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#54 Produkt Compliance Amazon FBA für China Import mit Katrin Löhr
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E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen Montag um 18 Uhr.
SPEAKER_01Herzlich willkommen zurück hier zu einer weiteren Folge vom e-commerce.de Podcast. Ich bin hier mit der Katrin, die ein ganz bestimmtes Geschäftsfeld bedient. Und zwar sich um das Thema Produktcompliance kümmert. Über die ganze EU hinweg. Also ein Thema, was wir alle erstmal wahrscheinlich nicht so unglaublich gerne haben. Und hat damit Tradavo, ich weiß gar nicht genau, bist du die Gründerin oder.
SPEAKER_02Ja, genau, genau.
SPEAKER_01Genau, das Ganze gegründet und hilft sozusagen Sellern dabei, ja, ihre Produkte compliant zu machen, beziehungsweise auch erstmal rauszufinden, was überhaupt dazugehört. Vielleicht stellst du dich kurz am Anfang einmal vor und dann legen wir los und sprechen einfach mal über das Thema und gucken, ob wir die eine oder andere Information locken können.
SPEAKER_02Ja, genau. Freut mich erstmal auch, dass ich heute dabei sein darf. Ich hoffe, meine Stimme hält durch, bin leider auch ein bisschen angeschlagen. Vielleicht hört man es, aber genau, ja, auf jeden Fall freut mich, dass ich dabei sein darf. Ich bin die Katrin und ich habe mich auf dieses ganze Thema Product Compliance fokussiert. Das hat einfach den Hintergrund, ich komme aus dem juristischen Bereich, habe zuerst auf der bösen Seite sozusagen gearbeitet bei verschiedenen Behörden, auch im Boost-Gate-Bereich. Also ich weiß quasi, worauf es ankommt, auch auf Behördenseite. Und ja, bin dann selber aber auch ins Amazon-FBA-Geschäft gekommen und da eben einfach durch meinen juristischen Background auch eben so diesen, ja, immer irgendwie so im Hinterkopf gehabt, so einfach aus China nach Europa Produkte importieren. Klingt erstmal easy, aber irgendwie muss da ein bisschen mehr dran sein und bin dann einfach so vor fünf, sechs Jahren dann so in dieses Compliance-Thema gerutscht eher ein bisschen. Und habe mich dann einfach jetzt die letzten Jahre da komplett drauf fokussiert, spezialisiert und mich da einfach eingelesen. Ich habe so viele Produkte jetzt auch schon gesehen und den Leuten auch geholfen.
SPEAKER_01Das war so, dass du so ein verrücktestes Produkt, was du so dachtest, ei, ei, ei. Das wird, also ich denke mir mal, das ist ja, läuft ja wahrscheinlich alles so in Kategorien ab irgendwo. Und dann hat man ab und zu mal so ein Produkt, wo man absolut gar keine Ahnung hat, wo man das so reinordnen kann.
SPEAKER_02Ja, es war tatsächlich ein Produkt aus echtem Horn, also aus Rinderhorn.
SPEAKER_01Okay, krass.
SPEAKER_02Das fand ich schon ziemlich crazy. Ja, weil wir da dann auch so ein bisschen im Artenschutz drinnen sind. Das war schon richtig verrückt. Aber ja, man kann alles auf Amazon verkaufen. Es gibt für irgendwas gibt es immer Upnehmer. Und genau, jetzt inzwischen habe ich wirklich so viel gesehen. And ja, habe dann eben jetzt vor ein bisschen über einem Jahr mit Tradabo Compliance letztendlich ins Leben gerufen. Und ich mache das jetzt, habe auch ein paar Mitarbeiter, auch eine Kollegin in China vor Ort, die mich ein bisschen unterstützt bei dem ganzen Thema. Oftmals ist es einfach besser, wenn man jemanden hat, der ordentlich Chinesisch spricht, nicht nur ein paar Brocken. Genau. Und ja, wir helfen letztendlich den Leuten, die einfach ein nachhaltiges Geschäft aufbauen wollen. Gehört Compliance dazu, muss man leider sagen. Und ja, da helfen wir jetzt den Leuten. Oder wir helfen auch, wenn die Marktüberwachungsbehörde schon an der Tür geklingelt hat.
SPEAKER_01Das ist eigentlich ein guter Punkt. Also du bist sozusagen von der von der dunklen Seite ins Licht gekommen. Wie oft, wenn du so vielleicht mal so zurückdenkst, hattest du denn wirklich so Fälle auch mit Leuten, jetzt nicht mit irgendwelchen großen Konzernen oder irgendwie, keine Ahnung, man bekommt ja öfter mal mit auch so Rückrufgeschichten bei Aldi oder Lidl oder jetzt so echt gerade so im Lebensmittelbereich, aber vielleicht auch so mit Amazon-Händlern oder allgemein so mit Online-Händlern?
