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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#84 Handelsware vs. Private Label im Ecommerce - Überraschende Erkenntnisse
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In den letzten Jahren ist die klassische Handelsware eher zum low-seller auf Amazon geworden. Warum jetzt ein Comeback immer wahrscheinlicher ist und warum du nicht unbedingt dein eigenes Produkt verkaufen musst, um Marge zu erzielen, erfährst du in der heutigen Folge mit mir und Tim.
E-commerce.de präsentiert der Podcast für bessere Strategien, mehr Freiheit und Erfolg. Neue Folgen jeden Montag um 15 Uhr. Willkommen zurück hier beim e-commerce.de Podcast. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast. Heute super spannendes Thema und zwar Wholesale Handelsware verkaufen auf Amazon. Ist eine Sache, die in letzter Zeit wieder viel öfter zu hören ist. War eigentlich die letzten vier, fünf Jahre fast komplett tot, weil man gesagt hat, es lohnt sich nicht mehr, das funktioniert nicht mehr, das kann gar nicht mehr klappen. Kommt jetzt teilweise zumindest auf YouTube, sieht man es so ein bisschen wieder zurück. Wir wollen heute mal über das Thema sprechen und euch viel Spaß bei der Folge. So, wir sind fleißig am Vorproduzieren mit Tim für seinen Jahresurlaub sozusagen.
SPEAKER_00Wo geht die Reise hin? Die Reise geht nach Bali. In die Perle des Bibelschaus. Da, wo alles begonnen hat. Deswegen sitzen wir wahrscheinlich auch hier an diesem Tisch bei dir damals. Ja, ich war auch eine lange Zeit da. Wo bist du in Bali? Ja, ich habe ehrlich gesagt noch keinen Plan. Wenn ich reisen gehe, dann buche ich meine Flüge und buche mir für die ersten paar Tage eine Unterkunft und hab dann schon gemacht. Wo hast du Unterkunft gebucht, die ersten drei? Zwischen Semignac und Sjanggu. Okay. Also eher ein bisschen weiter außerhalb so Changgu. Ja, ja. Nicht so dieses Party für die Tür.
SPEAKER_01Tatsächlich ist Semignac zwischen Semignac und Shangu ist eigentlich, also Semignac ist ja so war ja das erste.
SPEAKER_00Das hat sich so langsam alles nach unten gemacht. Und dann kam Changgu.
SPEAKER_01Scooter, Semignac, Changgu und jetzt kam irgendwas, ich weiß nicht, was kommt da. Nachhanan heißt das, dass wir vielleicht nicht so groß, aber man schwierig aussprechen kann. Aber das ist jetzt schon extrem, das ist so wie Changgu jetzt schon, als ich damals in Changgu war und Semignac fand ich immer furchtbar. Aber das ist halt, da bist du ja mit einem Scooter in zwei, drei Minuten auch von A nach B. Ja, ist egal. Wie lange bist du da?
SPEAKER_00Vier Wochen. Vier Wochen. Auch einfach, ja, Remote-Arbeiten kann man ja sehr gut in dem Land tatsächlich.
SPEAKER_01Ja, das Internet ist sehr viel stabiler da. Und ich frage mich immer, warum das so ist, denn ich habe tatsächlich einen guten Freund von meiner Mom, der plant so Handymasten. Und niemals hätte ich das gedacht, weißt du, in welchem Abstand Handymasten aufgebaut werden müssen, damit du Empfang hast? 500 Meter. Du musst alle 500 Meter Handymasten aufstellen, sonst keinen Empfang mehr. Und in der Stadt muss die Dichte sogar noch höher sein. Und umso weiter das sich weiterentwickelt hat, desto mehr müssen gebaut werden. Das heißt zum Beispiel früher ging das noch 5 Kilometer oder sowas mit den normalen Netzen, aber jetzt, weil die natürlich eine viel höhere Datenlast haben, irgendwie alle 500 Meter. Und du hast da wirklich am Arsch der Welt, du hast da überall Internet und ich denke mir immer, hä?
SPEAKER_00Ja, auf so Inseln und so, ne? Ich hab's auch nicht gecheckt.
SPEAKER_01Total cringe, ne? Du fragst dich so, warum?
SPEAKER_00Also, wer hat das arrangiert, dass hier sozusagen irgendwas aufgebaut wird? Ja, aber auch teilweise so auf Boten oder so, wenn du durchs Meer gefahren bist, hast du ja auch Netz, ne? Komplett weird. Ich glaube, die machen vielleicht ist es so ein bisschen.
SPEAKER_01Aber das hat ja dann nichts mit dem. Ja, das ist ja dann nichts mehr. Nee, auf Meer hast du kein. Also ich erinnere mich jetzt gerade nicht, dass ich viel auf Boden im Internet war.
SPEAKER_00Das weiß ich, kann ich jetzt nicht sagen. Ich hatte jetzt nie komplett Ausfall, du hattest immer noch irgendwie die Möglichkeit, jetzt vielleicht nicht High Speed, aber mobile Daten.
SPEAKER_01Da kann ich mich jetzt gerade ehrlich gesagt nicht dran erinnern, aber ich kann mich auch nicht dran erinnern, kein Netz gehabt zu haben. Also hatte ich wahrscheinlich irgendwelches. Ich bin noch nicht so viel Boot gefahren tatsächlich. Da hätte ich noch nicht genügend Geld für die Breakboats. Ich hab mich neulich mal wieder connected mit einem Kumpel aus den USA, den ich damals in Bali getroffen habe und dann vollkommen random in Thailand, also komplett random. Wir haben ja irgendwie, einmal waren wir Abendessen mit so einer größeren Gruppe, und der hat so, ähm, er hat so eine Plattform für Texter gemacht, also für das, was man jetzt nicht mehr braucht mit ChatGDP. Und dann haben wir völlig random, also fünf oder sechs tausend Kilometer entfernt von da, oder ich weiß keine Ahnung, wie viel 1000 Kilometer es sind, aber in Thailand, Bali ist erstmal getroffen, dann in Thailand völlig random auf so einer Insel wieder getroffen.
