Monika Mrowietz - Nachhaltig denken fühlen - erfolgreich leben.
Monika Mrowietz - Nachhaltig denken fühlen - erfolgreich leben.
# 127 Leben & arbeiten
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wie wirkt der Satz "Ich arbeite, um zu leben - und nicht: Ich lebe, um zu arbeiten"? Hast du ihn schon selbst gefühlt? Arbeit ist dann oft mühselig. Und umso erstrebenswerter erscheinen uns dann die Urlaube und unsere freie Zeit. Es geht nicht darum, sich etwas schön zu reden oder die eigenen Unwohl-Gefühle wegzudrücken, sondern es geht um einen Shift, der zu deiner persönlichen Zufriedenheit führt. Hör rein, lass dich inspirieren und lass deine Stärke in dir wachsen.
Deine Monika 🤍
Nachhaltig denken. Fühlen. Erfolgreich leben. Ein Podcast von Diplom-Psychologin und Unternehmercoach Monika Morowitz.
SPEAKER_00Hallo so, schön, dass du eingeschaltet hast. Ich lade dich ein, ganz bei dir anzukommen. Vielleicht hast du Lust mal richtig tief ein- und auszuatmen, um in den Moment zu kommen, den du dir ja gerade auch selbst nimmst und dich damit beschenkst, einfach ein kleines bisschen Zeit mit dir, mit deinem Herzen, mit deinem Geist hier im Podcast anzukommen. Es geht in dieser Folge um das Thema Arbeiten und Leben. Wir leben ja, sonst könntest du ja den Podcast auch nicht hören, und die allermeisten Menschen arbeiten auch. Und ich stolpere immer und immer wieder darüber, über diesen Satz, den man so liest, auf Postkarten, auf Instagram, wo auch immer, dieses Ich lebe, um, also ich lebe nicht um zu arbeiten, sondern ich arbeite umzuleben. Oder auch so Statements, wir arbeiten fünf Tage, damit wir zwei Tage entspannen. Wir arbeiten so und so, um dann ein bisschen Leben zu genießen. Und ich merke, dass ich mit diesen Sätzen nicht, irgendwie resoniert das so gar nicht in mir, weil ich spüre, dass wenn man in diesem Mindset ist, also Arbeit und Leben zu trennen, dann sind wir ja getrennt von uns, wenn wir arbeiten, weil ganz ehrlich, du lebst ja auch, während du arbeitest. Das, was so ein bisschen schräg ist in unserer Gesellschaft, finde ich, und auch in unserer Zeit, ist, dass die Menschen glauben, sie seien erfolgreich im Leben, wenn sie nicht mehr arbeiten müssten. Ich finde diese Haltung schwierig. Wir werden natürlich gerade durch soziale Medien oder das, was wir meinen, so wie wir die Welt wahrnehmen im Außen, dass es einfach so ein entstrebenswertes Ziel ist, noch auf die Mediven irgendwie in der Hängematte zu sitzen und irgendwie Bilder von sich zu posten. Und es kann ja irgendwie auch sehr cool sein, in so einer Hängematte im lauwarmen Wasser mit den Füßen zu planschen und das Wetter zu genießen. Nur glaube ich persönlich, dass es Menschen auf Dauer gar nicht wirklich auf Dauer gar nicht erfüllt, nicht zu arbeiten. Ich glaube, das Problem kommt daher, dass erstmal wir Menschen uns häufig darin erkennen oder uns angesprochen fühlen in diesen Bildern, dieses Arbeiten muss sein, weil wir häufig etwas tun beruflich, wozu wir gar nicht bewusst innerlich Ja gesagt haben, weil wir vielleicht irgendwann eine Ausbildung angefangen haben, weil die Eltern das irgendwie richtig fanden, was Sicheres zu machen, oder haben irgendwie studiert und wir sind da irgendwie reingerutscht in ein Fach, egal ob jetzt Studium, Ausbildung, was auch immer, und irgendwie hängen wir da jetzt dran und irgendwie hängen auch ein paar Kredite dran, weil wir gerade vielleicht eine Wohnung gekauft haben oder ein Auto gekauft haben. Was auch immer und wir fühlen uns irgendwie in so einem Korsett, das wir nicht selbst gewählt haben. Und da kannst du ja für dich mal überprüfen, hast du bewusst Ja zu dem gesagt, was du heute beruflich machst? Und wenn du das nicht getan hast, weil, wie ich ja gerade schon als Beispiel gesagt habe, man da irgendwie so reingerutscht ist oder mit so einem Halbbewusstsein oder vielleicht warst du noch so