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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#116 Arbeiten in Bali am Strand?
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In dieser Episode spreche ich mit Niklas Grunow von Space Media über die Flexibilität und Herausforderungen des Arbeitens von überall auf der Welt im E-Commerce-Bereich. Wir teilen unsere persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse über das Arbeiten in verschiedenen Umgebungen, von Coworking Spaces in Bali bis hin zu Cafés und Hotels. Wir diskutieren, wie solche Arbeitsumgebungen die Produktivität beeinflussen und welche Rolle Routinen und das Umfeld dabei spielen. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke für Unternehmer, die überlegen, ob und wie sie ihr Geschäft von verschiedenen Orten aus führen können, und gibt Tipps, wie man dabei effektiv bleibt. Abschließend reflektieren wir über das vergangene Jahr und teilen unsere Pläne und Strategien für das kommende Jahr, um Unternehmern Inspiration für ihre eigenen Geschäftsstrategien zu bieten.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast und ein Mummer-Podcast. Guten Montag 16. Über einen Wolf-Podcast.
SPEAKER_01Wunderschöne Weihnachten wünsche ich dir und deiner Familie. Schön, dass du die Zeit gefunden hast, uns zuzuhören. Wir sprechen heute über einen Traum. Nicht den Weihnachtstraum, sondern ein bisschen anders gedacht. Und zwar den Traum, von überall aus auf der Welt zu arbeiten, an seinem eigenen E-Combusiness. Was ist der richtige Ort? Wo sollte man arbeiten? Irgendwo von Thailand, vom Strand aus oder aber aus einem eigenen Office, einem Coworking Space, einem Café. Was gibt es für Möglichkeiten? Was sind meine Erfahrungen? Und dafür habe ich mir einen besonders geilen Gast eingeladen. Nicht hier bei uns im Office vor Ort, aber gar nicht so weit weg. Eigentlich hättest du mal kurz rüberkommen können. Zwei Kilometer ist wahrscheinlich mein Fern von mir. Niklas Bruno von Space Media. Sehr, sehr, sehr guter Freund von mir. Also viel Spaß mit der Folge. So, bevor es losgeht, Niklas, an Weihnachten. Wir nehmen die Folge ja sozusagen kurz vorm Weihnachtsfest auf. Was ist geplant bei dir?
SPEAKER_00Umsatz, oder was?
SPEAKER_01Nee, was machst du an Weihnachten? Was machst du an Weihnachten, Digga? Umsatz.
SPEAKER_00Achso, ich bin bei der Family. Ich bin selten in der Heimat tatsächlich und dadurch bin ich Weihnachten dann eigentlich immer so mal die einzige Zeit im Jahr, wo ich mal vielleicht so eine Woche, wo so eine Woche heim bin. Mal ein bisschen die Zeit mit der Family genießen, alte Freunde treffen. Also eigentlich ganz entspannt. Ich glaube, wie bei fast jedem so circa das aussehen.
SPEAKER_01Ja, ist auch so classy, oder? In Weihnachten ist doch. Also während Weihnachten wirklich durchhasselt, so auf Family scheißt, mein Respekt, also finde ich geil. Feier ich, würde ich selbst wahrscheinlich nicht. Ist schon so, die richtigen Killer sind, glaube ich, noch, sind, glaube ich, noch am Start. Also, wo du Umsatz gerade gefragt hast, hätte ich dich jetzt auch fast schon so eingeschätzt. Na gut.
SPEAKER_00Ich sitze hier, ich sitze im Office und mache Facebook Ads.
SPEAKER_01Wie sieht's aus? Über die Weihnachtstage arbeitest du dann von zu Hause aus? Oder machst du gar nichts?
SPEAKER_00Ich werde ab und zu halt mal reinschauen, also wenn halt irgendwie was ist, aber grundsätzlich ist es eigentlich im E-Commerce relativ ruhig. Ich meine, Q5 ist ja dann so ein bisschen die Nachweihnachtszeit, wo aber auch alles eigentlich vorbereitet werden kann. Add-technisch dementsprechend ist es eigentlich nicht so viel. Ich schaue halt rein. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich da irgendwie acht bis zehn Stunden irgendwie am Laptop sitze und irgendwie was mache. Ich überblicke die Kampagnen oder schaue halt, dass allgemein alles läuft. Aber ansonsten wird er gechillt.
