Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
Ecommerce.de Podcast
#80 Aktives oder Passives Einkommen | Amazon FBA
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wie passiv ist passives Einkommen wirklich, was bedeutet es und wieviel Arbeitszeit musst du wirklich investieren, damit es wächst und du davon leben kannst? Das und wie Nicklas Ostern in London verbracht hat, erfährst du in der heutigen Folge
E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr. Ganz recht herzlich willkommen zurück zum e-commerce.de Podcast. Heute mit dem Thema Amazon FBA Schrägstrich passives Einkommen. Wie passiv ist das Ganze eigentlich wirklich? Beziehungsweise wie viel Arbeitszeit fließt in so ein Business, gerade wenn man es auch weiter zum Wachsen natürlich bringen will, mehr Kohle damit machen will. Let's go. So, was hast du Ostern gemacht?
SPEAKER_01Ich war Ostern bei meiner Familie, hab sehr viel Zeit tatsächlich mit meinen Eltern verbracht und ganz ins Spiel. Im wunderschönen Bayern.
SPEAKER_00Natürlich. Nice. Und du? London war ich. Mit dem Kumpel zusammen. War auch sehr geil, gutes Wetter gehabt, viel erlebt, viel gesehen, viel Geld gesehen. Viel Geld gesehen. Kommst du in London nicht drum rum? Ja, einfach alles so. Egal wo du bist, überall gibt es sehr, sehr viele sehr teure Sachen, so abstrakt teure Sachen.
SPEAKER_01Das denke ich mir eigentlich eher von Dubai. Dubai ist so, wo du viel Geld siehst.
SPEAKER_00Ja, ich war ja in Dubai, aber Dubai ist, glaube ich, die Leute in Dubai sind eher so, ich glaube, es sind so viele Touristen, die so nach Dubai fahren, weil sie mal nach Dubai wollen und die so ein bisschen mehr Geld vielleicht haben, aber in London hast du so Leute, die rich as fuck sind. Du weißt, nicht so diese 20-Jährigen, sondern so 50, 60. Aber wie fällt dir das auf? Also wie erkennst du ja solche Leute. Du siehst zum Beispiel, das siehst du, du siehst das allein an den Häusern, da siehst du das schon. Also die Häuser in London sind, also ja schon mal in London war das ja einfach geistiggestört, also was die da für Gebäude haben und auch Wohnhäuser. Und wenn du denkst, was da wahrscheinlich Miete, 5, 6, 10, 20, 30 K für irgendwelche Wohnungen da im Zentrum. Das ist schon wild dann auch die Autos, die da so vor der Tür stehen. So, wenn man sich so umguckt, alles wie viel die Sachen so kosten. Also es ist schon wild. Also das kannst du, glaube ich, nicht vergleichen mit sowas wie Dubai. Ich habe tatsächlich geguckt, also London ist so die Stadt mit den meisten Millionären weltweit. Und es ist ja alles nochmal teurer wegen der Währung. Und dann, wir haben ja gerade schon darüber gesprochen, wie kann man sich so, wie kann man sich überhaupt leisten, in so einer Stadt zu nehmen? Weil ich habe ich recherchiert, ich weiß ja nicht, auf welchen Daten sowas beruht, aber die Durchschnittsmiete in London liegt bei 3200 Pfund, was ungefähr 3500 Euro sind.
SPEAKER_01Im Vergleich hast du gesagt, in Berlin-Durchschnittmiete liegt bei der Leute. 900 und 900 Euro. Das habe ich jetzt nicht ganz genau recherchiert. Ich glaube mal so, als Grundlage wird wahrscheinlich so eine 1- bis 2-Zimmer-Wohnung 40 bis 60 Quadratmeter hergenommen, denke ich mal. Also sowas kostet es in Berlin ungefähr.
SPEAKER_00Ich habe gesehen, es gibt auf jeden Fall Mietpreistechnisch drei, vier Städte, die teurer sind noch als London. Irgendwie zum Beispiel Manhattan ist teurer und so ein paar Städte sind auch irgendwie teurer, aber London ist so Platz 4 oder 5 gewesen. Und da leben ja auch echt nicht wenig Leute. Und das ist schon krass, wie viele reiche Menschen es da gibt. Also wie viel Geld da einfach den ganzen Tag durch die Gegend geht. Auch die ganzen Touries ja, die da Money spenden, wenn du essen gehst, normal, bezahlst vielleicht in Deutschland jetzt so 20 Euro pro Person, je nachdem, wo du halt hingehst, aber sagen wir jetzt mal so roundabout, da wahrscheinlich eher so 30, 35. Also es verdoppelt sich sozusagen alles nochmal.
SPEAKER_01Ich glaube, das geht. Wenn du als Touri da hinfliegst, dann bist du ja meistens für ein Wochenende da oder für eine Woche und dann ist es dir egal, ob du da irgendwie 1000 Euro irgendwie für die Woche da lässt. Aber wenn du halt mal vergleichst, da zu leben, also mit einem regulären Einkommen hier in Deutschland von, keine Ahnung, das ist 2.000 bis 3000 Euro netto sein, da kannst du ja nicht mal die Wohnung leisten. Oder gerade so. Also du musst ja schon das doppelt.
SPEAKER_00Eigentlich tatsächlich, wir haben halt einen geringen Nettolohn, aber für den Nettolohn haben wir halt, also allgemein haben wir relativ geringe Lebenshaltungskosten, grundsätzlich, zumindest vor den ganzen Geschichten, die jetzt passiert sind, hatten wir verhältnismäßig, konnte man ja in Deutschland echt sehr günstig leben. Also Essen und sowas kannst du ja gutes Essen einkaufen in Supermärkten. Zum Beispiel, das kannst du ja nicht vergleichen mit anderen Ländern. Also zum Beispiel Nudeln oder so für 30 oder 40 Cents, um eine Tüte zu kaufen, sind eigentlich geistesgestört günstig. Aber was witzig war, mein Urlaub fing ja damit an, ich weiß nicht, ob du aufs. Du hast deinen Reisepass vergessen. Nee, ich hab ihn nicht vergessen. Ich habe ihn arroganterweise nicht mitgenommen, absichtlich, obwohl ich am Tag vorher noch daran erinnert wurde. Yo guck mal, ob du einen Perso brauchst, ob du einen Reisepass brauchst. Und ich meinte, ich bin im Januar in der Türkei gewesen mit dem Perso. So. Und da dachte ich, okay, wenn man in die Türkei mit dem Personalausweis fliegen kann, dann kam ich ja wohl nach England. Ja, war er dann nicht so? Dann saß ich da um 6.30 Uhr morgens an diesem Schalter und die Frau meinte so, ja, das geht nicht. So, und hat dann so das, ich war der Letzte, hat dann so das Ding zugemacht und ich stand dann da an diesem Flughafen. Und haben mir dann ein neues Ticket geholt. Aber ging das? Also dass du direkt einen neuen Flug noch an dem Tag holen konntest? Ja, von Berlin fliegen, glaube ich, 10, 12 Flüge am Tag nach London. Also echt viel. Wie viel hast du gezahlt? 150. Für den Nachflug dann.
