Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
Ecommerce.de Podcast
#49 Diese Produkte solltest du auf Amazon Verkaufen | FBA
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr.
SPEAKER_02Wir müssen ja gerade auch hier intern so ein bisschen in Aufbruchsstimmung. Sind auf der Suche nach einem neuen Office, gerade in Berlin. Zeit wird es auf jeden Fall. Zwei Jahre jetzt hier fast, ne? Fast schon, ja, tatsächlich. Werden wir auch sehr nah drankommen. Wir sind jetzt hier eingezogen, Brandenburgische Straße hier. In 2020. Dezember war es, ne? War es Dezember? Oder war es November?
SPEAKER_01Ich weiß noch, im Dezember, als wir meinen Geburtstag gefeiert hatten, waren wir noch im alten Office. Da hatten wir es noch. Das alte Office hatten wir, aber wie wir haben. Da waren wir gerade aber noch dann schon im Umzug.
SPEAKER_02Da waren wir schon hier, als wir da gefeiert haben. Das weiß ich noch, da saßen wir nämlich da war, das ganze leer, da saßen wir auf so einem Teppich mitten im alten Office und mitten im Sony-Center am Glühwein getrunken.
SPEAKER_01Das ist richtig schön gewesen, auf jeden Fall. Ja, mit Lebkuchen und allem.
SPEAKER_02Danach haben wir aber noch was Kriminelles da unten an der Linksgeteckt. Da waren wir jetzt nicht in Bezug zu nehmen, dass sie von so Software haben, wir schon früh Marketingmaster haben. Okay, ja, wir sind gerade am Suchen und wir haben jetzt so, das ist echt schwierig, finde ich, weil ich habe mir jetzt wirklich viele Office schon angeguckt, ich habe sieben, acht, neun Stück schon gesehen. Wir suchen so zwischen 700 und 8009 Quadratmeter. Das ist in Berlin auch echt schwierig. Man denkt, ja, in Berlin gibt es die meisten Flächen. Stimmt auch. Stimmt auch, aber es ist ein Leerstand von 1,7 Prozent. So, und da kannst du dir vorstellen, wie viele Flächen es dann zwischen 7 und 900 Quadratmeter gibt, die genau unseren Anforderungen entsprechen. Ja, oder zumindest so dieses, weißt du, weil wir wollen jetzt nicht in so ein, keine Ahnung, ein abgefucktes Office oder irgendwie. Du musst halt immer so, du hast halt umso größer the company wird, desto wichtiger ist zum Beispiel Lage und Anbindung für neue Mitarbeiter andarbeiter, die hier auch sind. In Berlin ziehst du halt um an Stadtteil. Das ist halt so, als würdest du in einem Ruhepot from einer Stadt to the next ziehst.
SPEAKER_01Das kennt man gar nicht. Aus Bayern, I come in my heimatstadt, in the Oberpfalz, and in the next station fahre 45 minutes and Berlin is this from the one in the next one. This is normal in Berlin und da ist das schon pendelnd. Bei uns in der Heimat. Here is this, yeah, that gehört dazu, bin in Berlin, wo uns 30-45 Minuten Arbeitsweg. Ach, das nehme ich in Kauf.
SPEAKER_02Mein Ziel ist es, so ring wie möglich zu halten, weil ich selbst hasse Arbeitsweg. Ich fahre zum Beispiel zu Arbeit mit einem Auto 10, 11 Minuten, aber ich bin auch ein aggressiver Fahrer, muss man so sagen. Wahrscheinlich 13, 14 Minuten fährt der normale Durchschnittsfahrer. Aber wir haben uns jetzt halt echt viele Sachen angeguckt und wir sind jetzt gerade so zwischen so, na eigentlich, wir haben uns eigentlich schon so gut wie für eins entschieden, aber du hast halt immer noch so ein paar Sachen, wo du denkst, oh, eigentlich hätte ich das lieber so und lieber so. Du kannst halt, also klar, du kannst halt die Sachen ändern, dann dauert aber alles wieder länger und das ist auch, man unterschätzt ja auch so die Kosten. Ich habe zum Beispiel jetzt gesehen, ich würde gerne einen neuen Boden reinziehen. Da ist ein neuer Teppichboden drin, also der ist neu. Und sagst ja, ey, aber wir hätten eigentlich gerne einen anderen Boden. Ihr würdet ganz gerne so ein Vinyl machen, würde halt ungefähr für die Fläche im Flur, kostet was halt direkt mal 35.000 Euro. Sondern hast du halt nur für einen anderen Boden. Der andere ist ja noch gut, 35.000 Euro.
SPEAKER_01Können wir machen, wenn der Teppichboden verdreckt ist, dann kommt Vinyl so.