SPEAKER_01Und dann den ganzen Tag lang nur Harry Potter gucken, oder was?
SPEAKER_00Nee, Glühwein trinken.
SPEAKER_01Glühwein trinken, okay. Hört sich auch nicht schlecht an. Ja, cool. Ja, wir haben uns damals kennengelernt, auch tatsächlich bei der Arbeit im Dojo. So könnt ihr, wenn wir gerade in Berlin sind, auch irgendwas cringes anderes sein. Aber im Coffee Space Bali. Wie bist du damals auf die Idee gekommen? Wie bist du auf die Idee gekommen, dort zu arbeiten?
SPEAKER_00Boah, wann war denn das? Das war so 2017, oder? 18?
SPEAKER_01Nein, nein, nein. Also wir haben uns kennengelernt, glaube ich, 2019.
SPEAKER_00Sicher? Okay. Ja, aber egal, 2018 war ich das erste Mal auf Bali, hatte ein bisschen Hintergrund, dass ich eh unterwegs war oder viel Reisen war. Von dort aus halt gearbeitet habe. Und Bali halt irgendwie so der Hotspot war für Leute, die halt online arbeiten und auch für E-Commerce eigentlich ein ziemlich gutes Zentrum war, wo viele Leute einfach waren, die irgendwie E-Commerce gemacht haben. Und dementsprechend bin ich einfach hingeflogen und wollte mir das mal anschauen und war dann 2018 und 2019 relativ oft da. Wir haben uns da ja auch kennengelernt, in einem Coworking-Space. Und ja, das war aber irgendwie so das Ding. Also ich hab's um von Freunden gehört und bin dann halt irgendwie mal selber hingeflogen. Aber hast du vorher noch nie so, also es war einfach so, ey, irgendwie, das ist ja genau, also wie gesagt, ich war halt eh unterwegs, ich war vorher in Indien und Australien, aber es war jetzt eigentlich so, dass mich ein Kumpel darauf aufmerksam gemacht hat. Aber wie bist du dann nach Indien und Australien? Das war einfach nur Reisen. Ja, genau, das war so mehr Reisen als Arbeiten und da hatte ich nicht so wirklich mehr Bock drauf. Das war so ein bisschen das Ding, dass ich mir gesagt habe, okay, ich will jetzt irgendwie nicht mehr den 20. Wasserfall anschauen, habe ich keine Lust drauf, sondern ich will jetzt weiterarbeiten und mal einen geregelten Arbeitsablauf haben. Und so ist es eigentlich damals gekommen, dass ich halt nach Bali geflogen bin. Witzigerweise hatte ich wirklich nur diese Location, dieses Coworking Space, was ich kannte. Ich hatte von Bali null Ahnung. Ich dachte auch da, als ich angekommen bin, dass da irgendwie so Trockene Saison ist, so wie in Indien. War aber nicht, es war Regenzeit. War halt auch nicht so schlimm. Aber im Endeffekt hatte ich halt nur so diese Google Maps-Beschreibung von dem Coworking Space und wusste, okay, da kann ich halt arbeiten. Und so bin ich damals da hingekommen. Okay, krass. Und dann wie kann man das. Das war ja eigentlich ganz nice.
SPEAKER_01Ja, ja. Also, wie hast du dann gearbeitet? Also bist du, also kurz für alle sozusagen, also Coworking Space ist ja im Grunde genommen, ist, wie der Name schon sagt, Coworking. Das bedeutet, das ist eine Art, ich würde eigentlich sagen, das ist eine Art Café, aus meiner Sicht. Ein Kaffee, ein eingebautes Café, was sich nur darauf fokussiert hat, dass Leute da hingehen, um zu arbeiten. Bedeutet also, es ist ein World Vibe. Also du hast das Gefühl, als wärst du vielleicht in einem Großraum-Office. Deswegen sind es halt Leute, die halt irgendeinen anderen Job haben, aber eben auch arbeiten und dadurch natürlich eine geile Abendsatmosphäre, meiner Meinung nach, entsteht, und auch ein Umfeld, als jetzt zum Beispiel, wenn ich mich einfach irgendwie hier zum Beispiel in Starbucks setze oder so.
