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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#102 B2B im Ecommerce - deine Chance für mehr Umsatz!
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In der heutigen Episode beleuchten wir das Potenzial von B2B im Handel und werfen einen kritischen Blick auf die aktuelle Lage der deutschen Wirtschaft. Mit alarmierenden Nachrichten über Deutschlands Position in Europa diskutieren wir, was den Erfolg unserer Wirtschaft ausmacht und wie wir uns global behaupten können. Ein Muss für alle, die den Puls der Wirtschaft fühlen wollen.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast Den Unternehmer-Podcast. Jeden Montag 16.00 Uhr über einen Wolf-Podcast geht.
SPEAKER_01Willkommen zurück, meine lieben Freunde des e-commerce.de Podcasts an alle Unternehmer und Unternehmerinnen. Heute sprechen wir mal über ein Thema, was aktuell bei den meisten Händlern ungefähr 0,3% des Umsatzes ausmacht, aber, zumindest bei uns ist das so, aber in Zukunft höchstwahrscheinlich deutlich mehr ausmachen könnte. Und zwar B2B. Also ganz gewöhnliche Produkte auch teilweise in sehr großer Stückzahl zu verkaufen. Und zwar über den ganz normalen Sales-Kanal. Also ganz egal, ob du jetzt gerade Amazon oder ob du Multichannel verkaufst. Und ja, wird eine geile Folge. So, wir haben uns ein aktuelles Thema rausgesucht.
SPEAKER_00Passende Headline dazu. Alarmierende Nachrichten für die deutsche Wirtschaft. Deutschland ist nach einer neuen Prognose in der EU-Kommission Konjunkturschlusslicht in Europa. Ich glaube, wir können alle jetzt unsere Sachen packen.
SPEAKER_01Ja, das ist crazy eigentlich, ne? Also Schlusslicht in Europa, Europa allgemein ist ja schon ziemlich wachstumsschwach in den letzten zehn Jahren ungefähr gewesen. So gegenüber anderen Bereichen der Welt. Aber dann Deutschland so als schlechtestes Land in Europa. Also das bedeutet irgendwie Griechenland oder Spanien oder.
SPEAKER_00Da denkt vielleicht daran, dass wir das ganze Geld genommen haben, was wir hatten, überall verzeichnet haben. Okay, ja. Wer denkst du denn, ist Vorreiter in Europa?
SPEAKER_01Max, Vorreiter in Europa? Boah. Also ich glaube, was in Europa so in manchen Ländern besser ist. Ich glaube, um ganz ehrlich zu sein, Europa ist allgemein ziemlich schlecht dargestellt gerade. Ich glaube, es gibt halt ein paar Länder, die halt sehr, sehr gute Companies haben. Da gehören wir sicherlich auch mit dazu, aber es gibt so sehr wenig, glaube ich, so neue, große oder auch diese neuen mittelständischen, das wissen ja viele Leute gar nicht, aber Deutschland zum Beispiel oder die deutsche Wirtschaft ist tatsächlich, wir haben zwar auch viele große Companies, aber man sagt ja immer dieser Mittelstand, da wissen ja viele gar nicht, was es heißt. Es gibt, glaube ich, das habe ich neulich mal irgendwo gelesen, es gibt so 3200 Branchen, wo sich Unternehmen drin tummeln, die wir alle nicht kennen, die aber in Branchen unterwegs sind, die verdammt wichtig sind für uns. Zum Beispiel, an meinem Beispiel ist sowas wie, das kenne ich nämlich bei uns aus Südoldenburg, so Produktion von Mähdreschern. So, Mähdrescher werden halt überall auf der Welt benutzt, das ist ein absoluter Hightech-Markt. Und da gibt es halt deutsche Unternehmen und von diesen 3200 Nischen oder Branchen sind in 1600 deutsche Mittelständler Marktführer, Weltmarktführer. So, und das ist eigentlich der Grund für den Erfolg unserer Wirtschaft. Nicht unbedingt nur jetzt ein VW oder so. Gehören natürlich da Dinge auch dazu, die pushen das natürlich auch, aber vor allem diese ganzen mittelständischen Unternehmen mit, keine Ahnung, 500 bis 5000 Mitarbeitern wahrscheinlich. Und die sind halt abgefuckt, weil das meistens halt Maschinenbauer sind. Von den ganzen Preisen, denke ich mal, aktuell Strompreise schwierig, Mitarbeiter zu finden. Ich glaube, das ist auch ein riesengroßes Problem.
SPEAKER_00So Fachkräftemangel ist ja irgendwie gefühlt schon seit Jahrzehnten. Gibt es das ja?
SPEAKER_01Ja, vor allem jetzt, aber glaube ich, wird es nochmal durch krass, vor allem es wird ja auch nochmal viel krasser werden, wenn die ganzen, wenn unsere, also wenn die Babyboomer an Rente gehen, dann gibt es ja nochmal viel weniger Geschäfte.
SPEAKER_00Und plus, wenn halt das ganze Thema mit AI immer mehr so in diese Berufe geht. Also du brauchst ja dann Leute, die sich damit auskennen. Das ist ja jetzt auch nicht, oder die damit arbeiten können. Das sind ja die sehr effizient gefragten Leute.
SPEAKER_01Tatsächlich daran würde ich gar nicht so ein Problem sehen. Ich würde zwar sagen, dass Deutschland da wahrscheinlich verhältnismäßig, glaube ich, ganz gut im Verhältnis zu anderen Ländern zumindest vorankommen könnte. Aber ich glaube, der Hauptpain ist zum Beispiel, wenn man guckst, wo passiert halt viel Wachstum. So gerade, glaube ich, vor allem so im asiatischen Raum. Und ich glaube, wenn du dann mal vergleichst, Fachkräftemangel versus zum Beispiel in China gibt es halt viel zu viele Fachkräfte in jedem Bereich. Also es gibt ein Übermaß an Fachkräften. Dementsprechend zahlen die Unternehmen natürlich viel weniger oder müssen viel weniger tun, um Leute auch einzustellen. Und dann haben die halt eine ganz andere Arbeitsmoral. Die wollen sich halt nicht am Samstagnachmittag auf eine Parkbank setzen, sondern die arbeiten von.
