Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER
M&A-Transaktionen und Exits stehen in keinem Lehrbuch – sie passieren hinter verschlossenen Türen.
Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter Eser öffne ich diese Türen und bringe die verschwiegenen Akteure meiner Welt vor's Mikrofon.
Als externer CFO und M&A-Berater nehme ich Dich mit in den Maschinenraum von Unternehmensverkäufen und Finanzierungsrunden. Wir sprechen nicht über theoretische BWL, sondern über die harte Realität am Verhandlungstisch:
🟢 Wie Bewertungen wirklich zustande kommen (und wie man sie verdoppelt).
🟢 Warum Deals in der Due Diligence platzen.
🟢 Wie E-Commerce Founder ihr Unternehmen "Exit-Ready" machen.
🟢 Ehrliche Einblicke in echte Transaktionen – ohne Filter.
Dieses Format ist für Founder, CEOs und Investoren im E-Commerce & Mittelstand, die verstehen wollen, wie das "Big Money" Spiel wirklich funktioniert.
ÜBER MATTHIAS WALTER ESER ⬇️
Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und Mitglied im Forbes Finance Council. Mit ESER CAPITAL hat er sich darauf spezialisiert, E-Commerce- und DTC-Marken (5-50 Mio. Umsatz) auf komplexe Exit-Szenarien vorzubereiten. Er ist die Schnittstelle zwischen operativem Wachstum und strategischem Finanzmanagement.
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🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital
🔗 LinkedIn (Tägliche Insights): www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237
🔗 Forbes Profil: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a
Haftungsausschluss: Die Inhalte dieses Videos dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.
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Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER
#208 - Elias Jochner von Kjavik über den Millionenmarkt Barfußschuhe!
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In der 208. Folge des Digital Business Podcasts – der ersten Aufnahme im neuen Studio – begrüßt Matthias Walter Eser den Gründer Elias Jochner: Nach einer Print-on-Demand-Erstgründung direkt nach dem Abi hat er mit Mitte 20 die Barfußschuh-Marke Kjavik aufgebaut.
Das Gespräch ist kein Produkt-Pitch. Es ist eine schonungslose Tour durch die Finanz-Mechanik einer physischen E-Commerce-Brand – und durch eines der härtesten Verticals überhaupt: Schuhe.
Elias spricht offen über die brutale Cash-Conversion-Cycle-Realität, über die wahren Unit Economics im Schuhmarkt, über die Abhängigkeit von Produzenten, die auch für Nike und New Balance fertigen, und über ein Steuerstrafverfahren, das aus fehlerhafter Buchhaltung entstand – obwohl er nach bestem Wissen und Gewissen handelte.
Was du in dieser Folge lernst:
- Warum der Cash Conversion Cycle über Leben und Tod einer physischen Brand entscheidet: Anzahlung bei Bestellung, Zahlung 30 Tage nach Versand – aber noch bevor die Ware überhaupt da ist – und ein Container, der wegen der geopolitischen Lage drei Monate auf dem Wasser feststeckt. Der harte Kontrast zum nahezu negativen Working Capital des Print-on-Demand-Modells (EU-Lieferanten, 2 Tage Lead Time, Kunde zahlt vor DHL).
- Die echten Unit Economics im Schuhmarkt: Wareneinsatz von 15–35 % des Netto-VKs, Entwicklungskosten ab einer Million Euro für echte Innovation, hohe Mindestbestellmengen und hohe Retouren – und warum Schuhe eines der schwersten Verticals sind, während eine Supplement-Brand in 5–6 Monaten zum siebenstelligen Monatsumsatz bei über 25 % Rendite skalieren kann.
- Warum Revenue-based Financing (Shopify Capital & Co.) wie eine Sucht funktioniert: schnell, bequem, der erste Schuss günstig – und dann eine Abhängigkeitsspirale aus schlechteren Konditionen und persönlicher Haftung. Wann die Betriebsmittelfinanzierung über die Bank die ehrlichere Wahl ist und warum Risiko und Rendite zueinander passen müssen.
- Welche Abhängigkeiten ein Geschäft kippen lassen: Produzenten-Abhängigkeit (die Factory fertigt auch für Nike & New Balance – schwache Verhandlungsposition) und das massiv unterschätzte Steuerberater-Risiko – wie aus fehlerhafter Buchhaltung ein Steuerstrafverfahren wurde. Eigenverantwortung: Am Ende haftest du, nicht dein Steuerberater.
- Warum „Geld der Blutfluss im Organismus ist, nicht der Selbstzweck" (Phil Knight), warum die Personenmarke im E-Commerce heute Pflicht statt Kür ist – und weshalb „Embrace Discomfort" der beste unternehmerische Ratgeber bleibt: das kürzeste Tischbein zuerst angehen.
Das Fazit für Unternehmer: Die Goldgräberstimmung im E-Commerce ist vorbei – und damit wird die Wahl des Verticals zur strategischen Kernentscheidung. Es gibt unterschiedliche „Härtegrade": Ein Produkt wie Schuhe verzeiht keine Schwäche im Working Capital, in den Unit Economics oder in der Finanzstruktur.
Wer hier gewinnen will, muss seinen Cash Conversion Cycle beherrschen, seine Finanzpartner kritisch auswählen und die Eigenverantwortung für Zahlen und Steuern wirklich übernehmen – denn am Ende haftest du, nicht dein Steuerberater.
Elias Jochners wichtigste Botschaft: Arbeite dort, wo dein „Warum" klar ist – und mach genau die Dinge, vor denen du dich instinktiv drückst. Hinter dem kürzesten Tischbein versteckt sich das größte Wachstum.
👇 Links & Ressourcen zur Folge:
- Entdecke Kjavik – Barfußschuhe von Elias Jochner: https://www.kjavik.com – und vernetze dich mit Elias auf LinkedIn: Elias Jochner
- Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237
- Dein Tracking-Tool zeigt in die eine Richtung, deine BWA in die andere und dein Kontostand nur noch rot? Lass uns über deinen Cash Conversion Cycle sprechen: https://eser.capital/
Angaben gemäß § 5 TMG
ESER Capital Advisory Partners GmbH
vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser
Adlerstraße 9
82467 Garmisch-Partenkirchen
Du willst wissen, wie das Big Money Game im E-Commerce und Mittelstand wirklich funktioniert? Dann vergiss alles, was du bisher über Exits und Finanzierungsrunden gehört hast. Willkommen im Digital Business Podcast. Hier gibt es ehrliche Einblicke in echte Transaktionen. Ungeschönt und ohne Filter. Lerne von den verschwiegenden Akteuren der Branche, wie du dein Unternehmen wirklich exit-ready machst und deine Bewertung. Hier ist Dein Host, Berater für Mergers und Acquisitions, externer Chief Financial Officer, Spiegelbestseller Autor und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council, Matthias Walter Esers. und herzlich willkommen zur 208. Folge im Digital Business Podcast. Ich freue mich heute sehr, den Elias begrüßen zu dürfen und jetzt heute offiziell im neuen Studio. Denn du weißt wahrscheinlich nicht, der erste Podcast, wir hier wirklich live aufnehmen, davor war noch alles remote. Ich freue mich extrem darauf, weil es einfach ganz was anderes ist, jetzt so wirklich in person mit jemandem zu sprechen. Wir kennen uns schon seit geraumer Zeit zumindest über die fernmündliche und schriftliche Kommunikation. Tatsächlich sehen wir uns heute zum ersten Mal, aber klappt schon mal wunderbar. Vielleicht magst du ein, zwei Worte zu dir verlieren, ganz am Anfang, damit diejenigen, die jetzt zuhören, so einen groben Überblick haben, wer ist der Elias, was macht der eigentlich und warum sollte ich jetzt die nächsten 60 bis 90 Minuten hier irgendwie mit zubringen, zuzuhören. Also vielen Dank für die Einladung erstmal. Es hat mich auch deswegen sehr gefreut, dass du mich vor Ort eingeladen hast, weil ich es ja eben auch nicht aus dem Podcast kannte. Deswegen umso schöner, dass wir es jetzt hier direkt führen können. Ja, also kurz zusammengefasst, ich habe, also ich bin Elias, in München und habe jetzt vor schon einiger Zeit eigentlich im Druckwesen gestartet. Das heißt, auch damals eine E-Commerce-Firma gegründet, mit eigenem Fulfillment aber. Das heißt, wir haben auch die Produkte selber dann bedruckt, verpackt, verschickt und größtenteils auf Amazon verkauft. Das heißt, gestartet quasi als Tassent-T-Shirt-Verkäufer und dann aber geswitcht in Anders Vertical und zwar in die Schuhwelt. Das heißt, ich habe KIAWIC gegründet, das ist eine Firma, wo wir uns zur Aufgabe machen, dass wir natürliche Bewegung und eine starke Fußmuskulatur an den Mann und an die Frau bekommen. heißt, unterm Strich, bisschen weniger abstrakt, wir verkaufen Barfelschuhe. Aber für eine Zielgruppe, die sonst mit dem Thema vielleicht nicht so viel anfangen kann. Also unser perfekter Kunde ist eigentlich jemand, der schon so grob weiß, okay, ja, Barfelschuhe sind gut, es gibt alle möglichen Studien dazu, es macht für super viele Lebensbereiche Sinn. Aber man hat vielleicht gewisse Vorbehalte wegen dem Umstieg oder auch wegen der Optik, was ja so auch immer ein Thema sein kann. Und dafür habe ich KIA weggegründet und Das machen wir jetzt eigentlich so im Day to Day. Ein mega geiles Thema, weil ich nicht nur natürlich die E-Commerce-Komponente mehr berücksichtigen kann, auch die sportliche Komponente. Weil man sieht, du bist sehr sportlich und gleichzeitig teilen wir, glaube ich, eine Passion, das ist alles das Auto. irgendwie Biking und Trail Running und Co. Und das Thema Fußmuskulatur ist ja integral, damit man sich irgendwie über längere Distanzen, ich sage mal alles ab 10 Kilometer, noch gesund bewegen kann. Und die meisten modernen Schuhe sind ja viel zu weich, um der Fußmuskulatur das zu geben, was sie eigentlich braucht, nämlich so einen gesunden Widerstand, damit sie dauerhaft auch intakt bleibt. Jetzt wäre es aber zu schnell gegriffen zu sagen, wir steigen in den medizinischen Teil ein, weil ich glaube, sind wir beide jetzt nicht die Überexperten, zumindest ich nicht. Ich habe nur so Leinwissen. Was mich aber interessieren würde, ist, warum hast du denn überhaupt mit E-Commerce angefangen? Wann hast du angefangen? Und was war für dich so der mentalische Schritt zu sagen, weil offensichtlich bist du sehr intelligent, du hast wahrscheinlich Abitur gemacht und dann hast du dir vielleicht gestellt, so was mache ich jetzt mal im Leben. Und dann muss man ja dazu kommen, so ja, ich gehe jetzt nicht den klassischen Weg, vielleicht studiere ich BWL irgendwie nur an der privaten Uni, gehe in Investment Banking, Consulting und habe ein gutes Leben. Du hast dich ja offensichtlich anders entschieden, weil du bist jung und hast jetzt irgendwie deine zweite Brand, was ich jetzt schon im Hintergrund mitbekommen habe. Nimm uns doch mal irgendwie so in die Situation des 16-, 17-, 18-jährigen Elias mit, wie er damals gedacht hat und was seine Perspektiven und Visionen auch waren. Ja, also was auf jeden Fall, was man sagen kann, es war nicht mein Lebenstraum, dass ich Tassen verkauf. Also das war Mittel zum Zweck. Also das ist ganz ehrlich, was man wahrscheinlich sagen kann, ich habe schon immer es sehr geschätzt, in Projekten zu arbeiten, sowohl in der Schule als auch schon früher das ist, glaube ich, nicht nur bei mir so, sondern das sehe ich eigentlich bei vielen Leuten, jetzt irgendwie im E-Commerce oder so bei eigenen Projekten landen, dass man das auch vielleicht schon so im jungen Alter hatte, dass man einfach so einzelne Projekte, wo man wirklich auch Eigenverantwortung hat, einfach sehr geschätzt hat. Und deswegen habe ich schon immer total geliebt, sei es YouTube zu machen oder noch viel früher irgendwie wirklich größere Lego-Welten zu bauen oder sowas. Und so habe ich es auch gesehen. Also ich habe jetzt nicht gesagt, hey, ich baue jetzt da eine riesige Firma auf mit 17 oder mit 18, wo ich das so langsam gestartet habe. Ich fand es einfach ein cooles Projekt. Und damals auch super opportun. Ich wollte eine Weltreise machen nach dem Abi mit zwei Freunden. Und dann war halt entweder die Möglichkeit, naja, ich kann jetzt das, was ich bisher schon mache, so ein paar Shirts und so verkaufen, ausbauen und spar mir dann den Besuch beim Rewe und muss keine Regale einräumen. Genau, oder ich gehe zum Rewe und suche mir halt einfach einen Job, das zu finanzieren. Und so ist es eigentlich so ins Schlittern gekommen und ist so ein bisschen losgestartet. Das heißt erst mal wirklich im Print-on-Demand Bereich, was natürlich super ist. den Start, ja, einfach super geringe Einstiegsbarrieren. Da braucht man nicht viel wissen, was Buchhaltung angeht. Das ist alles relativ überschaubar, keine großen Kapitalprobleme. Man braucht da kein Startkapital, wirklich deswegen super. Genau, und dann nach dieser ersten Phase, ja, habe ich dann gesagt, okay, jetzt will ich mal irgendwas suchen, wo ich einfach mehr lernen kann, aber natürlich auch, wo man mehr Abseite hat, wo man mehr dann auch am Ende des Tages rausziehen kann. Und dann ging es auch wirklich so in Richtung Gründung. Ja, aber Das ging jetzt gerade mal so in deiner ersten Frage um den Staat. Also das war einfach super, ob er tun und hat sich so ergeben und hat mir einfach super viel Spaß auch gemacht am Anfang. Hat sich ergeben, sagen ja viele Menschen über eigenen Lebenslauf, aber da kommen meistens ja Einflüsse von außen mit dazu. Wenn ich jetzt