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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#47 Warum Amazon Händler mehr organischen Traffic brauchen
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SPEAKER_01Warum du als Amazon-Händler mehr externen und zwar organischen externen Traffic brauchst, um langfristig mehr Umsatz zu machen, erfolgreicher zu sein und deine Produkte, ja auch vor allem dich mit deinen Produkten besser gegen deine Konkurrenz abzusetzen. Ganz wichtiges Thema, was viele Leute bestimmt gar nicht angehen, du kannst dir gerade mal überlegen, hey, hast du eigentlich, was hast du eigentlich für deine Produkte alles schon mal so gemacht abseits von Amazon. Und wir machen halt für unsere Produkte und für unsere Brands immer, immer, immer mehr und unsere Kunden machen halt auch immer mehr, einfach weil wir mehr Sachen gefunden haben, die funktionieren und zwar nicht nur Paid, also nicht nur einfach zum Beispiel Google Ads jetzt oder irgendwelche Sachen, wo du sozusagen so dieses Direkte erstmal bezahlen musst und dann halt gucken kannst, funktioniert es oder nicht, sondern vor allem halt wirklich auch organisch externen Traffic. So, und zwar nicht nur Content Marketing. Klar, du kannst natürlich Content anfangen zu produzieren, wo du ja irgendwie zum Beispiel einen YouTube-Channel aufmachst oder einen Instagram-Kanal machst oder einen TikTok-Channel machst, je nachdem, wo deine Zielgruppe halt eben ist, wo du einen Blog schreibst und anfängst natürlich da über dein Produkt, die Benutzung deines Produktes zu philosophieren oder was auch immer. Das ist eine Sache, die nimmt sehr, sehr, sehr viel Arbeit ein. Also, ganz egal, was du denkst, nur Content Marketing ist aufwendiger als alles andere zusammen. Also ich glaube, wenn du wirklich Content Marketing auf ein richtig gutes Level bringen möchtest, dann dauert das länger und es ist aufwendiger als alle anderen Sachen in deinem Business zusammen. Einfach aus dem Grund, weil du brauchst bildtechnisch, videotechnisch, erstmal überhaupt die Locations, du musst irgendwo hinfahren, du musst Ideen sammeln, das muss produziert werden und das muss vernünftig produziert werden. Das heißt, du brauchst vermutlich auch mindestens noch eine zweite Person dazu, auch wenn man es am Anfang vielleicht nur mit dem Handy oder so aufnimmt. Das muss jetzt ja nicht unbedingt, wenn du jetzt, keine Ahnung, zum Beispiel, ja, sagen wir mal zum Beispiel, du verkaufst irgendwelche Angelzubehörgeschichten und willst den Leuten jetzt zeigen, wie gehe ich mit meinen Angeln los und fange Karpfen an oder wie gehe ich mit meinen Angeln los und fange einen Barsch. Das war jetzt nicht mehr eine Überleitung, ich wollte nicht mal im Podcast so eine witzige Story erzählen. Ich war nämlich zum Beispiel am Sonntag jetzt angeln gewesen und hatte da nämlich auch kurz den Gedanken, hey, wäre jetzt voll cool, wenn ich eigentlich ein Produkt hier in dem Bereich verkaufen würde, weil ich könnte direkt Bilder und Content produzieren. Ich war hier bei uns mit ein paar Kollegen und Leuten hier aus dem Vertrieb, waren wir in Mecklenburg-Vorpommern, haben eine Nacht, waren wir in Schwerin, sehr schöne Stadt übrigens. Nicht viel los, aber sehr schön. Und da waren wir so auf so einer Seenplatte, so ein Boot gemietet, sind da rausgefahren, haben ein bisschen geangelt. Auch erfolgreich tatsächlich, auch wenn es für die Jungs das erste Mal war, ich gehe öfter angeln, haben zwei schöne Hechte gefangen, fünf Barsche plus einen ganz kleinen Barsch. Also sehr erfolgreich. Und bei sowas zum Beispiel könnte man natürlich hingehen und sagen, hey, pass auf, ich