Catwalk Talk des Modelinstitutes

Bookerleben - Im Interview mit der Inhaberin der Most Wanted Models®

The Model Institute by Most Wanted Models® Season 1 Episode 4

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

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Neben Mitgliedschaften, die Euch Zugang zu wichtigen Infos rund ums Modeln verschaffen, gibt es auch Megacoaches, die gebucht werden können. Der erste Megacoach ist Juliane, die seit über 20 Jahren in der Branche tätig ist und euch ganz individuell betreut. Wer sich wirklich auf diesen Beruf vorbereiten will, der ist bei ihr genau richtig.

Mehr infos gibts auf "https://www.themodelinstitute.de

SPEAKER_00

Wir begrüßen dich zum Catwalk Talk, den Podcast des Model Institutes. Wir sind für dich da in allen Fragen rund ums Modeln. Du kannst Mitglied bei uns werden, dir einen Megacoach zur Seite holen oder unsere Kurse online und on Location besuchen. Hier im Podcast geben wir dir aber noch tiefere Einblicke in die Menschen der Branche, wie beispielsweise Models, Fotografen, Carter, Agenten, Scouter, Produzenten und so viel mehr. Schön, dass du dabei bist. Wir wünschen dir viel Spaß beim Zuhören und Lernen.

SPEAKER_01

Hallo, liebe Zuhörer bei unserem Catwalk Talk des Model Institutes. Ich bin heute bei Most Wanted Models und darf mich mit Doreen Life unterhalten. Sie ist Inhaberin der Agentur und seit zig Jahren im Business. We have geballte Kompetenz am Tisch heute. Ich freue mich riesig, ein paar ganz stellen zu dürfen, die sich vielleicht der eine oder andere gar nicht trauen würde. Liebe Doreen, erzähl mal, wie lange bist du schon dabei? Ja, hallo, erstmal in die Runde.

SPEAKER_02

Ich bin jetzt fast 25 Jahre dabei. 24 sind es, glaube ich, jetzt.

SPEAKER_01

Das ist Wahnsinn.

SPEAKER_02

Damals schon neben der Schule angefangen.

SPEAKER_01

Auch schon.

SPEAKER_02

War das damals dein Traumberuf? Wie bist du da reingekommen? Nein, das war nicht mein Traumberuf. Dafür war ich viel zu jung und kannte das Business gar nicht. Da bin ich über meine Schwester dran gekommen, die war Model, und dann habe ich da erste Berührungen mitbekommen und so ist das entstanden.

SPEAKER_01

Und hast du Vorstellungen gehabt, was da auf dich zukommt? Wie waren deine ersten Erfahrungen? Wie hat man angefangen?

SPEAKER_02

Nee, Vorstellungen irgendwie auch nicht. Ich meine, es war klar, man hat die Models und muss sie jetzt irgendwie an den Kunden bringen und braucht auch die Models, die muss man casten. Das haben wir damals auch schon gemacht. Das war noch in den 90ern. Lustig, in Hotels und so weiter, so Events gemacht und Anzeigen geschalten. So wie man das halt damals gab ja kein Internet, ne? Musste es ja irgendwie auf dich aufmerksam machen. Und ja, dann war klar, irgendwie müssen die jetzt zum Kunden und dann hat man da eben auch Briefe geschickt oder angerufen und Z-Karten durch die Gegend geschickt. Und ja, aber eine genaue Vorstellung hatte ich nicht davon. Es ist einfach so gewachsen.

SPEAKER_01

Sehr verrückt. Das heißt, anfangs musste man nicht nur die Kunden akquirieren, sondern natürlich auch die Models dann einsammeln und schauen, dass sich beides matcht, dass der Kunde das angeboten bekommt, was man hoffentlich in der Karte hat.

SPEAKER_02

Ja, das war natürlich alles ein viel langsamer Prozess als heute.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt. Da sind die Abläufe heute natürlich besonders schnell und vor allen Dingen digitaler geworden. Du als Bookerin, was sind denn die Anforderungen für ein gutes Model? Wie kann ich da einen Fuß reinkriegen? Darf man, weiß ich nicht, Tattoos haben, schiefe Zähne?

SPEAKER_02

Naja, es gibt ganz viel Spielraum mittlerweile, es war früher anders. Da war das doch schon eher ein bestimmter Personenkreis auf die Maße bezogen und auch den Look. Der erinnert sich natürlich immer mal wieder, je nachdem, was gerade in der Mode auch angesagt ist. Danach gehen dann auch, also nach demnach werden auch die Mods gesucht und gecastet, wenn die Kunden entsprechende Vorstellungen haben. Insofern, ja, natürlich sind immer noch so Größenanforderungen wichtig. Sprich, am besten wäre man als Frau zwischen 1,75 und 1,80 und als Mann das Pendant dann 10 Zentimeter größer, zwischen 1,85 und 1,90 cm. Ja, darüber hinaus gibt es ganz viel jetzt mittlerweile. An verschiedenen Maßen. Und da ist das Thema Diversity sehr in den Vordergrund getreten, die letzten Monate, vielleicht auch schon Jahre.

SPEAKER_01

Das heißt, ein Mädchen, was ja mit 16 vielleicht nur 1,73 groß waren, gedacht hat, ich habe nie erfolg, dürfte es heute vielleicht versuchen.

SPEAKER_02

Versuchen, finde ich, kann man es immer. Das ist schön. Also weil gleich zu sagen, nein, auf keinen Fall oder so, Feedback kann man sich ja holen von den Agenturen und dann mal hinschreiben, wird man es sehen.