SPEAKER_00Ja, im Endeffekt war mir halt wichtig, dass ich wieder feste Routinen habe, weil wenn du halt viel unterwegs bist, hast du es halt nicht. Und da war halt das Internet gut, du hast Kaffee gehabt, du hast nice Leute gehabt, die auch arbeiten. Also so vom Umfeld her einfach ein Umfeld, wo du halt auch Gas geben kannst. Und das war für mich so eigentlich so das Wichtigste, warum ich jetzt nicht gesagt habe, ich arbeite jetzt aus irgendeinem anderen Café raus, sondern halt aus dem Coworking-Space. Und ja.
SPEAKER_01Okay, also das bedeutet aber auch natürlich, du warst ja genauso wie ich noch relativ jung. Also das Thema Wohnung war wahrscheinlich dann nicht so ein großes Problem, wobei du hattest ja meistens immer noch parallel hier in Berlin auch ein Wohnungzimmer, zumindest in einer WG oder sowas gehabt.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Hättest du das, glaubst du, du hättest das auch gemacht, wenn du so fix schon eine Wohnung gehabt hättest? Also beziehungsweise auch wirklich komplett hier einen Kostenblock.
SPEAKER_00Ja, kommt halt drauf an, wie lange. Also, ich sag mal so, für ein, zwei Monate kann man das sicherlich machen. Wenn du halt sechs Monate oder länger gehst, dann würde ich mir das halt überlegen, ob man die Wohnung nicht aufgibt. Tatsächlich. Aber ich hätte es trotzdem gemacht.
SPEAKER_01Ja, also das, was bei mir damals, es gab zwei Gründe, warum ich das überhaupt gemacht habe. Also es geht ja nicht nur um Coworking. Coworking an sich kann ich meiner Meinung nach bestätigen, als eine grundsätzlich sehr coole Sache. Einmal, weil man halt eine coole Arbeitsatmosphäre hat, man ist fokussiert, man hat Leute um sich herum, man kann Leute kennenlernen, so wie wir uns zum Beispiel kennengelernt haben. Ich habe super viel damals auch gelernt, also gerade am Anfang, auch in Bali, aber wir waren ja auch zum Beispiel in Deutschland in Coworking Space, also gibt es ja auch in Deutschland super viele Coworking-Spaces, zum Beispiel irgendwie ReWork oder ähnliches. Das ist natürlich ein bisschen auf Bali, aber eigentlich ähnlich, also es ist gar nicht so unterschiedlich. Und dann im Grunde genommen, das war also Punkt 1 war einfach bei mir, aber eigentlich tatsächlich raus aus Deutschland. Also ich hatte, ich wollte ganz gerne mal so was anderes experiencen auf der einen Seite und auf der anderen Seite natürlich auch Haltungskosten. Jetzt speziell auf dieses Thema Digital Nomad, weil ich bin schon bewusst nach Bali, auch wegen den Preisen. Also man kann ja auch sagen, ich gehe nach Miami oder nach Hawaii, was auch sicherlich geil ist, ist aber natürlich ein anderer Kostengame, gerade wenn man halt vielleicht am Anfang der Selbstständigkeit steht.
SPEAKER_00Ja, ich meine, gerade am Anfang ist es halt super attraktiv. Ich weiß jetzt nicht, wie es jetzt ist. Ich glaube, jetzt ist es schon ein bisschen teurer geworden da auch. Aber klar, du hast halt, keine Ahnung, für ein geiles Zimmer in der Villa oder für irgendwie eine geile Villa allgemein halt nichts bezahlt oder tust du auch jetzt nichts. Dafür, dass du halt einen richtig hohen Lebensstandard hast. Hast geiles Internet, auch geile Möglichkeiten einfach so von der Infrastruktur. Und das ist natürlich schon auch ein großer Punkt gewesen, warum ich jetzt dann auch eher in Bali gewesen bin als in Australien zum Beispiel, weil in Australien ist das komplette Gegenteil, wenn man das mal so sagen kann.