SPEAKER_00Das ist mir sowas, ist mir in Thailand dreimal passiert. Ich hab jemanden in Bangkok getroffen, dann habe ich jemanden in Phuket getroffen und dann habe ich jemanden auf Pipe Islands getroffen. Wo du denkst, so hey, wäre ich nun eine Minute irgendwo anders gewesen, hätte ich diese Person nicht getroffen. Und da trifft es verrückt.
SPEAKER_01Vor allem, das Ding ist ja, Poket und Pipi ist ja so, ich hab den ja auf Kollanta und das ist ja echt, also es ist keine wirklich bekannte Insel. Aber mit ihm war ich nämlich mit dem Kanu, haben wir so zwei, drei Trips dann da gemacht, wo ich, hab ich das mal gezeigt, dieses Video, wo wir so, da haben wir so einen toten Wal gefunden. Das war voll krass. Der war so aufgeschwemmt und aufgespült auf so einem Riff und blutete da sozusagen alles voll. Das war richtig. Wunderschüssig. Ein Zahnwal war das, diesen zwar super selten. Aber da hatten wir auch Netz. Das weiß ich noch, das habe ich damals so direkt in die Story gehauen und so eine Million Reactions da drauf gekommen. Das war ein krasser Anblick. Aber du bist sozusagen dann komplett vier Wochen lang in Bali.
SPEAKER_00Ja. Also auch auf den Nebeninseln und so, aber generell nutze ich da jetzt auch Remote zu arbeiten, was ja einfach auch wieder für jeden der FBA machen will. Das ist ja dieses Geo-Arbitrage-Modell, was du da teilweise auch nutzen kannst. Wenn du irgendwie einen Cashflow hast durch irgendein Business, was hier in Deutschland, Europa oder wo auch immer, dir relativ guten Umsatz auch generieren kann und du relativ easy auch Profit rausziehen kannst, das ist nur 2000 Euro Gewinn jeden Monat sein, kannst du in Bali mit 2000 Euro jeden Monat ja schon absolut leben wie ein König, theoretisch.
SPEAKER_01Wo in Deutschland 2K radikal sich verteutert hat. Also ich hab gesagt, dass, wo ich letztes Jahr da war, 10x Prices. Also 10x. Verzehnfacht ungefähr, will ich schätzen. Also ich hab, aber ich bin auch jemand, isst du gerne so dieses, du warst ja auch schon ein paar Mal in Asien. Ja gut, weil das kostet same. Also das ist, da gibt es keine Inflation.
SPEAKER_00Damals in Thailand auch immer auf so einem, wie ist der Laden, hieß Steak Tonight. Und ich war da jeden Tag nach dem Sonnenmittag, bin ich da hingetragen von den Laden. Das war so ein Laden, da saßst du so halt so auf so Plastiktischen, so Plastikstühle, die waren so auf der Höhe ungefähr. Dann saß du halt da und ich war auch immer mit einer der einzigen. Ich war der einzige Touri halt dort irgendwie mit meinem Kollegen, weißt du, und das war wirklich nur so für Locust. Und dann hast du dann war. Und Jonas? Nee, nee, da war Bock dann damals dabei. Und dann saßen wir da und da war eine Frau, die hat da einmal gekocht, ich weiß nicht warum, aber haben sie Big Mama genannt. Da gibst du halt, weißt du, so irgendwie so drei, vier Euro Trinkgeld, wo du zahlst sowieso nur sieben Euro für so Steaks und Pommes und Salat und Getränk und dann kommst du jeden Tag hin und dann begrüßen die dich. Aber das ist ja kein Warum eigentlich.
SPEAKER_01Also Warum ist ja eigentlich kein Steak oder so, sondern du kriegst irgendwelche Noodle und Curry oder so.
SPEAKER_00Das war kein Restaurant, das war einfach nur mäßig auf Street Food, da war so ein kleiner Grill, aber die haben halt durch die Masse durchgemacht. Und das war halt.
SPEAKER_01Und das ist meiner Meinung nach das Beste, also für jeden, der mal in Asien ist, ihr müsst, geht weg, gerade Bali, weil Bali ist ja überrannt von diesen super fancy Restaurants mit Poached Egg und Avocado Toast. Scheiße auf dieses Avocado-Toast erstens, die Leute denken immer, sie werden krank durch das Local-Food. Ich sage mal, das Local Food ist das sicherste, weil es einfach alles frittiert. Das heißt, du kannst dadurch nicht krank werden. Das ist einfach, das ist so, weißt du. Aber durch diese ganzen rohen Sachen, die haben ja überhaupt keine Hygiene. Zum Beispiel in Asien oder in den meisten asiatischen Ländern wäs die Leute sich ja nicht die Hände. Das macht man einfach nicht so. Das heißt, sie gehen auf Toilette und machen dann dann Salat ready und dann habe ich das lieber, dass sie irgendwie meine Nudeln oder sowas anfassen und danach kommt das aber nochmal ein 100 Grad heißes Fett. Also Tipp von mir sozusagen, oder call schon mal. Tim sitzt zwei Woche lang nur auf dem Kind.
SPEAKER_00Aber jedes Mal, wenn du nach Asien kriegst, gehört es eigentlich dazu, dass du so Minimum einen Tag irgendwie so hast. Nee, ich habe das nie gehabt.