zurückdenke, du musst uns nämlich noch das Jahr verraten, wann das Ganze passiert ist. Wenn ich so an meine Jugend zurückdenke, Abitur irgendwie so um 2015, 2016 rum, da waren die großen Internet-Hypes um Tai Lopez und wie die ganzen Kollegen hießen und da gab es so viel Online-Business. Und ich habe damals noch gar nicht durchdrungen, welcher Goldgräberzeit wir eigentlich leben. Ich war ehrlich gesagt auch zu jung und wahrscheinlich auch zu unbedarft im Intellektuellen, um zu verstehen, in welcher Zeit leben wir hier eigentlich gerade. Aber von welcher Zeit sprichst du denn, als du von deinen Beginnen, von deinen Anfängen sprichst? Das war eigentlich so 2019. genau. ja. 2019, wenn wir da zurückdenken, ich weiß noch 2019, da saß ich in einem Büro in Murnau am Staffelsee damals mit meinem Geschäftspartner. Der hat auch nebenbei einen Shop betrieben, auch für Print-on-Demand. Und da war die Welt ja noch eine komplett andere. Danach kam Covid, März 2020, also wenige Monate später war die Welt ja dann einfach eine andere. Die Entscheidung hin zu Print-on-Demand und E-Commerce 2019 hat sich wahrscheinlich 2020 und die Folgejahre dann als extrem profitabel herausgestellt, weil alle Menschen saßen irgendwie zu Hause, waren bereit Geld auszugeben, hatten irgendwie zwar Geld, aber Zeit und nichts zu tun sonst. Wie waren denn dann so die ersten Schritte hin zum E-Commerce und im E-Commerce? Du sagtest, es ist profitabel, hat sich gelohnt, war opportunistisch. Hast du irgendwie gemerkt so, okay, weiß, Geld bringt Macht dir Spaß oder sagst du, ja, es hat Geld gebracht, war schon irgendwie auch lehrreich und war aber dann auch gut, dass ich es dann irgendwann mal beendet habe. Also diese damalige Phase war eher wirklich Kategorie Gold-Stimmung, muss man schon sagen. natürlich vor allem rückblickend betrachtet. Ich damals, man denkt ja, es ist der Standard. Man denkt ja, es geht immer so. Rückblickend betrachtet, das war Wahnsinn. Was da an Deckungsbeitrag auch übrig war prozentual, das ist überhaupt kein Vergleich zu so einem Standard-Jahr oder zu Phasen wie aktuell vielleicht, man sagen, oder auch sicherlich vor natürlich dem Corona-Boom. Damals war auf jeden Fall klar, okay, krass. Und es war mir dann auch relativ schnell klar, okay, man hat da schon die Möglichkeiten, wirklich was aufzubauen. Deshalb dann auch meine Entscheidung, ich möchte nicht sofort studieren. Ich habe quasi dann mein Studium noch mal ein Jahr nach hinten geschoben. Zu dem Studium kam es dann nie am Ende des Tages, aber gut, auf jeden Fall damals der Plan einfach ein Jahr nach hinten schieben. Genau, und das war auf jeden Fall vom Marktumfeld super. Also das war sicherlich auch ein Faktor, was natürlich auch so bisschen mit reinspielt. Das hattest du jetzt auch schon gerade angesprochen. Man kann natürlich so einzelne Punkte auch dann in der Rückschau besser verbinden. war schon auch von Vorteil, dass ich einerseits einfach diese Projektarbeit schätze oder immer gerne an irgendwas gewerkelt habe. Es war jetzt nicht so wirklich ein Projekt mit Projektplanung und allem Möglichen, aber dass man so ein eigenes Projekt hat, man so bisschen hinwerkelt und natürlich auch früher mit Grafikdesign schon Sachen gemacht habe, so im Hobbyumfeld einfach. Genau, das hat sicherlich auch einfach geholfen, dass man das dann auch so bisschen zum Laufen bekommen hat. Was mich natürlich dabei immer interessiert, ist die Persönlichkeit, dahinter steckt. Jetzt sagst du, du bist sehr projektbezogen, du findest es gut, d.h. du tust dir wahrscheinlich auch schwer, so in allem gleichzeitig zu werkeln, aber wenn du ein Thema hast, auf das du dich fokussieren kannst, dann fließt da wahrscheinlich ein überproportional hoher Anteil drauf, deswegen sind deine Ergebnisse wahrscheinlich auch überproportional gut und die Dinge, jetzt weniger so in deiner Fokuszone liegen, die sind dir vielleicht auch schnell mal egal. Du kannst auch gerne korrigieren, wenn ich Unsinn rede, aber so würde ich es jetzt einfach mal grob vermuten vom Founder-Typ her. Ist so. Ja, also absolut. Also das ist auch natürlich ein Learning, weil es nicht unbedingt eine Stärke sein muss, sondern man blendet auch vielleicht gerne Sachen aus, die dringlich wären oder arbeitet an irgendwelchen shiny objects. Also man versteift sich total auf Details. Ich war anfangs auch super perfektionistisch, wobei das auch nicht zum Beispiel eine Sache war, die ich total schätze, weil dadurch, dass ich natürlich in einem Vertical gearbeitet habe oder wo ich unterwegs war, Wo ich nicht der Kunde war und wo ich nicht so einen hohen Eigenanspruch hatte, habe ich mir das auch ganz gut abgenähen können, diesen Perfektionismus. Aber natürlich trotzdem, wie du sagst, würde ich genauso sagen. Das war ein Vorteil, aber ist auch ein Nachteil, wenn man halt sehr auf so Einzelthemen so leichte obszessive Züge vielleicht hat. Ja, Obsession ist, glaube ich, dann immer vorteilhaft. wenn man weiß, wo die Obsession nicht drauf liegt und dann konsequenter ist, was einem einfach egal ist. Es gibt Themenbereiche, da hat man einfach nichts für übrig, dann muss man aber so ehrlich zu sich sein und okay, dann brauche ich jemanden, der sich darum kümmert. Wenn du jetzt sagst, du bist wahrscheinlich sehr productbezogen im Generellen, wenn man jetzt deine heutige Brand betrachtet, da kommt man noch drauf. Was sind denn dann tendenzielle Bereiche, die dich so gar nicht interessieren, wo du sagst, boah, also wenn ich das Thema ausklammern könnte per Definition, dann würde ich es auf jeden Fall jetzt machen. Ich muss eigentlich sagen, weil es ein bisschen konträr zu dem, was wir vorhin gesagt hatten, es gibt gar nicht so viele Bereiche, mir überhaupt keinen Spaß machen. Also es ist für mich schon auch entscheidend, warum muss ich das Ganze machen? Also wenn ich jetzt nur mal wieder diese zwei Bereiche vergleiche, also einmal so dieses Druckgeschäft von früher und jetzt diese Schuhmarke, dann merke ich schon, dass mir auch gleiche Tätigkeiten wie z.B. Operations oder irgendwelche Lagerbestandsplanungen oder sowas in den Bereich, der mich natürlich interessiert, auch viel mehr Spaß macht. Aber grundsätzlich würde ich auf jeden Fall sagen, also die Punkte, die mich interessieren sind vor allem, also super spannend finde ich, dass ich Marketing, so generell Copywriting, Marketing generell, wie kann man das Produkt in der überschaubaren Zeit an die Mann und an die Frau bekommen und das Produkt auch selber. Also ich finde es schon sehr cool, einfach am Produkt zu arbeiten, sich Gedanken zu machen und alle anderen Themen, würde ich sagen, die sonst noch so einherkommen, Operations. Bürokratische Hürdensteuern und so weiter und so fort. Das ist jetzt nicht was mich jetzt irgendwie super reizt oder was ich super spannend finde, wo ich jetzt auch keine großen Probleme habe, die zu machen. das vielleicht noch mal aufzugreifen, ich mache es auch so, dass ich die Punkte, ich schon so eine gewisse Abwehrhaltung entwickelt habe oder wo man so vielleicht unterbewusst sagt, ja, meiner später, dass man da vielleicht noch mal so ein extra Augenmerk vielleicht drauf hat, damit es dann eben nicht zu kurz kommt. Ich glaube, Schwäche ist dann eine Schwäche, wenn man sich nicht angesteht, dass es eine Schwäche ist. Also wenn man dann genau diesen natürlichen Weg des Ausblenden gehen würde und du sagst dir jetzt schon konsequent, okay, ich muss dann noch besonders drauf achten. Eine Sache, ich weiß nicht, ob du mir damit eine goldenen Brücke bauen wolltest oder nicht, war ein Bereich, du nicht angesprochen hast, nämlich Finance. hast von Steuern und von Bürokratie und von Marketing und von Podcasts gesprochen. Wie stehst du denn bei dir in deiner Brand oder in deiner kompletten unternehmerischen Tätigkeit zum Thema Finance? Findest du spannend? Ist es eher so ein Instrumentar, in dem du sagst, muss gemacht werden, dass am Ende dann der Kassenbestand, der Kontostand irgendwie stimmt oder wie bist du dem Thema vielleicht auch damals noch gegenüber gestanden? Genau, also das hat sich auch verändert auf jeden Fall. ich meine damals war bei der Erstgründung, also war Finance das Ziel, also beziehungsweise das war der Hauptfokus. Also ich habe mich danach bemessen, was am Ende des Tages dann in dem Tool gestanden ist, wo man den Gewinn am Ende des Monats gesehen hat. Das war das Spiel. Also auch gar nicht unbedingt, weil ich gesagt habe, ich brauche jetzt irgendwelche Luxusgüter oder so was. war jetzt nicht der Fall. Aber nicht dass so trotz, war das natürlich so ein Spiel, wo man gewisse Level auch erreichen wollte. Und es war einfach schön, wenn diese Zahl dann größer wurde. Deswegen das war super. Das war auf jeden Fall das Ziel damals. Und danach wurden dann auch Produktentscheidungen getroffen. Oder natürlich auch danach habe ich überhaupt entschieden, diesem Bereich zu arbeiten, weil das halt was war, wo man mit eben genau diesem überschaubaren Aufwand dann auch mal so ein gewisses Momentum auch im Finanziellen erreichen konnte. Jetzt bei der neuen Firma ist es natürlich auch das Ziel, dass man am Ende des Tages Gewinn macht, sowieso. Ich meine, das muss man nicht dazu sagen. Ich sehe da aber gerade auch in dieser Anfangsphase das Thema Finance und am Ende des Tages einfach Geld auch wirklich eher so als als Motor. Ich denke da mal gerne an so ein Zitat von Phil Knight, zurück dem Nike Gründer passenderweise, der auch gesagt hat, für ihn ist Geld quasi das Blut, was den Organismus versorgt und was überlebenswichtig ist, aber es ist nicht der Selbstzweck. Und so sehe ich es auch. Also so sehe ich das bei Kjavec auch. Ansonsten hätte ich auch was anderes gegründet, weil ich glaube, eine Sache, ganz klar ist, Schumarke gründet man nicht oder gründen wahrscheinlich nur die allerwenigsten, jetzt den eigenen Kontostand zu maximieren. Absolut. wenn man jetzt mal drauf schaut, wie sich die unterschiedlichen Modemarken zusammensetzen, dann gibt es glaube ich ganz viele Produktkategorien in dem Vertical Mode, die deutlich lohnender sind als Schuhe, weil Schuhe hochgradig kompliziert sind. hast hohe Rücksendungen mit den ganzen Größen, die sind relativ teuer in der Produktion, die sind aufwendig, du musst es erklären. Es sind aber natürlich auch Statussymbode, wieso soll ich jetzt ein Schuh kaufen von einer fremden oder unbekannten Marke im Vergleich zu der bekannten Marke. insbesondere wenn es ein sportschuh ist wo ja dann gewisse marken dann auch so irgendwie auch für lifestyle für selbst definition und identifikation stehen also sind ja viele komponenten mit dabei die am ende des eher herausfordernd machen genau das bestätigen was du sagst was ich jetzt aber glaube vernommen zu haben in deiner erläuterung über deine unternehmerische reise hinweg hast du am anfang geld verdienen wollen hast dann geld verdient hast deine beziehung zu geld verändert hast gemerkt okay nur mehr geld ist nicht lohnend um mir selbst auch Zufriedenheit im Sinne von Frieden mit mir in meiner Tätigkeit irgendwie zu geben und das gemerkt irgendwas muss hier anders laufen, damit ich eine Perspektive darin sehe und du hast glaube ich zwei drei mal jetzt in den Ausführungen von dem Warum gesprochen und da gibt es ja ein wahrscheinlich krasser Vergleich von Viktor Frankel, dem Überlebenden der Konzentrationslager, der sagte, wer das Warum klar hat, für den ist jedes Wie erträglich und Unternehmertum ist ja doch oft sehr herausfordernd auch da kommen wir bestimmt auch noch auf die Phasen, wo es mal richtig schwierig war, dieses Warum. War das für dich dann auch mehr und mehr eine Maßgabe zu sagen, wenn ich tätig werde, dann muss das warum klar sein, weil sonst brauche ich das wie überhaupt nicht angehen? Genau, würde ich auch auch wieder sagen. Also guter, guter Punkt. Und das ist natürlich auch schon eine Sache, über die ich super dankbar bin, weil ich meine, das muss man sich ja auch erst mal leisten können. Und das ja auch nicht jedem. Es ist nicht für jede Passion möglich, ein wirtschaftliches Konstrukt zu bauen, wo man die ausleben kann. Aber das war eben zum Glück damals so, dass ich wirklich sagen konnte, ich werde jetzt bewusst erst mal stark auch natürlich meine Einkünfte zurückschrauben, werde alles, was ich habe, in diese neue Firma investieren, damit ich dann eben in einem Bereich und an einer Firma arbeiten kann, wo dieses warum gegeben ist, wo ich einen Sinn sehe und wo ich ein Produkt verkaufe, dem ich überzeugt bin, was ich jeden Tag selber tragen kann. Genau, aber das ist natürlich auch nicht immer möglich. Und deswegen bin ich natürlich auch super dankbar für diese erste Phase, weil wenn ich die Schuhmarker als erstes gegründet hätte, dann wäre das wahrscheinlich nicht nur... nicht nur nicht mal drei Monate gelaufen, sondern es wäre gar nicht erst startgegangen, weil es einfach direkt viel gestanden wäre. Ja und man muss auch dazu sagen, die Schuhmarke hat auch deswegen verhältnismäßig