Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
Ecommerce.de Podcast
#101 Die Logistik Revolution mit Lars Wetteraurer | Import, Lagerung, Fulfillment Amazon FBA
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Folge sitze ich mit Lars Wetterauer, dem Gründer von e-commerce.de logistics, zusammen und wir tauchen tief in die Welt der Importlogistik und Kommissionierung ein. Ihr fragt euch, wie sich der Logistikmarkt verändern wird und welche Innovationen auf uns zukommen? Lars bringt über 32 Jahre Erfahrung in der Logistik mit und teilt seine spannenden Einblicke und Visionen mit uns. Von der Entstehungsgeschichte unserer Zusammenarbeit bis hin zu unseren ambitionierten Plänen für die Zukunft – diese Episode ist ein Muss für alle, die einen Blick hinter die Kulissen des Logistikgeschäfts werfen möchten. Bleibt dran und erfahrt, wie wir die E-Commerce-Landschaft revolutionieren wollen!
Willkommen beim e-commerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16 Uhr. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_01Ganz recht herzlich willkommen zum e-commerce.de Unternehmer Podcast. Heute sitze ich hier mit Lars Wetterauer, Gründer von e-commerce.de Logistics, und wir sprechen über die Themen Import, Logistik, Kommissionierung, alles, was ihr wissen müsst und vor allem was wir in diesem Markt grundsätzlich verändern werden. Ja, schön, dass wir hier sitzen. Ich freue mich sehr. Vielleicht sagst du nochmal ganz kurz was zu dir. Wir kennen uns ja schon sehr gut und stellst dich nochmal kurz vor.
SPEAKER_00Ja, ich bin seit mittlerweile 32 Jahren in der Logistik. Bin mit den ganzen Portfolios in der Logistik betraut, von Stückgut über Import, Komplettladung und Straße, Europa, weltweit. Und ja, das ist es eigentlich in aller Kürze.
SPEAKER_01Ja, sehr geil. Also schön, dass du da bist. Wir müssen kurz dazu sagen, wir haben gerade sehr viel Spaß auch schon gehabt, bevor die Aufnahme gestartet ist. So Deep Down Series. Also, unsere Reise hat angefangen. Du weißt es noch ganz genau, am 12. März 23.04 Uhr. Richtig, genau, mit ihrer Sprachnachricht. Dieses Jahr, dieses Jahr, dieses Jahr. 2023. Denkwürdiges Datum.
SPEAKER_00Mit ihrer Sprachnachricht von 3 Minuten 16 über WhatsApp.
SPEAKER_01Und dann ging es los. Ja. Und dann ging es los. Dann haben wir irgendwann einen Zoom-Call gemacht, weil wir kennen uns über Max. Du kommst ja aus Frankfurt. Und also Max bei uns aus Seller Point. Kennen wir ja schon auch aus dem Podcast jetzt mittlerweile. Und ja, der hat uns sozusagen connected, weil ich damals irgendwie überlegt hatte, irgendwas mit Logistik zu machen, weil mich da immer die meisten, die da so in dem Marktumfeld drin waren, halt irgendwie abgefuckt haben und darüber sind wir in Kontakt gekommen. Und das Geile war tatsächlich, also mein erster Eindruck von dir war, also irgendwie fand ich, wir waren sofort so sehr sympathisch, weil du halt auch ein lustiger Typ bist. Danke. Auf jeden Fall, aber überhaupt, ich fand so diese ersten ein, zwei Sachen, also weil Max, du hast ja gesagt, yo, der Lars ist der perfekte Typ dafür, der kennt sich voll aus. Und ich habe vorher, möchte ich jetzt den Namen gar nicht nennen, mit einer Person gesprochen gehabt, mit der es sehr schwierig war zu kommunizieren. So, und deswegen war ich irgendwie so darauf gepolt, oh, jetzt braucht ich brauche irgendjemanden, der wirklich sich mit Logistik auskennt, der ja wirklich mit beiden beiden sozusagen drin steht, aber auch so dieses Unternehmerisch halt mitbringt. Und das war halt bei der anderen Person nicht so wirklich the case. Da haben wir damals gecallt, haben einen Zoom-Call gemacht und dann ist das irgendwie sowieso.
SPEAKER_00Dann ging es relativ schnell, ja. Mit SEDL und so weiter und so fort. Und dann ging es ja auch relativ zügig am 1.5. ging es dann los. Und im Moment schwimmen wir auf der perfekten Welle.
SPEAKER_01Ja, kann man so sagen. Ja, auch das mal zum Thema Timing. Also wir haben uns dann Mitte März kennengelernt und am 01.05. haben wir schon losgelegt.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Oder ich glaube am 01.6. haben wir den Esset Deal aber abgeschlossen gehabt. Richtig, das sind die dann schnell gegründet.
