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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#78 Cashflow vs. Brand-Building Strategie | Amazon FBA
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Ist es sinnvoller, sich zu Beginn direkt darauf zu konzentrieren, eine eigene Marke aufzubauen und erst später die Umsätze zu generieren oder sollte der Fokus direkt auf dem Cashflow liegen? Klar ist: Du brauchst deine eigene brand, um langfristig Erfolge zu erzielen....Aber wie genau du das aufziehst, erfährst du in der heutigen Folge.
E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr.
SPEAKER_02Willkommen zurück beim e-commerce.de Podcast. Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema, sinnvoller eine Brand in der eigenen Marke aufzubauen. Dafür vielleicht am Anfang nicht so viel Umsatz, Gewinnmarge zu haben oder mehr auf Cashflow, also auf so Chancen- und Opportunity-Produkte, die wild durch die verschiedensten Branchen und Märkte verteilt sind zu gehen. Viel Spaß dabei.
SPEAKER_01Ja, sehr interessantes Produkt habe ich mir letztens vorgestellt bekommen von einem Kunden von uns, knapp über 60 Jahre alt, Doktor, und er will das All-in-One-Produkt entwickeln. Das eine Nahrungsergänzungsmittel, dass du nichts anderes mehr brauchst. In seinen Worten kannst du. Der Server war ziemlich nice tatsächlich. Du kannst den ganzen Tag Tempos fressen, einen Esslöffel davon am Tag und dein Körper hat alles, was er braucht. Ja, natürlich habe ich da mir direkt so das Konkurrenzprodukt, weil er seins noch nicht auf dem Markt ist, bestellt. La Vita heißt das.
SPEAKER_02Warte mal kurz, dass ihr wildes Marketing eigentlich. Ist es auch. Du kannst den ganzen Tag lang Tempos verfressen über deinem Telefilter drin.
SPEAKER_01Ja, ich fand es ziemlich geil. Mich catchte halt sehr leicht mit solchen Sachen, weißt du, alles was mit Gesundheit angeht, gebe ich sehr gerne Geld dafür aus. Und ja, dann habe ich mir das bestellt. Ist gestern angekommen. Natürlich mit dem gleichen Enthusiasmus zu Niklas ins Büro gekommen. Ich so, ey, dieses Produkt, du hast alles, was du brauchst. Niklas hat sich voll abgefuckt. Nee, kann ich mir vorstellen. Du hast ja gar keine Fette, du hast ja kein Ding. Darum geht es ja gar nicht. Du hast direkt schlecht geredet.
SPEAKER_02Also keine Proteine, keine Aminosäuren, also eigentlich alles, was wirklich wesentlich ist, kann ja nicht drin sein in einem Esslöffel. Deswegen war ich etwas oder bin etwas skeptisch gegenüber der Sache.
SPEAKER_01Ich weiß nicht, es gibt doch Leute, die können den ganzen Tag, ja, irgendwelche Buddhisten und so, die atmen nur. Und deren Körper geht auch nicht über Wochen irgendwie. Ja, was ist okay?
SPEAKER_02Ich glaube, der Körper kann sich nicht mehr. Das ist ja verkaufen auf Amazon. Das ist ja, das wäre ja auch so ein geiles Ding. Wir verkaufen einfach nur Luft, die man atmen kann.
SPEAKER_01Machen die Leute doch, ne? Diese teure Luft, die sie aus den Alpen irgendwo holen, die in Poutini nach Asien oder so und verkaufen da so ein Glas für 150 Euro. Was? Ja. Gasluft?
SPEAKER_02Wirklich? Oder so eine Flasche, was so eine unterdruck stehende Flasche oder so.
SPEAKER_01Ja, ich weiß nicht, mit so einem Schraubverschluss oder so. Ja, doch, wahrscheinlich. Machst du das so. Kennst du, kennst du das nicht in Asien? Hast du mal gesehen? Wo die Leute in den Bars sind und diese Lachgas eingeatmet haben in den Bar, absolut geistkrank. Ich hab das nie verstanden.
SPEAKER_02Hä, aber jetzt nochmal zurück zu diesem Supplement, was er da verändern will. Wie kommen, also was ist denn, also sind alle Vitamine und Mineralstoffe dann in einem Produkt, oder wie?
SPEAKER_01Also alle Makronährstoffe können ja nicht drin sein. Das können ja keine Kohlenhydrate, Fette oder Proteine drin sein, aber alle Mikronährstoffe, Obst, Gemüse, Vitamine, keine Ahnung, Zink, Selen, B12, alles, was du halt generell braucht.
SPEAKER_02Du kannst gar nicht alle Sachen gleichzeitig aufnehmen.
SPEAKER_01Das ist schon so irgendwie konzipiert.
SPEAKER_02Also du kannst nicht der Körper, manche Sachen blockieren andere, also zum Beispiel Selen und Zink blockieren sich gegenseitig.
SPEAKER_01Ja, also das ist schon so konzipiert auf jeden Fall auf wissenschaftlicher Basis, dass das vom Körper aufgenommen werden kann. Ich glaube nicht, dass ich. Es gibt seit über 20 Jahren auf dem Markt und die haben sich dabei schon was gemacht.
SPEAKER_02Und warum kauft das dann nicht jeder? Wenn das das eine ist.
SPEAKER_01Ey, ich habe das Paket bekommen, ich bin zu Katharina gegangen, hab das abgeholt und sie hat gesagt, ich bin nehme das seit 15 Jahren. Echt? Ja. Aber wirklich. Das machen, glaube ich, mehr Leute, als du denkst. Ich find's geil. Wer von euch, Zuhörern, nimmt La Vita? Und hier direkt mal ein bisschen Promo, wenn unser Kunde sein Produkt.