SPEAKER_01Ich habe einmal das gehabt, weil ich am Flughafen Wasser getrunken habe in Bali und dann bin ich nach Kualumpo geflogen. Das ist eine witzige Story, kann ich kurz noch erzählen. Und durch dieses Wasser da, das habe ich schon im Flug gemerkt, weil ich wirklich, also ich war ja wirklich, ich habe so viel Local und ich habe den größten Local-Shit gegessen. Also Sachen, wo selbst die Locals dachten, ob ich hier jetzt essen gehe, weiß ich nicht. Und ich habe dieses Wasser da getrunken und danach fing das schon so an und dann war ich in so einer neuen Stadt, Großstadt, Kualumpur. Das ist auch nicht so, weißt du, wie in Deutschland eine Großstadt, hier ist ja alles klein und simpel. Es gibt überall sowas wie Toiletten und sowas und das gibt es da halt nicht. Du läufst halt durch irgendwelche Bankenviertel oder sowas durch und es ist, alles ist mit Zäunen abgesperrt und du kannst da nicht einfach mal irgendwo kurz rein oder sowas. Sondern ging es halt los. So, ich will jetzt nicht ins Detail gehen. Also es war wirklich die Hölle, ich habe sowas noch nie annähernd miterlebt. Nicht annähern sowas. Also egal, was ich getrunken oder gegessen habe, ich muss aber die ganze Zeit echt, ich muss einfach nur scheißen, die ganze Zeit. Das war furchtbar. Und dann habe ich mich nicht getraut, rauszugehen. Weißt du, weil ich mir dachte, ey, ich weiß nichts von dieser Stadt hier und ich weiß auch nicht, wo ich jetzt hin soll. Und wenn ich irgendwo hin sollte, weil da, wo ich gewohnt habe, musste man erstmal dann irgendwo zur U-Bahn oder ich hätte mir ein Taxi nehmen müssen, irgendwo hinfahren, weil da war nichts. Das war halt in diesem Bankenbörsending da. Also wer da jetzt übrigens mal ist, das ist direkt an dieser riesigen Börse, die die da damals gebaut haben. Kualumpo, eine Meinung nach die geilste Stadt der Welt. Auf jeden Fall habe ich dann halt da gepennt, ne, in so einem Airbnb, wo so mehrere Leute drin waren. Das war schon furcht, weil ich die ganze Nacht, die du halt, die mich schon alle richtig gehatet haben. Am nächsten Morgen habe ich dann immer mehr Hunger so bekommen, ne? Und ich habe die ganze Zeit nur so getrunken und dann war irgendwann das Wasser da so alle, was da so standardmäßig war. Und dann gab es halt nur noch so Cola und sowas. Und dann dachte ich mir, ey, Digga, du musst jetzt los, du könntest nicht auch noch die ganze Zeit Cola trinken. Und dann bin ich da so raus, ey, und es war die absolute Hölle. Und dann habe ich erstmal eine Underground gesucht, weil ich bin nicht so ein organisierter Mensch, der dann immer so guckt, wo kann ich hier hin. Und dann habe ich eine gefunden, so super clean, alles erstmal geguckt, wie funktioniert das hier, dann bin ich da einfach eingestiegen und bin random, irgendwie vier oder fünf Stationen später ausgestiegen. So God will, wirklich, einfach an dem perfektesten, größten Food mal, ohne dass das ja irgendwo war, weißt du, ich hatte keine Ahnung. Ich bin da wirklich random an der besten Haltestelle, um geil zu essen, um so die Stadt zu erleben, ausgestiegen in Booked Bintang. Und der Schöpfungsort, glaube ich, von dem bekannten Bintang-Bier, was Chinesisches ist. Ich glaube, das kommt daher tatsächlich. Das ist so ein ganzer Stadtteil dort. Wo die ganzen Streetfoodmarken sind.
SPEAKER_00Bintang war jetzt Stern, glaube ich, sogar übersetzt. Bintang oder so. Ich hatte mal, ja, ja, ich hatte. Empfehlung, Bintang ist ein gutes Bier. Ja, weil ich war in so einer Villa und die hatte ihren Hund Bintang genau nicht. Was heißt denn Bintang? Ich kenne das nur das Bier. Und sie meint das Stern.
SPEAKER_01Ja. Also im, jetzt müssen wir nochmal wissen, was Booket heißt. Essen. Sternessen. Esternessen. Okay. Auf jeden Fall, dann waren da aber auch so ganz komische Läden und Kolumbia ist auch so ein so zwischen supermoderne Stadt. Also, ich sag jetzt mal einfach so Dubai-Vibes. Und auf der anderen Seite so Deep Asia-Vibes. Also wirklich, du hast da keine Toiletten, sondern hast du noch diese teilweise diese Bodeneinlässe und sowas, ne, keine Spülung oder sowas. Und dann war ich auf jeden Fall in so einer Suppenküche, weil ich muss, ich hatte einfach so einen Hunger und in dieser Suppenküche waren auch nur Locals. Also wirklich nur Locals. Die haben mich alle angeguckt, dass ich behindert, dass ich danach gelaufen bin. Und Kualumpus ist ja eine Weltstadt, also mal ein Unterschied zu irgendeiner Turi-Insel. Und da habe ich dann irgend so eine komische Suppe, die konnte nicht mal Englisch sprechen. Also ich habe da einfach auf irgendwas gezeigt, dann hat die mir das fertig gemacht und das sah richtig skurril aus. Diese Suppe hat einfach so geil geschmeckt, ich habe mich da hingesetzt, habe ich schon mal erzählt. Ich habe einfach straight angefangen zu heulen. Ich musste wirklich heulen. Ich habe später gegoogelt, das ist eine Reaktion, wenn man bestimmte Geschmacksnerven können das sein, das können aber auch andere Gefühle im Körper sein, die das erste Mal angesprochen werden und völlig neue Dings, dann hast du eine emotionale Überreaktion. Das kann auch sein, keine Ahnung. Irgendjemand, kennst du diese Kopfmassier-Dinger? Zum Beispiel, wenn du das erste Mal in der Nähe macht, das ist so, dann sind so Güse voll die Gänsehaut oder so. Das ist so. Also, und das zum Beispiel hatte ich und dann habe ich einfach wirklich danach, ich habe kurz angefangen, also nicht zu heulen, weil ich traurig war, sondern einfach angefangen zu heulen. Und dann habe ich einfach ein Lachfleisch geschoben. Wirklich die ganze Zeit. Ich habe meine Suppe da so gemummelt. Und alle habe ich so angeguckt. Das war untergeil. Auf jeden Fall, ja, so bin ich dann zu meinem ersten Mal gekommen und dann ging es auch direkt danach wieder auf die Toilette. Aber es hat sich dann zum Glück auskuriert.
