Expedition OCEAN CHANGE mit Arved Fuchs
Arved Fuchs bricht seit über 45 Jahren regelmäßig zu Expeditionen auf, er hat dabei manchen Superlativ erlangt, zum Beispiel ist er der erste Mensch, der innerhalb eines Jahres zu Fuß Nordpol und Südpol erreicht hat. Im Laufe der Jahre ist er bei all seinen Touren unfreiwillig zum Zeitzeugen des Klimawandels geworden. Um ein Bewusstsein für die dramatischen Veränderungen in der Natur zu schaffen, stellt er seine Expeditionen deshalb seit einigen Jahren unter das Motto OCEAN CHANGE.
Ende Juni startet Arved Fuchs mit seinem inzwischen 93 Jahre alten Haikutter Dagmar Aaen zu seiner nächsten Expedition, er segelt er wieder in den Norden.
Auch diesmal wird er sich regelmäßig melden, um hier im Podcast vom Leben an Bord zu berichten, von seinen Erlebnissen und Beobachtungen.
Bärbel Fening, Journalistin und Podcasterin führt diese Interviews mit ihm und produziert den Expedition OCEAN CHANGE https://www.arved-fuchs.de, https://www.baerbel-fening.de
Expedition OCEAN CHANGE mit Arved Fuchs
Torngat Mountains und Hebron: Arved Fuchs unterwegs an Labradors einsamer Küste
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Arved Fuchs meldet sich von Bord der Dagmar Aaen aus dem Naturhafen Hebron an der Küste Labradors. Nach der Überquerung der Davisstraße von Grönland aus führte der Kurs in den Torngat Mountains National Park im Norden Labradors. Die bis zu 3,9 Milliarden Jahre alten Fels- und Gebirgsformationen sind für die Inuit ein spiritueller Ort. Wegen der hohen Dichte an Schwarz- und Eisbären sind Landgänge nur mit bewaffneten Bärenwächtern erlaubt, erzählt Arved Fuchs; die Crew war dabei stets in Begleitung der Nationalparkverwaltung unterwegs, unter anderem auf Rose Island, einer jahrtausendealten Begräbnisstätte der Inuit.
Ausführlich schildert er Begegnungen mit Inuit im Saglek-Fjord, das traditionelle Lufttrocknen von Arctic Char sowie die wissenschaftlichen CTD-Messungen, die die Crew ebenfalls im Saglek-Fjord durchführen durfte.
Hebron ist eine ehemalige Missionsstation der Herrnhuter Brüdergemeinde mit einer historischen, derzeit im Wiederaufbau befindlichen Kirche. Von dort aus verbindet sich die Geschichte des Ortes mit einem dunklen Kapitel Hamburger Stadtgeschichte: 1880 wurden acht Inuit aus Hebron im Auftrag von Carl Hagenbeck nach Europa gebracht und in mehreren Städten – unter anderem Hamburg und Paris – als "Völkerschau" zur Schau gestellt. Alle acht starben innerhalb weniger Monate an Pocken, da eine Impfung versäumt worden war.
Aufgezeichnet und produziert von Bärbel Fening.
Es besteht eine bezahlte Markenpartnerschaft mit NIBE.
NIBE - Die Wärmepumpen Experten.
Weitere Informationen unter www.nibe.de
Podcasts we love
Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.
NORDSEE Podcast
Bärbel Fening