SPEAKER_01

Hallo und herzlich willkommen zu den Programmierbar News 37. Wir haben heute einiges an Themen dabei, unter anderem von OpenEye. Ein neues Modell mit Astra GPT 6. Dann gibt es zwei neue Image-Modelle mit GPT-Images 2.5. Wir sprechen über einen Hack, wo Agenten Wikipedia genutzt haben und es geht um die Neavir Stock-Gleichung. Außerdem, natürlich auch noch groß, wo wir sonst immer ein Special gemacht haben und heute es einfach in den News mit ab frühstücken. Gestern war die jährliche September-Keynote von Apple, wo es One More Thing gab.

SPEAKER_00

Können wir jetzt eigentlich, wir hatten ja vor Weihnachten so eine Folge mit Predictions. Können wir jetzt offiziell sagen, dass Apple ein neues CEO hat?

SPEAKER_02

Jetzt darfst du jetzt eine hast du schon mal. Mal gucken, wie viele andere du richtig. Für die, die es nicht gehört haben, bei unseren Predictions, bei unserer AI-Recap-Folge, hat der Philipp gesagt, dass Tim Cook zurücktreten wird und es neuen CEO geben wird. Jetzt ist es endlich soweit. Einer 1 zu 0-0, schon mal für Philipp, obwohl sich da wo ein paar auch schon eingetreten sind. Wir halten es nicht so genau mit den.

SPEAKER_01

Und vielleicht erstmal dazu, ich bin Dennis Becker.

SPEAKER_02

Ich bin der Fabi Finkai. Ich bin der Philipp Porto. Und zuerst, es gibt ja noch one more thing. Dennis hat heute Geburtstag und Philipp singt in einem Lied. Los, Philipp, sing! Philipp ist selbst überrascht. Dennis hat heute Geburtstag. Ich war kurz weg, was hast du gesagt? Alles Gute. Kurz vor der 40, ne? 39 Jahre alt.

SPEAKER_00

Ja, ich dachte 21. Ja, so fühle ich mich auch immer noch. Ich meinte so haartechnisch, definitiv Anfang 20.

SPEAKER_01

War auf jeden Fall der jüngste von uns beiden. Euch beiden vergleiche. War es das ganz gut? Und du hast deine Augen lasern lassen.

SPEAKER_00

Ich habe letzten Freitag meine Augen lasern lassen. Wie geht's dir? Es ist schon ganz schön nervig. Die ersten paar Tage, ich konnte halt, du willst gar nicht auf ein Display schauen und ich habe wirklich drei Tage nicht auf ein Display geschaut, aber halt unfreiwillig. Man macht ja manchmal sowas freiwillig, wenn man campen geht oder irgendwie sowas. Da denkt man sich, oh cool, ich brauch's ein bisschen auszeitig, ich lese ein Buch. Es ist echt, ich vermisse es. Also ich bin froh, dass ich jetzt wieder auf dem Computer starren kann und programmieren, lesen, lernen, was auch immer. Aber ich sehe ohne Brille, deswegen. Du kannst nicht lesen. Jetzt kann ich wieder lesen. Wie viele Geoprien hattest du? Minus 6,5. Okay.

SPEAKER_02

Doch hier wieder zwei Gemeinsamkeiten, ne? Das weiß ich nicht auch nicht.

SPEAKER_01

Du hast ja auch die Augen lasern lassen. Acht Jahre her. 2017, ja. Sehr gut. Acht Jahre, dann mit 13 oder wann hast du das machen? Ja, und ich bin sehr happy, das gemacht zu haben.

SPEAKER_00

Es ist mega angenehm. Ja, ich komme langsam in die Phase, dass es, ich meine, es ist zwar noch ein bisschen trocken und du musst halt viel so Tropfen reinmachen, wenn du vor einem Bildschirm sitzt, aber dass ich halt jetzt einfach morgens aufstehe und was sehe, ist schon crazy. Das ist abgefahren, ja.

SPEAKER_02

Apropos, wir kümmern uns alle um unsere Gesundheit mit Appell gerade auf, für die, die hören. Ich habe eine Zahnspange drin, die muss ich kurz rausmachen. Sieht komisch aus, aber sonst lispel ich die ganze Zeit. Achtung! Die Kamera geht verfolgt.

SPEAKER_01

Der kann es nicht. Okay. Zahnspange ist draußen. Sehr gut. Und wir können heute auch ja gar nicht, da wir ja wollen jetzt direkt veröffentlichen, das heißt, wir können es auch gar nicht rausschneiden.

SPEAKER_02

Sowas schneiden wir eh nicht raus. So was halt nicht rausgeschneiden. Aber Leute, los, wir haben so viele Themen für heute. Normalerweise so eine Keynote-Folge füllt doch allein schon zwei Stunden. Mit was fangen wir an, Dennis? Mit was schrecken wir die Leute zuerst auf?

SPEAKER_01

Die die Apple nicht mögen, aber zu viel drüber reden und die den AI-Themen zu viel sind. Wir nehmen die AI-Themen vorneweg. Okay. Und was machen wir jetzt ganz schnell? Pass auf. GPT-6 ist rausgekommen mit dem Codenamen Astra. Und ja, was soll man sagen? Ich meine. AGI ist hier. Also tatsächlich gab es einige der Nationalsocial Leaders schon ein bisschen in diese Richtung irgendwie hier und da tendiert. Und gesagt, so ist das jetzt das und es ist schon irgendwie nochmal ein ganz anderer Sprung, ein ganz anderes Ding. Viel wurde auch in den Tagen danach direkt wieder irgendwie ein bisschen zurückgerudert und hier, das ist irgendwie komplizierter und fürs Coding ist auch das und das nicht schlecht und es braucht ein paar irgendwie bessere Anweisungen, weil sonst ein bisschen in die falsche Richtung trainiert wurde und auch Open Air hat, glaube ich, gesagt, hier sind noch offene Punkte, die wir in den nächsten Versionen irgendwie machen wollen. Von daher, ja, aber nevertheless irgendwie wieder ein Top-Modell, was auf allen möglichen Benchmarks ganz weit oben steht.

