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News 22/26: Bun Rewrite in Rust // Erwartungen an AI Labs // Apple Design Awards

programmier.bar Season 7 Episode 43

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Eigentlich sollte diese Folge eine kurze Sommerloch-Ausgabe werden. Stattdessen landen wir in einer Diskussion über AI, Ethik, Kapitalismus und die Frage, warum AI-Unternehmen gefühlt immer als Held starten und irgendwann doch zum Bösewicht werden.

Das gesamte Bun-Projekt wurde innerhalb weniger Tage mit Hilfe von AI von Zig nach Rust portiert. Millionen neue Zeilen Code, tausende geänderte Dateien und eine Community, die gleichzeitig beeindruckt und maximal skeptisch reagiert. Wir sprechen darüber, warum solche Rewrites plötzlich wirtschaftlich sinnvoll werden, und ob AI-gestützte Migrationen künftig ganz normaler Entwicklungsalltag werden könnten – und was Microsoft damit zu tun hat.

Danach wird’s grundsätzlicher: Wie moralisch sind AI-Unternehmen eigentlich noch? Von OpenAI über Anthropic bis Mistral AI reden wir darüber, warum viele Labs mit idealistischen Visionen starten und am Ende doch wieder auf an knallharter Marktlogik treffen. Dabei geht es nicht darum, AI grundsätzlich schlechtzureden, sondern vielmehr um die Frage, wie viel Vertrauen man Unternehmen entgegenbringen möchte, die gleichzeitig „die Zukunft der Menschheit“ bauen.

Dennis bringt die diesjährigen Apple Design Award Finalisten mit und wir sprechen darüber, warum diese Apps oft weniger wie klassische Software und mehr wie kleine Showcase-Projekte für das gesamte Apple-Ökosystem wirken. Dabei geht es um kreative Interfaces, ungewöhnliche Ideen und die Frage, warum manche Apps sich einfach „anders cool“ anfühlen.

Und weil bei uns organisatorische Entscheidungen grundsätzlich am besten spontan passieren, entsteht während der Folge auch noch direkt ein Gewinnspiel: Wer die Gewinner:innen der Apple Design Awards richtig tippt, kann ein Ticket für die programmier.con gewinnen. Sendet eure Tipps vor Verkündung der Gewinner-Apps und -Games an podcast@programmier.bar. Alle Teilnahmebedingungen findet ihr unter https://www.programmier.bar/gewinnspiel

Außerdem entscheiden wir während der Aufnahme, dass wir auch dieses Jahr wieder eine gemeinsame WWDC-Watchparty veranstalten. Am 8. Juni 2026 schauen wir gemeinsam Apples große Entwicklungskonferenz und diskutieren die Ankündigungen direkt im Anschluss in einer Podcast-Folge. Seid dabei und meldet euch jetzt an!


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SPEAKER_01

Hallo und herzlich willkommen zu dem Programmierbaren News heute in Kalenderwoche 22. Hab ich natürlich gewusst und bin vollkommen vorbereitet. Ich bin der, ich muss das jetzt hier wieder richtig sagen, Jan-Gregor Imgetriebel, wurde mir gesagt. Und mit mir im Studio sitzen Dennis Becker. Und das ist mein Gott, Alter komplett verkackt, Alter.

SPEAKER_02

Aber ich dachte, D ist voll weit vorne. Ja, aber genau, D ist voll weit vorne, aber DA ist näher als DE. Das ist nicht der Hund, das war nicht vorher. Stimmt, das ist crazy. Also warte mal, wer wär's hier? Dennis Becker? Dennis Becker. Und auch noch Dave Acker, David Kuschitzki Acker, der sommerliche Boy. Yes.

SPEAKER_01

Ich will kurz festhalten, dass wenn ich das einmal richtig das Intro mache, ihr es verkackt habt. Ja, aber das liegt auch daran, dass du es erstmal richtig gemacht hast. Vollkommen aus dem Konzept gebracht. Außer Intros wollen wir heute besprechen, was es bei Bann Neues gibt. Wir ranten ein bisschen über AI und Dennis hat zu guter Letzt noch die Apple Design Awards dabei, beziehungsweise, ich glaube, die Finalisten erst oder sowas, gell?

SPEAKER_00

Die Finalisten, ja. Denn die WWDC kommt ja erst am September, oder? Juni. Juni. 8. oder 10.

SPEAKER_01

Juni oder sowas. Montags. Speaking of WWDC, Dennis, du hast da News dazu, habe ich gehört. Echt? Haben wir uns entschieden? Cool. Ich weiß nicht, du kannst das jetzt quasi live on air entscheiden.

SPEAKER_00

Ja, wir hatten das, ich glaube vorletztes Jahr, ich bin mir gar nicht sicher, ob es letztes Jahr auch angeboten ist. Da meint ihr nicht. Wir haben ja so eine Tradition, dass wir die WWDC-Keynote gerne jetzt gemeinsam gucken und danach eine Podcast-Folge darauf aufnehmen und dazu aufnehmen und uns ein bisschen auf. Hast du gesagt, dass wir sie nicht gemeinsam gucken? Nein, wir gucken sie gemeinsam. Ah, wir gucken sie gemeinsam auf. Also die Tradition ist, wie sie nicht gemeinsam gucken. Okay, ja. Und vor zwei Jahren haben wir dazu eingeladen, andere ProgrammierbarhörerInnen da draußen oder Programmierbar-Fans, einfach, dass die dazukommen können und mit uns gucken können. Und das machen wir dieses Jahr jetzt einfach wieder. Wir bestellen ein bisschen Essen, je nachdem, wie viele Leute da sind. Gibt es ein bisschen was zu snacken. Getränke haben wir sowieso immer hier. Und dann gucken wir das ganze Ding und danach. Machen wir noch schnell eine Live-Podcast-Folge und nehmen jetzt a Rap in knapper Stunde zusammengefasst, weil es zwei Stunden Präsentation bei uns hätten auch zeigen können. Also, ich gebe jetzt ab an Jan, der euch sagt, ihr könnt euch anmelden über.

SPEAKER_01

Bis ihr die Folge hört, haben wir das bestimmt auf Meetup.com eingestellt. 8. Juni. Ich habe gerade nochmal nachgeschaut, um das sicherzustellen. Da findet das statt. Und ich glaube, ich habe jetzt nicht die Zeitzone im Kopf, aber es müsste 7 Uhr abends wieder sein. Und dann fangen wir vielleicht wie gewohnt bei uns bei den Meetups so um sechs oder sowas an. Mach ein bisschen hier die Töne auf und dann schauen wir mal, was es so Neues gibt und über welche AI-Fehltritte wir dieses Jahr lästern können oder sowas.

SPEAKER_02

Ich fand es sehr geil, dass es wirklich gerade spontan entstanden ist. So diese Entscheidung, die gerade spontan gefällt wurde, dann jetzt auch direkt von Jan so, ja, ja, da sind wieder.

SPEAKER_01

Geil, er hat es noch tagelang darüber gefühlt geschrieben und jeder war so, ja, machen wir das jetzt oder machen wir das jetzt nicht? Und er hat gesagt, okay, wir müssen uns jetzt einfach heute entscheiden und dann Experimenten.

SPEAKER_02

Passiert das halt einfach so. Finde ich gut. Das Ding ist, wir sind nicht mal ein Live-Podcast, also wir könnten ja jetzt alles noch raufschneiden und so, aber wir machen das einfach so, als wäre es live. Das ist krass.

SPEAKER_00

Ich glaube, wir haben wirklich noch nicht was rausgeschnitten. Verkacktes Intro könnte man nochmal neu machen. Aber nein. Wir haben ja ein Introfekt.

SPEAKER_01

Die ungeschminkte Wahrheit gibt es nämlich, weil der Programmierbar immer. Ja. Okay. Speaking of AI News, die wir gemeinsam anschauen, Dennis, wie macht ihr das eigentlich nächste Woche, wenn wir alle nicht hier sind? Macht ihr dann trotzdem AI-News?