SPEAKER_00Ja, das ist so dieser Konkurrenzkampf irgendwo zwischen den ganzen Leuten. Das sinkt halt dann diese Reallöhne, weil, hey, wenn du keinen Bock hast zu arbeiten, gibt es da irgendjemanden anderen, der richtig Bock hat, mehr zu arbeiten als du, für weniger Geld, natürlich fängst du dann irgendwann an, also es ist gut für die Unternehmen.
SPEAKER_01Ja, genau, und dementsprechend, das ist ja die deutsche Wirtschaft hat sich ja auch eigentlich so groß aufgebaut. Nach dem Krieg, da hatte niemand irgendwas zu tun und da gab es nicht viele schöne Orte, da gab es halt nur, yo, wir müssen halt irgendwas machen, das ist das, also wir müssen halt arbeiten, in Anführungsstrichen, ne? Und das ist, glaube ich, ein, das ist, glaube ich, ein richtig großer Pain, weil du das kriegst du halt nicht, du kriegst es nicht mehr aufgeholt. Das ist übrigens nicht nur in Deutschland, sondern es ist im Bereich. Was genau meinst du, kriegst du nicht mehr aufgeholt? Naja, du hast halt einfach, du musst dir vorstellen, das ist wie so eine Art, wie so ein roter Pilz bei Mario Kart, mit dem die ganze Zeit die Asiaten dann unterwegs sind.
SPEAKER_00Ah, okay, du meinst im Vergleich jetzt so.
SPEAKER_01Und selbst die entwickelten Nationen sind da viel, viel, also man muss nicht unbedingt sagen, weiter, aber die sind halt zum Beispiel Japan oder sowas, von der Arbeitsmentalität, jedes japanische Unternehmen würde deutsche Unternehmen komplett zersieben.
SPEAKER_00Ich glaube, das fängt halt auch einfach schon so in der Schulzeit an, in der Bildung. Generell dort siehst du ja, wie die getrimmt sind auf Erfolg, auf Performance. Ja, Leistung. Das ist halt bei uns ehrlich gesagt nicht so. Da ist eigentlich genau das Gegenteil. Ich meine, irgendwo habe ich das Buch gesehen. Die Vier-Stunden-Woche hier von Tim Ferris. So gefühlt leben ja immer mehr nach diesem, hey, früher war es, okay, ey, wie kann ich mehr machen, mehr erreichen? Jetzt ist es ja, okay, wie kann ich mit möglichst wenig Aufwand trotzdem ein einigermaßen gutes Leben führen.
SPEAKER_01Das funktioniert ja aktuell so, es gibt ja so einen schmalen Punkt, ich glaube, das sehen viele gar nicht. Es gibt ja diesen schmalen Punkt, und in dem wir uns jetzt wahrscheinlich auch befinden, in dem das ja funktioniert, mit wenig Aufwand trotzdem in manchen Sachen halt auch gut dazustehen, das sieht man ja auch in der Arbeitswelt, solange bis halt diese Unternehmen hier gar nicht mehr existieren. Beziehungsweise einfach gar nicht mehr in der Lage sind, gute Gehälter zu zahlen, weil die nicht mehr diesen Innovationsvorsprung haben. Und durch Innovation wird halt viel Geld verdient. Weil zum Beispiel Mercedes kann Autos halt für 100.000 Euro verkaufen. Das kann aktuell, diese zum Beispiel so ein BYD oder sowas, kann das vielleicht aktuell noch nicht. Schauen wir vielleicht fünf Jahre, vielleicht zehn Jahre weiter, who knows? Vielleicht kann Mercedes dann nicht mehr für 100.000 verkaufen, sondern nur für 50k. Und dann bricht es so, ich glaube, das ist so wie so ein Zahnrad, was dann so auseinanderfällt direkt. Also ich glaube nicht, dass wir dann so ein 1% mal so ganz langsam das alles schrumpft, sondern dass es richtig crasht.
SPEAKER_00Du hast gerade gesagt, so Innovation ist ja immer so der Erfolgsfaktor gewesen und du musst dir überlegen, welche. Gerade auch von Deutschland. Digga, wenn du dir mal anguckst, wie viele Erfindungen, die es so gibt, aber von wem werden diese Erfindungen gemacht, darauf will ich nämlich hinaus. Nicht von den Leuten, die möglichst wenig machen, sondern die Leute, die eigentlich durchziehen. Die arbeiten sechs, sieben Tage die Woche. Das sind die Leute, die diese Innovation reinbringen. Deswegen ist wahrscheinlich auch Japan oder China so weit voraus, weil es genau diese Mentalität gibt.
SPEAKER_01Ich glaube, innovationstechnisch, es geht halt eher so, es gibt so einen, es gibt, glaube ich, jetzt aktuell so diesen, man sieht ja zum Beispiel bei Covid hat man das ganz gut gesehen. Also Deutschland ist schon noch innovativer. Wir haben, glaube ich, den ersten Schnelltest entwickelt in Deutschland und den ersten Impfstoff. Aber es ist halt so, dass die Frage ist so, wie, also wie lange und wie branchenübergreifend kannst du das halt noch machen. Weil, also gerade auch so in IT-Geschichten, guck mal, die ganzen Big Companies, seien wir mal ehrlich, die kommen aus den USA oder aus irgendwo aus Asien. Die sind zwar, die haben ihren ganz eigenen Markt, aber die werden natürlich auch immer noch den Weltmarkt drängen.