SPEAKER_02Ist übrigens keine Werbung für La Vita. Aber wenn unser Kunde Produkt macht, dann machen wir Werbung dafür. Safe. Wenn das geil ist. Aber wenn der Arzt ist, dann kann das ja was werden. Das ist sowieso eigentlich eine sehr interessante Nische. So diese, ich habe ja gestern gesagt, wahrscheinlich ist ein Pulver eigentlich sinnvoller, auch zu verkaufen online, weil du hast ja bei der sehr ne Flüssigkeit, was du da hattest, da hast du ja immer das Problem mit schwierig, es ist mit dem Kühlschrank, Haltbarkeit, Pulver ist ja manchmal ein bisschen einfacher. Aber so, damit fällt man natürlich extrem auf, ne? Also wenn du jetzt nicht so ein, es gibt ja diese Tröpfchen immer von Vitaminen und diese Tabletten und Pulver. Aber wenn du sozusagen so eine Art Drink hast, was du mit Wasser vermengen kannst, ich habe nämlich eine krasse Business-Idee. Guck mal, das ist, die teile ich jetzt mal, also ich habe da eh keine Zeit für, aber ich share die jetzt mal. Ich hatte die Idee, so ist ja aktuell so ein Mitarbeiter und Team und Unternehmen Benefits, das ist ja ein großer Markt. Warum gibt es nicht so eine Art Wasserspender für Unternehmen, wo du so mineralisiertes, also super gesundes, zum Beispiel so ein Mix zwischen diesem Laita und Wasser halt, dass man sich das im Team ziehen kann, was du an Unternehmen aber verkaufst. Also jetzt nicht an einzelne Leute, sondern so wie so ein Coca-Cola-Getränke, Spender oder Bier-Ding. Nur mit halt so, was auch gut schmeckt, also muss halt einigermaßen gut schmecken, sonst wird es halt nicht angenommen, aber was gut schmeckt und richtig gesund ist. Da würdest du ja garantiert Leute finden, also Unternehmen finden, und wenn die ein paar hundert Mitarbeiter haben, das ist ja geistesgestellt, dass du eine Menge drehen.
SPEAKER_01Das ist voll sinnvoll, wenn du das dem Unternehmer dann vorrechnest, wie viele Krankheitstage du dir aufs Jahr gerechnet sparen kannst von den Mitarbeitern.
SPEAKER_02Ja, und auch so Energie und Wohlbefinden. Und das ist ja auch für ein. Also stell dir mal vor, wir hätten jetzt dieses Lawita, da würdest du zum Beispiel das geil finden. Und Katharina würde es auch gut finden. Schauen wir, haben wir schon mal zwei. Yogi? Ja, also wir haben schon schon drei Leute, die das konsumieren wären. Aber es ist eine geile Business-Idee. Und da könnte man natürlich auch, um jetzt vielleicht die Herleitung zum Podcast zu bringen, auch eine richtig geile Galerie mit aufbauen. Wie wäre der Name? Ohne ChatGBT hier zu benutzen. Boah, was wäre der Name für so eine Company? B2B, das wäre ja kein klassisches, also du müsstest schon online vertreiben so. Boah, keine Ahnung. The Company Liquid. So in die 70er Jahre. Aber könnte man sagen, naja, La Vita hört sich auch so an wie so ein Ding, was meine Oma grundsätzlich auch mit. Das wird ja auch so mit einem Esslöffel getrunken. Genau. Naja, an dem Namen arbeiten wir dann noch, aber wenn das Produkt kommt und ihr die einen oder anderen Mitarbeiter habt, dann könnt ihr euch ja bei uns melden und dann sorgen wir dafür, dass jeder Einzelne richtig, richtig gesund wird. So, und jetzt starten wir mit dem Podcast.
SPEAKER_01Die Frage alle Fragen: Cashflow oder Brand?
SPEAKER_02Also, erstmal super schwierig zu beantworten, weil natürlich heutzutage, und das, was ich ja auch erstmal sagen würde, ist natürlich, du musst eine Marke aufbauen, musst du auch, meiner Meinung nach. Aber ist es überhaupt sinnvoll, das direkt am Anfang zu machen oder kann man vielleicht am Anfang auch noch hingehen? Das finde ich eigentlich so die Frage. Langfristig, glaube ich, macht eine Brand immer mehr Sinn. Muss man auch nicht so groß drüber debattieren. Da hast du einfach Vorteile, siehst du ja bei allen oder den meisten sehr großen Companies, dass es Brands sind. Zum Beispiel, keine Ahnung, also eigentlich alle richtig großen Companies auf der Welt, die Produkte verkaufen, sind Marken. Außer jetzt Einzelhändler, also zum Beispiel was wie Aldi oder Lidl. Aber die verkaufen ja auch Markenprodukte, aber es ist ja letztendlich auch so eine Art Marktplatz. Und die Frage, die sich eigentlich stellt, ist, macht das Sinn, das von Anfang an zu tun und von Anfang an diesen Brandgedanken drin zu haben? Oder zu sagen, ach komm, ich nehme erstmal, keine Ahnung, hier, gerade bietet sich an, es ist eine gute, super Zeit und ich verkaufe irgendwie so Solarplatten, weil da jetzt gerade viele Leute haben wollen oder ich gehe hin und verkaufe jetzt irgendwelche Survival-Produkte, also Stromgeneratoren, jetzt weil irgendwelche Leute oder die keine Angst haben, dass Strom ausfällt, Blackout ist und da gerade viel Nachfrage ist und nutze die Opportunity gegen die Brand.