SPEAKER_00

Schön, dass du es live ansprichst. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Also tatsächlich, Lotum hat den Luxus, wir sind wieder auf unserem jährlichen Lotum-Wochenende und sind vier Tage in Portugal und in die Veröffentlichungszeitraum und auch in den Aufnahmezeitraum der normalen AI-News. Warte mal. Meine Aufnahmen kriegen wir wahrscheinlich noch hin. Dienstag kann man auch hinkriegen. Also Aufnahme ist eigentlich okay. Jetzt musst du sagen gerne, ob du Bock hast auf Veröffentlichung und Video. Auch alles live wieder hier. Es ist alles live.

SPEAKER_01

Daran sollst du nicht scheitern. Wir machen alles.

SPEAKER_00

Also komm, lass uns das weitermachen, sonst haben wir doch da so einen totalen Streak seit ever. Jahren. Seit Jahren erhoben. Aber nächstes Jahr. Gut. Nichts Jahr. Nächstes Mal auch. Ich weiß gar nicht genau, ob ich so ganz explizit gefragt habe, die HörerInnen da draußen oder ob das einfach nur unser Gedankenspiel war. Wir überlegen ja, wie wir mit diesen beiden News-Formaten weitermachen, weil wir hier auch immer viel über AI reden und ob es überhaupt noch Sinn macht, das Ganze zu trennen oder ob wir das irgendwie zusammenbringen sollen. Also falls ihr da irgendeinen Take zu habt, wollt ihr das gerne getrennt haben oder findet ihr es gut, wenn einfach die AI-Themen, die jetzt nicht nur mehr Model-Updates sind, sondern vor allen Dingen Produkt und wie sind Prozesse und keine Ahnung, was solche Dinge einfach auch in den normalen News besprochen werden. Oder möchtet ihr es gerne als getrennte Formate haben, dann schreibt uns gerne an podcast.programmier.bar.

SPEAKER_01

So ist es. Und weil wir, wie Dennis schon angeteasert hat, auch in diesen Folgen immer nur über AI-Themen sprechen, macht Dave direkt den Anfang und erzählt uns mal, was es bei Bann alles Neues gibt und was das mit AI zu tun hat.

SPEAKER_00

Ja, und andererseits, Bann ist ja unser Herzensthema seit vielen Jahren. Also genau genug ist das Sebis Herzensthema.

SPEAKER_02

Ich wollte sagen, das finde ich so schön. Immer wenn es um Bann geht, muss ich immer direkt an Sebi denken. Und es fühlt sich immer so an, als wird Sebi gerade neben mir sitzen und mich streicheln. So ein bisschen zu nah an den Oberschenkel hoch, aber auf jeden Fall, ich spüre Sabi gerade. Sebi spürt dich bestimmt auch gerade. Genau, es geht um Bann. Es geht gar nicht erstmal um AI. Denn Jared Sumner, der Schöpfer von Bann, hat jetzt ein PR gemaged. Soweit, so unspannt erstmal, denkt man sich. Der Titel war aber schon sehr, sehr crazy. Titel war Rewrite Bun in Rust. Also schon mal irgendwie schon krass. Wer es nicht wusste, vorher war es in SIG geschrieben. Einsatz, was Bann ist. Bann, es ist für alles, was mit Java zu tun hat, relevant. Also quasi, man kennt ja Node und das ist einfach der Competitor von Node. Und wenn du Java sagst, meinst du, JavaScript. Alter, das ist ja wahrscheinlich immer nicht der Erste, die was passiert ist. Genau. Und genau, es war vorher in SIG geschrieben, kennt niemand. Und eigentlich Bann war so das größte Steckenpferd für.

SPEAKER_00

Die hat das in SIG geschrieben, hm? SIG.

SPEAKER_02

Sorry. Und das ist krasses, aber jetzt, wenn man sich diese Dimension anschaut, einfach von diesem PR, denn fast 2200 Files wurden gechanged und insgesamt eine Million Zeilen Code wurden hinzugefügt. Also schon, also crazy natürlich, wenn man das hört, so ja, okay, alles einfach rein und zack, merged. Jared selbst gibt da einige Vorteile an, hat gesagt, hey, Binary Size ist runtergegangen um 3 bis 8 Megabyte. Also da hat sich schon mal ein bisschen dafür gelohnt. Die haben zahlreiche Benchmarks auch gemacht, die neutral sind bis schneller, so, was schon mal eben ganz cool ist. Und größter Vorteil, den sie genannt haben, ist, dass die jetzt für die Entwicklung von Bann so Compiler-Assisted Tools haben, wodurch ein paar Memory Leaks behoben wurden direkt und in Zukunft halt natürlich diese verhindert werden, da das Developing einfacher ist. Hat damals sehr, sehr viel Zeit gekostet und wird jetzt halt quasi deutlich schneller gehen, einfach. Wer will, kann das Ganze auch schon ausprobieren mit Bann-Upgrade minus-Canary. Da kann man das Ganze jetzt schon mit Rust testen. Aber ist ja jetzt die Frage so, was ist doch nicht so spannend? Also natürlich denkt man sich, Dimensionen, eine Million Zeichencode, ist crazy so. Wenn eine kleine. Das ist schon zeigen. Aber das Spannende daran ist, und das ist ja natürlich gerade für so einen AI-Fanatiker, wie Dallas es ist, Rust, denn das alles wurde mit AI neu geschrieben, komplett gererwritet. Das ist also, was ja schon mal an sich krass ist, weil natürlich so ein Rewrite von Sig zu Rust hätte wahrscheinlich vorher irgendwie mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate, Zeit in Anspruch genommen, mehrere Entwickler, die da dran sind, das alles natürlich ausgeglichen testen, was jetzt wahrscheinlich auch passiert ist, muss man sagen. Aber jetzt wurde es einfach in ein paar Tagen mit AI runtergerattet. Also ich glaube, das war unter eine Woche und dann hat er es einfach reingemörged. Aber, und das ist jetzt, wo mich dann eure Meinung gleich auch nochmal interessieren wird, aber auch natürlich muss man sagen, in der gesamten Community war es ein sehr, sehr kontroverses Thema, wenn nicht sogar polarisierend. Also es wird wirklich krass, wenn man so diesen PR gesehen hat, so, also waren 1600 Daumen hoch, genauso viele Daumen runter. Es gab viele Herzen, auch viele lachende Smileys, viele traurige Smileys und so. Und wenn man jetzt irgendwie Twitter, Reddit, Hacker News etc. sich irgendwie anschaut, das ist also schon sehr, sehr heiß diskutiert. Natürlich, also zum einen, weil es komplett mit AI gemacht wurde, ne? Also es wird irgendwie so ein ganzer Rewrite gewipecodet, so irgendwie, was schon irgendwie krass ist. Aber natürlich auch so eine Frage war, die aufgetaucht ist, so, warum jetzt einmal der Rewrite in Rust? Das ist ja auch irgendwie so eine berechtigte Frage. Man hat sich damals für SIG entschieden. Gab es wahrscheinlich auch Gründe für. Jetzt der ganze Rewrite in Rust. Und tatsächlich haben sich da so zwei Lager gebildet, wo ich ehrlicherweise sagen muss, ich kann auch beide Seiten verstehen. Offiziell gibt es halt so drei Gründe, warum das jetzt gemacht wurde. Das eine ist halt Ökosystem und Libraries. SIG ist halt wahnsinnig jung. Ich glaube, die Sprache existiert vielleicht zehn Jahre, wenn nicht sogar weniger. Und eigentlich das gesamte Band-Team musste alles neu schreiben. Also egal, was sie brauchten, die mussten das halt in SIG erstmal selbst schreiben. Und natürlich Rust gibt es schon seit Ewigkeiten, hat ein super krasses Ökosystem, konnten das mega geil nutzen. Punkt zwei ist Sicherheit und Memory Leaks. So, Sig ist halt so ein bisschen ein bisschen niceres C oder so. Das heißt niceres C, aber auf jeden Fall sehr C nah. Das heißt, man muss sich halt um Speicherallokationen und sowas halt selbst kümmern. Das übernimmt halt Rust selbst mit diesem Borrow-Checker. Wer es noch nicht kennt, kann es mal nachschauen. Borrow-Checker ist da halt dafür da, dass er halt das automatisch alles prüft, so, dass da keine Memory-Leaks entstehen. Und natürlich, Punkt 3, was ich auch nachvollziehen kann, das Entwickler-Ökosystem. Weil, wenn die natürlich irgendwie Teamunterstützung brauchen und sagen so, hey, wir suchen richtig gute SIG-Entwickler, so gibt es halt keine. So, Rust-Entwickler gibt es natürlich wie Sand am Meer gefühlt. Und dass das durchaus auch ein Grund war, offizielle Seite von Bann. Aber, kurzer Fact-Check.