SPEAKER_00Das ist die Frage, warum kommen sie aus diesen beiden Ländern? Ich glaube, in den USA hat es sehr viel damit zu tun, wir hatten ja auch die Erfahrung, dass wir in Köln waren, die arbeiten halt ganz anders. Also wenn die neues Projekt, ein neues Unternehmen machen, dann holen die erstmal Geld und wachsen deswegen so extrem schnell. Ich glaube, in China und Asien ist halt eher diese Disziplin, diese Manpower dahinter. Ja, und staatlich pusht halt voll in deine Internet. Bei uns ist es halt weder noch, also ist es halt ein bisschen anders hier.
SPEAKER_01Ja, und der Staat pusht ja auch null. Also, der Staat ist ja eher ein Wirtschaftshammer als ein Wirtschaftspusher. Das stimmt. Aber die Amis zum Beispiel haben halt einen großen Vorteil, weil die auch, glaube ich, grundsätzlich in diesen ganzen Informationstechnologien jetzt auch so die Companys haben, die großen, und deswegen auch die ganzen anderen Innovationen, die damit zusammen in Zusammenhang stehen, auch dort herkommen. Also beispielsweise was wie künstliche Intelligenz oder sowas, wenn dann die größten Companys irgendwo an einem Standort sind, dann gehen die anderen Companies auch dahin. Das sind ja auch, es gibt ja auch super viele Deutsche, die krass, zum Beispiel Shopify ist ja zum Beispiel. Shopify ist auch ein deutsches Unternehmen. Der ist halt aus Deutschland rausgegangen und deswegen ist jetzt ein kanadisches Unternehmen. Wäre aber eigentlich, das muss man sich mal vorstellen, es wäre, glaube ich, eines der größten deutschen Unternehmen. Super erfolgreich. Oder auch, also es gibt auch viele Erfindungen oder auch Dinge, die kommen, ich glaube, sogar auch die ersten Arten von künstlicher Intelligenz sind auch, glaube ich, in Deutschland entwickelt worden. Oder zum Beispiel der Computer, ist auch in Deutschland, das ist eine deutsche Erfindung gewesen. Schon irgendwann 1943 oder so. Irgendwann in einem Krieg haben die schon den ersten Steckcomputer halt hin und her gedingst. Und ja, die haben es halt nicht geschafft, das Ding dann fett zu vermarkten. Und jetzt musst du dir halt vorstellen, China ist viel einfacher, aber du hast einen riesigen Markt, der komplett abgekapselt ist von allem außen. Das heißt, die können sich relativ entwickeln und in Europa kann sich halt nichts entwickeln, weil du hast halt die Big Player schon aus den USA.
SPEAKER_00Ja, und alles wird halt kontrolliert. Du bist eigentlich so gedämmt, so ein bisschen diese Entwicklung halt. Anstatt das irgendwie zu subventionieren, zu fördern halt.
SPEAKER_01Und für Maschinenbau und alle möglichen anderen Sachen, wo wir eigentlich, da sind, ist Deutschland euch auch nach wie vor wahrscheinlich zumindest sehr, sehr, sehr, sehr, sehr weit vorne. Aber jetzt, das ist halt, glaube ich, auch, also jetzt so Faktoren. Ich glaube, wir haben halt eine sehr kurzfristig denkende Einstellung zu Sachen. Also zum Beispiel jetzt so höhere Strompreise, das ist so, ich check das gar nicht, wie man das machen kann. Also ich würde alles davor ziehen, immer die Wirtschaft und den Wohlstand eines Landes zu sichern, als irgendwelche, ich meine, das sind so pseudosoziale Sachen, weißt du, das ist so eine Regierung, wo ich immer das Gefühl habe, also jetzt nicht speziell bei uns, sondern allgemein. Die geben immer, sobald ein Land reicht ist, die geben immer an alle möglichen Sachen, sind überall sozialen und die eigenen Leute zu Hause geht ja in Anführungsstrichen alles vor die Hunde, nur damit die in irgendwelchen internationalen Kongressen da gut dastehen und sagen, hey, wir können euch hier noch 10 Milliarden supporten für euren Dings hier, whatever.
SPEAKER_00Tag ist, wer hat ja letztendlich den negativen Impact, so das ist halt der Bürger, der mit seinen Steuern sowieso gerade schon jeden anderen finanziert. Das ist eigentlich schade. Eigentlich müsstest du ja deine eigenen Bürger unterstützen.
SPEAKER_01Erstmal und dann kannst du halt verteilen.
SPEAKER_00So was ist wie im Flugzeug, ne? Was passiert, wenn du abstürzt und die Sauerstoffmasken runterkommen, packst du erstmal selber auf, bevor du sie deinem Kind gibst.
SPEAKER_01Musst du auch machen, weil das Ding ist, du kannst nach fünf, sechs Sekunden oder so, glaube ich, kannst du ohnmächtig werden. Und wenn dein Kind, wenn du ohnmächtig bist, dann wird dein Kind wahrscheinlich nicht wissen, wie du das machst, aber wenn dein Kind überhaupt kein Problem, kannst du dann die Sauerstoffmaske aufsetzen und alles läuft. Aber das ist, glaube ich, das ist so ein Big Point. Und die checken auch nicht, zum Beispiel Deutschland zahlt einfach jedes Jahr 400 Millionen Entwicklungshilfe an China. Das ist so Lost, wenn man drüber nachdenkt. Ich glaube, die checken, also viele checken nicht, dass es, die meisten Länder, die wir halt supporten, befinden sich in einem aktiven Wirtschaftskrieg mit uns. Also wir geben denen Geld, damit die uns. Also es ist so, als würden wir Waffen an unseren Feind verkaufen. Das ist komplett. Und nicht mal was daran verdienen. Komplett stupid. Ja, wahrscheinlich irgendwo rechnet sich das schon, wir verkaufen wahrscheinlich auch wieder Sachen so in China, aber trotzdem, also ich verstehe das nicht. Also, hilft nichts, wir müssen zumindest einen E-Commerce-Markt dominaten worldwide. Deswegen gute Thema heute passt nicht ganz dazu, aber passt zumindest dazu, wie wir die Big Deals einfedeln können. Also würde ich mal sagen, starten, aber.
