Kabbala Akademie Podcast
„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“
Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in Europa
Du findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte zu Themen der Kabbala.
Kabbala Akademie Podcast
02 Session TES "Die Widersprüchlichkeit im Schöpfer"
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Zusammenfassung:
Alles in der Wirklichkeit stammt aus Ejn Sof, dem unendlichen Licht, in dem alle Widersprüche in vollkommener Einheit enthalten sind. Es gibt nichts in unserer Welt – weder das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, noch das, was wir mit unserem Verstand erkennen –, das nicht in Ihm existieren würde. Obwohl wir Begriffe wie „Handlung“ und „Handelnder“ oder Gegensätze wie „Süße“ und „Bitterkeit“ getrennt wahrnehmen, sind sie im Schöpfer vereint und untrennbar. Diese Einheit drückt sich in den Konzepten „Eins, Einzig und Einzigartig“ aus: Eins beschreibt Seine Gleichheit, Einzig bezeichnet die Einheit in der Vielfalt Seiner Schöpfungen, und Einzigartig verweist darauf, dass alle Handlungen aus einer Kraft entspringen und sich zu einer höheren Einheit verbinden.
Diese Ideen sind tiefgründig und schwer zu erfassen, da der Schöpfer alle Gegensätze in Seinem Wesen vereint, ohne Trennung oder Veränderung. Ramban und Rambam erklären, dass der Schöpfer trotz unterschiedlicher Handlungen stets Genuss schenken will und dass sogar scheinbar gegensätzliche Handlungen einem einzigen, harmonischen Ziel dienen. Der Wissende, das Wissen und die Wissenschaft sind in Ihm Eins, jenseits unseres Verständnisses, was die vollkommene Einheit Seiner Existenz und Seiner Handlungen unterstreicht.
Die Kabbala Akademie Europa ist Anlaufstelle für alle an der Authentischen Kabbala interessierten Menschen. Die Betreuung der Akademie erfolgt durch langjährige Kabbala Studentinnen und Studenten, die die Weisheit der Kabbala entsprechend der Forderung des großen Kabbalisten Yehuda Ashlag (Baal HaSulam) der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.
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Stell dir vor, du wächst in einer Welt auf, in der niemand Farben kennt, und du bist der Erste, der das Licht gesehen hat. Du kehrst zurück, um davon zu berichten, aber alle verstehen dich falsch und deine Worte reichen nicht. Und genau das ist das Dilemma der Kabbalah. Wie erklärt man die spirituelle Wirklichkeit? Und zwar mit einer Sprache, die nur für diese Welt gedacht ist. Und in diesem Unterricht zeigen wir dir, warum Worte in der Kabbalah oft täuschen. Und wie die Kabbalisten trotzdem eine Brücke gebaut haben, die dich zur Wahrheit führen kann. Bis gleich.
SPEAKER_02Ja, hallo, ich bin Elisabeth und gemeinsam mit dem Boris wollen wir uns dieses Buch Talmud Essa has für Wott erschließen. Wie Boris schon gesagt hat, heute geht es um die Sprache, um die verschiedenen Ausdrucksweisen in der Kabbalah und das Dilemma, das auch diese Sprache oder unsere Sprache überhaupt mit sich bringt. Manchmal denke ich mir, wir sind noch immer im alten Babylon, wo der eine den anderen nicht versteht. Ja, ich bin Elisabeth aus Österreich, Boris aus Berlin, gibt uns den Unterricht und ich gebe gleich wieder weiter. Stimmen wir uns bitte ein bisschen ein, Boris, auf das heutige Thema.
SPEAKER_00Ja, hallo lieber Soulmate, hallo Elli. Und unser heutiger Unterricht zum Thema Sprache. Sprache und dann gibt es noch weitere Themen wie wir wollen ja erforschen, von wo kommt das Ganze. Wir wollen auch diese Quelle zeigen, aufzeigen. Und die Quelle ist der Schöpfer, die Quelle ist Gott. Und wir wollen heute über viele Themen sprechen. Und wir hoffen natürlich auf eure Fragen, auf eure Interesse. Und lieber Solmate, schreibt uns an, wenn Fragen aufkommen, hier im Chat. Auch hallo reicht aus. Und wir freuen uns natürlich mit euch hier dabei zu sein. So, wir fangen an. Und zwar, wie ich am Anfang erzählte, stellt euch oder stellt ihr einen Menschen vor, der sein ganzes Leben in eine Höhle verbracht hat. Wo kommt dieses Beispiel her, E? Mikrofon.
SPEAKER_02Das ist ja ein ganz berühmtes Beispiel, von Platon eigentlich. Der wollte auch damit verdeutlichen, dass der Einäugige unter den Blinden eher noch mehr sieht. Aber dass es wahnsinnig schwer ist, Erkenntnisse, spirituelle Erkenntnisse oder religiöse Erfahrungen oder so, überhaupt weiter zu vermitteln. Vielleicht ist es auch gut, dass das nicht so leicht ist. Und in der Kabbalah, die bedient sich ja verschiedener Sprachen. Da ist wirklich für jeden Charakter oder für jeden Typ, wie er die Dinge aufnehmen möchte, Unterschiedliches dabei. Also ich könnte mir vorstellen, dass man die Kabbalah wirklich über diese vier, fünf Sprachen, die heute zum Thema kommen, verstehen. Der eine mag es mehr emotionell, der andere mag es mehr mathematisch, der dritte mag es mehr kurz und bündig, aber die Kabbala hat eben Gott sei Dankbares, oder finde ich?
SPEAKER_00Auch für uns auf jeden Fall.
SPEAKER_02Die Leute, die sich dafür interessieren, verschiedene Ansätze.
SPEAKER_00Genau, und zwar dieses Beispiel von Platon fügt, also er erzählt uns, dass es jemanden gibt, der noch nie Sonnenlicht gesehen hat. Der saß das ganze Leben in einer Hülle und hat nur Fackeln, Schatten, Echos, und die Welt, die wir jetzt kennen, war ihm völlig unbekannt. Und eines Tages wird es an die Oberfläche gebracht und sieht dort, wie die Farben, die Weiten, den Himmel, die Pflanzen, sieht alles, was dieser Welt hergibt. Und geht dann zurück in die Hülle und versucht davon zu erzählen. Aber dort kennt man viele Sachen gar nicht. Zum Beispiel das Wort für Blau ist dort nicht vorhanden. Das Wort für Himmel, oben, okay, oben vielleicht schon, aber Himmel ist oben blau, und Wolken und Weiten, das ist schwer zu vermitteln. Und dieser Mann versteht, er braucht eine Sprache, aber diese Worte reichen ihm nicht aus, weil die Menschen ihn nicht verstehen, die seine Nachbarn in der Höhle. Und dann, was macht er dann? Er beginnt, die bekannten Begriffe zu benutzen. Sagt, die Sonne ist wie eine große Fackel, wie eine goldene Fackel, sie hängt irgendwie oben. Und irgendwann mal kommen sie auch zu diesem Bild. Aber tatsächlich, sie verstehen es nur dann, wenn sie an die Oberfläche selbst kommen. And here ist das Problem oder das Dilemma der Kabbalisten: wie erklärt man uns, wenn wir diejenigen sind, die jetzt in der Höhle sitzen, wie erklärt man uns, was die spirituelle Wirklichkeit ist? In dieser spirituellen Wirklichkeit gibt es nicht die Empfindung, die we aus dieser Welt kennen. Die Menschen, die sich in dieser Welt spüren, sie können sich auch kein anderes Bild vorstellen. And unsere ganze Sprache, unsere ganze Einbildung, Wahrnehmung, kommt aus dieser Welt. Und egal was wir erfinden, vielleicht zusätzliche Geräte, Mikroskop, Teleskop und elektronische Mikroskop, egal was wir empfinden, geht es nur darum, um die vorhandenen Sinnesorgane zu, ja, die Reichweite zu vergrößern, die Weite, also die Tiefe, also die Auflösung, verschiedenen Parameter von derselben Wahrnehmung quasi und gewissermaßen zu vertiefen, zu verstärken. Aber es ist keine neue Wahrnehmung, zu der wir kommen müssen. Und unsere Wahrnehmung ist auch sehr, sehr limitiert. Sie basiert auf fünf Sinnesorganen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, fünf Sinnesorganen. Und unsere ganze Welt, also unser Standardansatz, was ist um uns herum? Ich lebe, ich sterbe oder die Menschen sterben, aber die Welt verbleibt so wie sie ist. Das heißt, wir denken, dass die Welt draußen objektiv existiert und ja, meine Sinnesorgane sagen mir das. Und die Menschen, egal was passiert, wenn ich sterbe, die Welt bleibt weiter bestehen. Und das ist unser Standard Wahrnehmung, zu der wir ja warum auch immer gekommen sind. Und es ist natürlich historisch auch schon so entwickelt worden, zu welcher Wahrnehmung oder zu welchem Weltbild wir alle gekommen sind. Am Anfang war der erste Physiker wie Newton, er sagte, die ganze Wirklichkeit ist objektiv. Wir können sie beschreiben, mit Gesetzen, physische Zusammenhänge. Die ganze Realität ist objektiv und sie verändert sich auch nicht. Sie ist gewissermaßen immer vorhanden und der Mensch hat vielleicht Einfluss darauf, aber nach den bestimmten physischen Gesetzen, die er auch beschreibt. Aber irgendwann mal kam 20. Jahrhundert, und da kam Einstein. Einstein, der größte Wissenschaftler des letzten Jahrhunderts, und er hat neue Sachen eingeführt. Er sagte: Es ist nicht alles objektiv. Es gibt ja so etwas wie Relativität. Das heißt, wenn man, vielleicht gibt es unter uns Physiker und vielleicht gibt es nicht, ja, aber ich versuche so ein bisschen die Linie zu zeigen, dass wir unser Weltbild immer weiterentwickelt haben, bis wir jetzt gekommen sind zu dem, was die Kabbalisten uns erzählen, zu welchem Weltbild tatsächlich wir kommen werden. Und zwar Einstein sagte, unsere Welt ist doch nicht tatsächlich so objektiv, wie wir denken. Er sagt, jemand, der sich sehr schnell bewegt, in zum Beispiel jemand im Aal, also wenn er sehr, sehr schnell fliegen würde, mit sehr großen Geschwindigkeit, dann für ihn verändert sich die Zeit, für ihn verändert sich die Größen, zum Beispiel die Länge oder die, also sogar älter werden. Das Altwerden kann sich verändern. Es gibt sogar so ein Beispiel, Ellie, vielleicht kennst du mit diesen zwei Zwillingen. Einer bleibt auf der Erde und das andere, du hast keine Zwillinge, oder?
SPEAKER_02Nein, ich habe keine Zwillinge und die kennen mich auch nicht so gut aus, aber der andere wird weggeschickt sozusagen und die sind wieder treffend.