SPEAKER_02

Für mich ist eigentlich der größte, also so der größte Sprung eigentlich echt in Computer-Use. Die ganzen Use Cases, die im Endeffekt damit funktionieren, dass der Computer gesteuert wird, sodass es da wirklich einen Extremsprung nochmal gemacht hat. Aber auch gleichzeitig der Use Case ist, der relativ token-intensiv ist. Ich merke dafür, dass ich den Max-Plan nur bei Entropic habe. Du konntest doch nicht so viel ausprobieren.

SPEAKER_01

Genau. Und das war auch der Fokus so in, sie haben ein ganz cooles Launch-Video, finde ich eigentlich, wo einfach Menschen so vor einer großen Leinwand stehen und halt mit ChatGPT sprechen, um Dinge zu kreieren. Und ja, das fühlt sich halt irgendwie durch die Größe und so. Man hat das so anfassbar. Also es ist auch sehr, sehr viel, geht in die 3D-Richtung. Also es ist sehr viel der Beispiele und der coolen Use Cases haben irgendwie mit Blender zu tun oder irgendwelchen 3D-Modellen oder sowas, um das so ein bisschen mehr in die echte Welt zu bekommen. In dem Video wird irgendeine Rakete, die erst gescribbelt wird, dann am Ende in den 3D-Drucker geschickt und ausgedruckt. Also diese Verbindung zu der physischen echten Welt ist vielleicht nochmal ein bisschen stärker geworden dadurch.

SPEAKER_02

Ja, ich finde auch da ist, also gerade mit den 3D-Modellen, da ist jetzt schon aktuell druckt gerade ein von GPT-6 Astra erstelltes 3D-Modell an meinem 3D-Drucker gerade. Also gerade so diese Use Cases, irgendwie muss ich sagen, ich habe jetzt schon zwei Modelle, also vorher habe ich, also vorher habe ich es überhaupt nicht gemacht, eigentlich 3D-Modellierung mit AI und so und jetzt schon zwei Sachen für mich zu Hause irgendwie, die ich mir habe erstellen lassen, so und echt nur mit irgendwie Bildern groben Maßen gesagt, okay, jetzt brauchen wir was dafür, irgendwie die eine, ist eine Hülle für irgendwelche, für so LED-Stripe, so, das Netzteil davon und so. Und das war aber auf jeden Fall irgendwie beeindruckt zu sehen, so dass ich denke, warum zeichne ich eigentlich diese Demo-Manik.

SPEAKER_01

Hast du deinen Computer-Use im Blender genommen oder hat er das jetzt?

SPEAKER_02

Ja, das ist interessant. Ich hab's auch, also ich habe beide Use, ich hab OnShape als Web-Applikation gemacht. Da hat er, da hat er den Browser sozusagen gesteuert und habe ich auch Blender gemacht, obwohl es da am Ende so war, er hat den Blender MCP genutzt, weil ich habe es dann auch per Computer-Use probiert und da war dann wiederum, hat mein Token-Limit nicht ausgereicht dafür. Weshalb ich es meine, deswegen. Da weiß ich gar nicht ganz, ob einer von euch schon mal so 3D-Sachen vorher gemacht hat, also ob per MCP vorher die alten Modelle auch schon dementsprechend gut waren. Eigentlich habe ich den Computer-Use bei mir.

SPEAKER_00

Ich habe ein gutes Video gestern gesehen von, ich glaube, Fireship war es. Der hat es getestet mit älteren Modellen und vor allem, wie man so eine, sag ich mal, gestacked Diffie von einer Rolex und Blender irgendwie nachbaut mit gerade GPT-Soul und den anderen davor. Und es ist ein Riesenunterschied. Also die konnten das nicht. Okay, krass. Einfach, dass es aufeinander passt, sag ich mal. Also das ist schon ein Unterschied. Und ich weiß nicht genau, ob ihr das gesehen habt oder ob es zu technisch ist, aber ich habe es jetzt noch nicht selber getestet, aber Computer-Use ist nicht das Computer-Use, wie wir es vielleicht von vorherigen Modellen kennen. Also wir kennen ja beim Tool-Use immer so, das Modell generiert irgendwie so eine Art JSON mit, keine Ahnung, Move den Cursor XY hier hin und dann kriegt es einen Screenshot und dann generiert es die nächste Aktion, sag ich mal, hast du immer diesen Loop zwischen Modell generiert eine Aktion und dann kriegst du einen Screenshot wieder als Feedback. Und scheinbar ist das neue Computer-Use, was auch schon bei Browser-Use bei OpenAI so war, alles in Code-Mode. Das heißt, anstelle, dass das Modell einen JSON generiert, generiert es ein komplettes JavaScript-Skript. Das heißt, das Modell schreibt ein Skript für x verschiedene Aktionen, die es dann nacheinander durchführt und bekommt dann erst wieder Feedback. Das heißt, wenn du irgendwie schon im Vorfeld weißt, ich möchte irgendwie ein Paint, einen Kreis zeichnen oder eventuell eine Rakete, muss es nicht immer ein Strich zeichnen, einen Screenshot machen und einen Screenshot wieder zurückbekommen. Deswegen fühlt es sich auch manchmal so extrem schnell aus an, weil ich glaube, es gab auch ein Beispiel, wo es Klavier oder sowas gespielt hat. Ja, habe ich auch gesehen. Und da hast du halt dieses Klavier schon fest und durch Codemod kann es halt mehr oder weniger JavaScript-Skript schreiben, mit Loops und sonstigen, das dann immer dahin klickt, bevor es dann erst wieder zurück zu dem Modell geht. Ich will es selber noch ein bisschen testen und ein bisschen genauer reinschauen, aber das kann ein Grund sein, also zusätzlich zu dem, dass es viel besser im Visual Reasoning und alles ist, dass es einen riesen Sprung gemacht hat, weil du nicht immer die Latency eine Aktion bild und dann wieder ein paar Sekunden, sondern es schreibt halt ein Skript, wo es, okay, ich klicke hier, dann fahre ich dahin, dann mache ich das und dann mache ich das. Und für ganz viele, sag ich mal, Computer-Use-Aktionen, die wir Menschen ja auch machen, hast du ja schon eine relativ vordefinierte Reihenfolge für die nächsten drei Schritte oder Bewegungen, die du ausführst.

SPEAKER_01

Ja. Ja, und irgendwie, obwohl ich das auch nicht 100% verstanden habe, aber dass gerade, ich glaube, mit Blender oder sowas viel auch eher einfach so trotzdem per Code, in Anführungsstrichen, ausgedruckt werden kann oder so zumindest sehr viel mathematisch einfach dahinter ist. Also dass nicht alles sozusagen Handgezeichnet ist, sondern dass er viel auch einfach über Berechnungen kommt und deswegen ist da.