SPEAKER_00B2B. B2B. Wofür steht das? B2B steht für Business to Business. Okay, was gibt es noch? B2C, Direct to Consumer. Es gibt B2C. Es gibt noch was tatsächlich außer B2B und B2C. Eigentlich deckt das alles ab, oder? Es gibt C2C vielleicht irgendwie, wenn das aber.
SPEAKER_01Ja, C2C ist sowas wie Ebay, so verbraucht. Wir brauchen Sachen verkaufen. Wie auch immer, auf jeden Fall ist es, glaube ich, ein ganz interessanter Punkt, was viele Leute nicht wissen. Ungefähr, glaube ich, 50% des gesamten Handels, so Einzelhandels, passiert B2B. Also etwa die gesamte Hälfte, oder zumindest die Hälfte der Wirtschaftsleistung ist B2B. Das bedeutet, das ist ein riesengroßer Markt. Also nicht irgendwie, oh, da sind vielleicht 5 oder 6 Prozent, sondern es ist theoretisch erstmal ein riesengroßer Markt. Natürlich wird wahrscheinlich, um das jetzt mal kurz trotzdem realistisch zu betrachten, muss man sehen, wahrscheinlich wird der Großteil dieses Geldes im B2B-Markt nicht durch irgendwelche 10 oder 20 Euro oder 50 Euro Produkte gemacht, sondern, keine Ahnung, irgendwelche Robotersysteme oder irgendein Stuff, der ein paar Millionen oder hunderte von Millionen kostet. Nichtsdestotrotz braucht aber auch, das vergessen halt viele Leute, jedes Unternehmen, jedes größere Unternehmen mit Mitarbeitern braucht auch bestimmte Dinge. Die brauchen, keine Ahnung, Tische, Stühle, Regale, die brauchen Geschirr, die brauchen Deko, die brauchen, keine Ahnung, Einrichtungen, Pflanzen, Arbeitsmaterialien und so weiter und so fort. Und ja, viele von denen kaufen nicht auf Amazon, noch nicht auf Amazon oder noch nicht im Internet, sondern über Versandhandel oder bestimmte Deals. Aber das wird sich oder das verändert sich auf jeden Fall aktuell und es werden immer mehr Leute logischerweise auch in dem Bereich in die Richtung des einfachsten und einfachst vergleichbarsten Wegs gehen und mehr und mehr auch auf Amazon und Co.
SPEAKER_00kaufen. Wir müssen einfach nur mal unser Konsumverhalten hier reflektieren, wenn wir umgezogen sind. Wir sind in den letzten drei Jahren dreimal umgezogen. So wo haben wir die ganzen Sachen gekauft? Meistens bei Amazon tatsächlich. Auch in größeren Mengen.
SPEAKER_01Weiß ich gar nicht genau, aber wir haben zumindest viele, echt viele Sachen auch bei Amazon gekauft. Gerade so, also bei uns auch so Beleuchtungsgeschichten, Lampen, Lichter, haben wir da, glaube ich, viel gekauft. Und so zum Beispiel so Whiteboard.
SPEAKER_00Also man muss halt erstmal schauen, welche Kategorien für B2B denn überhaupt in Frage kommen. Das sind jetzt keine Haustiersachen oder irgendein so einen Scheiß, außer ich glaube, kein Fressnapf oder irgend so eine große Firma kauft bei Amazon ein. Die haben ihre Lieferanten, aber so die kleineren Unternehmen, keine Ahnung, Mitarbeiter bis, lass es 100, 200 Produkte sein. Könnte sein, ja, zum Beispiel. Aber die werden wahrscheinlich eher so in diesem ganzen Bürobedarf. Das ist so eine geile Idee.
SPEAKER_01Bürobedarf ist, glaube ich, sehr viel. Büro-Bedarf wird sicherlich das größte sein, weil es halt im Büro brauchst du halt immer sehr ähnliche Produkte braucht. Wir haben auch einige zum Beispiel Kunden bei uns, beispielsweise jetzt so, sagen wir mal, Bürostüle oder sowas, wo man halt auch sieht, dass vereinzelt, das ist noch nicht so oft, aber vereinzelnd werden dann halt mal auf einmal 20, 30, 40 Produkte eingekauft. Teilweise dann auch wirklich für einen Wert von 5, 6, 7.000 Euro mit einer Bestellung. Das ist schon eigentlich, wenn man so drüber nachdenkt, schon sehr krass. Auch was da für ein Gewinn am Ende des Tages hängen bleibt, ist auch sehr krass, weil du ja Werbekosten und so weiter bist.
SPEAKER_00Du wolltest gerade sagen, A kostet auch 0,010 Prozent.
SPEAKER_011 Euro BPC-Krieg gehabt für eine 7000 Euro Bestellung. Aber es ist ein extremes Potenzial, was dahinter steckt, weil oft ja auch in den Unternehmen dann öfter mal Sachen auch wieder nachgekauft werden. Weil das natürlich ein Kinderzimmer gut, der kauft jetzt nicht jeden zweiten Tag einen neuen Stuhl oder sowas, aber eine Company. Na gut, auch nicht jeden zweiten Tag, aber die kaufen natürlich öfter Sachen und außerdem wollen die natürlich dann die Sachen so in Reihe und Glied haben. So, warum machen wir den Podcast? Im Grunde genommen, weil man oder weil in vielen Nischen eigentlich es sinnvoll ist, wahrscheinlich eine Optimierung auch hingehend auf B2B mal vorzunehmen.
SPEAKER_00Die erste Optimierung da ist, die meisten Leute packen keinen B2B-Preis rein. Also bei Amazon jetzt, ne?
