Kabbala Akademie Podcast
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Unsere Seele benötigt ein spezielles Outfit! Mehr Info dazu in der Sendung!
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Boris und Eli befassen sich mit Fragen zu Gott, Freundschaft, Liebe, Leben etc. - und versuchen, diese Themen aus der Sicht der Weisheit der Kabbala zu beantworten. Dazu werden Ausschnitte aus berühmten Texten der großen Kabbalisten herangezogen.
Boris lebt mit seiner Familie in Berlin und ist im IT-Gebiet tätig. Eli kommt aus Graz in Österreich, ist verheiratet und von Beruf Unfallchirurgin. Beide studieren seit vielen Jahren die Weisheit der Kabbala bei Rav Michael Laitman, dem Gründer der Organisation Bnei Baruch.
In dieser Sendung geht es um die Kleider der Seele - Was sind sie, woraus bestehen sie, wo bekommt man sie?
Auf dieser Notiz von Rav Baruch Ashlag (Rabash) basiert das Gespräch dieser Sendung: https://kabacademy.eu/de/2017/10/02/notiz-18-das-konzept-der-kleider-der-seele/
Mehr zum Aufbau der spirituellen Welten findest du hier: https://kabacademy.eu/de/bibliothek-2/einfuehrung-in-die-weisheit-der-kabbala-pticha-le-chochmat-ha-kabbala/
Unser nächster kostenloser Grundlagenkurs beginnt am 10.11.24 – hier geht’s zur Info und Anmeldung: https://kabbalah.academy/de/course-2024/
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Elli, angenommen, du wurdest von dem König zu einem Bankett, zu einem Dinner. Er schreibt dich an, sagt, lieber Elisabeth, mit großer Freude möchte ich dir mitteilen, du bist eingeladen, dann und dann findet Banquette statt. Ja, es werden sehr viele Gäste erwartet, aber du wirst neben mir sitzen, an der rechten Seite von mir, und meine ganzen Diener werden uns zuschauen. Und was würdest du dann anziehen? Welches Kleidungsstück?
SPEAKER_00Das Beste, was ich finden kann in meinem Kleiderschrank. Und wenn ich da nichts finde, würde ich mich jeden Tag auf die Suche machen, nach einem passenden Kleid oder nach einem passenden Kostüm.
SPEAKER_01Was ist der innere Antrieb, das zu tun?
SPEAKER_00Ich möchte auffallen, ich möchte mit dieser Kleidung und mit dem, was ich tue, im Nahe sein oder ihr Nahesein.
SPEAKER_01Ja, das ist natürlich auch ein Antrieb, ja. Aber dieser Antrieb ist nicht der Antrieb, den wir, wenn wir in die Spiritualität das Ganze übertragen, das ist nicht der Antrieb, mit dem wir arbeiten sollten. Und du hast schon richtig und aus meiner Sicht korrekt gesagt. Also wir wollen dem König gefallen. Wir wollen ihm auch dadurch gefallen tun, dass wir uns würdig anziehen. Hier sind wir schon an diesem Konzept. Kleidung für die Seele. Das lässt sich sehr, sehr gut, also dieses Beispiel, das ich versucht habe darzustellen, lässt sich sehr gut auf die Spiritualität übertragen. Wir benötigen dieses Kleidungsstück. Wir müssen unser Seele gewissermaßen bedecken oder überdecken oder begleiten. And here gibt es sehr, sehr viele Schriften von Kabbalisten, die uns beschreiben, wie man das machen kann, was bedeutet die Seele, das Verlangen zu empfangen, dass man sie mit der richtigen Absicht überdeckt, dass man mit dem richtigen Kleidungsstück überzieht. And damit wollen wir uns heute beschäftigen. Wenn man einen Kabbalisten fragt, was fühlt er, wenn er sich von seinem Körper trennt, dann antwortet er, dass er die ganze Wirklichkeit durch den Punkt im Herzen entwickelt hat. And er empfindet a ganz andere Welt, a ganz andere Welt des Gebens. And Rabash antwortet, es wäre so, als ob du ein Hemd am Abend ausziehst und dieses Hemd in die Wäsche wirst. Und morgen ziehst du ein anderes an. So fühlt sich dann die Trennung vom Körper.
