Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER
M&A-Transaktionen und Exits stehen in keinem Lehrbuch – sie passieren hinter verschlossenen Türen.
Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter Eser öffne ich diese Türen und bringe die verschwiegenen Akteure meiner Welt vor's Mikrofon.
Als externer CFO und M&A-Berater nehme ich Dich mit in den Maschinenraum von Unternehmensverkäufen und Finanzierungsrunden. Wir sprechen nicht über theoretische BWL, sondern über die harte Realität am Verhandlungstisch:
🟢 Wie Bewertungen wirklich zustande kommen (und wie man sie verdoppelt).
🟢 Warum Deals in der Due Diligence platzen.
🟢 Wie E-Commerce Founder ihr Unternehmen "Exit-Ready" machen.
🟢 Ehrliche Einblicke in echte Transaktionen – ohne Filter.
Dieses Format ist für Founder, CEOs und Investoren im E-Commerce & Mittelstand, die verstehen wollen, wie das "Big Money" Spiel wirklich funktioniert.
ÜBER MATTHIAS WALTER ESER ⬇️
Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und Mitglied im Forbes Finance Council. Mit ESER CAPITAL hat er sich darauf spezialisiert, E-Commerce- und DTC-Marken (5-50 Mio. Umsatz) auf komplexe Exit-Szenarien vorzubereiten. Er ist die Schnittstelle zwischen operativem Wachstum und strategischem Finanzmanagement.
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🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital
🔗 LinkedIn (Tägliche Insights): www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237
🔗 Forbes Profil: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a
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Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER
#202 - 100+ Mio. EUR Exit | Die meisten M&A-Schlagzeilen sind unglaubwürdig!
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der 202. Folge demaskiert Matthias Walter Eser eine der hartnäckigsten Illusionen im deutschen Unternehmertum: den vermeintlich „großen Exit".
Er nimmt ein reales Beispiel aus einem persönlichen Gespräch in Hamburg zum Anlass, um schonungslos offenzulegen, wie M&A-Deals medial inszeniert werden und warum die kommunizierte Summe oft nur wenig mit dem tatsächlich geflossenen Cash zu tun hat.
Am konkreten Beispiel eines neunstelligen Deals zeigt er, dass weniger als 5% der Transaktionssumme als Barmittel ausgezahlt wurden – der Rest: ein reiner Share Swap.
Verkäufer, Käufer und M&A-Berater ziehen dabei oft an einem Strang, um das gemeinsame Narrativ nach außen möglichst imposant wirken zu lassen.
Das Ergebnis? Eine systematische Verzerrung der Deal-Realität, die Gründer in eine gefährliche soziale und psychologische Falle treibt.
Was du in dieser Folge lernst:
- Warum die medial kommunizierten M&A-Summen selten das tatsächlich ausgezahlte Cash widerspiegeln – und welche Deal-Strukturen dahinterstecken.
- Warum ein „100-Millionen-Exit" in der Praxis bedeuten kann, dass weniger als 5 Millionen Euro auf dem Konto landen
- Warum Verkäufer, Käufer und Berater ein gemeinsames Interesse an der Überhöhung von Deal-Zahlen haben
- Welche psychologischen und sozialen Konsequenzen entstehen, wenn ein Gründer nach dem Exit ein Wohlstands-Image aufrechterhalten muss, das mit der Cash-Realität nicht übereinstimmt.
- Warum besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten viele M&A-Deals de facto Fire Sales sind
- Wie Financial Engineering als eigenständiger Wertschöpfungskanal funktioniert und warum die meisten Gründer diesen Hebel bis heute nicht nutzen.
Das Fazit für Unternehmer:
Ein guter Exit ist kein Zufallsprodukt. Matthias plädiert für eine sukzessive Unternehmensnachfolge in Tranchen, statt eines riskanten „Hardcuts“, um den Investor auf Herz und Nieren zu prüfen.
