BIM & Bier
BIM & Bier
BIM & Echte Architektinnen
Wo steht die Architektenkammer NRW bei Digitalisierung, BIM und KI? Im Gespräch mit Simon Adenauer beleuchten wir Erfolge und Herausforderungen im Architekturbüro. Das Bier: „More German goes not“ von der Sudden Death Brewery aus Lübeck.
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Danke fürs Zuhören!
“Um als Architektinnen und Architekten mit KI und BIM voranzukommen, sollten wir mehr wagen. Weniger man könnte, mehr wir machen.
Und Bier.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von BIM & Bier. Bier heute heute, Folge Nummer 34 unseres Podcasts. Und es geht heute um BIM und echte Architektinnen.
Warum jetzt echte Architektinnen? Die Berufsbezeichnung Architekt ist ein geschützter Begriff. Und wer den tragen will, muss unter anderem Mitglied in der Architektenkammer sein.
Also frage ich meinen heutigen Gast, wo stehen eure Mitglieder beim Thema BIM und Digitalisierung? Der Mensch, der die Antwort kennen sollte, ist Simon Adenauer, der für die Architektenkammer NRW die Abteilung Plan und Bauen leitet und für das BIM Cluster NRW die Geschäftsleitung inne hat. Hallo Simon.
Hallo Falk. Vielen Dank für die Einladung.”
“Immer gerne, Simon. Simon, bevor wir reinstarten, kannst du kurz dich ein bisschen vorstellen, damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörer wissen, wen sie da hören.
Ja, sehr gerne. Ich bin Öcher Jung, also in Aachen geboren, insofern auch ein bisschen verbunden zu eurem Standort. Ich habe Architektur studiert im Sperrpunkt Stadtplanung an der RWTH Aachen.
Dort auch ein Diplom-Ingenieur gemacht und habe dann in verschiedenen Bereichen, insbesondere der Stadtplanung, gearbeitet und parallel noch ein MBA, also ein Wirtschaftsaufbaustudium gemacht und bin dann anschließend etwas in die Politik gegangen. Ich habe für eine Landtagsabgeordnete gearbeitet, war selber im Aachener Stadtrat, auch im Planungsausschuss und habe mir dann gedacht, mein Studium kann ja doch noch mehr als, und bin dann eben zur Kammer gekommen. Erst als Referent für Digitalisierung war ich zwei Jahre tätig und bin jetzt seit vier Jahren Abteilungsleiter Plan und Bauen, wo insbesondere eben auch Architektinnen und Architekten in meiner Abteilung sind.”
“Und seit etwa einem Jahr darf ich auch noch das BIM Cluster NRW e.V. als Geschäftsführer begleiten.
Wo ich dem Namen nach natürlich auch mit BIM beschäftigt, oder?
Offensichtlich.
Wer doof, wenn er es nicht macht. Okay, ja, vielleicht kurz die Zuhörer, die die Architektenkammer nicht kennen, zur Einordnung. Die Architektenkammer NRW hat circa 33.000 Mitglieder und ist die größte in Deutschland.
Sie vertritt damit als Interessenverband circa ein Viertel aller Architekten in Deutschland gegenüber der Öffentlichkeit, also macht Öffentlichkeitsarbeit, aber auch im Rahmen der Politik und Wirtschaft. Und in diesem Rahmen beschäftigen sich die Mitglieder natürlich auch mit dem Thema BIM und Digitalisierung. Wie sollte es anders sein?
Planen und bauen geht heute eigentlich nicht mal anders. Wo die Architektenschaft da heute steht, was schon gut läuft, wo es vielleicht hängt, wie die nahe Zukunft aussehen kann, über all das wollen wir heute sprechen. Aber vorher natürlich wie immer unser Bier.”
“Das steht hier vor uns und die hellblaue Dose wird geziert von einem Fuß in beißer Tennissocke, der in einer Sandale steckt und man könnte es schon so vermuten, worum es geht thematisch. Also das Ganze unterstreicht noch mal den Namen. Es heißt nämlich More German goes not.
Wunderbar gedenglischt von der Brauerei Sudden Death Brewery. Würde man jetzt denken, es ist sicherlich irgendwas aus den amerikanischen Staaten. Nein, es kommt aus Lübeck und es ist ein Weißbier Weizenbock, der und jetzt kommt der Knaller mit sechs verschiedenen Opfensorten daherkommt und mit 8% Alkohol.”
“Jetzt ist das für einen Weizenbock nicht so besonders, aber es ist trotzdem 8% ist schon ordentlich und ich höre immer wieder, wenn ich mit Leuten über Bier spreche und das tue ich natürlich häufiger, die Argumentation Weizen, ne mag ich nicht, das schmeckt irgendwie nach Banane oder andere sagen, es schmeckt nach Seife und ich muss den Leuten ein Stück weit Recht geben. Viele von diesen marktüblichen Vertretern, die man so in der Kneipe hingestellt bekommt, auf die trifft das auch häufig leider zu. Aber das Weißbier, was es da draußen noch so gibt und davon ist auch dieses von Sudden Death ein Vertreter, das kann viel mehr als Banane und Seife.
