Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
01 Session TES, Worum geht es im Werk "Talmud Esser HaSefirot (TES)"?
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
"Talmud Esser HaSefirot" (Lehre der Zehn Sefirot) ist eines der wichtigsten und umfangreichsten Werke der Kabbala, verfasst von Rav Yehuda Ashlag (1885-1954), auch bekannt als Baal HaSulam (Meister der Leiter). Dieses monumentale Werk stellt eine systematische Auslegung und Erklärung der Lehren von Rabbi Isaac Luria (dem ARI) dar.
Mehr Info/Material zum Thema: https://kabacademy.eu/de/2025/05/04/tes-ma...
Das Werk gliedert sich in mehrere Hauptteile und bietet eine umfassende Einführung in die kabbalistische Kosmologie, Metaphysik und Spiritualität. Im Mittelpunkt stehen:
1. Die Zehn Sefirot: Die grundlegenden Emanationen oder Attribute Gottes, durch die die Schöpfung strukturiert und die göttliche Energie in die Welt geleitet wird.
2. Die spirituellen Welten: Eine detaillierte Erklärung der fünf spirituellen Welten (Adam Kadmon, Azilut, Brija, Yezira und Assiya) und ihrer Struktur.
3. Der Prozess der Schöpfung: Die kabbalistische Darstellung des Zimzum (Rückzug des Schöpfers), des Zerbrechens der Gefäße und des Tikkun (Wiederherstellung).
4. Der spirituelle Pfad des Menschen: Eine Erläuterung, wie der Mensch durch Transformation seines Willens vom "Empfangen um zu empfangen" zum "Empfangen um zu geben" aufsteigen kann.
Baal HaSulam schrieb dieses Werk mit der Absicht, die komplexen Lehren der Kabbala in einer systematischen, an wissenschaftlichen Methoden orientierten Weise darzulegen, die auch für moderne Menschen zugänglich ist.
So, ja, stellt euch vor, das Universum ist ein riesiges, komplexes Puzzle. Jeder von uns hält ein kleines Puzzleteil in der Hand, aber ohne das Gesamtbild zu sehen, verstehen wir ja überhaupt nicht, wohin es gehört oder was wir in dieser Dunkelheit damit tun sollen. Das Buch Tess, Talmodessa Sephiroth, ist kein gewöhnliches Buch, sondern es ist wie ein Plan, der uns zeigt, wie all diese Teile zusammenpassen, damit wir den Sinn hinter allem erkennen können. Und alles über die Inhalte von Talmodessa Sephiroth, also über die Lehre der 10 Sephiroth, über die Buchstruktur, über die richtige Absicht beim Studieren in diesem Buch, das werdet ihr heute erfahren. Auch wenn man nichts versteht, das Licht wirkt auf einen. Man zieht Kräfte aus der höheren Welt an. Bist du bereit für einen echten Bewusstseinsschiff? Dann bleib jetzt dran. Wir starten nämlich jetzt, Boris und Elli. Wir freuen uns, mit euch wieder zusammen zu sein. Herzlich willkommen an dieser Stelle. Ich bin Elisabeth aus Österreich. Neben mir ist Boris aus Berlin. Und freut mich, Boris, dass du uns ein bisschen in dieses tolle Buch einführst und einen Plan uns gibst, wie wir tatsächlich in der Finsternis dieser, ja, in der, wie soll ich sagen, Verhüllung, vielleicht einen Weg finden, um ans Licht zu kommen und klarer zu sehen.
SPEAKER_01Ja, ich hoffe doch auch. Hallo Eli, hallo lieber Zuschauer, hallo Solmates. Ja, Talmud Senseferot, das ist das wichtigste Lehrbuch der Wissenschaft der Kabbalah. Und unter den Kabbalisten, ganz ehrlich, Teh ist das Vermächtnis von Baal Sulam oder Rabbi Yehuda Arschlag. Und obwohl Baal Sulam als Autor von Sulam-Kommentar zum Soha bekannt ist, der hat nämlich sehr viele Werke auch zum Soha geschrieben, aber diejenigen, die Tess studieren und danach streben, in die höhere Welt einzutreten, dieses Buch gibt tatsächlich die nötigen Kräfte, um diese Grenze zu überwinden, die unser materieller, die unser körperlicher Welt von der spirituellen, von der höheren Welt trennt. Und das Buch berichtet eigentlich, was in der spirituellen Welt geschieht, beschreibt die Handlungen des Geschöpfes, also die quasi durch das Geben geprägt sind, beschreibt auch wie das Licht von der höchsten Stelle, von der Welt hinzorgt, wie das Licht quasi durch so viele Stufen herabsteigt, durch welche Prozesse das Licht durchgeht, bis das in unserer Welt quasi zur Erscheinung tritt. We wurden in dieser Welt quasi geboren, wir haben Jahrzehnte gelebt und viele Inkarnationen, auch durch viele Inkarnationen durchgegangen. Wir besitzen auch Erinnerungen, Regime, sogenannte Regime, an all die Zustände, die wir bereits gegangen sind. Aber wir befinden uns noch in einer falschen Wahrnehmung. Und das Buch hilft uns, hilft uns tatsächlich, zu einer richtigen, zu einer wahren Wahrnehmung zu kommen. Das ist tatsächlich, so wie du gesagt hast am Anfang, Bewusstseinshift, Änderung des Bewusstseins. Und dieses Buch beinhaltet so viel Licht, was an uns arbeiten kann, dass wir wirklich diese Veränderung erleben im Inneren. Das Licht verändert uns. Das Licht, was aus dem Buch oder aus der, ja, eigentlich nicht aus dem Buch, sondern aus der Kenntnis, die Baal Sulam dort in dem Buch quasi reinkodiert hat. Aus dieser Kenntnis ziehen wir sehr großes Licht auf uns heran, auf unsere Seelen, die quasi mit dem Licht, also was anfangen können und die Korrektur an uns, an unseren Gefäßen durchführen. Wir werden aber über alles lernen. Wir werden auch heute eigentlich, oder wir planen heute, über die Inhalte von diesem Buch zu sprechen. Worum geht es in diesem geheimnisvollen Buch? Ja, also es hat natürlich sehr viele Geheimnisse in sich, ja, ich möchte ja wissen. Und deshalb haben wir heute auch sehr, sehr viele Zuschauer, was uns sehr, sehr freut. Und natürlich, liebe Zuschauer Soulmates, ihr dürft Fragen stellen. Wir freuen uns auf eure Fragen. Und ja, wir werden heute wirklich in die Tiefe gehen. Natürlich nicht in die ganz Tiefe, ja, dafür haben wir auch die zehn Unterrichte eingeplant und den Livestream eigentlich in den zehn vielleicht ein bisschen mehr, also die Unterrichte quasi strukturiert euch zur Verarbeitung, quasi zu Verinnerlichung geben. All das ist natürlich Teil von unseren Streams, die wir dann anbieten. Und ja, wollen wir mal erstmal vielleicht zeigen, Elli, was haben wir denn vor, was planen wir tatsächlich die nächsten zehn, zwölf Sendungen?
SPEAKER_00Vielleicht darf ich kurz die Frage stellen, Boris, für die Zuschauer. Es ist ja so viel Licht in diesem Text, hast du gesagt. Vielleicht braucht der eine oder der andere noch eine kleine Auffrischung. Was ist denn in der Kabala unter Licht zu verstehen?
SPEAKER_01Licht ist eine Eigenschaft. Licht ist eine Eigenschaft des Gebens. Also es ist vielleicht, mir fehlt tatsächlich das richtige Wort, aber Licht ist Energie, die vom Schöpfer zu uns kommt und hat sehr viele Fähigkeiten, diese Energie oder diese Eigenschaft. Zum einen kann sie natürlich füllen, also die Gefäße füllen. Das heißt, wir spüren den Genuss in den Verlangen, dadurch, dass das Licht zu uns kommt. Wir spüren auch zum Beispiel Weisheit, wir spüren die ganzen positiven Wahrnehmungen, die wir verspüren, die stehen natürlich durch das Licht, dadurch, dass Licht im Gefäß landet. Das Licht kann auch die Eigenschaft besitzen, auch zu korrigieren. Das Licht kann auch zu transformieren, die Eigenschaft haben. Also es gibt so viele Arten von Licht, weil Solam beschreibt das auch im Teil 3, ja, im Teil 3 von Tess, was ist Licht? Und da werden wir tatsächlich drüber sehr viel sprechen. Und das ist eine tolle Frage.
SPEAKER_00Dann fahren wir fort, im Programm, die Besücher. Ich Besuch. Ich begrüße unsere Zuseherinnen und Zuseher, den Sede Nils, die Christiane, die Sue. Ja, freut uns, dass ihr dabei seid. Wenn ihr Fragen habt, einfach in den Chat reinschreiben. Vielleicht passt es zum, also vielleicht haben wir auch Zeit später oder wir haben Zeit später, diese Fragen zu beantworten.
