programmier.bar – der Podcast für App- und Webentwicklung
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News 30/26: TypeScript 7.0 // JetBrains 2026.2 // Gemini 3.6 Flash // Vercel Native SDK // The Java Story von CultRepo
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In dieser News-Folge sprechen Dave und Jan über TypeScript 7.0, den JetBrains-Release 2026.2, die neuen Gemini-3.6-Flash-Modelle, eine Electron-Debatte samt Vercels Native SDK und die neue Java-Doku von CultRepo.
Los geht es mit TypeScript 7.0: Der Compiler wurde komplett neu in Go geschrieben und läuft dadurch rund zehnmal schneller. Der Haken ist die noch fehlende stabile öffentliche API, weshalb (Meta-)Frameworks wie Vue oder Svelte und Tools wie TypeScript ESLint vorerst auf 6.0 festhängen und auf 7.1 warten müssen.
Weiter geht es mit dem JetBrains-Release 2026.2 und seinem großen AI-Fokus. Das Highlight ist der Agent Skill Manager, ein kuratiertes Skill-Repository, bei dem wir festlegen können, ob ein Skill auf IDE-, Projekt- oder Agent-Ebene greift. Dazu kommen Quality-of-Life-Verbesserungen wie breiterer Language Server Support und endlich Drag and Drop ins Terminal.
Außerdem hat Google Gemini 3.6 Flash samt Flash-Lite und Flash Cyber vorgestellt – besonders spannend fanden wir jedoch das Ranking von Artificial Analysis nach Preis pro gelöster Aufgabe.
Danach steigen wir in die Frage ein, warum eigentlich so viele Desktop-Apps Electron-Apps sind. Ausgangspunkt ist ein pointierter Blogpost von John Gruber. Genau hier schließt sich der Kreis zu Vercel, das mit seinem neuen Native SDK auf den Desktop geht: Statt Browser und Node mitzuliefern, rendert eine eigene, auf Zig basierende Engine das UI direkt ins native OS-Fenster, deklarativ beschrieben in Markup plus TypeScript und explizit darauf ausgelegt, von AI-Agents bedient zu werden.
Zum Abschluss empfiehlt uns Jan die neue CultRepo-Doku „The Java Story“, die in rund 75 Minuten die Geschichte von Java und ihren Einfluss auf ganze Ökosysteme erzählt und selbst für Nicht-Java-Menschen sehenswert ist.
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen News-Ausgabe hier in der Programmierbar und in Kalenderwoche 3026. Mir gegenüber im virtuellen Studio sitzt Dave, aka David Kuschetski. Moin, was geht? Und ich bin der Jan-Gregor Ingrid Triebel. Moin moin, schön, dass ihr alle dabei seid. Dave, mir ist gerade aufgefallen in dem Intro. Wir tanzen ja immer hier so ein bisschen zu der Musik. Das sieht aber keine Socke, weil da wird ja immer das Intro-Video drüber gelegt.
SPEAKER_01Ja, und vor allem, also was mich daran nervt, ist ja auch, dass hier das super alte Intro-Video ist. Also Sebi sitzt da noch, also aber der junge Sebi. Und ich glaube, also weder du noch ich sind in diesem Intro drin. Das ist überhaupt gar nicht mehr repräsentativ. Also entweder müssen wir ein neues Intro nehmen oder wir machen jedes Mal ein neues Intro, wie wir hier tanzen.
SPEAKER_02Vielleicht nehmen wir uns einmal beim Tanzen auf oder so. Ja, das ist ja optimal. Außer über Tanzen wollen wir diese Woche über TypeScript sprechen, über neue Releases bei Jetbrands und bei Gemini. Wir sprechen ein bisschen darüber, was Vercel gerade auf dem Desktop zu suchen hat und was es von Cult Repo so Neues gibt. Aber, Dave, bevor wir hier einsteigen, ich muss mal was erzählen. Ja, sehr gerne. Du arbeitest ja immer nur bei uns im Büro eigentlich, oder? Ja, also sehr selten mache ich Homeoffice, aber ja, genau. Hast du schon mal woanders gearbeitet, also bei so Coworking-mäßig, bei anderen Bekannten, Freunden in einem Coworking-Space, irgendwas?
SPEAKER_01Ohr, deswegen ist mein früherer Arbeitgeber, als ich Werkstudent war, die hatten ein Coworking-Space und da war halt also das Unternehmen plus nochmal andere Leute, die einfach so dort chillen konnten. Aber also nie so richtig, nee.
SPEAKER_02Ich habe letzte Woche Coworking bei einem Bekannten bei denen im Büro gemacht. Ich muss sagen, das ist schon mega cool. So ab und zu einfach mal woanders sitzen mit anderen Leuten über dieselben, also du redest ja nicht auf einmal über ganz andere Sachen, aber du kriegst halt so ein paar andere Perspektiven da drauf, man kann so ein bisschen austauschen, man erzählt oder man ist dazu ja quasi gezwungen, die Sachen, die einen beschäftigen mag, von komplett neu zu erzählen, kommt dabei selber halt auf irgendwie andere Ideen noch so. Ich kann das nur empfehlen.
SPEAKER_01So, einfach mal woanders arbeiten. Ja, finde ich interessant. Ich war mal in irgendeinem, also in Frankfurt, die haben so ein Projekt, Mercato oder so heißt es so, wo du so Startup-Schoolen, einfach so lernen, so, hey, wie gründet man, was sind so wichtige Sachen, die man da machen kann. Und da gibt es so einen Space, das ist direkt da hier, Frankfurt Plaza. Ich weiß gerade nicht mehr leider, wie das heißt, aber fand ich auf jeden Fall sehr cool, wo du diesen Coworking-Space hattest, für Leute, die explizit alle gründen, gerade. Und da denke ich mir, das ist ja mega geil, weil dadurch, also du hast ja viele, die alle gründen wollen, so, aber alle unterschiedliche Projekte haben und dann diskutierst du halt drüber, hey, was machst du? Oh ja, ich bin aber hier eher von der technischen Seite und der andere ist eher so von der Produktseite und so, oh, krass, vielleicht kann man sich ja da auch irgendwie jetzt connecten und dann gemeinsam nochmal was Neues aufziehen. Und da denke ich mir, das ist halt mega geil eigentlich. Also wenn du wirklich so sehr viele einzelne Leute hast, die an unterschiedlichen Sachen da sind oder halt ein paar Leute an unterschiedlichen Sachen.
SPEAKER_02Und dann dachte ich mir, ich nutze diese Folge so als Aufruf, das mal so ein bisschen öfter zu machen. Also weiß ich nicht, wenn jemand möchte, dass Dave bei ihm mal arbeitet, dann gerne eine E-Mail an Dave.programmier.bar oder whatever. Und dann habe ich gestern Abend in den Tagesthemen die Nachricht, das von Schwarzdigits, also diese IT-Sparte von der Schwarzgruppe, die so Lidl-Kamera und so alles machen. Die haben ihren neuen Campus eingeweiht. So mega geil sah das, auch so mit Gym, geile Mensa, irgendwie coole Office Spaces und sowas alles.