schnell funktioniert, wegen den Erfahrungen der ersten Gründung. Also wohl Kapital im monetären Sinne, als auch intellektuelles Kapital durch den Zugewinn der Erfahrung über die Zeit hinweg. Aber wenn wir jetzt nur kurz versuchen, das einmal zu zusammenzufassen. Die erste Gründung war schon auch so ein Money Vehicle, wo du sagst, da habe ich einfach Geld mit verdient und dieses Geld habe ich dann benutzt im nächsten Schritt. um etwas zu machen, das dann für mich deutlich sinnstiftender war als nur Print-on-Demand und Tassen und T-Shirts im Co. zu verkaufen. Genau. Also es waren zwei Ziele, jetzt auch voran rückblickend. Erstens Geld verdienen. Zweitens eine Ausbildung in dem Sinne, dass ich einfach lerne, was heißt es, Unternehmer zu sein, was muss ich da machen, wie sieht mein Alltag aus, wie muss ich mich strukturieren und und und. Das war quasi so dein Real Life MBA, man so möchte. Du quasi alles gelernt, was du jetzt brauchst, eine Unternehmung dann auch erfolgreich zu führen. Ja, das passt ja auch, weil es war ja auch ungefähr ein ähnlicher Zeitraum. Also es waren dann am Ende drei, dreieinhalb, vier Jahre. Und dann war das Kapitel auch, es ist nicht komplett abgeschlossen, die Firma gibt es noch, aber ich habe mich halt in meinem Alltag rausgezogen. Bei diesem Leidenschaftszimmer zwei Sachen, fallen mir noch ein. Einerseits zur Kategorie Stuhl. Ich hab da kürzlich den Podcast gehört von dem Tom Junkersdorf und dem Justin Fuchs, also dem Peso-Gründer. Und der Justin hat ja sehr trefflich beschrieben, wie herausfordernd das Thema Schuhe eigentlich war. Klar, die sind cool, meinte er, aber die lohnen sich erst ab so einer gewissen, also zum Schwellenwert der absoluten Verkaufszahl, weil davor macht es einfach keinen Sinn in dem Pricing, wo sie halt unterwegs sind. Und es ist, glaube ich, auch sehr schwer, als unbekannte Marke einen Schuh für 400 Euro zu verkaufen, dass der Deckungsbeitrag vergleichbar wäre mit deinem Print-on-Demand-Sachen unterm Strich. Das zum einen und zum anderen der Gast vor dir der im Podcast war war der Jan Straatmann. ist Profitriathlet und Ironman Champion und der hat mir auch sehr klar vor Augen geführt wie herausfordernd es teilweise ist seine Leidenschaft überhaupt in ein monetär Lohn des Vehikel zu überführen, dass es auch einfach Leidenschaften gibt. Die sind monetär, wenn du jetzt nicht top 0,1 Prozent bist extrem schwer zu monetarisieren. Du musst dir irgendwann die Frage stellen lohnt sich das, weil du hast natürlich immer eine ultimativ limitierte Ressource, die du in den Top führst, in die Waagschale wirst, nämlich Lebenszeit. Die bekommst du im Ende zurück, du kannst Geld verheizen bis zum, sag ich nicht mal einen Tag, aber wenn deine Lebenszeit weg ist, die kannst du nicht replizieren. Wie bist du denn auch dann an diese Sache hingegangen im Kontext deines eigenen Lebens, dass du sagst, wenn ich mein Leben für etwas einsetze, dann muss mir das etwas geben. das größer ist als nur dieses monetäre und was war auch der auslöser am ende dass du gesagt hast ja vielleicht sollte ich was anders machen hinzu ok ich mache jetzt ja das war auch eigentlich erst so ein schleichender prozess und dann tatsächlich auch so ein klarer kratz also der schleichende prozess war einfach dass ich schon so gemerkt habe es reizt mich einfach bei weib nicht mehr so wie am anfang Ja, also am Anfang war es halt wirklich natürlich so, man stürzt sich da rein, man lernt viel und es ist alles spannend. als ich dann danach dieser Zeit einfach so eine Routine eingestellt hat, irgendwie einfach so die Durchschnittsarbeitswoche für mich nicht mehr so reizvoll. Ich habe auch weniger gearbeitet tatsächlich, weil also das A natürlich dann nicht mehr so so super überlebensnotwendig war wie damals. Ich meine, in der Anfangsphase, da muss man erst mal schauen, wie man dann seine Miete und so weiter gerade in München irgendwie finanziert. Aber da hab ich gemerkt, irgendwie möchte ich langfristig was anderes machen. Das ist nicht so superreizvoll. Ich glaub, was dann jeden Fall hilfreich war, das war tatsächlich einfach auch ... eine Komponente, ich aus diesem Alltag ausgebrochen bin. Da war ich mit einem Kumpel Bikepack in Island. Mit einem Gravelbike, das heißt, es war ein bisschen chaotisch. Relativ viel schiefgelaufen, viel geregnet, alles durchnässt. Aber war eine supercoole Erfahrung. Und das hat mich auch dann ... dass ich gesagt habe, hey, ich will es machen, ich kann es jetzt auch machen. Es ist ja auch da wieder leicht zu sagen, man kann es machen. Ich habe keine Familie, die ich irgendwie versorgen muss. Ich habe die Zeit. Ich habe auch dank der Erstgründung die Möglichkeit, dass ich sowas überhaupt auch erst mal anschiebe, ohne jetzt lange Kapitalrunden gehen zu müssen. Genau, das heißt, es war erst ein entscheidender Prozess und dann klar. Und dann wollte ich dann aber auch eben schnell rangehen. Ich wollte nicht ewig lang ... Planen irgendwie 500 Pläne mir schreiben und sondern halt wirklich dann das machen kommen. Ja, weil das ja auch super lang eben dauert, dass man überhaupt erst mal so ein Schul entwickelt. Und das ist vielleicht auch, ich weiß nicht, ob du jetzt dazu noch ein Thema hast, aber sonst kann ich auch noch mal gerne auf den Punkt eingehen mit Justin Fuchs. Gerne, total. Also wäre extrem interessant, wenn du noch mehr Insights hast. Genau, also du hast es auch schon gesagt. Ich glaube, das ist auf jeden Fall so. Es ist ein relativ herausfordernder Bereich einfach. Also die Produktkategorie ist relativ schwer. Es gibt auch natürlich überschaubare Fälle, wo das gut geklappt hat. Das ist anders als vielleicht im Supplement Markt. Da gibt es natürlich auch super viele Fälle, wo es nicht klappt. Aber du hast natürlich direkt viele Fälle, international aber auch in Europa, wo es einfach gut klappt. Und wo man sagt, hey, da hat man so ein Beispiel, wo es super funktioniert. Und im Schuhmarkt ist das schon ein bisschen anders. Das ist einfach Bereich, wo a, nicht so viele Leute gründen und b, wo es relativ schwer ist, dass man das im ersten Schritt mal so zum Laufen bekommt und dann aber auch so eine gewisse Flughöhe dann erreicht. Genau, einfach hohere Touren, relativ teure Entwicklungskosten, Marge auch nicht so super stark und natürlich, was überhaupt nicht hilfreich ist, ist das Ganze online zu machen, weil das ist einfach sowohl was die Retention angeht, als auch natürlich so diesen Prozess, bis du dann überhaupt mal den Kunden hast, der das Produkt auch behält, einfach schon deutlich schwerer als stationär. Auch wenn stationär natürlich auch super schwer ist, muss man schon auch sagen. Stationär ist nicht unbedingt die Lösung, aber das ist schon eine Herausforderung. Ja, also ich denke mir, wenn ich Schuhe kaufe, ich glaube, ist das herausforderndste Kleidungsstück überhaupt, dann zu wählen. Wenn du dann einen hast, dann bleibst du tendenziell dabei, weil es dann einfach gut ist, außer du hast halt so aller Weltfüße. Bei mir jetzt mit 51 ist das eher schwierig. genau. Aber tendenziell, würde ich sagen, ist eine herausfordernde Sache. Und jeder, irgendwie Schuhe macht, das sind immer Menschen, die sind extrem intrinsisch motiviert. Bei Kleidung würde ich es nochmal differenzieren und ich habe es auch kürzlich im Podcast mit dem Johannes Klisch nochmal so erwähnt, wo ich meinte, es gibt halt einfach gewisse Verticals, die sind im E-Commerce eigentlich nicht vergleichbar mit allem anderen und das im Positiven wie im Negativen. Also weil du jetzt Supplements irgendwie mit Schuhen verglichen hast, ist das wahrscheinlich das einfachste mit einem der schwierigsten Bereiche überhaupt im Verkauf. Und ich denke da zurück, wir haben 2025 eine Brand mit betreut, die wollten von Anfang an bei uns mit CFOSA Service starten, weil die hatten davor auch schon eine Brand- und eine Agentur, haben im April gestartet, im Mai richtig Gas gegeben und sind von Mai bis Oktober, im Oktober hatten sie den ersten siebenstelligen Monatsumsatz bei einer Umsatzrendite von über 25%, was wahrscheinlich im Schuhmarkt absolut undenkbar ist. Vielleicht können wir da noch bisschen auf die Unit Economics eingehen, wie es im Schuhmarkt ist, aber alleine schon die Absatzfähigkeit, ich glaube, das wäre wirklich absolut undenkbar, in fünf, sechs Monaten einen siebenstelligen Monatsumsatz mit Schuhen zu machen. Wo die rettungen schon berücksichtigt sind ich meine es gibt natürlich immer ausnahmen also ich Pammis gutes beispiel der eugen brutaler case natürlich hammer muss man natürlich auch sagen ist jetzt von der einkaufstruktur auch bei einer sandalen bei sandalen ähnlichen schuh natürlich was anderes Aber das ist natürlich krass deswegen ich will will auch nicht sagen. Hey, haben es so schwer Es gibt einfach super super starke cases auch natürlich im schuhmarkt Genau, aber grundsätzlich würde ich dir da zustimmen. ist schon einfach in diesen ganzen klassischen Disziplinen, die man im E-Commerce hat, waren Vorfinanzierungen, Lead-Times, also Cash Conversion Cycle ist mein mehr weitererter Sinne. Ja, aber eben natürlich auch die Retoure, Custom Exchange Cost und so weiter und so fort hat man es da schon relativ schwer. Wenn du jetzt sagst, den Vergleich zwischen Sandale, Ich habe mit den Eugen das erste Mal gesprochen, 2023. Damals hießen sie noch Pamis und nicht Pamis, nachdem sie das Markenthema hatten, was ich so am Rande mitbekommen habe. Aber die haben es trotzdem geschafft, extrem stark zu wachsen. Was würdest du jetzt mal für denjenigen dazuhören, keine Ahnung von Schuhen, wo ich mich jetzt mit dazu zählen würde, was macht denn ein Schuh als solches erfolgreich? Kannst du das mittlerweile schon so aus dem Stegreif heraus beantworten, was einen erfolgreichen Schuh ausmacht, eine erfolgreiche Schuhmarke? Oder sagst sehr viel China-Error mit dabei, manche funktionieren, manche funktionieren einfach nicht, aus nicht erfindlichen Gründen jetzt mal von außen betrachtet. Also ich würde andersrum sagen, dass man bei den Schuhen, die gut funktionieren, meistens glaube ich ziemlich gut sagen kann, warum sie so gut funktionieren. Also auch jetzt mal unabhängig von ob Konzern oder kleine Brand, ich glaube, man kann eigentlich schon bei den ganzen Einzelmodellen einfach sagen, jetzt auch zum Beispiel bei einem Adidas Schuh, kann man dann schon wahrscheinlich in der Rückschau ganz gut sagen, warum die gut funktioniert haben. Im Umkehrschluss kann man aber auch sagen, dass man oft das als Brand auch nicht so gut weiß. Bin ich jetzt auch nicht supergut im Bild, aber zum Beispiel dieser Adidas Evo SL, den inzwischen jeder trägt, der war von Adidas auch nicht als Zero-Product gepusht ursprünglich. Also, wäre natürlich spannend, der Adidas sich zu hören. Aber so wie ich das mitverfolgt hab, war das auch so eine kleine Überraschung für Adidas. Und das ist natürlich krass, wenn das einer Brand in Anführungszeiten passiert. Unsummen natürlich in Research und Kundenverständnis usw. steckt. Genau, aber ich glaube, halt super entscheidend ist, einfach, was ist, also wie gut ist der Product Market Fit natürlich auf der einen Seite und an welchen, an welche Art von Kunden bewirbt, also bewirbt man, beziehungsweise an welche Art von Personen möchte man die Schule denn bringen? Also das ist halt glaube ich super entscheidend, dass man das versteht, weil das halt noch mal viel entscheidender ist, jetzt bei einem Supplement, wo glaube ich so der ICP einfach auch, also der ideale Kunde stärker abweichen kann, weil halt die Person, jetzt irgendein Magnesium einnimmt oder sowas, dieser Person ist es jetzt nicht so wichtig, ob jetzt vielleicht das Logo perfekt zum eigenen Ästhetikempfinden passt. Bei einem Schuh ist es natürlich ganz anders. Das ist ein Produkt, was extrem visuell einfach auffällt an einer Person. Und deswegen muss man einfach extrem, glaube ich, darauf achten, ist man jetzt eher für einen sehr trendbewussten oder optimiert man auf einen sehr trendbewussten Käufer hin und muss den dann auch ganz anders quasi ansprechen. Also es gibt auch zum Beispiel Schuhmarktfälle, die funktionieren super, wo bewusst überhaupt keine Reviews gezeigt werden. Also wo du auf der Produktdetailseite bist, da gibt es keine Reviews. Der Gründer, der ist dafür bekannt, dass er gerne auch mal Kunden anpumpt und dann auf Instagram-Stories postet, hey, was ist das für eine Scheiß-Anfrage hier, seid ihr alle verblödet? Also, mal bisschen überspitzt dargestellt. für die Art von Zielgruppe funktioniert es, weil das passt dann einfach auch zur Gesamtmarke. Und dann wäre es total falsch, wenn die zum Beispiel Reviews auf ihrer Website platzieren. wieso denn? Das wäre einfach viel besser im Bild. Und das ist natürlich bei uns ganz anders. Wir würden sowas niemals posten. Wir sind jetzt auch nicht so super 100 % commercial, würde ich sagen, aber trotzdem haben wir die Reviews auf der Webseite und sind halt dann jetzt nicht bei einem Kunden, der irgendwie