SPEAKER_01Das ist glaube ich auch immer abhängig von der Ausgangssituation vom jeweiligen, wenn du jetzt irgendwie nur 10.000 Euro Startkapital hast oder dass du irgendwie halt ein neues Produkt ist, wenn du aktiver Händler bist und irgendwie anfängst in eine neue Nische zu gehen. Wenn du viel Kapital hast, solltest du natürlich schon irgendwie so mehr Blick in die Zukunft haben. Also vielleicht schon den Gedanken haben, okay, was könnte denn mein zweites, drittes, viertes Produkt sein, wenn ich in eine Nische gehe. Oder das ist wirklich nur ein einziges Cashflow-Produkt. Ich zitiere mal Grant Cardone, Cashflow ist King Baby. Er wäre wahrscheinlich hier eine Cashflow-Strategie am Start.
SPEAKER_02Glaube ich nicht tatsächlich. Ich glaube, würde man sagen, es ist so dieses Attention. Money follows Attention. Und Attention hast du nur als Marke, nicht als No-Name eigentlich.
SPEAKER_01Fängt das nicht tatsächlich immer irgendwo an mit einem Produkt, was dir Cashflow bringt und dann fängst du an, die Marke aufzubauen?
SPEAKER_02Genau, ich glaube, das ist ein super interessanter Punkt. Also dieser First Hit, also für die Zuhörer jetzt natürlich, ihr habt ja irgendwie, entweder ihr seid jetzt im Bereich XY, vielleicht seid ihr sogar in mehreren Bereichen, also ihr könnt ja, ihr seht ja, wo ihr jetzt gerade selbst steht. Und die meisten Marken sind immer aus einem Produkt oder einer Produktkategorie entstanden, auch ja in Bereichen, wo du denkst, da kannst du gar keine Marke, zum Beispiel, was du vorhin meintest, Tempo. Ich meine, es ist eine Taschentour, eine Toilettenpapiermarke, what the fuck? Also das ist ja total, wenn du das jetzt überlegen willst, total wirkt unlukrativ der Markt. Also die werden da wahrscheinlich auch ihr Geld mitmachen. Trotzdem würde ich sagen, gerade auch wenn wir jetzt mit Fokus auf Amazon mal gehen, gibt es schon wahrscheinlich Nischen, da kannst du zwar auch mit einem Produkt anfangen, es ist aber schwieriger, so eine Marke aufzubauen. Sagen wir jetzt zum Beispiel, du verkaufst irgendwie Baumarktprodukte, so für Bohrer, Zubehör für Bohra. Klar kannst du auch eine Brand aufbauen, keine Frage. Aber ich glaube, es ist sehr viel schwieriger, weil du in so einem, also weil Bohra selbst, also Schlagbohrer und sowas, da gibt es halt schon sehr viele super, super Big Brands. Und ich glaube, du kannst mal so mit so einem geilen Produkt oder vielleicht kannst du dann nochmal ein geiles Produkt, aber ich weiß nicht, ob die Leute dich dann so als, als die, okay, ich kaufe jetzt nicht mal bei Bosch die Sachen oder von wer auch immer das sonst verkauft, Miele oder was ich jetzt oder Siemens, keine Ahnung, sondern ich kaufe jetzt von Bohrwerk.
SPEAKER_01Borheld. Aber ich glaube auch in solchen Nischen hast du die Möglichkeit. Vor allem der gerne der Name Borheld. Wir hatten auch damals schon so den Gedanken, wie man mit welchen Brandnamen tatsächlich sehr gut gerade funktionieren. Irgendwelche deutschen Wortkombinationen mit, keine Ahnung, irgendwelche Uhr, weißt du, als würde das Unternehmen schon 80 Jahre lang geben, irgendwie von Familien schon irgendwie weitergegeben worden. Das funktioniert bestimmt sehr gut. Aber ja, ich kann mir auch vorstellen, dass eine so eine Nische das auch generell gut funktionieren würde, mit einem neuen, mit einer neuen Brand einzusteigen. Wenn du dann vielleicht zwei, drei Produkte machst, also wenn ein Produkt, wenn du siehst, ein Produkt funktioniert gut, erstmal so der Gedanke, okay, hey, ich kann mich auch gegen bestehende Brands durchsetzen, mit einem neuen Produkt, einem Private Label, dann anzufangen, dort eine Brand aufzubauen. Weil dann sieht der Kunde direkt, hey, es gibt ja schon zwei, drei Produkte in dem gleichen Keyword vielleicht. So das vielleicht auch so, okay, was ist jetzt so die Strategie? Die wirst du auch wahrgenommen. Wie verkaufe ich zum Beispiel, jetzt wenn sie beim Beispiel Bohrer bleiben, würde ich jetzt anfangen nach Bohrer noch irgendwelche Schlagbohrer zu verkaufen, irgendwelche anderen Werkzeuge, also in verschiedenen, ist ja immer noch die Brand oder Nische, würde ich sagen, Heimwerk oder fängst du an, verschiedene Bohrmaschinen zu verkaufen? Weißt du, dass der Kunde direkt deine Brand in einer Marke sieht? Das ist ja auch so die Brand-Building-Strategie. Ein bisschen in anderen Nischen oder in einer bleiben und da so eine Präsenz aufbauen.