SPEAKER_01

Ja, das ist richtig. Und wie man das am besten macht, das erfahrt ihr natürlich alles im Model Institute, vor allem auch in unserem Forum. Da könnt ihr immer ganz viele Fragen stellen und ich bin da jederzeit for euch da, wie man sich auch bewerben kann, wenn man vielleicht nicht die classical erfüllt. Wie schaut denn das als man aus? We wanna just all the manager ins boot holes. Gibt es da giveahuiten, die gefragt sind, or gilt there are diversity and diversity in moment.

SPEAKER_02

Ansonsten is it by denn immer so that they so spätzünder sind, also zumindest in Deutschland betrachtet. There suchen doch die Kunden meistens zwischen 30 und aufwärts, 30, 40 ist so das Grand. Das heißt, wenn man jetzt als Mann gerade 23 ist und sagt, ich sehe so super aus, stimmt das schon. But for viele Kunden ist das noch zu jung. Die suchen eben ältere. Alt wird man von selbst. Man kann auch vorher schon modern, aber man sollte dann vielleicht nicht erwarten, dass man jetzt da jeden Tag gebucht ist. Das gibt einfach da viel weniger Kunden.

SPEAKER_01

Aber im Ausland würden die Babyfaces, sag ich jetzt mal, ganz pauschal, vielleicht besser.

SPEAKER_02

Alle Märkte sind verschieden und natürlich gibt es auch für Jüngere, so wie eben auch für Ältere, auch dann einen Markt. Den muss man sich dann halt finden oder finden lassen von der Agentur.

SPEAKER_01

Aber ein bisschen angegraut, tut gar nicht weh bei den Männern.

SPEAKER_02

Nee, gar nicht, geht gar nicht. Genau. Tja, die Männer haben es gut.

SPEAKER_01

Was nimmt den Väter die Zeit vorne? Stimmt, vorne raus. Wie schaut es denn aus? Gibt es ein Maximalalter? Hört es dann irgendwann auf? Geht man als Model in Rente?

SPEAKER_02

Ich würde sagen, man geht vielleicht in Rente, wenn man nicht mehr reisen kann. Oha! Weil zum Modeln gehört ja das Reisen und ich muss ja immer irgendwie mit dem Zug, Auto oder Flugzeug zu meinem Job. Selten kann ich da zu Fuß hingehen, weil es ist halt einfach immer überall verstreut, teilweise auch auf dem ganzen Planeten. Und wenn man das nicht mehr kann, dann würde ich jetzt sagen, wäre man in Rente, wenn man vielleicht irgendwie ganz schlimm alt ist und das zu beschwerlig ist. Aber ansonsten gibt es in alle Richtungen alles.

SPEAKER_01

Ja, das Reisen ist schon wichtig. Ich habe das auch bei mir gemerkt, mit jedem Auslandsaufenthalt habe ich einen richtigen Boost in meinem Heimatland bekommen. And irgendwann, wenn dann Familie oder Co. bei den einen oder anderen Frauen einzieht, wird es vielleicht automatisch auch weniger.

SPEAKER_02

Yeah, so Auslandsaufenthalte sind für Models so ein bisschen wie Fortbildungen für den Angestellten oder sowas. Also definitiv, oder wie Testshootings da, so braucht man immer, muss man machen.

SPEAKER_01

Oh ja, das ist ein großes Feld, wie man sich da am besten einen Fotografen schnappt, der auch einen Mehrwert bringt. Es gibt ja viele, da naja, macht man eher einen Tritt zurück. Das erfahrt ihr dann auch bei uns im Model Institute. Da haben wir ganz sorgfältig ausgewählte Fotografen für euch. Und die Empfehlungen geben wir natürlich dann gern weiter. Was kann man denn so verdienen als Model? Gibt es noch diese Überflieger wie früher? Man kennt ja Gisai Bündchen und Co. kann man von dem Job richtig gut leben?

SPEAKER_02

Ja, auf jeden Fall kann man schon. Das ist vielleicht jetzt nicht jedes Model so erfolgreich. Aber da gibt es sehr, sehr viele, die sehr erfolgreich sind und auch sehr viel Geld verdienen. Viel witziger finde ich ja, dass Modeln, ich glaube, die einzige Branche ist oder fast die einzige Branche, wo Frauen prinzipiell mehr verdienen als Männer. Gibt es ja sonst nicht. Stimmt. Gibt es nicht noch wo sonst? Keine Ahnung, vielleicht kenne ich mich in manchen Branchen auch nicht genug aus, um es zu wissen. Aber da weiß ich es ganz sicher und es ist doch die Ausnahme, wie wir ja leider alle wissen.

SPEAKER_01

Ja, das ist richtig. Es gibt ja gerade ganz actually ganz viele Diskussionen anders and neue Regelungen, damit die Frauen etwas mehr gepushed werden. But that's a good point. Also, Mädels, traut euch. Come to us. What can you do if an agent good is, obviously, serial is? We have echt viele am marked. When I googled, Model Agentur München, Hamburg, son.

SPEAKER_02

What fancy announcement? I would an orientieren, the Fellma. That's the Lutesiegel, that was the Fellmar have damals noch the Lizenz, der Bundesanstalt für Arbeit bekommen. That gibt es ja heute nicht mehr und deswegen gibt es so viele Agenturen. Weil das jetzt jeder machen kann. It's völlig uncontrolliert. And früher hat aber die Bundesregierung da noch controlliert, also die Arbeitsagentur, and die Leute under the lupe genommen and Lizenz, du darfst Arbeitsvermittlungen für Fotomodelle machen. And all these agenturen, die in dem Fellmar sind, have diese Lizenz.