SPEAKER_01Ja, ja. Krass. Das geht. Also ich hätte jetzt erwartet, dass es am selben Tag irgendwie 400, 500 Euro kostet. Aber da kommen wir wieder zu dem Punkt, du hast absolut Pech mit Flügen. Immer wenn du Flüge buchst, irgendwas ist bei dir. Immer, wirklich. So Nickler hat das glaube ich noch nie einen Flug, einfach so mal zu einem humanen Preis bezahlt. Also du vielleicht findest du einen, aber dann.
SPEAKER_00Ich wollte jetzt mal das Pricing gerade erklären und nochmal dahin. Also du bezahlst ja erstmal, um überhaupt zum Flughafen zu kommen, habe ich glaube ich 20, 30 Euro, bezahlst du entweder Uber oder ich fahre gerne mit Miles so, weil ich ein bisschen schneller fahren kann dann. Und es stand halt direkt eins vor meiner Tür. Und das kostet 30 Euro. Dann bist du Flughafen, sondern da habe ich 150 Euro extra bezahlt für einen Flug, also sagen wir insgesamt 300 Euro, um nach London zu kommen. Wenn du in London bist, bezahlst du nochmal irgendwie so, ich bin dann in diesem, das ist bei Rainer so ein Kack-Airline, da landest du in so einem Stanstead. Ja, es gibt kein Zentrum in London. Es ist mindestens eine halbe, dreffel Stunde weg zum Flughafen. Ja, fast eine Stunde. Muss ich fahren, dann war ich in Liverpool Street, da bin ich von Liverpool Street, ich mag ja ganz gerne so, in Berlin mache ich das zum Beispiel gar nicht, aber ich mag nochmal so, London flieg ich so zum Beispiel die U-Bahn. Das ist ja eigentlich total abgefuckt, aber es ist irgendwie geil, damit zu fahren. Dann bin ich von daraus halt so ins Zentrum rumgelaufen, aber hatte dann halt gut, dadurch, dass ich halt den Flug verpasst habe, bin ich dreimal mit dem Auto gefahren, habe ich wahrscheinlich so 600 Euro bezahlt, um nach London-Zentrum zu kommen. So, das hat das Ganze dann nochmal ein bisschen teuer gemacht, aber fuck it so. Dafür arbeitet man dann ja. Damit man dann nicht den ganzen Tag noch eine schlechte Laune haben muss. Was ich auch nicht hatte, weil das Wetter war grandios. Ich war mit dem Kumpel da, wir haben schön Zigarre geraucht, Hidepark, mit dem Fahrrad erkundet. Hidepark ist sehr geil. Und weißt du, wenn ich gesehen habe, die den Charakter, die bei Marvel diese, wie heißt das so mal, Black Panther. Also in diesem, die jetzt sozusagen diese neue Königin ist, in diesem Sohohaus. Da saß sie so. Krass. Direkt einen Sofa neben mir. Voll krass eigentlich, wenn man sowas drüber nachdenkt. Ich finde das immer episch, wenn man so Leute sieht, die super bekannt sind. Und viel geiler noch, als ich in der Lounge war, als wir zurückgeflogen sind, schöne Grüße an der Stelle, den Namen habe ich schon wieder vergessen, aber ein Zuschauer auf YouTube aus der Schweiz war auch da, der was im Bereich Finanzvertrieb macht und Unternehmen so ein bisschen dabei hilft, in die Schweiz zu kommen und der jetzt auch mit FBA starten möchte. Schöne Grüße an dich auf jeden Fall. Und ja, ich würde sagen, wir starten mal mit dem Podcast. Dann erläuter mal den Themenvorschlag, den du mit und den du uns heute mitgebracht hast hier, lieber Herr Fröhlich.
SPEAKER_01Ja, die Frage aller Fragen: passives Einkommen. Ist das wirklich, was das existiert oder ist das einfach nur so ein Mythos, den wir hier fürs Marketing benutzen?
SPEAKER_00Also wir werden sie heute auf jeden Fall so in aktiver, in aktivem Zusammenhang mit FBA bringen. Erstmal so grundsätzlich ist ja dieses passive Einkommen. Der Traum. Das ist ja das, was eigentlich alle wollen. Also wer kein passives Einkommen will, ist stupid. Also passives Einkommen ist schon genius, aber. Aber was ist passives Einkommen? Vielleicht fangen wir das mal an, was du sagst. Passives Einkommen ist, wenn du nicht aktiv was dafür tun musst und permanent Cashflow bekommst dadurch. Also das ist für mich passives Einkommen. Zum Beispiel, wenn du jetzt hier so ein Gebäude dir gehört oder du hast vielleicht 10 Millionen in irgendwelchen Stocks, du hast da wirklich gar, und du hast jemanden hier zum Beispiel so ein Gebäude, der es managt, also du hast wirklich gar keinen Aufwand damit, gar nichts, und es kommt auch jeden Monat, das ganz wichtig ist, kommt jeden Monat, immer zuverlässig Geld rein. Das ist für mich passives Einkommen. Also passives Einkommen zum Beispiel ist bei Amazon nicht, yo, ich habe ein Produkt aufgebaut und das läuft jetzt und ich muss noch ganz wenig machen. Das ist kein passives Einkommen, das ist einfach nur ein sehr gut automatisiertes Business, weil FBA ist halt an sich ein sehr gut automatisiertes Business-Prinzip an sich.
SPEAKER_01Aber ich würde nicht sagen, dass wenn du ein, zwei, drei Stunden in der Woche Zeitaufwand hast, dass das dann nicht mehr als passives Einkommen zählt. Weil danach wärst du, wenn du jetzt jemanden hast, den du irgendwie halt, der dein Gebäudekomplex managt oder dein FBA-Business managt und du musst mit dem trotzdem nochmal einmal in der Woche mit ihm telefonieren, machst du ja wieder was dafür.