👇 Links & Ressourcen zur Folge:
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Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt.
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Angaben gemäß § 5 TMG
ESER Capital Advisory Partners GmbH
vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser
Ludwigstraße 101
82467 Garmisch-Partenkirchen
Herzlich willkommen zur 200 und zweiten Folge im Digital Business Podcast und ich freue mich, dass du wieder mit dabei bist. Es ist Freitagabend 19.17 und ich muss sagen, ich finde langsam aber sicher wieder Freude am Podcast machen und zwar auch gerne am alleine Podcast machen. Perspektivisch sind natürlich die Interview Formate hier mehr als nur geplant. sind auch schon verbindlich vereinbart in vielen Fällen, aber Wer sich noch daran erinnert, wer mich quasi schon seit längerer Zeit hier auf den diversen Podcast-Plattformen verfolgt, der weiß, dass ich in der Vergangenheit auch einige Podcasts ohne Fremdes zu tun aufgebaut und abgewickelt habe. Unter anderem die ganz alte MWE Experience. Sollte das noch irgendjemand erinnern können, schreibt mir mal gerne, ob ihr das noch erinnern könnt, wenn ihr das Ganze hört. Heute soll es aber nicht meine Podcast-Karriere gehen, sondern vielmehr die unternehmerische Karriere von ganz vielen Gründerinnen und Gründern, die meistens irgendwo an einem gewissen Peak ihren Zenit erfährt und dann auch relativ rapide nach unten geht. Es gibt auf jeden Fall mehr, die nach dem Exit in ein Loch fallen als diejenigen, die nach dem Exit erst so richtig Aufstreben das wollen die meisten nicht hören aber das ist die realität die ich häufig miterlebe denn es gibt kein ziel hinter dem eigentlichen ziel dieser exit der war irgendwo immer das große lebensziel ich habe ein unternehmen gebaut und dann wurde klarer ich kann diese unternehmen verkaufen Investoren kamen auf mich zu oder wir sind in gespräche gekommen und am ende hat der deal funktioniert freut mich für dich allerdings freut mich nicht was nach dieser exit Realisierung passiert. Da gibt es ganz wunderbare Erkenntnisse aus der Psychologie. Ich habe ja in meinem MBA den Fokus auf Wirtschaftspsychologie gelegt und habe mich da auch mit großer Passion, auch aus persönlichem Interesse, dem Thema Performancepsychologie zugewendet. Das ist aber eher persönliches Interesse und zahlt es nicht ganz direkt auf meine Tätigkeit als CFO ein, weil das ja schon sehr numerisch getrieben ist. Unabhängig davon ist die Feststellung ziemlich indiskutabel. dass das erreichen des vermeintlich großen ziels sehr häufig dazu führt dass man am ende in ein loch fällt denn erfolg heißt nicht zielerreichung sondern erfolg kommt von folgen also dass man einem klaren weg folgt und mit dem exit mit dem unternehmensverkauf oder da werden heute noch darauf eingehen dem was häufig hinter diesem vermeintlichen exit dann tatsächlich steht endet der prozess des folgens denn es ist auf einmal ein stehen bleiben man hat wenn dann alles so läuft, wie es kommuniziert wird, auf einmal Geld auf dem Konto oder bekommt über die Zeit hinweg Geld und muss eine ganz neue Frage stellen. Und diese Frage wurde erstens vor dem Exit ganz häufig nicht gestellt. Deswegen glaube ich, für diejenigen, ein Unternehmen verkaufen möchten oder verkaufen werden oder aktuell im Prozess sind, dieses Unternehmen zu verkaufen oder schon verkauft haben, die werden sehr gut beraten, dass sie sich einen guten Coach mit an die Seite nehmen, der