Und das Besondere ist, und ich spreche hier immer von Weißbier oder Weizen, es ist beides das gleiche Weißbier, es ist die Brauart und das Weizen beschreibt nochmal, dass es eben zu teilen oder gänzlich aus Weizenmalz hergestellt ist und nicht nur aus Gerstenmalz, wie das normale in Anführungszeichen Bier. Warum verbinden wir jetzt Weizen und Weißbier immer so mit Sommer und Frische und Biergarten und Grillen? Das liegt natürlich ein Stück weit an der Werbung sicherlich, aber es hat auch eine historische Erklärung.”
“In der Vergangenheit war es natürlich schwierig, Lagerware zu kühlen, also hier auch Bier. Und das Gleiche gilt auch für die Herstellung. Und die Weißbiere sind obergärige Biere.
Das heißt, hier wird eine Hefe eingesetzt, die bei über 15 Grad im Schnitt funktioniert. Was im Winter natürlich nicht funktionierte, konnte man also nur im Sommer machen. Raus kamen sehr spritzige, fruchtige Biere mit einem hohen Kohlensäurenanteil, die aber schlecht lagerfähig waren.
Also, man musste das im Sommer brauen und man musste es aber auch im Sommer trinken. Und dadurch kam dann die Story raus, dass man Walzen im Sommer trinkt. Was jetzt dieses Bier speziell so besonders macht, was daraus ein More German goes not macht, ist natürlich der Hopfen.
Und das baut sich so auf, dass im Sudhaus, also beim Brauen des Bieres, so traditionelle Hopfensorten wie Magnum, Tradition Saphir zum Einsatz kommen, die eben diese milde Bitterkeit, so was Florales, leicht Würziges im Bier erzeugen. Und hier könnte man jetzt aufhören, aber Sudden Death geht hier noch einen Schritt weiter und macht dann beim Ausbau im Keller, also wenn das Bier reift, nochmal ein Dry Hopping mit so ausgefallenen Hopfensorten wie Nektarron, Mutueca, Sabro. “Das sind Sorten, die aus Neuseeland und USA stammen.
Und die bringen dann eine tropisch fruchtige Note mit Anklängen von Citrus, Steinfrüchten und, Achtung beim Trinken, Kokos zum Vorschein. Ich sag an der Stelle mal, Prost, probiert es einfach aus.
Ja, vielen Dank. Ich proste euch auch zu oder dir. Ich muss auch sagen, ich hatte genau das Vorurteil gegenüber Weizenbeer, wie du es gerade gesagt hast.
Ich glaube, das war die einzige Biersorte, die ich sonst nicht trinke. Ich muss sagen, es schmeckt tatsächlich ein bisschen anders als sonstige Weizenbeere. Es hat tatsächlich so eine fruchtige Note, die mich an so einen IPA, also Indian Pale Ale, ein bisschen erinnert.
Insofern ist das eigentlich doch der Aufhänger für die heutige Sendung, nämlich einfach mal was auszuprobieren, was man bisher nicht kennt, nämlich BIM zum Beispiel.
Das ist ein sehr guter Punkt, genau. Also was vielleicht die eine oder andere draußen umtreibt, die jetzt in Architekturbüros unterwegs sind oder als Architektinnen und Architekten arbeiten, ist diese Argumentation, jetzt kommt die KI daher und die würde das alles übernehmen. Und BIM ist quasi obsolet geworden.”
“Das machen ja eher alles mit KI. Ich glaube, dass da nicht so viel Wahrheitswert dran ist. Oder wie siehst du das, wenn du auf eure Mitglieder guckst, Simon?
Ja, unsere Mitglieder sind sehr differenziert in der Anwendung von digitalen Tools. Das muss ich vorweg schicken, nämlich größere Büros haben das, teilweise BIM, schon zu 70 Prozent. Es gibt eine ganz aktuelle Studie tatsächlich von der Bundesarchitektenkammer mit 17.000 Teilnahmen.
Da sind große Büros bereits mit 76 Prozent im BIM-Einsatz. Aber insbesondere die kleineren Büros, ein Inhaber oder Mitarbeiter von zwei bis vier Personen, liegen zwischen 11 und 14 Prozent. Und das macht es auch so ein bisschen deutlich, was die Meinung unserer Mitglieder ist.
Ein Großteil unserer Mitglieder sind kleine und mittlere Büros. Und deswegen muss man sich mit dem Thema befassen, sowohl was die Implementierung vom BIM betrifft, als auch die KI-Implementierung. Und ich glaube persönlich, dass es eine Kombination wird.”
“Also ich glaube, dass man Zeichenprogramme hat. Alle, die im Studium sind, kennen 3D-Zeichnen. Jetzt geht es um die Attribuierung.