SPEAKER_00

Fact-Fang-Sprache Rust gibt es seit seit elf Jahren. Wirklich? Bist du dir sicher? Rust oder Sig? Davor wurde es schon bei Mozilla fünf Jahre lang entwickelt. Ja, es ist. Aber es ist jetzt noch nicht so, weil du hast gesagt, es ist Ewigkeit und uralt und keine Ahnung. Der Delft ist ein junger Kerl, für den ist ja nicht. Ja, für mich ist ein Kerl alte Mann. Für mich ist zwei Jahre die Hälfte meiner Lebenszeit.

SPEAKER_02

Sick gibt es seit zehn Jahren. Ja, okay. Das ist jetzt nicht so großer Unterschied. Genau, aber das sind ja keine großen Player hinter, ne? Muss man ja auch sagen. So, richtig. Genau. Und also soviel das offizielle Statement. Es soll noch ein Blogpost kommen, tatsächlich von Jared, der hat gesagt, also erstmal nur ein PR gemacht. Blogpost wird auf jeden Fall nochmal folgen. Stand heute noch nicht da. Gegenseite hat natürlich gesagt, so, naja, irgendwie fühlt es sich an wie einfach nur ein AI-Showcase, ehrlicherweise. Also ich glaube, wir haben auch vor ungefähr einem halben Jahr, es müsste glaube ich so irgendwie Dezember gewesen sein, haben wir darüber berichtet, dass Anthropic Bann gekauft hat, ne, bei so einer Acquisition. Ich glaube, Fabi hat damals darüber erzählt. Und natürlich kann man jetzt sagen, so eine Anthropic will halt zeigen, so, hey, guck mal, was Claude alles kann. Hier, Bann, kennt ihr ja alle, super beliebtes Produkt, super großes Open-Source-Produkt. Und hier allein mit Claude konnten wir jetzt alles einfach rüber machen zu Rust. Und das ist einfach so ein Vorzeigeprojekt dafür. Muss man auch ehrlicherweise sagen, da ist auch ein Stück Wahrheit dran. Denn es ist natürlich, was immer heißt, diskutiert wird, wie viel AI-Slob ist da drin. Und der Faktor ist durchaus vorhanden, muss man sagen. Denn ich habe ja vorhin diesen Borrow-Checker angesprochen, der so Memory Leaks verhindert, ne? Und das ist halt, also der große Vorteil eigentlich an Rust. Und den kann man aber auch deaktivieren, indem man einfach Unsafe schreibt. Das ist halt Unsafe und dann alles, was da ist, so sagst du quasi dem Rust-Compiler so, ja, ja, ich achte darauf, dass hier alles sicher ist. Damit umgehst du halt eigentlich das Ganze und es wurde halt einfach quasi 1 zu 1 von SIG übersetzt. Also quasi, du hast halt kein idiomatisches Rust, sondern es ist halt wirklich einfach nur ein 1 zu 1-Import, ohne wirklich die Sprache zu berücksichtigen. Wurde aber auch an der Stelle von Jared schon gesagt, so, hey, ja, ja, wissen wir, da kommen ein paar Follow-up-Pairs. Das wird wahrscheinlich auch alles mit AI immer stückweise dann nochmal nachgeliefert. Aber es ist trotzdem so, dass das Stimmungsbild dadurch irgendwie trotzdem ein bisschen negativ war, sag ich mal. Und jetzt vielleicht so ein bisschen so meine Meinung und auch danach gerne eure so. Also erstens, ich finde das schon wahnsinnig beeindruckend so, ne? Ich meine, also das ist schon ein krasser Scale. Erstmal so eine Million Zeilen Code, so irgendwie nochmal, das komplett irgendwie umgeschrieben. Also es ist funktional, Memory Leaks wurden behoben, so, es ist auch kleiner geworden, so. Irgendwie ist es schon auf jeden Fall beeindruckend, weil man sich sowas vorher gar nicht vorstellen konnte. Vor allem gerade in so Diskussion davor, man hätte sich wahrscheinlich länger überlegt, ja, lohnt sich jetzt dieser Rewrite? Machen wir das wirklich? Wie viele Entwickler brauchen wir den? Wie lange dauert das? Was ist dann so der Outcome-Ende? Und wahrscheinlich wird es man es eher nicht machen oder sehr stark depriorisiert oder man hätten nochmal, oder müssen wir sagen, hey, das muss ich halt noch x Jahre rentieren, damit sich dieser Rewrite jetzt lohnt. Von daher ist es jetzt irgendwie einfach krass, so diesen Schritt zu machen. Naja, wir machen es einfach. So. Das finde ich also schon irgendwie ganz cool. Und weil da ja auch irgendwie viele Leute so ein bisschen Sorgen hatten, naja, das ist jetzt irgendwie alles fehleranfälliger und das wird dann irgendwie auch mal crashen und es ist nicht mehr so gut benutzbar wie davor. Ich habe tatsächlich, also zum einen irgendwie relativ viel Trust in AI, tatsächlich einfach sowas umzuschreiben. So, ich denke mir so, irgendwie, das kann das gut. Und zweitens habe ich auch irgendwie einen starken Trust in Rust einfach. Erstens, weil es halt so eine sehr stark typisierte Sprache ist. Und auch einen sehr langem. Das gibt es auch schon sehr lange.

SPEAKER_01

Ich meine, man kann Trust ja auch gar nicht ohne Rust schreiben.

SPEAKER_02

Ja, aber das steckt ja sogar einfach drin.

SPEAKER_01

Krass.

SPEAKER_02

Das war Dave jetzt, nicht schlecht. Ja, aber es war wirklich gut. 80% Trust ist Rust. Geil. Genau. Und auf jeden Fall diese starke Typisierung. Das heißt eigentlich, der Compiler wird ja vorher fehlschlagen, wenn irgendwas auch schlecht halt umgeschrieben ist. Das heißt, du kannst halt irgendwie nicht so fehlerhaften Code schreiben, wie beispielsweise bei JavaScript oder sowas alles, der dann halt erst zu Runtime knallt. Von daher ist irgendwie so, also mein Glaube daran, dass das echt gut funktioniert hat, sehr hoch. Ist spannend, das auf jeden Fall auszuprobieren. Und irgendwie auch cool, so ein bisschen diese Vorreiterstellung von Bann zu sagen, ja, wisst ihr was, komm, wir machen einfach hands-on, zack AI, gehen wir to the fullest und machen das. Und diese Vorreiterstellung, so finde ich geil, einfach so von der Attitude. Aber genau, auch sehr spannend natürlich, was ihr dazu sagt.