SPEAKER_01Die sind ja wirklich krass, ne, by the way. Also man denkt das nicht so, aber irgendwie so ein paar Supermärkte, aber es ist ja wirklich krass, was die gerade auch machen, ja. Und da dachte ich, also wenn da jetzt gerade jemand zuhört und uns einladen will, da mal zu arbeiten.
SPEAKER_02Ja, wir kommen sehr gerne vorbei. Da können wir drüber reden. Wir machen das dann auch auf Gegenseitigkeit und lassen die Leute mal bei uns in der Saline arbeiten. Also nicht alle 5000, für die da offensichtlich Platz ist, so viel Platz haben wir wiederum nicht, aber wir können mal so ein programmierbar Austauschprogramm starten, vielleicht.
SPEAKER_01Oh ja, für eine Woche einfach mal. Wobei man muss sagen, also man muss sagen, auch wir haben ein sehr schönes Büro, deswegen, also es ist nicht so, dass man da was schlägt. Nein, nein, nein, so meintest du das auch gar nicht so. Genau, genau. Deswegen, also eigentlich schon krass. Tausch auf hohem Niveau.
SPEAKER_02Ja. So. Wenn wir nicht gerade irgendwo anders arbeiten und hier bei uns arbeiten, arbeiten wir auch viel mit TypeScript und deshalb hat sich Dave mit dem neuen TypeScript beschäftigt. Dave, was gibt es da so?
SPEAKER_01Oh, deswegen ist es auch wieder so so ein. Ich glaube im Englisch nennen wir das Curveball. Also ich wusste gar nicht, in welche Richtung das geht. Und davor kam das TypeScript 7.0. Das ist ja das Thema. Genau, ich bringe TypeScript 7.0 mit. Das ist endlich da. Tatsächlich. Ich glaube, wir haben schon drei, vier, fünf, six, seven Mal drüber gesprochen, so, dass irgendwann TypeScript 7.0 kommt. Und da geht es jetzt auch gar nicht um irgendwie abgedrehte, coole neue Features oder so, die die Sprache bietet, sondern ich glaube, das, worüber man sprechen muss, ist einfach dieser massive Performance-Boost des Todes, den TypeScript in 7.0 bekommen hat. Denn TypeScript war ja lange Zeit einfach in TypeScript geschrieben, ne? Auch das heißt alles auch in TypeScript kompiliert. Super slow, super langsam. Und die haben sich gesagt, so, hey, okay, das geht doch besser und haben das jetzt neu geschrieben, nicht in SIG, auch nicht in Rust, sondern in Go. Genau, und da reden wir nicht von irgendwie 10X-Developern, sondern 10x Speed Improved. Denn die Laufzeiten wurden deutlich verbessert. Also das heißt, es kompiliert alles deutlich, deutlich schneller. Und die haben da ganz schön auf der Webseite noch angegeben, so, hey, welche Projekte haben wir? Wo haben wir das getestet? Und haben dann explizit TypeScript 6.0 mit 7.0 verglichen. Und das war schon irgendwie ganz cool zu sehen. Warte, ich habe die Zahlen hier gerade auch noch offen, also für Projekte wie VS Code, Sentry, Blue Sky, Playwright und TLDraw. Mit dem meisten Untertitel, wie ist nochmal TL-Draw?
SPEAKER_00A very good whiteboard oder so. Jedes war fast gut. Ja, genau, a very good free whiteboard oder so. Hast du es gerade?
SPEAKER_02Ich mach's gerade nochmal auf, weil jetzt wollen wir es schon auch wissen. A very good free whiteboard, ja genau.
SPEAKER_00Very good free whiteboard.
SPEAKER_02Man muss halt einfach auch mal ehrlich sein im Marketing.
SPEAKER_01Genau, also auf jeden Fall größere Projekte, die damit getestet wurden und dann halt auch kompiliert. Und man kann sagen, durch die Bank weg hat man so ein Speed-Up ungefähr von 10x wirklich. Also das ist einfach deutlich, deutlich schneller kompiliert im Fall-Konferenz-System.
SPEAKER_02Aber ist das, sorry, wir haben das Bresse. Aber ist das jetzt, geht es da wirklich so um reine Compiletime-Performance oder auch so zur Laufzeit?
SPEAKER_01Genau, da ist Fokus drauf. Genau, also ja, wichtig. Also das wäre jetzt das zweite, was ich erwähnen würde. Also genau, das war jetzt die reine Kompiliertzeit. Das war halt so 10x schneller. Aber nämlich auch so Sachen wie, man hat ja da einen Language-Server meistens dran, also auch in der IDE oder sowas alles, wo dann die ganzen Sachen indiziert werden oder auch, dass da irgendwie Fehlerkorrektur angezeigt wird, hey, das stimmt hier gerade nicht. Auch das wurde untersucht. Und auch das war deutlich, deutlich schneller, dass sich das quasi mittlerweile jetzt wie Instant anfühlt. Also wo die gesagt haben, man hat diese riesigen Projekte jetzt auch dann mal geöffnet im VS-Code und hatte dann am Anfang eine Startzeit von 17,5 Sekunden und hat das jetzt runtergedrückt auf 1,3 Sekunden. Und das also ist ja quasi nichts. Ich gehe mal davon aus, dass bei JetBrain IDEs auch ähnlich ist. Also auf jeden Fall sehr, sehr cool. Und natürlich auch ein Punkt, den ich erwähnen wollte, ist, dass CI-mäßig super viel dadurch auch gespart werden konnte in den ganzen Pipelines. Beispielsweise Slack hat davon berichtet, dass sie jetzt quasi mit dem Umstieg auf TypeScript 7.0 am Anfang so ein Type-Checking hatten in ihrer CI und den auch super krass runterdrücken konnten von 7,5 Minuten auf 1,25 Minuten. Also eine ganz, ganz deutliche Ecke besser. Irgendwie Microsoft News hat dann irgendwie pro Monat irgendwie 400 Stunden weniger Zeit in der CI-Pipeline irgendwie investiert dadurch, dass es halt deutlich schneller geht. Und natürlich, also ist einfach die Kosten, die da an der Stelle gespart werden, halt auch nicht unerheblich. Also das ist dann auf jeden Fall ein deutlicher Zugewinn an der Stelle.
SPEAKER_02Ich frage mich, ob das Microsofts Versuch ist, GitHub zu fixen, indem sie einfach dafür sorgen, dass die ganzen CI-Sachen deutlich schneller und weniger intensiv laufen. Solange es auf TypeScript ist, ja.
SPEAKER_00Also das ist natürlich.
SPEAKER_02Was ja, also ehrlicherweise das meiste wahrscheinlich, was da in GitHub irgendwie läuft, ist ja wahrscheinlich der Type-Clauf.