SPEAKER_00In die Halle eingezogen. Und man kann mittlerweile sagen, heute, Ende August, wir sind schon weit über die Range von etwa 100 Containern. Und mit massivem Anstieg. Und ja, es wird mittlerweile kein Schiff mehr weg in Fanost, China, Shanghai, Ningbo, wo nicht mindestens ein Container von uns an Bord is. Und das ist geil. Das ist sehr geil.
SPEAKER_01Alright, vielleicht nochmal so zu dir, weil ich sag mal so, also ich habe ja auch schon das ein oder andere so Aventure gemacht hier, aber du bist ja nochmal so ein besonderer Typ, du stichst irgendwie so raus aus der Masse. Also ich glaube hier im Team, alle mögen dich auf jeden Fall sehr, sehr gerne. Aber so, du bist, ja, und du hast natürlich eine ganz andere Erfahrung, bringst du mit. Wie ist denn das für dich so jetzt so mit so, ich sag mal, keine Ahnung, Logistik ist jetzt ja nicht so unbedingt das digitalisiertste und hier irgendwie überall sind Bildschirme eine Million neue Apps auf dem Telefon.
SPEAKER_00Ja, es ist natürlich so, dass die IT, wie du schon sagst, ist das natürlich in der Vergangenheit nie ein Thema gewesen, das in der Logistik, egal in welchem Bereich, forciert wurde. Ich muss da mit Sicherheit auch nach über 30 Jahren etliches dazulernen. Aber es macht richtig Spaß, weil das sind relativ einfache Winkelzüge. Und da bin ich am richtigen Platz, weil da wird alles dafür getan, dass es absolut um die Digitalisierung geht. Und das ist unser riesiger Vorteil. Das ist jetzt ein Vorteil und wird in Zukunft ein absoluter Vorteil sein, natürlich auch für alle Kunde. Und da sind wir sehr, sehr gut aufgestellt.
SPEAKER_01Ja, definitiv. Cool. Und das ist so für dich, wie ist das so? Also, weil ich finde es total spannend, auch weil Logistik ist so das Erste, was man halt nochmal anfassen kann. Ich kann halt in der Halle fahren, ich habe ja schon gesagt, ich kann, wenn meine Oma jetzt fragt, was machst du, jetzt sage ich Logistik, weil dieses ganze Online-Handel war ihr sehr fern, dann so Consulting etc. ist ja auch, das kannst du ja nicht anfassen, kannst du ja nur sehen. Aber jetzt so eine Halle mit Paketen drin, das ist ja was vernünftiges, würde Oma sagen.
SPEAKER_00Ja, das ist sehr vernünftig, natürlich. Ich meine, dass man natürlich in die komplette Supply Chain-Kette eingreift. Der erste Punkt ist ja, sag ich mal, die Angebotserstellung, der zweite natürlich dann der Austausch von gewissen Dokumenten, dann natürlich die finale Abholung, bis es letztendlich an der Halle ankommt. Dann geht es auf die Last Mile, gleich welchen Ausgang wir nutzen. Und wenn man die ganze Kette dann sieht, was da eigentlich alles mit anhängt, ja, das macht die Logistik und hat die Logistik ja schon immer sehr spannend gemacht und in Zukunft sind wir da sehr, sehr gut aufgestellt.
SPEAKER_01Können wir gleich noch ein bisschen im Podcast selbst drüber sprechen, auch so was wir da alles geplant haben oder so.
SPEAKER_00Geht dann sehr, sehr, sehr gut. Und vor allem, was für uns sehr wichtig ist, durch das, dass wir völlig transparent sind und absolut ehrlich agieren, ist es auch definitiv so, dass sich das natürlich auf den Preisfinal für unsere Kunden niederschlägt. Und das denke ich ist das Wichtigste.
SPEAKER_01Da haben wir mal gesagt, Logistik muss drei Sachen sein. Schnell, günstig, zuverlässig. Richtig, genau, das sind die drei Punkte, die sind elementar wichtig. Alles andere ist eigentlich scheißegal. Also ich sage mal zum Beispiel auch dieses, also klar, man will natürlich auch aus unserer Sicht so, es ist natürlich geil, wenn man eine sehr gute Kundenbeziehung hat und dieses ganze Dummer rum so ganz nice ist, dass die Leute mal vorbeikommen, aber im Grunde genommen bricht sich auf die drei Punkte runter.
