Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
Ecommerce.de Podcast
#24 Warum mit Amazon starten und nicht mit dem eigenen Shop
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Du möchtest dich im eCommerce selbstständig machen, weißt aber nicht welche Art Online-Shop du betreiben sollst, um schnellstmöglich an dein Ziel zu kommen? Dann bist du hier genau richtig! Wir klären heute, ob und in welcher Situation ein eigener Online-Shop oder das verkaufen über Amazon sinnvoller ist. Damit du genau weißt, welches Modell das richtige für dich und dein Online-Business ist.
E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr.
SPEAKER_01Wer sich selbstständig machen möchte im Bereich E-Commerce, im Bereich Online-Handel, der wird sich früher oder später die Frage stellen, okay, wo will ich denn überhaupt verkaufen? Eine Sache ist ganz klar, wir wollen alle Gewinn machen, wir wollen Geld verdienen, wir wollen ein Business aufbauen, was jetzt nicht nur kurz mal ein bisschen Geld uns bringt, sondern womit wir langfristig wirklich finanziell unabhängig werden können, unsere Ziele erreichen können, mehr Freiheit bekommen. Und da ist natürlich die Wahl des richtigen Modells unglaublich wichtig. Und wir haben online eigentlich mehrere Vertriebskanäle, also mehrere Möglichkeiten, wo wir überhaupt Produkte verkaufen können. Und es ist jetzt natürlich sinnvoll, gerade wenn du dich am Anfang befindest und selbstständig machst, nicht direkt das Ziel zu haben, ich will überall gleichzeitig verkaufen, auf jeder Plattform, egal wo es geht, ich will überall verkaufen, weil dann ist es natürlich sehr, sehr schwierig, sich irgendwo erstmal Expertise aufzubauen, um überhaupt zu verstehen, wie funktioniert diese Plattform, wie werde ich da erfolgreich. Ich vergleiche das mal ganz gerne wie ein Influencer, sagen wir mal, jemand möchte bekannt werden, dann wird er wahrscheinlich nicht auf Instagram, TikTok, YouTube, Facebook, Twitter, LinkedIn und so weiter und so fort gleichzeitig anfangen, Content zu produzieren, sondern meistens auf einer Plattform. So, und die zwei großen Möglichkeiten, online-Produkte zu verkaufen, sind eigentlich Shops, also einen eigenen Online-Shop aufzubauen, darüber Produkte zu verkaufen oder eben über Amazon. Klar, es gibt auch noch andere Plattformen, otto.de, Kaufland.de, Etsy, eBay und so weiter und so fort. Das sind aber in der Regel eigentlich Plattformen, da kann man auch später mal verkaufen, aber die sind selbst, bieten nicht wirklich das Potenzial, was Großes aufzubauen. Also ich sage mal, ganz stumpf gesagt, wieso sollte man auf Ebay verkaufen, wenn man auch auf Amazon verkaufen kann, macht keinen Sinn. Weil es einfach viel, viel kleiner ist und gleichzeitig viele zum Beispiel eher Gebrauchthändler sind, otto.de etc. Ist eigentlich das gleiche. So, und jetzt stellt sich natürlich die Frage, okay, was ist jetzt der bessere Weg? Was ist jetzt der bessere Weg? Und wir sehen im Internet natürlich von der einen Seite die Leute, die auf Amazon verkaufen, sagen, um Gottes Willen, ihr müsst auf Amazon verkaufen, Shops funktionieren nicht. Auf der anderen Seite seht ihr irgendwelche Leute, die machen Shops oder Dropshipping geht ja auch über den eigenen Shop und sagen, nein, ihr müsst Dropshipping machen, ihr müsst einen eigenen Shop aufbauen. Amazon funktioniert nicht. Und ich kann euch ganz von Anfang an eine Sache sagen. Beide Sachen können funktionieren. Also beide Sachen können funktionieren, beide Sachen können auch sehr gut funktionieren. Aber es gibt natürlich so ein bisschen, oder was ist ein bisschen, es gibt ein sehr starkes Ungleichgewicht und die Chancen sind ganz klar anders und sehr, sehr unterschiedlich verteilt. Und jetzt möchte ich einmal, bevor wir jetzt hier anfangen und schauen, was für