SPEAKER_02Ja, also es geht natürlich klar schon nach irgendwelchen Kriterien. Also alles können einfach die Behörden nicht überprüfen. Es gibt halt dann quasi so, es wird dann mal ein halbes Jahr lang zum Beispiel, werden halt dann mal Spielsachen verstärkt kontrolliert. Dann haben wir wieder Elektrogeräte, da gibt es dann ja auch ganz verschiedene Abstufungen im Elektrobereich. Aber grundsätzlich muss man klar sagen, dass einfach CE-Produkte, also eben Spielzeug, Elektrogeräte oder Masken war auch ein Riesenthema die letzten Jahre. Sowas wird halt einfach verstärkt kontrolliert. Wohingegen jetzt, wenn ich jetzt eine Tischdecke verkaufe, ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass ich irgendwie mit den Marktaufsichtsbehörden in Kontakt komme. Da ist dann vielleicht eher die Angst vom Wettbewerber, dass der mich abmahnt, weil es eben nicht konform ist. Aber die Marktüberwachungsbehörden, die haben schon, sag ich mal, mit den gefährlicheren Produkten dann eher schon die Hände zu tun.
SPEAKER_01Genau, das bedeutet, ich sage das immer so grob, weil ich aber selbst oder wir noch nie die Erfahrung gemacht haben, auch, dass es so in solchen, ich sage immer so No-Risk-Products überhaupt mal dazu kommt, dass da wirklich irgendjemand nachfragt. Außer jetzt vereinzelt die Amazon mittlerweile selbst, aber vor allem gerade so Spielsachen hatten wir zum Beispiel auch jetzt schon, ich glaube, ein oder zweimal einen Kunden, der da was vorzeigen musste. Da war tatsächlich auch alles gelaufen. Ich weiß nicht, ob er das mit dir zusammen gemacht hat. Aber mittlerweile fragt Amazon ja auch selbst sogar nach, bei bestimmten Produktkategorien oder Gruppen. Das ist auch immer ganz schön und nett, wann diese Nachfrage kommt, kommt meistens genau in dem Moment, wo du das Produkt online stellst, dann kommt nochmal so ein so ein extra Formular sozusagen, ey, hier trat man da, da, das und das ein. Und davon will man sich natürlich nicht so böse überraschen lassen. Wie ist denn so der, also bei euch, in welchem Stadium ist es so denn deiner Meinung nach am sinnvollsten, sich wirklich mit der Compliance von einem Produkt zu beschäftigen?
SPEAKER_02Kommt auch ganz klassisch wieder so ein bisschen aufs Produkt an. Also wenn ich mich jetzt wirklich mich entscheide, ich mache ein komplizierteres Produkt direkt am Anfang, will vielleicht wirklich, weil ich einfach mehr Kapital habe, will vielleicht gleich mit zwei, drei Elektrogeräten auch starten. Dann würde ich auch wirklich schon empfehlen, direkt in Compliance zu investieren. Einfach weil es sehr viele Fallstricke gibt. Also gerade auch bei der Kennzeichnung. Und das sind dann meistens auch so die Punkte, weil der Zoll selber ist tatsächlich gar nicht befugt, irgendwelche Dokumente anzufordern. Aber der Zoll weiß halt auch so, wie ungefähr muss es gekennzeichnet sein, das Produkt. Und wenn sowas halt dem Zoll auffällt, dass das vielleicht nicht korrekt gekennzeichnet ist, dann gibt er das quasi an die zuständigen Überwachungsbehörden weiter und die schicken dann einfach eine Anhörung raus. Deswegen, also gerade Kennzeichnungsthema kann man ja relativ schnell viel falsch machen bei Elektrogeräten, sodass es da dann bei solchen Produkten schon Sinn macht, sich vielleicht wirklich direkt von Anfang an dann auch beraten zu lassen. Ich meine, Elektrogeräte sind eh meistens auch im Einkauf schon teurer. Dann sollte man vielleicht dann nicht unbedingt an der Compliance sparen. Ja.
SPEAKER_01Aber würdest du so sagen, weil das ist ja oft auch so ein Prozess, das ist, finde ich, immer relativ schwierig abzuschätzen, sagen wir mal, ich habe mich jetzt entschieden, ich will das und das Produkt machen. Vorher macht es ja sowieso jetzt keinen Sinn, da irgendwo Geld zu MSTMV und überhaupt 100% weißt, okay, ich will das machen. Aber wenn ich das jetzt sozusagen habe, ich will mit dem Hersteller sozusagen am Sprechen, diskutiere, verhandle, wie auch immer, gehst du dann sozusagen so vor oder würdest du so empfehlen, direkt zu beginnen? So ein Relais, ich sag mal, das ist ja für manche Produkte ein relativ großes Fass, was du da aufmachst, was der Hersteller ja auch wahrscheinlich erstmal denkt, so nee, jetzt kommt das sozusagen um die Ecke. Aber ist dann, würdest du sagen, dass es so grundsätzlich bei diesen sehr, sehr, sehr kennzeichnung, intensiven und allgemeinen CE-Produkten schon sinnvoll, wahrscheinlich dann direkt das mit am Anfang zu machen und sonst wahrscheinlich eher auch vielleicht noch an einem tickeren, späteren Zeitpunkt, wenn man schon mal so die Basics abgeklärt hat.