SPEAKER_01Ja, genau, also großer wird ja Webseiten, exakt. Also sehr, sehr cool. Eigentlich könnte man an der Stelle jetzt sagen, hey, ist ein No-Brainer, upgradet mal bitte alle auf 7.0. Aber auch an der Stelle sind wir, glaube ich, in der Verpflichtung, als programmierbar zu sagen, halt stopp, jetzt reicht's, hier nicht weiter. Denn man muss sagen, es gibt einen Haken an der Sache, und zwar aktuell gibt es keine öffentliche, stabile API für externe Tools. Also das ist, also die gesamte Engine wurde ja neu geschrieben und deswegen in 7.0 gibt es noch keine öffentliche API. Bedeutet das so Meta-Frameworks, ne? Wir nutzen hier zum Beispiel Vue, aber dann auch Svelte oder andere Sinne von Tropfen oder auch so Plugins wie TypeScript ESLint nutzen das noch nicht, also können das noch nicht nutzen und die stecken aktuell noch auf 6.0 fest. Das ist aktuell das Problem an der Stelle. Warum machen wir denn dann so ein Release? Ja, ich glaube, also das haben die da auch begründet. Ich weiß gar nicht mehr ganz genau, ich glaube, die haben gesagt, wir wollten halt so schnell wie möglich da mit der 7.0er Version rauskommen, dass damit schon irgendwie ein bisschen probiert werden kann. Aber du kannst ja natürlich, also du hast ja immer komplexe Ökosysteme und kannst dann natürlich nicht so wirklich produktiv arbeiten. Aber die haben halt direkt announced so, hey, für uns ist ganz klar natürlich, wir wollen das ermöglichen, weil wir wissen natürlich, also der Großteil der Leute arbeitet real in irgendeinem Framework so, also wir müssen das auf jeden Fall anbieten. Und haben gesagt, das wird vermutlich in 7.1 kommen dann. Also das ist so das, woran sie direkt dran sind. Also natürlich sehr, sehr schade, weil das war etwas auch, was wir so intern so, oh, 7.0, let's go, wann machen wir es endlich? Und dann kam es raus und wir so, ja, okay, aber können das immer noch nicht nutzen. Sehr schade. Von daher, also für den Großteil der Leute, die jetzt hier zuhören, muss man sich noch auf die 7.1 Version gedulden. Na gut.
SPEAKER_02Also kleiner Bummer am Ende. Aber um das hier mal wieder ein bisschen positiver zu drehen, für alle, die 7.0 schon benutzen wollen, ja, kommen wir direkt zum nächsten Thema. Für die hat JetPrends mit dem 20.26.2 Update quasi den TypeScript 7.0 Support schon eingebaut. Also ne, so rudimentär, wie du das auch gerade eben beschrieben hast. Aber Language Server und so weiter, das ist halt irgendwie schon, kann dann schon verwendet werden. Von daher wäre das vielleicht schon mal ein Grund zum Updaten, aber es ist auch jede Menge anderes Zeug passiert. Aber bevor wir da ins Detail einsteigen, ich muss sagen, du bist ja auch ein Jetfrand zu Z11, ne? Ja, einer der wenigen, die mit uns hier noch die Stellung gerade halten, gefühlt. Und als ich das gelesen habe, die Release-Ankündigung, dachte ich so, boah, jetzt erst irgendwie 20, 262, waren früher nicht mehr Releases irgendwie so.
SPEAKER_01Ich habe das gar nicht auf dem Schirm. Also ich habe nie auf die Version geachtet. Ich habe immer halt, ich habe ja meine Toolbox immer sehr praktisch und habe gesagt, ja, ja, Auto-Updaten. Und ich habe gar nicht auf die Version geguckt. Deswegen weiß es gar nicht ehrlich, wie es so ist.
SPEAKER_02Ich habe dann ehrlicherweise vorhin mal in die, also in diese Release-Übersicht quasi auf der Website guckt und so, okay, nein, das ist alles wie die letzten Jahre auch. So, der Zweier-Release ist sogar tendenziell eher ein bisschen früher, als er manchmal kam. Aber gefühlt hat mich JetBrains früher öfter so drangsaliert mit, hey, mach jetzt mal ein Upgrade und hey, migriere mal hier deine Einstellung, aber vielleicht ist die Toolbox einfach besser darin geworden, das irgendwie im Hintergrund für dich zu machen. Und man kriegt das gar nicht mehr so oft mit. Von daher täuscht mein Eindruck vielleicht. Und wenn ihr denselben Eindruck habt da draußen, dann täuscht das vielleicht euch auch. Ja, zum Updaten. Neben dem TypeScript-Support und ehrlicherweise, wenn wir hier über Jetmans sprechen, reden wir ganz oft über WebStorm, PHP-Storm, Datagrip und so weiter, die Sachen, die wir so benutzen, aber die updaten ja fast alle ihre Produkte immer zeitgleich. Von daher trifft das meiste da auf alles zu. Ansonsten auch natürlich großer Fokus rund um AI, mit so ein paar, ich sag mal, Quality of Life Improvements dabei, so bessere GitHub-Copilot-Integration, bessere Git-Worktree-Support, um da jetzt eben auch mal händisch irgendwie aufräumen zu können, eingreifen zu können, wenn da irgendwas passiert, weil ja Worktrees immer wichtiger werden für die ganzen Leute, die mit mehreren Agents parallel am selben Projekt arbeiten und das nicht mehrfach auschecken wollen. Dann halt auch alles in derselben IDE quasi haben wollen. Und das Highlight-Feature aus dem AI-Space dieses Mal ist das, was sie Agent Skill Manager nennen. Und sie bieten da quasi ein Skill, das heißt nicht Markt Repository, Skill Repository an, wo sie selber so ein bisschen kuratieren, Skills, die es da draußen so gibt, die nicht unbedingt von Ihnen sind, die vielleicht von Figma kommen, von Linia, von keine Ahnung, aber sie aggregieren das sozusagen so ein bisschen bei sich. Man kann noch nicht selber welche submitten, sondern das machen sie alles gerade noch selbst, das soll aber kommen. Und sie verifizieren das halt aber halt so ein bisschen, dass da halt nicht irgendwie eine Prompt Injection drin ist oder irgendeine Anweisung, um Credentials zu exfiltrieren oder sowas. Also geben da so ein bisschen Sicherheit mit dazu. Und das technisch Coole an diesem Feature ist eigentlich, dass du festlegen kannst, wo diese Skills quasi platziert werden sollen. Du kannst sie entweder auf IDE-Ebene festlegen, dann stehen sie in der IDE, egal an welchem Projekt, egal mit welchem Agent du arbeitest, zur Verfügung. Du kannst sie in dein Projekt importieren, dann ist das wie bei den meisten jetzt wahrscheinlich gerade, einfach in einem Skill Directory in deinem Projekt mit eingecheckt. Oder du kannst es auf einen bestimmten Agent quasi scopen und sagen, nur wenn mein Co-Pilot die Code-Review macht oder nur wenn Claude einen Feature plant oder oder oder, dann nutze halt irgendwie diese spezifischen Skills. Und das ist was, was ja jetzt gerade auch so ein bisschen noch fehlt eigentlich, das so ein bisschen feiner scopen zu können und das mit einem schönen UI zu machen, das fand ich mal super interessant. War ja auch eine Frage, die ich weiß gar nicht, ob du das, ob du dann im Channel drin bist, Dave, aber die bei uns in dem AI-Team auch so ein bisschen heftiger diskutiert wurde, die letzten zwei Wochen so, wie wir eigentlich die ganzen Skills, die wir so bei Lotum rumliegen haben, so ein bisschen shareable und discoverable halten wollen zwischen den einzelnen Teams. Und da kann ja sowas wie Skill Manager, zumindest vom Pattern her, ja, also selbst wenn wir jetzt nicht vielleicht Jetbriants nutzen, aber die Idee und die Architektur hinten dran ist vielleicht da ein ganz vernünftiger Ansatz.