SPEAKER_01

Mich, also mich wundert das gar nicht so sehr, dass dieser Rewrite geklappt hat wie dich, glaube ich. Insbesondere, wenn man sich anschaut, dass, wie du ja gesagt hast, sie einfach nur viel Sick in Rust portiert haben und halt nicht Rust-spezifische Sachen irgendwie verwendet haben. Ich glaube, interessanter wäre gewesen, wenn sie wirklich so eine Cleanroom-Implementation gemacht hätten und gesagt hätten, hier ist die Test-Suite von Bun. Das ist alles, was funktionieren muss. Und jetzt baust du quasi so lange, bis du halt all diese Tests irgendwie hinkriegst. Aber ohne die bestehende Codebase halt anzugucken. Einfach nur, bau halt fresh. Weil was dabei rauskommt, wäre wahrscheinlich ein viel Rust nativeres Produkt gewesen. True. Und da halt er dann wirklich mal schauen können, okay, wie viel Unterschied ergibt sich halt wirklich. Jetzt ist, glaube ich, eher das Spannende, was im Nachgang damit passiert, ob diese ganzen Sig-Artefakte, die jetzt in der Codebase drin sind, ob die halt noch aufgeräumt werden und wenn ja, ob das von Hand gemacht werden muss oder ob das auch maschinell passiert und wie groß dann der Performance-Gain halt irgendwie ist, ja, weil wenn sie jetzt, wie du am Anfang gesagt hast, so paritär da irgendwie unterwegs sind, sich ungefähr gleichverhalten von Performance und sowas, obwohl sie noch diese ganze SIG-Legacy im Prinzip mit portiert haben, ja, dann steht ja eigentlich zu hoffen, dass, wenn das mal ordentlich aufgeräumt ist, es dann wirklich noch besser werden kann. Ja. Aber ansonsten glaube ich, getestete Projekte zu portieren, ist wahrscheinlich sogar einfacher, als wenn ich ihm jetzt die ungetestete Programmierbar-Plattform hinwerfen würde und sagen würde, portiere mir das mal zu Rust oder Go oder keine Ahnung was, wo dann vorne und hinten alles kaputt geht.

SPEAKER_00

Das wäre auch mein Take. Also ich glaube, so ein viel genutztes öffentliches Ding, Framework-Projekt, was auch immer, was eine hohe Testabdeckung hat, da ist es natürlich wirklich ein einfaches, das in ähnlicher Qualität irgendwie irgendwie nachzubauen. Und trotzdem natürlich beeindruckend, dass das geht in dem Scale und dass es einfach dann irgendwo mehr oder weniger funktioniert und auch in diesem Zeitrahmen funktioniert. Und grundsätzlich ist es, glaube ich, am Ende würde ich jetzt, ohne jetzt in den Details drin zu sein, würde ich sagen, hörst du dir erstmal noch einer vernünftigen Entscheidungen an. Ich meine, wir werden uns immer weiter dahin entwickeln, dass viel mehr Teile von AI umgesetzt werden. Und wenn jetzt auch das eine Entscheidung ist, dass es halt viel mehr Trainingsdaten, Ressourcen, etc. in Rust gibt, um das Ganze zu machen und dass die Sprache ist, womit es einfacher funktioniert und man sicher ist und so und so weiter, dann macht das Sinn. Und wenn du halt einfach so wechseln kannst, und jetzt ist die Hoffnung, dass da nicht massiv technische Schulden irgendwie aufgebaut wurden, aber dafür, wie gesagt, funktioniert es ja erstmal und ist nicht schlechter, würde ich sagen, teilweise besser, dann kann man daran ja jetzt genauso mit AI rumoptimieren und die nächsten 100 Pull-Requests generieren lassen.

SPEAKER_01

Ich frag mich, wie sehr sich Microsoft gerade so ein bisschen geärgert fühlt, weil die doch vor ein paar Monaten diesen TypeScript-Go-Rerwrite irgendwie angekündigt haben und das so ein ewig langes Projekt ist und sie so ultra vorsichtig mit, wie machen wir diese Transition und bla bla bla so, ja. Und wenn jetzt wann einfach so um die Ecke kommt, so ja, ich habe da mal nachts irgendwie so ein Pull-Request drauf gemacht.

SPEAKER_02

Das ist auch schon gemerkt, so ja, ja, das passt schon alles. Ja, stimmt.

SPEAKER_01

Und jetzt ist Fedic, das ist natürlich auch so ein krasses Kontrastprogramm, ja, wo man ja eigentlich auch Microsoft überstellen könnte, dass sie so die Power von OpenAI irgendwie haben. Und das natürlich auch für Enthropic ein cooler Move so sein könnte.

SPEAKER_00

Aber hey, also ja, und gerade so Use Cases braucht es ja auch, um irgendwie zu demonstrieren, was irgendwie möglich ist. Ich finde, das ist ja auch immer noch eins, also und wenn es zu Enthropic gehört, ist es halt mit sicher Teil davon, irgendwie zu zeigen, was sind die Möglichkeiten. Würde mich ja nochmal super interessieren, so was dann am Ende die Kosten auch waren, beziehungsweise, ne, also das ist ja dann vielleicht immer nochmal ein anderes Setting, wenn du so In-house-Anthropic das machst, was Ressourcengeschwindigkeit. Komplett draufgeballert, Fasmod. 1000 Sub-Agents, keine Ahnung. Aber kommt vielleicht in den Blogposten noch ein bisschen was.

SPEAKER_02

Ja, genau, ich glaube, da wird es nochmal ein bisschen elaborierter aufgedröselt, was alles war. Ja. Kein Take mehr. Ja, krass. Und durchaus positiv in der Runde.

SPEAKER_00

Komm, dafür jetzt kommt Jan Schwammig.

SPEAKER_01

Ich wollte gerade sagen, dann tun wir mal was, um die Stimmung zu kippen hier. Genau. Warum ist Enthropic scheiße, Jan? Also, okay, vielleicht kurzer Disclaimer vorne ab. Ich hasse nicht allgemein AI, auch wenn Dennis mir das immer so unterstellt. Ich benutze AI gerne. Vielleicht ein bisschen kritischer als manch andere oder so, ja, aber ich habe trotzdem irgendwie Spaß damit. Aber, und ich glaube, diese Diskussion hat angefangen in unserer letzten AI-Week, ne? Da hatten wir so ein paar In-house-Diskussionen hier geführt, mal ein bisschen länger, und haben uns so ein bisschen angefangen damit zu beschäftigen, so, okay, was für einen moralischen Anspruch muss man eigentlich an so einen AI-Anbieter irgendwie haben? Und ich glaube, dass es schon irgendwie eine legitime Frage ist, aus zwei Gründen. Also, warum stellt man sich nicht dieselben Fragen bei jedem Datenbankanbieter oder Hoster oder sowas, den man verwendet? Also warum werden die Leute bei AI irgendwie viel kritischer? Ich glaube, zum einen, weil natürlich alle irgendwie bemüht sind, diesen Systemen irgendwie maximal viel Autonomie und Spielraum und am Ende halt auch irgendwie Geld rüberzuschieben. Und mit mehr Anforderungen kommt halt auch irgendwie mehr Erwartungshaltung. Und wenn sich natürlich alle diese Anbieter irgendwie auf die Fahne schreiben, dass sie hier irgendwie AGI erreichen wollen und super autonome menschliche Agenten bauen und bla bla bla, da ist natürlich so ihr Verhalten auch so ein bisschen Rückspiegelung auf, naja, wie verhalten sich halt diese, oder was kann man von diesen Systemen am Ende des Tages erwarten. Und deshalb gibt es da, glaube ich, generell eine andere Erwartungshaltung. So, mit dem out of the way, ja. Ich habe, glaube ich, so eine sehr Achterbahnartige Reise da irgendwie hinter mir und mich würde mal so euer Take dazu interessieren, weil gefühlt sind das ja immer so Zyklen von einer von diesen Anbietern macht irgendwie was mega cooles und alle springen drauf und dann werden wir irgendwie enttäuscht. Also OpenAI war super lange irgendwie das Lieblingskind von allen. Insbesondere ganz, ganz, ganz am Anfang, als sie noch mit so offenen GPT-Modellen gearbeitet haben. Man konnte die Paper dazu lesen, man konnte das selber ausprobieren. Sie hatten irgendwie so diesen Ansatz von, wir sind hier dieses Non-Profit-Lab, was irgendwie nur Gutes erreichen will und sammeln dafür Venture-Kapital ein, aber verballern das eigentlich, um hier so die Menschheit voranzubringen und alle so, yay, und das klappt schon. Sie hatten irgendwie eigene Teams dafür, die sich damit beschäftigt haben. Naja.