sie durch den Prozess durch begleitet. Denn ein Exit ist natürlich wirtschaftlich Wenn er gut läuft, mal etwas befreiendes, aber rein psychologisch ist das häufig gar nichts befreiendes. Denn das, was einen über Jahre und vielleicht Jahrzehnte hinweg angetrieben und aufstehen hat lassen, das entfällt und zwar von mehr oder weniger jetzt auf gleich. Selbst wenn es noch einen Urnout gibt, dann ist dieser Urnout oft so gestaltet, dass man so eine eher Passive oder zumindest im Vergleich zur ursprünglichen Rolle eher passive Rolle einnimmt und die wirklich aktive Unterstützung im Unternehmen so gar nicht mehr Ja wirklich begleiten begleiten und begleiten kann Das ist aber ein Szenario Das eher in den besseren Fällen stattfindet die Folge ich weiß noch nicht genau wie sie heißen Wahrscheinlich irgendwie sowas wie dicke deals aber nichts dahinter hat eine andere Realität zur Konsequenz, die bei ganz vielen Gründern dann häufig auch eine gewisse Dissonanz herstellt. Denn wie oft liest man denn medial, wow, Person xy hat oder Person Gruppe oder Unternehmen x wurde für den Betrag y verkauft. Und je größer die Beträge, die damit verbunden sind mit diesen medialen Verkündungen, desto vorsichtiger werde ich und diese Vorsicht die rührt schlicht vor oder die rührt aus der Erkenntnis, dass die meisten Deals halt anders ablaufen als sich das vielleicht der durchschnittliche Unternehmer vorstellt und durchschnittlich mein nicht negativ durchschnittlich, sondern durchschnittlich weil er eben mit diesem Transaktionsgebaren weniger Berührungspunkte hat als es jetzt vielleicht bei mir persönlich der Fall ist. Deswegen möchte ich euch ja an meinem Wissen und an meiner Erfahrung hier teilhaben lassen. In vielen Fällen schaut es so aus, dass der Exit, je größer er dann medial kommuniziert wird, relativ geringe Cash-Bestandteile im Vergleich zur gesamt kommunizierten Summe mit sich bringt. Also wir nehmen jetzt an, es gibt irgendwo in einer Wirtschaftszeitung das Announcement, Firma X wurde für 100 Millionen Euro verkauft. Gut, das heißt erstmal, wir haben uns auf einen Wert geeinigt. der besagt, dass die Anteile an diesem Unternehmen 100 Millionen Euro wert waren. Das ist ja schon mal eine grundsätzlich positive Feststellung. Jetzt gehen die allermeisten allerdings davon aus, dass die Kaufpreiszahlung in einer Cash-Komponente stattfinden muss, weil der natürliche Prozess des Bezahlens von Kaufpreisen bei uns psychologisch so tief verankert ist, dass er natürlich über Cash stattfinden muss und ich sage naja es ist aber nur eine Art der Währung eine Fiat Währung zu verwenden. Es könnte natürlich auch irgendein x-beliebiger Crypto Token sein. Das wäre vielleicht noch etwas näher am eigentlichen Zahlungsverkehr. Es kann aber auch einfach nur ein Share Swap sein. Das heißt es werden einfach nur Anteile an dem Unternehmen das für 100 Millionen Euro jetzt verkauft wurde. gegen Anteile an einem anderen Unternehmen verkauft wurde. Wir machen den Fall jetzt mal einfach ganz konkret. Ich habe mir überlegt für den Podcast, ob ich wirklich ein Unternehmen raussuchen soll, habe das dann auch getan, wo wir darüber sprechen können, wo im Endeffekt wirklich nur Anteile gegen Anteile getauscht wurden und aber medial diese Botschaft verkündet wurde. Wow, wir haben hier einen neunstelligen Exit in Deutschland. Schauen wir uns das ganze mal näher an, was wirklich passiert ist. Hat mich dann ein wenig auf die Recherche begeben. Die Feststellung war, dass