Catwalk Talk des Modelinstitutes

Juliane, der Megacoach

The Model Institute by Most Wanted Models® Agency Germany Season 1 Episode 1

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Juliane stellt sich vor.
Sie arbeitet ab sofort als Megacoach im Model Institute und steht Euch entweder direkt als Megacoach zur Seite, ganz individuell, oder betreut Euch  als Mitglied des Institutes.
Juliane erzählt hier ihre Geschichte und spricht ihre Motivation, Erfahrungen und Ratschläge.

photo@ralphgeiling

SPEAKER_00:

online and on the podcast geben wir dir aber noch tiefer einblicke in die management wie beispielsweise model fotografen cater agenten counter produzenten und so viel mehr schön dass du dabei bist we wünschen dir viel spaß beim zuhören und heute begrüße dich in unserem podcast Juliane unser mega coach hello Juliane Julia heute wollen wir dich kennenlernen den Menschen Juliane the Mensch that into the Mega Coach stay that you to Model. What were your first moments in which you listen to a spirit to Model, to Mode. What was that and what was that?

SPEAKER_01:

Oh I must say this had by me. Damn it's top model it was this model day it was kept social media it was kept Facebook in that sense it was the what I see my mama had. And I dachte ich so that I beschäfted while I thought this is eh. And then one Freundin for the house and I thought they kennt man jack they come not here aus demorfierig and then streak a junge and das warst du and dachte will mich jetzt bestimmt auf dem Weg fragen haben sich bestimmt total verfranst hier oben im Wohngebiet. Aber nein the Frage war eine ganz andere so hallo ich habe dich beobachtet ich habe dich gesehen würdest du denn lust haben model werden zu wollen ich habe eine Agentur and we are in der Suche nach neuen Gesichtern and the ersten job und da ging es gleich schon drum it's für den FC Bayern Fankatalog gehen ich so hä? Was? Wie? Ich weiß über heute and then habe ich eine Karte bekommen und du bist weggefahren. Und ich dachte so, hm, komisch, was mache ich denn jetzt damit? Bin ganz, ganz schnell ins Haus gerannt zu meiner Mama und habe gemeint, Mama, schau mal. And then ging das Ganze los. Wir haben uns erstmal zu Hause unterhalten, was das denn jetzt sein könnte. Und ich habe zu meiner Mama gesagt, du ruf doch mal da an. Schauen wir mal, was da jetzt passiert. Naja, und dann ging es tatsächlich echt schnell. Also mit einmal sind wir als Familie nach Nürnberg gefahren. Damals war die Agentur noch in Nürnberg and I stand for einem Photographen, der mir gleich die volle Ladung geben wollte. Hey, hallo Juliane, du, wir casten direkt für einen Job. Es geht um einen FDB-Fan-Katalog und wir wollen, dass die Kinder, die da vor der Kamera stehen, laut schreien und sich ganz doll freuen. Jetzt brüll mich doch mal an. Und ich saß da mit zwei so, hä? Ich könnte dich doch jetzt nicht anbrüllen. Was soll ich machen? Mama, du, ich habe übrigens noch einen Kaugummi im Mund. Hilfe, ich habe total in Panik gehabt. Aber irgendwie habe ich es scheinbar hinbekommen, denn ich hatte direkt meinen ersten Job.

SPEAKER_00:

Wow, super. Das heißt, man könnte ja sagen, du hast so einen, ich nenne das immer ganz gerne, Magic Moment erlebt, weil es gibt, also ist meine Lebenserfahrung bis jetzt, es gibt im Leben manche Begegnungen, die tatsächlich auch das Schicksal wirklich beeinflussen. Kann man sagen, dass dieser Moment dein Schicksal in eine andere Richtung gelenkt hat, als du gedacht hast, oder hattest du das eh schon vor?

SPEAKER_01:

Ich muss sagen, ich hatte das Thema Modeln bis zu genau diesem Zeitpunkt überhaupt nicht auf dem Schirm. Ich wollte, oh Gott, was wollte ich alles werden? Astronautin, Stewardess, Pilotin. Ich wollte witzigerweise alles werden, was in the Lyfte geht, fällt mir da gerade auf. Aber ich hatte das Modeln dazu nie in aware, weil das for me, ganz weit weg war. Das had kaum existe. Dazu came that I was in the alternate DDR came and the fliegen and the reisen by us so long as another durften, I just believed in the world reisen to the friends and men, who have been and reiseleiter and in hotels geared. This was all faszinierend and this Modeln dahin bringt and ich dann die Welt dadurch bereisen durfte, das hatte ich damals nicht auf dem Schirm gehabt. Aber es war tatsächlich eine Fügung des Schicksals. Denn genau das hat mir das Modeln ermöglicht. Ich habe die ganze Welt sehen dürfen.

SPEAKER_00:

Super, ja, siehst du, das ist genau das, worauf ich hinweisen will, dass es echt manchmal so sein kann, dass eine Begegnung ganz, ganz viel verändern kann. Und dass sich jeder, was wir ja auch immer wieder gerne sagen, dass sich jeder einfach auch traut, rauszugehen, um Menschen zu treffen, weil jede einzelne Begegnung kann echt ein ganzes Leben verändern. Dafür muss man offen sein. Aber jetzt bleib mal bei dir weiter. Du hast doch dann bestimmt auch oder hast du überhaupt erste Castings gehabt oder bist du jetzt gleich nur noch von Job zu Job gefallen?

