Insurance Monday: Digitalisierung & Versicherung

Altersvorsorge im Wandel: Chancen und Risiken für Versicherer – Insights von Patrick Dahmen

Insurance Monday / Patrick Dahmen Episode 163

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In der heutigen Folge widmen wir uns dem aktuellen Thema Altersvorsorge und der laufenden Reform des Altersvorsorgegesetzes, das gerade für viele Schlagzeilen sorgt. Unser Gastgeber Herbert Jansky begrüßt dazu den Branchenexperten Patrick Dahmen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie die Deutschen zum Thema Altersvorsorge stehen, warum Unsicherheit und Aufklärungsbedarf so groß sind und welche Auswirkungen die Reformen für Verbraucher und Versicherer haben könnten.

Patrick Dahmen, ehemaliger Vorstand in Spitzenpositionen bei AXA und HDI sowie heutiger Unternehmensberater, teilt exklusive Einblicke aus einer aktuellen Studie, die das Investitionsverhalten, die Erwartungen und Wünsche der Deutschen in Sachen Altersvorsorge beleuchtet. Wir erfahren, welche Rolle Banken, Versicherer, Neobroker und digitale Beratung heute spielen, warum das Vertrauen in Banken besonders groß ist und was Versicherer jetzt unternehmen müssen, um relevant zu bleiben.

Freut euch auf praxisnahe Empfehlungen, lebhafte Diskussionen über Digitalisierung, KI in der Beratung und den „Wake-up Call“ für die Versicherungsbranche. Diese Folge ist ein Muss für alle, die sich für die Zukunft der Altersvorsorge interessieren!

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Patrick Dahmen [00:00:00]:
Hallo und herzlich willkommen zum Insurance Monday Podcast. Kleingedrucktes aus der Finanz und Versicherungswelt, Dein Podcast mit spannenden Insights und exklusiven Gästen aus der traditionellen und digitalen Finanzwelt.

Herbert Jansky [00:00:26]:
Servus und ein herzliches Willkommen im Insurance Monday Podcast Studio. Kurz vor Ostern war es in allen Medien Union und SPD haben sich auf ein Nachfolgemodell für die Riester Rente geeinigt. Privat fürs Alter vorzusorgen, soll damit künftig sich noch mehr lohnen. Hinzu kommt, dass 80 Prozent der Deutschen Altersvorsorge ist mein wichtigstes Sparziel. Doch gleichzeitig herrscht eine enorme Verunsicherung. Jeder Zweite sorgt sich vor Altersarmut und weniger als die Hälfte fühlen sich wirklich gut informiert. Was bedeutet diese Kombination für die Verbraucher, aber auch für die Versicherer? Darüber spreche ich heute mit einem richtigen Branchenexperten. Patrick Dahmen.

Herbert Jansky [00:01:15]:
Hallo Patrick, schön, dass du da bist.

Patrick Dahmen [00:01:18]:
Hallo Herbert, vielen Dank für die Einladung und vielen Dank auch für die Anmoderation.

Herbert Jansky [00:01:21]:
Patrick für diejenigen, die dich vielleicht nicht kennen, ich glaube ehrlich gesagt, das sind wenige unserer Zuhörer, aber stell dich doch mal kurz vor.

Patrick Dahmen [00:01:30]:
Ja, sehr gerne. Ich sage immer, ich bin ein Kind der Versicherungswirtschaft. Ich habe die ersten 20 Jahre im AXA Konzern schwerpunktmäßig in Köln gearbeitet, war da im Finanzbereich tätig, war lange Jahre Finanzvorstand, Lebensversicherungsvorstand, bin dann zum HDI gewechselt, dort die Verantwortung als CEO für die Lebensversicherung gehabt. Da haben wir uns ja auch kennengelernt. Herbert, falls du dich erinnerst. Und bin jetzt danach seit vier Jahren selbstständig, habe eine eigene Unternehmensberatung, die sich auf die Beratung von Versicherungsunternehmen im DACH Raum konzentriert.

Herbert Jansky [00:02:04]:
Danke dir, lieber Patrick. Und ich vermute mal, du weißt, was jetzt passiert. Jetzt kommen nämlich die schnellen Fünf. Ich hoffe, du bist ein fleißiger Zuhörer unseres Podcasts, Podcasts. Insofern steige ich jetzt in die schnellen FünF ein. Entweder oder Fahrrad oder spazieren?

Patrick Dahmen [00:02:22]:
Oh, eigentlich beides. Ich gehe super gerne spazieren und spazieren ist ja so ähnlich wie wandern. Fahr aber auch gern Fahrrad. Wenn ich jetzt wählen muss, dann sage

Herbert Jansky [00:02:32]:
Spazieren und wandern annähernd. Wir nähern uns weiter. Gipfel besteigen oder braun werden. Beim Strandurlaub am Meer dann definitiv Gipfel

Patrick Dahmen [00:02:47]:
besteigen, also am Strand liegen.

Herbert Jansky [00:02:48]:
Da langweile ich mich nach 20 Minuten Vorstand oder Selbstständigkeit?