SPEAKER_00Also ich würde sagen, so, klar, du musst ja auch irgendwann nochmal die Kohle, die da einstreist, muss ja irgendwo versteuert werden, du musst ja mit dem Steuerberater laufen. Ich sag mal so, alles, was im Jahr unter drei, vier, fünf Stunden liegt. Okay. Also das ist für mich wirklich passiv. Alles andere ist ja gut automatisiert. Also es ist ja.
SPEAKER_01Ja, das ist halt so die Frage, wie definieren wir das? Weil ich würde jetzt nicht sagen, dass alles, was du wirklich mit fünf Stunden im Jahr machst, das ist ja schon, was ist das? Also es ist wenig, ja.
SPEAKER_00Deswegen würde ich sagen, es ist passiv. Aber der Punkt ist, und das ist ja das Wichtige, passives Einkommen ist halt extrem genial, logischerweise. Was aber, glaube ich, bei vielen oder was viele nicht verstehen, ist, der Weg zu passiven Einkommen ist ultra aktiv und dauert sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange. Also wahrscheinlich, um nennenswert passives Einkommen zu machen, also wir sprechen jetzt nicht von irgendwie 500 Euro oder sowas, sondern wirklich von. Ja, sagen wir mal, sagen wir mal, du würdest passives Einkommen 20.000, 30.000 im Monat haben wollen. Dann wirst du dafür mindestens dein halbes Leben arbeiten. Mindestens. Auch wenn du super erfolgreich bist. Also es gibt ja Leute, die zum Beispiel viele Immobilien besitzen. Zum Beispiel, wir überlegen gerade zusammen mit einem Partner im Bereich der Logistik einzusteigen. Da haben wir jemanden, der hat zum Beispiel 60 über 60 Einheiten halt in einer deutschen Großstadt. Da wird schon einiges rumkommen, aber um halt 60 Einheiten irgendwo aufzubauen, musst du natürlich erstmal was schaffen. Oder um vielleicht auch ein Unternehmen oder Shares an einem Unternehmen in Form von Aktien zu haben, die dir im Jahr 20, 30k Dividende geben. Also das ist schon, du musst schon relativ viel Geld drin haben. Was bräuchtest du da? Was sind das? Wahrscheinlich Dividende. 20.030.000. Pro Monat, ach pro Monat nicht im Jahr. Also zwölf Millionen ungefähr. Also wenn du ein Vermögen hast, zum Beispiel auch von 12, oder lass es 5 bis 20 Millionen sein, damit könnte man wahrscheinlich Investments tätigen, um relativ schnell ganz gut passiv zu verdienen.
SPEAKER_01Ich finde, das ist, glaube ich, auch ganz wichtig, dass das halt irgendwie so aus den Köpfen rausgebrannt wird, dieser Gedanke, hey, ich schaffe das innerhalb von ein bis zwei Jahren irgendwie, mir was aufzubauen, was mir dann regelmäßig ein passives Einkommen von 10.000, 20.000, das ist nicht auf ein, zwei Jahre, denk das mal, wie du sagst, dein halbes Leben lang. Wenn das aber, wenn du schon diese Einstellung der Erwartung ist, mit der du reingehst, dann ist das nicht so, ja, der Erfolg muss jetzt über Nacht kommen. Wie du sagst, es ist aktive Arbeit, die Tag für Tag für Tag über Wochen, Monate, Jahre ist und dann irgendwann kommt der Punkt, wo du sagst, okay, jetzt läuft das. Erstmal automatisiert und dann vielleicht irgendwann sogar passiv.
SPEAKER_00Ja. Also ich habe zum Beispiel eigentlich gar kein nennenswertes jetzt Verhältnis mit zu dem aktiven Einkommen, nennenswertes passives Einkommen, weil das jetzt noch zum Beispiel bei mir viel zu früh ist. Aber ich mache noch theoretisch und ich, also ich verdiene theoretisch noch viel zu wenig Geld oder das Unternehmerwirtschaft noch viel zu wenig Geld. Meiner Meinung nach, dass es sich richtig lohnt für mich, also in Assets zu investieren, die passiv Geld bringen. Weil die größte, also wenn man mal das auf den Kopf haut, dann sind die einzigen Assets, die eigentlich wirklich liable, dir Geld bringen Monat für Monat, ist eigentlich Immobilien. Und klar, Immobilien ist ein super geiles Ding, aber du brauchst halt, wenn du damit auch wirklich viel Geld verdienen willst, also wenn du fast verdienen willst und nicht abbezahlen, das ist ja ein großer Unterschied, dann brauchst du halt einfach eine gewisse Stange Geld. Das ist auch nicht so, dass das, man kann das natürlich mit 100k anfangen oder auch mit 50k anfangen und über mehrere Jahre aufbauen. Das macht aber bei mir noch gerade keinen Sinn, weil ich zum Beispiel lieber jetzt gerade, wenn ich 100k habe, dann investiere ich das in ein neues Produkt oder in, gucke, ob man vielleicht irgendwo einen neuen Mitarbeiter hat, weil das zum Beispiel auch teilweise ist es ja auch schöner, wenn man dann viel Geld verdient, wenn man sagt, okay, ich investiere vielleicht in eine Vergrößerung vom Team und habe dadurch wieder mehr Freizeit oder kann mir mehr Sachen oder meine Zeit mit anderen Dingen beschäftigen. Aber so grundsätzlich glaube ich, dass das Thema passives Einkommen in vielen noch viel zu früh angegangen wird. Weil alles, was passiv ist, logischerweise einen schwächeren Hebel hat als das, was du aktiv pusht. Also wenn du jetzt zum Beispiel Geld in eine Aktie investierst, dann wird die niemals den gleichen Return erwirtschaften, als wenn du selbst mit diesem Geld arbeiten würdest. Und da 8, 9, 10 Stunden am Tag halt investierst, zum Beispiel ein neues Produkt damit auf den Markt bringst. Da investierst du vielleicht, man kann es ja mal nebeneinander legen. Sagen wir mal, du legst 25.000 Euro nieder für ein neues Produkt, sodass dein Startinvestment 25.000 Euro investierst in dieses Produkt und das Produkt generiert danach einen monatlichen Cashflow oder einen monatlichen Gewinn wirklich, ja, von, lass es mal, das ist einfach mal nur 2.000 Euro sein. Das ist ja absolut vom Bezug her realistisch. Wie viel Kohle musst du investieren, um 2000 Euro Mieteinnahmen zu haben pro Monat? Gewinn. Ja, Gewinn, das ist ja. Ohne Tilgung. Das heißt, das ganze Tilgungsding, das ist ja kein Gewinn. Das heißt, du musst echt nur fette Immobilie kaufst.