SPEAKER_00Es geht nur um das, ja, weil es fängt alles mit ihrer Rückwärtskalkulation an, ja, beim wahren Einkauf und dann geht es bis letztendlich, weil am Ende muss das Paket beim Kunde sein und das ist der ausschlaggebende Punkt. Was ist unser Ziel? Unser Ziel, unser erstes Ziel ist definitiv der Punkt, dass das Teuerste in der Logistik, speziell im Import, ist natürlich definitiv eine LCL-Sendung, alles was kleiner ist wie ein Container. Weil das schlägt natürlich aufgrund von Coupage massiv ins Gewicht, wenn es um den um die Kosten geht. Da werden wir mit Sicherheit einige Überraschungen noch erleben. Da sind wir ganz weit vorne, weil wir das sollten.
SPEAKER_01Und so größer gedacht, so mit der Company, also jetzt nicht so auf einen speziellen Punkt von der Dienstleistung hin, sondern einfach so, wo soll die Reise von E-Commerce Logistics hingehen?
SPEAKER_00Ja, mir werden in Obergrämer war der Anfang, das war die erste Halle, die zweite kommt in Frankfurt und dann werden wir uns in alle Himmelsrichtungen ausdehnen. Und dann werden wir auch relativ schnell die wichtigsten Märkte. Skandinavien ist Dänemark, der wichtigste Punkt und dann werden wir auch in sogenannte Drittländer gehen. Insbesondere die Schweiz. Und dann denke ich, sind wir sehr, sehr gut aufgestellt für Europa.
SPEAKER_01Das wird geil. Richtig wild. Ich habe schon gesagt, unter uns sitzt ja hier der Kollege mit dem gelben Logo. Kennt der ein oder andere, also auch größeres Logistikunternehmen. Die haben schon jetzt seitdem sie hier eingezogen sind, da sind ja auf zwei kompletten Etagen eingezogen. Das haben die Leute schon anderthalb davon abgegeben. Das heißt, die nehmen wir uns dann vor und dann habe ich gestern schon gesagt, dann nehmen die besten drei, vier Leute von denen, die fahren dann in Zukunft aber mit dem Fahrstuhl ein, Stockwerk höher. Ja, also wir haben auf jeden Fall, ich glaube also so, also unser größte Goal ist eigentlich, ja, das haben wir eigentlich relativ flott schon schon gemacht gehabt, einfach irgendwie so einen funktionierenden Logistikprozess zu haben. Wir sprechen ja gleich nochmal so ein bisschen konkret darüber, wie wir das machen, aber einfach Preise in Anführungsstreichen zu senken, aber auch vor allem transparenter und ehrlicher damit zu sein, weil das ist, boah, also wir haben jetzt vier, fünf Jahre echt mit verschiedenen Unternehmen in dem Bereich zusammengearbeitet, will da jetzt niemand schlecht reden, aber es ist schon teilweise sehr, sehr undurchsichtig gewesen. Da waren da auf einmal Rechnungen, keiner wusste so richtig, wo das herkommt, auch teilweise im fünfstelligen Bereich, wo du dann auch schon nicht so unter den Tisch schiebst und sagst, ja, ist ja egal, sondern wo du auch wirklich sagst, ey, warte mal, wo kommt denn das überhaupt her? Aber das Goal ist schon sozusagen was richtig, richtig Großes damit aufzubauen, weil es skaliert auch über die Größe ganz einfach. Umso größer wir sind, desto einfacher können wir mit den Rädern sprechen, desto besser werden unsere Kondition auch im Inland, last mile und so weiter und so fort. Und ich glaube, das ist auf jeden Fall richtig, richtig geil. Da würde ich mal sagen, starten wir vielleicht mal rein und sprech mal darüber, was wir da ganz konkret machen. Gerne. Cool, also vielleicht starten wir auch mal, was überhaupt erstmal so, also was wir überhaupt erstmal machen. Also, was ist aktuell, was kann man aktuell mit uns machen? Warum geht jemand zu E-Commerce, Logistics?
SPEAKER_00Naja, der Ursprung allem ist natürlich, sag ich mal, das vorgelagerte Coaching, das natürlich seine Bahnen durchläuft. Dann gibt es mittlerweile die Shipping-Votation, ja. Dann beginnt bei uns ein gewisser Prozess, wo dann mehrere Mitarbeiter im Hintergrund im Moment da sind, dass die Quotierung final dann auch wieder zurückgespielt wird. Und dann wird eigentlich dem Kunden entsprechend die ganze Bandbreite angeboten, bis hin Fulfillment, Warenausgang, wie erwähnt, dass es ihm möglich ist, dass er sämtliche Vertriebskanäle ansteuert, dass dann zum Schluss wirklich das Paket beim Kunden ist. Und das gilt es noch zu optimieren. Da sind wir auf einem sehr guten Weg. Natürlich mit den eigenen Lagerhallen, dem eigenen Personal, was ganz wichtig ist, wir legen nichts in fremde Hände. Wir haben also völlige Transparenz, wenn es um die ganzen Wege geht. Und das natürlich, wie schon erwähnt, kostengünstig darzustellen und mit der notwendigen Transparenz, dass jeder der Kunden auch sieht, das ist die Warenbewegung. Wann bin ich in der Zwangsphase, dass ich irgendwo was nachbestellen muss? Da gibt es gewisse Hebelwirkungen, hat man die Laufzeit, es wird sämtliches angeboten, wir haben mittlerweile auch Luftfracht durchgeführt, ja, Thematik Out of Stock, was ganz Wichtiges, ja. Und dann kann das jeder Kunde entscheiden, welchen Eingangswege eigentlich mit der Ware haben will, um immer lieferfähig zu sein.
