Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER
M&A-Transaktionen und Exits stehen in keinem Lehrbuch – sie passieren hinter verschlossenen Türen.
Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter Eser öffne ich diese Türen und bringe die verschwiegenen Akteure meiner Welt vor's Mikrofon.
Als externer CFO und M&A-Berater nehme ich Dich mit in den Maschinenraum von Unternehmensverkäufen und Finanzierungsrunden. Wir sprechen nicht über theoretische BWL, sondern über die harte Realität am Verhandlungstisch:
🟢 Wie Bewertungen wirklich zustande kommen (und wie man sie verdoppelt).
🟢 Warum Deals in der Due Diligence platzen.
🟢 Wie E-Commerce Founder ihr Unternehmen "Exit-Ready" machen.
🟢 Ehrliche Einblicke in echte Transaktionen – ohne Filter.
Dieses Format ist für Founder, CEOs und Investoren im E-Commerce & Mittelstand, die verstehen wollen, wie das "Big Money" Spiel wirklich funktioniert.
ÜBER MATTHIAS WALTER ESER ⬇️
Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und Mitglied im Forbes Finance Council. Mit ESER CAPITAL hat er sich darauf spezialisiert, E-Commerce- und DTC-Marken (5-50 Mio. Umsatz) auf komplexe Exit-Szenarien vorzubereiten. Er ist die Schnittstelle zwischen operativem Wachstum und strategischem Finanzmanagement.
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🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital
🔗 LinkedIn (Tägliche Insights): www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237
🔗 Forbes Profil: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a
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Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER
#204 - Daniel Loidl: Der Erfinder von More Nutrition Zerup über DTC-Erfolge mit Christian Wolf & Co.
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In der 204. Folge begrüßt Matthias Walter Eser einen der spannendsten und gleichzeitig öffentlich am wenigsten greifbaren Operatoren der deutschen Fitness- und Supplement-Industrie: Daniel Loidl – Berater, Produktentwickler und Architekt hinter dem gesamten Getränke-Sortiment von More Nutrition und ESN, beides Brands der Quality Group (CVC-backed, ~1.600 Mitarbeiter).
Daniel Loidl Instagram: https://www.instagram.com/danielloidl/
Daniel Loidl LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-loidl-31b900336/
Daniel Loidl Homepage: https://grow-fitness.de/
Das Gespräch ist kein klassisches Founder-Interview. Es ist die Demystifizierung eines Operators, der seit fast 20 Jahren im Fitness-Space zu Hause ist, sein erstes Energy-Drink-Projekt durch einen US-Markenrechtsstreit verloren hat – und genau aus diesem Lehrgeld heraus die More Nutrition Zerup gebaut hat: ein Produkt, das in den ersten Monaten 100.000 Flaschen in sieben Minuten verkauft hat und heute mit Millionen Flaschen pro Monat zum festen Bestandteil des MoreNutrition-Sortiments geworden ist.
Daniel spricht offen über die Genese seiner Karriere bei Mick Weigl, die Erfolgsmechanik hinter den Syrup-Fläschchen, die strategische Transformation von einer Supplement- zu einer Lifestyle-Company, die Hintergründe des Fizzi-Launches (Vorbild Poppi → Pepsi-Exit) und über die Frage, ob man als Operator Anstellung oder Beraterstruktur wählt.
Was du in dieser Folge lernst:
- Warum die erste Markenrechtsklage aus den USA für Daniel das beste Lehrgeld war – und wie ein nicht-globales IP-Setup einen erfolgreich gelaunchten Energy Drink in Monaten kippt (deutsche vs. europäische vs. weltweite Markenrechte)
- Wie das ZeroSyrup-Konzept entstand – und welche vier Faktoren ein „Produkt ohne negativen Angriffspunkt" ausmachen (Konzentration, Geschmack, Preis, Format) – das Blueprint für skalierbare DTC-Consumer-Products
- Warum More Nutrition den Zerup über zwei Jahre bewusst nicht in den LEH gegeben hat – und wie diese DTC-First-Strategie Marge, Kundendaten und Forecast-Sicherheit erhöht (Working Capital & Cash-Flow-Implikationen für den Founder)
- Wie aus einer Supplement-Brand eine Lifestyle-Plattform wird – und warum die Transformation in adjacent Categories (Barista-Sirups, Mocktails, Ballaststoff-Limonade) der Bewertungstreiber für Multi-Brand-Plattformen ist
- Warum Premium-Positionierung im FMCG ohne signifikantes Marketing-Invest nicht funktioniert (Red Bull verbrennt ein Drittel des Umsatzes in Marketing) – und was das für die EBITDA-Marge skalierender DTC-Brands bedeutet
- Warum der US-Markt für deutsche Operator als Frühindikator dient: Poppi an PepsiCo als Blaupause für den Fizzi-Launch im DACH-Raum (Lessons in Trend-Arbitrage)
- Beraterstruktur vs. Anstellung in einer 1.600-Mann-Plattform: warum Daniel bewusst über die eigene GmbH fakturiert – und welche steuerlichen und strategischen Implikationen daraus entstehen
- Wann es sinnvoll ist, eine zweite Marke aus der Holding heraus zu launchen, statt eine bestehende Top-Performer-Brand zu verwässern (Logik der Quality Group / CVC als Plattform-Investor)
Das Fazit für Unternehmer:
Die wichtigste Botschaft aus diesem Gespräch ist nicht produktstrategischer, sondern kapitalstruktureller Natur.
Wer im Consumer-Space skalieren will, muss früh entscheiden, ob er Marge oder Reichweite priorisiert – und ob er IP, Sourcing und Vertrieb so aufstellt, dass eine spätere Plattform-Akquisition (wie sie bei More Nutrition / ESN durch die Quality Group / CVC stattgefunden hat) überhaupt möglich ist.
Ein einziger nich
Angaben gemäß § 5 TMG
ESER Capital Advisory Partners GmbH
vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser
Ludwigstraße 101
82467 Garmisch-Partenkirchen
Du willst wissen, wie das Big Money Game im E-Commerce und Mittelstand wirklich funktioniert? Dann vergiss alles, was du bisher über Exits und Finanzierungsrunden gehört hast. Willkommen im Digital Business Podcast. Hier gibt es ehrliche Einblicke in echte Transaktionen. Ungeschönt und ohne Filter. Lerne von den verschwiegenden Akteuren der Branche, wie du dein Unternehmen wirklich exit-ready machst und deine Bewertung vervielfachst. Hier ist Dein Host, Berater für Mergers und Acquisitions, externer Chief Financial Officer, Spiegel-Bestseller-Autor und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council, Matthias Walter Eser. Hi und herzlich willkommen zur 204. Folge im Digital Business Podcast. Ich freue mich sehr heute den lieben Daniel Leudl im Podcast begrüßen zu dürfen. Daniel, wie ich selbst immer nenne, ist ein Mysterium im LinkedIn und Social Media Umfeld. Er ist von vielen gekannt, aber keiner weiß genau, was er tut. Er ist irgendwo im Universum von More Nutrition, ESN und The Quality Group zu verordnen. Und heute wollen wir demystifizieren, was der Kollege eigentlich macht. Neben einer Menge Gewichte zu bewegen im Fitnessstudio kann er nämlich noch eine ganze Menge mehr und was das alles ist, das wollen wir heute rausfinden. Deswegen Daniel, herzlich willkommen im Digital Business Podcast. Danke für deine Zeit vorweg und vielleicht magst du zwei, drei Worte oder Sätze über dich verlieren. Wer du bist, was du machst und warum wir heute eigentlich hier sitzen, nehmst meine Einladung, aber da gibt es ja einiges im Hintergrund, was dich zu einem sehr besonderen Menschen macht. Vielen lieben Dank erstmal für deine Worte und deine Einladung natürlich. Ich freue mich sehr auf die heutige Folge und auf das Gespräch. Wer bin ich? Ich bin der Daniel, komme ursprünglich aus Regensburg, Bayern in Deutschland, bin 35 Jahre alt und lebe mittlerweile aber seit Anfang 2025 im schönen sonnigen Dubai. Von dort aus steuere ich meine Firmen. Ganzes Business und alles ist bei mir eigentlich im gesamten Fitness-Space angesiedelt und bin da sozusagen zu Hause, hab mein Hobby zum Beruf mehr oder weniger gemacht und das jetzt seit, ich würde jetzt mal sagen, fast knapp 20 Jahren. Interessant ist, wenn man deinen Namen googelt, dann findet man, und das finde ich immer das Schöne bei Menschen, wenn man sich dann mal googelt, viel alten Content. Und bei dir ist das eine sehr konsistente Reise, wenn man so möchte. Bei dir ging es immer Sport, bei dir geht es heute noch Sport und du hast dein Hobby zum Beruf gemacht und bist damit auch noch erfolgreich geworden. Weil es gibt ja viele, die machen ihr Hobby zum Beruf, verlieren das Hobby, haben damit kein Hobby mehr, haben nur noch einen sehr intensiven Beruf und der Beruf ist dann oft nicht ganz so erfolgreich, weil es aus dem Hobby heraus rührt. Was war denn für dich, vielleicht mit einer ganz einfachen Frage zu Beginn zu starten? Der Hack, wo du gesagt hast, ich mache mein Hobby zum Beruf und scheitere auf diesem Weg nicht. Wie war so die Genese dahin, es ganz kurz zu fassen? um es ganz kurz zu fassen bzw. auf den Punkt zu bringen, war die Entscheidung relativ einfach für mich, weil ich einfach nicht wusste, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Und dann so die einzige Überlegung war, ja, okay, was mache ich denn jetzt? Kann ich irgendwie mein Hobby zum Beruf machen? Klar hatte ich auch genau diesen Gedanken oder diese Bedenken, ja, mache ich mir meinen Hobby vielleicht nicht kaputt, war der erste Gedanke, aber der zweite Gedanke war, ja gut, was soll ich dann sonst machen? Ich wusste es einfach nicht. Und dann war so, Okay, ist jetzt die einzige Lösung, die mir gerade einfällt. Also let's go. Die einzige Lösung war damals noch ergänzt von ein paar, wie soll ich sagen, alternativen Wegen, die du angegangen bist. Du bist in der Durchgangs- oder du bist angegangen nach deinem Abitur. Wie du immer sagst, drittpester von hinten sozusagen. Hast du ja studiert, einmal Volkswirtschaftslehre und einmal Jura. Für beides hast du dich jetzt nicht unbedingt so begeistern können in dem Umfang, dass du gesagt hast, da willst du deinen vollen Fokus drauf legen. Aber der Sport und alles, was mit dem Sport zu tun hatte, insbesondere mit dem Kraftsport, das war immer dein Thema. Und du hattest ja dann, sofern ich das richtig recherchiert habe, einen ganz wichtigen Bezugspunkt, eine Bezugsperson in deinem näheren Umfeld, sowohl dann beruflich als auch geografisch, nämlich der MIG Weigl. Die meisten, die jetzt hier zuhören, vielleicht kennst du einen oder andere. Ich komme noch aus