SPEAKER_02Statt zu saugen, holen wir einen neuen Boden unser Studio. Naja, könnt ihr auf jeden Fall gespannt sein, weil eine Sache, die so, glaube ich, oder einer der Hauptgründe für mich und warum ich auch richtig hype bin auf ein neues Office, ist, wir wollen einen eigenen Eventraum haben. Also ein Publikum, wo wir sozusagen regelmäßig Workshops machen können. Also nicht so klassische Seminare, sondern wirklich eher so auf Workshop-Charakter, sprich 30, 40 Leute als Netzwerk zusammenbringen und dann richtig in die Umsetzung direkt rein starten. Wir haben das jetzt einmal gemacht, gehabt, schon hier in einer geilen Location, auch in Berlin, aber ein mega gutes Feedback auch bekommen, direkt an den Produkten von den Kunden gearbeitet.
SPEAKER_01Jeder hat das umgesetzt an wirklich zwei Tagen. Das war so enorm, diesen Effekt, den wir dann auch zurückbekommen haben, was da irgendwie halt Umsatzsteigerungen drin war, nach einem Wochenende im Endeffekt. Und dieses Netzwerk untereinander, wo sie, hey, pass auf, das habe ich gemacht, das hast du gemacht, das funktioniert, so diese Erfahrungswerte nochmal auszutauschen in der Gruppe jetzt auch so regelmäßig Strategien.
SPEAKER_02Also wirklich Mastermind. Die meisten Leute schreiben immer so eine Mastermind irgendwo drauf, aber es wird nicht wirklich gemastermindet, sondern es steht eine Person vorne und labert. Und normalerweise ist das ja so, wie wir das auch machen. Wir sind ja sehr, hey, wir forschen sehr viel, wir nehmen natürlich viele Sachen von den Kunden auf, aber dann hast du halt mit einem Kunden eine Kommunikation und verteilst es an alle anderen. Und in der Mastermind ist es wirklich kreuz und quer. Die Informationen wandern durch die ganze Zeit. Ich würde sagen, wir haben vielleicht an einem Wochenende anderthalb Stunden einen Vortrag gemacht und der Rest der Zeit wurde gemasterminded und umgesetzt. Das ist halt sehr geil. Das will ich halt im neuen Office haben. Da können wir halt nochmal diesen Offline-Charakter machen. Das ist voll geil. Also cool. Wir wollen heute aber eigentlich darüber sprechen, wie man vielleicht in die Mastermind kommen könnte. Dafür braucht man natürlich ein gewisses Umsatzlevel, eine gewisse Anzahl von Produktion. Wir wollen so ein bisschen sprechen, gerade, ich glaube, da sind wir beide eigentlich mit den geeignetsten Personen überhaupt. Da müssen wir uns gar niemandem so einladen. Was sind Produkte, die auf Amazon sich jetzt vielleicht verkaufen, aber vor allem die sich in Zukunft verkaufen. Also was soll ich auf Amazon verkaufen?
SPEAKER_01Das sind genau die Strategien, die wir jetzt seit einigen Jahren entwickelt haben, und dann unsere Kunden weitergeben.
SPEAKER_02Ja, und aber klar, die Strategie auf der einen Seite habe ich erstmal so dieses, so wenn man so dieses Hero-Character, was muss ein Produkt haben, so damit man das, weil ich höre immer von allen Seiten und das ist ja, teilweise stimmt das auch, Amazon FBA ist schwieriger geworden, es gibt mehr Konkurrenz, wobei, das habe ich in letzter Zeit öfter gehört, tatsächlich, wenn man sich das mal anguckt, wie sich die Anzahl der Verkäufer entwickelt, die Anzahl der Verkäufer hat sich die letzten anderthalb Jahre nicht, also die Anzahl ist nicht, der Umsatz ist so gewachsen, die Anzahl der Verkäufer ist so gekrümmt, also die hat sich so ein Maximum genährt, ich glaube es liegt daran, dass jetzt auch mittlerweile sehr viele Leute anfangen, wieder aufzuhören auf Amazon zu verkaufen, die es halt nicht richtig mal durchgezogen haben. Das sehen wir ja auch viel. Es ist einfach klar, Marketing ist es viel mehr möglich geworden, PPC ist es viel mehr möglich geworden, externer Traffic ist viel mehr möglich geworden. Amazon selbst hat super tolle Programme gemacht, auch in den letzten Monaten und Jahren. Aber die Auswahl des Produktes ist immer noch so dieses Setup, ich sage immer, es ist so das Grundstück, was du kaufst, und das Marketing und der ganze Rest ist sozusagen dann letztendlich das Haus, was du darauf aufbaust.