SPEAKER_00Der kommt da an und ganz jung, kommt er zurück. Und trifft sein Bruder an. Und der Bruder ist schon veralt, also ganz alt geworden, so ein alter Kreise. Und der, also der erste Bruder ist noch jung, und weil er so schnell geflogen ist. Wie auch immer, so ein Beispiel gibt es und das zeigt: Also, wir haben es noch nicht ausprobiert, ja. Man kann natürlich auch bestreiten und sagen, ja, das ist da nur theoretisch möglich, aber das zeigt schon und die Experimente zeigen, dass unsere Wirklichkeit doch nicht mehr so objektiv ist.
SPEAKER_02Man kann es dazu genau sagen, Boris, was ist denn die Wirklichkeit nach der Kabbalah? Also, was sagt denn die Kabbala zur Wirklichkeit? Ich weiß es, aber wir wollen es natürlich von dir jetzt auch hören, alle gemeinsam.
SPEAKER_00Genau. Was sagen die Kabbalisten zur Wirklichkeit? Kabbalisten sagen, dass die objektive Wirklichkeit und überhaupt alles, was draußen ist, gibt es nicht. Es ist natürlich ein ganz anderer Ansatz, den die heutige moderne Wissenschaft verfolgt. Es gibt sogar so verschiedene, also Huvelet, es gibt ja so einen Wissenschaftler in 16, also vor 50 Jahren, der hat auch ein bisschen davon erzählt, auch in den wissenschaftlichen Kreisen, man kann die Wirklichkeit auch verändern. Er sprach darüber, dass unsere Absicht in der Lage ist, die Wirklichkeit um sich herum zu verändern. Und je nachdem, ob ich zum Beispiel auf ein eigenes drauf schaue oder nicht, hängt dann das Ergebnis ab. Es gab schon einige Ansätze. Und die Kabbalisten sagen, ja, das ist die richtige Richtung, aber wir gehen sogar schon so weit, dass die ganze Realität um uns herum gibt es nicht. Wir als Empfänger, wir geben dieser Wirklichkeit den Bestand. Und dieses Bild draußen bezeichnen wir auch dieser Welt. Und entsprechend den Qualitäten, unseren Qualitäten können wir diese Welt in der Tat verändern. Und die Kabbalisten sind diejenigen, die sich in diese Welt erhoben über diese Welt erhoben haben. Das heißt, sie konnten ihre Qualitäten, sie ihre Eigenschaften so verändern, dass sie eine ganz andere Wirklichkeit offenbart haben. Und dann haben sie in der Tat ein Problem bekommen, das sie nicht erklären konnten, oder mit Schwierigkeit erklären konnten, in einer zugänglichen Sprache, was sie wahrgenommen haben. Und das Problem ist sogar noch schwerer, je höher man aufsteigt. Was bedeutet Höher aufsteigen? Bedeutet, dass meine Qualitäten meine Eigenschaften näher an die Qualität der Quelle angepasst sind, an die Qualität des Schöpfers von Gott. Welche Qualitäten sind das überhaupt? Die Eigenschaft vom Schöpfer. Geben, altruistisches Geben. Gewissermaßen ist die Haupteigenschaft. Geben, ohne ein Feedback zu sich zu haben. Ohne Erwartung, Belohnung, Liebe, also ausgeströmte Liebe. Auch ohne dass man eine egoistische Berechnung dahinter hätte. Das ist die Qualität, an der man arbeiten kann. Und wenn man diese Qualität in sich verändert, verändert sich die Welt. And je mehr man näher an diese Quelle kommt, diese Quelle des Guten, Quelle der Liebe, des Gebens, desto weniger hat man die Möglichkeit, dieses Bild zu erklären, zu erzählen. And es fängt schon so das Problem natürlich in der ersten Stufe an. But ganz oben, die Welt Hazelud oder die Welt Adam Kadmon schreibt auch Baal Sulam, dass es sehr, sehr schwer ist, oder gar noch nicht mal Worte reichen aus, um die Wahrnehmung zu erklären. Das ist das Dilemma. Und wir werden heute den Text von Baal Sulam lesen. Und er zeigt uns auch dieses Dilemma auf. Und dann werden wir hoffentlich ein bisschen mehr Durchblick haben.
SPEAKER_02Zum Beobachten, also das ist ganz interessant, was du gesagt hast, Boris, und auch für unsere Zuschauer, die ich an dieser Stelle herzlich begrüße. Da ist mal die Hermine, die Maria Luna, die Ramona, die Betty, der Gottfried, die Nikola und der Savage, die sich schon gemeldet haben, die sind ja so Leute oder die sich für die Kabala interessieren, wo sie denken, das in der Höhle reicht mir nicht. Ich würde gerne, ich habe das Gefühl, es gibt da mehr und da möchte ich hinspüren. Aber so zu dem Höhlengleichnis oder auch der Wurm im Rettich ist ja auch so ein Beispiel, der da drin sozusagen geboren wird und irgendwann mal nach außen sich durch die Schale frisst und sich überlegt, wow, hier sieht es ja ganz anders aus. Es muss ja der Mensch auch ein Verlangen haben oder entwickeln, überhaupt mal über diese Grenzen hinausschauen zu wollen. Und ich denke, wenn der Schöpfer einen Weg vorgibt, wo man sich irgendwann mal diese Frage stellt, was gibt es denn mehr, dann gelangt man zu verschiedenen Richtungen und vielleicht auch zur Kabbalah. Und an der Stelle auch, dass der Beobachter das Experiment beeinflusst, das dachte ich mir, bevor ich es gewusst habe, das kann doch nicht sein, wie soll denn das funktionieren? Das denkt ihr euch vielleicht sicher auch. Aber es gibt hier im Internet dieses Doppelspalte-Experiment, wo Licht quasi durch einen Kanal durchgeschickt wird. Und je nachdem, ob man hinschaut oder nicht, ergeben sich unterschiedliche Ergebnisse. Und auch wenn man so einen Auftrag hat, ja, beobachte dich mal selbst, wann du was tust oder so, da ist man schon auf der ganz anderen Bahn eigentlich und kann nicht mehr objektiv beobachten. Wir haben vorher gesprochen, wir sollten vielleicht versuchen, weniger oft quasi zu sagen und dann halt aufzupassen, dass man keine Füllwörter verwendet. Aber sobald man da anfängt, kann man sich nicht mehr auf das Thema konzentrieren und es fällt dann trotzdem, fällt, fallen einem dann diese Füllworte wieder einfach rein. Also ihr seht, die Wirklichkeit oder wie man Erkenntnisse oder so an andere Leute überbringen kann, hängt von deren Wunsch ab. Und auch vielleicht Boris von der Verbindung, wie man sie zu jemandem hingezogen fühlt, ob man von dem jetzt auch etwas aufnehmen kann oder ob man etwas für nachlesenswürdig haltet. Und ich hoffe, dass wir mit dieser Sendung mit Dalmud Essa Hasfiroth wirklich auch dem Balasulam Genüge tun, dass wir seine große Weisheit und das, was er mit Herzblut niedergeschrieben hat, hier an euch weitergeben können.
SPEAKER_00Absolut richtig. Und wir hoffen, dass wir durch unsere Verbindung untereinander auch diese Stufe erreichen können, über die Bal Solama spricht. Der hat auch aus diesem Grund für uns diese Schriften geschrieben. Und deshalb sind wir auch da. Und deshalb sind auch diese Punkte im Herzen, diese Menschen, die jetzt gerade schauen und nachher auch schauen werden, auch spüren diese große Weisheit. Und wenn du gesagt hast, beziehungsweise diese Höhlen, die in der Höhle walnen, die sind noch nicht so weit, dass sie aus dieser Höhle rauskommen wollen. Sie spüren kein Bedürfnis danach. In gewisser Maßen sind sie noch in der Höhle beschäftigt. And when du zu ihnen kommst und sagst, schau mal draußen, gibt es eine viel buntere Welt, viel größere Welt, viel schönere Welt. Und dann sagen sie, ja, uns in der Höhle ist auch gut. Also wir sind hier glücklich und happy, wir haben Feuer, wir haben Essen, wir haben vielleicht ja, also so Schlafmöglichkeit, alles.
SPEAKER_02Ein bisschen Unterhaltung, vielleicht.
SPEAKER_00Unterhaltung, genau, ein bisschen Musik möglicherweise, vielleicht noch irgendwelche Möglichkeiten, sich zu unterhalten. Aber wozu brauchen wir denn die ganze Welt draußen? Sie macht uns Angst. Was können wir damit anfangen? Und die Menschen, die aber jetzt dieses Verlangen spüren, die kommen jetzt auf eine neue Stufe, auf die Stufe, wo aus einem Höhlenmenschen ein aufrichtiger Mensch wird, der die Welt draußen entdecken wird, enthüllen wird. Und dann wird er in der Tat verstehen, was die Kabbalisten mit ihrer Sprache gemeint haben. Und dann wird er in der Tat sagen, ach, das hat Bal Sulam gemeint, wenn er sagte, Garde Azilut, Atik, Arich Anpin, Abbeimah, Sranpin, Nukwa und Ach, da sind die Pazophim, jetzt verstehe ich. Ah, und er hatte mir gesagt, okay, das Licht kommt aus den Enaim von Adam Arishon oder Adam Kadmon und die Welt Akkudim. Wie baut sich das Ganze auf? Und dann werden wir seine Schriften im Inneren spüren, weil er diese Welt entdeckt hat als Erster und uns dann diese Schriften verfasst hat. Ich denke, wir müssen weiter.
SPEAKER_02Ja, geh mal zum Lesen. Du hast es jetzt so toll erklärt, dass ich das gar nicht mehr kommentieren brauche. Also der Balasulam hat diese Welt gesehen, er zeigt uns und in seinen Büchern beschreibt er uns, wie man da auch hinkommen kann. Und jetzt hängt es eigentlich nur von uns ab, ob wir da auch hin wollen, ob man seine Schriften uns zu Gemüte führen wollen.
SPEAKER_00Absolut. Bevor wir aber fortsetzen, nochmals als Erinnerung, also wir haben die ganzen Materialien auf der Webseite zusammengestellt, inklusive auch unsere Präsentation und die Videos sind auch dort zusammengebracht worden. Hier könnt ihr unter diesem Link die Materialien finden oder mit dem Scan kann man den Link auch automatisch zum Lesen bekommen. Gut, wir lesen den Text von Baal Sulam. Und zwar Teil 1, innere Betrachtung, Sprache der Zweige. Wir lesen es mal vor, vielleicht, Ellie, bist du so lieb, dass du uns das vorliest und dann versuchen wir in die Worte des Kabbalisten einzutauchen. Was er uns vermitteln möchte.
