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#108 Amazon FBA vs. Amazon FBM
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Im Fokus der heutigen Episode steht die detaillierte Analyse von FBA und FBM. Wir erörtern die steigenden Kosten und Herausforderungen von FBA, insbesondere im Hinblick auf Lagerhaltung und Versand. Gleichzeitig beleuchten wir die Vorteile von FBM, wie die Möglichkeit, erhebliche Einsparungen bei den Versandkosten zu erzielen und gleichzeitig die Kontrolle über den Kundenservice zu behalten.
Wir sprechen über die Herausforderungen bei der Auswahl eines geeigneten Logistikpartners für FBM und wie wichtig es ist, einen Dienstleister zu finden, der die spezifischen Anforderungen von Amazon erfüllen kann. Wir diskutieren auch über die Bedeutung von Sendungsverfolgung und Kundenservice bei FBM und wie diese Faktoren den Erfolg im E-Commerce beeinflussen können.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16. Überall, wo es Podcast gibt.
SPEAKER_00Reichtum. Company. Familie. Mama. Urlaub. Sonne. Business. Möglichkeiten. Mehr.
SPEAKER_01Diving. Surfing. Krise. Chance. Alright. Herzlich willkommen zurück hier beim Herzlich willkommen zurück beim e-commerce.de Podcast. Tim und ich sind hier heute mit dem Thema FBA vs. Amazon FBM, beziehungsweise eigentlich gar nicht so ein Versus, weil man kann ja auch beides sehr geil für sich nutzen. Aber ja, wahrscheinlich über ein Thema, was viele kennen, aber super wenig überhaupt mal drüber nachgedacht haben oder auch nachgerechnet haben, wie viel fucking Kohle ihr sparen könntet, wenn ihr was an eurem Business ändert. Let's go. Okay, Tim, wenn du jetzt 100.000 Euro zur Verfügung hättest, jetzt genau und du kannst es nicht ins Business investieren oder in irgendein, was wir sonst immer sagen, weißt du, in dich selbst investieren. Was würdest du mit 100.000 Euro machen?
SPEAKER_00Meinen Eltern ihr Haus abbezahlen und sie auf eine Weltreise schicken. Zusammen mit ihnen.
SPEAKER_01Zusammen mit ihnen? Das heißt, du bist in der Zeit nicht und arbeitest, sondern.
SPEAKER_00Ich mach das Remote, ja. Ah, okay. Manchmal werde keine 100k ab.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Und du?
SPEAKER_01Keine Ahnung. Vielleicht was ähnliches. Nee, höchstwahrscheinlich nicht. 100K, ja, würde ich wahrscheinlich auch irgendwas mit Immobilien oder sowas machen.
SPEAKER_00Ja, das ist ja auch investieren.
SPEAKER_01Du hast gesagt, du hast nicht in Business oder in eine Selbstinvestieren. Also pass auf, wenn du es wirklich wissen willst, dann sage ich es dir jetzt. 100.000 Euro würde ich nehmen und ich würde mir diese eine Matte holen von 10X Health.
SPEAKER_00Das sind wie viel?
SPEAKER_016K. Dann würde ich mir dieses Sauerstoffgeräte mit diesem Laufband holen, das kostet 15K, das Laufband kostet 9K, das sind 24K. Und dann würde ich diese Autoimmunengeschichte da machen, wo du dir Blut abnehmen lässt und dann basierend darauf für dich so eine spezielle Supplementierung etc. läuft.
SPEAKER_00Das kostet doch nicht so viel.
SPEAKER_01Das gibt es halt für Normalos, für 400 Euro und das gibt es auch in so einem ganz existenziven Stil, wo es natürlich auch hochqualitativ zusammen gemixt wird. Ist wahrscheinlich genau das gleiche, am Ende bezahlst du halt mehr, ist besser vermarktet.
SPEAKER_00Das ist ja trotzdem mal wieder Investitionen in dich selbst.
SPEAKER_01Ja, aber das ist jetzt nicht damit gemeint. Was soll ich sagen? Also, wenn du mir irgendwas stupidst.
SPEAKER_00Okay, Spaß, scheiß auf das, ich würde mir natürlich, nee, so Grills in Gold.
SPEAKER_01Also wir müssen aufpassen, dass Zimmer nicht an 100.000 Euro kommt. Aber das mit dem Sauerstoffding ist ziemlich geil. Also ich habe jetzt auch gesehen, hier diese ganze Jenner-Familie nutzt das jetzt einfach. Ist auch so ein Promo-Move, ne?
SPEAKER_00Ich habe jetzt gerade gedacht, dass du sagst, Gender-Familie.
SPEAKER_01Jenner, Jenner, Kylie Jenner und wie heißt sie nochmal? Kim Kardashian und so. Heißt das nicht, Jenner Familie? Der Jenner Clan, ist das nicht irgendwie so ein Ding in den USA? Wie auch immer, auf jeden Fall, das ist eine Sache, die kann ich euch allen empfehlen, wenn ihr 15k übrig habt. Wirklich müsst ihr euch mal reinziehen. Das ist so eine Art Morgenroutine. Das ist eine Maschine, die filtert aus der normalen Luft sozusagen Sauerstoff raus, dann füllt die sozusagen so einen eigenen Tank mit 900 Liter Sauerstoff und du gehst morgens halt auf so einen Bike, ne, Indoor und da atmest halt 900 Liter Sauerstoff und dadurch wird der Sauerstoffgehalt in deinem Blut steigt halt irgendwie um 12 oder 13 Prozent an. Schon viel. Genau, das ist extrem viel und das hat einen ganz einfachen medizinischen Vorteil, weil eigentlich, also man sagt ja immer so, wie lange kannst du, wie lange kannst du ohne Essen überleben? 30 Tage ungefähr, wie lange kannst du ohne Trinken überleben? Zwei Tage, wie lange kannst du ohne Sauerstoff überleben? Fünf oder sechs Minuten. Das heißt, unser Main Energy, unsere Hauptenergie kommt weder von Trinken oder Essen, sondern kommt aus Sauerstoff. Also Sauerstoff ist das Wichtigste überhaupt. Und mit mehr Sauerstoff hast du natürlich direkt mehr Energie. Das kannst du nicht permanent haben, sonst kollabierst du und verreckst irgendwie. Deswegen 900 Liter und gleichzeitig in Bewegung, damit das auch gut in die Muskeln und in den gesamten Kreislauf reinkommt. Und die haben zum Beispiel so, also Studientests, klinische, finde ich total uninteressant, weil ich bin nicht krank. Aber die haben zum Beispiel, auch ich trinke jetzt auch nicht viel Alkohol, aber die haben zum Beispiel, wenn du einen ultra krassen Kater hast, bist du ungefähr nach anderthalb Minuten mit dem Sauerstoffgehalt, ist deinen kompletten Folgen, egal wie krass du einen Kater hast, sind komplett verschwunden, weil der Körper und die Zellregeneration so viel schneller ist, weil die einfach mehr Energie hat. Das klingt nach einem Experiment. Das zum Beispiel, das fand ich sehr legitizer. Oder wenn du krank bist, zum Beispiel, deine Genesungszeit ist viel schneller, weil deine Zellen sich viel schneller verteilen. Also das ist einfach unser Energieding. Und Sauerstoff ist halt, wenn du das jetzt 900 Liter Sauerstoff machst, das ist halt, das hat halt keine Folgen oder so. Also es hat keine Nebenfläche. Das kostet 15K und das Rad dazu kostet 9K, was Rad kannst du auch irgendeins kaufen wahrscheinlich kostet.
