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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#112 Margen Strategien für Amazon Seller
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der heutigen Folge konzentrieren wir uns auf effektive Margenstrategien für Händler, besonders relevant in der geschäftigen Weihnachtszeit.
Wir diskutieren, wie man aus Produkten mehr Profit schlagen kann, inspiriert durch das Buch "Margenstrategien für Amazon Seller". Außerdem werfen wir einen Blick auf die vorweihnachtliche Stimmung im Team und teilen praktische Tipps, wie Ihr durch geschickte Investitionen und Steuervorteile die eigenen Margen erhöhen könnt.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast Unternehmer Podcast. Jeden Montag 16. Über Adcast geht.
SPEAKER_00Ganz recht herzwillkommen zurück hier beim e-commerce.de Unternehmerpodcast. Und zwar heute in erste Folge im Dezember. Weihnachtsstimmung macht sich breit und natürlich müssten viele Geschenke gekauft werden. Deswegen fragen wir uns als Händler natürlich, wie können wir die Margen und Profite anziehen, um mehr Kohle zu machen als alle anderen in unserem Markt, damit unsere Konkurrenten neben uns mit dem Opel fahren wird, hier Bands fahren können und die Kunden auch dort nochmal spüren, was der Unterschied ist. Sprechen also heute darüber, wie ihr mehr Marge aus euren Produkten rausholen könnt, in Anlehnung an mein neues Buch Margenstrategien für Amazon-Seller. Und gibt es noch irgendwelche wichtigen Announcements? Eigentlich nicht. Dann würde ich sagen, let's go.
SPEAKER_01Let's go. So, wir sind hier gerade in Vorweihnachtsstimmung. Heute Abend ist die Weihnachtsfeier.
SPEAKER_00Oh, die e-commerce.de Team Weihnachtsfeier.
SPEAKER_01Weihnachtsfeier. Das ist tatsächlich in sehr, sehr, sehr kleinem Kreis hier, weil es leider nur für Teammitglieder ist aber ich habe gehört, da wurde einiges geplant.
SPEAKER_00Ich weiß schon gar nichts. Ich weiß zwar, dass es ein.
SPEAKER_01Ja, aber es ist nicht irgendein Weihnachtsmarkt, es ist ein sehr exklusiver Weihnachtsmarkt. Okay. Wo du nicht ohne wo du das reinkommst, vielleicht auch Dresscode. Okay. Wir werden auch umsonst geben. Wartet da jemand auf uns? Ob da jemand wartet, der knecht ruprecht mit seiner. Ich hab schon gesagt, Tobi bringt die Route mit aus Hamburg. Ja, Tobi bringt die Route mit und Tim und ich fahren die ganze Zeit nur Karussell. Es soll Eisstockschießen geben dort. Eisstockschießen, kennst du das? Nee. Nein? Eispielt schießen? Du kommst aus dem Norden, ne?
SPEAKER_00Sag mal, erzähl mal, machen wir nicht so über Norden schlecht hier. Erzähl mal erstmal, was das überhaupt ist.
SPEAKER_01Guck mal, bei uns im Süden, ne? Da waren wir früher als Kinder auf dem See, wenn er so richtig zugefroren war, konntest du natürlich Schlittschuh fahren drauf. Oder du hast. Wir haben Eishockey gespielt. Natürlich, das haben wir auch gemacht, ja. Wir werden nie mit Stöckern da. Und da kannst du Eisstockschießen ist im Endeffekt nicht. Du hast halt so einen Stock, ein Eisstock, sozusagen ist einfach nur so ein Stab, wo so ein Ding unten ist. Kennst du das, wo die so mit den.
SPEAKER_00Digga, was wird das jetzt hier? Kennst du das nicht?
SPEAKER_01Es gibt doch so ein olympische Ding dafür, aber es gibt doch so eine Sportart, wo die Leute immer so, du schießt das. Cöllen, Curl. Genau, so ähnlich wie Curlen, nur halt so auf dem See oder so mäßig.