dich der beste Weg ist, dass du selbst einmal kurz die Sachen nachdenkst, um dir über eine Sache bewusst zu werden, wo sich viele Leute nicht bewusst drüber sind. Denk jetzt mal bitte gerade nach, okay, wenn du online bist, weil wir verkaufen ja online, wo bist du dann der größte Teil deiner Zeit? Wo verbringst du den größten Teil deiner Zeit, wenn du online bist? Denk da gerade einfach mal drüber nach. Also wo oder wie machst du das? Und der große Unterschied jetzt ist einmal zu schauen, okay, bist du eher auf einzelnen Websites oder bist du auf Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, Netflix, YouTube, Amazon, WhatsApp? Bist du auf Plattformen oder bist du auf einzelnen Seiten? Das ist der erste Punkt. Und dann, jemand zu überlegen, selbst, wo kaufst du Produkte online ein? Größtenteils. Also wo kaufst du selbst, wenn du online was kaufen möchtest, wo bestellst du deine Produkte? Bestellst du die größtenteils auf Shops, also vor allem auf kleinen Shops. Ich würde jetzt nicht Apple oder Zalando oder sowas als Shop sehen, sondern das sind natürlich auch irgendwo Marken oder Plattformen. Sowas kannst du nicht nachbauen direkt, also es ist unmöglich. Oder bestellst du auf Amazon oder bestellst du eben auf kleineren Shops oder vielleicht bestellst du auch viel auf Ebay. Also denk da mal gerade drüber nach. Und das ist unglaublich wichtig, das einfach mal zu begreifen, bevor man jetzt anfängt, irgendwo irgendwie Geld verdienen zu wollen. Weil die besten Unternehmen, ganz egal woher die kommen, werden immer aus einem Grund erfolgreich. Weil sie den Kunden da treffen, wo der Kunde sie braucht. Weil sie dem Kunden da einen Mehrwert bieten, wo der Kunde danach sucht. So funktioniert Geschäft. Wenn du jetzt das tollste Produkt der Welt entwickelst und irgendwo im brasilianischen Urwald einen Stand aufbaust und das da verkaufst, dann wirst du wahrscheinlich, egal wie genial dein Produkt ist, niemand wird da sein, um das zu kaufen. Deswegen überleg, wo kaufe ich selbst als Kunde ein, wo kaufen meine Freunde als Kunden ein, wo kaufe ich ein, wo will ich verkaufen. So, und da ist nämlich der Grund, warum ich mich damals entschieden habe, vor jetzt mittlerweile etwas mehr als vier Jahren, zu sagen, hey, ich möchte auf Amazon verkaufen, weil ich selbst auf Amazon einkaufe. Ich kaufe größtenteils selbst auf Amazon ein. Und ich kenne Leute, die haben wenig Geld, die kaufen auf Amazon ein. Ich kenne Leute, die haben normal viel Geld, die kaufen auf Amazon ein, ich kenne Leute, die haben viel Geld, die kaufen auf Amazon ein. Alle Leute sind auf Amazon. Das ist genauso wie, ich sag mal so, wenn ich jetzt auf YouTube unterwegs bin, dann jeder ist auf YouTube. Es gibt ein paar Leute, die sind vielleicht auf TikTok, es gibt ein paar Leute, die sind auf Instagram, es gibt ein paar Leute, die sind auf Facebook. Alle Leute schauen YouTube. Egal wie alt, egal wie jung, egal wofür man sich interessiert, es ist eigentlich ein Social Medium, was für alle da ist. Amazon auch. Jeder ist auf Amazon. Und das ist eben einer der Gründe, warum Amazon so gewaltig groß ist. Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, warum solltest du auf Amazon verkaufen, am Anfang damit zu starten und nicht mit einem eigenen Shop starten, den du sicherlich später auch hinzufügen kannst. Dafür gibt es einmal den Grund der Langfristigkeit. Amazon wird entgegen der Erwartungen nicht nur wachsen, also jeder erwartet, dass Amazon weiter wächst, aber nicht nur wachsen, sondern wird extrem krasse Marktanteile noch dazu gewinnen. Das ist einfach nur logisch. Warum ist das nur logisch? Weil es aktuell keine Plattform gibt, die überhaupt konkurrent zu Amazon ist. Und wenn es eine Plattform gäbe, dann werden das niemals kleine Shops, sondern würde sich eine neue