SPEAKER_00Das Rad, also muss dabei auf dem Rad sein und das ist so ein bisschen.
SPEAKER_01Ja, du solltest dich, ja genau, du hast eine Maske und du solltest dich halt dabei bewegen, damit es halt durch den ganzen Körper durchgeht. Okay. So, das würde ich mir holen. Und dann vielleicht auch noch diese Lampen. Da habe ich noch nicht ganz gecheckt, wofür die sind. Das ist so ein Gerät, da legt man sich rein, das sieht so aus wie eine Sonnenbank. Das ist aber so Lichtreflexe, die so bestimmte Hormonsachen anregen, die eigentlich natürlich sind. Wir sind ja super viel drin. Eigentlich ist es ja geist gestört, wie viel wir Zeit im Inhouse. Also wir sind ja Menschen so wie alle Tiere, sind eigentlich permanent draußen. Und drin zu sein ist halt einmal Luft ist natürlich schlechter drin, aber auch das Licht. Also wir haben viel zu wenig Licht und das künstliche Licht ist nicht so krass. Das Ding kostet allerdings 140.000 oder sowas, habe ich gesehen. Aber ja, also das würde ich jetzt mit 100k machen. Das ist jetzt nicht so ein Casual Wish, glaube ich, aber schon geil.
SPEAKER_00Ich glaube, du wirst dir nächstes Jahr holen. Dieses.
SPEAKER_01Also das Lichtding weiß ich, weil ich habe.
SPEAKER_00Nein, nicht das Lichting, aber das klingt voll geil. Ist ja für Sport, für alles richtig nice.
SPEAKER_01Ja, ich meine, das machen ja auch so Extremsportler und so, die machen ja auch oft so Sauerstofftherapie. Also das wissen ja, Sauerstofftherapie ist ja ultrapaus.
SPEAKER_00Das ist schon ein Doping halt, auf einem anderen Level einfach. Ja.
SPEAKER_01Ja. Warum? Also in dem Ding steht, feels like Cocaine steht auf der Seite.
SPEAKER_00Ja, okay. Das klingt einfach nur noch gut zu Marketing. Kommt halt aus den USA, ne?
SPEAKER_01Was wir irgendwie in Deutschland bekommen. Aber hast du auch in Deutschland, also gibt es auch sowas ähnliches gibt es auch in Deutschland, nur halt immer für kranke. Das regt mich mal von auf, weil die meisten Sachen sind immer für kranke Menschen, aber viele Dinge können dir auch dabei helfen, einfach gesünder und noch besser zu haben.
SPEAKER_00Gesundheit ist ja nicht die Abwesenheit von Krankheit, sondern das optimierte Leben. Also nur weil ich nicht krank bin, bedeutet es nicht, dass ich gesund bin. Im Gegenteil. Also ich habe gerade keine Beschwerden.
SPEAKER_01Und by the way, auch für alle, die zuhören im E-Comm, brutalste Nische überhaupt, meiner Meinung nach, Gesundheit in der Zukunft. Also so Gesundheitsbooster. Wir haben natürlich jetzt aktuell so Supplements, das ist ja schon ein sehr verbreiteter Markt, der schon relativ groß ist, aber auch noch eigentlich verhältnismäßig zum Beispiel zur Pharmaindustrie super klein. Das liegt halt daran, dass aktuell noch eigentlich nur Geld mit Krankheiten heilen gemacht wird, aber ich garantiere dir, früher oder später wächst die Zielgruppe massiv, die prophylaktisch arbeiten möchte. Was unglaublich viel Kohle bringt, Schlafoptimierung, gibt es super viele Produkte, Schlafoptimierung, hier so Bett, Matratze, Kissen, irgendwelche Geräte, aber auch nicht-technische Sachen. Dann Sitzen, Stehen. Ich meine, ich gucke mal zum Beispiel höhenverstellbare Schreibtische, das ist so ein krasser Hype, das ist ein Gesundheitsprodukt. Also es hat ja niemand gemacht für Effektivität oder sowas, sondern es ist eigentlich ein Gesundheitsprodukt, damit du weniger sitzen musst und mehr im Stehen arbeiten kannst. Also es gibt so viele oder Ersatzprodukte für irgendwas. Wie big ist das gerade? Zum Beispiel dieses, hast du diese Spacey's mitbekommen? Diese Kellogs, Müsli-Zerealien ohne Zucker. Auch sehr geil. Müssen wir eigentlich auch mal einladen im Podcast? Spaceys. Die heißen so. In den USA ist das voll big mit Drake oder so, habt ihr, glaube ich, auch irgendwas so gemacht. Also Zerialien nur ohne Zucker. Also das ist ja zum Beispiel, das ist ja wieder das, was eigentlich in jedem E-Common, in jedem Business abgemacht werden muss. Guckt euch einfach mal an, was in anderen Märkten funktioniert. Cola, Cola Light. Funktioniert brutal gut. Jo, warum nicht das auch bei allen möglichen anderen Sachen machen?
SPEAKER_00Ja, auch so dieses zum Beispiel irgendwie so Premium und Basic-Version, ne? So Apple verkauft iPhone 14, verkauft aber auch iPhone Mini. So High Price, Low Price.
SPEAKER_01Ja, aber jetzt also auf diese Spaces bezogen schon sehr geil. Es gibt bestimmt auf Gesundheit so viele so viele Sachen, die du danach übertragen kannst oder irgendwie einfach das mit rein integrieren kannst.
SPEAKER_00Ja, vor allem Gesundheit ist eine geile Nische, weil du die Leute halt, wenn du sie dazu im Endeffekt lehrst, dass Gesundheit für sie sehr wichtig ist, sind sie auch bereit, sehr viel Geld dafür auszugeben. Zum Beispiel du. Du würdest ohne Probleme dir so ein Ding für die Luft holen. Wenn du weißt, wenn du diese Effekt hätte, wenn man noch mehr Kohle, weil ich dann aber nicht mehr so gut mache. Das ist es halt, aber diese Effekte halt, weißt du, es ist ja jetzt kein. Du hast eigentlich hast du diesen Direkteffekt nicht. Du weißt nicht, ob es danach so funktioniert oder nicht. Aber du bekommst es, zumindest gut verkauft, viel ist like Cocaine.
SPEAKER_01Kommen wir also zu der cringen Frage. Wie heißt das, wenn die so gedanklich oder emotional fragwürdig ist? Eine kontroverse Fragestellung. Kann man also doch Gesundheit kaufen mit Geld?
SPEAKER_00100 Prozent.
SPEAKER_01Okay, alles klar.