SPEAKER_02Ja. Also grundsätzlich ist es, glaube ich, da auch die Frage, okay, wenn ich jetzt sage, gehe ich mit einem Produkt rein, dann ist es eigentlich, auch wenn du einen Markengedanken hast, ist es im Grunde noch eine Cashflow-Aktion. Also du sagst jetzt zum Beispiel, ey, Bora finde ich einen interessanten Markt, ich will da reingehen und du launchst jetzt erstmal ein Produkt. Vielleicht hast du den Hintergedanken, eine Marke aufzubauen, aber es ist bis dahin eigentlich immer noch nur ein Cashflow-Aktion. So, ne, es ist ein Cashflow-Produkt. Aber es gibt ja auch Leute, und das kann man ja auch machen, das passiert auch immer häufiger, wo direkt vier, fünf, sechs Produkte in einen Markt reinbringen. Zum Beispiel würdest du dann vielleicht Bohrer direkt irgendwie so diese Bohr-Zubehör-Dinger da für Holz, für Metall, für verschiedene Sachen vielleicht entwickeln, plus irgendwie so einen Koffer, wo du mit das Ding irgendwie transportieren kannst oder was du halt noch so für die Wand brauchst. Da gibt es bestimmt jede Menge Produkte für, irgendwie so einen Staubabsauger da. Haben wir neulich im Livecall gehabt, total wahnsinniges Ding für so eine riesige Säge, so ein riesiger Absauger dafür. Ganz interessantes Produkt. Was halt einfach sozusagen zusammengehört und du pusht das gleichzeitig mehr oder weniger in den Markt. Also du hast noch gar nichts in dem Bereich und startest sozusagen als Brand, nicht als Cashflow, weil die meisten Produkte starten ja als Cashflow. Das ist zum Beispiel eine Sache, die ist natürlich geil, wenn du viel Kapital hast. Da musst du aber schon meiner Meinung nach auch ein bisschen Erfahrung. Du müsstest schon auf jeden Fall schon mal den ein oder anderen Produkt aufgebaut haben, um sowas zu machen, weil sonst hast du halt natürlich ein enormes Risiko auch, dass die Sachen nicht angenommen werden. Da hast du halt nicht ein Produkt, sondern vielleicht direkt fünf oder sechs Produkte. Oh, ich habe mein Handy tatsächlich auf Lautos gestellt.
SPEAKER_01Aber gerade sowas kann, glaube ich, sehr, sehr gut funktionieren. Vor allem, wenn du dann irgendwie halt in eine Nische reingehst und direkt zwei, drei Produkte launchst, selbst wenn sie alle keine Bewertungen haben, das hat irgendwie so dieser Sergieeffekt, den alle haben, diese Wahrnehmung, diese Tension, wieder, die der Kunde halt auch bekommt, wenn er einfach sieht, okay, hey krass, er hat nicht nur ein einzelnes Produkt, sondern direkt zwei, drei verschiedene Varianten, vielleicht nicht sogar unter einem Listing, sondern verschiedene.
SPEAKER_02Ja genau, auch was du dann natürlich A plus, Premium A plus, dann kannst du ja die Produkte direkt untereinander verlinken, dein PPC wird direkt ein bisschen effektiver, dein Warenkorb-Wert wird ein bisschen höher, weil einfach mehr Leute, das müssen ja nicht alle sein, aber selbst wenn du 5% der Leute anstatt einem Produkt vielleicht sogar zwei direkt bei dir kaufst, wenn die halt gut zusammenpassen, oder aber auch, das vergessen ja auch immer viele Leute, wenn du, sagen wir mal jetzt, du verkaufst Bohrer, weiß ich jetzt nicht, ob es so ein gutes Beispiel ist dafür, aber sagen wir jetzt mal beispielsweise, du verkaufst Zelte und du hast halt ein Zelt. Keine Ahnung, und dein USP ist jetzt einfach mal beispielsweise, beispielsweise einfach dein USP und deine Markenstrategie baut sich komplett darauf auf, dass du aus irgendwie so einem recycelten Plastikflaschen deine Zeltstruktur da gebaut hast. So, und jemand findet das geil, aber findet das Zelt nicht geil. Dann kann der halt nicht bei dir kaufen.
SPEAKER_01Weil es zu klein ist oder zu groß für den.
SPEAKER_02Ja, oder einfach eine beschissene Form hat oder nicht gut aussieht oder vielleicht auch vom Pricing her. Das ist ja auch so eine Sache. Diese Marken sind ja dadurch dominant und können überhaupt nur so einen großen Teil der Zielgruppe abgreifen, weil sie halt viele verschiedene Angebote für eine Zielgruppe haben, wo sie die Zielgruppe sich dann aussuchen kann. Zum Beispiel, das ist ja auch preislich zum Beispiel. Bei Adidas hast du halt Schuhe, die kosten, glaube ich, 60 Euro oder so. Und dann hast du Schuhe, die kosten 120 Euro und es gibt aber auch Schuhe, die kosten noch viel mehr. Das heißt, du sprichst zum Beispiel da auch von der Breite her natürlich ein Riesen, also du sprichst eigentlich alle Leute an. Also theoretisch kannst du als keine Ahnung, jemand, der gerne Geld spart, bei Adidas kaufen. Du kannst auch als Durchschnitt, als Normalo da kaufen, du kannst auch als Gönner da kaufen. Aber die Produkte unterscheiden sich halt dementsprechend. Also zum Beispiel könntest du ein kleines Zelt geben, ein großes Zelt, ein Zelt, was vielleicht nochmal von der Qualität und Verarbeitung her einfach nochmal noch krasser ist oder noch ein heftigeres Material hat. Und das machen ja fast alle Marken immer weiter. Also zum Beispiel auch jetzt eine, irgendwie Apple, Apple ist mal ein gutes Beispiel. Alle Leute sagen mal, Apple zieht halt dieses cleane Product-Ding durch. Das stimmt ja nicht, weil Apple hat das immer gemacht und hat dann irgendwann gesehen, fuck, wir wollen jetzt mehr Marktanteil gewinnen. Wir müssen noch ein teures iPhone haben und wir müssen auch ein günstigeres Handy haben. Sondern haben wir irgendwann dieses iPhone SE oder so heißt das, glaube ich. Du kannst ja mittlerweile auch neue iPhones für unter 500 Euro kaufen zum Beispiel, weil die gesehen haben, jo, es ist auch ein Markt. Warum nicht auch in dem Bereich verkaufen? Und gleichzeitig auch mit MacBooks haben die jetzt gesagt, ja komm, wir müssen auch ein MacBook haben, was ultra leistungsfähig ist. Ja, das kostet halt 4.500 oder so. Aber wir haben auch gleichzeitig noch ein MacBook eher, das kostet irgendwie 1,2. Also die Preisspanne ist auch extrem groß. Und das zum Beispiel ist auch eine Sache, wo man natürlich, wenn du jetzt mit einem Cashflow-Produkt, mit einem Produkt startest, du kannst halt nur eine Positionierung machen. Und dadurch, die kann halt sehr gut funktionieren, aber halt auch nicht.