SPEAKER_01Du kannst keinen schönsten Garten bringst du nicht, wenn dein Fundament absolut beschissen ist und in irgendeinem Kuh draufsteht, bevor du kein Netzwerk hast.
SPEAKER_02Und das ist sozusagen deswegen die Frage: Worauf muss man achten, wenn man es im Vergleich mit dem Immobiliengeschäft sagen, vielleicht ist es zu spät und ich kenne super viele Leute, die im Immobilienbusiness jetzt gerade mehr Geld verdienen als jemals zuvor, weil die halt wissen, welche Lagen ich kaufen muss. Und das ist ja das, was man einfach mit einem Produkt auch als Entscheidung trifft.
SPEAKER_01Aber es ist eigentlich eine ganz schöne Metapher auch, wenn du sagst, okay, hey, wo kaufe ich eine Immobilie? Was hat Potenzial generell, was zu wachsen? Ich finde, das kann man ganz gut auf Amazon auch übertragen, dass man sich erstmal einen Markt, eine Nische aussucht, das Potenzial hat.
SPEAKER_02Die Nachbarschaft. Du guckst dir als erstes, wenn du ein Haus kaufen willst, guckst du dir als erstes die Nachbarschaft an. Was sind die Produkte sozusagen oder was sind die Produktfamilien? Es gibt ja oft Zusammenhänge. Wir können ja mal ein Beispiel machen. Ich bin großer Fan, das habe ich immer schon gesagt, von diesem Campingbereich. Also als Person, jetzt nicht als Produkt in erster Linie, sondern ich war zum Beispiel jetzt, letzte Woche war ich campen in Österreich, Bayern. Super, super schön. Und da hast du ja wirklich so eine Produktfamilie. Du hast Zelte, Campingkocher, Campingstuhl, Schlafsaal, Isomatte und du hast ja noch super viele Produkte, die kennst du als Nicht-Camper, kennst du die gar nicht kennen. Also die nutzt du gar nicht, irgendwelche Sachen oder Reinigungsstuff and so weiter and so forth. Oder Lampe oder sowas, so eine Zeltheizung oder what. There are total violence in this place. And this is a rein and I say it's a liphaft. This is an aspect that the meest by the product completely a vorschlagen. They say that cash flowproductions are at the end. We won't marken aufbau, but we sure not have so.
SPEAKER_01Eigentally cash flow-production, and we guess what is it? Es geht nicht um this einzelne Produkt, which gute Umsätze macht, sondern what der wahre Wert hinter dem Unternehmen is, dein Private Label, deine Marke eben. Also eine Marke kannst du halt nur aufbauen in Kategorien, wo du halt das Potenzial hast, mehrere Produkte auch zu launchen hast. Wie du sagst, diese Nachbarschaft, generell Camping. Hier, ich habe Zelte, Isomatten, Schlafsaal, Campinggeschirr, das ist ein Problem. Und das wird in zehn Sekunden fallen so viele Produkte auch ein.
SPEAKER_02Und das Geile ist, und das ist halt das, was wir nicht, Amazon FBA ist schwieriger geworden in dem Sinne, dass man auch meiner Meinung nach genauso gut erfolgreich werden kann, man muss noch viel mehr Aufwand dafür investieren. Das heißt, der Aufwand ist extrem gestiegen, aber wenn man jetzt eine Brand aufbaut, dann ist dieser Aufwand wieder verhältnismäßig pro Produkt, sinkt der Aufwand verhältnismäßig auch vor zwei, drei Jahren. Weil ich auf einmal diesen Aufwand, wenn ich zum Beispiel ein Shooting mache und ich habe ein Zelt, eine Isomatte, einen Schlafsack und einen Campingkocher dabei, dann kann ich das alles in einem Shooting machen. Das spart extrem viel Geld. Ich kann direkt meine Produkte in den Listings zeigen. Der Kunde sieht direkt, ey, das ist eine wirkliche Marke, das ist ein ganz anderes Feeling, wenn er sieht, es gibt mehrere Produkte jetzt in dem Bereich. Und dadurch kann ich sozusagen diesen Aufwand verkleiden oder ich sage mal so effektiver gestalten. Beispielsweise auch, ich mache Social Media, so ich baue Instagram Channel auf. Für ein Produkt nie, never. Gar keinen Bock drauf von dem Aufwand. Oder auch ich mache vielleicht Content oder ich mache einen YouTube-Channel oder ich mache Influencer an Bord. Und bei einem Influencer auch, wenn du jetzt sagst, hey, du hast einen Camping-Influencer und du sagst, hey, ich habe Schlafsäcke, dann kannst du dir vorstellen, was da rauskommt. Aber wenn ein Influencer sagt, hey, ihr könnt alles bei dem kaufen, ist der gleiche Aufwand für den Influencer ein Video produzieren, aber viel mehr Absatzpotenzial.
