegen, was wir alles schaffen, was wir alles tun. Und das tun wir manchmal, weil es uns wirklich beflügelt und manchmal auch deshalb, weil wir gar nicht so viel Zeit mit uns selbst verbringen wollen, weil wir Angst davor haben. Ich finde das wirklich crazy und ich finde das ganz lebensnah. Also mir begegnet das super oft in meinen Beratungen. Und ich weiß, dass der Turn, also wirklich es anders zu machen, sich riesig anfühlt. Und deshalb bin ich so ein großer Freund davon, von so ganz kleinen Aufgaben, damit mal anzufangen, weißt du, in einer Supermarktschlange stehst, wenn du irgendwie auf etwas wartest, trau dich, trau dich, mit dir selbst zu sein. Einfach eine neue Experience zu sammeln. Und du, zurück kannst du immer noch. Also zu denken, das ist nichts für mich. Aber wenn du wirklich eine coole Qualität in deinem Leben etablieren möchtest, und zwar so, dass du sagst, ey, mein Leben ist irgendwie schon cool, spannend, herausfordernd und authentisch und lebendig, da brauchst du schon Zugang zu dir selbst. Sonst geht es nicht. Und deine Verletzungen und deine Schmerzen von früher, übrigens haben wir sie alle, und auch das bagatellisiere ich nicht, aber wir haben alle unterschiedliche Schmerzerfahrungen gemacht. Und heute bist du erwachsen. Und heute darfst du wählen, wie viel Raum, wie viel Gewicht, wie viel Platz du diesen Erfahrungen gibst, oder wie viel gehst du in die Transformation oder in die Heilung, dass du sagst, ich möchte es wandeln, ich möchte es so wandeln, dass all das, was ich früher erlebt habe, mich heute nicht mehr so beschwert, dass ich ein anstrengendes Leben leben muss dafür. Und das kannst du ganz wunderbar in einem Coaching, ganz begleitet, liebevoll, in einem vertrauensvollen Rahmen für dich lernen. Why not? Also ich habe von allen Coachings in meinem Leben immer sehr profitiert und kann es dir von Herzen empfehlen. Wenn du Lust hast, melde dich bei mir zu einem kostenlosen Kurzgespräch. Dann kannst du, können wir gemeinsam gucken, ob es zusammen passt, ob ich dich gut begleiten kann für dein bestes Leben. Denn du weißt, das ist immer mein Abschlusssatz. Ich wünsche dir dein bestes Leben. In diesem Sinne, bis nächste Woche. Alles Liebe, deine Monika.