SPEAKER_00Stammzellen. Tony Robbins. Denkst du nicht, dass die ohne überhaupt. Ich habe gar keine Ahnung von Stammzellen. Von Stammzellen, doch, er hat es selber gesagt, dass ich, dass er eine sehr, sehr krasse Krankheit hatte und du mit Stammzellen zum Beispiel sehr viele Krankheiten einfach schon sehr gut heilen kannst, deinen Körper einfach selber dazu anregen kannst.
SPEAKER_01Aber ich glaube, dieser Performance-Unterschied zwischen normal und hypergesund, in Anführungsstrichen, gar nicht um unbedingt so auf Scheiße zu verzichten, weil ich bin zum Beispiel jemand, ich würde jetzt nicht mal auf manche Sachen jetzt nicht verzichten, zum Beispiel, ich sitze halt voll viel, das ist wahrscheinlich auch relativ ungesund. Keine Ahnung, hatte ich jetzt aber keinen Bock, jetzt nur mehr rumzustehen, weil jemand sagt, es gesünder ist. Aber mit solchen Hacks oder so, wenn man sich die zukaufen kann, mache ich voll gerne.
SPEAKER_00Okay, ein anderes Beispiel, kann man mit Gesundheit, kann man mit Geldgesundheit kaufen, so was nimmst du den ganzen Tag zu dir, deine Ernährung? Wenn du deine Ernährung mal auf sehr hochwertige Lebensmittel umsteigst, sind die bei weitem teurer, angenommen, du ernährst dich nur von Bio-Gemüse und Obst oder dieses Standardgemüse und Obst. 100% wirst du einen positiven Effekt haben.
SPEAKER_01Big Market Gap hier um Berlin, auch ein geiles Business Model, by the way. Ich war nämlich mal dieses Jahr im Sommer da spazieren, da so Bauern, die nicht mehr selbst ihre Sachen anpflanzen, sondern einfach ihre Felder für geistesgestellte Preise vermieten, wo so Leute aus der Stadt, hier aus Berlin, rausfahren, da so Salatköpfe pflanzen, auf umgerechnet kostet dich so ein scheiß Salatkauf dann irgendwie 6 oder 7 Euro, aber du weißt, wo er herkommt, du hast den selbst gepflanzt, du hast dieses Gartengefühl. Echt, sowas gibt's.
SPEAKER_00Ich kann es nicht von früher, mein Opa hat das an so einen Strebergarten. Kennst du, ne? Ob in der Stadt wohnst und rausgehst und einen eigenen Garten da hast.
SPEAKER_01Voll geil. Und sowas zum Beispiel ist auch super interessant, weil ich habe auch mal überlegt, guck mal, die ganzen Vitamine und sowas auch so. Es ist schwierig im E-Comm zu machen, glaube ich, ehrlich gesagt. Aber so Sachen nicht Bio zu verkaufen, sondern wirklich original. Also nicht aus, ich sag jetzt einfach mal, es gibt, ich weiß gar nicht, ob es, also einfach industrielle Landwirtschaft bedeutet halt immer, glaube ich, dass weniger Nahrungsmittel, äh, Nahrungsnährstoffe drin sind, als wenn du es einfach im Wald oder auf natürliche Art und Weise irgendwo gewachsen wäre, weil der Boden halt nicht komplett ausgelaugt wird. Das heißt, wenn du irgendwas aus der Natur pflückst, kennt man ja auch, ich weiß nicht, vielleicht der ein oder andere kennt das, wenn man beispielsweise mal irgendwo in Ländern unterwegs ist, wo im Wald viel wächst, so irgendwelche zum Beispiel im Dschungel oder sowas, snackst du da eine Banane oder eine Mango oder eine Reife, keine Ahnung, eine Orange und Spanien zum Beispiel noch nicht so, ein Orangemango stand da irgendwo an so einem Feld, das war nochmal taste-technisch ein ganz anderes Level. Und auch wahrscheinlich was Nährstoffe da drin anbelangt. Also, so weit dazu. Natürlich, um uns diese ganzen geilen Sachen kaufen zu können, müssen wir zuallererst mal Multimillionäre werden, richtig auf die Kacke hauen und aufhören, uns zufrieden zu. Naja, wir müssen eigentlich müsste man sowas in der Company machen. Ist ja auch geil. Schauen wir, wir hätten diesen Raum mit diesen ganzen Geräten. Kann man sich auch teilen. Alright, let's go mit dem Podcast.
SPEAKER_00Let's go. So, die Frage aller Fragen. FBA versus FBM. Tim, was ist FBA? Tim, was ist FBM? Jetzt brauchen wir eigentlich hier so. Kennst du Dora? Diese kleine Englisch, es gab so eine Serie für Kinder, die so Englisch erklärt hat oder so. Es ist ein Fuchs reingelaufen und erklärt so, das ist FBA. FBA ist Fulfillment by Amazon, FBM Fulfillment by Merchant.
SPEAKER_01Oh, ich dachte, du weißt es jetzt nicht, deswegen habe ich es gemacht. Oh, das wäre cringe, ja. Das wäre ziemlich heftig gewesen.
SPEAKER_00Das hätte ziemlich deine Credibility in Frage gestellt. Und ja, steht im Endeffekt einfach nur für Versand durch Hersteller. Ja, also.
SPEAKER_01Kurze Rede, einfach, in den wenigsten Fällen wird man es ja wirklich selber machen. Also FBM hat man damals mal gesagt, ja, da versendest du die Ware halt selber und musst dann immer überall stehst du halt bei dir in der Garage oder bei dir in der Wohnung und packst sie selber zusammen. Und damit hat man halt gesagt, mach mal lieber FBA. Das ist natürlich kompletter Nonsens. Es gibt ja super viele Dienstleister, genauso wie Amazon ein Versanddienstleister. Es gibt es ja in Deutschland hunderte oder gar tausende andere Dienstleister, die auch Fulfillment anbieten. Und der Grund, warum wir uns darüber unterhalten, ist, dass bei Amazon zunehmend die Kosten einfach gestiegen sind, sowohl was Lagerhaltung anbelangt, als auch was der Versand anbelangt. Gut, bei den meisten 3PLs ist es auch gestiegen. Nichtsdestotrotz gibt es teilweise massivste Preisunterschiede. Und gerade auf dem Marktplatz wie Amazon, wo Preis und Marge eine große Rolle spielt, kann man teilweise, also wir haben schon Leute gesehen, wo man es einfach durchgerechnet hat und gesagt hat, hey, wir können pro Verkauf, pro fucking Verkauf, vier oder fünf Euro sparen und es verändert sich ja gar nichts für dich. Also vier bis fünf Euro mehr Gewinn pro Verkauf, einfach nur durch FBM, das ist, du musst nichts sonst machen. Das hat keinen Einfluss auf dein Marketing auf gar nichts. Wenn du Prime durch Seller machst, was auch mittlerweile viel einfacher möglich ist, kann ich auch gleich mal ein, zwei Sätze zu sagen, wir haben ja auch ein paar Erfahrungen in dem Bereich, dann kannst du hier enorm viel Marge rausholen, ohne mehr Aufwand zu haben, beziehungsweise ohne überhaupt irgendwie Nachteil zu haben. Also das ist einfach so, als würdest du beim Hersteller jetzt für 5 Euro weniger einkaufen.