jung, dass du das gar nicht so krass reflektiert hast, dann kannst du das heute nachholen. Dann kannst du dir die Frage stellen, tu ich das, was ich heute beruflich mache, mit einem inneren, bewussten, deklarierten Ja. Und damit meine ich übrigens nicht, dass du jeden Tag wie so ein Einhorn durch die Gegend juckelst und irgendwie total happy bist, dass alles irgendwie Sonnenschein ist. Sondern es geht um so eine Grundsatzentscheidung, ob du dein Ja da reingibst, was du beruflich täglich machst. Das ist der erste Punkt. Und zum anderen glaube ich, es ist viel erstrebenswerter zu lernen in dem Leben, dass wir dann auch bewusst deklarieren und zu sagen, ja, auch zu akzeptieren und anzuerkennen, dass es Phasen gibt, dass es Tage gibt, die einfach gar keinen Spaß machen, weil vielleicht irgendwie alles querläuft, du dich irgendwie massiv geärgert fühlst oder irgendwas, klappt gar nicht. Auch das anzuerkennen und zu einem guten, lebendigen Leben zu akzeptieren, das ist okay. Was wir lernen dürfen, ist aber ein gesundes Stressmanagement. Also einen gesunden Umgang mit Situationen, die dir nicht gefallen. Ein gesunden Umgang mit dir in Bezug auf Zeit. Ein gesunden Umgang in Kommunikation mit anderen Menschen zu sein. Das sind Dinge, die können wir wirklich lernen. Das kann man super lernen, egal wie alt du bist, egal wo du im Leben stehst. Denn im Grunde genommen sind das ja die kleinen Situationen, die Alltagssituationen, vielleicht kennst du das als Chef, als Chefin, dass du einfach total abgenervt bist, gerade von einem Mitarbeiter, weil du irgendwie innerlich verzweifelst, weil er oder sie nicht das umsetzt, was du schon dreimal gesagt hast und all diese Dinge. Und dann machen wir aber gefühlsmäßig den Bogen so um unseren ganzen Berufskreis, weißt du, um das, was wir täglich tun. Und ich persönlich finde es so erstrebenswert. Und ganz ehrlich, es ist egal, was du beruflich machst. Es ist wirklich erstrebenswert, das gerne zu tun. Und es gibt für mich persönlich auch keinen besseren oder schlechteren Job. Ich kenne Menschen, die üben Berufe aus, da würde ich weglaufen, da würde ich irgendwie wirklich mich schütteln müssen. Und ich bin so dankbar, dass es die Menschen gibt, die das tun. Und umgekehrt ja genauso. Weißt du, wenn jemand vielleicht denkt, ich coache Menschen und beschäftige mich mit deren Herausforderungen, mit ihnen zusammen. Auch da verdrehen ja viele Leute die Augen. Und all das ist gut. Und dafür gibt es uns ja als Menschen in aller Vielfalt. Und die Welt bietet auch so viele verschiedene Möglichkeiten, etwas beruflich zu tun. Und ganz ehrlich, wir leben in einer Zeit, wo es noch nie so einfach war, beruflich sich neu zu orientieren. Wo es noch nie so einfach war, auch gerade in Deutschland, wo so Zertifikate so kratz wichtig sind, und Abschlüsse, wo es so einfach war, sein Berufsspektrum neu zu erfinden, neu zu gestalten, neu anzupassen. Und ich erlebe es in meinen Coachings oft oder immer wieder mal, gar nicht jetzt oft oder nicht oft, dass Menschen so ihren Beruf total ablehnen und am Ende im Coaching oder es kommt dann halt irgendwie raus, dass es gar nicht so um die Arbeit an sich geht, sondern um die Herausforderung, um dieses Stressmanagement, ob einfach der Umgang mit Menschen, dass der nicht gelernt ist und deshalb ist dann so anstrengend im Alltag erscheint. Und auch wenn du zu der Entscheidung kommst, ich habe damals unwissentlich nicht bewusst genug, weil ich jung war oder welche Gründe auch immer, die Gründe sind auch egal, es geht ja gar nicht um Schuld. Sondern wenn du die Entscheidung ins Bewusstsein ins Heute holst und dich neu entscheidest, wo möchtest du ab heute deine 100% reingeben? Dich als Mensch erfahren mit allen Herausforderungen, mit allen Möglichkeiten auch daran zu wachsen, mit allen Möglichkeiten auch alle Gefühle darin zu erfahren. Wir sind nicht hier auf der