Patrick Dahmen [00:02:55]:
Oh, das ist gemein, da muss ich ausweichen. Ich war super gerne Vorstand und bin ja super gerne selbstständig. Insofern sage ich da mal so sowohl

Herbert Jansky [00:03:05]:
als auch Kooperation oder lieber alles selber machen?

Patrick Dahmen [00:03:09]:
Also in der heutigen Zeit, die so komplex ist, habe ich beste Erfahrungen gemacht mit Kooperationen. Wir arbeiten zusammen mit verschiedenen Unternehmen, zum Beispiel auch mit PIG aus Asien. Da haben wir viele Lernerfahrungen, die ich so alleine nie hätte generieren können.

Herbert Jansky [00:03:26]:
Jetzt eine kleine Überleitung in unser heutiges Lieber in ETF investieren oder in ein Versicherungsprodukt?

Patrick Dahmen [00:03:35]:
Das schließt sich ja überhaupt nicht aus. Wir haben Versicherungsprodukte, wo es eine ganze Menge von ETF Fonds gibt und Kunden, die sehr kostenbewusst sind, sollten das machen. Es gibt aber genauso Kunden, die bestimmte Präferenzen haben für Anlagestile und die sollen in Fonds investieren, die diesen Anlagestil verfolgen oder gar in illiquid Assets investieren, in Fonds Strukturen. Also das würde ich nicht ausschließen.

Herbert Jansky [00:04:02]:
Wunderbar, danke dir. Lass uns auf eure Studie zurückkommen. Ich habe es in der Einleitung schon ein paar Zahlen auch umrissen, die ich aus eurer Studie tatsächlich habe. Was war die Motivation für die Studie?

Patrick Dahmen [00:04:16]:
Wir wollten verstehen, wie stark das Thema Altersvorsorge die Menschen in Deutschland beschäftigt, was deren Sorgen sind. Ist es ein relevantes Ziel? Was wird unter Altersvorsorge verstanden und welche Bedeutung hat das Thema digitale Altersvorsorge? Also die Fähigkeit, über Apps oder Website Altersvorsorgeprodukte abzuschließen in Zeiten, wo es Neobroker gibt, die ja sehr vehement in den Markt gehen. Und da war die Wie ist die Einstellung der Deutschen? Und dann ganz aktuell Wie ist die Einstellung der Deutschen zu den neuen Altersvorsorge Reformgesetzprodukten, die ja gerade im Bundestag beraten werden?

Herbert Jansky [00:04:57]:
Genau, die Koalition hat sich ja gerade darauf geeinigt, auf die Eckpunkte. Insofern ist es umso spannender für uns heute darüber zu sprechen, wenn wir nochmal auf die Studie zurückkommen. Wie repräsentativ ist das Ganze? Wer hat daran teilgenommen?

Patrick Dahmen [00:05:14]:
Also wir haben es zusammen mit einem Meinungsforschungsinstitut Nordlight gemacht. Das ist eine gemeinsame Studie von Valytics und Nordlight. Und Nordlight hat abgesichert dass es eine statistisch relevante Menge interviewt worden. Es sind Interviews geführt worden, online Interviews, online Befragungen von 15 Minuten mit 2000 Finanzentscheidern im Alter von 18 bis 60 Jahren und wir haben statistisch relevante und signifikante Aussagen aus der Studie ableiten können.

Herbert Jansky [00:05:44]:
Wunderbar. Dann lass uns mal einsteigen. Was waren die Ergebnisse, die dich am meisten überrascht haben? Ich meine, du bist der ewige Markt und eigentlich, also du sagst, ein Kind der Versicherung hat dich irgendwas überrascht in der Studie?

Patrick Dahmen [00:05:59]:
Naja, sagen wir mal so, ich bin Kind der Versicherung und mein Herz schlägt für die Versicherung. Und bei der Frage an, was der präferierte Anbieter ist für ein altes Vorsorgeprodukt, haben über alle Durchführungswege und Produkte unsere Kunden bzw. Unsere Befragten gesagt, Banken. Banken haben klar gewonnen und haben die vorhandenen in allen Durchführungswegen, was das Thema Altersvorsorge angeht. Insofern war mir schon das für mich ein Eye Opener zu sagen, wir als Lebensversicherer und ich sehe mich immer noch als Teil der Lebensversicherungscommunity, müssen da entsprechend ran und müssen uns die Frage stellen, was ist zu tun, um den Abstand, den die Banken aus der Sicht der Verbraucher gewonnen haben, auf jeden Fall wieder zu reduzieren. Das war ein Themenfeld. Und das zweite Themenfeld war, dass es bei den bestehenden Riester Kunden schon eine hohe Wechselbereitschaft gibt. Man kann sagen, so 40 Prozent der Riester Kunden sagen, sie könnten sich vorstellen zu wechseln und weitere 40 Prozent wissen noch nicht, ob sie wechseln.

Patrick Dahmen [00:07:02]:
Aber insofern ist eine Ansprache von 80 Prozent der Riester Kunden da, die durchaus sich vorstellen können oder unschlüssig sind, ob sie wechseln sollen. Und wenn jetzt Angebote kommen, digitale Angebote, die leicht sind, so wie so ein Kontowechselservice beispielsweise, dann ist das schon ein Wake up Call und eine strategische Bedrohung für Lebensversicherer. Insofern ist neben dem Neugeschäft die Absicherung der Riester Bestände gleichermaßen relevant.