Und da kann KI, glaube ich, helfen. So habe ich es zumindest auch in der Mitgliedschaft erfahren, dass nicht die KI BIM ablöst, aber vielleicht BIM auch handhaber und einfacher macht. Ich glaube, dass wir in BIM KI Assistenten einsetzen werden.
Ist sicherlich so. Wahrscheinlich ist die Problematik für gerade die kleinere Mitglieder und damit ja auch die, wo die finanziellen Mittel vielleicht knapper gestellt sind, dass sie sagen, wir können das gar nicht stemmen. Also ist das so ein Hinderungsgrund?
Du sagst ja auch, die großen Büros sind schon bei BIM weiter. Das liegt zum einen natürlich auch immer an der Projektwelt. Die machen Projekte, die schon früher BIM eingefordert haben, auch wenn es um öffentliche Trägerschaft geht und so.”
“Würdest du sagen, es hat was damit zu tun, dass viele sich da diesen Schritt nicht trauen, weil sie sagen, ich kann mir das gar nicht leisten?
Ja, ich glaube schon, weil in den großen Büros gibt es dann einzelne Abteilungen, die sich auch mit solchen Themen befassen, sei es BIM oder sei es eben auch KI. Da gibt es kleine Projektgruppen, die einfach auch die Zeit haben, sich damit zu befassen. Und wenn ich ein kleines Büro mit 1, 2, 3, 4 Mann oder Frau habe, dann habe ich gar nicht die Zeit.
Und die Auftragslage war ja in den vergangenen Jahren auch sehr gut für unsere Mitgliedschaft, sodass genug Aufträge generiert werden könnten. Und sich glaube ich jetzt insbesondere vor dem Hintergrund der etwas schlechteren Konjunkturlage, sich Büros mehr damit befassen müssten. Aber wir sprechen bei BIM im Schnitt über eine Implementierung von nur 20 Prozent.”
“Also das ist noch steigerungsfähig, wobei das Thema 3D-Modellierungswerkzeuge doch wesentlich höher ist. Also da kann man sagen, das setzen 54 Prozent der Freischaffenden ein, aber nur 31 Prozent der Angestellten und Beamten. Also da sieht man auch noch so ein bisschen, BIM muss natürlich oder Digitalisierung im Allgemeinen muss irgendwie im Medienbruch frei sein.
Das heißt, wenn ich was digital erstelle, muss das nachher natürlich auch auf der anderen Seite beim Bauantrag ankommen. Ich glaube, es fehlt da noch ein bisschen an Anreizen. Also ich kann ja noch einen papierbasierten Bauantrag einreichen und damit fehlt auch da der Anreiz.
Und wie du es gesagt hast, bei großen Büros ist das oft Herausforderung. Also sei es beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb, dann ist das erforderlich, sei es um große Gewerke zu koordinieren.”
“Ich glaube, dass bei großen Projekten die Vorteile auch noch mehr hervorstechen, was BIM betrifft. Insofern liegt es da leider ein bisschen nahe. Was wir machen müssen, wir müssen das natürlich aufbrechen, weil wir können ja nur digitaler werden und damit schneller.
Und wir haben schon einige Handreichungen, auch als Bundesarchitektenkammer oder als Architektenkammer BIM, Büroimplementierung, da ist auch etwas für kleinere Büros. Und wir haben uns das jetzt auch als politisches Ziel gesetzt, in einem Arbeitskreis mehr für kleinere und mittlere Büros zu machen. Das ist ein Wunsch des Vorstandes der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, dass wir insbesondere Digitalisierung und BIM richtige Handreichungen als Kammer geben.
Weil ich glaube, das braucht es. Es kann sich nicht jedes kleine Büro da von Anfang an mit befassen. Es gibt einige Spezialisierte, das ist das Gegenteil.”
“Man kann sich ja auch als kleiner und mittleres Büro spezialisieren und die Dienstleistungen für andere Büros übernehmen, die das vielleicht noch nicht können. Es ist eine Gelegenheit auch, sich zu spezialisieren.
Du hast ja auch mal gesagt, dass diese Innovationskraft dann häufig in dem Bereich mehr aus den Universitäten kommt. In dem Sinne, dass die Studenten dann in den Architekturbüros arbeiten und das mitbringen. Da habe ich das Gefühl, dass da auch so ein bisschen einen Bruch gibt.
Es gab jetzt eine Zeit lang diese Innovationskraft, ich nenne es mal 3D-Planung, um es nicht BIM zu nennen. Damit kamen die Studenten aus dem Studium und haben das in die Büros gebracht. Dadurch kommt es wahrscheinlich auch zu diesem Wert, diesem hohen Wert in der 3D-Planung.
BIM ist ja insofern kein Lehrinhalt gewesen. Vielleicht ist er das in manchen Bereichen schon. Ich weiß, es gibt hier auch spezifische Studiengänge dafür.”
