Catwalk Talk des Modelinstitutes

Die Erfolge unserer Workshop Alumni - Heute mit Kathi

The Model Institute by Most Wanted Models® & Juliane Braun

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Kathi hat an einem unserer großen Workshops teilgenommen. Diese gehen 3 Tage, unser gesamtes Coachingteam betreut die angehenden (oder bereits etablierten) Models über diesen Zeitraum hinweg und teilt ihr Expertenwissen mit den Talents. Unsere Kathi hat seit ihrer Jugend mit dem Gedanke gespielt, Model zu werden. Dank ihres Muts und den Glaube an sich selbst hat sie den Weg zu uns gefunden. Gemeinsam konnten wir eine Bilderbuchkarriere kreieren, die bereits zu zahlreichen Catwalkjobs in Berlin und Paris geführt haben, aber auch zu Fernsehauftritten und mega Shootings. Hört selbst, wie das Leben sich binnen weniger Monate verändern kann. 

SPEAKER_00

Wir wünschen dir viel Zuhören und Zuhörer unseres Catwork Falks.

SPEAKER_02

Heute ist es soweit und wir präsentieren euch eine neue Folge aus unserer Serie ehemalige Workshops zu besuchen. Wir begrüßen heute Kati as our guest here in Toon Studio and your aufregend with us teilen to Kati had off the Pariser Fashion Week for Elf Designer to launch, a show in Berlin to a dream for the ZDF to have, the Lookbook Shooting, but so much more. We must your geschichte with us teilen, um inspirieren. Liebe Katia.

SPEAKER_01

Yeah, I freaking here to drive. Hallo from my side. And yeah, verrückt this to hear, wie you hast. Man selber sieht es ja gar nicht so. Yeah, I'm gonna be gonna quatschen.

SPEAKER_02

Yeah, we think your effort is unserz. And by you gave this upground. And also for us, you're drawing. Normally it's a model carrier before the same had, before the pflanzer wakes, it is getting twelve to eighteen months. In the region are it 40 months before that portfolio had, before the network had, before we have, and then the early good bezahlte jobs come. By the Kati was the and we're about the great berichten, who so shall be the workshop, it's all erstmal kurz a bit from you. Who bist du? Where? What are deine gedanken? What treibt dich so in the lead?

SPEAKER_01

Yeah, genau, ich bin die Kati, ich bin jetzt 24 Jahre alt and ich komme aus der Nähe von Stuttgart. Vielleicht hört man es an der einen oder anderen Stelle auch. Und genau neben dem Modeln bin ich selbstständig mit Outdoor-Fitnesskursen und Biohacking. Also das ist so ein bisschen in dem Bereich Selbstoptimierung. Und ja, lässt sich, das eine lässt sich auch wunderbar mit dem anderen verbinden, muss ich sagen. Und genau ich bin dann quasi über eine gute Freundin ja zum Model-Institut gekommen. Ich habe einfach so ein bisschen im Hinterkopf gehabt, ich bin jetzt 24, entweder jetzt oder nie.

SPEAKER_02

Und hast du so als Jugendliche mit 14, 15, 16, wo man ja oftmals die ersten Berührungen auch hat, weiß ich nicht, durch Dominsex-Trop-Model oder durch andere Formate oder Zeitschriften oder auch, weil der ein oder andere ist, mal erwähnt: so, hey, du bist voll groß und voll schlank. Wie wäre es, wenn du als Model anfängst? Hattest du da mal Gedanken dazu?

SPEAKER_01

Ja, auf jeden Fall. Also ich wollte eigentlich schon immer Model werden. Klar, klassisch als Kind, immer verkleidet und dann in der Schule früher immer Germany's Next Top-Model, mit meinen Freundinnen geguckt und dann habe ich später gearbeitet bei einer großen Versicherung und selbst da wurde ich irgendwie immer von Kunden angesprochen, ach, wieso sitzen sie hier? Sie müssten Model sein. Und dann dachte ich immer, ja, würde ich gerne. Aber wie? Und ja, es war auf jeden Fall schon immer der Wunsch da, ja.

SPEAKER_02

Und hattest du dann schon ein paar Fotoshootings vielleicht oder dich gerne mal bei Agenturen vorgestellt damals?

SPEAKER_01

Ja, dann gerade wo ich dann so 17, 18 geworden bin, klar, man ist jung und naiv. Da habe ich mich dann auch vorgestellt bei Agenturen. Ich hatte keine Ahnung wie. Ich habe da Bilder gemacht bei so einem ganz normalen Passfotostudio und bin dann irgendwie da hingegangen und hab da schon auch erstmal echt negative Erfahrungen gemacht, eigentlich, weil ja, da musste ich dann auch was zahlen und dann gab es erstmal so ein großes Shooting, aber irgendwie kam nie irgendwas und keine Kommunikation fand statt. Und ich das Wort E-Casting oder Casting generell, das hat mir alles nichts gesagt. Ich hatte also eigentlich einfach keine Ahnung.

SPEAKER_02

Schade eigentlich, dass man da, dass die Unwissenheit so böse dann schon ausgenutzt wird von so jungen Mädels. Ja, ja. Und man dann mit den Träumen irgendwie so spielt.

SPEAKER_01

Ja, das ist schade. Das ist halt viel wert und ich meine, man glaubt ja daran und ist bereit, viel zu geben. Und man muss ja auch erstmal was geben am Anfang, aber ich glaube, das führt leider zu nichts auf dem Weg.