SPEAKER_01Also das ist ja eigentlich, ich finde es, wenn du beim Beispiel Zelt bleibst, eigentlich ziemlich geil, weil es ein absolut überfüllter Markt ist so gesehen ja schon, da sind unglaublich viele Konkurrenten mit drinnen. Also wenn du jetzt halt ein Produkt in den Markt bringst, hast du natürlich trotzdem irgendwie ein Risiko, dass es vielleicht nicht angenommen wird, wenn deine Positionierung nicht so geil ist. Weil du sagst, die Form gefällt ihm nicht oder Größe, wie auch immer. Wenn du jetzt aber sagst, okay, ich nehme mein Kapital und splitte das und hau da vielleicht zwei, drei verschiedene Varianten raus, irgendwie für zwei Leute, für vier Leute, einzeln viereckigen, einzeln weiß nicht, rund, wie auch immer. Du kannst ja das Kapital splitten, sozusagen direkt vier Produkte launchen, der Kunde hat direkt so diese Wahrnehmung, die Präsenz von der Marke.
SPEAKER_02Und die Auswahl, auch auf deinem Listing, ja, weil du kannst ja auch auf dem Listing zeigen. Und dann hast du, also ich würde sagen, du hast einen, als, also logischerweise hat man ja als Marker, die bekannt ist, einen Vorteil. Aber auch als Marke, die unbekannt ist, wo einfach mehr Angebote sind, hast du immer, das ist kein Vorteil, du bist doppelt so effektiv oder sowas, aber es ist ein Vorteil, dass du wahrscheinlich mit weniger Werbeausgaben mehr Umsatz erzielen kannst, weil du einfach eine größere Angebotsbreite hast, die Zielgruppe besser bedienen kannst. Und das ist halt immer ein Punkt, du hast halt einfach, also du hast einfach einen Vorteil, wenn du zum Beispiel auch jeder, der mehrere Produkte in einem Bereich hat, weiß das zum Beispiel, wenn du PPC-Anzeigen unterhalb deiner Produkte schaltest, also wenn die jetzt nicht, du hast ein Zelt und einen Campingstuhl, das musst du nicht unbedingt miteinander harmonieren, weil die Leute wollen ja gerade ein Zelt kaufen. Aber wenn du fünf Zelte hast und du machst die Werbung auf dein eigenes Listing, dann ist das immer extrem günstig. Bei uns sind immer die rentabelsten PPC-Anzeigen. Hast du teilweise einen Akkus von 3, 4, 5 Prozent oder sowas. Und das liegt halt einfach daran, dass der Kunde dich schon kennt, dass die Kaufentscheidung noch einfacher fällt und so weiter und so fort. Und ja, du hast logischerweise auch dann beim Hersteller, du kannst mehr einkaufen, du kannst die Ware auch konsolidieren in einem Container, das ist kein Problem. Die Lieferung und so weiter und so fort ist einfacher. Du bist erst beim Hersteller, dann wahrscheinlich kommt alles von einem Hersteller natürlich direkt ein besseres Standing, wenn du ein größeres Produktportfolio einkaufst. By the way, nicht unbedingt, wenn du das Geld splittest, das will ich auch, also wenn wir jetzt zum Beispiel 20.000 Euro zur Verfügung stehen, dann würde ich nicht sagen, okay, ich splitte das jetzt, um eine Brand komplett zu launchen, sondern das wäre ein klassisches, okay, ich suche mir die beste Positionierung in einem Markt, was ist das wahrscheinlich und dann gehe ich da rein. Und wenn ich aber sage, ich habe vielleicht 100.000, 150.000 oder 200.000 Euro gerade zur Verfügung, oder ich habe vielleicht gerade schon eine Brand mit zwei, drei Produkten und nehme jetzt Fremdkapital auf mit 40, 50, 60.000 und gehe dann und durchdring den Markt. Man sieht das zum Beispiel ganz gut bei Kessa. Die machen ja auch im Grunde genommen nicht wirklich Markenbildung, also nicht so wirklich dieses Branding.
SPEAKER_01Ich habe das Gefühl, bei denen ist schon sehr, dass das irgendwie, sie sind eine Brand, aber voll auf Cashflow aussehen. Ja, genau, das ist eine Cashflow-Brand sozusagen.
SPEAKER_02Also das ist so, und die machen nämlich genau das. Die gehen eigentlich über rein, ohne das jetzt so größer dann zu verfolgen und zu sagen, okay, deswegen haben die auch eine General Brand. Das ist halt nochmal eine andere Strategie, die ich übrigens heutzutage nicht mehr empfehlen würde, weil so ein Unternehmen wie Kessler funktioniert das halt sehr gut, aber die machen auch wahrscheinlich, keine Ahnung, hunderte von Millionen oder vielleicht sogar Milliarden an Umsätzen. Da steckt halt nochmal ein bisschen mehr hinter. Und aber was bei denen halt sehr gut funktioniert, ist, dass die halt mit vielen Produkten einfach in einen Markt reindriften. Zum Beispiel diese Elektroheizung, da haben die bestimmt irgendwie 12, 13, 14 Produkte, die da einfach reingegangen sind und dadurch ist natürlich die Wahrnehmung anders und du siehst auch, die verknüpfen die Produkte untereinander. Und das funktioniert dann auch am Ende des Tages halt sehr gut. Und das ist, glaube ich, eine Sache, die kannst du, wenn du ein einzelnes Produkt machst in einem Markt, wenn das so oder so gut ausverkauft wird, dann ist es egal. Aber wenn du wirklich groß skalieren willst und wachsen willst und richtig was Fettes aufbauen willst, dann brauchst du diesen unfairen Vorteil gegenüber den ganzen Cashflow-Produkten, weil die meisten Produkte auf Amazon nach wie vor sind eher als Cashflow-Produkte angelegt als auf dieses Thema Branding. Und du kannst ja einfach mal gucken, in deiner Nische jetzt gerade, wie viele Verkäufer haben dort nicht nur ein Produkt zu dem Keyword, sondern haben zwei, drei, vier, fünf Produkte dazu.
