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#82 Amazon FBA: Ab wann eigenen Shop starten? | mit Nico Hummel von Spacedome
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Wann ist es eigentlich sinnvoll, neben FBA auf den eigenen Shop zu setzen? Wie du damit neue Sales Channel bespielst und dein Business vorantreibst, das bespreche ich heute mit meinem Gast Nico Hummel, der selbst erfolgreicher Gründer und Unternehmer ist. Also, reinhören......!
E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr.
SPEAKER_01Ganz herzlich herzlich willkommen zurück hier und heute beim e-commerce.de Podcast. Ich spreche heute zusammen mit Nico über das Thema, wann ist es eigentlich sinnvoll, neben seinem FBA-Business den eigenen Shop aufzubauen, sozusagen auf Multi-Channel zu setzen, auch neue Sales Channel damit natürlich auch anzuspielen. Werden wir, glaube ich, heute auf jeden Fall drüber sprechen, Social Media etc. Und euch viel Spaß bei der Folge. So, Nico, erzähl mal erstmal, bevor wir hier loslegen, wer bist du überhaupt? Wer bist du überhaupt?
SPEAKER_02Ja, genau, also mein Name ist Nico Hummel, Gründer und Geschäftsführer von der Space to Media GmbH, eine Social Media Ads-Agentur mit treuen E-Commerce-Brands bei der Skalierung über Social Media, also hauptsächlich über einen eigenen Onlineshop. Haben da auch eine eigene E-Commerce-Brand mit WahuBoard, wo wir Holzband-Sports verkaufen, auch über Amazon, aber hauptsächlich über einen eigenen Onlineshop. Genau, da, das bin ich, da ist mein Steckenpferd.
SPEAKER_01Und du steckst aber nicht zufällig auch hinter der Handballsportmarke Hummel, oder? Nee, tatsächlich nicht. Alles klar. Ich dachte, das ist lustig. Okay, ja. Eigentlich haben wir, Tim und ich haben mal so ein witziges Thema, über das wir kurz vorher sprechen. Ist irgendwas Witziges passiert? Was hast du so letztes Wochenende? Nee, du bist gerade nach Berlin gezogen, ne? Genau, ja.
SPEAKER_02Also, wir waren ja immer schon in Kontakt und hab mir dann ungefähr gedacht, ich muss jetzt irgendwann endlich auch mal in die Nähe des Niklas Spellmeiers ziehen und darum habe ich mir.
SPEAKER_01Tatsächlich ist es so gekommen, wir waren beim Essen und da warst du zusammen mit Geschäftspartner Niklas, auch ein guter Kumpel von mir, mit dem du das sozusagen zusammen machst. Und da hattest du so irgendwo so eine Wohnung, hier, glaube ich, am Gleis Dreieck und dann meinst du, ja, sollen wir das machen, Berliner nicht. Und dann habe ich mir einfach gesagt, komm, der Nikola sieht ja gerade so ein bisschen verloren aus, ich entscheide das jetzt einfach mal. Ich habe gesagt, ja, komm, komm mal nach Berlin. Das ist eine gute Sache. Und jetzt ja ungewohnt. Aber wie gefällt es dir bisher? Ja, bisher ganz gut, ja.
SPEAKER_02Wir sind jetzt noch nicht lange da, also gerade auf Office-Suche. Wir haben ein paar gute Objekte schon gesehen, wo auf jeden Fall was dabei sein wird. Es ist aktuell noch Wohnungen, ja, aber dann freue ich mich auf jeden Fall schon. Ja, wir sind ja primär so Remote eigentlich first aufgestellt, hatten bisher so ein Office in der Nähe von Passau, weil da auch die, wie gesagt, die eigene Brand sitzt mit Wahoo, aber ja, wollen jetzt zukünftig dann quasi auch in hier in Berlin, der Hauptstadt, so die Zentrale eigentlich dann haben, nach wie vor trotzdem auch noch einige Mitarbeiter auch remote haben, ja, aber einfach da so ein Hybridmodell.