Herbert Jansky [00:07:31]:
Da kommen jetzt mehrere Dinge auf die Versicherer zu. Zum einen das Dazugewinnen der Banken bei den Kunden plus die Wechselbereitschaft für die Produkte und natürlich das Angebot der neuen Produkte, die dann durch Neobroker und vermutlich auch den Onlinebanken vermutlich stärker unterstützt werden als unter klassische, oder?

Patrick Dahmen [00:07:55]:
Absolut. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass man solche Verträge auch die AV Depotverträge überzahlen kann, also mehr als staatlich gefördert einzahlen kann, um auch steuerliche Vorteile zu generieren, dann ist es auch eine zumindest potenzielle gefahr für das Schicht 3, also das klassische private altes Vorsorgegeschäft. Also ich denke, es ist ein ganzes Thema, was die Lebensversicherer und auch alle anderen Akteure sehr ernst nehmen können, wo man Kunden und Marktanteile gewinnen kann, aber genauso wie du gerade gesagt hast, auch verlieren kann. Insofern haben wir uns sehr intensiv mit dieser Frage beschäftigt, um unsere Kunden, unsere Versicherungskunden im Wesentlichen zu unterstützen in ihrer Altersvorsorge Strategie bei diesem Thema Verstanden.

Herbert Jansky [00:08:40]:
Jetzt ist natürlich das Angebot das eine, auch das, was der Gesetzgeber für Leitlinien oder Richtlinien als Guidance mitgibt, das andere ist natürlich der Kunde. Also ist tatsächlich das Thema Altersvorsorge nach wie vor relevant für die Kunden in Deutschland.

Patrick Dahmen [00:09:02]:
Du hast es, glaube ich, in der Anmoderation selbst schon so ein bisschen angetriggert

Herbert Jansky [00:09:08]:
aus eurer Studie.

Patrick Dahmen [00:09:09]:
Genau, genau. Also man muss sagen, für 80 Prozent der Befragten ist die Altersvorsorge ein sehr wichtiges Sparziel und ist an zweiter Stelle genannt. An erster Stelle ist es der Notgroschen für die möglichen Investitionen für die kaputte Waschmaschine, aber am zweiten ist es das Sparziel Altersvorsorge. Und ich glaube, das ist schon mal ein ganz entscheidender erster Punkt. Ein zweiter Punkt, weniger als die Hälfte der Verbraucher fühlen sich Gut informiert und 50 Prozent äußern. Konkrete Sorgen vor Altersarmut. Besonders ausgeprägt ist dieses Informationsdefizit als auch die Sorge vor Altersvorsorge bei Altersarmut bei Frauen und einkommensschwächeren Haushalten. Das heißt, seitens der Kunden ist das ganze Thema Altersvorsorge ein sehr relevantes Thema.

Patrick Dahmen [00:10:03]:
Und die Aussage, dass die Deutschen lieber nach Malle fahren, als fürs Alter zu sparen, konnten wir aus unserer Befragung nicht ableiten. Und hier leitet sich auch aus meinem Dafürhalten der Auftrag für alle Finanzvertriebe ab, als auch für die Lebensversicherer, natürlich auch für die Banken und Neobroker einen Beitrag einerseits zur Information und zur Beratung der Kunden zu leisten, andererseits aber auch mit konkreten Produkten entsprechend Lösungen anzubieten. Und da war es aus meinem Dafürhalten sehr interessant, was waren denn die Produktfeature die bei den meisten Kunden im Vordergrund stehen bei diesem Thema, wenn ich das noch ergänzen darf, da gibt es ganz klar das erste Thema Sicherheit, Garantien. Unsere deutschen Kunden wollen nach wie vor Garantien. Das ist eines der wichtigsten, zentralsten Themen. Bei dir ist aber auch was Aktives im Hintergrund los. Insofern passt alles gut zusammen. Also Garantien spielen immer noch eine große Bedeutung.

Patrick Dahmen [00:11:10]:
Und der zweite Punkt sind Gebühren Kosten. Das heißt und der dritte Punkt ist Flexibilität bei Ein und Auszahlung und das sind die Rahmenbedingungen und Inputs aus meinem Dafürhalten für Lebensversicherer. Garantien ist einer unserer Elemente, wo wir uns differenzieren können vom Wettbewerb. Punkt eins. Punkt zwei ist, wir müssen kostengünstige Produkte anbieten. Das heißt, Reduction in Yields aus meinem Dafürhalten dürfen maximal bei 150 Basispunkten sein. Das Standarddepot liegt ja jetzt bei 100 Basispunkten und und wir müssen akzeptieren, dass Biografien unserer Kunden nicht mehr linear verlaufen. Das heißt, Flexibilitäten, was Ein und Auszahlung angeht, das Altersvorsorgeprodukt als Bankkonto, als Altersvorsorgekonto zu betrachten, spielt gleichermaßen eine erhebliche Rolle.