SPEAKER_00Endgeil. Vorausgesetzt, dein Logistiker kann das halt abbilden. Also das ist in der perfekten Welt ja, aber das war so mein Ding. Es gibt sehr viele Dienstleister, die das anbieten, ja, aber die wenigsten können gleichzeitig importieren und dann auch dieses Fulfilment machen.
SPEAKER_01Genau, fangen wir erstmal an mit Step Nummer 1. Herausforderung bei FBM. Also erstmal grundsätzlich ganz wichtig, auch für Leute, manche Leute hören diesen Podcast ja nicht zu Ende, sondern nur kurz. Also hört euch das bitte komplett an, weil sonst versteht ihr es vielleicht nicht. Wie gesagt, hier gibt es ja keine Werbung. Oder gibt es Werbung? Spotify Podcast? Weiß ich nicht, aber wir machen auf jeden Fall keine Kohle damit. Also hört euch das Ding zu Ende an. FBM. Also FBA ist auch geil, ne? Wir wollen das jetzt überhaupt nicht hier diskreditieren, ganz im Gegenteil. Aber wie auch immer. Erstmal, FBM-Herausforderung. Herausforderung Nummer 1, meiner Meinung nach mit die größte. Du hast erst, du musst erstmal einen Anbieter finden, der für dich die Ware lagern und versenden kann. Herausforderung Nummer zwei, du kannst nicht irgendjemanden nehmen, sondern die Ware muss ab Bestellzeitraum, ich glaube es ist bis 14.30 Uhr, immer abgeholt werden von DHL oder DPD. Ich würde es auf jeden Fall mit einem von den beiden machen, vorzugsweise DPD, äh DHL, sorry, das ist einfach mal ein bisschen schneller, damit du dieses Prime by Seller Badge bekommen kannst. Herausforderung Nummer drei, für Leute, die jetzt hier zuhören sollten, wenn jetzt jemand auch als Gründer zuhört, ganz am Anfang FBM zu machen, ist sehr schlecht, denn du kriegst die Buybox von Amazon nicht, weil Amazon dir noch nicht vertraut. Das heißt, wenn du noch nie auf Amazon verkauft hast, musst du so oder so erstmal mit FBA starten. Kannst aber später halt das FBM umsetzen.
SPEAKER_00Okay, ist das immer so, dass du niemals mit FBM die Buybox bekommst?
SPEAKER_01Nee, never ever. Sicher? Drei Monate mindestens, ja. Aber was machen denn Leute, die kein FBA haben, wenn die Hauptsache? Haben wir zum Beispiel damals hier mit dem Epoxy-Dings gemacht. So, da war das auch, drei Monate waren halt sieben oder acht Verkäufe. So, und da musst du die Verkäufe halt irgendwie pushen, inszenieren, dass sie halt so kaufen, um zu zeigen, hey, da läuft alles. So, das ist der dritte Punkt. Und jetzt haben wir noch eine vierte Herausforderung, die Anbindung des Ganzen. Also du musst ja irgendwie dann deinen Third-Party-Logistiker mit Amazon verbinden, denn logischerweise die Bestelldaten müssen darüber fließen, gleichzeitig musst du dann von dem Logistiker wiederum die Sendungsverfolgungsnummer, die brauchst du nämlich unbedingt, die muss sozusagen bei Amazon eingetragen werden, dass der Kunde auch sieht, ja, die Ware wurde verschickt und Amazon auch weiß, ob du das in Time verschickst oder halt nicht. Weil du hast natürlich, gerade wenn du Prime-Reseller machen möchtest, bestimmte Sachen, die halt wichtig sind. Kurz auch dazu, bei ganz großen Produkten ist es halt nicht so wichtig, ob du Prime Bad Seller, also wenn du das Möbel verkaufst, fuck it, ob du drei oder vier Tage versand hast, juckt, glaube ich, niemanden.
SPEAKER_00Du weißt halt trotzdem gegenüber deiner Konkurrenz, wie dann ein Verkaufsargument ist. Wenn du alle Möbel verkaufst, du bist der Einzige, der das Prime Badge hat.
SPEAKER_01Ja, und Amazon macht auch, also das kann ich jetzt mal als erstes sagen, also wie bekommt man überhaupt dieses Prime Badge und wie bekommt man das nicht? Früher war das anders als jetzt, also das hat sich massiv geändert und ich glaube, das wird auch laufend nochmal verändert. Aktuell ist es tatsächlich so, dass Amazon das auf Stundenbasis prüft. Also je nachdem wie viel Bestellung du hast, gucken die sich an, da wird dir immer die Sendungsverfolgung hochgeladen, wann kam die Bestellung rein, wann wird das Sendungsverfolgungstechnisch da sein und dann kriegst du das Prime Badge auch nicht. Das heißt, du kannst an einem Tag zwei Stunden oder drei Stunden Prime Badge nicht haben und den Rest des Tages hast du es, irgendwie mit einer Unterbrechung oder so, oder auch theoretisch mit zwei Unterbrechungen. In der Regel, wenn das gut läuft und du einigermaßen noch gut Bestellung hast, kannst du das aber durchgehend haben und hast dann so gesehen auch auf Amazon ganz wichtig, weil die Frage kommt oft, habe ich da Nachteil mit? Also habe ich einen Nachteil, wenn ich FBM mache, will Amazon mich dann nicht? Nein. Wäre auch, also zumindest offiziell nein. Wir haben auch keine Daten, die jetzt irgendwie überlegen würden, doch, hast du. Also es ist ganz wichtig, so zu verstehen, es wäre auch, wie heißt das, kartelltechnisch auf jeden Fall nicht.
SPEAKER_00Ganz wichtige Sache auch, ist mir gerade eingefallen, weil ich die Frage tatsächlich ab und zu mal bekommen habe. Wenn ihr FBM macht, müsst ihr trotzdem noch diese 15% Amazon-Gebühren zahlen. Das ist nämlich manchmal die Frage gewesen, wenn ich jetzt FBM mache, dann spare ich mir ja diese Verkäufergebühren, nein, stimmt nicht. Diese prozentuale Gebühr ist für den Eintritt in den Marktplatz. Das Einzige, was sich unterscheiden wird, sind FBA-Kosten, inklusive Anlieferungen und das Ganze drumherum und die FBM-Kosten.