Plattform bilden. Kleine Shops haben einen unglaublichen Nachteil. Niemand interessiert sich dafür, niemand sucht danach und niemand vertraut kleinen Shops. Wenn du online präsent sein willst, wie machst du das? Du nutzt Social Media-Plattformen, du wirst nicht eine eigene Website aufbauen. Man sieht das ganz schön. Es gibt nämlich eine Plattform für Dropshipping zum Beispiel. Das ist zum Beispiel eine der Gründe, ich bin ein relativ logischer, rationaler Mensch. Deswegen, für mich, ich habe es gesehen, ich dachte mir, wie kann man auf die kommt Dropshipping zum Beispiel? Ich habe mir geguckt, okay, gibt es eine Sache, wie ich das miteinander vergleichen kann? Schwierig, doch, es gibt eine. Es gibt zwei Plattformen. Eine Plattform ist Amazon, eine Plattform ist dieses Wish. So, wo auch Dropshipping-Produkte direkt aus Asien zum Beispiel, hier nach Deutschland, du kannst viel viel, viel, viel günstiger einkaufen. So, wie viel Umsatz macht Amazon? Wie viel Umsatz macht Wish? Wie zufrieden sind die Kunden auf Amazon, wie zufrieden sind die Kunden auf Wish? So, dann war für mich klar, okay, warum soll ich Dropshipping machen? Das macht keinen Sinn, weil ich die Zielgruppe nicht sehe. Ich will keine Leute irgendwelche Scheißqualität oder sowas verkaufen oder dass sie drei oder vier Wochen auf ihre Produkte warten müssen, weil ich selbst nicht das möchte als Kunde. Warum soll ich es dann verkaufen? So, der zweite Punkt ist das Vertrauen. Amazon vertraut man. Warum vertraut man denen? Weil man weiß, ich kann die Produkte zurücksenden, ich habe meine Kreditkartendetz da schon eingegeben, ich muss jetzt keine Angst haben, dass ich da morgen 20.000 Euro abgebucht bekommen habe. Die Leute haben auch noch eine ganz andere Bindung zu Amazon durch Prime. Die meisten Leute haben Prime. Überleg mal, wie viele Leute kennst du, die einen Prime-Account haben. Das ist komplett gestört. Also Prime als ich als Abo ist das erfolgreichste Abonnementmodell in dem Bereich überhaupt. Wir haben zum Beispiel in Deutschland mehr Amazon Prime Member als Kirchenmitglieder von der einzelnen Religion. Das ist ein komplett weirdes oder Vereinsmitglieder in Deutschland. Das ist total weird. Also Prime hat, ich glaube, es gibt 24 Millionen Prime-Accounts und die meisten Leute teilen sich in Prime-Accounts, sodass man ungefähr sagt, dass 40 bis 50 Millionen Deutsche Zugang haben zu Amazon Prime. Das ist schon nicht schlecht, wenn man mal berücksichtigt, dass alle unter 18-Jährigen sowieso nicht online eigentlich geschäftsfähig sind und sagen wir mal, alle Leute, die über 70 und 70 sind, wahrscheinlich gar nicht viel Online-Shopping machen, wird das fast jeder sein, der in die Zielgruppe fällt mit 40 bis 50 Millionen. Das heißt, selbst wenn die die Wahl haben, also das gleiche Produkt, einmal auf dem Shop, einmal auf Amazon, wo werden die das dann kaufen? Überleg mal, wenn du das gleiche Produkt auf Amazon, auf dem Shop siehst du als Kunde, wo kaufst du dann das Produkt? Auf Amazon oder auf dem Shop? Und was machst du, wenn du auf dem Shop ein Produkt findest? Schaust du dann nicht des Öfteren auch mal und gehst erst auf Amazon und guckst, ob es es da auch gibt? Und würdest es eigentlich lieber dort kaufen? Ja, weil das Vertrauen da ist. Ausnahmen hierbei bilden große Shops, also sowas wie adidas.de oder Apple.com oder Zalando, also wirklich Shops, wo eine riesige Marke hintersteht. Dir vertraust natürlich auch. Aber das ist ja nicht das, was du machen kannst, wenn du einen eigenen Online-Shop aufbaust. Und deswegen ist das ein großer Punkt für mich gewesen. So, jetzt kommt der nächste Punkt. Und der ist, das ist eine Sache, das verstehen viele Leute nicht. Ihr müsst euch vorstellen, ihr müsst Kunden einkaufen. Online müsst ihr Kunden einkaufen, wenn ihr einen