kreiere jetzt einfach mal Content, also ich filme das mal oder ich mache zumindest mal Bilder, die kann man ja auch theoretisch auf dem Listing oder auf dem Shop etc. einbetten oder aber auch auf Instagram posten. Oder wenn man mal eine Broschüre oder sowas natürlich mit den Produkten mit reinnimmt, kann man da natürlich auch mal mit draufdrucken und es wirkt natürlich dadurch viel besser, weil wenn du jetzt einen Produktfotograf sagst, ist ja einfach so, zum Beispiel du verkaufst halt Angeln, so geh mal los und fang einen Fisch und film das halt. Wird er nicht machen, so weil der keine Ahnung habt, wie man angelt und so weiter und so fort. Es sei denn, du kennst natürlich einen Produktfotografen, der gleichzeitig auch angeln kann. Oder beispielsweise, du verkaufst ein Outdoor-Produkt, hey, geh mal in den Wald, camp mal da oder mach mal ein Feuer, ein Lagerfeuer und so. Das sind so alles Sachen, die viele Leute halt nicht machen, die aber, wenn man sie als Content produziert, sehr authentisch sind, die man zum Beispiel hochladen kann auf YouTube und womit man halt relativ schnell viele Leute auch erreichen kann und auch viele Kunden natürlich gewinnen kann. Weil Leute, die sich zum Beispiel natürlich Content zum Thema Angeln reinziehen, werden höchstwahrscheinlich selbst Angeln. Und was brauchen Angler? Angler brauchen Angelprodukte. Das heißt, wenn du eine Brand in dem Bereich hast oder lass es Auto sein, kann auch Kochen sein, das gibt es ja in jedem Bereich, oder zum Beispiel Babys. Oder Haustiere, so zum Beispiel für Haustiere ist es genau das Gleiche. Du machst Content, hey, wie bringe ich meinem Hund das und das bei? Und dann nutzt du für dieses Beibringen eben irgendein Produkt. Zum Beispiel irgendwie so eine, es gibt ja solche Hunde, Parcours-Sets oder whatever, wo Hunde zum Beispiel irgendwelche Tricks oder so üben können oder du bringst ihm zum Beispiel was bei und dann nutzt du dafür irgendwelche Spielzeuge. Und der Hund hat noch so ein bestimmtes Hundegeschirr oder sowas und das könnten ja Produkte sein. Das heißt, du machst sozusagen Influencer Marketing DIY by yourself. Also du produzierst eigenen Content. Sehr aufwendig. Auf der anderen Seite kannst du natürlich auch zu Influencern hingehen und kannst sagen, hey, pass auf, da ist jemand, der produziert so oder so Content, produzier mal für mich Content. Dann bist du aber in der Regel auch schnell wieder bei diesem Paid, also musst du was für bezahlen eigentlich. Haben wir aber zum Beispiel mit euch auch mal gemacht, mit Sachen aus dem Bereich Outdoor-Kochen und haben das denen zur Verfügung gestellt und die wollten nur das Produkt kostenlos, haben sich ultra darüber gefreut, haben ein cooles Video darüber produziert, haben glaube ich 8.000 oder 9000 Klicks bekommen. Und wir haben da glaube ich gecheckt, irgendwie 12.000, 13 Verkäufe drüber gemacht. Jetzt nicht die Welt, aber wenn man davon ausgeht, dass vielleicht nochmal fünfmal so viele Leute überhaupt drauf geklickt haben, dann habe ich natürlich für Amazon wieder so einen Impuls, hey, das kann mir am Ende des Tages der Schritt sein, damit ich bei Amazon ein, zwei Produkte weiter oben angezeigt werde und dadurch halt über Amazon alleine auch nochmal 20 Sales mehr mache. Das Produkt kostet über 100 Euro. Deswegen sind auch zwölf Sales schon gar nicht so schlecht. Plus ich habe halt keine Werbekosten. Also wenn ich jetzt rechne mit normalerweise 15% recht, dann hätte ich da auf die 1000 Euro 150 Euro Werbung gehabt. Die habe ich jetzt so als Profit mehr. Also sehr, sehr, sehr interessante Sache. Aber wir wollen jetzt nicht so in dieses Influencer Marketing-Ding