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#60 Was kommt nach dem ersten Produkt??? Podcast mit Christian Otto Kelm von Amalyze
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SPEAKER_02Und dann will ich erstmal an dieser Stelle sagen, herzlich willkommen zu einer weiteren super, super spannenden Folge vom e-commerce.de Podcast. Heute mit Christian, kennt ja der eine oder andere. Der Name ist auch tatsächlich sehr cool. Christian Otto Kell. Ich habe das erste Mal, der bleibt auf jeden Fall im Kopf, drin hängen. Bekannt aus Emilise von Amy's. Ja, eins der, glaube ich, auch ältesten Tools für Amazon Seller. Allgemein im Icom, glaube ich, auch damals eins von den Tools, sowas auch so aus Deutschland, glaube ich, auch sehr, sehr, sehr geil und sehr innovativ ist, beziehungsweise wo man auch sehr, sehr, sehr viele Daten von benutzen kann. Und ja, wir werden heute sprechen über ein super spannendes Thema und zwar, was passiert eigentlich, wenn dein erstes Produkt, deine ersten Produkte auf dem Markt sind, wie geht es dann weiter? Weil ein Business ist aufgebaut wie eine Treppe. Es ist nicht immer so, dass man permanent das gleiche macht und dass die gleichen Strategien funktionieren. Und gerade so am Anfang, da gibt es sehr viel Content, es gibt auch sehr viel Content auf YouTube, auch von uns. Wie kommst du eigentlich zu deinen ersten Produkten? Aber irgendwann sind die ersten Produkte da. Und wie geht es dann weiter? Also an der Stelle erstmal cool, dass ihr dabei seid. Ich würde einfach kurz nochmal das Wort geben an dich, Christian. Stell dich kurz vor, erzähl nochmal kurz zweier Sätze über dich und dann steigen wir ein in die Materie.
SPEAKER_03Ja, moin, moin zusammen. Christian Otto Kelm, ja, tatsächlich, das ist der ganze Name, ob er mich Christian oder Otto nennt, das ist mir tatsächlich egal. Kurzer Insight, also ist wirklich mein Name. Ich habe das gemacht. Otto Kelm war tatsächlich mein Facebook-Profil mit einem lustigen Simpson-Avatar und Christian Kelm war so Xen-Linked-In-Name. Und immer wenn Kunden mich angeschrieben haben und sagten, ey moin Otto, wusste ich exakt, woher die mich kennen müssen und wusste schon, okay, das ist jetzt hier die normale Schiene. Und wenn jemand kam, Herr Kelm, Christian, bla bla bla, wusstest du, okay, das muss hier irgendwas Wichtiges sein. Dadurch konnte man das schon gut ein bisschen trennen. Ich habe vor zehn Jahren, nach zehn Jahren Bundeswehr, also 20 Jahre, nach zehn Jahren Bundeswehr einen Job gesucht, bin direkt Produktmanager im Gaming-Bereich geworden, weil ich doch ein bisschen gaming-enthusiastisch war und war Produktentwicklung, Sourcing und alles dabei. Und da habe ich mundzweit aufgerissen. Ich habe gesagt, dieses Shelf-Denken, also nur am Regal und nur die Produkte danach entwickeln, das ist Quatsch, was ist mit Amazon. Und mein Chef meint, der haben Sie zu viel Zeit, Herr Kelm. Ich sage, ja. Und dann hatte ich europaweit Amazon an der Backe für zwei Jahre. Bin danach raus in eine Agentur. Die Agentur wurde dann jetzt verkauft. Ich glaube, vor drei Jahren ist es schon her, dass sie verkauft wurde. Vor acht Jahren war ich da, habe die aufgebaut und bin dann zu einem der größten Seller in Deutschland, Schrägstrich, Europa, gewechselt. Die gibt es jetzt auch nicht mehr, die heißen jetzt, glaube ich, Seller X oder so. Und danach bin ich tatsächlich nach der Selbstständigkeit, zwei Jahre selbstständig noch beraten, zu Emily's gegangen und bin dort im Bereich Produktentwicklung, Schulung, Content, Vorträge und so weiter tätig. Also lange Rede, wenig Sinn. Ich weiß, wovon ich rede. Ich sage immer, wichtig ist nicht, was ich sage und wer ich bin, wichtig ist, was ich mache. Es ist da als eher der Schwerpunkt Zuhören, Verstehen und Eigene Ableitung treffen. Das finde ich immer wichtiger als die zehn Jahre davor.
SPEAKER_02Ja, Zusammenhänge verstehen. Und gerade wenn du auch in deiner Rolle bist, siehst du ja auch sehr, sehr, sehr, sehr viel. Das finde ich auch immer teilweise spannender, vom Learning. Also ich zum Beispiel muss ehrlich zugeben, ich habe zwar am Anfang super viel, da habe ich noch habe ich noch niemandem beraten in den ersten zwei Jahren, auch natürlich super viel gelernt, aber wenn man dann auch noch mit anderen Leuten zusammenarbeitet und ständig so Einblicke hat, dann hat man immer so Blick auf diese ganzen Highlights, also auf so die Best Cases, was passiert und aber auch auf die Worst Cases, also was für Fehler etc. passieren können. Und dadurch hat man nochmal eine viel, viel, viel steilere Lernkurve noch.
SPEAKER_03Absolut, absolut bei dir. Werden wir auch gleich noch drüber sprechen. Ich war am Anfang sehr verhaftet, so Baumarkt, Kategorie, Gaming, okay, und ein bisschen Beauty, Kosmetik. Und irgendwann kommst du in Abläufe und Prozesse rein, die auch alle funktionieren, das ist super gut, aber dann kommt irgendein neuer Hersteller, Sextoy-Kategorie, und du denkst ja so, hä, warum funktioniert das nicht? Ach, das ist verboten. Ach du liebe Güte, andere Bildkonzepte, Werbung eingeschränkt. Lernst du natürlich durch die Menge an Feedback. Aber das Wichtigste für die Leute da draußen ist wahrscheinlich, dass Networken beruhigt. Es bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern es beruhigt. Jeder denkt für sich, er macht was falsch. Ich kriege vom Support eine schlechte Antwort. Was habe ich falsch gemacht? Und sobald man ins Netzwerken mal reingeht, erfährt man. Jeder hat diese Erfahrung gemacht. Es liegt nicht an mir, es liegt vielleicht an jemand anderem. Formulieren wir es mal so nett. DTM2. Ja, das ist ja, das ist die Hölle. In Amazon-Buchstaben formuliert. Ich kriege meine Waren nicht ins Lager. Ja, das ist normal. Und da hilft natürlich nicht Erfahrung, sondern da hilft Netzwerken und wirklich miteinander über die täglichen Probleme sprechen. Das ist das ganze Zeit.
SPEAKER_02Dann ist auch schon unser Flur hier schon voll. Das ist bei DTM2.
SPEAKER_01Schon mal, glaube ich, über 100 Kartons Gusseisen tüpfen. Weit, weit, weit überholt. Der ganze Flurstand voll einfach.
SPEAKER_02Ich habe alleine von zwei Strossboote geliefert, keine Lieferwaren. Es hat wirklich ein Schlossblock geliefert.
SPEAKER_01Hart. Alles interessant, dass du es ansprichst. Ich hatte gestern erst im Live-Call auch jemand, der mit AGL Ware importiert hat. Und seine Ware liegt im Hafen von Rotterdam seit zwei Monaten ohne Antwort. Er hat natürlich voll Panik bekommen. Ey, scheiße, was ist mit meiner Ware? Dann klingt sich ein anderer Kunde ein, sagt ja, ey, ganz normal, bei mir kam auch keine Rückmeldung. So, deine Ware kommt irgendwann, so und wie du sagst, beruhigt halt, wenn du weißt, okay, hey, andere Leute haben einfach die gleichen Probleme oder Erfahrungen noch.
SPEAKER_03Wobei wir ja alle bei AGL davon ausgegangen sind, dass es eine Priorisierung hat, weil es die Amazon eigenen Logistikwege ja nimmt. Ist ja, ist ja das Logistikprogramm von Amazon und ist natürlich dann hart, wenn man merkt, okay, selbst bei denen funktioniert es nicht. Das ist leider die Wahrheit. Aber je offener alle da miteinander umgehen, desto besser wird es für alle, desto ruhiger wird das Geschäft. Und die Angst vor fünf, sechs Jahren war ja immer noch, wenn ich jetzt was verrate, oh mein Gott, ich werde kopiert. Wenn ich jetzt was verrate, mein Produkt, oh mein Gott, die Nische wird überrannt. Ich habe das jetzt ein, zweimal erlebt, okay, das passiert. Aber das Feedback von den meisten war, ja, stimmt eigentlich, ich rede drüber, ich kriege Feedback, ich wachse weiter. Und bevor die Leute, die das nachmachen, auf denselben Stand meines Businesses kommen, Sourcen, Hersteller anquatschen oder überhaupt sich die Marke mit aufbauen und so, das dauert so lange, da bin ich doch den nächsten Schritt weitergegangen. Und das hat man in den letzten Jahren super gemerkt, ist alles offener geworden, alles kommunikativer und Netzwerken ist Nummer eins in der ganzen Sache, ja.
