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#53 Hersteller aus der EU wirklich besser als Chinesen | Amazon FBA
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E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr. Was schon mal in Chinatown? In Bangkok?
SPEAKER_01In Bangkok, in Chinatown. Ja, in Bangkok war ich in Chinatown und wo ich auch in Chinatown war, und das war mit Abstand das geilste Chinatown, ich glaube so das geilste Chinatown of the ganzen Welt, in Kuala Lumpur. Weil in Kuala Lumpur ist Chinatown einfach eine so, das ist so eine Art Markt, so ein Chinese Market. Extrem geiles Essen, auch extrem geile, die machen so smoothies immer und die kippen leider nicht MSG, es gibt auch so was anderes, so ein weißes Pulver.
SPEAKER_00Ach so, das ist so ein Nahrungsergänzungsmittel.
SPEAKER_01Na ja, das ist so ein Geschmack. Ich weiß nicht genau, was das macht, aber das schmeckt brutal geil, das ist bestimmt total krebserregend.
SPEAKER_00Das schmeckt auch so MSG.
SPEAKER_01Ne, MSG ist es nicht. MSG ist auf jeden Fall Krebserregend, da brauchst du nicht so viel von.
SPEAKER_00Warum gibt es kein Chinatown hier in Berlin?
SPEAKER_01Ja, das höre ich auch schon. Es gibt in Deutschland allgemein überhaupt nicht so Gegenden, wo du so sagst, außer Sonderlee gibt es. Aber es gibt keinen Chinatown, kein Little Italy. Warst du schon bei New York?
SPEAKER_00Nee, das weiß ich noch nicht.
SPEAKER_01In New York gibt es auch Little Italy. Also ein italienisches Viertel.
SPEAKER_00In Miami gibt es so ein kubanisches Viertel und so. Das ist ziemlich geil.
SPEAKER_01Aber das gibt's, ich glaube, das gibt es tatsächlich so in den USA viel, weil in den USA mehr so dieses Cluster ist. Weißt du, da hast du so gesagt, ey, komm, das sind die Italiener damals, so, die sollen mal in ihren Ort bleiben. Oder die Kubaner, wir wollen, weißt du, das ist weniger diese Integrationsding. In Deutschland lebst du halt, leben halt alle Leute überall. Vielleicht gibt es das deswegen nicht. Und es gibt auch nicht so viele Chinesen hier. Eher, glaube ich, so Wirtna, also ich hab, man sieht auch, wenn man Restaurants sieht, sehr viele Vietnamesische Restaurants, aber ich nicht viel Chinesisch.
SPEAKER_00Oh, ich habe vergessen bei Time-Massage. War gut. Mega, komplett das. Vergennst du diese Sportmassagen, die so richtig hart sind und langsam gar nichts, denkst du, du heulst schon fast. Aber das sind die richtigen Massagen. Ja, ja, ja, ja, mit Fuß und all. Aber das sind die richtigen Massagen. Das ist richtig gut.
SPEAKER_01Ja, und auch dazu passend unser heutiges Thema, China, vor allem versus Europa, aber vielleicht auch so speziell versus Türkei, so von wo sollte man jetzt einkaufen? Weil es ist so ein riesiges Thema. Und was ich dazu sagen muss, wir haben auch schon ein paar Videos gemacht, wo wir mal so vorgestellt haben, wir haben es nie so wirklich miteinander verglichen, sondern wir haben vor allem so vorgestellt, hey, Türkei ist jetzt eine interessante Alternative, Europa ist eine interessante Alternative. Vor allem ja auch so rückwirkend auf die extremen Shipping-Erhöhungen. Wenn wir auf einmal für einen Container 20.000 Euro bezahlt haben.
SPEAKER_00Letztes Jahr auf jeden Fall der Fall gewesen, ne? Containerkrise halt. Ja. Tatsächlich, aber mittlerweile, also wir haben jetzt letztens wieder einen 40-Fuß-Container importiert, kosten aktuell roundabout 5.000 bis 6.000 Euro. Für einen 40-Fuß-Container für die Schule. 5.000 bis 6.
SPEAKER_01Über AGL, oder?
SPEAKER_00Nee, das war komplett über normales Spielzimmerungsunternehmen. Was extrem Gutes. Also vor allem, wenn du jetzt überlegst, wir haben jetzt September. Und September ist eigentlich schon so Peak Season, weil Weihnachtsgeschäft beginnt. Jeder will jetzt nochmal Waage im Lager haben. So ist tatsächlich sehr krass. Es ist auch jetzt irgendwie in den nächsten Monaten nochmal extrem gesunken.