SPEAKER_01Ist komplett stupid. Also ihr müsst ein B2B, egal was ihr verkauft, macht das einfach, es kostet euch kaum Zeit. Und ihr könnt auch, zum Beispiel, das ist aber eine Sache, die haben wir festgestellt, Thema Mengenrabatte, die man einstellen kann. Die Mengenrabatte bringen im Grunde genommen so gut wie gar nichts. Also wir haben keinen, es gibt, man sieht eigentlich keinen großen Unterschied. Wenn man jetzt zum Beispiel sagt, okay, bei 15 oder wenn ihr 10 Produkte kauft, bekommt ihr 5% und wenn ihr 20 kauft, bekommt ihr irgendwie 13%. Das ist relativ egal. Das unterscheiden sich jetzt die Bestellungen nicht so maßgeblich. Aber den B2B-Preis müsst ihr auf jeden Fall drin haben. Also 100%, das ist das Einfachste, der First to do. Dann, was glaube ich auch sehr interessant ist, zu schauen, okay, in welchem oder welches Potenzial erstmal hat mein Produkt im B2B. Produkte zum Beispiel, die wenig oder sehr wenig Potenzial haben in B2B, sind eigentlich so Personal Usage Produkte. Also ich sage jetzt mal zum Beispiel sowas wie ein Basketball zum Beispiel. Also klar kann vielleicht mal eine Schule oder sowas geben, die vielleicht ein paar Basketbälle einkauft. Kann auch sein, dass sie es irgendwo auf Amazon machen. Ist aber trotzdem erstmal sehr unwahrscheinlich, dass davon jetzt 20 Stück bestellt werden oder ein Basketballkorb jetzt. So Freizeitsachen zum Beispiel sind relativ wenig. B2B. Kann natürlich auch mal so ein Add-on sein von manchen, irgendwie so ein Mitarbeitergeschenk oder so. Aber relativ unwahrscheinlich, weil zum Beispiel jetzt für Kinder, Sachen für Kinder zum Beispiel auch sehr unwahrscheinlich, dass B2B gekauft wird. Klar, auch da gibt es wahrscheinlich mal einen Kindergarten, der irgendwas bestellt, aber gerade so bei öffentlichen Institutionen eher unwahrscheinlich, dass sie dann von dir irgendwelche Produkte einkaufen, sondern dann gehen die wahrscheinlich über einen Katalog oder haben da einen festen Partner oder haben sogar Vorschriften, was oder wie die das kaufen müssen. Auf der anderen Seite gibt es halt Sachen, die sehr vielversprechend sind. Beispielsweise, wenn ich hier mal gerade so in die Runde gucke bei uns, zum Beispiel so Video oder Film Equipment, klar, das nutzen auch viele Leute so privat, aber mit Sicherheit auch viel auf einer Business-Ebene. Auch wenn es nur Freelancer oder so weiter und sowas sofort sind, dann kaufen die halt nicht irgendwie mal so eine Lampe, sondern kaufen halt regelmäßig mal eine neue Lampe. Oder hier zum Beispiel solche Mikrofon-Geschichten. Das sind auch Sachen, wenn jetzt zum Beispiel jemand hier so Mikrofon, äh, wie heißt denn das? Mikrofonhalter? Mikrofon, wie heißt das? Mikrofon? Mikrofonständer verkauft. Da wird er wahrscheinlich feststellen in seinem Average Order Volume, dass das relativ hoch ist. Also dass viele Leute zwei, drei oder vier Dinger bestellen, weil das halt, also kein Mensch holt sich das fast privately, sondern du machst es immer für irgendeine Form von Business. Also vielleicht willst du einen Podcast aufnehmen, selber einstarten, vielleicht willst du, keine Ahnung, irgendwie so YouTube-Videos machen oder Let's Plays, I don't know, keine Ahnung, irgendwelche Videos mit anderen Leuten halt aufnehmen, ist ja relativ wahrscheinlich.
SPEAKER_00Oder halt, klar, Stühle, Tische. Okay, das ist Punkt Nummer eins, du musst erstmal analysieren, was für ein B2B-Potenzial deine Produkte haben. Klar, das kannst du einfach durch Nachdenken machen oder durch Analysen, indem du halt siehst, Average Order Volume ist halt relativ hoch. Also das heißt, wenn wir das gemacht haben, wie spreche ich denn jetzt diese B2B-Kunden an oder nutze dafür das Potenzial?
SPEAKER_01Genau, also natürlich Zielgruppe verstehen, okay, wer würde das potenziell kaufen? Zum Beispiel interessant auch, könnte sowas wie ein Restaurant oder sowas sein, vielleicht irgendwie für ein Geschirr-Set oder sonstiges, sowas kann interessant sein. Wenn du jetzt zum Beispiel Produkte in dem Bereich verkaufst, dann kannst du halt mal überlegen, okay, wie oder warum würde der jetzt bei mir sozusagen kaufen oder was kann ich auch marketingtechnisch tun, um dem zu zeigen, ja, meine Produkte passen auch zu dir. Könnte jetzt im Restaurant sein, kann auch gleichzeitig sein, keine Ahnung, im Fitnessstudio, vielleicht hast du irgendwelche Fitnessgeräte kauft, so kleine Sachen, die großen macht man glaube ich weniger. Das sind jetzt kein typisches oder Amazon-Produkt oder E-Commerce-Produkt. Aber vielleicht verkaufst du so Zubehör, zum Beispiel diese Seile, so für Seilzug, Zubehörsachen. So, dann zum Beispiel könnte man marketingtechnisch einfach mal mit reinbringen, hey, über, jetzt einfach mal ein Call, so, über 300 Fitnessstudios in Deutschland vertrauen uns bereits. Da gibt es kein Dismatch mit einem Endverbraucher, weil der sich nicht sagt, boah, wenn wir das Fitnessstudios haben, dann will ich das nicht haben. Gleichzeitig sieht der Fitnessstudiobesitzer aber, ey, guck mal, scheinbar sind auch andere Fitnessstudios, kaufen auch genau das Zeug, könnte geil sein. Oder auch wenn man in die Bilder vielleicht reingeht, ne, wenn man jetzt zum Beispiel sagen, du verkaufst vielleicht einen, keine Ahnung, zum Beispiel einen Bürostuhl, dass man halt mal ein Bild oder sowas integriert, das offensichtlich jetzt nicht in einem einzelnen Zimmer ist, sondern zum Beispiel in einem fetten Office.