SPEAKER_02Ja, also wirklich bei Elektrogeräten direkt am Anfang das mit dem Hersteller abklären. Das macht doch eigentlich einen ganz guten Eindruck bei den Herstellern, weil die denken dann auch direkt, man hat selber Ahnung, man ist weniger anfällig, die probieren ja oft einfach einfach hier Zeug loszuwerden, muss man halt auch ganz klar sagen. Und wenn die aber halt dann direkt jemanden vor sich haben, der konkret sagt, so, hey, mein Produkt braucht aber das, das und das, dann weiß auch schon natürlich der Supplier so, oh, der scheint Ahnung zu haben, bin ich vielleicht auch mal erstmal ein bisschen vorsichtiger und man selber hat halt dann natürlich auch eine geringere Gefahr, dass man irgendwie von dem verarscht wird. Und zur Not wechselt man halt dann einfach nochmal den Hersteller. Also oft gibt es ja eh zig Hersteller für das gleiche Produkt und irgendeiner hat vielleicht dann einfach schon Testreports, der andere hat halt einfach sich dann das Geld gespart. Also würde ich tatsächlich von Anfang an auf den Hersteller quasi mit drauf eingehen. So, wir brauchen die Sachen, können deine Produkte das bestehen, hast du es vielleicht auch schon? Ja.
SPEAKER_01Können wir eigentlich auch mal kurz bei dem Thema bleiben, weil das finde ich immer super interessant. So, dieses hat der Hersteller schon das, was ich letztendlich brauche? Also sind die Sachen zum Beispiel, wenn ich jetzt sagen wir mal, ich habe jetzt so ein Produkt, das wahrscheinlich ziemlich viel zertifiziert werden muss, beispielsweise sowas wie eine Motorsäge. Da hast du ja wahrscheinlich tausend Sachen, die da zusammenkommen, irgendwelche Sicherheitsgeschichten und Elektroprodukt oder im Worst Case wahrscheinlich noch irgendwie so ein Diesel oder Benziner. Aber sagen wir mal, irgendwie so ein Elektroprodukt. In welcher Rate oder wie, wie wahrscheinlich ist das, dass wenn ich gerade bei solchen Produkten, die später relativ aufwendig sind, schon beim Hersteller diese Zertifizierung oder das Notwendige, was halt für die Compliance da gemacht werden muss, vorfinde?
SPEAKER_02Ja, tatsächlich bei Elektrogeräten hat man sehr gute Chancen, dass die Hersteller zumindest Teile schon haben. Ganz wichtig ist einfach bei Elektrogeräten, dass ich die Elektronik im Inneren, darf ich selber nicht antasten. Also das macht es so ein bisschen schwierig, weil eigentlich willst du ja ein Produkt rausbringen mit einem USP, du willst es verändern. Und da hast du bei Elektrogeräten leider nicht so viele Möglichkeiten, weil wenn du es irgendwie innen drin verändern würdest, das Produkt, dann wären alle Zertifikate ungültig und du müsstest wirklich alle neu machen. Und dann kann sich das halt einfach aufsummieren. Aber wenn du jetzt zum Beispiel nur die Farbe vielleicht änderst von der Kettensäge, wird es jetzt in Pink rausbringen, wird jetzt eine Frauenkettensäge. Genau, dann ist es. Genau, dann ist es auf jeden Fall halt einfacher möglich, als wenn man irgendwie an der ganzen Elektronik rummacht und dann wird halt nur ein Teil, sag ich mal, ungültig. Dann müsste halt die Farbe neu getestet werden. Man hat halt nicht so viele Möglichkeiten natürlich, irgendwie ein USP auszuarbeiten. Aber dafür hat man natürlich trotzdem eine höhere Einstiegshürde und eben die Hersteller haben oft schon Sachen, meistens nie alles. Aber man kann sich halt trotzdem vielleicht einfach mal 5000 Dollar sparen, weil der Hersteller einfach schon zwei, drei Sachen hat.
SPEAKER_01Okay, alles klar. Weil das ist, finde ich, immer so, ich habe immer manchmal das Gefühl mittlerweile, dass es fast einfacher wird bei den komplizierteren Produkten mit der Zertifizierung, solange man halt nicht alles verändert. Einfach weil die Hersteller es halt oft schon haben. Und gleichzeitig bei relativ einfachen Produkten ist es meiner Erfahrung jetzt, das kommt wahrscheinlich auch immer ein bisschen aufs Produkt an und natürlich auch auf den Hersteller, ist klar. Aber meiner Erfahrung haben wir, glaube ich, bei fast all unseren Produkten, so in diesem Easy-Bereich, immer das selbst machen müssen. Das waren auch meistens dann nicht so aufwendige Sachen, also waren jetzt nicht mehrere tausend Euro, sondern in den meisten Fällen war es wirklich relativ simpel. Aber was ist da so, würdest du sagen, wenn ich jetzt als Händler ein neues Produkt an den Start bringe und ich habe zum Beispiel, weil das ist immer so ein Punkt, wo ich immer überlege, okay, man muss natürlich auf der einen Seite nach Recht und Ordnung handeln und auf der anderen Seite muss man natürlich auch schauen, okay, ich will natürlich Geld verdienen, beziehungsweise man muss auch irgendwie so einen wirtschaftlichen Aspekt natürlich mit betrachten. Sagen wir mal, ich kaufe jetzt für 5.000 Euro Ware ein oder 10.000 Euro, das ist scheißegal am Ende des Tages und habe jetzt verhältnismäßig, sehe ich, okay, bei der ersten Bestellung müsste ich jetzt Zertifikate anfertigen lassen von 3500 Euro. Also, sage ich mal, ein verhältnismäßig recht hoher Anteil. Was würdest du da was würdest du da empfehlen, vielleicht mal, oder was heißt empfehlen, ich weiß nicht, ob du das überhaupt so machen kannst, aber bei Risikoprodukten und bei vielleicht jetzt sowas wie einer Tischdecke oder einem, keine Ahnung, einem Schreibtisch oder einem Stuhl oder irgendwas, was jetzt nicht so direkt, keine Ahnung, in den Mund genommen wird oder Stromschläger betreiben kann, etc.