SPEAKER_01Also so einer unserer Hauptpunkte oder Hauptpunkte war eigentlich so, langfristig kosten maßgeblich senken zu können. So dann hast du natürlich, ich sag mal so, wir kommen ja in den Markt, wir sind jetzt ja, klar, wir sind sehr schnell, sehr stark gewachsen und es wird auch so weitergehen. Aber trotzdem sind wir erstmal sozusagen neu am Markt und dementsprechend ist es schwer für uns mit Konditionen. Deswegen war es trotzdem überraschend, dass wir jetzt, obwohl wir ganz am Anfang stehen, eigentlich schon den gesamten Markt fast preislich ausperformen. Was natürlich noch mit besseren Konditionen auch auf unserer Seite natürlich noch viel, viel, viel, viel mehr Potenzial langfristig bietet. Aber zum Beispiel jetzt speziell für jeden, der online vor allem FBA macht, es ist halt wirklich interessant zu sehen, dass sie eigentlich nie Logistiker wirklich darauf mal spezialisiert haben, zu verstehen, wie E-Commerce funktioniert, weil 99% von allen Logistikern, die importieren, importieren immer in ein Zwischenlager, aus dem nicht versendet werden kann. Das bedeutet, jetzt mal ein Beispiel, wir haben Zwischenlager XY. So, Ware kommt aus Asien zum Beispiel, geht jetzt über Zoll, Warenlager XY. Egal ob du jetzt zum Beispiel, wenn du über Amazon versendest, dann muss die Ware von da zu Amazon gesendet werden. Hat immense Kosten, denn in Deutschland müssen Labels um die Pakete gemacht werden. In Deutschland muss von, äh, egal jetzt, wo das mal gerade lang geht, muss ein Lkw nochmal extra kommen und fahren, um die Ware irgendwo hinzutransportieren. Das gleiche geht es auch bei den meisten Leuten, die dann Multi-Channel oder sowas machen, dann ist das ein Zwischenlager und dann schicken die es von dort aus in irgendein Fulfillment-Lager, weil das Fulfillment selbst gar nicht importiert oder zumindest nicht direkt ins Lager importiert. Und das ist halt extrem häufig so und dadurch entstehen halt so Zwischenkosten, die wirklich, also die sind halt so Kosten, die fallen halt aus allen Rechnungen immer raus. Also wenn man Gewinne kalkuliert, wenn man irgendwie zum Beispiel jetzt in irgendwelchen Tool, Seller Board oder sowas zum Beispiel unterwegs ist und sich da die Sachen anguckt, dann sieht man diese Zwischen, Zwischenpreise, die sieht man immer gar nicht, die können aber teilweise brutal hoch sein. Und das ist zum Beispiel einer der Hauptpunkte, die wir einfach komplett eliminieren wollen.
SPEAKER_00Ja, und der erste Angriffspunkt ist definitiv die sogenannte Bias Consolidation. Da geht es schwerpunktmäßig definitiv bei bereits beim Import, bei der Anlieferung im Hafen und Übersee an. Und weil LCL eigentlich das teuerste Produkt ist, ja. Also Load Container Load.
SPEAKER_01Also wenn ihr dann irgendwie, keine Ahnung, die meisten Leute machen ja, oder viele Leute, zum Beispiel auch bei uns teilweise immer noch Ware, die halt einfach, keine Ahnung, dann importierst du halt 10 Kubik oder sowas und nicht direkt einen ganzen Container, also sprich LCL.