Shop habt. Weil niemand, wenn ihr jetzt sagen wollt, ihr habt ein cooles Produkt, ihr verkauft zum Beispiel hier solche geilen Ledersessel. Das ist ein cooles Produkt, das wollen auch bestimmt viele Leute kaufen und das verkauft sich bestimmt auch selbst online, also sowas mittlerweile so riesige Müllstücke, verkaufen sich selbst online gut und du machst jetzt einen eigenen Shop. Dann suchen Leute danach, vielleicht nach diesem Produkt auch auf Google, aber die Wahrscheinlichkeit, dass du da ganz oben auftauchst, wenn du jetzt eine neue Website aufmachst, ist sehr gering. Neben den großen Playern wie, keine Ahnung, IKEA, Home24, Amazon oder sonst größeren Möbel-Shops, die es wahrscheinlich schon gibt. Wenn du jetzt aber trotzdem machst, dann kannst du natürlich anfangen, die Kunden einzukaufen. Das geht über Social Media und das ist auch eine Sache, die sehr bewährt ist. Du kannst zum Beispiel über Facebook-Werbung schalten, über Instagram-Werbung schalten, speziell an eine Zielgruppe sogar, für die wahrscheinlich so ein Produkt oder ein ähnliches Produkt interessant ist. Jetzt hast du aber ein riesiges Problem, denn du bezahlst dafür, dass die Leute auf dich aufmerksam werden. Das ist übrigens nicht so, wie das oft in YouTube-Videos ist. Das kostet keine 20 oder 30 Cent so einen Klick. Das kostet meistens ein Euro, zwei Euro, drei Euro. Und natürlich ist es nicht so, dass jetzt jeder zweite oder dritte, der da draufklickt, hier dieses Produkt kauft. Sondern du kannst von Conversions in Shops rechnen zwischen 1 und 2 Prozent. Das heißt, wenn du es hochrechnest, musst du ungefähr 50 Klicks erstmal einkaufen, bevor jemand, wenn überhaupt mal kauft. Und das ist eine gute Conversion, schon ein bis zwei Prozent. Da kannst du ja schon mal kostentechnisch rechnen, was das bedeutet. So, und jetzt ist unglaublich wichtig, du wirst in einem Shop mit nur einem Produkt nicht erfolgreich sein. Und das ist, ich weiß, irgendwelche Leute sagen mal, yo, one, wie oft einfach da wieder. Man muss immer differenzieren. Ich sag mal so, das sind so diese, das sind diese Fake News sozusagen in der Businesswelt. Wie oft kaufst du Produkte ein in Shops oder wie oft gehst du auf einen Shop und siehst, dass ein einziges Produkt drin? Ist das real? Nein, es ist nicht real, es funktioniert nicht. Wie oft bist du schon in deinem Leben in einen Laden gegangen, in ein Ladengeschäft in der Innenstadt und hast gesehen, oh, die haben nur ein Produkt. Das gibt es nicht aus einem ganz einfachen Grund, weil es unglaublich ineffizient ist. Selbst wenn du dieses Produkt verkaufen würdest, kannst du ja machen, aber du müsstest noch 20, 30, 40 andere ähnliche Produkte haben, damit der Kunde, selbst wenn er dann drauf geht und sagt, das gefällt mir nicht, ein anderes Produkt bei dir kauft oder vielleicht auch mehrere Produkte bei dir kauft. Das ist unglaublich wichtig in einem Shop. Aber dafür musst du eben auch 30 oder 40 Produkte erstmal haben. Du musst dann auch für 30 oder 40 Produkte Werbung schalten. Du musst auch für eine, es müssen nicht 30 oder 40, es kann auch sein, dass es 5 bis 10 sind. Aber du musst für eine größere Anzahl an Produkten schon mal überhaupt was machen, damit Leute oder wenigstens verschiedene Varianten haben, verschiedene Farben davon, verschiedene Größen von dem Sessel, vielleicht ein Sofa noch, vielleicht ein einer Sessel, ein Zweier Sessel. Also ein bisschen was zumindest haben, was dem Kunden sozusagen, selbst wenn er jetzt das grundsätzlich gut findet, aber ihn dann stört, hey, es ist nur für eine Person, ich würde gestern gerne als Sofa kaufen, aber was kann ich hier nicht. Aber dafür brauchen wir eine viele größere Anzahl an Produkten auf Amazon, bist du auf einen Marktplatz. Das heißt, auch dort kannst du Werbung schalten, das