SPEAKER_02Mega, also Austausch, ich habe das früher gelernt bei Monopoly, dass du musst immer die Person sein, die die meisten Deals mit anderen Leuten macht, sodass sozusagen Informationsaustausch, selbst wenn in dem Eins zu eins Ziel zwischen dir und der anderen Person die andere Person ein bisschen bevorteiligt ist und du dafür sorgst, aber dass du die meisten Sachen machst, hast du immer am Ende die besten Karten. Und gerade auch dieses, bei uns zum Beispiel ist das halt so, weil wir sind super präsent auf YouTube. Das heißt, unsere Kategorien wurden halt wirklich Mashed up, das geistig gestellt teilweise, was dann da halt reingedrungen ist. Aber trotzdem sind wir halt in dem Bereich, weil wir halt so viel kommunizieren und wir sind ja sozusagen auch von unserem Netzwerk zumindest auch ein Zentrum. Das heißt, über uns fließen so viele Informationen. Kriegt man natürlich mal viel mit und das ist auch so ein Tipp, den ich auch mal allen Leuten geben kann. Schaut auch in verschiedenen Netzwerken teilweise vielleicht sogar mal rein. Also dass man dass man auch guckt, hey, guck mal, hier ist cool, da ist cool. Oder auch jetzt zum Beispiel, wenn man auf Messen oder sowas ist, trifft man eigentlich immer interessante Leute oder irgendwelchen Veranstaltungen. Und darauf nicht immer nur mit den Eins.
SPEAKER_03Und nie zurückhalten. Das habe ich so immer gelernt die letzten Jahre. Halt nicht zurück mit deiner Idee oder was du da für ein Produkt hast. Viele sagen dann einfach nur Respekt, dass du das machst, krass, und nicht, oh, ich kalkuliere mal durch, ob ich mir das auch leisten kann. Und in den Gesprächen merkt man eh, wenn jemand so zurückhält und nur was haben will, dann brechen so Gespräche ja auch relativ schnell ab. Ich glaube, das ist auch einer der wichtigsten Punkte, gerade wenn man so ins Business reingeht, wenn man sich selber sich reingekämpft hat mit dem ersten Produkt, vielleicht das zweite, dritte Produkt unterwegs ist und langsam so in diese Erfolgsschiene kommt. Was ist das nächste? Und das nächste muss sein, nehmt euch Zeit für die Weiterbildung, ja, so blöd wie es klingt, Amazon-spezifische Weiterbildung, Konferenzen, Seller Barcamps, in solche Gruppen rein, gibt es ja auch ganz viele. Und das Level an Wissen musst du halten. Das ist halt nicht mehr, dass du mit einem Start jeden Prozess wiederholen kannst. Du musst am Ball bleiben.
SPEAKER_02Und es kommen auch neue Sachen dazu. Also, das ist jetzt auch ein Thema, was für den Podcast super interessant ist. Du hast halt am Anfang so diese Standardsachen. Wir haben ja auch öfter Leute, die sich bei uns dann zum Beispiel melden und sagen, hey, ich habe doch schon ein Produkt gelauncht, ich weiß jetzt, wie man importiert, wie man mit Herstellern kommuniziert und so. Das ist ja cool so, ne? Also nein, nein, nein, auf jeden Fall, das ist jetzt ja kein Nachteil. Aber was wir halt gesehen haben, und du bist ja auch sozusagen genauso wie wir, wir haben ja auch selbst Produkte, dann Coaching, dann haben wir Agenturgame, sind ja, bauen wir ja selbst sozusagen auch so ein Hard Tool. Das heißt, in jedem Business ist das auch so. Also es ist immer, du hast am Anfang eine bestimmte Stufe und da sind ganz andere Sachen relevant, als die vielleicht später, als später relevant sind.
SPEAKER_03Absolut, absolut. Und selbst wenn du importieren kennst, in dem einen Produktbereich, in dem du warst, wenn du wirklich mal den Produktbereich wechselst, ist ein neues Game. Egal, ob es über Zoll geht, über Patentanmeldungen plötzlich oder über Designschutz, ja, sind einige Leute in den Schmuck reingerannt und dachten, sie verstehen die Welt und dann, nachdem sie das Wort Designschutz gehört haben, haben sie die Welt nicht mehr verstanden, weil es wieder ein eigenständiges Game ist, ja. Oder plötzlich, NEM ist ja so eine schöne Geschichte, da gibt es ja so Health-Claim-Verordnung, du darfst halt nicht alles sagen, was du willst, ja. Oder es darf nicht mehr jeder Stoff einfach reingemischt werden. Ich glaube, diese Learnings sind super, super wichtig und die lernst du nur, wenn du offen bist und mit anderen wirklich in die tiefen Kommunikation gehst.
SPEAKER_02Mega, absolut. Was ist denn so für dich, ich sag mal, wenn wir jetzt ja diesen Prototyp Anfänger nehmen, der jetzt einfach mal so zwei, drei Produkte vielleicht auf den Markt gebracht hat. Ähnliches Schema bei all den Produkten, die er jetzt auf den Markt gebracht hat. Und dann jetzt ist so das nächste Ziel. Bei uns im Training ist das so: wir haben die Starter, dann haben wir so einen Full-Time und dann haben wir Scaling. Also so zwischen Starter und dieses Fulltime wollen wir schon mal viele Leute überspringen, also wenn direkt sozusagen die Skalierung. Und erstmal so, wie werde ich jetzt wirklich solide und Unternehmen von ich leben kann, was sicher jeden Monat für mich einen guten Cashflow produziert.
SPEAKER_03Ja, da haben wir ja viele Probleme, nicht nur logistisch und steuerrechtlicher Natur. So nach einem oder zwei Jahren catcht einen ja jeden, entweder die Krankenkasse, die Rentenversicherung oder irgendjemand will plötzlich einen großen Batzen Geld haben. Das sind natürlich die Einlebensprobleme, wenn man wirklich in Fulltime geht. Was ich immer ganz gut finde, am Anfang oder beim Skalieren, was man unbedingt auf dem Schirm haben sollte, ist immer noch das typische Resale-Business. Ein Resale-Business kann dir immer noch in Anführungszeichen den Arsch retten. Produktsperrung, dies, das und jenes, was eine ganze Marke betreffen kann, mit einem guten Resale-Business als Nebenstandbein kann man schon ein bisschen was haben. Es gibt ganz viele Marken, die schlicht, denen die Kapazitäten fehlen oder wo die einfach auch heute noch 2022, kurz vor 2023 auf Amazon einfach so schlecht aufgestellt sind. Ich habe gestern hochmarkenlastiges Brillenputztuch gesehen und Spray und hat auch einer gemacht. Ich dachte so, what, das geht noch? Ich sage, ja, ja, super, läuft alles ohne Probleme. Das ist ja eine Sache. Und auf der anderen Sache müssen wir uns halt immer fragen, die meisten setzen in E vor alles. E-Commerce, E-Auto und was weiß ich nicht alles. Plus bei Skalierungen eh davor setzen, funktioniert nicht, denn das wird dann ja zur Eskalierung. Und den Fehler machen halt viele, dass sie das Wort Skalierung falsch benutzen. Skalierung ist ja wirklich, kennen wir jetzt durch Corona und so, Verdopplung jedes Mal. Eigentlich reden wir von einem gesunden Wachstum. Ein gesundes, sehr, sehr gutes Wachstum. Wir werden nicht alle Garagenmillionär innerhalb von einem Jahr, weil wenn wir überlegen, diese Reiskörnanekdote kennt man ja mit so einem Schachbrett und du verdoppelst immer die Reiskörner von Schachbrett zu Schachbrett. Das ist Skalierung. Und da bist du bei utopischen Mengen am Ende. Das heißt, wir müssen eine logische Wachstumsstrategie entwickeln, die uns hilft, aber die uns nicht überfordert. Und da machen die meisten den Fehler, meiner Meinung nach, sie rennen in die nächste Nische. In die nächste Nische bedeutet aber neu mit dem Hersteller, neue Hersteller finden, neue Produkte, neue Konformitäten, neue Zulassungskriterien, neue rechtliche Themen, neue steuerliche Themen, Zoll et C. Das heißt, du machst dir Arbeit. Eigentlich wollen wir doch genau das verhindern. Und dann kann man ja mal so ein einfaches Beispiel nehmen, wenn nehmen wir wirklich jetzt nur so einen Gartenstuhl. Ist zwar jetzt schon viel zu groß zum Versenden, aber so ein Gartenstuhl. Und die Norm der Skalierung wäre ja jetzt, naja, machen wir noch eine Hollywood-Schaukel dazu und wir machen noch Hundenäpfe. Ja, und Salat, Schüssel und ein bisschen Pfeffermühlen. Funktioniert ja gerade. Wo du so denkst, was hat das miteinander zu tun? Nichts hat das miteinander zu tun. Warum sagt man nicht einfach, ja, wenn ich Gartenstühle mache, dann brauche ich eine Hülle für. Wenn ich Gartenstühle mache, brauche ich Dekokissen dafür. Vielleicht noch einen Hocker. In seinem Software. Andere Gartenstühle.
SPEAKER_02Oder andere Gartenstühle. Die meisten Brands, wenn man sich das einfach mal anguckt, also jeder von Marke hat das gleiche Produkt nochmal gemacht.