SPEAKER_01Ja, ich habe nur überlegt, also vielleicht kannst du bei mir da so ein bisschen Licht ins Dunkeln bringen. Ich nutze ein paar Skills und ich merke, die Skills, die ich benutze, die sind oft sehr, sehr, sehr projektspezifisch. Also quasi, wo ich merke, so, hey, okay, an den Produkten, die wir jetzt irgendwie gerade rödeln, so, das ist halt sehr, sehr wichtig, halt in erster Linie halt einfach für das Produkt und zweitens auch teilweise so ein bisschen individuell sogar für mich. Also ich glaube, jeder Def in unserem Team hat auch so ein bisschen so seinen eigenen kleinen individuellen Skill. Und wir haben ja auch so quasi auf Company-Ebene, versuchen wir ja gerade diese ganzen Skills ja auch irgendwie unter Dach und Fach zu bringen. Und da haben wir ja, glaube ich, auch schon mal diskutiert, so, wie sinnvoll ist es überhaupt, quasi so generische Skills irgendwie reinzubringen. Deswegen weiß ich aktuell gar nicht irgendwie, was ich von so einem Marketplace halte oder sowas, wo du dann da die einzelnen Skills irgendwie schauen kannst. Da sagst du da irgendwie nochmal einen genaueren Take von dir.
SPEAKER_02Also wenn man sich, wenn man sich mal anguckt, was sie da gerade anbieten in diesem Repository, ja, kann man auch angucken, github.com slash JetBrain slash Skills ist zum Beispiel sowas hinterlegt wie Best Practices für React oder Best Practices für Postgres oder sowas, ja. Und das ist ja wahrscheinlich relativ allgemeingültig. Oder zumindest erstmal besser zu haben als nicht zu haben in allen Projekten irgendwie. Oder sehr toolspezifische Sachen, sowas wie benutzt du Playwright irgendwie ordentlich und effizient, ja, wo man sagen kann, okay, das könnte vielleicht projektspezifisch dann sein. Oder aber so Sachen wie sehr technisch konkret, wie wollen wir ein Refactoring von Java zu Kotlin zum Beispiel machen? Ja, welche Patterns wollen wir übernehmen, welche wollen wir anders bauen, etc. etc. Ich glaube schon, dass wenn man auf der Ebene unterwegs ist, dass sich das dann schon lohnt, das ein bisschen größer zu sheren. Wenn es natürlich eher so Skills sind, die vielleicht so Knowledge-driven sind, ja. So, wie lösen wir dieses Problem in diesem Produkt? Was ist der Hinter, das Hintergrundwissen hierzu, ja, was ja bei uns auch gerade so ein paar Teams versuchen mit dieser Obsidian-Integration, um so ein bisschen Knowledge-Graft da quasi reinzubringen. Das ist, glaube ich, dann schon eher sehr, sehr projektspezifisch. Aber ich glaube, es gibt schon so technisch allgemeine Skills, die man da gut sharen könnte.
SPEAKER_01Ja, aber da frage ich mich auch so, ne, also gerade so das erste Beispiel, was du gemacht hast, so Best Practices für, weiß ich, View jetzt zum Beispiel oder so, ne? Denke ich mir so, ja, aber das sollte, also traue ich Claude einfach zu, dass mittlerweile so viele Daten in den Trainingssätzen drin ist, dass er das auch hinkriegt, weißt du? Eigentlich, also ohne diesen Skill nochmal irgendwie das explizit hervorzuheben.
SPEAKER_02Das kann ja aber auch ein guter Anlaufpunkt sein, um so ein bisschen deine vielleicht Company-interner Best Practices irgendwie auch noch einfließen zu lassen. Ja, aber ich meine, bei uns kommt ja immer irgendwie dazu, dass wir hier viele verschiedene Teams sind, die doch einen sehr unterschiedlichen Stack haben. Aber das gibt es ja ganz oft auch nicht. Also ganz oft ist ja in der Firma, auch wenn die an verschiedenen Produkten arbeiten, der Stack irgendwie ähnlich oder die Toolchain zumindest gleicher als bei uns. Und dann kann es ja schon Sinn machen, so ein bisschen Learning da irgendwie auch zu teilen. Ja, ja, nee, stimmt, das ist mal liederpunkt. Was noch ein Punkt auf der AI-Release-Liste war, dass sie jetzt die AI-Code-Completion, also diese Tab-Completion, kannst du jetzt auch mit deinen eigenen lokalen Modellen machen. Habe ich auch schon mal probiert, hat eigentlich auch ganz gut funktioniert. Man muss immer immer vorher dran denken, Olama oder sowas bei sich lokal zu starten. Das ist ein bisschen noch Pain, aber vielleicht weiß ich nicht, vielleicht startet ihr alle Olama mittlerweile schon mit dem Rechner mit. I don't know. Und es gibt einfach so ein paar, ja, ich sag mal, Quality-Improvements, was halt mit so einem Update irgendwie kommt. Es ist jetzt irgendwie bessere, einfache Setup von dem JetFrends MCP-Server, den ich nur empfehlen kann, der bei mir einfach Arbeiten immer besser macht. Ich habe gar nicht genau reinguckt, was der alles anbietet, aber einfach so File-Traversal, Refactoring, ja, also alles, wenn dein Agent sowas machen muss, ist es ja voll sinnvoll, die IDI das machen zu lassen, weil die ist halt einfach dafür gebaut. Anstatt dass er da irgendwie in Dateien rumkreppt und Search and Replace macht und keine Ahnung, wenn er sowas an die IDE auslagern kann, cool, wird jetzt noch einfach eingerichtet. Und dann halt super viele so Language-Server-Plugin-Support-Sachen, die halt mitgeliefert werden. View wird jetzt besser supporter, TypeScript haben wir schon genannt, Zwelt 5 ist irgendwie jetzt mit dabei, Astro, Prisma, das wird halt alles einfach so ein bisschen hochgezogen. Und ganz unten in den Release-Notes versteckt, so die Quality of Life Improvements, über die ich mich am meisten gefreut habe, so Drag and Drop von Folder und Pfeilenamen ins Terminal, endlich, so was gefühlt so jedes Terminal da draußen schon kann. Ist jetzt auch bei Jetfiles gelandet. Oder so stupide Sachen wie, hey, wenn du den Settings-Dialog aufmachst, ist er jetzt nicht mehr modal über allem anderen und du kannst deine IDE im Hintergrund noch benutzen. Mindblown so endlich!