die Cash-Komponente unter 5 % in der gesamten Transaktionssumme waren. Das heißt, Anteile wurden verkauft, 100 % der Anteile für etwas mehr als 100 Millionen. Aber wir rechnen jetzt mit 100 Millionen und weniger als 5 % der gesamten Transaktionssumme, diese 100 Millionen, sind in Cash geflossen. Also von 100 Millionen sind weniger als 5 Millionen Euro in Cash geflossen. Das heißt weniger als 5 Millionen Euro sind auf dem Bankkonto eines anderen gelandet und da heißt noch nicht, dass dieses Geld dort auch schon angekommen ist. Das heißt nur, dass das die Cash Komponente ist. Es kann auch durchaus sein, dass diese Cash Komponente noch an gewisse Parameter geknüpft ist, die entweder eine zeitliche Abfolge oder eine inhaltliche Abfolge verlangen. Das heißt es muss eine gewisse Zeit verstreichen, bis dieses Cash bezahlt wird. Es müssen gewisse Ergebnisse erzielt werden. Dann im Zuge eines Earnouts zum Beispiel, wo man sagt, du bekommst den Kaufpreis aber nur dann, wenn das Unternehmen so profitabel ist oder wenn gewisse Umsatzziele erreicht werden. Da kann man theoretisch alles vereinbaren. Und genau dann wird es nämlich interessant, wenn es die Bezahlung dieses Kaufpreises geht. Denn wenn wir sagen, es sind nur 5%, also unter 5 % genau zu sein, in Cash geflossen, heißt das ja im Umkehrschluss 95 % dieser 100 Millionen sind nicht in Cash geflossen. Aber wo denn sind diese 100 Millionen oder 95 Millionen plus dann oder mit welcher Währung wurden die bezahlt? Wahrscheinlich in dem konkreten Fall an den ich denke mit Unternehmensanteilen. Und wir machen das jetzt so und da bitte ich dich jetzt einfach, dass du aufmerksam bitte zuhörst und dich in diese Situation hinein versetzt. Wir gehen davon aus, dein Unternehmen ist 100 Millionen wert und wir vereinbaren, dass ich dir diese 100 Prozent an Anteile für 100 Millionen abkaufe. Aber Ich bezahle dich nur zu einem geringen Anteil in Barmitteln, sozusagen Geld, ich dir überweisen kann und in allergrößtem Teil nehme ich 95 % plus, denn bezahle ich dir in Anteilen an dem Unternehmen, das dein Unternehmen jetzt kauft. Also du hast jetzt zum Beispiel die, weiß ich nicht, Beispiel GmbH und die Beispiel GmbH, die wird von mir gekauft und ich bin die Käufer AG. Und diese Käufer AG sagt zur Beispiel GmbH, liebe Beispiel GmbH, ich kaufe dich jetzt und den Kaufpreis, den bezahle ich dir primär in Anteilen, also in Aktien von mir selbst. Ich gebe nämlich neue Aktien aus und einen Teil dieses neu ausgegebenen Aktienpakets, bekommst du. Im Gegenwert von 95 Millionen Euro plus. Jetzt könnte man natürlich davon ausgehen, dass wir in eher konservativen Jurisdiktionen sind, wo eine entsprechende Aktienbewertung irgendwo auch standhalten muss. Es gibt aber auch Herangehensweisen und Jurisdiktionen, wo man das relativ kreativ handhaben kann und die steuerlichen Implikationen mehr oder weniger Null sind. Das heißt selbst wenn man das irgendwie so postuliert, dann wäre das im Endeffekt ein Anteilstausch und ein Anteilstausch ist dann steuerfrei. Also ich simplifiziere jetzt ganz stark, aber das heißt auf gut Deutsch gesagt an dem verkauft diese Anteile, ergeht auch keine Steuerpflicht, damit ist es auch kein Problem. Wir können uns aber trotzdem darauf einigen, dass du einen Exit für 100 Millionen gemacht hast. Und ich kann sagen, ich habe dein Unternehmen gekauft für 100 Millionen. Und ganz viele Investitionen, respektive M &A Deals, die nach außen hin eine gewisse Wirkung erzeugen