Monika Mrowietz - Nachhaltig denken fühlen - erfolgreich leben.
Ein Podast in dem du eine völlig neue Art des Denkens und Fühlens kennenlernst. Du erfährst wie Du das Prinzip der Nachhaltigkeit für Dich nutzbar machst und Dir damit ein erfolgreiches und erfülltes Leben erschaffst. Konkrete Coaching-Übungen und Beispiele unterstützen Dich in Deinem Alltagswandel.
Monika Mrowietz - Nachhaltig denken fühlen - erfolgreich leben.
# 128 Warte, da war doch noch was.
•Monika Mrowietz
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Kennst du das Gefühl, dass du im Nachgang einer Situation plötzlich Ideen entwickelst, was du hättest sagen können?! Plötzlich steigt die Wut oder Enttäuschung so richtig hoch und der Ärger darüber, nichts gesagt zu haben, macht es noch schlimmer? Gönn dir den Moment danach. Nimm dir 5 Sekunden oder 3 Wochen, bevor du (nachträglich) etwas sagst. Warum nicht?! Sei mutig, damit dein Frieden in dir wachsen kann. All das kannst du leben und innerlich wachsen, OHNE dem anderen gegenüber entwertend zu sein. Es geht um deine Klarheit, die du trainieren kannst. Und genies diese verleiht dir Flügel - yesss 🪽🪽🪽.
Ab in die Klarheit - innen wie außen. Leb dein Leben heute ein wenig neu. Deine Monika 🤍
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Nachhaltig denken. Fühlen. Erfolgreich leben. Ein Podcast von Diplom-Psychologin und Unternehmercoach Monika Morowitz.
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Hallo und herzlich willkommen. Ich freue mich so sehr, dass du dir die Zeit nimmst, dass wir ein bisschen Space zusammen teilen. Ich freue mich sehr, dass du dir die Zeit für dich nimmst, um innerlich zu wachsen, um innerlich größer zu werden, Neues in dir wieder hochkommen zu lassen und damit das Leben immer wieder jeden Tag ein klein wenig leichter und neuer sehen kannst. Ich teile ja so gerne in diesem Podcast so kleine Episoden aus meinem Leben. Und genau die habe ich mir jetzt mal rausgepickt von vorgestern. Also ich war im Biomarkt und habe da ganz wertvoll pädagogisch ein paar Sachen eingekauft und es steht an der Kasse und die Kasse, der Untergrund bei der Kasse ist etwas abschüssig. Und dann habe ich mir gedacht, nee, ich bringe doch noch mal einen Teil weg und habe dann den Einkaufswagen so eingekeilt, so an der Kasse, dass der gut gestanden hat und nicht runtergefahren ist. Wie das Leben aber will, hat sich dann der Einkaufswagen doch selbstständig bewegt und coolerte so runter und ist dann irgendwie einer Frau, keine Ahnung, an den Mantel gekommen oder whatever, aber echt nichts Dramatisches. Und dann habe ich das irgendwie gesehen und habe irgendwie rübergerufen, oh nein, Entschuldigung, und mir dann dahin gesprintet. Und dann habe schon mitbekommen, wie die Frau sich mit dem Kassierer, nein, also nicht unterhalten hat, sondern sie regte sich vor dem Kassierer über mich auf, dass ich diesen Wagen so abgestellt habe und dass das irgendwie jetzt weht hat und wie blöd das war und also meckerte richtig rum und meinte dann zu mir so, Dankeschön. Und dann habe ich so, dann habe ich so in dem Moment eine kleine Pause ausgehalten. Weißt du, gefühlt war die Pause drei Stunden lang, wahrscheinlich waren es nur zwei Sekunden. Und dann guckte ich die Frau an, warum sprechen sie denn mit mir jetzt ironisch? Und dann meckerte sie weiter und sagte dann wieder zum Abschluss, ja, vielen Dank. Und dann meinte, sie sind ja immer noch ironisch. Und dann hat sie weitergemeckert. Wie unhöflich oder wie gemein oder wie daneben ich mich benommen habe, dann habe ich gesagt, wissen Sie was? Ich finde ihre Ironie jetzt gerade auch total daneben. So. Vielleicht