SPEAKER_00Weißt du, was das Traurige ist? Du wirst diesen Laden nie wiederfinden, wo du diese Suppe gegessen hast.
SPEAKER_01Ich werde den Laden immer wieder finden, weil ich das zweite Mal da war mit dem Kumpel. Und da habe ich das erste, was ich gesagt habe, Bruder, wir gehen direkt dahin, weil ich wusste noch, diese Station, diese Hauptstation, das ist genau an der Ecke gewesen. Ich habe genau die Beispiel wieder. Ja, okay. In Asien ist das immer so, da geht nichts pleite. Also auch wenn die keine Kohle machen, das bleibt einfach da. Und direkt daneben ist ein legendärer Inder also wir müssen mal, das ist vielleicht mal ein Trip, wenn wir mal irgendwo in Asien sind, dann müssen wir eigentlich auch mal nach Kuala Lumpur. Kann ich auf jeden Fall gute Food Recommendations machen. Also auch für alle anderen, die mal in Asien unterwegs sind, wirklicher Tipp von mir, guckt euch Kuala Lumpur an. Das ist eine unglaubliche Stadt zwischen Natur, die ist ja mitten im Dschungel, also mitten, mitten, mitten im Dschungel. Du siehst an dem Rand die Berge, da gibt es diese ganzen wilden Tiere und das ist ein komplett sehr geile Government, weil die das auch so sekuren. Und unglaublich modern. Gleichzeitig hast du also die total asiatische Kultur, super viele Religionen, eigentlich alle Weltreligionen, alle asiatischen Kulturen sind da drin, weil es ist so ein reines, ich weiß gar nicht, was die Geschichte von dem Land ist, weil es gibt eigentlich kaum wirklich Malaysia, sondern es ist sehr Indonesisch, sehr chinesisch und sehr indisch. Die drei Sachen laufen da so zusammen. Und da kann man bestimmt auch gut Business machen, weil da ist Kuala Lumpur ist, glaube ich, eine der Haupt-Start-Up-Cities. Da kommen auch die ganzen großen Airlines her, Air Asia zum Beispiel, kommt aus Kuala Lumpur. Das heißt, kann man auch gut hinfliegen. Ist ein sehr, sehr geiles, sehr, sehr geiles Land, sehr geiles Stadt. Da kann man auch drei Stunden Trip oder bist du aus der Inseln wie Maladiven. Das ist mega geil. Also, das kann ich nur empfehlen. Also KL. Und dann würde ich sagen, starten wir mit dem Podcast.
SPEAKER_00Zum Einstieg die Frage: Denkst du, dieses Produkt hier, der weltberühmte Starbucks-Becher, eignet sich als Wholesale-Produkt? Tatsächlich wirst du den wahrscheinlich gar nicht verkaufen dürfen.
SPEAKER_01Plus, das ist ein, wusstest du, dass du, wenn du mit dem in Starbucks reingehst, einen Rabatt bekommst auf deinen Kaffee? Ja, dann kostet der Kaffee keine 5 Euro mehr, sondern 4,50 Euro. Ja, und ich habe erst gedacht, das ist eine geile Sache, dass da was Nachhaltiges, was wirklich Sinn ergibt. Da kannst du ja mal was sparen, aber ich habe von deren Businessplan gesehen, warum die das gemacht haben. Weißt du, was welcher kostet? In der Produktion? Nee, im Verkauf. Ich glaube 2 Euro oder so. Ja, 2 oder 3 Euro. So, der kostet an der Produktion natürlich null, also gar nichts. So, und im Grunde genommen ist es, die wollten den Leuten auch nach Hause sozusagen so ein bisschen die Starbucks noch mehr das Branding-Ding verteilen und die wenigsten Leute bringen das jemals wieder mit zu Starbucks, weil du nicht das Ding die ganze Zeit mitschleppst. Um diese 30 Cent zu sparen. Das heißt, am Ende des Tages verkaufen die einfach Plastikbecher für 2 Euro.
SPEAKER_00Das ist komplett absurd.
SPEAKER_01Mal wieder ein Greenwashing, was funktioniert. Okay, aber wir wollen über Wholesale Handelsware sprechen. Erstmal vorneweg vielleicht, auch für die Zuhörer, ganz wichtig, wir selbst sind keine Wholesale-Experten. Haben natürlich, dadurch, dass man auf Amazon länger unterwegs ist, siehst du ja zwangsläufig früher oder später auch Wholesale-Produkte. Es gibt ja auch super viele Markensachen, die eingiverkauft werden. Und vielleicht kurz für alle Leute, die jetzt nicht ganz so tief drinstecken, wir haben auch ein paar Kunden, die tatsächlich Handelsware auch verkaufen. Da kann ich auch gleich mal ein bisschen was aus den Erfahrungen mitteilen. Das sind zum Beispiel Leute, die verkaufen da eine Handcreme von Nivea oder so. Nivea zum Beispiel. Danke. Oder irgendwie ein Shampoo oder ein Bildschirm oder eine Grafikkarte. Wir haben zum Beispiel einen Kunden, der verkauft Grafikkarten oder also es kann eigentlich alles sein. Das können auch irgendwelche WMF-Küchenmaschinen sein oder sonstige. Es müssen auch nicht nur von so super bekannten Marken sein, es können auch andere kleinere Branded Products sein. Das können theoretisch auch Kleidungsgeschichten sein. Und der große Unterschied zum Private Label ist, dass du sozusagen, dass es nicht dein Produkt ist, sondern das Produkt von einem von einer anderen Firma oder Marke, du in der Regel also auch kein eigenes Listing erstellst, sondern dich sozusagen an ein existierendes Listing halt dranhängst. Wer erstellt dieses Listing? Oft der Erste, der das mal angeboten hat, die benutzen aber eigentlich in der Regel immer Bilder und Videos und Texte und so weiter und so fort vom Hersteller. Es kann auch sein, dass ich glaube mittlerweile, dadurch, dass Amazon so groß ist, von allen größeren Produkten, die haben immer selbst auch ein Amazon-Listing. Also das ist dann auch zum Beispiel, bei dem der Grafikkarte verkauft, da weiß ich zum Beispiel, dass die Hersteller dann davon, die haben das Listing, glaube ich, irgendwann mal gemacht und der verkauft es halt darüber. Das heißt, die hängen sich ans Listing ran und dann hast du halt diesen Unterschied, dass es weniger um diese ganzen Themen geht wie PPC, weil das lohnt sich im Grunde genommen eigentlich gar nicht. Marketing da groß was zu machen, weil das macht ja die große Firma, damit hast du auch nichts zu tun.