SPEAKER_02Sehr gerne. Die Sprache der Zweige. Zuerst muss man wissen, dass, wenn die Rede von spirituellen Begriffen ist, sie unabhängig von Zeit, Ort und Bewegung sind. Und überdies, wenn wir vom Göttlichen sprechen, wir keine Worte haben, um diese Begriffe auszudrücken und darüber nachzusinnen. Weil unser ganzer Wortschatz den Empfindungen unserer eingebildeten Sinne entnommen ist. Und wie können sie uns dort dienen, wo weder Sinne noch Vorstellungsvermögen herrschen? Sogar wenn wir zum Beispiel das feinste Wort unserer Welt nehmen, nämlich Licht, so ähnelt es in unserer Vorstellung, dem Licht der Sonne oder einem gefühlenvollen Licht der Befriedigung. Also wie kann man dann mit ihnen spirituelle, göttliche Angelegenheiten ausdrücken? Sie werden mit Sicherheit versagen, dem Studierenden irgendetwas Wahres zu vermitteln. Und schon gar nicht, wenn diese Worte, das einem Buch zugrundegelegene Gedankengut der Weisheit enthüllen soll. Wie das bei jeder Forschungstätigkeit im Bereich der Wissenschaft üblich ist. Wenn ein einziges Wort fehlerhaft interpretiert wird, wird der Studierende unweigerlich in die Irre geführt und die ganze Angelegenheit wird für ihn weder Hand noch Fuß haben. Aus diesem Grund wähl die Kabbalisten für ihre Wissenschaft eine besondere Sprache, die man als Sprache der Zweige bezeichnen kann. In dieser Welt gibt es kein Wesen bzw. keine Lenkung eines Wesens, dessen Wurzel nicht in der höheren Welt anfangen würde. Darüber hinaus liegt der Beginn jedes Seins unserer Welt in der höheren Welt und steigt dann allmählich in unsere Welt herab. Daher fanden die Kabbalisten mühelos eine passende Sprache, mit deren Hilfe sie ihre Erkenntnisse einander mündlich und schriftlich von Generation zu Generation überliefern konnten. Denn sie bedienten sich der Namen von Zweigen in unserer Welt. Und jeder Name ist so selbsterklärend, als würde er mit einem Finger auf die eigene höhere Wurzel zeigen, die sich im System der höheren Welten befindet. Und schenke dem besondere Aufmerksamkeit, weil du in den kabbalistischen Büchern oftmals merkwürdige Ausdrücke antreffen wirst, die manchmal dem menschlichen Geist fremd sind. Denn nachdem sie diese Sprache der Zweige außerwählten, um alles mit ihrer Hilfe auszudrücken, konnten sie keinen einzigen Zweig ungenutzt lassen, auch nicht aufgrund seines niedrigen Grades. Sie konnten es nicht vermeiden, ihn im Ausdruck des gewünschten Konzepts zu nutzen, da es keinen anderen Zweig in unserer Welt gibt, den man anstatt des Ausgelassenen verwenden könnte. So wie zwei Haare sich niemals aus einer einzigen Haarwurzel ernähren, haben wir auch keine zwei Zweige, die zu derselben Wurzel zurückführen. Es ist auch unvorstellbar, jenes Objekt in der Weisheit, welches sich auf den minderwertigen Ausdruck bezieht, auszulöschen. Mehr als das, solch ein Verlust würde Schaden bringen und eine große Verwirrung auf dem gesamten Gebiet der Wissenschaft nach sich ziehen. Denn es gibt keine andere Wissenschaft in unserer Welt, in welcher Begriffe so sehr miteinander verflochten sind in Form von Ursache und Wirkung. Verursacher und Ergebnis. Wie in der Wissenschaft der Kabbalah, in welcher Begriffe von Anfang bis zum Ende wechselseitig verbunden und voneinander abhängig sind wie eine lange Kette. Und daher besteht hier keinerlei Wahlfreiheit, indem man schlechte Ausdrücke durch bessere ersetzt. Man muss immer genau den Zweig anführen, der mit dem Finger auf seine höhere Wurzel verweist und solange ausführlich behandeln, bis man eine passende Definition findet, die dann allen interessierten Lesern verständlich ist. Doch diejenigen, deren Augen sich noch nicht für das höhere Licht geöffnet haben und die noch nicht über dieses Wissen von den Verbindungen der Zweige dieser Welt zu ihren Wurzeln in den höheren Welten verfügen, sind wie Blinde, die eine Wand abtasten. Sie werden den wahren Sinn keines einzigen Wortes erkennen, denn jedes Wort ist ein Name des Zweigs, welcher sich auf die Wurzel bezieht. Außer wenn sie die Erklärungen aus dem Munde eines authentischen Weisen empfangen, der die Begriffe in unserer Alltagssprache erläutert. Dies gleicht dem Übersetzen von einer Sprache in eine andere, nämlich von der Sprache der Zweige in die Alltagssprache. Dann wird er in der Lage sein, den spirituellen Begriff, so wie er ist, zu erklären. And ich habe mich in dieser Analyse bemüht, die Zehn Sephiroth so zu erklären, wie es der göttliche Weise Ari, Rabi Isaac Luria, uns lehrte. In Entsprechung ihrer spirituellen Reinheit und frei von jeglichen greifbaren Begriffen. Daher kann jeder Anfänger das Studium dieser Wissenschaft antreten, ohne Misserfolg in materieller Form oder einen Fehler zu erleiden. Das Verständnis dieser Zen Sephyrot ermöglicht einem auch die anderen Themen dieser Wissenschaft zu untersuchen und zu verstehen. Wow, klingt kompliziert, Sporis. Sind wir schon gespannt?
SPEAKER_00Ja, klingt kompliziert ist auch kompliziert. Aber es geht um das Problem, das Dilemma, was die Kabbalisten spüren oder ein Problem haben, um zu erklären, welche Erkenntnis sie gewonnen haben. Und alle kabbalistischen Bücher sind geschrieben worden im Zustand der Erlangung der spirituellen Welt. Und dort gibt es ein Gesetz, ein ganz wichtiges Gesetz, alles was nicht erlangt worden ist, kann man nicht per Namen bezeichnen oder mit Worten beschreiben. Ich kann nur beschreiben die Erkenntnisse, die, also mit Namen, die ich gewonnen habe. Das heißt, die ganzen Worte, wie Baal Sulam verwendet, zeigen immer auf die spirituelle Wurzel in der spirituellen Welt, in dem der Kabbalist die Worte dieser Welt, sogenannte Sprache der Zweige, verwendet. Noch einmal, es ist ganz wichtig zu verstehen. Das ist ein Konzept, also in dem ein Kabbalist die Worte dieser Welt, also Sprache der Zweige verwendet, er zeigt damit auf die Wurzeln, die in der spirituellen Welt vorhanden sind. Hier gibt es auch weitere Konzepte. Was bedeutet die Wurzeln? Wo gibt es Wurzeln, wo gibt es Zweige? Und wir werden auch darüber jetzt gleich noch mehr sprechen. Also alles, was in dieser materiellen Welt vorhanden ist, hat eine spirituelle Wurzel. Alle Objekte, alle Ereignisse, alle Zustände, die wir erleben in der materiellen Welt, haben ihren Ursprung in der spirituellen Welt. Und der Mensch, der in dieser Welt lebt, er erlangt die Wirklichkeit, durch sein Will zu empfangen. Das ist, was in dieser Welt vorhanden ist. Und von der Geburt an bekommt der Mensch, diesen Willen zu empfangen. Raton de Cabel oder den Körper, vielleicht kann man so ganz primitiv sagen. Und er erlangt, durch seinen Willen zu empfangen, durch seinen Körper die Wirklichkeit, aber nicht das Wesen selbst, sondern die Wirklichkeit, die er entsprechend seiner Qualität empfindet, wie ich am Anfang erzählte. Aber ein Kabbalist ist jemand, der mehrere Ebenen der Wahrnehmung besitzt, sowohl die Wahrnehmung dieser materiellen Welt als auch die Wahrnehmung der spirituellen Welt. Und er ist in der Lage zu sehen oder zu fühlen, lieber besser zu sagen, zu fühlen, zu spüren, die Verbindung zwischen der Wurzel und dem Zweig. Und er ist in der Lage, durch sein Sprachmittel diese Verbindung darzustellen und auf diese hinzuweisen. Er kann als Beispiel kann Wasser, also Wasser in der spirituellen Welt, ist Binnah, also Eigenschaft der Binnah oder Chasadim, je nach welcher Stufe man spricht, in der Lage ist, indem ihr materiellen Zweige, materiellen Wörter verwendet, auf die spirituellen Wurzeln hinzuweisen. Und die Sprache der Zweige beschreibt eigentlich die Wurzeln, beschreibt überhaupt nicht diese materielle Welt. Und aus diesem Grund gibt es eine große Verwirrung. Wenn die Menschen das nicht kennen, nicht wissen, worum geht es denn in der Sprache der Kabbalisten. Sie beginnen diese Worte to materialisieren. Die beginnen sich Bilder davon vorzustellen, was in der Tat der Kabbalist gar nicht gemeint hat. Und manchmal sogar die Worte, die wir kennen, when er die benutzt. When Baal Sulam sagt, er kann bestimmte Worte sagen, so Verzeihung. Er kann bestimmte Worte nicht verwenden oder auslassen, also besser gesagt auslassen, weil die verweisen immer auf die Wurzel and ob das uns gefällt oder nicht. And it's sort of common, die Balzulam verwendet. Sie wuk, zum Beispiel Paarung, can man auch nicht aus dem text entfernen, weil er eine spirituelle Wirklichkeit. And immer when man also wine that it is a kabbalistisch book is, zum Beispiel Talmud Sephirot, it is wicked to understand that it is not um this materielle. And um this book then in that to lesen zu können, braucht man hier jemand that lots, also this spiritual wirklich hinweist, and jemand who erkled this zusammenhang zwischen der Wurzel and Zweig. And dafür gibt es auch einen Lehrer in der authenticischen Weise der Kabala. And the Kabbalisten sagen, man can aus dem Text auch selbst nicht verstehen. Man kann nicht verstehen, was im Text steht, solange der Kabbalist das nicht, diese Verbindung zwischen Wurzel und Zweig erklärt. Und die Frage ist: Warum lernen wir das Ganze, wenn wir gar nicht verstehen, was im Buch steht? Was ist dann der Sinn des Lernens? Was ist dieser Prozess? Und hier hatten wir schon letztes Mal ein bisschen darüber gesprochen. Hier teilt sich unser Studium in zwei große Bereiche auf. Erste Bereich ist die Korrektur. Erster Bereich ist die Gefäße, mit denen wir arbeiten, so anzupassen, Entsprechung dem Licht zu verändern, dass man zu dieser Wahrnehmung kommt. Das heißt, das ist Schritt eins, sich zu korrigieren, und Schritt zwei dann dieses Licht zu spüren. Und Schritt eins, das Licht ist auch, womit wir arbeiten, also nicht dieses Licht, was uns fühlt, sondern das sogenannte Ormakiv, das umgebende Licht. Das ist das Licht, was unser Gefäße korrigieren kann. Und durch das Studium der Bücher können wir das Licht auf uns wirken zu lassen. Unser Gefäße werden dadurch die Korrektur erfahren. Das ist auch sehr, sehr merkwürdig aus meiner Sicht. Damals, also als ich damals angefangen habe, schon vor vielen Jahren, das zu lernen, war für mich auch nicht klar. Wie kann das denn sein? Wenn ich irgendein Buch lese, plötzlich verändert sich etwas mehr. Und dahinter, also die Erklärung ist die, dass wir die spirituellen Prozesse nicht verstehen, die dahinter passieren. Die Prozesse, wie was passiert, wenn wir überhaupt Bücher lesen? Was passiert mit unserem Inneren, wenn wir mit Gedanken, mit Verlangen durchdrungen werden? Wir werden tatsächlich von allen beeinflusst. Deshalb sagen auch die Kabbalisten: pass mal auf, welche Umgebung du dich begibst. Es ist ganz wichtig, dass du in die richtige Umgebung, mit richtigen Büchern, du dich umgibst, sonst kannst du spirituellen Abstürzer leiden.