updriften. Bleiben wir zum Beispiel mal bei Content Creation, also wenn man selbst was produziert, was zum Beispiel super wichtig ist, ist zu verstehen, dass alle Leute denken immer, sie müssen eine Website machen und Instagram machen oder so. Aber die meisten Leute, die Content Creation machen, es auf der falschen Plattform. Du musst eine Plattform haben, wo du organisch sehr viel Sichtbarkeit bekommen kannst. Und das ist zum Beispiel Instagram, bekommst du gar keine Sichtbarkeit. Du kannst ein Profil machen und du kannst jeden Tag 15 Bilder posten und du wirst nach einem Monat wahrscheinlich maximal irgendwie 10, 15, 20 Follower haben. Zum Beispiel YouTube ist eine extrem geile Plattform, weil auf YouTube bekommst du organisch sehr viel Sichtbarkeit. Das heißt, Leute suchen zum Beispiel über die Suchfunktion, finden halt dein Video, klicken drauf. Wenn du da jeden Tag 10 Videos hochladen würdest, das wäre jetzt brutal viel, aber selbst wenn es nur ein Video ist, wird alleine dieses eine Video wahrscheinlich mehr als 15 Klicks. Wahrscheinlich, wir haben zum Beispiel selbst für ein paar von unseren Brands mal YouTube-Kanäle gestartet, haben da teilweise halt schon 50.000 bis 100.000 bis 200.000 Klicks mit 10, 20 Videos erreicht. Also das ist verhältnismäßig ein geringer Aufwand für extrem viel Sichtbarkeit, für die ich kein Geld in der Art und Weise bezahlen muss. So, und wenn man jetzt natürlich den Content so auslegt, dass er darauf abzielt, dass er darauf abzielt, Leute zu erreichen, die auf der Suche sind, ein Produkt zu kaufen. Zum Beispiel für unsere Brand Oakfire haben wir so einen kleinen YouTube-Channel gestartet und haben da halt mal so für verschiedene Sachen, hey, zum Beispiel, wie benutze ich jetzt irgendwie das Produkt, wie reinige ich das Produkt? Warum sollte ich mir das Produkt kaufen statt dem? Also zum Beispiel so ein Vergleich. Das sind so Sachen, die gucken sich Leute halt an, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Gerade bei teureren Produkten ist das sehr, sehr wirkungsvoll. Ihr kennt doch bestimmt alle diese Elektronik-Channels, die das neue iPhone so testen. So ein Produkttest sozusagen, hey, mir gefällt das so und so und guckt euch mal den Adapter an, jetzt schauen wir mal, wie schnell das wirklich lädt und so weiter und so fort. Wer guckt solche Videos? Leute, die das Produkt überlegen zu kaufen. Genau das gleiche gibt es aber auch für andere Produkte, glaubt mir. Also wir haben wirklich teilweise Videos und ich habe auch schon Videos auf YouTube gesehen, wo Produkte getestet werden, wo Leute ohne viel Abonnenten auf einmal 200.000 Klicks drauf haben. Also darüber kann man mindestens davon ausgehen, dass da 500 bis 1000 Sales entstanden sind. Wenn Leute aktiv danach suchen. Das heißt, das kann eine sehr, sehr, sehr interessanter, eine sehr interessante Möglichkeit sein. Dann organisch auch hier wieder zu gucken, wer hat denn schon Traffic, also wo ist denn schon, wo sind denn schon Leute drauf. Nicht unbedingt nur Influencer Marketing, sondern eben auch so Webseiten. Also wir gucken uns zum Beispiel immer an zu unseren Produkten, hey, was für Webseiten gibt es denn so online, die über unsere Produkte zum Beispiel Inhalte produzieren, vielleicht auch, es gibt ja diese Nischenseiten, die so irgendwie Produkte miteinander vergleichen auch oder so Kaufempfehlungsseiten und so weiter und so fort. Und schreiben die halt mal an. Die wollen zwar meistens eine Commission, aber das ist immer erst nachdem die das Produkt verkauft haben. Also sozusagen, du verkaufst das Produkt und kannst am Anfang schon festlegen, zum Beispiel bekommt 5% Umsatzbeteiligung