SPEAKER_00Also der körperliche Tod, meinst du?
SPEAKER_01Der körperliche Tod oder überhaupt loslösen sich von dem Körper. Also ob du ein Hemd wechselst und auf diese Weise trennt sich der Kabbalist von seinem tierischen Körper und seinen materiellen Empfindungen und beginnt dann die Welt durch die Seele wahrzunehmen. Le vouch bedeutet das Gewand oder die Kleidung. Und das symbolisiert die Korrekturen, die wir an dem Phalangen zu empfangen, also fornehmen müssen. When I my egoistische Wünsche have, also egal welche, große, starke, schwache, they must in a gewand verkleidet werden, in a Kleidung. That bedeutet, in the absi despots to lie, the Schöpfe Genuss bereiten zu wollen. The absi must the egoistic phalanx. In the spiritual world, a Kleidungsstück de innerheb with Materie, also the Maß der Hingabe, the Liebe, the Selbstaufhebung. We benötigen this Kleidungsstück. We must unser Seele gewisse Massen bedecken oder überdecken oder begleiten. And here gibt es sehr, sehr viele Schriften von Kabbalisten, die uns beschreiben, wie man das machen kann. Was bedeutet die Seele, das Verlangen zu empfangen, dass man sie mit der richtigen Absicht überdeckt, dass man mit dem richtigen Kleidungsstück sie überzieht. Und damit wollen wir uns heute beschäftigen.
SPEAKER_00Rabbi Shimon sagt, gemäß dem, wie der Mensch sich in der Erfüllung von Torah und den Geboten bemüht hat, erhält er in dieser Halle, in Klammern Heichal, welche die Halle der Essenz des Himmels ist, Klammer zu, oben Kleidung, um sich in jener Welt einzukleiden. Doch was bedeutet das Konzept der Kleidung oder Lewouche? Es ist bekannt, dass man im Spirituellen nur mit Hilfe von Kleidung, die ein Modell des für die Enthüllung von Licht geeigneten Gefäßes darstellt, Ergebnisse erzielen kann. Wenn also der Mensch sich bemüht hat, dann verschafft ihm diese Bemühung das Klie, das Verlangen und das Bedürfnis nach der Erfüllung mit Licht. Denn von oben gibt man nichts, bevor nicht ein Bedürfnis nach dem jeweiligen Leuchten, Herr, besteht. Und durch die Anstrengung, die der Mensch unternimmt, erhält er ein Bedürfnis und ein Verlangen. Das heißt, er wünscht sich, dass der Schöpfer ihm helfen und ihn aus der Bedrängnis herausführen möge, in der er sich während seiner Bemühung befindet. Und gäbe es diese Bemühung nicht, hätte er kein Bedürfnis nach der Hilfe des Ewigen. Folglich ist es gerade die Bemühung, die für ihn die Kleider der Seele, Levouche, Hannesama, erschafft, damit es zu einer Offenbarung der Heiligkeit Elohut kommt.
SPEAKER_01Wunderbarer Text von unserem Lehrer, von dem Sohn von dem Baha'sulam Rabash. Und hier kommt eigentlich bereits die Antwort. Eine Kleidung für die Seele bedeutet ein richtiges Verlangen zu haben. Ein Verlangen, dem Schöpfergenuss bereiten zu wollen. Dieses Verlangen wird mit Licht befüllt oder gefüllt und Verlangen zusammen mit Licht ergibt die Kleidung für die Seele. Mit diesem Verlangen, je nachdem aus welcher Welt man dieses Verlangen erlernt hat, gibt es dann entsprechend die Kleidung, die einen bestimmten sogenannten Eichal oder Palast, das ist auf Deutsch übersetzt, man sich bekleiden könnte.