“Zum Beispiel bei einer FH Münster, weiß ich, gibt es einen Masterstudiengang dazu. Dadurch, dass das ein bisschen abbricht und das mit KI jetzt auch nicht nachkommt, was glaubst du, müssten diese, ich nenne mal, die kleineren Büros tun, um da überhaupt nicht abgehängt zu werden? Also ich denke an so Themen wie eine KI und auch BIM braucht immer Daten.
Du hast eben von der Attributierung gesprochen. Da kann sich natürlich jeder sein eigenes Süppchen jetzt brauen, was aber immer teuer und langfristig ist. Gibt es da schon Ansätze von euch als Architektenkammer, wie man das so plattformmäßig denken könnte?
Ja, unbedingt. Das ist ein ganz aktuelles Thema. Wir arbeiten derzeit an einer Architektenkooperative.
Also die Idee ist, da eine Plattform zu schaffen für Architektinnen und Architekten unter allen Bürogrößen. Da sind wir in der Gründungsphase, das wird nächstes Jahr gegründet. Wir suchen da auch noch Planerinnen und Planer, die mitgestalten und mitmachen.”
“Genossenschaft heißt ja, man kennt das Prinzip, dass jeder auch was hinzugibt, aber dafür auch etwas bekommt. Und das ist eigentlich der Ansatz der Architekten, kann man zu sagen, es gibt zum einen eine Plattform überhaupt, wo ich Daten reinlege und auch geordnet reinlege und auch Vergleichsdaten erhalte. Heute nutzt man oft das Baukosten-Informationszentrum für die Kosten, aber Nachhaltigkeitsdaten sind ein immer wichtigeres Thema.
Aber auch andere Funktionen, dass ich zum Beispiel eine Ökobilanz damit erstellen kann. Das sind ja so Themen, die auch Zukunftsthemen sind und die man, glaube ich, auch nur mit der Digitalisierung erledigen kann. Insofern sind wir da ganz aktuell dran, für unsere Mitglieder, also das gilt dann bundesweit, eine Plattform zu entwickeln, die das ermöglicht.
Weil genau das, was du sagst, große Büro können ihre eigene Software teilweise sogar entwickeln oder einkaufen, aber die jüngeren und kleineren Büros vielleicht nicht. Und ein weiteres Thema ist da sicherlich auch das Thema Open Source Software. Wir versuchen, unsere Mitglieder da auch im Rahmen von Veranstaltungen wie Digital Mondays oder der Regionalkonferenz Digitalisierung mit über tausend Teilnehmern und Teilnehmern zu sensibilisieren.”
“Natürlich können wir als Kammer da erstmal einen Anstoß geben. Deswegen wollen wir jetzt mit dieser Plattform eigentlich ein konkretes Werkzeug haben, insbesondere auch für kleine und mittlere Büros.
Was dann auch den Anschluss wieder zum Thema KI bildet natürlich, aber du hast gerade gesagt, vor allen Dingen das Thema Nachhaltigkeit wird wahrscheinlich ohne das gar nicht langfristig möglich sein, dass wir das in der Breite überhaupt gestemmt kriegen, BIM hin oder her. Wer schon mal so was gemacht hat für Planung von einem Gebäude, und ich rede noch nicht mal von Bestandsgebäuden, und das dann versucht hat, mit Modaster und Co. zu bearbeiten, das ist nicht ganz unaufwendig.”
“Und wenn wir das in der breiten Maße machen wollen, dann werden wir das gar nicht ohne diesen Community-Gedanken, also ihr habt jetzt Genossenschaft getauft, aber mit mir steht dahinter so der Community-Gedanke, dass wir alle zusammen das tun müssen. Geht das gar nicht anders.
Bei den Architekten geht es ja auch immer um diese Frage. Also Architektur ist zum einen der Bau und Kosten und Termine und so weiter. Aber am Ende steht da natürlich auch eine entworfene Gestaltung, die sowohl soziale als auch kulturelle Aspekte in sich trägt.
Und dahinter steht immer diese Thema Urheberschaft. Jetzt haben wir diese KI Welt, die angeblich irgendwas produzieren kann, was dann ähnliches erzeugt. Spürt ihr das, dass das bei euch in der Mitgliederschaft ein Thema ist, wie man mit diesem Thema Urheberschaft und KI umgeht?
Ja, das Thema Urheberschaft ist ja schon im analogen Verfahren ein riesiges Thema für unsere Mitglieder. Da fängt ja schon die Frage an, ab wann ist es eigentlich so eigenständig, dass eine Urheberschaft dann auch haben kann. Wir hatten in einigen Beiträgen, das ist, glaube ich, das Architekturbüro, was am meisten Architektur weltweit veröffentlicht hat, also in Medien.”
“Und wir hatten da einen der Geschäftsführer vor Ort. Und die können auf eine große Datenbasis zurückgreifen und dann im Style von Zadid ziemlich viel schon entwerfen. Und die gehen sogar nicht nur bei der bildgebenden KI etwas vor, sondern tatsächlich gehen die auch schon in weitere Leistungsphasen.