SPEAKER_01

Das heißt, das ist schon mal ein super Punkt, dass ich mir die Liste anschaue and then bestenfalls nach meinem Wornout erstmal filter and then Glück versuche. Genau. We get it then weiter?

SPEAKER_02

We brauchen Bilder. Sonst kann man keine Jobs vermitteln. Dazu gibt es halt verschiedene Möglichkeiten. Auf jeden Fall müssen Fotos gemacht werden mit einem Photograph. Ob man den jetzt dafür bezahlt oder man einen sogenannten Free Test oder wie es heutzutage heißt, TFP, Time for Pictures Geschichte macht. Das ist dann nochmal individuell abzuklären, kommt auf den Typ an. Ja, da muss man dann ganz individuell drauf eingehen. Sollte man sich dann mit seiner Agentur verständigen, was das Richtige ist. Was kosten das? Ganz unterschiedlich. Das kann kosten, was weiß ich, 250 Euro. Das kann aber auch 2000 Euro kosten. Also wie auch Models unterschiedliche Gagen haben, haben eben auch Fotografen unterschiedliche Gagen. Das hat auch was mit dem Aufwand zu tun. Dauert das Shooting zwei Stunden, ist H-Make-Up dabei? Gibt es Styling oder muss man es selbst mitbringen? Oder geht das Shooting den ganzen Tag? Sind da Locationwechsel, etc.

SPEAKER_01

Ja, das sind natürlich so viele Punkte, wo man wirklich abwägen muss. Lohnt sich das Test-Shooting oder das TFP ganz andar, wenn it's einfach for free is. Lohnt sich das, is this sinnig for me and my book? Were there in the rich life girl? Da hab ich leider auch schon ganz viel Bildmaterial gesehen. The Mädels have fleißig gearbeitet and vieles musste ich abnicken and this gate leider nicht. Anders mit mir zu sprechen. Schickt mir euer Material im Forum. Ich bin wirklich jeden Tag für euch da andere sehr schnell anders, ob ein Fotograf für euch und euer Berufsziel sinnig ist oder ob ihr das Geld oder vor allem auch die Zeit lieber anderweitig investiert. Was macht man denn mit der Schule? Die meisten Mädels fangen hier an mit 14, 15 wahrscheinlich, 16, 17. Das heißt, es sind noch einige Schulpflichtige dabei. Kann ich noch normal zur Schule gehen oder schränkt mich das arg ein?

SPEAKER_02

Nein, also da kann man schon noch normal zur Schule gehen und muss man ja auch. Wir haben hier eine Schulpflicht. Insofern modeln diese Mädels dann oder auch Jungs in den Ferien und mal ab und zu kommt es vielleicht sein, dass irgendwie, wenn was Besonderes ist, auch in die Schulzeit fällt. Es muss aber dann einfach besprochen werden mit dem jeweiligen Klassenlehrer oder den Eltern sowieso, ob das von den schulischen Leistungen überhaupt vertretbar ist, dass das Kind dann eben einen Tag fehlt. Wenn man jetzt schon überall auf Kippel steht, dann ist es vielleicht nicht so eine gute Idee. Also wer moddel will, muss auch gut in der Schule sein. Absolut. Da gehört Disziplin auf beiden Seiten dazu. Sonst kriegt man die Eltern niemals rum, dass sie einen den Tag schwänzen lassen, auf Deutsch gesagt. Wenn es gerade erst wieder in Fünf in Mathe gehabt hat. Geht nicht. Würde ich auch nicht erlauben.

SPEAKER_01

Ja, mach erst mal deine Noten und dann können wir darüber reden. Das ist natürlich das eine bedingt das andere. Und wenn ich an aunt weiter bin und bevor I've been with the school, vielleicht have my abitur and then ruff the uni or the school. In semester ferien, but good jobs all not in my ferience, it's not a good idea.

SPEAKER_02

No, also Model is definitely not a reiner Ferien-Job. So this can more in the Ferien machen, but then Ergebnisse erzählen, wie when man etwas not in den Ferien macht. Also studierst du ja auch nicht nur in den Ferien, sondern verwendest das ganze Semester darauf anders brauchst du sehr viel Zeit, um am Ende einen Beruf zu haben. Und wenn du jetzt natürlich das Model nur so nebenbei betreibst, dann ist das wie so ein kleiner Nebenjob eben. Ist so in Ordnung, wird sicherlich vielleicht hier und da mal ein Taschengeld geben, aber eher schwierig. Vor allem, wenn man Kunden auch zu oft absagt, dann wollen die ja auch nicht mehr anfragen. Die sagt eh nicht so. Insofern, ja, nee, würde ich jetzt sagen, gibt es andere Möglichkeiten, kann man individuell dann auch besprechen, wie was gut, wer kommt aufs Studium an.

SPEAKER_01

Das ist ja schon auch ein Job einfach, es ist ein Beruf. Und man kann jetzt wahrscheinlich auch schlecht, wenn man eine Bürokauffrau ist, 40 Stunden die Woche arbeitet, sagen, ich bewerbe mich bei einer Model-Agentur.

SPEAKER_02

Naja, es ist zumindest, also bewerben kann man sich ja, aber man müsste sich darüber im Klaren sein, dass es halt nur geht, wenn man diesen Job pausiert oder weiß ich nicht, auf Teilzeit umändert, wenn das möglich ist und sich auch maximal frei einteilen kann.

SPEAKER_01

Ja, man muss ja auch schauen und oder zum Beispiel wissen, dass bevor man erfolgreich als Model arbeiten kann, bedarf es ja ein bisschen Zeit. Man muss ja ein bisschen was aufbauen.