der Generation. Man merkt auch das Leben und die Lebensjahre ziehen an mir nicht ganz spurlos vorbei. MIG Weigl bildet so einen ganz zentralen Punkt in der deutschen Fitness Szene mit ein paar anderen und hat damals mit MIGs Body Shop und Fit Mart und Co sicherlich einen der uh größten Online-Shops im deutschsprachigen Raum dafür gehabt. Aber wie genau bist du da dazu gekommen, weil so war ja dein Einstieg, wie hat das Ganze funktioniert? War wirklich so Schritt für Schritt, dass wir nachvollziehen können, wie wurde aus dem Studenten, der keine Lust auf Studium gehabt hat, jemand, der sich dann im Fitness-Base auch professionell engagiert hat, vor allem in einer Zeit, wo das eher noch so ein, ich würde nicht sagen ein... Ranthema in der Gesellschaft war. Es ist mehr ins Zentrum der Gesellschaft gerückt. Es wurde mehr und mehr akzeptiert. Aber der ganze Kraftsport wurde ja von vielen schon immer noch kritisch beäugt und ob Eiweißpulver und Kreatin, denn gegebenenfalls die Nionschädigen waren ja dann einmal so mindestens mal von der Hälfte der Gesellschaft die Meinung. Ja, und genauso mehr oder weniger war es. bin da mehr oder weniger. Eingerutscht, ich jetzt nur sagen, es vielleicht noch richtig zu stellen. FWL und Jura habe ich nicht fertig gemacht, die war jetzt nur ein oder zwei Semester eingeschrieben gewesen, weil ich mir dachte, okay, FWL, war ich im Gymnasium wirklich auch sehr gut, hat mir auch gefallen. Aber als ich mich dann für den Studiengang entschieden habe, habe ich gemerkt, mit der Realität oder so hat das relativ wenig zu tun. Und dann war ich auch wirklich eineinhalb Jahre lang fast gar nicht in der Uni. Ich glaube, mehr oder weniger so. Ich versuchte mich selber zu finden und bin dann über eine damalige Freundin auf den Studiengang Sportökonomie gestoßen von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheit. Und da dachte ich mir, okay, das klingt jetzt doch interessant und vor allem hat mir auch die Komponente gefallen, dass es nicht nur ein Studium ist, sondern ein duales Studium, dass man eben noch einen Ausbildungsbetrieb parallel dazu hat. Und so bin ich mehr oder weniger dann auch dadurch in den ganzen Fitness-Space noch genauer reingerutscht. Ich kannte mit Quagel damals schon, weil ich schon in Regensburg gewohnt habe und wir haben im gleichen Fitnessstudio oh Ich habe dann auch meine dauernden Supplements immer bei ihm gekauft und wir haben uns dann einfach schon immer ein bisschen unterhalten. Und als ich ihm von meinen Plänen erzählt habe, dass ich Sportökonomie Dual studieren möchte und eben dafür noch einen Ausbildungsbetrieb suche, ob er irgendjemanden kennt, irgendwelche guten Fitnessstudios, weil ich eben schon damals wusste, jetzt so bei irgendwelchen hiesigen Fitnessketten als Putzkraft benutzt zu werden, darauf habe ich jetzt wenig Lust. Und daraufhin meinte er dann einfach zu mir, ja, macht euch die Ausbildung bei mir. Ich suche jemanden. Und dann war das eigentlich eine kurze, beschlossene Sache. Dann habe ich bei ihm angefangen. Und so habe ich ihn kennengelernt. in ganzen Cosmos, Mixed Body Shop, YouTube, Social Media mit reingerutscht. Und daraus hat sich dann auch wirklich alles wirklich entwickelt. Also einerseits haben wir dann, ich glaube, nach ein paar Monaten zusammen eine eigene Gmbkh gegründet, wo wir dann zusammen ein Fitnessstudio eröffnet haben. Am 1.1.2017 war das nach, ich glaube, vier Jahre lang Locationsuche. Das hat sich ewig gezogen. Und parallel habe ich dann zum Studium. Einfach mal weil uns gerade an einem Nachmittag langweilig war, wenig zu tun war, eine Facebook-Gruppe gegründet, Fitness & Bodybuilding, die Märchen ein Ende. Und die hat sich innerhalb weniger Monate zur größten Facebook-Gruppe Deutschlands gemausert. Darüber haben sich dann wirklich auch alle kennengelernt, wie man jetzt so in der heutigen Szene kennt. Also Christian Wolf, Benny Burkhardt, allem drum und dran. Und so mehr oder weniger ist dann auch Chris, auch durch YouTube, Mick eben aufmerksam geworden. Und dann haben die beiden sich unterhalten, haben eben sozusagen Mornfrischen gegründet. Ich habe das am Rande immer schon so ein bisschen mitbekommen, mitverfolgt. Und wie bin ich jetzt sozusagen in diesen Kosmos reingeraten? Neben der Fitnessstudie mit Mick zusammen habe Ich habe auch 2018 mit ihm zusammen einen eigenen Energy Drink auf den Markt gebracht. Weil Energy Drink, der Klassiker Monster White, war damals auch so ein Hobby zu trinken. Und dann war unsere Überlegung, das können wir doch noch mal besser, lass uns doch einen eigenen machen. habe ich mein damaliges Kapital zusammengekratzt und alles da rein investiert. Lief auch in den ersten, ich sage mal, zwölf Monaten sehr, gut, sehr, erfolgreich, bis ich dann mehr oder weniger aus Amerika verklagt wurde von einem größeren Supplement Hersteller und musste das Ganze dann dementsprechend einstellen. Ich hatte die deutschen Markenrechte, aber leider nicht die europäischen und weltweiten und da habe ich dann sozusagen eine auf den Deckel bekommen und durch den Energy Drink aber, der dann auch Christian sehr gut geschmeckt hat, meinte er so zu mir, hey, kannst du einen auch für Moa machen, den damaligen Synergy. Ich dann natürlich so, klar, kann ich machen. Darüber bin ich dann sozusagen zu Moa reingekommen und über den Aufbau eben von Synergy bin ich dann auch parallel auf die Idee mit den kleinen Sirupflaschen gekommen. glaube ich war auch hier der Launch. Und ja, das ist wirklich eine Erfolgsgeschichte gewesen. Da verkaufen wir jetzt wirklich Millionen Flaschen im Monat und ist wirklich ein fester Bestandteil im Moor-Sortiment geworden. Und durch die Fusion eben von Moor und ISN bin ich dann eben auch zu ISN dazugekommen und habe hier praktisch die ganzen Getränke dann für ISN verwaltet. Also ich arbeite sozusagen für Moor und ISN eben als Consultant und Manager sozusagen den gesamten Getränke. Bereich, rund die Syrups, Energydrinks, Sportsdrinks, Shots und so weiter. Und ja, so bin ich mehr oder weniger die letzten Jahre in diesen Moa ESM-Kosmos reingekommen, bin dort immer noch zu Hause und wir treiben das Ganze weiter voran. Stimmt stark. Also vor allem, ich jetzt dran denke, jeder kennt ja mittlerweile diese Zerops, diese kleinen Fläschchen. weil sie in quasi jedem Rewe und jedem besseren Supermarkt ziemlich präsent an der Kasse stehen. Also euer Vertriebskonzept ist ja wirklich par excellence, also es gibt ja niemanden, der im deutschsprachigen Raum nur ansatzweise da mit euch mithalten kann. Und das meine ich jetzt nicht irgendwie schleimen, sondern das meine ich einfach anerkennend, weil ihr seid omnipräsent. Eine Sache, bevor wir jetzt auf die Erfolgsgeschichte eingehen, weil mein damaliger Mitbewohner im Studium, der Lukas, der hatte eine ähnliche Situation, nämlich er hat auch ein Nasergänzungsmittel gemacht, ging damals um mentale Kapazität, also die Leistungsfähigkeit und natürlich, war auch so in dem Jahr 2016, 17, 18 rum, direkt die erste Abmahnung kassiert. Ich weiß nicht, ob er verklagt wurde, aber die erste Abmahnung auf jeden Fall. Du sagtest ja, um dieses Produkt zu launchen am Anfang, hast du dein letztes, erstes, zumindest bestehendes Kapital zusammengekratzt. Wie war die Situation damals als nicht erfahrener Unternehmer und totaler Frischling im Business, als du erstmal richtig eine auf den Deckel bekommen hast und dann noch aus den USA? wo ja die juristische Gangart noch mehr ganz andere ist, das bei uns jetzt irgendwie im europäischen oder besonders im deutschen Raum der Fall ist. Ja, Ja, es war natürlich erstmal ein Schlag ins Gesicht. habe damit nicht gerechnet. Mein Glück war dann wirklich, dass das Mick an der Seite war von mir, weil er natürlich schon mehr Erfahrung hatte, mehr Wissen hatte und das war wirklich ein großer großer Vorteil. Er hat sich dann auch die ganze Angelegenheit mehr oder weniger gekümmert. Ich habe parallel versucht, bis die entsprechende Verfügung in Kraft getreten ist, mehr oder weniger alles abzuverkaufen. gut es geht, haben wir natürlich nicht geschafft. Und dann war mehr oder weniger dann der Deal so, ja okay, wir dürfen noch den Rest verkaufen, wir müssen allerdings den Betrag X abgeben und danach muss man halt das Ganze einstellen und so weiter. Ich würde mal sagen, ich bin dann noch mit einem blauen Auge davon gekommen mit einem kleinen fünfstelligen Betrag, den ich sozusagen dann verloren hatte, war aber so gesehen in Ordnung, ist okay, war das Lehrgeld. Bin ich jetzt auch nicht mehr traurig darüber, weil das hat mich natürlich dann eben zum Moa ESN und den ganzen Getränken gebracht und eben dann auch sozusagen darüber hinaus, dass ich fest Fuß fassen konnte in der Getränkebranche, auch mit anderen Firmen und Brands mittlerweile weltweit. Und dieses Thema der unternehmerischen Erfahrung der rückschläge das ist etwas habe ich auch kürzlich podcast erst von mir selber erzählt und berichte auch immer wieder was sehr prägend ist in einer unternehmerpersönlichkeit also die wenigsten die erfolgreich sind sind erfolgreich weiß von anfang an super läuft sondern weil erstmal in irgendeiner form ein mehr oder weniger herber rückschlag daher kommt wie war das für dich damals weil du ja auch aus einer zeit heraus gekommen bist wo du jetzt selber beschreibst also mich interessiert immer die psychologische komponenten oder mit du die frage besser einordnen kannst wie du das für dich persönlich verarbeitet hast. Weil es war ja erstmal aus dem Studium raus, was nicht so gepasst hat, dann mit dem MIG begonnen diese Dinge zu tun und dann wieder eins auf den Deckel bekommen, mehr oder weniger. Hat das dann irgendwo auch so einen Knacks im Selbstvertrauen erstmal hinterlassen oder hast du gesagt, ich bin mir meiner selber so bewusst, dass ich das gemeinsam mit dem MIG, bei dem vertraue ich und der halt Erfahrung durchstehen kann. Wie war das so damals deine persönliche Genese, einfach als Daniel? Eine Frage an dich als Gründer. Dein Umsatz wächst jeden Monat. Aber wenn du auf dein Konto schaust, bleibt viel zu wenig hängen. Dein Steuerberater verwaltet nur deine Vergangenheit, aber niemand plant strategisch