sollen, um entweder Gründer besonders gut aussehen zu lassen oder um Investoren besonders wirtschaftlich potent dastehen zu lassen. funktionieren nach entweder genau dem oder einem vergleichbaren Schema. Jetzt könnte man natürlich die Spielarten, die dieses genannte Beispiel jetzt mitbringt, noch in ganz viele andersartige, aber doch relativ ähnliche Beispiele klamüsern, dir am Ende aber immer die gleiche Botschaft zu geben. Nur weil du hörst, dass irgendwo ein ganz dicker M &A Deal abgeschlossen wurde, heißt das noch lange nicht, dass irgendwo ein Banker am anderen Ende sitzt und sagt, hey, Bei dir sind jetzt gerade 100 Millionen auf deinem Konto eingegangen. Das ist deutlich seltener der Fall, als du das wahrscheinlich glaubst und es ist definitiv nicht die Regel, dass das so passiert. M &A-Berater, insbesondere diejenigen, die auf der Saleside stehen, wo ich ja auch stehe, aber ich möchte hier jetzt einfach mal ein wenig mehr Realness in die Sache mit hineinbringen, kommunizieren natürlich gerne das Cash, also hartes Bargeld. die Regel im &A darstellt und dass jeder seinen Kaufpreis in der Regel natürlich in cash bezahlt bekommt und natürlich noch zum super hohen Anteil upfront, das heißt quasi zum Signing beziehungsweise dann spätestens zum Closing, also ein Teil zum Signing, ein Teil zum Closing und man versucht ja irgendwie diese beiden Zeitpunkte möglichst nahe zusammenzulegen, das Signing und Closing, was rein formell ja gut zusammengelegt werden kann, manchmal aber gewisse technische oder inhaltliche Limitationen mit sich bringt. dass das eben zum möglichst gleichen Zeitpunkt stattfindet. Ich mache mal eine gesonderte Folge zum Thema Signing und Closing, denn die meisten glauben ja, dass die Kaufpreis-, die Kaufvertragsunterzeichnung beim Notar dann quasi auch der Abschluss des Deals ist. Das ist so nicht der Fall, denn der Deal ist faktisch erst abgeschlossen, wenn auch der Vollzug der Kaufvertragsinhalte stattgefunden hat und das ist das sogenannte Closing. Also nicht nur die Unterzeichnung, das Signing, sondern das Closing, der faktische Vollzug der Kaufvertragsbestandteile. Jetzt aber noch mal zurück zu unserem eigentlichen Thema. Wir haben jetzt das Signing, wir haben das Closing und du kannst dich am Ende mit breiter Brust irgendwo hinstellen und sagen, ich habe diesen Deal für 100 Millionen gemacht und in Wahrheit bekommst du weniger als 5 Millionen Cash von mir und wahrscheinlich habe ich diese 5 Millionen Cash zum Zeitpunkt, wo ich dir das zusichere, noch nicht einmal, sondern bin der starken Annahme. dass ich dieses Geld mit dem Tage, das ich jetzt eben von dir gekauft habe, erwirtschaften werde. Deswegen ist diese Cash-Komponente auch noch an entsprechende Bedingungen geknüpft, die erst mal erfüllt werden müssen, dir dieses Cash letztlich auch bezahlen zu müssen. Und da merkst du, es gibt hier gewisse mediale oder kommunikative Interessen, die dazu führen, dass Deals besser dargestellt werden als sie dann am Ende wirklich sind. Und das finde ich eigentlich schade, denn in konservativeren Branchen würde man das nicht tun. Aber am Ende will hier jeder irgendwie aus dem Deal rausgehen und sich auf die Brust schreiben, dass er der große Dealmaker ist. Der Investor will, dass er möglichst potent dasteht. Der Verkäufer will, dass er irgendwie möglichst reich da steht. Der &A-Berater möchte sich irgendwie auf die Fahne schreiben, dass er einen möglichst großen Deal betreut hat. Und am Ende gibt es