SPEAKER_01Was auch funny ist, ich habe auch schon viele von den Mitarbeitern mal kennengelernt. Letztes Jahr, als wir in Badi waren, da waren wir sozusagen zusammen, hatten so eine Villa da und da waren ja auch einige von euren Leuten dann da mal so drumherum. Aber läuft gut sozusagen. Wie viele Mitarbeiter habt ihr da für die E-Com-Brand?
SPEAKER_02Also insgesamt bei ca. 20, so fünf sind bei der eigenen Brand, bei Wahoo und ca. 15 sind wir bei SpaceDorm.
SPEAKER_01Ja. Ja, sehr geil. Dann könnt ihr euch auf jeden Fall freuen, würde ich sagen, starten wir mit dem Podcast. Ja, bei euch ist ja sozusagen andersrum gewesen. Ihr habt ja sozusagen eure Brand erstmal aufgebaut im Shop und seid dann auch zusätzlich auf die Marktplätze drauf gegangen. Nichtsdestotrotz habt ihr ja auch mehrere Kunden sozusagen bei Space Store, die wahrscheinlich auch auf Amazon und auf dem Shop skalieren. Habt ihr Leute, die auch von Amazon kamen und dann schon auf den Shop gegangen sind?
SPEAKER_02Ja, safe, also definitiv. Gerade zum Beispiel zwei, also haben mehrere Projekte schon begleitet, die eigentlich auf Amazon gestartet sind, da schon ganz gute Umsätze denn gemacht haben, dann halt einfach irgendwann sich dazu entschieden haben, auch einen eigenen Job aufzubauen. Zum Beispiel gerade ein Beispiel, was mir gerade eingefällt, Palado, sag ich so ein, ja, vergleichbar mit Birkenstock, verkaufen da so Hausschuhe in dem Bereich. Da ja auch eine sehr, sehr große Brand, die wirklich schon Millionenumsätze über Amazon, über Zalando andere Marktplätze gemacht hat und sich jetzt Anfang dieses Jahres dann dazu entschlossen hat, auch einen eigenen, ja über D2C, wo quasi einen eigenen Shop zu verkaufen. Ja, so ein Beispiel, noch ein paar andere Brands, die wir da eigentlich betreut haben, also kennen eigentlich so beide Welten. So einmal die Brands, die halt erstmal auf Amazon oder auf Marktplätzen starten, dann halt die Brands, wie wir es zum Beispiel auch mit WAO gemacht haben, die einfach direkt über einen eigenen Shop schon starten. Es gibt ja mal Vor- und Nachteile auf beiden Seiten.
SPEAKER_01Okay, darum soll es heute ja gar nicht so viel gehen, sondern wir wollen ja mehr sprechen, wann ist es sinnvoll jetzt, vor allem für Leute aus Sicht von, ich sag jetzt mal, Amazon, manche sind ja schon auch dann auf mehreren Marktplätzen unterwegs, wir würden sagen, Marktplätze sind grundsätzlich natürlich auch unterschiedlich, aber eher ähnlich und Shop ist sozusagen eigentlich nochmal ein komplett anderes Geschäftsmodell. Also du hast einfach nochmal andere Herausforderungen, ganz andere Skills, die du lernen musst. Kann man das so oder würdest du das so pauschal sagen, ab wann das Sinn macht für jemanden, der jetzt zum Beispiel auf Amazon ein paar Produkte aufgebaut hat? Oder gibt es da irgendwelche Kriterien, dass du da sagst, okay, jetzt macht das richtig Lust auch, dann nicht nur für dich zum Beispiel, sondern auch für den Händler dann einen Shop aufzubauen.