deine finanzielle Zukunft. Genau das ist der Moment, dem aus Wachstum ein unkontrolliertes Risiko wird. Wir bringen absolute Financial Excellence in deine Finanzen. Keine Kompromisse. Klare Strukturen für klare Ergebnisse. Wir übernehmen Dein strategisches Finanzmanagement, optimieren Deinen Cash Conversion Cycle und machen Deine E-Commerce Brand zu 100 % exit ready. Bevor Du in der nächsten Verhandlung Geld auf dem Tisch liegen lässt, buch Dir ein kostenloses Erstgespräch mit mir und meinem Team. Den Link findest Du in den Show Notes. Und jetzt zurück zum Thema. Da hat es mir mehr oder weniger geholfen, dass ich schon immer einen Grundgedanken oder einen Grundsatz oder einen Glaubenssatz in mir drin habe, der mich mehr oder weniger bis heute weiterträgt und der ist, ich will mir niemals die Frage stellen, was wäre gewesen, wenn. Das habe ich damals schon gesagt, als ich das Fitnessstudio mit ihm zusammengegründet habe, als ich dann den Engineering gemacht habe und eigentlich jedes weitere Projekt, weil ich habe damals schon gesagt, okay, lieber gehe ich mit dem Fitnessstudio pleite, sitze mit 40 Arbeitsverfahren, in meiner Wohnung dann und kann aber sagen, ich habe es probiert und es hat nicht geklappt. Und das ist eigentlich so ein Glaubenssatz, der mich immer wieder antreibt und der mich auch nicht aufhören lässt, weil gleichzeitig weiß ich, dass so ein typischer 9-5-Job, soll es nicht negativ sein, aber für mich ist es einfach das Nichts. Ich wollte schon immer eigene Projekte, eigene Dinge so umsetzen, wie ich mir das Ganze vorstelle und diese beiden Komponenten Und der Gedanke, was ist die Option? Die Option ist aufgeben und dann eben in ein 9-5 gehen. Okay, das ist aber für mich keine Option. Also gibt es nur den Weg weitermachen, weitermachen, weitermachen. Und irgendwann wird es schon klappen. Als mir natürlich auch dann, wie soll sagen, die Fitness, Bodybuilding, Vergangenheit mitgegeben, wenn man lang genug dran bleibt. kommt auf kurz oder lang der Erfolg. Es geht gar nicht anders. Wenn du etwas, egal was es ist, 10 oder 20 Jahre lang machst, dann wirst du einen gewissen Erfolg haben. Wie der da natürlich aussieht, das ist natürlich bei jedem anders und unterschiedlich, aber diese Mentalität, okay, nie aufgeben von einem zum nächsten Projekt und immer weitermachen, das hat mich wirklich dann angetrieben und einfach dahin gebracht, wo ich bin. ich habe mich nie groß mit Rückschlägen beschäftigt. Natürlich tut es mir kurz weh, klar. Aber dafür bin ich einfach zu objektiv, zu stoisch, dass ich sage, das wirft mich jetzt wirklich krass an der Bahn. deswegen bin ich wirklich einfach immer wieder dran geblieben. Vor allem diese Schnittmenge zu deiner sportlichen Karriere ist glaube ich essenziell, den Sport den du betreibst mit Bodybuilding ist ja etwas wo Erfolg ist. uh Per Konzept ja nur langsam funktioniert. Also du hast ja immer Mikro-Progression über einen langen Zeitraum hinweg. ja, das ist auf jeden Fall sehr, sehr, sehr, sehr glaubhaft. Dieses Gedenke-Entwicklungsthema ist ja nichts Triviales. Also wenn ich mich jetzt hinsitze und versuche ein Geschenk zu entwickeln, dann kann ich das zwar versuchen, aber dass es was wird, ist wahrscheinlich heute schwieriger als zu damaliger Zeit, aber auch damals war schon schwierig. Was hat dich denn irgendwie an diesem Konzept eines Getränks so interessiert? Weil damals hätte man ja wahrscheinlich auch alles andere irgendwie machen können, weil insbesondere die Kollegen mit Monster Energy und dem Monster White sicherlich recht dominant waren in der ganzen Marketingpräsenz, genauso wie Red Bull, die Kollegen aus Fuschel wie es ja immer heißt. Was hat dich dazu angehalten, diesen doch eher schwierigen Markt hineinzugehen? Ich würde jetzt mal sagen, komplett das Eigeninteresse, kompletten Drive, was eigenes in dem Bereich zu machen, dann dadurch eben Möglichkeiten zu haben, Gestaltungsmöglichkeiten zu haben und Dinge umzusetzen, die ich gerne umsetzen wollen würde, wo ich einfach dann bei einigen Punkten eben Potenzial gesehen habe. Und das hat mich wirklich dann in diesen Space reingetrieben. Aber wie schon gesagt, das ist natürlich kein leichter Markt, denn ich glaube es gibt, es sind vom Markt schon mehr Energydrinks verschwunden, als es gerade auf dem Markt eigentlich gibt. Aber das war sozusagen damals so ein Gedanke, okay, ich will es machen und ich will es besser machen als andere und habe dann unbewusst schon auf gewisse Faktoren, wie zum Beispiel den richtigen Geschmack oder dass der wirklich sitzt, einen Fokus gelegt, weil ich wusste, okay, das ist einfach ein sehr, sehr wichtiger Faktor und ein großer Knackpunkt. Konntest du es natürlich nicht wissen und das ist reines Zufallsprodukt, das ist jetzt in der zeitlichen Abfolge stattfindet, aber vor wenigen Tagen, ich glaube vorgestern, kam der Podcast mit dem Andreas Herb bei OMR raus, also bei dem Philipp Westermeyer. Der Andreas Herb ist ja bekannt mit seiner MBG Group oder MBG heißt Für sein Getränkeimperium und da meint er, das Identifizieren von passenden Getränken ist insofern schwieriger, es schon sehr sehr viel gibt und weil es zum Teil auf Nuancen ankommt, also auf einzelne wirklich Aromen, die man dann bei speziellen Lieferanten irgendwo sourcest, wo man dann aber auch erstmal wissen muss, was will ich eigentlich und dann gibt es wieder irgendwelche Einschränkungen, weil nicht jeder alles verwenden darf. Wie war das zu damaliger Zeit? War das auch schon so limitiert oder war der Markt eine Liberale, wie es jetzt heute 2026 ist? Da hat sich eigentlich relativ wenig verändert und da ist eigentlich die Gesetzeslage leider immer noch sehr rückständig. gibt, gerade wenn man dann international schaut, Amerika oder Richtung Japan etc. gibt es wirklich Inhaltsstoffe, die für Getränke sehr, sehr großen Sinn machen würden, die man aber nicht verwenden darf in Europa schrägstich Deutschland. Und da gibt es auch manchmal noch so einen regulatorischen Irrsinn. Teilweise ein Beispiel. ist so ein Grauzone im Bereich. Du darfst es ins Getränk machen, aber wenn dich ein Konkurrent abmahnt, wegen Therianien, dann musst du den Verkauf einstellen. Okay, wo ist... Hä? Wo ist jetzt hier der Sinn? So, okay, du bringst ein Getränk raus und sagst, hier bitte, ahmahn mich ab an die Konkurrenz und schaufelst schon dein eigenes Grab eigentlich so. Wieso solltest du was entwickeln, wo ja die Konkurrenz nur darauf wartet, dass sie dich platt machen können, damit machst du deinen kompletten Research- und Development-Teil kaputt. Okay, aber wenn du jetzt für die Zuhörer mal kurz unterbrechen müsstest, was würde Theanin in einem Getränk jetzt besser machen für die ganzen unbedarften Züge, was ja ganz normal ist? Viele haben ja zum Beispiel bei Koffein das Problem, dass sie zwar wach werden, aber dann so zittrig, so hibbelig, so dieses Unwohlsein, dieses Unruhige Gefühl. Und Ternin ist hier eben sozusagen der Gegenspieler. Das heißt, es macht dich jetzt nicht wieder müde, ganz im Gegenteil, sondern Ternin sorgt dafür, dass die ganzen negativen Begleiterscheinungen von Koffein eben eliminiert werden. Das heißt, Ternin in Kombination mit Koffein sorgt dafür, dass du einen ruhigen, kontrollierten Fokus hast. uh wenn zum Beispiel, darfst du es einsetzen. In Tränken wiederum nicht. Da ist so, ok, wo ist jetzt der Unterschied, ob ich mir einen Pulver ins Glas tue, mit Wasser umrühre und trinke oder es schon vorgemischt ist. Der ist jetzt, also ich weiß nicht ob du die frei beantworten kannst, aber du kennst bestimmt diese kleinen Vitamin B12 Fläschchen von Vitaspin zum Beispiel. Wenn man jetzt eine große Flasche machen würde und man würde es als Getränk verkaufen und oben so einen kleinen Dosierknopf drauf machen, dass dieses Pulver ins Getränk fällt, wird es dann als Nahrungsergänzungsmittel in Kombination mit einem Getränk gewertet? Ist es ein Getränk oder ist es ein Nahrungsergänzungsmittel? Also wie würde so eine Kombination dann bewertet werden? Das wäre dann wieder auf jeden Fall ein Rechtsstreitthema sozusagen. Und da ist es dann wahrscheinlich auch so, dass es wieder am Ende auf einen Vergleich ankommt oder dann eben auf den, blöd gesagt, den Beamten, der es gerade bearbeitet und was der dazu denkt, weil viele Stoffe sind eben noch sehr viel Grauzung im Bereich, wo man sagt, okay, es macht halt einfach keinen Sinn in dem Sinne. Und wenn man jetzt aber dann das versuchen möchte zu legalisieren, dann sind hier einfach siebenstellige Beträge. notwendig, dafür, dass wenn du das dann machst und legal durchbekommst, darf es aber jeder verwenden. Jetzt sagt sich natürlich jede Firma, okay, bevor ich da jetzt zwei, drei, vier Millionen investiere, das durchzuboxen, eventuell mit einem Zeithorizont von drei bis zehn Jahren spare ich mir das, weil sobald es genehmigt ist, darf es jeder verwenden. Okay, das heißt, ich habe auch keinerlei zeitlichen Vorsprung und irgendwelche Vorteile dadurch. ich uns rechtfertigen könnte, wäre zu sagen, ich habe so starkes Versiegsnetz, dass ich schneller wieder in die Rentabilität führ, weil trotzdem würde man den Weg ja für alle anderen ebnen. Also wer will irgendwie derjenige sein, der den anderen den Weg bereitet, wird natürlich niemand tun. Verstanden? Aber wenn wir jetzt merken, dass das Getränkethema auch nicht so trivial ist, dass es komplex ist und dass es ja damals auch schon zum gewissen Erfahrungswert samt Lehrgeld geführt hat, musst du ja irgendwas am Thema Getränk im weitesten Sinne gefunden haben, weil du hättest dich ja mit deiner persönlichen Leidenschaft für Fitness und Co. auf Riegel, auf Pulver, auf was auch immer für Supplements kaprizieren können. Aber du bist ja bei dem Thema Getränke weiterhin geblieben. Gab es da irgendeinen konkreten Grund oder war das wie oft im Leben einmal nur so ein Zufallsprodukt im wahrsten Sinne des Wortes? Ich würde sagen einerseits Zufall, aber dann auch wirklich einfach... Leidenschaft an den Getränken dann auch wirklich. Denn ich war schon immer so ein Fan von gut schmeckenden Getränken einfach, die noch eine zusätzliche Funktion erfüllen und die einem einfach das Leben leichter und