SPEAKER_01Du kannst wahrscheinlich irgendeine Immobilie, die wahrscheinlich schon einen Wert hat von, keine Ahnung, hier in Berlin 1,5, 2 Millionen.
SPEAKER_00Ja. Ja, und das ist, das muss man mal nebeneinander legen. Das heißt, oder auch wenn du in Aktien oder in andere Assets investierst, die dir ein passives Einkommen bringen, kann ja auch sein, dass du zum Beispiel eine Unternehmensbeteiligung oder sowas machst. Da ist es dann aber auch meistens so, dass du, wenn du halt nichts tust, dann bezahlst du halt Cash. Also wenn du nicht keine Ideen oder Aktivität reinbringst, dann bist du meistens irgendwie der Geldgeber. Und da brauchst du viel mehr Geld erstmal, damit irgendwas überhaupt passieren kann.
SPEAKER_01Das heißt, wir halten auf jeden Fall fest, Amazon FB ist kein Geschäftsmodell für passives Einkommen. Von allen Geschäftsmodellen aber, die man ja von allem, was wir machen, genau von allem, was man so machen kann, es gibt ja super viele Möglichkeiten in die Selbstständigkeit, ins Unternehmertum, würde ich sagen, ist das die Variante mit dem wenigsten aktiven Zeitaufwand, wo du relativ viele Sachen im Endeffekt zeittechnisch gesehen von Amazon oder anderen Sachen übernehmen lassen kannst oder outsourcen kannst. Und das macht es nicht den Begriff nach einem passiven Modell, aber trotzdem ein sehr stark automatisiertes Modell letztendlich.
SPEAKER_00Du kannst bei Amazon FBA ein Millionen-Business aus deinem WG-Zimmer oder deiner Wohnung oder deinem Haus führen, ohne dass irgendjemand was davon mitbekommt und einen Mitarbeiter hast oder sonstiges. Und das geht aus meiner Erfahrung mit über jetzt fünf oder sechs Geschäftsmodellen, die wir aktiv betreiben, sonst mit keinem Business. Beispiel, ich bin in London, ja, und ich bin irgendwo zum Beispiel, wo wir Zigarre geraucht haben, denke ich mir, okay, ja, Niklas, jetzt machen wir ein paar Videos hier noch. Und in dem Moment, klar, mir macht das auch grundsätzlich immer viel Spaß, aber manchmal ist es natürlich auch so, dass man so dann daran denken muss, hey, okay, ich muss jetzt hier irgendwie noch ein bisschen Content produzieren, weil es zum Beispiel geil ist für unsere Social Media Präsenz. Gerade habe ich zum Beispiel, oder wo ich ein YouTube-Video aufgenommen, dort mal kurz mit dem Selfie, weil ich so eine witzige, neben mir ist jemand so langgelaufen mit so einer Hundeleine, so einer Jogging-Hundeleine und das war so ein Produkt, was ich ganz am Anfang mal überlegt hatte zu verkaufen. Und dann habe ich so ein Video dann halt gemacht dazu, hey, wie bin ich eigentlich auf meine erste Produktidee gekommen? Und hab gleichzeitig so ein bisschen so die anderen Sachen halt drum verarbeitet und hab gedacht, hey, das ist jetzt cool, aber das muss ich jetzt in dem Moment machen, sonst ist der Moment weg. Und das hast du bei FBA meiner Meinung nach nicht, du hast nicht diesen, das ist so ein pass, das ist so, ich nenne das passiver Stress, in Anführungsstrichen. Also du denkst immer, okay, wann kann ich was produzieren? Ich muss was produzieren, einfach weil ich halt jemand bin, der nicht so an dieses, also ich glaube einfach, dass man bestimmte Sachen einfach durchziehen muss, zum Beispiel unsere Content-Sachen, wie auch jeden Montag zum Beispiel einen Podcast kommt, kommt auch bei uns, äh, jeden Mittwoch kommt ein YouTube-Video, jeden Samstag kommt ein YouTube-Video. Und das ist einfach so. Und es geht halt nicht darum, nur den Content zu produzieren, sondern geilen Content zu produzieren. Und das habe ich halt bei FBA nie so diesen, diesen, okay, es ist auch mal in Ordnung, wenn ich dem Hersteller einen Tag später schreibe.
SPEAKER_01Ist natürlich aber gefährlich auch, wenn du das so schweben lässt, weil du ja denkst, ja, okay, keine Ahnung, ich antworte dem Hersteller nur einmal am Tag. Na, okay, dann wird dein Business natürlich dahingehend auch sehr schleppend vorangehen. Okay, meine Produkte sind jetzt auf dem Weg, okay, ich habe gerade nichts zu tun. Dann gehe ich halt, keine Ahnung, in Urlaub oder wie auch immer. Oder du sagst, okay, was kann ich denn noch machen? Das ist ja dieser nächste Step. Ey, kann ich noch irgendwie Marketing noch irgendwas machen? Vielleicht noch irgendein Zusatzprodukt, schon mal um andere Sachen mich kümmern. Du könntest zeugst du ja selber diesen passiven Stress, wie du sagst, weil wie du sagst, bei Consulting, du willst Content produzieren die ganze Zeit, du weißt, okay, ich kann jetzt nicht nur still sitzen, was kann ich denn noch machen? Irgendwas gibt es noch zu tun. Und das kannst du ja bei FBA auch irgendwo ins Gedächtnis immer holen und nicht zu sagen, ja, okay, Produkte werden.