SPEAKER_00Ziemlich geil, ja. Ist ja auch eigentlich so ein bisschen dann wieder dieses Proof of, ja nicht Proof of Concept, aber hey, wenn ich jetzt eine Person auf dem Stuhl, ich sehe ein Office mit 10 diesen Stühlen, der Kunde weiß ja gar nicht, okay, ist das Bild jetzt real oder nicht? Du kannst es ja auch relativ easy nachstellen. Aber gibt es so das Gefühl halt, okay, hey, das Produkt wird schon von Büros benutzt so mehrmals.
SPEAKER_01Man kennt sich mehr wieder, so dieses, ah ja, guck mal, das ist speziell dafür. Das scheint ein Stuhl zu sein, mit dem auch Mitarbeiter klarkommen, in Anführungsstrichen. Und damit fördert man sozusagen erstmal überhaupt diese Erkenntnis auch von den Leuten, ey, guck mal, kann hier ein, ich kann hier auch einkaufen. Zum Beispiel auf dem Shop ist es auch immer sinnvoll, auch für Business-Leute zum Beispiel einen eigenen Modus zu haben. Das gibt es bei mehreren Shops, zum Beispiel Apple gibt es das zum Beispiel, kannst du so anklicken für Unternehmen. Oder auch bei Mercedes, wenn du zum Beispiel ein Auto konfigurierst, kannst du antreten, ist das ein Gewerbe, ein gewerbliches Fahrzeug oder nicht. Dann sind die Preise zum Beispiel anders. Und das ist auch wichtig für den, also das ist wichtig, dass der Unternehmer sieht, ah guck mal, es gibt so einen extra Modus dafür.
SPEAKER_00Es wird dir wahrscheinlich jedem auch auffallen, jeder, der hier Podcasts zuhört, wird wahrscheinlich einen Seller-Account haben, einen Seller-Central-Account und das heißt, wenn er dann mal auf Amazon geht, auf die Shopping-Seite, sieht er auch ein ganz anderes Interface. Er bekommt auch ganz andere Preise angezeigt. Das heißt, es ist ganz klar differenziert, wenn ich als Privatperson auf Amazon gehe oder du als B2B. Siehst du wahrscheinlich Preise, ne? Genau, so der Punkt dahingehen wäre halt jetzt dann einfach zu sagen, okay, vielleicht nehme ich meine B2B-Preise sogar irgendwie 10, 20 Prozent günstiger, weil die Privatperson sieht diese Preise sowieso nicht, aber ich spreche direkt die Leute an, die als B2B-Person auf mein Produkt eventuell kommen. So könnte ich, das wird wahrscheinlich keinen großen Impact haben auf deine Sales als Privatperson, aber könnte ein Benefit auf deine B2B-Sales haben.
SPEAKER_01Ja, und das kommt ein bisschen darauf an, wie, also man muss natürlich auch gucken, jetzt, also je nachdem, wie auch die Margen aussehen, teilweise werden halt auch in B2B höhere Preise verlangt. Also teilweise ist es so, dass es normaler ist, sogar auch mehr auszugeben. Das kommt halt auf das Produkt total an und wie die Qualität und Qualitätswahrnehmung ist. Also das muss man eigentlich. Müsste man testen halt einfach mal wahrscheinlich einfach mal. Und wie hoch das Potenzial ist halt, kaufen die halt ein oder kaufen die halt, gegebenenfalls, wirklich, ist es ein Produkt, was dafür prädestiniert ist, dass es 10, 20, 30 Mal gibt.
SPEAKER_00Das könnte man halt dann wieder als eigenes Bild oder so mit reinbringen, vielleicht. Dass man so diesen Deal nicht irgendwie ganz klein bei Amazon, der ist ja fast versteckt, ey, Mengenrabatt, kauft, Zweierhalte, 10% Rabatt, das als Bild nochmal reinpacken, um darauf hinzuweisen, gerade um solche Leute vielleicht anzusprechen.
SPEAKER_01Ja, es gibt leider noch nicht so ein extra B2B-Listing. Also wenn es jetzt ein spezieller B2B-Rabatt ist, dann würde ich es auf jeden Fall nicht machen.
SPEAKER_00Ja, ich will halt Mengenrabatt einfach. Also wenn es jetzt, keine Ahnung, du nicht unbedingt so viele USBs hast, das ist halt das irgendwie erwähnst nochmal. Wenn du so sehr viel B2B-Potenzial hast, wenn es nicht vorhanden ist, dann nicht unbedingt notwendig, aber für.
SPEAKER_01Also in die Bilder würde ich es ehrlich gesagt auf keinen Fall reinpacken, wenn ich es auch in B2C, also im normalen Ding drin habe und da das Auffahrer sozusagen nicht existiert. Weil dann ist es so weird, wenn die sich so, also sagen wir mal, du guckst hier irgendwie ein Produkt an, dann steht so, jo, wenn du 30 Stück davon kaufen.
SPEAKER_00Nee, ich meine jetzt nicht in der Menge halt, aber dass du halt einfach nochmal extra darauf hin weißt, weißt du, wenn du irgendwie zwei, vier Produkte hast und dann einen Mengenrabatt gibst, okay, ey, warum nicht?