SPEAKER_01Ich habe auch, ich glaube, ich weiß auch woran es liegt, ich glaube es nicht daran, dass während Corona der Einzelhandel extrem geboomt hat. Und jetzt boomt der Einzelhandel gerade nicht mehr. Ich habe es ja gesagt, es wird so viele Gewinner und Verlierer geben von der Krise. Und man muss einfach so sagen, ich glaube, der Einzelhandel, gerade auch in Nordamerika, ist extrem eingebrochen, viel krasser noch als in Europa. Es gibt ja auch Zahlen dazu, kann man sich mal anschauen. Und natürlich ist das der dominierende Markt. Und dementsprechend werden aber weniger Sachen aus China dann auch nach Nordamerika importiert. Das heißt, es sind mehr freie Container da. Und dementsprechend ist halt wie ein Nachfrageangebot in einem gesünderen Verhältnis. Plus, sie haben ja damals angefangen, wie bekloppt, Schiffe auch zu bauen, glaube ich. Vielleicht sind die jetzt irgendwie, das weiß ich jetzt nicht, aber sind die irgendwie fertig und es gibt jetzt mehr Container und mehr Schiffe als vorher.
SPEAKER_00Ja, plus dieser eine Stau im SUS-Kanal war es, glaube ich, wo halt irgendwie während der Peak Season nochmal so alles gestoppt war.
SPEAKER_01Das ist übrigens extrem untervalued gewesen, das Ding. Man checkt das ja gar nicht als normaler Mensch. So, oder steht halt ein Schiff quer. Das kostet, das wird halt mehrere Billionen, also nicht in Englisch, sondern in Deutsch gesprochen, mehrere Billionen Euro kostet das einfach.
SPEAKER_00Das ist komplett absurd. Aber du siehst ja dann, also man kann ja sein Schiff auch tracken oder so aus GPS-Sicht. Das ganze anschauen. Du hast halt gesehen, dass halt hunderte Schiffe so. Also es war einfach so ein schwarzer Block.
SPEAKER_015000 Schiffe. Die leuchten immer so rot oder grün meistens auf dieser Karte, wo du das so angucken kannst. Also auf jeden Fall, die shipping Preise sind massivst wieder gesunken. Dementsprechend stellt sich wieder auch preistechnisch wieder mehr theory China. And ich muss sagen, it is halt einfach so, China is not not being endconsument, but eighteen so ein bisschen so hat ein schlechtes Image. So made in China, or yeah, the Chinese wanna do this from me, or that braucht weird, and China and the China and the Chinesen.
SPEAKER_00The Frage is: Who has this build? I love eher so the Endkunde.
SPEAKER_01Nee, we have das Bild nicht, aber viele FBA-Seller, auch wenn du mal bei uns zum Beispiel in der Community häufst, hast du ja auch ab und zu mal einfach Situationen, wo auch, klar, wir kriegen halt auch tausende von Sourcing-Prozessen mit. Natürlich, da geht auch mal was nicht so reibungslos. Und dann ist es schon immer sehr auch, ich habe mal so das Gefühl, das ist dann schon eher eine sehr negative Stimmung, größtenteils gegenüber den Chinesen. Wir machen halt größtenteils sehr positive Erfahrungen, weil wir halt auch sehr geile Hersteller haben.
SPEAKER_00Das ist halt glaube ich auch die Masse einfach. Wenn du da halt 20, 30 Hersteller kontaktierst, klar sind da fünf oder zehn Stück dabei, die irgendwie halt dir beschissene Kommunikation anbieten und so und dann färbt das natürlich auch wieder ab. Aber es geht ja eigentlich irgendwie darum, immer so diesen, wenn du einen Hersteller hast, der geile Arbeit macht, dann bleibst du ja auch dabei.