SPEAKER_02Nicht fortschreiten.
SPEAKER_00Exakt, nicht fortschreiten. Und aus diesem Grund geben sie uns auch diese heiligen Bücher, also die diese spirituelle Wirklichkeit beschreiben, mit denen wir uns beschäftigen können. Und durch die Beschäftigung mit diesen Büchern können wir unser Gefäß korrigieren.
SPEAKER_02Und wenn wir das gemacht haben, dann kann man auch gewisse Dinge vielleicht wahrnehmen oder beginnen, wahrzunehmen, wie du gesagt hast, Boris. Aber jetzt habe ich, ich habe da ein paar Fragen oder Kommentare dazu. Also, vielleicht an der Stelle das Veräußerlichen von diesen Konzepten. Also, wir haben ja in der ersten Sendung schon darüber gehört, man soll sich kein Bild machen von Schöpfer. Also es steht ja auch schon in den Zehn geboten. Und auch heute, jetzt in dem Text haben wir es wieder gelesen. Man muss ja aufpassen, was man sich unter einem Begriff vorstellt, weil das ist, wie wenn du eine Kugel abschießt, wenn du einen Millimeter daneben zielst und es 100 Meter weit fliegt, dann ist die Abweichung schon viel größer. Also daher vielleicht, bevor man versucht, etwas selber zu erklären, wo man sich nicht sicher ist, oder etwas zu verstehen, wo man sie nicht sicher, einfach noch warten, bis sich das in einem selber klärt, damit man eben nicht abweicht. Und dann glaube ich auch, Boris, das ist so ein Grund, warum es so viele Kabalar-Seiten gibt, die sich mit Astrologie und Analyse und so befassen, wo jede Sephiura einen Namen hat und wo man über eine gewisse meditiert. Also was hältst du denn, was würde denn der Bala Sulam dazu sagen, wenn man das so herunterzieht und versucht, sich ein besseres Leben zu machen, wenn man eben über die zehn Sephyrot meditiert oder gewisse Reinigungsrituale oder so macht? Das würde jetzt sehr gut passen zu Wurzel und Zweig, finde ich, diese Frage.
SPEAKER_00Solam würde dazu möglicherweise sagen, es ist, und ich habe seinen Brief einmal gelesen, ich war selbst schockiert damals, es ist eine Art Bestrafung, die jemand erfährt, indem ihr falsch auf dem Weg geführt wird. Und das ist leider so, dass es die linke Hand des Schöpfers, die immer zurückweist, die immer abstößt. Und immer, ja, man braucht immer die Rechte und die linke und die linke stößt ab, und der Mensch denkt, dass er auf dem guten Weg ist. Und es ist in der Tat, er ist in seinem Inneren, das ist absolut richtig, was er macht, und er zweifelt noch nicht mal. Und das ist ein Umweg, welchen man gehen muss, in der Tat, das ist nötig. Aber ein kürzerer Weg ist der Weg, den die Kabbalisten, die authentischen Kabbalisten beschreiben, wie Baal Sulam. And auch mit der richtigen Absicht, wie man diese Bücher öffnet, auch beschreibt. Und es ist ganz wichtig, wie ihr am Anfang gesagt habt, dass man jemanden hat, der uns auf dem Weg anführt, ein Kabbalist. Bei uns ist es. Bei uns ist das klar. Also, wir sind Teil der Organisation Nebarucha Kabbalah, and unser Lehrer ist Rav Dr. Michael Leitmann, ist der Schüler von Rabaj, der Sohn von Baal Sulam. Und durch diese Trio, vielleicht Duo oder Trio, werden wir geführt. Wir bekommen. Genau, Kette der Kabbalah. Okay, die Kette geht natürlich weiter, aber das sind die ersten drei, die zu uns nah stehen, unserer Wurzel, unserer spirituellen Wurzel. Und wir kommen alle in Wirklichkeit aus derselben Generation, spiritueller Generation. Und wir sind hier auch da, um voranzukommen. Unser Generation fing schon viel, viel früher an. Schon zu den Zeiten von Abraham.
SPEAKER_02Diese Generation, über die Kabbalisten sprechen, ist nicht so wie die menschliche Generation mit 25 Jahren, sondern das bezieht sich auf einen spirituellen Zeitraum, oder?
SPEAKER_00Absolut richtig. Das ist die Generation, die vom Zerbrechen der Seele von Adamarishon entstanden ist. Und viele oder die meisten haben sich angeschlossen, also zu den Zeiten von Abraham, also in Babylon. Und es gab noch verschiedene weitere Seelen, die sich dazu angeschlossen haben, wie zu den Zeiten von beispielsweise Ägypten, wo sie in Ägypten waren, auch Auszug erlebt haben. Es gab auch Zeiten vor Abraham, also zum Beispiel Noah mit dem Flut, und es gab auch Zeiten, wo man Babel, also Turm von Babel gebaut hat. Es gab verschiedene, also auch wir, also da sind wir gewesen in anderen Formen, die dieser Generation darstellen. Das heißt, es ist nicht zufällig, dass jemand auf einmal hier gelandet ist und dann auf einmal spürt er, der gehört dazu. Und das ist gut, weil wir alle zu derselben Generation angehören und alle uns zusammen entwickeln, mitentwickeln. Und wir sind aber, was kann man auch dazu sagen, die erste Generation, die jetzt die Erlösung bekommt. Erlösung meine ich die Offenbarung der höheren Kraft. Noch hier, noch in dieser Inkarnation. Da steht uns bevor. Und in diesem Umfang, in dieser Menge war das noch nie der Fall. Es gab einzelne Kabbalisten wie Baal-Sulam, wie Rabash, wie Ralf Leitmann, die diese Offenbarung becamen, but als einzelne. Und wir sind aber als Gruppe, als Gruppe, die jetzt diese Offenbarung bekommt, nicht als einzelner, sondern als eine gruppenweise Enthüllung des Schöpfers.
SPEAKER_02Du Boris, bevor ich jetzt nochmal die Frage von der Maria Luna einblende, heißt das jetzt, wir haben wir, die wir hier jetzt sind, die sich mit der Kabarab befassen, sind auch schon mit Moses durch die Wüste gezogen und waren schon früher zusammen.
SPEAKER_00Kann sich nicht erinnern, ehrlich?
SPEAKER_02Ich habe versucht, aber es funktioniert nicht.
SPEAKER_00Absolut, genau. Wir sind sehr, sehr lange da gewesen und auch in den Zeiten von Abraham ist eigentlich unser spiritueller Anführer. Und damals war die waren zwei Lager, Lager von Abraham, Lager von Nimrod, also zwei Herrscher. Und es gab welche, die hinter Abraham gegangen sind. Ja, die Seelen oder die Menschen, die sich dazu angeschlagen. Und seitdem machen sie auch diesen gemeinsamen Weg weiter. Da sind die heutigen Menschen, die sich dann zu Israel fühlen, also angehörig fühlen. Da sind die Menschen, die unter Abraham gewissermaßen zusammengekommen sind, unter seiner Leitung, unter seiner Führung, ähnlich wie jetzt auch, also sehr, sehr ähnlich. Und es gab auch der zweite Lager, also Lager von Nimrod, der im Grunde genommen einen Gegensatz zu Avram darstellte. Und die restliche Menschheit ist hinter Nimrod gegangen. Und die sind die Völker der Welt, die heutige. Deshalb, wir kennen uns schon lange miteinander untereinander.
SPEAKER_02Boris, zur Wurzel, also weil du jetzt gesagt hast, die sich zu Israel hingezogen fühlen, ist nicht das Land Israel, sondern die spirituelle Wurzel Israel. Hier gibt es ja auch Unterschiede, oder? Kannst du vielleicht kurz erklären? Aber dann würde ich sagen, gehen wir zu den Fragen unserer Zuseherinnen.
SPEAKER_00Ja, wir haben sehr viel Stoff für heute eingeplant eigentlich. Ja, spirituelle Wurzel natürlich. Israel bedeutet Yashar Kel direkt zum Schöpfer. Und das ist die spirituelle Bedeutung von Israel. Jemand, der das innere Bedürfnis spürt, den Schöpfer zu enthüllen. Die Offenbarung zu, ja, zu, strebt zur Offenbarung, zu Göttlichkeit, zu Reinheit. Der nennt man dann Israel. Und das gehört, er gehört oder muss nicht unbedingt jetzt zu einer Nation Israel gehören. Das ist sein innerer Teil, was in ihm lebt, in ihn in gewissen Maßen geboren ist, der Punkt im Herzen, und der gehört zu Israel. Und man kann hinter diesem Punkt im Herzen folgen, und dann ist man automatisch, also nicht automatisch, sondern selbstverständlich Israel. Yashar Kel.
SPEAKER_02Direkt zum Schöpfer.
SPEAKER_00Direkt zum Schöpfer. Und spirituelle Wurzeln in Israel sind sehr, sehr hohe Wurzeln. Die sind in der Welt Preja gibt es sogar Jerusalem, zum Beispiel, spirituelle Jerusalem. Man möchte auch dorthin. Es gibt auch in Nazilud und sehr, sehr hohe spirituelle Wurzeln. Und ich hoffe, dass wir möglichst schnell diese Barriere überwinden, die uns dann von der spirituellen Welt trennt, um dann tatsächlich unsere Rolle als Israel wahrzunehmen. Aber vielleicht sprechen wir nächstes Mal über oder nächste Mal darüber ein bisschen mehr darüber.