SPEAKER_02

Es kommt immer drauf an. Also es gibt halt auch Mädchen, die oder Jungs, da geht das schnell. Die sind in drei Monaten schon, haben sie so viel zu tun, dass sie ihren Job da, den sie haben, der jetzt vielleicht ähnlich, was weiß ich, 10.000 Euro a Monat gebracht hat, dass sie den auch getrost an den Nagel hängen können und es einfach mal probieren.

SPEAKER_01

Das stimmt. Einfach mal sich trauen. Einfach mal austesten. Dieser Wunschjob oder Traumberuf, wie er viele sagen. What mach ich denn when ich einfach nicht genommen werde? My traum zerplatzt. My Wunschagentur, die ich mir auserkoren habe, die will mich einfach nicht haben. Can he mich nochmal bewerben? Can ich mich so oft mich bewerben, bis euch der Kopf dampft?

SPEAKER_02

Naja, so lange es nicht irgendwie so wie bei DSTS, dieser eine, der sich da. Ja, genau. Der sich da 8000 Mal beworben, oder immer wieder in den Vorrunden und so weiter. Also man soll es halt irgendwann auch einsehen, wenn es nicht klappt. Aber natürlich, es kommt immer so ein bisschen drauf an, wann habe ich mich denn zuletzt beworben oder zuerst und gab es dazwischen irgendeine Änderung? Also wenn es keine Änderung gab, sprich ich bin weder älter geworden, noch habe ich eine andere Frisur, noch habe ich neue Bilder noch sonst irgendwas, dann macht es gar keinen Sinn. Gibt es eine Änderung, dann klar, go for it. Why not? Also würde ich es auch probieren. Vielleicht gibt es ja auch neue Marken am Markt, die dann, oder Kunden eben, die sagen, ja, natürlich ändern sich auch Typenanfragen der Kunden. Das meinte ich mit, dass eben heutzutage schon andere Typen nochmal gefragt sind am Anfang, dass es mehr divers ist, als es noch vor vier Jahren war.

SPEAKER_01

Wie ist denn das? Wie ist denn der Kundenstamm von Most Wanted Models? Kann man das in einem Satz sagen oder ist es auch da total divers geworden? Wie schaut denn das aus? Wie war das vor 20 Jahren? Wie ist das heute?

SPEAKER_02

Naja, also vor 20 Jahren war es halt alles analog. Das geht schon mit der Fotografie los. Dann war das halt dann auch schon so, wenn du ein Test-Shoot-Ding gemacht hast, dann hast du vor Kontaktbögen gesessen und hattest auch nur fünf Rollen Film. Da kann man nicht 2000 Bilder machen. Es hat auch seinen Vorteil. Die Kunden sind natürlich auch digitaler geworden. Das heißt, unsere Kataloge sind jetzt Online-Shops, machen E-Commerce, shooten mehr Teile am Tag, weil da einfach das schneller geht, weil man nicht on location ist und weil auch, ich glaube, das merkt ihr ja auch selber, wie oft die Kollektionen in den einschlägigen Läden wechseln. Wenn ich jetzt mal von den großen, von den Big Players ausgehe und jetzt, wie was weiß ich, Hauen, M oder Zara, da hast du ja alle vier Wochen neue Klamotten drin. Und die müssen natürlich auch fotografiert werden. Dementsprechend ist das natürlich sehr viel Volumen, was die Kunden verarbeiten müssen. Das hat sich sehr verändert.

SPEAKER_01

Das sind die ganz schönen Shooting-Reisen, für die man auf der Karte.

SPEAKER_02

Die gibt es noch.

SPEAKER_01

Gibt es schon noch.

SPEAKER_02

Die gibt es noch, natürlich. Die gibt es auf die Seychellen, Mexiko, Bademoden. Das gibt es alles. Es wird mehr gereist, glaube ich, heute. Also die Kunden fliegen mehr ein- und aus. Sieht es natürlich nicht die nächsten Wochen oder Monate. Wir schauen mal, wie das weitergeht. Momentan ist alles sehr lokal. War aber sonst anders.

SPEAKER_01

Ja, dann hat man auch konkurriert als deutsches Model mit den Models aus Amerika. Richtig, richtig.

SPEAKER_02

Da hatten wir jetzt eine Pause davon. Also die Kunden selbst, wir haben halt sehr viel Mode, hauptsächlich Modekunden. Man hat natürlich auch immer etwas Werbung dabei, für Werbespots und sonstige andere Sachen. Kosmetik. Beautyprodukte. Genau. Haben wir auch sehr viel. Auch hier aus München. Etablierte Münchner Kosmetikfirmen. Wäsche, was weiß ich. Ja, so die ganzen Sachen. Wir haben auch Anfragen für Autos, also auch mal Models in den Prospekten. Ja, das sind eigentlich bunt gemischt, aber hauptsächlich eben ja so ein, ja, also einfach so das, was man eben als Kunde auch täglich wahrnimmt in den Sachen. Weniger irgendwie sowas. Das kleine lokale Geschäft um die Ecke haben wir eher selten als Kunden, weil die meistens nicht die Budgets haben. Sondern das sind doch eher größere Firmen.

SPEAKER_01

Und für diese Firmen gibt es noch Direktbuchungen oder machen die alles über E-Castings? Oder sagt der Kunde auch, ich habe Model X gesehen, ich möchte die jetzt haben für mein Shooting nächste Woche, darf ich bitte.