SPEAKER_03Den einen. Ja, den einen, das ist völlig verrückt. Ich habe mir heute angeguckt, mal zur Vorbereitung Vase. Wollte mal ein neues nehmen, sonst nehme ich so LED-Streifen, Gartenstuhl, ETC. Aber ich glaube, mit dem Gartenstuhl hat man es gut verstanden. Wer Vasen verkauft, also wer bruchfest Vasen versenden kann, der hat ja schon so eins der höchsten Level erreicht. Da fehlt ja nur noch Hessemate. Dann fangen die an und versuchen, irgendwelche anderen Glas-Artikel zu verkaufen. Vergessen aber, was der Kunde eigentlich will. Und dann kannst du ja mit Tools analysieren und wer eine Vase kauft, der will danach Deko haben. Der will danach einfach nur Deko haben. Und wir alle kennen die Märkte und wir kennen die Preise. Es ist ja Nippes-Zeug, das ist im Einkauf und wenn es schön aussieht, kannst du es teuer verkaufen. Und wir müssen uns halt einfach fragen, what is next? Was ist der nächste Kauf meines Kunden zu meinem Produkt und nicht, was läuft am Markt hier, was läuft da, was läuft dort. Denn mittelfristig wird uns ja allen immer gesagt, Brandbuilding, Markenaufbau. Aber was bist du denn für eine Marke, die Knoblauchpressen verkauft, Yogamatten und vielleicht noch irgendein Spielzeug dazu? Welcher Kunde kauft denn er zu? Ach ja, guck mal, die Marke XY, ach ja, die ist doch bekannt für Knoblauchpressen und Yogamatten. Natürlich nicht. Machst du Yogamatten, gehst du auch ins Klamottenbusiness rein, ja? Oder hier diesen Yoga-Blog aus dem Brotloch dazu. Und das wird komplett unterschätzt, meiner Meinung nach, dass der Portfolio-Gedanke im Aufbau einer Marke oder im Skalierungsbusiness der wichtigere ist. Weil du kennst dich aus in dem Produktbereich, du kennst dich aus in der Kategorie, in dem Segment, du verstehst Kunden und dann geh doch nicht in eine neue Nische.
SPEAKER_02Und du verschaffst dir, das ist, glaube ich, unglaublich wichtig, du verschaffst dir ein Potenzial für die Zukunft, was du dir sonst verbaust. Beispielsweise, wenn es ums Thema dann Social Media geht oder ums Thema einen eigenen Shop aufbauen, etc. Das kannst du halt nicht machen, indem du kannst ja keine Knoblauchpresse und eine Yogamatte auf einem eigenen Shop gleichzeitig alles.
SPEAKER_03Den Influencer will ich mal sehen, der in der Küche Yoga macht dann. Das ist mega, mega crazy. Man sieht das ja auch bei diesen großen Influencern hier teilweise, was machen die alle, wie heißt das? Level Up oder so? Die saufen alle dieselbe Pulver-Energy-Plurre gerade.
SPEAKER_02Ne, Level Up ist glaube ich, ist das nicht, Auto Groups oder so.
SPEAKER_03Primax und Monte und so.
SPEAKER_02Das hatten wir hier doch mal getestet sogar. Wir haben einen anderen Booster hier. Wir haben, wir haben den, pass auf, wir haben einen krassen Tipp für dich. Gerade weil du hast ja auch erzählt, dass einige von euch in den USA sind. Ihr müsst mal Alpha Mine ausprobieren. Das ist eigentlich ein Fettburner. Er kommt aus den USA, aber das Zeug ist der Wahnsinn. Das ist nicht so ein Booster, der dich so dein Herz rasen lässt, sondern er treibt einfach deinen Stoffwechsel auf den Sinn.
SPEAKER_03Ah, okay. Also hat so quasi die positive Nebenwirkung. Wie hieß das andere? Elo-Trans? Wo die Preis durch den Elo-Trans ist. Ja, ja, eigentlich ist es Magen-Darm, aber in Wirklichkeit nimmst du das und danach hast du keinen Kater mehr.
SPEAKER_02Okay. Das haben wir auch mit Elphaminer nicht ausprobiert.
SPEAKER_03Da sind die Preise ja auch von 2, 3 Euro auf teilweise 50 Euro hochgeschossen. Völlig verrückt. Das Problem in solchen Sachen ist ja immer, wenn man die dann überlegt, jetzt hören einige zu, ah, krass, anders Anwendung von so Dingen. Ah gut, ich source mal. Bis die Sachen da sind, bis die eine Verkaufsstrategie, Marketingstrategie und Zielgruppe haben, ist der Hype schon lange wieder weg. Das ging in der Festival Season, Mitte des Jahres ab wie nichts, aber jetzt ist Festival Season tot. Und das ist das Problem. Von jeder Nische. Du rennst neu in den Markt, neu in der Saison, Wiederholungskäufe ausgeschlossen. Ihr habt das schon schön gesagt, wie soll ein Shop aussehen für Yoga, Matten und Knoblauchpressen? Du bräuchtest zwei Brands im Normalfall, ansonsten wird das relativ blöd. Bei Amazon wird es dann auch komisch, du hast dann plötzlich zwei komplett unterschiedliche Retournraten, unterschiedliche Kaufraten, Warenkörbe, da vermischt sich alles in deinen Grundstatistiken, ist nicht schön. Deine Advertising-Strategien musst du wirklich sauber splitten, komplett neu verstehen. Und das bin ich kein Freund von.
SPEAKER_01Die meisten Advertising-Strategien kannst du ja gar nicht erst benutzen, wenn du einen Produkt hast, zum Beispiel Sponsored Brand Display Ads. Dafür brauchst du ja mindestens zwei, drei Produkte, die natürlich in die gleiche Karte. Oder einen Shop. Oder einen Shop natürlich noch. Genau. Dafür brauchst du ja Produkte, die unter eine Brand passen. Du willst ja so eine Sponsored Brand-Ad nicht irgendwie. Ich habe das schon gesehen.
SPEAKER_03Doch, doch, mal einige. Ich habe das schon live gesehen. Du drückst auf den Store, kommst von einem Kissen Bettdecke für Kinder und plötzlich siehst du Geschirr-Schüsseln für die Küche und denkst dir so, wo bin ich jetzt falsch abgebogen? Es gibt einige, die sind da knallhart drin. Also, rein vom Aufwand betrachtet, ist es wirklich schwerer, eine Nische neu zu erschließen, als sein Produktportfolio sinnvoll zu erweitern. Das muss man einfach wirklich in die Priorität reinnehmen. Ich sage nicht, verkauft kein Produkt außerhalb eurer Komfortzone. Finde ich super. Ich habe ja selber mal ein Buch über Amazon geschrieben, da habe ich geschrieben, verkauft ein Flummi nebenbei. Versuch einfach wirklich ein Produkt noch nebenbei zu verkaufen oder Resell, wo du keine Ahnung von hast, weil damit hast du immer Einblick in die Contentvielfalt anderer Kategorien, mal mit einem anderen Flatfile gearbeitet, mal gesehen, wie entwickelt sich der Markt da drüben, weil die meisten sonst von sich aus nicht auf die Idee kommen, auf Amazon zu stöbern und zu merken, was passiert hier links und rechts. Da merkt man dann schon, dass es neue Contentvielfalt gibt. Wann wird die bei mir wohl ausgerollt? Dann hast du da schon einen Test. Oder an sich, für Testen von bestimmten Sachen ist das natürlich super gut. Die Leute trauen sich nicht an ihrem eigenen Hauptprodukt die Keyword-Grenzen zu testen. 249 Bytes mit oder ohne Leerzeichen oder jetzt doch 250, aber ohne. Gibt ja ein paar Neuerungen bei Amazon. Und dann trauen die Leute, sich nicht was anzupassen, ja, oder mit einem Flatfy rum zu experimentieren. Keiner will sein Content zerschießen. Und dann ist es schon gut, Nebenprodukt haben. Nebenprodukt heißt es aber nicht, neue Nische erschließen, sondern das kleine Testkaninchen am Leben halten.
SPEAKER_02Ja, das ist eine interessante Strategie, habe ich tatsächlich so auch noch nicht gehört. Macht aber, glaube ich, super viel Sinn. Gerade wir haben ja auch bei uns, also wir haben es durch passiv immer so ein bisschen mitgemacht, indem wir irgendwelche weirden Produkte auch manchmal gemacht haben, die ja, aber was, also vielleicht auch nochmal von meiner Seite dazu eine super interessante Anekdote, die ich mal von einem relativ, ich weiß gar nicht mehr, irgendeinem Amerikaner hat das mal gesagt. Man kann sich ein erfolgreiches Unternehmen vorstellen, wie so eine Art Weg, der zurückgelegt wird. Und das ist die einzige Credible, also der einzige Grund, warum du erfolgreich bist, ist, wie weit du auf diesen Weg gekommen bist. Und das ist auch der einzige Grund, warum du nicht mehr einfach kopiert werden kannst. Und du kannst halt auf Amazon, also das ist auch nicht alle sagen, was ist so ein Amazon-Problem, was ist bei einem erfolgreichen Shop, genau das gleiche. Das sieht ja auch jeder. Alles, was massiv erfolgreich ist, wird einfach kopiert. Das ist einfach so. Und wenn du aber von Anfang an was aufbaust, was sozusagen aufeinander aufbaut, wie beispielsweise eben eine Brand, wo du am Ende, keine Ahnung, sagen wir mal du hast mal jetzt vielleicht nicht ganz am Anfang, aber nach einer Zeit 10 Produkte, 15, 20 Produkte, ja, und hast wirklich Stammkunden aufgebaut, hast einen eigenen Shop, hast eine Präsenz hier aufgebaut, dann kann jemand das sehen, aber der kann das nicht so einfach nachmachen. Da gehört schon dann sehr, sehr, sehr viel mehr dazu. Und das ist halt so, wie jedes Unternehmen funktionieren und eigentlich auch denken sollte. Und das muss man halt am Fundament schon sehen.
SPEAKER_03Absolut. Schönes Beispiel ist Black Roll, die diese Faszienrollen. Kein Mensch kann das Wort Faszienrolle aussprechen. Und die haben es von vornherein gebrandet, sind immer da drin geblieben, haben mit Patenten gut gearbeitet, haben sich gegen den Markt geschützt und sind am Ende das Wort dafür geworden. Ah ja, hier Black Roll, genau, weiß ich, was du meinst.