irgendwo ein Alignment zwischen den Parteien, jetzt mal abseits von der reinen Cash-Komponente, die, wenn diese mediale Wirkkraft nicht zu stark wäre, wahrscheinlich auch nicht akzeptiert werden würde. Aber die mediale Wirkkraft ist einfach nicht zu unterschätzen, denn Reputation ist eine echte Währung in der Wirtschaftswelt. wenn diese Komponente so nicht gegeben wäre, dann würde man sich nicht drauf einlassen. Aber alle lassen sich drauf ein und am Ende stehen alle mit einem eigentlich ungesunden, aber trotzdem vollkommen oder zumindest relativ stark alleinem Interesse, also gleichartig ausgerichteten Interesse hinter diesem Deal und feiern sich, als wären sie die allergrößten Helden. Und jetzt habe ich kürzlich jemanden kennengelernt. Ich war in Hamburg und war mit jemandem Kaffee trinken. Ich habe den bewusst nicht in meinem Erwähnt also für diejenigen die meine behind the deals videos schauen bei youtube den habe ich bewusst nicht erwähnt weil es mir irgendwie im nachgang dann komisch vorkam und Genau dieses komische vorkommen ist das wollte ich da jetzt nicht weiter dokumentieren weil ich mir dachte das könnte auch unangenehm sein auf jeden fall die person hat mir erzählt schon vor einigen monaten und ich glaube mittlerweile ist auf jeden fall über ein jahr her dass sie oder dass die person des unternehmen für über 100 millionen geexzited hat nicht okay Klingt spannend, ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen und dann hat er mir so ein paar Details zu dem Deal genannt und ich habe bewusst vorsichtig gefragt, naja, wie kam der Deal denn überhaupt zustande und wie waren so die Vollzugsmechanismen, was waren die Kaufpreisbestandteile, wer ist der Investor, er war mit allem relativ verhalten. Ich kann schon mal sagen, dass es ein R war. Und ich habe mir das dann alles angeschaut und ehrlich gesagt, er hat es jetzt so nicht zugegeben, aber ich glaube, den größeren Teil dessen, wie es dargestellt wurde oder wie es geframed wurde, so erstmal nicht. Das glaube ich kann man festhalten. Und das viel größere Problem ist jetzt, dass gewisse soziale Konsequenzen daraus ergehen. Denn, wenn das jetzt jemand nicht so stark hinterfragen würde und es wird halt medial breitgetreten, hey, schau mal, die Person hat sein Unternehmen für 100 Millionen verkauft, dann kommen natürlich auf einmal auch Investmentanfragen und das ist so sicher wie das Armen in der Kirche, wenn irgendwo in einem zumindest relevanter im Medium oder mit einer gewissen Häufigkeit publiziert wird, dass du dein Unternehmen bei 100 Millionen verkauft hast, dann musst du eigentlich nur darauf warten, irgendjemand wird bei dir anklopfen und möchte das Allerbeste von dir, nämlich dein Geld. Jetzt ist das Problem, dass du ja gar kein Geld hast und jetzt müsstest du ja unter den gegebenen Umständen, vor allem wenn du dann auch der Typ bist, der sich auf sowas einlässt, müsstest du ja auch irgendwie einen gewissen sozialen Standard erfüllen können, möglicherweise aus... wollte haus und auto in einem wort sagen dass es nicht gelungen haus auto wohnung urlaube live sein was auch immer aber auch wie gesagt vor allem halt unternehmerische investments und wenn das alles irgendwie nicht so im einklang ist mit dem wie man es jetzt dem exit nach der kommuniziert würde hätte ableiten können dann kann das sehr schnell sehr unangenehm für die person werden und dann steht man in so einem steten zugzwang weil man irgendwie in der Wahrnehmung einer reichen