SPEAKER_01Endlich! Weißt du das? Aber ja, das ist echt crazy, weil das du sagst so, ich glaube, also actually so, ich glaube, vorgestern oder so ist mir genau das passiert, wo ich in den Settings war und dann wollte ich aber ganz kurz rumtappen und es ging einfach nicht. Und ich dachte, oh mein Gott, warum kann ich das nicht machen oder muss ich immer schließen und das nachschauen und so. Ja, und wohl wollte ich immer hin, oh, ich bin ausgeräumt.
SPEAKER_02Es ist ja auch tatsächlich manchmal so, dass man in die Settings, weiß ich nicht, irgendein Key oder ein Pfad oder irgendwas halt aus der, also wirklich aus der IDE quasi rauskopieren will. Und wenn du dann vorher nicht dran gedacht hast, das zu kopieren und dann jetzt, also das war halt einfach auch so Steinzeitgefühl an der Stelle.
SPEAKER_00Ja, wirklich, wirklich, aber krass.
SPEAKER_02Ich weiß nicht, wie dieses Feature nicht ganz oben in den Release-Notes stehen konnte.
SPEAKER_01Also keine Ahnung. Das ist eigentlich das Wichtige. Allein das hätte schon eine neue Version gerechtfertigt. Sonst nichts anderes, sondern bam, das.
SPEAKER_02Das ist vielleicht auch der Grund, warum sie die Version jetzt früher released haben, als gefühlt sonst in dem Fall, weil gesagt haben, das Feature muss raus. So die Leute da draußen, die warten da drauf. Die warten schon seit Jahrzehnten drauf. Das vielleicht zum JetPrain's Update. Wenn wir schon bei Updates sind und JetPrainets jetzt lokale AI-Modelle oder andere AI-Modelle und das müssen ja gar nicht lokal sein, das ist Open AI Schnittstellen kompatibel sozusagen. Können wir vielleicht auch ganz kurz noch über Gemini sprechen. Wir können auch wirklich nur ganz kurz darüber sprechen, weil das ist gestern released worden, Gemini 3.6.
SPEAKER_01Und man könnte sagen, wenn wir nur kurz drüber sprechen und schnell könnte man sagen, das sind eine Flash-News. Dang! Diese Übergänge.
SPEAKER_00Alter, crazy, sorry.
SPEAKER_02Genau. Phänomenal. Also ja, es sind auch tatsächlich nur die Flash-Modelle. Also Gemini 3.6 wurde jetzt in Flash und Flash Light und Flash-Cyber vorgestellt. Meine erste Reaktion darauf war so, sie haben irgendwie vergessen, 3.5 Pro zu releasen. Seit einem halben Jahr oder so, nicht ganz einem halben Jahr, seit Monaten ist Gemini 3.5 Pro angekündigt und es kommt als nicht. Und jetzt ist schon 3.1, oder? Ja, 3. Pro. Und jetzt ist hier 3.5 Flash und auf X teaseln sie schon, dass sie mit dem Pre-Training für Gemini 4 irgendwie gerade am rumwerkeln sind und so. Und ich denke mir, was ist mit, weiß ich nicht, 3.5 sitzt irgendwo bei denen so in der Ecke und heult und ist irgendwie beleidigt, dass es nicht released wurde. Anyway, also 3-6 Flash und Flash Light. Ähm, Hauptfokus in diesem Point-Release ist so ein bisschen die Effizienz, also mit weniger Tokens und schnelleren Tokens irgendwie die Aufgabe zu bewerkstelligen können. Und äh, Etienne hat bei uns im Slack was ganz Interessantes gepostet, nämlich von Artificial Analysis AI, das ist ja so eine Benchmarking-Plattform. Die haben ein Ranking nicht nur über Kosten und Geschwindigkeit, kann man sie auch alles angucken, aber ein ganz interessantes Ranking, wo sie im Prinzip Preis versus Ergebnis anlegen. Also, wenn du jedem dieser Modelle denselben Task gibst, wie viele Tokens verbrennen die im Prinzip, um das zu lösen? Ja. Und da ist im Prinzip Gemini auf Platz 10. Also die obersten Modelle sind die teuersten sozusagen. Ganz oben ist Cloud Fable 5 mit 2,7 Dollar, um den Task abzuschließen. Ja. Also wir haben da so eine Task-Suite, kann man sich mal angucken, aber es geht halt darum, ne? Vergleichbare Arbeit über alle Modelle hinweg. So, 2,75, dann kommt Opus mit 1,8 Dollar, dann Sonnet mit 1,5 Dollar, dann kommt GPT mit ungefähr einem Dollar und Gwen mit auch ungefähr einem Dollar. Und auf Platz 10 kommt dann Gemini 3.6 Flash mit 50 Cent. Also es ist schon eine spürbare Differenz.
SPEAKER_01Boah, ich hätte das, also das Ranking hätte ich aber ganz anders aufgezogen. Also ich hätte das irgendwie so nach Kosteneffizienz platziert und dann halt, also Gemini auf den ersten Platz so gesetzt, wenn es wirklich das ist.
SPEAKER_02Naja, also es ist ja auch nicht das erste, weil es gibt noch, ne, wenn du dann noch viel kleinere Modelle, die quasi noch viel schneller sind. Also die Liste ist relativ lang. Was in der Liste natürlich dann wieder nicht auftaucht, ist so die Qualität von dem Ergebnis. Das wäre ja quasi die dritte Dimension, die ist dann wieder im Ranking ein bisschen schwieriger, weil ja auch immer so ein bisschen subjektiver. Aber gerade für Coding-Tasks ist es ja vielleicht okay zu sagen, ist diese Aufgabe halt irgendwie auch completed.
SPEAKER_01Genau, also finde ich bei dem Ranking sogar eigentlich relevant. Also weißt du, so completed oder nicht, also weißt du, ja oder nein. So, und dann, wenn kommt schon.
SPEAKER_02Also ich glaube, das ist schon drin und das ist, glaube ich, wenn ich das so sehe, auch der Grund, warum Gemini 3, 6 Flashlight nicht drin ist, weil es wahrscheinlich die Aufgabe nicht erfüllt hat. Ah, okay, dann haben wir es doch. Okay, dann ist ja auch fair, weil es ist ja ein super kleines Modell. So, ja, und super schnell. Wir geben das irgendwie mit 350 Tokens die Sekunde an und dann hat es halt einfach einen anderen Fokus. Du willst halt, ich weiß nicht, schnelle Klassifizierung oder sowas damit machen. Aber wir wollten ja nur ganz kurz drüber sprechen.
SPEAKER_00Ah, so scheiße, schon wieder fünf Minuten um.