SPEAKER_01Absolut. Und ich finde, davon gibt es halt jede Menge in China. Und ich habe immer so das Gefühl, wenn du einmal mit einem Hersteller zusammenarbeitest, der nicht so geil ist, dann ist das so, weißt du, ich sage mal, wenn du in Deutschland zum Beispiel zu einem Restaurant gehst, was nicht gut ist, dann sagst du, das Restaurant ist scheiße. Und in China sagst du so, die Chinesen, die chinesischen Hersteller sind scheiße. Du bringst sie sozusagen so direkt auf das komplette Bild an. Und ich glaube, dass gerade auch im Verhältnis zu Europa auch viele nicht wissen, dass es in Europa grundsätzlich auch geil hersteller gibt, genauso wie in China auch. Man can auch in beiden Orten logischerweise gut sourcen. Aber von den Erfahrungen that we just tatsächlich gemacht haben, unsere ersten Erfahrung fand ich mit Europa eigentlich besser. But then auf den zweiten, dritten Blick, gerade was zum Beispiel Thema Türkei anbelangt, is schon diese Engländer for the White Label Expo. That's fur. The schlimmstever, by the way, die es überhaupt im gesamten Markt, die rufen mich am Tag fünfmal an. Jetzt wird auch safe gleich normal anrufen. Zumindest normalerweise ruft er mal direkt zweimal hintereinander an. Jetzt wird es nicht passieren, as ich gesagt habe. But auf den zweiten, dritten Blick haben wir schon besonders with the Türkei extrem negative Erfahrungen gemacht. Auch Kunden of us, auch mit Herstellern sehr, sehr, sehr negative Erfahrungen gemacht.
SPEAKER_00Ich war ja da sehr tief in diesem Sourcing Thema. Generally, what was here in Europa noch super schwierig is, is the Vorstellung, die we as Kunde have of the error mit den Chinesen. In effect haben die eine laufende Produktion, die können wir ohne Probleme ein Sample rausschicken mit deinen Änderungen. So das gibt es hier in Europa nicht. Dein Produkt wird mehr oder weniger komplett neu, individuell gefertigt und dementsprechend ist es auch nicht so leicht, überhaupt mal ein Sample oder so zu bekommen, weil du hast dann nicht irgendwie diese Masse an Rohmaterial, wo dann einfach ein Stück rausgenommen wird, sondern im Endeffekt wird mal so ein Prototyp gemacht, der natürlich von der Qualität mehr oder weniger beschissen ist und nicht mal annähernd in dem Niveau halt wie von so einer laufenden Produktion.
SPEAKER_01Ja, also es ist allgemein, ich habe das Gefühl, desto mehr in Europa, da wird es auch teilweise sicherlich Ausnahmen geben, aber entweder du kaufst komplett von der Stange, also irgendwas, was schon genauso gebaut wird, oder der Prozess wird halt beim Hersteller erst inszeniert. Und was zum Beispiel, das ist immer ein interessanter Input for all, die zum Beispiel in der Türkei sourcen, in der Türkei, we have viele Samples we have, before we this überhaupt gecheckt. Die Türken bauen das Sample Handmade. So, and that's that by etwas complexer zusammenbauten, the kanten unchill, the product dreck is, the quality mind. Obviously, they communicate this. So, they say, Yeah, we should have a sample to the sample, and the sample is cracked and sagen wir, hey, we can this sample schick, and then we have Ewig, that it's a gang and game is done, that it's completely from irgendjemand per hand gebaut, that Tischler or whatever is, and that perfect, and so bastards.
SPEAKER_00Yeah, was kept an Auschwriter, would you say, when that from Anfang communicated or these erwartings have the product gemacht, you then in a massive production CNC or what a computer constructed, in the machine, or per laser, what has the quality, but it must be that this eastern prototype-sample stuff is not dead entries, which is from China. Now, sehr seltsames Gefühl. Warum sollte ich 10.000, 15.000, 20.000 Euro eine Produktion aufgeben, wenn ich ein Produkt vor mir habe, wo ich sage, okay, so geht das niemals an den Endkunden.
SPEAKER_01Ja, das ist halt das Problem. Ich glaube, ich habe einfach eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr gute Herstellerinfrastruktur geschaffen, wo die extrem flexibel und gut auch individualisierte Produkte herstellen können in einer relativ kurzen Zeit, mit relativ hoher Qualität auch. Das ist zum Beispiel ein Punkt, das muss ich ganz klar sagen, das ist definitiv nicht der Fall. Die Chinesen bauen keinen Schrott. Die Chinesen bauen einen Schrott, wenn du den günstigsten Preis haben willst. Genauso wahrscheinlich in Europa, wenn du hier auch, kannst du ja auch irgendwo. Das ist immer so. Also wenn du sagst, hey, das kostet 5 Dollar und du sagst, ich will aber nur 3 bezahlen, und der Chinese sagt dann, ja, okay, wir können es vielleicht auch für drei machen, dann müssen wir das Material verwenden, das Material statt dem und dem. Natürlich ist es am Ende scheiße. Das ist ja bei allen Dingen so. Auch wenn du als Endverbraucher irgendwo einkaufst und sagst, yo, ich hätte gerne Produkt XY, ich würde zum Beispiel gerne ein Stück Fleisch kaufen und dann sagt der Metzger, ja, hier, das kostet 8 Euro und sagt, ich will aber nur 2 Euro verkaufen, 2 Euro ausgeben und dann kriegst du irgendwas für 2 Euro, das wird wahrscheinlich nicht so geil sein.