SPEAKER_02Das ergibt sich sowieso immer wieder, weil man stolpert oft über diesen Begriff. Maria Luna, die uns auch schon das letzte Mal besucht hat, fragt: Kann man etwas über seine eigene höhere Wurzel wissen? Ist das überhaupt möglich? Ist das möglich, Boris? Das ist eine tolle Frage.
SPEAKER_00Das ist eine super Frage, absolut möglich. Das ist sogar nötig. Also wir werden nicht zu Ruhe kommen, wenn wir nicht über unsere spirituelle Wurzel erfahren. Aber die Erkenntnis der spirituellen Wurzel liegt darin, dass man die Arbeit durchführt, die spirituelle Arbeit. Das heißt, wir werden auch darüber auf den nächsten Unterricht sprechen, worin die Arbeit besteht, aber um das Gefäß zu korrigieren. Und dann offenbart sich in der Tat die Regime, die Aufzeichnungen, mit denen wir dann gekommen sind, und jedes Mal auf eine neue Stufe, das ist so, es gibt ja verschiedene Prozesse, die damit zusammenhängen. Es ist nicht quasi die Wurzel setzt sich immer höher und höher, also setzt sich immer weiter fort. Also man offenbart erstmal eine Wurzel und dann die noch höheren, noch höher. Im Soha übrigens, im Buch Soha steht da sehr, sehr viel darüber geschrieben. Einer dachte, okay, das ist meine Wurzel und dann offenbart er sich ihm noch die höhere Stufe, wo man überhaupt damit gar nicht gerechnet hat. Vielleicht kannst du dich erinnern mit Rabichia und wir haben das darüber schon mal in der Sendung.
SPEAKER_02Also im Eseltreiber, glaube ich, war das, oder?
SPEAKER_00Genau, Eseltreiber.
SPEAKER_02Toller Text übrigens, findet man, wenn man nach Soha und Eseltreiber sucht auf Google, kommt man sicher zu unserer Seite.
SPEAKER_00Gibt es noch Fragen, die uns dann weiterbringen?
SPEAKER_02Aisha fragt, was ist die Wurzel und gibt es für jede Person eine Hälfte in der höheren Welt? Also sie glaubt vermutlich, oder ja, ist eine gute Frage, ist die Hälfte von mir hier und die andere in der höheren Welt vielleicht so übertragen?
SPEAKER_00Das ist eine interessante Frage. Ich versuche das zu beschreiben. Durch die zweite Einschränkung, die in der spirituellen Welt geschah, passierte folgendes. Ein unteres Teil des oberen kleidet sich in das obere Teil des unteren.
SPEAKER_02Yeah, genau.
SPEAKER_00Es ist ein bisschen verwirrend, aber noch einmal, es ist eine Art, eine teleskopische Antenne. Vielleicht kennt jemand, also so quasi, man sieht das auseinander. Ein Teil ist im anderen gewissermaßen eingekleidet. Und so funktioniert auch unsere Kette. Deshalb in uns, also in den Verlangen zu empfangen, ist immer der Wille des Hörens, ein unterer Teil des Hörens eingekleidet. Und wir spüren den. Und dieser untere Teil des Hörens ist aber für uns so, also spürt sich wie Dunkelheit an. Weil er ist so rein, er ist quasi im Geben, komplett im Geben. Der Punkt im Herzen ist der Wille zu geben. Aber es ist ein Widerspruch, in dem Verlangen zu empfangen, mit dem Willen zu geben. Es gibt immer einen Konflikt zwischen denen. Und das spürt sich wie Dunkelheit, beschreibt auch Rabash, also sehr viel darüber. Und so ist aber die Verbindung, Aisha. So ist die Verbindung, wie der untere mit dem oberen gekleidet ist. Und der obere von uns ist von seiner Seite in dem oberen von seinem, also von seinem oberen verbunden.
SPEAKER_02Mit dem unteren von seinem oberen Verbund.
SPEAKER_00Mit dem unteren von seinem oberen. Genau. Vielleicht kann man das.
SPEAKER_02Es ist wirklich so verschachtelt, wie du das sagst.
SPEAKER_00Genau. Das ist dann die Verbindung. Vielleicht nicht zu tief. Ich denke, das ist das für das Verständnis reicht es aus.
SPEAKER_02Der Raphael fragt: Besteht ein Zusammenhang zwischen der Korrektur der Absicht und der Wahrnehmung der Unendlichkeit? Danke, Raphael. Danke dir.
SPEAKER_00Ja, absoluter Zusammenhang, absoluter direkter Zusammenhang, die Änderung der Absicht. Je altruistischer die Absicht ist, je weniger sie auf sich selbst bezogen ist, desto höher ist die Qualität des Aufstiegs, desto höher steigt man auf.
SPEAKER_02Die Nikolania oder Nicola fragt, das wäre ein unnötiger spiritueller Bypass, oder? Da weiß ich jetzt nicht genau, was sie meinen.
SPEAKER_00Vielleicht nochmal die Frage präzisieren. Ja, vielleicht bezieht.
SPEAKER_02Herr Gottfried fragt: Gibt es den Begriff der Dualseele in der Kabbalah?
SPEAKER_00Ist Dualseele nicht so geläufig. Es gibt sehr viele, überhaupt Seele ist ein sehr schwieriger Begriff, weil wir verwenden kabbalistische Begriffe. Nefeshroach, Neschama, Hayai Ichida, fünf Arten der Lichter, gibt es fünf Arten der Gefäße, Keta Hochmabinah, Malhut, wie sie sich ineinander einkleiden und geben sich dann neue Namen. Und Seele ist so ein deutscher Begriff. Vielleicht manche sagen, es ist Neschamah, vielleicht manche sagen, es ist Nefisch, aber es ist besser, dass man mit den Worten der Kabbalisten die Wirklichkeit beschreibt.
SPEAKER_02Dann fragt die Ramona: hat die spirituelle Wurzel etwas mit der Gruppe oder dem Zähne zu tun? Also in der Gruppe, in der man dann vielleicht die Kabbalah mit anderen zusammen studieren kann, fragt sie. Hat diese Wurzel etwas mit dieser Gruppe zu tun? Sind dann die Leute, die in dieser Gruppe vielleicht von der gleichen Wurzel? Könnte ich mir jetzt vorstellen, geht die Frage weiter?
SPEAKER_00Ja, sehr wahrscheinlich und wohl möglich, dass die Menschen, die sich als zufällig zu einem Zehner getroffen haben, die zusammen angefangen haben, zu lernen, zu studieren, dass sie zur selben spirituellen Wurzeln gehören. Das ist durchaus der Fall, wobei wir alle, die jetzt unter der Führung von Ralf Leitmann stehen und dass wir alle zu ähnlichen Wurzeln, also zu benachbarten Wurzeln gehören.
SPEAKER_02Der Gottfried fragt, also hat seine Frage jetzt noch ein bisschen präzisiert. Er meint Dualseele in Bezug auf Partnerschaft. Das heißt, der Mensch, den ich mir als Lebenspartner auswähle, hat der für mich eine spirituelle Bedeutung, der für mich von dem Scheiden lassen, vielleicht kann es sein, dass das nicht funktioniert? Wie. Oder hat es mit der Spiritualität gar nichts zu tun, welchen Partner ich wähle? Das finde ich wirklich interessant, das bin ich gespannt, was du sagst.
SPEAKER_00Yeah, ein Partner, auf jeden Fall, man muss einen Partner haben. Das sagen die Kabbalisten. Jemand, der das nicht gern hört, sorry. Wir sind in der spirituellen Welt, wir gehören Mann und Frau to einer Einheit. And we sind also ein spirituell gesehen sind wir ein Mensch, wenn wir männliche und weibliche Qualität vereinen. And in the spirituellen Welt is this gewisser Voraussetzung für vollkommen werden, Mann and Frau. Man can ja natürlich sagen: okay, in der materiellen Welt, wie hängt das damit zusammen? It's in the spiritual welt so, but here are get geschlechtern getrenned. But um Ähnlichkeit zu der Wurzel zu haben, deshalb sagen auch die Kabbalisten, man muss Partner haben. Das ist erstmal der Punkt. Zweiter Punkt, der Partner ist auch ein Teil des Egos. Partner ist mein Wille zu empfangen. Und es ist auch in spiritueller Arbeit mit dem Partner möglich. Man kann sogar theoretisch, ja, theoretisch auch mit dem Partner den Schöpfer auf den Bahn, weil es steht auch in den Schriften geschrieben, zwischen Mann und Frau ist die Göttlichkeit da. Aber der Partner muss natürlich auf demselben Weg sein wie der, also bei der Partner, sonst funktioniert das nicht. Und diese Methode wenden wir aber nicht an. Die ist ganz schwer. Vielleicht früher war möglich, aber jetzt ist die Methode des Zehners für uns vorhanden. Deshalb ist in dieser Geschichte mit dem Partner nicht mehr so aktuell.
SPEAKER_02Der Raphael schreibt, er ist so lieb. Also ich möchte noch ergänzen, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, sondern im Morgenunterricht gehört habe. Hast du gut aufgepasst, Raphael? Voll super. Dann fragt die Sabrina: kann ich durch Finsternis das Licht erklären? Oder fehlt dann die Gruppe? Ich weiß nicht genau, was die da meint.
SPEAKER_00Durch Finsternis kann man Licht erklären, das ist sehr gut.
SPEAKER_02Durch Finsternis kann man überhaupt erst das Licht erkennen, aus dem Gegensatz heraus.
SPEAKER_00Genau, weil wir aus den dunklen Gefäßen gewissermaßen Licht sehen können. Und die Gruppe, Väter und die Gruppe, die Gruppe ist das Mittel, um das Licht, um die Dunkelheit, sagen wir mal so, um die Dunkelheit in sich zu offenbaren, ist die Gruppe nötig. Es geht nicht um Licht der Sonne, sondern um den Willen, den man spürt in sich, der ist dunkel. Dieser Wille zu empfangen, also nicht verdunkeln, sondern ist ein Hindernis fürs Licht. Genau, Schleier. Und das muss man erkennen. Und das ist dann, dafür ist die Gruppe da.
SPEAKER_02Und die Gruppe ist eigentlich das Ganze, alle Studierenden der Kabala, könnte man auch sagen. Also es ist nicht unbedingt notwendig, dass man sofort in einer Gruppe drin bleibt.