SPEAKER_02Also prinzipiell würde ich es machen, macht es eigentlich so gut wie für alles Sinn, irgendwann mal Omni-Channel zu gehen. Man muss natürlich, gibt es ein paar Kriterien, wo man schon irgendwie drauf achten sollte. Also ich bin so der Meinung, ein gewisses Grundvolumen sollte oder so einen Grundrauschen, einen Umsatz sollte man auf dem Marktplatz oder auf Amazon schon mal haben. Ich sag mal so mindestens, jetzt ist einfach mal in den Zahlenraum geschmissen, so 50.000 Euro pro Monat sollte man schon mal Umsatz machen, um wenigstens überhaupt mal auf einem Kanal auch ein bisschen was geleistet zu haben, sich dann einen zweiten Kanal aufzureißen. Klar, ein paar andere Faktoren, wie ich sollte auch einen vernünftigen AOV haben. Sprich, ich sollte jetzt keine zu niedrigpreisigen Produkte haben, wo irgendwie nur 4, 5, 10 Euro kosten. Da wird es halt relativ schwierig, dann auch über Ads oder über Pushmarketing zu skalieren. Das ist definitiv ein Faktor. Also die Produkte sollten auf jeden Fall Push-Marketing-fähig einfach sein. Und dann macht es eigentlich schon.
SPEAKER_01Was sind denn für dich Produkte, die vielleicht nicht, also kurz Push-Pull-Marketing, glaube ich, sagt ja auch, was so Amazon, zum Beispiel Air Pull Marketing, Kunden wollen schon kaufen, Pushmarketing. Du musst Kunden sozusagen das zeigen, was sie sehen wollen, um dann kaufen zu wollen erst. Also Kunde ist halt an einem anderen Standpunkt anfangen. Aber welche Produkte machen für dich oder sind für dich überhaupt Push-Marketing fähig?
SPEAKER_02Also fast alle Produkte, ne, kann man sagen, sind push-marketing fähig. Natürlich eignen sich manche besser davon, andere weniger gut. Ich würde sagen, so sehr kleinteilig, wo man halt wirklich nur braucht, irgendwie in einer Situation, ich nenne es jetzt mal, irgendwie eine Schraube oder so. Irgendwie, wenn ich jetzt irgendwas aufhängen will, da lasse ich mich halt nicht erstmal wochenlang inspirieren oder dann, ja, dafür über Ärzte dann begeistern, dass ich unbedingt diese Schraube brauche, sondern ich brauche die halt, wenn ich sie brauche. Dann suche ich danach und kaufe sie dann. Da könnte es vielleicht eher schwieriger werden. Aber bei vielen anderen Produkten ja, absolut relevant.
SPEAKER_01Okay, und das heißt grundsätzlich, viele Produkte, gibt es da so einen Mindestverkaufspreis, wo du sagst, okay, Produkte sollten so im Schnitt mindestens für so und so viel Geld verkauft werden, damit sich das überhaupt lohnt. Da sozusagen auch, ich sag mal so, oder vielleicht eine vorgesetzte Frage, wenn man ein Produkt hat, was man vielleicht oder was sich nicht so lohnen würde über Social Media Ads, würdest du trotzdem denken, dass es sinnvoll sein könnte, einen Shop überhaupt aufzubauen, dann oder dass du sagst, okay, dann eher eine Sache, die man, wenn man mal gerade nichts Besseres zu tun hat, also ein bisschen Umsatz wird man sicherlich immer drüber machen können, aber wie sieht das aus, priortechnisch?
SPEAKER_02Ja, also klar, auch wenn man jetzt nicht voll Social Media Ads geeignet ist, sage ich mal, macht es ja natürlich trotzdem Sinn, weil ich kann ja auch über Pull Marketing, über Google Ads natürlich auch meine Produkte bewerben, was ja natürlich sehr, sehr ähnlich zu Amazon ist, dementsprechend kann es natürlich trotzdem auch Sinn machen. Zu der zweiten Frage, welchem was die Produkte mindestens kosten sollten. Kommt ein bisschen drauf an, was auch die Strategie dahinter ist. Also ist es eher ein Verbrauchsprodukt, kaufe ich es öfters, wie Nahrungs- und Gänzungsmittel, Protein-Check, sowas in die Richtung. Dann kann ich da auch gut starten, wenn ich irgendwie Warenkörbe so zwischen 20, 30 Euro habe, weil ich dann ja auch weiß, okay, das Produkt wird dann auch alle paar Monate auch wiederbestellt. Kann eigentlich so über ein Customer Lifetime Value und auch über die Profitabilität arbeiten. Ansonsten, wenn es jetzt quasi so ein Einmal-Kauf ist, wie wir es zum Beispiel auch bei unserem Waho-Board haben, dann ist es schon oftmals gut, wenn ich mal mindestens so ein AOV von 50 Euro habe. Natürlich irgendwie Richtung 100 oder so wird es dann immer nochmal besser, weil ich einfach nochmal mehr in Marketing spend dann einfach investieren kann. Kommt natürlich auch voll je nach Produkt drauf an, wie meine Unit Economic sind, wie meine Margen sind. Aber prinzipiell ja, so um die mindestens mal 50 Euro kann man eigentlich schon ganz gut sagen.