SPEAKER_01Perfekt, super. So, jetzt wollen wir los. Also 90 Minuten haben wir geplant. Jeden Sonntag, natürlich um diese Zeit, freuen wir uns. Und wir haben sehr, sehr viel Spannendes vor. Also, nochmal. So, die ersten fünf Unterrichte. Der Plan ist folgender. Also wir werden heute über Talmud Cenceferrot, über die Themen, über die Struktur sprechen, über die Struktur vom Buch, über die Themen, die das Buch behandelt. Und wir werden heute auch über die Absicht sprechen. Was oder mit welcher Absicht braucht man, dieses Buch überhaupt zu öffnen, zu lesen? Das ist unser Thema heute. Nächstes Mal werden wir über die Sprache der Zweige sprechen. Was ist das? Ja, und die Kabbalisten haben besondere Mittel erfunden, um mit diesen Mitteln quasi die spirituelle Welt zu beschreiben. Und dafür gibt es dann die Sprache der Zweige. Dann natürlich die Eigenschaften des Schöpfers. Ja, was bedeutet eins, einzig und einzigartig? Gleichheit der Form, Unterricht Nummer drei, Trennung der Seele von ihrem Ursprung. Unterricht Nummer vier, Schöpfungsziel und Arbeit in dieser Welt. Es geht nicht um die Arbeit, wo wir dann zur Arbeit gehen natürlich, sondern um spirituelle, innere Arbeit der Menschen in dieser Welt, über die Belohnung und Bestrafung, ob sowas überhaupt gibt in der Kabbalah. Werden wir belohnt, wenn wir etwas Gutes tun, werden wir bestraft, wenn wir etwas Böses tun. Und wir werden auch über den Zustand nach Zimtzum sprechen, Unvollkommenheit. Das heißt, unsere Welt ist eine Folge von mehreren Einschränkungen, das ist das hebräische Wort für Zimtzoom, und wir werden diese Zustände besprechen. Im Unterricht Nummer 5 werden wir über den Schöpfungsgedanken sprechen, über Licht, das ist das, was du heute gefragt hast, Licht, was ist Licht? Licht und Glit, ein Gefäß, das heißt etwas, ein Gefäß, um das Licht aufzunehmen. Über solche Begriffe wie Azmutor werden wir sprechen, was ist Einzov, was ist Simsum Aleph, also die erste Einschränkung, was bedeutet überhaupt, dass das Verlangen zu empfangen sich einschränkt? Wie kann so ein Zustand überhaupt entstehen, dass man nichts mehr empfängt? All das sind die Themen unserer Livestreams. Dann die zweite Hälfte der Unterrichte oder der Livestreams, Nummer 6: Abspaltung der Seele von ihrem Ursprung, das reflektierte Licht als Gefäß des Empfangs. We werden tatsächlich über Gefäße sprechen. Was fehlt uns, um die spirituelle Welt wahrzunehmen? Wir brauchen nämlich neue Gefäße. The new Gefäße can usually geben. We werden auch in Unterricht nummer 7 sprechen, wie the will to empfangen, also Razon de Kabelle of Hebrew, as Yeshmi, what bedeutet überhaupt that, when the Kabbalisten this beschreiben, etwas aus nichts entsteht. We can so it existieren. And we will über die Scham sprechen. Scham ist eine Empfindung, die die Seele verspürt, wenn sie gegenüber dem Schöpfer steht. Diese Empfindung müssen wir korrigieren. Diese Empfindung hindert uns tatsächlich zu einer wahren Verschmelzung mit dem Schöpfer zu kommen. Wir müssen diese Empfindung korrigieren und dafür, spoiler, dafür gibt es auch diese Welt. Dafür gibt es diese Welt und wir werden auch darüber ausführlich sprechen, was wir dieser Welt tun müssen. Nummer acht, die Arbeit. Die Arbeit zur Korrektur des Willens zu empfangen. Also, wie ich schon sagte, es ist nicht die Arbeit, wo wir dann irgendwelche Jobs machen, sondern innere Arbeit. Welche innere Arbeit muss getan werden, um den Willen zu empfangen, zu korrigieren? Und wir werden auch über die vier sogenannte vier Pinot, also vier Unterscheidungen in dem Willen zu empfangen sprechen. Die sind ganz wichtig, um dann tatsächlich über die Arbeit zur Korrektur des Verlangens zu sprechen. Unterricht Nummer 9 ist nicht ganz leicht, aber wir werden dort über vier Buch, also vier Unterscheidungen oder beziehungsweise als vier Buchstaben im Namen Hawaia sprechen, Namen des Schöpfers, Jud KWK. Was sind das die vier Unterscheidungen? Was ist Awaia überhaupt? Und wir werden auch darüber sprechen, warum die Kabbalisten überhaupt so eine merkwürdige Sprache ausgewählt haben, plötzlich mit Buchstaben irgendwie den Schöpfer zu bezeichnen. Ja, was hat das für einen Sinn? All das werden wir ausführlich behandeln. Und Unterricht Nummer 10, Zeit und Bewegung im Spirituellen. Ursache und Wirkung, Materie der Schöpfung. Das sind unsere zehn Hauptthemen. Diese Themen sind genauso gegliedert wie im Teil 1 von Talmud Sin Seferod, wie Baal Sulam sie auch gegliedert hat. Das heißt, er hat in dem Teil genannt innere Betrachtung eigentlich diese zehn Kapitel, kann man auch sagen, zehn Kapitel geschrieben. Und wir werden diese zehn Kapitel auch nehmen, uns auch vorlesen und hoffentlich auch eine Erklärung bekommen, die uns dann zufriedenstellt.
SPEAKER_00Ja, da haben wir uns wirklich viel vorgenommen. Oder du, Boris, ich bin ja mehr nur der Fragensteller und darf da mitmachen. Vielen Dank. Ich freue mich schon voll auf den Unterricht Nummer 9, weil diese vier Buchstabennamen mit den unterschiedlichen Füllungen, das ist vielleicht auch was für die technisch, mathematisch Interessierten und Begabten, weil hier findet man ein Feld, wo man ein bisschen grübeln kann. Das kann ich euch schon versprechen. Und ich begrüße jetzt gleich nochmal im Nachhinein auch noch den Savas, die Niki, die Ramona, die Lilo und die Aischa. Und die Aisha hat auch schon eine Frage gestellt, aber die, glaube ich, beantwortet schon eine der nächsten Folien, die da kommen.
SPEAKER_01Ja, das machen wir uns am besten so. Also die Gewohnheit ist die, wir versuchen themenbezogene Fragen zu stellen. Sonst laufen wir in die Gefahr, uns so ein bisschen aus dem Thema zu bewegen, was nicht unser Plan ist. Wir wollen tatsächlich, ja, wie sagt man, strukturiert euch, liebe Zuschauer, über Tess was vermitteln. Wir wollen wirklich euch Inhalte geben, die, also ich bin mir auch nicht so sicher, wahrscheinlich nirgendwo anders gehört haben könntet. Ja, weil es ist so, am Anfang haben wir, also ich persönlich habe sehr, sehr viel von Tess gelernt. Seit 2006, 2007, das war fast in jedem Mutterricht mehrere Stunden die Lehre da. Die neuen, neuen Studierenden, die haben tatsächlich am Anfang nie so viel von Tess mitbekommen. Und unser Ziel ist tatsächlich, euch den Einstieg zu erleichtern, euch eine Art Vogelperspektive, so ein bisschen Überblick zu geben, damit man dann in die Tiefe gehen kann. Bei vielen nämlich ist das so, sie steigen gleich unten so ganz hart in das Thema rein, wo sie überhaupt nicht wissen, wo sind sie, an welcher Stelle überhaupt in der Schöpfung befinden wir uns, in welcher Stufe. Das ist so tatsächlich, weil jemand das Buch mal geöffnet hat, das ist sehr, sehr viel Code drin, sehr viel kodiert. Und deshalb ist unser Ziel tatsächlich an der Fläche zu bleiben, so allgemein, also nicht in die Tiefe zu gehen, aber trotzdem euch den Einstieg quasi über alle Themen zu geben, dass man dann später selbstständig auch das Buch studieren kann.
SPEAKER_00In der Kabbalah heißt ja immer, die Vorbereitung ist das Wichtigste. Und so, Boris, wie du das jetzt erzählst, ist es eigentlich eine Vorbereitung, dass man sich dann diesem Text korrekt widmen kann.
SPEAKER_01Absolut richtig. Das ist die Vorbereitung und wir bereiten uns quasi auf das richtige Studium vor. Gut, machen wir weiter. Jetzt ist die Frage, warum überhaupt dieses Buch nötig? Vielleicht, Ellie, lest du uns ein bisschen den Text vor von Solom? Was ist der Sinn meines Lebens? And that is tatsächlich die Frage, die uns bewegt. Und er schreibt oder beschreibt den Zustand richtig, wir leiden so viel, and jeder fragt sich, was ist der Grund für das Leiden? Warum? And Solam hat dieselben Zustände natürlich erlebt, wie wir auch erleben, and er hat aber das Ende der Korrektur erreicht. Er hat sehr, sehr hohe spirituelle Stufe erreicht, nämlich die höchste Stufe der Korrektur. Und er motiviert uns auch dazu, das selber zu machen. Und wenn wir uns fragen, aber wem geben wir denn Genuss letzten Endes, wenn wir leiden, ist die Antwort ganz klar. Keinem. Wir sind geschaffen worden, um glücklich zu sein. Unser ganzer Suche, im ganzen Leben ist nur die Suche nach Glück. Und der Mensch sucht oder benutzt alle möglichen Mittel, alle möglichen Tricks und Methoden, um glücklich zu sein. Das ist das Einzige, was der Mensch braucht. Und tatsächlich der Zustand der Anhaftung an den Schöpfer, das ist der Zustand der vollkommenen Korrektur, Verschmelzung, Verschmelzung der Seele mit Gott. Das ist der Zustand, zu dem wir kommen müssen. Das ist der Zustand, warum wir in dieser Welt inkarnieren, warum wir diese materiellen Verlangen bekommen. Und das ist der Zustand, zu dem wir dann auch nachher zurückkehren werden. Vielleicht blende ich.
SPEAKER_00Zuschauern ist aufgefallen, dass ich nicht zu hören, weil ich glaube, ich habe das beim Lesen des Mikrofons nicht eingeschaltet. Also es wird nicht passieren.
SPEAKER_01Okay. Ich lese mir das nochmal vielleicht vor, ja, und dann werden wir noch ein bisschen verstanden haben, warum ich das...
SPEAKER_00Das zweites Mal ist ja nicht so schlecht. Also, Mikro ist an. Wenn wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf die eine, alles entscheidende Frage begeben, bin ich überzeugt, dass all diese Probleme und Zweifel aus unserem Blickfeld verschwinden werden. Aus dieser neuen Perspektive betrachtet, wirst du erkennen, dass sie schlichtweg nicht mehr existieren. Es geht um eine drängende Frage, die sich jeder Mensch irgendwann stellt. Was ist der Sinn meines Lebens? Anders ausgedrückt, diese gezählten Jahre unseres Daseins kosten uns so viel und die unzähligen Leiden und Qualen, die wir durchleben, enden letztlich. Doch wer genießt diese Jahre oder noch präziser gefragt, wen bereite ich damit Freude? Balla Sulam, Einführung in Thes, Punkt 2.