ist schon richtig, auch dort kostet Werbung Geld. Aber wenn jetzt jemand auf Amazon nach einem Sessel sucht, dieser Sessel hier ihm angezeigt wird, und er klickt auf diesen Sessel, auf diesen Sessel speziell drauf, dann ist die Kaufwahrscheinlichkeit ganz anders, als wenn jetzt jemand gerade durch Facebook scrollt und sich irgendwelche Katzenvideos anschaut und dann gerade hier so ein Bild angezeigt bekommt und darauf klickt. Weil die Person, die auf Amazon geht und nach Sessel sucht, die will ja schon Sessel kaufen. Die hat schon eigentlich entschieden, ich will einen Sessel kaufen, ich schaue nur noch welchen Sessel. Eine Person, die bei IKEA reinläuft, hat eine sehr viel höhere Kaufwahrscheinlichkeit von Möbeln, als jemand, der gerade irgendwo durch Instagram scrollt. Trotzdem sind die Klicks auf Instagram oder auf Facebook zu kaufen, die Kunden teurer, als auf Amazon. Das heißt, ich schalte zwar auch auf Amazon Werbung, aber die Wahrscheinlichkeit, dass dadurch, dass jemand auf meine Werbung klickt, ein Kauf entsteht, ist viel, viel, viel größer. Diese Conversion liegt nicht bei 1-2%, sondern bei Amazon bei 7, 8, 9, 10, teilweise über 20%. Das heißt, da muss ich nur 5 Klicks oder lass es 10 Klicks sein, einkaufen, um einen Verkauf zu machen. Was natürlich deutlich günstiger ist. Dafür, und das ist ganz richtig, zahlt man bei Amazon eine Marktplatzgebühr, die man auf dem Shop nicht hat. Das sind in der Regel, je nach Produkt und Nische, ist ein bisschen unterschiedlich, zwischen 10 und 15 Prozent in der Regel. Das heißt, wenn ich was für 100 Euro verkaufe, zahle ich ungefähr 10 bis 15 Euro Gebühren an Amazon. Aber wie gesagt, verhältnismäßig zu diesen unglaublich viel höheren Werbekosten im Shop, ist es nicht wirklich vergleichbar. Und das ist einer der Hauptgründe. Und es ist eben dadurch natürlich auch viel einfacher, erstmal Verkäufe zu generieren, weil du kannst sozusagen da deine Produkte präsentieren, wo Leute nachsuchen. Also wenn du Videos produzieren möchtest, zum Beispiel, du möchtest, sagen wir mal, du bist Koch, so leidenschaftlicher Koch und jetzt möchtest du Videos produzieren, indem du zeigst, wie du bestimmte Gerichte kochst und du willst, dass möglichst viele Leute das sehen. So, was machst du dann? Du machst es auf YouTube. Warum machst du es auf YouTube? Weil das der Ort ist, wo Leute danach suchen. Was ist der Ort, wo Leute nach Produkte suchen? Amazon. Deswegen, wenn du Produkte verkaufst, sollte man auf Amazon verkaufen. So, und jetzt auch nochmal eine interessante Statistik, das kann gerne mal nachgeprüft werden. Der Marktanteil von Amazon im E-Commerce liegt über 50 Prozent, also mehr als der Hälfte. Was schon banal ist eigentlich. Das ist geistesgestört eigentlich. Also eigentlich müsste man da mal das stoppen und irgendwie, oder es müsste mal ein anderes Unternehmen geben, was was ähnliches macht. Aber es ist halt so und ich hoffe sehr, dass es da mal irgendwann dazu kommt, dass wir auch mal eine zweite Plattform sehen, die sehr erfolgreich ist. Aber wir haben eben diesen über 50% Marktanteil. So, davon sind nicht alles jetzt Dritthändler. Das ist ganz wichtig zu sehen. Amazon gibt da eigene Statistiken raus, von den Dritthändlern kommt der Umsatz in ungefähr 60%. Das heißt, wenn Amazon insgesamt ungefähr 55% hat vom gesamten E-Commerce in ganz Deutschland, dann sind ungefähr 30, 32 Prozent davon Amazon-Dritthändler. Das heißt, ein Drittel von allen online verkauften Produkten kommen von Dritthändlern wie mir, FBA-Händlern, die über Amazon verkaufen. Ein Drittel. Jetzt gucken wir uns das mal an, wie sieht das aus bei Online-Shops. Im Grunde genommen gibt es natürlich noch ein paar andere Plattformen. Es gibt Ebay, es gibt Otto, es gibt Kaufland, es gibt Salando. Die machen wahrscheinlich