SPEAKER_02

Und hat es was mit dir persönlich gemacht, mit deiner Psyche oder mit deinem Umfeld und deinem privaten Leben, wenn man so viele Absagen dann bekommt?

SPEAKER_01

Ja, also bei mir war es sowieso gerade diese Teenager-Zeit oder gerade wo ich dann Volljährig geworden bin, davor nicht die einfachste Zeit in meinem Leben. Ich gehe da auch ganz offen damit um. Ich hatte dann einfach eine schwere Essstörung, was jetzt sicherlich natürlich nicht nur mit dem Modeln und dem Wunsch zu tun hat, da spielen immer ganz, ganz viele Gründe mit rein. Aber das hat mich auch sehr geprägt und ja, natürlich auch irgendwie in gewisser Weise mich eine Zeit lang rausgenommen. Und als ich dann einfach wieder gesund war, habe ich gedacht, hey, jetzt versuche ich es doch nochmal, jetzt weiß ich damit umzugehen. Und ja, genau, habe da doch schon einiges mitgemacht und schaue eben auf gewisse Themen, die im Model-Bereich ja immer auch sehr präsent sind, wie Diäten und die perfekte Figur, vielleicht jetzt nochmal mit einem anderen, skeptischeren Blick drauf, wie manche andere.

SPEAKER_02

Naja, das glaube ich dir gerne. Aber stark und kannst du auch da schon ganz stolz auf dich sein, dass du dich da selber rausgekämpft hast. Danke. Vielleicht ist es auch deswegen zu dem Biohacking von dir gekommen, oder?

SPEAKER_01

Das ist ein Teil davon. Auf jeden Fall. Also gerade das Negative, dann jetzt ins Positive zu wandeln mit dem Biohacking und dem ganzen Tracking und was dazu gehört, das ist auf jeden Fall jetzt eine schöne Weise, das auszuleben.

SPEAKER_02

Kann man das in drei, vier Sätzen zusammenfassen, was Biohacking überhaupt ist? Weil ich glaube, viele Zuhörer kennen das so noch gar nicht.

SPEAKER_01

Ja, schwierig, aber man könnte auf jeden Fall sagen, sich selber optimieren, möglichst gesund, möglichst alt zu werden und möglichst glücklich dabei zu sein und das Ganze einfach gut in den Alltag zu integrieren, ohne jetzt eben viele Zwänge. Aber das fängt eben an, klar, über die Ernährung, Sport, Meditation, Innenleben, Außenleben, Schlafroutine. Ich könnte ewig darüber reden, aber es ist jetzt nicht so, ich muss Biohacking machen jeden Tag, sondern es ist einfach mein Alltag und mein Leben. Also ich kann es nur empfehlen. Also das holistische Gesamtheitskonzept, gell?

SPEAKER_02

Wie auch unser Workshop aufgebaut ist. Bei uns, einige von euch kennen uns ja schon ganz gut. We are not a classical Model Schule, die euch nur beibringen, wie man post and wie man läuft and wie die Branche tickt. Unser Team besteht ja mittlerweile aus 14 Coaches der Branche, die alle selbst entweder als Model gearbeitet haben or not activity. Also voll, die schon ganz, ganz lange dabei sind. And jeder has a half of the branche often a zwei Standpagna aufgebaut and weiterentwickelt. Sicherlich auf große eigenen personal Erfahrungen. And so we have a Mindset Coach. We have Ernährungsberater drin, die natürlich the one gets more of the abnehmen ein, the other get more of the gesunde Ernährung ein. We can all das in den Alltag integrieren, um den eigenen Druck rauszunehmen und vor allen Dingen auch das Stresslevel ein Stück weit zu senken. Natürlich, man muss diesen Muster, dann kriegt man von außen, von innen. Man ist so viel Druck und Ziehen rechts und links ausgesetzt, dass das eine große Challenge ist. Und ja, für uns liegt es immer am Herzen, dass wir euch alle da im Gesamten abholen.

SPEAKER_01

Das Modeln hast du ja sicherlich auch gemerkt, das nicht nur laufen und posen. Absolut. Und das merkt man eben auch dann beim Workshop selber oder hat jetzt mich persönlich dann quasi auch aus dem Grund so angesprochen, weil jetzt eben nicht nur klar das wichtige Posen, Laufen und was halt dazugehört, quasi integriert ist, sondern eben auch diese ganzen gesundheitlichen Aspekte, Fitnesscoach, Ernährungscoach, Mindset und noch viel mehr Social Media, was auch so wichtig ist, aber ich denke, da kommen wir später nochmal drauf zu sprechen. Das ist halt einfach dieses Gesamtpaket, das weit darüber hinausgeht, wie jetzt nur das normale Model Posting Catwalk.

SPEAKER_02

Ja, und die Kati war in unserem Oktober-Workshop 2023 dabei. Das heißt, wir haben jetzt Ende März, Anfang April, das sind kaum fünf Monate her. Wie ging es dir dann direkt nach dem Workshop? Wie waren die, weißt du das noch, die ersten drei bis fünf Tage?