SPEAKER_00Ja, und das ist im Verhältnis natürlich das teuerste Produkt, ja. Und wir werden künftig, wenn man eine gewisse Range erreichen, was die was die Full-Container-Loads angeht, werden wir nur noch grundsätzlich in eigene Container verladen. Und dann wird auch jeder definitiv nur diesen Anteil zahlen müssen, was er dann wirklich definitiv braucht. Das bevorzugte Behältnis ist natürlich der 40-Fuß-Container, weil aufgrund der Coupage und wir haben im Moment ein Schnittgewicht von etwa 12 bis 15 Kubik. Und was natürlich sehr zu teuer ist, ja. Und dann wird es da eine massive Kostensenkung geben. Das ist natürlich, was niemand anbietet, weil natürlich jeder Importspediteur und Exportspediteur natürlich mit diesem Produkt am meisten Geld verdient. Und da werde mir den größten Hebel ansetzen, sodass auch jemand ohne Bedenken 2 Kubik, 5 Kubik, 10 Kubik wirklich importieren kann und das aber noch definitiv im Verhältnis steht zu allen anderen Full-Container-Loads. Und das macht die ganze Sache dann so spannend. Da wird es dann vielleicht ein bisschen zwei, drei Tage länger Laufzeit geben, was den Import angeht. Aber auch da haben noch eine Überraschung. Das wird mit Sicherheit noch angesprochen werden. Und dann zahlt es jeder und dann sind es zwei, drei Tage länger, dann ist der Container voll, aber man hat natürlich den absoluten Nutzen, was die Kosten angeht.
SPEAKER_01Ja, also das ist ein großer Punkt so. Weil man, das checkt man zum Beispiel auch teilweise gar nicht, ne? Wenn man jetzt mal Preise vergleicht, was zahle ich eigentlich pro Kubikmeter von Asien nach Deutschland? Die Preise sind ja schon relativ gering, aber warum nicht noch geringer machen? Und gerade da, also das ist wirklich Wahnsinn. Wir haben jetzt, glaube ich, gerade einen Container auch, ich weiß gar nicht genau, wir haben bei uns jetzt, vorher hatten wir, glaube ich, einen Container geholt, ich weiß gar nicht, was wir da für 40 Fuß, aber das ist aufs Produkt runtergeschlagen. In einem Mastergatton war das, also das waren irgendwie 18 Cent pro Produkt oder sowas. Also das also what the fuck, ne? Also da denkt man so wirklich, wie kann das sein, dass ich aus Asien ein Produkt für 18 Cent das Stück hier nach Deutschland bekomme? Wie gesagt, das sind dann auch schon unsere Preise gewesen, aber das ist natürlich immer, wenn man dann LCL-Preise sieht, die sind auch natürlich gut, aber man bezahlt halt einfach mehr. Aber das ist auch, glaube ich, das ist so das, was ich sehr schade finde in diesem Logistikmarkt, weil Logistik ist so ein langweiliges Thema für ein E-Commercer eigentlich. Du willst es halt einfach, dass es funktioniert und dass es abgehandelt wird. Es ist aber halt ein Punkt, wo sehr viel Geld gespart werden kann. Die Leute, die aber in der Logistik halt oft sind, diese Unternehmen, die denken gar nicht an diese, also die haben gar nicht so dieses Unternehmen, oder sehr oft fehlt dieses Unternehmerische, dieses, hey komm, wir perfektionieren irgendwas, weil die Leute brauchen uns ja eh und die buchen eh bei uns. Und jetzt kommt sozusagen hier die FBA-Seller mit der Konkurrenzmentalität in den Markt und überlegen sich sozusagen die entsprechenden USBs für die Abnehmer und dadurch werden wir, glaube ich, an sehr vielen Stellen einfach gar nicht vergleichbar sein. Also es ist ja jetzt schon nach, also das musst du mir mal vorstellen, also nach zwei, drei Monaten, ich weiß nicht, wie viel Prozent von den Leuten, die wir uns anfragen, buchen dann einen Container.
SPEAKER_00Wir sind im Moment bei über 70 Prozent. Weil natürlich das Gesamtpaket ist natürlich der ausschlaggebende Punkt, auch mit der Lagerhaltung, ja. Und das ist schon eine Wahnsinnsquote. Das habe ich jetzt mit über 30 Jahren in der Form. Ganz speziell, wenn man den Importmitverein eigentlich noch gar nicht erlebt, ja. Sprich natürlich für uns, ja. Und das wird mit Sicherheit mehr werden, sobald wir die finale Kostensenkung bei LCL gemacht haben. Und dann sind wir, denke ich, ganz weit vorne.