SPEAKER_02

Das war bei meinem On-Shape-Beispiel am Ende auch so. Also er hat zwar den Browser genutzt, um On-Shape zu steuern, aber am Ende hat er gar nicht die Interface genutzt, die man als Mensch irgendwie nutzt, sondern im Grunde genommen hat er fast das ganze Modell in Code ausgedrückt und hat nur hat nur Zwischenschritte dann wieder eigentlich mit den typischen Interaktionselementen gemacht, die man sonst in so einem CRD-Software nutzt oder so. Da war viel dann Incode. Ja, aber sehr spannend. Spannendes wird auf jeden Fall gerade überlegen, ob ich mal meinen großen Plan von Shopping zu OpenAI wechseln und damit mehr rumprobieren zu können. Ja.

SPEAKER_01

Kannst du gerne machen.

SPEAKER_02

Kannst du das für mich machen?

SPEAKER_01

Ich kann das für dich machen, ja. Wobei die meisten anderen das einfach zusätzlich genommen haben und nicht ersetzt haben. Achso.

SPEAKER_02

Das geht auch ja dann lockst.

SPEAKER_01

Gut, dann sprechen wir vielleicht noch ganz kurz über auch ein neues Image-Modell, was glaube ich einen Tag später oder sowas rauskam. Und zwar GPT-Images 2.5. Ich frage mich ein bisschen, ob das GPT-Image 2 hieß und jetzt Images 2.5, weil es irgendwie so Varianten ging, oder hieß es auch davor schon Images? Also irgendwie hatte ich zumindest Image im Kopf und nicht die Plural davon.

SPEAKER_02

Also ich war auch sehr überrascht, dass es Images heißt, so aber.

SPEAKER_01

Genau, auf jeden Fall CSGO Images. Images hieß es auch bei zwei, okay.

SPEAKER_00

Naja, aber anyway, das ist ein bisschen weird. Der Blogpost heißt Introducing ChatGPT-Images 2.0 und die Modellseite heißt ChatGPT-Image 2. Okay.

SPEAKER_02

Sie sind sich selbst unsicher. Ja.

SPEAKER_01

Anyway, es gibt jetzt die Version 2.5 davon. Und alles besser. Nee, also grundsätzlich, ich glaube, zwei große Faktoren. Einmal die Schnelligkeit, also es generiert deutlich schneller. Und das andere ist, also was ich rausgelesen habe, ist vor allen Dingen viel konsistenter. Das heißt, wenn man Änderungen in einem Bild hat, dann können die sehr lokal wirklich nur diese Änderung machen und der Rest des Bildes bleibt einfach gleich. Das heißt, die Konsistenz über mehrere Generierungen hinweg ist von Haus aus einfach sehr gut. Wir haben im Lotum-Kontext in Spielen in letzter Zeit immer mal ein bisschen drumherum gebaut, indem wir irgendwie dann Masken genommen haben und gesagt, hey, nur das und haben nur diesen Teil irgendwie von dem Bild ersetzt, wenn wir da Teile ersetzen wollten. Und das ist halt jetzt eine Funktionalität, die von Haus auskommt.

SPEAKER_02

Ja, da bin ich auch mal sehr gespannter. Also gerade für uns ist das natürlich ein großer Use Case. Mal gucken. Aber darauf haben sie auch viel aufgebaut, auch in ihren Marketing-Videos. Und was zur Geschwindigkeit angeht, weil du meintest, es gibt ja GPT-Images 2.5 als Flare- und Sunburst-Variante. Also Flair ist die, die wirklich nochmal sehr viel, sehr viel schneller ist, aber dann eben nicht so einen hohen Detailgrad hat und gerade die Konsistenz auch in Sunburst nochmal besser. Also für diese hohe Konsistenz ist der Sunburst auf jeden Fall nochmal die richtige Wahl. Und für uns macht es auf jeden Fall, glaube ich, wird es einen großen Unterschied machen, wie wir die Image-Modelle am Ende nutzen. Obwohl wir es selbst auch, ich weiß gar nicht, wer es von uns jetzt schon getestet hat, unsere Use Case da mal durchgehen, durchzujen. Aber Konsistenz war für uns da sehr, sehr wichtig, obwohl ich, da bin ich bei uns immer gespannt, in unserem Use Case sind es ja so, dass wir ein Bild in, sagen wir, zehn Schritten verändern möchten und gerade die Qualität von Ausgangsbild zu Endbild möglichst gleich bleiben soll. Und ich weiß nicht, ob in Ihren Beispielen immer sozusagen nur ein Schritt war. Das war ja so ein Beispiel, war, keine Ahnung, ich habe eine Person, die will ich, da will ich verschiedene Dinge irgendwie anziehen oder so, aber es wirkte so, als hätten sie auch schon mehrere Schritte und die Konsistenz darüber. Müssen wir selbst nochmal ein bisschen testen.

SPEAKER_01

Du noch ein Take dazu, Philipp? Oder next Thema?