SPEAKER_00Du darfst ja auch gar nicht machen, wenn du die Bilder nicht verändern kannst, Listings zu tun.
SPEAKER_01Nee, genau. Also du darfst auch eigentlich gar nicht die Bilder und sowas verändern. Sondern das, was im Grunde genommen deine Aufgabe ist, ist einfach diese Buybox zu haben, also die es in den Einkaufswagen fällt und das bekommst du dann, wenn du der günstigste Anbieter bist, noch in einer kleinen Kombination mit dem schnellsten Versandweg. Das heißt zum Beispiel, wenn du FBM, FBA hast, dann wird immer eher der mit FBA genommen und das hat dann irgendwie, das gibt keine konkrete Formel von Amazon öffentlich dazu. Meistens sind es so ein, zwei, drei Euro, die dann ein Unterschied sein müssen, damit die auch ein FBM nach ganz oben packen würden.
SPEAKER_00Das ist ja generell eigentlich nicht so die Strategie ist, die wir haben wollen, den Preis, den günstigsten Anbieter zu sein.
SPEAKER_01Genau, weil das ist schon mal das erste Problem. Du kannst dir sozusagen vorstellen, bleiben wir jetzt einfach mal bei diesem, bleiben wir einfach mal beispielsweise bei diesem Starbucks-Becher. Also wie gesagt, das kannst du auf alle anderen Produkte auch beziehen. In den seltensten Fällen gibt es die Möglichkeit, exklusiver Händler zu sein für so ein Produkt. Das heißt, wenn du da mal die Chance hast, durch einen Bekannten, durch Freunde, durch irgendwelche Connections, ist das nochmal ein bisschen was anderes. In der Regel streitest du dich halt um diese Buybox. Und du kannst dir vorstellen, wie wahrscheinlich ist es, dass du am Ende des Tages den günstigsten Einkaufspreis beim Großhändler hast. Das ist kein Hersteller oder sowas, sondern das ist der Großhändler, bei dem du einkaufst, der hat in der Regel feste Preise, da gibt es auch irgendwelche Verhandlungssachen, nur halt über die Menge. Und dann sozusagen geht das Spiel halt nicht darum, wer kann am besten vermarkten, wer kann es am profitabelsten machen, sondern es geht darum, wer kann am tiefsten gehen und hält es sozusagen noch aus. Also, und das ist halt das größte Problem bei so größeren und bekannteren Produkten. Da hast du halt immer einen super großen Clash, gibt viel zu viele Anbieter dafür und es geht so weit nach unten der Preis, bis im Grunde genommen dann vielleicht noch 10 Cent Gewinn pro Ding da sind oder so. Also du kannst dir vorstellen, der startet vielleicht mit 15 Euro Gewinn pro Einheit, dann kommt einer rein und sagt, ich mach's für 14. Dann kommt einer rein und sagt, ich mach's für 13, einer macht es für 12. Und der Grund, warum das so schnell ist, ist ja, weil es so verhältnismäßig simpel ist. Die müssen sozusagen jetzt, das ist in Ordnung, wenn die da mal nur einen Monat dann vielleicht diese Buybox haben, aber irgendwann kommst du halt auf 0 Euro.
SPEAKER_00Aber ist das wirklich so simpel? Weil ich meine, du musst ja jetzt trotzdem auch erstmal irgendwie einen Händler finden, der dir die Ware auch verkauft in irgendwelchen Stückzahlen, wo es sich für dich auch lohnen würde. Und wenn du dann irgendwie nur, keine Ahnung, 20, 30, 50 Cent, 1 Euro pro Sale machst, das ist jetzt auch nicht, also da, wo du mit reich wirst. Damit kannst du vielleicht irgendwie einen Monat ein paar hundert Euro dazu verdienen, aber du musst ja trotzdem erstmal den Weg gehen, irgendeinen geilen Hersteller zu finden.
SPEAKER_01Ja, absolut.
SPEAKER_00Also da ist es ja kein Hersteller, es ist ja schon irgendein Großhändler im Endeffekt.
SPEAKER_01Genau, also es ist definitiv, also es ist sozusagen das Einzige, was, also den Hersteller musst du genauso suchen, genauso musst du ja auch ein Produkt erstmal suchen. Also es ist ja nicht so, dass du dann einfach sagst, komm, ich mache jetzt irgendein random Handelsprodukt. Weil, und das jetzt vielleicht auch mal vorgeschoben als Erfahrung von den Leuten, die bei uns zum Beispiel im Training das auch machen. Wie gesagt, wir bieten aktuell zumindest kein wirkliches Training für Wholesale an. Also es sind Leute, die kamen zu uns und haben das halt nebenbei gemacht und wollten halt Private Label machen. Und also eigentlich durch die Band Bank weg höre ich immer, ja, wir machen mit dem Produkt gute Umsätze und das bedeutet immer, dass das Produkt so fünf bis sechs Mal im Monat verkauft. Also es ist sozusagen nicht vergleichbar mit Private Label. Und meistens ist es dann so, dass man vielleicht mit so einem Produkt 10, 20, 30 Euro irgendwie Gewinn macht. Da gibt es auch ein paar, zum Beispiel mit den Grafikkarten, glaube ich, läuft ein bisschen besser, aber das ist im Grunde genommen immer so, dass die dann halt meistens 50 bis 100 verschiedene Produkte irgendwie listen. Ja, irgendwie zwei, drei Produkte funktionieren ganz gut, die anderen funktionieren alle gar nicht. Du musst trotzdem auch Lagerbestand kaufen. Also es ist jetzt nicht so, dass du einfach, das ist jetzt kein Dropshipping oder sowas, wo du einfach sagst, okay, ich kaufe das dann erst ein, sondern du musst es kaufen musst, aber kannst du normal bei Amazon lagern. Oder du kannst natürlich auch FWM machen. Aber du hast natürlich dahingehend im Grunde genommen das gleiche Problem, was jeder andere Seller am Ende des Tages auch hat. Also du musst mit Kapital reingehen, du hast ein gewisses Risiko, auch wenn es ein Markenprodukt ist. Klar, du weißt, wenn ich es super günstig mache, irgendwann werde ich es schon verkaufen, wenn ich die Grafikkarte jetzt statt für 250. 150 verkaufe hundertprozentig werde ich die los. Aber das ist beim Private Label in der Regel eigentlich auch so. Also es ist genau das Gleiche. Wenn du den Preis einfach gerade anderes günstig machst, weil du irgendwas schlecht oder verkackt hast und sich sonst für den normalen Preis nicht verkaufen würde, dann wirst du die Sachen auch immer los. Aber halt mit Verlusten. Und das ist im Jahr nicht anders.