SPEAKER_00Das ist auch für die Herstellerauswahl, würde ich sagen, ganz wichtig, weil du siehst ja manchmal das gleiche Produkt bei zwei, drei verschiedenen Herstellern, auf einmal bekommst du ein Angebot von 5 Dollar, von 7 Dollar, von 8 Dollar. Dann kannst du natürlich erstmal auch nachfragen, hey, warum bietet mir jetzt der eine das gleiche Produkt für 5 Dollar an, der andere für 8 und dann wirst du schon herausfinden, keine Ahnung, Materialdicke ist besser, die Qualität etc. Und dann bietet es sich auch an, verschiedene Samples auch zu bestellen von den verschiedenen Herstellern einfach. Weil du nicht das günstigste Produkt am Ende, nur weil du dir 2 Dollar sparst, wirst du wahrscheinlich long term nicht diesen Profit machen, als wenn du ein geiles Produkt beim Endkunden lieferst.
SPEAKER_01Das ist auch so diese bekannte Frage. Das ist ganz wichtig, im Sourcing-Prozess immer zu stellen. Wenn ihr mehrere Leute angeschrieben habt und verschiedene Preispunkte, die Hersteller darauf anzusprechen und zu sagen, hey, wir haben bei mehreren Herstellern ähnliche Produkte abgefragt und sind überrascht, dass euer so günstig ist oder so teuer ist. Woran liegt das? Und auf einmal bricht euch der Hersteller nämlich diese einzelnen benutzten Materialien raus und sagt, ey, guck mal, wir nutzen zum Beispiel, wenn wir zum Beispiel einen Stoff haben, einen Metall haben. Es gibt fast alle Grundstoffe in verschiedenen Qualitätsklassen, die auch wirklich spürbar sind. Bei manchen ist es nicht spürbar, da kann man auch auf etwas günstigeres setzen. Aber bei manchen ist es halt, du fühlst es oder du siehst es und denkst dir, krass, das ist ja ein heftiger Unterschied. Zum Beispiel, wenn du dich ins Auto reinsetzt, siehst ja, es ist ein Unterschied, ob du dich in Mercedes reinsetzt oder ob du dich in den Dacia reinsetzt. Das sieht beides nach so einem schwarzen Stück Plastik aus, aber wenn du das anfasst, wenn du dir da drauf klopfst, dann merkst du, okay, das ist irgendwas anderes. Funktioniert theoretisch beides, aber ist natürlich eine andere Wirklichkeit. Und die Frage müsst ihr immer stellen, egal übrigens auch, wenn das in Europa auch der Fall sein sollte.
SPEAKER_00Wobei es hier schwieriger ist, mehrere Hersteller überhaupt zu selektieren. Herstelluche in Europa ist halt weiterhin super kompliziert. Das ist nicht so, dass es eine Plattform gibt wie Alibaba gibt du eine unzählige Masse an Herstellungen hast, sondern du musst einzelne Hersteller rauspicken, die anschreiben, nachtelefonieren, nochmal anschreiben.
SPEAKER_01Der Aufwand überhaupt an die ranzukommen ist viel größer, weil das zum Beispiel finde. Die Europäer an sich sind halt relativ satt. Also ich habe immer das Gefühl, hey, die machen ihr Geld, die haben meistens ihre großen Abnehmer auch. Da läuft gut Kohle drüber und jetzt kommt jemand und sagt, ich will für 10.000 Ware einkaufen. Und der Typ, dem da die Fabrik gehört, der sitzt gerade irgendwo auf seinem Boot und überlegt sich, ja, komm, brauchen wir das jetzt wirklich? Oder machen wir einen Spann weiter noch fünf Jahre oder so. Das ist halt mehr so. Und in China merkst du, die Leute haben mehr Bock Geld, wirklich auch Kohle zu machen. Ich weiß nicht, warum es in Europa ist, ist halt hier irgendwie verloren gegangen. In den USA zum Beispiel kann ich mir auch vorstellen, die Leute haben voll Bock Kohle zu verdienen. Wir haben noch nie, glaube ich, in den USA gesprochen, das wäre auch mal interessant zu checken. Ich glaube, so ein europäischer, sage ich ja immer so, das ist das Mindset der Leute, Europa ist echt ein going down continent, einfach weil so viele Geldgeilheit ist weggegangen. Die Leute haben nicht mehr so die Chinesen, die wollen einfach mehr, die wollen wachsen, die wollen mehr Mitarbeiter einstellen, die wollen eine neue Produktionshalle daneben setzen, die wollen mehr, mehr, mehr. Und dementsprechend sind die halt auch offen für sie fast unlukrative Sachen. Auch wenn du zum Beispiel hingehst and 4.000 Dollar ein Produkt einkaufen, das ist ja in Ordnung, das machen die. But you're forstelling, this is without 4.000 Dollar is for us or for us, or Euro is actually very gold for erstmal so when we are staying. But for so much, who have 150 Mitarbeiter, out in China, irgendwelche machines, which a few million or so cost, 4.000 gar nichts. That is so, yo, can I 2% of my beliefs for one month bezahlen? And trotzdem machen die das.