SPEAKER_00Und das ist auch eine der wichtigen Sachen, by the way, auch als Learning, also umso aktiver du ein Business machst, umso mehr Zeit und Ressourcen für ein Business zur Verfügung stellst, wenn das gepaart ist mit dem richtigen Wissen und richtigen Strategien, kannst du das immer pushen, auch ein Business wie FBA. Weil zum Beispiel FBA besteht ja nicht nur, also vielleicht auch für die Leute, die noch weiter am Anfang stehen, ja nicht nur aus dem Launchen neuer Produkte. Sondern es kann Expansionsgeschichten geben, kann sein, dass man mal sagt, okay, pass auf, ich habe jetzt gerade mehr Zeit als Geld. In dem Moment sollst du mal gucken, wie kann ich Zeit gegen Geld tauschen. Super wichtig übrigens, Zeit gegen Geld zu tauschen, ist das smarteste, was du machen kannst. Das ist das erste, das ist die erste Stufe. Du musst gucken, wie du möglichst viel Zeit gegen möglichst viel Geld tauschen kannst. Und wenn du jetzt Kapital pro, also wenn du das andersrum ist, irgendwann natürlich, wenn du erfolgreich bist, mehr Kohle machst, hast du irgendwann mehr Geld als Zeit und dann kannst du es zurücktauschen. Dann kannst du mit Geld wieder Zeit einkaufen, indem du zum Beispiel eine Sache outsourced, eine Agentur für irgendwas beauftragst, Mitarbeiter einstellst, whatever. Aber auf dieser ersten Ebene kannst du halt zum Beispiel sagen, okay, ich investiere jetzt heute mal 10 Stunden und ich schreibe einfach jeden YouTuber an, der Videos über meine Produkte schon mal oder über die Produktart machen könnte. Frag dir, ob er Bock auf ein Video hat. Und habe am Ende des Tages vielleicht zwei oder drei Videos geklärt, mit denen ich über die nächsten zweieinhalb Jahre, weil die die ganze Zeit laufen, insgesamt 10K Umsatz mache. Und dabei ohne PBC-Kosten vielleicht 2-3K gewinnen. Dann habe ich auf einmal meine Zeit eingetauscht, zwar long-term, aber einen Tag gegen 2, 3K, gleichzeitig muss ich aber kein Geld dafür investieren und kann dieses Geld, was ich jetzt wieder habe, in mein Wachstum investieren, um mein Business größer zu machen, um immer, immer, immer, immer, immer, immer mehr Geld zu verdienen, um dann wiederum irgendwann zu sagen, okay, ich verdiene jetzt so abstrakt für Geld, jetzt nehme ich mal Geld und kaufe davon irgendwelche Assets oder investiere das in Immobilien oder in Aktien oder sowas, wo ich weiß, dass der Return mies ist, aber, und wir sprechen jetzt gerade von keine Kommentare von irgendwelchen Immobilieninvestoren, die jetzt die Dinge kaufen, flippen und damit auch super viel Kohle machen, weil das ja wieder ein aktives Einkommen, sondern wirklich einfach nur investieren und die Kohle einsammeln. Weil das ist halt einfach ein Riesenhebel.
SPEAKER_01Wobei es halt dann schon wieder smart wäre, wenn du sowieso ja schon dieses Wissen hast, deine Produkte aufgebaut hast, weil wenn der Punkt gekommen ist, wo du so viel Geld verdienst in FBA und schon eine Marke aufgebaut hast, dann hättest du ja wieder viel höheren Return, wenn du das Geld nimmst, wo du jetzt eh zu viel von hast und das wieder in deine eigenen Produkte steckst und nochmal deine Brand erweiterst. Anstatt das jetzt vielleicht irgendwo in eine Immobilie zu investieren mit, keine Ahnung, 10% Return oder so.
SPEAKER_00Ja, ja, genau. Und das ist ja das, was ich meine, weil du hast und solltest halt das nicht zu früh machen. Ab einem gewissen Zeitpunkt macht das einfach Sinn, weil du auch mal irgendwann auf dich selbst gucken musst. Es geht ja nicht nur darum, das Unternehmen reich zu machen, sondern du bist ja irgendwann auch selbst die Kohle haben und du hast ja, also so, wer sich mal ein bisschen mit Steuern auseinandergesetzt hat, wird sich nicht den Großteil seiner Gewinne auszahlen. Das macht einfach keinen Sinn, bezahlst halt viel zu viel und dann macht es halt natürlich früher oder später mal Sinn, entweder wenn man sich mehr Geld auszahlt, zu gucken, okay, wie kann ich Steuern auch sparen, geht ja auch zum Beispiel durch Immobilienkäufe, solche Sachen, kann man auch Dinge von der Steuer absetzen, kann da mit Förderung arbeiten und so weiter und so fort. Oder beispielsweise auch über ein Holding. Also man kann auch über eine Holding-Struktur später über darüber Immobilien kaufen. Oder zum Beispiel, was auch cool ist, das ist ultra smart, das habe ich jetzt auch schon ein paar Mal mitbekommen, dass man so als Unternehmer so die Immobilie, wo seine eigene Company draufsetzt, einfach kauft und sich dann selbst Miete bezahlt. Für das Finanzamt, wenn die zuhören, das ist natürlich geil, weil du kannst die Miete einfach absurd hoch erhöhen und zahlst natürlich auf Miete viel weniger Steuern, weil es keine Einkommensteuer ist, als auf. Und die Immobile kaufst du auch von den Gewinnen, die du in die Holdings schüttest.
SPEAKER_01Ja, auch irgendwo.
SPEAKER_00Nee, dann ist das wiederum, ja, das ist wiederum eine Möglichkeit, einfacher Geld in die Holdings zu bekommen, genau, indem die Holding Mieter einsammelt. Also gibt es schon. Aber das ist jetzt, also um das mal so, dieses, der Return wird immer, es wird immer einen höheren Return geben als ein passiven Einkommen. Trotzdem ist es halt geil, um ein passives Einkommen zu haben, weil du einfach abstrakt viel Geld hast und nicht mehr weißt, was du damit machen sollst. Aber das ist jetzt nicht der Fall, wenn du irgendwie 4 oder 5 K im Monat verdienst. Meiner Meinung nach. Und wenn man zum Beispiel das zum Beispiel ist das, was ich ja damals gedacht habe, wenn ich sage, okay, ich habe ein kontinuierliches Einkommen und kann jetzt nicht so ein, hab jetzt kein eigenes Business, dann würde ich das. Früh anfangen. Aber dann würde ich früh einen möglichst großen Anteil von meinem Gehalt anfangen zu investieren in irgendwelche entweder Immobilien, da würde ich mich vielleicht auch ein bisschen mit beschäftigen, dann vorher, jetzt nicht einfach stumpf irgendwo reinhauen.
SPEAKER_01Wenn das halt dein Ziel ist, irgendwie. Also generell sollte das Ziel vielleicht früher oder später sowieso sein passives Einkommen zu bekommen. Aber wenn dein Ziel nicht ist, selbstständig zu werden, dann klar, je früher du anfängst, weil das rechnet sich auch erst nach 20, 30 Jahren wieder passives Einkommen, brauchst du fast ein halbes Leben dafür.