SPEAKER_00Ja. Also Curling ist ja nicht. In der dritten oder vierten Klasse krank oder in der fünften Klasse war das. Und bei einer Woche hat man gestellte Curling-Wärme angeguckt und kann danach die ganzen Tieren haben und alles. Herrlich, der Curling-Experte. Wahrscheinlich kann ich besser Eisstock schießen, um das jemand zu schießen.
SPEAKER_01Sehen wir das heute tatsächlich, ja. Ich glaube, Eisstockschießen ist einfach eine abgewandelte Form von Curling, ohne dass da jemand steht und das ist.
SPEAKER_00Nein. Das ist nämlich richtig geil. Ich war ja in Wien letzte Woche oder irgendwann vor ein oder zwei Wochen und da gab es so eine Eislaufbahn, die aber gefühlt über 500, 600 Meter einfach so, weißt du mal, die war so ewig lang, nicht so eine große Fläche, sondern das war wie so eine Art Spazierweg. Richtig geil auch.
SPEAKER_01Ah, das haben wir doch hier am Alex, auch am Weihnachtsmarkt. Erinnerst du dich? Ja, aber das ist oben diese Stadt.
SPEAKER_00Aber da hat keine Schlitschuhen.
SPEAKER_01Tatsächlich auch und du kannst ja ausleihen. Aber da gibt es so manche Pros, die da so richtig flexen. Die springen rum und fahren dann so rückwärts Linien.
SPEAKER_00So einer war ich damals. Also kannst du rückwärts Linien fahren?
SPEAKER_01Auf Schlittschuhen?
SPEAKER_00Also ich würde jetzt bestimmt ein, zwei Tage wieder reinkommen müssen, aber ich konnte schon auch rückwärts.
SPEAKER_01Nein, konnte ich nicht. Ich kann snowboarden. Das ist ein bisschen lästiger aus.
SPEAKER_00Das hat gar nichts mit Schlittschuh fahren zu tun.
SPEAKER_01Ich weiß aber nicht, ob das so ein Flex ist, wenn du sagst, ich kann rückwärts Schlittschuh. Also auf jeden Fall ein krasserer Flex, als Snowboard zu fahren. Was redest du? Wir gehen nächstes Jahr mal in die Berge.
SPEAKER_00Alles klar, den Nürnberger nimmt mich mit zu sich nach Hause in die Berge.
SPEAKER_01Ja, die gibt es ja, wie gesagt, leider nicht bei euch im Norden, ne?
SPEAKER_00Bei uns gibt es den Harz. Und wenn du weiter in Norden fährst, in Norwegen gibt es auch Berge, aber ich bin auch gerne in den. Ja, was redest du so über den Norden? Schreib mal in die Kommentare, Team Norddeutschland. Team Süddeutschland. Alles klar, also wie auch immer. Ja, geil, was gibt es sonst noch? Außer der Team Weihnachtsfeier?
SPEAKER_01Ja, tatsächlich, morgen gibt es ein neues Event auch.
SPEAKER_00Und morgen ist Celacon wieder. Deswegen ist das eigentlich eigentlich so geil gelegen mit der Weihnachtsfeier. Heute Abend. Und morgen Salacon ist um 9 Uhr. Start geht's los. Alle ganz entspannt morgen auf, ne? Ja, ich mit blauen Flecken, nachdem er mich verprügelt hat, weil er im Eisstöckschießen gegen mich verloren hat.