SPEAKER_00Ja, wahrscheinlich weil sie diese ganzen Prozesse und System integriert haben anders. Aber trotzdem, wenn du sagst, generell is halt der Bedarf nach Neukunden, anstatt die kategorisch abzulehnen, immer noch da. Aber das ist auch als Tipp für Sourcing in Europa dann lieber auf kleinere Herrscher dazu gehen. Wenn du ein Holzprodukt suchst, nicht irgendwie die fette Fabrik, die keine Ahnung wie viele Tonnen Holz jeden Monat verarbeitet, sondern eher so ein kleiner Schreiner oder so. So ein kleiner Schreiner. Wenn du da eine Bestellung von 10.000 Euro aufgibst für 300 Stück, das müsste möglich sein, auf jeden Fall. Auch lokal, einfach mal zu suchen. Bekanntenkreis.
SPEAKER_01Kommt ein bisschen aufs Produkt natürlich an, aber grundsätzlich für Holz was ich das Beispiel hat, die Schreiner oder so. Oder in der Türkei zum Beispiel gibt es ja auch sehr, sehr große Politik. Es gibt relativ kleine. So mal zu schauen, okay, wo bin ich vielleicht besser aufgehoben. Das ist auch so eine Sache, zum Beispiel bei den Chinesen, was ich jetzt viel mitbekommen habe, in der Türkei ist es halt geil, wenn du einfach mal vor Ort bist, da erreichst du viel mehr. Auch wenn du vielleicht nicht Türkisch sprichst, nimmst du jemanden mit, der Türkisch sprechen. Mit Deutsch kommst du auch ein paar Erfahrungsgeberichte auch von Kunden. Das eine oder andere Wort, Deutsch sprechen die teilweise auch. Trinkst du einfach mal mit den Tee, bist du mal vor Ort, dass sie sehen, dass du echt bist. Das ist zum Beispiel bei der Türkei, glaube ich, so ein großes Ding. Ich habe das Gefühl, ja, der wird das gar nicht bei uns kaufen. So they said the day, I must see Mitarbeiter abstellen, die the iron was baut. Under Ende des Tages wieder das gar nicht kaufen. Weil das ist das, was auch viele Leute beim Sourcing, auch teilweise Leute, die schon weiter sind, nie im Kopf haben. Diese Hersteller müssen einen Mitarbeiter abstellen, zum Beispiel so ein Sample to bow. Das kostet die ja einen relevanten Betrag. When they three times on Werken is, dann kostet den das wahrscheinlich, ich weiß jetzt nicht, Lohnniveau in der Türkei ist ungefähr so ein Drittel, wie in Deutschland, aber dann kostet den das mindestens schon mal 150 Euro auch nur für den Mitarbeiter. Natürlich will er jetzt nicht bei 50 Leuten gleich die ganze Zeit irgendwelche Mitarbeiter beschäftigen, die Samples bauen, sondern der will for all the growth production verkaufen. So that is in China halt, day tolerance higher.
SPEAKER_00Da muss dieses mindset halt auch noch hingehen for den Herstellern in Europa. Vielleicht kommt das jetzt mit der Zeit, weil immer mehr Leute auch in Europa generell Hersteller suchen anders sehen, okay, hey, generell Wirtschaftslage is critic, ich brauch mehr Aufträge, dementsprechend muss man natürlich auch mehr auf individuelle Aufträge eingehen und dafür halt vielleicht mal am Anfang nicht so viel verdienen und ein Sample produzieren, um dann neue Kunden zu gewinnen.