Für unsere Mitglieder ist das natürlich absolut relevant. Also werden die Daten, die ich in CAD-Programme oder BIM-Programme eingeben, werden die beispielsweise in Amerika oder so gespeichert. Das ist ein Riesenthema.
Das ist der zweite Ansatz, eben diese Architekten-Kooperative zu sagen. Die Daten liegen dann eben auf Servern in Deutschland. Und die Daten wollen auch wir verwalten können und auch entscheiden können, wer diese Daten nachher bekommt.
Und das ist eben auch ein Punkt, warum wir uns diesem gewidmet haben. Ist ein Riesenthema und auch nicht abschließend geklärt. Das muss man dann auch wieder sagen.”
“Wir haben das auch in der Rechtsabteilung behandelt. Aber eine abschließende Erklärung gibt es da nicht. Das ist ja in anderen Berufen nicht anders.
Das ist wie in jedem anderen Beruf auch. Wir haben ja glücklicherweise in Europa einen AI-Act, der so ein bisschen versucht, einen Ethos dafür zu finden. Genauso wie wir versuchen auch bei dem Thema KI auf Bundesebene einen Ethos dafür zu finden, was übernehme ich von Kolleginnen und Kollegen.
Die Bundesarchitekten kamen gerade dran und wird das im nächsten Jahr auch veröffentlichen, dass man bei diesem Thema KI auch einen Berufsethos einhält. Das ist natürlich eher ein appellativen Charakter, aber als freier Beruf haben wir ja auch die Verantwortung für die Gesellschaft insgesamt und nicht nur für unseren Bereich, nicht nur für die Planung, sondern auch für die gestaltete Umwelt. Und da appellieren wir eben auch an den Ethos der Kolleginnen und Kollegen.”
“Ja, man muss ja auch sagen, neben allem Ethos ist es auch gar nicht so einfach, tatsächlich Innovatives mit einer KI, gerade in einem bildgebenden Verfahren überhaupt zu gestalten. Also du hast gerade von Saharadit gesprochen. Immer wenn man der KI eine bestimmte Architektursprache gibt und sagt, ja, mach was Geschwungenes, Aufschweifendes und so was, da kommt dann immer so ein Saharadit-Ding raus, weil die KI natürlich diese Bilder kennt.
Das ist jetzt, glaube ich, auch die meist veröffentlichte Architektur im Internet, Saharadit. Und natürlich lässt sich auch gut beschreiben. Da kommt dann immer was Ähnliches zum Bau raus.
Wenn wir über andere Sachen, wenn wir praktisch wieder zu der Frage BIM und KI und Architektur zurückkommen, das eine ist ja diese Gestaltungsfrage, die aus meiner Sicht ja eine relativ kleine Phase, wenn wir über alle Leistungsphasen hinweg gucken in der Huawei, nur ein kleiner Teil des Bauprojekts ist. Der größte Teil ist ja eigentlich der, wo eigentlich Daten gehandelt werden, die aus der Planung kommen und dann die Bauausführung reingehen und dann im Optimalfall auch in die Bau- und Nutzung reingehen.”
“Gibt es da bei euch schon Büros, die sagen, das wollen wir machen, dieses über die LP8, LP9 hinausdenken und eigentlich, das ist ja der Nachhaltigkeitsgedanke, aber auch der Betriebsgedanke, die Daten zu generieren, die dann hinten in die Betriebsnutzung und auch in die Betriebs-, also in die Gebäuderücknutzung, also wenn das Gebäude jetzt abgebaut wird, dann reingehen? Oder ist das noch so totales Neuland und die Büros probieren dann noch?
Ja, ich würde sagen beides. Du hast recht, dass man viel mit dieser darstellenden, ja, künstlichen Intelligenz, das ist, was man auch als Laie-Amateur machen kann, ziemlich schnell und das macht auch Spaß. Ich habe da auch letztes Jahr sehr lange und Nächte mit verbracht, irgendwie mal zu gucken, was Mid Journey so kann.
Aber wenn man dann genau hinguckt, ist das natürlich schöne Bilder erzeugen und noch keine Architektur. Ich gab in diesem ersten Bereich, insbesondere des Renderings, da gibt es ja auch schon Tendenzen, dass da die Büros sich deutlich umorientieren müssen, weil das tatsächlich eine große Konkurrenz erst mal ist, diese Darstelle. Wir sprechen da von der Professionalisierung der KI.”
“Wenn ich in weiteren Leistungsphasen bin, da muss ich natürlich wissen, warum hat die KI so entschieden? Welche DIN-Normen, welche anderen Normen liegen eigentlich dahinter? Und das ist noch nicht ganz soweit.
Ich hatte eben schon mal das eine Büro erwähnt, die sich mit befassen, also auch weitere Leistungsphasen. Ich glaube, das entwickelt sich ja relativ schnell. Ich glaube, das Thema Daten und auch nachher im Betrieb, da könnte man schon profitieren.