SPEAKER_00Ist das die Kleidung ein Ergebnis aus der Erfüllung des Gefäßes? Oder kann man sagen, die Kleidung ist so etwas ähnliches wie das Gefäß für den Studierenden?
SPEAKER_01Es gibt sehr viele Konzepte bei der Kleidung. Eigentlich ist die ganze Welt so aufgebaut, also genauso wie die Seele, die das Eins auf das andere sich einkleidet. Das bedeutet, sowohl die Seele ist in dem Körper eingekleidet, der Körper ist in der Kleidung eingekleidet, die Kleidung ist in der Welt eingekleidet. Alles ist in gewissermaßen eine Art zwiebelartige Einkleidung von Substanzen aufeinander. So auch die Welten sind alle zehn Stufen, also zehn Spyrot sind, oder Igulim, also Kreise, sind alles in an der eingekleidete Wesen. Diese Kleidung bedeutet Phalangen befilled with Licht. Das heißt, it is a bestimmte Phalangen the Schöpfer enough to this Verlangen Licht hinein. When this Licht da drin. And this Licht bedeckt, or this Phalanx zusammen mit Licht bedeckt dann die Seele in eine Art Bekleidung. Darum geht es.
SPEAKER_00Du, und habe ich einen Einfluss darauf, wie diese Kleidung aussieht? Also es gibt ja, wie wir schon eingangs gesprochen haben, verschwitzte Turnkleidung, Gymnastikkleidung oder Ballkleid oder so. Inwieweit hat denn der Mensch hier Einfluss, welche Kleidung seine Seele bekommt?
SPEAKER_01Das ist eine gute Frage. Die Art der Kleidung wird durch die Art von Verlangen bestimmt. Verlangen, mit denen man in gewisser Massen die Korrektur vollbracht hat. Und die Korrektur basiert alles auf den egoistischen Verlangen. And jeder von uns, von den Menschen, die in dieser materiellen Welt leben, hat einen bestimmten Satz von diesen materiellen Verlangen bekommen. Und je nachdem, wie man diese materiellen Verlangen dann korrigiert, dementsprechend gibt es auch Kleidungsstücke gewissermaßen. And man kann auch sagen, je gröber die Verlangen sind, desto besser, also desto erhabener ist die Qualität von der Kleidung, die man nachher erlangt. The Gefäße and the Lichter sind entgegengesetzt in gewissermaßen. Das heißt, in a sehr, sehr grober kleidet sich sehr, sehr feines Licht hinein. Dementsprechend, the grower the Phalangen, when these are corrigied, desto besser, desto schöner, desto erhabener Kleidung anziehen, um zum Schöpfer zu kommen. And man kann daraus auch das Gesetz erkennen, dass der Stoff or the Materie is sehr, sehr wichtig, sehr wichtig für die Korrektur. Ohne the ego, ohne die Materie, können wir auch die Kleidung gar nicht erlangen. Diese materielle Welt ist genau die Möglichkeit, um sich dann entsprechend einzukleiden.
SPEAKER_00Du hast ja vorhin schon gesagt, ganz am Anfang, auch bei der Einleitung, das Ego. Und vielleicht zum allgemeinen noch besseren Verständnis, sodass man nicht das falsch versteht. Was ist denn das Ego? Muss dieses Ego komplett verdrängt werden oder muss das adaptiert und umgewandelt werden? Was passiert denn mit dem Ego im Laufe des Kabala-Studiums?