SPEAKER_00Vielleicht lassen wir erstmal die Fragen bis ans Ende, weil wir jetzt noch ein paar Themen haben. Unser Thema jetzt wieder mal noch weiter mit der Sprache. Wir wollen jetzt über vier Sprachen sprechen, die es überhaupt bei den Kabbalisten gibt. Und für die Beschreibung dieser Wirklichkeit, man benutzt tatsächlich vier also vier Sprachen: sogenannte Sprache der Torah, Sprache der Allacha, Sprache der Gadah und Sprache der Kabbalah. Vielleicht blende ich nochmal Folien ein. Und hier sehen wir, dargestellt, von oben kommt das Licht, das höhere Licht, und wir sehen hier die Wurzel und Verzeihung, das ist jetzt hier umgesprungen. Also oben kommt Licht, und hier sehen wir die Wurzel, eine Art Ebene, und dann gibt es hier 124, also ich habe es schematisch dargestellt, 100 224, 225. Insgesamt also solche 125 Ebenen. Und durch diese 125 Ebenen steigt das Licht herab bis zu unserer Welt. Und Kabbalisten beschreiben die Kenntnisse in vier verschiedenen Sprachen. Und diese vier verschiedenen Sprachen sind auch hier dargestellt. Einmal die Sprache der Torah oder so genannte Tanach, Abkürzung von Torah, Navim, Ktavim, also Torah, Propheten und Schriften. Dann gibt es die Sprache der Allacha, eine Art ein bisschen ältere Sprache, wurde verwendet beim Schreiben von Talmud, von Mishnah, von Gmara und beschreibt auch die höhere Welt entsprechenden Gesetzen. Dann gibt es die Sprache der Hagadhah, also diese sehr, sehr legorische Sprache, sehr tief und aber sehr, sehr schwer zu verstehen. Und die Sprache der Kabbalah, sehr exakte, rationale Sprache, die über die spirituelle Wirklichkeit spricht. Und hier haben wir weiterhin vier Beispiele für diese Sprachen dann zusammengetragen. Wir schauen erstmal die, also das erste Beispiel für die Sprache, die Kabbalisten auch verwendet haben. Die Sprache bekannt uns auch, die Sprache des Tanach, also Torah, Neviyim, Ktavim, also genannte 24, also fünf Bücher Mose, also Tora.
SPEAKER_02Oder Bibel auch, Bibel auch.
SPEAKER_00Ja, vielen Dank. So, und hier steht: Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und wenn man natürlich materiell das versucht zu interpretieren, dann denkt man über den Himmel in unserer Welt and the Erde in unserer Welt. Aber in Wirklichkeit, also geht es um die zwei Kräfte. Die zwei Kräfte, der Wille zu geben, also Himmel und der Wille zu empfangen, also Razon, Razon de Kabel, Erde. Und das ist die Erklärung für die spirituelle Erklärung von diesem Satz. Und wenn man Kabbalah studiert, dann nur dann kann man tatsächlich diesen Satz richtig deuten und richtig lesen. Dann gibt es einen zweiten Satz, als Beispiel für die Sprache der Allachar. Zwei Streiten über Talid: einer behauptet, dass er the Besitzer ist, der andere sagt, dass ihm die Hälfte gehört. And die Kabbalisten haben auch das. Diese kommt aus Gmarat, Halmud. Und wenn der Mensch sein Weg anfängt, dann sein spiritueller Weg, und über ihn herrschen die zwei Kräfte. Auch dieselben Kräfte, der Wille zu empfangen, der Wille zu geben. Er möchte natürlich jetzt sein Willen zu geben, entwickeln anders Hindernis, weil in ihm dann diese Streitigkeit aufkommt. So zwei Streiten über Talit. Talit ist quasi Talit ist das reflektierte Licht, ja, in der Sprache der Kabbalisten, das Licht des Gebens, das nennt man dann Talit. In der materiellen Welt ist das eine Bekleidung. Vielleicht hat jemand schon schon so ein Tuch gesehen, aber in der spirituellen Welt ist das reflektierte Licht, was von der Seele ausgestrahlt wird. Und der Mensch kämpft oder in ihm kämpfen die zwei Kräfte, also um diese Bekleidung, damit man sich mit Licht bekleiden kann. Dann gibt es das dritte Beispiel, die Sprache der Agadar. Wir lesen das mal kurz vor. Und da stießen sie sich. Wenn ihre Mutter an den Pforten der Torah, von Shem und Eber vorüberging, lief Jakov und bewegte sich, um hinauszukommen. Wenn sie aber an Pforten des Götzendienstes vorüberging, bewegte sich Essau, um hinauszukommen. Das ist ein Beispiel der Sprache der Gadah. Allegorische Sprache, geht es um die Mutter von Jakob. Genau, Jakob und Essau, also die Mutter von Izak und Rivka, und sie war schwanger mit diesen zwei Jungs, und dann beschreibt das quasi den Zustand, wo sie sich dann bewegten, ja, so zwei Embryos. Aber in Wirklichkeit geht es hier um Einfluss der Umgebung. Einfluss der Umgebung. Wenn die Mutter an den Pforten des Götzendienstes geht, dann bewegt sich gewissermaßen ein Teil in uns, also Esau in uns, bewegt sich und möchte empfangen. Und wenn die Mutter aber an den, sagen, also hier steht das wo? An den Pforten des Tora, genau, Torah, Pforten der Torah von Shem und Eba, da damals war nicht Bnebar Hoch, sondern war vielleicht Schem und Eba. Und dann bewegte sich Jakob. Und hier zeigt dieses Beispiel der Einfluss, also spirituelle Prinzip, der Einfluss der Umgebung auf den Mensch. Und letztes Beispiel, Sprache der Kabbalah. Hier ist das Spannendste für uns, weil das unser Stoff ist. Also diese Verbindung von Malhut in Biener bewirkte einen zweiten Zimtum in den von ihm abwärts liegenden Welten. Dies liegt daran, dass ein neuer Sium des höheren Lichts geschaffen wurde. So, was sagt uns das, Elli?
SPEAKER_02Ja, was sagt uns das?
SPEAKER_00Genau.
SPEAKER_02Also haben wir einen Vorteil eigentlich auf Deutsch, Boris. Wir haben ja vorher bei der Vorbereitung gesprochen. Wir haben ja, wenn wir anfangen zu lernen von Maifood und bin dann nicht wirklich eine Vorstellung. Also was sagt uns das?
SPEAKER_00Genau, das ist jetzt der Vorteil von dieser Sprache, dass wir sich nicht irgendwelche Pforten von Shem und Eva vorstellen oder irgendwelche Himmel und Erde, sondern er spricht aber über dieselben Zustände, über dieselben Kräfte. Also Malhut ist der Wille zu empfangen in der kabbalistischen Sprache, also die Binar ist der Wille zu geben. Und hier geht es darum, dass man eine Einschränkung, also auf den Willen zu empfangen, durchführt, um dann das Licht in die untere Welt nicht durchführen lassen kann, also nicht weiterleiten kann. Und dadurch wird ein Sium, ein Abschluss in der Welt. Also in dem Willen zu empfangen, bildet sich dann eine Grenze. Ich kann meinen Willen kontrollieren und mich nicht erfüllen lassen mit der Absicht für sich, sondern nur mit der Absicht, dem Geber, dem Schöpfer Genuss zu bereiten. Das ist die Deutung von solchen Sätzen, die ein Kabbalist erzählt, erklärt, und diese Sätze erlauben uns dann nicht durch die Wirklichkeit, also durch diese materiellen Bilder sich beeinflussen zu lassen. Ganz, ganz, ganz wichtig.
SPEAKER_02Aber Boris, wir sind ja alle so verstandes, gesteuerte Menschen. Also jeder von uns, wenn er anfängt, die Kabbalah zu kennen zu lernen, will ja alles genau verstehen und will genau wissen, was heißt das, weil man denkt, dass man nur durchs Verstehen der Erkenntnis näher kommt. Also das ist ja auch in den meisten Wissenschaften der Fall. Aber bei der Kabbalah, bei der Wissenschaft der Kabbalah, es heißt ja nicht nur Weisheit, sondern auch Wissenschaft der Kabbalah. Da ist es mit dem Verstehen irgendwie anders. Kannst du uns da einen Tipp geben, Boris, wenn unser Ego ständig versucht, irgendetwas zu verstehen oder aufzudröseln oder wie sagt man, Nagel mit Kopf zu machen? Was soll man dann tun?
SPEAKER_00Ja, wir werden verstehen. So steht das auch in den Schriften geschrieben, also Sprüche der Väter, dass jemand, der verstehen will, der wird verstehen und das wird uns offenbart werden. Aber die Offenbarung, also verstandsmäßige Offenbarung geschieht erst, nachdem wir spüren. So sind wir. Wir sind die Wesen, die zuerst fühlen, zuerst spüren. Und dann verstehen wir oder wird uns erklärt, was wir spüren. Und solange wir noch nicht spüren, dann kann der Verstand nicht das fassen. Das ist wie dieser Höhenmensch, dem man erklärt wird, wie ich am Anfang erzählt, erklärt wird, was die Welt draußen ist, wie sie ist. Aber er kann ihm fehlt, ihm fehlen die Bilder, die oder die Wahrnehmung fehlt ihm. Und egal wie man das jetzt beschreibt, solange wir nicht zur Wahrnehmung gekommen sind, können wir es nicht im Verstand verarbeiten. Wir können zwar, was geht, das haben wir auch schon oft auch gemacht, was geht vielleicht Zusammenhänge, also aufzuschreiben, vielleicht irgendwelche Schemas, vielleicht irgendwelche Tabellen ausfüllen, das hilft auch sehr, aber erst die Wahrnehmung, die wir bekommen mit dem Aufstieg, die erlaubt uns dann, also dass wir unser Verstand aktivieren.
SPEAKER_02Es gibt ja auch den Spruch, na se ve nicht ma. Also wir werden tun und wir werden hören. Also erstmal muss man da irgendwie, wie würde es so interpretieren, dass man sich mal reinfühlen muss und sich in die richtige Umgebung und eine Zeit lang sozusagen in dieser Umgebung bewegen soll. Und dann wird man erst hören oder verstehen. Wie würdest denn du das interpretieren? Ist das so ein Spruch, den sich so ein Student vielleicht irgendwo hinschreiben soll zum Trost, wenn er nicht leicht versteht?
SPEAKER_00Ja, wo kommt der Spruch her, weißt du das?
SPEAKER_02Soha, weiß nicht genau.
SPEAKER_00Diesen Satz haben die Israel, also die Söhne Israels, gesagt, als der Schöpfer ihnen die Gebote, quasi Gebote präsentiert hat.
SPEAKER_02Vom Berksinai, meinst du?
SPEAKER_00Vom Berksinai. Genau, und erst indem sie diese Gebote erfüllt haben, dann offenbart sich der Schöpfer ihnen. Genau unser Zustand is auch hier. Wenn wir die Liebe zum nächsten praktizieren, üben, haben wollen, erreichen wollen, dann offenbart sich der Schöpfer. Na, sehr wenn ich schwach, wir werden tun und wir werden hören. Und nicht andersrum, nicht wir werden hören und dann wir werden tun, sondern wir tun erst mal, und hier ist der Verstand schon, hat schon Probleme damit. Wie kann ich denn was tun, wenn ich nicht verstehe, was soll das Ganze? Wozu bringt mich das? Lass mal die Frage erstmal offen.