nochmal so grob 20 Prozent. Das heißt, da sind wir ungefähr bei 75%, bleibt noch ein Viertel. Ein Viertel ungefähr am E-Commerce-Anteil sind Shops. So, und jetzt eben, aber nicht ein Viertel sind Shops, die das machen, was du forst, also normale Produkte verkaufen, so wie das auf Amazon gemacht wird, sondern das sind die riesigen Retailer erstmal, die den Großteil von diesen 25% machen. Sprich, Unternehmen wie Klamottenmarken, Technik, Apple zum Beispiel macht, glaube ich, alleine 3 oder 4 Prozent. Da gibt es diese ganzen riesen, gigantischen Shops und dann bleiben am Ende vielleicht 5, 6 Prozent übrig, was immer noch mehrere Milliarden sind. Nicht falsch verstehen, es sind immer noch mehrere Milliarden. Also es ist wie gesagt, Shops sind auch ein geiler Weg, wirklich gut im E-Commerce später zu skalieren, aber eben nicht unbedingt um zu starten. Weil der Markt viel kleiner ist und jetzt 6%, ungefähr 6, 7 Prozent gegen 30%. Das heißt, wir haben hier ungefähr das Fünffache an Umsatz. Und jetzt kannst du mal recherchieren, wie viele Amazon-Verkäufer es gibt, weil man ja immer sagt, Amazon ist ja so überfüllt, deswegen mache ich das nicht. Und wie viele Leute es gibt, die einen eigenen Onlineshop haben. Das ist nämlich genau das umgedrehte Verhältnis. Es gibt ungefähr fünfmal so viele Online-Shop-Betreiber wie Amazon-Händler. Obwohl die nur ein Fünftel des Umsatzes machen. In der Schule hätte ich jetzt gesagt, ah, warte mal, ich weiß, in welche Richtung wir gehen wollen. Und der springende Punkt aber hierbei ist, dass es gar nicht schlimm ist, wie gesagt, ich möchte hier Shops nicht schlecht reden. Shops sind grandios und man kann mit Shops super, super, super gut skalieren, gerade wenn man geile Produkte hat. Und ich empfehle das auch jedem. Aber es ist nicht unbedingt sinnvoll, damit zu starten. Und das Größte, und das möchte ich es jetzt als letztes Argument bringen, und das größte und aber leerste Argument, mit dem Shop zu starten, vor allem wenn man Dropshipping machen möchte, ist, dass die Leute erzählen, du brauchst wenig Startkapital, weil du die Produkte ja nicht einkaufen musst. Und bei Amazon oder allgemein auch, wenn du einen Online-Shop machst mit eigenen Produkten, also wenn du die Produkte erst einkaufst, bevor du sie verkaufst, dann brauchst du natürlich mehr Startkapital. Und das stimmt auch erstmal. Für den Wareneinkauf, deswegen sagen wir auch immer, sollte man insgesamt mit Unternehmen, mit Gründungen, auch mit dem Marketing, also du brauchst ja irgendwie, wenn du jetzt einen Shop machst, musst du ja eine Seite bauen, da müssen Bilder drin sein, etc. von den Produkten, das musst du ja irgendwie machen lassen. Oder sei du jetzt Selbstfotograf, aber da sind Kostenaufwände und wir sagen immer so, Amazon FBA mit 10.000 Euro starten, tipptopp, damit kannst du wirklich gut anfangen. Jetzt sagen die Leute, bei einem Shop brauchst du ja höchstens 1.000, 2.000 Euro. Man musst ja eigentlich nur Werbung machen. Und das ist eben ein Punkt, das hat sicherlich schon mal funktioniert. Es ist auch schon mal jemand mit 1.000 bis 2.000 Euro erfolgreich geworden auf Amazon, ja. Aber das ist eine Sache, die ist dermaßen selten und dermaßen, wenn man drüber nachdenkt, falsch einfach. Denn was wir gerade gesagt haben, ist zum Beispiel: wir haben für so einen Sessel hier, müssen wir jetzt einen bestimmten, ja, okay, ein Sessel ist vielleicht ein schlechtes Beispiel, weil das jetzt hier die Sessel kosten 1000 Euro, da wirst du ja nicht viel schlechtere Conversion haben als 1 bis 2 Prozent. Aber wenn du jetzt zum Beispiel so ein, sagen wir mal hier zum Beispiel hinter mir, ich weiß nicht, was man sieht, so ein Laptop-Stand, die kostet 30 Euro oder sowas, dann sagen wir, verkaufst du jetzt und du fängst jetzt an mit Facebook-Werbung