SPEAKER_02

Ja, auch dann wird das, macht er schon, das gibt es, aber auch dann wird er immer noch ein Video und Polas anfordern. Weil wenn der das sieht, das weiß der Kunde ja selbst, dass das Shooting mindestens ein halbes Jahr her ist. Vielleicht auch schon ein Jahr. Im Moment bin ich zum Beispiel ganz fleißig dran, lauter Weihnachtssachen zu packen für die Kunden. Das ist immer ganz lustig. Im Juli, August sind dann immer die ganzen Weihnachtsshootings und das Model und auch die Winterkampagnen-Shootings. Und das Model sitzt dann da und hat dicke Klamotten an.

SPEAKER_01

Ja, und shootet vielleicht auch bei 30 Grad im Wintermantel. Ja, so ist es gut. Oder auch wenn es kalt ist im Kleid. Ja, fahren sie ja an warme Orte. Aber genau, insofern. Wobei, ich erinnere mich an ein Shooting in Athen, da waren es 5 Grad früh um sieben. Es hat gewindet und ich hatte gefühlt nichts an. Also ich habe wirklich gefühlt nichts angehabt. Ein bisschen was hatte ich an. Ich hatte blinzblaue Lippen und der Fotograf hat mich immer gebeten, bitte hör auf, deine Lippen klappern zu lassen. Die Zähne klappern zu lassen.

SPEAKER_02

Bitte zitter nicht so.

SPEAKER_01

Bitte zitter nicht so.

SPEAKER_02

Ja, ja, ihr Models müsst ihr aber auch Maschinen sein. Das nennt man Körperbeherrschung. Ihr seid keine richtigen Menschen, ihr seid Models. Das ist ganz eine andere Spezies. Die kann auch die ganze Nacht mit dem Zug durchfahren und sieht trotzdem super aus. Absolut. Die braucht keinen Schlaf, die brauchen auch kein Essen. Sowieso nicht. Am Set? Nein, Spaß beiseite. Aber ja, Direktbuchungen waren wir, E-Castings. Also die Kunden brauchen viele E-Castings momentan, weil es gibt wenig Onstay-Castings, also keine Live-Castings aufgrund der Bestimmung momentan. Deswegen macht ihr da alles zu Hause. Ich glaube tatsächlich, dass sich das nicht so unbedingt wieder umkehren wird. Weil es hat man einmal gemerkt, das geht auch von zu Hause. Warum will man da zig Leute beschäftigen, die jemanden abfilmen, wenn er sich selbst filmen kann? Das ist natürlich auch richtig. Und Direktbuchung haben wir hier in Deutschland sowieso eigentlich immer, weil der Unterschied wäre ja sonst ein Livecasting, so wie das in Mailand oder Paris viel der Fall ist und auch London mehr. Aber wir in Deutschland hatten schon immer eher Direktbuchungen. Das heißt, deswegen vertraut der Kunde ja so auf das kleine Video und das Pula, weil er wird sich niemals hinsetzen und sagen, so heute von 1 bis 3 schickt man alle Models in der Stadt vorbei, weil ich möchte dann nächste Woche mit den Models auf Fotoreise gehen. We have hier nicht genug Models vor Ort, um so etwas dem Kunden bieten zu können. Darum macht er Direkt Buchungen und die weltweit.

SPEAKER_01

Und deswegen ist es so wichtig, gutes Material zu haben, gute Polars, gute Test-Shootings gemacht zu haben und auch zu wissen, wie gute E-Castings gehen. Und da helfen wir euch im Model-Institute schon auch auf die Sprünge. There are a bunch essentielle Regeln, wo wir echt aufpassen müssen. Absolute No-Go's gibt's. Und dann gibt es natürlich auch ein paar Tipps and Tricks, was das Licht angeht anders equipment. We besprechen das alles im Forum oder bei unseren monatlichen Zoom-Calls für die Mitglieder. Seid gespannt. So, jetzt geht's zurück zur Agentur. Das Verhältnis Model Agentur. Abgesehen vom Kunde, wie bleibe ich denn meine Agentur and meinem Booker im Kopf? Weil man hört ja manchmal, es gibt Agenturleichen, oder beziehungsweise nicht Agenturleichen, um Gottes Willen. Es gibt Karteileichen. Ja, die meinen, um Gottes Willens natürlich nicht. Ja, was mache ich? Muss ich jetzt jede Woche anrufen? Soll ich ganz viele E-Mails schreiben? Soll ich nerven? Soll ich Blumensträuse schicken? Gibt es da irgendwas? Oder macht man sich einfach so sehr in den Kopf?

SPEAKER_02

Also in erster Linie empfehle ich sowieso immer an, bleib du selbst. Also mach nicht things, die du niemals tun würdest. Wenn du eher schüchtern bist, it's off to get and so hey, kumbelmäßig on the egg to come. Also, bleib du selbst und ja, natürlich in statistien Austausch with the agent. That he is leider not that you eat anrufen. But you can sick, dich um material kümmer, soldiers. And even on the world.

SPEAKER_01

Has man as booker in the agent Lieblingsmodels, favorite models, die man am liebsten presentiert and vorschlägt?

SPEAKER_02

Also we are unvoreingenommen, wenn wir ein Model aufnehmen. Sonst wollten wir es ja gar nicht aufnehmen. Also wir finden erstmal alle toll, die wir aufnehmen. Natürlich in der Zusammenarbeit erweisen sich dann eben manche als etwas einfacher und andere eben als weniger einfach. Das kann schon sein. Das hat damit zu tun, wie ist der oder sie erreichbar ist, wie lange braucht das, bis da eine Antwort kommt? Kriege ich Polas, wenn ich neue brauche? Kriege ich die E-Castings und Videos, die ich möchte? Das macht ein Lieblingsmodel vielleicht aus, wenn man sowas halt hätte. Wir haben jetzt keine, und wir sagen, die ist so super, die schlage ich über einfach. Machen wir sowieso mit den Models, die auf das Briefing passen. Aber natürlich, klar, wenn jetzt Models einfach nie zurückrufen und auf die E-Mails nicht antworten, dann werde ich die jetzt nicht weiter ständig vorschlagen, sondern mich anderen zuwenden, die zuverlässig sind.