SPEAKER_02

Kurze Frage, war das noch zu GPT-2-Zeiten oder wann war das?

SPEAKER_01

Ja, das war so GPT generell und GPT-2 und so, so wirklich ganz früh. Wir sind hier so 2018, 19, also sehr früh.

SPEAKER_02

Also jetzt habe ich auch was Neues gelernt, das wusste ich ja nicht.

SPEAKER_01

GPT-2? Ja, da war ich noch bei Shoppy. Lass es mal. 21 oder 22 gewesen sein.

unknown

Okay.

SPEAKER_01

Nicht früher GPT-2 und 3, ne? Mhm. Okay, so. Weiter im Text. Auf alle Fälle Safety first und bla bla bla. Und dann haben sie halt irgendwie so angefangen, sobald sie gesehen haben, oh, man kann aus Chat-GPT irgendwie ein cooles Produkt machen und lass doch mal diesen Non-Profit-Ansatz über Bord schmeißen und damit irgendwie ordentlich Geld verdienen. Und lass doch auch mal dieses Safety- und Alignment-Team irgendwie rausschmeißen, die halten uns nur alle irgendwie zurück. Und dann diese ganze Geschichte, wie sie Sam Altman gefeuert haben und wieder reingeholt haben und dann das halbe Board rausgeschmissen und so. Also das hat halt irgendwie alles so einen sehr faden Beigeschmack von dieser moralische Kompass, den man irgendwie am Anfang zugetraut hat, der ist halt irgendwie verloren gegangen. So in the process. Dann kommt irgendwie Entropic auf die Bühne, ich glaube 2021, 2022 haben die auch damit angefangen, mit Leuten, von Leuten gegründet, die bei OpenAI rausgegangen sind, weil sie halt genau das bemängelt haben, gesagt haben, oh, zu viel Kommerz, zu wenig Sicherheit, wir machen das anders, wir machen hier einen Safety First AI-Laden auf und wir haben irgendwie Grundsätze und wollen das durchziehen und bla. Und das war irgendwie da alles wieder cool und alle hatten irgendwie ein neues Lieblings-AI-Kind gefunden und sind da irgendwie draufgesprungen und dann, ja, also das war von Anfang an vielleicht so ein bisschen schwierig mit denen, wenn man da guckt, wer da auch vielleicht als Investor drin gesessen hat und wie das alles so funktioniert hat, aber auf alle Fälle. Wer denn zum Beispiel? Ja, weißt du? Also, das ist jetzt eine andere Diskussion, wie weit will man quasi ein Unternehmen dafür verantwortlich machen, wer da als Investor drin sitzt und wie die sich verhalten. Aber wenn man sich anguckt, dass da irgendwie so Sam Bankman-Fried, der ja mit FTX diesen großen Kryptoscam quasi an die Wand gefahren hat, der hat da irgendwie, glaube ich, am Anfang ein paar hundert Millionen Dollar reingesteckt, um das aufzubauen. So schwierig. Anyway, Entropic geht irgendwie durch die Decke, alles mega cool, bis sie jetzt anfangen komische Sachen mit Pricing und SDK-Restrictions und wer darf überhaupt unsere API nutzen und für was und überhaupt, da kann man doch sagen, naja, ist halt ein Business, die dürfen selber entscheiden, wem sie ihr Produkt verkaufen, haben sie ja im Pentagon-Fall auch irgendwie gemacht und da waren wir alle irgendwie auf ihrer Seite zu sagen, hey, verkauft das mal nicht irgendwie an die Rüstungsindustrie, das ist alles cool. Und dann kamen da so Deals wie, ja, Entropic zahlt jetzt jeden Monat irgendwie anderthalb Milliarden Dollar oder sowas an XAI, um ihre Datencenter zu mieten. Das ist vielleicht auch irgendwie uncool und man will nicht, dass Geld irgendwie dahin geht, weil X und Krog und Musk irgendwie so ein ganz komischer eigener Sumpf sind. Und den finanziert man jetzt quasi sehr direkt mit, wenn man irgendwie Entropic nutzt, weil sie halt auf die Hardware und die Rechenzentren von denen angewiesen sind. Schwierig, schwierig, schwierig. Dann gab es irgendwie noch Mistral aus Europa und alle so weniger Abhängigkeit irgendwie nach USA und die haben sich auf die Fahne geschrieben, dass irgendwie auch so Open Source AI zu bauen und irgendwie Independence halt von diesen ganzen US-Tech-Konzernen aufzubauen und haben dann auch so ein bisschen gelobbiert gegen den oder an dem EU-AI-Act rumzuschrauben, dass es halt nicht zu streng wird und dass wir hier auch eigene Sachen aufbauen können und ein bisschen mit diesen Frontier Labs aus Nordamerika konkurrieren können und bla. Bis sie dann, nachdem das halt irgendwie alles durch waren, gesagt haben, naja, wir machen jetzt halt so einen exklusiven Deal mit Microsoft. Mit diesem ganzen Open Source EU-Zeug, das müssen wir eigentlich alles gar nicht so wichtig nehmen. Und wir vertreiben jetzt unser Zeug exklusiv eben über Microsoft, die investieren, die kriegen hier einen Anteil bei uns. Und das war irgendwie dahin mit der schönen EU-Souveränität. Und das, also, ich weiß nicht, man kann hier noch, man kann bestimmt auch über Google reden. Ich weiß nicht, ob wir über Meta und XAI noch getrennt reden müssen, aber die Story ist halt gefühlt immer dasselbe. Es kommt ein cooles Produkt raus. Lama haben auch irgendwie alle abgefeiert am Anfang, als es frisch und neu war. Und dann irgendwie kippt diese ganze Geschichte wieder. Und gefühlt sitze ich immer da, wenn ich diese Produkte benutze und freue mich, wie cool sie funktionieren und fühle mich gleichzeitig so schlecht dabei, wo sie irgendwie so herkommen. Und da würde mich mal euer Take interessieren.

SPEAKER_02

Und ich finde einfach so, das größte Thema ist ja einfach hier, also Wirtschaftlichkeit, oder? Also ich glaube, das ist halt so einfach so der größte Knackpunkt und also, ne, man kann mit einer gewissen Moralvorstellung ja auch irgendwie in die Sache reingehen und für etwas stehen. Aber man weiß ja auch, wie teuer einfach dieser gesamte AI-Kram ist, sei es halt in der Forschung, sei es dann auch zu betreiben und sowas alles. Und ich kann mir schon durchaus, was ich irgendwann sagst, naja, es muss halt irgendwie wirtschaftlich sein am Ende. Oder wir gehen halt irgendwie pleite und zum Teil musst du dann so ein bisschen vielleicht deine Werte verkaufen und sagen, hey, okay, ja gut, dann ist jetzt irgendwie Microsoft da, die uns da voll viel Geld für geben. Das finanziert uns auf jeden Fall und wir können weiter irgendwie coole Dinge machen. Die andere Option wäre, naja, es ist nicht wirtschaftlich, es passt halt irgendwie nicht weiter. Und ich glaube, das ist halt so ein bisschen leider irgendwie so eine notgedrungene Sache dann immer an der Stelle, halt, weil es halt eben so teuer ist. Ich glaube, das ist so durchaus der größte Faktor. Und ich glaube, und dann kann man natürlich dann entscheiden, so, wie, also wie betraft man das Ganze moralisch. Das wäre natürlich die nächste Frage.