SPEAKER_01Aber gerade solche Cashflow-Produkte, also so eine einzige Positionierung halt jetzt irgendwie so ein USP ist, der natürlich am Anfang irgendwie sehr gut von den Kunden angenommen wird und du deine, keine Ahnung, das ist 500k machst, solange du da jetzt noch nicht diesen Brand-Gedanken dahinter hast, kannst du auch sehr leicht verdrängt werden, weil das Konkurrenten natürlich sehen und sich denken, okay, hey, der macht super viel Umsatz, ich mache irgendwie was besser, anders und schon hast du zwei, drei Konkurrenten mit drinnen. Hast du jetzt die Brand, hast du dieses Risiko wieder minimiert.
SPEAKER_02Und es ist auch schwieriger, dich zu verdrängen, weil deine Produkte haben halt diesen, die haben halt alles, was Sichtbarkeit und Conversion angeht, wird es immer einen leichten Vorteil geben, den du nie hast als einzelnes Produkt. Trotzdem kann es halt sehr sinnvoll sein, mit einem Produkt in den Markt reinzugehen, auch den anzutesten, wenn man ein Gefühl dafür zu bekommen, weil das ist auch mal eine Sache, die es sehr unterschätzt. Du kannst nicht wissen, bevor du das erste Mal in einen Markt reingehst, wie, also wir haben einfach zum Beispiel, wir sehen das ja bei unseren Kunden, wir haben ja super viele Kunden, es gibt zum Beispiel so Märkte, egal was der Kunde eigentlich da gemacht hat, die Produkte funktionieren überraschend gut. Also es ist einfach so, hä? Also so extrem wenig PPC, extrem geringe Kosten dafür, extrem schnell nach dem Launch, die ersten Sales, richtig gute Umsätze. Das ist sozusagen so Raketenstart und dann kommt noch ein anderer Kunde, der macht eine andere Positionierung und es läuft genauso. Also es läuft auch richtig geil. Also mal einen ganz cringen Markt zu nennen, weil da würde ich jetzt nicht, da würde ich niemandem empfehlen, jetzt reinzugehen unbedingt, sind Salatschleudern gewesen. Das ist ein Markt, wo du zum Beispiel denkst, so vom Produkt her, von vielen Aspekten her gar nicht so unglaublich geil. Aber trotzdem habe ich ein paar gemacht.
SPEAKER_01Es hört nicht auf.
SPEAKER_02Aber die Leute, die da drin sind, sind extra gut gelaufen. Und ich habe gesagt, so komisch, das hätte man am Anfang nicht in gewisser, also man kann es, man hätte es nicht so vorher sehen können. Und wenn du jetzt aber in so einen Markt reingehst, dann kriegst du ein Gefühl dafür und es ist auch andersrum manchmal so, dass man natürlich denkt, hey, das wird jetzt so ultra easy, das wird ein Home Run. Und dann hast du aber, machst die Erfahrung, ah, ist doch ein bisschen schwieriger. Willst du dann überhaupt in diesen Markt diese ganzen fetten Produkte reinlaunchen? Oder probierst du vielleicht ein, zwei verschiedene Sachen aus? Ja, und dann hast du irgendwo findest du so diesen Golden Nugget, wo es einfach easy ist und dann sagst du, okay, in den Markt pushe ich alles rein. Weil da läuft's.
SPEAKER_01Aber das ist geil, dass du diesen Golden Nugget gerade erwähnst, weil daran habe ich nämlich gedacht, was halt der Vorteil auch ist, wenn du direkt irgendwie fünf oder zehn Produkte in den Markt schwemmst. Es wird immer ein, zwei Produkte geben, die die anderen acht outperformen. Vorausgesetzte Markt ist halt grundsätzlich gut, ne? Definitiv. Aber davon gehen wir mal aus, weil die Analysen, die wir machen, sollten diese Bedingungen schon geben. Aber wenn du dann zehn Produkte in den Markt bringst, keine Ahnung, lass es sechs Produkte sein, die seine 10, 15, 20k machen, ist es in Ordnung. So zwei vielleicht komplett unter deinen Erwartungen, die verkaufsprech mit Break-Even oder so. Oder schmieren ab. Und dann hast du aber ein, zwei, die 100, 150, 200k machen können. Und das ist halt geil. Also wenn du jetzt nur ein Produkt nimmst und dann nochmal eins und nochmal. Das dauert halt viel länger.