SPEAKER_01Ja, vielen Dank, genau. Und um aus diesem Zustand der Leiden herauszukommen, ist uns auch eine Methode gegeben worden. Diese Methode ist die Weisheit der Kabbalah. Es ist eine Methode, um zur Korrektur der Seele zu kommen, und es ist eine Methode, um zur Verschmelzung mit dem Schöpfer zu kommen. Ja, und ich blende nochmal ein Zitat von Baal Sulam ein, den lese ich mal selbst vor. Und Baal-Sulam schreibt, um das Geschöpf auf eine bedeutendere und wichtigere Stufe zu erheben, damit es den Schöpfer genauso wahrnehmen kann, wie bei der menschlichen Empfindung, die ihm bereits eigen ist. Das schreibt Baal-Sulam in dem Buch Die Lehre der Kabbalah und ihren Wesen. Hier sehen wir schon gleich, wir müssen den Schöpfer wahrnehmen, Elli, wie du mich wahrnimmst, wie ich dich wahrnehme, wie wir einander quasi wahrnehmen mit allen Sinnesorganen, die wir zur Verfügung haben. Das heißt, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten. Der Schöpfer wird quasi unser Partner sein. Wir werden mit ihm verschmolzen sein. In dem Zustand, Israel, Torah, der Schöpfer sind eins, Ehad. Und zu dem Zustand gelangen wir durch das Studium, durch eine Anwendung der Methode der authentischen Weisheit der Kabbalah. So viel zum Thema, warum dieses Buch überhaupt nötig ist und wie kommen wir dann zu dem Zustand der Verschmelzung. Bevor wir allerdings jetzt nochmal zum Buch rüberwechseln, würde ich uns nochmal kurz uns so eine kleine Folie zeigen lassen, nämlich drei Zustände der Schöpfung. Es geht hier darum, dass wir als Seelen sind bereits. bereits in dem Zustand der Verschmelzung gewesen. Wenn wir uns diesen Zustand hier, ich weiß nicht, ob man meinen Laserpointer jetzt sieht, also in diesem Zustand, sogenannte Ensof, wir waren bereits in diesem Zustand mit dem Schöpfer verschmolzen, und zwar in der Seele von Adam. So viele, wir waren quasi, also viele Seelen in einem Gefäß von Adam verschmolzen, bis dann Adam zerbrach das Licht quasi, was in der Seele von Adam vorhanden war, hat sich aufgeteilt, hat sich dann in 600.000 Teile quasi zersplittert. Diese Teile fielen dann in verschiedene Welten, auf verschiedenen Stufen, je nach Kombination zwischen verschiedenen Gefäßen, wie Gefäße dann miteinander verschmolzen waren, fielen diese Gefäße in verschiedene Welten bis hin zu Olam Asee, bis zu dieser Welt. Und wir befinden uns hier in dem Zustand Entwicklung in unserer Welt, 6000 Jahre, wo wir dann abwechselnd quasi neue Verlangen bekommen, mit diesen Verlangen arbeiten, um diese Verlangen korrigieren, um dann wieder mal zu dem Zustand zurückzukommen, über dieselben Stufen, das heißt über die 125 Stufen, fünf Welten, fünf Parzophimen, fünf Lichter, über diese 125 Stufen, also fünf mal fünf mal fünf, zu denselben Zustand zu kommen, wo wir schon verbunden waren. Man kann natürlich fragen, okay, was ist jetzt der Sinn der Sache? Warum hier waren wir schon verbunden, warum gibt es dann den Abstieg, warum gibt es dann wieder mal den Aufstieg, um wieder im selben Zustand zu kommen? Es ist so, dass in diesem Zustand, nennen wir dann Zustand A, so beschreibt auch Bal Sulan in verschiedenen Büchern, Zustand Aleph, Bett und Gimmel, also Zustand Aleph, wir waren eine Art Punkt, eine Art unentwickelter Punkt, der will er zu empfangen quasi. Und hier auf der Seite links, Zustand Gimmel, wir werden dann zu einem wahren Mensch quasi verschmolzen sein mit dem Schöpfer. Es ist genauso ein Unterschied wie zwischen einem Samen, wo ein Mensch draus wird, bis wirklich ein erwachsener Mensch dann wächst. Das ist der Unterschied zwischen Zustand Aleph und Zustand Gimmel. Und wir müssen durch diesen Zustand Bett durchgehen. 6000 Jahre, 6000 Schritte. Eigentlich sprechen wir hier nicht über die Zeit, aber um zu simplifizieren, kann ich vielleicht erstmal als Jahre bezeichnen. Und dann durch dieselben Welten, also die fünf Welten, Adam, Kadmon, Celud, Breya, Jezera und Assija, wieder aufzusteigen. Und Baal-Sulam beschreibt, jetzt kommen wir wieder mal zum Buch, beschreibt in dem Buch Talmud 10-Sepherot, wie das Licht von Entsoph bis zu dieser Welt quasi absteigt. Er beschreibt den ganzen Prozess, er beschreibt, wie die Lichter sich transformieren, beschreibt auch, wie die Gefäße dann sich ändern, beschreibt auch die ganzen Transformationen, wie das Licht zum Beispiel auf das Klee einwirkt, wie das Kli zerbricht, also die Seele von Adam, wie Verlangen sich dann quasi in die Welten dann platzieren. Und all das beschreibt er, quasi beschreibt er diesen rechten Zweig, auf meiner Zeichnung. Und interessanterweise, und hier kommt das Phänomen des Studiums, indem wir zusammen mit euch lernen, wie das Licht herabsteigt, dadurch steigen wir zusammen quasi in diesen linken Seite hoch. Das ist ein interessanter Prozess, weil wir durch das Studium des Abstiegs aufsteigen, das hört man nirgendwo anders. It is nur bei Kabbalisten so, indem wir diesen Prozess studieren, wir sind oder befinden wir uns bereits dann automatisch in dem Aufstieg. When we diese Methode anwenden, nämlich wie wir mit richtigen Texten richtig arbeiten, dann können wir auch spirituell wachsen, dann können wir spirituell aufsteigen und wieder mal dieselben Stufen hier durchgehen, auf denen wir bereits quasi waren. Wir werden dann diese Regimot, sogenannte Erinnerungen quasi erfrischen. Wir werden dann diese Zustände wieder zu uns bewusst in unser Bewusstsein zurückholen und dann um diesen Zustand Gimmel zu landen.
SPEAKER_00Das ist total interessant, Boris. Also das muss ich wieder einblenden, den Abstieg zu kennen. Das ist wie wenn man mit irgendwo hinfahrt zu einem Ziel, das man noch nicht kennt. Beim Zurückfahren ist es meistens, erinnert man sich ja auch an den, wie man hingekommen ist, und meistens ist ja der Weg auch ein bisschen leichter. Ist das beim Kabarastudium auch so, dass uns den Abstieg des Lichts zu kennen, es leichter fällt, wieder den Weg zurückzunehmen?
SPEAKER_01Ja, das ist ein sehr, sehr interessanter, guter Vergleich aus meiner Sicht. Tatsächlich, wir erinnern uns an die Regimot, an die quasi Zustände, wo wir bereits waren durch das Studium. Und das Licht wird in uns quasi diese Transformation hervorrufen. Wir werden tatsächlich merken, dass unser Inneres sich verändert. Die ganzen Zustände, die Kabbalisten beschreiben, und die haben eine Methode gefunden, wie man es richtig beschreibt. Das werden wir heute noch darüber sprechen, welche Methode sie tatsächlich gefunden haben, nämlich wie man spirituelle Welt beschreibt. Stell dir vor, du bist in irgendeiner Welt, wo es keine Zeit gibt, keine Bewegung gibt, keine Rechts, links, oben, unten. Es ist eine Welt der Eigenschaften, eine Welt des Lichts, der Gefäße, aber die sind nicht geometrisch, so wie wir das zeichnen oder so, sondern es ist tatsächlich eine Welt der Qualitäten. Oben, unten bedeutet mehr zum Schöpfer, mehr zu Gott, näher zu ihm, das ist oben. Unten bedeutet mehr Richtung Wille zu empfangen, mehr zu sich, mehr Ego, mehr quasi Malhut. Ich werde bewusst vielleicht nicht jetzt alle quasi alles mit der Sprache des Firot bezeichnen, aber das wären dann die Qualitäten, die Kabbalisten dann antreffen. Und da haben sie die erste Schwierigkeit, wie beschreiben sie das? Das werden wir auch besprechen.
SPEAKER_00Ich wollte noch hinzufügen, links und rechts, vorn und hinten gibt es ja auch noch, und da kommen wir dann noch drauf.
SPEAKER_01Ja, ja, genau. Rechts bedeutet tatsächlich Hesed, also Barmherzigkeit, die Eigenschaft der Liebe, des Gebens. Und links bedeutet Gvora, also strenge Gerichte, Dien, ja, auf Hebräisch. Das wäre dann links und mittlere Linie, Kombination von beiden. Aber wir werden dazu kommen. Das ist wahrscheinlich nicht heute, aber wird wahrscheinlich nächste Unterricht sein geben. Gut, gibt es vielleicht nochmal Fragen zum vorigen Vollkommen?
SPEAKER_00Da gibt es ein paar und zwar die Maria Luna fragt, den Schöpfer wahrnehmen jeder einzeln oder nur zusammen? Eine sehr fortgeschrittene Frage, finde ich.
SPEAKER_01Hervorragende Frage. Tatsächlich, wir nehmen als alle wahr in uns. Da gibt es keinen Unterschied mehr. Es ist schwer zu beschreiben. Also ich nehme dich wahr als Teil von mir und wer sind wir? Sind wir beide oder bin ich allein? Da gibt es das nicht. Die Antwort gibt es nicht. Also die Frage verstehe ich, die basiert quasi auf unserer derzeitigen Wahrnehmung, aber in dem Zustand der Verschmelzung, diese Frage gibt es nicht, weil es gibt nicht ich, es gibt nicht wir und es gibt alles eins. Israel, Torah, der Schöpfer sind eins. Das heißt, wir, es ist ich, wir und er alles eins.
SPEAKER_00Und die Eische fragt, was war zuerst da, Adam oder Olam?