SPEAKER_01Sehr guter Punkt. Eine Sache, kommen wir mal zu den Kosten jetzt. Also wir haben die Herausforderungen, wir können auch gleich mal ein bisschen sprechen, wie man die Herausforderungen lösen kann. Aber kommen wir erstmal zu den Kosten. Denn im Grunde genommen, dein Aufwand wird schon, also ich habe gerade gesagt, der Aufwand steigt nicht, das stimmt eigentlich gar nicht. Also der Aufwand ist minimal höher, dadurch, dass du etwas mehr Kundensupport hast bei Sendungen, die zum Beispiel nicht ankommen, etc. Das ist normalerweise übernimmt das komplett Amazon. Jetzt würdest du das auch teilweise übernehmen, dadurch, dass du halt die Sendungsverfolgungsnummer hochlädst, aber ist es heutzutage halt im Rahmen. Deswegen würde ich auch eher DR11 nehmen als DPD. Da ist meistens noch etwas besser von der Zustellbarkeit, etc. So, Kosten. Oder fangen wir mal mit den Kostenpunkten an, an die niemand denkt, wenn er über FBA-Versandkosten spricht. Erstmal muss deine Ware angeliefert werden bei Amazon. Anlieferkosten pro Umkarton gestiegen auf 3,84 Euro. Mindestens. Wenn du große Kartons oder schwere Kartons hast, kann noch mehr sein. Aber mindestens 3,84 Euro pro Karton, Palette, boah, habe ich gerade nicht im Kopf, weiß ich nicht. Normale, also keine Ahnung, aber es ist egal, das kostet dich auf jeden Fall was. Du weißt jetzt ja, du kannst ja selber mal kurz drüber nachdenken, wie viele Produkte hast du eigentlich in einem Masterkarton. Hast du zum Beispiel 5 Produkte, dann kostet es sich pro Produkt fast einen Euro, nur die Anliefergebühr. Zweiter Kostenpunkt bei der Anliefergebühr ist das Vorbereiten. Denn dein Logistiker, also egal bei wem du bist, ob du das jetzt mit uns machst, bei e-commerce.de-Logistics zum Beispiel oder egal wo du das machst, berechnet dir natürlich was dafür, dass sie die Anlieferplan-Versandetiketten da drauf kleben und das Ganze im Lager eingelagert haben und jetzt wieder auslagern für dich. Das hat unterschiedlich hohe Kosten, je nachdem wie groß dies, das jenes ist. Bei uns zum Beispiel kommt ein bisschen darauf an, wie groß du bist. Kann sein, dass es ein Euro kostet, kann sein, dass es 1,90 Euro kostet, glaube ich. Irgendwas so in dem Bereich. Bei vielen Logistikern ist das schon, wenn die gar kein Fulfillment selbst anbieten, ist das schon, wenn du importierst mit denen, rechnen die dir das direkt mit ab. Also du siehst das gar nicht, also manche Leute checken das gar nicht. Zum Beispiel noch wieder jemanden gab, der hat irgendwie 3800 Euro oder so für einen 40-Fuß-Container bezahlt und dann hat er von uns ein Angebot bekommen, was viel günstiger war. Also so viel günstiger, dass es gar nicht in der Welt lag. Also das war fast über 1000 Euro, glaube ich, günstiger. Und dann dachten wir so, hä, das kann ja nicht sein, dass die so schlechte Angebote machen, haben wir uns das angeguckt und da waren halt zum Beispiel dann pro Karton, glaube ich, 2 Euro oder so nochmal Vorbereitungsgebühr direkt drin für das Auslagern und den Versand zu Amazon. Haben viele gar nicht auf dem Schirm. Das heißt, pro Umkarton nochmal, lass es 1 Euro sein, lass es 2 Euro sein, völlig unabhängig davon jetzt, es sind nochmal ein bis zwei Euro mehr, die du dadurch, dass du FBA machst, nicht pro Produkt, aber pro Masterkarton hast.
SPEAKER_00Big. Meiner Meinung nach. Das hat halt niemand auf dem Schirm, ne? So wie du sagst, vielleicht bekommen die Leute es direkt im Angebot rein und dann rechnen sie es runter und dann hast du halt Shipping pro Produkt, aber eigentlich könntest du ja diese 2 Euro pro Produkt schon mal sparen.
SPEAKER_01Und alle vergleichen ja immer nur, weißt du, direkt bei Logistika, da ist es halt oft teurer als bei Amazon, aber du hast halt diese Anlieferpläne nicht. Und jetzt kommt der dritte Kostenpunkt, auch big und immer bigger werdend, sind nämlich die Lagerkosten bei Amazon. Ich kann da nicht für alle Logistiker sprechen, wir haben nicht die günstigsten Lagerkosten, weil wir halt auf einem anderen Niveau lagern als andere. Wir sind aber auch im Gesamtvergleich sind wir sicherlich, haben wir sehr, sehr gutes, sehr starkes Preis Leistung, aber bei uns zahlst du zum Beispiel pro Palette 9,50 Euro im Monat. Da können zwei Kubikmeter gut drauf stehen. Bei Amazon ein Kubikmeter, je nachdem wie groß, also Übergröße glaube ich 18 und normale Produkte 30 Euro pro Kubikmeter. Und der wird ja laufend abgerechnet. Also das bedeutet, dann wird halt Dreiviertel Kubikmeter oder sowas abgerechnet.
SPEAKER_00Ja, und vor allem, also jetzt ist ja auch Q4, haben sie sogar nochmal andere Lagergebühren als in anderen Quartalen. Plus, worst case, deine Produkte verkaufen sich nicht, Langzeitlagergebühren. Das kann wirklich komisch sein. Komplett nicht auffrissen. Gut, dann bist du halt richtig wack. Das ist halt manchmal so. Das ist halt diese Leute, die jetzt alle sagen, hey geil, ich spare mir echt viel Geld, weil ich mit AGL importiere. So AGL ist ja in der letzten Zeit auch extrem interessant geworden auf den ersten Blick. Aber AGL ist halt super uninteressant, wenn ich mal irgendwie direkt 1000, 2000 Produkte, also ist ja, wenn du irgendwann in größeren letztendlich Mengen verkaufst, willst du ja direkt einen Container bestellen. So, dann hau mal einen direkten Container mit AGL zu Amazon. Aus irgendeinem Grund auch immer verkaufen die sich nicht mehr. Oder nicht mehr so gut wie erwartet.
SPEAKER_01Also AGL, geile Idee, scheitert aber, glaube ich, einfach an dieser Umsetzung und dem wenig, also es muss halt, Logistik muss halt irgendwo individualisiert auch ein bisschen sein. Zum Beispiel, was wir neulich auch hatten, wieder Angebot erstellt, einfach um Preise zu vergleichen, dann war das halt so, die Ware sollte halt in drei einzelnen Containern verschickt werden. Dann denkst du dir halt, come on, wie soll das denn mit dem Hersteller funktionieren? Also was soll der Scheiß? Komplett Lost, meiner Meinung nach. Und die Preise sind halt jetzt auch aktuell nicht so viel besser. Du hast halt zum Beispiel, du sparst dir halt die Anlieferung. Das zum Beispiel ist eine Sache, die ist, die sparst du dir. Aber dafür hast du halt dann diese brutalen Lage kostet. Den Container willst du nicht bei Amazon stehen haben. Also ich weiß gar nicht genau. Ja, und vor allem, sobald deine Ware einmal bei Amazon im Lager ist. Mach mal den Rechner auf. Achso. Mach mal gerade Rechner auf. Und rechne mal, 66 Kubik, also ein 40-Fuß-Container mal 30. Nochmal was? 66 mal 30. Das sind irgendwas mit 1800 Euro, ne? 1980. Ja. So, 1980 Euro Lagergebühren im ersten Monat theoretisch, wenn du nichts verkauft hättest. Aber selbst wenn du die Hälfte verkauft hättest, hättest du 900 Euro zusätzlich gezahlt. Das ist schon hilarious.