SPEAKER_00Du brauchst halt eine Generation ungefähr dafür, um das aufzubauen, dann hat deine Familie halt was davon. Weil man muss sich halt vorstellen, wie dämlich unsere Vorfahren sind und wie wenig die über Geld wussten, dass es halt niemand gemacht hat. Weil bei 80, 90 Prozent der Leute steht das halt nicht. Zum Beispiel, das ist ja, ich weiß nicht, kennst du diese Metapher dieses Jahr, wenn man im Jahr null, also in Jesu Geburt sozusagen, ein Euro oder ein Dollar investiert hätte, wie viel Geld das heute wert wäre. Also wenn man einen Dollar gehabt hätte und das halt investiert hätte. Und die Summe, die da halt rauskommt, man denkt so, ja, sind das 10.000 oder sind das 20.000 oder sind es 50.000, aber es ist halt viel mehr. Also es ist, es ist irgendwie das Drei- oder Vierfache von der deutschen Wirtschaftsleistung. Also es ist abstrakt. Und wenn du jetzt halt auch überlegst, das ist ja das, was jetzt zum Beispiel an Immobilien kann man es ja zum Beispiel gut sehen, hätte man vor, hätten unsere Eltern zum Beispiel ein Haus gekauft, eigentlich fast egal wo in Deutschland, vor 30, 40 Jahren, dann hätte das wahrscheinlich um die 100.000 Euro gekostet, auch fast egal wo in Deutschland und jetzt wäre es wahrscheinlich ein, zwei Millionen wert. Und das wäre damals ja kein Ding gewesen, weil man die Mieten, das hätte ja auch schon bei Mieten und sowas abbezahlen können. Und das wird, und das Witzige ist, die Leute denken ja immer, das hört nicht auf, das hört auf irgendwann und es wird nicht teurer, aber das ist ja das beste Beispiel, ist ja, um wieder auf London zurückzukommen. Deutschland ist cheap as fuck. Also im Verhältnis auch zu zum Beispiel auch Paris, also Berlin zum Beispiel im Verhältnis zu Paris, London, Großstädten in den USA, ist Deutschland extrem günstig und extrem hinterher. Deswegen werden wir wahrscheinlich auch von der Inflation jetzt mal aufholen von den Pricings her, dass auch bei uns ein Kaffee halt 7 oder 8 Euro kostet. Das ist übrigens witzig gewesen, nur um nochmal ein Fun Fact zu London zu bringen. Ich war, ich arbeite ja immer viel so, wenn ich auf solche Trips bin und ich war auch relativ viel bei Starbucks. Und immer wenn ich in Starbucks gegangen bin und bezahlt habe, ist mir das ultra günstig vorgekommen, weil alles andere einfach viel teurer war und Starbucks halt Regelpreise hat. Echt? Über ganz? Ich denke mal, über ganz England hinweg gehe ich mal von aus, ist in Deutschland auch so. Also bezahlst du glaube ich überall in Deutschland das gleiche. Egal ob du in München bist oder in Oldenburg, wo es keine Starbucks gibt. Aber egal wo du bist, bezahlst du, glaube ich, immer das gleiche. Und das ist halt geistlichgeschäft, weil hast du immer noch für einen Kaffee hast du, für einen Großen, halt irgendwie 5 Pfund bezahlt. Und das war halt in einem Restaurant normal oder in so einer Kaffeestube, meistens deutlich mehr.
SPEAKER_01Weißt du, wie teuer so ein Kaffee bei Starbucks in Asien ist? Kostet es nicht so gut. Genauso teuer. Auch, ja? Also das war nämlich gerade mein Gedanke, ob das wirklich generell nicht nur länderspezifisch ist, sondern also städtisch.
SPEAKER_00Das ist schon länderspezifisch. Also in Deutschland zum Beispiel ist es günstiger als in England, aber ich weiß nicht, genauso viel bei Starbucks für ein Kaffee.
SPEAKER_01Ich weiß nicht, ob es genauso viel ist.
SPEAKER_00Ich würde sogar sagen, dass es mehr ist, weil ich war, ich erinnere mich daran, dass ich damals, ich war mal, ich glaube, ich war acht Tage oder sowas in Bangkok alleine. So, und ich habe damals die Produktlösung gebaut. Das war das erste Infoprodukt von Niklas Spehlmeier. Gibt es ja heute gar nicht mehr. Jetzt gibt es dieses geile Produktlösungsheft, was es zehnfache wert ist, aber jeder Kunde kriegt es ja bei uns mit dazu. Aber da habe ich damals sozusagen in so einem Starbucks die ganze Zeit gearbeitet und die Präsentation für dieses Ding gebaut aus ein bisschen länger her. Und ich dachte, krass, dass das Ding die ganze Zeit so voll ist, weil der Kaffee hat da halt auch vier oder fünf Euro gekostet. Aber just, also wer noch nie da war, der Kaffee halt beim Thailänder kostet 80 Cent oder so. Überhaupt, keine Ahnung. Also stimmt. Das hat mich total überrascht, dass es so teuer war.
SPEAKER_01Ich habe tatsächlich letztens in einem Podcast was sehr interessantes gehört. Und zwar, wenn du jetzt irgendwie mal auf Reisen bist oder so und keine Ahnung, die meisten Leute so wie du gehen in Starbucks und holen sich da einen Kaffee für 5, 6 Dollar. So, Starbucks ist jetzt, würde ich mal sagen, nicht die Umgebung, wo du so sehr krass inspiriert wirst. Du kriegst guten Kaffee, kannst da gut arbeiten. Für den gleichen Preis für 5, 6 Dollar, könntest du aber auch in eines von diesen super fancy Hotels gehen, in die Hotelbar gehen, dir da einen Kaffee holen und du siehst so dieses Geld, was überall ist, die Leute da verkehren. Es ist ja viel inspirierender, dort zu arbeiten und zu sehen, hey, was machen die Leute? Wie kommen die da ein und aus? Wie sind sie zu dem Geld gekommen? Und das ist eine Umgebung, die ich, glaube ich, mental viel inspiriert, viel mehr inspiriert, als irgendwie im Starbucks zu arbeiten. So, weil, keine Ahnung, geh ins Ritz, hol dir einen Kaffee für 6 Dollar oder im Starbucks.