SPEAKER_01Oh, das ist eine sehr, sehr gute Frage. Wir werden darüber natürlich sprechen. Also Adam, welcher Adam? Ja, es gibt ja viele. Ich werde jetzt gleich über Inhalte ein bisschen erzählen. Also es gibt ja Adam Kadmon, es gibt Adam Rishon, es gibt ja Alam und wir werden darüber jetzt gleich gerade jetzt darüber sprechen. Gut, Eli. So, jetzt gehen wir über zu den Test-Inhalten, nämlich worum geht das tatsächlich in diesem Buch? Ja, und das ist wahrscheinlich stellen sich viele diese Frage. Ja, und hier fängt das Buch fängt so an. Wisse, dass bevor die ausgeströmten Wesen ausgeströmt und die Geschöpfe erschaffen wurden, ein einfaches höheres Licht die gesamte Wirklichkeit erfüllte. Es gab keinen freien Platz im Aspekt leere Luft, auf Hebräisch Avir Rekani oder Raum, auf Hebräisch Halal, und alles war durch das einfache Or-En-Sof erfüllt. Es gab keine Eigenschaft von Rosh oder Sof, denn es war alles eins. Einfaches Licht, völlig gleichförmig genannt or en sof. So fängt das berühmte Buch an, Talmud Senseferroth, Teil 1, Kapitel 1, Absatz 1. Und hier fängt natürlich schon gleich an mit Fragen, ja, um welchen Zustand geht das? Was ist beschreibt dieser Text? Und der Text beschreibt tatsächlich den höchsten Zustand von Einsof. Den Zustand, wo es noch nicht mal eine Trennung zwischen Licht und dem Willen gibt. In diesem Zustand befindet sich ein Geschöpf, was tatsächlich in einer vollkommenen Harmonie, mit vollkommener Erfüllung befindet. Und Bal Solam fängt damit an, und hier fangen wir jetzt gleich mit den Testinhalten, er beschreibt quasi diesen Zustand, und dann als nächstes fängt er an zu erklären, was passiert in diesem Zustand, in diesem Zustand ein Sov. And er beschreibt zum Beispiel, also hier sehen wir dann die vier ersten Teile vom Buch, Teil 1, Zim Zum und Kav, Einschränkung und Linie, und in diesem Teil fängt er an zu erklären, was quasi vor diesem Zimt-Zum, vor der Einschränkung der Zustand war, wie das Licht quasi die ganze Wirklichkeit ausgefüllt hat. Er beschreibt auch, warum der Schöpfer überhaupt die Schöpfung erschuf, nämlich um seine Namen und Bezeichnungen quasi zu bekannt zu machen. Vielleicht ist das nicht das richtige Wort, aber quasi damit die Geschöpfe ihn kennen. Das ist vielleicht der Punkt. Und er beschreibt auch dann in diesem Teil 1, Zim Zum und Karf, auch den Prozess von Zimtum, Prozess von der Einschränkung, und was danach quasi, welcher Zustand danach entstanden ist. Der Zustand, wo ein leerer Raum sich gebildet hat. Also natürlich nicht räumlich denken, sondern ein Raum, wo der Wille, das Verlangen existieren kann. Und dann beschreibt auch den Zustand, wo die Linie von Entsof bis zur Mitte von diesem Raum quasi sich erstreckt hat. Und wir werden darüber auch in dem Teil vielleicht nochmal sprechen, ja, was ziemlich detailliert beschrieben, in diesem Teil 1, was Zimtsum, was Karf ist, und wie sie miteinander quasi zusammenarbeiten. Und das ist alles quasi eine Art dünne Röhre. Er vergleicht das auch, an der Licht fließt. Und diese, dann gehen wir über zum Teil 2 und dieses Licht quasi geht entlang von diesem Strahl und übergibt quasi das Licht an die Kreise. Da sind die zwei Formen, zwei Formen von Phalangen, die sich gebildert haben nach Hanshof. Und die beschreibt ja auch in diesem Teil 2, Igulim und Joschar. Auf Hebräisch dann Kreise oder Igulim und Joschar, gerade Linie. Und aus dieser Linie, aus dieser Kaff bildet sich dann quasi das erste Geschöpf oder das erste Pazuf, Adam Kadmon. Das ist nicht verwechseln mit Adam Reschon, sondern Adam Kadmon. Das ist noch nicht mal wirklich, ja, vielleicht kann man also noch nicht mal Idee von der Seele mit drin. Das ist quasi eine Wurzel, eine Art Plan, eine Art Vorlage, nach der dann später ein Geschöpf verschaffen wird. Das alles quasi innerhalb bildet sich in diese Linie auf, das beschreibt er auch in Teil 2 und ziemlich ausführlich, wie die Lichter dann von der Linie zu den Kreisen zum Beispiel begehen. Er beschreibt auch die Welt Herziludov einmal. Also das ist auch sehr interessant in den Büchern von Kabbalisten, manchmal springen sie von einer Welt in die andere. Und das hat auch spezielle Gründe, speziell bei der Welt Adam Kadmon. Es gibt da bestimmte Einschränkungen, wo man, was man studieren darf, was man nicht studieren darf. Und in dieser Welt oder Adam Kadmon is überhaupt eine sehr, sehr hohe Welt, wo es wirklich Sprache fehlt. Die meiste Sprache bezieht sich tatsächlich auf die Welt hat Zelut oder Sprachwurzel. Und dort über der Welt hat Zelut ist noch komplizierter. Und Teil 3 beschreibt er auch verschiedene Lichtformen oder Lichter, direkte Licht, auch Yaschar und Orch. In diesem Teil beschreibt er, wie das Licht in das Gefäß eindringen kann, zum Beispiel wie der Massach funktioniert. Also beschreibt wie der Schirm über dem Gefäß steht, wie das Licht sich einkleiden kann. Und beschreibt auch zum Beispiel, wie grob das Gefäß mit Licht arbeiten kann, wie grob der Massach auch sein muss, um mit Licht zu arbeiten. Alles um quasi dazu da, um die Gefäße für das Licht geeignet zu machen, vorzubereiten. Es gibt ja auch sehr, sehr viele Lichter, wie ich am Anfang schon gesagt habe. Circa 20, 30 verschiedene Lichtarten beschreibbar Salaam dort. Und alles ist quasi Teil 3, sehr, sehr spannendes Teil. Das ist hier fängt er auch schon zum Beispiel zu beschreiben, Wurzeln von Organen von Adama Kadmon. Also so ein Naem, Augen, Osen, Ohr, zum Beispiel Chotem, Nase und P, Mund. Er erklärt quasi, wie das Licht in diesen Öffnungen quasi. Diese Organe sind tatsächlich Öffnungen, die sind Nikavot, also die Öffnungen, aus denen übrigens Licht fließt. Und das beschreibt er auch sehr ausführlich, auch wie das Licht zum Beispiel durch die Paarung entsteht, durch den Sivuk der aka und beschreibt auch Innerlichkeit von Adam Kadmon, aber sehr oberflächlich. Er sagt, das ist nicht unser Thema. Wir fangen immer damit an zu lernen mit dem Licht, was aus Adam Kadmon quasi emaniert wird. Und das ist dann die Lichter, mit denen wir uns beschäftigen. Und die ganzen Welten tatsächlich sind Ergebnis von dieser Lichtermanation. Und damit fängt auch schon Teil 4 an, Zehn Zepherot von Akudim. Das ist ein sehr vielleicht verwirrender Begriff, kommt aus dem Hebräischen Akut. Das bedeutet verbunden. Verbunden. Die Lichter sind verbunden. Zehn Zeferot von diesen verbundenen Lichtern, die kommen aus P, aus der ersten Mond von Adam Kadmon. Die breiten sich quasi aus, aber noch nicht in der Form, wo wir dann später sie erstmal antreffen, sondern die sind, es gibt nur ein quasi am Anfang ein Licht und noch nicht mal Gefäß. Ja, das ist auch ein interessanter Prozess, den beschreibt aber al-Sulam hier Licht ohne Gefäß. Wie bildet sich tatsächlich ein Gefäß? Und dort gibt es sehr, sehr interessante Stellen, vielleicht kennen wir aus der Tora, der Elohim sah Licht und das Licht war gut. Und dann trennt der Elohim von Licht von der Dunkelheit, so steht so circa sinngemäß in der Tora geschrieben. Das ist der Prozess wie ein Gefäß quasi vom Licht, also durch das Licht, das scharfen wird. Das durch den Prozess genannt ist der Clut, also das heißt Sehen, also durch den Prozess Sehen und durch den Prozess der Lichtströme, die aus dem Adam zum Beispiel rauskommen, ja, aus verschiedenen, also Osen Hab, sogenannte Achab, durch diesen Prozess des Betrachtens der Lichter entstehen Gefäße. Das ist auch ein sehr, sehr spannendes Thema. Und diese Gefäße sind am Anfang noch nicht mal fähig, quasi Lichter aufzunehmen. Die sind zu schwach. Und dafür braucht man quasi noch zusätzliche Prozesse. Die beschreibt auch Bal-Sulam, diese Prozesse dann gibt es dann zweites Sehen, ist das Clutbett, wo das Licht zuerst die Gefäße verlässt. Und dann der Trick ist der, dass das stärkste Licht bleibt tatsächlich beim Schöpfer zurück und dann kommen immer schwächere Lichter herab. Und aus diesen Lichter, und diese Lichter können dann die Gefäße tatsächlich aushalten. Und dann bilden sich quasi zehn verschiedenen Lichter, das sind quasi zehn Lichter, aber nur in einem Gefäß. Also hier gibt es noch schon zehn Sephirot, aber keine zehn Gefäße dafür. Und das ist dann der Prozess, den man später hier im Teil 5 beschreibt, oder beziehungsweise in diesem Teil 5, das ist genau dieses 10 Seferot-Akkudim in der zweiten Ausbreitung, was ich eben erklärt habe. Diese Lichter quasi nochmal müssen runterkommen, wo man quasi, dieser Prozess nennt man dann Mati, wo die Lichter dann abwechselnd quasi kommen gehen, kommen gehen und so entstehen dann quasi die Lichter in einem Gefäß, aber nur ein Gefäß. Dann gibt es die nächste Welt, Teil 6, das ist eigentlich irgendwie mein Lieblingsteil, schon die Wurzeln, beschreibt die Wurzeln von künftigen Welten. Das ist die Welt Nikudim, sogenannte Nikud, Nikudar ist ja quasi Punkt. Und in Diese Welt Nikodim hat also die