SPEAKER_01Oh, da soll es auch so ein, kennst du dich, ich weiß nicht, wie man das Spiel nennt, wo irgendwie so du mit so einem Hammer so draufschlagen kannst. Oh, und das dann nach ganz oben geht, wie auf die Hammer aufgeben, ja. Und das plus irgendwie diese, da gibt es auch so Tiere, die so rauskommen. Ja, ja.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, es wird sehr wichtig. Müsst ihr uns auch mal wissen lassen, ob ihr auch in so einer Art und Weise Eisstöckschießprofis seid oder in diesem Hau drauf, heißt das, glaube ich, im Spiel. Bei uns heißt es, glaube ich, Hau den Lukas. Hau den Lukas, ja, hau den Lukas. Bei uns heißt das, okay, alles klar. Das heißt bei uns auch hau den Lukas. Okay. Haben wir eine Gemeinsamkeit gefunden jetzt. Alright, ich würde sagen, damit wir nachher uns auch leisten können, dann da Hau den Lukas zu machen, gucken wir mal, dass wir die Margen anziehen. Let's go. Wer von euch hat denn überhaupt von unseren Zuhörern schon Margenstrategien für Amazon-Zeller auf www.e-commerce.de bestellt für lediglich schlappe 8 Euro, die man wahrscheinlich nach dem Lesen der ersten zwei Sätze schon durch Mindset-Push wieder rausgeholt hat.
SPEAKER_01Kurz dazu, wir haben keine Margen dabei, wenn wir dieses Buch verkaufen.
SPEAKER_00Nee, überhaupt gar keine Margen. Ich schicke diese For-Free, gerade an jemanden. Irgendjemand hat mir geschrieben, ich komme aus XY, keine Ahnung, so irgendwas aus Rumänien oder sowas und ihr könnt gar nicht nach Rumänien schicken. Schicke ich mir das so zu. So korrekt bin ich. Jetzt müsst ihr mir vorstellen, wie viel Kohle ich machen muss, damit ich so ein Buch für 8 Euro einfach so verschicken kann.
SPEAKER_01Man munkelt ja Niklas hat in irgendeinem von diesen Büchern so ein Ticket, so einen 500-Euro-Schein auch irgendwo noch versteckt.
SPEAKER_00In die goldenen Logistikhallen von E-Commerce Logistics, in denen nicht wie erwartet Menschen arbeiten, sondern so eine Untergattung der Umpalumpers. Ey, da müssten wir mal so eine krasse Werbe-Ad machen. Stell dir mal vor, wir machen so eine E-Commerce Logistics, so eine Pforte und dann geht die so langsam hoch und dann ist alles einfach so komplett animiert und es ist nicht Schade und die Schokoladenfabrik, sondern es ist, also, aber es ist so in diesem Motto. Das wäre perfekt für Weihnachten, so eine Weihnachts-Ad. Das wäre so geil. Schade, dass wir es dieses Jahr nicht gemacht haben. Mit so Laufbändern. Ja, mit so, ja genau, und die rennen da alle so drüber. Und tragen so zu viert wie so Ameisen so ein riesiges Paket und alle Tanzen so.
SPEAKER_01Die Biste irgendwie so ein Stapler fahren und irgendeiner fährt so.
SPEAKER_00Also der Hauptweg, wie man seine Margen erhöhen kann, das ist ja eins unserer größten Learnings gewesen, ist, indem man einfach keine Retouren mehr akzeptiert tatsächlich. Also man sagt dem Kunden einfach, du darfst keine Produkte mehr zurückschicken und nimmt die einfach nicht mehr an. Ist sehr kunstfreundlich, ja. War jetzt nicht ernst gemeint für die Leute, die das dachten. Aber gut, fangen wir mal an mit dem ersten Punkt, nämlich, ich fange mal an, jetzt müsst ihr richtig, jetzt muss man den Fokus kurz erhöhen, gerade für die Leute, die vielleicht das im Auto hören oder jetzt gerade irgendwie beim Sport oder wo auch immer ihr gerade zuhört. Und zwar Thema Steuersparnis