SPEAKER_00Ich würde ja rausgekriegt, ich bin in London aus dem Ritz, wir haben da Zigarren gekauft. Das ist richtig edel. Also wir sind reingegangen, da hat uns schon dieser Portier, hat uns schon so gemustert und hat gefragt, was wir wollen. Wir waren da habt ihr einen Café und da meint er, nee, wir haben eine Cocktailbar. Aber da könnt ihr nicht rein und hat uns so richtig missbilligend angeschaut. Wir waren halt normal, so wie jetzt habe ich ungefähr gekleidet gewesen. Weißt du, also jetzt nicht schlecht, sondern einfach normal gekleidet. Aber ich hatte halt keine besonderen Schuhe oder sowas an. Was ich sehr schätze, also ich finde sowas sehr toll, wenn man noch solche. Ich bin ja ein konservativer Mensch, ja. Also fand ich eigentlich nice schon. Und dann hatten wir noch mehr Bock reinzugehen und haben gesagt, ja, wir wollen eine Zigarre kaufen. Dann waren wir in dieser Zigarren Lounge, haben da irgendwie 70 Pfund für Zigarren ausgegeben. Für zwei. Ich bin jetzt kein leidenschaftlicher Zigarrenraucher. Kommt noch. Deswegen ist es für mich, ja, kommt noch. Klar, das ist für jede Million eine Zigarre. 0,003% gehen wir sind immer in der Marge verplant für die Zigarre.
SPEAKER_01Da habe ich geschaut, ob hier hinten eine liegt tatsächlich. Ey, das ist eine geile Sache.
SPEAKER_00Wir müssen noch so ein Zigarrending hier im Hintergrund haben. Das ist eine Sache, das müssen wir gleich aufschreiben. Cool. Aber da war ich da sozusagen, wir haben das so gekauft, bezahlt. Und dann wollten wir uns in diese Zigarren Lounge da setzen, die sehr geil war. Da saßen nämlich wahrscheinlich, also die Leute wären wahrscheinlich auch inspirierend. Aber dann sind wir leider rausgeflogen, weil wir also rausgeflogen, Anfangstrichen würden gebeten, weil wir keine Krawatte hatten. Oder irgendwas um Kragen halt. Also nichts mit Kragen, also wir hatten nichts mit Kragen, man muss irgendwas mit Kragen tragen. Ja, was auch nicht schlimm war, da waren wir in einer anderen geilen Location. Aber es ist, ja, ist auf jeden Fall ein interessanter Punkt. Aber vielleicht auch, um nochmal zurückzukommen, auch zu dem Thema so komplett passives Einkommen. Ich habe ja immer Amazon FBA beschrieben als so ein nicht aktives Einkommen. Das heißt, für mich gibt es zum Beispiel einen Unterschied bei der Selbstständigkeit zwischen sowas wie einem Zahnarzt oder einem Restaurant, weißt du, wo direkt eine Delivery, also es muss direkt was getan werden, um Geld zu verdienen. Wenn alle krank, also wenn du krank bist, jetzt auch als One-Man-Show gesehen, verdienst du kein Geld. Wenn du im Urlaub bist, verdienst du kein Geld oder deutlich weniger. Das hat immer alles Impacts. Und das Geile, und das ist das, dieser Freiheitsgedanke, den ja, glaube ich, sehr, sehr viele Leute auch antreibt, bei FBA halt, okay, erstmal, du kannst theoretisch ja im Urlaub sogar arbeiten, aber auch wenn du nichts tust oder wenn du gerade schläfst, kaufen halt Leute währenddessen deine Produkte. Egal, ob du gerade in Deutschland, Asien, USA oder wo auch immer bist oder auch verkaufst, du kannst ja auch theoretisch von zu Hause in Deutschland, du kannst in den USA verkaufen, du kannst in Frankreich verkaufen, du kannst in England verkaufen, ohne da jemals gewesen zu sein oder irgendwelche unglaublichen Aufwände jetzt auf dich zu nehmen. Und das ist schon schwierig zu vergleichen mit anderen Modellen, auch mit den Umsätzen, die du verhältnismäßig machen kannst. Weil du kannst auch ein Buch schreiben, zum Beispiel, was sich halt immer wieder verkauft. Aber das ist halt, ich sag mal, jetzt, wenn du nicht gerade JK Rowling bist, auch relativ unprofitabel. Also da kommen jetzt vielleicht, dann kommen doch mal 100 Euro, wenn du gut sonst, zum Beispiel, ich glaube, mit diesem ersten Buch, was ich gemacht habe, insgesamt 3000 Euro oder sowas verdient. Jetzt verdienen wir gar nichts mehr in den Büchern, dann zahlen wir ja drauf pro Buch. Aber das hat sich halt, also es hätte sich auf Stundenbasis null gelohnt.
SPEAKER_01Es ist halt schwierig, so ein Geschäftsmodell, sag ich mal, es ist nicht mal so, dass man Amazon FBA irgendwie krass verkaufen will oder vermarkten will, das sind einfach Fakten. Es gibt halt kein Geschäftsmodell, in dem es wirklich so einfällt.
SPEAKER_00Das ist auch ein Anteil, weil dafür brauchst du länger, um überhaupt Geld zu verdienen. Weil während du zum Beispiel als Zahn hast, weil du mit der ersten Bohrung anfängst, Kohle zu machen, brauchst du halt da mehr. Also es ist eigentlich so eine geile Schnittmenge zwischen einem aktiven Einkommen und einem passiven Einkommen.
SPEAKER_01Ja, genau, das ist so die Definition halt. Deswegen war es mir einfach wichtig zu sagen, okay, was ist passives Einkommen? Amazon FBI definitiv nicht, weil du musst aktiv was dafür machen. Selbst wenn die Produkte laufen und du trotzdem nur drei Stunden in der Woche mal reinschaust, ist es trotzdem noch kein passives Einkommen. Aber es ist sehr automatisiert. Also es ist nicht mal aktiv, es ist nicht passiv, das ist die eierlegende Wollmilchsau.