SPEAKER_00

Tja. Kann man wahrscheinlich, ja, kann man wahrscheinlich wieder sehr, also entweder mit einem sehr pessimistischen oder einem optimistischen Blick irgendwie drauf gucken, weil du hast am Anfang ja auch selbst den Vergleich gezogen, Jan zu den ganzen anderen Dingen, die wir irgendwie nutzen und wo wir uns vielleicht nicht so viele Gedanken machen. Und vielleicht ist das da irgendwo vergleichbar. Also, ne, ist jetzt die Google Cloud oder die ABS Cloud oder ne, was also oder auch jeglicher Dienst, die man hat, mit Linear, mit wo zahlen wir noch viel, Miro, Slack, Atlassian, keine Ahnung was. Das sind ja überall alles so Fragen. Jetzt speziell bei uns. Wir sind ziemlich groß auf der auf Facebook, Instant Games, so als Partner mit Meta. Finde ich schwierig. Und ja, klar, ist es dann auch nochmal, aber ich glaube, das ist dann irgendwie auch dann am Ende irgendwie die Realität, die dann auf die Unternehmen so niederprasselt. Wenn du irgendwie der Staat ist und sagst, hey, wir sind die Guten und wir machen das jetzt so moralisch alles richtig und haben irgendwo auch diese Ansprüche, das zerschält dann vielleicht einfach so ein bisschen an der harten Realität. Weil wenn du es dann nicht veröffentlichst beispielsweise, irgendwie jetzt ein Modell und sagst, ja, naja, da müssen wir noch ein bisschen gucken und training, keine Ahnung was, dann macht es halt ein anderer und verdient halt dann vor dir das Geld damit und du bist vielleicht abgeschnitten. Und natürlich ist das irgendwo gesellschaftlich kacke, dass es so ist, aber ich meine, das ist halt irgendwie der Kapitalismus, in dem wir leben und wo es halt darum geht, möglichst erfolgreich am Markt zu sein. Wenn die sich jetzt alle zusammenschließen würden und sagen würden, ja, lass uns das mal irgendwie vernünftig gemeinsam machen, dann hätten wir als Menschheit wahrscheinlich mehr davon. Aber so hat es halt noch nie funktioniert. Und auf der einen Seite treibt es natürlich auch die Innovation voran, dass es möglichst schnell irgendwie sich weiterentwickeln muss und man da deswegen auch, also dass der Mittegrund ist, dass wir halt diese rasante Weiterentwicklung haben, weil all die Milliarden irgendwie da reingegossen werden. Und wahrscheinlich muss er dann irgendwie so selbst sein das kleinste Übel für dich selbst irgendwie rausfinden. Und ich meine, es gibt halt auch noch die Extreme. Ich würde es auch noch nicht so diskutiert. Das ist halt irgendwie, ja, bei Musk, von dem ich vor meinem Kamerast raus, 16 Jahren. Irgendwie ein großer, was heißt ein großer Fan war, aber ich fand das schon irgendwo über sehr lange Zeit sehr beeindruckend. Ich habe das sehr nah verfolgt, alles, was er so gemacht hat. Und mir haben gedacht, okay, wie Wahnsinn, wie kann einer das so irgendwie parallel ist, unabhängig, wie viele davon wirklich selbst gemacht hat, aber es drehte sich halt einfach sehr viel um seine Person und er hat sehr, sehr viel bewegt und war da total begeistert vor und dann fragst du dich, wie kann jemand so irgendwie, weiß ich nicht, abrutschen oder in ins falsche, ja, abdrehen und in die falschen Kontakte irgendwie kommen. Und irgendwie ist es ja auch natürlich. Ich meine, ich meine, wenn du der wie sollst du, wie sollst du normal bleiben, wenn du der reichste Mensch der Welt bist? Also da brauchst du schon irgendwie besondere, besondere Grundlagen, irgendwie, dass das passiert. Und du kannst ja wirklich Sachen machen. Ich meine, du bist dann diejenige, die, ne, die erste, keine Ahnung, das erste Mal eine Rakete wieder aufgefangen hat. Also du bist es natürlich das nicht, aber halt irgendwie die Unternehmen, für die du dich verantwortlich zeichnest. Und dass du da irgendwann dann halt ein bisschen gagger wirst, das kann ich schon irgendwie auch nachvollziehen. Und so ähnlich ist es wahrscheinlich ja auch.

SPEAKER_02

So geil, wie das jetzt so ein drei-Minuten-Ausflugs mit Elon Musk war ein paar so, ich hab den eigentlich schon einige. Nicht mehr so zu Dennis persönlicher Leisung zu Elon Musk. Ach, wisst ihr auch, Blau ist by the way, meine Lieblingsfarbe? Genau, aber jetzt aber den Übergang. Genug Kontext zu Elon Musk und dann und so ähnlich ist es auch.

SPEAKER_00

Ja, nein, genau, also und da ist es irgendwie dann so, da für uns jetzt hier, für viele, glaube ich, in Deutschland und so, ist es da irgendwie so eine harte oder eine klare Grenze, wo man irgendwann gesagt hat, okay, das geht uns dann zu weit mit Trump Support und in der Regierung sitzen und sowas. Und da meine ich nur, da muss wahrscheinlich jeder für sich irgendwo halt diese Grenzen irgendwie ausloten und sagen, okay, ab wann ist es das, wo es mich stört, ab wann ist es halt irgendwie blöder Kapitalismus, dem wir unterliegen und mit dem wir uns irgendwie zurechtfinden müssen? Und das muss man ja auf Unternehmensweise auch. Ich meine, kann man jetzt Claude oder OpenAI boykottieren, einfach nur aus diesen Gründen oder ist der Schaden dann für die eigene Firma auch wieder so groß, weil man halt nicht das Beste und die größten Modelle nutzt?

SPEAKER_01

Ich musste mich, ich war hart an den Batman-Film erinnert. Jetzt weiß ich leider nicht, in welchem von der Trilogie das war. Ich glaube, Dark Black Rise. Wenn er sagt, you either die a hero or you live long enough to become the villain. So gefühlt verhalten sich ja diese ganzen AI-Labs. So, die starten alle super optimistisch und irgendwann, wie du schon sagst, treffen sie halt auf so eine harte Realität, mit der sie halt irgendwie umgehen müssen. Was ja vielleicht aber auch gar nicht so schlimm wäre, wenn sie sich das vorher gar nicht so stark auf die Banner geschrieben hätten. Also dadurch entsteht ja dieser Kontrast. Und ich glaube, das macht auch so einen Unterschied aus zu dem, was du gerade selber sagtest, dann ist nur zu Facebook, zu Google Cloud Hosting, zu, keine Ahnung, ne? Google Cloud Hosting ist nie gestartet mit, wir sind hier, weil wir einen moralischen Kompass haben und die Welt besser machen wollen. So. Und scheitern dann daran, sondern die sind halt ein relativ transparentes Unternehmen. Natürlich hat Google irgendwann mal so ganz früher mit Do Know Evil und sowas angefangen, aber das ist ja schon, also das glaubt, glaube ich, eh keiner mehr.

SPEAKER_00

Ja, genau, aber richtig, richtig. Aber ich meine, da kannst du doch die gleiche Geschichte auch erzählen. Ich meine, irgendwo haben sie das doch genauso gesagt und wollten die Welt seine besser und Apple doch auch. Ich meine, die sehen sich doch schon auch als Weltverbesserer.

SPEAKER_01

Aber, naja, und die haben halt immerhin ehrlicherweise dann mit diesem AI-Shit aufgehört, ne? Also die haben gesagt, so wie wir das haben wollen würden, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden, so kriegen wir das nicht gebaut. Ja, schaffen wir nicht. Ist ja so. Wir können keinen Siri bauen, was Privatsphäre so respektiert, was nicht halluziniert, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden, dann lassen wir es lieber. Das ist ja auch irgendwie eine Alternative. Und das meine ich halt, so diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit, das ist, glaube ich, das, was für mich so frustrierend ist. Und gar nicht dieses Kapitalistische. Ich meine, da muss man sich ja überhaupt keine Illusionen hingeben, dass hier nicht jeder Player auch Teil dieses Systems ist.

SPEAKER_00

Aber halt auch bei Apple ist es natürlich eine Lücke mit irgendwie Privacy und Datenschutz und sowas, die sie natürlich marketingtechnisch irgendwann, wo sie gemerkt haben, also da waren sie halt sehr, sehr schlau, sehr früh, aber dass das ein Ding wird und haben halt darauf, aber mit Sicherheit auch aus Business-Perspektive so, dass das was ist, womit man Geld machen kann, auf Privatsphäre zu setzen.