SPEAKER_00Das heißt, also was mich interessieren würde, weil ich es jetzt so ein bisschen mitbekommen habe auf YouTube von teilweise auch anderen Coaches aus den USA und so, die jetzt Wholesale so ein bisschen promoted haben. Warum?
SPEAKER_01Also der First Call, den ich mal habe, weil das sind die meisten Coaches promoten immer Sachen, um möglichst cheaper Kunden anzuziehen. Also um das auf Deutsch zu sagen. Also wie gesagt, Wholesale kann auch funktionieren, das ist jetzt kein grundsätzlich schlechtes Geschäftsmodell, aber es ist natürlich viel einfacher, zum Beispiel jetzt sowas wie ein Coaching zu verkaufen für Leute, die anfangen wollen, wenn du denen sagst, okay, du musst jetzt aber nicht das Listing, du musst kein PPC machen, das ist dadurch viel einfacher und du kannst erstmal ein Produkt ausprobieren, auch wenn das nur zu 0,5% funktionieren wird. Das sagen die natürlich nicht dann in der Regel. Wird aber so sein, das wird bei Handelsfragen, du musst halt ausprobieren, weil wenn du da zu viel Competition hast, dann wird es halt einfach, das ist halt anders. Du kannst dich nicht gegen deine Konkurrenz durchsetzen, nur mit dem Preis. Also weder durchs Produkt noch durch Marketing noch durch PPC oder irgendwas anderes, das bringt halt alles nichts. Und du kannst halt dann Leuten auch, wenn die sagen, ich habe jetzt nur 1000 Euro Startkapital, dann kannst du denen halt ein Coaching verkaufen für ein paar tausend Euro, weil du sagst, ja, du brauchst halt kaum noch Geld dafür und den Rest sparst du dir halt einfach zusammen, während du das Coaching machst. Das ist natürlich, also es ist nicht so unsere Philosophie, aber würde ich zum Beispiel, ich würde damit, wenn dir sowas anbieten, würden wir wahrscheinlich auch geistig gestellt, wir Kohle damit machen, weil dich auf einmal jedem unserem Bewerber, der jetzt gerade nur ausschaltet, weil zu wenig Kapital da ist, was bei uns 30% ungefähr ausmacht, den könnte ich halt ein Training verkaufen. Aber ich habe Angst, dass dann die Erfolge nicht so da sind. Und das würde ja rückwirkenden, das würde uns, das wäre nicht positiv für unser gesamtes Geschäft und auch für den Namen und auch für die Brand sozusagen von uns, auch für e-commerce.de. Deswegen sind wir da so ein bisschen vorsichtig. Haben halt überlegt, sozusagen so ein kleines Extra-Training zu machen für Leute, die das mal Lust haben, auszuprobieren, ohne das jetzt zusätzlich zu verkaufen, sondern meiner Meinung nach, ihr kennt ja meine Meinung, 8 bis 20k sollte man halt haben. Alles, was da drunter ist, ist einfach nicht die richtige Zeit, sich selbstständig zu machen, meiner Meinung nach. Und die lehnen wir halt dann immer einfach ab, die Leute. Aber gerade auch in den USA, aber auch in Deutschland sind ja viele, die auch einfach so ein bisschen Schwierigkeiten haben, vielleicht Sachen jetzt zu verkaufen, weil es gibt ja viele Leute, die jetzt auch anfangen, irgendwie Coachings zu machen. Es gibt ja gerade super viele Leute, die haben irgendwie auf TikTok und dies und jenes. Und ja, ich meine jetzt auch ein Amazon-Coaching. Und es ist halt, also ich sag mal, wenn man obvious auf den Markt blickt, dann gibt es eigentlich halt nur noch uns. Also es gibt halt, wenn du sagst, du willst den besten Anbieter haben, so ich will das beste Training, ich will die besten Informationen, ich will aus dem größten Erfahrungsschatz schöpfen, plus natürlich Dinge, die wir jetzt einfach haben, weil es uns auch schon länger gibt, ist natürlich die ganzen Kundenergebnisse, Bewertungen und so weiter und so fort.
SPEAKER_00Seminare, Workshops, so Events.
SPEAKER_01Ja, die ganzen Workbooks auch mittlerweile und auch alleine die Trainingsplattformen. Also selbst ich habe jemand gesagt, wenn jemand uns copy-pasten würde, ist es einfach nicht möglich. Also du kannst uns gar nicht mehr copy-pasten, dann musst du schon ein Team von zehn Leuten haben. Sonst kannst du das allein schon die ganzen Beratungsprozesse und sowas darzustellen. Die Leute sind da ja meistens noch alleine am Anfang und deswegen kommen halt alle Leute, die wirklich ernsthaft das starten, kommen halt zu uns. Die Leute, die es ernsthaft skalieren wollen, kommen eigentlich auch zu uns. Und dann ist es natürlich auch smart, wenn man sagt, man will halt Coachings verkaufen. Ich mache einfach eine andere Positionierung und mache einfach und schöpfe in einem Kundenkreis Geld ab, der sozusagen nicht bei e-commerce.de kaufen kann. Oder darf aktuell noch, weil die nicht genügend Geld dafür haben.