SPEAKER_01Und vor allem immer von der Gesamtwirtschaftslage sind immer am meisten die Riesenkonzerne betroffen. Weil die haben natürlich, sagen wir mal, wenn der Einzelhandel zum Beispiel runtergeht, wenn du jetzt zwei Produkte auf FBA machst, dann machst du vielleicht mal statt 40.000 Umsatz 38.000. Das ist kein dramatischer Abfall, aber ein IKEA, die vielleicht sonst 3 Milliarden gemacht haben, machen auf einmal nur noch 2,6 Milliarden. Da sind schon 400 Millionen Differenz. Das heißt, bei dem Hersteller, wo die sind, fehlen 400 Millionen. Und das wird wahrscheinlich auch viele Hersteller verteilt sein, aber da werden sozusagen auch in Europa wahrscheinlich auch jetzt dadurch wieder eben ressourcenfrei. Das ist, glaube ich, wie ich zu verstehen. Also wir haben auf beiden Seiten finde ich es sehr interessant. Ich bin immer so der Meinung, gerade wenn man in Europa ist, sehr gut, wenn man irgendwie so einen Sourcing-Agent hat, wir haben ja auch schon mit verschiedenen Leuten gearbeitet, schon mit Herstellern. In Portugal haben wir schon was zu tun gehabt, in Italien haben wir was zu tun gehabt. Zum Beispiel auch bei uns. Luca zum Beispiel macht ganz viel auch in Deutschland, in der Türkei waren wir schon unterwegs und sonst einfach in China. Aber so grob gesehen würde ich persönlich schon sagen, dass wir nach wie vor eigentlich die besten Erfahrungen schon in China gemacht haben.
SPEAKER_00Es ist leichter tatsächlich, glaube ich, auch einfach in China immer noch zu sourcen und schneller in den Staat zu gehen. Aber ich würde sagen, trotzdem, was wir nicht vernachlässigen sollten, Qualität in Europa ist trotzdem immer noch so ein Punkt im Verkauf, gerade auch, den du marketingtechnisch geil darstellen kannst und auch später im Verkaufspreis letztendlich halt einfach vermarkten kannst. So Made in Europe, vor allem Made in Germany ist trotzdem immer noch, selbst wenn es 20 Prozent mehr kostet, teilweise funktioniert das doch besser mit einem höheren Preis dann als ein normales Produkt halt.
SPEAKER_01Vor allem, wenn es so ein Qualitätsprodukt noch ist, wo dem Kunden wirklich Qualität auch wichtig ist. Also wenn du zum Beispiel einen Fahrradhelden zum Beispiel Made in Germany ist voll geil. Da ist halt ein Vorteil, wenn du jetzt, keine Ahnung, ein Wandregal verkaufst aus zwei Brettern. Da ist es so. Juckt niemanden. Zum Beispiel bei IKEA oder sowas sehe ich nie, Made in Europe oder vielleicht bei der Karte. Woher werden die gestellt? In komplett Osteuropa. Echt? Ja, ja. Alles. Alles komplett aus Osteuropa und die, die werden da nicht mal bei den Leuten, das bei Möbeln durchrecht. Voll egal. Voll egal.
SPEAKER_00Schon. Und ein anderer Punkt in Europa ist halt immer noch Lieferzeit. Du hast halt nicht so dieses Nachbestellen, 40 Fuß-Container, dass du drei Monate Lagebestand hast, dann wieder sechs bis acht Wochen warten, dann kommen mal irgendwelche Verzögerungen wie Chinese Nuie, Weihnachtsgeschäft etc. Europa, wenn deine Ware produziert ist, egal von wo, sie in Europa, ich glaube innerhalb von zwei Wochen oder so ist die komplettiert.
SPEAKER_01Spätestens aus der Türkei so ein keinen Urlaub gefahren, sondern nach Spanien oder so in den gelegenen Ecken Europas, der weiß, du bist mit dem Auto in zwei, drei Tagen spätestens. Das heißt, du bist andersrum beim Lkw in der ungefähr ähnlichen Zeit da. Also das ist schon, aber ich muss auch sagen, das ist jetzt eine Sache, die jetzt wieder viel, viel, viel, viel, viel mehr verbessert. Auch zum Beispiel bei unserem Spiritur machen wir ja auch größtenteils so einen A Plus-Service, wo wir Ticken mehr bezahlen und sind dann teilweise auch in 30 Tagen mittlerweile die Produkte wieder über Seefracht in Deutschland. Das ist schon sehr angenehm für den, was wir während Corona.
SPEAKER_00Also ich würde auch sagen, dass gerade so frachtkostentechnisch Europa jetzt gar nicht mehr so den Vorteil hat. Es ist wirklich wieder auf dem Niveau von China gerade mit AGL auch noch, die ja sowieso alle Preise unterbieten. Kommt wahrscheinlich fast aufs Gleiche raus.