SPEAKER_01

Ich war erstmal, ja, ich war ganz glücklich und ich hatte mir ein bisschen einen neuen Look. Ich hatte blonde Augenbrauen bekommen und da fühlt man sich dann, ja, das war cool. Also man fühlt sich gleich irgendwie ganz anders und ich war schon voller Vorfreude dann auf die Ergebnisse, auf die Bilder. Du hast uns dann ja eben auch bei Agenturen vorgestellt. Man ist dann halt in dieser Warteposition, man weiß noch gar nicht genau, wie es weitergeht. Aber irgendwie habe ich schon so ein gutes Bauchgefühl gehabt und ich vertraue halt sehr viel auf mein Bauchgefühl. Und ja, es war ein tolles Gefühl. Ah, schön.

SPEAKER_02

Die meisten sind nach dem Workshop auch noch so voller Euphorie, und so ganz erstmal alles verarbeiten, weil es halt wahnsinnig viel Input ist. Und dann kommt eben, wie du schon sagst, diese spannende Reise, die ja nach dem Workshop erst so richtig losgeht. Also was wir nicht machen, ist Workshop, danke, tschüss, sondern die Betreuung danach ist natürlich noch super intensiv. Wir tauschen uns alle in WhatsApp-Gruppen aus. Ich bin immer da, wir machen Check-in-Calls, wie läuft es, was können wir noch verbessern, wo können wir noch dran gemeinsam auch arbeiten. Als wir dir dann deine Bilder haben zukommen lassen, damit fängt man ja dann erstmal richtig an. Wir haben dann die Polarholz, wir haben die Setcard, wir haben natürlich im Team, vor allen Dingen bei dir, relativ schnell erkannt, oh, bei der Kati müssen wir zwei Bereiche abdecken. Die Kati, wenn ihr da mal auf ihr Instagram schaut oder auch bei uns und mal ein bisschen schaut, wie schaut sie eigentlich aus, dann erkennt ihr einen absolut einzigartigen Look. Also die Kati sticht aus der Masse natürlich extrem heraus, nicht nur aufgrund der Haare, sondern auch aufgrund der Personality. Da kommt ein ganz tolles Leuchten und Strahlen aus der Seele heraus. Und wir haben da schnell gesehen, dass sie zum einen aufgrund ihrer Größe, du bist 1,80 Meter, Gärtenschlank, sehr gut trainiert, a sehr gut bodyshape, natürlich sofort in den Fashion Bereich reinfällt. My gedanken waren sofort Berlin, Paris. Cool. Und tatsächlich haben die zwei Märkte auch sofort gefruchtet. Aber da kommen wir gleich dazu. Und der zweite Bereich, was ich bei dir natürlich immer gesehen habe, ist durch deine Frisur und deine einzigartigen Look, eben durch deine Haare, da muss man natürlich auch mutig sein und sich traurigen. Ja, auf jeden Fall. Ist natürlich dieser Diversity-Bereich. Die ganzen People-Agenturen, die die TV-Castings machen, die flippen ja schier aus, wenn sie dich sehen. Weil du natürlich da aus einer Werbung total herausstichst. Mittlerweile möchten ja gern die Werbekunden super diverse buchen. Und es heißt nicht, dass jeder jetzt in der Werbung gefragt ist. Also nicht jeder hat jetzt die Chance, vor der Kamera zu stehen. Man kann das natürlich probieren, aber man muss schon so ein bisschen seine Einzigartigkeit heraus polieren. Wie so ein Diamant, den man ein bisschen schleifen muss. Und ich kriege oftmals, du ja auch, E-Casting-Anfragen steht dann drin, okay, wir brauchen einen dicken bayerischen Mann, wir brauchen eine arabische Mama, wir brauchen ein farbiges Kind. Und dann hätten wir gern noch was Cooles, Tolles, wie auch immer. Wie positioniere ich mich da? Und dann kommst du ans Spielen. Ja, total. Weil das schon ein einzigartiger Look. Das heißt, die Kombi aus kommerziell, du kannst die ganzen Tiefhousports arbeiten und gleichzeitig high fashion plus, by the way, London mit deinen Haaren. Sicherlich ist der ein oder andere Haarkunde auf dich eh schon aufmerksam geworden.

SPEAKER_01

Das sagst du mir genau schon seit dem Institut, seit unserem Workshop. Das kommt auf jeden Fall noch. Da arbeite ich dran.

SPEAKER_02

Beziehungsweise hattest du doch schon deinen ersten Haarkunde.

SPEAKER_01

Ja, den hatte ich schon nur noch nicht in London.

SPEAKER_02

Genau. Das heißt, bei der Kathy haben wir relativ schnell im Workshop schon gemerkt, okay, da müssen wir auch beim Set-Card-Shooting sehr individuell drauf eingehen. Deswegen durften da auch die Augenbrauen gefärbt werden. Oh ja. Das war natürlich für alle aufregend, so ein ganz toller Vorher-Nachher-Effekt. Und ja, als wir dich dann entlassen haben aus unserem Workshop, die Bilder da waren, die Polas da waren, die ersten Agenturen angeschrieben wurden, hast du dann auch relativ viel Eigeninitiative ergriffen, gell?