SPEAKER_02Extrem geile Company. Ich habe das Kissen von denen jetzt auch gekauft.
SPEAKER_03Und der Weg, ja, genau, die haben nämlich dann noch angefangen, weitere Produkte zu machen. Aber erst als sie wirklich diesen Fitnessmarkt wirklich durchdrungen hatten, mit allen Events, Hatten die ja wirklich zu kämpfen. Und dann bist du drin. Aber davon haben die nicht einfach geträumt, daraufhin haben die gearbeitet. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Es bringt dir halt nichts, wenn du auf deine Knoblauchpressen, Mailing-Liste, jetzt mit der Yogamatte losgehst. Das ist super, super schwer. Und dann die Leute lieber besser abholen. Das ist auch so eins der Themen Nummer eins. Anderen in der Skalierung, was viele falsch verstehen, meiner Meinung nach: Skalierung geht nicht über den PPC-Advertising-Hebel auf Amazon. Ja, auch nicht, dass du jetzt Amazon DSP einfach anschreitest und dann startest du die Rakete. Die Rakete startet, die nimmt dein Budget auch komplett mit. Auf jeden Fall. Die fliegt auch weit bis über den Mond und Mars hinaus, aber dort kriegst du halt keine Sales zurück. Also die Budgetrakete, die geht ab. Das ist kein Thema. Aber was ist mit dem Return dahinter? Ja, und das muss man wirklich sauber verstehen. Skalierung im eigentlichen Limit heißt absolute Marktbeherrschung. Absolute Marktbeherrschung bei Amazon kostet richtig Geld. Diese Dominanz mit Share of Voice und allem hinzubekommen, ist ein Invest. Und das darf gar nicht profitabel sein, sonst wäre die Strategieformulierung falsch gewesen. Weil um 100% Impression Share zu erreichen, kannst du nicht profitabel sein. Das geht nicht. Außer du bist, keine Ahnung, in was wir jetzt Windeln vielleicht. Pempers, wenn Pempers das sagt, dass sie das im Windel-Segment machen wollen, die könnten das vielleicht erreichen. Aber ansonsten fallen mir schwer Beispiele ein, ja, wo man so nicht.
SPEAKER_02Wir machen das, wir machen das zum Beispiel auch, aber wir versuchen das im Bereich Training und Coaching genauso zu machen. Auch Scheiß auf Profitabilität. Ich will einfach number one sein.
SPEAKER_03Das ist ganz wichtig.
SPEAKER_02Ja, ja, genau. Und auf eine lange Zeit, das ist halt eine Sache, die sich auf eine mittel- und lange Zeit halt extrem rentiert. Auf kurzfristige Sicht blutet man immer ein bisschen mehr. Oder was ein bisschen mehr auch deutlich mehr?
SPEAKER_03Da gibt es ein gutes Nicht-Amazon-Beispiel. Ich glaube, Louis Vuitton ist es, glaube ich, eine der most und Gucci, a most popular brand under 21, also Generation Set, komplett erreicht über ihren Content, über die differenzierten Kanäle, weil die wissen, wir brauchen die jetzt. Jetzt sind sie emotional so drauf, sie wollen uns haben, können sich uns aber nicht leisten, werden aber nach Arbeit, Studium, ETC, also in fünf bis zehn Jahren, Geld haben und sie werden sich an ihre Kindheit erinnern. Hier steht nicht ohne Grund so viel Lego. Als Kind hatte ich nicht so viel Lego und dann plötzlich hast du die Chance und dann greifst du zu.
SPEAKER_02Das Happy Meal auch brillant.
SPEAKER_03Ja, das ist ja, wobei das haben sie ja ein bisschen mit Pokémon und so jetzt schon ein Level erreicht, wo ja sogar die Scalper hinterm Happy Meal hinterher sind. Aber das ist die Idee, die man am Ende fokussieren muss, und das schaffst du halt nicht, indem du sagst, nee, komm, wir machen vegetarische Paddies und wir züchten jetzt noch Rinder und du kannst selber Schlachten kommen zu einem Adventure-Wochenende. So diese, die man, die Meteoral-Gott, ich kenne das Wort nicht mehr, die gegenläufig auseinanderlaufenden Produktideen, macht keinen Sinn. Und viele Sachen liegen aber auf der Hand. Wenn man mal wirklich drüber nachdenkt, was sollten so die Schritte sein? Am Anfang haben wir doch alle Angst, am Preis zu spielen. Wir wissen nicht, starten wir niedrig und wann steigen wir hoch? Bei Amazons Regel Nummer 1, starte mit deinem Zielpreis und benutze Coupons ETC, um deinen Preis zu reduzieren, weil danach fliegst du aus der Buybox, hast dich selbst kaputt gemacht. Aber keiner traut sich so von vornherein zu sagen, ey, ich mache 50 Euro Produkt, nee, ich mache 80, ich mache 100 Euro Produkt. Man hat Angst, man will lernen, verstehe ich. Aber das zweite Produkt geht dann meistens in noch eine nisigere Nische oder selbst im Portfolio-Bereich, dann in die falsche Richtung, Preis nach unten. Dabei kennen wir ja die Produkttreppen oder die Qualitätstreffen, Treppen. Einstiegsprodukt, Nutzungsprodukt, Qualitätsprodukt. Und ey, die Zeit ist rum, dass die Leute nicht wissen, was Qualität und Preis miteinander verbindet. Das kriegen die hin, ja. Und auch, wir haben jetzt zwar Krise, viele Krisen gehabt. Wir haben den niedrigsten Schuldenstand aller Zeiten in Deutschland, wurde gerade veröffentlicht. Wir haben so wenig Arbeitslose wie noch nie. Ja, und das nach zwei Jahren Krise, die Kaufkraft ist immer noch, je nach Bereich, relativ vorhanden. Liegt einfach daran, wir waren zwei Jahre nicht im Urlaub. Darf man nicht vergessen. Das heißt, die Bezüge sind da für Black Friday, haben alle jetzt gesagt, jetzt shoppen wir, schenken ist auch im Schnitt. Ich glaube, bei über 200 Euro schenken wir pro Person. Völlig obskur, da nicht zu sagen, ich mache einen 50-Euro-Artikel, einen 80-Euro-Arti. Psychologische Preisgrenze, mach bitte keinen 105-Euro-Artikel. Das wäre jetzt blöd, versuch unter 100 Euro zu bleiben. Also diese paar psychologischen Trigger. Aber es gibt da Märkte für ohne Ende. Es gibt Tools, die können dir sogar sagen, was der Durchschnittspreis pro keyword, also auf Keyword-Ebene, was sind da die im Durchschnitt gelisteten Produkte? Du hast reverse engineert, lookup-Szenarien, die dir sagen, wo die teuren Produkte verkaufen. Und wir haben natürlich Social Media hinten dran in den meisten Fällen oder die Marke. Wenn die Marke gesucht wird, ist der Preis schon sekundär, weil du suchst die Marke ja, weil du etwas erwartest. Qualität, besondere Funktionen, Features, Merkmale, Fragen, was auch immer. Und die Angst, die sollte man sich von vornherein nehmen. Warum? Einfaches Beispiel, nicht nur preislich, sondern auch Volumen. Man sagt immer, ja, es muss klein sein, was wir verschicken, etc.
SPEAKER_02Mittlerweile, glaube ich, gar nicht mehr so. Also waren so viele, die das noch gesagt haben. Also mittlerweile zum Glück echt.
SPEAKER_03Es haben sich ja Riesenmarken draus entwickelt. Wie heißt sie eine Whistings, Songmix, die versucht haben, alles in FBA-Karton zu bekommen, egal was. Eine Lampe, die zwei Meter groß ist, die konntest du dann immer weiter wie ein Puzzle zusammenbauen. Bilderrahmen, die dann mit.
SPEAKER_02Pass auf, das war meine allererste Strategie. Ich habe mal irgendwann gesagt, ey, das ist der Weg auf Amazon, erfolgreich zu werden, mach Produkte faltbar. Du hast immer noch Keywords gesucht mit faltbar.
SPEAKER_03Ja, ja, war ja absolut das Highlight, hat ja auch lange funktioniert. Mittlerweile sind wir so weit, wir haben nächstes Jahr eine Konferenz, da hat einer als Maßgabe gegeben, wir brauchen Einbauküchen auf Paletten. Und der verkauft auf Amazon Einbauküchen auf Palette, weil Palettenversand, das heißt, du kannst die Küche bei Amazon bestellen, die kommt auf der Palette, alles ist drauf, was du brauchst. So muss man denken. Oder es gibt so im Baumarkt, es gibt so Bereiche, die sind so groß und schwer und es traut sich keiner rein, weil immer gesagt wird, macht es nicht. Und die lachen sich tot, die sind in ihrer Nische auf ganz hohem Gold gebettet, weil einfach niemand reingeht. Umzugskartons, Malerflies. Es gibt so viele Nischen, wo alle sagen, nö, nö, ist ja viel zu groß und ich muss Eigenversand machen. Katastrophe. Jeder, der die letzten zwei Jahre miterlebt hat, hat doch, wie hieß das, kategoriespezifische Lagerbeschränkungen.
SPEAKER_02Maximal, ja, ja, genau.