Person steht, gleichzeitig aber natürlich selber weiß, dass man gar nicht so wohlhabend ist in dem harten Cash-Sinne. Und das erzeugt auf beiden Seiten erstens eine Täuschung, denn du musst ja jetzt ein Bild aufrechterhalten, weil am Anfang gibst du ja nicht Mühe und machst auf gut deutsch gesagt so einen unangenehmen wirtschaftlich gesehen Deal. Und auf der anderen Seite erklärst du jetzt der ganzen Welt, dass du der größte King bist und auf der wiederum anderen Seite sagst du dann, ja ich bin zwar der größte King, aber eigentlich mache ich keine Investments, weil ich halte jetzt nur Cash. Das ist ein nicht mehr konkurrentes Bild, das ist nicht mehr im Einklang. Und ihr glaubt gar nicht, wie viele sich am Ende Gedanken machen müssen, wie sie jetzt dieses Bild aufrechterhalten, weil der Exit vielleicht am Ende dann doch deutlich kleiner war, als man das geglaubt hat, weil er einfach doch nicht der große Deal war, insbesondere in angespannten Zeiten, sind &A-Deals dann auch häufiger mal Fire Sales, also Unternehmensverkäufe, die aus einer schon Not heraus entstehen und damit natürlich auch nicht die beste Bewertung bekommt und die Konditionen, an diesen Fire Sales dann geknüpft sind, auch wenn so natürlich viele nicht bezeichnen würden, die sind dann auch nicht die allerbesten. Ihr merkt also, wenn wir es jetzt auf einen Nenner reduzieren würden, glaubt bitte nicht allem, was irgendwie auf einem M &A Deal drauf steht. Da stehen manchmal ganz tolle Zahlen und die Akteure, die darin involviert sind und eine gewisse, ja oder ein gewisses Intesse haben, das Material auch dann zu kommunizieren, die sind natürlich bemüht und auch einigermaßen kompetent darin, das gut aussehen zu lassen. Aber etwas gut aussehen zu lassen und etwas einfach gut zu machen ist nicht dasselbe. Und das soll eigentlich die Kernbotschaft hinter der heutigen Podcastfolge sein, hinter DigiDeals, aber nichts dahinter. Denn ihr dürft nicht glauben, was da drauf steht. Geht den Dingen wirklich auf den Grund. Aber gleichzeitig, wenn wir jetzt natürlich den vollständigen Perspektivwechsel vollziehen, seht auch das Potential für euch darin. Denn wenn ihr merkt, dass Deals und die Mechaniken hinter &A Deals so kreativ gestaltet werden können. Dann stellt sich ja vielmehr die Frage, warum seid ihr selbst nicht in der Position solche Deals zu machen? Naja, weil ihr das Thema Financial Excellence und Financial Engineering vielleicht einfach noch nicht als eigenständigen Wertschöpfungskanal verstanden habt. Was meine ich mit eigenständigen Wertschöpfungskanal? Ihr seid bisher noch nicht an einem Punkt, entweder von der persönlichen Entwicklung, häufig aber einfach von der persönlichen Kompetenz her, dass ihr diese Instrumente ganz dediziert einsetzt, weil ihr entweder nicht wisst, dass es die Instrumente gibt oder wenn ihr wisst, dass es die Instrumente gibt, weil ihr nicht wisst, wie ihr die konkret einsetzt, das am Ende materialisiert zu bekommen, also umgesetzt zu bekommen. Und dafür stehe ich euch zur Verfügung. Als externer CFO und &A Experte bin ich jemand, der in den erfolgreichsten E-Commerce Brands oder häufig hinter den erfolgreichsten E-Commerce Brands in Deutschland steht. dazu ergänzt für die entsprechenden Marketing Agenturen und noch für ein zwei andere Player die verstanden haben, wenn wir wirklich smart agieren möchten und Finance und Finance wird oft gleichgesetzt mit Buchhaltung was es definitiv nicht ist. Buchhaltung ist ein Teil