SPEAKER_01Okay, das heißt, jetzt nochmal zusammenfasst, ich mache jetzt zum Beispiel gerade so um die 50.000 Umsatz, meine Produkte verkaufen sich für über 50 Euro, sind jetzt kein Produkt, was jetzt irgendwie, keine Ahnung, in der speziellen Situation gerade gebraucht wird, also zum Beispiel jetzt keinen Denkenhaken oder sowas, dann sieht man ja nicht zufällig in den Ads und denkt so, oh stimmt, die können mal einen Denkenhaken kaufen. Dann würdest du sagen, okay, macht Sinn. Gibt es noch irgendein weiteres Kriterium, irgendwie, dass man sagt, okay, du solltest mehrere Produkte haben oder weil ich sag mal, es gibt ja beispielsweise manchmal haben wir zum Beispiel auch öfter ja Kunden mal, die dann mit einem Produkt zum Beispiel 50, 70.000 Umsatz machen und zum Beispiel jetzt, sagen wir mal, einen Wanderrucksack verkaufen, ist das dann, würdest du dann sagen, okay, ist sinnvoll, okay, der hat jetzt ein Produkt, einen Wanderrucksack, vielleicht in zwei oder drei Farben, ist es dann überhaupt schon sinnvoll, das zu machen, wenn man jetzt die anderen Kriterien sozusagen matcht? Oder sollte man sagen, okay, ich baue vielleicht jetzt gerade sinnvoller nochmal zwei, drei Produkte daneben, sodass wenn jemand auch auf einen Shop bei mir kommt, dass der ein bisschen Auswahl hat und mehr das findet, was ja dann vielleicht auch gut zu ihm passt.
SPEAKER_02Langfristig kann man natürlich sagen, also macht ja im Regelfall schon Sinn, dass ich, wenn ich einen Shop aufbaue, mache ich das ja auch, wenn ich eine Brand und das Ganze, mein ganzes Produkt rumbauen will. Das ist ja das Hauptziel natürlich am Ende vom Tag. Und da macht es natürlich Sinn, dann auch über die Zeit auch ein breiteres Produktportfolio zu haben. Aber man kann natürlich auch, wenn man jetzt ein passendes Produkt hat, das ist geil, dass es vielleicht irgendwie auch ein Problem löst oder so, natürlich auch mit einem Produkt starten, das über Ads beworben. Bei Wahoo hatten wir am Anfang auch nur ein einziges Produkt und sind jetzt gerade dabei, dann das Produktportfolio zu erweitern. Dementsprechend kann es mit einem Produkt auf jeden Fall auch schon Sinn machen und ich dann halt über die Zeit mein Portfolio da auch weiter und das dann auch, was den Vorteil hat, ziemlich specifisch auch meine Bestandskunden wieder ansprechen kann, dann über E-Mail Marketing, sondern das sind halt die Vorteile des Jobs, ja dann habe ich dann die Kundendaten, baue einfach so ein Stück weit eine Community auf mit meinen organischen Kanälen, so kann ich immer wieder ansprechen. Das sollte ja das Hauptziel, sag ich, sein. Not nur einfach den Job have a umsatzkanal, sondern wirklich langfristig auch eine brand aufzubauen, eine Community, eine Fangemeinschaft, was einfach auch den Markenwert insgesamt erhöht, wenn man vielleicht später theoretisch auch ein Exit machen will. Oder so. Das hat natürlich auch weitere Vorteile nochmal, wenn man dann einfach eine ganze Brand oder einen Shop daneben auch hat.