bzw. Kapitalvorteil, der betrifft euch wahrscheinlich nur, wenn ihr noch nicht länger als drei Jahre FBA macht. Und zwar, schau mal, was viele nicht wissen, und es betrifft nur Leute, die jetzt ein Einzelunternehmen haben, die nicht bilanzierungspflichtig sind. Das ist einfach Steuerparadies Deutschland bei Niklas Spehlmeier einfach. Ich bin der neue, macht demnächst auch ein Steuercoaching. Guck mal, ich werde das jetzt einfach so einmal runter erklären, wie ihr wirklich ein paar tausend Euro Steuern saven könnt. Also vielleicht zum Beispiel die Hälfte oder ein Dreiviertel von dem, was ihr damals als Startkapital in euer Business reingesteckt habt. Punkt Nummer eins, sagen wir einfach mal angenommen, ihr habt ein normales Brutto-Gehalt, die meisten Leute fangen ja nebenberuflich an von sagen wir jetzt einfach mal 50.000 Euro. Es ist völlig egal, wie das bei euch ist. Das funktioniert bei jedem Gehalt, was höher ist als 18 Euro, also sobald ihr anfängt Steuern zu zahlen in Deutschland. So sagen wir jetzt einfach mal, ihr hättet 50.000 Euro Gehalt und ihr steckt 15.000 Euro in euer Business rein. Jetzt habt ihr als Einzelunternehmen die Möglichkeit, egal wie euer Business gerade läuft, zum Ende des Jahres hin, sei es am 31.12. einfach Geld in Ware zu investieren, was ihr euch bei einer Gewinnabschussrechnung als Verlust ausweisen könnt, obwohl es ja eigentlich kein Verlust ist. Bedeutet, ihr könnt easy peasy das erste Jahr auch mit 15.000 Euro minus abschließen. Oder lasst es 14.000 sein, völlig egal. Das wiederum könnt ihr in eurer normalen Steuererklärung dann anrechnen und als Werbeausgabe zum Beispiel sowas wie ein Coaching, aber auch ganz normale Warenausgaben und so weiter und so fort, das könnt ihr euch anrechnen lassen. Bedeutet, ihr habt eigentlich nicht 50.000 Euro verdient in diesem Jahr, sondern nur 35.000 Euro. Habt ihr aber die ganze Zeit für 50.000 Euro Steuern gezahlt. Jetzt könnt ihr hingehen in eure Steuererklärung, könnt ihr das ansetzen und bekommt die Steuern, die ihr normal für 15.000 Euro gezahlt hättet. Ihr könnt es einfach vergleichen, wie viel hättet ihr über 50.000 bezahlt oder wie viel habt ihr bezahlt, wie viel würdet ihr über 35.000 zahlen. Ist wahrscheinlich ungefähr so, dass ihr bei 50.000, boah, vielleicht 15.000 Euro Steuern zahlt. Ich weiß jetzt nicht ganz genau, es ist jetzt so ungefähr, aber 15.000 bei 35.000 Steuern hättet ihr wahrscheinlich nur 8.000 oder 9.000 Euro gezahlt. Bedeutet, ihr habt 6.000 bis 7.000 Euro Cash, was zwar in eurem Business ist, jetzt aber erstmal wieder liquide zur Verfügung vom Start. Also 6.000, 7K jetzt auf ein 15K Startkapital. So, das Ganze könnt ihr auf das zweite Jahr genauso nochmal machen. Bis ihr, ich glaube, es sind 750 oder 800.000 Euro Umsatz macht, dann seid ihr bilanzierungspflichtig, dann natürlich könnt ihr nicht eure Jahresumsatz. Jahresumsatz, ja genau. Das ist aber im zweiten Jahr, das sind, glaube ich, etwas mehr als 60.000 Euro konstant Monatsumsatz, werdet ihr höchstwahrscheinlich noch nicht erreichen. Also kann gut sein, also ist auch durchaus möglich, aber wenn ihr jetzt mit 15K gestartet habt, wahrscheinlich nicht. So, das heißt, ihr könnt im zweiten Jahr im Grunde genommen genau das gleiche nochmal machen. Ihr könnt auch Geld, was ihr eigentlich reingesteckt hattet, wiederum einfach als Verlust am Ende des Jahres