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Social-Media-Blockaden lösen mit Embodiment

August 12, 2021 Fabio Sandmeier, Rahel Ryatt
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Social-Media-Blockaden lösen mit Embodiment
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Social-Media-Strategien sind wichtig, aber nicht alles. Es soll Spass machen! Mit Embodiment-Coach Rahel Ryatt spreche ich über die Ängste und Blockaden von Selbständigen auf Social Media - und wie man sie angeht.

Rahel Ryatt-Marthy ist Social-Media-Spezialistin und verbindet dieses Wissen mit ihrer Yoga-Ausbildung und Embodiment. Embodiment bedeutet in etwa, dass man nicht nur mit dem Kopf entscheiden, sondern auf den Körper hören soll.

Daraus entstehen persönliche Coachings, die Selbständigen helfen, auf Social Media natürlich aufzutreten und langfristig guten Content zu generieren.

Wie hilft Embodiment beim Umgang mit Social-Media-Blockaden?
Unser Nervensystem reagiert in Gefahrensituationen mit drei Standard-Reaktionen: Flüchten, kämpfen oder sich tot stellen. Entsprechend reagieren wir, wenn wir Angst haben, auf Social Media etwas zu posten. Rahels Tipps:

  1. Der Angst ihren Raum geben und auf die Gefühle hören. 
  2. Neue, positive Erfahrungen mit Social Media machen, sodass neue Verknüpfungen entstehen.

Wie generiert man Content-Ideen?
Es hilft, wenn man sich Inhalts-Kategorien zurecht legt und sich stets überlegt, welchen Mehrwert man für seine Zielgruppe schaffen möchte. Will ich sie inspirieren, zum Lachen oder zum Denken anregen? Rahel meditiert täglich und fragt sich, wie sie heute für ihr Umfeld nützlich sein kann.

Welche Denkweise hilft gegen das Impostor Syndrome?
Kennt Ihr die Angst, zu wenig kompetent in Eurem Thema zu sein? Ihr seid damit nicht alleine. Das geht viele Expertinnen und Experten so. Auf Deutsch nennt es sich das Hochstapler-Syndrom. Hier helfen zwei Gedanken:

  1. Man muss nicht alles zum Thema wissen, um anderen helfen zu können. Es genügt, mehr zu wissen als die Zielgruppe.
  2. Man braucht kein Zertifikat, um etwas sagen zu dürfen. Diese kann man sich leicht holen. Viel wichtiger ist die Erfahrung.

Warum soll ich als Selbständige*r auf Social Media auch Privates preisgeben?
Weil es hilft, Vertrauen aufzubauen und seine Werte zu kommunizieren. Zudem hebt Ihr Euch von der Konkurrenz ab, wenn Ihr eine (vielleicht überraschende) private Seite von Euch zeigt.

Schrecke ich keine Kundschaft ab, wenn ich Privates teile?
Ein Profil darf und soll Ecken und Kanten haben. Man schreckt gewisse Leute ab, bindet andere aber umso stärker an sich. Das Lieblingszitat dazu von Rahel Ryatt: “Das Ziel von Marketing ist es, 95% der Leute abzuschrecken”

Welche grundlegende Gedanken zur Social-Media-Strategie Strategie sind wichtig?
Rahel Ryatt empfiehlt, sich die folgenden Fragen zu stellen:

  • Was will ich überhaupt?
  • Wen will ich ansprechen?
  • Was sind meine Themen?
  • Was ist meine Message?

Dann ist es aber wichtig, loszulassen und seinem Bauchgefühl zu folgen. Regelmässigkeit ist zwar wichtig, man darf sich aber nicht dazu zwingen.

Das Zitat zur Folge:
“If the race is long, speed doesn’t matter.”
So lautet die Antwort des Gastro-Unternehmers Rolf Hiltl auf die Frage, welchen Rat er seinem 20-jährigen Selbst heute geben würde.

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Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur

Was ist einfacher: Für eine Firma oder als Selbständige*r Social Media betreiben?
Personenmarke aufbauen, indem man auf Social Media auch Privat von sich Preis gibt.
Das Ziel von Marketing ist es, 95% der Leute abzuschrecken
Sehen wir auf Social Media eine Scheinwelt?
Weshalb Gegensätze eine Personenmarke spannend machen
Ihre Story: Inspiriert aus Indien und der Yoga-Lehre, kombiniert es mit Social Media resp. Business Coaching
Was ist Embodiment?
Was hilft beim Impostor Syndrome?
Wichtig bei der Zielgruppen-Definition: Sie müssen den Erfolg wollen.
Social Media soll Spass machen. Nur so ist man langfristig damit erfolgreich.
Wie generiert man Content-Ideen?