SPEAKER_03Ja, das war doch die Hölle. Wer da nicht im Eigenversand unterwegs war, der hat geplutet, der hat gekotzt, der war weg vom Fenster. Und da entstehen einfach wunderschöne Potenziale, vor denen man einfach keine Angst haben muss. Das Schöne ist auch, wir reden nicht von hoher Kapitalbindung. Im Normalfall sind natürlich die Durchverkaufsraten niedriger. Was dann aber natürlich wieder dem entgegenkommt, weil du hast weniger Menge, die du einfach grundabnimmst. Das heißt, es kann sich sogar die Waage halten. Und letztendlich, eins, was alle aus den Augen verlieren, meiner Meinung nach, gerade wenn du zwei, drei Produkte in einem Portfolio hast. Schmuck ist da immer so mein Favorite. Du hast Armbänder, Ohrringe und Ketten. Und der Warenkorb liegt bei 30, 35 Euro, ist okay. Aber jetzt will man den Warenkorb halt mal auf 60 bis 90 Euro hochdrücken. Nein, wir machen jetzt nicht echt Schmuck. Wir machen nicht echtes Gold, Diamanten, Hokuspokus. Nö, wir machen einfach ein silbernes Bundle, weil Armband, Halskette und Ohrring sind Universalgrößen. Wenn du einen Fingerring mit reinnimmst, wird es problematisch, aber die drei nicht. Drei silberne zusammengestellt als Bundle gelistet, kein Problem. Und jetzt sagen die Leute, ja, aber das ist ja halt, der eine mag dies nicht, der andere mag andere das nicht. Ja gut, sind wir mal ganz einfach. Armband, Halskette, Ohr-Ring. In Silber. Der eine Ohrring ist jetzt aber dreieckig. Ich habe noch einen runden Ohrring. Na und? Dann nimmst du halt noch ein Bundle. Armband, Halskette, Ohrring rund. Plötzlich hast du zwei Bundle auf Amazon gelistet. Jetzt hast du noch eine andere Kette mit einem Anhänger ohne. Plötzlich hast du vier mit Variante, sechs Produkte auf Amazon gelistet. Und das Schöne ist, im Normalfall ist die Pick-and-Pack-Szenario im Eigenversand ausgelagert. Erst wenn es richtig läuft, wechselst du zur FBA.
SPEAKER_02Erhöht auf jeden Fall die Marge, ja.
SPEAKER_03Es erhöht nicht nur die Margen, es erhöht ja auch die Grundvisibilität deiner Produkte. Weil wir reden nicht mehr von einem Bundle, sondern wir reden vielleicht schon von zwei, von sechs, von zwölf Bundeln, mit dem du natürlich eine viel, viel größere Vielfalt am Markt einnehmen kannst. Und die meisten hängen dann tatsächlich noch zu hart im FBA. Ich sage immer, okay, wenn du FBA machen willst, dann bundle es vor, setz dich eine Stunde hin, mach Pick and Pack fertig und schick die 10er Sets als Bundle rein zu Amazon, hast du halt Bestand FBA 10 Stück, kein Thema. Wenn die schnell weg sind, dann pack halt nach. Wenn die nur da sind und im Monat brauchen, hast du trotzdem keine Funktion.
SPEAKER_02Das muss so viel geeignet sein auch. Das ist, glaube ich, ganz wichtig. Also bei Bundles, zum Beispiel jetzt so Schmuck ist geil, bei uns zum Beispiel gibt es auch einzelne Sachen, wo man geil Bundles machen kann. In manchen Märkten ist es so, da muss man gucken, aber es gibt halt in sehr, wenn man dieses Konzept von Anfang an fährt, zum Beispiel, sagen wir, wenn du jetzt einen Grill verkaufst, dann noch Grillhandschuhe, Grill-Zange und sowas, das kann man halt gut im Bundle verkaufen.
SPEAKER_03Die Deke dazu hier, die Abdeckung. Ja, genau.
SPEAKER_02Das ist übrigens das Playstation-Prinzip. Also, das kennt, glaube ich, jeder aus seiner Jugend, das Playstation und die ganzen anderen Konsolen hast du ja auch danach gemacht. Immer dieses, hey, du kriegst dann noch zwei Controller dazu und zwei Spiele schon und hast dann halt deinen Bundle-Preis. Und das ist die einzige Möglichkeit, die die gefunden haben, im Initial Sales schon Profit zu machen.
SPEAKER_03Richtig, sonst davor war ja immer, ist immer Minus, wenn da keine Spiele dabei sind, ist Minus. Zusatzcontroller, sofort Plus gemacht. Das stimmt, das wissen die wenigsten, dass die PlayStation 5 ist ja aktuell, brauchen wir eigentlich nicht drüber sprechen. Ich habe meine zwar auch schon sehr lange, aber ist ja Minus Geschäft an sich und erst EA Sports mit Lootboxen im FIFA-Style können dann wirklich Profit führen.
SPEAKER_02Was gibt es aus dem Monat für Gaming?
SPEAKER_03Ich bin tatsächlich, also bei FIFA war ich noch nie, ich bin ja E-Football-Spieler und da ist aktuell leider das Spiel seit anderthalb Jahren so kaputt gemacht worden, dass du da zwar Geld reingeben kannst, vielleicht mal im 10er Monat, aber da ist ja nicht dieser hohe Glücksspielfaktor drin. Das heißt, ich zocke viel online, sehe zu, dass ich in die hohen Ligen reinkomme. Aber die Suchtzeit ist vorbei.
SPEAKER_02Ja, ist voll schade. Manchmal hätte ich schon wieder richtig Lust, so diese Sucht für einen kurzen Zeitraum zu entwickeln und einfach mal wieder so gnadenlos, scheiß auf alles andere.
SPEAKER_03Naja, du darfst eins nicht vergessen. Also A, ich habe zwei Kinder und B, ich bin fast so sechs bis acht Stunden am Tag auf Amazon unterwegs. Und dann bin ich noch Fußballtrainer nebenbei. Das heißt, ich fühle das, was du sagst, total. Aber ich bin schon froh, wenn ich mal irgendwie ins Kino komme mit den Kids und so. Das reicht schon zum Abschalten. Ich bin jetzt hängen geblieben in Burnout Paradise. Das spiele ich seit über sechs Jahren. Jetzt habe ich es endlich durchgespielt. Jetzt erst. Gestern, vorgestern Abend. Hitman 2, das ist mein gehyptes Spiel von vor Jahren gewesen. Spiele ich jetzt. Ich spiele das jetzt erst und feiere immer noch die Grafik von vor Jahren. Aber ich führe das total. Bringt uns aber zu dem Punkt zurück. Im Wachstum, in der Skalierung, wir müssen wissen, was wir brauchen und wir müssen uns aktiv die Zeit dafür nehmen. Und wir beide, wir drei, wir können ganz ehrlich sein, hätten wir jetzt zwar Bock auf Zocken, mal so richtig zocken, wir wüssten, was wir dafür opfern müssten. Spezifische Zeit für Familie, Kunden, Sport, was auch immer. Und das ist uns nicht wert. Aber wir wissen auch, aufgrund unserer Erfahrung, das Spielen an sich bringt uns jetzt nicht weiter. Wir werden jetzt nicht FIFA-Weltmeister oder irgendwas. Aber im Kerngeschäft ist es wichtig, muss ich mich damit auseinandersetzen, was Kunden in meinem Produktbereich, da gehe ich gerne auf Produkt messen oder auch manchmal nur stationär und gucke, was so in den Regalen nebeneinander steht. Damit muss ich mich beschäftigen. Dafür muss ich Zeit nehmen, weil hier sagen jetzt drei Leute, das bringt dir etwas. Das nächste Produkt, das bessere Produktverständnis, die Zeit musst du investieren. Und ich glaube, das ist ganz wichtig. Und es fällt vielen super, super schwer im Rahmen der Skalierung zu erkennen, ab wann muss ich was abgeben und ab wann muss ich wirklich mal Zeit investieren, damit ich überhaupt das nächste Wissenslevel, egal ob Gaming oder echtes Leben, das nächste Wissenslevel erreichen kann, die nächsten Erfahrungen machen kann. Und das muss man einfach angehen. Und hier wird es schwer, eine Nische neu zu erschließen, weil wir haben ein Business. Du hast ja schön gesagt, bei euch so die Starter, dann zum Full-Time, dann zum Scaling, wer schon Full-Time ist, der hat ja schon mit all seinem Herzblut und Motivation den Schritt erreicht. Wo soll er jetzt noch die Kraft hernehmen, das nochmal zu schaffen? Bei der Skalierung geht es ja um die Feinjustierung und nicht dasselbe Geschäftsmodell nochmal aufzubauen und dasselbe Geschäftsmodell mit einem anderen Produkt nochmal aufzubauen. Sondern wir wollen ja davon, von unserer E-Mail-Liste, von unserer Social-Reichweite, von unseren Kooperationspartnern, von unseren Produkten, das als Fundament nehmen für die Skalierung. Und die meisten machen halt immer ein neues Feuerwerk und setzen einen neuen Peak und wundern sich daran, warum Peak über Peak über Peak keine Skalierungslinie ist. Nee, das ist nur der Herzschlag. Du bleibst halt am Leben. Aber davon kannst du nicht leben. Und das finde ich immer ein ganz, ganz wichtiges Thema, dass man das richtig gut bewertet, bevor man die Schritte geht, aber auch nicht falsch bewertet. Viele fliegen dann lieber in Urlaub, anstatt am Business zu arbeiten. Auch schade drum.