SPEAKER_01Ja, Australien ist so ein bisschen wie Deutschland, ist auch eigentlich so ein westliches Land, was so ist.
SPEAKER_00Tausendmal teurer.
SPEAKER_01Ja, genau, eben nur noch teurer. Und tatsächlich auch da war, war einfach so neben der Arbeit selbst natürlich auch, gut, der Lebensstandard war brutal hoch für mich damals. Jetzt würde ich wahrscheinlich sogar sagen, ich war wahrscheinlich einen besseren Lebensstandard, wenn man das so in Deutschland. Aber die Erlebnisse und die Abenteuer oder so dieses konzipiert aber auch so ein bisschen dieses Fulfillment im Sinne von, ey, okay, ich bin jetzt am Wochenende, nicht zum Beispiel hier machen Waldspaziergang, wie ich das zum Beispiel bin. Ich liebe mitteleuropäischen Wald, also ich gehe wirklich gerne im Wald spazieren in Deutschland. Natürlich auch cool, wenn man dann mal sagen kann, okay, wir machen jetzt einen Trip zum Vulkan oder wir gehen jetzt hier surfen oder wir fahren auf irgendwelche Inseln im Umland und gehen da tauchen und schnorcheln oder keine Ahnung, wir machen einfach whatever. Also wir haben ja auch zusammen super viele Trips gemacht, mit einem Scooter einfach durch Bahn.
SPEAKER_00Ja, wir waren ja jedes Wochenende irgendwo, ne? Genau.
SPEAKER_01Jedes würde ich nicht sagen, aber. Du musst es mich immer so brutal überreden. Du musst es mich so krass immer überreden. Weißt du das noch? Dann wir mal was machen.
SPEAKER_00Gar nicht, Alter. Du bist mal angekommen, so an meinen Tisch, so, Niklas, wir fahren jetzt, wir fahren jetzt zum Fischmarkt, wir fahren jetzt dahin. Also ich würde Bali würde ich schon empfehlen, aber nicht mit Niklas Spellmeier, weil der lenkt einen nur ab und ja, das ist so die Kehrtseite, sag ich mal, wenn man dann irgendwie unterwegs auf Bali ist.
SPEAKER_01Also wir waren auf jeden Fall, also wir fahren, also von uns beiden definitiv ist in Paradig. Nee, wie heißt nochmal der Ort, wo der Fischmarkt ist? Das ist unten bei Unterkutha, also direkt beim Airport eigentlich am Strand.
SPEAKER_00Jimbaran.
SPEAKER_01Jimbaran Fisch Market. Also wirklich, es ist wirklich, wirklich, jagt nach Fisch, aber es ist geil und man kriegt alles. Du kannst Lobster, Hummer, du kannst da einen Hai kaufen, direkt Thunfisch, egal was. Also du kriegst es den ganzen Fisch und dann sind dann so kleine Grillstände und du kannst es da direkt grillen lassen, sitzt halt am Strand. Das war schon sehr geil. Und dann halt auch so dieses Rumreisen, glaube ich, auch building-technisch, dadurch, dass ich auch komplett alleine gemacht habe. Also ich war genauso wie du, waren ja sozusagen alleine unterwegs. Das heißt, man verlässt das eine oder andere Mal seine Komfortzone, man ist das erste Mal im anderen Land, andere Kultur. Ich war zum Beispiel dann nach Bali, war ich viel in Thailand auch auf den Inseln unterwegs oder in Kuala Lumpur zum Beispiel, da waren wir auch mal zusammen oder Singapur. War schon auch, wie würdest du das rückwirkend betrachten? Also neben dem Working-Aspekt.
SPEAKER_00Ja, es war eine geile Zeit. Also ohne Scheiß, war einfach geil. Also so das Reisen, so auf dem Scooter rumfahren, arbeiten. Also wir haben ja trotzdem gut gehasselt. Ist ja jetzt nicht so, dass wir da auf Lifestyle geschoben haben.
SPEAKER_01Endlevel?