SPEAKER_01

Ja, genau. Also ich habe dann ja eben erstmal von dir die Rückmeldung bekommen, zwecks den Agenturen. Und da waren dann ja eben auch die Aufnahmen mit dabei. Und das hat mich dann irgendwie natürlich motiviert, weil ich kannte das ja jetzt gar nicht so, dass ich von so tollen, seriösen, größeren Agenturen eben aufgenommen wurde. Und genau, habe mich dann einfach selber, man hat ja so gewisse Agenturen, wo man immer gerne hin will und hatte dann eben das tolle Material. Und was ich auch ganz cool fand, ist, dass wir dann eben diese Setcards schon so fertig hatten. Und ja, habe mich da dann einfach so beworben mit dem Wissen, wo ich ja von euch eben vom Institut so hatte, wie man dann eben schreibt und was man vielleicht noch zusätzlich so machen kann. Und habe da dann halt auch von meiner Wunschagentur relativ schnell so eine positive Rückmeldung bekommen. Und ja, dann hat sich das quasi immer weiter aufgebaut. Ja, voll spannend.

SPEAKER_02

Du bist jetzt bei, du hast eine starke Mutteragentur. Du hast dir parallel noch zwei, drei, vier Agenturen. Ich weiß gar nicht, wo wir mittlerweile angekommen sind. Da ist übrigens auch für euch vielleicht interessant. Es ist nicht immer Quantität und Masse. Also es ist eher so Quality over Quantity. Viele, auch meine Kolleginnen sind bei 20 bis 40 Agenturen in Deutschland gelistet. Das ist verlockend und die Versuchung ist groß. Wenn man allerdings eine Karriere anstrebt und aus seinem Gesicht eine Art Marke vielleicht machen möchte, dann sollte man sich auf die größten Städte beschränken und nicht schauen, dass man sich selber verwässert. Weil das ist natürlich für einen Kunde dann auch nicht mehr so interessant, wenn er das Model bei jeder Agentur findet.

SPEAKER_01

Definitiv. Und das sagen einem, würde ich sagen, die richtigen Agenturen dann auch, hey hör mal in Berlin, da hast du jetzt uns und wäre cool, wenn es so bleibt. Das kommt natürlich, denke ich auch mal auf die Stadt an, aber macht für mich auch Sinn. Man muss sich halt auch mal in den Kunde dann reinversetzen.

SPEAKER_02

Absolut. Also es ist ja nicht nur, dass man seinen eigenen Marktwert als Person senkt, wenn man überall zu finden ist. Also wenn man jetzt eine Top-Star buchen will, wie eine Heidi, die ist auch nicht bei 500 Agenturen weltweit. Genau. Die hat halt ein starkes Management und fertig. Und gleichzeitig, das Thema Preis-Dumping ist halt auch riesig. Der Kunde, wenn er dann sagt, okay, ich möchte sie aber wirklich haben, ja, okay. Und dann schaut er halt, okay, die ist ja bei 20 Agenturen, ich frage mal alle an. Schau mal, wo ich sie am billigsten bekomme.

SPEAKER_01

Und das ist für das Model nicht gerade hilfreich.

SPEAKER_02

Und natürlich für die Agenturen auch nicht sinnvoll.

SPEAKER_01

Also für alle Seiten. Da muss man halt auch einfach ehrlich sein.

SPEAKER_02

Wie ging es denn dann, als dich deine Mutteragentur aufgenommen hat und dann auch die anderen Agenturen ja relativ schnell auch entschieden haben, jawohl, bitte sei bei uns. Wie ging es dann weiter? Wie kam der erste Job zustande? Oder was war überhaupt der erste Job? Was ist als erstes passiert?

SPEAKER_01

Also so richtig los ging es dann für mich tatsächlich auch wirklich auf der Fashionweek. Das war ja dann direkt im Januar, Februar mit Berlin. Und ich war davor noch nie in Berlin in meinem ganzen Leben. Aber ich hatte ja mit dir beim Workshop auch schon drüber geredet. Und auch die Stylisten und alle haben ja so gesagt, mein Typ ist so Berlinig und so edgy. Und naja, das ist mir natürlich in den Ohren gelegen. Und ich hatte ja dann mit dir auch nochmal geschrieben, hey, in Berlin, was kannst du mir empfehlen? Worauf müsste ich achten? Welche Agenturen? Und auch gerade meine Mutter-Agentur hat mir dann empfohlen, mal nach Berlin zu gehen. Also bin ich dann einfach nach Berlin gefahren, eigentlich ohne großen Plan, einfach mal so spontan das Zugticket gekauft, Airbnb genommen. Und da bin ich dann tatsächlich in die Agenturen unter anderem, die du mir eben geschickt hast und habe da so Walk-ins gemacht. Also ich war, wie gesagt, spontan. Ich habe mich davor eigentlich gar nicht mit denen in Kontakt gesetzt. Ja, und wurde da dann eigentlich auch direkt aufgenommen und bin dann eben auch über Agenten Richtung Fashion Week gekommen und hatte da so meine ersten Castings dann direkt, wo ich unten war. Oder oben in Berlin, wie man es sieht, genau. Und dann eigentlich zwei Wochen später war ich dann das zweite Mal in Berlin und dann war auch schon die Fashion Week und da durfte ich dann tatsächlich laufen und ja, die Show auch mal direkt eröffnen, auf der ich eben gelaufen bin. Es war eh schon so aufregend alles. Und ehrlich gesagt, natürlich ist es eine Ehre, so eine Show zu eröffnen. Ich war auch mega happy, aber ich habe echt in dem Moment gedacht, ach Leute, kann das nicht jemand anderes machen. War eh so aufgeregt. Aber natürlich hinterher war es mega.