SPEAKER_02Ja, hat er ja verschiedene, aber was noch ein super wichtiger Punkt ist, den ich dich auch noch, oder wo ich mit dir auch gerne noch drüber sprechen wollen würde, ist so dieses Thema auch, ich weiß nicht, also bei uns, bei mir selbst war das so, und das ist auch bei vielen unserer Kunden so, wenn du dann halt die ersten ein, zwei, drei Produkte hast, hast du meistens dein eigenkapital, hast da halt reingesetzt, es läuft auch gut, und dann ist ja der Punkt, okay, ich will jetzt schnell weiterwachsen. Du willst ja nicht Ewigkeiten brauchen. Das heißt, das, was ich immer sage, das ist jeder große Unternehmer, jeder Mensch, der irgendwo zu was wirklich Außergewöhnlichen in relativ kurzer Zeit, jetzt nicht in zwei, drei Wochen, aber in vielleicht zwei, drei, vier Jahren gekommen ist, hat halt immer wieder sehr, sehr sein ganzes Geld eigentlich oder sein Kapital auch wieder in Risiko gepackt. Was ist so deine Einschätzung dazu, wie, weil, also es geht um Kapital vor allem, natürlich bei im E-Commerce, so wie immer, wie würdest du empfehlen, wenn man jetzt so zweite Produkt hat, die laufen, man sieht, es funktioniert, wie geht man weiter vor? Weil meine, also ich kann kurz sagen, was meine Antwort ist, ich frage die Leute immer, was ist dein Ziel? Ja, und bei Leuten, die sagen, hey, pass auf, ich will 3.000, 4000 Euro nebenbei verdienen, dann sage ich, ey, dann bleib auf dem Level, guck, dass das langsam weitergeht, check das, vielleicht entwickelt sich das irgendwann mal weiter und dann hast du andere Ziele. Und die Leute, die mir sagen, ey, ich will hier, hier, hier, hier, hier hin, sage ich, let's go, Fremdkapital, ihr habt was, was funktioniert. Ihr müsst, wenn ihr Fremdkapital habt, doppelt nochmal aufpassen, dass ihr auch alles richtig macht. Aber im Grunde genommen ist das dann the way to go so für uns.
SPEAKER_03Absolut, ich bin voll bei dir. Meine erste Frage ist auch immer dann: Willst du nur Urlaub davon machen oder willst du davon leben können? Also diese Priorisierung ist so ist so number one. Willst du das Geld nur so als kleinen Nebeneffekt oder willst du wirklich ein Business drauf aufbauen? Resale kann ein gutes Nebeneinkunftsszenario auf jeden Fall sein, weil das meistens so ein sicherer Parallelstock ist. Das ist auf jeden Fall ein Thema. Andererseits bin ich voll und ganz bei dir, muss ja nicht zwingend immer Fremdkapital sein. Es haben sich ja Firmen da rumgebaut mit dieser wahren Vorfinanzierungssituation. Das heißt, die ziehen die Ware bei sich ins Lager und schalten dir immer wahren Mengen wieder Stück für Stück frei, die du dir freikaufst. Ich will jetzt nicht sagen, es sind wie ein Pfandhaus, weil die sind schon viel, viel besser als all das. Das ist das Szenario. Wir waren letztens in Österreich, ich glaube, es ist eine Gruppe mit über 600 angehenden Sellern oder Hochprofessionelle, und da war genau dieses Thema auch. Und am Ende, die erfahrenen, haben alle gesagt, Jungs, Mädels, ein, zwei Jahre, manchmal ein bisschen mehr. Ab dann geht der Spaß los. Aber aus einem Cashflow-Produkt kannst du das Produkt am Leben halten. Aber aus einem Cashflow-Produkt kannst du nicht zwei oder drei Produkte am Leben erhalten. Das funktioniert nicht. Dann ziehen sich viele Leute viel zu früh Geschäftsführergehalt raus und all solche Themen. Das ist aber, was ich zum Glück ist, mein Chef ja mittlerweile in den USA, der hat mir da ganz klar im Kopf gewaschen. Das ist ein rein europäisches, vielleicht sogar ein deutsches Problem. Wir denken viel zu sehr in Umsatz und Gewinn. Der Amerikaner eigentlich nur in Investitionen. Alle lachten ja immer Amazon aus. Ja, Amazon macht ja gar keinen Gewinn und nichts. Nein, wer in USA Gewinn macht, hat alles falsch gemacht, was geht. Gewinn wird besteuert. Was willst du mit Gewinn? Wachstum ist das. Das ist so ein krasses.
SPEAKER_02Ja, das ist einer der krassesten. Ich versuche das auch hier immer so bei uns auch mit so reinzubringen, auch mit dem Team und so weiter und so fort. Es geht am Ende des Tages. Das ist halt super schwierig zu verstehen, wenn man, ich komme aus dem Mittelstand, ich gehe mal davon aus, du bist wahrscheinlich auch irgendwo in so einer normalen deutschen Familie irgendwo groß geworden, wo deine Eltern dir nicht erzählen, Junge, scheiß auf alles, du brauchst ein fettes Immobilienportfolio, du brauchst so viele Unternehmen, wie es geht. Und das erzählt dir ja keiner. Sondern die Leute sagen, guck, dass am Ende des Monats nicht unter Null geht. Genau, und spar ein bisschen. Ja, und spar ein bisschen, leg ein bisschen was auf Seite und dann kannst du. Also spät sich nicht mehr so gut. Katastrophe.
SPEAKER_03Katastrophe. Der deutsche Untergang war dieses Sparbuch. Man erkennt sich mittlerweile immer mehr. Aus den USA kommen ja genug davon rüber. Jeder sieht das mittlerweile. Wer heutzutage spart, macht alles falsch, weil das gespartes Geld arbeitet nicht. Und wer dieses Investitionsrisiko halt scheut.
SPEAKER_02Ausgezahltes Geld eben auch nicht.
SPEAKER_03Nein, natürlich nicht. Es gibt doch da den, wie heißt der, Rich Dad, Poor Dad oder so, der sagt ja immer so, auf Schulden zahlt man keine Steuern. Und damit kann man aber. Ich habe ja auch, wir haben ein Haus gekauft. Wäre ich jetzt auf dem Wissensstand wie damals, hätte ich das Haus wahrscheinlich auch nicht über einen Kredit gekauft, sondern anders abgewickelt. Aber auch diese Learnings durch Netzwerken kriegt man da viel raus. Wie baut man eine Holding-Struktur auf? Warum ist es so wichtig, an sich selbst Lizenzgebühren zu zahlen als Marke? Auch als Selbstständiger, du hast eine Marke, das ist eine Firmierung, du bist aber auch Verkäufer dieser Marke, andere Firmierung, die gibt Lizenzgebühren ab und so weiter. Das sind so viele Grundlagen, von denen hat man noch nie gehört. Woher willst du es also wissen?
SPEAKER_02Lernst du auch irgendwo und das kriegst du auch da. Ich würde persönlich tatsächlich sagen, dass zum Start, wenn du dich das erste Mal selbstständig machst, ist es scheißegal. So, du willst abzulegen, aber wenn du dann, ne, auch jetzt ist ja zum Beispiel jetzt auch auf dem Level, wo wir jetzt mittlerweile sind, ich habe ganz am Anfang halt so stupid Sachen gemacht, die nicht jetzt nach hinten raus viel Geld kosten werden. Trotzdem würde ich sagen, okay, es ist in Ordnung, das macht jeder irgendwo. Absolut. Lizenzen auch teilweise, da kannst du halt so viel Steuer nochmal sparen, wenn du da gut und smart mit arbeitest, weil auch in Deutschland, es ist ja wirklich einiges. Absolut.
SPEAKER_03Es geht ja nicht nur, es geht ja gar nicht um die Steuervermeidung. Es geht tatsächlich darum, dass man diesen Grundgedanken loswerden muss, unternehmerisches Risiko tragen, hat nichts damit zu tun, in Zukunft viele, viele Gewinne zu erwirtschaften und abzuschöpfen. Weil damit verhinderst du Skalierung ja sozusagen. Und zwar eins zu eins. Und ich glaube, davon muss man sich verabschieden, geistig. Kommt natürlich immer drauf an. Hast du Kinder, hast du Familie, wie ist so der Stand? Je jünger du bist, desto mehr Risiko, ballert rein, freut euch, lernt aus euren Fehlern. Es gibt ganz viele große Marken, die bald ganz viele Mitarbeiter brauchen, die diese Erfahrung haben und diese Erfahrung mit in die Großkonzerne wieder reinnehmen. Die Agilität, Flexibilität, dieses Risikobewusstsein, kennt man ja auch von Bezos und Musk. Die haben ja auch ihre zwei Konzepte, sind zwar gegenläufig, aber die denken auch relativ hart. Und das wird halt komplett im Business unterdrückt. Und sobald die Entscheidung ist, nee, wir wollen wirklich ein Business drauf aufmachen, dann fängt es schon ganz schnell an, vielleicht sollte man relativ zügig den Unternehmensstandort wechseln, sich über die Gewerbesteuer informieren. Vielleicht sollte man relativ zügig gucken, dass der erste Standort, das erste Büro, irgendwo nahe einer Autobahn ist. Das sind so simpelste Themen, weil irgendwann wirst du in diese Lagerfrage kommen. Das klingt jetzt für die meisten vielleicht utopisch, aber ja.
SPEAKER_02Weil dazu muss ich sagen, also ich würde, also das ist ein Punkt, wo ich persönlich immer sagen würde, natürlich kommt das so ein bisschen auch darauf an, aber auch wenn man jetzt nicht FBA macht, was durchaus für sehr viele Sachen immer sinnvoller wird und auch in Zukunft wahrscheinlich auch sinnvoll bleiben wird, je nachdem, wie schnell Amazon man diese Same-Day-Delivery hinbekommen würde, dass man die Lagerhaltung wirklich komplett selbst übernimmt, das würde ich nicht jetzt unbedingt als so ein Zwang. Also wenn man auf die Größe kommt, kann man, glaube ich, immer nochmal den Standort dann wechseln.