SPEAKER_00Es ist einfach cashflow-technisch voll für den Arsch. Ja. So, und die andere Sache ist, sobald deine Ware einmal bei Amazon drinnen ist, hast du keine Chance mehr, irgendwas mit dieser Ware zu machen. Du hast keine Kontrolle mehr. Lass doch mal irgendein Problem sein, du musst deine Ware neu labeln oder so. Checken, gucken, was austauschen, du kommst nicht dran. Keine Chance.
SPEAKER_01Du weißt nicht mal, wo die ist in Deutschland. Also auch kannst du nachgucken, aber es bringt dir nichts. Du musst sie remissionieren. Remissionieren, scheiße teuer und dann musst du sie wieder ansenden. Also, nichtsdestotrotz, wir wissen ja alle, also wir wollen das jetzt, also wirklich, es soll jetzt überhaupt nicht gegen FBA gehen, weil wir machen selbst auch FBA auch mit dem Großteil unserer Produkte und das ist auch nach wie vor ein sehr geiles System und das ist ja auch versandtechnisch dann gerade bei kleineren Produkten auch teilweise einfach brutal günstig. So, jetzt kommen wir aber, und das ist jetzt zum Beispiel ein großer Punkt. Es gibt sicherlich Produkte, das können wir so schon als Aussage stehen lassen, glaube ich, die lohnen sich grundsätzlich mehr mit FBA und es gibt Produkte, die lohnen sich grundsätzlich immer mehr mit FBM. Tendenziell, je größer und schwerer ein Produkt wird, desto mehr lohnt es sich mit FBM zu versenden.
SPEAKER_00Vor allem direkt alle Produkte, die länger in der Breite und Höhe sind, das diese 60 Zentimeter. Ab da ist FBA super uninteressant. Das ist schon so.
SPEAKER_01Es wird wild. Also alles, was eigentlich FBA-Versand kostentechnisch über 5 Euro liegt, meistens schon. Kann man so mal ganz grob sagen. Es gibt halt bestimmt Ausnahmen, ja, will ich gar nicht bezweifeln, gibt es bestimmt Ausnahmen, aber ansonsten hast du halt beim normalen Logistiker in der Regel nicht diese super Pain-Sachen, boah, ey, das Ding ist 70 cm groß, es wiegt vielleicht nur 5 Kilo, aber es ist halt 70 cm groß. Das ist bei uns zum Beispiel fürs Fulfilmment, wir machen ja aber E-Commerce Logistics auch in der Halle, wo man rein importiert, auch direkt full filment. Auch übrigens nicht nur für Amazon, sondern auch genauso für, keine Ahnung, jetzt Ebay oder Kauflandotto, was auch immer man hat. Und da hast du natürlich nicht diesen Pain, dass du dann irgendwie 9 Euro oder 10 Euro automatisch bezahlen musst, sondern kann dann sein, dass du trotzdem basierend auf dem Gewicht zum Beispiel eher trotzdem nur, ich weiß jetzt gar nicht auf dem Kopf, vielleicht auch 5 Euro bezahlst. Bei Amazon zahlst du 8 Euro, plus du sparst dir die ganzen Kosten vorher, da hast du einen massiven Gewinn, also einen massiven Mehrgewinn, ohne Risiko zu haben.
SPEAKER_00Plus halt das Potenzial, an was ich gerade denke, ist halt, fängt wirklich schon an bei der Wahl deines Logistikers. Wenn du Ware importierst, dann klar, kannst du ja gerne auf Amazon mit FBA verkaufen, aber irgendwann, früher oder später, kommt der Punkt, wo du, wenn du mehrere Produkte hast, eine geile Brand aufgebaut hast, einen Shop aufbauen willst. Und dann kommt der Pain, weil was machst du denn mit den Produkten? Die versendet Amazon nicht mehr für dich, wenn du sie auf Shopify verkaufst. Dann brauchst du einen zweiten Fulfiller. Dann brauchst du einen zweiten Fulfiller. So, aber was ist denn, wenn der gleiche Importeur oder Logistiker, der importiert, direkt die Ware zu Amazon schicken kann, theoretisch mit FBM auch auf Amazon verkaufen kann, plus in deinem Shop direkt. Das ist halt alles aus der gleichen Hand.
SPEAKER_01Spart, genau, das ist zum Beispiel wichtig bei der Auswahl des, äh, weil du Logistik hast, Schrägstrich des Fulfillment-Dienstleisters. Und ein Punkt, den ich jetzt gerade auch noch, also der dabei noch extrem essentiell ist, wenn du nicht von Amazon versendest, hast du auch andere Möglichkeiten für dein Packaging und so weiter und so fort. Du kannst genau kontrollieren, wie deine Produkte versendet werden. Du kannst Klebeband oder so mit deiner Brand nutzen, du kannst natürlich auf die Verpackung oder was jetzt auch Bewertungen etc. anbelangt, so Sachen mitlegen, die vielleicht bei Amazon im Lager auffallen könnten. Das ist ein großer Unterschied. Also das ist ein riesengroßer Unterschied. Weil gerade wenn du eine Brand aufbauen willst, langfristig, das ist jetzt bei ein, zwei Produkten relativ Wurst, ganz ehrlich, also da wird es jetzt keine großen Difference geben, aber wenn du zum Beispiel 20 Produkte oder sowas hast und du versendest, du hast kein eigenes Packaging, dies, das, jenes, das ist total unnötig. Oder zum Beispiel du hast ein Packaging, was vielleicht auch gar nicht mehr zusätzlich verpackt werden müsste. Amazon verpackt dir das und das steht zwar nicht in diesem Angebot drin, weil du zahlst ja Festpreise. Zum Beispiel bei uns steht es auch nicht drin. Also wenn du E-Commerce hier Logistics einfach ein Angebot einholst, siehst du auch nur die absoluten Preise, aber wenn du zum Beispiel bei einem Produkt sagst, dieses Produkt soll nicht verpackt werden, dann kostet es ja nochmal pro Sendung 40, 50 Cent weniger, weil die Packing-Kosts halt nicht mehr mit drauf sind. Und das zum Beispiel kann auch nochmal helfen, dabei Geld zu sparen. Oder auch noch Sets. Du verkaufst zwei Sachen bei Amazon, du bezahlst bei FBA zweimal den Versandpreis, bei dem Logistiker, der legt natürlich beide Produkte in einen Karton, macht Amazon ja auch, berechnet die aber entsprechend auch. Also zumindest die Pickkosten sind natürlich doppelt, weil es noch zwei Produkte sind, aber der Versand durch DRL ist nicht doppelt.
SPEAKER_00Der ist dann vielleicht minimal höher, aber nicht doppelt. Ja, und vor allem ist es ja dann kein Set. Also bei Amazon ist es ja dann einfach nur, ey, du legst zwei Produkte in den Warenkorb, aber es ist ja kein Angebot, was du bündelst. Das ist Bundling, musst du ja theoretisch eine komplett eigene ERN in einer eigenen Verpackung, zwei Produkte machen. Logistiker kann das für dich ja bundeln.