SPEAKER_01Glaubst du, dass AGL so ein bisschen auch der, vielleicht sogar der Incentive dafür ist, dass andere jetzt die Preise reduzieren? Also sind die schon so mächtig sozusagen, dass sie so den ganzen Markt direkt an?
SPEAKER_00Die fangen halt gerade erst an, ne?
SPEAKER_01Ich weiß nicht, ob die überhaupt einen relevanten an, also ob die überhaupt. Im Markt mitbekommen wird. Für uns ist es halt sehr, sehr präsent, aber wie groß ist letztendlich der Anteil an FBern, die jetzt natürlich AGL-Nutzverhältnis, wie es zu allem, was sonst über Container läuft, irgendwie so Mersk oder sowas.
SPEAKER_00AGL hat halt immer noch ein mega lange Lieferzeichen, ne? Das ist halt deren Nachteil immer noch.
SPEAKER_01Teils, teils. Also wenn die, das ist, also bei AGL muss man aktuell auch ein bisschen aufpassen, tatsächlich, weil es ist so ein Glücksspiel, weil man zum Beispiel mehrere Kunden, die AGL nutzt haben, wo alles, es läuft einfach straight durch. Alles läuft tip top und bei manchen steht es dann drei Wochen irgendwie noch in Amsterdam, ich sag mal, Amsterdam, in Rotterdam.
SPEAKER_00Und dann wäre eigentlich ein normales Speditionsunternehmen schneller gewesen.
SPEAKER_01Und das Ding ist, bei denen liegt das an der Manpower, glaube ich, weil du machst dann mal Tickets auf und die sagen immer, ja, es ist ein Prozess, du kannst nicht vorgreifen. Und die werden wahrscheinlich einen Prozess haben, dass sie nicht Verzögerungen umverteilen auf alle, sondern das auf wenigen Einzelnen auslastet. Dass die einfach sagen, ja komm, wir machen jetzt nicht für alle einen Tag später, sondern wir machen für einen, drei Wochen, lassen wir den hier stehen, und die anderen transportieren wir dafür in Time rein. Das hat wahrscheinlich von Führungskräften da oder von dem Management wahrscheinlich eine prozentuale Erfüllungsrate. Die hitten die wahrscheinlich und dann sind wahrscheinlich 4, 5, 6 Prozent oder vielleicht auch ein bisschen mehr, die halt so ein bisschen die Röhre gucken und dann mal drei, vier Wochen irgendwo warten müssen, was natürlich sehr ärgerlich ist. Aber trotzdem, die Preise sind halt wieder unten. Muss man einfach so sagen. Also sind natürlich immer noch über dem, was wir mal hatten. Wir haben wahrscheinlich.
SPEAKER_00Tatsächlich, oder? Also war damals, also so ganz, ganz, vor wie vielen Jahren war es? Vor zwei Jahren 40 Fußkonto, da waren wir glaube ich 2.000, 3.000 Euro. Zwei Jahr so hinterhergeschmissen.
SPEAKER_01Ja, das muss man sich erst mal vorstellen, wie günstig das ist. Aber wir haben schon wirklich diese, also zum Beispiel wir haben schon so drei Schuhkartongrößen für unter 1 Euro mit schweren Produkten drin importiert. Für unter einem Euro. Also der Versand war einfach nicht mit einbrechend. Das haben wir zum Beispiel auch damals, als ich angefangen habe, auch als wir angefangen haben, Leute zu coachen, da hatten wir ja so einen sehr, sehr geil ausgepügelten Gewinnrechner. Und damals war noch dieses Thema Shipping, weil man so, ja, machen wir für einen Schuhcontainer irgendwie 50 Cent, für zwei machst du einen Euro, für drei machst du 1,50 und dann kriegst du mal 50 Cent pro Schuhkartongröße. Und mittlerweile haben wir so einen richtigen Shipping-Rechner dazu, wo du sozusagen die Größen eingibst und denen dann den Preis ausspuckst. Und es ist so ein richtig big thing geworden, aber jetzt muss man wirklich sagen, es wird wieder entspannter. Und das macht natürlich auch wieder viele Produkte möglich, die größer sind. Auch rentabel. Weil das muss man, also gerade auch in der aktuellen Situation, Leute haben weniger Kaufkraft, alle sagen, Margen gehen weg, aber gleichzeitig eigentlich kommen die Margen gerade wieder zurück. Weil die Margen sind vor sechs bis zwölf Monaten waren die Margen schwieriger. Aber die Einkaufspreise sind explodiert, Rohstoffkosten. Rohstoffe sind jetzt wieder günstiger. Zumindest die Rohstoffe, die für Produkte genutzt werden, vor allem wenn man made in China ist, da ist auch beispielsweise ein Energieproblem, ist glaube ich nicht in China jetzt so ein Big Sing, wobei die das auch zwischendurch hatten. Das ist natürlich behoben worden. Und es ist halt die Frachtkost, die wieder so auf günstigen Preisen. Und dementsprechend können eigentlich die Margen jetzt auch wieder wachsen. Und es gibt weniger Competition, es wird gerade weniger Werbung ausgegeben, weil die ganzen Big Brands füllen ja die Werbekosten. Das checken ja viele Leute auch nicht. Sei das jetzt auf Facebook, sei das auf Google, sei das auf Amazon. Es gibt Big Companies, die ballern einfach sinnlos viel Budget halt rein. Und wenn die sind bei solchen Krisen, nehmen die als erstes Geld raus. Weil die einfach sagen, hey, wir haben jetzt weniger Geld im Marketing. Ist einfach so. Kriegen Budget-Kürzungen und dürfen das einfach nicht mehr ausgeben. Und dadurch gerade können die Margen wieder steigen.