Ich glaube, dass mit KI natürlich auch Szenarien generiert werden können, die über das hinausgehen, was man bisher kann. Der entscheidende Faktor bleibt aber meiner Einschätzung nach, erstens, dass ich es als Mensch bewerten kann. Es klingt gerade schon mal an, welche Norm etc.
liegen dahinter. Ich muss es sozusagen unseren Mitgliedern in die Lage versetzt werden, das zu bewerten. Und ich glaube auch, dass ein wesentlicher Faktor bei dem Thema Planung und Bauen ist ja die Kommunikation, sei es mit den Bauaufsichtsbehörden, sei es mit den Fachplanern etc.”
“Das wird uns die KI nicht wegnehmen können. Oder zumindest nicht schnell wegnehmen können. Und natürlich das Thema Verantwortung.
Also Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen, Stadtplaner, die unterschreiben wir schließlich nachher bzw. den Bauantrag unterschreibt und auch die Haftung dafür übernimmt. Und das wird, glaube ich, keine KI so schnell übernehmen.
Nicht desto trotz kann es ein Tool sein, das insbesondere so repetitive Aufgaben uns abnimmt. Und wir dann quasi mehr Zeit haben, uns mit der Gestaltung wieder zu befassen. Also Gestaltung ist ja nichts Negatives oder mit Grundrissen intensiver.
Die Planungsaufgaben sind ja in den letzten Jahren immer komplexer geworden, immer mehr Normen, immer mehr Vorgaben. Wir haben, glaube ich, im Vergleich zu den Niederländern dreimal mehr Baunormen. Das kann ja nicht so weitergehen.”
“Also insofern ist das ja auch nicht mehr händelbar. Auch das Thema der Ökobilanz, das muss auf eine Ebene geholt werden, die händelbar ist und die auch für den Menschen noch durchschaubar ist. Das ist ja die Gefahr bei der KI auch manchmal, dass man nicht mehr weiß, wo nimmt die eigentlich ihre Daten her.
Aber ich glaube, dass man BIM auch so gestalten muss, dass man Mehrwert hat und der Mehrwert entsteht, wie du es gesagt hast, in diesen späteren Leistungsphasen bzw. auch im Betrieb des Gebäudes. Da muss man ziemlich genau drüber nachdenken, wer hätte das nachher entstanden.
Also als Stadt finde ich natürlich super, wenn ich weiß, in welcher Schule welche Lampe oder welches technische Aggregat da verbaut ist. Aber ich brauche natürlich auch nachher jemanden, der das pflegt. Und vielleicht kann bei solchen Sachen auch die KI helfen.
Ich glaube auch, dass die KI bei dem Thema Bauschäden etc. helfen kann. Also durchaus sozusagen rückwirkend.”
“Das zu erkennen, was für ein Schaden das ist, wir kennen das aus der Medizin. Das gibt es dann auch für, ich sag mal, irgendwelche Flecken oder Verfärbungen in Bauteilen.
Das Thema KI hat da auch eine Zukunft.
Ja, absolut. Also gerade für das Thema gibt es ja schon die ersten, erst hin will ich nicht sagen, aber ich weiß von einer Anwendung auf jeden Fall, die zum Beispiel das Thema Betonrissbeurteilung bewerten kann und so Geschichten, also quasi so eine Vorbewertung macht. Aber ich glaube auch, also der Hauptpunkt ist, dass wir es schaffen, diese Dienarbeit quasi, die so ein bisschen wieder aus dem Architekturberuf rauszukriegen und wieder mehr in diese Kommunikationsthemen reinzukommen.
Auch bei BIM, wer sich damit auskennt, weiß, es ist eigentlich hauptsächlich ein Kommunikationsthema und gar nicht so sehr ein Planungsthema. Natürlich werden da Daten erzeugt und es wird ein 3D Modell gezeichnet, aber es geht ja eigentlich darum, in frühen Phasen schon stärker in die Kommunikation zwischen einzelnen Gewerken zu gehen. Und da spüren wir auch, als jetzt Formitas, die ja viel mit dem Thema zu tun hat, dass es doch gerade in den Hauptgewerken dann große Einigkeit gibt, dass man es so machen will”
“Ich sag mal, in den kleineren Gewerken, die häufig auch so textbasiert sind oder die noch so ins PDF reinmalen, quasi, kommt das vielleicht noch nicht so an, aber die verstehen auch langsam, dass der Schritt dahin ist. Aber was die Daten angeht, glaube ich, solche Lösungen wie das, was ihr euch überlegt habt, mit dieser kooperativen Genossenschaft, aber auch in den Büros selber wird es dahingehen, dass die Büros sich ihre eigenen Datenumgebungen schaffen, weil das auch nicht mehr so teuer ist. Also wenn man an so ein Stichwort MCP denkt, da kann man sich seine eigenen KI-Umgebungen machen, die dann genau so was machen.