SPEAKER_02

Und Backstage viel Hektik.

SPEAKER_01

Also ja, es ist unglaublich, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Dieser Kleidungswechsel, das ist ja eine Show, das muss man sich mal vorstellen. Die läuft ja ohne Pause und da muss alles sitzen. Man rennt da halt schon mal gefühlt sehr leicht bekleidet durch irgendwelche Gänge und findet seine Kleider nicht mehr, aber am Ende klappt irgendwie dann doch immer alles, was mich selber wundert, aber Hauptsache das Ergebnis stimmt.

SPEAKER_02

Kannst du sagen, was dir mehr Spaß macht, Shootings oder Catwalk?

SPEAKER_01

Ganz schwer. Also klar, ich finde beim Catwalk ist auf jeden Fall noch mehr Adrenalin mit dem Spiel, weil es ist ja einfach wie so ein One-Tech. Also beim Shooting, wenn das Bild halt schlecht ist, nimmt man es hinterher nicht. Und beim Catwalk, da muss einfach in dem Moment alles passen. Das ist einfach was ganz anderes. Ich mag aber einfach beide Bereiche super gerne. Also ich will weder das eine noch das andere mission. Ich finde die Balance ganz cool aus beidem.

SPEAKER_02

Beim Fotoshooting finde ich immer, hat man relativ viel Zeit, mit dem Team zu connecten. Man ist so lange an derselben Stelle, man hat auch mal eine Mittagspause, man isst zusammen, man sitzt lange im Make-up. Wie ist das bei Fashion Shows? Hat man da Zeit für Networking?

SPEAKER_01

Also auf jeden Fall so unter den Models kann man richtig gut Networking betreiben, was ich auch gar nicht gedacht hätte, aber dieser Support untereinander, das fand ich so schön auch zu sehen, weil man denkt ja und hört auch immer alles mögliche anders in Fernsehsachen, die dann im echt model ganz, ganz anders in anders viel support. Man muss aber wirklich auf die designer or Kunden, die there all to gang, to go and networking between them. It fliegt einem nicht zu, and we must have either initiatives, man, vielleicht in the coffee and then gebroved or off other ways to shootings or so comes.

SPEAKER_02

Also der Mut, der ist wichtig, dass man sich anbietet anders and sagt, what man can. That's the thing Selbstbewusstsein is nature super wichtig, weil wenn man nicht selber von sich überzeugt ist, wie will man dann andere von sich überzeugen, sagen wir auch immer so schön bei uns. Und ja, dann die Eigeninitiative, gepart mit Networking, gepart mit dem richtigen Know-how, führt dann eben auch dazu, dass es nach Paris ging, oder?

SPEAKER_01

Ja, genau. Das war tatsächlich dann auch noch der Fall vor gar nicht so langer Zeit. Tatsächlich über Berlin lernt man, wie ich gerade gesagt habe, eben ja entsprechende Designer kennen und dann wird man wieder gebucht und wird dann quasi direkt mitgenommen nach Paris. Und das war dann bei mir so der Plan. Das hat sich kurz nach der Berliner Fashion Week schon gezeigt, dass es so kommen wird. Relativ spontan kamen dann aber bei mir noch ein paar mehrere interessierte Designer dazu und ich bin dann eigentlich, ich habe sich, ich glaube, ein Tag vorher erfahren, hatte einen Tag noch zu parken und bin dann schon ein paar Tage früher nach Paris gefahren, wie es ursprünglich eben der Plan was. Ich hatte not a hotel, but I had a model from the Fashion Week in Berlin, ein ganz, ganz liebes Model. And bin with you in so einem Einzelbed in ihrem Hotelzimmer geschlafen, Gott rein. Ja, es war echt mega, mega schön der Support, wie ich schon gesagt habe. Ja, und da durfte ich dann in Summe, ich muss kurz, doch, es waren dann in Summe die elf Designer, für die ich in, ich weiß es nicht, waren es vier, fünf Tagen, wo ich da war, gelaufen bin. Also es war super intensiv.

SPEAKER_02

Super intensiv und man wird in der Früh wach und sortiert sich erstmal, oder?

SPEAKER_01

Ja, total. Also die Nächte waren kurz und die Tare waren lang, aber man realisiert das erst hinterher definitiv.

SPEAKER_02

Und hast du so modeltypische Erfahrungen da machen können, dass, weiß ich nicht, dir oder auch einem anderen Model, nee, passt nicht, oder gezicke von seiten der Designer oder von irgendeiner, ich weiß nicht, Agenten oder da hinten ist ja so viel los und so viel Hektik, dass auch jeder wahrscheinlich seine Contenance, die er sonst manchmal hat, vielleicht auch mal verliert. Und man selber irgendwie bei sich wahrscheinlich sehr viel bleiben muss, um nichts zu Herzen zu nehmen und um zu funktionieren.