SPEAKER_02Ja, also habe ich natürlich auch öfters den Fall, dass dann eben Kunden da sind, irgendwie Testbestellungen, 500 Einheiten. Ja, da muss man dann ganz klar sagen, wenn es jetzt eben kein wirklich Risikoprodukt ist, wo einfach die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass da irgendwas nicht passt, da würde ich dann schon so ein bisschen auch zum Mut zur Lücke quasi empfehlen und einfach sagen, komm, jetzt teste dein Produkt, wenn es gut läuft, du mehr bestellst, dann zieh die Compliance nach. Aber bei vielen einfachen Produkten, wie es jetzt auch eine Tischdecke einfach wäre und man gibt dann vielleicht irgendwie vielleicht für 2000 Dollar eine Bestellung auf, importiert dann das Ganze nochmal für 2000 Dollar. Die Marge wird dann irgendwann schon sehr, sehr eng. Gerade aktuell ist es ja immer relativ schwieriger mit den ganzen Importkosten, steigt alles. Dann würde ich dann auch sagen, okay, schau erstmal, verkauft sich deine Tischdecke, wenn du dann mit der nächsten Bestellung, wenn die dann steigt und du siehst, okay, das Produkt läuft. Weil meistens ist es ja auch so, erst ab einer gewissen Position, also wenn du dann wirklich mal irgendwie im Bestseller-Bereich weiter oben bist, dann werden ja die Leute erst auf dich aufmerksam. Also jetzt halt eben bei so unkritischen Produkten. Das heißt so, wenn man dann mal so in dem Bereich kommt, wo dann die Neider und die Konkurrenten mal sich das Produkt genauer anschauen, vielleicht mal nach Hause bestellen, dann sollte man wahrscheinlich schon irgendwann auch mal ins Thema Compliance investieren. Spätestens beim Exit fällt es dann auch vielen auf die Füße. Auch da, die meisten wollen immer irgendwas sehen, so dass es auch da immer wichtiger wird. Wenn ich jetzt aber wirklich in einem Bereich gehe, where ich kritisch kritisch ist, einfach Spielzeug wieder klassische CE-Produkte. Da ist einfach die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass einfach schon Amazon schon was anfordert. Vielleicht eben auch schon durch den Zoll irgendwas auffällt. Da kann man dann zumindest gucken, okay, was haben wir für ein Produkt? Vielleicht so das Minimum. Also es gibt schon, man kann es schon so abstufen, sage ich mal, so diese ganzen Tests. Also es gibt schon Tests, die sind wichtiger als andere. Man kann vielleicht ein bisschen weniger chemische Untersuchungen machen. Es gibt Stoffe, die sind ganz, ganz schlimm und es gibt Stoffe, die sind so ein bisschen weniger schlimm, wenn die drinnen sind. Da probiere ich schon immer so ein gesundes Mittelmaß zu finden, dann mit den Kunden. Einfach, dass wir so ein bisschen natürlich Risiko abwägen und natürlich dann auch schauen, dass es irgendwie ins Budget passt. Aber ganz ohne Tests würde ich jetzt definitiv dann abraten, irgendwelches Spielzeug oder Elektro einfach zu importieren. Einfach gerade auch Elektro haben wir auch immer die Gefahr, dass natürlich irgendwie auch den Anwendern, den Kunden was passiert. Und dann haben wir natürlich das Problem, wenn dann, vielleicht hast du gar keine Versicherung abgeschlossen, also betriebshafte Versicherung, dann passiert was mit dem Kunden. So, wer zahlt das? Ja, das kann dann richtig, richtig teuer werden. Rückruf kann auch in die Millionenhöhe gehen. Ja, also gerade so Thema elektrische Sicherheit sollte man dann.