Wurzel von diesem Welt Nikodim sind spezielle Parzophim, also Pazophsac, vielleicht kennt ihr jemand schon. Vielleicht jetzt steigen wir nicht zu tief, sonst so, aber auf jeden Fall, die Wurzel von dieser Welt, also Welt Nikodim, die Welt der Punkte ist die Wurzeln, wo in der Tora auch schon beschrieben steht. Das ist der Zustand Tohu Bavoru, der Zustand des Zerbrechens. In dieser Welt tatsächlich findet das Zerbrechen statt. In dieser Welt findet auch zweite Einschränkung statt, also Zim zum Bett, sogenannter Zimt zum Bett, warum das so ist, wie die Lichter dann zum Beispiel mit Adam Kadmon dort interagieren, wie welche Objekte, ja, so Parzophim, welche Objekte dort quasi entstehen, das ist alles Teil von Tess. Und dort beschreibt auch das Zerbrechen, das Zerbrechen der Gefäße in diesem Teil 6. Das ist ein sehr, sehr wichtiger Prozess, wo quasi das Zerbrechen der Seele später in der Seele quasi stattfindet. Ich möchte nicht sagen, wie wiederholt wird, aber weil dieser Prozess des Zerbrechens der Welt beschreibt tatsächlich denselben Prozess, wie die Seele zerbricht, wie die 600.000 Funken, Nezuzin, also sagt man dort, also quasi Funkenteile, verschiedene Gefäße quasi in die untere Welt kommen, und das beschreibt er bei Sulam in diesem Teil 6. Und Teil 7 beschreibt er auch, den Prozess auch mit dem Zerbrechen zu tun hat, sogenannte Tod von sieben Melachim, ja, vor ihrem Tod. Also Tod, also sieben Melachim, sieben Könige. Es gibt ja auch die Stelle in der Tora, also dieses Teil ist sehr, sehr ausführlich beschrieben. Es gibt eine Stelle in der Tora, wo früher im Land Edom, also es war früher vor Israel, noch herrschten acht Könige und sieben davon starben. Das ist ein sehr, sehr hoher spiritueller Prozess, den man auch kennt, also warum sie starben und tatsächlich die ganzen Korrekturen, die man später vorfinden wird, die sind dazu da, um diese Melachim, diese Könige dann quasi. Es ist auch merkwürdige Sprache, aber die muss man natürlich kennen, wie man diese Könige dann wieder zum Leben erweckt. Was muss mit den Teilen von diesen Melachim gemacht werden, um sie quasi zur Korrektur zu bringen? Man erlebt diesen Zustand des Zerbrechens, aber es gibt dann weitere Zustände, wie man sie korrigiert. Und das fängt dann schon, die Korrektur fängt gleich in Teil 8 an. Quasi kann man sagen, vielleicht die zweite Hälfte von Talmud Senseferod. Welt der Korrektur, die Welt hat Zelut. Das ist die Welt, von der wir seelisch gesehen auch schon Wurzeln haben. Und in dieser Welt Azilud entsteht auch Parzuf von Adam Arishon, nicht verwechseln. Adam Kadmon war früher. Jetzt sind wir bei Adam Arishon, das ist ein Teil, quasi seelisch gesehen, ein Teil von der Welt Azelud. Und er beschreibt als Sulam ausführlich, warum geht es in diese Welt? Ja, welche Parzophim, also welche Objekte sind dort, zum Beispiel Ati, Karichanpin, Ababejima, Seranpin, Nukwa, wie sie miteinander agieren, wie sie sich aufeinander einkleiden, all das ist quasi sehr spannend beschrieben in Teil 8 und Teil 9 geht dann über zu solchen Themen wie Sivugimha, Spirot, Paarungen von Spirot. Svirot haben nämlich die Eigenschaft, sich paaren zu können. Sie können sich verbinden. Sie können mit einem Ziel sich verbinden, um zum Beispiel die Korrektur der unteren hervorzurufen. Es ist ähnlich wie in der materiellen Welt. Mann und Frau können ein Kind gebären. Das Kind wird geboren und bekommt die Möglichkeit, sich zu korrigieren. Dafür machen dann zum Beispiel dieses Mann und Frau zum Beispiel eine Handlung, um diese Korrektur zu ermöglichen. Genauso verläuft das in der Wurzel, in den spirituellen Welten. Und hier beschreibt auch Baal-Sulam, wie die Spherot zum Beispiel sich paaren können, welche Zustände sind dort möglich. Und im Teil 10 beschreibt er auch die erste Ibuch, Ibuh von Serantin, quasi ein Parzouf in der Welt Azilud. Ibuch bedeutet Empfänge, wie dieser Parzuf quasi in die Empfängnis kommt. Aber wie immer sind quasi seine Vorfahren, seine spirituell gesehen Vater und Mutter, wo sie dann quasi die Korrektur von Seranpin ermöglichen durch einen Sivuk, durch eine Paarung. Wie Obar, also das Embryo, also Saranpin und Nukwa Son, also diese Abkürzung für Seranpin und Oquason, wie sie dann diese Korrektur der Lichter und Funken und Kelim von diesem Obar, wie das überhaupt vor sich hingeht, durch die durch dadurch, dass in Ima, also es gibt eine bestimmte Stelle, wo Serantin dann wächst als Obar wächst und wo dann er später dann auch tatsächlich geboren wird. Und die Geburt, wir sehen, Teil 12, ja, beschreibt auch diesen Vorgang, wie Serantin geboren wird, auch wie zum Beispiel er ernährt wird, Verwandlung von bestimmte Prozessen, Verwandlung von spirituell gesehen, natürlich Blut zu Kalaf, also Dam zu Halav, Chalaf to Dam. Also these processes are beschrieben, wie Seran wächst. Dort sind sehr spannend beschrieben, die I was in the material. As I was the first time, that many quasi empfängness lived, that man Ibuch Gimmel had, I love, the book Bet, the Boch Gimmel, and Mochen, also Gehirn, also in the spiritual world quasi, also an empfangen, an art to become, damit man quasi, mit dem Verstand or mit dem Gehirn quasi gewürdigt wird. That in quasi diese Korrekturen auch Teil 13. Hier kommt aus der Linie, weil hier beschreibt er die Korrektur von Resha und Digna von Arich Anpin. Das ist auch bestimmte Parsophimen in der Welt hat sie loot, mit denen hängt auch die Korrektur zusammen. Die Korrektur von Sonnen, weil Licht nämlich kommt immer von oben, Licht kommt immer von dem Zoff, und Licht muss fließen. Und damit das Licht fließt, müssen die oberen Gefäße, zum Beispiel Arch Anten ist höher als Aberwehima und Atik ist noch höher, müssen diese Gefäße korrigiert werden. Und dort werden verschiedene Korrekturen aufgezählt, also es gibt ja 13 Korrekturen von Resha, also von Rescha, also vom Kopf und Degner, quasi wörtlich übersetzt, hört sich komisch an, aber es sind tatsächlich nicht, also es bedeutet Haare, also Barthaare, zum Beispiel Degner oder Resha, also Kopf, Korrektur vom Kopf von Arich Anpin. Dort gibt es 13 Stellen, die Korrektur benötigen, damit das Licht dann quasi nach unten sich ausbreiten kann, damit tatsächlich, wie im Teil 14 beschrieben, Seranpin dann Mochen bekommt. Mochen, wie ich schon sagte, Erwachsenerzustand. Wenn man Mochen besitzt, dann hat man die Fähigkeit, dann quasi die Korrekturen der unteren durchzuführen. Das heißt die weiteren Siewugimen. Und das ist das, was im Teil 15 quasi auch beschrieben wird, wie Serampin wächst, ja, auch. Also wächst der zusammen mit Nuqua. Also Seranpin und Nukwa zusammen ergeben sie Sonnen, den Zustand Sonn. Und sie wachsen zusammen am Anfang. Und dieser Zustand benennen die Kabbalisten dann WAV Venicuda. Vielleicht hat jemand schon mal gehört. Das heißt, WAF ist quasi ein Strich, so Serantin, also repräsentiert sechs Spherot von Serampin. Und Nuqua ist ein Punkt dazwischen, also da quasi in der Mitte. So wachsen sie am Anfang zusammen und irgendwann mal wird dann die Nuke erwachsen. Sie wird dann, das ist tatsächlich das Ziel, dass die Nuqua sich trennt von Serampin. Dieser Prozess wird auch beschrieben, nennt man dann Neseran, wie die Nuqua von Serampin sich trennt, wie sie dann die vollen Zehn Spherot bekommt. Serantin wächst dann von 6 auf 10 und die Nukwa wächst auch von einer Spheron bis zu 10. Und dann wird sie quasi zusammen mit Seranpin, dann wird der Prozess quasi, wo sie sich dann einander anschauen und wo sie dann zur Verschmelzung kommen. Und das ist dann tatsächlich der Zustand des Endes, also Zustand der endgültigen Korrektur. Und Teil 16 beschreibt auch Baal-Sulam die unteren Welten, Breya, etc., wie diese Welten quasi entstanden sind, wie dort die Gefäße sind, und da sind die nächsten Welten zu uns. Zu uns meine ich zu denjenigen, die in diese Welt spüren. Diese Welten quasi trennen uns, ja, so Breya, etc. trennen uns von der Welt Azilut. Und wir steigen durch diese Welten hinauf von dieser Welt Olama See bis zu der Welt Hazelut. All das sind quasi so sehr, sehr grob beschrieben, sehr, sehr grob der Abstieg des Lichts, wie das Licht von den Zov bis zu fünf Welten, Adam Kadmon, Adam Kadmon, Acelut, etc., sorry, Adam Kadmon, Acelot, Breja, etc., Asiya, wie das Licht quasi sich absteigt bis zu dieser Welt.
SPEAKER_00Ja, das ist sehr spannend, was uns da erwartet, Boris. Ich möchte die Zuschauer ein bisschen beruhigen, wegen der hebräischen Begriffe. Also die lernt man im Laufe der Zeit mit. Es ist wie beim Medizinstudium oder in der Musik, da gibt es einen eigenen Jargon. Es ist nicht überwältigend, also man kann das locker schaffen. Ein paar habe ich ja schon reingeschrieben. Und Boris, ich habe mir gedacht, vielleicht, dass wir auf unserer Webseite dann auch die Folien dazugeben, dass die Leute vielleicht das mal nachlesen können auch.