SPEAKER_02Machen wir weiter bei den Folien.
SPEAKER_00Genau. Ich würde erstmal tatsächlich weiter springen. Wir haben heute ein bisschen den Unterricht zu, also das erste Teil so ausführlich behandelt, aber wir haben noch zwei Teile, aber vielleicht schaffen wir erst einen heute. Und zwar, wir wollen über die Qualität des Schöpfers sprechen. Das ist die Kapitel, also Überschrift Nummer zwei von Baal Sulam vom Artikel Innere Betrachtung, was im TES ist. Und wir werden oder wir wollen heute noch den schaffen. Und vielleicht, Ellie, liest du uns netterweise diesen Kapitel durch und dann geben wir dazu so Fragen und Erklärungen.
SPEAKER_02Kapitel 1 aus der Lehre der Zehn Sephero, Teil 1 innere Betrachtung. Gegensätze im 1,1 und Vereint. Wie bevor die Emanationen emanierten und die Geschöpfe erschaffen wurden, gab es nur das einfache höhere Licht, welches die ganze Wirklichkeit ausfüllte. Von Rabbi Iza Gloria, von Marie, Baum des Lebens, Tor I, Palast I. Diese Worte erfordern eine Erklärung. Wie konnte das einfache Licht die Wirklichkeit ausfüllen, bevor die Welten noch überhaupt erschaffen waren? Und auch das Thema der Erscheinung des Willens zur Einschränkung, um dadurch die Vollkommenheit seiner Taten zu offenbaren. Aus dem, was im Buche steht, kann geschlossen werden, dass es dort bereits irgendeinen Mangel gab. Und auch die Frage nach dem mittleren Punkt, der in ihm ist, im Schöpfer, in dem die Einschränkung stattfand, das ist sehr eigenartig, denn er sagte bereits, dass es dort weder Anfang noch Ende gebe und wenn dem so ist, wie kann es dann eine Mitte geben? Tatsächlich sind diese Worte tiefer als das Meer und daher muss ich sie ausführlich erklären. In der gesamten Wirklichkeit gibt es nichts, was nicht in Ains of existieren würde. In unserer Welt, widersprüchliche Begriffe sind in ihm beinhaltet, in Form von 1, einzig und vereint. Erstens, wisse, dass es kein Wesen in unserer Welt gibt, weder in dem, was wir mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen, noch in dem, was wir mittels unseres Verstandes erkennen, was nicht im Schöpfer selbst existieren und sich dort nicht befinden würde. Denn alles kommt von ihm. Kann etwa einer etwas geben, was nicht in ihm enthalten ist? Doch es ist notwendig, jene Begriffe, die in unserem Verständnis getrennt oder sogar entgegengesetzt sind, zu verstehen. So wie sich zum Beispiel der Begriff Wissenschaft vom Begriff Süße unterscheidet, denn Wissenschaft und Süße sind zwei gesonderte Begriffe. Der Begriff Handelnder unterscheidet sich natürlich vom Begriff Handlung, denn der Handelnde und seine Handlung sind notwendigerweise zwei gesonderte Begriffe. Umso mehr ist das bei gegensätzlichen Begriffen wie Süße und Bitterkeit der Fall. Diese werden sicherlich gesondert untersucht. Doch im Schöpfer befinden sich Wissenschaft und Genuss, Süße und Bitterkeit, Handelnder und Handlung und alle übrigen sich unterscheidenden und gegensätzlichen Eigenschaften und Formen. Sie alle sind enthalten in seinem einfachen Licht, ohne jegliche Trennung und Unterscheidungen zwischen ihnen, wie im Ausdruck eins, einzig und vereint. Eins deutet darauf hin, dass er in vollkommener Gleichheit ist. Einzig verweist auf das, was von ihm ausgeht, dass nämlich die ganze Vielfalt der Formen in ihm eins ist, wie sein Wesen. Vereint verweist darauf, dass er zwar eine Menge an Handlungen ausführt, aber all das von einer einzigen Kraft ausgeht. Und sie alle kehren auch wieder zurück und vereinen sich in der Form des Einzigen. Tatsächlich verschlingt diese einzige Form alle Formen, die in seinen Handlungen erscheinen. Und das sind sehr feine Begriffe und nicht jeder Verstand kann das begreifen. Rabimoshe Ben Nachman, also der große Ramban, erklärt den Begriff seiner Einheit in Form von 1-1-Vereint. Nämlich so, es gibt einen Unterschied zwischen 1, 1 und Vereint. Wenn er sich vereinigt, um in einer Kraft zu handeln, so heißt er vereint. Wenn er sich aufteilt, um seine Handlungen auszuführen, wird jeder Teil von ihm als einzig bezeichnet. Und wenn er in einer Gleichheit ist, heißt er eins. Erklärung. Vereint, um in einer Kraft zu handeln, bedeutet, dass er handelt, um Genuss zu schenken, wie das seiner Einheit entspricht und es gibt keine Veränderung in seinen Handlungen. Wenn er sich aufteilt, um seine Handlungen auszuführen, das heißt, wenn sich seine Handlungen voneinander unterscheiden und er so erscheint, als würde er Gutes und Böses tun, dann wird er als einzig bezeichnet, da es in allen seinen unterschiedlichen Handlungen ein einziges Ergebnis gibt, nämlich Genuss zu schenken. Und wir finden vor, dass er in allen Taten einzig ist und sich nicht durch die unterschiedlichen Handlungen verändert. Wenn er in vollkommener Gleichheit ist, dann heißt er eins. Das heißt, eins verweist auf sein Wesen, auf Azmutto, dass in ihm alle Gegensätze in vollkommener Gleichheit sind. Und wie Rambam Rabi Moses Ben Maimon schreibt, in ihm sind der Wissende, das Wissen und die Wissenschaft eins, denn sie erhaben sind seine Gedanken über unseren Gedanken und seine Wege über unseren Wegen.
SPEAKER_00Sie erhaben Text, nicht wahr?
SPEAKER_02Ja, Wahnsinn.
SPEAKER_00Ich habe mir überlegt, wie erklärt man das am besten, diese Qualitäten, die Bal Solam beschreibt. Also im Hebräisch heißt es Echat, Yahid und Mejuchad. Und letzten Endes geht es um die Frage auch der Wahrnehmung, diese Widersprüche oder die Gegensätze, besser gesagt, Gegensätze, die wir wahrnehmen. Wir nehmen sie wahr. Aber diese Gegensätze sind im Schöpfer oder in der Quelle eins. Sagt er das? Verstehst du das? Also es ist unser Wort.
SPEAKER_02Für uns kommt es verschieden vor, aber in Wirklichkeit ist es nur eins.
SPEAKER_00Richtig, das ist genau, sollten wir davon mitnehmen, dass die Gegensätze, weil ich wollte dich mal kurz fragen, also es ist nicht vorbereitet in der Tat. Wo ist der Schöpfer jetzt?
SPEAKER_02Um uns herum, Boris. Zwischen uns, zwischen uns und den Zusehern.
SPEAKER_00Wenn du sagst, um uns herum, in dir auch?
SPEAKER_02Ist er auch in mir? Weiß ich nicht. Für dich, ja, vielleicht.
SPEAKER_00Du kannst in der Tat nicht sagen, wo er nicht ist. Wenn du sagst, er ist draußen oder um uns herum, er ist er auch in uns. Wenn du sagst, der Schöpfer ist Liebe, ist er auch der Hass?
SPEAKER_02Richtig, ja. Also eigentlich alles.
SPEAKER_00Man kann es richtig fassen. Das ist genau der Punkt. Wir können nicht sagen, das ist der Schöpfer.
SPEAKER_01Und das ist er nicht.
SPEAKER_00Und das ist er nicht. Das widerspricht dem eins einzig und allein, also vereint, eins, einzig und vereint. Uns erscheint, also durch die Wahrnehmung, durch diese verdorbene Wahrnehmung des Egos und Willen zu empfangen, scheint diese Trennung vorhanden zu sein. Ich oder außen, ihnen, ich, du, Liebe, Hass. Aber in Wirklichkeit, in der Quelle sind diese Qualitäten, die sind vereint. Das ist ganz, ganz wichtig. Grunde genommen, it is the Dualität, an die we gewohnt sind. We are dual and that has a spiritual. We should have the next spread, the trend of the seal from their own spring. But not in the wahrnehming design is that so. In der Quelle is all. The Quelle is eins, einzig and vereint.
SPEAKER_02Die Betty hat das gerade geschrieben jetzt auch. Es gibt nichts außer ihm. Und das heißt eigentlich, dass danke Betty, also dass wenn wir glücklich sind, schöne Zustände haben, tut mir es immer leicht, es dem Schöpfer zuzuschreiben. Aber wenn wir sozusagen vom Schicksal eins auf die Rübe bekommen und das überhaupt nicht mehr schön ist, dann plötzlich ist es das Böse und man sucht nach dem Grund. Aber ich glaube, Boris, das ist das mit 1,1 und Vereint, was du sagen wolltest, dass man in der Kabbalah, auch wenn es einem Anfang nicht schmeckt, alles dieser Kraft zuschreiben kann, die einen Plan für jeden Menschen hat.
SPEAKER_00Ja, genau. Und zwar, wir müssen zu dieser Einheit kommen. And diese Einheit kann man auch spüren, diese eins, einzig und vereint. Man kann sie spüren, wenn man diese Trennung sich über diese Trennung erhebt. Und diese Trennung, wir spüren sie zum Beispiel in der Trennung in der Beziehung zwischen uns. Wir spüren diese Trennung zwischen den Menschen. Ich und du. Und zwar ich, aber nicht du, und alles mir und nicht dir. Das ist die Trennung. Und durch die Überwindung, diese Trennung, durch die Arbeit an sich, können wir diese Einheit spüren, diese eins, einzig und vereint. Und wie Betty geschrieben hat, das gibt nichts außer ihm. Also es ist ein anderer Artikel. We have den heute in der Tat auch vorbereitet, aber ich glaube, wir werden es heute nicht schaffen. Vielleicht nächstes Mal, irgendwann mal nächste Mal. Das gehört auch dazu, um zur Wahrnehmung des 1 und Verein zu kommen. Mejuchat. Ganz wichtige Konzepte, die Balsam hier erklärt.
SPEAKER_02Boris, wir haben noch acht Minuten. Geht sich dieser vorbereitete Teil nicht mehr aus heute oder soll man noch anfangen?