SPEAKER_01Definitiv. Und es muss ja nicht mal so sein, dass du direkt schon mit fünf, sechs Produkten an den Start gehst. Ich weiß nicht, wo ich das Zitat war, aber es war so, okay, start with the end in mind, also, dass du schon mal denkst, okay, hey, this product, ich frage mit einem Produkt an, aber ich habe schon das Ende im Blick. Also da könnte ich das, das, das Produkt in dieser Nische aufbauen. Und wenn du dann so ein Shooting machst mit einem Produkt machst, kannst du dir so ein Style Guide schon mal einfach überlegen. Das heißt, wenn du ein neues Shooting machst, dann musst du nicht wieder überlegen, wie mache ich das Design hier, wie wird das platziert, sondern du hast deine Vorlage und alle anderen Produkte baust du darauf auf. Weil das ist ja auch das Geile bei einer Marke, dass du immer so diesen gleichen Effekt hast, dass du erkennst, das ist eine Marke, das sind irgendwelche Farben, die sich überall widerspiegeln. Und überall, wo der Kunde ist, keine Ahnung, irgendein grelles, orange oder so, sieht der Kunde immer wieder. Das ist so dieser Wiedererkennungswert. Und dafür brauchst du keine 100.000 Kapital, um direkt schon eine ganze Marke aufzumachen. Du fängst mit einem Produkt an, ein, zwei Produkte vielleicht, aber hast schon den Plan, okay, das, das, das könnte ich machen. Und so fängst du mit der Produktsuche im Endeffekt auch an. Dass du jetzt nicht gesagt, hier Produkte in dieser Nische, dieser Nische, dieser Kategorie und dann ist dein Fokus auch überall ganz anders verstreut.
SPEAKER_02Ja, und ich glaube auch, was in der Hinsicht eine große Rolle spielt, ist Long Term auch wieder das Potenzial, hey, ich mach vielleicht zu Amazon auch einen Shop noch, verkauf woanders. Und da ist es auch so, du brauchst später mehrere Produkte. Du kannst, oder es lohnt sich meistens nicht mit einem Produkt, das zu haben. Es wird nicht profitabel sein, wenn du über Social Media die Leute auf deine Seite holst und die können halt nur den Schlafsack kaufen. Aber wenn sie halt alles bei dir kaufen können, dann wird es halt Leute geben, die auch mehrere Sachen bei dir kaufen. Und das ist auch eine Sache, die wir halt immer wieder sehen. Du hast auch Möglichkeiten als Brand, gerade auch auf Amazon. Amazon macht auch immer mehr Möglichkeiten, zum Beispiel sowas wie Markengeschichte, wo du deine anderen Produkte jetzt schon selbst auf dem Listing machen kannst, Brand Store, wo du das Ganze machen kannst, oder wenn du über Video-Ads oder oben auch die Brand-Ads, wo du mehrere deiner Produkte direkt anzeigen kannst, und so weiter und so fort. Und das sind ja auch Sachen, die kannst du halt nicht nutzen, wenn du nur ein Produkt hast. Oder wenn du nur ein Produkt machst auch am Anfang, wo du weißt, hey, ich werde dann nichts danach machen können. Und Thema Verpackung, Hersteller auch oft. Oft kann man den gleichen Hersteller benutzen. Man kann dann dadurch eine bessere Herstellerbindung aufmachen, man wird ein wichtigerer Kunde für den Hersteller, man kann langfristig geringere Preise vereinbaren und so weiter und so fort. Das hat halt sehr viel Umsetzen. Das heißt, das ist schon mal ein Aspekt, den wir ja vorstellen können. Auf jeden Fall, hey, schau mal das gesamte Umfeld an.
SPEAKER_01Also nicht nur diesen Kernbereich, sondern wirklich, guck mal links, rechts, was liegt daneben. Es geht, glaube ich, gar nicht um das einzelne Produkt, was da Zukunft hat, sondern generell eher so, okay, hey, das Potenzial dahinter. Du musst erstmal in einen Markt reingehen, da wirklich erstmal dich ja im Endeffekt austoben, halt wirklich einfach mal, weil viele suchen schon das perfekte Produkt, sagst du, dass das da die Umsätze macht, okay, aber manchmal musst du erst anfangen und das aufbauen, weil das ist bei jedem Unternehmen so. Kein Unternehmen kommt von 0 auf 100 irgendwie wird aus dem Boden gestampft, sondern du fängst an. Das braucht ein bisschen Zeit, bis du Bewertung bekommen hast, aber dafür muss natürlich das Umfeld einfach passen. Das ist so die Grundlage, basic. Aber ansonsten natürlich auch eine Marke dann, also das ist der eine Punkt, das Umfeld muss passen. Plus, ich würde sagen, Produkte, mit denen sich die Leute halt definitiv auch identifizieren können, wo sie bereit sind, auch Geld auszugeben, die irgendwelche Hobbys widerspiegeln halt.