angenehmer machen. Und dadurch bin ich sozusagen mit dem Gedanken reingekommen in das ganze Getränkebusiness. Aber das hat mich dann auch dabei bleiben lassen, weil ich mich natürlich dann vom Portfolio her immer breiter und breiter aufgestellt habe. Und dann auch natürlich ganz klar, der Erfolg kam dann natürlich auch, gerade eben mit den Syrups. Die trugen dann natürlich einen großen Teil zum in der Branche bleiben dazu bei. Und dann war es so ein Hobby, Leidenschaft, der in Erfolg kam dann und das hat mich auch dabei bleiben lassen. interessant. Jetzt schauen wir uns mal an, wie dieser Sprung damals war von, du bist bei Mics Body Shop, ihr habt das mit dem Getank probiert und irgendwann gab es die Connection zu Mick und Christian und Benny und wer dann alles in dem Kosmos mit drin war. Nicht wundern, wenn ich die Namen jetzt alles so flapsig ausbehälte, ein gewisses asynchrones Verhältnis als YouTube Zuschauer, kennt man die Person quasi in der Szene. Wie war dann diese ganze Genese von, okay, ihr habt euch kennengelernt zu Daniel, hast du Bock, irgendwie das Produkt für uns zu entwickeln? Und du entwickelst das wirklich? Und wie war dann auch die ganze Rechtsfolge im Sinne von, du hattest ja das Fitnessstudium mitgegründet 2017, das war ja schon eine eigene GmbH von dir. Warst du dann zu späteren Zeitpunkt an diesem Synergy-Konzept als Berater oder als Angestellter von MIG dann einfach nur so freundschaftlich für den Chrisma tätig oder wie habt ihr das damals vereinbart? Weil, so wie ich das ja in der Dishärsteller oder auch in der Konsumation von Medieninhalten mitbekommen habe, War das damals irgendwie alles recht hemmt? Die Eltern von Christian haben ja erstmal die Anteile von der GmbH gehabt, weil Christian war irgendwie im Ausland und die anderen Anteile waren bei MIG. Aber wie war das damals? Vielleicht wirst du ein bisschen aufklären zu der Zeit. Ja, also 2017 und 2018 war ich noch wirklich dann im Fitnessstudio auch wirklich tätig als Trainer und wir haben wirklich am Anfang gerade das erste halbe Treffjahr alles gemacht. Das heißt, morgens Toiletten putzen, Duschen putzen, bei Mitgliedern betreuen und in jeder freien Minute mehr oder weniger dann Mails, Nachrichten, Sonstiges beantworten zu dem ganzen Getränke-Thema. Parallel habe ich da auch dann schon meine Social Media Präsenz immer weiter aufgebaut, war schon vorher aktiv. Aber da hat ich mehr oder weniger das mit 2017 angefangen, dass ich okay, ich will es doch mal ein bisschen mehr pushen. Rückblickend hätte ich es noch mehr pushen können und auch so ein Schreckchen müssen. Aber die ganze Connection bei Chris zu Moa und dann später zu ESN, da dann schon nicht mehr, aber gerade am Anfang, ich glaube, zwei Jahre bei Moa war es, da war es einfach ein Gentleman's Agreement. Da man gesagt, okay, wie wollen wir es machen? Ja, wir machen es so. Ja, okay, passt. Da gab es keine Verträge, da gab es das gesprochene Wort, darauf wurde sich verlassen und es wurde aber auch immer eingehalten von allen Parteien, muss ich wirklich sagen. Und später, als es natürlich dann so ging, okay jetzt kommt jemand noch mit rein, wird die Firma größer, jetzt gibt es externen Geschäftsfirmen auch zusätzlich, jetzt kommt Quality Group und so weiter. Dann haben wir gesagt, okay jetzt müssen wir vielleicht doch mal was verschriftlichen, so einfach so für Sicherheit von beiden Seiten. Haben wir dann auch gemacht und später kam dann auch die Fusion eben mit ESN und ich bin dann sozusagen schon immer dann sozusagen als Consultant, als Berater für die beiden Firmen tätig gewesen. Das heißt du hast diese Produkte entwickelt und wie waren dann so die ersten Schritte des Erfolges? Weil damals waren ja die Erfolge aus objektiver Sicht relativ schnell, relativ groß. Also es waren ja schon irgendwie 30-40 Millionen Euro Umsatz und das haben die irgendwie zu viert oder zu fünft abgewickelt. Da muss ja auch ein enormer Stress auf dem ganzen System gelastet haben. dass du über die Zeit hinweg erst gelernt hast wirklich hart zu arbeiten, weil du gelernt hast, was harte Arbeit eigentlich bedeutet, weil davor hattest du jetzt zu dem Berührungspunkt, zu dem Konzept der harten Arbeit in dem Sinne. Wie waren die einzelnen Schritte dahin? Was hast du dann tagtäglich wirklich gemacht, dieses Produkt zu entwickeln? Oder war das so eine gottgegebene Idee, dass man sagt, ach das ist die Idee und die Setz-Moment hat sofort funktioniert? Wie waren die einzelnen Arbeitsstätte, dass derjenige dazuhört, inklusive meiner Wenigkeit, weil mich interessiert es auch? wird es so Graduell, Schritt für Schritt funktioniert von wir machen das zu wir machen jetzt das hin zu okay wir haben es gemacht und es funktioniert vielleicht funktioniert es auch nicht. Also gerade wenn das Thema Syrups geht, ist es wirklich so, es hat einfach funktioniert. Da muss ich aber wirklich sagen, jetzt so der Grundgedanke war da sozusagen in Anführungsgeschichte Schultern, dass es auch direkt funktioniert hat. Denn Syrup ist so entstanden, wir waren mal wieder zu Besuch bei unserem Energy Drink Abfüller und haben uns einem Büro gesessen, haben dann gequatscht und so weiter. Und dann war auch so Thema, oder wie es auch anders sein soll, steht natürlich so am Tisch dann jede Menge Getränke. Und da standen dann noch Styrups. Und da meinte ich so, die Idee ist ja eigentlich ganz gut. Aber die Umsetzung ist halt bisher immer... Schlecht. Jeder kennt so diese Syrups fürs Wasser. Also was denkt jeder, wenn er Syrups fürs Wasser hört? Fitnessstudio, Automat und ja, Geschmack. Ist es okay. Und dann kennt man so diese 0,5 Einliter Pumpflaschen. Okay. Handling, Geschmack. ist jetzt irgendwie so nicht alltagstauglich. Dann kennt man vielleicht noch die Sodastream, Styropflashin sind auch so ein halber Liter fast, ich, oder 300 Milliliter mit Mischungsfeld, das 1 zu 8 oder irgendwie so, das 1 zu 10 war immer das Maximal. Und dann habe ich so einmal überlegt, was wäre denn eigentlich so die Idee? Die Flasche müsste extrem klein sein, dass sie jede Hosentasche passt. Das heißt, dass das umzusetzen ist, muss die Konzentration vom Sirup so hoch wie möglich sein. Und dann meinte ich mit unserem damaligen Geschmacksentwickler, kannst du das wirklich, wie hoch konzentriert, können wir das machen? Ja, so und so und Okay, gut. Und dann war aber so der nächste Knack, Geschmack. Denn das ist einfach so, wenn der Geschmack nicht... knallt, also richtig gut ist für die Leute, dann kaufen sie es nicht und vor allem nicht Leitgetränke. Und ich wollte dann eben einen richtig guten Geschmack, einen natürlichen Geschmack, nicht so dieses typisch süßstoff-synthetische Geschmack, künstliche Geschmack, wie man es eben kennt von den ganzen Sirups und dann eben sozusagen ein wirklich Produkt zu haben, das keinen negativen Angriffspunkt hat. Das heißt, kein Zucker, keine Kalorien, kleine Größe, natürlicher Geschmack und günstiger als richtige Softgetränke. Und als wir das umgesetzt bekommen haben, war so die Überlegung, okay, das Produkt hat echt Potenzial. Wo wir es gewusst haben, wir es natürlich noch nicht zu 100 Prozent. Als dann natürlich die Influencer dann gesagt haben, hey, das finden wir voll geil, war dann schon okay, könnte gut werden. Als wir dann die erste Charge verkauft haben, ich weiß es schon gar nicht mehr, glaube so knapp 100.000 Flaschen waren es irgendwie so in 7 Minuten oder so, wussten wir so, oh, da ist Potenzial da. Als wir es dann das zweite Mal geschafft haben, die 150.000 Flaschen in 10 Minuten zu verkaufen, wussten wir, okay, das wird ein Knaller. Und das war auch der Zeitpunkt, wo wir dann, glaube ich, zwei oder zweieinhalb Jahre lang wirklich den Bedarf hinterhergelaufen sind. Wir haben eine komplett eigene Produktion aufgebaut, jetzt mittlerweile mit drei Abfüllanlagen, dann einfach wirklich den Bedarf erfüllen zu können. Der Handel hat uns gehasst, weil der Handel wollte diese Syrups schon viel, länger, aber wir konnten nicht liefern und wir haben gesagt, bevor wir sie jetzt dem Handel geben, Marge abdrücken, verkaufen wir sie lieber direkt an unsere Endkunden und beliefern die einfach lieber. Und so ist es mehr oder weniger entstanden. Also Grundidee war da so, in Anführungsstrichen das perfekte Produkt zu bauen, dann haben wir es umgesetzt und dann war eigentlich so, okay, es gab keinen Grund, warum es eigentlich nicht funktionieren sollte, weil es keinen negativen Angriffspunkt gab. Und ich wesentlicher Punkt, das haben wir gerade nur notiert, das hast du deiner Aufzählung jetzt so nicht genannt, ich glaube, das darf man nicht vernachlässigen, ist einfach die soziale Akzeptanz der Produkterscheinungen. Wenn man zurückdenkt, wie damals insgesamt Supplements dahergekommen sind, das war immer irgendwie so Mischung aus kleines Drogenpäckchen und totaler Freak und mit dem Design, das ja dann über die Zeit hinweg auch immer sozial akzeptierter wurde, also so mit dem Anspruch, okay, kann man eine Eifersdose irgendwie in die Küche stellen als Frau, ohne dass meine Freundinnen dann schief anschauen oder da irgendwie so 150-2 % Körperfettmann drauf abgebildet ist, wurde das ja hinweg immer akzeptierter. Und wenn man jetzt anschaut, wie diese kleinen Sirupflaschen daher kommen, die sind ja komplett unauffällig. Also es gibt noch immer welche, die können genau zuordnen, was es ist. Aber es ist nicht unbekannt, weil einfach die Präsenz im Supermarkt so groß ist, dass man irgendwie so eine erste Impression schon mal gewonnen hat und in der Regel ist die Neugierde immer relativ groß. Und zu deinem Thema mit dem, okay der Handel hat es gehasst, weil wir wollten es haben, ich glaube es ist auch ein zentraler Punkt zu sagen, Ich habe, wenn ich ein Produkt launche oder relativ früh bin, maximale Kontrolle über meinen eigenen Absatzweg, weil du weißt nicht, wie gut wird das Produkt wirklich in der Praxis dann präsentiert, wenn ich dann irgendwie über externe Vertriebswege gehe. So hattet ihr ja die volle Kontrolle und konntet viel leichter das Feedback auch einfordern von den Kunden, was war gut, was war schlecht, weil so wusstest du ja gar nicht, wer dein Kunde ist. es sind ja mehrere