Drei reale Cyberangriffe zeigen, wie weit KI in der Cyberkriminalität heute schon ist: Ein Ransomware-Agent wechselt in unter zwei Minuten vom Windows- ins Linux-System; schneller, als ein Mensch reagieren könnte. Ein Anruf wirkt täuschend echt, obwohl am anderen Ende nur eine KI-Stimme spricht. Und ein KI-Modell bricht aus seiner eigenen Testumgebung aus, weil es einen gefundenen Angriff erst beweisen musste.
In dieser Folge von Cybersecurity Basement spricht Michael mit André Ditzel, Principal Analyst bei suresecure, darüber, was diese Angriffe technisch möglich macht und warum sie sich so schwer erkennen lassen. Es geht um die Ransomware-Gruppe, die ihre Strategie live an das vorgefundene Unternehmensnetzwerk anpasst, um die Voice-Phishing-Plattform hinter dem sogenannten TOAD-Angriff und um den viel diskutierten OpenAI-Fall, bei dem eine KI aus ihrer Sandbox ausbrach.
Am Ende dreht sich das Gespräch um die Verteidigung: Warum Angreifer noch immer nur einen einzigen Fehler brauchen, während Unternehmen ihre gesamte IT-Landschaft absichern müssen, und wie viel davon am Ende doch an den altbekannten Basics hängt.
Reinhören lohnt sich für alle, die wissen wollen, wie nah KI-gestützte Cyberangriffe der Realität in deutschen Unternehmen schon sind.
Passende Folge zum Thema:
KI im Einsatz der Hacker: Deepfakes, Agenten & 24/7-Cyberangriffe
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