SPEAKER_02Mega. Ey, das ist das, meiner Meinung nach muss das Produkt für den Kunden, wir nennen das ja bei uns Value-Produkte, das Produkt muss eine gewisse Relevanz haben für den Kunden. Dass der Kunde wirklich sagt, hey, es ist mir wichtig, was ich hier kaufe, nicht ich kaufe irgendwas. Wenn ich jetzt zum Beispiel in den Supermarkt reingehe und du kaufst Nudeln, so ich kaufe irgendwelche Nudeln oder, ey komm, die Verpackung habe ich schon mal gesehen oder komm, das hat die hatte ich schon mal so. Aber das ist so scheiß drauf. Und wenn du dann vielleicht, je nachdem, das kann ja bei manchen Leuten auch anders sein, aber wenn du zum Beispiel stehst vor der Fleischtheke oder sowas und guckst, welches will ich genau haben. Und alle Veganer werden auch scheiße. Das ist der Hate. Aber dieses, also du musst ein Produkt haben, wo der Kunde sich wirklich für das Produkt interessiert. Ich sag immer, grundsätzlich Produkte, wo der Kunde auf jeden Fall mehrere Produkte miteinander vergleichen wird, sich gegebenenfalls sogar irgendwie außerhalb von Amazon informiert, welches Produkt das beste ist, also wo Leute so auf so Seiten gehen wie Vergleich.org oder auf YouTube suchen, hey, was ist das Beste und so? Also, wenn das so ein Produkt ist, ist das sehr genial. Und gleichzeitig darf das Produkt nicht zu simpel sein. Weil wenn du irgendwie eine Burgerpresse oder sowas verkaufst, dann.
SPEAKER_01Auch nicht zu günstig halt. Also, niemand vergleich, wenn ich ein Produkt für 15 Euro kaufe, ich nehme die Zeit, nicht 10 Produkte zu vergleichen. Das hat gute Bewertungen, sie darf den ersten Blick gut aus, das wird in den Bahnkorb gelegt. Immer.
SPEAKER_02Also, das sind so diese Produkte, wo ich immer, also da würde ich einfach sagen, das sind die Chancen schlechter, weil man sich halt weniger hervor tun kann durch marketing, durch ein geiler Product. Weil wenn der Kunde that product egal is, dann brauchst du auch kein geiler Product and daddy kannst du dich auch nicht. And it's a good brand, weil the people not identified with the noodles that they ask. But with the steak, 100%. So, yo, I ask you tenderline or whatever.
SPEAKER_01And Emotionen zu wecken, auch beim Kunden, in diese Lage rein zu versetzen, what this product then in this situation where this product braucht machen könnte. Das ist wieder Marketing. Aber auch hier mit dem Ende im Gedächtnis, ey, wenn ich dieses Produkt auf den Markt bringe, wie könnte ich das darstellen? Wie weckt das Emotionen beim Kunden? Wie löst du es Probleme? Es muss halt irgendein Problem sein.