SPEAKER_02

Aber was mich jetzt an der Stelle interessieren würde, Jan oder Dennis, wie war das eigentlich bei Elon Musk? Nein. Wie ist das eigentlich um Elon Musks Privatsphäre bestellt? Das ist doch auch. Und zwar, aber, also, weil du es gerade so gesagt hast, so von wegen, ja, Google schreibt sie jetzt nicht auf die Fahne, aber propagieren oder haben das diese AI-Unternehmen davor so krass propagiert, so ein Enthropic oder auch so ein Misstrei-AI, dass sie gesagt haben, ja, ja, wir sind die Weltverbesserung, wir machen das auf eine gute Art und Weise. Also ich hatte eher das Gefühl, die wurden halt einfach so drive-by-sympathisch. Also irgendwie so, ja, Enthropic, die gesagt haben, wir wollen nicht, dass das für militärische Zwecke benutzt wird. Also das haben die aus freien Stimmen so ein bisschen gesagt. Haben die sich wirklich so positioniert? Also das ist ja die wichtige Frage. Ja, okay. Dann fehlt. Ich hasse dieses Unternehmen. Nein.

SPEAKER_01

Okay, genug.

SPEAKER_02

Aber ich fand vielleicht.

SPEAKER_00

Nein, wirklich. Ich weiß nicht mehr genau, wer diese Zeiten waren, aber so ich habe wirklich fast alle Präsentationen und sowas geguckt, weil ich das einfach. Ich fand, der hat die Welt so irgendwie, ich fand, der hat die Welt schön erklärt, so als es diese ersten Solar-Sachen gab und sowas. Und es hört sich so alles sinnvoll und hey, wir können das machen und das ist alles, dann fixen wir das und das ist gut und so. Es war.

SPEAKER_01

Ist die eigentliche Frage doch, Dennis, warum hast du nie einen Tesla gehabt?

SPEAKER_00

Bis jetzt. Nee, weil sie, ja, jetzt schließe ich es ja aus, aber weil sie mir zu lange noch zu teuer waren und ich nicht so viel Geld für ein Auto ausgeben wollte. Also ich konnte es mir in dem Sinne noch nicht leisten und dann war der Moment, wobei ich auf die Alternativ gegangen bist, wo ich es hätte machen können. Aber ja, ist krass. Also ich meine, ja, ich habe es jahrelang gefeiert und da geht das Update verfolgt, was das angeht. Aber ich habe mich gefragt, ist der Maske überhaupt ein guter Speed? Weißt du, jetzt gucke ich mir die chinesischen Autos anhaltend aus gutem Gewissen.

SPEAKER_02

Ich wollte gerade sagen, moralische Spieler. Nee, also weil ich, also ich habe natürlich hier von Steve Jobs oder so Präsentationen gesehen und gesagt, ja, der hat irgendwie so, also der fühlt es richtig und der kann das mit Überzeugung rüberbringen und sagen, Heckmann, das ist das geilste Ding, was ich in der Hand habe, so der Welt. So es gibt nichts krasseres als dieses iPhone hier. Das fand ich schon bei Steve Jobs irgendwie ganz cool. Das kam auch so authentisch rüber. Bei Musk, ich habe nur so, glaube ich, eine Präsentation, jemand geht und hat mir so, ja, das ist okay. Er hat mir irgendwie als Speaker.

SPEAKER_00

Nein, der war kein guter Jahr und nein. Also er war kein guter Speaker, der ist ja nicht.

SPEAKER_01

Er ist kein guter Speaker, aber er ist ein guter Nerd.

SPEAKER_00

Ja, und aber du hast ihn dadurch, dass nochmal so mehr abgekauft, dass er halt darüber so nachgedacht hat und gesagt hätte, ja, dann machen wir das so. Also auch in diesen Präsentationen, du warst halt irgendwie, das hörte sich sehr sinnvoll und sehr wahr an, was er gesagt hat. Und natürlich war er nicht so shiny und vorbereitet, das war immer alles verspätet, das war und so weiter. Es war halt also crappy, was die Präsentationsziele angeht im Vergleich zu dem, was Apple gemacht hat. Aber trotzdem einfach von den Ideen so, dass du das so geht das ja easy. Klar, schließen wir unsere Kabel im Kopf an und fahren dann autonom.

SPEAKER_01

Schön. Um die Folge nochmal ein bisschen positiv zu drehen, lassen wir Dennis jetzt noch was zu den Design Awards erzählen. Alter, das auch noch.

SPEAKER_00

Haben wir nicht gesagt, ich habe gesagt, es ist eine kurze Folge. Was steht am Träger?

SPEAKER_02

Deswegen, ich habe gesagt, es wird die kürzeste Folge ever. Dave hat es halt gesehen. Oh boy, war ich falsch. Das sollte man halt einfach vor der Aufnahme nicht sagen. Ja, deswegen, weil ich dachte, ich bin der Einzige, der also ein Thema vorbereitet hat und ihr nicht, deswegen habe ich mir.

SPEAKER_01

Ich war vorbereitet. Hallo? Hallo?

SPEAKER_02

Ja, aber das ist ja so ein Gedankenspiel. Ja, doch. Das ist schon okay. Dennis. Design Awards. Design Awards. Was ist das denn überhaupt?

SPEAKER_00

Was sind die Design Awards? Jedes Jahr zur WWDC verkündet Apple so, es gibt aus verschiedenen Kategorien Apps, die wir vorher nominiert haben und dann gibt es die Gewinner. Und da geht es eben darum, es gibt unterschiedliche Kategorien und dort nutzen dann diese Apps in der Regel halt irgendwo die technischen Innovationen des Apple-Ökosystems bestmöglich aus. Es ist halt natürlich auch so ein bisschen auf die eigene Schulter klopfen, guck mal, was wir alles können. Guck mal, was die EntwicklerInnen da draußen alles mit unseren tollen Frameworks machen können und das showcasen wir dann und zeigen das. Und es gibt dieses Jahr sechs verschiedene Kategorien, die anfangen bei Delight and Fun. Da sind wir. Wir sind Delight and Fun. Sie sagen sowas wie Finalist in Discategory provide memorable, engaging, and satisfying experience enhanced by Apple Technologies. Also du willst, wenn du da gewinnen willst, musst du schon so den maximalen Apple-Weg, am besten keine Android-App. Von Apple Watch bis alles, keine Ahnung was. Hast du das neueste, größte letzte? Früher wusste ich das alles hier. Was denn? Was ist das Größte? Irgendwas Cooles, was nur Apple irgendwie, wo sie sagen, wahrscheinlich hier diesen Kamerabutton oder so. Alles?

SPEAKER_01

Achso, Kamerabutton. Ja, ich hätte jetzt gedacht, so Vision OS ist auch immer noch so ein Thema.

SPEAKER_00

Genau, da wäre ich dann drauf eingekommen, aber sowas wie, dass du halt den Hardware-Button da an der Seite jetzt ordentlich nutzt und da eine coole Experience aus diesem, weil das halt nur möglich ist. Weil es ja auch so sensitiv ist und dann könnt ihr auch ein spielerisches Element machen, nehmen du halt die Kamera unterdrückst und dann gibt es immer jetzt halt dann iOS, Vision OS und Mac OS. Ich weiß nicht, ob das immer so ist. Und wahrscheinlich auch WatchOS, iPad OS, TV OS, die ganzen Sachen, oder? Und wenn es natürlich auf unterschiedlichen Plattformen geht, ist das natürlich auch nochmal cool. Grundsätzlich kann man schon sagen, da sind Apps, die sich halt, also die sich cool anfüllen. Von daher, die mal anzu, ist immer so ein ganz guter, wenn wir mal cool Apps sehen, was so State of the Art, was App-Design angeht, kann man da mal reingehen.