ausweisen. Und im dritten Jahr, wenn eigentlich euch dann diese ganze Steuerwucht, in Anführungsstrichen sind halt 10, 15K, die jucken euch halt nicht, wenn ihr dann über eine Million Umsatz macht. Wie auch immer, aber diese 10, 15K könnt ihr dann abwenden, indem ihr eine GmbH gründet und in der GmbH zahlt ihr dann so oder so, nur diese 30% Steuern. Bedeutet also, ihr habt am Ende des Tages, innerhalb von zwei Jahren, könntet ihr ungefähr 10 bis 20K einfach an reiner Steuersparnis haben, die ihr die ganze Zeit in eurem Business mitlaufen lassen könnt. Und indem ihr dann im dritten Jahr das Ganze umwandelt in den GmbH, könnt ihr sozusagen, ja, also ihr müsst die Steuern halt trotzdem zahlen, aber ihr zahlt dann nicht mehr Steuern. Also der Gewinn wird dann nicht teurer, weil ihr sonst im dritten Jahr, wenn ihr bilanzierungspflichtig seid, dann ist euer Gewinn ja auf einmal sprunghaft höher, weil natürlich die ganzen Ware, die ihr gekauft habt, logischerweise in der Bilanz irgendwann auftaucht und dann als Gewinn da ist. Und dann müsstet ihr das halt versteuern. Trotzdem würde es sich noch lohnen, dann müsstet ihr es halt zwei Jahre später erst versteuern. So, das ist jetzt mal Hack Nummer 1. Also es ist keine direkte Margenerhöhung, aber es ist sozusagen, ihr bekommt also.
SPEAKER_01Ich habe mich gerade gefragt, inwiefern das eine Margenerhöhung wäre. Ja, könntest du halt faktisch wieder runterrechnen, dass du halt für deine Ware dann keine Zinsen.
SPEAKER_00Die habt ihr gezahlt hast, du hast 7, 8 K wieder bekommst. Ungefähr 30, also in den ersten zwei Jahren einfach mal ungefähr geschätzt, könnt ihr 30% von eurem Geld, was ihr privat ins Business steckt, könnt ihr einfach sozusagen verdoppeln in Anführungsstrichen. Ihr müsst es zwar später auch an Steuern wieder zurückzahlen, aber natürlich, oder da zahlt ihr keine Zinsen drauf oder sowas. Also das war jetzt mein Tipp 1, Tim.
SPEAKER_01Tipp Nummer 1, also sehr stark. Also Steuerparadies, Niklas Speermeier. Tipp Nummer 2, ganz wichtig, auch der Grund, warum wir das gemacht haben, Logistik. Wie viel Geld man sich durch eine sinnvolle Logistik einfach sparen kann, sei es Umstellung von FBA auf FBM oder natürlich einfach mal günstigere und schnellere Importe. Das einfach.
SPEAKER_00Dadurch Cashflow. Oder auch seit neuestem E-Commerce Logistics, wenn du über DPD-Einsendungen, also FBA-Anlieferungen machst, bei uns im Verhältnis zu dem, was du bei Amazon bezahlst. Also bei Amazon bezahlst du 3,84 Euro und bei uns darfst du, ich glaube, ich darf das nicht sagen, was wir zahlen, weil wir da auch noch eine Marge drauf rechnen. Wir sind aber insgesamt im zweistelligen Centbereich günstiger. Und wenn man das jetzt pro Anlieferung rechnet pro Karton, also pro Karton, sagen wir mal, du rechnest jetzt 100 Kartons, dann bist du bei 100 Kartons schon mal schnell bei, keine Ahnung, 40, 50 Euro. Wenn du das wiederum runterrechnest auf deine Produkte, also pro Produkt, hast du da direkt mehr Marge. Auch marginal zwar nur, aber kombiniert mit den anderen trotzdem relevant.
SPEAKER_01Ein Punkt, der jetzt nichts direkt mit Margen zu tun hat, aber mit Logistik und ein riesiger Cashflow-Vorteil ist, ist Fiskalverzollung. Oh ja. Einfach die Ware nicht über Deutschland einführen zu lassen, über Rotterdam, dadurch spart man sich die ekelhafte 19% einfach Umsatzsteuer.