SPEAKER_01Ja, kannst den Mengenrabatt dann halt auch kopieren, ne, auf einzelne mit Angeboten. Das geht halt. Ja, dann kann man es gut machen. Stimmt, habe ich tatsächlich so auch noch gar nicht drüber nachgedacht. Man kann halt allgemein auch, oder was halt allgemein sehr sinnvoll ist, ist auf jeden Fall auch, wenn man auf dem Shop ist, einen extra Modus dafür einzubauen. Also es gibt, glaube ich, zum Beispiel Shopfield oder so auch einen Mod für sowas. Ich sag mal Mod immer noch, immer Gaming Fever. Eine App für sowas. Und da kannst du sozusagen, kannst du sozusagen dann auch dem Unternehmer direkt diese Nettopreise, weil das ist zum Beispiel viel, es wirkt ja auch viel günstiger. Also obwohl es teurer ist, weil du bist einfach jeder normale Mensch, der einkauft und Nettopreise sieht, denkt im ersten Moment, dass es einfach günstiger ist. Du kannst es nicht verhindern, dass du denkst, es ist günstiger. Weißt du, deswegen funktioniert halt einfach. Deswegen sind die B2B-Preise halt auch so extrem wichtig und relevant. Dann kann man auch mal schauen, gerade wenn man halt auch Nettopreise anzeigt, Achtung, Pricing optimieren. Im B2B werden Nettopreise angezeigt. Dort kann es auch teilweise mal sinnvoll sein, zu überlegen, okay, mache ich vielleicht auch da jetzt in etwas, nicht irgendwie so, keine Ahnung, 35 Euro 3 Euro oder so, sondern hey, vielleicht mache ich meine Preise da auch schön.
SPEAKER_00Ja, ja, ich wollte es gerade sagen, weil wenn ich jetzt irgendwie 39,90 Euro mein B2B und mein B2C, dann kommt da wahrscheinlich irgendwas raus mit 36,54 Euro. Das sieht richtig beschissen aus.
SPEAKER_01Ihr könnt auch, also das müsste man mal testen, das muss sich immer funktionieren, aber in den meisten Fällen funktioniert es, wenn ihr einen krummen Brutto-Preis da nehmt und das auf einen richtig nicen Nettopreis runter kalkuliert, also dass es dann irgendwie auch trotzdem irgendwie 35,90 Euro oder sowas ist. Liege unbedingt 99, das ist sehr weird. So Schnäppchen eher so die. Ja, ja, genau. Also ich würde es immer auf so, weil das ist dann, weil wenn du checkst, oh, es ist netto, dann denkst du, hm, komisch, der andere Preis steht ja auch mal durchgestrichen dort. Also irgendwie so dann 35,90 Euro, also was sieht dann nochmal geiler aus. Und da auch eben einfach mal drauf achten, hey, guck mal, was ist denn euer, was wird euch, was wird da am Ende angezeigt für einen Preis? Ist es zum Beispiel vielleicht auch 40 Euro €, solltest du dann vielleicht nicht einfach 5 Cent runtergehen, damit es irgendwas oder 13 Cent runtergehen, um einen psychologisch geilen oder wertvollen Preis aufzupassen.
SPEAKER_00Das ist halt eine Änderung, die jeder direkt machen kann. Wenn kein B2B-Preis eingestellt ist, direkt eintragen, plus schauen, was für ein Nettopreis angezeigt wird. Wahrscheinlich wird das schon prozentual, keine Ahnung, je nachdem, wie viel B2B-Potenzial in eurer Nische ist, schon mal ein paar Sales mehr geben, jeden Monat. Was glaube ich auch in Zukunft richtig relevant wird, ist diese Kontakte.
SPEAKER_01Also wenn du dir so E-Mail-Marketing und so weiter und so fort vorstellst im B2C, interessant, aber ein B2B kann das richtig knallen. Also wenn du, das kommt halt auch wieder drauf an, was für ein Produkt das natürlich ist, aber bleiben wir jetzt mal zum Beispiel, keine Ahnung, was ist zum Beispiel eine Sache, die du, die du jetzt halt häufiger mal kaufen würdest? Vielleicht hast du irgendwie Tische oder sowas. Ja, zum Beispiel irgendwie so Schreibtische, so hühnverstellbare Schreibtische, nur mal als Beispiel jetzt. Und da hat jemand jetzt mal zwölf Stück bei dir bestellt. Das heißt, du kannst davon ausgehen, das ist in der Regel ein B2B-Dude. So, der wird wahrscheinlich früher oder später auf jeden Fall auch mal weitere Schreibtische. Das heißt, zum Beispiel, wenn Offer Black Friday Sachen sind, die Leute proaktiv zu kontaktieren oder vielleicht vorher denen schon B2B, auch nochmal, Achtung, andere Gesetze, hau dem Werbung oder sowas um die Ohren. Also schick dem sozusagen irgendwie dann vorher noch eine Karte oder sowas, hau dem Werbematerialien raus. Ja, mach mal einen kleinen Katalog oder sowas. Selbst wenn es vielleicht am Anfang nur, keine Ahnung, vielleicht hast du 20 oder 30 B2B-Kunden im Jahr, das sind vielleicht noch nicht viele, aber da kannst du halt nochmal werbemaßnahmetechnisch, kannst du da andere geile Sachen machen, die sich bei einem Zielkunden nicht lohnen wahrscheinlich. Wenn du denen jetzt irgendwie Werbematerialien von einem bestimmten Verkaufsevent oder sowas schickst, postalisch, was Geld kostet und so weiter und so fort und auch nicht erlaubt ist. Im B2B ist es noch ein bisschen was anderes. Und da hast du dann halt die Wahrscheinlichkeit, wenn da einer nur kauft von den 30, irgendwas, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Order Volume dementsprechend groß ist, ist sehr hoch.
SPEAKER_00Du kannst es ja noch skalieren, wenn du jetzt, wie gesagt, 20, 30 B2B-Kunden hast und du hast ein geiles Produkt, von dem er auch selber überzeugt ist und du schaffst es, irgendwie Kontakt zu ihm aufzubauen. Diese Person, diese 30 Personen kennen vielleicht wieder jeweils drei andere B2B-Kunden, die vielleicht gerade irgendeine Geschäftsfiliale öffnen, so ein Wieder-Equipment brauchen, Wieder Schreibtische. Dann geht das immer so weiter, wenn du das geil machst. Wir müssen eigentlich so einen Empfehlungsrugern da mal aufbauen.