jedes Jahr einen neuen Trendschuh kauft, sondern bewegen uns da vielleicht so bisschen in der Mitte. Und dann gibt es natürlich auch noch den Fall, wo ein Kunde super kosteneffizient kauft, der einfach auf die maximale Ersparnis achtet, wo man dann auch das Offer vielleicht ganz anders gestalten muss. Also ich würde sagen kurzum. Das ist jetzt natürlich bisschen vage formuliert leider, aber spontan wäre meine Antwort. Super entscheidend ist, dass man perfekt auf den ICP optimiert im Schuhmarkt. Vielleicht noch relevanter als in anderen Märkten. Und das einfach sehr gut trifft. Verstanden, dass ein Schuh hochgradig subjektiv ist und als Sublimit möglicherweise objektiver, weil es einfach gewisse Wirkmechanismen gibt, die einfach nur funktionieren müssen. Und beim Schuh gibt es halt viele Faktoren, die es so beitragen, dass der einzelne den gut oder schlecht findet. verstanden. Jetzt meintest du vorher Adidas hat Unsummen an Kapital für Research and Development. Du warst in Island Bikepacken mit deinem Gravel Bike und wie sah dein Research aus oder gab es diesen Research überhaupt? Oder sagtest du ich bin einfach so überzeugt von meinem Produkt und wenn ich so überzeugt bin und ich weiß dieser Markt funktioniert grundsätzlich schon Barfußschuhe, dann ist der Markt noch frisch genug und noch nicht übersättigt oder gesättigt, dass ich dort auch noch irgendwie meinen Platz finden würde. Wäre auch eine These zu sagen ich gehe jetzt einfach full risk drauf und ich glaube meine These ist so weit vom Bauchgefühl her validiert, dass ich das machen kann. Würde ich auch tatsächlich sagen. So in der Richtung war es eigentlich. ich hatte natürlich schon auf der einen Seite das Gefühl, es ist eine Produktkategorie, die hat so bisschen Bass. da sind viele Leute interessiert, es schwirrt so bisschen rum. Gleichzeitig war ich auch selber überzeugt, das habe ich eingangs auch gar nicht gesagt, aber ich bin selber als Konsument auf das Thema aufmerksam geworden. Ich hab selber schon immer Probleme gehabt mit Umknicken, im sportlichen als auch im Alltagskontext. Ich hatte einfach immer leichte Instabilitäten rückblickend. Und hab mir gedacht, hey ... Ich weiß es jetzt noch, bin laufen gewesen, mir übel umgeknickt, hab mir gedacht, das kann doch nicht sein. Und bin so durch Zufall in diese Barfußschuhwelt gekommen. Mit dem Ansatz, ... Das, wir auch einfach inzwischen sagen ... Es ist wichtig, stabile Base zu haben, eine starke Fußmuskulatur zu haben. Das ist Fundament für alles, was danach kommt. Deswegen hab ich ein paar Schuhe bestellt. War echt angetan. Ich war echt überrascht. Ich wusste schon, da gibt's einige Studien dazu, das belegen. Aber auch im Alltag fand ich's superbequem. Und hatte dann auch tatsächlich keine Probleme mehr mit Umknicken. Also, das war für mich wirklich beeindruckend. Und dann hab ich mir gedacht, na ja, es ist eigentlich komisch, dass das so eine Subkategorie ist. Also ich hab mir gedacht, wieso ist es denn so eine spezielle, bisschen stigmatisierte Produktkategorie, wenn man einen Schuh baut, der so geformt ist wie ein Fuß, also vielleicht noch mal kurz zu den Charakteristiken von Bafo Schuhen, also er ist so geformt wie der Fuß, also eine anatomische Form hat der, er läuft nicht so spitz zusammen, ist mit einer flexiblen Sohle und ist ohne Absatz. Das heißt, unterm Strich ... schränkt er die natürliche Bewegung so wenig wie möglich ein, was dann eben zu einer Stärkung der Fußmuskulatur führt. Und ist natürlich super bequem wie TC. Das heißt, ich hab mir gedacht, komisch, dass das nicht der normale Schuh ist. Wieso baut man Schuhe denn normalerweise nicht immer so? Und hatte dann eben so die These, hey, da gibt's mehr Leute, die das vielleicht so sehen wie ich, wollte dafür dann ein Schuh bauen und bin dann eben auch relativ bold rein. Also hab dann auch gesagt, hey, wenn ich jetzt langsam hier anfange, dann hab ich das Ding vielleicht hier in drei Jahren stehen. Das war für mich keine Option, das heißt, ich hab gesagt, ich möchte mich da jetzt drauf einschießen und möchte das jetzt starten. Aber es ist vielleicht auch eine gefährliche These, wenn wir uns anschauen, wie viel Dinge für das menschliche Wesen als solches natürlich wären. wir in das Thema Ernährung, gehen wir in das Thema mentale Gesundheit, gehen wir ins Thema körperliche Gesundheit, wo ja dann natürlich der Schuh ein Teil davon ist. dann sind die Dinge, die uns am natürlichen Wesen oft am nähesten sind, gesellschaftlich irgendwie fast Randbereiche, zumindest aus der vergangenen Betrachtung heraus, wird jetzt immer gesellschaftlich akzeptierter. Aber eine biologisch gesunde Ernährung war für diejenigen, die irgendwie mit ihren Strohkörben und mit ihren Rasterlocken zum Biomarkt gegangen sind und ihr Geld durch Pfandflaschen sammeln irgendwie versucht haben zu erdienen. Also insofern, glaube diese These als solches sehr nahe am Ursprung zu leben, ich bin doch vollkommen davon überzeugt und wir sind genauso drauf. Ich glaube nur, dass die These also jetzt von sich auf andere zu schließen, wenn man so die gesamte Gesellschaft betrachtet, die halt überwiegend sehr ungesund, weiterhin übergewichtig und von Volkskrankheiten belastet ist, noch irgendwo bold ist, wenn man sagen muss, die meisten Menschen sind weder so fit noch so reflektiert, wie du es jetzt quasi als den Standard-Case darstellen würdest. Insofern glaube ich, dass das objektive Risiko in deiner damaligen Research-Phase größer war als du es vielleicht hättest kommen sehen oder? Das war auf jeden Fall so. Also ich habe mir natürlich auch gedacht, hey, das ist viel einfacher. Natürlich wieder auch da leichte Neugierdität. Ich habe mir gedacht, hey, wir entwickeln da den Schuh. Das wird dann natürlich bisschen dauern, aber das wird passen. Da habe ich natürlich nicht gesehen, wie viele Samplingrunden man braucht. Was es da für Details gibt, ich wusste auch nicht, dass man einfach nicht eine Schuh bauen kann, der jedem passt. Das natürlich auch so. Es gibt super viele Schuhgrößen, aber es gibt dann auch Schuhe und Füße natürlich die Zwischengrößen sind. dann gibt es natürlich auch Fälle, wo jemand einen sehr breiten Fuß hat. nicht jeder Schuh passt zu jedem Fuß und umgekehrt. Deswegen habe ich das auf jeden Fall einfach auch bisschen sehr schätzt von der der Intensität und von der Komplexität in dem Markt. Und ich würde dir auch auf jeden Fall zustimmen. Das Thema ist inzwischen und sicherlich auch jetzt natürlich die letzten zehn Jahre viel weiter aus der Nische rausgekommen. Aber wenn man sich jetzt natürlich so in der Fußgängerzone umschaut, dann ist es für den Durchschnittsbürger trotzdem natürlich noch ein bisschen speziell und vielleicht auch bisschen schwer zu vermitteln. Aber ich glaube, es ist trotzdem so, dass wir da immer mehr Leute auch überzeugen, weil es natürlich so eine super offensichtliche Sache ist. das Gute ist, wir können natürlich mit Studien argumentieren, aber wir können auch einfach sagen, hey, schau dir mal deinen Fuß an und schau dir mal diesen Schuh an, den du da trägst. Da kommt man dann schon relativ schnell drauf, dass es vielleicht nicht so ideal ist. dann liegt es an uns, dass wir halt das auch mit einer coolen Brand aufbauen und auch irgendwie optisch so gestalten, dass es dann auch kein Hindernis ist, vielleicht den Schuh zu tragen, sondern vielleicht sogar noch zusätzlichen Vorteil, wenn man sagt, hey, das ist auch ein cooler Schuh. Ich hab Bock auf den Schuh. Kurze Unterbrechung. Eine Frage an dich als Gründer. Dein Umsatz wächst jeden Monat. Aber wenn du auf dein Konto schaust, bleibt viel zu wenig hängen. Dein Steuerberater verwaltet nur deine Vergangenheit. Aber niemand plant strategisch deine finanzielle Zukunft. Genau das ist der Moment, dem aus Wachstum ein unkontrolliertes Risiko wird. Wir bringen absolute Financial Excellence in deine Finanzen. Keine Kompromisse. Klare Strukturen für klare Ergebnisse. Wir übernehmen dein strategisches Finanzmanagement, optimieren deinen Cash Conversion Cycle und machen deine E-Commerce Brand zu 100 % exit ready. Bevor du in der nächsten Verhandlung Geld auf dem Tisch liegen lässt, buch dir ein kostenloses Erstgespräch mit mir und meinem Team. Den Link findest du in den Shownotes. Und jetzt zurück zum Thema. Also für alle, es zuschauen, ich werde hier so ein Schuh von euch mit einblenden, damit man sich es mal vorstellen kann. Es gibt ja auch die Barfußschuhe und man sagt, eigentlich kann man sich nicht damit zählen lassen. Den ersten Barfußschuh, den ich gesehen habe, das war 2015, vom guten Bekannten, ich habe noch ein Fitnessstudio hier im Ort. Und der kommt vorbei und der ist ähnlich groß wie ich. So ein Ex-Sondereinsatzkandidat, irgendwie im Kosovo-Krieg unterwegs. Irgendwie mit seinem Kniebeugen, 240 Kilo, kommt mit seinem Barfußschuh, der aber viel mehr aussah, wie so eine riesige Neoprensocke. Also so Vibram-Dinger waren das damals. Die sahen jetzt wirklich nicht optisch überzeugend aus. Damit ihr das nur mit dem Vergleich seht. Also hier mal der Schuh vom... und hier so der alte schuh ohne dass der schlecht sein muss und ich glaube der schaut auf jeden fall cooler aus und jetzt kommt ihr wahrscheinlich noch entgegen dass sich mehr und mehr menschen einfach nur aufgrund des steigenden trenns des laufsports irgendwie mit ihrer fußgesundheit auseinandersetzen wenn du halt die belastung auf einem körperteil erhöht dann wird halt offensichtlich dann auch irgendwann mal der schwachpunkt sichtbar und ungesunde füße werden beim laufen schnell sichtbar merkst du dass das irgendwie auch mehr laufsportler dann bei euch als alltagsschuh oder vielleicht kann man auch laufschuhe benutzen weiß ich gar nicht den irgendwie dann in Usage nehmen, weil sie sagen, ich brauche einfach stabile Füße? Auf jeden Fall auch. Ja, also wir haben auch Leute, die den Schuh als Laufschuh verwenden, ist aber nicht so primär von uns geplant und auch nicht vermarktet. Das ist schon hardcore. Wir haben Leute, die laufen dann Halbmarathon Marathon. Wir haben auch Leute, die laufen in Ultramarsch 100 Kilometer, aber das ist ohne Dämpfung schon krass. Ich bei uns ist das Gute, wir haben dieses Einlegesohlen-System, das heißt, man kann sich da auch raduell steigern und dann gewöhnen. Und man kann auch bei längeren Strecken so eine leichte Dämpfung mit reinnehmen. Aber wenn man das jetzt mal ausklammert, ist auf jeden Fall speziell. Was wir viel haben, wie du sagst, dass Leute, die jetzt Lauftränen in den Hoka, den Adidas, was auch immer, mit viel Dämpfung, sagen, ich mach das natürlich, um die Gelenke zu entlasten und so weiter und so fort. Und auch vielleicht Bestzeiten, gerade dann mit natürlich Karbonschuhen einfach noch zu optimieren. Aber im Alltag, im Mobility-Training, im Krafttraining nehme ich natürlich Schuhe ohne Dämpfung, weil es da einfach keinen Grund dazu gibt. Genau, also das ist auf jeden Fall schon ganz guter Bereich, schon einige Kunden, die mit dem Ansatz dann noch zu uns gekommen sind. Also ich muss sagen, ich habe quasi die Schuhart über die Zeit hinweg stark, ich laufe so Ultramarathons und habe das verändert und bin am Anfang mit relativ weichen Schuhen gelaufen. Mittlerweile bin ich so in der härtesten Kategorie bei Dynafit, die quasi einfach sind, als würdest du barfuß laufen. Was man natürlich schon merkt, weil die gesamtsystemische Belastung deutlich höher ist, gleichzeitig ist aber natürlich auch das Gefühl für die eigene Bewegung und damit die Verlässlichkeit im Zusammenhang mit dem eigenen Körper deutlich höher. Das heißt, am Anfang ist es wahrscheinlich erst mal so ein Rückschritt, weil es fühlt sich halt schmerzhafter im übertragenen Sinne, weil er vielleicht jetzt übertrieben ist, weil es fühlt sich intensiver an, aber perspektivisch fühlt es sich viel kontrollierter an. Und wenn man dann in so einen weichen Schuh zurückkehrt, wenn es auch nur für einen kleinen Ausflug quasi ist, dann merkt man, das passt irgendwie gar nicht mehr zu meiner natürlichen Fußbewegung. Und dann merkt man aber erstmal in der Retrospective wie so häufig, connecting the dots only looking backwards, wie unnatürlich man sich häufig bewegt hat. Und das ist natürlich auch so ein educational part, ihr als Brand mit übernehmen müsst. Wie schafft ihr es denn eben den Kunden, der heute die Entscheidung für den Kauf eures Schuhs treffen muss, eben nicht per Zufall irgendwie in den Schuh hinein zu manövrieren, dass es dann rückwirkend versteht? sondern quasi schon vorwärts gewarnt versteht, wenn ich das jetzt ändern würde, würde sich mein Leben wie folgt verändern. Weil diese Botschaft erst mal mitzuteilen, ist ja auf so vielen Ebenen komplex und ich sehe auch mit wie mir zusammenarbeiten, mit welchen Influencern irgendwie, the Franklin, der ja aus der Nähe von München kommt und dann noch Stefan Pütz, also sind ja schon irgendwie sportbegeisterte Menschen, die aber genau das Bindelied zwischen dem extremen Sport oder