SPEAKER_00

Ganz kurz vielleicht zu Navier. Ja. Ich versuche es wirklich kurz zu halten und möglichst einfach und es genau zu erklären, weil ich es selber noch nicht so ganz check. Also es gab, das Clay Mathematics Institut hat 2000 sieben ungelöste Megaprobleme mehr oder weniger ausgeschrieben, je mit einem einer Million Dollar Preisgeld. Eins davon ist das Navier-Stokes-Problem und die Navier-Stokes-Gleichung beschreibt, wie Flüssigkeiten und Gase fließen. Was auch immer das bedeutet. Die offene Frage, die da gestellt wird, ist, bleibt eine glatte 3D-Stimmung immer glatt oder explodiert die in endlicher Zeit und wird unendlich schnell? Ich hoffe, jemand, vielleicht Mathematisches, wenn wir jetzt komplett daneben liegen, korrigiert uns. Es gab auf jeden Fall diese sieben Probleme, bisher wurde eins gelöst. Und OpenAI hat dann am 8. September mehr oder weniger angekündigt, hey, wir haben noch ein Problem gelöst und es hat ein internes Modell, welches besser ist als Astra gelöst. Und man denkt an sich, hey, cool, wir werden besser in Mathe und Physik und was auch immer alles dazugehört. Der Release war aber nicht ganz so, sag ich mal, rosig. Also sie haben zum einen halt behauptet, dass sie das gelöst haben und haben auch die Beweise dafür, dass man das jetzt überprüfen kann. Vielleicht ganz kurz interessant, sie haben 10.000 parallele KI-Agenten dafür genutzt und haben, ja, man sagt, so mehrere Millionen Tokens, an Dollar-Tokens gebraucht. Also sie schreiben von 2,7 Millionen Nachrichten und etwa 130 Milliarden Output-Tokens. Und ich meine, wenn es ein anderes Astra oder noch größer als Astra ist, Astra ist irgendwie bei 50 Dollar pro Million Output-Token. Das heißt, ich habe 130 Milliarden, das komme ich auf schon eine ganz hohe Zahl. Und was jetzt, sag ich mal, nicht so schön war, ist, dass am 7. September hatten, also ein NYU, also New York Universität, Tristan Buckmaster und ein Anthropic-Forscher Levelnd Alpök haben mehr oder weniger auch gesagt, so, hey, wir arbeiten da an etwas und wir haben vielleicht einen Durchbruch. Und beide haben letzten Jahr auch an diesem Navi-Stokes-Problem gearbeitet und haben Modelle von OpenAI und Anthropic genutzt. Und vielleicht noch zum zeitlichen Ablauf, OpenAI hat gesagt, dass sie erst am 1. September mit der Lösung dieses Navio-Stokes-Problems angefangen haben. Und jetzt kommt so, sag ich mal, ein bisschen die Thematik ist, dass Bugmaster und Alpöc haben eine sehr ungewöhnliche Methode oder Richtung benutzt, auf die man nicht innerhalb von kurzen Tagen kommen würde. Und der Vorwurf, der halt jetzt im Raum steht, ist, dass OpenAI mehr oder weniger halt die Chats und Histories von denen genutzt haben, um halt das Problem selber lösen zu können. Und das ist alles so ein bisschen sehr schwammig und unklar. Man hat der Stimme von beiden Seiten, die das bestätigen oder widerlegen. Und an sich steht in den OpenAI Terms of Services drin, dass sie deine Chats nutzen können, um die Modelle zu verbessern, aber sie behaupten, dass sie es nicht irgendwie gezielt genutzt haben. Was halt so ein bisschen alles komisch macht, ist, dass OpenAI den beiden Mathematikern angeboten hat, das gemeinsam zu veröffentlichen und auch einen Paper zu schreiben. Aber bei dem Paper wollten sie ALPEC raushalten, weil Alpök bei Anthropic angestellt ist und nicht bei OpenAI. Und es wurden auch mittlerweile WhatsApp- oder Chat-Nachrichten geleakt von OpenAI-Mitarbeitern an die Forschern, die die irgendwie ein bisschen, sag ich mal schon, fast bedroht haben. Also im Sinne von, hey, warum willst du nicht zusammen veröffentlichen, willst du deine Karriere ruinieren, wenn du nicht willst, dass ich nett bin, muss ich nicht nett sein. Das sind also schon sehr komische, sag ich mal, Handlungen. Und ich bin mal gespannt, das war jetzt die letzten zwei Tage, ob da noch mehr rauskommt. Aber auf jeden Fall ist es ein sehr großer Vertrauensbruch, wenn das stimmt, an alle Researcher oder Mathematiker, die halt diese Modelle genutzt haben. Und ich glaube auch für generell Hosted Provider halt, wenn das wirklich richtig ist, auch ich meine, sei mal dahingestellt, ob es aktiv oder inaktiv oder zufällig oder nicht zufällig war, dass sie das halt einfach so released haben, ohne der Sache auf den Grund zu gehen, ob es eventuell wirklich war, dass, keine Ahnung, irgendein Special Training, Lookup, wie auch immer, halt das analysiert hatte und deshalb das in die Richtung geleitet hat oder das interne Modell halt das mit in den Trainingsdaten hatte oder irgendwie sowas. Das heißt, es ist alles so ein bisschen schwierig und bleibt mal abzuwarten, was da rauskommt. Also alles, was im akademischen Raum aktuell in den USA ist, die sind nicht die größten Fans von OpenAI. Deswegen.