SPEAKER_01Das kann eigentlich auch voll nice sein. So, ey, ja gut, es kommt halt auch wieder auf dieses Volumen an. Also bei Bürobedarf sehe ich es auf jeden Fall auch am, es ist am einfachsten dort sicherlich, weil da der größte Anteil an B2B-Umsatz aktuell gemacht wird auf Amazon. Aber der wird halt in Zukunft so viele auch Kleinigkeiten, weißt du, Wasserkocher oder so eine Scheiße. Gut, Küchen sind jetzt reglementiert, aber was wird noch in einem Office zum Beispiel benutzt? Irgendwelche Organizer, irgendwelche, keine Ahnung, Regale oder sowas, Regalsystem, was glaubst du, wie viele B2B-Geschichten du da hast. Allgemein auch Möbel und so weiter und so fort.
SPEAKER_00Deko. Plus eventuell genau noch irgendwie auf, wenn es Keywörter gibt, wo Suchvolumen ist, wo schon irgendwie B2B, keine Ahnung. Schreibtisch für Büro, für Großraumbüro, irgendwie solche Sachen, weißt du, vielleicht wird sowas noch nie benutzt. Manche Leute haben das nicht in ihren Keyword, aber Leute suchen danach. Wenn ich jetzt Großraumbüro in meinem Produkttitel mit drin stehen habe und da ist Suchvolumen ein paar hundert im Monat, diese paar hundert sind ja super relevant.
SPEAKER_01PBC-Klicks können auch viel höher sein, auch wenn man da erstmal ins Minus läuft, ja. Weil auch wenn du da drei oder vier auf den Klick aus, gibst du die Wahrscheinlichkeit, dass wenn eine Order kommt, die dementsprechend hoch ist, ist sehr groß. Also gerade wenn es Keywords gibt mit B2B-Search Approach, boah, das ist ganz wild. Das ist auch eine Sache, die oft unterschätzt ist. Ich habe zum Beispiel, ich kenne so eine Dame, die macht auch YouTube-Videos und die hilft Kosmetikstudios dabei, irgendwelche Prozesse bei sich zu optimieren oder Kosmetikstudios irgendwie aufzubauen. Und macht halt YouTube-Videos und hat auch immer nur so 20, 30 Klicks auf einem Video, aber verdient damit trotzdem abartend viel Geld, weil es halt eine ganz kleine Zielgruppe gibt. Nur es gibt irgendwie 3.000, 4.000 oder 5.000 Studios in Deutschland. Keine Ahnung, wie viele das jetzt genau sind. Wenn du halt 30 von den Leuten da reist, weil kein normaler Mensch guckt sich sowas an. Das sind nur Zielgruppe. Und wenn du dann da einen Kunden gewinnst, das ist dementsprechend wertvoll, das ist halt B2B. Da kann auch mit kleinen Stückzahlen viel Geld verdient werden. Ist eine ganz andere Strategie, kann man aber zum Beispiel auch mal in PPC mit einer eigenen Kampagne, wenn man das halt findet. Pflanzen fürs Büro. Stell dir mal vor, du verkaufst Pflanzen oder zum Beispiel Schallabsorber. Das ist eine geile Nische. Schallabsorber Büro, ja, in so große Büros, da brauchen die das alles. Und die meisten Leute heutzutage, oder immer mehr Leute wollen das auf Amazon kaufen. Die wollen nicht dann den Handwerker das irgendwo aussuchen lassen, der das dann für 3000 Euro, 4000 Euro völlig überteuert irgendwo in einem Katalog bestellt, weil der selbst noch Profi drauf kriegt, sondern die bestellen das dann selber, finden aber aktuell auch teilweise auf Amazon oder nicht. Sondern hast du die Suchvolumen da, teilweise nur 300, 400 Suchvolumen vielleicht. Aber da sitzt richtig Fett Kohle, weil da kauft niemand einen Schallabsauber, sondern die kaufen dann 30 Schallabsauber. Also auch für die Produktsuche in Zukunft kann das mal relevant sein, weil wir haben jetzt auch schon bei zwei, drei Kunden, weil wir jetzt müssen wir ja nicht über das Produkt sprechen jetzt direkt, aber da war es so, dass wir auch gesagt haben, hey, schau mal, das hat auch ein sehr großes, sehr großes Potenzial in Richtung B2B. Weil es, wir sehen es ja an uns selber. Also wir sind selbst ein Unternehmen mit, nicht nur weil wir auf Amazon verkaufen, kaufen wir auf Amazon ein. Wir haben zum Beispiel unter uns ein mittelständisches Unternehmen, die haben ihre ganzen Stuff auf Amazon gekauft, außer den tatsächlich glaube ich Studio und Schreibtische nicht, aber ich habe euch mit dem unterhalten. Die haben auch so Möbel, teilweise auch Pflanzen, dies, das, jenes, haben die halt auf Amazon gekauft. Komplett. Da ist jetzt richtig cool dahinter. Also, B2B auf jeden Fall interessant. Hier einfach mal so ein paar Strategien jetzt von unserer Seite gewesen oder Dinge, wie man vorgehen kann, um seinen B2B-Umsatz zu erhöhen. Und ja, in dem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören bei einer weiteren Folge vom e-commerce.de Podcast. Und wo wir gerade über Weiterempfehlen im B2B sind, empfehle man diesen Podcast weiter, wenn ihr das feiert. Also sprecht einfach Quatsch mal, ey, hört ihr mal die Folge an. B2B könnte interessant sein, vielleicht auch für dich, dies, das, jenes. Dann schick das Ding doch einfach mal rum, unterstütze uns noch ein paar mehr Hörer hier zu gewinnen. Und dann hören wir uns nächste Woche Montag wieder. Bis dahin, Tim und ich sind raus. Haut rein. Ciao, ciao.