für jeden Verkauf, der über euch läuft. Das kannst dann entweder mit dem Affiliate-Programm oder mit Attribution, kann das ja getrackt werden mittlerweile auf Amazon. Machen wir zum Beispiel, wir machen im Monat ungefähr mittlerweile so 30.000 bis 40.000 Euro Umsätze, durch getracte Umsätze über Partner. Also 30.000 bis 40.000 Euro monatlichen Umsatz, nur durch solche, nicht Influencer, sondern wirklich Partner. Also Webseiten vor allem und YouTube. Und da kann es schon eine Menge gehen und das Coole ist natürlich, wie gesagt, es kostet teilweise Geld, aber es ist kein Initial Invest dabei. Du musst nicht erstmal Geld auf den Tisch legen, damit es funktioniert, sondern du kannst direkt starten und dann kommt das Ganze halt. Das würde ich zumindest mal für eigentlich fast jeden ausprobieren, weil da teilweise wirklich viel Potenzial drin ist. So, und dann ist halt der Grund auch nochmal, warum in solche Richtung gegangen werden sollte anderes unbedingt mehr so organische Traffic have solltest. Weil Amazon liebt das. Amazon liebt es when du Leute auf die Plattform holst, selbst wenn sie nicht by dir kaufen, wird das honoriert. Amazon ist auch dabei, in den USA ist das schon so. When Leute außerhalb von Amazon über dich auf Amazon kommen, senkt sich die Grundgebühr von 15%, meistens auf 5% ab. Das ist in den USA schon so, über das Attribution-System, über das Attribution-Netzwerk, das ist extrem geil. Das heißt, die Marge kann sich stark erhöhen. Das ist das eine. Und das andere auch für dein Ranking und deine Positionierung und Sichtbarkeit auf Amazon selbst. Da hast du die Chance, durch diesen externen Traffic einfach viel schneller nach oben zu kommen. Natürlich sowohl, egal ob der jetzt von Google Ads kommt oder von wo der kommt, aber in dem Video geht es ja vor allem oder in dem Podcast geht es ja vor allem um dieses Organische. Und du hast halt die Möglichkeit teilweise durch den organischen Traffic auf Amazon selbst mehr Umsatz zu machen, dadurch, dass du ein besseres Ranking bekommst. Und das ist eine Sache, die viele Leute nicht auf dem Schirm haben. Überorganischen Traffic auf Amazon selbst deine Umsätze steigern, besonders in kompetitiven Nischen, kann das dazu führen, dass du vielleicht organisch nur 3.000, 4.000, 5.000 Euro mehr Umsatz organisierst, dadurch, dass dein Ranking aber um vier, fünf Platzierungen klettert, du auf Amazon selbst nochmal 15, 20.000, 25.000 Euro mehr Umsatz generierst. Und das sind Sachen, damit solltest du dich unbedingt mal beschäftigen, wenn du das noch nie gemacht hast. Wie gewinnst du außer von Amazon Kunden für dein Produkt? Es ist nicht schwierig, wenn man weiß, wie man das angeht. Es sind ein paar sehr ungewöhnliche Methoden, die wir zum Beispiel auch selbst nutzen. Aber jetzt, wie gesagt, mal, so diese eigene Content Creation kann schon sehr interessant sein, kann aber auch sehr aufwendig sein. Aber lohnt sich für uns zumindest sehr gut. Kommt auch natürlich nochmal ein bisschen auf die Branch das Produkt an. Aber es geht für mehrere mehr Sachen, als man denkt erstmal. Also, schreibt mir gerne mal auf, was ihr so für Sachen extern außerhalb von Amazon schon probiert habt und was davon funktioniert hat, was nicht funktioniert hat, bin ich immer sehr gespannt auf eure Geschichten und Erfahrungsberichte. Und in dem Sinne würde ich sagen, setzt die Sachen um, meldet euch bei uns, wendet unser Kunde, lernt von uns, arbeitet mit uns gemeinsam. Und selbst wenn ihr euch nicht dazu entscheidet, wünsche ich euch natürlich weiterhin sehr viel Erfolg, gute Umsätze und wir sehen uns das nächste Mal. Bis dahin. Mein Name ist Nikola Spielmeier und Dude.