SPEAKER_02

Alright, wir können ein bisschen transparent sein, oder? Kleiner Hiccup hier an der Stelle. Ich glaube, für euch geht es direkt weiter. In Wirklichkeit waren hier Viertelstunde technische Probleme dazwischen. Irgendwie Riverside und so Aufnahmetool hat nicht mehr funktioniert. Wo wir probieren mal so zu tun, als würden wir einfach direkt weitermachen und hätten gar kein Problem gehabt. Wir waren gerade bei Navier Stokes und ich hätte nur mal gemeint, Philipp, also ich habe mir auch ein YouTube-Video dazu angeschaut und selbst der Mathematiker, der probiert hat, diese Situation zu erklären, hat am Anfang gemeint, so ganz genau hat er das grundlegende Problem auch noch nicht verstanden. Also ich glaube, wenn wir es nicht 100% erklärt bekommen, ist das schon okay. Aber ich meine, ich finde es irgendwie schade, dass es ja eigentlich echt eine Errungenschaft ist, dass man es hinbekommt, ein Problem, was irgendwie 2000 definiert wurde, Anfang der 2000er irgendwie jetzt mit Hilfe von AI gelöst zu bekommen, ob das jetzt nur mit Hilfe von AI war oder ausschließlich durch AI, ist natürlich ein Unterschied und irgendwie schade, dass sie dem nicht Rechnung tragen. Und ich meine, es ist halt wieder eines derselben Probleme, die wir schon so häufig in unterschiedlichem Gewand diskutiert haben, so, dass da einfach diese großen AR-Unternehmen im Grunde genommen die AGI hinterherjagen, irgendwie gucken müssen, dass sie an Geld rankommen, im Grunde genommen viel davon einfach Marketing ist und irgendwie bei sowas Grundlegendem dann durchaus eine Fehlentscheidung halt treffen. Es ist ein Problem der Sache. Und naja, vielleicht so ein bisschen, ich weiß gar nicht, vielleicht können wir, wir hatten ja gerade überlegt, ob wir ob wir die Themen jetzt noch alle durchgehen, weil es ja ein bisschen Zeit flöten gegangen ist. Wir haben eigentlich noch ein Thema, was darum ging, dass ein paar OpenAI-Agents ein deutsches Wiki genutzt haben, um sich zu koordinieren und abzusprechen und in internen Testings besser abzuschneiden. Und in dem Zuge war auch noch ein paar, was irgendwie ganz gut dazu gepasst hat, und zwar Jacob Coxon, einer der Entropic-Forscher, ist jetzt gerade bei Entropic zurückgetreten und so ein bisschen mit derselben Problematik, würde ich sagen, die aber ein bisschen weit tragender ist, als jetzt ein mathematisches Problem, was gelöst wurde und wem dafür jetzt wem dafür jetzt die Gunst zukommt. Und zwar, dass er zurückgetreten ist, weil er gemeint hat, so, dass alle gerade Rennen oder dem Rennen folgen, irgendwie bis hin zu selbst Improving Superintelligence und er sagt, dass er die Wahrscheinlichkeit mittlerweile größer, 10% ist, dass sie hier mit unseren, in den nächsten X Jahren, mit unseren Lebens spielen so und irgendwie die AI dann am Ende doch in dieses Dooms-Szenario abdriftet und irgendwie probiert, die Menschheit auszulöschen und er deswegen jetzt wirklich zurückgetreten ist. Und ich meine, ich will jetzt gar nicht so ganz in dieses Doomsday-Szenario abdriften, so. Das glaube ich, da sind andere Podcasts besser drin, sich über diese Doomsday-Szenarien auszutauschen. Und wir haben einen etwas positiveren Blick darauf, aber dass es grundsätzlich wieder mal ein Part ist mit, irgendwie alle rennen einfach los und es gibt irgendwie keine Zeit, mal anzuhalten, darüber nachzudenken, was macht jetzt Sinn so, ist auf jeden Fall ein Grundproblem, das wir aktuell gerade haben. So und wieder mal nur ein weiteres Beispiel dafür. Und vielleicht mit diesem Wiki-Partner, das könnt ihr euch ja gerne auch parallel irgendwie mal anschauen. Da gab es die OpenAI-Agents, die DSE-Wiki genutzt haben, irgendwie eine 25 Jahre alte Wiki-Seite, wo sie 18.000 Posts gemacht haben, wo diese autonomen Agents probiert haben, sich über interne Tests abzusprechen. Und irgendwie es war so ein drei gestagtes Testing-Szenario. Kann sein, dass es da um Astra ging, weil jetzt über die letzten Monate, wo Agenten eine Lücke, also eigentlich mehrere Lücken, ausgenutzt haben. Einerseits waren sie eigentlich eine Sandbox und der Ingress, der darauf lief, hatte aber eine Ausnahme, was eigentlich alle Ingress haben und zwar kann Punktblob.core.windows.net aufgerufen werden ohne Security-Proxy und er hat sich im Grunde eine eigene Domain geschrieben dafür, die dann aber auf eine Public-IP zeigt und in der Host-Datei irgendwie verändert hat. Dadurch kamen sie raus ins Netzwerk und dann haben sie diese Wiki-Seite gefunden, wo man irgendwie über einen Get-Request trotzdem verändernde Anfragen an dem Forum irgendwie vornehmen konnte, weil eigentlich Post auch nicht erlaubt war und sich damit koordiniert haben, um über die Live-Time-System. Von Agents hinweg zu sagen, hey, hier, was werden die nächsten Fragen sein, so wie kann ich darauf reagieren und probiert haben, das Ganze irgendwie auszutricksen. Und das ist, glaube ich, der eine Part, sondern dass man wieder so einen Schwarm von Agenten hat, die irgendwie probieren, aus Systemen auszubrechen und sich zu koordinieren, obwohl OpenAI dazu wohl gesagt hat, dass explizit irgendwie die Security-Anfordern bei diesem Test irgendwie runtergeschraubt wurden. Aber dann trotzdem irgendwie interessant ist, dass OpenAI super intransparent irgendwie damit umgeht und so am Ende der arme Typ, der irgendwie diese Wiki-Seite betrieben hat, glaube ich, die letzten Monate jeden Abend probiert hat, händisch diese ganzen Beiträge zu löschen, so obwohl es gar nicht mehr so aktiv ist, ist wirklich so eine Forumsseite, wie man sie sich vorstellt von vor 25 Jahren. Aber er auf jeden Fall probiert hat, dagegen anzukämpfen, händisch. Ja, aber ist auf jeden Fall wieder so ein Szenario, was, wenn man diesen Doomsday-Gedanken verfolgt, alles nicht unbedingt positiv so ist, was man da sieht. Aber ich glaube, die Problematik, dass sie dieses Wiki gekapert haben, sehe ich jetzt erstmal gar nicht so an, wenn man sich jetzt wirklich nur sich das Technische anschaut, aber wieder der Umgang damit, ne? Und ich glaube, das schafft für mich so ein bisschen die Klammer, so der Umgang von OpenAI mit diesem Navier-Stokes-Problem, der Jacob Coxson, der bei Entropic jetzt irgendwie auch zurücktritt und genau davor so ein bisschen warnt, dass keiner eigentlich, dass alle nur rennen und selbst Anthropic nicht wirklich darauf stark achtet, was es eigentlich für Nachteile für uns hat und dann auch dieses Beispiel mit dem Wiki und wie OpenAI kommunikativ damit umgeht. Ist auf jeden Fall nicht das Schönste. Und These wird auch wahrscheinlich nicht das letzte Mal sein, dass das Ganze so läuft, ne? Ich hoffe mal eher, dass die Doomsday-Szenarien in dem Fall dann einfach nicht eintreten, weil ich würde auch sagen, OpenAI und man glaubt ja, dass Entropics ein bisschen besser macht, aber wahrscheinlich auch am Ende Entropics sind nicht die, wenn es nicht irgendwie von außen gegeben wird, die die notwendigen Guardrails dafür schaffen. Und je mehr, je mehr die Agents self-improving, improving werden, werden da wahrscheinlich noch ein paar größere Probleme auf uns zukommen.