allgemein einem intensiveren Sport und dem alltäglichen Dude, würde ich jetzt einmal sagen, darstellen. Ja, auch da wieder, ist natürlich am einfachsten, zeigst es einer Person einfach. Was ich aber für Retail sprechen würde, ist einfach zu zeigen, weil du musst ja irgendwie dieses physische Etwas so nahbar wie möglich machen. Genau, weil auch da haben wir natürlich den Vorteil, es ist richtig, dass du am Anfang natürlich schon die Belastung spürst. Also es ist glaube ich komplett normal, dass man auch Muskelkater am Anfang hat. Also man merkt direkt, da tut sich was. Da ist wohl Muskulatur, die ich sonst nie Ansprüche was ja irgendwie komisch ist Aber gerade weil wir auch dieses einiges so ein system haben ohne da jetzt zu sehr reingehen zu wollen Gibt es bei uns eben auch einen deutlich einfachen einstieg das heißt da muss man jetzt keine angst keine angst davor haben oder muss jetzt auch nicht denken jetzt muss ich irgendwie Zum bus darf ich da jetzt nicht hin jorgen wenn ich spät bin oder sowas weil sonst machen wir alles kaputt also das gleich der struktur Ne deswegen das ist auf jeden fall nicht so der punkt bei uns aber Ja, können halt aktuell nicht oder wollen auch bewusst noch nicht so sehr in Retail gehen, können es den Personen also nicht aktiv zeigen. Wir müssen das Ganze auf online verlagern und versuchen da halt schon so bisschen mehr in die Education Richtung zu gehen. Aktuell natürlich sind wir da auch in den Möglichkeiten noch beschränkt, weil wir natürlich eine sehr kleine Firma sind. Aber ja, das ist was bei uns auf jeden Fall immer so ganz gut funktioniert und was halt nicht nicht schlecht ist, ist, wenn man tatsächlich so Analogien, Metaphern hat. wo man das einfach dann besser erklären kann. Also wenn man das einfach so erklärt wie eben auch zum Beispiel im Laufsport, hey, du kannst nicht direkt den Ultramarathon laufen, sondern musst dich langsam dran gewöhnen. So ist es eben bei unseren Schuhen auch. Man muss sich da langsam dran gewöhnen. Und wenn man den Marathon läuft, dann ist man auch erst mal kaputt. Aber dadurch baut sich die Stärke auf, dadurch baut sich die Ausdauer auf. Und so ist es halt bei den Schuhen auch. Also am Anfang ist es gut, man hat Muskelkater, weil das zeigt, die Muskulatur wird aufgebaut. Das Fundament wird aufgebaut. dann ist das eben bei uns zum Glück so, dass es alles jetzt auch Themen sind, die man schon ganz gut versteht. Das ist plausibel. Und das ist jetzt nicht so, dass man da jetzt nur irgendwie so was ominöses verkauft, wo man nie so einen Bezugspunkt hat. Genau, also das ist eine Herausforderung, aber ist, ich, machbar. Okay, ja, absolut. Jetzt merken wir, wir sind hier total abgenadet, hier wie Untiefen der sportlichen Taubeigkeit oder des Schuhs. Aber wir wollten ja auch noch auf den Business Case Kiavik eingehen. Damals also dann die Brand gestartet. hast jetzt, jetzt nehmen wir uns mal irgendwie mit in die ersten Schritte eigentlich, weil da sind wir jetzt gar nicht eingegangen bisher. Wie waren denn dann wirklich die ersten Schritte, den Produzenten zu finden, den richtigen Schuh zu wählen, die ersten Samples zu bestellen, mit der Kapitalintensität natürlich auch irgendwie zu arbeiten? Was waren so deine anfänglichen Investitionen? Was muss man mitbringen für eine vernünftige Schuhmarke, um sie aufzubauen? Wir wissen, du hast bisschen Kapital mitgebracht. Aber was heißt das dann in absoluten Zahlen, wenn du es nennen kannst und willst? Und was ist vielleicht auch währenddessen nicht so gut gelaufen? Genau, ich glaube so die anfänglichen Schritte, wenn wir jetzt mal natürlich das ganze Gewerbethema ausklammern und so weiter. Also was ist super entscheidend? einmal, Produktentwicklung ist halt super langwierig einfach. Das kommt auch drauf an, wie aus, also wie sehr man das halt machen möchte, das vielleicht auch noch. Also man kann natürlich auch sagen, man nimmt jetzt einfach einen uh von der Stange. Das kann ein Alibaba Schuh sein, wo man das eigene Logo draufdruckt. Das kann aber auch zum Beispiel sein, dass man einfach schon bestehende Moles nimmt. Das sind die Formen für die Sohle. Da gibt es sehr viele Anbieter, die schon bestehende Formen quasi nicht vermieten, aber man hat quasi das Recht, die zu nutzen. Also beliefert diese Firma einfach schon dich mit diesen Sohlen. Also das ist dann so eine Mischform, aber das haben wir nicht gemacht, sondern wir haben halt direkt alles von Grund auf selbst entwickelt, was natürlich dann sehr teuer ist. Also Man kann sich ja vorstellen, ganzen Formen herzustellen, das ist schon mal relativ teuer. Und dann dauert es eben, bis man diese ganze Sampling unten hat und dann selber mit dem Produkt zufrieden ist. Und im Idealfall hat man natürlich auch ein paar Testträger. Eben hat man auch schon das Thema angeschnitten. Es gibt unterschiedliche Fußformen. Das heißt, passt der Schuh eher einer Person mit einem schmaleren Fuß, passt der Schuh eher für eine Person mit einem etwas breiteren Fuß. Wie ist es mit der Rissthöhe und und und, dann ist der Knöchel unterschiedlich positioniert. Also das heißt, man muss eigentlich immer so eine Lösungen finden, die für die meisten am besten funktionieren. Man wird nie den Schuh haben, der allen perfekt passt. Das war der Schritt, sehr hilfreich bei uns ist. Deswegen konnten wir das auch so bisschen, oder konnten wir das fairerweise sehr stark reduzieren, zeitlichen Aufwand, ist, dass wir sehr starke Partner mit an Bord haben, die diesen gesamten Entwicklungsprozess vor Ort auch machen. Das heißt, wir haben da supergutes Sparing. Ohne diesen Support würden wir noch viel länger brauchen. Genau, weil die das halt dann einfach einen besseren Zugang haben, natürlich, also grob zusammengefasst, dass die quasi mit mehreren Brands arbeiten, deswegen können die dann gleich für mehrere Brands produzieren und das heißt, wir sind nicht als Einzige da und müssen dann mit einzelnen Factories verhandeln zum Beispiel. Okay, das macht es natürlich leichter, insbesondere bei so einem komplexen Produkt. Das heißt, es liegt dann auch dort wieder, obwohl du natürlich Produktpassionen mitbringst, schon auch irgendwo ein gewisser Teil bei den Produzenten selber. Und du hast dann wieder deine Domäne bei dir Marketing und Kommunikation, dessen, was du dann mit deinen Produzenten dann gemeinsam entwickelst. Jetzt wollen wir auf die absoluten Zahlen eingehen. Was kostet es, wenn man sich irgendwie mit so Produzenten erstmal abspricht? Klar, kann Samples bestellen, aber so eine Mindestbestellmenge, wenn man jetzt Schuhe am Anfang ordert in den entsprechenden Größen. Muss man dann irgendwie pro Größe die Mindestbestellmenge erfüllen oder sagt man okay ist jetzt eigentlich für uns Jacke wie Hose, weil das ist in der Produktion einfach. Deswegen es geht um irgendwie mehr 10.000 Schuhe zu bestellen. Hausnummer. Nimm uns doch mal bitte mit, weil ich stelle mir das extrem kapitalistisch Schuhe letztlich auf Lager zu legen. Also ich kann mal zwei Extrembeispiele nennen. Also was überschaubar möglich ist es zum Beispiel, man sagt man produziert in Portugal und man hat Solen, die schon von bestehenden Modes existieren. Also dann ist es überschaubarer. Dann würde ich sagen, dann kann man sicher auch mal 250 Schuhe produzieren lassen. Das ist möglich. Da hat man sehr hohe Einkaufskosten. Aber für manche Brands ist das auch sinnvoll, weil du dadurch die Anfangsinvestition stark reduzieren kannst. Weil Beispiel diese Moles ein großer Kern davon sind. Du kannst auch Leisten von der Stange nehmen. Das ist gerade in Portugal gängige Praxis. Da gibt es auch kleine Schuhfirmen. und Produzenten, die dann da auch happy sind und das dann einfach machen. Ja, für natürlich auch höheren E-Kadern aus Unternehmersicht. Was natürlich, wenn man jetzt mal das Gegenbeispiel nimmt, super komplexes ist, wenn man sagt, man möchte jetzt viele Schuhe produzieren direkt, möchte selbst was entwickeln, gerade natürlich, wenn es dann in die sportliche Richtung geht, wenn man jetzt vielleicht irgendwie einen Laufschuh mal als Beispiel nimmt, man möchte wirklich eine eigene Innovation da haben. Das ist Da kann man sicherlich auch streiten, wie viele Brands es da gibt, die kleiner sind und die krass innovationsgetrieben sind. Aber wenn man das einfach mal annehmen mit Karbonplatte, mit mehreren Sohlen und so weiter und so fort, dann kostet es sicherlich mindestens mal eine Million Euro in der Entwicklung. Und dann muss man sicherlich auch ... also, eine hohe fünfstellige Summe abnehmen. Okay, krass. Also an Einzelpaaren, Ansonsten ist das gar nicht relevant. Was man schon generell sagen muss, Es wird immer krass unterschätzt, wie viel Schuhe im EK kosten. Weil, gerade wenn wir das auch bei Instagram sehen, heißt es immer, die kosten 8 Euro im Einkauf, 5 Euro, 3 Euro im Einkauf, was uns total falsch ist. Das ist einfach nicht der Fall. Es gibt natürlich schon Ausnahmen. Kann man ja sehen, wenn man den Aliprospekt durchliest, gibt es auch Schuhe, kosten 10 Euro. Da muss der Schuh wirklich sehr günstig sein. Aber das ist dann extreme Masse, da weiß man nicht, wo kommen die her. Und es gibt natürlich auch andere Fälle, wo die Konstruktion des Schuhs viel einfacher ist. Wir hatten vorhin das Thema Slides. Deswegen kostet natürlich auch eine Adilette irgendwie 28 Euro, weil da hast du einfach dann einen Arbeitsschritt im Prinzip. Da hast du eine Form, spritzt das Zeug rein, dann ist der Schuh fertig, jetzt mal krass runtergebrochen natürlich, aber das ist natürlich viel einfacher. Bei anderen Schuhen hast du irgendwie 300 Handschritte oder so was, wo du halt sehr, viele Einzelkomponenten zusammenbaust. Gerade wenn man jetzt natürlich Extrembeispiele nimmt, wenn man jetzt... also in ganz anderen Kategorien denkt. Wo es jetzt Lederschuhe oder irgendwie krass funktionale Schuhe geht. Also bei Schuhen hat sich meine persönliche Perspektive hinsichtlich des Pricings massiv verändert über die Jahre. Also ich war natürlich früher vor allem zu Studienzeiten auch möglichst günstig. Ich komme aus ganz einfachen Verhältnissen, da war günstig immer das Beste von der Denklogik her und habe dann gemerkt, ein richtig guter Schuh, insbesondere zum Beispiel ein Anzugsschuh. Ja, der kann auch möglich 3.000, 4.000 Euro kosten, aber der hält auch noch 10 Jahre und der schaut gefühlt nach 10 Jahren genauso aus wie am ersten Tag, weil halt so viele Arbeitsstätte reinfließen und weil jeder einzelne Bestandteil so hochwertig ist. Jetzt ist es aber bei dir so, dass du versuchst schon ein Massenprodukt irgendwie zu produzieren, dass der Masse erstmal verständlich gemacht werden muss, weil es nicht so trivial ist wie eine Adilette. Das heißt, du hast nicht nur die Produktkomplexität, sondern auch die kommunikative Komplexität, was wahrscheinlich dazu führt, dass deine Marketingkosten tendenziell höher sind. So deine Marketingkosten sind höher, setzt aber auch voraus, du musst es leisten können. Deswegen meine ganz direkte Frage. Mit welchen Romagen kann man, wenn man so nach BWA-Logik denkt, was ist die Romage bei einem Schuh? Ist es 50%, ist es 80%, ist es 20%, damit man sich einfach so vorstellen kann, wie viel Marketing kannst du dir eigentlich noch erlauben, weil die Romage ja erstmal grundsätzlich die dann sonst kommende Kostenstruktur ermöglicht oder dann eben nicht mehr ermöglicht. Also auch der ist natürlich immer relativ unterschiedlich, das war auch bei uns. sehr stark unterschiedlich, wie viel uns die Schuhe im EK kosten einfach. glaube, wir sind da irgendwo wahrscheinlich im Mittelfeld, würde ich sagen, als auch bei anderen Brands. ich würde sagen, so eine grobe Richtung ist das wahrscheinlich so auf den Netto VK. Ja, es liegt man wahrscheinlich so zwischen vielleicht, wenn es sehr gut hinbekommt, 15 Prozent bis 35 Prozent Waren-Einsatz. genau. Aber diese 15 Prozent, das ist dann, würde ich sagen, für eine junge Schuhmarke mit Ambition, ist schon sehr sportlich. Das ist sehr die Ausnahme. Da liegen wir weit weg davon. Das wäre absurd, wenn das so günstig wäre. Dann könnten wir sich fast ein anderes Vertikles vergleichen. Okay. Und da natürlich auch, sorry, aber das ist extrem abhängig davon, wo man produziert. Unser Material wahrscheinlich. Genau. Also wenn man jetzt irgendwie ... Auch da ist es nicht, also meiner Meinung nach zumindestens ist der Standort der Produktion nicht jetzt darüber entscheidend, wie gut die Qualität am Ende des Tages ist. Also das heißt nicht, dass ein Made in China Schuh schlecht ist und ein Made in Portugal Schuh gut, auf keinen Fall. Ab was man auf jeden Fall sagen muss, dass natürlich Made in Portugal deutlich teurer ist, was wir auch nicht machen, davon abgesehen, nicht dass man den Eindruck hat. Wo produziert ihr wenigstens? In Vietnam. Okay, und das heißt die Produktionsbedingungen in Portugal, weil ich hab das jetzt... zwei Monoprimes bei uns in der Mandandschaft mit dabei. Und da kommt Portugal immer wieder