SPEAKER_01:

Bei mir war es tatsächlich so, dass ich sehr, sehr schnell von Job zu Job gefallen bin. Also das war mit zwölf, wie gesagt, der erste große Job. Da war ich dann in dem Fankatalog vom FC Bayern und der lag in der Capri-Sonne-Packung bei. Das war natürlich total verrückt, weil jeder von meinen Freunden hat in dem Alter Capri-Sonne getrunken und jeder hat mich aus der Packung rausgezogen. Das war natürlich echt cool. Problematisch war bei mir damals, dass ich so weit weg gewohnt habe. Ich habe in so einem kleinen Dorf mitten in Deutschland gewohnt. Das waren vier, fünf Stunden nach Hamburg, vier, fünf Stunden nach München, gleiche Strecke nach Köln wie auch Berlin. An sich ja praktisch, aber in dem jungen Alter mit der Schule war das natürlich schwierig. Also ich konnte auch schlecht zu einem Casting hinfahren und sagen, hey, ich komme mal eben für einen Tag nach München, dass drei Kunden mich sehen können. Das war in dem Alter noch nicht so richtig möglich. Und es war alles noch nicht so digitalisiert wie heute. Es war eher schwierig, dass man sagt, come, ich schicke dir Fotos und Videos and ähnliches. Das ist heute natürlich bei weitem einfacher. Als es dann aber mit 15, 16 so richtig losging, da habe ich dann meine Ferien oftmals geopfert, in Anführungsstrichen, und bin öfter mal nach München gekommen, habe dann im Model Apartment gelebt and then Castings gemacht, habe aber gleichzeitig auch sehr viele direkte Jobbuchungen gehabt, wo eben keine Castings notwendig waren. Da war dann das Bildmaterial ausreichend, was wir fleißig eingesammelt hatten zuvor.

SPEAKER_00:

Apropos Bildmaterial, klar, das hat man eingesammelt, aber was hat sich dein Gefühl zum Thema Testshooting diesbezüglich ein bisschen verwandelt? Hast du am Anfang Testshootings gemacht? Hast du sie gerne gemacht? Wie war das?

SPEAKER_01:

Ich hatte ein Testshooting in Deutschland gemacht, um einfach mal zu schauen, wie sich das anfühlt vor der Kamera und was es denn überhaupt dazu braucht. Ich war da allein, meine Eltern konnten nicht mitkommen. Ich bin nur hingebracht worden und dann mussten sie wieder arbeiten fahren. Und dann stand ich erstmal da vor dem gesamten Team und dachte, okay, ich bin jetzt da anders, glaube ich, vor die Kamera. So, dann stand ich da. Hab aber gemerkt, dass das ganz, ganz arg wichtig ist, dass die Kunden mich nicht nur auf meinen Fotos sehen, die ich bei mir im Garten gemacht habe, Carpolas, Polaruz oder vor einer weißen Wand. Die mussten schon sehen, wie schaue ich denn in Szene gesetzt aus. Mit verschiedenen Looks. Man wird ja als Model gerne verwandelt und muss dem Kunden ein bisschen was bieten. Wie schaue ich aus when ich lache, wenn ich ernst schaue, wenn ich von der Seite gucke, mit Make-up, mit viel Make-up, mit ein bisschen weniger Make-up. Gewisse Posen, gewisse Klamottenkleider machen Leute, man taut ja tatsächlich jedes Mal anders aus. Und die Kunden können sich das schwer vorstellen, wenn sie es nicht einmal zu sehen bekommen. And das hat natürlich total geholfen. Ich hatte dann mysten sechs bis acht professionellen Photos und zack sind die Jobs reingeflattert. Das war genial. Und da habe ich gemerkt, oh, okay, da muss ich tatsächlich am Ball bleiben. Wenn ich das nicht mache, dann sehen die Kunden immer das gleiche von mir. Und dann sagen die, ja, kennen wir schon, dann brauchen wir mal eine andere. Und da habe ich gemerkt, wie wichtig das ist, aber eben auch, dass man auch zu verschiedenen Testfotografen immer mal dann hingeht. Das habe ich dann so im Laufe der Jahre gelernt. Weil jeder hat seinen eigenen Charakter, seinen eigenen Stil, ein verschiedenes Licht, andere Klamotten natürlich, andere Styling. And auch wenn man dann, oh Gottes Willen, noch über die Ländergrenzen hinausschaut und nach Italien fliegt, habe ich tatsächlich auch gemacht. Für ein Testshooting bin ich nach Mailand geflogen. Das war natürlich dann ein absoluter Knaller. Also es war ein komplett anderer Look und die Kunden dachten so, wow, wie kann die denn aussehen? Ja, das hilft schon.

SPEAKER_00:

Ja, ja, das ist eben das, dieses, dieses Testen. Es ist tatsächlich ein Testen auf vielen, vielen Ebenen. Anderer Fotografen, anderes Licht, anderes Make-up, anderes Styling, jeder hat einen anderen Anspruch auch. Kann man also nur dran wachsen, gell? Nicht nur wenn man Test-Shootings macht, sondern natürlich auch für Jobs muss man ja reisen. Hattest du irgendwelche Problematiken bezüglich des Reisens, also in Deutschland, aber natürlich auch, was das Ausland angeht. Hast du da irgendwelche Ängste gehabt oder war das für dich kein großes Thema?