SPEAKER_01

Ja. Naja. So, Fabi, du hast gesagt, in der Viertelstunde willst du spätestens raus. Jetzt haben wir noch 15 Minuten für unsere Zusammenfassung der Apple Keynote, die uns sonst mindestens 60 Minuten gekostet hat in der Vergangenheit. Deswegen, ich würde erstmal einen ganz großen Überblick über alles geben, was gab, und dann könnt ihr noch eure zwei, drei Highlights, die ihr habt, noch draufpacken, falls es irgendwelche Highlights gab oder Kritik oder was auch immer. Wir fangen an mit AirPods. Es gibt neue Airpods in der Generation 5, 1,5 mal, wie immer diese schönen Zahlen, die irgendwo vergleichen mit irgendeiner Generation, wo irgendwas mal besser ist. Aber 1,5 mal bessere Geräuschunterdrückung und damit die beste Geräuschunterdrückung von wie heißen die? Auf Deutsch, einfach Kopfhörer, die man sich ins Ohr steckt, aber nicht wie die Pro irgendwie so in ihr, aber ich meine, die Pro sind ja auch in ihr, aber haben halt so ein Gummiding. Also einfach nur so reingestöpft.

SPEAKER_00

Ich glaube, das ist schon der Unterschied mit dem Gummiding, dass die in ihr sind.

SPEAKER_02

Aber die Kategorie ist Indie auf jeden Fall beide, aber du meinst, es gibt nochmal einen Unterschied zwischen den Film und den Pro?

SPEAKER_01

Genau, die AirPods, die haben ja, die sind ja eigentlich nur so Plastik, die haben ja nicht dieses Gummiding und da gab es im Englischen irgendeinen Namen für. Anyway, also. Ich kenne keine sind ja so und haben in dieser Kategorie die beste Geräuschunterdrückung am Markt. Dann Fabis Lieblingskategorie Apple Watch. Das ist natürlich auch immer wichtig, dass wir ausführlich darüber sprechen. Es gibt zwei neue Generationen von der einmal Watch Ultra in der Version 4 mit der längsten Batterielaufzeit, die jeweils eine Apple Watch hatte. Und die Watch Series 12, wo vor allen Dingen würde ich sagen, wieder Gesundheitsthemen im Vordergrund standen. Das heißt, es ging um gerade Herzfrequenz, also neue Sensoren für die Herzfrequenz, die jetzt alle fünf Minuten gemessen werden, egal wie, also nicht nur bei Aktivitäten, sondern dauerhaft.

SPEAKER_02

Und ja, der Puls auch jetzt alle fünf Sekunden davor war es ja so, dass irgendwie Puls sporadisch gemessen wurde, aber alle fünf Sekunden Herzfrequenzvariabilität alle fünf Minuten. Achso, ich habe gerade fünf Minuten gesagt, ne? Genau, bei Herzfrequenzvariabilität stimmt's auch und bei Puls fünf Sekunden. Variabilität fünf Minuten. Gut. Das sind auch die Parts übrigens, ne? Zum ersten Mal, wo ich denke, diese ganzen Watch-Features, wo sie auch sagen, ist jetzt der angeblich der beste Pulsmesser eines Wearables, den es gibt so und auch diese ganzen Health-App-Funktionen und so, wo ich schon sagen muss, dann kannst du ja auch gerade in den USA wieder deine Blutwerte hochladen und so und dann haben sie zum ersten Mal auch diesen, diesen, wie nennen sie denn, den Score von 1 bis 10, der so ein bisschen sagt, wie ist deine Tagesform? Ich glaube, Tagesform wäre der deutsche Begriff dafür, so was ja auch diese Ura-Ringe und so viel machen und wo ich schon sagen muss, die Features finde ich schon cool. Da hast du zumindest mal wieder so gedacht, okay. Und dann noch Walkie-Talky obendrauf. Und dann noch den Walkie-Talkie-Mode obendrauf, ja. Das ist bald haben wir dich. Ja, und dann gab es noch hier die neuen, dass es auch noch mit Keramik gibt, ein bisschen stylischer. Aber nee, noch hat man nicht. Aber ich war zumindest nicht so, dass ich dachte, okay, ich kann jetzt nur darüber haten. Die Features fand ich ganz cool. Okay, sehr gut.

SPEAKER_01

Dann haben wir zwei neue iPhone-Modelle, iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Sehr viel gleich geblieben zu dem, was wir kennen, was die Optik ausgibt, ein bisschen neue Farben, Burgunder, ein leichtes Blau und Schwarz und weiß das andere, Silber, Weiß, weiß nicht genau. Und vor allen Dingen haben sie da wieder die Kamera mal wieder in den Vordergrund gestellt, die sich verbessert hat. Und ich glaube, so das Standout-Feature, dass wir jetzt eine Linse haben, die eine variable Blende hat. Das heißt, wo einfach die Belichtungsintensität je nach Situation angepasst werden kann, mechanisch. Das ist etwas, was vorher nicht da war und dadurch einfach bessere Aufnahmen wieder ermöglicht.

SPEAKER_02

Ich glaube auch generell haben sie die Kamera-App so ein bisschen aufgebaut mit Pro-Features. Ich glaube, das ist jetzt nicht die Kategorie, in der wir jetzt tief reingehen können, weil wir, glaube ich, alles nicht so die Fotografen hier sind so, aber da sollen sehr viele artistischere Bilder mitgemacht werden können, weil man mehr Einstellungsmöglichkeiten hat, auch neben dieser Blende.

SPEAKER_01

Gut, und dann ist noch One Next More Thing. One more. Oh Gott, oh Gott, oh Gott. One last thing. Sie haben es so lange nicht mehr gemacht, aber es war zumindest, es stand nicht groß auf einer Folie. Also es war jetzt nicht, er hat, es ist ein neues Zeitalter. Er hätte das ja auch so schön wieder klassisch hinter sich schreiben können mit dem One More Thing. Hatte aber nicht gemacht. Aber es gibt trotzdem eine komplett neue Kategorie an Geräten, ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber es gibt das erste Foldable iPhone, ein Klapp-Handy von Apple und es nennt sich iPhone Duo. So. Was gibt es dazu zu sagen? Es hat dadurch dann praktisch zwei Displays, also man kann es im zusammengeklappten Modus benutzen und hat praktisch ein komplettes iOS mit allem, was man braucht. Und man kann es auseinanderklappen und hat dann ein größeres iOS. Und eins, was sie so rausgestellt haben, direkt am Anfang, was sie anders gemacht haben als andere, ist irgendwie das Seitenformat, dass sich das halt besser an Content anpasst und zu dem passt, was man tagtäglich irgendwie sich angucken möchte. Und dass tatsächlich das Frontdisplay und das aufgeklappte Innendisplay den gleichen Aspect-Ratio haben.