SPEAKER_01Du kannst also durch bestimmte Punkte zum Beispiel das auch jetzt zur Lagerhaltung, haben wir die Preise halt angepasst. Ich weiß ja, was man so auch sonst zum Beispiel für FBM oder sowas zahlt. Und das ist auch, also wenn jemand zuhört, der zum Beispiel auch nach einem Lager sucht, was sie halt direkt importieren und auch eben Full Filmment machen kann, das ist jetzt schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr attraktiv. Also das kann die meisten FBA-Preise, wenn man diese ganzen Zwischenversandsachen halt noch rausrechnet, sehr gut schlagen. Also da kann bei jeder bei jeder Sendung, je nachdem, wie groß oder schwer euer Produkt halt ist, nochmal auch gut Geld gespart werden. Und wir sind halt, glaube ich, ich glaube, das wird einer der größten Punkte sein, ist das Thema Digitalisierung. Sprich, wir vereinen das Ganze zum Beispiel mit Software. Das heißt, dass man überhaupt erstmal sieht als Kunde, wie viel Ware habe ich gerade, von welchem Produkt hier im Lager stehen. Ja, was kostet mich das überhaupt jetzt hier an monatlich auch an Lager? Weil das ist oft sehr intransparent gewesen, weil das braucht einfach eine wahren Wirtschaft dafür. Ohne geht sowas nicht. Du kannst es nicht, also du kannst halt per E-Mail dann immer anfragen, aber was das ist halt, also das ist halt nicht mal 2023, sollte man halt nicht mehr alles per E-Mail anfragen müssen. Und dann halt so Geschichten in Richtung automatische Buchung. Wir werden zum Beispiel jetzt in, also in spätestens zwei, drei Monaten wird mir bei uns ein Container, wird das einfacher zu buchen sein als ein Hotel bei Booking.com. Also es wird digital, es werden keine Millionen Mails mehr hin und her geschrieben werden müssen. Und das spart ja auch unnötige Kosten auf unserer Seite, die wir halt auch wieder weitergeben können. Also nicht falsch verstehen, wir werden natürlich auch, wir haben auch Bock Geld zu machen damit. So, ist, glaube ich, keine Frage, aber wir lösen es halt einfach, indem wir um ein Vielfaches effektiver und effizienter arbeiten als.
SPEAKER_00Ja, gut, das allein der Punkt, dass wir da sehr stark in die Digitalisierung gehen, ist schon, das hebt uns schon ab von allen den bisherigen Global Playern. Weil da werde für ein Case, da werde bis zu 100 E-Mails geschrieben, bis das Finale sitzt. Und das ist ja auch Traffic ohne Ende.
SPEAKER_01Haut mich mal an, wer von euch kennt das so? Ihr macht irgendwie so Import und dann habt ihr einen Hin- und Hergeschreibe und dann ist die Zolltarifnummer irgendwie fehlt noch und dann wollen die von euch noch irgendwie dies, das oder jenes haben. Also ich erinnere mich da sehr gut. Und dann auch diese Anliefergeschichten, weil dann kommen die E-Mail und die Dokumente und dies und das und jenes. Und ach nee, da sind aber doch gar nicht mehr so viele Kartons und wir haben hier irgendwo was verloren. Das zum Beispiel ist eine coole Sache. Also jeder bei uns auch mal jetzt nicht eingeladen, bei uns auch im Lager vorbeizukommen, uns da zu besuchen, sich die Sachen mal anzuschauen. Ich finde das immer eine super spannende Erfahrung. Connected einen auch irgendwie mit seinen eigenen Produkten. Ist auch total geil für mich. Also jetzt so durch diese Hochregalagersysteme durchzulaufen und du siehst, du siehst den Warenwert so und die ganzen Produkte, die da sozusagen sind und die jeden Tag an die Kunden wieder rausgehen oder halt zu Amazon zum Beispiel dann versendet werden oder das ist schon macht schon sehr viel Spaß. Also müsste unbedingt mal vorbeikommen.
SPEAKER_00Ja, die ersten Container von der ersten Quotierung Mitte, Ende Mai sind ja mittlerweile eingetroffen, ja. Und dann kannst du dich noch genau an jeden Case erinnern, ja. Dann steht da das Produkt und du siehst definitiv, was ging da ab, ja. Wie hat man sich da verhalten, da haben wir auch noch 20 E-Mails gebraucht, ja. Mittlerweile ist es sehr stark runterrediziert, ja. Und das ist natürlich dann, ja, kurze Reise in die Vergangenheit, was war vor vier, sechs, acht Wochen. Wie hat alles angefangen und ist schön. Und dann sieht man natürlich, dass natürlich der wahre Ausgang damit gesteuert wird. Und dann ist das Produkt goldrichtig platziert und der nächste Container ist meistens schon gebucht und dann geht das Ganze wieder von vorne los.