SPEAKER_01Ja, sollte man machen, auf jeden Fall. Das ist unser Anliegen auch, dass wir diese Sachen auch publizieren.
SPEAKER_00So, warte mal, schau wegen Fragen. Die Maria Luna, glaube ich, fragt, weil ich kann es einblenden, wir sind ja technisch sehr versiert. Kann man den Abstieg so beschreiben, dass ich beispielsweise auf die Drittfläche der nächsten Stufe trete, um einen weiteren Aufstieg zu meistern, fragt sie. Also sie fragt schon, wie man da wieder raufkommt.
SPEAKER_01Ja, gute Frage. Wir sollen erstmal den Abstieg kennenlernen und durch das Lernen vom Abstieg werden wir uns dann quasi Gefäße korrigieren. Das ist das, was tatsächlich gemacht werden muss. Unser Gefäße sind nicht fähig, das Licht wahrzunehmen. Ja, und tatsächlich, der Aufstieg ist immer auch stufenweise. Das heißt, man steigt auf eine Stufe, entsprechende Korrektur, dann wieder auf eine Stufe. Und so am Anfang ist es am schwersten, aber dann später mit Hilfe von Schöpfer geht der Aufstieg dann viel leichter und leichter. Aber auf jeden Fall, Trittbrett ist ein guter Trittbrett, ein guter Vergleich.
SPEAKER_00Das war's mit den Fragen. Ich glaube, wir können schon weitermachen.
SPEAKER_01Wunderbar. Dann gehen wir weiter, aber wie gesagt, das ist sehr, ich habe sehr oberflächlich, sehr grob beschrieben, nicht erschreckend. Das kann vielleicht am Anfang verwirrend sein, aber wenn man dann in die Tiefe einsteigt, dann Bal Solam erklärt tatsächlich alles. Und wir haben auch viele Kurse dazu und Rav Leitmann, unser Lehrer, hat auch sehr, sehr viele dazu unterrichtet. Diese ganzen Zustände, was die bedeuten, wie das Licht dort wirkt und all das lernen wir. Das ist Teil des Studiums. Und man muss sich jetzt nicht alles merken, sonst wird man verrückt. Das ist ein sehr, sehr komplexer Vorgang, insbesondere deshalb, Elli, weil diese Prozesse nicht in der materiellen Welt stattfinden. Wir haben tatsächlich hier keine Möglichkeit, zu etwas Vergleich zu ziehen. Und wie kann das denn sein? Irgendwelcher Pazophim, irgendwelche Paarungen, die dort sind, wo sehen wir dann, wir sind in der Welt der Zweige, und wir besprechen im Talmud-Syferod die Welt der Wurzeln. Und zwar solche hohen Wurzeln, wo uns sogar die Sprache fehlt. Das ist unser nächster Unterricht, nächsten Sonntag, 19 Uhr.
SPEAKER_00Aber Boris, ich denke mir, für die Zuschauer ist es vielleicht interessant, wenn man sich nicht wirklich was vorstellen kann und man sich auch nichts vorstellen soll, hat man ja eigentlich einen Vorteil. Man kann sich eben nichts vorstellen, vor einen hinstellen. Und ich glaube, das ist ein großer Vorteil, weil wenn man, wir haben ja am Anfang schon von Boris gehört, wir ziehen, wenn wir das Studieren, das Licht an. Und es entsteht im Menschen, wenn er sich mit dieser Thematik auseinandersetzt, langsam ein bestimmtes Gefühl. Man kann es auch nicht mit den Emotionen dieser Welt vergleichen, aber man bekommt, wie würdest denn du das nennen, Boris, was sich da im Menschen tut, wenn er sich damit beschäftigt, obwohl er sich gar nicht vorstellen kann?
SPEAKER_01Man spürt das im Inneren. Man fängt an, wahrzunehmen, nämlich wie das Licht in dir in welchen Stufen wirkt, welcher Prozesse das erlebt. Und tatsächlich, wenn ich jetzt mit irdischen Worten beschreiben würde, dann könnte ich das nicht. Und dann würde ich sogar, ich sag mal so, würde ich sogar den Leuten schaden, wenn ich jetzt mit irdischen Wörtern beschreiben würde, den Prozess. Weil man muss tatsächlich in die Welt der Wurzeln kennen. Und die Wurzel ist nur eine Wurzel da. Und wenn wir versuchen, mit materiellen Wörtern zu beschreiben, wir laufen die Gefahr, zu falschen Wurzeln zu kommen. Und wenn ich jetzt sage: Ohren, Nase, Mund, aus denen fließt Licht raus, dann stellt sich auf einmal jeder jemand vor, oh mein Gott, Moris fließt Licht raus. Das ist schon quasi, mache dir keine Götter. Du kannst mich mit keinem vergleichen, sagt der Schöpfer. Und deshalb benutzen auch die Kabbalisten hier erstmal sehr verschlüsselt vieles, sehr viel verschlüsselt, damit man sich überhaupt nicht visualisieren soll. Das ist auch nicht gut. Und dann, wenn man solche Worte benutzt, nämlich zum Beispiel Osen, ja, Hotem, Pä, das ist höre Wurzel von Parzhuf, das sind Teil von Paz Zuf. Und das ist zwar in unserer Welt als Zweig Nase, Ohr und Nase, Ohr und Mund bekannt, aber wenn wir auf die Weise quasi sprechen über den Pazhuf, dann ist es schwer zu visualisieren. Und dann gewirkt man sich an diese Sprache und dann hört man da auf, das Ganze sich vorzustellen. Und ich verstehe, am Anfang will man das, ja, und das ist auch nicht schlecht. Ich bin auch schon so erzogen worden am Anfang, wo ich angefangen habe. Rav hat damals sehr viele Zeichnungen gemacht, ja, und um einzuordnen, okay, was über was. Und das ist gut für Anfänger, aber es sind Gefühle, es sind Empfindung und die kann man nicht auf keine Zeichnung drauf projizieren. Das geht nicht. Gut, wir machen weiter unser kleines Thema, Unterthema heute noch über die Buchstruktur zu sprechen. Und zwar, wir wollen heute euch, liebe Soulmates, ein bisschen zeigen, wie so ein Buch von Tess aussieht. Und erstmal zur Vorgeschichte, wenn das nicht jeder kennt, wie so ein Buch überhaupt entstanden ist. Und zwar: es war ein großer, großer Kabbalist, Ari Zal, Rabbi Izak Lloy Yashkinasi, großer Kabbalist vom 16. Jahrhundert, der unterrichtete seine Methode circa 18 Monate, überlegt euch manchmal, 18 Monate, eineinhalb Jahre. Der größte Kabbalist quasi der Neuzeit. Und das ist quasi die Methode von Bar-Sulam, nennen wir auch die loreanische Kabbalah. Und sein Schüler von Ari, quasi Rabbi Haim Vital, Ramhu, abgekürzt, veröffentlichte das Buch Baum des Lebens. Quasi hat nichts geschrieben, er hat nur gesprochen. Und die Schüler haben hinter ihm quasi notiert, aufgeschrieben. Und Ramhu, ich glaube sogar nicht er, sondern auch sein Nachfahre, sein Nachfahre von Ramchal, hat tatsächlich alle Schriften zusammengetragen, zusammengebracht zum Buch Ezahim, Baum des Lebens, und Bal-Sulam ist quasi spirituell gesehen ein Nachfolger von Ari und hat dazu quasi seine Kommentare unter dem Namen Talmud sinseferod publiziert. Und Ari und Bal-Sulam ist quasi eine Geheimnis, aber es ist ein offenes Geheimnis, vielleicht, dass es eine Seele ist. Die Seele, die direkt zur Erkenntnis gekommen ist und diese Stufe von Ari überhaupt erreicht hat, dass er seine Arbeit fortgesetzt hat. Und zwar Tess als Buch ist quasi die zweite Auflage von seiner ersten. Also die erste Auflage heißt dann, vielleicht hört er schon jemand, Panime E Rotomas Birott. Das ist wörtlich übersetzt, bedeutet leuchtender und erklärender Blick. So vielleicht so übersetzt. Panime E Rotomas Birott. Und dann hat Baal Sulam this book nochmal, also das waren in den 20er Jahren, dann hat er in den 30er Jahren das Buch nochmal genommen and quasi neu überarbeitet, und daraus ein neues Buch, Tess, was wir heute kennen, quasi veröffentlicht. Ja, so sieht das Buch aus. Also es sind sechs Bänder, sechs Bücher in jedem Band quasi Aleph Gimel Hey Wav. In jedem Band gibt es mehrere Teile, insgesamt 16, wie ich vorhin erklärt habe. Und ja, nochmal, also der Test besteht aus sechzehn Teilen. Also die Buchstruktur ist die, wurde quasi als Kommentar auf das Buch Baum des Lebens geschrieben und beschreibt das Licht, den Abstieg des Lichts von den Soft bis zu. Bis dieser Welt und beinhaltet auch zusätzlich zum Beispiel solcher Teile wie, also ich zeige gleich, wie das Buch gegliedert ist, aber beinhaltet zum Beispiel innere Betrachtung von Baal Sulaw als frei geschriebener Text. Das heißt, Baal Sulam konnte auch dazu schon was frei selbst schreiben, ja, all die Zustände. Wir werden uns übrigens in den nächsten Unterrichten dann mit der inneren Betrachtung von Teil 1 beschäftigen. Dann hat er auch viele Tabellen zur Bedeutung der Worte, Begriffe, also in der Wissenschaft der Gabala, veröffentlicht. Sehr, sehr hilfreich für alle. Immer wenn man nicht weiß, okay, was ist das für ein Begriff? Gibt es quasi eine Tabelle zur Bedeutung der Worte. Man sucht sich ein Wort raus, ja, was ist ein Sof, was ist Malhut, was ist Keta, was ist das, was ist dies. Hat ja auch Fragen anders zusammengebracht, sehr, sehr gut. Was ist Licht den Zoff? Was ist Licht von Roche? All the Fragen. Und hat er auch sehr interessant, also ich habe letzte Jahre da sehr, sehr geschätzt, also gekürzte Reihenfolgen von Handlungen quasi sehr, sehr gut zusammengeschrieben, also gewissermaßen zusammengefasst, was in seinem Teil geschrieben steht. Er hat vielleicht auf einer Seite das nochmals sehr als Überblick gegeben. So sieht so eine Seite vom Buch aus. Wir sehen da oben quasi Helik Alef, also so eine Teilüberschrift, insgesamt 16 davon. Da gibt es quasi jedes Teil hat eine Überschrift, so wie hier zum Beispiel zum Zuve Kaf kolel Betim, also quasi ein Teil perek Aleph, also ein Teil Aleph, ja, also es gibt in jedem Hellek, es gibt mehrere Teile, ja, in jeder Teil, also Kapiteln, dann gibt es Kapitelnummer, Kapitelüberschrift, manchmal gibt es auch Inhaltsverzeichnis von dem Kapitel, bei manchen fehlt das. Dann gibt es Abschnitt, Überschrift, das sind schon ein bisschen detailliertere Dinge, die zum Thema gehören. Und dann gibt es solche mit fetter Schrift Text von Ari, findet man fast überall. Es ist ganz üblich bei den Kabbalisten, dass man den Text nicht verändert. Man hat den Text so wie der ist, man nimmt ihn und dann kommentiert man diesen Text. Es ist nicht üblich oder vielleicht sogar verboten sogar, überhaupt den Text zu verändern. Selbst wenn dir erscheint, dass dort ein Fehler ist, fehlt ein Buchstabe, vielleicht fehlt ja das, also scheint ja das heute, morgen wirst du sehen, das hat einen Grund. Aus diesem Grund ist das quasi nicht üblich, dass man den Text von Kabbalisten quasi verändert, sondern genau so zitiert, wie das in der Schrift steht. Und dann gibt es die Erklärung von Baal-Sulam, nennt man dann inneres Licht or Phnomie, das innere Licht. Und hier kommt der Text von Baal Sulaim, und der Text bezieht sich immer auf irgendeinen Satz oder auf irgendein Wort hier. Zum Beispiel hier im Aleph. Also hier gibt es dann quasi irgendwo Gimmel zum Beispiel. Gimmel bedeutet, ich beziehe mich auf diesen, manchmal auf das Wort oder vielleicht auf den Satz. Ja, das erklärt er quasi in diesem Orbnemie, im inneren Licht, um was es geht. Fragen vielleicht, Ali? Oder?