SPEAKER_02Und sind das richtige Probleme, wo man bereit ist, Geld zu bezahlen. Wir haben immer gesagt, zum Beispiel dieses Zahnpasta-Beispiel. Zahnpasta kostet halt einen Euro, aber es gibt auch Leute, die verkaufen Zahnpasta für 20 Euro, weil das ist ja nicht so gut. Hab ich gekauft tatsächlich auch mal Zahnpasta für 20 Euro. Weil Zähne halt fucking wichtig sind. Auf jeden Fall. Wir haben ja auch mal dieses, ich weiß noch, beim letzten Event habe ich mal so eine Frage gestellt. Wir haben das so ein bisschen vorgeleitet, weil ich ja immer will, das was wir machen, geht ja nicht darum, den Leuten einfach irgendwas einzupügen und sagen, ich will dir Leuten dabei helfen, Dinge zu verstehen. Und da haben wir gesagt, hey, pass auf. Einer der größten Fehler zu denken ist, dass Kunden grundsätzlich das günstige Produkte haben wollen. Das ist bullshit. Teilweise kannst du mit einem höheren Verkaufspreis bessere Convergence erzählen. Ich habe gefragt, es gibt zwei Proteinpulver. Du willst Proteinpulver kaufen? Es gibt zwei Stück. Das eine kostet 12,99 Euro für ein Kilo kostet und das andere kostet 29,99 Euro für das Kilo. Welches kaufst du? 85%, ohne irgendwelche anderen Informationen dazu zu haben. Wir haben nicht gesagt, dass 29 Euro ist besser oder dass 12 Euro ist beschissen oder sowas. Einfach 80, 50% der Leute haben sich gemeldet und sagen, wir wollen das für 29,99 Euro. Und das sind Produkte, die kannst du geil verkaufen kannst. Erst wenn Kunden bereit sind, Geld auszugeben, kannst du auch Geld im Einkauf investieren. Ich habe immer Bock geile Produkte. Ich will immer was geiles verkaufen. Deswegen freue ich mich, wenn die Kunden happy sind, wenn das gerade irgendwo eine fette Demo lang, man wird das Haus, die Briennen draußen in die Triller pfeifen. Irgendwo unten läuft was, aber dieses Kunde kauft das Produkt, der Kunde feiert das Produkt und dafür musst du halt auch im Einkauf etwas bezahlen. Deswegen sind auch so Marken wie Mercedes Big oder Marken wie, keine Ahnung, Gucci oder irgendwelche, zum Beispiel, ich gehe auch gerne mal angeln, da hast du auch deine Marken, so Shimano zum Beispiel oder für Fahrradfahrer nimmt man ja auch, Shimano ist halt geil, die kosten halt viel, die werden auch in der Produktion relativ teuer sein, aber am Ende bist du halt immer voll happy damit, anstatt so ein mittelgeiles Produkt zu kaufen. Aber du brauchst deinen Kunden, die Geld auch ausgeben wollen.
SPEAKER_01Es gibt immer Leute, die das günstige Produkt auf jeden Fall auch kaufen werden, dafür gibt es ja auch im Markt. Aber wir haben es auch so oft gesehen bei Kunden, die einfach die Strategie gefahren haben, dass ich meine Produkte 10, 20 Euro teurer als jeder Konkurrent angeboten und läuft trotzdem besser als alle anderen. Ich habe eine viel geilere Marge, auch irgendwie so, wenn du sagst, made in Germany, made in Europe, klar ist teurer im Einkauf, aber kannst du noch einen Verkauf wieder viel teurer letztendlich verkaufen.
SPEAKER_02Und das ist halt der Punkt, wenn du die Zielgruppe hast, die bereit ist, Geld zu investieren, dann ist es später auch nicht schwierig, Geld abzuverlangen. Wir haben das beste Beispiel meiner Meinung nach immer noch, wir haben einmal Hunden gehabt, die waren ganz am Anfang, mit denen arbeiten wir auch leider gar nicht mehr zusammen. Ich glaube, die haben sogar aufgehört oder die haben nur dieses eine Produkt noch am Start. Die haben Pferdedecken verkauft. Und es lief überhaupt nicht, als sie zu uns gekommen sind. Sind sie zu uns gekommen? Das waren zwei Damen, auch ein bisschen älter schon gewesen. Und die hatten irgendwie so eine Pferdedecke für 50, 60 Euro und alle Anbieter waren so in dem Preissegment, irgendwie zwischen 40 und 70 Euro. Nageligt mich jetzt nicht darauf fest, aber irgendwie in diesem Bereich. So, und wir sind, oder dann ging es darum, hey, was können wir machen? Und ich meinte, ey Leute, ihr habt es komplett verkackt. Also es ist wirklich komplett scheiße, was ihr gemacht habt, weil Leute, die reiten, die ein Pferd haben, 85% davon wollen einfach gnadenlos viel Geld ausgeben dafür. Die haben Geld und die wollen Geld ausgeben. Die Zielgruppe ist perfekt. Und die wollen aber auch Qualität kaufen. Und dann habe ich gesagt, wir müssen dieses Produkt, also wir müssen dieses Produkt ändern. Dann haben wir beim nächsten Einkauf das teuerste Produkt gekauft, die hat ein richtig Schiss, hat auf einmal 20, 25 Dollar am Einkauf gekostet. Das war verhältnismäßig für die ganzen anderen Verkaufspreise, war es ja unmöglich, das 50 oder 60 Euro noch profitabel zu verkaufen. Ich habe gesagt, wir müssen das Ding mindestens für 150, 250 Euro verkaufen. Das haben wir auch gemacht, da haben wir 220 Euro angefangen zu verkaufen. Auf einmal das Ding lief weg. Also wirklich das Boom, boom, bum, bum, boom, erster Tag, die ersten drei, vier Sales und das bei so einem Verkaufspreis ist sehr, sehr heftig, ohne bewertet. Einfach weil es die einzigen waren in dem Bereich waren. Und ich glaube, bei denen hat es tatsächlich daran gelegen, dass sie am Ende keinen Bock auf dieses Online-Business hatten. Die haben auch einen Offline-Service haben, deswegen haben die damit sogar aufgehört. Müssen wir eigentlich nochmal aufgreifen? Fällt mir gerade zu dem Thema ein, weil geile Zielgruppe, Produkt ist den Leuten extrem wichtig. Und die sind dementsprechend bereit zu vergleichen und Geld auszugeben, weil dieser Stoff für das Pferd schon da war. Für den Reiter war es, glaube ich, scheißegal fast. Aber es war irgendwie für das Pferd, war das irgendwie besser.