hätten wir nicht drei Kreise drehen müssen, vielleicht hätte ich auch nicht diesen dritten Kreis mitdrehen müssen. Ja, ist okay. Und gleichzeitig mir gedacht, warum? Also warum soll ich so etwas stehen lassen, was ich wirklich daneben fand? Zumal ich mich sofort echt entschuldigt habe zu diesem Einkaufswagen hingesprintet bin und es ist auch nichts passiert. Also so, und dann dieses Meckern und diese Ironie, ich habe mir gedacht, wozu? So, warum ich das erzähle, ist, weil ich dich dazu einlade, einen Moment innezuhalten, wenn dich etwas ärgert oder wenn du dir denkst, was ist das denn jetzt? Also wenn im Außen etwas passiert, jemand etwas sagt oder tut, wo du denkst, what the? Nimm dir diesen kleinen Moment, weil wir ärgern uns so häufig im Nachgang, dass wir nicht schlagfertig genug gewesen sind in der Situation. Und klar, auf dem Nahauseweg fiel mir noch fünf andere Sachen ein, die ich hätte sagen können, die vielleicht cooler gewesen wären oder keine Ahnung was. Aber es ist egal, wir können auch im Nachgang sagen, auch wenn etwas vielleicht ein paar Tage her ist oder wann auch immer, zu sagen, du, da war nochmal was, das wollte ich dir gerade sagen, so und so. Oder ich habe über unsere Situation oder die letzte Unterhaltung nochmal drüber nachgedacht, finde ich eher unpassend von dir. Oder was auch immer, jedenfalls, dass du das aussprichst, was dir auf der Seele liegt oder am Herzen noch klebt, um es abzugeben. Dabei müssen wir übrigens nicht gemein sein und irgendwie entwertend und aggressiv. Darum geht es nicht, sondern es geht darum, dich wieder frei zu machen. Und es gibt immer so einen Moment zwischen dem des Reizes, also etwas im Außen passiert, und dem, wie du dich verhältst. Also du kannst ja auch wortlos gehen oder was auch immer, jedenfalls dieser Space dazwischen, also zwischen Reiz und Reaktion, da liegt deine größte Macht, da liegt deine größte Gestaltungskraft, denn in diesem Moment entscheidest du. Wir nehmen nur häufig diesen Raum zwischen dem Reiz, also eines Verhaltens eines Menschen oder wenn jemand etwas sagt oder tut oder so und dem, was wir daraus machen, wir nehmen diesen Raum dazwischen oftmals gar nicht mehr bewusst wahr, weil wir so in so einem Autopilot sitzen. Und wozu ich dich wirklich von Herzen einlade, ist, dass du dich darin übst, diesen Raum wieder bewusst wahrzunehmen und ihn zu dehnen. Auch wenn du dir ein bisschen Zeit nimmst, auch wenn du dir ein paar Sekunden zahlen nimmst, um mal in dich hineinzufühlen, wie ist denn das eigentlich jetzt gerade für mich? Ist das, was jetzt gerade vorgefallen ist, okay für mich? Oder finde ich es daneben? Oder wie kommt es gerade bei mir an? Ich kann auch fragen, sagen sie, warum sprechen sie gerade ironisch mit mir? Ich habe mich gerade dafür entschuldigt. Ja? Oder das, was sie gerade zu mir sagen, jetzt unabhängig von meinem Beispiel, aber das, was du jetzt gerade zu mir sagst, da könnte ich denken, dass du mich angreifst. Stimmt das? Oder das, was ich so heraushöre, ist so ein bisschen aggressiv. Kann das sein? Oder irre ich mich da? Weißt du, geh mit dir in einen kurzen Dialog, fühl rein, was bei dir gerade ankommt, und gib bis dann nach außen, um es zu überprüfen, ob du richtig liegst. Und auch ohne Ironie. Also ich bin überhaupt nicht so ein Freund von Ironie und Zynismus, weil, wenn jemand ironisch ist, kann er nie zur Verantwortung gezogen werden für das, was er sagt. Man kann immer sagen, ja, war nur ein Scherz, war nur ein Witz. Ja, Frage ist nur, auf wessen Kosten. Ja, also gut, aber das ist, ich persönlich mag es nicht. Ich weiß, dass sehr, sehr viele Menschen sehr gerne