SPEAKER_01Das Ego ist die Absicht. Die Absicht für sich selbst zu empfangen. Egoistische Absicht. Das bezeichnen die Kabbalisten als Ego. Verlangen ist an sich erstmal neutral. Das ist ein Verlangen, was man sowohl für die Absicht für sich selbst verwenden kann, als auch mit der Absicht des Gebens. Wenn wir die Absicht korrigieren, vom Verlangen für sich selbst zum Verlangen zu geben, dann erlangen wir diese Korrektur. Das ist eigentlich die ganze Korrektur. Also das Verlangen wird benötigt. Man muss nur die Richtung der Benutzung, der Verwendung von diesem Verlangen wechseln. Und dann haben wir die Korrektur vollbracht.
SPEAKER_00Okay, also nur mal so, dass wir ganz sicher gehen, das Ego wird nicht verdrängt oder unterdrückt, sondern richtig verwendet, weil es der Motor ist eigentlich für unsere Entwicklung.
SPEAKER_01Ganz genau. Und vor allem Verlangen. Verlangen ist das, woraus die Materie besteht. Das dürfen wir nicht vernichten. Das dürfen wir gar nicht aus der Welt schaffen. Das ist eigentlich der Stoff, aus dem wir dann web, aus dem wir diese Kleidung herstellen. Und wenn wir diesen Stoff nehmen, dann haben wir die Möglichkeit, durch die Absicht des Gebens daraus gewissermaßen diesen Webstoff für die Kleidung herzustellen, mit dem sich dann die Seele einkleiden kann.
SPEAKER_00Und kriege ich dann im Laufe des Kabbalahstudiums immer eine schönere Kleidung zusammen? Oder habe ich irgendwann mal ein Kleid und das trage ich dann, trägt dann meine Seele immer?
SPEAKER_01Nein, nein, du kriegst auf jeden Fall eine schöne Kleidung und jedes Mal bekommst du sogar noch schönere, noch schönere dazu. Wenn du dir vorstellst, du stehst in der Welt der SIA. Du bist jetzt, hast dich ein bisschen korrigiert, das ist die unterste Welt, aber es ist natürlich dann schon ein bisschen erhabenere als unsere materielle Welt. Und dann hast du vielleicht deine Sachen, die vielleicht weniger Löcher haben, die vielleicht schon ein bisschen sauberer sind, vielleicht hast du dort eine Bluse, eine schönere Bluse, aber es ist immer noch nicht perfekt. Und dann kommst du in die Welt Jezera, das ist die nächsthöhere Welt. In dieser Welt hast du vielleicht eine schöne, ja, ich weiß nicht, schöne Rock bekommen. Und dann kommst du in die nächste Welt, in die Welt Briya, dort hast du schöne Schuhe vielleicht bekommen. Und so kommt dann diese Kleidung zusammen, wo du dann in der Welt der Zelud würdig bist, bei dem König der Welt gewissermaßen neben ihm zu sitzen. Dass du neben ihm genauso hübsch und schön aussiehst wie der König selbst. Alle Bediensteten, vielleicht alle Engeln, vielleicht kann man das auch so ausdrücken, die ihr oder euch zuschauen und sagen, wow, Ellie hat das verdient.
SPEAKER_00Und Frage, kann man da auch diese Kleidung oder dieses Styling downgraden, dass man es wieder verliert, dass es wieder schmutziger oder schlechter oder löchriger wird?
SPEAKER_01Das Konzept des Verlangen, der Kleidung ist an sich auch gar nicht so einfach. Das heißt, Verlangen kommen und gehen, und man kann entsprechend natürlich dieses Verlangen auch verlieren. So was kann vorkommen, aber das kann vielleicht nur zeitweise passieren. Alle Korrekturen, die wir vollbringen, während diesen 6000 Jahren, 6000 Stufen, alle Korrekturen, die basieren aufeinander, die sammeln sich. Das heißt, die ganzen Kleidungsstücke, die wir korrigiert haben, die vielleicht zum Bankett vom König vorbereitet sind, sind die schon da. Aber es gibt natürlich die Verlangen, die noch nicht korrigiert sind und die, wenn man sich nicht darum bemüht hat, die Absicht des Gebens zu erlangen, die kann man auch verlieren.