SPEAKER_01:

Ich muss sagen, bei meinen ersten Auslandsreisen ging es Athen, Mailand, Paris, London, das waren so meine ersten Stationen. Und bei den ersten Malen war ich sehr, sehr naiv. Ich habe mir nicht mal einen Stadtplan, damals gab es noch Stadtpläne. Heute würde ich mir wahrscheinlich einfach eine App runterladen. Aber ich habe einfach gar nichts gemacht. Ich bin total naiv da hingeflogen und stand dann da. Irgendeiner wird mich schon abholen kommen. Aber nein, da war keiner, da hat mich keiner abgeholt. Und dann stand ich halt wirklich da in Paris, dachte ich, okay, ich habe doch Francisch in the school gelernt. Jetzt musste ich das doch hingekriegen. And I had so much blackout, which is for nervous or anything. I started two years in the Flughafen and had kind of a stuff came. I had not gold to say, I set me in a taxi, cost a half gold in Paris. I had the U-Bahn beschäftigt or with the S-Bahn, Trump, what was the agent standard, they have other things to do. And there was a theme anfang geweint, ich stand da, I thought, oh God, will mirror. I've been in the Schalter gegangen, had auf English versucht, auf Deutsch, da hat keiner mit mir gesprochen, nix da. And then kam irgendwann so ein Italiener, der das gesehen hat und beobachtet hat scheinbar und hat mir geholfen. Das Ende vom Lied war dann, dass ich mit ihm im Taxi saß, Richtung Stadt und er hat das dann übernommen. Und dann bin ich zumindest einen Schritt weiter gewesen. Also ich war etwas näher dran an der City, war aber natürlich immer noch nicht da, wo ich dann eigentlich hin wollte. Aber ich war mal vom Flughafen weg. Aber auch da muss man natürlich aufpassen, ich kann ja nicht bei irgendwem ins Taxi steigen eigentlich. Also ein bisschen Vorbereitung oder ein, zwei Gespräche mit anderen Models oder wie auch immer hätten mir da schon geholfen, weil die Agentur vor Ort, die hat es nicht so sehr interessiert.

SPEAKER_00:

Ja, ich denke mir, die sind davon ausgegangen, dass man so gesehen, wenn man so eine Reise antritt, sich natürlich auch informiert selbst, wie komme ich denn überhaupt von A nach B. Wobei ich bin ganz bei dir, ich bin ein großer Fan von den Leuten auch gerne zuarbeiten, dass man wenigstens einen Folder macht, in dem drinsteht, wie kommt man denn vom Flughafen in die Stadt rein. Das wäre jetzt natürlich in jedem Fall sehr hilfreich gewesen.

SPEAKER_01:

Und selbst dann muss man noch ganz viel Mut zusammenbringen, fand ich. Also das war schon, ja, und man kann vielleicht mit denen noch absprechen, hey, holt mich ab oder schickt mir den Fahrer, aber das ist Kostenhaufen Geld und am Anfang will man echt schauen, dass man nicht zu viel Geld ausgibt. Weil man will ja vielleicht auch was verdienen am Anfang. Vielleicht. Vielleicht.

SPEAKER_00:

Wo warst du denn überall letzten Endes und wo hat es dir am meisten gefallen? Oh, ich fand London toll.

SPEAKER_01:

Oh, ich habe London geliebt. Anfangs hatte ich da natürlich auch meine Themen, auch da sprachlich, ich dachte so, hey, komm, bist mit Englisch groß geworden. Das hatten wir in der Grundschule schon angefangen. Man guckt immer so ein paar Sachen auf Englisch und die Lieder und kommst du klar. Hey, ich bin da angekommen, wenn die Briten einmal Gas geben, du verstehst gar nichts. Und ich habe die ersten zwei Wochen meine Eltern jeden Tag dreimal angerufen. Ich habe nur geheult und Mama und Papa und ich bin so alleine hier und ich kenne niemanden und ich verstehe nichts. Und die Stadt ist so groß und die U-Bahn und wie funktioniert denn das überhaupt? Aber nach zwei Wochen habe ich meine Eltern nicht mehr angerufen und da wussten die, ah, der geht's gut. Ich habe es geliebt. Es war eine so florierende Stadt, die Kunden waren extrem freundlich, die haben einfach so eine englische Nettigkeit an den Tag gelegt, die mir total gut gefallen hat. Selbst im Supermarkt wurde jeder mit dir total, also im Supermarkt hatte ich jeder begrüßt. Die Kassiererin hat gefragt, hey, wie geht's? War so, hey cool, das ist ganz anders als in Deutschland. Also da habe ich mich total wohl gefühlt. Und als ich dann mit der U-Bahn und dem Busssystem klargekommen bin, war das das Einfachste für mich, mich dorthin und her zu bewegen. Ich habe dann Rekorde aufgestellt, wie schnell ich welche Castings in welchen Ecken der Stadt abarbeite. Also das hat richtig Spaß gemacht und ich war richtig flott. Und in London, da bin ich auch oft noch hingereist und habe dann auch selber dort anderthalb Jahre gelebt nach dem Studium. Und da habe ich richtig mein Herz dran verloren gehabt. Das war ganz toll. Mein Mann jetzt übrigens ist auch Engländer. Von daher hat mich das irgendwie begleitet und verfolgt. Schwieriger fand ich Athen, da bin ich, was die Örtlichkeit anging und das Hin- und Herfahren mit der U-Bahn und ähnlichen, also die gab es nicht wirklich damals, das fand ich richtig schwer. Also da habe ich mich so oft verloren in der Stadt, dass ich einfach immer nur geguckt hatte, rennt hier irgendwo vielleicht noch ein Model rum, wo ich mich dranhängen kann. Das fand ich richtig schwer. Also in Athen zurechtzukommen, das hat ein bisschen gebraucht.

SPEAKER_00:

Gab es denn auf deinen Reisen Märkte, in denen du gar nicht gearbeitet hast und gab es welche, in denen du sehr gut gearbeitet hast?