SPEAKER_01Ja, das ist super painful. Also das ist tatsächlich auch eine Sache, die ärgert mich bei Amazon. Das gibt es in den USA teilweise schon, dass du dieses Bundling ja auch machen kannst. Trotzdem kostet auch da deutlich höhere Fulfillment-Kosten. Und teilweise ist es auch nicht möglich, weil die dann nicht im gleichen Logistiklager sind, weil Amazon die Sachen halt irgendwo verteilt und nicht alles von einem immer irgendwo bei einem Lager auch hat. By the way, wir reden ja in letzter Zeit oft über Fulfillment und ich habe mich immer ja, oh nur weil du jetzt Logistics hast, redet die immer über Fulfilment. Aber es ist einfach ein krankes Thema, wo man so fucking viel Kohle sparen kann. Und FBM, also weißt du, lieber höre ich mir so ein Logistikthema an, wo ich pro Versendung ohne großen Aufwand für jeden Nachvollziehbar und für jeden Machbar vier, das ist 2, 3, 4, 5 Euro. Guck mal, wir haben bei uns ein Produkt, das wiegt unter einem Kilo, haben wir jetzt, oder unter zwei Kilo, glaube ich, wiegt es. Haben wir nachgerechnet, Alter, wir könnten pro Produkt wahrscheinlich 2 Euro sparen, das ist ein Produkt, das geht für 40 Euro raus. 40 Euro sind 5% mehr Marge. Was ist einfacher, einfach nur das mal umzustellen oder PPC, tagostechnisch 5% runterzugehen, ohne dabei Umsatz einzubüßen und Marktanteil.
SPEAKER_00Oder halt einfach wieder deinen Preis zu reduzieren, weil du viel günstigere Preise letztendlich hast als deine Konkurrenten, dadurch mehr Verkäufe machst, so bei einem geringeren Verkaufspreis auch wieder weniger Werbekosten hast. E-commerce.
SPEAKER_01Pick them.
SPEAKER_00Pick them.
SPEAKER_01Pick them. Make juice out of it, man. Sonst nehmen wir die alle weg. Squeeze them. Was sagt man, wenn dir das Leben, Zitronen gibt, mach Limonade.
SPEAKER_00Ja, Limonade. Nee, manche sagen Tequila, ne? Aber ich würde sagen, wir machen daraus Zitrone. Du machst das doch auf deine Handgelenk so. Ja, und du machst das Zitrone. Hol dir Salz und trink Tequila, irgendwie so geht's. Keine Ahnung, ich hasse das.
SPEAKER_01Ja, also Statement von e-commerce.de, Tequila ist für Loser, wir machen Limonade und gleichzeitig Kohle auf Amazon. Ist viel geiler. Also, jetzt kommen wir vielleicht mal kurz so zur Umsetzung noch, weil das vielleicht auch interessant ist. Ich kann jetzt nur für uns sprechen, also wir sind nicht der Einzige, es gibt bestimmt mehrere Dienstleister, die das machen, also ganz hundertprozentig. Aber das, was wir machen, ist halt so sehr für Amazon-Seller ausgelegt. Weil, also wirklich überraschend, wir bauen ja sozusagen, also wir sind ja gerade dabei, unsere komplette Logistik auch zu digitalisieren, also wirklich nicht digitalisieren im Sinne von, ey, wir schreiben jetzt Mails und müssen nicht mehr telefonieren, sondern das ist ja Lost as fuck. Sondern wirklich hinzugehen und zu sagen, okay, wir machen die ganzen Anbindungen und sowas selbst. Und zwar per One-Click oder drei oder vier Klicks halt. Und wir haben jetzt zum Beispiel mit den ersten, ich glaube, sieben oder acht Leuten FBM getestet mit unseren Schnittstellen. Das funktioniert jetzt tatsächlich am Anfang ein bisschen Pain, funktioniert jetzt ziemlich gut. Das Einzige, was gerade noch zu dem Zeitpunkt, wo wir es aufnehmen, ein Problem macht, sind Bindestriche in der Postleitzahl, wenn man ins Ausland verschickt. Das ist das Einzige, was uns gerade noch abfuckt. Alles andere funktioniert reibungslos und halt auch sehr kostengünstig, weil es gibt tatsächlich unglaublich wenig Tools und Anbieter, die FBM abbilden für einen humanen Preis. Wir haben drei, vier gefunden, die sind aber direkt vierstellig monatlich. Finde ich schon sehr happig. Also klar, umso größer du bist, dann denkst du dir, komm, 200.000 Euro, who cares, ne? Die hole ich easy durch die Lagerhaltungssachen wieder rein. Aber warum nicht auch Geld dabei sparen? Das heißt, das funktioniert bei uns. Also über E-Commerce Logistics kann man FBM abbilden. Es kommt ein ganz bisschen darauf an, wie deine Frequenz ist. Wir haben einen riesengroßen Vorteil, wir können theoretisch bis 15.58 Uhr, dann wird bei uns der letzte Container erst abgeholt vom Lager Prime machen. Das bedeutet, wir haben da eigentlich zweieinhalb Stunden länger als alle anderen. Das liegt daran, dass DHL bei uns, wir sind die letzte Station, bevor das zu diesem DHL-Gesamtlager geht. Dadurch kann man sogar noch später auch trotzdem Prime haben, weil, wie gesagt, Amazon guckt das halt auf Stundenbasis. Das ist halt jetzt so ein kleiner Vorteil. Nichtsdestotrotz muss es ja gar nicht haben, also wie auch immer. Und ihr könnt halt auch gleichzeitig über uns importieren, also die Ware direkt da reinpacken, dass ihr nicht noch einen Versandweg innerhalb Deutschlands habt. Plus wir können halt auch genauso gut für Leute wie uns, weil wir machen ja FBM und FBA, auch genauso gut an Amazon anliefern. Theoretisch sogar beides haben und dann einfach sagen, hey, priorisiert will ich mit FBA versenden, wenn ich zum Beispiel mal Out of Stock gehe, weil meine Anlieferung auch nicht schnell genug war. Auch das, mega big, einfach FBM hinterher hochladen. Dann bist du nicht offline, hast du vielleicht kurz mal das Prime-Ding nicht oder so, aber auch das, wenn es bei uns zum Beispiel ist.
SPEAKER_00Safe oder der andere, deine Waage ist angekommen, importiert, so theoretisch könntest du schon verkaufen, aber aus welchem Grund auch immer braucht Amazon zwei Wochen, bis es eingebucht ist. Scheiß drauf, dann mache ich FBM davor an.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Also das ist auch ein Cash. Also rechne das mal hoch, es ist ja wirklich krass.