SPEAKER_00Da hat jemand in den Kommentaren geschrieben, er hat das Gefühl, er hatte den Punkt im Herzen, den hat er verfolgt und dann kam ein Ereignis und er hat ihn verloren. Würde das jetzt, was du gesagt hast, auch auf diesen Punkt im Herzen zutreffen, dass der nicht wirklich verloren geht, sondern nur offensichtlich eine Zeit lang sich vielleicht verbirgt?
SPEAKER_01Das ist erstmal ein bisschen schwierig, auf den konkreten Fall einzugehen. Ich weiß nicht, was bedeutet für den Mensch, der fragt, was bedeutet dann, dass er es verloren hat. Aber im Allgemeinen spürt sich das so, dass man kein Interesse mehr hat an der spirituellen Entwicklung, dass man durch die materiellen Verlangen gewissermaßen dann so weit angelockt ist, so weit durch sie angezogen ist, dass man sagt, okay, ich habe jetzt was Besseres, ich möchte jetzt vielleicht, weiß ich nicht was, eine Firma. Ich möchte in dieser Welt noch weiter schön leben. Und es stellt sich nicht mal nicht mehr die Frage, was ist der Sinn des Lebens.
SPEAKER_00Du, und wenn man jetzt keine Kleidung hätte, also quasi nackt wäre, wie gibt es dieses Prinzip auch, weil dann hätte man ja gar kein Verlangen, weder Gutes noch ein schlechtes.
SPEAKER_01Ja, dann schiebt man sich. Dann ist die Scham, dass man nackt vor dem König ist. Ja, stell dir vor, das ist auch schlimmer Zustand, ehrlich. Möchtest du nicht durch den Boden, also quasi versinken, du möchtest aus der Welt einfach verschwinden. Das ist dann lieber tot, als so ein Leben. Und so ein Gefühl bekommt auch die Seele, wenn sie gegenüber dem Schöpfer steht. Diesen Schmutz, also das Verlangen zu empfangen, was im Gegensatz zum Verlangen zu geben ist, niederträchtig ist. Eine Art unwürdige Kleidung, eine Art Sack vielleicht, so ein Kartoffelsack, was du getan hast. Oder nackt stehst und vor dem König, der vor dir steht und mit einer Prachtkleidung, dann sagst du, oh Gott, ich möchte jetzt diese Kleidung erlangen. Und diese Welt ist genau die Welt, wo man diese Kleidung erlangen kann. Und wie Rabasch schreibt, wo ist der Laden, wo man dieses Verlangen bekommt? Das ist hier der Laden, der Shop, wo man diese Kleidung bekommt, ist hier. Wir müssen nur noch richtig die Kleidung, an der Kleidung arbeiten, ja, und damit können wir auch zum König kommen.
SPEAKER_00Der Rabasch hat ja auch viele Briefe geschrieben und in einem, also im Brief Nummer 8, schreibt er am Ende auch über diese Kleidung der Liebe, die er webt. Und der ist da sehr intim oder persönlich. Also er überlegt da, woraus diese Kleidung besteht und vergleicht das auch mit den Fäden am Webstuhl, wo sich ja zwei immer kreuzen oder wo die Längsfäden sich mit den Querfäden kreuzen. Würdet dir da auch eine Entsprechung einfallen, Boris, woraus diese Kleidung auf dem Webstuhl von dem Rabasch besteht, diese beiden Fäden?