Patrick Dahmen [00:12:00]:
Und ich glaube, das sind wichtige Inputs für die Ausgestaltung entsprechender Altersvorsorgeprodukte.

Herbert Jansky [00:12:06]:
Das sind wirklich gute Insights. Vielen, vielen Dank dafür. Das ist jetzt das Produkt, wenn ich jetzt auf den Vertrieb schaue, ich meine, das sind ja alles Sachen, die ich gehe davon aus, nach wie vor nicht der Kunde aufsteht und sagt, ich brauche jetzt ein neues Altersvorsorgeprodukt. Auch wenn 80 Prozent der Befragten sagen, es ist wichtig, ich gehe nach wie vor davon aus, dass die Produkte Verkauf bzw. Nach Beratung vertrieben werden und ein gewisser Push der Anbieter natürlich es bedarf. Wie ist deine Einschätzung bezüglich der Akzeptanz, das ganze Thema digital zu beraten?

Patrick Dahmen [00:12:50]:
Das war ja eine unserer zentralen Fragestellungen in dieser ganzen Studie. Und insgesamt ist es So, dass die 60 Prozent der Deutschen sagen, sie bevorzugen eine persönliche Beratung zur Altersvorsorge. Im Gegenzug heißt es 40 Prozent sagen, sie könnten sich sehr wohl vorstellen, auch eine digitale Beratung durchzuführen. Und das ist bei den unter jährigen sogar noch stärker ausgeprägt, also liegt so bei 45 47 Prozent. Wenn man da jetzt ein bisschen mehr in die Details einsteigt, dann wird man feststellen, dass insbesondere bei der Bestandsaufnahme, also die Aufnahme der Altersvorsorge Situation des jeweiligen Kunden, als auch bei der regelmäßigen Überprüfung und Anpassung der Situation der Kunden, die Bereitschaft, digitale Apps zu nutzen, Online Abwicklungen durchzuführen, ist noch höher ausgeprägt. Insofern war eine unserer Erkenntnisse, dass die Akzeptanz digitaler Beratungen höher sind, als man erwartet hat und das natürlich gerade bei den jüngeren Alterskohorten bis 40 Jahren sogar stärker. Ausgeprägt ist und meines Erachtens über die nächsten Jahre entsprechend weiter zunehmen wird. Interessant ist, dass es gerade auch Kunden gibt, circa dreiig Prozent der Kunden, die Ich will am liebsten 100 Prozent online beraten.

Patrick Dahmen [00:14:24]:
Werden. Ich will gar keine persönliche Beratung. Das ist mein Hauptreferenzpunkt. Und die Kunden, die sagen, ich will persönlich beraten werden, naja, sie könnten sich schon vorstellen, auch digital beraten zu werden, wenn es regelmäßig die Möglichkeit gibt, entweder einen Menschen persönlich zu treffen oder über Videochat quasi in die Beratung, in die digitale Beratung mit einzubeziehen. Das heißt, insgesamt betrachtet ist die Aussage, dass die Bereitschaft, digitale Beratung zu übernehmen, deutlich höher ist, als wir das gemeinsam glauben.

Herbert Jansky [00:15:02]:
Jetzt beschäftigen wir uns die letzten Jahre und auch hier im Podcast ganz stark mit KI. Digitale Beratung ist das eine. Das andere oder ergänzende ist gegebenenfalls eine Beratung mit einem KI Agent, der das Ganze unterstützt oder eine KI unterstützte Beratung. Wie ist denn da die Offenheit?

Patrick Dahmen [00:15:23]:
Also auch das ist interessant. In Summe gibt es bei der Frage Einsatz von KI bei der Altersvorsorgeberatung mehr Kunden, circa 30 bis 35 Prozent. Die kommt für mich nicht in Frage. Dieser Prozentsatz geht auf 20 Prozent runter. Bei den Kunden unter 30 oder unter 40 Jahren. Das ist mal der erste Punkt. Da merkt man schon eine klare Differenzierung Nach Alter bis 40 Jahre, größere Offenheit. Da ist die Offenheit so in summe so bei 70 75 Prozent bei den älteren Herrschaften über 50 Jahre ist, wobei ich das nicht sagen will, dass die dann schon alt sind.

Patrick Dahmen [00:16:13]:
Ja, ja, ich weiß, ich weiß, du

Herbert Jansky [00:16:15]:
bist jetzt auch, dass ich auch schon älter bin, jetzt über 40, ja, ja

Patrick Dahmen [00:16:19]:
gut, aber jetzt, ich nenne die jetzt mal die älteren. Ich habe auch Komparativ genannt. Da muss man aber schon sagen, Da ist so 40, 45 Prozent. Nee, das kommt für mich nicht in Frage. Da merkt man eine klare Trennung. Wenn man dann fragt ja, wo ist denn KI besonders relevant? Dann kommt man zu ähnlichen Ergebnissen wie vorhin schon bei der Thematik digitale Altersvorsorge. Nämlich eine höhere Bereitschaft, KI zu akzeptieren, ist bei der Bestandsaufnahme oder bei Analysen, durchzuführenden Analysen oder bei der regelmäßigen Überprüfung und Anpassung. Jetzt denken wir mal an FIDA, also der Zugang zu allen möglichen Finanzdaten.