SPEAKER_01

Yeah, also definitiv muss ich schon sagen, man braucht ein dickes Fell and man muss einfach lernen, Dinge nicht persönlich zu nehmen. Weil klar, der Designer sagt wirklich ins Gesicht: so, nee, also du mit deiner Figur, das geht nicht mit dem Kleid, klar, das geht ja gar nicht. Und dann steht neben dir ein anderes Model und das kriegt dann das Kleid und du musst einfach wirklich hart im Neben sein, du darfst nichts persönlich nehmen, weil dann gibt es ja einen anderen Designer, für den du laufen darfst. Dann ergibt sich was anderes und das ist schon so, man wird dann wirklich als Model teilweise in Paris oder auch woanders sicherlich wie ein Kleiderständer behandelt. Also du kriegst dann ein wunderschönes Beikleid beispielsweise, habe ich angezogen bekommen, und dann stehst du damit erstmal drei Stunden, bevor die Show losgeht. Du kannst dich nicht hinsetzen, du kannst nichts trinken, beziehungsweise niemand interessiert sich dafür, ob du was zum Trinken hast oder nicht, wie es dir gerade geht, ob dein Kreislauf noch stabil ist in so einem stickigen Backstage-Raum. Also ja, du musst wirklich Selbstfürsorge wortwörtlich nehmen und danach so Shows einfach gut auf dich aufpassen und ja, an dich glauben.

SPEAKER_02

Auch danach Self-Care haben. Ja, selbst du sagst, es bist für elf Designer gelaufen, darunter Pia Bolte, Jakob Butnitsky, Schirin Weiß, das sind ja wirklich große Namen. Und wenn man 20 Designer vorgestellt wird und zehn davon sagen nein, danke, dann sagen immer noch die anderen zehn, yes, please.

SPEAKER_01

Genau, genau. Aber ja, ich glaube halt, wenn du beispielsweise erstmal die zehn Absagen bekommen hast, du musst immer noch an dich glauben, weil sonst nehme ich die anderen zehn auch nicht. Wenn du schon dieses ausstrahlst und den Glanzen in den Augen gar nicht mehr hast, dann sehen die dich natürlich auch nicht in ihren Kleidern, verstehe ich ja auch. Du musst einfach immer an dich glauben. Und man merkt dann am Ende auch, warum die Designer dich genommen haben. Das passt dann einfach auch viel besser als die anderen. Jeder hat ja seinen Look. Ja, genau.

SPEAKER_02

Das ist super wichtig, ein super wichtiges Statement. Denn wenn ich mich mal in die Kundenseite versetze, ich habe mir über Jahre etwas aufgebaut, eine Brand, eine Marke, eine Fashionmarke. Und dann habe ich ja im Kopf, wie das Ganze vermarktet werden soll. Wer soll das anziehen? Wer soll das Gesicht meiner Kampagne sein? Dass das nicht jeder sein kann, liegt ja auf der Hand. Es ist eben diese eine. Oder wegen mir bei einer Fashion Show, diese zehn. Aber eben nicht alle, die sich beworben haben oder beim Casting waren. Das ist ein super, super wichtiger Punkt. Und sag mal, am Catwalk ist dir was passiert, dass du, weiß ich nicht, gestolpert bist, dass dein Absatz abgebrochen ist, dass du deinen Schuh verloren hast oder was auch immer man so manchmal hört und sieht.

SPEAKER_01

Die Klassiker. Also Schuhe war das eine Thema. Ich bin ja, wie du schon erwähnt hast, recht groß. Man kann sich schon mal darauf einstellen, dass die Schuhe nie passen, die man bekommt. Da muss man einfach wirklich die Zähne zusammenbeißen und eine gute Körpermitte haben, gutes Gleichgewicht. Was aber so wirklich das Worst Case war, das war in Paris, wo das eingetroffen ist. Ich hatte ein Fitting, einen Abend vorher, die gehen übrigens auch bis tief in die Nacht, kann man sich schon mal drauf einstellen. Also die Nächte sind wie gesagt kurz und habe ein richtig schönes Kleid von einer tollen Designerin bekommen. Sie wollte unbedingt, dass ich das Kleid trage und ich habe mich super darüber gefreut, aber habe schon beim Fitting gemerkt, das ist überhaupt nicht passt, das war mir viel zu groß und ich habe ihr das auch gesagt. Sie meinte, ja, ja, da arbeitet sie heute Nacht nochmal dran, das wird bis morgen sitzen und sie will halt unbedingt, dass ich das trage und das hat mich ja auch voll gefreut. Ich wollte es ja auch unbedingt tragen. Und dann war eben der Tag der Show und die gesagt hat, für so eine Show, da läuft man ja direkt mal für mehrere Designer. Da hat man dann auch nicht mehr Zeit, alles anzuprobieren. Also war das direkt, wo die Show dann stattfand, dass ich in dieses Kleid geschlüpft bin. Und sie hat es mir hinten zugeschnurrt, das war es so zum Schnürmen. Und ich habe schon gemerkt, wo ich in dem Moment stand, bevor ich quasi rausgeschubst wurde auf den Stück. Ich habe einfach gemerkt, das wird niemals funktionieren. Und ich habe nur gedacht, ich hatte gar keine Zeit mehr zu denken, weil dann ging es halt auch schon los. Ich bin three shit, and I've gone, yeah, okay, this fängt jetzt an here to rutschen. Also ich habe A naturecy nichts drunter and B sieht auch blöd aus. And then habe ich gedacht, yeah, good, I must my hand irgendwie einsetzen, so it's just not improvisiert ausschaut. And I have no Lederbändle on the arms, and then I have to clamp and this kleid damage quasi fest gehalten. And I thought, oh my God, this was a Katastrophe. And then hinterher mega feedback become the Bilder mit den Lederbändeln, this is daddy schön in Szene gesetzt worden. Man darf sich wirklich nichts anmerken. Ich war völlig durchgeschwitzt danach und einfach richtig fertig. Aber wenn man sowas geschafft hat, dann kann er da eigentlich nicht mehr viel schocken.