SPEAKER_01Ja, okay. Ergibt auf jeden Fall Sinn, also ist bei uns auch ähnlich von der Vorgehensweise so. Was ist denn dann deiner Meinung nach der erste Step? Also ich sag mal, klar, jetzt man braucht dann logischerweise einen Shop. Man muss auch so ein bisschen jetzt alles, was halt zwingendermaßen notwendig ist, das heißt auch, was jetzt Lagerung, Fulfilment etc. anbelangt, wenn es zum Beispiel bisher nur FBA gemacht hat, muss man halt schauen, dass man ein anderes Fulfilment noch hat, Warenwirtschaft und so weiter und so fort anbietet. Aber sagen wir jetzt mal, ein Shop halt aufbaut, logischerweise. Wenn das sozusagen steht, und ich komme jetzt von Amazon, also ich komme komplett aus dieser Pull-Geschichte raus. Starte ich dann direkt mit Social Media Ads oder ist es sinnvoller oder was ist der Ablauf? Ich meine, Social Media Ads kannst du ja nicht einfach starten, du musst jetzt zum Beispiel erstmal irgendwie Content produzieren dafür, irgendwie Videos, Bilder etc. Was ist da konkret der way to go?
SPEAKER_02Ich glaube so, das Wichtigste ist eigentlich am Anfang, erstmal so ein Stück am Marketing oder Mindset einfach nochmal zu arbeiten, weil das sehe ich oftmals von den Brands, die von Amazon kommen, die haben, denen fällt teilweise zu Beginn erstmal noch so das Grundverständnis, weil jetzt sind die Kunden nicht mehr aktiv schon auf der Plattform und suchen schon nach den Produkten, sondern ich muss sie eigentlich durch mein Marketing erstmal auf das Produkt aufmerksam machen, beziehungsweise die dafür begeistern, dass sie das Produkt vielleicht haben möchten. Das ist einfach schon mal eine sehr, sehr wichtige Sache, wo man da am Anfang beachten muss. Und dann geht es halt wirklich rein, was ich immer sage, ganz am Anfang ist halt so die Zielgruppen-Research, nochmal sehr, sehr wichtig, wirklich sich gut zu positionieren, zu differenzieren von Wettbewerbern und dann halt klare Angles, klare Hooks rausarbeiten, mit denen ich dann auch im Markt rausgehen will und was ich dann einfach auch in meinen Ads kommunizieren will. So das einfach nochmal so als Grundlage, sag ich mal so als erstes, nochmal komplett ausarbeiten. Und der zweite Schritt ist dann natürlich, wenn ich das dann mal gemacht habe, weiß, oder wenn ich dann weiß, wen und was ich ansprechen möchte, darauf basieren, dann einfach auch Content zu erstellen. So, weil das wird dann das Entscheidende sein, dass ich richtig guten Content habe, gute Creatives habe, weil das ist eigentlich ja der Nummer eins Erfolgsfaktor, wenn ich dann über Social Ads skadieren möchte.