an und erkennst aber, okay, so wie ich meine Werbung jetzt am Anfang schalte, und das ist ganz normal, auf Facebook zum Beispiel, ist das gar nicht profitabel. Das heißt, ich gebe jetzt vielleicht Geld außen Werbung, aber verdiene noch gar kein Geld, obwohl ich Verkäufe generiere, weil ich gerade noch mehr ausgeben muss als einnehme. Das ist zum Beispiel auf Facebook komplett normal, weil die müssen erstmal gucken, für wen ist das überhaupt interessant. Es kann auch sein, dass du siehst, dieses Produkt hat absolut keine Chance, profitabel zu sein. Ich muss 200 Euro ausgeben, um ein, so ein Ding zu verkaufen. Weil warum sollte jetzt auf Facebook jemand auf so einen Laptop denn so ein normales oder gewöhnliches Produkt draufklicken, der gerade bei Katzenvideos ist? Wenn er Laptops denn brauchen würde, was würde er dann machen, dann würde er auf Amazon gehen und dort einkaufen. Also du brauchst erstmal auch ein viel außergewöhnlicheres Produkt noch, das ist auch wichtig zu wissen. Aber du brauchst, und das ist mir persönlich wichtig, weil ich es immer sehr schade finde, wenn sich Leute selbstständig machen wollen und eigentlich in die Umsetzung gehen, auch umsetzen wollen, auch investieren, auch bereit sind zu investieren und dann scheitern, weil sie die völlig falschen Informationen haben. Und deswegen, wer schon mal auf Facebook Werbung scheitert, wir zum Beispiel, wir schalten im Monat knapp 100.000 Euro Werbebudget über soziale Medien. Das ist jetzt nicht nur E-Commerce, sondern wir machen auch viel Werbung für unser Coaching. Aber deswegen kann man sagen, okay, wir wissen so ein bisschen, wie das funktioniert. Und ich weiß, dass Facebook, Instagram, auch YouTube, das sind alles Sachen, die können sehr gut funktionieren. Man braucht aber ein sehr geiles Produkt, man braucht einen top aufgebauten Shop und man muss sehr viel nachjustieren. Das heißt, wenn man anfängt Werbung zu machen, muss man die Sachen optimieren. Am Anfang ist es fast nie profitabel. Deswegen ist es schwierig, damit anzufangen. Wenn man aber schon ein laufendes Business bei Amazon hat, was gut Cashflow bringt, dann ist es viel sinnvoller, da reinzusteigen, weil dann kann man das auch sich leisten. Wenn man zum Beispiel schon 5.000, 10.000 Euro im Monat positiven Cashflow-Gewinn macht, dann kann man auch mal sagen, hey, wir können jetzt auch mal 4.000, 5.000 Euro im Monat mal investieren in Facebook-Werbung. Weil Leuten zu sagen, hey, ihr könnt mit 30 oder 40 Euro Facebook-Werbebudget viel erreichen am Tag, ist Schwachsinn. Mit dem Geld kannst du vielleicht auf Amazon ein paar Verkäufe machen, aber auf Facebook, wie gesagt, dadurch, dass die Conversion viel geringer ist, ist es schwierig. Und das ist einfach so. Deswegen ist es meiner Meinung nach, und die Leute, die ich kenne, die mit Shops erfolgreich geworden sind, haben viel mehr Startkapital in die Hand genommen, als die Leute, mit denen wir auf Amazon-Business aufbauen. Also, das ist teilweise so, dass wir da mit 50.000 bis 100.000 Euro starten, wenn wir Shops machen. Um, wir machen zwar kein Dropshipping, also wenn man dann die Ware vielleicht mal rausrechnet, sind es 20.000, 25.000. Es geht sicherlich auch schon mit 10.000 bis 15.000, aber das muss man eben auch einplanen, weil man am Anfang damit rechnen muss, Verluste über die Werbung zu machen. Und wenn man dann nur 2000 Euro hat und das Geld ist weg, dann hat man gar nichts. Man hat weder Produkte, weil die sind ja im Dropshipping, man hat gut, man hat den Job, aber man hat kein Geld mehr, um Werbung zu schalten und man hat vor allem nichts gefunden, was funktioniert und steht mehr oder weniger bei Null. Bei Amazon, wenn du jetzt die Ware eingekauft hast, ist das Geld auch weg erstmal. Jetzt hast du es auf Amazon. Du kannst aber bei Amazon