SPEAKER_00Ja, also ist ja nicht so, dass wir einen auf Lifestyle geschoben haben. Klar, wir waren auch mal unterwegs, so am Wochenende mal irgendeinen Trip gemacht, aber grundsätzlich haben wir eigentlich durchgearbeitet, komplett von morgens bis abends. So und aber es war trotzdem nice, weil du halt immer mal woanders warst dann Collalumpo, wie du gesagt hast, wo wir dann da irgendwie uns auch irgendwas gesucht haben, wo wir worken konnten. Und ja, war auf jeden Fall richtig geil. Gute Erfahrung.
SPEAKER_01Ja, würde ich auch sagen. Also, also vielleicht jetzt auch mal, um da rein zu skippen, weil wir haben also beide Office, also ich arbeite auch persönlich sehr gerne aus dem Office. Eine Sache, also Office ist, glaube ich, so eine Sache, ich weiß bis heute nicht, ob ich jemals in den Office gegangen wäre oder mir eins geholt hätte, wenn ich nur E-Comm gemacht hätte. Weil ich sehe, also ich bin ja persönlich nicht so ein Homeoffice-Fan, auch nicht so ein Remote-Work-Fan für Mitarbeiter, also fürs Team. Hat es halt damals selbst, als man alleine war und nicht im Team gearbeitet hat, da habe ich es halt ganz cool gefunden. Aber es ist bei uns zum Beispiel, also Office haben wir eigentlich größtenteils halt wegen Consulting und den anderen Dienstleistungsgeschichten, weil da performt ein Team einfach, zumindest in unserem Bereich, besser, wenn das kurze Kommunikation im Office. Das ist eigentlich der Grund, wo ich im Office arbeite. Und ich kann mich halt hier gut fokussieren. Wie ist das so? Vielleicht, also ich will gar nicht so viel zum Office hören, aber wie ist so deine Sicht zum Thema von zu Hause arbeiten? Also nicht remote, sondern aus der eigenen Wohnung.
SPEAKER_00Ja, geht mal, also kann man machen, aber ich glaube, es gibt also zwei Typen. So, der eine Typ kann übelst produktiv zu Hause arbeiten. Also mega, alles cool. Auch produktiver als vielleicht im Office. Und ich bin aber eher so einer, ich brauche auch das Office, so einen gesonderten Platz, da ich mal weiß, wo ich hingehen kann und wo ich einfach weiß, okay, hier arbeite ich jetzt und danach gehe ich halt einfach wieder und fertig. So, und das ist für mich schon wichtig. Ich mache auch gerne mal Homeoffice, aber wenn ich das halt über lange Zeitabschnitte mache, merke ich halt, ey, irgendwie, weiß nicht, ich brauche wieder irgendwie so irgendwo, wo ich halt hingehen kann, weißt du?
SPEAKER_01Ja, es geht mir ähnlich. Also ich glaube auch, das ist so ein bisschen, das muss jeder für sich selbst so ein bisschen schauen, weil es gibt definitiv auch Leute, die, glaube ich, sehr gut und sehr hart und ich habe wahrscheinlich mein komplettes Business von zu Hause gestartet. Also ich habe die erst, also die, und dann auch danach, wo ich, also sogar mit Schlafzimmer, also ich hatte dann ja in der WG sozusagen nur ein Zimmer. Also ich habe wirklich aus dem Zimmer gearbeitet, mein Schreibtischstuhl war 30 Zentimeter vielleicht von meinem Bett entfernt. Also ich könnte mich hätte mich hinten einfach direkt hinlegen können. Und da war ich brutal fokussiert. Ich glaube aber, eine Sache, die einen killen kann im Homeoffice, gerade wenn man sich so selbstständig macht und dann so nach der Arbeit noch hasselt, also wenn man beruflich ist, ist Freund, Freundin, Kinder und Co. Also ich glaube, das kann einen schon brutal ablenken und raus aus diesem, yo, ich mache jetzt mein Ding, also es ist erschwert es, glaube ich, auf jeden Fall, weil die Leute nicht in den wenigsten Fällen, also wenn ihr einen Partner habt, der voll dahinter steht und euch sozusagen zwingt zu arbeiten, dann ist es geil, aber meistens kommen dann irgendwelche, oder in den meisten Fällen, bei den meisten Menschen ist es, glaube ich, so, dann wirst du immer disrupted durch irgendwas. Hey, was machen? Oder ich habe noch eine Idee oder die Leute labern dir irgendwas, die labern dich einfach an, die holen dich raus aus deiner Welt, sozusagen. Das hat mir damals schon sehr geholfen, dass ich dann sozusagen niemanden hatte, der, der gekommen ist in meinem WG-Zimmer, weil das halt, ich war halt ein Studentenwohnheim-Ding. Da kommt halt niemand so. Das war schon ganz geil. Und so aus dem Café arbeiten, also wie viel so innerhalb Deutschlands arbeitest du dann meistens aus dem Office und zu Hause aus dem Café oder irgendwie so einem Gelegenheitsort oder Coworking.