SPEAKER_01

Also man muss sich schon als Team einfach verstehen. Man kann jetzt nicht sagen, die Agentur macht schon.

SPEAKER_02

Nein, auch das Model auch zum Thema, wie bleibe ich im Kopf? Nochmal, man kann sich auch selbst um ein paar Sachen kümmern. Ihr seid ja alle irgendwie auf Instagram unterwegs, da gibt es ja haufenweise Anfragen und Menschen, die man auch selber kontaktieren kann, Fotografen. Das ist schon gut, wenn man auch mal selber ein bisschen Initiative ergreift.

SPEAKER_01

Muss ich denn bei Instagram sein als Model? Ist das ganz arg wichtig? Bucht der Kunde in Abhängigkeit meiner Followerzahl?

SPEAKER_02

Nein, sie buchen nicht in erster Linie in Abhängigkeit der Followerzahl. Also es gibt Kunden, die suchen Models nur mit bestimmten Follower, aber geht es dann mehr in die Influencer-Richtung. Aber sie gucken trotzdem gerne auf das Instagram. Ich glaube, wenn sie gerne da sehen möchten, etwas mehr erfahren möchten über den Menschen, den sie buchen. Was hat der so für Aktivitäten, die der macht, ja, was sind denen seine Hobbys oder wie auch immer. Was macht denen aus, dass sie denen einschätzen können, ein bisschen besser. Und das möchten sie sehen. Und natürlich auch immer geht es auch um, ja, ja, ist das Instagram sauber, sagen wir mal so, ja. Also keine politischen Sachen und so, aber da können wir mal erzählen im Institut. Ich glaube auch.

SPEAKER_01

Vor allen Dingen machen wir da auch schöne Social Media Coachings. Wir geben da ganz wertvolle Tipps, wie das Profil am besten gepflegt wird, wie man privat und professionellen Account vielleicht sogar trennen sollte. Da gehen wir natürlich nochmal genauer ins Detail in unserem Forum. Can man denn als Model was falsch machen und sich seine Karriere auch gleich komplett verbauen?

SPEAKER_02

Naja, klar, wenn man irgendwie am Set unprofessionell ist. Zum Beispiel betrunken am Set oder sowas, würde jetzt gar nicht gehen. Schon mal gehabt? Ist schon mal vorgekommen.

unknown

Okay.

SPEAKER_02

Ich meine 25 Jahre Erfahrung, ja? Ist schon mal vorgekommen. Ja, junge Menschen, Fehler sind möglich, aber solche Sachen sind halt dann schwierig. Und dann verliert natürlich auch die Agentur das Vertrauen in das Model. Also wenn ich jemanden zum Shooting schicke, dann geht der ja in unserem Namen dorthin. Der vertritt ja auch die Agentur und nicht nur sich selbst. Und dementsprechend, wenn das Model da ums Set Scheiße baut, dann fällt das auch auf die Agentur zurück. Ich meine, die Agenturen, die Kunden erwarten ja zu Recht, dass wir mit professionellen Menschen zusammenarbeiten und nicht mit Unprofessionellen eben. Und wenn du dann jemanden schickst, der dann irgendwie Scheiße baut, dann ist es schwierig.

SPEAKER_01

Aber wie man sich am Set verhält, das verrate ich euch auch im Forum. Da gibt es eine kleine Liste von mir, was ihr bestenfalls dabei haben solltet, bestenfalls lassen solltet. Alkohol am Set ist natürlich. Das können wir jetzt hier schon verraten. Nicht so gut. Nicht so geil. Also Betrunken am Set ist nochmal schlimmer als Alkohol am Set. Das ist ein Unterschied. Oje, oje. Ja, da gibt es wahrscheinlich ganz, ganz viele heikle Geschichten. Darf ich auch mal verschlafen oder kommt das nicht gut?

SPEAKER_02

Oder was passiert denn überhaupt, wenn ich gar nicht komme? Aber wo darf man denn, in welchem Job dürfte man denn verschlafen? Also insofern, nein, hier darf niemand verschlafen, dann darf auch keiner zu spät kommen und auch nicht eher gehen, weil er plötzlich was anderes vorhat. Nein.

SPEAKER_01

Oh, da gibt es auch ganz tolle rechtliche Folgen wahrscheinlich. Aber wenn da jemand mal ein Thema hat, fragt man es hin. Klimaversicherung und Kunst. Ja, es sind ja noch andere Leute am Set, die warten dann vielleicht. Die kosten ja auch alle Geld. Jede Stunde kostet ja in Batzen Geld. Der Fotograf will bezahlt werden, die Make-up-Artist, der Stylist, Lichtmenschen und so weiter. Ja, das sind natürlich mehrere Leute, die dann auf einen Menschen warten und so.

SPEAKER_02

Damit macht man sich ja immer total beliebt. Ja, das kommt richtig gut an. Warum zur Frage, darf ich verschlafen? Kommt drauf an, was du erreichen möchtest.

SPEAKER_01

Absolut. Wie ist denn das? Kann ich es mir verbauen, wenn ich mir plötzlich meine Haare rot färde oder mir ein Pony schneid?