SPEAKER_00Das ist ein Cashflow-Vorteil, ist eigentlich ein kleiner Margennachteil, weil die Fiskalverzollung kostet 180 Euro. Während die normale kostet, oder 180 Euro einen top, das weiß ich jetzt gerade gar nicht, während die Normalverzollung 75 Euro, glaube ich, kostet. Aber du hast halt gerade wenn du eine fette Order hast, sagen wir mal, du importierst Ware für 50k, dann hast du normalerweise wie viel, Tim? Jetzt weißt du es. 9400% einfach. Ja, ja, 90%, also sind irgendwas mit 9400, oder?
SPEAKER_02Knock.
SPEAKER_01Okay, wie auch immer, auf jeden Fall. Und du importierst ja nicht nur einmal. Also irgendwann bist du an solchen Größen und dann importierst du 1, 2, 4, 5 Container so und dann sind halt einfach mal 40k weg für die Kinder.
SPEAKER_00Also bekommst du natürlich wieder, aber ist halt, warum soll ich sie zahlen? Ja, wenn die gegen 180 Euro tauschen, wenn man mal Zinslage aktuell begutachtet, ist das auf einem gewissen Betrag definitiv günstiger. Plus man muss halt schauen, es kann halt sein, dass natürlich ein Transport aus Rotterdam immer dann nach Deutschland ein Ticking teurer ist. Aber an sich ist es schon ein guter Punkt.
SPEAKER_01Ja, vor allem, weil halt E-Commerce irgendwann einfach limitiert ist, meistens am Kapital. Also wenn ich jetzt halt einfach 40k mehr habe. Plus andere Sache, was das Cashflow wieder reintun könnte, wäre zum Beispiel PPC. Das ist übrigens der nächste Punkt. Wir haben Steuern, wir haben Logistik, der nächste Punkt wäre für mich einfach Ads, PPC. Kannst du dann was über Margen sagen, aber was Cashflow angeht, das Ganze über Kreditkarte vielleicht einfach abrechnen zu lassen. Wieder bis zu 58 Tage Zahlungsziel. Ein Cashflow-Vorteil auch wieder. Sag ich ja, das ist für mich, also PPC wäre für mich der Punkt Nummer drei, was Margen angeht. Kannst du jetzt was über Margenstrategien dazu sagen? Für mich ist halt der Cashflow-Vorteil zum Beispiel hier wieder Kreditkarte, MX beispielsweise.
SPEAKER_00Okay, dann mache ich mal weiter. Traffic-Quellen, ganz großes Ding. Auch bei uns im Ich glaub, wenn die Folge rauskommt, ist das Live-Webinar schon zu Ende, wenn ihr das verpasst habt. Shame on you, also ihr seid wirklich, äh, es ist wirklich sehr, sehr dumm, da nicht dabei gewesen zu sein. Denn das wird richtig geil. Und einer der Punkte ist gewesen dieses Thema, okay, wo bekomme ich Traffic her, außer direkt über PBC, also über Paid Traffic. Also geklickter Traffic ist der einfachste Traffic, den du einkaufen kannst und auch bekommen kannst. Logischerweise PBC, egal ob Amazon, Facebook, Google, vollkommen wurst. Und logischerweise, dadurch, dass es das einfachste ist, machen es auch die meisten. Das heißt, du hast da die größte Competition und dadurch, dass du da die größte Competition hast, bedeutet es auch, dass logischerweise die Leute bereit sind, am meisten dafür auszugeben, während es andere Traffic-Quellen gibt, für die man ein bisschen mehr Zeitaufwand haben muss, auf der anderen Seite dadurch aber unfassbar viel Kohle sparen kann. Das zum Beispiel ist eine sehr wichtige Sache, sehr große Sache, beispielsweise Testseiten, Vergleichsseiten und ich spreche jetzt nicht von irgendwie TÜV oder irgendwelchen Copycats-Qualitätssiegeln oder sonstigen Bullshit, sondern wirklich Testseiten, wo Kunden draufgehen, die sich dafür interessieren, ein Produkt aus eurer Kategorie zu kaufen. Die ein paar tausend Besucher haben die Webseiten, trotzdem keine großen Unternehmen meistens sind, weil sie einfach