Patrick Dahmen [00:17:01]:
Die können natürlich durch KI auch wunderbar aufbereitet und analysiert werden. Und genau da ist die Bereitschaft höher. Bei Themen, bei dem konkreten Abschluss konkreter Altersvorsorge, da ist die Ablehnung von KI verständlicherweise höher. Und auch hier wieder gibt es Impulse für Finanzvertriebe, für den Einsatz digitaler und KI unterstützter Altersvorsorge, nämlich gerade in der Unterstützung. Und ich war ja vor kurzem in China im Januar und habe mir den chinesischen Versicherungsmarkt angeguckt. Da sieht man ähnliches Aufbereitung von Daten, Analyse von Daten, Risikoprofilen. Da kann KI seinen Beitrag leisten. Im konkreten Abschluss eines komplexen Altersvorsorgeproduktes.

Patrick Dahmen [00:17:48]:
Da ist selbst der digital orientierte Chinese immer noch. Dabei zu Ich möchte jetzt noch mal mit einem Menschen sprechen, der mir Jo, genau das, was du jetzt abschließen möchtest, ist das Richtige für dich.

Herbert Jansky [00:18:00]:
Verstanden. Vielen, vielen Dank. Ich habe eben den Beschluss in der Koalition erwähnt. Das AVRG kannst du unsere Zuhörer vielleicht auf den aktuellen Stand bringen. Bezüglich AVRG ist ja gerade alles in der Zielgerade, Aber kannst du, bevor wir ins Detail gehen, einen groben Rahmen geben, was das bedeutet, welche Produkte stehen dahinter und und dann gegebenenfalls auch skizzieren, was die Teilnehmer der Studie zu diesen Produkten sagten.

Patrick Dahmen [00:18:36]:
Also das AV Depot ist ja quasi der Nachfolger oder die Fortsetzung der ganzen Riester Förderung, wo man quasi je nach Betrag eine Zulage bekommt vom Staat, das ist das eine auch für Kinder entsprechende Zulagen bekommt und in Summe drei Produkte zur Auswahl. Ein klassisches Garantieprodukt mit einer Garantie von entweder 80 oder 100 Prozent der eingezahlten Beiträge. Ein renditeorientiertes Altersvorsorge Depot, also fondsgebundener Lebensversicherung oder auch ein reines Fondsprodukt oder ein standardisiertes, besonders kostengünstiges Standarddepot. Und die letzte Wendung in der Gesetzgebung ist ja jetzt, dass auch Selbstständige mit aufgenommen werden. Das ist, glaube ich, der eine wichtige Punkt. Das Standarddepot, was die Kosten angeht, auf ein Prozent oder 100 Basispunkte reduziert ist und dass das Standarddepot es dort auch eine staatlich günstige Lösung gibt, was gerade heftig diskutiert wird. Für Lebensversicherer ist die zentrale Aussage, dass nicht mehr Lebensversicherungsverträge die einzige Variante ist, die staatlich akzeptiert wird, sondern Fonds und Banken und Neobroker können gleichzeitig gleichermaßen dieses Produkt anbieten. Nicht das Garantieprodukt, aber das Altersvorsorge Depot und das Standarddepot gleichermaßen.

Patrick Dahmen [00:20:09]:
Und damit ist natürlich der Wettbewerb zwischen Banken, Neobrokern, Banken, Sparkassen und Lebensversicherer weiter entfacht. Denn eines der wesentlichen steuerlichen Vorteile ist jetzt quasi auch auf alle Akteure, die ich gerade genannt habe, entsprechend ausgeweitet worden.

Herbert Jansky [00:20:29]:
Ja, und sind wir mal ehrlich, also gerade auch im Bereich Riester ist es natürlich super relevant, weil wenn ich ich habe jetzt zwei Sichten, zum einen eine professionelle, wie es das Produkt gestaltet, ich weiß, wie es eingeführt worden ist, wie man die Themen jetzt managt. Und wenn ich aber in meinem Bekanntenkreis rumschaue, ist die Sichtweise auf Riester schon eher einschlägig negativ. Ich meine, das war sicherlich auch Anreiz des Gesetzgebers, da nochmal ranzugehen, weil diese Meinung letztendlich herrscht. Sieht das eure Studie ähnlich oder welchen Eindruck hast du für die Riester Bestände in dem Zusammenhang?