SPEAKER_00Ja, nicht genau dazu, sondern ein bisschen, also die Aisha fragt, dass Ari und Bala Sulam eine Seele hatten, hast du gesagt, Boris? Das bedeutet, sie haben beide die gleichen Regimot?
SPEAKER_01Ja, das ist die Inkarnation, also Ari, also die Bal-Sulam ist quasi ein spiritueller Nachfahre, Nachkommen von Ari, quasi Inkarnation von Ari.
SPEAKER_00Und die Susann fragt, oder fragt eigentlich, ist kein Fragezeichen dabei, aber ich lese es mal vor. Wenn es nichts außer ihm gibt, wie Ralf Leitmann sagt, bedeutet das doch, dass wir alle und die ganze Welt der Schöpfer sind. Wir sind in ihm eingebettet, er steht also über allem und isst auch alles. Vielleicht gehört dazu, warum muss man denn dann Thalmodestas für Rot, warum sollte man das dann studieren, wenn es eh vollkommen klar ist, dass wir alle der Schöpfer sind? Ich weiß nicht, ob das die Frage war, aber das interessiert jetzt mich.
SPEAKER_01Ja, das ist eine gute Frage. Das hatte ich am Anfang schon auch versucht darzustellen, damit wir den Schöpfer spüren, wie dich und mich, damit wir uns nicht vorstellen können, es wäre doch schön oder das sei so, sondern wir spüren ihn, wie dich und mich, in allen Sinnesorganen. Darum geht es. Offenbarung der Göttlichkeit dieser Welt in der Empfindung, ja, Susan. Das ist eine sehr, sehr gute Frage. Und zwar nicht so, wie sagt man, scholastisch, so eine Art Gedankenexperiment. Es gibt niemanden aus der ihm, der ist da, aber dann auf einmal sehe ich jemanden, mein Nachbar, und dann vergesse ich über den Schöpfer. Nein, ich fühle ihn überall. Der ist quasi Teil meiner Wirklichkeit. Er ist eine, meine Wirklichkeit. Es ist nicht ein Teil, sondern es ist nur meine Wirklichkeit. Das ist Gott. Gut, aber keine Frage zum Buch. Das ist gut, dann gehen wir weiter. Jetzt innere Betrachtung, das, was ich vorhin erklärt habe, ist der Kut Pnimid. Quasi ein Teil von Kapiteln, die ein eigenes Kapitel, wo Bal-Sulam quasi freischreibt, ohne sich dann auf die Worte von Nari zu beziehen. Er schreibt das auch aus der Kenntnis, die er gewinnt. Und eine andere Art, ich finde es auch sogar zugänglicher, weil man kann leichter finden kann, Zugang zu dem Text finden. Manche anders, manche finden das andere besser, aber das ist auch sehr, sehr wertvoll. Und wir werden dann, wie ich schon sagte, ist der Club Plimit vom Teil 1 zusammen studieren. So sehen dann die Tabellen aus, wo man zum Beispiel Fragen, Antworten hat, Erklärung auch einzelner Begriffe und Definitionen zu bestimmten Themen. Zum Beispiel hier, also Tabelle der Antworten und Erklärung der Worte. So einzelne Worte, die Bal-Sulam hier beschreibt, hier zum Beispiel Chosch, ja, Dunkelheit. Also die vierte Stufe in Parzuf, vierte Unterscheidung ist die Dunkelheit. Hier zum Beispiel. Sehr, sehr auch manchmal nützlich, um da quasi Anschluss zu finden.
SPEAKER_00Wie schaut es denn aus mit der Übersetzung von diesen Texten, Boris? Also wir haben ja auf der Kabbalah Akademie so ein, zwei, drei Texte schon auf Deutsch übersetzt und wir wollen auch für euch einen Beitrag einrichten, dass ihr das Material wiederfindet. Aber Boris, sollten sich, gibt es schon Übersetzungen dazu, noch weitere, die gerade in Arbeit sind? Oder reicht es, wenn wir einfach das jetzt mitmachen, was du uns in den nächsten Wochen erzählen wirst? Sollen wir sie vorbereiten auf den nächsten Teil oder nachbereiten? Was würdest du denn da didaktisch empfehlen?
SPEAKER_01Na gut, für unser Studium, was wir geplant haben, die nächsten so zehn, zwölf Unterrichte, dafür haben wir schon natürlich die deutschen Texte. Das ist die innere Betrachtung von Teil 1. Und die ist dann vor Jahren übersetzt worden und in deutscher Sprache erhältlich. Ich glaube, wir haben Teil 1 und Teil 2 übersetzt. Von Teil Mut sind sie für Rott. Das ist also Teil 1, Teil 2. Es gibt ja 14 noch dazu, die anderen. Soweit ich weiß, Freunde arbeiten dran, mit Hilfe von AI, mit Hilfe von verschiedenen Übersetzungstools. Es ist nämlich so, dass mir keine vollständige Übersetzung in die deutsche Sprache bekannt. Und man kann natürlich irgendwelche Übersetzungstools nehmen und unseren hebräischen Text einspeisen, aber die Qualität kann ich nicht beurteilen. Sehr oft kommt da nicht gut was raus. Und man braucht quasi tatsächlich Hilfe von oben, damit der Schöpfer uns Augen öffnet und uns dann die deutschen Texte zeigt. Und wenn wir uns dann anstrengen und zusammen übersetzen, dann wird das auch funktionieren. Und das ist unser natürlich Problem. Ich persönlich aber habe festgestellt, dass man einen bestimmten Wortschatz nur braucht, speziell für Kabbalah. Deshalb, man kann tatsächlich lernen, ja, am Anfang vielleicht ein bisschen schwierig, aber man kommt rein. Es öffnet sich eine Stufe, dann beginnst du quasi, ja, du beginnst Hebräisch zu können. Das ist bei mir so passiert. Ich habe da früher auch kein Hebräisch Content nicht, ja, und es öffnet sich, der Schöpfer öffnet dir das Buch und dann brauchst du auch keine Übersetzung tatsächlich. Aber wie gesagt, am Anfang so ein bisschen mit Mühe, aber man schafft es. Wir sind auch dazu da, uns zu helfen, und ich hoffe, dass wir auch da helfen können.
SPEAKER_00Auf jeden Fall. Also es sind diese Übersetzungen, die sind bereits in Arbeit, aber der Schöpfer versteht dich auch so. Also du brauchst nicht Hebräisch können, weil die Ida fragt, wo kann man denn die Bücher, na die Nikola fragt, bekommt man an die Bücher auf Hebräisch? Ich würde sagen, wir schreiben das alles auf diesen Beitrag, wo wir eine Webseite draus machen. Ich habe schon angefangen, steht aber nichts drin, den Link stelle ich jetzt in den Live-Chat und wir füllen einfach nach herein. Und auch das, was Boris empfiehlt, an Text werde ich dort einstellen. Dann können wir gemeinsam die nächsten paar Wochen studieren, wenn euch das recht ist.
SPEAKER_01Ich hoffe, ich hoffe, genau. Hallo Nikola. Ja, tatsächlich, die Bücher im Hebräisch in Hardcover kann man bestellen, die sind auch da. Bei mir zum Beispiel im Schrank sind solche auch da, kann man bei dem Nebauch auch bestellen. Digital sind auch alle Bücher vorhanden als Dateien im Hebräischen vorhanden, auch deutschen Übersetzungen sind frei verfügbar für den Teil 1 und 2. Und für die anderen Teile muss man sich ein bisschen anstrengen. Und also solche Themen wie Korrektur von Rescha und die Gner von Arich Anpin, ist natürlich ganz schwer zu bekommen, aber es ist eine sehr, sehr geheimnisvolle, spannende Stellen. Also die sind dort. Und ja, und es ist wirklich faszinierender Stoff dort.
SPEAKER_00Ja, die ganze Materie ist total faszinierend und je mehr man sich damit beschäftigt, umso faszinierender wird es eigentlich. Weil, ihr habt es sicher schon gemerkt, wenn ihr ein Buch aufschlagt, lest etwas, dann schlagt es ein paar Wochen später auf derselben Stelle nochmal auf, plötzlich fühlt sich das ganz anders an. Und bei Talmodes Pirotis es wie bei allen anderen kabbalistischen Schriften, da wächst eigentlich dieses Gefühl dafür mit.