SEO verstanden haben und mit denen ihr ganz einfach einen kleinen Deal aushandeln könnt, wo ihr viel weniger pro Klick rückwirkend bezahlt, das gleiche oder ein ähnliches Kaufinesse habt und Amazon sogar noch mit externen Traffic füttern könnt, also unser Ranking boosten könnt, was nochmal die Margen erhöht. Das bedeutet aber grundsätzlich einfach, hey, dadurch, dass ihr Traffic von Offsite Amazon einsammelt, statt es teuer auf Amazon einzukaufen, eure Margen einfach erhöhen könnt und sozusagen weniger auch in PPC investieren müsst. Ich würde jetzt tatsächlich direkt den vierten Punkt mitmachen, weil der da gerade gut dran passt, nämlich PPC an sich auch zu sparen. Also ich sehe es immer häufig, oder was heißt nicht immer häufiger, aber ich sehe es häufig genug, zu häufig, wenn Leute, die schon auf Amazon verkaufen, zu uns kommen, dass sie viel zu viel in PPC investieren, obwohl es nicht profitabel ist. Also gerade wenn ein Gesamtprodukt nicht profitabel ist, müsst ihr unbedingt hinterfragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, gerade Geld in PPC zu investieren. Weil ich verkaufe lieber langsam profitabel als schnell unprofitabel. Mega wichtige Geschichte. Und super viele Leute checken das nicht, verkacken es deswegen und am Ende des Tages hauen sie dann rum, weil sie sagen, Amazon ist nicht profitabel, weil sie zu viel Kohle in Ads versenken, ohne überhaupt zu checken, dass es nicht rentabel ist.
SPEAKER_01Vor allem wollen sie halt weiterhin ihr organisches Ranking halten, was natürlich verkaufst du mehr, wenn du mehr Geld auch in PPC steckst, aber was ist, wenn jeder Sale einfach unprofitabel ist? Wie du sagst, lieber verkauf ich weniger, habe davon irgendwann einfach gute Marge.
SPEAKER_00Zu viele Amazon-Seller wollen einfach mit dicken Eiern rumrennen, indem sie ihre Umsatzscreenshots nach außen zeigen können und sagen, hier schaut mal, wie krass ich bin und was ich alles mache und verzichten dafür auf Profitabilität, indem sie einfach ihre gesamte Kohle in PPC reinmergen, um irgendwie ein Organic Ranking aufzubauen und dass die Konkurrenz das Gefühl bekommt, die sind aber mächtig, aber im Hintergrund bleibt am Ende des Tages kaum irgendwas hängen.
SPEAKER_01Bezüglich PPC auch wieder einfach unsere Erfahrung, alles was irgendwie Automatisierungen, Software oder so angeht, bis dato immer noch nicht wirklich sinnvoll, das zu nutzen. Lieber mit sinnvollen PPC-Strategien einfach das selber machen. Das hat bisher in unserer Erfahrung immer am besten funktioniert.
SPEAKER_00Allgemein auch dieses ganze Agentur und PPC-Tool, habe ich auch neulich einen Post auf LinkedIn geschrieben, also wenn ihr mich nicht auf LinkedIn folgt, der Titel war, warum kein einziges Amazon PPC AI Tool funktioniert. Wir haben einfach legit bisher noch niemanden, der positiv darüber sprechen kann und alle, die positiv darüber sprechen, die werden auch mit automatischen Kampagnen profitable, weil es meistens sehr erfolgreiche Brands schon sind, die so oder so ultra profitable sind. Und deswegen is es einfach in den meisten Fällen einfach ein Gegenteil oder ein Gegensatz zu Margenstrategien. Oh, jetzt fallen hier gleich alles an. Boah, weißt du was das geilste ist? Also, Margenstrategien für Amazon Seller. Als Geschäftsführer gleichzeitig aber mehr Zeit and Freiheit hast. 52 Fehler and Strategien, die du kennen musst, um auf mehrfach siebenstellige Umsätze zu und so weiter und so fort. Das dauert jetzt nicht zu lange. Ich fang nochmal an.