von diesem großen großen großen Finance Kosmos. Wenn wir Finance als eigenständigen Wertschöpfungskanal bei uns im Unternehmen entwickeln wollen, dann brauchen wir jemand der das wirklich checkt und am Ende auch für uns umsetzt. Das bin ich bzw. das sind wir mittlerweile im Team mit CFO as a Service, ist unsere Premium Dienstleistung, begleiten wir Unternehmen, die keine Lust mehr haben, Finance wie das fünfte Rat am Wagen oder wie so ein uneheliches Kind mit sich herum zu tragen. Entschuldigt jetzt bitte diese vielleicht etwas politisch inkorrekte Metapher, aber ihr wisst, was ich damit zum Ausdruck bringen möchte. Mir geht es darum, euch zu zeigen, dass Finance deutlich mehr kann, als ihr aktuell aus ihm macht. habt Bildsprache in den Ferrari in der Garage stehen, aber ihr benutzt diesen Ferrari eigentlich nur, damit zum Supermarkt zu fahren und ihr wisst auch noch gar nicht, dass es ein Ferrari ist. Also ihr habt die Existenz eures Ferraris vielleicht noch gar nicht gewusst und gleichzeitig, wenn ihr es nicht wusstet oder wisst, könnt ihr natürlich auch wenig damit anfangen. Mein Job ist es genau das zu verändern. Ich mache das wie gesagt für die erfolgreichsten E-Commerce Brands im deutschsprachigen Raum. Das sind ja zumindest einige. Was heißt die Erfolgreichsten? Aber sehr viele der Erfolgreichsten, natürlich nicht alle. Und für sehr viele dahinter stehende Marketingagenturen. Warum für die Agenturen? Weil es stark wechselzeitige Interessen zwischen den jeweiligen Akteuren gibt. Es gibt viele Brands, die sind von ihrer Agentur abhängig, aber die Agenturen sind oft auch davon abhängig, dass die Brands gut laufen. Denn wir haben ja hier ein entschwellendes Alignment der Interessen. Und dann gibt es noch ein, zwei andere Player, über die kann ich jetzt nicht reden. Das sind oft dann einfach die Investoren, die sich dann in die eine oder andere Richtung entwickeln, die wirklich sagen, ich möchte mich entweder in der Gruppe selbst expandieren, weil wir strategische Investoren sind und wir kaufen andere Brands auf oder ich bin derjenige, Finanzinvestoren dabei berät, ganz strukturelle Investitionen zu tätigen, aber Finanzinvestition, indem ich dabei helfe, Unternehmen zu bewerten, eine Commercial und Financial Delegance mit durchführe, also derjenige, der am Ende feststellt, Wie viel ist das Ding wert und wie kommunizieren wir das Ganze jetzt an den Rechtsanwalt, den Deal von der Mechaniker sauber umgesetzt zu bekommen und natürlich auch steuerlich. Das ist dann im Endeffekt meine Aufgabe, dass ein Rechtsanwalt oder ein Steuerberater zu kommunizieren, auf allen drei Ebenen, Commercial und Financial jetzt mal als einen gefasst, Steuer und Recht abgebildet zu bekommen, damit du am Ende bekommst, was du willst, nämlich einen gut gelaufenen Deal. Wenn du dich dafür interessiert, dann melde dich gerne unter www.esa.com. Schreib mir gerne bei LinkedIn oder wie auch immer du glaubst mich erreichen zu können. Wenn du meine Telefonnummer hast, dann melde dich auch gerne auf diesem Wege. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn wir in Kürze voneinander hören, lesen oder uns persönlich treffen. Ich bin für alle Optionen offen und damit wünsche ich dir ein schönes Wochenende. freue mich auf dein Feedback und bis zur nächsten Episode im Digital Business Podcast oder vielleicht auch bei Behind the Deals oder bei einem YouTube Video. wo auch immer du mich gedenkst, verfolgen zu wollen. Alles Gute und bis bald.