Patrick Dahmen [00:21:17]:
Man hat ja immer gesagt, bei Riester ist das Hauptproblem, dass diese Garantien zu hoch sind und damit quasi das Produkt nicht attraktiv ist. Und deshalb ist ja zu Recht im AV Depot die Möglichkeit gegeben, auch ein Produkt ohne Garantien zu erwerben. Wenn man die Frage stellt und ich komme gleich auf Riester wieder zurück, Herbert Aber wenn man jetzt die Frage stellt, was wollen denn, was präferieren denn die Deutschen? Ein Garantieprodukt oder ein Produkt mit einer starken Renditeorientierung? Dann kommt genau das, was ich vorhin schon mal gesagt habe, auch hier wieder zum Tragen. Wir Deutschen und Österreicher, denke ich vielleicht auch, aber jedenfalls hier in Deutschland war ja die Befragung sagen ist das Produkt, was die höchste Zustimmung erfährt? Interessanterweise, wenn man dann fragt, lieber 80 Prozent oder 100 Prozent Garantie, dann ist es ungefähr 50 50, aber die höchste Zustimmung gibt es zum klassischen Garantieprodukt. Das ist der erste Punkt mit rund 40 Prozent. Die anderen beiden Produkte, das renditeorientierte Altersvorsorgedepot als aber auch das Standardprodukt haben Zustimmungswerte so in den ERN. Also insofern ist deutlich Es gibt einerseits einen Markt für Garantieprodukte, es gibt aber auch einen Markt für renditeorientierte Produkte. Und dann haben wir uns angeguckt, liegt denn das vielleicht am Alter? Also könnte man davon ausgehen, dass Garantieprodukte bei Jüngeren weniger gefragt sind als bei Älteren? Das wäre ja eigentlich finanzrational.

Patrick Dahmen [00:23:02]:
Aber die Antwort ist leider, da gibt es keinen Unterschied. Also der Jährige als auch der von mir als etwas Ältere, die ältere Generation, also die zwischen 50 und 60, wie gesagt, komparativ, da gibt es keinen Unterschied. Also der Jährige hat genau ungefähr die gleichen Präferenzwerte bei den Garantieprodukten wie der mit 50 ist erstaunlich. Selbst beim Einkommen in der Einkommensdifferenzierung, da sieht man eine leichte Korrelation. Je weniger man verdient, desto stärker sind die Garantien an Bedeutung, aber auch nicht besonders ausgeprägt. Heiß wir Deutschen lieben schon unsere Garantien, aber wie ich gerade schon sagte, die anderen beiden Produkte spielen gleichermaßen eine Rolle und dort erkennt man auch einen Altersunterschied. Jüngere Leute nehmen eher das renditeorientierte Altersvorsorge Depot als Ältere. Also da erkennt man es dann schon.

Patrick Dahmen [00:24:03]:
Und beim Einkommen ist es deutlich je mehr man verdient, desto weniger legt man Wert auf das Garantieprodukt. Gleiches gilt beim Standarddepot, das muss man schon sagen. So, da hat es mir noch die Frage gestellt zum Thema Riesterbestände. Da denke ich, ist große Gefahr, besteht sehr, sehr große Gefahr. Schutz der Riester Bestände sollte aus Sicht der Lebensversicherer sicherlich eine starke Priorität haben, Da bis zu 80 Prozent der Riester Kunden sagen, ich könnte mir vorstellen zu wechseln oder sie wissen es noch nicht. Und wenn jemand noch nicht so genau weiß, ob er wechselt oder nicht wechselt und dann den richtigen digitalen oder welchen Impuls auch immer bekommt, um und das Ganze einfach ist mit zwei Klicks, dann könnte ich mir vorstellen, dass schon ein gewisser Anteil, nicht 80 Prozent, das ist sicherlich viel zu viel, aber ich Sage mal zwischen 20 bis 40 Prozent der Riester Bestände, zumindest quasi potenziell gefährdet sind. Und da ist es entscheidend, dass Lebensversicherer Maßnahmen ergreifend Kunden informieren, Kunden anschreiben, um die richtigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Denn es macht ja nicht für jeden Sinn, aus der alten Riester Förderung auszu steigen.

Patrick Dahmen [00:25:19]:
Das muss man sich im Einzelfall angucken,

Herbert Jansky [00:25:21]:
das muss man sich anschauen. Und ich habe eben schon gesagt, ich glaube, es bleibt nach wie vor eher ein Push aus der Branche Und gleichzeitig wer hat denn die größte Chance, die Kunden beraten zu dürfen? Also an wen wenden sich Kunden aus Ihrer Sicht am liebsten?

Patrick Dahmen [00:25:42]:
Ja, das ist ja das, was mich am Anfang Du hast mir vorhin die Frage gestellt, das hat dich überrascht. Das hat mich schon überrascht, weil bei der Frage wo möchtest du am nächsten dieses Garantieprodukt abschließen, ist die Aussage mit 60 Prozent bei einer Bank So jetzt wird man hä die Banken machen doch eigentlich gar keine Garantieprodukte. Da ist jetzt gemeint der Bank dann die Bank als Vertriebspartner und die Lebensversicherung kommt da an zweiter Stelle. Und bei den Produkten ohne Garantien ist es noch weniger ausgeprägt. Das heißt, wir haben schon eine Notwendigkeit, unsere Relevanz an der Kundenschnittstelle, weil da wird ja entschieden, welche Produkte auch quasi angeboten werden, abzusichern. Und da muss man sagen, haben zurzeit sowohl bei den staatlich geförderten Produkten als auch generell in der Altersvorsorge Banken und Sparkassen die Nase vorne. Und wir haben dann auch noch ein bisschen mehr in die Details sind wir eingegangen, haben gefragt, wie sieht es denn aus mit Neobrokern, also Trade Republic. Dann kann man Sagen, unter den unter Jährigen würden rund 70 Prozent einen Neobroker als Anbieter einer digitalen Altersvorsorge akzeptieren.