ironisch sind, weil man kann irgendwie immer sagen, ich war es nicht oder ich habe ja auch alles nicht so gemeint. Und ich bin einfach ein großer Fan davon, Eigenverantwortung zu tragen, auch für das, was wir denken, was wir fühlen und was wir sagen. Okay. Und ich habe letztens einen so wunderbaren Satz gehört. Ich kann dir jetzt noch nicht mehr sagen, von wem, aber egal, er ist nicht von mir. Auf jeden Fall sagte das Pika: Das Leben passiert zwischen B und D. Zwischen Birth und Death, also zwischen Geburt und Tod. Und der Raum dazwischen ist C Choice. Nämlich die Wahl, die du triffst, um auf etwas zu reagieren in deinem Leben. Das heißt, steig aus deinem Autopilot aus, nimm dich, was du denkst und was du fühlst und was gerade in dir vorgeht, wirklich bewusst wahr. Und das ist eine Trainingssache. Und das Coole ist, auch wenn du am Anfang das Gefühl hast, es dauert ja Ewigkeiten, bis du dich mit dir verbindest und es dauert Ewigkeiten, bis du richtig oder schlagfertig auf irgendetwas reagierst, glaub mir, es ist wie ein Muskel, den du trainierst. Und es geht nicht darum, so ein ganzes Repertoire an coolen, schlagfertigen Sätzen entpettet zu haben, sondern eine innere Haltung zu haben. Oh, jetzt fährt gerade hier, während ich etwas aufnehme, irgendwie ein Rettungswagen vor uns. Irgendwie erzählen die sich laut was auf der Straße. Ich hoffe, es irritiert nicht. So, worum es geht, ist, dass du mit dir verbunden bist. Und das ist wie ein Muskel, den trainierst du. Und damit kannst du authentischer und spontaner darauf reagieren, dass du mit dir im Fluss bist, dass du mit dir authentisch bist, dass du mit dir im Reinen bist. Und nochmal, wenn du das Gefühl hast, dass dir erst im Nachgang etwas einfällt, das ist in Ordnung. Es ist dir ja zumindest im Nachgang etwas eingefallen. Das heißt, du kannst es einmal für dich auch nochmal im Nachgang aussprechen, auch wenn die Person vielleicht nicht mehr da ist, oder du holst es einfach nach. Das Nachholen ist in Ordnung, auch wenn es dem anderen schon Schnuppe ist. Aber es geht ja um dich. Es geht ja darum, dass dir nicht etwas im Hinterkopf nachhängt, was du für dich nicht ausgesprochen hast, denn das entzieht dir Kraft. Alle negativen Gedanken, die wir uns die ganze Zeit machen, ob es jetzt Sorgen ist, ob es einfach eine Wut ist, auch über eine Person, die vor drei Stunden was Doofes zu dir gesagt hat, all das wirkt ja körperlich, physiologisch in dir nach, weil du Hormone ausschüttest, die tun deinem Körper auf Dauer echt nicht gut. Das heißt, sei mutig genug, auch mal einen Schritt zurück zu gehen. Sei mutig genug, auch mal fünf Sekunden mal nicht zu sagen, um dann zu sagen, irritierend, wie du dich da jetzt gerade verhältst, was soll ich denn damit anfangen? Oder was willst du mir eigentlich wirklich damit sagen? Ja, damit signalisierst du, du registrierst etwas und das, was für dich nicht okay ist, bringst du zum Ausdruck. Und glaub mir, du wirst für diesen Mut belohnt. Du wirst mit einer Kraft belohnt in dir, dass du sagst, ey, das ist meine Grenze. Fand ich jetzt gerade nicht okay. Und für sich zu sorgen und auch seine eigenen Grenzen zu erkennen und auch zu respektieren, das tut wirklich gut. Und das tut auch deinem Körper gut, dein Hormonen gut, all deinen Organen und deinem Herzen. Also, das war jetzt eine Quick Version heute. Bleib bei dir. Lass dich nicht immer anfixen von dem, was andere Komisches sagen oder tun. Und dann wird es irgendwie auch leichter. In diesem Sinne, alles Liebe. Wir bleiben verbunden. Bis nächste Woche.
SPEAKER_01
Jede Woche neu. Der Podcast von Diplompsychologin und Unternehmercoach Monika Moritz.