SPEAKER_00Weil viele FBA's hatte, glaube ich, jetzt auch gerade letztes Jahr halt dann einfach irgendwie auch gedacht, hey, lohnt sich das noch? Ich bekomme kein Produkt irgendwie profitabel gerechnet, wegen Shipping-Preisen von 20.000 Euro pro Container. Da haben viele weg Abstand genommen von diesem Geschäftsmodell, aber jetzt erholt sich das Ganze. War halt irgendwie eine sehr ungünstige Kombination von Corona-SUS-Kanal plus. Gleichzeitig ist die Nachfrage halt auch umzugeballert.
SPEAKER_01Das war schon eine verrückte, also das Corona war schon verrückt.
SPEAKER_00Die Nachfrage ist ja immer noch da. Also Amazon wächst ja immer noch. Das ist ja jetzt nicht so, dass wir irgendwie Wachstumseinbruche gesehen haben.
SPEAKER_01Ja, in manchen Bereichen schon jetzt so nach so aktuell sieht man schon in ein paar Bereichen, dass es schon ein gutes Grund geht. Aber gleichzeitig geht es ja in anderen Bereichen halt wieder voll hoch, aber das ist dann nochmal ein anderes Thema. Sprechen wir vielleicht mal nächste Woche drüber. So über das Thema, was jetzt gerade Inflation ist, etc. Gut, dann würde ich sagen, wir haben eigentlich richtig viel dazu erzählt. Vielleicht so, was ist so dein Resümee, wenn man sich jetzt aktuell nach dem Produkt auf Sourcing begibt? Wo geht man hin?
SPEAKER_00Ich würde sagen, in erster Anlaufstelle immer noch China-Preise einholen. Parallel wirklich einfach mal Herstellersuche in Europa auch angehen. Wird ein bisschen komplizierter, kann sich aber auch rentieren für den Staat am Anfang, um Produkte schneller letztendlich hier nach Deutschland zu bringen, würde ich sagen, ist China super interessant. Und man kann ja in der laufenden Produktion immer noch irgendwann nach Europa im Endeffekt umschwenken.
SPEAKER_01Long term für richtig erfolgreiche Produkte sollte man am besten einfach einen Hersteller haben in China und also in Europa. Das ist das Geilste, was hier passieren kann. Aber ich würde auch sagen, erst China, gerade wenn man wenig Zeit hat, schnell das Produkt an den Markt bringen will, dann ist China eigentlich die bessere Möglichkeit. Und wenn man aber auch ein bisschen mehr Zeit hat, vielleicht auch produktspezifisch, da Europa interessant ist, zum Beispiel bei Holzsachen, besser ein Beispiel, was du genannt hast, kann man auch mal innerhalb Europas schauen oder wenn man vielleicht auch einfach Produkte in einer bestimmten Kategorie hat, einfach mal schauen, hey, wo ist vielleicht die nächste Messe, Themenbezogen dazu und dann dort einfach mal vorbeischauen und gucken, was es da für Hersteller gibt. Da kann man natürlich mal ein paar auf einen Markt treffen und auch direkt halt mal persönlich mit denen sprechen. Ja, ansonsten hören wir uns nächste Woche. Alles klar, bis dahin weiterhin viel Erfolg, gute Umsätze und ciao.