SPEAKER_01:

Ich muss sagen, als ich meine ersten Reisen innerhalb von Europa gemacht habe, bin ich in Athen ziemlich durch die Decke. Das war so heftig, dass ich am Tag teilweise zwei bis sogar drei Shootings hatte. Wow. Der Tag hat früh um sieben angefangen anders zum nächsten Job gefahren. And then I think, weil die dann auch in der Dunkelheit geshootet hadden. This was so viel that I'm my grenades, but I had so much material and so much, I had so much input become that I've in Deutschland just castings. There were so many direct book for jobs that the build material and the jobs in Athen have so much I've already had. So gas messages came not so much but photomaterial unfassbar and jobs for the L I shoot, which I thought would be extremely absolutely new face and started and for the L geshoot. Da muss ich sagen, Athen were one of my best Märkte. Dicht befolgt from London, then Paris and then came Mailand. In Mailand war es gar nicht so gut. Paris war auch eher schleppend, aber die kommerzielleren Kunden, wo man mich dann im zweiten Schritt mehr gepusht hatte, haben dann doch ganz gut angebissen. Man muss echt ein bisschen schauen, welcher Markt passt und wenn ich dann in diesem Markt bin, in welchem Segment soll ich mich dann ausprobieren, habe ich so gelernt und gemerkt. Ein bisschen learning by doing.

unknown:

Klar.

SPEAKER_01:

Aber ich wusste damals, wenn alle Striche reisen, ich bleibe in Deutschland oder gehe wieder nach London, das läuft. Zumindest zu dem Zeitpunkt. Das kann sich natürlich dann auch wieder ändern, aber bei mir waren die zwei, drei Märkte tatsächlich am stärksten.

SPEAKER_00:

Warst du schlimm aufgeregt by zum Beispiel dem L-Shooting?

SPEAKER_01:

Oh, total. The Photograph, ich erinnere mich noch daran, hat immer to me gesagt, Chin up, chin up, chin up. And I thought, what will derivó? Yeah, chin up. I said, okay, what the fuck? What is chin? And then guck ich ihn an, sorry, I have kinda asking what a chin is. And then this is my kin. I said, oh, okay, ich so ein bisschen arroganter schauen und das Kinn nach oben, oh, Gottes Willen. Und dann meint er so, ja, warum ich das in meinen Reisen in Amerika und sonst wo nicht auch schon mal gehört hätte. Und ich so, hä, was will der von mir? Und dann im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Booker mich anders angepriesen hat. Ich so, ah, okay, gut. Ich bin also die total erfahrene, die aber keine Ahnung von Englisch hat. Okay, cool. Ja, das war halt dann auch kaltes Wasser, oder? Und dann so ein bisschen tun, als ob, fake it till you make it, oder wie man dazu heute sagt. Aber es hat funktioniert. Die Bilder zum Schluss, alle waren glücklich, alle waren happy, ich musste mich echt zusammenreißen und dann so tun, als wäre ich der absolute Superheld in dem Bereich.

SPEAKER_00:

Und das hat einfach geklappt. Also an sich selbst glauben und ja, wie du gerade sagst, also auf gar keinen Fall irgendwie sich destabilisieren lassen, sondern richtig, ich kann das, ich mache das, da gibt es nichts dran zu wackeln.

SPEAKER_01:

Als er das dann gesagt hat, wie ich dachte, du warst schon in Amerika und Co. unterwegs, da ich so, oh, da hat es natürlich Klick gemacht. Ah, okay, alles klar, pass auf. Schwupps, einmal übers Gesicht gestrichen, so, da bin ich. Aber klar, Mut fassen, da muss man sich echt dann trauen. Und ausprobieren, ich so, ja, klar war ich da, aber Chin up hat niemand zu mir gesagt.

SPEAKER_00:

Gab es denn umgedreht auch mal ein Erlebnis, wo du sagst, oh Gott, das war ganz furchtbar? Also ja, sagen wir mal jetzt ein Fotograf, mit dem du dich nicht so gut verstanden hast oder eine Visagistin oder Stylist oder irgendwie?

SPEAKER_01:

Tatsächlich, eine Kundin bei meiner ersten Kampagne in Deutschland, da musste ich echt schlucken, weil das war, sie hat einen damals für mich wunden Punkt angesprochen, an dem ich aber auch nichts ändern konnte in dem Moment. Und zwar war ich am Set, ich war 16, und die Kundin hatte ihre zwölfjährige Tochter dabei. Und ich habe die Klamotten anprobiert und angezogen und wir haben geshootet und irgendwann kam sie ziemlich in diese Umkleide-Ecke, das war bei weitem keine Umkleidekabine, aber in die Ecke so rein und guckte sich meinen halbnackten Körper an. Und dann meinte sie, also ganz ehrlich, my tochter hat mehr Oberweiter als du. Und die ist zwölf. So. Und dann stehst du da. Das hat jetzt der Kunde. Dann kannst du auch nicht on deiner Performance arbeiten, du kannst nicht so learn, als hätte sie notwendig, but everybody makes her nothing with you. Du kannst das aber auch nicht verbessern in this moment. This was a critique or a hindsight for the camera, what will you do? Also can I in this moment then give me a sock or I don't know, but it had with me and my selfbewusst just in this moment. That the tochter sorry extrem übergewichtig war, konnte ich eh ja nicht so ins Gesicht sagen. Ich kann nicht sagen, ja klar, dein Kind ist auch hoch wie breit. But this is natürlich ein Spruch, den musst du dir echt dann verkneifen und schauen, wie gehe ich jetzt mit dieser Situation um. Ich habe mir dann nur gedacht, natürlich musste ich schlucken und dann a half minutes später so, was was? Du hast mich gebucht anhand der Photos, das gesehen, ich sah so aus wie ich aus, ich bin jetzt here.

SPEAKER_00:

But that was a rich Watsche. Yeah, normalerweise would many many of these ausages niemals persönlich gave, but that was extremely and that then auszublenden and for all as so jungle, wo man ja selber noch, man selbst wird, man sich selbst findet. Wer bin ich, was mache ich, was will das Leben von mir? Und sich dann sowas anzuhören, das tut tatsächlich wirklich sehr, sehr weh. Das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Und da bist du bestimmt nicht alleine mit dem Erlebnis. Was bleibt übrig? Was sagt man den Menschen, denen sowas auch passiert?