Aspekte, die wahrscheinlich da noch mit einfließen. Aber diese Idee eines Sirups und der Konzentration, die ja dann extrem hoch sein muss, birgt Wenn ich es jetzt so subjektiv interpretiere, auch das Risiko, dass man es komplett überdosiert, weil man viel zu viel hinein macht, dann schmeckt es nicht, dann gibt es eine negative Erfahrungsspirale und dann kauft man es nicht mehr. Wie seid ihr irgendwie zu dem Thema begegnet? Weil man muss ja immer vom dümmsten anzunehmenden Kunden irgendwie ausgehen, was kann er alles falsch machen damit und nur wenn er nichts mehr falsch machen kann, ist es eigentlich gut. Genau das ist ein Punkt, aber da muss ich wirklich sagen, haben wir relativ wenig Feedback bekommen, so dass es zu intensiv schmeckt etc. Das haben die Leute dann schon zum Glück selbst gecheckt, wenn es mir zu viel ist, dann muss ich weniger reintun. Natürlich haben wir ein paar wenige Nachrichten bekommen, aber das war schon wirklich dann die Ausnahme, die meisten haben es gecheckt, wenn es mir zu süß ist, dann muss ich wohl weniger reintun. Ich denke mal, das kommt einfach daher, weil die Leute das kennen von ich tu Zucker in meinen Kaffee, in meinen Tee rein und jetzt ist es mit Süß-Ah-Okay, dann war es vermutlich zu viel, dann tu ich nächstes Mal nicht drei Löffel, sondern vielleicht nur noch zwei Löffel rein und dahingehend denke ich mal, dieser Erfahrung heraus ist es dann eben auch beim Sirup dadurch geblieben. Du meintest ja, ganz am Anfang sind da schon sechsstellige Zahlen dann innerhalb von wenigen Minuten verkauft worden mit über 100.000 Fischchen in sieben Minuten. Ist ja absolut irre, wenn man sich das vorstellt. Also ich kann mir vorstellen, wie da also die Stimmung bei euch ungefähr war, als man dann die Bestätigung hatte, dass dieses Konzept auch aufgeht. Wie waren dann die nächsten Entwicklungsschritte? Weil es gibt ja quasi immer ein Produkt Null, wo man sagt, das muss eigentlich so No-Brainers sein, wahrscheinlich irgendwie Eistee, was ist das? Pfirsich, Cisoni oder irgendwas in die Richtung. Und da muss man ja kontinuierlich weiterentwickeln, neuen Geschmack etablieren und irgendwie jeder Geschmack birgt ja auch das Risiko zu sagen, wir verzetteln uns jetzt, gleichzeitig brauchen wir aber hinreichend viel, damit wir nicht sofort out of stock sind. Also wie habt ihr dieses Management betrieben oder wie habt ihr auch dieses Expectation Management in der Zielgruppe betrieben über eure Influencer? Weil ihr habt ja, ich weiß nicht wie stark die Absatzmacht damals schon war mit dem Launch von Zero, aber ihr hattet ja schon eine sehr, sehr starke Absatzmacht über eure eure Social Media Kanäle. Wir haben das damals kommuniziert und dann auch gemanagt, dass es irgendwie noch gut ging. Also wir wussten natürlich dann, als es funktioniert, okay, wir brauchen ein gewisses Standardsortiment. Darauf haben wir uns dann im ersten Schritt auch fokussiert. Und jetzt gibt es aktuell sozusagen zehn Standardgeschmäcker. Wird immer mal wieder ein paar Monate hinweg ein oder anderer Standardgeschmack fliegt raus. Das kommt wieder neu mit hinzu. Aber wir wussten dann schon damals, okay, wir müssen auch natürlich neue Geschmäcker bringen, um die Leute natürlich auch irgendwo bei Laune zu halten. Die wollen Abwechslung und so weiter. Und dadurch ist es natürlich ein guter Vorteil unserer Reichweite, egal welchen Geschmack wir bringen, wir legen trotzdem großen Fokus auf guten Geschmack und Qualität, eine Mindestmenge werden wir auf jeden Fall verkaufen. Das heißt unser Worst Case war eigentlich immer, wir bringen einen neuen Geschmack. Der kommt jetzt nicht so gut an, dann bringen wir ihn halt nicht mehr. es ist uns auch passiert, es ist jetzt nicht so, dass jeder Geschmack direkt im Preiskühler war und wir dann Millionen umgesetzt haben, ganz oder gar nicht. Wir hatten auch Geschmäcker, in Anführungsstrichen, gefloppt sind, aber wir konnten immer sozusagen alles abverkaufen. Das heißt, wir sind nie drauf sitzen geblieben oder es gab halt dann mal eine zusätzliche Rabattaktion oder die sind sozusagen im Ausverkauf gelandet und dadurch sind wir sozusagen dann immer auch die Geschmäcker wieder los geworden, die jetzt nicht so beliebt waren. wussten aber, bestimmte Geschmäcker oder wenn wir neue Geschmäcker gemacht haben, wissen wie sie schmecken sollen, wie sie dann mehr oder weniger ankommen in der Bevölkerung, weil jetzt bestimmte Geschmäcker einfach nicht so verbreitet sind bei unseren Kunden, haben wir dann gewusst, wenn er so schmeckt wie er schmecken soll und dennoch nicht gut ankommt, Okay, dann war es einfach kein Geschmack für unsere Zielgruppe. Vielleicht in einer Zielgruppe, nicht bei unserer, aber dann haben wir sozusagen den Geschmack eingestellt und so haben wir jetzt eigentlich mehr oder weniger die letzten vier Jahre, haben ja jetzt nicht nur die Geschmäcke auf, ich glaube, mittlerweile über 120 Stück ausgebaut, sondern auch nochmal neue Schienen im Sirupbereich. Das heißt, wir haben jetzt auch natürlich schon Sirups für Kaffee, Tee, Kakao und Milch mit den Baristasirups, aber auch eine sozusagen alkoholfreie Variante, die Mocktail-Sirupreihe, dann auch so Geschmäcker haben wie Calpirinha, Moa Parello wie wir es nennen oder was haben wir noch? Strawberry Daiquiri und so weiter und da folgen auch noch viele weitere in nächsten Monaten so noch im Getränkebereich noch andere Nischen abzugreifen. ist ja unfassbar spannend, dass wenn man sich überlegt, wie die Genese eurer ganzen Rucklinie ist, aus dem klassischen Fitnesssegment herausstammend, aber jetzt schon mit dem Anspruch, auch absolut gesellschaftstauglich zu werden. Also ist ja nicht mehr zu sagen, ich habe ein Fitnessprodukt, das auch gesellschaftstauglich ist, sondern meinem Verständnis nach, insbesondere jetzt diese zuletzt genannte Kategorie von alkoholfreien Alternativgetränken, ist ja ein absolut... im Kern der Gesellschaft stehen das Problem, dass ja Alkohol konsumiert wird, mittlerweile zum Glück immer weniger, aber dass die Menschen bewusster werden und in so gute Alternativen kommen, muss man sagen, seid ihr dann in der Produktlinie überhaupt noch ein Nahrungsergänzungsmittelhersteller oder seid ihr vielleicht eher ein Lifestyle-Produkt, weil sich so zu verhalten und Ernährung ist ja verhaltensweise, ist ja etwas, was auf Verhaltensgebene sehr fundamental dann verändern. Das heißt, ihr seid ja auf ganz vielen Ebenen in dem Tagesgeschäft eines Menschen sozusagen verankert. Wenn ich jetzt morgens losgehe und ich habe irgendwie dieses kaffeeähnliche Getränk, das bei euch aus dem Fundus kommt, ich glaube Mocaccino oder so heißt das Produkt, und dann geht man durch hin zum Training mit dem Eiweißpulver, mit dem Kreatin, mit den ganzen Vitaminen- und Mineralkomplexen und Co. bis am Abend, wenn ich mit meinen Freunden zusammen in eine alkoholfreies Getränk aus eurem Fundus trinke. dann habt ihr ja mittlerweile irgendwie so die komplette Tagesbandbreite eines Kunden abgefrühstückt. Und genau da war auch sozusagen die Transformation der Firma. am Anfang waren wir wirklich eine Supplement-Company mit Vitaminen, Mineralien, Eiweiß und so weiter bis wir uns dann so von der Zielgruppe her angepasst haben und jetzt eher würde ich sagen wirklich immer mehr im Lifestyle-Bereich drin sind und im Bereich ok Zucker sparen, Kalorien austauschen, Kalorien reduzieren und das ist eigentlich so das was uns jetzt wirklich vorangetrieben hat einfach wenn man hier gemerkt hat da ist der größte Pain-Point die Leute werden einfach im immer übergewichtiger und da ist jetzt sozusagen die Mission, okay wie kann ich Produkte ins Leben integrieren, es den Leuten einfach und lecker zu machen, Zucker und so mit Kalorien zu sparen und einfach etwas für die eigene Gesundheit zu tun. jetzt anschaust und hättest irgendwie die Möglichkeit zu sagen wir haben jetzt unsere Syrups und unsere Syrups laufen ja glaube ich alles unter dem Verständnis nach aktuell oder der gleichen Brand. sind alles Syrups. Würdest du gegebenfalls dazu übergehen und diese einzelnen Produktkategorien oder diese Subkategorien und einzelne Brands verwandeln, dass man sagt okay irgendwie das eine ist tatsächlich nur ein Fitnessprodukt und das andere ist ein Lifestyleprodukt, vielleicht diese Zielgruppen noch spezifischer anzusprechen oder sagst du unsere Marktdurchdringung, unsere Markenpräsenz durch Und die Omnipräsenz ist auch im Supermarkt so hoch, dass die Menschen sowieso verstehen, was wir mittlerweile alles anbieten. Weil wir sind mehr oder weniger so der One-Stop-Shop für alles, was irgendwie in diesem gesünderen Lifestyle-Bereich kaufbar ist. Also Man kann natürlich einzelne Produkte, nehmen wir jetzt einfach mal den Syrup Beispiel, das ihr aufgegriffen habt, könnte man natürlich jetzt sozusagen abspalten oder eine neue Brand machen mit einem komplett anderen Fokus von der Zielgruppe her. Man könnte es jetzt zum Beispiel nicht promoten im Sinne von, du sparst den Zucker, sondern es ist mehr oder weniger so ein cooles Lifestyle Produkt. Da fällt mir zum Beispiel das Beispiel von Case Einlogen Paul ein, ihr Prime Drink. Es ist eigentlich ein Elektrolytgetränk, das aber jetzt nicht bei Sportlern promoted wird oder in der Fitness Szene oder irgendwo, sondern es ist ein Lifestylegetränk, die die Leute interessiert jetzt nicht, ob da Elektrolyte drin sind, von der Rezeptur mal abgesehen, was und wie viel drin ist, aber die Leute trinken das nicht, sie jetzt Elektrolyte wollen, sondern die Leute trinken das, es ein cooles Lifestylegetränk ist und in gleiche Schiene kann man ja eigentlich auch mittlerweile Monster und Red Bull eigentlich stecken, so okay, es ist ein Energydrink. aber die wenigsten trinken, weil sie jetzt auch mit einem Fahrrad über eine 200 Meter Klippe springen wollen, sondern weil sie morgens ins Büro fahren. Und es ist ein Lifestyle-Getränk, das einfach den eigenen Status im sozialen Umfeld erhöht, denn das ist ja das worauf auch viele Menschen eben einfach schauen und wenn man das dahingehend branden würde, könnte man natürlich mit einem neuen Brand noch eine ganz andere Zielgruppe erreichen. Das würde ich jetzt