SPEAKER_02Ja, kann man sich mal angucken, je nachdem, wie gesagt, was für Tasks man so hat, lohnt sich das ja mal durchaus im Vergleich zu Entropic oder zu OpenAI mal drüber zu sprechen. Und, wenn wir schon bei OpenAI sind, wir müssen einen Blogpost erwähnen, der bei uns, ich weiß nicht, humoristisch die Runde gemacht hat. Ich finde es ehrlicherweise ein bisschen schwierig. Also sowohl inhaltlich als auch vom Timing, aber da kommen wir gleich drauf. Am Anfang vor ein paar Wochen hat John Gruber einen Artikel verfasst, in dem er sich so ein bisschen darüber echauffiert, dass die Claude-App eine Elektron-App ist. Und ich, da gibt es ja sehr polarisierende Meinungen zu, die so sagen, dieses Elektron, das gehört einfach verbrannt, angezündet und weg damit so. Und diese Meinung kann man haben oder auch nicht, aber das harte, also im Tonfall hart, in der Formulierung halt leider auch sehr lustig irgendwie. Vorwurf, den er da halt irgendwie diesen Blockfors macht, wir verlinken den auch, ist gegenüber Felix Rieseberg, der bei Entropic Claude, also die Cloud App verantwortet und halt eine sehr lange Elektron-Vergangenheit quasi hat. Und die Sätze, die er da so bringt, sind so, it's like wondering why all the screws in a building were hammered into the wall. And then finding out that the guy who oversaw construction founded and owns the world's biggest hammer manufacturer. Also er regt sich im Prinzip darüber auf, dass irgendwie alle, also diese ganzen Schrauben falsch bedient worden sind, sich quasi nicht nativ verhalten, nur weil der Typ, der sie quasi benutzt, hier so ein Hammermensch ist und Felix Riesenberg nun mal A-Electron früher mit verantwortet hat, dann bei Notion und Slack quasi dafür verantwortlich war, deren Apps quasi auf Elektron zu bringen, zu optimieren, wie auch immer, und jetzt halt bei Cloud gelandet ist und da genau dasselbe macht. Und der letzte Satz zu diesem Blogpost, und dann kommen wir gleich zum Übergang, aber man muss diesen letzten Satz halt auch nochmal vorlesen. Finding out that the one guy who is a senior Electron Maintainer, has led the Teams for the Desktops-Clients of Slack, Notion and Now Cloud is like discovering that there was one guy whose family business was a distillery, who helped the Titanic, piloted the Hindenburg, and then served as Air Traffic Controller for Emilia Ehrhart. Also im Prinzip macht er ihn so für eine Katastrophe nach der anderen verantwortlich. Und man muss hier so ein bisschen von der persönlichen Ebene vielleicht weg, aber es ist mega schrieb. Ja, also wie gesagt, auf der sprachlich-humoristischen Ebene funktioniert das halt einfach auch super gut. Warum dieser Artikel so unglücklich ist, ist nicht nur, wie gesagt, weil es vielleicht ein bisschen zu persönlich ist, sondern weil halt einfach auch, ich glaube, ein paar Tage später, weil in dem Artikel wird auch erwähnt, so, hey, OpenAI, die machen das richtig, die haben eine native App und sowas alles. Und dann kam ja JetGPT Work raus und jetzt haben sie halt auch eine Elektron-App. Und der Artikel ist halt irgendwie hinfällig damit. Und gefühlt ist so der Trend zu Elektron wird in den letzten paar Monaten immer stärker. Wir haben ja vor ein paar Wochen auch über Dino Desktop gesprochen, die jetzt auch sowas Elektron-Ähnliches anbieten. Und jetzt machen wir den Kreis zu. Vercel macht nämlich jetzt dasselbe, Dave, nicht wahr?
SPEAKER_01Ja, genau. Vercel hat nämlich angekündigt, die machen jetzt ein Vercel Native SDK, was natürlich sehr verwunderlich ist, denn wofür kennt man Vercel eigentlich? Die sind ja so komplett, also das ist eigentlich die Webmacht, so muss man sagen. Also hier allein mit hier Next.js, auch super viel Webhosting, Cloud etc. und sowas alles, dafür sind die ja primär bekannt und jetzt sagen die, ja, wir gehen jetzt auch auf Native und haben halt dieses Native SDK angekündigt. Und irgendwie, also schon, also ein paar Dinge, ich habe mal so grob über die Seite geschaut und fand da ein paar Dinge interessant. Zum einen der Text-Stack, alles sehr, also im Frontend sehr deklarativ, einfach mit Markup-Dateien und du kannst auch TypeScript benutzen. Eine Programmiersprache, die wir jetzt in Anführungszeichen totgeglaubt haben, aber die jetzt ihr Comeback dadurch feiert, nämlich SIG. Sig, Bann nutzt kein SIG mehr, aber jetzt Native SDK von Versell wird SIG wieder benutzt. In der 0.16 Version, finde ich auch interessant. Also die haben ja immer noch keinen Major-Release, also keine 1.0 Version.
SPEAKER_02Fand ich interessant. Nur als, also nur eine Verständnishalber, ne? Die nutzen SIG für das Ding, aber du kannst auch quasi dann deine Apps in SIG, also deine Desktop-Apps in SIG bauen.
SPEAKER_01Ja, genau, also ich glaube, diese Engine beruht auf SIG, damit es halt super schnell und performant ist. Genau, genau. Genau. Und was ich halt auch interessant fand, nämlich Elektron, Elektron packte ja so ein Chromium-Ding immer so komplett rein und deswegen sind diese Elektron-Apps ja auch mal riesig gefühlt. Und sie packen dir halt auch ein Node mit rein. Also ist halt beides halber drin. Ja, stimmt beides, genau. Chromium und Node. Genau, ist da komplett drin.
SPEAKER_02Zwei Projekte, die für Effizienz bekannt sind.
SPEAKER_01Exakt. Und es ist, die haben gesagt, wir haben keinen Browser, keine Web-View und also keine Kompromisse, sagen sie. Denn es ist wirklich alles nativ dort. Ich glaube, wir haben ein Produkt, was man hier auch erwähnen könnte, ist Tauri. Tauri, die nutzt ja, glaube ich, wirklich eine WebView an der Stelle. Und das macht, aber Versell mit dem Native SDK nicht. Also das ist wirklich alles komplett native und das ist alles wirklich so immer explizit im OS-Fenster alles genau das.
SPEAKER_02Das ist dann im Prinzip mehr so wie React Native das sozusagen macht, die quasi so deklarative Sprache nutzen, um das dann aber in native Elemente umzubauen.