SPEAKER_01:

Hast du irgendeinen Ratschlag? In einem längeren Gespräch würde ich auf das individuelle Ereignis dann eingehen wollen, glaube ich. Weil das schon, je nachdem, was man selber für eine Personal und für einen Charakter hat, wie stabil man bereits is, braucht man einen Einsatz oder eben auch längeres Gespräch. Ich had mir damals zum Glück, weil ich tatsächlich relativ naiv war, ich glaube this had me for violence bewahrt, damals noch nicht so viel Kopf gemacht über my figure or alles. Ich hatte auch den Druck nicht der social medien for me this nur so I have kleine Oberweite. But is this just ein Problem? Echt? Okay, interessant. Hast du mich jetzt bei was getroffen? Okay, ich mach mir da mal Gedanken drüber. Das war tatsächlich eher so ein konnte es gar nicht so richtig greifen. Aber wenn ich mir jetzt vorstelle, das würde jemand zu meiner Tochter sagen und sie kommt dann zu mir mit 14 Jahren oder mit 15 und weint und da muss man schon tatsächlich ein längeres Gespräch führen, um an den Kern ranzukommen und dann das Selbstbewusstsein rauskitzeln, dass man da wirklich auch daraus erstarken kann. Das kann man sich gar nicht vorstellen, aber doch, du kannst dadurch stärker werden. Und das ist was, wo man dran arbeiten kann.

SPEAKER_00:

Und sollte, meiner Meinung nach. Weil das darf sich auf gar keinen Fall in ein hineinfressen, sowas. Das nimmt man wirklich lange, lange mit sonst. Und das ist es gar nicht wert. Weil das ist die Bewertung des Gegenüber, dieses Menschen, der wie gesagt ein etwas fülligeres Kind hatte, die Bewertung auf dich, ja, aber wer ist dieser Mensch? Was steht ihm überhaupt nicht zu, über dich zu bewerten oder über dich zu richten? Da muss man wirklich auch immer wieder abwägen. Wer ist das eigentlich? Gebe ich diesen Menschen jetzt wirklich so viel Bedeutung? Ist das jetzt Gott, der über mich beurteilt, ob ich eine gute Figur habe oder nicht? Nein, ist es nicht. Also lasst sich doch Ihre Meinung haben. Ich habe eine andere.

SPEAKER_01:

Ganz genau. Das ist tatsächlich genau das ist die Quintessenz des Ganzen. Aber um an diesen Punkt zu kommen, dass man sich das ehrlich eingestehen kann, da braucht es natürlich ein bisschen Arbeit und Erfahrung.

SPEAKER_00:

Und da ist es ganz gut, wenn man jemanden hat, den man anrufen kann. Oh ja, im Ilegalfall. Ja, wo man plaudern kann, wo man auf jeden Fall nicht ganz alleine mit dem ganzen Thema ist. Und ja, aber darauf kommen wir jetzt noch später zurück. Jetzt wollte ich dich noch weiter fragen. Okay, also wir erfahren, es gab schöne Momente, es gab aber auch doch Momente, die durchaus verletzend und auch irritierend waren. Ist es für dich immer noch ein Traumberuf oder bist du auf einem Boden einer anderen Realität angekommen?

SPEAKER_01:

Oh, es ist nach wie vor ein Traumberuf. Ich muss sagen, ich komme nicht los. Also ich habe ja mittlerweile in meinem Leben, ich habe BWL studiert, bin noch eine der letzten Diplomstudiengänge gewesen, es ist heute der Masterstudiengang. Ich habe das komplett durchgezogen. Ich habe auch immer mal wieder feste Jobs angenommen in der classischen Arbeitswelt. Ich war in Bureau gesessen, ich habe wirklich Dinge gemacht, die the Gesellschaft from a BWL awarted. And it's me to Mott and I have nieu. I have a lot of two kids in the world and self as I schwanger, or a kid. It is a clear soothe where I began to span on set to sit and to show what happens. The location is this, the team is in a real team. Man trip or less make-up artist. But this is another man in new roles. Man cook in the spiegel and things, oh, this is so spannend and offring and the künstler among you, I think, this makeup not gefeld, it's really easy. It gets in this moment not defend which you need to get from what at the end. And the photo so it's the Kunde even möchte. And this is this was dann zählt and mir hat immer so viel Freude bereit einfach mich selber neu to entdecken, neue Menschen kennenzulernen, to see what a kreativ künstlerisches Team erschaffen kann in eigentlich. Also nach wie vor it's extremely challenges, it's Probleme, it's negatives, but when man with a halt, with another attitude daran geht, that many persons nimmt, dass man ein bisschen die Vogelperspektive vielleicht behält, dann ist es ein für mich absoluter Traumjob. And ich glaube, ich werde ihn machen, bis ich ins Grab gebreche. Hat der Beruf dich verändert? Oh, sehr. Wenn ich zurückdenke an mich als kleines Mädel vom Land, vom Dorf, ich wusste, Menschen sprechen Deutsch und Englisch. Ich wusste, okay, man kann irgendwo hinfliegen, aber es war für mich nicht so zu greifen. Es war nicht greifbar. Ich war unglaublich naiv, ich war nicht wissend. Und ich habe das Gefühl, dass das Model mich so geprägt hat in meiner Persönlichkeit. Es hat mein komplettes Leben verändert und geprägt. Ich habe nicht nur Sprachen gelernt, ich habe Kulturen, ich habe Religionen dadurch besser zu verstehen gelernt. Ich habe Rituale mitgemacht. Ich habe natürlich dann auch for Ort mich versucht, nicht abzugrenzen, oh, ich bin jetzt das Model und ich ziehe mein eigenes Ding. I've been really eingetaucht in the evaluation land and stuff where I was and have dad an immense vision. But also in the world, we tick the creatives in England, we tick the creativeness of France, where comes that here, okay, it is cultural bed. What wanna? Ah, okay. With whatever must so and so extremely formed and completely wider as if I was in my dusk. Has it helped self bewusster to what other people think, what they did. I wanted to let me in the school fertig gemacht, my friends, but whom? While I think they have an Angriffsfläche geboten, weil ich mich dann auch geärgert habe, ich habe dann auch geweint und war frustriert anders anders and hätte ich damals schon mehr Selbstbewusstsein gehabt, da hätte ich da gestanden, yeah, you könnte mich all gerne haben, but ich mache den Job and da habe ich total space dran. I have then so sehr in Frage gestelled that I model total in Frage gestelled. And oh Gott, vielleicht sollte ich das lieber sein lassen. Weil dann ärgern die mich alle nicht mehr so. But this is the process has all this aus me race gekitzelt, what I just bewusstin what I have hilft nature in your other Lebensform, jeder Lebensweise, which I just, seize with my kindern, size in der Ehe, seize jetzt am Set. I can den Kunden auf Augenhöhe aufsprechen, weil ich genauso selbstbewusst bin wie möglich der Fotograf selber. And das Ergebnis ist natürlich ein noch besseres. Ich schaue nicht mehr aus wie das schüchternde Reh vor der Linse.