SPEAKER_00Das ist ja auch das, was ehrlich gesagt, glaube ich, auch so generell auch das Feedback von den Kunden auch immer ist, weswegen die Ergebnisse ja so gut sind, du bist halt transparent darüber. Du sagst, hey, das ist A kein Wert über Nacht Reich, Erfolgsprinzip, sondern da steckt Arbeit dahinter, das ist nicht irgendwie geschenkt, du musst dich da ransetzen, du brauchst die Expertise dafür. Ja, so wie halt alle Selbstständigkeit, Unternehmergeschichten. Aber auch so dieser Fraud, den halt die meisten machen. Die sagen, ey, Wert über Nacht reich, so, investiere in den Coin und nächste Woche bist du Millionär auf der Jaft, ja, das ist halt.
SPEAKER_01Tim und ich bringen ein Kryptocoin raus, jetzt ist es raus. We will make crypto great again. Amazon FBA Coin. Ich will eine Cap haben. We make FBA Great Again. Das ist ja nice. Kann ich eine coole Ad mit machen. Aber um nochmal zurückzukommen, das ist halt auch beim Wholesale nicht so jetzt. Also ihr habt mit Handelsware bestimmte Dinge werden schneller gehen. Oft ist die Ware zum Beispiel schon in Deutschland. Ihr habt halt weniger Prozesse, mit denen ihr euch rumärgern müsst, dafür ist aber die Erfolgsquote und auch die Dauer des Erfolgs für kürzer. Und das ist halt eine Sache, die ist meiner Meinung nach, das ist das unterschätzte oder eine der unterschätzesten Dinge überhaupt im Business. Schaut mal, wenn ihr mit Wholesales größeren Erfolg habt und keinen Exclusive-Deal habt, dann kann man euch eins zu eins, dann passiert das mit dem, ey, ich mach's für 15 Euro, ja, ich mach's für 10 Euro, ich mach's für 5 Euro und der nächste macht es mal für zwei Euro und dein Business ist tot. Das heißt, so eine Lebensdauer von so einem Produkt ist in der Regel auch viel niedriger. Maximal würde ich jetzt mal schätzen, bei einem Produkt, was wirklich gut funktioniert oder vergleichbar es mit einem Private-Label-Produkt, maximal ein Jahr. Maximal. Eher drei bis vier Monate. Wenn du schon einer der ersten bittest und es gibt da noch niemanden, wenn da schon drei sind, vielleicht eine Woche, wenn überhaupt.
SPEAKER_00Komplett antizyklisch eigentlich gegenüber einem Private-Label-Produkt. Weil da ist es ja so, am Anfang bist du nicht so ausgegen wie deine Competition, aber je mehr Bewertungen du hast, je mehr Ranking, desto mehr Substanz hat das und das geht dann auch nicht nach sechs Monaten weg, sondern eigentlich nach der Stadt. Genau die Substanz baut sich mehr auf.
SPEAKER_01Also du baust Substanz auf und bei Wholesale baust du eigentlich Substanz ab. Aber das allergrößte Problem ist, wenn du es jetzt einfach mal vom Aufwand und dem Investment mit dem Return betrachtest, stell dir mal vor, du hast jetzt, auch wenn es nur die Hälfte der Arbeit ist, aber du hast bei FBA-Produkten gibt es Produkte, also keine Ahnung, wir sind jetzt auch noch nicht seit 100 Jahren am Markt. Ich weiß nicht, ob sich das vielleicht in Zukunft mal verändern wird, aber wir haben auch Produkte, die seit vier oder fünf Jahren da sind und laufen. So, und klar, da muss man auch mal immer wieder was für machen, aber das kannst du natürlich gar nicht vergleichen. Also ich habe sozusagen, das musst du dir vorstellen, wenn du nicht sozusagen in erfolgreichen Produkten denkst, sondern in erfolgreicher Produktzeit. Also wie lange besteht denn dieser Erfolg? Und da kannst du halt in der Regel im Wholesale einfach schmiert komplett gegen Private Label ab. Und was auch noch dazu kommt, du kannst zum Beispiel so ein Business viel schwieriger verkaufen, weil du keine eigene Marke hast, also wenn du zum Beispiel jetzt ein Business mal verkaufen willst, kannst auch eine Wholesale-Business sicherlich verkaufen. Das wird doch einen viel geringeren Eigenwert haben, weil du halt keine eigene Substanz aufgebaut hast, als wenn du jetzt vielleicht auch mal deinen eigenen Shop noch gebaut hast, später, deine Produktlinie erweitert hast, dein eigenes Marketing aufgebaut hast, vielleicht Multi-Channel und so weiter und so fort. Das sind ja Dinge, die kannst du halt im Wholesale sehr schwierig nur abbilden und früher oder später kommt halt einfach jemand und der muss halt auch keine Arbeit, der musst halt einfach nur den gleichen Hersteller wie du finden und das Ding vielleicht logistisch gesehen nur ein bisschen günstiger als du hinkriegen und schon bist du weg.
SPEAKER_00Ich glaube trotzdem kannst du beim Wholesale, weil du letztendlich bist du ja immer noch auf der Plattform Amazon, wo unglaublich viele Kunden sind, die auch genau dieses Markenprodukt haben wollen. Und das ist halt da deine Positionierung. Dass du halt dann da reingehst und mit den richtigen Strategien, bei Wholesale ist es vielleicht wahrscheinlich ein bisschen dynamischer. Du hast ein Produkt, das verkaufst du drei Monate, vielleicht hast du ein neues Produkt, verkaufst du drei Monate und es kann ja genauso gut funktionieren. Es ist halt nur ein anderer Weg.