als das wesentliche Bezugsland mit dazu, ohne jetzt Namen zu nennen. Weißt du, warum Portugal so außergewöhnlich günstig sein soll? günstig ist? Das ist jetzt auch so bisschen Leihenwissen, das ist nicht so meine Domäne. Wir haben auch Sachen, die wir aus der EU beziehen. Wir haben zum Beispiel jetzt einen, hatten wir vorhin auch schon genannt, namens Stefan Pütz, mit dem haben wir ein Schuh gebaut. Und da ist zum Beispiel eine wesentliche Komponente Traubenleder. Das ist also ein eine vegane Lederalternative, die aber nicht nur rein aus Plastik besteht, sondern auch zu einem signifikanten Anteil aus Trauben, Träster. Das heißt, wir beziehen teilweise auch aus Europa, aber da bin ich nicht der Experte. würde spontan sagen, in Portugal ist das Lohnniveau relativ niedrig. Was sicherlich ein Vorteil ist, es gibt diese Schubproduktion schon relativ lange. Und es ist einfach so, glaube ich, dass schon die ... Struktur dieser Firmen so ausgelegt ist, dass ... Man eben auch kleinere Mengen gut produzieren kann. Dann muss man vielleicht noch ergänzen, dass natürlich das auch sehr aufs Produkt ankommt und die haben sich halt sehr gut auf auf so Leder Schuhe fokussiert. Also da gibt es kaum Sportschuhe Fabriken. Also deswegen für uns war das auch gar keine Option damals. Aber genau, Leder Schuhe ist halt gut. Und wenn man es jetzt mal vielleicht auf die Kleidung zurücknimmt, was natürlich ein immenser Vorteil auch von Portugal ist. Du hast die Ware halt total schnell im Lager. Wir haben natürlich jetzt wieder Leetimes, allein wenn man die Versandzeit betrachtet, sind das jetzt, wir hatten jetzt einen Container, der ist halt irgendwie durch dieses ganze Iran-Thema drei Monate auf dem Wasser gewesen, was natürlich eine Vollkatastrophe ist. Das heißt, wir zahlen natürlich irgendwie die Zahlung, dann wird das Ganze sehr aufwendig produziert, und dann ist das Ganze noch drei Monate auf dem Wasser, was nicht die Norm ist, aber was halt auch passieren kann. Portugal weiß ich nicht, wie lange der Lkw braucht, aber das sind wahrscheinlich drei Tage. Man könnte es schnell lösen, aber Vietnam ist wahrscheinlich immer nur aufgrund der absoluten Distanz und der limitierten Wege, die man überhaupt beschreiten kann. Da kann sich niemand mit dem Lkw von Vietnam bis hierher schicken. Hatten wir auch mal angeschaut, aber ist relativ teuer, macht keinen Sinn. Aber das ist natürlich schon stark, und gerade wenn wir wieder Cash-Conversion-Cycle nehmen, das ist auf jeden Fall ein immenser Vorteil von Portugal. Wo man auch wirklich sagen muss, wenn wir jetzt andere Produktkategorien anschauen oder wenn ich jetzt eine Schuhmarke gegründet hätte für Anzugsschuhe, da würde ich mir schon, glaube ich, einiges an höherem EK erlauben. Nur dafür, dass ich dieses ganze Cash Conversion Cycle, Leetime Problem nicht habe, wenn wir in Portugal produzieren würden. Das ist jetzt alles sehr theoretisch gesprochen, aber das kann ich dadurch sehr gut nachvollziehen, warum das viele machen. Das Thema, jetzt wird es nämlich richtig an die Substanz gehend, Cash Conversion Cycle. Wie finanziert ihr denn überhaupt euren kompletten Produktionsablauf und wie sind denn, ich weiß nicht ob du jetzt Details nennen kannst, aber eure Zahlungskonditionen und wie flexibel ist es denn in Vietnam mit einem Schuhhersteller über die damit verbundenen Konditionen erstens zu verhandeln und zweitens wie abhängig seid ihr denn von diesen Produzenten, weil viele der lässt mich überhaupt nicht richtig verhandeln oder gibt es keinen wirklichen Verhandlungsansatz, weil der blockt es per Definition ab und ich habe auch keine Alternative. Das heißt, ich bin eigentlich gezwungen, mich seine Modus operandi zu fügen, eine echte Alternative habe ich nicht. genau, der Vorteil da wieder auch, wir arbeiten da wie gesagt mit so einer Partner Company zusammen. Das heißt, wir haben nicht den Druck, dass wir dauerhaft nachverhandeln müssen mit den Produzenten. Und auch so was wie z.B. Quality, Control und so weiter nicht selber machen müssen. Was natürlich ein enormer Vorteil ist. Und auch z.B. die Entwicklung nicht selber machen müssen, weil das einfach natürlich irrer Aufwand ist. Genau, aber grundsätzlich ist es so und das ist, ich, auch der Standardfall. Wir haben immer eine Down-Payment bei der Bestellung. Und dann wird der Schuh produziert, in einer gewissen Stückzahl. Da sind wir natürlich auch immer dran, dass wir das verbessern, dass wir natürlich die Learnings mitnehmen. auch das ist natürlich immer so bisschen schwer im Vorfeld zu sagen. Wie sehen denn die klassmögenwissenschaftlichen Courses dieses Jahr per Meter aus? Das ist halt ein bisschen begrenzt im Vorkast möglich, dass man das anschauen kann. Genau, wir tun unser Bestes auf jeden Fall, jetzt mal die Schritte weiterzugehen. Dann wird der ganze Schuh produziert. Das dauert dann auch wieder einiges an Zeit, je nach Stückzahl. Und dann wird das Ganze auf Schiff verfrachtet und inzwischen ist es so, dass wir quasi dann 30 Tage nach Versandzeitpunkt zahlen, was immer noch vor dem Zeitpunkt ist, wo wir den ersten Schuh in Hand haben. Genau. Und dann zahlen wir quasi alles. Und dann dauert es natürlich, es ist die Differenz quasi da und dann haben wir die Ware und Genau, können andere Dann kommen erst mal noch Marketingkosten und dann kommt idealerweise, wenn dann nach allen Rück-Sendungen der richtige Schuh beim Kunden ist, dann auch der notwendige Cashflow im wahrsten Sinne des Wortes, der dann durch die Kosten natürlich erst mal limitiert wird. Wow, okay, das ja okay. Da muss man natürlich sagen, das ist ein spezielles Geschäftsmodell, insbesondere mit diesen Zahlungskonditionen. Kann man also nicht gerade davon reden, dass man irgendwie in einem, ja, in einem Idealszenario arbeitet. Wie schaut es denn, also überhaupt... Habt ihr schon mal irgendwie mit eurem Lieferanten oder mit dieser Company darüber gesprochen, dass man irgendwie mit Lieferantenkreditversicherungen und längeren Zahlungszielen arbeitet oder wie war dahingehend der Sachstand? Das muss man sich ja erst mal erlauben können, die Produkte 100 Prozent im Vorlauf zu finanzieren, dann erst mal zu warten, dass sie ankommen, aus Vietnam wohlgemerkt, also nicht gerade die Ecke irgendwie. Und dann muss ich mich diesem komplexen Vermarktungsprozess annehmen, der ja dann auch nochmal von entsprechenden Hörtels gekennzeichnet ist. Ja, vielleicht ein kurzes Thema noch eingeschoben, das finde ich auch super spannend. ist so Thema, wo ich auch immer super interessiert bin. Weil das eben so ist und natürlich nicht nur bei uns so ein Thema ist, gibt es ja auch eben ganz spannende Unternehmer, die das Geschäftsmodell anpassen, da Möglichkeiten zu finden, dass man das aushebelt, diesen... schwierig, diesen schwierigen Umstand einfach. Also es gibt zum Beispiel die Brand Asphalte, heißen die, aus Frankreich, die quasi nur mit Pre-Order arbeiten. Das ist super spannend und bei denen funktioniert es super gut. Also das ist echt super spannend, das das, wo ich mich letztens so bisschen reingefuchst habe, weil die das dadurch aushebeln, dadurch sagen, auch natürlich in der Kommunikation super Konkurrent, hey, wir haben dadurch viel niedrigere Kosten. können besser planen, also hast du ein viel besseres Produkt zu einem deutlich niedrigeren Preispunkt. Also das ist ganz interessant, bei denen funktioniert das super gut, glaube ich, von außen den Eindruck zu bekommen. Und was anderes natürlich, weil man vielleicht noch mal das Pummies Beispiel von vorhin nimmt, weil eben in manchen Produktkategorien natürlich die Costs of Goods Sold auch sehr niedrig im Vergleich zu den Customer Acquisition Costs sind, kann man natürlich da auch teilweise sehr spendabel sein, was so 2-4-1-Deals und so weiter angeht. Die in der perceived value aus Kundensicht natürlich super krass sind. Aber zum Beispiel bei dem Beispiel oder bei vielen anderen Beispielen, für die Unternehmer halt super super Mittel sind, um da so ein bisschen auszuhebeln. Aber vielleicht zurück zu deiner eigentlichen Frage bezüglich der Cash Conversion Psycho Thematik. Wir sind da schon im Austausch auf jeden Fall. Ich glaube unterm Strich ist es immer noch eine relativ traditionelle konservative Branche auch in Vietnam und die sind auch alle relativ ja also das sind schon schon sehr also das ich weiß nicht wie man es am besten ausdrücken kann das die sind auf jeden fall smarte Unternehmer da gilt es einfach Masse zu produzieren und die haben natürlich nicht auf eine kleine Marke aus Deutschland gewartet für die sie es produzieren dürfen sondern Unterm Strich werden den Factories, wo wir produzieren, auch Nike, New Balance und Co. produziert. Das bedeutet, da bist du jetzt nicht in der besten Verhandlungsposition, auch wenn man einen starken Partner an der Seite hat, der da mehrere Brands bündelt. Ich glaube, unterm Strich wird es bei uns rauslaufen, dass wir mit der Bank arbeiten, die dann eine Vorfinanzierung macht. Das wäre mein Take. Ja, genau. Weitere Frage. Dann lagern wir quasi das Risiko, dass wir eigentlich auf die Versicherung oder auf den Lieferanten selber hätten austagern wollen. doch wieder irgendwie ins eigene Buch. Das heißt, du brauchst auf jeden Fall Betriebsmittelfinanzierungen, wenn du es jetzt nicht selber bereitstellen kannst und quasi deine eigene Brand finanzieren aus Eigenmitteln heraus. Aber im rein ökonomisch isolierten Sinne, dass man sagt, das ist eine für sich stehende unternehmerische Entität, die hat Kapitalbedarf und der Kapitalbedarf kann auch nur durch die am Markt verfügbaren Mittel bedient werden. Das heißt, Bank ist ein Finanzierungspartner. Habt ihr schon mal mit Banken gearbeitet oder sagst du war bisher zum Glück nicht notwendig, weil eben aus deinen unternehmerischen Tätigkeiten genug Mittel zur Verfügung stehen? dass du dich von diesen Institutionen unabhängig machen kannst. Also war zum Glück bist du ja noch nicht notwendig. Wir sind jetzt aber an dem Schritt auf jeden Fall, dass es nicht anders geht. was wir auf jeden Fall schon genau anschauen bzw. auch schon mal genutzt haben, ist tatsächlich so ein kurzfristiger Shopify-Kredit. Okay, Shopify-Capital. Genau. zum damaligen Zeitpunkt sehr, sehr fair von den Konditionen war. Ich nehme an, damit man natürlich einmal reinkommt in das ganze System. Ja, langfristig werden wir auf jeden Fall eine Warenvorfinanzierung in irgendeiner Form benötigen. Die ersten Schritte waren da zum Glück noch nicht notwendig. Das hätte das natürlich noch mal extrem aufgebläht. Genau, aber da sind wir jetzt auf jeden Fall dran. Ich glaube, perfekt, dass du das kurz ansprichst mit dem, erste Schritt ist immer günstig. weil es meistens bei diesen sogenannten Revenue-based Financing-Lösungen darauf hinausläuft, dass du dich einmal wie so ein Drogenabhängiger, und diese Metapher ist einfach so trefflich, dass du verwendest, in eine Spirale der Finanzierung hineinbewegst, die unfassbar komfortabel ist, weil sie geht schnell, das Geld ist wahnsinnig schnell bei dir, du hast wenig administrative Komplexitäten dahinter und begibst dich aber in eine Abhängigkeit von Kapital, das du eigentlich gerne hättest, aber nicht mehr unter den Bedingungen, wenn du einmal siehst, wie der Kapitaldienst funktioniert. Du kommst da nicht mehr raus. Und auf einmal musst du dich diesen immer schlechter werdenden Konditionen unterwerfen. Wobei es ja in der Vergangenheit noch so war, dass häufig die persönliche Haftung raus war. Jetzt ist die aber noch mit drin. Das heißt, du hast irgendwie so einen Perfect Storm für diejenigen, die Kredite vergeben, aber für diejenigen, die die Kredite nehmen, die in dieser Transition-Phase aktuell noch nicht mal wirklich in Kenntnis darüber sind, dass sie persönlich dafür haften, die tun gut daran, sich auf jeden Fall jetzt irgendwie finanziell auf bessere Beine oder finanziell und strukturell auf bessere Beine zu stellen. Weil sonst versuchst du halt wirklich unter einem extrem steigenden Risiko ein Venture zu unternehmen, das möglicherweise gar nicht darauf ausgelegt ist, so viel Risiko zu akzeptieren. Weil Risiko und Rendite müssen ja irgendwie in einem guten Verhältnis zueinander stehen. Und wenn du jetzt einen Hochrisikokredit bei vielleicht schwierigen Zahlungskonditionen und einem niedrigen, margigen Geschäft mit einem bist, dann will ich dir ehrlich sagen, dann lass es einfach. Dann musst du irgendwie smarter sein unternehmerisch, weil das einfach keine gute Kombination ist. Wenn du sagst, ich habe high risk und high return. dann mag das Sinn machen. Aber bei dir ist ja jetzt auch tendenziell eher so, also High-Risk würdest deswegen nicht vertragen, weil High-Return nicht gegeben ist. Deswegen gut, dass du dich selber finanzieren kannst. Gab es denn in der kompletten Historie jetzt von Kiavek oder auch davor irgendwie schon mal den Punkt, wo du dir dachtest, boah, Kapital, also Finanzkapital in dem Sinne ist schon echt knapp und ich weiß