schon mal sagen, ja. das Gesamtportfolio von Maw und von ESN oder von The Quality Group, ja, ihr weiter euch ja ständig betrachtet, glaubst du, das wäre eher zielführend zu sagen, dass man so eine Diversifikation im Portfolio vornimmt und quasi immer mehr Subbrands gründet? Oder sagst du, wäre eher zweckhinderlich, weil wir sind so bekannt, wir würden uns damit eher inflationieren und müssten quasi an einem niedrigeren Punkt ansetzen, als wir jetzt aufgrund unserer bestehenden Marke schon sind? Ich glaube, wenn dann müsste es sozusagen von der Quality Group von CBC sozusagen den Inhaber ausgehen, dass die sagen, okay, wir machen jetzt eine neue Marke. Das heißt, nicht eine Marke aus Moa und ESN entstehen, sondern eher eine Marke aus der jetzigen Muttergesellschaft als noch mal weitere Brand. Denn dann kann es ja sozusagen der Quality Group mehr oder weniger egal sein, ob jetzt ein Kunde den Moa-Syrup kauft oder den Syrup von der neuen Brand. weil der Gewinn ja trotzdem in die eigentliche Firma liegt. Also blöd gesagt wie jetzt Nestle oder Uneliever, die jetzt auch verschiedene Marken haben, aber denen es auch egal ist, was der Kunde jetzt kauft, weil der Gewinn sowieso bei der Firma landet. Dieses Thema Produktqualität ist wahrscheinlich in so einem breiten Produktportfolio schon eine gewisse Herausforderung. Und jetzt bist du jemand, der ja eigentlich von seinem Background her, und das ist gar nicht dispektierlich, also das meine ich sehr wertschätzend, auch wenn es vielleicht missverstanden werden kann, deswegen mal gleich hier Vorsicht, dass du ja eigentlich keinen klassischen Lebensmittel-Background jetzt mitbringst. Aber derjenige, bei der Quality Group irgendwie für die Produktqualität verantwortlich ist, der Nikolas. der ist ja eigentlich Polizist und der hat sich ja auch so autodidakt beigebracht, was ja super interessant ist, weil meistens sind das die besten Leute, wenn man sich anschaut, wer ist richtig gut in etwas, was einfach Leidenschaft für etwas mitbringen. Inwiefern arbeitet ihr da zusammen und welche Herausforderungen hast du im Zuge dieser Produktentwicklung von den Syrups, ja irgendwie kleines Fläschchen, also hohe Konzentration, das heißt Abweichung im Zweifelsfall auch sehr schnell, sehr stark merklich, wo dieses Thema Produktqualität und Qualitätsmanagement auch eine gewisse Herausforderung dargestellt hat, wie war oder der ganze Prozess dahingehend. Also, Nick und ich arbeiten jetzt, glaube ich, schon seit ... sechs oder sieben Jahren zusammen, sehr intensiv, auch unter verschiedenen Projekten und Bereichen. Und ich konnte sehr viel lernen von ihm auch wirklich, also da bin ich auch sehr, dankbar dafür, weil er natürlich ein extrem ambitionierter und intelligenter Mensch ist, der, wie du schon sagst, aus einem ganz anderen Background kommt, aber sich natürlich eben auch durch seinen Fleiß und durch seine Intelligenz extrem viel Wissen in unterschiedlichsten Bereichen angeeignet hat. Da war es immer schon unser Anspruch, gute Qualität zu liefern. Das habe ich damals schon von Mikweigel mitbekommen, die auch einer der ersten war, der mal so Produkte getestet hat, Laboranalysen veröffentlicht. Das wurde mir wirklich schon sehr früh eingetrichtert, dass sich Qualität immer durchsetzt. Und diesen Anspruch habe ich mehr oder weniger auch beibehalten. Das heißt, gerade auch in der Produktentwicklung, gerade auch in der Geschmacksentwicklung sind wir schon wirklich sehr pingelig. Dafür hassen, schrägisch, lieben uns einfach manche Hersteller dann oder manche Lieferanten. Aber sie wissen dann natürlich auch, wenn es passt, dann ist natürlich die Chance umso größer, dass es dann auch natürlich ein Produkt wird, das sich in großen Stückzahlen verkauft und deswegen legen wir einfach immer wieder so viel Fokus drauf, weil wir natürlich auch wissen, wenn wir ein Produkt bringen, jetzt nicht irgendwelchen oder das unter Qualitätsstandards ist oder geschmacklich nicht so gut ist, dann werden es auch unsere Influencer nicht bewerten, denn die können sagen, was sie wollen und das tun sie auch. Das heißt, die sagen auch, wenn ihnen was nicht passt, wenn ihnen was nicht schmeckt oder wenn sie sagen, okay. Wenn ihr es rausbringt, ich werde sagen, mir gefällt es nicht oder ich werde mich zahlen, eins von beiden. Und das zwingt uns in Anführungsstrichen auch dazu, dass wir sagen, okay, wir müssen einfach immer performen und gute Qualität abliefern, weil sonst bringen wir ein Produkt raus, das kauft niemand und dann steigt uns der CEO von der Firma aufs Dach und sagt, okay, was macht ihr hier? Ja, dieses, dieses, im Englischen Meritocracy, also dass man irgendwie die beste Idee gewinnt und nicht irgendwie der hierarchischste Kopf gewinnt am Ende des Tages. Und das ist etwas, ich aktuell sehr, sehr stark wahrnehme, jetzt mal ganz unabhängig von eurer Gruppe, sondern in allen Bereichen, dass diejenigen, die für ein Produkt stehen, aber auch sehr ehrlich darüber sind, was sie an einem Produkt gut oder schlecht finden. Das merkst du auch bei anderen Influencern, dass sie dann diese Freiheit haben und sagen, ich finde jetzt irgendwie Produkt A super, aber ganz ehrlich, Produkt B finde ich überhaupt nicht so super. Also, könntest zwar gerne kaufen, aber meine persönliche Empfehlung ist es nicht. Das wirkt ja erstmal total... kontraintuitiv, wenn man sagt, wieso, sagt etwas schlechtes. Ich persönlich aber aus einer psychologischen Perspektive heraus und so betrachte ich sehr vieles, sehe das als eigentlich den ultimativen Hack in der Kommunikationspsychologie, weil es halt so viel Authentizität mitbringt, weil wenn ich gleichzeitig sage, das finde ich gut und das andere finde ich schlecht, wirkt natürlich das Gute umso dominanter, wie wenn ich generell sage, ich finde alles gut. Richtig und es ist ja auch einfach nur ehrlich. Wenn man jetzt mal sagt, okay, wir haben über 120 Sirup-Geschmäcke, dir kann doch nicht alles schmecken. Also es ist ja unmöglich und es ist ja auch völlig okay. Also das war ja auch damals, als ich noch als Influencer unterwegs war, ich habe immer zu jedem Eiweißpulver-Geschmack gesagt, ja, ist nett oder schmeckt authentisch, aber ich bin halt ein Schokotyp. Das heißt, ich trinke zu 98 % wenn ich einen Shake trinke Schokolade oder irgendwelche Abwandlungen. Salted Caramel, Schoko, Schokobra... Schokohasen, das bin ich einfach. Das habe ich auch damals immer gesagt und ich finde das ja auch völlig okay. Mir kann ja einfach nicht alles schmecken. Wenn wir da nur ein Viertel, ein Fünftel, ein Drittel schmecken, ist es ja auch in Ordnung. Weil jeder hat einfach einen anderen Geschmack und das ist ja auch einfach nur ehrlich. vollkommen. Und ich glaube, du würdest dich, wenn du jetzt irgendwo in der Produktentwicklung drin steckst, bist du ja auf Feedback angewiesen in irgendeiner Form. Also wenn du kein Feedback bekommst, dann drehst du dich mehr oder weniger um deinen eigenen Fundus herum und denkst dir so, ja, thank you for nothing BigSpender, jeder sagt mir jetzt, wie toll ich bin, aber am Ende will ich es ja wirklich gut machen. Und ich glaube jemand wie du, der jetzt sehr bedacht über die eigenen Gedanken wirkt und sehr in die Reflexionsspirale geht, die Dinge zu verbessern. ist ja jemand, auch sehr dankbar Feedback ist. Und wenn man die jetzt mit prinzipiell gutem Feedback daher kommen würde, dann würdest du dieses Feedback nicht mehr als Feedback anerkennen, sondern dann würdest du aber sagen, bitte geh weg mit dem Unsinn, weil es bringt mich in gar keiner Form weiter. Wenn man jetzt diese Spirale bei euch in der Gruppe betrachtet und du arbeitest viel mit dem Nico zusammen, ich sag mal Nico, weil offiziell ein Nicolás, aber du sagst jetzt Nico, dass der Nico und du da so eng zusammen arbeitest, habt ihr eure Influencer, die geben das Feedback zu den Produkten. Und dann landet das erstmal bei ihm oder bei dir oder bei euch beiden und ihr setzt euch dann zusammen oder wie läuft das dann wirklich in der operativen Entwicklungspraxis ab? Weil jetzt wird es wahrscheinlich mit 120 Geschmäckern immer schwieriger, einen weiteren Geschmack zu finden. Irgendwie von Peach auf Strawberry oder was auch immer zu gehen, ist relativ einfach. Wenn ihr aber schon so fortgeschritten in dem ganzen Portfolio seid, was ist denn dann das nächste, was man irgendwie noch finden kann? Also da hat sich natürlich so gewandelt. Ganz am Anfang war es natürlich dann so, okay, Feedback ist bei mir, bei Nico gelandet, aber durch das ganze Wachstum der Firma, mittlerweile ich glaube über 1600 Mitarbeiter, ist natürlich so jeder Bereich extrem groß. Das heißt, ich bin jetzt nicht mehr alleine, sondern wir haben natürlich jetzt ein großes Team, die machen Design, die machen Probenverkostung. Wir haben ja in Hamburg, in der Zentrale, haben wir natürlich auch eigene Räume wirklich mittlerweile, wo verkostet, Das heißt, ich bekomme zwar die Proben, ich verkoste sie auch, aber so die richtige Endverkostung bzw. dann die Absignale findet mittlerweile jetzt schon über das Headquarter statt und in verschiedenen Bereichen. Das heißt, wir sind mittlerweile einfach so groß, dass es Feedback schon, ich würde jetzt mal sagen, nicht mehr bei mir ran, ich kriege es natürlich auch und so weiter. Aber wir haben da jetzt natürlich wirklich standardisierte Tests, dass dann wirklich auch der professionellen Ebene abläuft, dann auch wirklich dann das wirklich so zu machen, dass es auch wirklich bis zum letzten Strich auch wirklich Das heißt, das hat sich sehr, sehr gewandelt, wo wir am Anfang noch so wirklich so, okay, wir probieren einfach mal in der Küche und gucken, ob es schmeckt, bis hin zu, okay, es wird jetzt wirklich aufs Gramm genau abgewogen, wie viel Sirup ist jetzt da wirklich drin im Wasser, was wird für ein Wasser verwendet, dass es auch immer das gleiche Wasser ist, ist auch wichtig, dann wirklich sagen zu können, okay, doch noch ein bisschen mehr Süße, doch vielleicht ein bisschen mehr, weniger Aroma, etc. Ah, die Farbe, können wir bei der Farbe noch was machen, es noch ansprechender zu machen. Also da hat sich schon in letzten Jahren sehr sehr viel gewandelt. Jetzt