SPEAKER_01Ja, ja, das ist ja auch, ich sag mal so, das ist ja auch irgendwo das Spannende dann. Wenn man als E-Commerce, also die meisten Leute machen sich auch immer mal selbstständig, die haben das Ding gestartet, nicht, weil es einfach nur um Geld geht, sondern die meisten Leute wollen ja auch Spaß daran haben. Und ich finde es auch immer ganz cool, wenn so neue Sachen dann dazukommen, dass man halt einfach nochmal was lernen kann. Das sind so, ist nochmal was wirklich, also wie du schon sagst, einem fehlt da wirklich, man kann topspitze Hammer auf Amazon sein. Und einem fehlt einfach komplett dann erstmal noch dieses Verständnis, okay, wie bekomme ich denn jetzt überhaupt einen Kunden, der noch gar nicht das Produkt selbst überhaupt vielleicht gerade überhaupt kennt oder gerade im Kopf hat oder sowas überhaupt darauf, nicht nur um mir auf einen Shop zu klicken, sondern auch im Shop wirklich das Ding dann zu kaufen für 70, 80 Euro, wie man das vielleicht auch selbst kennt. Weil ich kenne das zum Beispiel von mir, es gibt wirklich, das ist jetzt noch nicht so oft, aber ich würde sagen, so fünf bis zehnmal bestimmt schon, das wird schon gereicht haben, damit da Leute Profit mitgemacht haben, dass ich wirklich eine Ad von einem Produkt sehe, wo ich gerade null darüber nachgedacht habe. Zum Beispiel das letzte Mal diese Kissen, solche, diese komischen BlackRock-Kissen, die haben mir jetzt schon zwei, dreimal bestellt, die sind aber keine Shoutouts an der Stelle, weil die sind meiner Meinung nach nicht so nice, aber die Werbung ist echt gut und wo ich wirklich dann draufklicke, einfach direkt in den Shop unten, bam, gekauft, 80 Euro weg. Und auch dieses Verständnis überhaupt, dass es überhaupt passiert. Und viele Leute beschäftigen sich ja gerade mit irgendeinem Thema. Zum Beispiel jetzt, wenn das bei uns irgendwelche Fahrradsachen oder sowas sind, kann ich auch im Targeting wahrscheinlich. Dann, also ich bin jetzt selbst kein Experte für Social Media Ads, deswegen.
SPEAKER_02Ja, nee, aber das ist ja auch das Spannende auch dann, was es auch wieder relevant braucht, auch wenn ich zum Beispiel nur Retargeting-Ads am Anfang vielleicht mal mache, dass sie einfach Leute, die sich ohnehin schon mal auf meinem Shop oder so waren, dann irgendwie abholen und da einfach nochmal einen zweiten, dritten, vierten Touchpoint habe und sie einfach darüber nochmal abholen. Generell ist der aber der Algorithmus auch so eingestellt, dass es halt, also Facebook oder Instagram oder TikTok, je nachdem welche Plattform, die checken das mittlerweile sehr, sehr gut. Wenn ich jetzt zum Beispiel gerade nach Rucksacken suche im Internet und bei zwei, drei Wettbewerbern vielleicht schon im Shop war, dann checkt es die Plattform auch relativ schnell, dass ich mich gerade für das Thema interessiere und spielt dann auch wieder irgendwie weitere Rucksäcke nochmal aus. Und das macht es halt gerade auch so spannend, gerade auch für Amazon-Bands, weil das einfach dann Synergie-Effekte, die auch dann nochmal sind, was man einfach langfristig dann auch einen Impact nochmal haben kann für meine Amazon-Listings, weil wenn ich einfach viel Ads schalte, das haben wir zum Beispiel auch bei Waho gemerkt, das gibt natürlich immer noch die klassischen Amazon-Käufer, die dann trotzdem das Produkt, das sie auch dann über Facebook, über Insta oder über TikTok entdeckt haben, dann trotzdem nochmal rausgehen von der Plattform, das nochmal ganz normal auf Google suchen und dann vielleicht oder auf Amazon suchen und dann halt trotzdem noch über Amazon bestellen, dann halt über den Brand-Keyword kommen. Und das kann halt nochmal einen brutalen Effekt dann irgendwie auch einfach haben auf die Amazon-Listings.