SPEAKER_01Das ist also diese Zielgruppenanalyse, nicht irgendwie nur an diesem Produkt vertieft sein, sondern überlegen, wer kauft mein Produkt, was ist das für eine Zielgruppe. Gegebenenfalls auch einfach mal, wenn du nicht in diesem Thema drin bist, Reiten oder so, frag mal die Leute, was ist dir wichtig?
SPEAKER_02Geh mal in den Store rein, geh mal in einen Reitstore, so einen Shop und lass dich dort beraten. Voll der Tipp übrigens. Das sind so Sachen, wo ich spreche von mehr Aufwand. Und die meisten Leute machen es halt einfach nicht.
SPEAKER_01Weil es am Anfang ist. Es ist am Anfang viel, viel, viel mehr Aufwand, aber dafür zieht es am Ende halt wirklich den Erfolg dann einfach mit sich. Wenn du jetzt nicht sagst, ja, okay, ich schaue einfach nochmal ins Internet, das ist schön bequem, hier am Laptop irgendwie, du bist noch in irgendeinem Kaffee im Urlaub und ja, okay, ist halt entspannt. Aber wenn du am Anfang ein bisschen mehr Aufwand reinsteckst, dann kommt das am Ende auch bei rum.
SPEAKER_02Extrem. Und das zum Beispiel, oder ein gutes Beispiel für uns, wir sind ja auch beide Fans von Autos. Und zwar ist auch jemand in so einem Bereich Autochemikalien was aufbaut, zum Beispiel so Felgenspray oder sowas. Du musst dir vorstellen, das ist halt einfach so, wenn du die Zielgruppe verstehst, wer benutzt Felgenspray benutzt. Kein, meine Mom zum Beispiel hat auch ein Auto. Die würde sich im Verrecken niemals in ihrem Leben Felgenspray holen. Niemals, egal was passiert, egal wie dreckig das ist. Alle Leute, die das Felgenspray kaufen, haben Felgen, die teuer sind. So ein Satz Felgen kostet mindestens ein paar tausend Euro. Also wenn du vernünftige Felgen hast, mindestens ein paar tausend Euro insgesamt. Ob dieses Felgen Spray jetzt 10 Euro kostet oder 35 Euro, ganz ehrlich, das Geld macht den Cool nicht fett, aber wenn du für 35 Euro ein deutlich geileres Produkt bekommst, dann wird es nicht mehr so gut. Du bist auch bereit, das zu investieren. Und da kannst du halt wieder arbeiten mit dem Kunden auch im Marketing, was du sagst, dieses Ding in Mind. Du kannst ein Video machen, wo du das auch vergleichst miteinander mit anderen Felgen-Sprays. Da kannst du dem Kunden ganz klar zeigen, hey, schau mal, gleiche Felge. Hier auf der linken Seite habe ich das Spray genommen, hier habe ich das Spray genommen, guck mal, wie sich das verhalten hat. Mehr Aufwand, aber gleichzeitig auch ein wie höheres Ertragspotenzial und riesige Produktfamilie. Hey, du brauchst auch noch das, das, das, das, das. Und dann hast du später die Kunden, die kommen zu dir, die kaufen das, dann kaufen das nächste Produkt von dir, das kaufen das nächste Produkt, das kaufen das nächste Produkt. Auch auf Amazon übrigens ist absolut möglich. Und wird auch in Zukunft noch mehr von Amazon, denke ich, gefördert werden.
SPEAKER_01Und irgendwie einfach Problemlösung. Also der Kunde sieht, dreckige Felge hier, saubere Felge hier, mein Produkt dazwischen, mit meinem Produkt kommst du von A nach B. Das ist so simpel, einfach. Da brauchst du nicht mal viel Marketing. Wenn du dem Kunden Produkte anbietest, die sein Problem lösen, wo er bereit ist, dafür auch Geld auszusetzen. Und es ist einfach sichtbar zu machen.