SPEAKER_01Genau, genau, genau. Ich glaube, das ist so deren Ansatz. Genau. Und was sie natürlich auch gesagt haben, und das ist natürlich jetzt im AI-Zeitalter relevant, die sagen auf ihrer Seite, Build to be written by AI-Agents. Und das fand ich eigentlich ganz interessant, also weil die auch super viel drumherum gebaut haben. Und zwar haben die super viele Möglichkeiten, halt so irgendwie Snapshots irgendwie zu machen, irgendwie Input zu lesen, Screenshots zu machen und sowas. Das heißt, die wissen auch dann real, wie das aussieht und haben dann auch direkt mitgeliefert dazu, wenn du dieses Native SDK benutzt, einmal Skills, die dann perfekt darauf ausgelegt sind, so wie nutze ich das dann wirklich als Agent optimal. Und die haben auch gesagt, die haben ein Ewel-Harnes drumherum, der dann immer dafür sorgt, dass halt, egal was du machst, also ein bisschen so Determinismus reinbringt. Das heißt, am Ende so, hey, es soll alles schick und smooth und schnell und sowas aussehen. Und das halt eigentlich immer so perfekt mit dann irgendwelchen Checkups jedes Mal durchlaufen, so ist das dem Standard von unserem Native SDK immer noch entsprechend oder muss dann nochmal eine Runde gedreht werden? Und das finde ich dann irgendwie ganz gut, dass man da wirklich so einen sehr, sehr guten, ich sag mal, LLM-Richter hat, der sagt, so, hey, das, was jetzt am Ende produziert wird, ist wirklich gut. Von daher sehr interessanter Ansatz und ich bin auch gespannt, was damit jetzt auch noch alles gemacht wird.
SPEAKER_02Haben sie irgendwo in diesem Announcement angekündigt oder so ein bisschen Kontext gegeben, warum? Also, weißt du, meistens veröffentlichen ja so Firmen Tooling, weil sie selber da halt auch irgendwie ein Need für haben und dann halt gedacht haben, naja, da könnten auch andere irgendwie von profitieren, sowas ja, weiß ich nicht, bei React von Facebook und so ähnlich auch. Und ich frage mich, wo baut oder braucht Mercel so viele Desktop-Apps, als dass sie da quasi Tooling für gebaut haben? Oder haben sie das halt wirklich nur nach außen gebaut für alle anderen und einfach so ihren Footprint quasi zu verbessern?
SPEAKER_01Ja, also ich, also ich habe dazu nichts gelesen, ich bin auch nur auf dieser Native SDK-Seite. So, ich weiß nicht, ob die nochmal irgendwie so Blogposts veröffentlicht haben. Könnte man jetzt im Nachgang nochmal nachschauen. Aber ich vermute eher so Zweiteres tatsächlich. Also irgendwie scheint ja auch dieser Need jetzt nochmal da zu sein. Wir sehen ja mit diesen Electron-Apps, ne, irgendwie das geht ja durch die Decke und irgendwie so, hey, okay, irgendwie Websachen, die man halt für Desktop irgendwie importiert, das scheint jetzt irgendwie so ein Ding zu sein, ne? Und das halt mit AI halt immer mehr und mehr gemacht wird jetzt. Das heißt, der Need im Markt ist da, wir wollen uns da auch positionieren und wir haben ja eine sehr, sehr gute Infrastruktur. So ein Native-Import kriegen wir dann auch easy hin. Ich schätze mal, das war dann irgendwie die Schlussfolgerung. Aber ja, wäre natürlich auch interessant, da nochmal tiefer drauf einzugehen, was die Beweggründe waren. Da kommen wir sogar vielleicht noch einen halben Schritt zurück zu diesem Skills-Thema machen von eben.
SPEAKER_02Wir bauen ja auch, wenn wir Agentic bauen, meistens so Websachen damit. Also entweder Web-Frontend oder Web-Server-Zeug. Und Benni und ich haben vor ein paar Wochen mal so Prototypen gebaut von Native Apps, also wirklich so Swift, Native Mac OS Apps. Und da hat zum Beispiel der, da gab es einen Skill, der die Apple Human Interface Guidelines quasi mitbringt, um quasi zu erklären, wie sollten Buttons aussehen, was sind so die Größen, wo sollten deine Targets sein, was sind Abstände, die sinnvoll sind, wie ist Whitespace zu benutzen und bla. Und das hat ehrlicherweise einen massiven Unterschied gemacht, wie, also nicht vom Funktionalen, das hat er schon hingekriegt, weil Zwölft ist ja sauber zu schreiben, ja. Aber wie diese Komponenten und die Fenster, die ihr da so gebaut habt, wie die dann ausgesehen haben, ja, das war halt schon krass. Und da, da schließt so ein bisschen der Kreis, aber ich glaube schon, es gibt so Skills, die können da coole Lücken schließen. Und gleichzeitig sehen wir, dass wahrscheinlich, wenn man eben mehr Web- und deklarative Sprachen da irgendwie reinbringt, auch so Desktops-Apps halt irgendwie einfacher zu bauen, sind von LLMs, weil sie davon einfach mehr kennen.
SPEAKER_01Ja. Jetzt wahrscheinlich, aber es ist in diesen Guidelines von Apple nicht sehr viel einfach auf Accessibility auch ausgelegt, so, dass halt dadurch vieles irgendwie schon klarer gemacht wird. Ja, das kriegst du quasi ja dann, also vor free.
SPEAKER_02Ich sage ja immer, das ist ja im Web auch so, ne? Wenn du ein ordentliches Interface baust, kommt eigentlich Accessibility for free mit. Und wenn du großen Wert auf Accessibility legst, kommt eigentlich auch immer ein ordentliches Interface daraus. Es ist sehr schwierig, wenn man das richtig macht, die zu trennen. Also, weißt du, wenn du ein ordentlich semantisches Interface baust, kannst du das gar nicht unaccessible machen.
SPEAKER_01Wollte ich gerade sagen, ja. Weil wenn, also wenn du die User Experience einfach geil gestaltest, dann ist es für jeden geil. Und eigentlich, also Accessibility ist ja auch so, also jeder hat irgendeinen Vorteil dadurch. Stimmt schon.