eigentlich von vornherein, wenn du ein vernünftiges Produkt hast, mit PPC, gleichmäßig laufen. Das heißt, dass die Kosten sich sofort investieren aus dem, was du auch in Produkte investiert hast. Selbst wenn es schlecht läuft, kannst du sozusagen mit kleinen Verlusten verkaufen, ohne jetzt Eigenkapital nachschieben zu müssen, weil der Wert ja im Produkt liegt. Das heißt, wenn sich das dann entwickelt, meistens dauert das so einen Monat bei Amazon, bis so ein Produkt nicht nur über Werbung gut läuft, sondern auch organisch so weit oben ist in den Suchergebnissen, wenn jemand auf Amazon sucht, dass du organisch so viele Verkäufe generierst, dass du sozusagen nur viel weniger Werbung nur noch brauchst, dadurch natürlich deine insgesamt Marketing und Werbekosten auch senken und du viel schneller profitabel bist. Und dadurch hast du eben, wenn du dein Geld weg hast, noch etwas. Riesiger Unterschied im Business. Dropshipping, alles in Werbung investiert, Geld ist weg, du hast nichts. Bei Amazon in Produkte investiert, du hast die Produkte. Geld ist zwar auch weg, aber du hast die Produkte und du hast die Möglichkeit auf Amazon zu verkaufen und da die Kunden zu erreichen. Und mit einem laufenden PPC, das wird nämlich nicht abgerechnet über eine Kreditkarte oder sowas, sondern über deine Umsätze in Amazon. Das ist ein riesiger, das ist gedankentechnisch, unternehmstechnisch, cashflow-technisch, habe ich sowas am Anfang, ehrlich gesagt, selbst gar nicht gedacht. Aber das sind Dinge, die ich später erkannt habe, die unglaubliche Vorteile sind. Weil es nicht nur sicher ist, sondern eben eigentlich weniger Kapital und deutlich weniger Risiko eben mit sich bringen. Deswegen ist meine Empfehlung immer an alle Leute, fangt an auf Amazon zu verkaufen. Ihr werdet so oder so, langfristig auf beiden Plattformen würde ich immer machen. Ich würde später, wenn ich auf Amazon anfangen, einen Shop machen. Ich würde, wenn ich einen Shop habe, musst du auf Amazon verkaufen. Das wäre so, als würdest du, keine Ahnung, super bekannt sein auf Instagram und würdest nicht mal überlegen, vielleicht auch mal irgendwie mit TikTok oder Facebook oder irgendeinem anderen Social Medium anzufangen. Das macht einfach keinen Sinn. Sondern wenn du über 50 Prozent hast, also der größte Vertriebsweg online ist Amazon. Da kann kein Mensch irgendwas gegen sagen. Und da nicht zu verkaufen, ist so wie deinen Kunden zu sagen, yo, komm bitte nicht in mein Geschäft, weil wir haben montags bis sonntags geschlossen. Das ist einfach nicht sinnvoll. Also, ich hoffe, das ist interessant. Gerne Anmerkungen dazu in die Kommentare. Wenn du dich interessierst, mit FBA dein eigenes Business aufzubauen, damit zu starten, später auch gerne einen Shop mit aufzubauen, dann bewirb dich bei uns. Geh gerne mal auf unsere Website, check das Ganze aus, wie wir da mit Kunden zusammenarbeiten. Weil es eben wichtig ist, genauso wie wenn du ein Shop-Off post oder Dropshipping, ist es genauso bei Amazon und FBE wichtig, wenn du erfolgreich sein willst, dass du nicht irgendwas machst, sondern schon Dinge tust, die auch wirklich dann am Ende des Tages Früchte tragen werden. Und das ist einfach, das ist auch eine Sache, die ich an allen Leuten geben kann. Es ist einfach nicht so. Das ist wie bei einer Ausbildung, man lässt sich ausbilden oder bei einem Job, man lässt sich einarbeiten. Man guckt nicht ein Video und fängt dann seinen Job an, sondern es ist eigentlich, man braucht eine Anleitung. Und wenn du diese Anleitung haben möchtest, dann geh auf unsere Website, check das Ganze mal aus. Vielleicht kann man zusammenarbeiten, vielleicht auch nicht. Kann man ja mal schauen. Und in dem Sinne wünsche ich euch erstmal weiter viel Erfolg. Mein Name ist Niklas Speelmeier und bis zum nächsten Mal. Ciao.