SPEAKER_03Ja, ja, ab einer gewissen Größe geht es fast gar nicht mehr ohne. Das ist aber dann, da reden wir ja von, das sind dann eher so zweistellige Millionen und so weiter. Für den normal skalierenden Effekt ist FBA immer noch eine Glanzleistung und wir brauchen ja den Lager, die Lagersystematik ja auch nicht selber abwickeln, auch dafür gibt es Dienstleister. Und da habe ich immer wieder gemerkt im Rahmen der Skalierung, die Leute merken nicht, was für externe Lösungen es gibt. Weil sie dann doch in ihrer Bubble hängen bleiben. Sie wissen weder, dass es Steuerunterstützung gibt, noch beim Zoll, noch beim Import, beim Versenden. Und da wird viel liegen gelassen, weil sie es. sich in den größeren Entscheidungen nicht die Hilfe holen, sondern sie versuchen selbst zu treffen. Und das ist natürlich ein super, super Skalierungshemmnis, nicht nur in der Produktauswahl, dass du dich gut positionierst oder eine Entscheidung hast für oder gegen eine Marke und wie die aufgebaut werden soll, sondern der Satz klingt so beschissen, aber du sollst halt am Unternehmen arbeiten und nicht im Unternehmen. Und da verrennen sich viele viel zu sehr und greifen nicht auf Dienstleister zurück. Ich höre bis heute noch die Ausreden, nee, Videos können wir nicht. Wo ich mir so denke, Videos könnt ihr nicht, ihr müsst das nicht können. Es gibt dafür professionelle Produkt, Videofotografen. Es gibt keine Ausreden mehr. Und das ist heutzutage tatsächlich das Thema Nummer eins, ab einem gewissen Erfahrungsschatz, gerade als externer Glas ist einfach, aber es gibt keine Ausrede mehr, etwas nicht zu machen. Die Dienstleistungsbranche im Rahmen Amazon ist so hochprofessionell geworden, dass du mit denen locker skalieren kannst. Und hier kommt dann immer wieder das Thema, ja, aber das ist ja Gewinnschmäler und die wollen dann noch Geld und dies und jenes. Und diese Denkweise, wenn du die nicht löst, kannst du mich skalieren lösen.
SPEAKER_02Man muss immer am Ende gerade bei diesen Sachen, wir machen zum Beispiel gerade, gehen wir so in dieses UGC-Game, das wir auch mal, das ist ja bei Shops schon ein bisschen größer, aber dass wir auch auf Amazon sozusagen UGC-Sachen kriegst du für, ich glaube, für 100 Euro so ein Video, was echt gut ist, also was wirklich, wirklich, wirklich gut ist. Und ich sag immer, dieses Investment-Thema, schaut immer, was an eurem Unternehmen sind Assets und was sind einfach Ausgaben. Und ein Listing, ein Marketing ist neben dem Produkt selbst genauso ein Asset. Das heißt, ein richtig geiles Produktvideo, ist die ganze Zeit da, verdien für dich Geld. Vor allem wie lange.
SPEAKER_03Und die Investition ist einmal getätigt. Klar kann man jetzt drüber reden, ob man jetzt Produktvideos unbedingt für Weihnachten anderes als für Ostern braucht. Aber wir reden nie von Unsummen. Und weil die Beträge so klein sind, deswegen ist, glaube ich, auch die Scheu so groß. Bevor ich das outsource, mache ich es irgendwann alleine. Genau, irgendwann ist also nie. Und das ist dann der große Clou im Rahmen der Skalierung. Da gibt es ja auch die Täler des Todes, die man so durchläuft, weil irgendwann brauchst du zehn Leute, irgendwann brauchst du 20 Leute. Da gibt es dann immer wieder diese Peaks, mit denen man arbeiten muss. Und dann scheitern die meisten schlicht und ergreifend bei der Einführung eines Kommunikationsportals. Oder eines Produktmail, Asana, Trellos, Lag. Und das ist das Kuriose. Da haben die die geilsten Produktideen, haben vielleicht sogar patente rechtlich, schützen, geile Marke, alles geil. Aber sie kommen diesen nächsten Schritt nicht weiter. Weil in der Skalierung halt natürlich das Thema Human Resource irgendwann auch ein riesen, Riesenproblem ist. Und dann denke ich mir nur so, es gibt Freelancer, es gibt Agenturen, man kann die Leute kaufen, vermittelt kriegen. Und auch da stößt man mehr auf Ausreden als auf die Lösungsansätze. Und das ist immer schade. Und da hängen die Leute komplett fest. Und ich glaube, da hängen die Leute genauso fest wie vor der Shitstorm-Angst auf TikTok. Ich glaube, während wir ja über die Themen geredet haben, wie geht man so die nächsten Schritte, was sind die nächsten Steps, sollte jeder gemerkt haben, nur das Produkt finden oder die Idee, um die Marke drumherum aufzubauen. Das sind meistens nicht die Hemmnisse. Die Hemmnisse sind tatsächlich anderer Natur. Und diese Gewinnidee dahinter ist natürlich auch statt Investitionen so ein Problem. Und das endet am Ende in dieser ominösen Shitstorm-Angst, siehe TikTok und Co. Und wenn ich eine Marke sein will und heutzutage nicht in der Lage bin, einen TikTok-Account zu haben, wo nun mal 80, 90 Prozent der Jugendlichen sind, die irgendwann Geld verdienen werden, oder ihre Eltern prägen, was sie dann zu tun haben. Meine Kinder kennen irgendwie zig YouTuber, wo ich mir so denke, wer ist das? Nee, der macht das, der sagt, ich brauche das. Also die Jugend von heute manipuliert ja die Erwachsenen durch ihre Forderung, die Kinder ja auch. Und die Jugend von heute ist die Kaufkraft von morgen. Das weiß eigentlich jeder, wissen wir seit seit Jahren, jeder, der Marketing studiert hat, kriegt das immer wieder gesagt. Und alle ignorieren es dann, wenn es wirklich drauf ankommt.
SPEAKER_02Auch da glaube ich wieder, muss man auch mal unterscheiden, was für Produkte man natürlich verkauft. Aber grundsätzlich, auch das heutzutage, du kannst, also es ist jetzt gerade, es sind ja immer so Zeitfenster, als FBA losging, so da hast du ein Zeitfenster, so bis 2017, wo du ohne großes Skills ziemlich Methode machen konntest. Dann hast du jetzt das Zeitfenster, schließt sich wahrscheinlich in den nächsten ein bis zwei Jahren, diese ganzen Real-Geschichten, Instagram, Real, YouTube Short, TikTok, wo du ohne, also du kannst einfach ohne Geld auszugeben, brutal Reichweite aufbauen. Machen wir ja zum Beispiel auch jetzt für unsere Dienstleistung. Hast du, wir haben zum Beispiel jetzt neulich, habe ich irgend so ein Video hochgeladen, da sitze ich im Auto und sag so, yo, keine Ahnung, es sind 50010 Sekunden-Clip, da haben wir fast 700.000 Aufrufe, dadurch bekomme ich direkt 400, 500 Leute, die mir auf Instagram auch zusätzlich folgen, dann auch auf YouTube. Und für eine Brand funktioniert das genauso. Da sehen die Leute, das ist ja zum Beispiel diese TikTok-Legins oder was sie da gemacht haben, oder auch ein Kollege von mir verkauft so Balance Board-Sachen, die haben da zum Beispiel so einen Clip drin, da ist jemand auf diesem Balanceboard, hat so voll Spaß und liegt sich dann so übertrieben auf die Fresse. Ist einmal ein witziges Video.
SPEAKER_03Das bitte lächeln der Zukunft. Das ist bitte lächeln der Zukunft. Das ist nun mal so. Die Leute lieben es. Und das Problem an der Sache ist, die Leute verstehen die Mehrwerte nicht. So ein Gary Weinert-Schuck, den kann man mögen, den muss man nicht mögen, aber man muss den Leuten mal zuhören. Und wenn der schon sagt, TikTok wurde kopiert von allen. Instagram, Facebook Reads, Shorts, YouTube Shorts, das meistgesehene Videoformat der Welt jetzt plötzlich. Und die Idee dahinter ist ja nur ein Kurzvideo bei TikTok hochladen, bei Instagram, bei Facebook und bei YouTube. Es sind vier Kanäle. Nein, du brauchst nicht vier Videos. Es sind vier Kanäle. Du lädst das Video viermal hoch. Und von Gary letztens. Ja, ja, WhatsApp wird noch, WhatsApp kriegt ja noch einen ganz anderen Drive. Das wird noch krasser. Und der Gary sagt so, und jetzt kommen die Leute auf die Idee, mit Werbung richtig viel zu verblasen. Da sagt er, nee, ladet die Videos überall hoch, guckt, welches Video die beste Reichweite hat. Und das ist eure perfekte Ad. Unter das Video schreibt er jetzt noch einfach dazu, ach, übrigens, kauf ein bei. Und jetzt benutzt du genau dasselbe Video. Weil es ist Orgenic, es ist Orgenic proved. Es hat Orgenic funktioniert und dann wird es mit Ad definitiv funktionieren. Ja, und das sind die Leute zu faul. Ich hatte letztens einen, der ist in Salz, Salzmühen und Pfeffermühen rein. Ich sage, alter Schwede, bist du närrisch? Das ist, das ist tot.