Welt, um wirklich das Erstreben, um so ein Ziel anzustreben, nichts mehr zu tun. Es gibt Momente, die sind so erfüllend, wenn du spürst, dass du am richtigen Platz, am richtigen Ort bist, in der richtigen Zeit das Richtige tust. Dieser Wert von Arbeit, der wird ja heute überhaupt nicht mehr so richtig hochgehalten. Also dass auch alle Erfahrungen dazugehören und auch eben Situationen, wo du heute jetzt in dem Moment vielleicht gar keine Lösung für findest. Auch das kann zu einem akzeptierten und auch einem angenommenen Abenteuer werden, dass du dich einfach ausprobierst und dass ein Teil deines Lebens darin besteht, eben dieses Abenteuer zu leben, aber voll auszuleben. Ja, also es geht nicht darum, A, irgendwie so ein, finde ich persönlich, also das ist mein Coaching-Ansatz eben auch, dass es darum geht, auch gerne sich in der Gesellschaft einzubringen. Also seinen Platz im Leben zu finden, bedeutet ja auch, also um Zufriedenheit damit auch sozusagen groß werden zu lassen in dir, bedeutet auch in der Gesellschaft irgendwie einen Beitrag zu leisten. Weißt du, sich nicht zu verbiegen, sondern es gerne zu tun. Sich gerne für etwas zu engagieren, sich gerne auch einzubringen mit deiner Energie und mit deiner Kraft im Alltag. Und anstatt quasi die Urlaubszeiten nur weiter auszudehnen, ist es wichtig, alles in deinem Leben zu integrieren, weil du lebst auch bei der Arbeit. Also es ist ja sehr erstrebenswert, dieses Leben, und wir investieren ja in der Regel viel Zeit für die Arbeit, das so zu gestalten, dass du dass du damit nicht nur okay bist und dich nicht zum Wochenende hinschleppst, von Montag bis Freitag, sondern dass es sich richtig anfühlt. Dass es sich für dich lebendig, authentisch, mit ganz vielen schönen Momenten anfühlt. Und genau an diesen Punkten setze ich auch in meinen Coachings an, zu gucken, was braucht es, um integriert zu werden in dir? Was steht dem vielleicht im Weg? Welche Erfahrungen hast du gemacht mit deinen alten Arbeitgebern oder vielleicht mit deinen Mitarbeitern? Wo braucht es auch einen Switch in deinem Mindset, um dich neu auszurichten? Wo braucht es vielleicht nochmal eine neue Entscheidung? Eine, die du vielleicht früher nicht getroffen hast, eine, die du vielleicht heute neu treffen möchtest? All diese Dinge bringen dich in deine Gestaltungskraft, bringen dich in den Moment, dass du heute etwas tun kannst, etwas verändern kannst. Wir Menschen sind ja nachweislich wirklich am meisten unzufrieden, wenn wir das Gefühl haben, dem Leben, der Situation, dem Partner, der Partnerin, der privaten Situation, der beruflichen Situation ausgeliefert zu sein. Und ich kann dir wirklich garantieren, du hast viel, viel mehr Entscheidungspotenzial in dir und um dich herum, viel mehr als du glaubst. Und dazu lade ich dich ein, dass du heute mal in dich gehst und immer überlegst, habe ich und sage ich es heute auch nochmal ein klares Ja zu dem, was ich heute tue beruflich. Und wenn nicht, bin ich bereit, das Ja heute zu geben. Und wenn nicht, was fehlt mir dafür? Welche Bereiche sind für mich nicht in Ordnung? Wo lasse ich am meisten Federn und Kraft in meinem Alltag und gucke dir genau diese Themen an? Das kannst du natürlich gerne alleine tun und das kannst du super gerne auch in einem Coaching machen. Wenn es dich anspricht, kontaktiere mich und wir gucken gemeinsam, wo du mehr Fülle, mehr Leichtigkeit und mehr authentische Lebendigkeit in dein Leben integrieren kannst. In diesem Sinne wünsche ich dir dein bestes Leben und freue mich, wenn du auf Instagram rüberhüpst und vielleicht auch mal einen Kommentar da lässt und mir folgst, da lasse ich ja auch immer wieder Impulse da für dich. Und jetzt genießt du erstmal in vollen Zügen dich, dein Leben und switch mal rein in deine Gedanken. Alles Liebe bis nächste Woche.
SPEAKER_01Der Podcast von Diplompsychologin und Unternehmercoach Monika Moritz.