SPEAKER_01Also elektrische Produkte oder vielleicht auch Spielzeug halt, vor allem für kleinere Kinder, oder eben auch, was Rückruf anbelangt, aber das ist eine Sache, die verkaufen wir so gut wie gar nicht, sind Nahrungsmittel. Aber da auf jeden Fall aufpassen. Und sonst, wenn man in einem anderen Bereich für das Produkt ein verändert geringes Risiko auf den Anwender ausübt, da kann man auch mal mit einer Testbestellung sozusagen ohne jetzt extrem viel in Compliance zu investieren, beziehungsweise teilweise vielleicht auch einfach erstmal das einfach nur zu testen, ohne da groß was zu machen. Ich sage das halt auch immer, wenn du jetzt zum Beispiel einen Stuhl aus Holz importierst, klar kann das sein, dass da irgendwie irgendwas in der Lagierung 0,1 Milligramm zu viel von dem Stoff drin ist und das nach irgendeiner Vorschrift eigentlich nicht da drin sein sollte. Niemand wird das Ding anfassen und danach seine Hand verbrannt oder der mutiert zu irgendeiner Riesenameise oder sowas. Aber du hast schon, das ist halt, glaube ich, auch mal wichtig, so als Verkäufer einfach so zu checken an, okay, ich habe ein Produkt, das sollte ich schon checken, dass das alles läuft. Deswegen ist ja auch Elektroprodukte, ist, glaube ich, jetzt auch gerade so ein super interessanter Punkt, weil da einfach immer mehr Leute auch jetzt reingehen, bei denen die ersten Produkte halt gut laufen. Und da will man sich auch mal an, so Elektro ist ja auch, gibt es ja auch sehr, sehr viele interessante Nischen für. Was mich jetzt mal so mega interessiert, weil das ist ja immer so der Pain, wenn man das alles so auf eigene Faust mal überlegt hat zu machen, wie oder woher weißt du konkret, welche Anforderungen es an ein Produkt gibt.
SPEAKER_02Genau, also wir haben in der EU letztendlich alle Verordnungen sind irgendwie einsehbar. Das heißt, ich recherchiere natürlich erstmal immer, deswegen dauert es immer auch so ein bisschen länger, weil ich mir einfach wirklich das konkrete Produkt anschaue. Auch wie ist es aufgebaut, was hat es für Funktionen, welche Materialien haben wir. Und dann habe ich einfach so, ja, so meinen Katalog, sage ich mal, so mit allen Verordnungen, die es gibt. Und da schaue ich dann einfach rein, was haben wir, dann checke ich die Normen, Kataloge. Genau, das letztendlich, ich habe mir da ganz viel selber Dokumente letztendlich erstellt, wo ich dann quasi so Zuordnungen mache. Dann geht es natürlich auch sowas, haben wir irgendwie Lebensmittelkontakt, also gibt es ja natürlich auch Elektrogeräte mit Lebensmittelkontakt. Ja, letztendlich wird dann alles irgendwie abgearbeitet. Die Informationen sind alle frei zugänglich. Man muss halt letztendlich nur Bock drauf haben, sich damit zu befassen und sich da reinzulesen. Es ist nichts versteckt. Aber es ist natürlich schon auch sehr anstrengend, teilweise auch diese Texte zu verstehen. Und genau. Aber letztendlich ist alles öffentlich zugänglich und man kann alles finden. Genau.
SPEAKER_01Okay, das heißt, du hast dann wahrscheinlich auch angefangen, in irgendeiner Art und Weise so Listen zu erstellen, so zum Beispiel Produktkategorie XY gehört eher das und das und das und das dazu. Ja, alles klar. Macht ja auch extrem Sinn, weil ich denke mal, so die Verordnungen sind auch nicht ganz knapp formuliert, sondern wahrscheinlich auch mal so ein bisschen ausschweifend. Ja, mega interessant. Und wie würdest du so darstellen, also jetzt gerade, wenn du siehst ja wahrscheinlich extrem viele Produkte, ist ja bei uns sozusagen auch so. Klar, wir haben jetzt auch viele Produkte, wo dieses Compliant-Thema halt nicht so groß ist oder mehr oder weniger eine sehr, sehr untergeordnete Rolle spielt. Aber bei dir wahrscheinlich auch mehr wirklich, wo es extrem relevant ist. Wie oft passiert denn das so, dass das da mal jemand durchfällt? Oder was heißt durchfällt, aber dass halt das Produkt einfach so eigentlich unsicher ist für den.
SPEAKER_02Ja, also in letzter Zeit tatsächlich sehr viel häufiger. Denke ich, hat einfach mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage zu tun. Auch in China ist actually alles sehr schwierig. Die haben auch Probleme auf their margin zu kommen und probieren deswegen natürlich tendenziell eher auch immer günstiger Rohstoffe einzukaufen. Was dann leider oft dazu führt, dass die dann einfach nicht mit den europäischen Vorgaben konform sind. And in letzter Zeit is really so, also seit einem halben Jahr haben wir absolut verstärkt die Fails in den Reports. Teilweise auch ganz basic Sachen, irgendwelche Weichmacher. Ja, also in letzter Zeit ist wirklich ganz, ganz schlimm geworden, was eben einfach, denke ich, daran liegt, dass einfach die Fabriken auch schauen müssen, dass sie auf ihr Geld kommen. Die Zulieferer haben natürlich auch immer kleinere Margen und insgesamt einfach, ja, die Kunden wollen nicht mehr bezahlen, weil der Import wird ja auch teurer. Und so dieses ganze Zusammenspiel ist aktuell sehr, sehr schwierig. Und jeder probiert irgendwo halt ja noch irgendwas abzuschlagen, irgendwas mitzunehmen, wo es geht. Und das führt leider aktuell dazu, dass doch sehr, sehr viele Produkte jetzt häufiger erhöhte Schadstoffwerte abgehen.