SPEAKER_00:

Was hat sich denn bei dir verändert im Laufe der Zeit an den Prioritäten? War dir früher etwas anderes wichtig, als das jetzt ist? Also in Bezug auf die Branche, auf die Arbeit als Model.

SPEAKER_01:

Tatsächlich so that man extrem professionell and still on set. Man durfte not really much saying or self eindring and more the kleider standard. This is not more. He does the self-bewise, which man argued, or what from the right character man has. Not really with it. But many more days. You are not the Kleider Haken. And that is shown. This was a learning, which I so in the letzten yeah beobachten durfte and just mirror gut gefällt.

SPEAKER_00:

Man wird mehr gesehen. Apropos Veränderung und man wird mehr gesehen. Was sind so die Schatten? Was macht dir aktuell Sorge? Gibt es da etwas in der Branche, wo du dir ein bisschen Gedanken machst und sorgenvoll bist oder ist das eher umgedreht, du sagst, hey, es entwickelt sich alles super, mega. Wie stehst du dazu?

SPEAKER_01:

Ich habe da tatsächlich oft drüber nachdenken müssen, als ich als Scout gearbeitet habe und die jungen Jungs und Mädels dann in die Welt des Model-Daseins entlassen habe und danach kein Kontakt mehr bestand. Ich habe gescoutet, habe gesehen, du bist super. The Agentur, Most Wanted Models, hat dann my New Faces aufgenommen und dann war der Kontakt weg. And da habe ich oft ein bisschen Sorge and Bauchwege gehabt, ob die Herausforderungen gewachsen sind. Denn man reist over the same way. This is gefährlicher als when man einfach nur daheim bleibt in seiner Stadt or a directbuch hat. Man trifft Menschen that it's not good with it. And da muss man vorsichtig sein, weil man vielleicht auch abrutschen kann anderes. It's a wissel, man would, when many eingeladen would abend essentially or also in clubs, while the club besitzer meant, oh, it's tall when we have hübscher Models here have. Gleichzeitig, my man becomes Drogenangeboten. Man muss da sehr selbstsicher und standhaft bleiben. Man darf sich da nicht ablenken lassen von anderen Mädchen, die vielleicht einen anderen Weg eingeschlagen haben, sei es mit Drogen, sei es mit Männern, sei es ähnliches. Da muss man, no, man muss wissen, dass es das gibt und schauen, wie man damit umgeht. Gleichzeitig das Thema Ernährung, was ist, wenn ich in einer Pubertät plötzlich zunehme und das vielleicht in Mailand passiert, weil da das Essen ein anderes ist, weil es viele Nudeln gibt. Was mache ich dann? Oh Gott, ich habe fünf Kilometer. Hilfe schmeißt mich die Agentur raus. Das war auch ein Punkt tatsächlich, meine Vermieterin damals in Mailand hat meine Agentur angerufen, total irre Geschichte. Du, die Juliane, die isst Nutella, Kinderpinguin und Nudeln. Ja, und dann ruft mich die Agentur an, bestellt mich ein und ich war irgendwie so eine Art Kreuzverhör. Ist doch auch schwierig, ne? Was machst du denn da, wenn die Agentur plötzlich sowas zu dir sagt? Also wirklich das Thema, weiß ich nicht, Männer, Drogen zunehmen, abnehmen. Ja, du kannst vielleicht auch deinen Sport nicht mehr so machen, wie du es daheim gewöhnt warst. Alles wird vielleicht ein bisschen schwammiger, wenn du da sechs bis acht Wochen vor Ort bist. Gehe ich dort in das Fitnessstudio? Wie funktioniert das? Boah, da gibt es so viele Challenges, wirklich, denen man da begegnet und Neuerungen. Du musst jeden Tag geführt 20 neue Entscheidungen treffen, weil alles komplett anders ist als zu Hause, wie du es einfach gewohnt bist.

SPEAKER_00:

Ja. Dafür darauf aufbauend, auf genau deine Sorge, haben wir ja jetzt das Model-Institut, in dem du eine ganz besondere Rolle spielst und nämlich genau das, wo du gesagt hast, ich konnte sie nicht weiterführend betreuen, ich konnte nicht mehr für sie da sein. Sie waren vielleicht alleine, unbeholfen und verloren, irgendwo unterwegs und ich wäre doch, hätte doch und so weiter. Jetzt gibt es endlich eine Möglichkeit, in der du genau diesen Wunsch dir selbst und natürlich auch den ganzen Menschen erfüllen kannst, die da gescoutet werden oder gefunden werden oder Model werden wollen und die sich noch ein bisschen verloren fühlen und eine Hand brauchen, in der sie ein bisschen Führung finden. Was inspiriert dich jetzt am meisten an dieser Arbeit im Institut als Megacoach und generell als auch Ansprechpartner fürs Forum und so weiter da zu sein?