jetzt auch nicht mehr, wie ich da weitermachen soll oder hat es an Finanzstrukturen gescheitert, dass du dir dann die Frage gestellt hast. Ich habe so eine Werbeanzeige laufen, deswegen denke ich immer dran. Und die lautet mehr oder weniger so, dein Tracking Tool zeigt in die eine Richtung, BWA in die andere Richtung und dein Kontostand, der zeigt einfach nur noch rot. So und irgendwie in dieser schwierigen Triangulation bewegen sich ja viele. Gab es das bei dir auch schon mal? Ich glaube, man generell sagen muss, ich würde bei weitem nicht sagen, dass ich ein starker CFO oder Finance Guy bin. Also absolut nicht. das ist nicht schlimm. Das war auf jeden Fall auch Punkt, da, glaube ich, lernt man immer weiter. Aber wenn man natürlich im Tagesgeschäft auch da jetzt nicht so viele Bezugspunkte sonst hat und auch natürlich keine Ausbildung, keine Studien in dem Bereich hat, dann ist es, glaube ich, eine natürliche Sache, dass man einfach versuchen muss, dass man da stetig irgendwie weiter lernt. ich hoffe mal, ich bin dem jetzt inzwischen so einigermaßen gerecht geworden. Ja, das würde ich sagen, wäre so die Kurzfassung. Davor war es so, dass es zum Glück nie ein Thema war mit Cash Conversion Cycle oder generell Cash. Nach der ersten Phase natürlich. Anfänge, Selbstständigkeit, da gab es einige Zeiten, wo ich gedacht habe, scheiße, ich hoffe mal, ich kann die Miete noch zahlen oder ich hoffe mal, das Finanzamt, gerade bei den natürlich ersten Steuerzahlungen, ja ... schickt mir auch den Schrieb über den, den ich jetzt im Kopf habe und so weiter und so fort klar. Also das ist das ist in jedem Falle so gewesen. Aber bei der Erstgründung war bei mir das nie ein Thema, weil wir da in einer super komfortablen Situation waren. Wir hatten sehr niedrige Cost of Goods Sold. Die höchste Rechnung war immer von DHL. Das waren nämlich Versandkosten, die natürlich auch erst zahlbar sind, nachdem das Geld schon lange vom Kunden bei uns ist. Wir hatten europäische Lieferanten, was super gut ist. Das heißt, wir haben Leetimes von zwei Tagen gehabt. Und ja, das war deshalb nie ein Thema. Und ich hab jedes Konto mitgenommen, ich irgendwie bekommen konnte und hab alles direkt upfront gezahlt und hab mich gefreut, wenn's irgendwie ein bisschen sparsamer dadurch wurde. Ja, also das war auch wahrscheinlich sogar der größte Kontrast von dieser ersten Gründung hin zur zweiten, weil's einfach so konträr war. Und das war natürlich auch ein Thema, was ich damals gar nicht so auf dem Schirm hatte. Also mir war natürlich bewusst, hey, wir haben ja sehr lange ... Zeit, bis die Ware bei uns ist und es kostet natürlich viel in der Entwicklung und sowas, aber wie relevant tatsächlich auch genau dieser Punkt ist, das war dann auch, ja, jetzt erst mit der Zeit dann nochmal spannend zu sehen einfach, dass es einfach so wichtig ist, natürlich einerseits, diesen Cash-Conversion-Cycle zu verbessern und natürlich zu schauen, hey, es ist nicht nur relevant, ob da Gewinn oder Verlust steht, sondern es ist vor allem wichtig, dass so Geld auf dem Konto hast, um dann auch den Lieferanten zu bezahlen oder das Finanzamt zu bezahlen oder Mitarbeiter zu bezahlen. Und was mir natürlich dann auch ... Man hat diesen Blick nicht. ich mein, wenn ich jetzt früher gesehen hätte, ist eine Firma, macht irgendwie Preorder, ein Preorder-Modell, so Ja, versteht man das schon, aber wenn man natürlich so die ... Oder wenn ich jetzt mit der jetzigen Brille natürlich draufschaue, dann verstehe ich noch viel eindringlicher und ist mir noch viel klarer, warum die so agieren und warum die dadurch dann vielleicht auch tatsächlich niedrigere Preise für die Endkunden anbieten können. Das Thema Finanzstrukturen, Finanzprozesse ist ja bei vielen immer dann erstmal in den Fokus gekommen, als etwas ungut gelaufen ist. Gab es für dich so einen Punkt, wo du sagtest, genau damals wie vielleicht auch in der Entscheidung hin, vom einen Business Case zum anderen, also dieser radikale Shift, wo du sagst, boah, ich muss jetzt hier mal was ändern, weil es lief immer gut, aber irgendwie fühlt sich für mich nach subjektivem Kontrollverlust an. Ich weiß jetzt nicht mehr so genau, wo stehe ich. Ich weiß zwar, dass ich nicht schlecht stehe, weil Liquidität passt und im Wesentlichen kann ich alles bedienen. Aber mir fehlt der Überblick, mir fehlt die Klarheit, was kann ich mir denn überhaupt erlauben? Weil sowohl overspenden ist ein Risiko als auch aber underspenden ist ein Risiko, weil du Opportunitätskosten die ganze Zeit mit dir rumschläfst. Ja, also was auf jeden Fall eine Herausforderung war, das ist jetzt auch schon ein bisschen her, ein Zeitpunkt, wo wir suboptimal beraten wurden bei einem Steuerberater, beziehungsweise wo wir einfach, wo die laufende Buchhaltung nicht gestimmt hat unterm Strich. Also das heißt, es war Auch dann mir relativ schnell klar, irgendwas stimmt hier nicht. Es wird hier falsch, also es wird zu wenig Umsatzschwer abgeführt. Und weil diese Steuerberatung leider selbst wohl hinter den Kulissen einige Baustellen hatte, hat sich die Aufarbeitung so lange hingezögert, dass wir dann tatsächlich am Ende des Tages bei einem Steuerstrafverfahren gelandet sind. auch da natürlich wieder super Learning für mich. Man muss einfach die Eigenverantwortung da haben. Und man hat sie auch. Also unterm Strich wirst du vom Staat nicht in irgendeiner Form geschützt, sondern du bist einfach am Arsch. Also da ist es komplett egal, ob du selber die Buchhaltung machst oder der Steuerberater. Auch wenn der Steuerberater den Fehler macht und auch wenn du da drängst und sagst, hey, bitte macht es dringend. Ja, hier stimmt was nicht. Das ist komplett egal. Das wird ausgeklammert. Du musst am Ende des Tages dafür gerade stehen. Und es wird einfach ab einer gewissen Summe, wo dann rückwirkend auch Es wurde dann rückwirkend aufgearbeitet. wurde auch alles korrekt dann ans Finanzamt übermittelt und die ganze Steuerlast wurde natürlich auch beglichen. Trotzdem wird ab einem gewissen Wert automatisch ein Strafverfahren eingeleitet. Und ja, dann sitzt du da. Und das war auf jeden Fall nichts, was mich jetzt Tag und Nacht wachhält. weiß so Tage jetzt sowieso nicht, es ist nichts, ich irgendwie sag, Scheiße, ich werde jetzt ins Angestelltenverhältnis wechseln. Also nicht. Aber es ist natürlich schon krass, weil du halt gerade bei so einem Bereich, wo du ja nach bestem Wissen und Gewissen handelst und wo man auch sagen kann, es ist auch dem Staat klar, dass du keine Steuern hinterzogen hast, weil es keinen Sinn macht. keinen Vorsatz. Genau. Dann wirst du trotzdem natürlich ... im ersten Schritt wie jemand behandelt, der halt bewusst Steuern unterzogen hat. Ohne jetzt den Vergleich zu kennen, glücklicherweise, ich das nicht gemacht habe. das ist jeden Fall so was, das ist schwierig. Learning für mich, Eigenverantwortung vor allem, aber viel wichtiger noch mal, man braucht extrem gute Partner. Also das ist was und das hätte ich rückblickend viel früher machen müssen. Ich hab's gemacht. Ich hab dreimal meinen Steuerberater gewechselt, weil ich bei den vorherigen zweien das Gefühl hatte, da stimmt irgendwas nicht. Ich war dann beim dritten, war bei einer Kanzlei, sich extra auf E-Commerce spezialisiert hat, die Vorträge gegeben hat, wie man sich bestmöglich als Unternehmer da positioniert und welche Sachen relevant sind und so weiter und so fort. Man muss einfach jemanden haben, der der wirklich fit ist. Und wenn man das Gefühl hat, irgendwas stimmt nicht, dann besser sofort wechseln, weil es einfach auch dann natürlich in so Richtungen geht. Ja, welches Signal hat man da irgendwie gegenüber dem Finanzminister? Was wird da wie ausgelöst oder sowas? Ich bin jetzt super zufrieden mit dem Steuerberater, dem wir jetzt sind. Da bin ich super, super happy und da glaube ich, sind wir sehr, gut aufgestellt und das ist wirklich extrem viel wert. Jetzt ist etwas, und da glaube ich, da kann ich dir vielleicht ein paar Praxiserfahrungen mit auf den Weg geben. Das Thema Steuerberaterwahl und Steuerberaterkompetenz ist so volatil wie die Wirtschaftslage und das Wetter, muss man ganz ehrlich sagen. Also obgleich es ja irgendwo ein Berufszäger ist und man sagt, ist ja ein Examen, das vom Staat abverlangt wird, damit man sich Steuerberater nennen kann, dass die beratende Komponente nicht so umfänglich ist, das ist eine ganz andere Frage, das hat eher ein Steueradministrator, aber was die reine Kompetenzfrage angeht und das, was du da beschreibst mit der unrichtig abgeführten Umsatzsteuer oder angemeldeten Umsatzsteuer, ist etwas, das hatten wir, ich weiß nicht in welchem Umfang das jetzt bei dir war in absoluten Werden, ich kenne jetzt einen Fall. Da kam jemand zu uns, zu See for All-Stars Service und sagte, ich würde gern mit euch arbeiten, weil ich habe auch ein ungutes Gefühl beim Steuerberater und schaut euch das mal an. Dann haben wir so einen Status-Feststellungsverfahren, dauert vier Wochen und wir schauen uns die ganzen Unterlagen an und dann sag ich zu einem Kollegen, du, wenn wir jetzt in den Call gehen, wir müssen ihm sagen, das sind ungefähr 750 bis 800.000 Euro Umsatzsteuer nicht bezahlt worden. keine Ahnung, wie wir das jetzt dem erklären, ohne dass der halbtot vom Schulfeld, aber wir müssen dem das sagen. Hat sich genauso rausgestellt. wurde genau derselbe Prozess exerziert, das, du jetzt bei dir beschrieben hast, nur mit der Konsequenz, dass der Steuerberater schon so betagt war, er war so alt, dass er seine Kanzleien dazwischenzeit geschlossen hat und jetzt machst du jemanden mal haftbar, retrospectiv. Du bist die ganze Zeit in der Beweisführungspflicht, du musst die Beweisführung irgendwie dann dem Gegenüber darlegen, extrem herausfordernd, Punkt Nummer eins. Und du sagtest ja, Verantwortung selber übernehmen. Wenn wir dieses Wort Verantwortung auseinanderbauen. Dann steht hier ja Antwort drin. Und du kannst auf gewisse Dinge keine Antwort haben. Du brauchst aber Leute, die dir helfen, die richtigen Antworten zu finden und im Zweifelsfall auch einfach die richtigen Fragen zu stellen. Manchmal hilft es schon, jemanden an die Seite zu nehmen, einfach die richtigen Fragen zu stellen. Wir hatten kürzlich den Fall Jahresabschluss 2024, weil etwas verspätet erstellt worden, weil die Frist ist schon abgelaufen. Dann schaue ich mir den Entwurf von dem Jahresabschluss an, dann sehe ich im Anhang von diesem Jahresabschluss, steht irgendwas drin mit Forderungen gegenüber, verbundenen Gesellschaften 536.000 Euro. Dann schau ich in die Bilanz, dann steht irgendwas mit 200 und rufe ich die Steuerberatung an. Und es war jetzt keine Steuerberatung, sondern eine Waldfälle und Wiesenkanzlei, sondern es war eine Next-Six-Kanzlei. Es gibt die Big Four, also PWC, EY, Deloitte und Ernst & Young, auf jeden Fall die Big Four. Und dann gibt es noch die Next Six. Das sind quasi die kommenden sechs und das Bild bildet so die Top 10 sind dann die Speerspitze in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. War also nicht Big Four, sondern Next Six. Und die sind auch ganz stolz, dass sie Nextix sind. Dann schaue ich mir die Altsabschlüsse an und rufe ich da an und sage, wie kann das sein? Oh ja, da haben wir uns getäuscht. Wie könnt ihr euch da täuschen? Das muss doch ein automatischer Prozess sein, dass hier irgendwie die Beträge übertragen werden oder schußt ihr euch das dann mit einem Bleistift selber zusammen. Und deswegen der dringende Appell an diejenigen, die jetzt gerade zuschauen und zuhören. Bitte prüft eure steuerlichen Unterlagen mit jemandem, der kritisch drauf schaut und fragt nicht euren Steuerberater, ist das richtig? Weil er wird jetzt nicht sagen, ach Mensch, da habe ich ja so viele Hunde auf Gut Bayerisch gesagt reinkauen, dass ich mich da gar nicht drauf verlassen kann. Deswegen seid bitte einfach kritisch, weil wie du sagst, am Ende seid ihr diejenigen, die dem Finanzamt gegenüber als Steuersubjekt auftreten und für alles gerade stehen. Weil ihr wisst ja, ihr leistet viele Unterschriften gegenüber dem Steuerberater mit der Konsequenz, dass ihr am Ende sagt, War ja alles super, was er gemacht hat und damit seid ihr die Hafthänden. Ist ja auch was anderes wie bei einem Anwalt, der tatsächlich ja auch haftbar gemacht werden kann. Der Steuerberater ist in den allermeisten Fällen da komplett raus. Oder du bist halt dann mit der Berufshaftpflicht oder sowas da rum werkeln. das ist ja. Ja, aber auch der Umgang damit zwischen diesen verschiedenen Berufsflägern. Ich bin zum Beispiel mit einem Anwalt extrem gut befreundet. gab schon einzelne Ansatz, die sagten, wenn das ungünstig gelaufen ist, dann machen wir es über die Berufsabpflicht. Das war sogar proaktiv ein Angebot, dann ist das Schiff gelaufen, wir wissen stehen dafür ein. Beim Steuerberater ist es ein Gewürge und ein Gewinde im Zweifelsfall, dass der überhaupt mal zugibt, dass er einen Fehler getan hat. Obwohl man ja sagen muss, das wäre doch