SPEAKER_01Okay, was bedeutet das so konkret? Also hast du so einen groben Prozentwert, also jetzt wenn wir vielleicht nochmal über diese Produkte halt sprechen, so speziell eben Elektrospielzeuge oder wo die Anforderungen halt relativ hoch sind, so ganz grob soll man dauern?
SPEAKER_02Also ich würde schon sagen, so jedes zweite, jedes dritte hat Probleme.
SPEAKER_01Okay, krass. Und wenn man jetzt so feststellt, okay, mein Produkt hat in irgendeiner Art und Weise Probleme, was ist dann so der Step? Ich sag mal, sagt man dann, okay, ich brauche nur einen Hersteller, oder sagt man, ich tausche das Material aus oder. Was ist dann so die Vorgehensweise?
SPEAKER_02Ja, also kommt immer so ein bisschen drauf an, natürlich, wenn es halt in der Elektronik ist, dann müssen natürlich, dann arbeiten wir dann auch mit den Ingenieuren von der Fabrik zusammen. Da kommt dann eben meine Mitarbeiterin ins Spiel und dann das Labor, da haben wir auch einen direkten Engineer im Labor. Und die arbeiten dann alle zusammen, um quasi das Elektrogerät neu zu programmieren, zum Beispiel, damit irgendwie die Spannung besser läuft und nicht dann ins Batteriefach verläuft, zum Beispiel. Wir schauen quasi, dass wir die Probleme lösen können, ohne direkt einen neuen Hersteller zu suchen. Weil ein paar Tests haben meistens zum Beispiel ja bestanden. Und damit wir nicht alles wieder neu machen müssten, weil das würde letztendlich dann das Produkt einfach killen. Also dann neuen Hersteller suchen, wieder alle Tests neu machen.
SPEAKER_01Wieder darauf hoffen, dass alles läuft.
SPEAKER_02Ja, genau. Das geht einfach nicht. Das kann man sich nicht leisten letztendlich, wenn man das Produkt irgendwie dann noch verkaufen will. Lohnt sich das nicht? Das heißt, wir schauen schon wirklich mit den Herstellern, kriegst du konformes Material her, wenn es eben irgendwie giftstoffmäßig was ist. Wenn wir jetzt im elektrischen Sicherheitsbereich sind, schauen wir, was wir dann ändern können, was es da für Möglichkeiten gibt. Also wir schauen dann schon eben, dass wir das konform hinkriegen. Tatsächlich ist aber auch eher so oft in diesem einfacheren Bereich, also in so Tischdeckenbereich, nehme ich jetzt wieder das Beispiel, dass auch da einfach viel Müll, sage ich jetzt einfach mal, doch benutzt wird.
SPEAKER_01Und da, wie wäre so dein Vorgehen, ich sage mal jetzt mal, in so einem Extremfall, klar, wenn du das noch nicht bestellt hast, wahrscheinlich ähnlich wie auch bei den komplizierteren Produkten. Aber sagen wir mal, ich habe jetzt schon 500 Stück gekauft, die sind schon produziert und jetzt stelle ich so fest, okay, da ist zum Beispiel zum Beispiel ein gutes Beispiel, was wir mal hatten, war, da war an einer, ich glaube, es war an einer Hose, an irgendeinem Kleidungsstück war so ein Messing-Knopf. Das ist ja manchmal so, bei Hosen hast du ja so einen Messing-Knopf. Und der zum Beispiel war nicht konform. So, und das haben wir damals auch, habe ich gesagt, so ja, scheiß auf diesen Messing-Knopf, jetzt so, lass uns das trotzdem importieren. Das wird schon niemanden umbringen. So, in der Art und Weise wird es ja auch nicht. Aber das heißt, wir haben die Sachen dann trotzdem importiert. Was würdest du da so? Klar, jetzt rechtlich ist die Situation relativ eindeutig. Man dürfte es ja eigentlich nicht oder müsste das dann halt anpassen.