sagst du über 1600 Mitarbeiter in der Gruppe, du bist aber selber externer Berater in diesem ganzen Konstrukt. War das von dir persönlich ein Anspruch zu sagen, ich möchte weiterhin unabhängig bleiben und mich nicht klassisch anstellen lassen oder war das einfach so aus gewachsenen Strukturen heraus, weil du halt immer irgendwie als externer Berater tätig warst und no reason to change that oder gibt es vielleicht auch gar keinen konkreten Grund? Also beides, es gibt mehr oder weniger zwei Gründe. Einerseits, es mehr oder weniger so angefangen hat. Dann aber auch sozusagen, weil ich ja meine Selbstständigkeit und GmbH damals eben dann schon gegründet hatte, um sozusagen auch für mein eigenes Fitnesscoach und so weiter Rechnungen schreiben zu können. Und dann habe ich das Ganze sozusagen einfach in das Unternehmen mit eingegliedert und habe dann einfach meine Beraterrechnungen geschrieben. Und gab es nie so wirklich den Need einer Anstellung. Plus damals war ich ja auch noch so selbst im eigenen Fitnessstudio noch angestellt. Da kam eigentlich sowieso die Frage nie auf. Finanziell gesehen war es natürlich auch eine bessere Lösung, Beraterrechnungen zu schreiben und mich jetzt nochmal anstellen zu lassen. Ja klar und dann halt nur Steuern und Abgaben und Co. drauflasten zu lassen. verstehe. Gibt es jetzt für dich, wenn wir jetzt zuhören, und da werden sicherlich eine ganze Bandbreite von Menschen jetzt zuhören, einige die Konsumenten sind, aber vielleicht auch einige E-Commerce-Unternehmer, die sich die Frage stellen, so, wir haben irgendwie selber Supplements, wir würden gerne unser Portfolio erweitern. Bist du dann auch für andere Firmen grundsätzlich zugänglich, bei der Produktentwicklung zu unterstützen oder sagst du auf gar keinen Fall, ich habe hier Exklusivität für The Quality Group und alles, damit in Verbindung steht und wenn jemand was wissen will, dann fragt bitte jemand anders. Ja und nein. Also ich habe jetzt keine explizite Exklusivität dementsprechend, aber ich habe natürlich irgendwo, ich sage jetzt mal Moral und Ethik, dass ich sage, okay, ich würde jetzt nicht für einen konkurrierenden Supplement Hersteller einen Sirup machen auf dem deutschsprachigen Raum etc. Der ist jetzt nicht. Aber dahingehend bin ich einerseits schon noch aktiv für andere Brands und Firmen, mittlerweile weltweit. Also wir haben ein Projekt Amerika, wir ein Projekt in China zum Beispiel. Wir haben jetzt ein neues Projekt in Vietnam zum Beispiel. und dreht sich jetzt nicht nur im Syrupbereich, sondern ich bin ja auch zu Hause im Energy-Drinkbereich, im Spot-Drinkbereich, Eisteebereich noch ein bisschen, aber das haben wir jetzt schon länger nicht mehr gemacht, ist zuckerfreies Wassereis. in dem Bereich zu Hause, aber dann natürlich auch mit meinen anderen Firmen und anderen Projekten, die sich alle im Fitnessbereich drehen. Dahingehend bin ich auch noch aktiv und für manche Firmen nur als Berater tätig, für manche Firmen bin ich jetzt wirklich aktiv im Operativen auch mit dabei. Also das streut sich sehr breit. super interessant, insbesondere wenn du jetzt sagst, du gehst irgendwie Markt Vietnam, Markt China, Markt USA, dann hast du ja extrem viele Insights, die du dann auch für The Quality Group zum Beispiel mit einbringen kannst. Würdest du sagen, dass andere Märkte, wahrscheinlich ja, einfach aufgrund der bestehenden Regulation, aber ich frage trotzdem mal, dass andere Märkte angenehmer sind, sie zu bespielen, weil weniger Regulation und weniger Komplexität und der deutsche oder europäische Markt ist irgendwie super komplex, oder sagst du... geht eigentlich, weil dieses Tianin-Beispiel vom Gesprächsanfang heute, weil irgendwie so sinnbildlich ist, man denkt, ja okay, wenn es irgendwie sinnvoll ist, warum geht es dann nicht? Nein, es gibt bestimmte Bereiche, da kannst du dir einfach nur am Kopf, wenn es um das Thema Tianjin geht und bei anderen Bereichen in Deutschland kannst du dir am Kopf wassen oder du denkst so, ok, da ist jetzt gar nichts reguliert, du musst gar nichts machen, wo du in anderen Ländern dann, bevor du zum Beispiel ein Produkt auf den Markt bringen kannst, wie z.B. Vietnam oder China, dann musst du es erst angemeldet, dann muss es genehmigt werden und so weiter. Wenn du einen Syrop in Deutschland auf Markt bringen willst, musst du gar nichts machen. Machst den einfach und bringst ihn auf den Markt. Fertig. Natürlich jeder Syruphersteller oder Abfüller guckt natürlich, was ist da drin und die würden dir jetzt nichts abfüllen, dann irgendwie so eine Red Flag ist. Ganz klar. Aber da gibt es nicht irgendwie so, wo du sagst, okay, ich muss erstmal durch den behördlichen Prozess und dies und das und jenes. Das ist jetzt überhaupt nicht, was es dann in anderen Ländern schon gibt. Also da würde ich einfach sagen, es gibt in jedem Land seine Vor- und Nachteile und seine Dinge, worauf man achten muss. Wiem findest du den amerikanischen Markt? Also er ist ja wahrscheinlich relativ liberal, aber ist dieses Problem der Rechtsstreitigkeiten dort etwas, was dich irgendwie tagtäglich begleitet? Oder sagst, macht es einfach enorm schwer dort auch erfolgreich zu sein, weil man braucht immer extrem hohe Dominanz? Oder sagst du Amerika, weil es so liberal ist, Spitzenmarkt, am liebsten nur in Amerika? Man muss natürlich schon auf gewisse Dinge achten, dementsprechend ganz klar. Man muss sich an gewisse Regeln halten, aber solange man da jetzt in diesem Regelwerk bleibt, hat man auch wirklich schon jetzt seine Ruhe und kann relativ frei agieren. Okay, interessant. Das heißt also die Internationalität ist etwas, wo du kein Problem mit hast, weil ich... kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser Podcast gehört wird, auch von einigen meiner Mandanten. Und da sind auch nicht unwesentlich viele Supplement-Hersteller mit dabei. Also wirklich von bis von ganz traditionellen, aber auch wirklich Abfüllern zum Teil bis hin zu wir wollen jetzt expandieren mit unserem Produktportfolio, wissen aber nicht wie. Und ich stelle natürlich so manche Fragen auch immer vor dem Hintergrund, dass ich weiß, was die vielleicht hören und wissen wollen. Gibt es irgendetwas, wo du sagst, das ist ein Thema, darauf konzentriere ich mich aktuell? Besonders ohne dass du da jetzt Geschäftsgeheimnisse verrätst, weil es in anderen Märkten schon super gut funktioniert. Vielleicht in diesem Getänkesegment im weitesten Sinne, was bei uns noch überhaupt nicht angekommen ist. Beziehst du die Frage jetzt rein auf Supplement und Getränkebereich oder jetzt, ich sag jetzt mal, allgemein auf das, was ich tue und mache? Dadurch, dass sie das ja offensichtlich bei euch so stark vermischt, auch gerne irgendwie auf beides, weil offensichtlich werden ja auch Supplements immer mehr zum klassischen Lifestyle-Produkt. Ich würde es gar nicht mehr so hart voneinander trennen und sagen, dass es irgendwie auch mit einem relativ starken Angleich zueinander mittlerweile passiert. Also der Getränkemarkt entwickelt sich natürlich wie jeder andere Markt auch. Das heißt der der Fokus geht von gerade von der Dachraum Bevölkerung wirklich immer mehr in die Richtung, okay, funktionelle Getränke bzw. Getränke mit Mehrwert, aber der Der Kunde akzeptiert es nur oder der kauft diese Produkte nur, wenn erstens der Geschmack zu 100 % sitzt und zweitens auch der Preispunkt in Ordnung ist. Das heißt... Der Dachraumkunde guckt immer noch Geschmack, ist der? Priu 1, Priu 2 ist der Preis und dann Priu 3, welchen Mehrwert bietet mir das Getränk noch? Wenn man diese drei Prioritäten dementsprechend einhält und umsetzt, dann kann man wirklich hier in diesem Bereich sehr gut noch erfolgreich werden. hier gibt es auch verschiedene Trends, die sich immer weiterentwickeln, wie zum Beispiel das Thema Ballaststofflimonade, was ja gerade sehr am kommen ist, dann aber auch immer mehr Elektrolytgetränke etc. Aber eben immer noch so, dass Geschmack und Preis einfach passen und dann erst wirklich der Mehrwert. Das Thema Geschmack und Preis ist etwas, super interessant ist, weil jetzt schauen wir uns mal irgendwie diese Gegenüberstellung Red Bull und Monster Energy an. Ich habe selber ein Fitnessstudio und wir haben in der Vergangenheit alles Mögliche verkauft von Noco, also No Carbs Company, irgendwie dieses BCAA-Getränk, was tendenziell relativ teuer war. Es wurde schon verkauft, aber jetzt nicht super gut verkauft und ich kenne Noco irgendwie so seit zwei, 15, 16 rum. Also aus Studienzeiten noch. Und jetzt verkaufen wir Monster Energy und Monster Energy ist vom Preispunkt ganz anders gelagert. Aber Red Bull ist eher so in dem 2 Euro bis 3 Euro Segment. Monster Energy ist eher so im vielleicht sogar Centbereich, also 99 Cent irgendwie bis 1,50 im Verkauf. Siehst du, insbesondere weil ja auch die Größe der Dose deutlich unterschiedlich ist, dass sich die teuren Hersteller aufgrund ihrer vielleicht prominenten Positionierung doch noch gut durchsetzen können oder sagst du, es gibt irgendwie so eine imaginäre Schwelle im Getränkebereich. Ich weiß, dass ihr das Produkt, diese Fizzi-Balaststoff-Limonade habt. Ich kenne den Preispunkt jetzt nicht aus dem Stegreif, ganz ehrlich. Kannst du vielleicht noch kurz aufklären. Aber wie so die einzelnen Schichten im Getränkesegment sind, weil das geht ja wirklich von bis, also im Wasser vielleicht irgendwie, Fosswasser für 5 Euro für einen halben Liter bis hin zu 19 Cent von gut und günstig. Und da ist es so wie mit vielen anderen Marken oder Bereichen auch, wie zum Beispiel Zigaretten oder Alkohol oder Bier etc. Es zählt zum Lifestyle Faktor und zum Status Faktor. niemand sagt, ich trinke einen Energy Drink und trinke dann Red Bull. Oder ich hole mir jetzt ein Energy und hole sich dann Red Bull. Jeder sagt, ich hole mir ein Red Bull. Ich trinke einen Red Bull, ich trinke einen Monster. Ich rauche keine Zigarette, ich rauche eine Marlboro. Ich hole mir kein Bier, ich hole mir ein Augustiner und so weiter. Um dann einfach sozusagen den eigenen sozialen Status zu erhöhen. Das heißt, der Endkunde ist bis zu einem gewissen Punkt natürlich bereit mehr auszugeben für gewisse Premium-Marken, um eben