SPEAKER_02

Wahnsinn. Also einfach durchziehen, weitermachen, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Einfach ja, fake it till you make it, passt nicht unbedingt, weil du hast es ja schon geschafft, aber gleichzeitig kann selbst oben auf dem Treppchen noch irgendwas passieren.

SPEAKER_01

Ja, du musst einfach improvisieren und so, weil ich meine, klar, du hast ja deine Choreografie eigentlich, an die konnte ich mich dann nicht mehr halten. Aber ich glaube, das habt ihr auch beim Institut betont, so eigentlich die Choreografie an sich oder bei so Jobs oder Sachen, das kennt ja nur man selber und die Kunden oder jetzt in dem Fall die Zuschauer, die wissen das ja nicht. Die wissen ja nicht, dass das nicht dazugehört. Und ja, das habe ich mir in dem Moment dann auch daran gedacht. Und ja, so war es dann auch.

SPEAKER_02

Also nicht in Panik verfallen, nicht zurückrennen und ich brauche noch einen Klebestreifen oder was kann ich. Genau, genau. Und das Beste draus machen, weil das Beste für einen selbst ist dann natürlich für das Publikum das Nonplusultra, weil die dann natürlich dann sehen, oh wow, die merken das ja alles nicht. Deswegen immer mit Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und natürlich auch ein bisschen Cleverness, oder?

SPEAKER_01

In die Sache rein. Genau, einfach ein bisschen Köpfchen.

SPEAKER_02

Da soll mal einer sagen, Models sind nicht clever. Genau. Wollte ich gerade sagen. Das stimmt. So, jetzt haben wir schon über Shootings gesprochen. Jetzt haben wir schon über die Fashion Weeks gesprochen. Sag mal, was ist denn mit dem Thema Fernsehen?

SPEAKER_01

Oh, ja, spannend, dass du das ansprichst. Fernsehen durfte ich tatsächlich auch meine ersten Erfahrungen sammeln. Das ist jetzt gar nicht lange her, das war glaube ich vor zwei Wochen. Ich hatte tatsächlich einen Dreh für den ZDF. Genau. Ist ein spannendes Thema. Ich darf noch nicht so viel dazu sagen, aber es ist tatsächlich auch über Social Media zustande gekommen. Deswegen, ich kann es nur immer sagen, gerade als Model, Social Media ist einfach so wichtig. Es ist einfach wie eine Setcard. Es ist heutzutage, du musst es ja bei den meisten Agenturen auch einfach angeben, deine Follower, deine, wo du aktiv bist, vielleicht hast du eine Homepage, keine Ahnung. Man muss einfach sichtbar sein.

SPEAKER_02

Man muss es zu finden sein, gell? Also ihr könnt euch das so vorstellen, liebe Zuhörer. Wenn ein Kunde bei einer Agentur anfragt, dann bekommt der Kunde auf jeden Fall Polarholz. Dann bekommt der Kunde eine Setcard. Das heißt, ihr braucht, by the way, Bilder. Wäre gut. Ganz oft spreche ich mit New Faces, die dann sagen, ja, aber ich kann doch jetzt nicht meine Zeit und mein Geld in Fotomaterial investieren. Oder doch, tu es, weil nur das bringt dir Jobs. Aber um den Gedanke vorzuführen, das heißt, der Kunde bekommt die Bilder, er bekommt die Setcard. Dann sagt er, okay, ich will noch mehr sehen, er bekommt er irgendwie das Portfolio, also das gesamte Modelbook. Und dann kann er sich vielleicht immer noch nicht entscheiden, weil die Qual der Wahl sind noch zwei auf der Shortlist, wen nehme ich. Was macht der Kunde? Der guckt sich noch eine Art Setcard an, wie du schon sagst. Und das ist dann dein Online-Profil. Man muss nicht unbedingt 100.000, 200.000 Follower haben, weil dann ist man schon eher ein Influencer Content Creator. Das heißt, andere Agenturen sind für dich dann wahrscheinlich von Wert. Aber als Model, wenn du nicht zu finden bist, du verbaust dir die letzte Chance, dass sich ein Kunde vielleicht doch für dich entscheidet, weil er eben dich nochmal in einem viel natürlicheren Licht aufmals sieht. Also einfach nur seine Modelbilder hochzuladen, klar kann man machen. Aber es ist viel schöner, wenn der Kunde nochmal sieht, Mensch, wie tickt das Mädel denn privat?

SPEAKER_01

Genau, genau. Und da geht es ja dann gar nicht darum, dass man den perfekten Social Media Auftritt hat und nur Modelbuilder holt. Im Gegenteil, da wollen die ja gerade gucken, wie ist die Personality, was machst du vielleicht sonst noch so, was sind deine Hobbys. Das ist ja wie in einem E-Casting, wo du dann sagen musst, was dich ausmacht. Und man muss ja nicht jeden Tag was hochladen oder so, aber einfach mal sichtbar sein und mal was einen vielleicht auch ausmacht. Das ist schon.