SPEAKER_01Ja, absolut, das ist brutal. Also die Synergieeffekte teilweise wirklich, wenn man nochmal outside sozusagen im Shop da, egal ob dann der Traffic von Google gerade kommt oder von Facebook, da gibt es zum Beispiel so eine Statistik, habe ich mal gesagt, in den USA sind es 74 Prozent, die bestellen die, also dazu gibt es das nicht, aber die sozusagen, wenn sie ein Produkt auf einem Shop, wo sie noch nie gekauft haben, sehen. 74% der Leute gehen danach auf Amazon und gucken, ob sie sich da das gleiche Produkt kaufen können. Also geistesgestellt, wenn man drüber nachdenkt. Und was auch ganz cool ist, was glaube ich in Zukunft das auch nochmal unterstützen wird, gerade wenn es um diese Zielgruppengeschichten auch geht. Ich weiß jetzt nicht, wie viel das überhaupt am Anfang dann abnimmt, aber in Deutschland gibt es das noch nicht, aber in den USA kannst du ja tatsächlich auch bei Amazon schon über die Suchbegriffe Report sehen. Wie alt sind meine Kunden, wie ist das Geschlecht meiner Kunden, aus welchen Regionen kommen die, was ist deren Haushaltseinkommen und so weiter und so fort. Was ja bisher immer mit Amazon so ein Problem war, da hast du ja mal relativ wenig zu den Kunden überhaupt selbst erfahren, außer jetzt Name und Adresse. Aber das zum Beispiel ist auch tatsächlich meiner Meinung nach eine coole Sache, die das vielleicht auch nochmal verstärkt. Dass man dann sagt, okay, guck mal, krass, die Leute kann ich hier direkt targetieren, zum Beispiel in dem und dem und dem Bereich. Manchmal ist es auch meiner Meinung nach mit Social Media Ads, da bin ich mir mal unsicher, kann das überhaupt funktionieren? Ich sage jetzt, wenn jemand ein ziemlich simples Produkt hat, was im Grunde genommen jeder kennt der Zielgruppe. Also ich sage mal zum Beispiel bei einer Katze oder sowas, verkaufst so ein Katzenklo. Wie sehr würdest du sagen, geht jetzt gleich ein bisschen über das Thema von dem Podcast heraus, aber müssen deine Produkte selbst, weil wir auf Amazon gehen ja auch genauso vor, wir schauen ja, was machen zum Beispiel die Konkurrenten, wie können wir das Produkt halt besser machen. Aber die Leute, die halt auf Amazon kommen, die wollen ja gerade kaufen und ich weiß jetzt nicht, oder das würde mich mal interessieren, was du davon hältst, wie viele Leute haben dann vielleicht auch schon so ein Produkt, also sind Teil der Zielgruppe, haben so ein Produkt und kaufen dann deins, weil es besser ist? Also ist das auch ein relevanter Part? Also jetzt beispielsweise so ein Katzenklo, keine Ahnung, du hast ja zum Beispiel irgendwie so eine zusätzliche Klappe oder was weiß ich nicht, dass dieser Katzenstreuer nicht auf den Boden rieselt. Würde jemand dann das kaufen sozusagen?
SPEAKER_02Ja, auf jeden Fall. Das ist ja vielleicht gerade auch nochmal ein weiterer Vorteil, den ich für die Ads habe, wenn ich einfach nicht so in der Vergleichbarkeit da drin bin, wie es vielleicht auch auf Amazon der Fall ist. Und Leute sind auch oder die potenzielle Kunden sind dann auch nicht so im Preisvergleich drin. Also die sind eher auch da bereit, mal ein paar Euro mehr auszugeben, wenn sie dadurch einfach einen sichtbaren Benefit einfach nochmal im Produkt haben. Also das ist schon eine Sache, was sicherlich hilft, wenn man über einen eigenen Shop verkauft, dass ich auch irgendwie eine gewisse Positionierung oder Differenzierung halt nochmal so vom Wettbewerb habe, dass ich einfach eine gewisse Sache, einen gewissen USP einfach habe, die das sonst keiner hat, oder dass man gerade so ein Katzenglow vielleicht nochmal irgendwie ein Stück weit individualisieren kann, irgendwie ein Foto von der Katze draufdrücken kann oder so. Das sind halt solche Sachen, die kann man halt darüber super machen. Vielleicht gerade mit so einem Konfigurator nochmal im eigenen Shop drin, wo ich mich dann halt relativ gut auch abheben, absetzen kann vom Wettbewerb und so einfach, ja, einen Kaufgrund einfach nochmal schaffe, auch wenn man schon ein eigenes Produkt hat.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Cool, okay, dann vielleicht noch, also abschließend, was natürlich immer super wichtig ist am Ende des Tages, so, also auch das wird eine, das hat ja einfach eine große Spanne. Bei manchen wird das mehr sein, bei anderen weniger, aber wo siehst du das Potenzial basierend jetzt auf einem Business, was zum Beispiel jetzt auf Amazon vielleicht capt bei 100k und jetzt sozusagen nur über neue Produkte oder vielleicht auch minimal noch über Marketing, vielleicht noch auf 120 oder 130, was ja gar nicht so wenig Maximum, aber bis dahin halt weitergeführt werden könnte. Wo siehst du so das Potenzial? Also sagen wir jetzt einfach mal im Durchschnitt. So klar, du wirst aber manchen Leuten wirst du dann vielleicht 20k machen, irgendwie so 10, 15, 20 Prozent vom Umsatz, den du auf Amazon machst, bei anderen wirst du vielleicht 200, 300 Prozent wahrscheinlich machen. Also kann man schwer so sagen.