dann mit diesen Premium-Marken auch identifiziert zu werden dementsprechend. Das du sagst aber auch, damit dieses Konzept der Premium Marke funktionieren kann, muss ich einen wesentlichen Teil meines Budgets in der Gesamtentwicklung des Produktes auch in die Markenbildung investieren, weil wenn ich das vernachlässige, kann ich mich preislich immer nur im niedrigsten Segment, wo halt dann irgendwie alle günstigeren, unbekannten Anbieter oder nicht Premium Anbieter verglichen werden ein Ort. Definitiv. ist ja auch ein Grund, warum ich glaube, immer noch, und schon seit Anfang an, Red Bull ein Drittel des Umsatzes in Marketing steht. Ja, absolut. Red Bull ist ja eigentlich Marketing-Company, die auch ein Getänk verkauft, wenn man so möchte. Oder eigentlich gar keine Getänkekompany. Dieses neue Segment, das würde mich jetzt noch interessieren, weil ich bin vorher erst dann vorbeigelaufen. Ich war bei uns hier in Garmisch im DM und dann laufe ich vorbei und da gibt es hier dieses Physi-Getänk von euch. Was kostet so eine Dose und was ist es der konkrete Mehrwert für den Konsumenten? Weil es wirkt halt extrem lifestyleig von der ganzen Aufmachung her. Das ganze Design von der Dose wirkt total ansprechend und auch für alle Alters- und Zielgruppen irgendwie angenehm. Was war eure Hypothese, als ihr das Produkt entwickelt habt und warum auch genau auf diesen Ballaststoffzenten? Ist schon klar mit Verdauung und Co., aber gab es irgendwie so ein konkretes, ausschlaggebendes Event bei euch, dass ihr gesagt habt, Ballaststoffe ist jetzt so the next big thing? Blick nach Amerika. Also da ganz ehrlich und transparent zu sagen, mit Amerika hat es eben Poppies vorgemacht und natürlich auch mit dem Exit an Pepsi. Und da hat man einfach gesehen, okay, amerikanische Markt ist einfach immer noch in vielen Bereichen der Vorreiter. Alles, da erfolgreich ist, wird auf, oder mit großer Wahrscheinlichkeit wird es dann auch in drei bis fünf Jahren in Europa erfolgreich. Und das war dann wirklich so Vorbild, wo man sagt, okay, so nach Eiweiß dann Ballaststoffe. macht ja auch Sinn, weil die meisten Menschen nehmen einfach zu wenig Ballaststoffe zu sich und das hat einfach nochmal wirklich den Nährwert für die Gesundheit, um dann zu sagen, wie macht es Sinn oder was kostet es. Und dass man dann sagt, glaube sechs Dosen kosten jetzt, ich glaube vor Rabatt bei uns so knapp 12 Euro, das heißt mit Rabatt ist man dann ungefähr so bei 10 Euro, das heißt pro Dose ist man dann so bei 1,60 Euro, wo ich sage, okay unter zwei Euro pro Dose, noch völlig legitim, das wird angenommen, aber es ist natürlich auch so, der Geschmack muss sitzen und dann ist der Kunde bereit, wenn der Geschmack sitzt, der Preis noch passt und der Mehrwert, dann wird es dementsprechend angenommen. Ich glaube, wenn es jetzt wirklich um Ballaststoffe geht und man dieses Verdauungsthema nimmt und viele Menschen haben Verdauungsprobleme, ich glaube, da könnte man vielleicht den Preispunkt sogar noch nach oben gehen, weil einfach der subjektive Mehrwert so groß ist, wenn es irgendwie besser funktioniert, es jetzt einfach zu formulieren, dann wäre sogar die Preisakzeptanz wahrscheinlich noch höher. Weil wenn ich mir anschaue, wer das extrem gut macht, der Gründer, mir fällt der Name nur als ad hoc nicht ein, der kommt sogar bei mir aus der Nähe von zum Beispiel Kitschy Mea. Das ist ja grundsätzlich ein sehr einfaches Supplement, das aber halt extrem Premium, Premium, Premium über den Apotheken-Vertriebsweg dann veräußert wurde am Ende des Tages. Genauso wie am Anfang dieses Vitasprint mit dem Vitamin B12-Komplex. Habt ihr euch schon mal überlegt, dass ihr euch selber mit eurem Produktportfolio nur irgendwie in diesem Hyper-Premium-Segment aka Apotheken-Vertriebsweg hinein bewegt oder sagt ihr, das ist gar nicht unser Ding, weil viel zu wenig Absatz am Ende des Tages, zwar hoher Preis, aber relativ kleine Zielgruppe. Genau so wie du es eigentlich gerade gesagt hast. Und macht auch wirklich dann dahingehend wenig Sinn, man dann wirklich somit eigentlich unseren Werdegang ansieht, unsere ganzen Influencer, unsere Positionierungen. Also man müsste wirklich alles ändern und wenn, dann würde man eher sagen, ja okay, dann machen wir doch einfach lieber eine komplett neue Brand, weil das wird dann glaube ich sogar wahrscheinlich einfach günstiger und gleichzeitig sicherer, anstatt jetzt eine bestehende, extrem gut laufende Company zu verändern und möglicherweise irgendwelche unnützten Risiken einzugehen. Du hast es auch im Getänkesegment erwähnt, dass die Preispositionierung logischerweise über die Premium Positionierung geht bzw. davon abhängt. Jetzt seid ihr ja in der gesamten Gruppe sehr bekannt, insbesondere ESN, so meine Erfahrung aus der Vergangenheit heraus, wo das ganze nur deutlich weniger bekannt war, dass ihr halt extrem viel Wert auf Produktqualität, Qualitätsmanagement, Studienlage und Co. legt. ist das für euch auch kommunikativ einer der zentralen Anker zu sagen, wir geben uns einfach deutlich mehr Mühe in der Art, wie wir Produkte entwickeln und in der Kontinuität, wie unsere Produktqualität ist, weil ich kenne auch gar nicht so wenige, die gerne dazu übergehen und dann irgendwie ihr Pulver strecken und sagen, wir haben ja jetzt schon den Absatz weg. Klar, die egalisieren sich über Zeit, weil niemand kauft das Zeug dann mehr oder den Mist, ganz ehrlich, sage nicht immer mehr Zeug, sondern den Mist. Und ihr könnt euch damit halt relativ leicht abheben, weil die anderen sich ja teilweise auch relativ unrühmlich gegenüber den eigenen Kunden verhalten. Also einerseits, also mehr oder weniger anders formuliert, wir sind so natürlich in den Markt gekommen, wir sind so natürlich groß geworden und auf der anderen Seite müssen wir es aber auch dementsprechend abliefern, denn wie sagt man so schön, die Aufmerksamkeit liegt immer auf dem, der den Ball hat und der wird auch immer angegriffen. Das heißt, vergleichsweise mit wie andere Companies, nehmen wir jetzt einfach mal als Beispiel McDonalds, Marktführer in der Fast-Fokette mit allem Drum und Drang, okay, die können es sich nicht erlauben, Mist oder Unsinn zu machen. Klar, einzelne kleine Skandale gibt es immer über Franchise, nimmer Sonstiges, das kann immer passieren, Aber die wissen und das wissen wir auch, wir können es uns nicht erlauben, denn von jedem neuen Produkt, ersten Bestellungen, das oder unter den ersten Bestellungen ist immer die Konkurrenz dabei, es sind immer Leute mit dabei, die uns nicht leiden können oder die irgendwas suchen, uns sozusagen an Karren zu pissen und deswegen sind wir auch eben noch mehr mit noch mehr Fokus auf guter Qualität, mit allem was dazugehört wirklich auch bedacht, weil wir einerseits wissen, okay das hat uns groß gemacht, das wird uns groß halten und wenn wir es nicht mehr tun, dann schießen wir uns einfach selber ins Bein. McDonalds Beispiel ist eigentlich perfekt. Das konntest du jetzt nicht wissen, aber mein damaliger Trainer in der Nationalmannschaft, der war von Hauptberuf Metzger eigentlich. Und der hat in einem Großmetzgereibezweep gearbeitet, die unter anderem für McDonalds geliefert haben. Und er meinte, die Idee, dass McDonalds schlechte Qualität liefern würde, ist so absurd bei den Qualitätsstandards, bei denen so unfassbar hoch sind, dass sich ein Konzern wie McDonalds niemals erlauben könnte. eine nur ansatzweise unzureichende Qualität zu liefern. Also von schlecht sowieso nicht, sondern nur mal nicht zureichend. Hat er gesagt, gefühlt jede normale Metzgerei und jedes durchschnittliche Restaurant hat wahrscheinlich deutlich, deutlich mehr Qualitätsprobleme als diese großen Ketten, weil die einfach derart unter Beobachtung stehen, ob ihrer Größe. Definitiv. da wird zwar immer viel gelästert, aber Es entspricht einfach nicht der Wahrheit. kenne auch einen größeren Franchise-Nehmer von McDonalds, liebe Grüße, raus, und Frank Mosher aus Regensburg. Ich glaube mittlerweile auch 12 oder 14 Filialen. Und er sagt, ist das Allergleiche. weicht irgendwas von den Richtlinien und Vorgaben ab, wird die Ware nicht akzeptiert, geht die zurück. Selbst da, wo jeder andere sagen würde, nee, aber die können es sich nicht erlauben. auch gesagt, dass da ist einfach die Aufmerksamkeit drauf, was jetzt eben bei einer Burgerkette oder beim Burger-Restaurant ums Eck nicht der Fall ist. Und klar, gewisse Standards kann man und muss man auch erst einhalten, wenn man eine gewisse Größe hat, dementsprechend. Aber hier fällt es halt dann mal nicht auf, wenn jetzt mal kurz die Kühlkette unterbrochen war in dem Sinne. Und jetzt direkt live aus dem Schnitt des Podcasts muss ich feststellen, dass scheinbar Daniels weitere Ausführungen zu meinen Fragen nicht hochgeladen wurden. Das mag an der Internetverbindung liegen. Ich kann es nachträglich nicht beantworten, aber ich kann euch und möchte euch an der Stelle Nachsicht bitten. Ich hoffe, dass euch das Interview bis hierhin gut gefallen hat. Wenn dem so ist, dann schreibt es gerne in die Kommentare. Folgt dem Podcast hinterlasst dem Video einen Daumen nach oben. ganz unabhängig davon, wo ihr es hört oder seht, freue ich mich oder freuen wir uns über euer Feedback. Bis zum nächsten Podcast und natürlich mit herzlichen Grüßen. Euer Matthias. Du hast Jahre deines Lebens in dein Unternehmen investiert. Schlaflose Nächte, unzählige Rückschläge und harte Entscheidungen. Dein Unternehmen ist mehr als nur eine Bilanz. Es ist dein Lebenswerk. Und genau deshalb darfst du auf den letzten Metern. Wenn es den Exit oder die nächste Wachstumsstufe geht, nicht blind fliegen oder dich auf Standardformeln verlassen. Dafür trete ich hier an. Dafür stehe ich. Wir reißen die Fassaden der Finanzwelt ein, damit du das Big Money Game nach deinen eigenen Regeln spielen kannst und das behältst, was dir zusteht. Wenn dir diese Folge die Augen geöffnet hat, abonniere den Podcast, teile ihn mit einem Gründer, der diese Insights dringend hören muss und vernetze dich mit mir auf LinkedIn. Alle Links findest du in den Show Notes. Name ist Matthias Walter Eßer. Bleib profitabel, arbeite präventiv und bis zur nächsten Folge.