Ich glaube, es hängt am Ende an zu fragen, kann ich jetzt der KI die aktuellen Diennormen irgendwie geben? Also man weiß ja, die sind nicht einfach so verfügbar, die muss man bezahlen. Und was man damit machen darf, ist eigentlich auch festgeschrieben.”
“Also ich bin nicht sicher, ob es nicht am Ende dann an solchen Sachen auch vielleicht ein bisschen hängen bleibt. Aber das wird sich auch von alleine so grassroots-mäßig wahrscheinlich bewegen. Ich glaube, es gibt wahrscheinlich kein Architekturbüro auf dieser Welt, was nicht irgendwo einen Ordner auf dem Server hat, wo die Diennormen drin liegen, irgendwoher kopiert worden.
Da verraten wir jetzt glaube ich kein Geheimnis.
Machen unsere Mitglieder natürlich nicht.
Die machen es nicht, aber ich habe das von anderen gehört.
Ich glaube, ein Punkt, den du gerade noch ein bisschen angesprochen hast, ist dieses über die gesamte Wertschöpfungskette Bau. Das ist auch das, was wir beim BIM Cluster NRW e.V. machen.”
“Die Bauindustrieverband, die Ingenieurkammer Bau und Building Smart sind da ja die geborenen Mitglieder plus universitäre Vertreter plus Unternehmen, die Interesse haben. Aber da mal sich Projekte anzugucken, die wirklich von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Ausführung und dann auch den Betrieb gehen, da machen wir auch jetzt vermehrt beim BIM Cluster Veranstaltung, weil man muss das glaube ich herausnehmen. Das ist die Besonderheit am BIM Cluster, dass man da einmal sozusagen fast alle am Bau Beteiligten einen Ort hat und darüber diskutieren kann, weil nur dann macht das auch Sinn, wenn ich nicht immer, natürlich macht man eigene Modelle auch, aber wenn ich das irgendwie durchgängig machen kann, das muss irgendwie medienbruchfrei und bis hin zu Themen wie BIM auf der Baustelle.
Oft ist jetzt so, dann plane ich alles im BIM, aber ich drucke dann nachher doch noch aus. Ich habe aber tatsächlich bei einer letzten Veranstaltung das BIM Cluster gesehen, da gibt es auch Lösungen, angefangen von iPads etc. Das ist sehr unterschiedlich.”
“Ich glaube, wir haben noch eine ziemlich große Spreizung zwischen den Digitalisierungen einzelner Unternehmen. Das hat nicht unbedingt immer mit Größe zu tun des Unternehmens, aber das ist schon sehr differenziert und ich glaube, dass wir da im Vergleich zu anderen Branchen natürlich auch noch mehr tun können oder uns auf den Weg begeben müssen weiterhin, da digitaler und KI-affiner zu werden.
Ich hatte immer das Gefühl, gerade beim Thema digitale Baustelle, kommt ja auch oft das Argument, dass die Bedienenden das nicht beherrschen. Und dann denke ich immer, okay, das liegt glaube ich nicht an den Bedienenden, sondern es liegt an der Umgebung, die ihnen gegeben wird. Also wenn die einfach zu schlecht zugänglich ist oder zum Beispiel auf einer Baustelle nicht einsetzbar ist, also einen Papierplan kann ich in eine Folie packen und legt die in die Polierbude und schleppt die über die Baustelle, alles entspannt.
Da kennen sich auch alle mit aus, natürlich. Und ich kann es auch jedem geben. Das klaut auch keiner, weil keiner klaut einen Papierplan.”
“Aber wenn da auf einmal ein iPad rumfliegt, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Das ist vielleicht auch nicht so das Baustellen-Medium. Also da wird es sicherlich andere Sachen geben.
Und das Zweite ist eigentlich diese Zugänglichkeit. Du hast eben davon gesprochen, im Gebäudebetrieb muss ja jemand dann auch die Daten generieren, sozusagen. Und ich glaube, genau da setzt eigentlich so eine KI an.
Sodass ich sage, ich muss das gar nicht mehr in einem Modell verorten oder irgendwie einen Text schreiben oder so, sondern ich erzähle meinem Endgerät, welches es auch immer das in Zukunft sein wird, was ich machen will. Und das findet das selber, wo das im Gebäude ist. Oder weiß es über bürokopische Daten, wo ich mich im Gebäude finde.
Da gibt es auch diverse Tools. Man kann vielleicht auch Gammar, das ist genau so ein Tool, was genau sowas kann, sich einfach auf einer Baustelle vororten, ohne irgendwelche GPS-Daten. Da gibt es schon ganz viel.”
“Und es ist vielleicht manchmal dieses, sich trauen, das zu machen. Also du hast, glaube ich, in einem unserer Gespräche auch mal gesagt, dass wir in Deutschland sehr darauf bedacht sind, erst mal alles genau durchzuprüfen und durchzuplanen bis zum Schluss. Und dann nehmen wir die Veränderungen erst vor.