SPEAKER_02Ich glaube, was sinnvoll ist, ist, sich selbst mal so ein bisschen zu planen, was das vom Aufwand etc. für einen bedeutet. Und das ist allgemein so, also es ist jetzt egal, ob du die Produkte alle gleichzeitig oder nacheinander rausbringst. Aber du hast halt, du musst halt nach einer Zeit in einem Bereich, wenn du einen großen Markt hast, sagen wir, hast du eine Million Nachfrage im Monat, zwei Millionen, drei Millionen, da wird es meistens früher oder später ein, zwei, drei Produkte machen, die sechsstellig im Monat sind. Und die Wahrscheinlichkeit halt, so ein Ding zu bekommen, liegt, ist nicht nur Planung, sondern irgendwann einfach Schlagzahl. Und wenn du, wenn deine Schlagzeil, so du mehr Produkte einfach launcht und ausprobierst, dann wirst du früher oder später an dieses Produkt kommen. Wir haben das selbst ja zum Beispiel bei uns im einen oder anderen Markt auch festgestellt, dass man einfach, wir haben zum Beispiel damals ein Produkt, was 20.000.000 Umsatz gemacht hat, durch eine Farbvariante, die zusätzlich reingekommen ist, ist es auf einmal sechsstellig gegangen. Und klar, du kannst schätzen und sagen, die Farbvariante wird mir was bringen, aber das ist genauso wie das ist genauso wie so Sachen irgendwie auf TikTok oder sowas. Kein Mensch kann dir sagen, was da viral geht und was nicht viral geht. Manche Leute denken sich, der Clip, der muss viral gehen, jeder wird das sehen. Und kein Mensch guckt sich das an und andersrum irgendwelche Sachen, wo du gedacht hast, mal gucken. So, und das hat dann auf einmal 500.000 Aufrufe. Und das ist, das ist, du kannst es in einer gewissen Art und Weise vorhersehen, logischerweise, obviously, sonst wäre es ein Glücksspiel und kein Unternehmertum. Also man kann einfach Kacksachen machen, aber selbst wenn man sehr gute Sachen macht, wird man früher oder später diesen Punkt haben, wo einfach alles zusammenpasst und dann mal glücklich ein einziges Produkt, vielleicht ein gesamtes anderes Portfolio auch performt. Also es gibt ja Leute, die machen mit zehn Produkten 100.000 Euro Monatsumsatz und das ist ja völlig in Ordnung, ist auch geil. Und dann gibt es diese Person, die irgendwie ihr erstes Produkt launcht und mit einem Produkt 130.000 Euro Umsatz macht und noch viel mehr Marge macht. Und du denkst dir so, hä, ich hab das jetzt in drei oder vier Jahren aufgebaut und der Typ launcht einfach ein Produkt und performt so. Und wenn du aber weitermachst, wird früher oder später das auch bei dir kommen. Keine Ahnung, das ist manchmal unter alle fünf Produkte. Ich würde so sagen, grundsätzlich bei uns, so Produkte, die so richtig eskalieren, das ist für mich immer so 40, 50k plus pro Produkt, das ist schon echt geil im Monat. Das ist so, boah, das ist, also auf zehn, auf jeden Fall eins. Ich würde sagen, so eins bis maximal so zwei auf zehn Produkte.
SPEAKER_01Und aber halt auch kontinuierlich rausbringen, weil nur weil ein Produkt das mal geschafft hat, dann heißt das nicht, dass das dein Leben lang so bleiben wird. Weil natürlich auch immer neue Konkurrenten reinkommen, der Markt verändert sich, vielleicht gibt es irgendwelche Trends oder so, die wieder abfallen oder steigen und auch dann an dem Punkt weiter in Schlagzeil. Nochmal zehn Produkte, nochmal zehn Produkte und dann gibt es immer wieder diese. Und das ist im Endeffekt der reproduzierbar auch, was zu tun hat.
SPEAKER_02Auch wenn es teilweise vielleicht vom Kapital da mal scheitert, muss ja nicht 10, 10, 10, aber man kann auch sagen, okay, zum Beispiel, übrigens, by the way, man spart auch als Brand extrem viel Geld, zum Beispiel für Listenkreierung, weil du natürlich zum Beispiel, wenn du jetzt fünf Zelte hast, musst du, ist das ein anderer Aufwand, zum Beispiel aus die Produktbilder zu machen, als wenn du ein Zelt, einen Handschuh, eine Strandmatte, ein Fahrrad und ein Hammer verkaufst. Du kannst halt alles zusammen machen, du kannst dieselben Models benutzen, du kannst dasselbe Setup benutzen. Es lohnen sich auch aufwendigere Dinge, die sich vielleicht bei einem Produkt nicht gelohnt hätten. Vielleicht zum Beispiel verkaufst du ein ganzes Campingset, dann lohnt es sich auch mal vielleicht zu sagen, hey, pass auf, wir haben jetzt 15 Produkte, die wir auf den Markt bringen wollen. By the way, ihr könnt euch auch mit Leuten zusammentun und sowas machen. Tut euch mit drei, vier Leuten zusammen und baut, schmeißt euer Kapital zusammen vielleicht und macht sowas. Dann fliegt man halt mal irgendwie statt einer Woche nach Mallorca-Urlaub im Jahr, scheiß mal mal drauf, steigt man weg und fährt halt eine Woche nach Norwegen mit so drei, vier, fünf Leuten, hat das ganze Campinggear dabei und macht dann die freshesten Bilder einfach, wo theoretisch kostentechnisch für ein Produkt sich das niemals rentiert oder sehr schwierig nur rentieren würde. Aber wenn du dann dein ganzes Produktportfolio hast, die Leute sitzen davor, du hast Read-Bilder, du bist am Lagerfeuer.
SPEAKER_01Oder du fokussierst dich doch auf die Strandmatte und fliegst nach Malle. Genau, genau.
SPEAKER_02Oder den, wie heißt das, wenn die so aus so einem, äh, wie heißt denn diese Eimer, woraus man so trinkt, da gehst du aus diese Eimer saufen. Da können wir auch nur brand.
SPEAKER_01Wirkliches Produkt.
unknownSangria.
SPEAKER_02Ja, Sangria ist der Alkohol.
SPEAKER_01Oh, ist das ekelhaft. Gar keinen Fall.
SPEAKER_02Jetzt verlieren wir hier die ganzen Malle zu hören.