SPEAKER_02

Nicht mal State of the Art, sondern ich habe ein paar reingeschaut und ich finde, die sind manchmal so einfach, also einfach so cool. So irgendwie so, oh, das hatte ich bisher noch nicht erlebt in so einer App. Und das war irgendwie cool, so einfach so, was kann man denn theoretisch machen? Also ich finde es schon sehr interessant.

SPEAKER_01

Um da mal eine Lanze für Lotum und die Programmierbar zu brechen, einer der Nominierten ist die Programmierbar-App. Nein. Ist aber ein Pick of the Day, den Sven hier schon mal vorgestellt hat, als er zu Gast war und wir über Game Development und die Devcom und die Gamescom und sowas alles gesprochen haben, da war das sein Pick. Und er hat schon irgendwie damals einen coolen Pitch für das Spiel gemacht. Und offensichtlich hat Apple ihm zugehört und ihm deshalb. Wenigstens war es denn?

SPEAKER_02

Ball X-Pit? Nein, is this Seed Taken? Is this seat taken? Is this seed taken? Wunderbares Spiel übrigens.

SPEAKER_01

Das habe ich mir auf Sven's Empfehlung auch damals direkt gekauft und gut investiertes Geld. Krass.

SPEAKER_00

Weil du sagst, gekauft, das ist dann auch so eine Paid-App, ne? Das ist halt auch sowas. 9,99 Euro. Genau. Halt nicht so nicht so ein jedes gleiche wieder werbebasierte Ding und keine Ahnung, ein Casual Game, sondern so ein bisschen auf Qualifikation.

SPEAKER_01

Also unsere Spiele kommen da nicht rein, wolltest du jetzt sagen. Ja, das ist richtig.

SPEAKER_00

Also ich bin ziemlich sicher, dass wir uns nicht besonders qualifizieren für die Apple Designs. Noch nichts. Growth Mindset, noch nicht. Also, pass auf, wir machen spontan ein Gewinnspiele draus. Wir haben die Kategorien, die Light and Fun, Inclusivity, Innovation, Interaction, Social Impact und Visual Graphics. Und da ist dann jeweils nochmal unterschieden nach Apps und Games in jeweils diesen Kategorien. Das heißt, am Ende wird es sumar sumarum zwölf unterschiedliche Apps geben. Die gewinnen. Die gewinnen. Ich korrigiere jetzt gerade nochmal das, was ich gerade angehöre. Das ist ja schon ganz schön viel. Zwölf Apps. Ich wollte eigentlich sagen, also wir machen da jetzt ein Gewinn. Kein Gewinnspiel. Doch, wir machen drauf, wir machen ein Gewinnspiel raus. Jeder der zehn von zwölf der Finalisten vor der Ww, vor der vor der Veröffentlichung der Finalisten, nicht der Finalisten, der Sieger, der Gewinner. Der Gewinner uns schreibt an Programmier, an Gewinnspiel. Nein, an podcast.programmier.bar oder über eine Kontaktform auf der Webseite uns schreibt, wenn es funktioniert. Dann ist der oder diejenige in einem Lospot. Ich kann nicht mehr reden. Lospopf? Nein, Pot ist okay. Und Jan, was kann man gewinnen am Ende?

SPEAKER_01

Ich war gerade zu sehr abgelenkt mit, ich muss doch diese Gewinnspiel-AGBs auf die Webseite bringen, die du uns leider angekündigt hast, weil sonst heißen wir Richard den Kopf ab, wenn wir was verlosen, ohne dass irgendwie unseren Legal Ass hier zu cabern vorher. Okay, komm. Das ist jetzt aber es ist eine Live-Show, es ist eine Live-Show. Also sowas kann passieren.

SPEAKER_00

So etwas kann man einen richtig dicken Gewinn raus. Und zwar ein Programmier-Con-Ticket. What? Das ist alles krass.

SPEAKER_01

Inklusive Meet Greet. Ein Programmier-Con-Ticket und du musst was, nur damit ich es richtig verstanden habe und nochmal zusammenfasse, du musst aus den zwölf Kategorien, die es quasi gibt, zehn richtige benennen, die dann am Ende auch quasi gewinnen. Ja. War das? Und was, wenn es einen Gleichstand gibt?

SPEAKER_00

Das ist ja deswegen ein Lospot. Ach, okay, Loschann geht er weg.

SPEAKER_02

Okay, du musst zehn von zwölf richtig haben.

SPEAKER_00

Da kommt ein Lospot.

SPEAKER_02

Und wenn es nur einer macht, dann entweder kriegt er es oder kriegt nichts. Okay, das ist dann 50-50.

SPEAKER_00

Genau, und was ist die Programmierkon? Das ist unsere Konferenz, die dieses Jahr stattfindet, am November 25.26. Alles zweitägig. Zweitägig mit zwei Tracks und der reguläre Ticketpreis wird am Ende bei 30 und 99, was sagt Jan? Jan, ich kann nicht Lippen lesen. Noch nicht. Noch nicht. 349. 399. 3,49. Der Finalepreis am Ende wird bei 349 Euro liegen. Das heißt, da ist was drin.

SPEAKER_02

Das ist voll das krasse.

SPEAKER_00

Das ist voll das krasse. So, dann macht Jan kurz die AGB fertig. Das muss es morgen fertig sein, Jan.

SPEAKER_01

Ich weiß, was ich heute noch alles mache.

SPEAKER_02

Das hat sich alles innerhalb der letzten halben Stunde ergeben, das finde ich schön.

SPEAKER_01

Ich muss das hier BBDC-Ankündigung im Mietup.com, wir machen hier das AGB-Gewinn, alles easy, dafür sind wir ja da.

SPEAKER_00

Aber Dennis, hast du denn irgendwelche Favorites aus dieser Liste? Können wir noch was daraus machen, dass wenn der Gewinner dann zum gemeinsamen Gucken der WBDC herkommt, dann kriegt er noch ein Chipstudio obendrauf.

SPEAKER_01

Und sein Ticket persönlich, können wir das dann auch so. Das drücken wir aus. Dennis springt aus einer Torte raus. Aus dem Plotter drucken und kriegt so ein großes Ticket dann in die Hand gedrückt.

SPEAKER_02

Das muss überdimensional sein. Was ist größer als A1? Null. A0? Was ist größer als A0? A minus 1? Gibt es das auch? Nein. Okay, das ist A0 mal 4. So groß muss das sein. Dave ist ein Developer, der nicht bis 0 zählt.

SPEAKER_00

Und was war das nämlich? Ein Zeitungsbogen. Früher.

SPEAKER_01

Ein Zeitungsbogen? Das ist A0? Krass. Was gelernt, wenn der Programmierbar? Zum Schluss doch noch.

SPEAKER_02

Gefährliches Halbwissen. Wir lassen uns mal so stehen. Es ist ein gutes Partywissen. Kann man einfach mal raushauen, bis es jemand checkt, dann stimmt gar nicht. Ich habe mal in einem Antiquariat gearbeitet, äh, gejobbt.

SPEAKER_01

Und das hat auch schon irgendwas mit Elon Musk zu tun. Aber das sehen wir für eine andere Folge auch.

SPEAKER_02

Für unser Special mit Elon Musk.

SPEAKER_01

So. Wir verabschieden uns für heute.

SPEAKER_02

Achso, okay. Es gibt gar keine Nominierung von euch oder so oder was, was ihr herausfragen könnt. Ach, okay, krass. Das überlassen wir jetzt der Community. Cool.

SPEAKER_00

Bias Prime-Vorteil geben oder so. Ja. Was kriege ich, wenn ich 10 von 12 richtig habe? Ein Kuss von dir.

SPEAKER_01

Dann darfst du auch auf die Programmierkon kommen. Okay. Mit Meet and Greet.

SPEAKER_02

Mit mir. Mit Dave, ja. Sehr gut. Wir sperren uns in deinem Kämmerchen.

SPEAKER_00

Alright. Gut. Aber bis nächste Woche. Zwei.

SPEAKER_01

Eins. Eins. Und tschüss. Tschüss.