SPEAKER_01Genau, also es ist definitiv kein unlegites Businessmodell, was jetzt nicht funktioniert oder irgendwie Scam ist oder sowas. Es ist halt im Verhältnis zu Private Label meiner Meinung nach nicht so interessant. Gerade auch, wenn man es größer machen will oder langfristig. Aber es kann natürlich mal, kann mal so ganz exciting sein, einfach mal so ein, zwei Sachen auszuprobieren. Aber es ist halt, ich will halt keine Leute hier auch keine Zuhörer jetzt dazu verleiten, das mal zu machen, weil es extrem viel Fokus ziehen wird, einen komplett anderen Skill braucht, um darin erfolgreich zu sein und am Ende des Tages meistens zu einem ernüchternen Ergebnis wird. Und das sollte man sich nicht unbedingt antun. Aber wenn man zum Beispiel Leute kennt, die Wholesale machen, es gibt ja auch Leute, die machen das nicht nur auf Amazon, kann man halt mal überlegen, ob man denen vielleicht hilft, das Ding auf Amazon zu bringen, weil das könnte schon sich teilweise rentieren. Also wenn jemand zum Beispiel schon 30 oder 40 Produkte hat, die vielleicht über Ebay oder da gibt es zum Beispiel viele Ebay-Wholesaler darüber verkaufen. Ja, vielleicht kennt man das, wenn man bei Ebay so Sachen einkauft, da hast du dann halt einzelne Listings oft auch. Und dann hast du halt so ein bisschen SEO-Geschichten und so weiter und so fort, geht natürlich am Ende auch darum, dich preistechnisch zu unterbieten.
SPEAKER_00Also wahrscheinlich Wholesale ist es für Leute interessant, die schon irgendwelche Kontakte haben oder Netzwerke haben. Bei Hostale geht es glaube ich dann auch so darum, eher so in der Strategie wirklich dieses Netzwerk aufzubauen. Und wenn du das aber hast oder irgendwie halt Möglichkeiten hast, dann ist es ein Eingang. Däre es wahrscheinlich easy money irgendwie. Wenn du das halt schaffst, irgendwie mit einem Kontakt direkt zu Amazon, musst dich um nichts groß kümmern. Wahrscheinlich ein bisschen dynamischer, wie du sagst, Lebenszeit vom Produkt ist nicht so lang, aber kann man auch mitnehmen.
SPEAKER_01Ja, genau, also kann man definitiv mal, wenn man jetzt, also wie gesagt, wenn man in seinem Private-Label Hustle ist, würde ich es jetzt nicht unbedingt darauf umschwenken, sehe ich jetzt keinen großen Sinn drin, weil es eher ein Schritt zurück ist. Keine Ahnung, wenn man mal überhaupt gar keine Beschäftigung gerade hat, dann kann man mal anfangen, sich da mit dem Thema zu beschäftigen und ein bisschen da mal reinschauen, gibt es da vielleicht Möglichkeiten, vielleicht auch in meinem Bereich. Dies, das, jenes, ich würde aber grundsätzlich eher davon abraten, das zu machen, weil wie gesagt, ich finde, die Skills, die dafür notwendig sind, sind halt ganz andere Skills, die dir eigentlich kaum bis gar nicht, außer vielleicht im Logistischen, aber eigentlich kaum bis gar nicht für deinen Private Label weiterhelfen können. Andersrum auch die Skills, die du im Private Label lernst, bringen dir gar nichts eigentlich für Wholesale. Und das deutlich, langfristig, deutlich profitabler, rentablere und wertvollere Business und auch interessantere Business, glaube ich, ist es einfach, eigene Produkte, eigene Marken aufzubauen, sich ums Marketing selbst Gedanken zu machen. Weil das unterscheidet ja auch letztendlich den Händler, der immer im Konkurrenzkampf viel, viel schwieriger es haben wird. Vom Unternehmer schräg, schräg, sagen wir es jetzt einfach mal Markenaufbauer, der im Grunde genommen ja nicht einfach nur günstig einkauft und teurer verkauft, sondern sich Gedanken macht zur Zielgruppe, der sich Gedanken macht zum Marketing. Und wenn du diese Skills halt kannst, sind die absolut wertschöpfend und dementsprechend auch der Grund, warum du überhaupt ja bezahlt wirst. Also das ist ja damit verdienst du als FBA-Seller oder allgemein als E-Commercer, verdienst du dein Geld, indem du Produkte, die schon da sind, besser machst, die überlegst, wie kann ich besser hinbekommen, wie kann ich vielleicht eine bestimmte Zielgruppe genauer ansprechen, wie kann ich es besser vermarkten. Und diese Punkte gibt es halt nicht im Wholesale, dementsprechend siehst du halt sehr, sehr, sehr wertschöpfende Prozesse, fallen halt einfach komplett weg.
SPEAKER_00Oder genau darin liegt dir letztendlich dann der Profit in wertschöpfenden Prozessen. Wenn es keinen wertschöpfenden Prozess gibt, bei Wholesale, das kannst du ja auch selber. Es ist nur das Gesamtwerk, ja, es ist halt nur das Organisieren des Produkts. Das ist eine richtige Möglichkeit, die ich habe, Marktanteil zu gewinnen, ist, wenn ich der günstigste Anbieter bin.
SPEAKER_01Eigentlich ist die einzige Chance, wirklich Schulde zu machen, ist, wenn es keine Konkurrenz gibt. Und das ist immer ein Problem.
SPEAKER_00Wenn es Leute gibt, die sehen, dass du Umsätze machst, wird früher später Konkurrenz kommen.
SPEAKER_01Genau, das ist das Problem. Also, das vielleicht mal unser Input zu dem Thema. Schreibt uns gerne mal, wie ihr das Ganze findet. Gerne mich einfach über Instagram anhauen oder Tim. Und dann hören wir uns nächste Woche Montag wieder. Bis dahin weiterhin viel Erfolg, gute Umsätze und macht's gut. Ciao, ciao.