SPEAKER_02

Es geht ja so um die Personality, okay? Dieses große, schöne Wort, Personality. Kisset sie heraus und dann fragen sich ganz viele, aber was ist denn meine Personality? Ja, das passt einfach du. Deine eigenen Hobbys, deine Karte. Danken, dass deine Werte, deine Lebenseinstellungen, dein familiärer Background, deine Freunde, deine Hobbys. Man muss natürlich dann auch schauen, aber das geht jetzt schon echt Richtung Social Media Beratung, dass unsere Caroline, by the way, super, super schön macht. Wir haben da ganz tolle Webinare, sie ist natürlich Teil des Workshops und was da schon auch an Erfolgen hinten herumgekommen ist bei den Mädels, die bei ihr eine Beratung hatten. Natürlich kann man auch Marken damit anziehen und so aktiv sein. Habe ich da nicht bei dir auch was gesehen mit einer ganz leckeren Schokoladenmarke vor kurzem?

SPEAKER_01

Ja, da war auch nochmal was, genau.

SPEAKER_02

Also man kann natürlich durch einen starken Social Media Auftritt on top zu seinen Agenturplacements noch ganz viel bewirken. Und da sind wir jetzt auch schon fast am Ende des Podcasts, liebe Kathy. Was würdest du denn unseren Zuhörern noch mitgeben wollen, als Tipp vielleicht oder als ein Learning deinerseits?

SPEAKER_01

Ja, also man muss auf jeden Fall wirklich auf sich selber vertrauen. Man darf sich da auf Rückschläge nicht irgendwie entmutigen lassen. Das ist mal ganz, ganz wichtig. Aber wie auch gesagt, man kann nicht denken, dass einem alles irgendwie zuflegt und man wird jetzt hier entdeckt und so weiter. Man muss Networking machen. Also Networking, egal ob jetzt online oder offline, egal wo man is, it's auch nicht so aufdringlich. Das ist irgendwie so ein schmaler Grad. Man muss sich einfach, man muss präsent sein, man muss so seine positive Aura versprühen. Man muss einfach den Kunden or whom, designer, schon in den Kopf das Bild machen, wie man einfach the best of seinem product or seinem Kleidungsstück oder what hold. And man muss this down really feel. And it's jail okay when man merkt beim networking, hey, to that person pass ich vielleicht nicht, so then vielleicht zieht sich ein bisschen zurück. Man can, this is jail, man can't passt. And yeah, it hört nie auf. Networking hört nie auf. Ich glaube, das muss ich dir nicht sagen.

SPEAKER_02

Ja, klar. Gerade heutzutage, ich meine, als ich angefangen habe mit Modeln vor 26 Jahren, oh mein Gott, da war das natürlich alles noch anders. Da gab es nicht wirklich Internet. Da hat die Agentur noch die Fotos und Setkarten gedruckt und postalisch verschickt. Da hatte man nur die Agentur. Und ich bin auch nach wie vor ein super, super intensiver Verfechter von diesem klassischen Ansatz, sei bei einer starken Agentur. Die haben ihre Daseinsberechtigung. Die haben ein Netzwerk für sich schon, was natürlich so hoch professionell ist und in der Branche so hoch angesehen, dass natürlich auch andere auf das Agentur-Know-how vertrauen. Die wissen, wenn ich dort ein Model buche, die kennt sich aus. Wenn nicht, dann. Das ist halt immer so ein schmaler Grad einfach. Und selbst die New Faces werden da an die Hand genommen. Das heißt, die Sensibilität bei der Agenturauswahl ist natürlich wichtig, wie du vorher schon gesagt hast. Es gibt wahnsinnig viele schwarze Schafe an Agenturen, an Agenten, an Bookern, auch an Fotografen.

SPEAKER_01

Absolut, absolut.

SPEAKER_02

Und man muss auf sein Bauchgefühl, wie du auch gesagt hast, und seine Intuition achten. Und eben diesen goldenen Mittelweg, dieser schmale Karte, den muss man für sich finden und auf Agenturen bauen, auf sein Netzwerk bauen, auf sein Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl. Absolut. So wichtig. Und auch mal lernen, vielleicht auch mal Nein zu sagen zu etwas, was sich einfach nicht gut anfühlt. Genau. Und einfach mal selbst zu sein.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Man wird ja auch immer besser darin und man versteht dann auch, hey, warum musste das jetzt so kommen oder warum habe ich den Job nicht bekommen? Hinterher ist man mehr. Und sich dann einfach auch austauschen und ja, am besten halt irgendjemanden an der Hand haben, wo man immer mal vielleicht nochmal sich absichern kann. Das ist natürlich dann die Goldmedaille.

SPEAKER_02

Genau, dafür sind wir da. Unter anderem natürlich ganz, ganz viele andere liebevolle Menschen da draußen, unser Team. Wir sind ein so großes Team im Model-Institut mittlerweile und wir freuen uns so sehr über eure Erfolge. Und bei dir ging es rasant schnell. Deswegen öffnen wir auch die Podcast-Runde natürlich mit dir. Und wir wünschen dir weiterhin alles, alles Gute, dass es weiterhin so steil bergauf.

SPEAKER_01

Danke für die Einladung. Ich bin auch gespannt, euch and eure Models weiter zu verfolgen, was dann noch kommt. Bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_02

Danke dir.