SPEAKER_01Und eine Sache, die wir auch noch dazu, oder die ich euch auch vielleicht so mitgeben kann, ich denke mal, die wenigsten von euch werden mal eine Logistik aufbauen und haben da jetzt großes Interesse dran. Aber was bei uns zum Beispiel auch jetzt sehr gerade hilft, bei dem Wachstum ist, wir haben ein sehr, sehr geiles Team. Also wir haben sehr nice Leute vor Ort. Zum Beispiel auch bei uns vom Logistikleiter, Teamleiter, aber auch über die ganzen Leute, die im Lager sozusagen, die verschiedenen Aufgaben übernehmen. Die haben auch, das haben wir auch richtig gemerkt, das ist halt, die haben wirklich so, also das macht extrem Spaß, da mit dabei zu sein. Die Leute sind viel motivierter als vorher, weil die sehen, ey, hier passiert mal was im Bereich Logistik, sonst ist ja immer das Gleiche gewesen. Und das ist auch eine coole, also auch eine sehr coole Sache zu sehen und ich glaube, es ist auch. So wie sonst mal, ich sage es ja immer am Ende des Tages in jedem Dienstleistungsbereich, wenn das Team scheiße ist, da kannst du noch so einen tollen Geschäftsführer haben. Also dann ist das Unternehmen halt einfach kacke, also würde ich nicht mehr zusammenarbeiten wollen.
SPEAKER_00Ja. Ich weiß noch, wie der, als der erste Container ankam, ja, als die Sechsflasche. Da gab es die Sektaufe. Wie bei ihrer Schiffstaufe, dann haben wir mal die Flasche zersprengt drin. Das war ein großer Moment, war ein guter Moment. Ja. Beim Tausend-Container nehmen wir den Champagne, ja. Genau, richtig. Das ist dann.
SPEAKER_01Oder hier den Mittelten.
SPEAKER_00Den Middelden, ja. Gut, den trinken wir vielleicht lieber selber, wäre vielleicht angebrachter, anstatt dass der am Stahl zerspringt. Aber ja, 1000, das wird relativ schnell gehen, dass wir die Vierstelligkeit erreichen.
SPEAKER_01Ja, ja. Ich freue mich schon drauf, ich sehe da schon so eine Titelheadline, wie kommen wir in die Presse? e-commerce.de oder Berliner Start-up-Logistikunternehmen schmeißt tausende von Euros an Alkohol an Containern.
SPEAKER_00Stahlpreis sinkt oder so ähnlich. Nee, aber ja, für jeden schätzt, bin ich zu haben. Das soll ja das Thema sein.
SPEAKER_01So sieht's aus. Und die, also eine Sache, die natürlich für uns jetzt auch so ein großer oder größerer Punkt ist, natürlich auch, für jeden, der sich halt mal interessiert, ihr könnt ja selber einfach mal checken, so mit dem arbeitet man zusammen, manchmal, gerade in der Logistik ist es euch mal sinnvoll, auch regelmäßig einfach so zu vergleichen, hey, was hat sich eigentlich getan? Gerade auch so seit seit den ganzen Pandemie-Geschichten, da waren ja auch, also da ist ja auch teilweise drunter und drüber gegangen. Und jetzt, wenn man das so mal vom Hinter, vom Backend, sag ich mal, sieht, dann ist es auch viel, wo es sich auch ärgert zum Nachhinein, dass man sowas noch nicht schon vorher gemacht hat. Weil man darüber natürlich eine viel größere Kontrolle gehabt hätte und einen viel größeren auch teilweise Preisvorteil einfach haben hätte können. Aber ja, zu spät. Aber ihr habt jetzt die Möglichkeit.
SPEAKER_00Ihr könnt jetzt klar. Und der nächste Punkt wird dann definitiv die Laufzeit sein. Da sind wir gerade in schweren Verhandlungen, wenn man das mal so sagen darf, ja. Weil wir werden die Laufzeit bis in unser Lager oder in die Lager, ja, die werden wir massiv verkürzen. Wir werden das revolutionieren, das Game.
SPEAKER_01Also wir dürfen das eigentlich noch nicht zu krass teasern machen. Ja, sonst wird es gefährlich. Sonst wird es gefährlich. Also es ist nicht das, was ich jetzt sage, aber ihr könnt es euch so ähnlich vorstellen. Also Lars und ich haben uns im Keller zusammengesetzt, haben einen Raketenantrieb für Schiffe entwickelt, dass sie es schaffen, ungefähr sieben bis acht Tage vorher in Deutschland zu sein. Von Asien aus. Also das ist so ungefähr der Zeitrahmen, über den wir sprechen.
SPEAKER_00Und über den Seeweg, ganz wichtig. Über den Seeweg. Über den Seeweg. Weil die Bahn, die ist ja schon relativ gut im Rennen, aber es ist natürlich eine begrenzte Möglichkeit, begrenzte Kapazität. Wir werden einen anderen Weg sozusagen einsteuern. Wie Christopher Kolumbus. So ähnlich. Noch etwas innovativer wahrscheinlich. Weil wir wissen, wo wir hin müssen, der wusste ja nicht, wo er landet.