SPEAKER_02Ja, kommt tatsächlich drauf an. Es gibt tatsächlich Stoffe, wo jetzt beim Messing naheliegen würde, dass zum Beispiel Blei enthalten war. Und es kann tatsächlich aber sein, dieses Blei, man darf das Produkt trotzdem verkaufen, obwohl quasi dieser Bleiwert erhöht ist. Aber ich müsste das Produkt in der Europäischen Chemikalien-Datenbank registrieren. Es ist aber trotzdem verkehrsfähig. Es gibt aber wirklich einfach Substanzen, zum Beispiel diverse Weichmacher. Wenn die in dem Produkt vorkommen, dann ist es auch tatsächlich gar nicht verkehrsfähig. Also wenn das dann jemandem auffällt, müsste ich wirklich dieses ganze Product from the Markt nehmen. Und dann hätte ich halt wirklich auch ein Problem. Deswegen muss man immer unterscheiden, wo jetzt wirklich der Fail passiert. Ist es einfach nur ein Stoff, wo ich mich quasi registrieren müsste, weil der vorkommt, oder ist es wirklich so ein ganz, ganz böser Stoff, der dann wirklich ein Verkehrbringungsverbot zur Folge hätte? Da muss man dann einfach gucken, wie viel habe ich bestellt, was ist es eben für ein Produkt, kann man das Risiko eingehen? Ja, was kann im schlimmsten Fall eben passieren, wenn es jetzt eben das erste Produkt ist und ich jetzt nicht irgendwie schon großartig Aufmerksamkeit auf mich ziehe, dann kann man wahrscheinlich so die erste Order halt schnell abverkaufen, hoffen, dass nichts passiert. Und dann muss man das aber wirklich dann nachziehen, weil aktuell ist es tatsächlich auch so, was ich mitbekommen habe. Immer mehr Konkurrenten schicken tatsächlich Produkte, also von den Konkurrenten, in Labore und testen ganz gezielt auch so bekannte Stoffe, weil zum Beispiel die das irgendwie sich bestellt haben, es hat schon komisch gerochen und passiert jetzt immer häufiger, dass die tatsächlich Labortests anfordern und dann die Produkte so bei Amazons sperren oder eben über Anwälteabmahnungen und ja.
SPEAKER_01Ich glaube, das ist halt immer so super wichtig, auch so ein bisschen so selbst einzuschätzen, okay, bin ich so mega auf dem Radar oder nicht. Also natürlich, wenn man zum Beispiel, wir haben zum Beispiel einen Kunden erst in einem so im Markt, da ist mal, also nicht jetzt in Richtung Compliance, sondern da ging es eher so um so eine Datenschutzsache in seiner Datenschutzerklärung, aber es ist genauso, das sind so Dinge, die machst du halt mal so und da passiert nichts, aber wenn man vielleicht irgendwann mal mit seinem Produkt oder mit seinem Unternehmen auch mal ein bisschen mehr Umsatz macht und dementsprechend auch auf dem Markt einfach präsent ist, vielleicht mit auch ein paar mehr Produkten und ein paar hunderttausend oder sogar Millionen Umsätzen, dann sollte man auf jeden Fall aller spätestens, glaube ich, wirklich abchecken, hey, sind wirklich alle meine Produkte, auch wenn das jetzt sicher, also auch wenn es ein Stuhl ist halt oder ein, keine Ahnung, ein Rucksack oder whatever, der eigentlich so sonst kein großes Risiko darstellt, dass der wirklich compliant ist. Vorher bei der ersten, oder ich sag mal so, auch vielleicht bei den ersten ein, zwei Produkten, solange man jetzt nicht absoluter Bestseller ist und da im Monat irgendwie mit einem Produkt 70.080.000 Umsatz schiebt, wo halt auch man Konkurrent das vielleicht sehen könnte, ist übrigens ein guter Tipp. So könnten wir ja auch mal bei unseren Konkurrenten machen, weil ich denke mir auch manchmal so, hey, gerade so bei den chinesischen Konkurrenten könnten wir eigentlich mal was machen, sehen die das dann, wenn man die sozusagen die Produkte so einschickt, dass wer das gemacht hat?
SPEAKER_02Kommt letztendlich drauf an, welchen Weg man geht. Also über den Anwalt ist wahrscheinlich eh schwierig, wenn die halt in China sitzen. Das heißt, man müsste das dann irgendwie Amazon zuspielen. Da müsste man dann schauen, wie man das macht. Aber wenn es über Amazon zum Beispiel läuft, dann würde der das auch gar nicht mitkriegen. Und wenn aber wirklich halt Stoffe drin sind, die halt verboten sind, dann müsste der Amazon das schon auch sperren, ja.
SPEAKER_01Das ist schon jetzt machst du hier gerade ein neues Thema auf. Ja, es ist natürlich teilweise interessant, ne? Gerade also wenn man sich auch drum gekümmert hat, weil ich mal davon ausgehe, dass sehr viele, also zum Beispiel bei uns, war das tatsächlich ganz am Anfang haben wir es auch, ich glaube, bei meinem ersten Produkt habe ich es gemacht, da habe ich auch ewig Kopfschmerzen zu gehabt, da habe ich dadurch auch viel zu viel getestet. Und dann auch noch, beim zweiten Produkt war es, glaube ich, auch noch so, und dann habe ich es erstmal gar nicht, war noch absolut, also da habe ich Produkte, da war ganz, also das war jetzt wirklich nicht sicher. Also ich habe damals so aus so Metallgitter, so kleine Kaltraucherzeuger. Wobei da natürlich auch theoretisch irgendwas über den Qualm, aber das war jetzt schon relativ unbedenklich, denke ich mal. Aber wir haben das zum Beispiel auch irgendwann dann nachgezogen, so die ganzen Compliance-Sachen, vor allem auch wegen YouTube etc., weil ich mir dachte, hey, irgendwann kommen irgendwelche Leute, die ich extrem haten und wollen dich dann irgendwann ans Bein führen und gucken halt hier, dies, das, was können wir machen und kommen dann irgendwann auf dieses Compliant-Thema. Und deswegen haben wir uns halt irgendwann, unsere Produktion auch relativ einfach so von der Compliance her, aber haben wir uns auch irgendwann gedacht, hey, wir müssen uns jetzt darum kümmern, dass uns das halt nicht passieren kann. Aber auch erst, da waren wir auch schon im sechsstelligen Umsatzbereich. Aber gut, das ist auf jeden Fall mal ein interessantes Thema. Das heißt, gerade wenn man vielleicht auch so einen Markt sehr gut verkauft und sieht, hey, da drängt auf einmal jemand in deinen Markt rein, super billig vielleicht. Oder vornehmlich würde ich sagen, chinesische Verkäufe werden sich darüber wahrscheinlich noch weniger Gedanken machen als europäische. Dass man einfach mal überlegt, sowas mal, was wäre da so ganz kurz, vielleicht so als letztes Topic, so was wäre da so ein Vorgehen, wenn man jetzt so einen Konkurrententheoretisch abmahnen lassen wollen würde?