SPEAKER_01Ja, ich denke, wenn Rabasch das schreibt, vielleicht so verstehe ich das, dass ihr auf der einen Seite meint, natürlich das Verlangen zu empfangen. Das heißt, das Ego, wo ich zuerst meinen Freund abstoße. Ich möchte mich erheben über ihn. Ich möchte ihn beherrschen. Das sind quasi egoistische Verlangen, die ich in mir trage. Das ist ein Verlangen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, ich möchte diese Kleidung der Liebe bekommen. Diese Kleidung der Verbindung, der seelischen Verbindung, der Verschmelzung miteinander. Diese zwei Fäden, eine ist quer und eine ist längst, die kann man zu einem Webstoff gewissermaßen web, dass man daraus ein Kleid nähen kann. And we am Anfang gesagt, nur aus dem Ego, nur mit Hilfe der egoistischen Verhalten lässt sich gewissermaßen die Kleidung herstellen. Deshalb dürfen wir niemals, so sagen auch die Kabbalisten, diese egoistischen Verlangen aus der Welt tilgen. Alle Bösewichter, vielleicht kann man das auch so sagen, die haben das Recht zu existieren. Weil die Korrektur von ihnen können wir diese Kleidungsstücke gewissermaßen herstellen. Ein Stoff für die Korrektur. Ja, sie geben uns diesen Stoff, den wir benötigen.
SPEAKER_00Ich glaube, das findet man in dem Artikel Der Frieden in der Welt, wo er schreibt, dass man, und das ist für viele Menschen oft schwer nachzuvollziehen. Oder man hat doch den Eindruck, wenn es das oder das oder den oder den nicht gäbe, dann wäre alles viel einfacher. Aber wie du gesagt hast, sind diese Wesen notwendig, um eben unsere Korrektur zu machen. Und auch nochmal für die Zuseherinnen und Zuseher, das Ego wird nicht vernichtet, sondern ist ein notwendiger Antrieb. Und auch dieser Wunsch, zum Schöpfer zu kommen oder in die Spiritualität zu gelangen, der ist ja auch egoistisch, oder Boris? Also ohne Ego könnte man ja das gar nicht anstreben, diesen Weg.
SPEAKER_01Somit fängt das an, absolut. Wir fangen mit dem Ego an und dass wir die Verlangen nicht auslöschen dürfen, das steht schon ganz am Anfang der Bibel sogar. Als Kain dann gesündigt hat und hat den Ebel dann Abel getötet, gemordet, dann sagt der Schöpfer zu, oder sagt der Kain dann zum Schöpfer, als der Schöpfer bestraft und sagt, jetzt wirst du dann durch quasi durch die Welt ziehen. Dann sagt der Kain, jetzt jeder, der mich sehen wird, wird mich töten. Sagt der Kain zu ihm. Und der Schöpfer sagt ihm, der dich tötet, der wird siebenfach bestraft werden. Das heißt, die Tötung von Kain ist nicht erlaubt. Der Schöpfer bestraft diejenigen, die Kain eigentlich töten. Und dementsprechend darauf basieren die ganzen Texte, dass man das Böse auch gar nicht ausrotten darf, sondern das Böse ist dazu da, um zur Korrektur zu kommen, um korrigiert zu werden. Das ist ein wesentlicher Punkt. Und Balzulan schreibt auch sehr viel darüber.
SPEAKER_00Ich denke, mit der Kleidung werden wir heute am Ende unserer Sendung. Vielen Dank, Boris, für deine Ausführungen.
SPEAKER_01Vielen Dank, Elli. Vielen Dank, liebe Zuschauer. Und abonniert natürlich unser Kanal und schickt uns eure Fragen und wir werden dann froh sein, die Fragen zu beantworten.
SPEAKER_00Ja, richtig. Und wer tatsächlich detaillierter Bescheid wissen möchte, der könnte einen Kabarakrundlagenkurs buchen, den wir jedes Jahr anbieten und der demnächst auch wieder beginnt.
SPEAKER_01Und die Kleidung erlangen.
SPEAKER_00Schöne Kleidung erlangen.
SPEAKER_01Schöne Kleidung, mit der man dann zum Schöpfer kommen kann.
SPEAKER_00Das wäre doch was.