eigentlich das höchste Vertrauensindiz dafür, dass man sagt, mir ist was misslungen. Und ich korrigiere das jetzt gerne und ich nehme das auch auf meine Kappe. Ich bin zum Beispiel so jemand, dadurch dass wir in so viel komplexen Systemen mit drin stecken, dass ich immer wieder, du, wenn etwas unwichtig läuft oder du glaubst, dass etwas nicht genau passt, prüf es kritisch. In meiner E-Mail steht immer drin, mit der Bitte kritische Durchsicht der folgenden Ausführungen oder der anliegenden Unterlage. Warum steht das da drin? Weil ich nicht glaube, dass ich perfekt bin. Aber wenn dann was korrigiert werden muss, dann muss man die Größe besitzen zu sagen, Ich habe hier einen kleinen oder mittelgroßen Fehler gemacht. soll natürlich nie passieren, aber das wissen alle Menschen. Und wenn das nicht passiert, dann verlierst du natürlich das Vertrauen auch irgendwann komplett in einem Bereich, wo du dich halt selber aber auch nicht navigieren kannst. Du kannst ja nicht selbst deine steuerliche Vertretung übernehmen. das sind natürlich dann schon auch schwere Learnings, wo man dann aber wahrscheinlich auch im Laufe der unternehmerischen Reise so viel Resilienz ausbaut, dass man dann perspektivisch anders auf Themen zugeht und dann halt auch weiß, wie man Entscheidungen zu treffen hat. Du weißt jetzt vielleicht nicht, was die perfekte Steuersstruktur ist, aber ich glaube, du kannst relativ schnell beantworten anhand deiner gemachten Erfahrungen, was ist ein Steuerberater, von dem du dich schnell distanzieren solltest. Das denke ich auch. Okay, jetzt mal einen Blick auf die Zeit. Wir haben jetzt einen riesigen Ballon und Blumenstrauß von Themen mit abgehandelt. Was sind denn so die drei, vier Key-Learnings, die du vielleicht rausgreifen würdest an denjenigen oder diejenigen, die jetzt zuhören, du sagst, Aus meiner unternehmerischen Erfahrung heraus würde ich euch das mit auf den Weg geben. Das sind so Learnings oder so Nuggets, an die erinnere ich mich auch selber irgendwie wöchentlich täglich, weil sie in meinem Alltag so wichtig sind. Ja, das ist eine gute Frage. Da fallen natürlich direkt einige spontane Ideen ein, die natürlich dann auch immer so wahrscheinlich sehr darauf ankommen, in welcher Phase man der Gründung steckt. Also ich würde sagen, was auf jeden Fall sich immer so bisschen nach Poster, Kalenderspruch anhört, aber was ich halt wirklich sehr schätze ist und das hat man jetzt schon zu Genüge, ist, wenn man sich es leisten kann in einem Bereich zu arbeiten, der einem wirklich Spaß macht oder zumindestens der einem mit so einem gewissen Sinn erfüllt. Also wo man wirklich sagt, auch wenn ich jetzt ist ja mal ein bisschen schwerer den Vergleich zu ziehen, aber auch wenn ich da jetzt wenig verdienen würde, würde ich trotzdem in diesem Feld arbeiten. Ja, also das ist für mich super relevant und wenn es denn möglich ist und ich meine gerade natürlich im E-Commerce und in diesem Bereich Selbstständigkeit ist es glaube ich in vielen Fällen möglich sich einen Bereich rauszusuchen, den man auch spannend findet, dann finde ich das ist absolut sinnvoll und ich glaube auch da gibt es Opportunitätskosten, wenn man vielleicht mit selbst nur mit Mitte 20 sagt, hey, ich habe jetzt die letzten fünf Jahre eigentlich gearbeitet, aber es hat mich nicht wirklich mit mit mit Freude erfüllt oder ich bin ich wirklich stolz darauf, was ich gemacht habe. Also das würde ich sagen, was, was man nicht vernachlässigen sollte. Das persönlich ist aber sicherlich super subjektiv. Sie ich übrigens genauso. ja. Dann glaube ich, ist es auch. Gut zu wissen. oder beziehungsweise ein Learning, was ich jetzt auch rausziehen konnte, ist, dass es wirklich unterschiedliche Härte gerade gibt in der Selbstständigkeit. Sowieso in Geschäftsmodellen, die man miteinander vergleicht oder auch im E-Commerce. Also konkret halt, wenn man vielleicht mal wieder bisschen dieses Beispiel Supplement und Schuhe vergleicht, gibt es einfach Produkte, die kann man leichter verkaufen, die kann man leichter verkaufen. vermarkten und es gibt Produkte, die kann man schwerer verkaufen oder dass es schwerer ist, zu vermarkten, ohne dass ich da jetzt immer einen Bereich als leicht darstellen möchte. Das ist sicherlich absolut nicht der Fall, aber es ist einfach wichtig zu wissen, dass es da sehr große Unterschiede gibt und auch natürlich super entscheidend ist zum Beispiel, dass man ja glaube ich, und das ist ich denke ich immer alle einig, dass die Goldgripper-Stimmung im E-Commerce lang vorbei ist. Manche Du sehst es vielleicht sehr schwarzmalerisch, andere sind da vielleicht noch bisschen optimistischer, aber es ist auf jeden Fall keine leichte Zeit. Deswegen ist es schon auch eine sehr wichtige Entscheidung, welches Feld geht man denn überhaupt. Ja, das einfach auch dann damit abzustimmen, was denn so das generelle Ziel vielleicht ist. Also, ich meine, es gibt ja auch Leute, die schätzen die Challenge, die möchten die Herausforderung haben und andere Leute, die haben das Ziel, dass sie einfach schnell Vermögen aufbauen wollen. Genau, ich glaube, das ist einfach super entscheidend logischerweise. Ich denke, was ein ganz plattes Learning ist, ist, dass es extrem wichtig ist, glaube ich, dass man inzwischen als Person irgendwie im Vordergrund ist. Also wenn man es jetzt mal wirklich wieder runter bricht auf E-Commerce, deswegen gibt es ja auch die ganzen Personal Brands und jeder setzt sich vor eine Kamera, jeder macht Founder Ads, jeder ist in einem Podcast, auch wenn es jetzt nicht das primäre Ziel heute war, sondern ich schätze aber den Austausch heute, aber... Ich glaube, das ist was, ich habe mir damals schon gedacht, ich werde wahrscheinlich auch als Founder ein paar Ads drehen, aber ich glaube, dass man da gerade jetzt noch mit AI und der ganzen Entwicklung noch viel präsenter sein wird und man hat es im Umkehrschuss sehr schwer, wenn man es nicht macht. Man muss es machen. Genau. Weil Menschen vertrauen Menschen, weil alles wird so abstrakt perfektioniert, dass die Mensch, ihr Komponente einfach greifbar sein muss, aber wenn sie fehlt, dann ist nichts Greifbares mehr da. Ja, total. Genau, ich würde vielleicht, ich bin mal gerade am überlegen, ob mir noch irgendwas anderes spontanes einfällt. Vielleicht jetzt nochmal ein bisschen abstrakt, da so ein Mantra, weil wir das vorhin auch schon vorhin angeschnitten hatten, was ich immer gar nicht so schlecht finde, das ist aber sehr persönlichkeitsübergabhängig sicherlich auch, ist, dass man so seinen eigenen Ängsten oder so dem eigenen Abwehrmechanismus auch Aufmerksamkeit schenkt. In dem Sinne, dass wenn man Denkt, das mach ich nicht oder das mach ich später oder da hab ich irgendwie so gewisse Bedenken oder vielleicht so eine gewisse irrationelle Angst vor, dass man das dann umso mehr macht. Das ist ja auch Kalenderspruch, Embrace Discomfort, was auch immer. ist auch ein Thema bei uns natürlich, bei unseren Schulen. Embrace your natural strength, embrace discomfort. Man braucht die Beanspruchung der Füße, damit sie stark werden, ein gutes Fundament sind. Und so sehe ich das auch in der Arbeit als Gründer. Es war oft eigentlich ein ganz guter Ratgeber für mich, darauf zu achten, worauf habe ich keine Lust, wo habe ich Bedenken, habe ich vielleicht Einwände, warum ich nicht als Gründer vor der Kamera stehen möchte. Sage ich, ach, das macht ein Creator auch sicherlich gut oder ach, ich weiß nicht, ob ich mich da so sicher fühle vor der Kamera oder so. Oder es ist zu viel Aufwand. Was auch immer, dann besser mal hinschauen. Vielleicht genau deshalb machen. Das ist manchmal gar nicht so ein schlechter Ratgeber. Ultimativ also wir sind ja rein menschlich ich starte jetzt in kürze neuen podcast mit meinem coach und psychologen heißt bilanz der persönlichkeit und da geht es genau solche fragestellungen warum sollten wir uns denn mit den dingen auseinandersetzen die uns unwohlsein bereiten und die frage im ersten schritt müssen heißen warum haben wir überhaupt unwohl sein naja weil wir halt einfach relativ primaten ähnlich sind und wir wollen halt eigentlich nur überleben und nicht erleben und vor allem nicht unser leben maximieren unternehmer tun hat aber was mit sehr konsequentem wachstum zu tun das heißt es geht nicht über dieses überleben das ist gar nicht Relevanz, sondern es geht kontinuierliche Progression. Und Pro ist ja etwas Vorteilhaftes, was aber erst mal via Negativer definiert werden kann, nämlich zu sagen, alles was sich unkomfortabel anfühlt, bringt dich in eine Situation, und das ist dann dieser unternehmerisch-kompetitive Gedanke, wo die meisten Menschen sowieso rausfallen. Meine Frau zum Beispiel. Ich habe ganz oft das Gespärchern, ich bin super stolz, dass die das mittlerweile sogar macht, die ist Führungskraft in einem lokalen Unternehmen hier in Garmisch-Partenkirchen. Und sie sagt immer, ich muss lernen, dass immer wenn sich etwas ungut anfühlt, dass die Sache ist, die ich am meisten tun sollte, weil dort das größte Wachstum verborgen steckt. Das ist im Endeffekt wie wenn du so einen Stuhl oder einen Tisch anschaust, das ist das kürzeste Tischbein und deswegen kippt dieser Tisch oder dieser Stuhl. Und wenn du wieder in der Waage und in der Stabilität sein möchtest, dann musst du halt den Teil aufgreifen, den du von natürlicher Haltung her einfach ausblenden oder negieren würdest. Also deswegen richtig, richtig geiler Tipp. Immer wenn es unangenehm ist, einfach zwei Schritte drauf zu machen und meistens ist Angst etwas sehr abstraktes. Und wenn man dann direkt davor steht und es anpackt, dann ist gar nicht mehr schlimm. Ja, voll. Absolut. Und auf der anderen Seite natürlich, das fällt mir abschließend, dass man sich schon so ein Kernthema rauszucht, wo man auch richtig gut wird. Ich meine, ist natürlich so die Kerrseite. Nicht auf zu vielen Bereichen irgendwie in Fokus legen, sondern halt ein Kernthema rauszuchen. Das ist halt am Anfang Sales und Marketing in allermeisten Fällen. Und halt irgendwie verstehen, ist wirklich so das Entscheidende, ist vielleicht starke Copy, also gutes Copywriting wichtiger als die perfekte Produktfotografie, etc. Das ist natürlich genauso wichtig, aber fand ich eine super gute Metapher mit dem Stuhl. Das finde ich, schreibt es ziemlich gut. Ja, das zum einen und das, was du jetzt hier noch gesagt hast, ich denke immer an meinen Professor damals im Studium noch, am MC in Innsbruck, der hat immer gesagt, überlegt euch. Wir haben auch Studiengänge am MCI gehabt, waren weniger kommerziell orientiert. So Todesmuswirtschaft und soziale Arbeit und so Zeug. Er meinte immer, überlegt euch, ob ihr hier ein Geschäft macht oder ob ihr nur versucht, teures Hobby zu betreiben. Er hat gesagt, teure Hobbys muss man sich leisten können. Wer von euch kann sich's denn leisten? Keine Hand hochgegangen. hat gesagt, wir müssen alle Geschäft machen. Deswegen genau wie du sagst, Marketing, Sales, die Dinge, die am Anfang das Unternehmen wieder mit dem ausstatten, quasi am Anfang, was du am Anfang des Interviews gesagt hast mit Phil Knight, Geld ist quasi der Blutfluss im Unternehmen und wenn kein Blut fließt, dann ist halt Stillstand und das Ding auch tot. Das heißt, Kapitalfluss muss passieren, weil sonst kann diese unternehmerische Idee überhaupt nicht erwachsen und weiterleben. Ja. Mega. Also, Elias, muss mich wirklich bei dir bedanken, tolles Gespräch, sehr, sehr viel Spaß gemacht. Danke für die vielen Insights und ich bin mir sicher, du bist hier nochmal vorbei. Oder ich hoffe es zumindest nochmal vorbeikommen. Weil Kjavik ist ja gerade aktuell irgendwie in aller Munde und an jedem Fuß sozusagen, also viel mehr an allen Füßen als in aller Munde. Wäre bei Supplements wahrscheinlich treffender. Und ich bin gespannt, wo es hingeht. ich werde hier auch in naher Zukunft zuschlagen. Und ich kann es euch allen empfehlen. Schaut euch die Schuhe an. Wir werden es unten in der Videobeschreibung bzw. in der Beschreibung zum Podcast verlinken. sagen Schlusswort. zum nächsten Mal. Und in diesem Sinne alles Gute. freue mich. Danke dir. Du hast Jahre deines Lebens in dein Unternehmen investiert. Schlaflose Nächte, unzählige Rückschläge und harte Entscheidungen. Dein Unternehmen ist mehr als nur eine Bilanz, es ist dein Lebenswerk. Und genau deshalb darfst du auf den letzten Metern, wenn es den Exit oder die nächste Wachstumsstufe geht, nicht blind fliegen oder dich auf Standardformeln verlassen. Dafür trete ich hier an, dafür stehe ich. Wir reißen die Fassaden der Finanzwelt ein, damit du das Big Money Game nach deinen eigenen Regeln spielen kannst. und das behältst, was dir zusteht. Wenn dir diese Folge die Augen geöffnet hat, abonniere den Podcast, teile ihn mit einem Gründer, der diese Insights dringend hören muss und vernetze dich mit mir auf LinkedIn. Alle Links findest du in den Show Notes. Mein Name ist Matthias Walter Eßer. Bleib profitabel, arbeite präventiv und bis zur nächsten Folge.