SPEAKER_00Ja, also ich glaube, wenn man sich ein gutes Zeit-Management hat, dann kann man wahrscheinlich ein Business bis jetzt zu einem sechsstelligen Monatsumsetzen wahrscheinlich mit 14 Stunden oder so pro Woche, 14, ich sag mal, 14 bis 28 Stunden pro Woche managen. Wenn du halt aggressive Expansionen machst, dann würde ich sagen, nochmal das Doppelte, dann hast du einen guten Vollzeitjob. Wenn du ein schlechtes Zeit-Management hast, brauchst du viel mehr, also das ist jetzt halt für die Zuhörer, das ist bezogen auf wirklich, dass man effektiv arbeitet, nicht, dass man nur mal bei PPC ein bisschen was rumstellt, sondern dass man neue Marketingstrategien, dass man up-to-date bleibt und so weiter und so fort. Das ist halt, das zum Beispiel ist ja eine Sache, in die ich auch super viel Geld investiert habe, ist halt in Automatisierung, beziehungsweise zu lernen, wie kann ich Dinge automatisieren, wie kann ich Prozesse einfacher machen, als sie jetzt sind. Damit ich nicht zum Beispiel, zum Beispiel jetzt, wenn, wenn jemand bei uns Kunde wird, jetzt mal im Coaching zum Beispiel, dann bekommt er von uns immer so ein Willkommensgeschenk. Und jetzt könnte es ja so sein, dass immer wenn jetzt bei uns zum Beispiel unsere Strategieberatung gewinnt einen neuen Kunden, dass der dann zu mir geht und sagt, Niklas, guck mal, wir haben neun Kunden gewonnen, dass ich dann zu den bei uns gehe, die diese Willkommensgeschenke verpacken, ja, dass die dann irgendwie ab und zu mal zu uns ins Backoffice gehen und sagen, hey, ihr müsst jetzt mal oder ihr müsst jetzt mal nachbestellen, die Willkommensgeschenke gehen aus oder sonstiges, sondern es passiert halt alles in dem Moment, in dem der Kunde gewonnen ist, durch eine komplette Automatisierung, weiß jeder sofort Bescheid, was er zu tun hat. Und ein Backoffice poppt irgendwann nach ein paar Monaten, wenn der Lagebestand knapp wird, automatische Nachricht aufbestellt, da, da, da und hier ist der Link. Das heißt, das ist von wahrscheinlich pro Kunde 20 Minuten Zeitaufwand auf pro Kunde 45 Sekunden Zeitaufwand und funktioniert halt einwandfrei und noch besser und ohne Fehler. Und das ist ja auch bei FBA zum Beispiel, wie gehst du mit einer Bewertung um? Wie gehst du bei einem, wie läuft zum Beispiel ein Import ab? Schreibst du da immer noch 10 Mails oder gibt es da eine Datenbank beim Spediteur oder wie läuft das alles einfach ab? Und da kannst du halt, also da kannst du zum Beispiel, wenn du, wenn du schnell möglichst wenig Zeit gegen viel Geld tauschen willst, dann ist das der the biggest table. Automatisierung und Vereinfachung von Prozessen, musst du halt verschiedene, also du kannst zum Beispiel bei uns, wenn du ins Training kommst, bei uns FBA Fulltime, bekommst du halt genau diese Sachen mit so Vorlagen, halt schon erklärt, dass du die zum Beispiel die Prozesse einfach nur in dein Business rein übertragen musst. Also es ist sozusagen, der Prozess ist schon komplett da. Jetzt mal als Beispiel, wie gewinne ich einen Influencing Marketer oder sowas, oder wie gehe ich mit schlechten Bewertungen um, dieser Prozess ist komplett niedergeschrieben und du musst den einfach nur copy-pasten. Um jetzt mal zwei Sachen zu sagen, es gibt natürlich viel mehr Sachen noch.
SPEAKER_01Ja, genau das sind die Steps, die sich halt dann von dem Anfänger, die ganzen Sachen, das ist für den Anfänger nicht direkt relevant. Wenn ich ein Produkt habe und einen Hersteller, dann brauche ich da keine Automatisierung oder wie hole ich mir den Import her von ganz vielen verschiedenen Importeuren, ist halt dann relevant für die erfahrenen Händler schon, wo es dann darum geht, dein Business auch zu skalieren. Aber das ist das, wie du sagst, das ist halt extrem wertvoll für ein bestehendes Unternehmen, zu schauen, hey, gibt es einen Prozess für Sachen, die ich vielleicht ein, zwei, drei, viermal wiederholt habe? Sollte das vorhanden sein und du hast einen Prozess dahinter, wirst du keine Fehler mehr machen, wenn du das System dahinter kennst und eine Anleitung hast und du wirst extrem viel Zeit sparen und kannst sie wieder diese Zeit nehmen und in die Sachen stecken, die dein Business wieder monetär voranbringen, beispielsweise.
SPEAKER_00Reinvestieren ist. Okay, also ich glaube, das Thema ist relativ klar geworden. Vielleicht nochmal ganz kurz abschließend. Absolut wichtig ist zu verstehen, dass passives Einkommen nicht, also viele Leute sagen mittlerweile, dass es gar nicht mehr erstrebenswert ist, es ist absolut Schwachsinn, es ist absolut erstrebenswert. Ich glaube, egal wen du auf der Straße fragst, möchtest du passiv Geld verdienen, ohne was zu tun, Kohle bekommen. Also wer da Nein sagt, ist einfach, hat einfach irgendwelche Komplexe. Und es geht aber nicht darum, so schnell wie möglich passives Einkommen aufzubauen, es geht darum, ein großes und sehr, sehr, sehr cashflow-starkes, aktives Einkommen zu haben, mit dem man dann und aus dem man dann später Kohle rein investieren kann in sowas wie Immobilien oder Aktien. Dinge, die ich zum Beispiel Leuten, die sich selbstständig machen, am Anfang gar nicht empfehlen würde. Also auch wenn du dich zum Beispiel selbstständig machst und du hast jetzt irgendwie 10K an Aktien oder 20K oder sowas, ich würde es immer verkaufen. Ja, weil das bedeutet ja, also das ist allein schon wieder ein Mindset, dass du, dass du checkst, yo, ich weiß, dass ich mit, dass ich selbst mehr Geld daraus machen kann, wenn ich selbst damit arbeite und ich möchte selbst vorankommen und auch aus diesem Investment lernen und nicht, ich gebe meine 20.000 an Adi das für die 20.000 Euro so, damit können die 30 Sekunden wahrscheinlich irgendwie alle ihre Mitarbeiter nicht mal bezahlen. Nicht mal, wahrscheinlich 5 Sekunden lang oder so. Und dann ist die Kohle schon wieder weg. Und passives Einkommen eher eine sehr, sehr langfristig ausgelegte Sache auf 20, 30, 40 Jahre ist, die du später mal sehr geil vererben kannst. Oder halt, wenn du echt alt bist, damit ein bisschen rumflexen kannst. Also in dem Sinne, hoffe, die Folge hat euch gefallen. Wie immer beim e-commerce.de Podcast wünsche ich euch weiterhin viel Erfolg. Und wir hören uns dann am nächsten Montag wieder. Macht's gut, bis zum nächsten Mal.
unknownCiao, ciao.