SPEAKER_01So sieht's aus. Das ist der Unterschied. Also wenn man jemand mal fragt, was ist der Unterschied zwischen Kolumbus und E-Commerce Logistics, dann war es der Unterschied, wir wissen, wo wir hin wollten. So ist es. Das wird auf jeden Fall sehr spannend. Also das wird wirklich sehr, sehr spannend. Also ich bin da sehr hype drauf, weil dass wir das ganze Thema Cashflow etc. komplett verändern. Auch da vielleicht nochmal ein Tipp von der Logistik, also zum Beispiel jetzt so, ein Learning zum Beispiel, was wir hatten, jetzt auch, das haben wir jetzt nicht ganz so kurz gehabt, aber war zum Beispiel auch der Import über einen europäischen Binnenhaben außerhalb von Deutschland, um sich die Einfahrumsatzsteuer zum Beispiel teilweise zu sparen. Das ist zum Beispiel eine sehr coole Sache. Dann, ich sag mal so, beispielsweise Rotterdam oder so haben wir jetzt schon mal öfter Leute gemacht. Richtig. Das ist auch gar kein Drama, glaube ich, das hier auch im Osten rüberzufahren. Da mit dem LKW ist es eigentlich, das zum Beispiel hat mich total verwundert. Also die Preise innerhalb Deutschlands mit dem LKW, dass sie so relativ gleich sind. Also ob man jetzt nach zum Beispiel nach Frankfurt von Hamburg aus fährt oder nach Berlin. Berlin liegt halt sehr nah, gerade bei uns, Halle ist ja in Nordberlin direkt an der Autobahn, also von dem her super zu erreichen, aber nichtsdestotrotz ist es eigentlich fast von der Länge relativ egal. Es ist ja wichtig, dass man da irgendwie den Container dann wieder zurückbekommt.
SPEAKER_00Ja, das kommt natürlich darauf an, wie final oder welchen Weg final der Container natürlich dann geht, ja. Weil wenn Rotterdam zum Beispiel als der Hafenplatz in Europa ankommt, ist es definitiv so, dass der zum größten Teil auch auf die Bahn gesetzt wird, ja. Die ist natürlich ein kleines bisschen billiger wie der reine LKW, ja. Der Umstand, dass natürlich der Container immer wieder zurück muss und in den seltensten Fällen im Binnenland verbracht wird, weil er einfach leer ist und in Hamburg wieder gebraucht wird oder im Seehafen. Wobei da haben wir ganz speziell für Obergrämer die Lösung gesucht. Wir haben sie gefunden. Wir geben die Leercontainer mittlerweile im Süden von Berlin ab. Das verbilligt das Ganze etwa um 300 bis 400 Euro, weil er eben nicht mehr leer zurückfahren muss und eine neue Aufnahme machen kann mit dem Container dann für Export für andere Firmen. Und ja, aber nochmal zurückzukommen auf das Thema Fiskalverzollung, eben um die Problematik mit Einwohnerumsatzsteuern zu haben. Einfach uns ansprechen, da gibt es Möglichkeiten. Wir sind da Open Mind, weil Rotterdam gehört zu den Hafenplätzen, genauso wie Bremer, Hafen-Hamburg. Preismäßig gibt es da keine große Änderung. Die Verzollung kostet etwas mehr, weil es etwas mehr Aufwand ist. Aber ja, einfach uns anschreiben, danach fragen und dann sind wir für alle Schantaten bereit. So sieht's aus.
SPEAKER_01Alles klar. Also in dem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe, das hat ein bisschen Inspo, was das Thema Logistik angeht, halt gebracht. Am Ende des Tages ist natürlich eine Dienstleistung, mit der man selbst gar nicht so unglaublich viel zu tun hat. Man muss sich halt nur die richtige Dienstleister suchen. Wird auf jeden Fall spannend, also auch jeder, der, für den das interessiert, wir sind zwar gerade sehr, sehr, also wir haben sehr, sehr viele Anfragen, haben natürlich jetzt irgendwo auch am Anfang begrenzte Kapazitäten, aber meldet euch einfach, sagt Bescheid und dann können wir schauen, ob wir euch weiterhelfen können. Und eine Sache kann ich mal versprechen, es wird auf jeden Fall eine Menge Spaß machen.
SPEAKER_00Das ist sicher.
SPEAKER_01Alles klar, in dem Sinne, bis zum nächsten Mal. e-commerce.de, nächste Woche Montag wieder. Haut rein. Ciao, ciao.