Patrick Dahmen [00:26:57]:
Und dann haben wir gefragt warum denn eigentlich? Und die Antwort Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit der Angebote spielen eine erhebliche Rolle für die Auswahl der Neobroker als Altersvorsorge Produktanbieter. Interessant war dann auch noch die Könntet ihr euch vorstellen, auch soziale Medien oder andere große Tech Plattformen zu nutzen, wie Google oder so? Da war eher die Ablehnung stärker ausgeprägt. Also das hat mich fast ein bisschen gewundert. Google wurde da quasi nicht als präferierte Plattform erwähnt, aber die Neobroker und Trade Republic, wenn man konkrete Anbieter befragt hat, also was sind die konkreten Anbieter, kamen die Neobroker da ganz stark bei raus und Trade Republic wurde an erster Stelle an der Stelle genannt.

Herbert Jansky [00:27:45]:
Danke, dass du das mit den Anbietern nochmal ausdifferenziert hast. Jetzt haben wir zum einen die Anbieter gehört, da tauchen sehr viel Anbieter auf, die nicht Versicherer sind. Wir haben den Call to Action von dir gehört bezüglich der Riester Bestände letztendlich. Jetzt habe ich dich erkennen gelernt in deiner Rolle als CEO der HDI Lebensversicherung. Das hast du wirklich lange gemacht in dem Umfeld, in deiner Position als Vorstand, wenn du dich da zurücksetzt. Ich meine, jetzt bist du Berater, agierst Freier, du kennst auch die internen Zwänge, die man teilweise innerhalb der Versicherung hat. Was würdest du oder was rätst du konkret den Lebensversicherern auch aus der Perspektive, die du dir gut reinziehen kannst? Ehemaliger Lebensversicherungsvorstand, was ist wirklich jetzt zu tun?

Patrick Dahmen [00:28:52]:
Also ich glaube zum Ersten ist es auf jeden Fall ziemlich zentral zu akzeptieren, dass der Altersvorsorgemarkt im Umbruch gibt und dass es Player gibt, wie die Banken, die Investmentfondsgesellschaften als auch die Neobroker, die massiv in diesen Markt weiter hineingehen und einen großen Anteil des gesamten Altersvorsorgemarktes entsprechend okkupieren und mit ihren Produkten auch Standardsetzen bei digitaler Nutzenführung und Kundenansprache und deshalb auch in der Sichtweise der Kunden als präferierte Anbieter wahrgenommen werden. Das ist ja von der Studie noch mal sehr eindeutig dargestellt. Heiß für Lebensversicherer. Wir können uns nicht nur auf die eigenen Stärken wie steuerliche Vorteile, biometrischer Schutz, kollektive Stabilität, Zugang zu alternativen Kapitalanlageklassen zurückbesinnen und diese quasi als wesentliches Element alleine darstellen, sondern sie müssen weiterentwickelt werden und wir brauchen eine klare Transformationsagenda. Aus meinem Dafürhalten habe ich so im Kopf, dass diese Transformationsagenda fünf Punkte entsprechend umfasst. Der erste Punkt Wir müssen radikal unser Produkt und Ansprachekonzept vereinfachen und transparenter darstellen. Transparenz in Bezug auf die Kostenstruktur, Transparenz auf die Vergütungsstruktur, Transparenz auf die Mechanismen des Produktes, wie dieses funktioniert. Wir müssen zweitens ein durchgängig digitales Kundenerlebnis und ohne Medienbruch entsprechend akzeptieren und nicht akzeptieren, sondern etablieren, würde ich sagen.

Patrick Dahmen [00:30:31]:
Der dritte Punkt, und das ist eine große Herausforderung, die Frage, wie wir vergüten. Ich glaube, es hilft alles nichts. Die starke abschlussorientierte Provision führt einfach dazu, dass das Produkt aus Sicht der Kunden als zu teuer wahrgenommen wird und auch als zu wenig flexibel. Das heißt, ein klarer, fairer, linearer Preis und Vergütungsstrukturen, also auch Pricing Strukturen, wie ich das Produkt bepreise, sind absolut zentral, um entsprechend hier mitzuwirken. Und ich bin ein großer Fan, das auszurichten an den Net Assets, also an dem Guthaben oder an dem Vermögen, das im Produkt in der jeweiligen Phase akkumuliert ist. Vierter hybride Produkte, also die eine klare Verbindung, Bindung von Fondsperformance und Versicherungsschutz intelligent kombinieren und von der vertrieblichen Beratung weg von einer rein abschlussorientierten Beratung zu einer bestandsorientierten Beratung zu gehen. Denn Altersvorsorgebedarfe ändern sich über die Zeit und müssen entsprechend beraten werden und das lebensbegleitend und dann da allerdings unter Nutzung von digitalen und KI gestützten Tools. Und daraus ergibt sich aus meinem Dafürhalten eine Transformationsagenda, die die Stärken der Lebensversicherung weiter ausgestaltet, ergänzt und wir dann bei dem ganzen Thema Altersvorsorgemarkt als Lebensversicherung eine vitale und valide Chance haben, weiterhin sehr erfolgreich am Markt uns zu positionieren.