Und wir merken, glaube ich, auch in der ganzen Architektenschaft, dass das so nicht mehr funktioniert. Also wir müssen jetzt mutig sein und diese Schritte gehen und Veränderungen wagen, aber auch wagen, einen Fehler zu machen. Und das muss ja nicht immer gleich das Aus für das Unternehmen bedeuten.”
“Es gibt nicht immer die ultime Ratio, aber es muss einfach auch mal ein Projekt laufen und sag mal hinterher, ne, das war jetzt eine doofe Idee, das machen wir jetzt nicht noch mal. So sehe ich das ein bisschen. Aber dafür braucht es, glaube ich, immer diese Entscheider eben, also auch gerade so diese mittleren Büros, die so 30, 60 Leute haben, die häufig zu Inhaber-geführte, Gründer-geführte Unternehmen sind, da braucht es die dann auch, weil was wir erleben, auch in den Webinaren, die Formitas zum Beispiel macht und so, erleben wir ganz oft in großem Interesse bei denen, die die tatsächliche Arbeit machen, also die an den Modellen arbeiten, die an dem BIM Joe Fixen teilnehmen und so was.
Aber das funktioniert halt nicht so grassroots-mäßig. Also dieses ganze Thema KI und Digitalisierung, muss halt top-down auch angestoßen werden, damit das von unten raus funktioniert. Und das spüren wir schon, dass da eine große Reserviertheit herrscht, wenn man Sorge hat, dass man die etablierten Prozesse, von denen abweicht und dass es dann teuer wird.”
“Und dann kommt das, was du eben sagtest ins Spiel, dann geht es wieder am Ende, geht es wieder um die Verantwortung. Also wenn ich das der KI dann gegeben habe, dann unterschreibe ich das doch nicht. Ich kann das ja auch irgendwie verstehen.
Ja und das gleiche gilt ja auch für die Bauaufsichten oder die Genehmigungsbehörden allgemein. Da braucht man auch die Entscheider, die von oben sagen, so wir führen das jetzt ein und machen Genehmigungsverfahren in der gesamten Behörde digital. Das ist ja auch ein riesen Thema.
Wir reden ja über lange Genehmigungszeiten und da kann man auch nicht mit dem Finger auf die Bauaufsicht immer zeigen. Das sind einfach Prozesse und das hast du ja richtig geschildert, dass ich gesagt habe, wir versuchen immer die 100-prozentige Lösung zu finden, sowohl in den Antragsstellen in Architekturbüros und Stadtplanungsbüros und Freiraumplanung und Innenarchitektur oder auch auf der Genehmigungsseite. Und da geht es nicht nur um die Bauaufsicht, sondern eben auch um weitere beteiligte Stellen.”
“Es ist ja nicht damit getan, dass die Bauaufsichten dann digital unterwegs sind, sondern Feuerwehr, etc., alle beteiligten Stellen, Umweltamt, je nach Verfahren, die müssen auch digital werden. Und da sucht man wirklich nach einer Lösung, die hundertprozentig klappt.
Und man kann sich dann nicht dazu durchregen, die 80-20-Regel-Parete-Prinzip mal auszuprobieren. Und das funktioniert in anderen Ländern ja anders. Wir haben das in Finnland gesehen oder ich glaube auch in Singapur, BIM-basierter Bauantrag.
Die fangen das einfach an. Und wir reden ja immer noch über den PDF-basierten Bauantrag. Das ist ja eigentlich ein Papier in digitaler Form.
Das hilft schon bei der Behördenbeteiligung, weil ich es dann nicht auf dem Dienstweg irgendwie ein Papier schicken muss, sondern direkt mehrere Stellen beteiligen kann. Aber wir sind außer Pilotprojekte ja noch weit davon entfernt, einen BIM-basierten Bauantrag einzureichen. Und da müssten wir hinkommen.”
“Aber wie gesagt, wir versuchen wirklich 100 Prozent zu erreichen, haben deswegen ja auch so viele Normen und Regularien. Und eine Fehlerkultur würde ich mir wünschen. Und ich würde mir wünschen, dass man sagt, dass man nicht sagt, wie sagt das unser Regierungspräsident aus Köln immer, das Wort können wir mal einfach mal zu streichen, sondern einfach machen.
Okay, das ist doch ein wunderbares Schlusswort. Also mehr Wagen, mehr Community, alles zusammen und dann mit KI ans Ziel. Simon, vielen Dank, dass du dabei warst.
Das war's schon wieder heute. Und wir sagen vielen Dank euch da draußen fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal.
Ciao.
Ja, vielen Dank für die Einladung und auf Wiedersehen. Bis bald.
BIM & Bier ist eine Produktion der Formitas AG. Unsere Musiktracks, New Front bei McKay Beats, and Drop of Water in the Ocean by Broke for Free. Habt ihr Fragen, Feedback oder einen Themenvorschlag?
Dann schreibt uns eine Mail an bimundbier at formitas.de”
Von BIM & Bier: BIM & Echte Architektinnen, 23. Okt. 2025
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