SPEAKER_01:

Oh, ich freue mich total darauf. Die Arbeit mit es sind ja fast Gleichgesinde. Jeder, der sich dann bei uns meldet, bei mir meldet, Teil unserer Community ist, hat ja den gleichen Wunsch und das gleiche Ziel. Und ich kann mit meiner, mittlerweile bin ich seit over 20 Jahren in dem Geschäft anders, alle hills, alle tiefen, alles good, alles schlechte. I can with my error, some einzelne so helfen on the hand nehmen. I should so give the Freundin, a vertrauensvolle person. Niemand who man ehrfeucht have, we just for the booker in the agent or the agenturchefin. That has many doch so a bit a distance, a zurückhaltung, man spielt so eine ehrfeucht, so um Gottes Willen, kann ich das fragen, kann ich das sagen? Muss ich jetzt so tun, als wäre ich das selbstbewusst und hätte alles eh schon alles wissen mit den Löffeln gefuttert. Nein, man kann mit mir ganz, ganz innig, persönlich, vertrauensvoll sprechen, sich mir unterhalten. Ich gebe ganz wertvolle Tipps, wie man Nerven spart, wie man Geld spart, wie man Zeit spart und möchte einfach jedem an die Hand nehmen. Ich begleite dich, du bist nicht allein. Ich komme, wenn die Models das auch möchten, gern mit an das Set. Ich fliege auch mit nach Mailand or nach Paris und biete meine Sprachkenntnisse an und mein Know-how from the Agenturen and from the Städten. Mir ist wichtig, dass keiner mehr diese Ängste durchstehen muss, die ich damals durchstanden habe. Und da biete ich einfach total gern meine Unterstützung und Hilfe an.

SPEAKER_00:

Ich finde vor allem so spannend, dass du halt wirklich aus einem ganz, ganz großen Repertoire schöpfst, wo du echt Verständnis hast, weil du es erlebt hast für die unterschiedlichsten Sachen. Ich weiß noch bei mir, ich habe mich immer sehr alleine gefühlt. Für mich war Heimweh ein Riesenthema. Ich weiß, dass das bei vielen Models echt auch ein Problem ist, wie man plötzlich erst vorher Nestwärme, Eltern, Freunde, alles war immer da und plötzlich man ganz alleine auf sich gestellt mit Problemen, die man noch nie in seinem Leben bewältigen musste. Und die muss man jetzt plötzlich alleine bewältigen. Und man kann nicht wegen jedem, ja nicht falsch verstehen, aber wegen jedem Scheiß jetzt die Agentur anrufen. Und ich hätte alles drum gegeben, jemanden zu haben, den ich eben anrufe, wo ich weiß, ja, der weiß genau, wie es mir gerade geht, der weiß genau, was ich durchmache und der wird deswegen auch die Lösung haben.

SPEAKER_01:

Absolut, absolut. Also ich konnte damals auch natürlich viel mit meinem, vor allen Dingen Papa, telefonieren. Abends unter der Deckdecke unter Skype, weil ich natürlich in einem Zimmer war mit zig anderen Mädchen. Und ich musste mich da verstecken und flüstern und so weiter. Aber hey, ich meine, das ist der Papa, der hat natürlich überhaupt keine Ahnung von dieser Modelwelt und konnte zuhören und konnte mir vielleicht Mut machen, aber mehr auch nicht. Er hat ja selber überhaupt keinen Plan gehabt. Also woher sollte er es denn auch wissen? Er hat natürlich sein Bestmögliches gegeben. Aber was ist denn noch schlimmer mit den Models da draußen, die gar nicht so ein stabiles Elternhaus haben? Was machst du denn dann? Dann stehst du ja wirklich alleine da. Und dann ist es einfach echt gefährlich, dass man vielleicht die falsche Richtung einschlägt und sich doch auf Leute verlässt, die es vielleicht doch nicht so gut mit einem meinen. Und das ist einfach gefährlich. Und dann hat man in dem kompletten Business eine Route eingeschlagen, wo es nicht oder sehr schwer auch wieder rausgeht.

SPEAKER_00:

Vor allem heutzutage, wo man ja auch durch die digitalen Medien nochmal ganz anderen Gefahren ausgesetzt ist. Ach, absolut.

SPEAKER_01:

Es gibt ja so viele, die einen dann auch anschreiben und sonst was für Versprechungen machen und komm, wir machen ein Shooting und komm mal hier hin, komm mal dahin. Hey, da muss man so vorsichtig sein und dieses Abwägen und Schauen und das Gespür bekommen, wer ist das? Kann man das machen, kann man das nicht machen? Das kommt mit Erfahrung oder eben man fragt jemanden, der die Erfahrung schon hat und schützt sich dadurch. Und dafür bin ich total gern da. Das ist wie eine kleine Lebensaufgabe für mich. Mir macht es einen Riesenspaß, hat es schon immer gemacht, Leute zu beraten, zu helfen, zu unterstützen und dann im Nachhinein zu sehen, was dabei rumkommen kann.