Herbert Jansky [00:32:06]:
Danke Patrick für diese klaren Punkte. Jetzt warst du auch Vorstand beim Interlab Germany und hast live miterlebt, wie wie sehr stark in der Breiten die Digitalisierung in die Versicherungskonzerne eingreift oder zugelassen wird. Was ist da deine Wahrnehmung? Sind wir da wirklich schnell genug als Branche in diese Thematik reinzuwachsen oder haben da die Neobroker tatsächlich einfach einen gewissen Vorteil, weil sie da einfach viel schneller sind in der Umsetzung?

Patrick Dahmen [00:32:44]:
Ich meine, grundsätzlich muss man sagen, ich arbeite auch für den einen oder anderen digitalen Player, sind digitale Player als aber auch Neobroker einfach deutlich schneller. Das liegt am kulturellen Umfeld. Das liegt aber auch daran, dass sie jüngere Unternehmen sind, wo die Strukturen noch ein bisschen einfacher sind. Und es liegt natürlich auch an der Tatsache, dass es meistens modernere IT Systeme sind, wo man quasi auch Produkte schneller lancieren kann. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass die Lebensversicherer schon und die Versicherungswelt in Summe sehr aktiv mit Startups und fintechs, insurtechs zusammenarbeitet, um bestimmte digitale Kompetenzen aufzubauen. Zum Beispiel gerade am digitalen Frontend bin ich mit einigen Unternehmen gerade im Gespräch oder auch in Projekten. Welche digitalen Frontends gibt es am Markt, um sozusagen die digitale Erfahrung weiter zu stärken? Das ist der eine große Bereich. Der andere große Bereich sind die Backend Systeme, die Bestandsführungssysteme.

Patrick Dahmen [00:33:45]:
Auch da wird ja massiv investiert und es bedarf halt einer mehrjährigen Transformationsagenda. Ich glaube, der entscheidende Punkt ist, da muss man mit absoluter Konsequenz an diesen Themen entsprechend arbeiten und punktuell mit Start ups zusammenzuarbeiten, die einen einfach auch schneller nach vorne bringen. Zum Beispiel in der Interaktion mit sozialen Medien, Plattformen oder anderen. Erinnere ich mich jetzt gerade an einige Start ups, die einem helfen voranzukommen. Und ich glaube, diese Mischung macht es. Der entscheidende Punkt Man muss dranbleiben. Man muss mit großem Engagement und mit großer Schnelligkeit versuchen, diese digitale Transformations Agenda voranzutreiben.

Herbert Jansky [00:34:24]:
Lieber Patrick, ganz herzlichen Dank für den Überblick und für deine Insights aus der Branche und deine insgesamte Sichtweise auf auf die neue Gesetzgebung mache ich noch mal neu. Dominik-36. Lieber Patrick, herzlichen Dank für deine Insights und Antworten heute auf den Punkt. Ich glaube, es gibt viele Punkte, die können wir in späteren Podcasts tatsächlich noch vertiefen. Das war ein guter Überflug, um in das Thema reinzukommen. Die Studie hilft dabei. Bevor wir zum Ende kommen, ganz zum Was möchtest du unseren Zuhörern als Essenz mitgeben? Das sind unsere famous last words. Kurz und was ist das Wichtigste, was Sie mitnehmen sollten?

Patrick Dahmen [00:35:13]:
Altersvorsorge ist ein hochrelevantes Thema. Das Altersvorsorge Reformgesetz bietet Chancen für alle Akteure im Bereich des Neugeschäfts. Für die Lebensversicherer ist aber gleichermaßen die Absicherung der Riester Bestände von entscheidender Bedeutung. Und für Lebensversicherer generell ist das Altersvorsorgereformgesetz ein weiterer Wake up Call, sehr konsequent die eigene Transformationsagenda zu einem digitalen, transparenten Produkt und Leistungsangebot weiterzuentwickeln.

Herbert Jansky [00:35:49]:
Dann ganz lieben Dank, Die Studie haben wir heute besprochen. Wo finden unsere Zuhörer die Studie und wie erreichen sie dich, wenn Sie weitere Fragen haben.

Patrick Dahmen [00:36:01]:
Ja, also die Studie kann man bei uns erwerben. Ich bin erreichbar über LinkedIn oder über die Valytics Homepage. Also über beide Varianten freue ich mich über Feedback, Impulse, weitere Gedanken, Feedback zu zu dem heutigen Podcast, alles würde ich mich sehr, sehr freuen, davon von dem einen oder anderen zu hören, weil ich glaube, dass wir nur gemeinschaftlich die Weiterentwicklung unserer Branche vorantreiben können.

Herbert Jansky [00:36:30]:
Dann jetzt ein Abschluss, schließendes herzlichen Dank, lieber Patrick und auch euch, liebe Zuhörer, vielen Dank für das Zuhören dieses Mal wie immer. Lasst uns gute Bewertungen da, wenn ihr wollt. Wir freuen uns auf das nächste Mal. Bis bald, euer Insurance Monday Team.