SPEAKER_00Wir können uns gerne vorlesen, dass auch vielleicht jemand, der diesen Artikel nicht kennt, das ist der Artikel 1 von Schamathi, spricht auch über diese Qualität 11 und vereint vom Schöpfer. Und diesen Artikel hat Rabash oder Rabash aufgeschrieben nach den Worten von Baal Sulam. Genau, warum kann man diesen Text kann man auch in Tess mit aufnehmen, Buch Test, das wird überhaupt nichts, würdest du wahrscheinlich nicht unterscheiden können, wie bei Solam frei in seiner Art schreibt, quasi die innere Betrachtung schreibt im Buch, so kannst du auch Chamatier schreiben. So, dann lesen wir bis Ende den Artikel nochmal durch und vielleicht gibt es mal ein paar Fragen dazu.
SPEAKER_02Hast du den ganzen Artikel genommen, Boris, oder sind es Auszüge?
SPEAKER_00Nee, das sind Auszüge, das ist nicht ganz halt gekleidet.
SPEAKER_02Der ganze ist sehr, sehr lang.
SPEAKER_00Genau, ein paar Folien sind dazu.
SPEAKER_02Also es gibt nichts außer ihm, Ein Ot Milvador in Hebräisch, Shamathi I, ich hörte, ein Buch von Balasulam, aufgeschrieben vom Rabash, seinem Sohn. Es steht geschrieben, es gibt nichts außer ihm. Was bedeutet, dass es keine andere Kraft in der Welt gibt, die über eine Möglichkeit verfügen würde, etwas gegen den Schöpfer zu tun. Und wenn der Mensch sieht, dass es in der Welt Dinge und Kräfte gibt, welche die Existenz der höheren Kräfte verneinen, so ist der Grund dafür, dass so der Wille des Schöpfers ist. Und dies gilt als eine Methode der Korrektur. Und die heißt, die Linke stößt weg und die rechte Hand zieht heran. Was bedeutet, dass das, was die Linke wegstößt, als Korrektur erachtet wird? Das heißt, dass es in der Welt Dinge gibt, die von vornhereinkommen, um den Menschen vom rechten Weg abzulenken und durch welche er von der Heiligkeit abgestoßen wird. Und der Nutzen dieser Zurückweisungen besteht darin, dass mit ihrer Hilfe der Mensch ein Bedürfnis erhält und ein volles Verlangen danach, dass der Schöpfer ihm helfen möge, weil er sieht, dass er nicht mehr weiter weiß. Nicht nur, dass er nicht in der Arbeit vorankommt. Er sieht, dass er sich zurückentwickelt. Das heißt, er hat nicht einmal die Kraft, Torah und Mitswot im Aspekt von Lolishma, also nicht für ihren Namen, auszuführen. Und er sieht, dass er nur durch wahre Überwindung aller Hindernisse durch den Glauben über dem Verstand Tora und Mitswot ausführen kann. Nicht immer hat er jedoch die Überwindungskraft, im Glauben über den Verstand zu handeln. Ohne sie müsste er Gott behüte vom Weg des Schöpfers abweichen, sogar von Lully Schmar. Und derjenige, der immer denkt, das Zerbrochene sei größer als das Ganze, dass es also mehr Abstiege als Aufstiege gebe, sieht nicht, dass diese Zustände ein Ende nehmen würden. Und er wird immer außerhalb der Heiligkeit verbleiben, weil er sieht, dass es ihm schwerfällt, auch nur die kleinste spirituelle Handlung auszuführen. Denn nur durch die Überwindung Kraft des Glaubens über den Verstand wäre dies möglich. Und wie wird das Ende sein? Dann gelangt er zu dem Entschluss, dass es niemanden gibt, der ihm helfen kann, außer dem Schöpfer selbst. Das führt dazu, dass in seinem Herzen eine wahre Forderung an den Schöpfer entsteht, dass er ihm seine Augen und sein Herz öffnen und ihn tatsächlich an eine ewige Anhaftung mit ihm annähern möge. Folglich stellt sich heraus, dass alle von ihm erfahrenen Zurückweisungen vom Schöpfer kamen. Das heißt nicht, dass er schlecht war und keine Fähigkeit zur Überwindung hatte. Und nur jemandem, der sich tatsächlich dem Schöpfer nähern will, um sich nicht mit dem Wenigen zufrieden zu geben, das heißt, damit er nicht auf der Stufe eines kleinen, unvernünftigen Jungen bleibt, gibt man Hilfe von oben, damit er nicht sagen kann, dass er nun Tora und mit Swott und gute Taten habe und was brauche er noch mehr. Und es ist genauso, wenn der Mensch tatsächlich ein wahres Verlangen hat. Dann bekommt ein solcher Mensch Hilfe von oben und man zeigt ihm immer, wie er im jetzigen Zustand im Unrecht ist. Das bedeutet, man sendet ihm Gedanken und Meinungen, die gegen die Arbeit gerichtet sind. All das nur, damit er sieht, dass er nicht eins ist mit dem Schöpfer. Und wie er das auch überwinden möge, sieht er doch immer, dass er sich in einem Zustand fern der Heiligkeit befindet, verglichen mit anderen Arbeitenden, welche fühlen, dass sie in voller Einheit mit dem Schöpfer sind. Während er dagegen immer Klagen und Ansprüche hat und das Verhalten des Schöpfers sich gegenüber nicht rechtfertigen kann. Und es schmerzt ihn, dass er nicht eins ist mit dem Schöpfer, bis er zu dem Gefühl gelangt, dass er absolut keinen Anteil an der Heiligkeit hat. Und obwohl er eine gewisse Erweckung von oben erhält, was ihn für eine gewisse Zeit belebt, so fällt er sofort in die Niedrigkeit zurück. Aber gerade dies macht ihm bewusst, dass nur der Schöpfer helfen kann, ihn an sich anzunähern. Der Mensch muss sich also immer bemühen, den Weg zu gehen, auf dem er sich in Anhaftung an den Schöpfer befindet, dass also alle seine Gedanken beim Schöpfer sind. Und selbst wenn er sich im schlimmsten Zustand befindet, wenn es keinen größeren Abstieg als diesen geben kann, darf er nicht aus der Herrschaft des Schöpfers austreten. Also er darf nicht behaupten, es gäbe eine andere Macht, die ihn nicht in die Heiligkeit eintreten lasse. Und es in deren Kraft stünde, Gutes oder Böses zu tun. Das bedeutet, man darf nicht denken, dass Sitra Acha über Kraft verfüge, dass es sie wäre, die den Menschen daran hindere, gute Taten auszuführen und den Weg des Schöpfers zu gehen. Sondern im Gegenteil, alles wurde vom Schöpfer gemacht.
SPEAKER_00Vielen Dank, Ellie. Wunderbar vorgelesen. Das ist genau das Konzept, was Balzalam hier auch verdeutlicht. Alles wurde vom Schöpfer gemacht. Er ist die einzige Quelle. Und jemand, der sagt, etwas kommt nicht von ihm, das ist nicht die Methode der Kabbalah, sondern es ist dann, er würde dann sozusagen nicht eine Quelle als eine Quelle des Einflusses hier sehen und sagen, das kommt von, ich weiß nicht, von meinem Chef, ja, von irgendjemandem. Oder von alles ist vom Schöpfer und er ist eins, einzig und vereint in der Quelle. Und nur durch das Geschöpf kommt diese Trennung, diese Unterscheidung zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse. Auch der Böse ist er. Es ist die Quelle von allem. Und die Aufgabe des Menschen, diese Stufe der vollkommenen Verschmelzung mit dieser Quelle zu erreichen, durch diese Arbeit, die ihr hier beschreibt. Und ich denke, damit sind wir heute schon am Ende von unserem Unterricht. Was haben wir heute gelernt? Also, wir haben heute sehr viel über Sprache, über Sprachen, die der Mensch oder den Kabbalist benutzt, um die höhere Welt zu beschreiben. Wir haben heute über die Wahrnehmung sehr viel gesprochen. Wie nimmt jemand die spirituelle Welt wahr? Und wie hängt das auch mit den Sprachen zusammen? Wir haben vier verschiedenen Sprachen heute besprochen und wir sagen, dass nur die Sprache der Kabbalah hilft uns auch, uns die Bilder nicht vorzustellen, genau, um nicht vom Weg abkommen zu können. Nur nach der Erkenntnis, nach der spirituellen Erkenntnis der Erlangung können wir auch diese Sprache verstehen. Ganz wichtig, zuerst kommt die Empfindung, dann kommt der Verstand. Und dann am Ende haben wir auch über diese Qualitäten dieser Quelle besprochen. Eins, einzig vereint. Echat, Yachid und Mejuchat. Und von dieser Quelle kommt alles. Und aus dem Artikel in Ordnador steht das auch geschrieben, dass nicht nur alles kommt, sondern das, was kommt, ist auch gut, gütig. Das ist die Quelle des Guten. Und nur durch das Geschöpf, nur durch die Schöpfung zerbricht dieses Bild. Oder nicht zerbricht, sondern nur das Geschöpf bringt durch seine Qualität in dieses Bild die Unruhe, die Störung und nimmt diese Quelle des Guten, des 1,1 und Vereint, nimmt sie getrennt wahr. Und durch unsere Arbeit an uns können wir dann zu diesem ursprünglichen Zustand von 11 und Vereint zurückkehren.
SPEAKER_02Gut, an dieser Stelle das Material, das wir heute durchgenommen haben, findet ihr dann wieder unter dem Link, den man leider nicht vom YouTube so gut kopieren kann. Deswegen blendet man ihn jetzt nochmal hier auch ein und ich versuche ihn dann auch später noch ins Video einzufügen als QR-Code, das ihr dahin findet. Und da werden wir einstellen, also den Artikel Eindau, was wir heute gelesen haben, den Unterricht nochmal zum Nachsehen, das Audio nochmal zum Anhören. Und vielleicht macht ihr euch bis zum nächsten Sonntag so Gedanken, was das, was wir heute besprochen haben, so in euch hervorruft. Das wäre vielleicht eine interessante Übung, Boris. Ich werde das auch machen.
SPEAKER_00Ja, sehr gern. Das ist eine hervorragende Übung. Bitte schreibt uns an. Vielleicht blenden wir unsere E-Mail-Adresse ein. Also, wenn ihr noch Fragen habt, auf die wir eingehen sollten, bitte schreibt uns an und auch euren Feedback auch ganz gern an uns. Und abonniert unseren Kanal und liked unser Kanal. Das hilft auch sehr bei der Verbreitung dieser Wissenschaft. Also indem wir die Menschen versuchen, über ihre Aufgabe im Leben aufzuklären. Und somit können sie auch näher zum Schöpfer kommen.
SPEAKER_02Boris, vielleicht noch zwei, drei Worte. Was gibt es beim nächsten Mal? Weißt du, zufällig ist auswendig oder bist du schon zu erschöpft?
SPEAKER_00Nein, nein, nächstes Mal besprechen wir weiter die Themen. Das werde ich noch planen.
SPEAKER_02Gut, dann sehen wir uns und habt eine schöne Woche.
SPEAKER_00Tschüss.