SPEAKER_02Ja, also es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten. Klassisch wäre erstmal auf jeden Fall das Produkt bestellen von dem. Und dann ist natürlich so der Klassiker, hat der überhaupt alle Sachen auf der Verpackung drauf, eben einfach Adresse, ist die überhaupt drauf? Wenn die schon fehlt, hat man eigentlich auch schon direkt was. Kann man das eigentlich schon direkt als Anlass nehmen, abzumahnen? Man muss halt, wenn man das macht, muss das eigene Produkt natürlich konform sein. Also das geht nicht, dass ich selber nicht konform bin und dann jemanden abmahnt. Das funktioniert nicht. Aber grundsätzlich wäre das auf jeden Fall eine Möglichkeit, schauen, ist da überhaupt eine Adresse zum Beispiel drauf auf dem Produkt? Wenn nicht, dann, und der kommt aus Europa, Deutschland vor allem, kann man das easy abmahnen und dann kann er erstmal seine Ware remissionieren und muss die neu etikettieren. Und damit ist er beschäftigt.
SPEAKER_03Ja.
SPEAKER_02Allein bis Amazon die Remission bearbeitet hat.
SPEAKER_01Okay, ja, cool. Ja, das ist auf jeden Fall auch nochmal ein spannender Aspekt, den man vielleicht für den einen oder anderen interessant sein könnte. Ansonsten erstmal, Katrin, dir ganz vielen Dank für die Insights. Auch mal so ein bisschen, wie gesagt, ich finde das immer ganz gut, wenn gerade Leute in dem Bereich, aber es gibt ja auch so ein paar mehr Leute, die da auch beraten, etc. Und das ist immer, ich sag mal, so sehr viel, es ist natürlich so ein Geschäft, wo man auch ganz gut mit so ein bisschen, ich sag mal, Panik mache, Kunden gewinnt. Natürlich immer ganz gut, wenn man dann einfach mal so realistisch und neutral einfach wirklich so ein paar Tipps hat, weil ich sag mal so, was du gemacht hast mit einer Tischdecke, die für 2000 Euro importierst, wirst du nicht für 1500 Euro gleichzeitig Zertifikate machen wollen, ist einfach so.
SPEAKER_02Ja, genau. Man kann halt dann immer gucken, also es gibt ja auch nicht nur Pflichttests. Ich schaue zum Beispiel auch für meine Kunden immer, weil ich eben weiß, dass Compliance so ein Thema ist, was vor allem Geld kostet. Schaue ich vor allem auch immer, gibt es irgendwelche freiwilligen Tests, die man machen kann, womit man dann auch tatsächlich verben darf? Weil wenn ich halt nur nach diesen gesetzlichen Anforderungen teste, darf ich einfach nicht verben damit. Aber es gibt bei vielen Produkten, auch wirklich bei Standardprodukten, gibt es einfach Tests, die sind freiwillig. Da kann ich dann mir eine tolle D-Norm ins Listing klatschen, was einfach Vertrauen weckt. Und auch da schaue ich zum Beispiel immer bei meinen Kunden, gibt es da irgendwas, womit wir nochmal vielleicht durch dieses Compliance-Thema nochmal ein USP schaffen. Genau, einfach. Damit es nicht nur Geld kostet, sondern irgendwo auch nochmal einen Mehrwert schafft.
SPEAKER_01Ja, ist auch übrigens ein interessanter, gerade auch so bei Spielzeugen etc. Aber gut. Ja, also vielen Dank dir für die Insights. Wie gesagt, wer auch Probleme mit dem Thema Compliance hat, kann sich gerne bei Katrin melden. Ich glaube, Tradavo.eu ist eure Homepage. Genau. Und also gerade wer auf der Suche gerade nach komplexeren Produkten ist, Elektronikartikel, Spielzeug, Nahrungsmittel und so weiter und so fort, hat er, glaube ich, eine sehr gute Anlaufstation. Alles klar, dann euch vielen Dank fürs Zuhören und wir sehen uns das nächste Mal. Macht's gut, ciao, ciao.
SPEAKER_02Vielen Dank.