SPEAKER_01Niklas ist Malle-Fan, habe ich gehört.
SPEAKER_02Total, ja. Also wer das nicht wusste, also ich bin zwei, drei Monate im Jahr auch Malle am Durchsaufen. Mach ich schon immer auch so. Ich würde auch sagen, das ist wichtig für den Erfolg.
SPEAKER_01Berühmtes Zelt oder so, wo alle reingehen, oder nicht? Ballermann. Nein. Ist der Dingschenk. Doch, er natürlich. Der Bierkönig. Ja, ja, ja, das meine ich.
SPEAKER_02Guck mal, da sieht man, wir haben sowas noch gar nicht so. Hast du was? Hast du das schon mal gemacht? Nee. Ich auch nicht. Muss ich aber sagen, so, wäre jetzt auch eine Sache, die mich wahrscheinlich nicht so begeistern würde. Bierkönig hat sich nicht.
SPEAKER_01Norwegen und campen und ich voll Bock drauf.
SPEAKER_02Ich auch, ich auch, aber irgendwann muss man sowas eigentlich mal machen, ne? Muss man das machen?
SPEAKER_01Es gibt, glaube ich, Sachen im Leben, die du nicht gemacht haben musst.
SPEAKER_02Also nicht unbedingt so Bierkönig, aber so ein. Vielleicht so ein Thailand-Stand, also ein richtiger so ein Beach und. Thailand ist geil. Okay. Aber ansonsten. Jetzt wird es schon wieder richtig cringe hier über so ein Podcast. Also. Also ich würde auch über nach Norwegen dann, um da nochmal zurückzukommen. Aber und man kann es halt nutzen, ne? Und sowas hast du halt bei einer Brand, ist das halt geil, oder? Das muss ja nicht, muss jetzt ja nicht. Wir nehmen halt immer gerne dieses Outdoor-Camping-Beispiel, wir meinen ist halt immer sehr geil. Jeder kann damit was anfangen. Du kannst aber genauso gut, wenn du jetzt im Baumarkt bist, dann gehst du halt in irgendeine Werkstatt oder mietest dir irgendeine Werkstatt oder so. Oder, keine Ahnung, wenn du whatever, was gibt es denn noch so für Sachen, die jetzt so ein bisschen vielleicht abseits erstmal sind. Oder du hast zum Beispiel Haustiergeschichten. Kannst du halt auch viele Sachen gleichzeitig machen. Oder du hast irgendwas für einen Garten. Da kannst du halt einfach.
SPEAKER_01Küche auch, Küche, Haushalt wohnen. Generell so diese ganze Möbel, Nische ist ja auch eigentlich auch ein riesengroßer Markt. Ist klar voll irgendwie designlastig, aber theoretisch könntest du da auch sagen.
SPEAKER_02Da zum Beispiel ist es wichtig, auch mehrere Produkte gleichzeitig auszubringen. Da hast du auch das Branding aber weniger. Es ist schwieriger im Möbelbereich. Oder im Designsbereich zu branden. Weil die Sachen halt, wusstest du der gemeinsame Nenner. Zum Beispiel bei Adidas. Es gibt bei Adidas meiner Meinung nach, außer bei Schuhen, gibt es außer das Logo halt, ne? Das Logo daran erkennst du es halt, aber das hast du bei Möbeln ja nicht. Aber Adidas zum Beispiel Schuhe erkennst du, finde ich, oft, weil du weißt, das ist ein Adidas Schuh. Aber zum Beispiel bei einer Pullover, wenn da nicht das Logo drauf ist, oder die drei Streifen. No chance. Also alles was Design und Schwingt. Und es gibt die anderen halt gleiche Sachen. Also das zum Beispiel hast du bei anderen Produkten, zum Beispiel, wenn du jetzt so ein Smartphone siehst, weißt du meistens, selbst wenn das Logo nicht drauf is, könntest du sagen, das ist ein Samsung-Gerät oder das ist ein Apple. Okay, Apple ist zum Beispiel super einfach, die sehen halt einfach anders aus. Oder das ist ein Ahnung, was es noch so für Marken gibt. Ich weiß gar nicht mehr, was es so für Marken gibt. LG, Huawei. Also wenn man sich damit ein bisschen auskennt, würdest du das garantiert benennen können, ohne dass du weißt, ohne dass der Markenname draufsteht. Alright, also in dem Sinne, das mal so ein paar Ideen. Ich glaube, beide Wege, Fazit-technisch gesagt, können funktionieren. Es ist sicherlich nicht verkehrt, wenn man vielleicht auch mit ein bisschen weniger Kapital am Start ist, da kannst du sowieso nicht eine Marke direkt komplett launchen, aber ein Cashflow-Produkt, wo eine gute Opportunity drin ist, da gibt es genügend Produkte von, wo du aber auch siehst, hey, mittel- und langfristig, wenn es richtig gut funktioniert, könnte ich hier eine Marke aufbauen. Das heißt, das könnte ein Zelt sein, das könnte der Bohrer sein, das könnte whatever sein. Also wirklich in allen Bringen kann ein Auto-Pflegeprodukt sein, wo, oder eine Elektroheizung oder ein Elektrogenerator, wo du jetzt sagst, okay, ja, geiles Produkt und langfristig gibt es da die Möglichkeit, eine Marke aufzubauen. Ich starte jetzt aber mit einem Produkt in der Nische rein. Und wenn man dann aber mal in einer Nische drin ist, dann ist es sehr, sehr, sehr sinnvoll, Step-by-Step auch seine Positionierung dazu erweitern. Und ja, viel Erfolg auf jeden Fall aber bei der Umsetzung. Gebt uns gerne Feedback und dann hören wir uns nächste Woche Montag wieder beim ecommerce.de. Podcast. Bis dahin. Ciao, ciao.