SPEAKER_02

Ja, wenn du am nächsten Tag gebucht bist mit den alten Haaren, ja, dann ist es schlecht. Ansonsten, jeder kann machen, was er möchte, aber ob es zielführend ist für die Modelkarriere, steht auf einem anderen Blatt. Das kann man sich dann von der Agentur sagen lassen. Und dann kann man drauf hören oder eben nicht. Und wenn man halt als Model arbeiten möchte, dann würde ich immer empfehlen, hör auf deine Agentur, hör auf deine Booker. Denn die erzählen ja keinen Scheiß. Die wollen das Beste für dich. Die sind immer alle total geil drauf, die Models zu verbuchen und den Job zu kriegen. Und das ist unser Ding, da stehen wir voll drauf. Und deswegen empfehlen wir Sachen, wo wir der Meinung sind, damit kann ich dich verbuchen. Und zwar rauf und runter, von nichts nach rechts.

SPEAKER_01

Gibt es eine total verrückte Erfahrung, die du mal mit einem Model gemacht hast. An die du dich echt zurückerinnerst. Inwiefern verrückt?

SPEAKER_02

Vielleicht einfach mal zum Job nicht gekommen oder abgehauen. Ja, das sind ja die Sachen wie eben Alkohol am Set, ne? Also das, also die Betrunken am Set, das war eine Motot. War auch nicht. Ja, solche Sachen schon, klar. Das war das Beispiel, was ich eben schon genannt hatte. Ja, es gibt auch Models, die mal, die eben ja aus irgendwelchen Gründen nicht zum Job erschienen sind. Nicht gut. Das Schlafen drei Stunden oder so ist nicht gut.

SPEAKER_01

Drei Stunden ist natürlich auch eine Ansage dran. Das war dann Ausschlafen. Und gab es mal eine verrückte Erfahrung mit einem Kunde oder eine Negative, wo du sagst, boah, das ging gar nicht, den mussten wir dann irgendwie aus unserem Kundenpool rausstreichen. Das müssen ja beide sein, professionell sein, Agenturen.

SPEAKER_02

Ja, ja, natürlich. Kunden. Model, aber Kunde? Ja, natürlich. Der Kunde. Nee, ich kann jetzt nicht sagen, dass so etwas Extremes davor gekommen wäre. Es gibt schon hier und da Sachen, wo man etwas Redebedarf mit dem Kunden hat. Aber das sind Kleinigkeiten. Also Kunden sollten natürlich auch respektvoll dem Model gegenüber sein. Wenn sowas nicht ist, wenn also Fotografen oder eben auch Kunden selbst den Model respektlos gegenüber sind, sie anschreien oder irgendwie schlecht behandeln, dann kann man schon sagen, okay, gut, wenn das jetzt irgendwie mehr vervorgekommen ist, dann tschüss. Aber es sind dann eher Einzelpersonen, würde ich sagen. Es sind nicht. Dann fällt das doch mehr in Gewicht, wenn die kleines Team sind anders. And they then we're buching it. Da gibt es schon ein paar Spezialisten, yeah, yeah.

SPEAKER_01

Yeah, ich erinnere mich auch einfach aus meiner Erfahrung, man hat da schon auch ein paar Choleriker vielleicht mal am Set gehabt, die zumindest so in this moment rüber came and in the next moment war aber alles wieder gut. But man muss auch da sehen, es sind alles Menschen. Genau, ich wollte gerade.

SPEAKER_02

By den Models und Kunden gibt es natürlich denselben Bevölkerungsquerschnitt wie in jedem anderen Beruf auch oder überhaupt bei uns allen. Und da gibt es eben ganz stille und ganz laute und ja, ein bisschen hysterische und komplett entspannte. Findest du auch dort die ganze bunte Palette?

SPEAKER_01

Aber das ist ja gerade das Spannende. In jedem shooting learned man neue Character, Persönlichkeiten, and Themen kennen. Also, was mich all bereichert hat, that is echt irre, we this horizont erweit. Must man then reisen? We hadn't forhin's reading that when many reasons, yeah. Who organisiert denn this? When you just say, Oh, I will unbeding in Barcelona for three months to leave, Spanish learn and dort den spanischen Markt erobern.

SPEAKER_02

Gut, also ich würde da schon mal, man muss da vielleicht ganz kurz einhaken oder das differenzierter betrachten. Du kannst natürlich losgehen und sagen, geil, ich will jetzt drei Monate nach Barcelona, weil ich Barcelona so geil finde. Und wenn ich dann da arbeite, ist es super. So müsste man es dann formulieren. Weil ansonsten sollte man nicht sich die Stadt aussuchen, die er am besten gefällt, wenn man arbeiten möchte, sondern man sollte dahin gehen, wo die Arbeit ist. Das kann ganz woanders sein, auch wenn einem die Stadt dann dann nicht so gut gefällt. Kümmern tut sich darum dann die Mutteragentur, logischerweise.

SPEAKER_01

Das heißt, man wählt seine Regel.

SPEAKER_02

Deine Agentur zu Hause hier in Deutschland, wir reden ja jetzt hier hauptsächlich über Deutsche oder vielleicht auch ein paar österreichische Zuhörer oder euch aus der Schweiz, wie auch immer, wäre das eben die Mutteragentur hier vor Ort, in Deutschland. Und die würde sich natürlich um die Platzierung kümmern im Ausland. Das macht ja auch Sinn. Wenn du als Model anfängst, dann weiß sie ja gar nicht, ist hier Spaßona mein Markt oder ist das nicht. Also das weiß die Agentur, weil die gibt es schon mindestens 24,5 Jahre. Und ja, die kennt die ganzen Agenturen dann dort vor Ort, arbeitet mit denen schon lange zusammen, kennt da auch, da verändern sich ja auch mal Situationen. Dann ist da eine Agentur, die ist jetzt vielleicht ein bisschen stärker geworden in letzter Zeit oder gibt eine neue und die machen dies und jenes. Und wir haben das natürlich immer alles auf dem Schirm, weil wir mit denen eben in Kontakt sind und total vernetzt. Und deswegen sollte man da schon auf seine Agentur vertrauen, wo die einem platziert, wie sie da rumfragt und einem auch dann mehr Märkte empfiehlt.