SPEAKER_01Ja, ja, ja, ist blöd. Und man kann halt gleichzeitig, das sind wir jetzt auch über Seller Point halt noch mit am Antesten. Kaufland, Otto, EBay und Shopify. Also für die, Shopify funktioniert schon komplett. EBay haben wir heute erfolgreich getestet, Kaufland Otto ist schon fertig programmiert. Das befindet sich gerade im Test. Wird auch wahrscheinlich in einer Woche oder sowas ready sein. Und dann hat man darüber sozusagen nochmal die Möglichkeit, auch andere Marktplätze einfach anzuschließen und es ist vollkommen egal, wo die Order herkommt. Wird alles gleich bearbeitet. Die Preise sind auch gleich. Man weiß, was man bezahlt im Vorhinein. Es ist nicht jetzt so eine Blackbox, weil das ist oft bei Fulfillment-Dienstleistern so, dass sie dann tausende einzelne Kostenpunkte haben. Das finde ich zum Beispiel total schwierig. Das ist bei uns auch so in der Berechnung. Aber nach außen hin weißt du genauso wie bei Amazon ganz genau, was bezahlst du, wenn dein Produkt 4 Kilogramm wiegt, bezahlst du im Fulfillment 4,90 Euro. Beispielsweise so. Bis, ich glaube bei uns sind 70 oder 75 Zentimeter, ist es darüber, ist immer nochmal 1 Euro mehr. Also eine bestimmte Übergröße. Ist es über 1,20 Euro, ist halt Sperrgut, 1,20 Meter, ist es Sperrgut. Alles, was über 1,20 Meter ist, ist natürlich dann mit den Logistikern, ist auch gar nicht Primar möglich. Auch nicht bei Amazon, ja, über 1,20 Meter, sondern das ist dann Sperrgut, das kostet dann natürlich deutlich mehr. So, ist klar. Keine Ahnung, weiß ich jetzt nicht genau was, je nachdem wie schwer es dann noch ist, muss halt teilweise dann mit der Spedition auch nochmal anders zugestellt werden an Kunden. Aber es ist schon sehr, sehr geil, weil das gibt echt fast niemanden, der das so auch für die Leute mit anbinden kann, mit so geringen Kosten. Also indirekte Werbung war das jetzt dafür, dass jeder der zuhört, jetzt sofort im Auto, wo auch immer ihr uns hört. Vielleicht steht ihr gerade im Stau und seid am Ausrasten, nutzt die Zeit, geht auf www.e-commerce.de slash logistics, klickt auf Angebot und dann holt euch mal einen Offer, falls ihr noch nicht bei uns seid. Aber wir haben jetzt schon richtig viele, wir haben jetzt schon über 400 Seller, ne? 400, 400 fucking Sellers, kommt auch einen Container nach dem anderen an. Jeden Tag. Wir haben am Tag teilweise über 15 Container. Also, die dann in die Buchung gehen, wirklich. Zweites Lager. Schon in Planung, ne? Zweites Lager schon in Planung. Wir sind hier nächste Woche Montag und Dienstag, sprechen wir darüber. Da kommt hier, da kommt hoher Besuch aus Frankfurt. Lars Wetterauer, schöne Grüße an der Stelle. Und unser neuer COO. Der Lee. Patrick Patrick Soldinger. Patrick Lee Soldinger. Der in dem ganzen Markt eine Legende ist. Also müssen wir mal schauen. Also Patrick ist wirklich ein sehr, sehr cooler, sehr cooler Typ und vor allem sehr erfahrener Typ. Er hat unglaublich viele Erfahrungen in der Logistik, unglaubliches Netzwerk und ist jetzt bei uns COO. Also schon sehr krass für das Alter von der Company, dass wir so jemanden bei uns verpflichten konnten. Schon sehr cool. Also wie so ein Fußballstar, wir müssen eigentlich so ein Trikot machen. Ey, das ist eine geile Marketing-Idee. Jogi, das musst du eigentlich, du musst es mal umsetzen, immer so, dass es so ein e-commerce.de-Trikot mit so einer Rückennummer gibt und jeder Mitarbeiter, der neu dazukommt, machen wir immer so ein Bild mit diesem Trikot. Das ist so ein richtiger LinkedIn-Bubble.
SPEAKER_00Okay, was ist deine Lieblingsnummer?
SPEAKER_01Meine Lieblingsnummer. Ich war, ich war, äh, ich war die Nummer 13 größtenteils. Das war auch mal meine Lieblingsnummer. Okay. Eine Zeit lang, ich war eigentlich 6er, ich habe 6er gespielt und früher hatte man ja immer die Rückennummer ungefähr, welche Position man auch gespielt hat. Und ich fand eigentlich immer die 13 ziemlich geil. Ich hatte auch mal die 8 eine Zeit lang, aber 13 fand ich irgendwie so, boah, weiß ich nicht. Lars war die 4. Es ist kein Mensch, es ist kein Tier, es ist die Nummer 4. Hat er mir erzählt. Wir haben also für die Leute, die das nicht wissen, bei uns arbeiten, noch ehemalige Bundesligaspieler. Unter anderem unser Business Development Manager. Aber der sieht doch so aus, ne?
SPEAKER_00Also Lars finde ich wie Business Development oder wie Bundesligaspieler? So ein bisschen für beiden.
SPEAKER_01Jetzt mehr Business Development, aber so alles, was unterhalb des Kopf kommt, ist Bundesligaspieler. So eine Arne Friedrich. Das darfst du ihm nicht zeigen. Alright, also FBM auf jeden Fall eine interessante Alternative, kann ja jeder mal durchrechnen. Das ist eine Sache, die fehlt noch, die müssen wir machen. Wir müssen so einen Rechner bauen eigentlich. Der ausrechnet für jeden Einzelnen, was sich mehr lohnt. Das wäre doch noch geil, oder? Wirkt schon wieder eine geile Business-Idee. Bist du Entwickler oder Developer, melde dich bei mir, hilf uns das Ganze wahrzumachen. Einfach auf Instagram, YouTube, nee, Instagram ist am besten. Oder LinkedIn. Ich habe gerade einen richtig krassen Post abgesetzt, also folgt mir auf LinkedIn, richtig gerade am Hate schieben. Oder richtig viele Leute, die dich auch feiern und mir so per Kontakt schreiben, kann ich dir gleich mal zeigen, wie sie witzig finden. In dem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören beim e-commerce.de Podcast. Es war uns eine Freude. Ballert Umsatz durch, lasst die gelben Balken sprießen. Und wenn ihr beim Skalieren Fehler vermeiden wollt, holt euch unbedingt mein Buch Margenstrategien für Amazon Seller. Ja, lasst da ruhig stehen. Also hier hinter mir steht es auch nochmal Margenstrategien für Amazon Seller. Das kostet keine Ahnung, 5 oder 6 oder 7 Euro irgendeinen Lapalienpreis für die zigtausenden an Euros, die es euch sparen wird für jeden aktiven Seller, wie man einfach schneller von fünf bis sechsstelligen Umsätze auf mittlere oder hohe 6 bis 7, bis sogar vielleicht achtstellige Umsätze kommt, je nachdem wie das Potenzial von der Marke ist. Mega geiles Buch, bisher krankes Feedback dazu bekommen. Viel Spaß damit und dann hören wir uns nächste Woche Montag wieder. Bis dahin, ciao, ciao.
unknownPeace.