SPEAKER_01Genau, aber viele fragen sich, was tue ich, wenn ich wirklich nicht viel verstehe oder wenn es nicht gelingt, mir zu verstehen? Hier kommen wir noch zu unserem kleinen Thema, zum letzten Thema heute, nämlich die Absicht im Studium der authentischen Weise der Kabbalah. Vielleicht blende ich was ein, Ellie, und du liest uns da was vor.
SPEAKER_00Also die Absicht im Kabbalahstudium, warum hielten die Kabbalisten jeden Menschen dazu an, die Kabbalah zu studieren? Dahinter verbirgt sich eine bedeutsame Wahrheit, die es wert ist, bekannt gemacht zu werden. Denn für jene, die sich mit der Wissenschaft der Kabbalah beschäftigen, existiert darin eine unschätzbar wunderbare Kostbarkeit. Und auch wenn sie noch nicht verstehen, was sie lernen, erwecken sie dank einem starken Willen und dem Streben, das studierte Material zu verstehen, auf sich Lichter, die ihre Seelen umgeben. Auch wenn einem Menschen die passenden Gefäße fehlen, berührt ihn das Leuchten dennoch. Indem er die Namen der Lichter und Gefäße erwähnt, die in Verbindung zu seiner Seele stehen, zieht er diese Lichter in gewissem Maß auf sich. Diese Lichter kleiden sich jedoch nicht in das Innere seiner Seele, da es an den geeigneten Gefäßen für deren Aufnahme mangelt. Doch das wiederholte Leuchten, das er während des Studiums empfängt, erfüllt ihn nach und nach mit einer erhabenen Sanftheit und umhüllt ihn mit Heiligkeit und Reinheit. Auf diese Weise wird der Schritt für Schritt der Vollkommenheit näher gebracht.
SPEAKER_01Super, schön geschrieben. Das ist die Antwort. Viele Fragen, warum muss ich das überhaupt studieren, wenn ich dann am Anfang am Anfang nichts verstehe, nicht spüre und hier beschreibt Al-Sulam auch, warum? Dass indem wir das studieren gemeinsam, wir ziehen das Licht heran, das Licht leuchtet und das Licht kann sich aber noch nicht einkleiden. Das Licht ist da. Und sobald wir die Gefäße korrigieren, die das Licht auch korrigiert, dann werden wir auch das Licht spüren. Das heißt, hier haben wir zwei Stufen oder zwei Etappen, sagen wir mal, im Studium. Erste Etappe ist, das Klied zu korrigieren. Dafür brauchen wir Licht, Licht-Korrektur. Und dieses Licht wird dann das Gefäß korrigieren und dann in der zweiten Stufe wird das Licht quasi befüllt, also das Gefäß befüllt befüllen. Und dafür kommt auch Licht. Wir sind erst am Anfang. Das heißt, wir beschäftigen uns erstmal mit der Korrektur des Gefäßes und dafür studieren wir. Und es geht gar nicht darum, dass man verstehen muss, obwohl das kommt natürlich, also die Weisheit kommt nachher, sondern so wie Bal Sulam auch schreibt hier, auch wenn sie noch nicht verstehen, was sie lernen, erwecken sie dank einem starken Willen und dem Streben das studierte Material to verstehen auf sich Lichter, die ihre Seelen umgeben. Die Seelen umgeben, das Licht befindet sich as so genannt as ormakiv, umgebenes Licht um die Seelen herum. And so the Gefäce, verschwindet nicht. Das bleibt da. This is ein Wunder. And so we can diese Lichter auch empfangen können. Wir wecken die, become Gefäße, korrigieren Gefäße, and then kleiden sich die Lichter ein.
SPEAKER_00Raf Leitmann hat das mal so erklärt, vielleicht habe ich mir das richtig gemerkt, Boris. Ich sag's mal. Mit der Zeit kann man am Radiogerät den richtigen Sender einstellen, um das zu empfangen. Und das ist immer da, dieses Ohrmarkiv, aber man ist nicht darauf ausgerichtet und es ist zwar da, aber man spürt es nicht so bewusst. Wenn man Gefäße bekommt, ist es dann anders. Kann man das so sagen?
SPEAKER_01Ja, ja, das kann man so sagen. Man kann sogar jetzt das letzte Zitat von unserem Lehrer Raf Leitmann nochmal vorlesen. Wir haben auch hier da zur Absicht. Vielleicht lest du uns gern vor.
SPEAKER_00Ein Kabbala-Buch zu lesen, gleicht dem Entschlüsseln eines kodierten Briefs. Wenn man ihn versteht, kann man sein Schicksal und sein gesamtes Leben ändern. So sollte man sich während des täglichen Unterrichts fühlen, wenn wir Talmud Esser Haschiroth lesen. Es spielt keine Rolle, wenn man während des Lesens nichts spürt oder nichts wahrnimmt. Was zählt, ist die intensive Sehnsucht danach, den Text in sich aufzunehmen. Das Einzige, was uns also fehlt, ist das Verlangen, der Wunsch. Denn es erlaubt uns, die spirituelle Welt zu betreten und wir beginnen, die spirituelle Welt innerhalb dieses Verlangens zu spüren. In der Zwischenzeit befinden wir uns, bezogen auf die spirituelle Wahrnehmung, in einem komatösen Zustand. Wir sind wie ein bewusstloser Mensch, der die Welt um sich herum nicht wahrnimmt. Und was fehlt uns, um die höhere Welt zu erreichen? Nur das Streben nach ihr. Boris, äh, Mikro?
SPEAKER_01Ja, ich sage vielen Dank, Elli. Das ist natürlich sehr schön beschrieben von unserem Lehrer. Und ich sag mal so, dass der ganze Unterschied zwischen der spirituellen Welt und der materiellen Welt ist, in der materiellen Welt, wir haben Verlangen, aber wir haben keine Füllung. Wir haben so viel Wille, so viel Empfangen zu wollen, so starkes Verlangen zu empfangen, aber keine Füllung. Wir finden nie richtige Füllung. Wir suchen nach Glück und wir finden das nicht, weil das Verlangen kann quasi durch die Füllung wird noch weiter wachsen, wird noch weiter verstärkt. Und im Gegensatz zur spirituellen Welt, wo es so viel Licht gibt, so viel quasi Füllung gibt, aber keine Verlangen. Das ist quasi eine Vertreterwelt. Und wir brauchen Verlangen in die spirituelle Welt mitzunehmen. Dafür sind wir auch in der materiellen Welt übrigens. Da werden wir auch schon drüber sprechen, dass nur hier, nur in der Materie, bekommen wir quasi Verlangen zusätzlich zum Wachsen, zum Aufstieg. Weil so wenn wir in der spirituellen Stufe bereit sind, wir können nicht wachsen, wenn uns Verlangen quasi fehlen. Nur mit starken Verlangen, und deshalb verbinden wir uns zusammen zu Gemeinschaften, weil die Gemeinschaft natürlich mein Verlangen wachsen lassen kann. Nur durch die starken Verlangen können wir auch quasi neue Stufen erlangen. And this is good when we so stark Verlangen haben, weil wir dann wachsen können. Der Mikro.
SPEAKER_00Ich schaue gerade nochmal, ob es noch eine Frage gibt. Also ich habe den Link eingestellt, wo ihr übermorgen reinschauen könnt. Bis dahin brauchen wir, bis wir diese Sendung abspeichern und uns unterhalten, welches Material wir euch am besten empfehlen, aus Salmut SSV Rot. Und wo finden wir all eure Videos? Fragt die Maria Luna. Gibt es ein Verzeichnis? Also du bist ja jetzt schon auf unserem YouTube-Kanal, wenn du da auf Playlist gehst und zum Beispiel suchst Kabbalah einfach erklärt, da findest du viele Videos, von die wir schon in den, ja seit drei Jahren oder so, Boris, machen wir das, glaube ich, so mit kleinen Unterbrechungen. Und sonst sehe ich jetzt keine Frage mehr.
SPEAKER_01Ja, wunderbar, da sind wir in der Punktlandung 20.30 Uhr. Und ja, das war heute der Unterricht zu den Themen. Ja, was haben wir denn gelernt, Elli? Was haben wir heute?
SPEAKER_00Struktur, woraus dieses Werk besteht, wer es geschrieben hat, dass es basiert auf Aris Baum des Lebens, haben wir gelernt, dass dieses Talmudesses Firot, also dieses Lehrbuch aus 16 Teilen besteht, haben wir gelernt, Boris hat uns erklärt, was in jedem Teil drinsteht, aber auch wie wir jetzt in den nächsten zehn Unterrichtseinheiten euch vorbereiten oder welche Themen wir behandeln. Dann haben wir auch gesehen, und das fand ich schon sehr spannend, diese Original Abbildung von Dalmud Essa-Serverroth in Hebräisch, wie stark das unterteilt ist eigentlich, was auch die Übersetzung oft nicht so einfach macht, weil man nicht in so Grafiken jetzt mehr schreibt. Ja, ich denke, das war schon mal ganz schön viel Stoff fürs erste Mal, Boris. Vielen Dank an dich.
SPEAKER_01Ja, vielen Dank, vielen Dank, lieber Solme. Wir haben uns gefreut, natürlich so viele Livestream-Zuschauer zu schauen, also zu sehen und auf eure Fragen natürlich sehr, sehr gefreut. Und nächsten Sonntag, 19 Uhr, machen wir weiter mit unserem nächsten Thema: Sprache der Zweige und Gegensätze im 1,1 und 10 Artig. Ellie, vielleicht E-Mail für die Fragen, die, wenn jemand so Fragen hat, natürlich können wir erstmal bereits oder irgendwelche Vorschläge, Wünsche, Beschwerden, vielleicht. Oder je nachdem. Ja, könnt ihr uns gerne unter meinefrage.eu schreiben. Dann erreicht ihr uns direkt. Und vielen Dank für eure Teilnahme. Bis zum nächsten Mal.
SPEAKER_00Bis zum nächsten Mal. Ich bin nicht sicher, ob ihr das stream beendet hat.