SPEAKER_02Yes. Dann haben wir noch ein kleines Thema zum Abschluss, zu dem ich keinen passenden Übergang gefunden habe, also rede ich einfach drauf los. Let's go. Und zwar von unseren Freunden bei CultRepo, die haben wieder eine neue Dokumentation veröffentlicht. Und ich muss sagen, ich feiere diese Dokus immer so ein bisschen, weil es mir als Developer immer so ein bisschen ein Gefühl gibt, so ich bin im Mainstream. Da gibt es Leute, die beschäftigen sich mit so ähnlichen Fragen wie ich. Und es ist so eine gefühlte Repräsentation. Fand ich irgendwie ganz cool. Und wie bei vielen so Dokus blicken hinter die Kulisse, man merkt halt auch, dass die Leute, die da irgendwie involviert sind und am Ende des Tages ja Großes geleistet haben, aber trotzdem halt irgendwie auch ganz normale Leute sind, ja, so wie du und ich, die halt irgendwie so ein, die hatten so ein Problem auf Arbeit, was sie halt irgendwie lösen mussten und da muss halt irgendwie was für her. Und dann haben sie auf einmal, weiß ich nicht, was in den anderen Dokus war, dann haben sie halt auf einmal irgendwie React gebaut. Oder View oder keine Ahnung was. Und die Doku, die jetzt veröffentlicht wurde, geht um Java. Und jetzt werden wahrscheinlich die Jüngerin da draußen sagen, ah, Java, da habe ich ja irgendwie so gar nichts mit am Hut. Und ich muss auch sagen, ich musste in meinem Leben nie beruflich Java schreiben. Ich habe das mal in der Schule so ein bisschen gemacht und bla. Aber schaut euch trotzdem diese Doku an. Weil man sieht einfach, wie so Java sich durch die letzten Jahrzehnte im Prinzip zieht und was es halt auch für einen Impact auf Ökosysteme links und rechts davon gehabt hat. Also die Geschichte fängt super früh an mit diesem so Ride Once, Run Forever und Anywhere und so, was ja heute irgendwie auch noch so eine stehende Aufgabe ist und gefühlt ein ungelöstes Problem. Sie sprechen so über frühe Browserentwicklungen und wie so Java-Applets da reingekommen sind und warum Interaktivität und mehr komplexe Apps halt das Web eigentlich erst so richtig beschleunigt haben. Sie sprechen darüber, was gutes Sprachdesign ausmacht und warum sie Java als so die Sprache für die arbeitenden Entwicklerinnen quasi bezeichnet haben, also die einfach wirklich was, was fertig kriegen wollen. Das ist irgendwie, sie sagen selber so, es ist keine intellektuell ultra anspruchsvolle Sprache, aber sie ist halt gemacht, um so Getting Shit Done irgendwie hinzukriegen. Und das ist ja auch so alles irgendwie in Entscheidungen. Und dann geht es um den, wie Microsoft in den 90ern und 2000ern halt irgendwie aufgetreten war mit ihrer mit ihrer Kultur von, ja, wir übernehmen alles oder machen alles platt, was uns irgendwie gefährlich werden könnte, links und rechts, und gar nicht so open Source-freundlich, wie sie heute irgendwie sind. Also ich glaube, da ist super viel dabei. Und auch die IT-Welt und Geschichte ist mittlerweile alt genug, als dass man sagen kann, sie wiederholt sich halt stellenweise. So, und man kann da wirklich was draus lernen. Und da geht es irgendwie darum, wie dann diese ganzen modernen Frameworks irgendwie entstanden sind und warum Sprachen wie Scala und Kotlin halt so links und rechts von Java entstehen konnten und welche Lücke sie da füllen oder vielleicht auch nicht. Super, super interessant. Und wie immer bei Cultrapo schaffen sie es halt auch, alle diese Leute, die da seit Jahrzehnten irgendwie involviert sind, vor die Kamera zu kriegen und so deren Takes dafür mal mitzunehmen. Und das ist, ist auch, glaube ich, eine längere, dieses Mal, ich mal kurz nachgucken. Über eine Stunde, 75 Minuten. Aber ich habe gestern Abend mal die Hälfte davon geguckt. Nee, also die zweite Hälfte, vielleicht die andere habe ich vorstellen angefangen. Ich kann das nur empfehlen. Und wie gesagt, ich bin kein Java-Mensch, aber selbst für mich war es irgendwie super cool.
SPEAKER_01Du hast du hast auf jeden Fall mein Interesse geweckt. Denn, also, kleiner Funfact über mich, Java war tatsächlich die erste Sprache, die ich gelernt habe. Damals, ich glaube, ich war 15 oder so, 14, 15 oder so. Und ich hatte, glaube ich, mein Schülerpraktikum auch in einem IT-Unternehmen und da habe ich dann auch in Java entwickelt. Und ich muss sagen, also irgendwie, Java hat schon einen speziellen Platz in meinem Herzen so, weil ich also viele Konzepte so richtig verstanden habe, weißt du, so die erste Schleife mit Java geschrieben, die erste Funktion, Objektorientierung verstanden, so was es ist als Konzept und so. Ich finde Java macht das auch irgendwie sehr schön. Und deswegen, also, also ich bin hooked, ich werde mir das nochmal anschauen. Ich finde das ganz nostalgisch gerade, Jan.
SPEAKER_02Ja, und wie gesagt, selbst wenn man diesen Bezug nicht hat, man sieht es halt, oder? Oder wenn man den Bezug hat, so wie du, öffne das vielleicht auch nochmal den Blick und sagt, okay, also wieso ist es halt so passiert, wie es irgendwie passiert ist am Ende des Tages. Megaschön. Wir verlinken das, packen das hier in die Shownotes, könnt ihr euch das alle mal anschauen. Das ist gut investierte Zeit. Let's go. Und damit sind wir schon durch. Und Dave hat kurz vor der Aufnahme gesagt, das wird eine sehr kurze Folge heute. Alle sind im Urlaub, wir haben nicht so viele Sachen, über die wir reden müssen. Aber es ist halt, es sind doch immer 45 Minuten. Also egal, wie wir in diese Aufnahmen reingehen, das ist immer dasselbe.
SPEAKER_01Jan, ich muss dir aber kurz korrigieren. Ich habe nicht gesagt, das wird eine kurze Folge. Ich glaube, das wird die kürzeste Folge, die wir jemals aufgenommen haben. Auch das war falsch. Fake. Ja, wunderbar. Haben wir noch Housekeeping zu erledigen, Jan? Ich habe das nicht auf dem Schirm. Du bist jemand, der hat das immer super stark auf dem Schirm.
SPEAKER_02Wir haben tatsächlich keine konkreten Meetups, die wir gerade ankündigen können. Wir planen das nächste Barbecue, also es wird auch wieder eins geben, da können wir alle schon mal beruhigen. Wahrscheinlich eher Richtung Ende August oder Anfang, Mitte September, müssen wir terminlich mal schauen. Es gibt immer noch ein paar Tickets für die Programmierkon. Wir haben, ich glaube, jetzt, oder zumindest wenn die Folge rauskommt, sollten auch alle Speaker final veröffentlicht sein. So, wie es da geht. Es sind noch nicht alle Talks da. Das hängt so ein bisschen mit dem AI-Thema natürlich zusammen. Man kann nicht alles schon in der Welt fünf Monate im Voraus festlegen. Aber wir arbeiten dran. Also sichert euch die letzten Tickets, dann könnt ihr Dave und mich hier auch in der Saline besuchen. Und anfassen. Also Jan zumindest. Okay. Das habe ich jetzt entschieden. Wunderbar. Ja, Umarmung gibt es am Eingang. Let's go. So, damit tausend Dank für die Zeit, Dave. Tausend Dank fürs Zuhören alle da draußen. Wenn ihr Fragen, Anmerkungen, Kritik, Rückmeldungen, irgendwas habt, dann immer gerne an feedback.programmier.bar oder ihr hinterlasst uns Ratings, Review, Kommentare auf allen gängigen Plattformen, wo ihr das hier gerade hört oder seht. Wir lesen alles fleißig mit. Ansonsten bis dann, wir sehen uns nächste Woche wieder. Ciao, ciao.
SPEAKER_01Vielen Dank. Tschüssi.