SPEAKER_00

Also was ja, glaube ich, schon wirklich speziell ist für ein Foldable so, ne? Dass es genau die gleiche Aspect Ratio hat. Das finde ich tatsächlich mit eines der coolsten Features, muss ich auch sagen.

SPEAKER_02

Ich finde auch, das merkt man ihm direkt an, dass das auf jeden Fall super durchdacht ist. Und ich glaube auch, was dann die Bedienung und Betriebssystem angeht, glaube ich, sehr viel mehr, sehr viel konsistenter macht. Und die Displays dazu, ne, das Innere hat eine Nanotextur, also ist ein mattes Display. Ich glaube grundsätzlich aufgrund des Formfaktors, man kann es sich eher so vorstellen, es ist so eher so ein DIN-DINA 4-Norm, sodass ja auch so eine, wenn ich klappe, die Seitenfelden zu bleiben, bleiben immer gleich, ein bisschen mehr so Scheckkartenmäßig. Und die, wie heißt sie, die Bar unten, also generell alle Navigationselemente rücken an die Seite und sowohl im aufgeklappten als auch im zugeklappten Zustand. Und worüber viel gesprochen wurde, dass man diesen Knick in der Mitte bei dem iPhone-Device wirklich eigentlich so gar nicht sehen soll oder fast nicht noticeable ist. Ansonsten gibt es keinen Face-ID mehr, sondern Touch-ID an der Seite mit einem seitlichen Knopf und interessant ist auch im aufgeklappten Zustand, es gibt so eine Frontkamera im zugeklappten Zustand, also das vordere Display, als auch im aufgeklappten Zustand gibt es eine Frontkamera und die im aufgeklappten Zustand ist nicht bis gar nicht sichtbar, was natürlich bedeutet, dass die Qualität wahrscheinlich sehr viel schlechter wird. Man hat es in der Keynote nicht so richtig gesehen. Erste Under-Display-Kamera von Apple auch. Ja, obwohl man auch dazu sagen muss, Samsung hat es wohl auch schon vorher mal, ist davon aber wieder weggegangen, weil es man schon viele, auch Chinesische, hatten das schon mehr.

SPEAKER_00

Und du hast irgendwie so, also damals war es so, dass du irgendwie ein bisschen weniger LEDs an der Stelle hattest. Und dann hast du die einfach ausgeschaltet und dann konnte sozusagen die Kamera an der Stelle rauskommen. Weiß jetzt nicht, was Apple macht.

SPEAKER_01

Macht es genauso. Du siehst sogar auf dem Screenshot auf der Hauptseite den leichten Kreis. Also siehst praktisch immer, da ist ein kleiner Kreis, der ein bisschen weniger beleuchtet ist. Auch weil du da durchgucken kannst. Haben wir euch das neue iPhone? Nein.

SPEAKER_02

Haben wir uns vor Automate halt, ne? Dennis hat was hat dein Ticket.

SPEAKER_01

Also es ist, glaube ich, einfach nicht mein Formfaktor. Ich war bis jetzt auch kein iPad-Nutzer, weil ich irgendwie immer denke, also ich kann viel auf meinem iPhone machen oder kann ich wahnsinnig viel tun. Und wenn ich halt irgendwie in Anführungsstrichen richtig was machen möchte, dann nutze ich mein MacBook. Und dazwischen ist jetzt nicht so, auch diese ganzen, also weder Gaming noch irgendwie Videos gucken, FaceTime-Calls haben jetzt alles nicht so die Use Cases, wo ich denke, oh, dafür brauche ich jetzt unbedingt ein größeres Display, was ich dauerhaft bei mir habe und dann irgendwie doch auch im Normalzustand halt irgendwie ein klobigeres oder zumindest breiteres Gerät irgendwie so habe. Vielleicht da noch ausgeklappt, ist es das dünnste iPhone, was sie jetzt hatten. Also es ist dann, glaube ich, auch zusammengeklappt. Okay. Übrigens dazu, ne?

SPEAKER_02

Es ist das dünnste iPhone, aber wohl das dickste Foldable auf dem Markt. Also sie haben es mit einem iPhone verglichen, weil Foldables sind, glaube ich, alle dünner als das. Okay.

SPEAKER_00

Also ich muss sagen, ich fand es sehr cool. Ich meine, du hast glaube noch nicht gesagt, aber der Preis, das fängt bei, also ich habe gestern nachgeschaut, 256 Gigabyte, 2299 Euro. Mit 512 Gigabyte bist du dann schon irgendwie bei 2500 oder irgendwie sowas.

SPEAKER_02

Es geht hoch bis 2TB, ne? 3.6 oder so. Also da bist du schon.

SPEAKER_00

Genau, also sehr teuer. Und ich dachte mir, okay, wie ich mit meinem aktuellen Handy umgehe, wäre das vielleicht keine gute Idee. Ich schmeiße das halt durchs Fitnessstudio oder wenn es halt mal irgendwie zu Hause runterfällt oder du legst es halt überall hin oder schmeißt es halt in die Tasche rein, so ein bisschen. Ich meine, klar, ich habe vorne drauf so einen Display-Schutz und auch eine Hülle und sowas. Ich weiß jetzt nicht genau, wie das bei einem Foldable oder bei iPhone jetzt zumindest ist. Ich hätte mich auch gefragt, ja. Wie gut du das machen kannst, weil wenn du hinten trauen, ja, sag ich mal, eine Hülle hast, dann ist es ja nicht mehr flach, weil du es ja aufklappst, weil dann wäre es ja dann, das andere ist ja dann ein Display.

SPEAKER_01

Also von Apple selbst gibt es eine Hülle, die ist zweiteilig, die kannst du so von beiden Seiten draufstecken. Aber ja.