SPEAKER_00:

Ich finde das Thema Versprechungen auch wirklich ganz, ganz, ganz gefährlich. Also ich spreche da aus eigener Erfahrung und ich weiß es logischerweise nach all den Jahren in der Agentur auch, dass gerade das Thema Versprechungen, dass Menschen, wildfremde Menschen mit Versprechungen um die Ecken kommen und manchmal auch mit Druck diese Versprechungen knüpfen, das ist gar nicht gut. Und nie war es ein, oder hat es zur Folge gehabt, dass aus dem Versprechen tatsächlich auch wirklich genau das geworden ist, was versprochen wurde, sondern meistens hatte es irgendwie nur, wie du gerade sagst, nicht jeder meint es gut mit einem. Und man rutscht aus dem Radar dieser Menschen schneller als man denkt und hat vielleicht doch sehr viel verbrannte Erde hinterlassen von Menschen, die einem supportive zugewandt sind oder waren und hinterlässt da, wie gesagt, ein Schlachtfeld. Nur weil andere Menschen so viele Versprechungen aussprechen, die dann alle nicht gehalten werden. Also das finde ich auch ein ganz, ganz schwieriges Thema. Da können wir ja dann auch nochmal drauf eingehen. Sehr gerne, sehr gerne. Weil es wirklich sehr, sehr massiv ist, finde ich heutzutage. Dadurch, dass jeder jeden ständig anschreiben kann, einfach so.

SPEAKER_01:

Ja, man hat nicht mehr diesen Schutz, den man früher hatte. Dann hatte man die Agentur und du wusstest, potenzielle Interessenten oder Kunden kommen nur an dich ran, but wirklich nur über die Agentur. Oder weil jemand jemand kennt und dann war das wie so eine Art Mundpropaganda, and then wusstest du, ah, okay, der empfiehlt denjenigen. Das ist wieder was anderes. Ich weiß noch, als the build-zeiting in Thüringen angerufen hatte, while the redakteur my friend and the father kannte and so on, so sind die dann auf mich zu, hey du, wie schaut's denn aus? Magst du mal ein Interview machen? Und selbst da habe ich überlegt, oh, the build. Hmm, okay. But man kannte und wusste, and jetzt, hey, dich kann ja jeder anschreiben, jeder kann dir was erzählen. Das ist gefährlich. Selbst mit Agentur muss man noch aufpassen, dass man da nicht irgendwo reinrennt. Ich erinnere mich an ein Shooting, da hieß es vom Fotografen, es geht um eine Beauty-Körper-Creme. Also dass die Haut schön sanft und gestrafft und wie auch immer. Yeah, und ich war vor Ort und es war tatsächlich ein Nackt-Shooting. Man wurde natürlich, man had alles bedeckt anders einen großen Bademantel gehabt, alles war gut. And what is it is, hallelujah, I was on Facebook angeschrieben from einem, nennen wir ihn ein Fan. Hey, Jule, ich hab dich gesehen. Okay, du hast dich gesehen. Ja, auf der und der Seite. Ich bin auf die Seite gegangen und bin bald vom Stuhl gefallen. Es war eine Seite für Sextoys. Es ging um Sexspielzeug. Und der Fotograf hat sogar die Agentur angelobt. Das heißt, die Agentur wusste nicht, was da passiert ist. Er hat im Nachhinein eine Riesenbombe geplatzt, der hat meinen Körper genommen und darauf dann die ganzen Sexspielzeuge draufgestellt. Hochverversion. Und völlig, also geht gar nicht. Und das war natürlich dann ein Riesenthema. Zum Glück hat die Agentur das alles komplett gelöst. Rechtlich, juristisch, extrem abgedeckt, es gadensersatz, der Fotograf wurde verklagt, es war ein riesiges Thema, alle photos wurden gelöscht, es war alles dann komplett bereinigt im Nachhinein. But just in the moment, and just stellt euch mal vor, this wäre ohne Agentur abgelaufen. Ja, hallelujah. Da hat man überhaupt keine Chance.

SPEAKER_00:

Und davor muss man sich schützen können. Das ist so gefährlich. And it's the Wege, nur man muss sie halt kennen. That is the entscheidende punkt. Also wir könnten uns da jetzt wahrscheinlich noch ewig unterhalten über diese vielen, vielen, vielen Fallen, die eben leider auch in der Branche existieren. Aber dafür bist ja jetzt du da, dafür sind wir da, dass wir da sind und auffangen und wenigstens die Frage beantworten, bevor man irgendeinen Schritt tut. Das kann schon sehr, sehr, sehr, sehr viel schützen. Gibt es noch eine, sagen wir mal, eine finale Botschaft, die du jetzt hier noch hinterlassen möchtest, heute und hier? It will sicherlich nicht die letzte Frage sein, die we hier mit dir machen, with Sicherheit, irgendwie vielleicht in einem Jahr mal wieder als Resume. Wie geht's dir? What has you ached? But just heute and here, there's what you the more given möchte?

SPEAKER_01:

Ach, I would all say that love or with them, model to you. Bitte, bitte meld it. I can so good, I can einschätzen, I can help you, I can in Richtungen weisen, I can raisekitzeln. Is it most? Warum willst du this? In welche Richtung könnten wir das Ganze nutzen, das, was du wirklich vorhast? Traut euch, traut euch, traut euch, diesen Schritt zu gehen. Kommt bitte auf mich zu, ich bin eure Freundin, ich bin für euch da. Ich unterstütze euch in jeder Richtung. Ich gehe ganz individuell auf jeden Einzelnen ein und freue mich extrem darauf, endlich meine jahrelange Erfahrung anwenden zu dürfen und euch helfen zu können. Also da habe ich so, da kriege ich richtig Gänsehaut, wenn ich drüber nachdenke. Bitte seid mutig.

SPEAKER_00:

Kommt zu mir. Das ist doch schön. Das sind doch schöne Schlussworte, die jetzt eine schöne Reise beginnen werden. In diesem Sinne. Danke dir vielmals für die Zeit, für die schönen Worte, für die interessanten Einblicke und wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg. Ich bin sehr gespannt. Danke, danke, Ilso. Ich freue mich auch ganz, ganz arg. Dann bis zum nächsten Mal.