SPEAKER_01

Gibt es in Ausland noch die Live-Castings? Du hattest gemeint, London, Paris, Mailand war generell ja schon mehr als School.

SPEAKER_02

Doch, in Deutschland schon mehr auf jeden Fall. Doch. Jetzt, gut, das letzte Jahr natürlich auch weniger. Brauchen wir nicht drüber sprechen. Da gab es auch nur Zoom Zoom-Castings. Aber generell, wenn man das jetzt mal ausklammern, hast du in solchen Märkten wie Paris oder London, Mailand, schon auch mal, was weiß ich, fünf bis zehn Castings am Tag. Vieles. Nee, du musst ja mal überall noch hinlaufen. Ja, eben, du musst ja erstmal dahin finden, mit dem die meisten Models ab, wenn sie dort on stay sind, weil die dann so viel laufen müssen.

SPEAKER_01

Das trainiert vor allen Dingen die Hacken. Oh Gott, man lernt dann ganz schnell auf hohen Hacken auch mal zu flitzen und zu rennen.

SPEAKER_02

Es gibt ja auch Märkte wie Istanbul zum Beispiel, da gehst du nicht selber hin, dann wirst du fahren, dann sitzt du den ganzen Tag im Auto. Auch praktisch. Ja, wenn man es mag. Ja, je nachdem, geil.

SPEAKER_01

Ein bisschen wie eine Stadtrundfahrt. Ja, jeden Tag die gleiche, mehr oder weniger. Aber trotzdem noch, ja, je nachdem, wie man es halt mag. Also in Athen hat mich damals fast umgebracht. Da bin ich ja. Ich möchte mich echt anstrengen.

SPEAKER_02

Mich auch. Die Wege zu finden. Ja, das ist in Athen, da habe ich lustige Geschichten erlebt. Also ich selbst als Inhaber, die dort die Agenturen vor Ort besucht hat. Deswegen kennen wir ja die Agenturen, weil wir die ja vor Ort immer wieder besuchen und mit denen reden. Nochmal Sinn. Dabei habe ich auch gedacht, das überlebe ich nicht, dieses Athen. Verrückt. Mit den Taxis, die keine sind. Also. Ja, zum Beispiel.

SPEAKER_01

Ausbau öffentliches System.

SPEAKER_02

Hat plötzlich eine Endstätung, wo du denkst, wieso jetzt hier? Ich dachte, das geht noch weiter. Aber mich hatte den Taxifahrer aus dem Taxi geschmissen dann, weil er den Weg nicht gefunden hat. Achso, auch schon. Wenn er den schon nicht findet, stehst du dann da und sagst du so, okay, wie soll ich es denn jetzt finden? Aber das sind eben lustige Geschichten, die beim Reisen passieren. Deswegen kann ich es immer nur empfehlen. Es erweitert den Horizont.

SPEAKER_01

Und stärkt die Persönlichkeit und Unabhängigkeit vom Elternhaus, fand ich ja immer. Ja, ja. Wenn man denkt, man kann Englisch, kommt in London an und versteht die ersten vier Wochen erstmal gar nichts.

SPEAKER_03

Gar nichts.

SPEAKER_01

Thema London. Hey, da gibt es so viele Flughäfen. Welchen nehme ich denn da? Wie komme ich dann in die Stadt rein? Kostet das alles einen Haufen Geld mit den Taxis? Wie komme ich und sonst dahin? Schaut ins Forum, wir haben es euch schon verraten. Ihr könnt euch da gut belesen und ganz tolle, wertvolle Tipps abholen von unter anderem meinen schmerzhaften Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Gut, Dorin, vielen, vielen Dank für dieses wundervolle Gespräch. Ich hoffe, es hat ganz viele offene Fragen schon beantworten können von unseren Zuhörerinnen und Zuhörern.

SPEAKER_02

Oder neugierig gemacht.

SPEAKER_01

Oder neugierig gemacht. Gerne auch im Model-Institute wird das alles weiter besprochen. We gehen ins Detail. You can direct with me spread. We have Zoom calls in Monday for the Mitglieder. And when you not trade, then build a direct with me, then we have face to face. And Doreen, what would you then have to make give? You are a booker, but a man.

SPEAKER_02

Aber man hat es wenigstens probiert. Man kommt dann nicht irgendwann mit 30 so, ach scheiße, hält sich bloß. Das finde ich immer ganz schade. Dann probiert es doch einfach aus. Und ja. Viel Glück.

SPEAKER_01

Apropos 30? Dürfte ich mit 30 noch? Oder mit 40? Ja, natürlich. Könnte man schon auch nochmal einen Mut zusammenfassen, wenn man sich mit 20 nicht getraut hat.

SPEAKER_02

Es ist aber schwieriger. Aber versuchen kann man es. Es gibt immer Ausnahmen. Hallo?

SPEAKER_01

Das ist doch das Wort zum Sonntag. Mein Hard. Okay. Okay, ihr Lieben. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hören uns beim nächsten Podcast. Lesen uns im Forum. Reden wir noch einen schönen Abend und bis bald. Ja, euch auch. Ja, tschüss.