SPEAKER_02Das ist übrigens auch eine Sache. Umso einfacher ist es, etwas sichtbar zu machen, desto besser kannst du später vermarkten. Das heißt, achte bei der Produkt auswahl. Manchmal sind so Leute, die zum Beispiel die Sessel, auf die wir sitzen, und die sind jetzt alle, das ist echt Ledersessel, die kosten auch ganz gut Geld. Aber sagen wir jetzt mal zum Beispiel, du hast genau den gleichen Sessel in zum Beispiel Rindleder und das andere ist Känguruleder. So, und jetzt ist der Rindledersessel genauso aus wie der Kängurledersessel. Der Känguruledersessel ist aber ein bisschen weicher, super schwierig zu vermarkten und am Ende des Tages den doppelten Verkaufspreis dafür abzurufen. Weil der Kunde sieht es nicht. Er denkt sich, naja, gut, ist das wirklich so ein großer Unterschied?
SPEAKER_01Und so das auf dem Hauptbild direkt zu einem Kunde erkennbar zu machen, ey, das ist mein Vorteil. Nicht irgendwie, weiß ich nicht, wenn du so ein komplexes Produkt hast, so eine Schraube ist jetzt stabiler und das erkennt der Kunde nicht. Es mag sein, dass das Produkt besser macht, dass es auch teurer ist, aber null erkennbar oder sichtbar für den Kunden.
SPEAKER_02Und dadurch auch Conversion im Verhältnis zur Konkurrenz halt. Und wenn ihr wirklich starten wollt oder auch jetzt, das ist ja so ein Ding, neue Produkte oder eine neue Brand aufbauen wollt oder eure Brand erweitern wollt, dann schaut doch mal, in welche Richtung geht ihr, was verändert ihr. Und da gibt es einfach Sachen, wie gesagt, was wir jetzt auch genannt haben, wo es durch deutlich einfacher wird, wo man auch auf jeden Fall achten sollte. Und vielleicht auch Sachen, die man nicht unbedingt so beachten sollte. Zum Beispiel auch, vielleicht nochmal so einen letzten Punkt zu nennen. Was ich immer sehr wichtig finde für Produkte, das ist in Zukunft, das haben wir einfach gesehen, Produkte, die oft schwierig sind an den Markt zu bringen, also wo viel Pain mit verbunden ist. So, ey, scheiße, das hat nicht funktioniert. Und weiter noch irgendwas und weiter, dieses, jenes. Und nicht direkt den perfekten Hersteller gefunden, sondern wir mussten tiefer suchen, wir mussten vielleicht einen Sourcing-Agenten sogar beauftragen und so weiter and so forth. Das sind Produkte, nach denen man sich die Finger lecken sollte. Weil wenn du dieses schwierige hast am Anfang, so viele Leute geben auf und es werden so viel weniger Leute dich kopieren. And that can dadurch halt auch immer nochmal einfach, also it's halt oft so, wenn du wirklich so ein bisschen so Pionier bist in deinem Bereich bist du, that's auch Chemie, keiner will Chemie machen.
SPEAKER_01Zertifikate, alles, Babyprodukte oder so, auch generell.
SPEAKER_02Mega, und dann hast du nur irgendwelche alten Einzelhändler, die null Marketing machen, kein BBC schalten, und dann bist du der erste richtige, so dieser Active FBA oder so, weißt du, dieser FBA hoch 10 Power, vielleicht brauchst du aber noch ein Training drin, du hast die ganzen Marketing-Moves, du schaltest BBC, genau, komplette Sichtbarkeit auf jede einzelne Metrik, Display, Video, extern und so weiter und so fort und nimmst halt den ganzen Markt auf einmal an.
SPEAKER_01Das ist diesen unfairen Marktvorteil einfach, nein, so einen Markt einfach einzusteigen und wenn jemand sich denkt, ey, das funktioniert ja gut, was der macht, okay, aber dafür ist er diesen Weg gegangen mit den ganzen Herausforderungen. Bis du da kommst, ist der schon irgendwo da oben.
SPEAKER_02Du bist so vorbei, haben wir ja auch zum Beispiel mit eines der Produkten von uns, wo wir dann auf einmal 2000, 3000 Bewertungen haben.
SPEAKER_01Teilweise irgendwie, ich sehe es, wenn wir alle jede Minute aktualisieren, kommst du eine Bewertung wieder neu rein, so viel verkaufen wir aktuell. Aber ja.
SPEAKER_02Na gut, also das einfach mal ein paar richtig coole Hinweise, glaube ich, für das Thema der Produktsuche. Schreibt uns gerne mal, was ihr, vielleicht worüber ihr auch drauf achtet, gerne Tim Instagram oder mir auf Instagram schreiben. Und ansonsten hören wir uns nächste Woche Montag wieder. Ich hoffe, ihr hattet Spaß und bis dahin, weiterhin gute Umsätze. Macht's gut. Ciao, zum nächsten Mal.