SPEAKER_02Aber wir haben einige erfolgreich Kunden dadurch. Ich muss tatsächlich sagen, wir haben witzigerweise wirklich so ein paar Nischen, wo ich immer sage, oh, oh, oh, oh, oh, wo immer funktioniert auf einmal. Das ist absurd. Und Pfeffermühen ist irgendwie so eine Sache, damit durch drei oder vier Kunden drin. Und es hat bei allen drei, vier Produkten, die haben sich halt auch deutlich abgesetzt, also Cool USB, aber hat genau funktioniert.
SPEAKER_03Genau, hat er auch. Er hat eine ultimativ geile Form und so weiter. Ich sage, pass auf, wie viel Geld veranschlagst du jetzt für Adul? Ja, so und so wie. Ich sag, pass mal auf, tu mir einen Gefallen, stopp. Mach es nicht, geh zu deinem, du holst jetzt Gewürze, weil er hat sie als Gewürzmühle verkauft. Ich sage, pass auf, du kaufst jetzt Gewürze, 30 Stück und jeden Tag setzt du dich hin, du füllst das neue Gewürz rein, stellst das Mahlwerk ein, erklärst noch kurz, warum, gerieben, gedrückt, zerstückelt und dann machst du ein kurzes Video, wie das aussieht. Das machst du jetzt 30 Mal und dann setzt du alles nacheinander auf YouTube hoch. Da sagt er so, ach ja, scheiße, ich habe sogar einen Gewürzhändler, der mir das alles erklären kann. Der ist sogar schon, der hat sogar schon Reichweite, mit dem mache ich das zusammen. Wir warten jetzt noch auf die Ergebnisse ab. Aber so trivial kann manchmal das Leben sein. Und vor drei Jahren kam ein neuer Laubsammler auf den Markt von Gardena. Ein Laubsammler, wirklich so einer zum Schieben und bla bla bla. Mega neues Produkt, aber mega schwer zu verstehen. Und was hat geholfen? Das blöde YouTube-Video von diesem einen Garteninfluencer, der hat das Produkt gehabt, der hat es erklärt, weil die Leute, wir haben ja das Suchvolumen, man sieht es ja. Und kauft nicht. Und dann haben wir gesehen, nee, die rennen alle erst zu YouTube, erkundigen sich darüber, ob dieses Ding funktioniert.
SPEAKER_02Und danach Ding, YouTube-Videos. Wir haben gerade bei uns im Training einen YouTube-Channel gestartet, wo alle Leute im Training so Testvergleichsvideos machen oder sozusagen. Richtig, richtig, richtig geile Idee. Also, weil du hast, du musst einfach mal, also für jeden, der gerade zuhört, guckt, sucht mal euer eigenes Produkt bei YouTube. Ihr findet Videos, die teilweise 300, 400.000 Klicks haben. Und das sind die Leute, warum guckst du dir einen Produktvergleich an, weil du ein Produkt kaufen willst. Dinge zu produzieren, ist echt nicht schwierig.
SPEAKER_03Das kann doch mit dem Handy im eigenen Garten. Das ist das die Qualität, muss ja nicht dieses High-End Mr. B Super Videos sein, sondern Informationen zur Nutzung des Produktes. Und da kommt der große Clou, warum Social Media eigentlich das Fundament dieser zukünftigen Skalierung sein muss. Die Leute gehen immer noch davon aus, ich mache jetzt Amazon auf und jetzt entscheide ich mich, ich brauche einen LED-Streifen. Nein, ich war irgendwo in einem geilen Point of Sale, der gut eingerichtet war. Ich war bei irgendjemandem zu Hause oder ich habe irgendeinen Influencer gesehen, der gerade ein mega neues Lichtkonzept hatte und hier mit Music connected und im Hintergrund Bim, Bim, Bim oder was auch immer. Da kommt bei mir die Idee auf, ich hätte gern auch einen LED-Streifen. Jetzt kommt da irgendwo ein Einblender, die und die Marke war es oder von dem. Da wird gesucht, LED-Streifen Montana Black, jetzt mal als Beispiel oder Wunderbau Montana Black, was auch immer. Und du suchst und du guckst und du suchst, ob du genau den findest. Deswegen ist ja auch nicht Platz 1, 2, 3 wichtig, sondern der Wiedererkennungswert. Wir stöbern und inspirieren außerhalb von Amazon. Das machen wir alle so. Manchmal unterbewusst, hier Gucci-Beispiel, Louis Vuitton, die Generation ist schon beeinflusst. Oder aber durch die Idee, wo wir gerade waren, beim Kochen, beim Essen, wo auch immer. Und dann schlägt es zu. Wie willst du denn nur durch eine sehr gute Amazon-Performance jetzt diesen Sale kriegen, wenn du nicht vorher am Kunden dran warst über Social Media?
SPEAKER_02Ja, also allgemein durch Content Create ist mit einer der wertvollsten Skills und viele Leute unterschätzen, nur weil sie das noch nie gemacht haben oder auch vermeintlich nicht können. Wir haben zum Beispiel Leute bei uns, jetzt erst kurzfristig wieder jemand bei uns verkauft, ein Produkt im Bereich Baby, so für schwangere Frauen. Produkt, glaube ich, auf den Markt gebracht, hat nicht so gut funktioniert. Und ich meinte, hey, pass auf, keiner checkt dieses Produkt. Die Leute viele Klicks gehabt, aber keine Conversion. Das heißt Interesse geweckt, aber niemand hat es dann gekauft. Und ich so, du musst ein Video machen. Er so, ich kann kein Video machen, erst, ich bin keine Frau und so weiter und so fort. Dann habe ich gesagt, ey, du musst das sympathisch irgendwie bauen, stell dich einfach so hin, als wärst du dieser super gute Vater, der sozusagen seiner Frau was Gutes selbst gebaut hat. Du bist so der dieses Video reingeballert. Jetzt, glaube ich, seitdem es ein relativ hochpreisiges Produkt, glaube ich, 180, 190 Verkäufe gehabt, seitdem innerhalb von 15 oder 20 Tagen, also wirklich sehr, sehr, sehr gut jetzt, richtig gut profitabel. Und nur durch dieses Video, was er vermutlich noch nie, er hat noch nie ein Video gedreht, das Video ist qualitativ total für den Arsch, also ist es einfach so. Ja, aber dafür ist on point.
SPEAKER_03Absolut. Und das verstehen die Leute nicht. Die haben, die machen sich viel zu sehr im Kopf, kam das gut an, kommt das nicht gut an. Je unprofessioneller wir da rangehen, desto besser ist es. Man kennt das manchmal im Bereich der Themen Fußballer. Ja, Fußballer war zwei Wochen verletzt, krank, was auch immer, und kommt zurück und spielt das Spiel seines Lebens. Ja, weil er zwei Wochen lang nichts gemacht hat. Und so ist es auch mit dieser mangelnden Professionalität, die hilft ja sogar, weil wir nicht drüber nachdenken, weil wir einfach Dinge machen. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Den unterschätzen die Leute so, so, so massiv. Und das darf man nicht liegen lassen, ja. Das ist halt authentisch einfach, ne?
SPEAKER_01Aber es ist Authentizität. Wie du sagst, diese Unprofessionalität, die ist ja dann irgendwo auch wieder sympathisch. Du bist ja eben Zielgruppe. Und das ist immer noch daran, hey, du bist überhaupt erstmal den Schritt gegangen. Diese extra Meile. Die Leute sind zu froh, was zu machen, weil sie entweder vielleicht nicht wissen, dass es wirklich so viel Value mehr bringt, oder weil sie keinen Bock haben, diese extra Zeit, Energie in das Business zu investieren. Dass ja nicht mal viel Zeit war.
SPEAKER_03Ja, absolut, absolut.
SPEAKER_02Ist auf jeden Fall sehr, sehr, sehr, sehr geil. Also ich glaube, wir haben super, super viele interessante Infos hier mit drin. Kann man sich gut anhören. Ich würde jetzt an der Stelle einfach mal einen Cut setzen. Ich glaube, wir haben gut miteinander gesprochen. Vielen Dank dir, Christian, für die ganzen Insights. Und vor allem auch so, also ich glaube, das ist so das Key Learning, vielleicht, wenn ich das nochmal kurz zusammenfasse. Extrem wichtig, seid euch bewusst, dass ihr neue Sachen lernen müsst. Vernetzt euch mit anderen Sellern, am besten auch Leuten, die diese Schritte vielleicht schon gegangen sind. Aber auch seid einfach immer auf der Suche nach interessanten neuen Leuten, weil es kann immer mal sein, dass man eine Information hat, die für einen selbst mehrere tausend Euro wert ist. Vielleicht sogar Millionen von Euro, wenn ihr sie langfristig durchzieht. Und dann halt der Punkt allgemein Social Media, Brandbuilding, nichts auf diesen Cashflow-Ding, sondern baut eine Brand, dann könnt ihr auch richtig geilen Social Media Content produzieren, könnt später Shop machen, eure Vertriebskanäle ausweiten und so weiter und so fort. Und habt ihr einfach die besseren Karten. Cool. Absolut. Dann würde ich sagen, vielen, vielen Dank, Christian. Danke, Christian. Und euch zu Hause. Wir sehen uns nächste Woche Montag wieder. Bis dahin, macht's cool und checkt Emily's mal aus. Das ist auf jeden Fall ein geiles Tool. Ich habe es jetzt auch mal getestet. Sehr, sehr, sehr spannende Infos, die du so viele uns ähnlich bekommst. Sumi. Ciao, ciao. Ich wünsche euch einen schönen Tag. Tschüss.