SPEAKER_00

Okay. Und was ich cool fand, ich meine, ich weiß jetzt nicht, ob ich da vielleicht eher einseitig bin, aber ich programmiere doch viel mittlerweile am Handy. Also gerade mit so Coding-Agents, die halt irgendwo anders laufen. Und da wünsche ich mich doch manchmal, dass ich ein größeres Display hätte, dass ich irgendwie vielleicht den Code auch lesen kann oder ein bisschen besser das Stift reviewen kann oder irgendwie sowas. Und ich glaube generell vom Lesen, sie haben ja auch gezeigt, du klappst es ja so oft wie so ein Reisepass und da kannst du es ja auch Hochkann drehen. Und ich hoch kann, stelle ich es mir ein bisschen vor wie ein Kindle. Das heißt, es ist halt so ein super iPad-Mini und wenn man halt liest oder es halt mitnimmt oder halt auch unterwegs ist, ich glaube, es ist schon cool. Ich werde auf jeden Fall mal warten, was, sag ich mal, so andere Reviews von Marcus Brownley oder die Leute, die es so ein bisschen testen. Also es gibt ja auch so, ich weiß jetzt nicht genau, wie der YouTube-Kanal heißt, irgendwie Richid oder irgendwie sowas, der normalerweise auf Durability testet. Also wie krass kann das irgendwie biegen oder was passiert, wenn ich Sand mit reinpacke und sowas.

SPEAKER_02

Jerry Rick Everything heißt der Team, der das ja testet. Und da wäre auch, glaube ich, sie haben ja auch gemeint, dass sie haben ja sehr gesagt bei Apple, dass sie das sehr viel aushält, das Handy, und unter anderem auch der Antennenstreif und so. Und da ist mir das Beispiel Jerry Rick Everything, hat, glaube ich, irgendeinen Samsung-Vol oder sowas halt komplett auseinandergenommen, dass das, was als erstes gebrochen ist. Also sie sind darauf vorbereitet, dass das getan wird. Ich finde es cool. Ja. Also ich hätte auch Lust, es auszuprobieren. Ich meine, wie du sagst, Preis ist natürlich schon eine Hausnummer und ich denke halt auch so dafür, dass mein Everyday-Device ist und ich bin auch nicht der, der jetzt irgendwie super pfleglich irgendwie damit umgeht. Aber sie haben es auf jeden Fall wieder geschafft, so eine Kategorie insofern ein bisschen umzukrempeln, dass man Lust darauf bekommt. Und zumindest, ich bin mal gespannt, wie es auch ankommt. Ich glaube, sie sind am Anfang super stark auch produktionslimitiert. Ich habe einige Einschätzungen dazu gelesen, dass sie meinen, dass es wahrscheinlich schon relativ gut verkauft wird, soll. Dieses Jahr vielleicht 10% des Foldable-Markts schaffen, aber sehr viel mehr als 10% würden sie auch gar nicht hinbekommen mit den Produktionskapazitäten. Ich glaube, 15. Oktober ist es vorbestellbar, 23. Oktober erste Auslieferung. Und vielleicht für die Devs auch noch interessant. Aktuell würden eure Apps, wenn die sie nicht auch optimiert sind, im Letterbox-Format funktionieren. Das heißt, wenn man es aufklappt, hat man klopt zum Gleichformat wie bei einem iPhone rechts und links super viel Schwarzbereich. Und auf jeden Fall auch interessant mit der iOS 27 Beta gibt es noch keinen Simulator dafür und wird auch noch nicht supportet. Kommt erst mit der 27.1. Das heißt wahrscheinlich wirklich, erst zum Release kann man es so richtig, äh, kann man es so richtig testen. Es wird natürlich nochmal interessant werden, weil sich auch Apple da so ein bisschen lustig gemacht hat über die Samsung, so wie viel da irgendwie mit Letterbox irgendwie läuft. Bin mal gespannt, wie die Realität auf dem iPhone-Duo am Anfang sein wird und wie man irgendwie darauf anpassen. Ich glaube, es ist schon ein bisschen was zu tun, so. Also was ich nur so gelesen habe, ich habe mir das SDK nicht genau angeschaut, aber ich glaube, man muss ein bisschen Anpassung dafür vornehmen, außer man nutzt halt so viele Standard-UI-Komponenten, dann geht natürlich viel out of the box. Aber ansonsten, ich glaube, für Feeder gibt es schon ein bisschen was zu tun.

SPEAKER_00

Ja, ist wahrscheinlich halt ein Thema für in ein, zwei Jahren. Was mich so ein bisschen auch überrascht hat, ist, also das iPhone 18 Pro ist ja auch teurer geworden als das 17 Pro, wenn ich es richtig weiß. Ich glaube, es ist auch irgendwie fast 1700 Euro. Und dann sind es halt, ich meine, das ist wieder typisch Apple und das ist, nein, man spart nicht und sowas, sondern dann sind es aber halt auch nur noch 500 Euro bis zu dem Folderbell, wo du halt ein iPad Mini mit dazu bekommst. Und wenn du halt irgendwie ein iPad-Nutzer bist und ein iPhone-Nutzer bist, dann ist es vielleicht auch eine Überlegung, sag ich mal. Und beides neu haben möchtest. Aber es ist, ja, es ist. Also ich werde mich, ich habe 16 Pro aktuell und ich glaube, ich werde auch einfach das mal behalten für dieses Jahr.

SPEAKER_01

Ja, das ist echt hart. Das 18 Pro fängt tatsächlich mit 1450 an. Ja, ist alles nochmal eine Gitarre-One.

SPEAKER_00

Danke, KI.

SPEAKER_01

Ja, KI war natürlich auch noch ein Thema mit Serie AI, aber da haben wir, glaube ich, viel in der WWDC. Bei Apple Watch haben wir auch gar nicht über Audio Intelligence gesprochen. Oh, das stimmt. Und in diesen Recap-Sachen. Da sind ein paar ganz lustige Sachen dabei. Aber machen wir das nächste Mal, weil es ist sowieso erstmal nur Englisch und später dieses Jahr.

SPEAKER_02

Das heißt, Audio Intelligence sprechen wir dann nochmal drüber, wie du das findest. Ja. Dass dein Apple Watch immer mithört.

SPEAKER_01

Das finde ich richtig gut. Ja, das ist schon. Spoiler zum Cliffhanger fürs nächste macht. Sehr gut. Na gut, dann hoffen wir, dass die Folge einigermaßen gestückelt bei euch ankam. Vielen Dank fürs Frage. Nicht gestückelt, hoffentlich zusammenhängt und nur für uns gestückelt. Schreibt uns gerne an podcast.programmier.bar. Habt eine schöne Woche. Vielen Dank, Philipp, vielen Dank, Fabi. Bis zum nächsten Mal. Macht's gut. Ciao. Tschüss.