SPEAKER_01Letzter Punkt, für mich ganz wichtig, geht um Sourcing. Das ist vor allem für Leute, die schon länger verkaufen, sehr interessant. In den meisten Fällen hat man so seinen einen Hersteller, von dem man vielleicht sogar schon jahrelang einfach seine Produkte einkauft und verhandelt natürlich immer so ein bisschen mal die Preise nach, aber ist noch nie auf die Idee gekommen, einfach mal nach einem anderen Hersteller zu suchen. Sich einfach mal Angebote von zwei, drei verschiedenen Herstellern zu suchen, weil du bist nicht mehr der Neuling, der eine Testorder macht mit 500 Pieces, sondern du hast eine Brand, du kannst es dem schicken und die sind viel interessierter daran, mit dir zusammenzuarbeiten. Du unterbietest vielleicht deinen aktuellen Hersteller, weil du ihm auf einmal andere Angebote einbringst oder vielleicht schaffst du 200, 3 Dollar pro Piece irgendwie zu sparen.
SPEAKER_00Also ihr müsst euch aber vorstellen, wenn du das erste Mal einen Hersteller suchst, dann fragst du den, hey, kann ich 500 Stück bestellen? Und der googelt natürlich nach euch, sieht, ihr habt noch nie irgendein Produkt online verkauft. Dementsprechend bekommt ihr natürlich andere Einstiegspreise, als wenn ihr es dann geschafft habt, die ersten drei, vier, fünf Produkte auf Amazon online zu bringen, damit gute Sales zu generieren und dann nochmal zu anderen Herstellern hinzugehen, die googeln euch wiederum, sehen schon, ihr habt eine erfolgreiche Brand, ihr werdet direkt ganz anders wahrgenommen und bekommt dementsprechend auch viel, viel, viel bessere Einkaufspreise und könnt dann damit wiederum zu eurem Hersteller, bei dem ihr natürlich eigentlich bleiben wollt. Denn fuck, dieses ganze Rumchang, am besten bleibt ihr loyal, aber ihr könnt hingehen zu dem und sagen, hey, pass auf, ein anderer Hersteller hat mir dieses Offer gemacht, kannst du da mitgehen und in 90% der Fällen sage ich euch, er wird euch ein besseres Offer machen und ich empfehle euch euch trotzdem, selbst wenn es noch etwas teurer ist als bei dem anderen, bei diesem Hersteller zu bleiben, weil einfach Loyalität und gemeinsames Wachsen meiner Meinung nach unglaublich wertvoll und wichtig ist.
SPEAKER_01Plus im Worst Case hast du einen anderen Hersteller, der das gleiche Produkt vielleicht für den gleichen Preis anbieten kann und sollte der eine Hersteller mal aus irgendeinem Grund nicht diese Lieferzeit einhalten können wie du, hast du noch eine Alternative. Ja, auch sehr geil. Keine Abhängigkeit vor einem Hersteller.
SPEAKER_00Mega geil, ich glaube, das waren ein paar Heavy Tipps und Tricks hier im e-commerce.de Podcast. So wie immer, empfehlt den Podcast zu euren Freunden, redet mit anderen Amazon-Sellern über diesen Podcast. Wir wollen wachsen, wir wollen größer werden, 2024. Alles vernichten und auch wieder weiter motiviert, geile Folgen und geilen Content für euch bringen und auch viele Sachen ausprobieren. Deswegen promotet das Ding, werdet Kunde bei uns im Idealfall, kauft euch das Buch und gibt es noch irgendwas, was man kaufen kann jetzt so spontan von uns? Vielleicht bald den ersten Booster. Ja, vielleicht bald den ersten Booster. Oh shit, da sprechen wir vielleicht in der nächsten Folge drüber. Bis dahin, haut rein, ciao, ciao.