SPEAKER_02Schwer zu sagen, so ja, kommt immer drauf an, wie groß ich natürlich irgendwie schon bin, zu welchem Zeitpunkt ich es mache, wie viel Marketing-Spend ich mir natürlich auch dann leisten kann, irgendwie reinzustecken in die Jetzt. Also, wie gesagt.
SPEAKER_01Wie viel Budget sollte man haben, für das Ganze erstmal einzuplanen? Also ich sag mal, du musst ja auch irgendwo dann ein Business gucken, okay, wie viel, das ist mit dem Shop ja auch nicht ein Klick und dann ist das alles online und produziert direkt Umsetzung und musst ein bisschen was bauen. Wie viel Budget würdest du sagen, brauche ich, um das einmal so setup ready komplett zu bekommen und sozusagen auf Go drücken zu können. Also jetzt erstmal ohne die, oder vielleicht sagen wir einfach mal mit den ersten zwei Monaten Ads oder so, roundabout.
SPEAKER_02Gut, eine Investition natürlich am Anfang ist halt erstmal der Shop, dass der steht, kann ich auch, Shopify ist es nicht zu kompliziert, kann man mit, gibt es auch gute kostenlose Anleitungen, oder man kann sich da, wenn man sich da ein bisschen reinfuchst, auch mal in den ersten Shop irgendwie da selber zusammenbauen. Ansonsten gibt es aber auch gute Dienstleister, die mir auch irgendwie für 5 bis 10K, sag ich mal, schon einen sehr, sehr guten Shop auch bauen. Aber wenn, sag ich mal, das ganze System so mal steht, dann ist halt so die Sache, wie weit, also ich bin halt überzeugt, ich sollte auf jeden Fall schon mal die Marketingkompetenz in den Bereichen dann schon auch ein Stück weit selber aufbauen, dass ich da ansatzweise verstehe, was ich da auch irgendwie mache. Dann bin ich irgendwie auch Weiterbildung und Consulting so in dem Bereich, aber dann, wenn ich irgendwie das Grundverständnis habe, sollte ich schon am Anfang, sag ich mal, aber auch, je nachdem, was mein Ziel damit auch ist, ich kann ja auch einfach mal starten und sagen, ich lasse es jetzt einfach mal so organisch mitlaufen, weil verursacht ja nicht relativ wenig Kosten, so dann braucht man auch nicht viel Budget. Aber wenn ich es wirklich ernst meine und auch darüber skalieren möchte, dann sollte ich schon mal, ja, irgendwas so zwischen 5 und 10K auch Adspend haben, wo ich dann auch mal rein investiere, ja die ersten Learnings dann auch zu sammeln, die Creatives dann weiter zu optimieren. Ich denke, das ist schon, nee, ja, ganz cool.
SPEAKER_01Also Roundabout, wenn man das richtig aufbauen will, so um die 20k sollte man mindestens mal zur Verfügung haben, damit man sagt, okay, macht jetzt richtig Sinn, man kann auch richtig dann damit was machen schon. Genau. Wenn nicht das Produkt, also die Produkte etc., hat man ja entsprechend schon. Ja, sehr nice. Okay, ja, cool. Dann dir auf jeden Fall vielen Dank für den Input an der Stelle. Hat sehr viel Spaß gemacht. Und dann wünschen wir natürlich euch zu Hause weiterhin viel Erfolg, gute Umsätze und bis zum nächsten Montag. Bis dahin, macht's gut. Ciao, ciao. Danke dir.