SPEAKER_00Ja, Hotel geht eigentlich immer in der Lobby oder halt dann auf dem Zimmer, je nachdem, was halt besser ist. Ich habe halt schon viele Calls, also zwischendrin oder mal Abstimmungen und so. Dementsprechend ist es halt schon besser, wenn es halt ein bisschen ruhiger ist. Ich war auch mal im Rework oder so, das ist auch ganz nice, aber wenn ich unterwegs bin, dann schaue ich halt wirklich Hotel oder Kaffee oder halt, dass ich mir irgendwie einen Tagespass wirklich rüberkohle und dann geht es schon. Aber ich bin dann auch immer wieder froh, wenn ich irgendwie wieder an meinem Bildschirm sitze, an meinem Setup sitze, wo ich halt einfach ungestört bin, sag ich mal.
SPEAKER_01Also würde ich auch so sagen, also ich würde, wenn ich so eine Empfehlung geben müsste, ich würde jedem wirklich empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat und auch Lust darauf hat, einfach mal zu traveln. Nullasien, ein fettes Packing aus. Es gibt ja auch irgendwo in, keine Ahnung, Spanien, Spanisch, Inseln. Gibt es euch, also auf den Kanarischen Inseln gibt es, glaube ich, so ein paar Cool auch, wo sehr populär ist, einfach ja auch von dort aus zu arbeiten. Ich habe keinen Kanarier, in Portugal gibt es, glaube ich, relativ viel. So Lissabon und oder auch Porto ist, glaube ich, relativ bekannt. Oder auch, glaube ich, oder Mexiko gibt es auch so Spots, warte, weil in Thailand gibt es viele Places, wahrscheinlich mittlerweile auch viel mehr, als wir da damals waren. Diese Erfahrung zu machen, einfach auch nicht nur der Art, sondern einfach um diese Experience mal zu sammeln. Und ich garantiere, fast jedem nach so ein bis zwei Jahren, wenn man das macht und wirklich durchzieht, also gerade für die Leute, die dann so viel Verantwortung haben, kann man das ja eigentlich easy peasy machen. Man spart halt einfach Geld, hat trotzdem geilen Lebensstand, man lebt krasse Sachen, man lebt im Grunde genommen so diesen Traumlauf, Digital, so arbeiten, wo andere Urlaub machen. Man ist super flexibel und das ist, glaube ich, passieren, nach anderthalb, zwei Jahren wird es einem irgendwie zu bunt, in Anführungsstrichen, und man hat dann auch nochmal Bock, wieder mehr auf sowas geregeltes. Also es ist ja immer so im Leben, so wellenartig. Maler, dann hat man eine ultra krasse Freiheit, lebt sozusagen seinen Traum und dann denkt man danach wieder, ey, ich habe auch wieder Lust, so ein bisschen strukturierter das Ganze anzugehen. Das ist ja meistens so.
SPEAKER_00Ja, voll.
SPEAKER_01Genau. Und sonst, wenn man so im Café arbeitet, ich bin so richtig Starbucks Starbucks durch Alice gekommen. Weil sie ist immer, also meine Freundin ist immer, die war so, ist immer gerne so in Starbucks gegangen und ich bin früher nie zu Starbucks gegangen, also fast nie. Und dadurch, dass ich da ein paar Mal da war, bin ich jetzt immer, wenn ich irgendwie im Café arbeite, gehe ich immer zu Starbucks, weil ich einfach weiß, okay, das ist so einigermaßen gut so. Ist auch meistens ganz nett. Hier zumindest in Berlin, ist ja eigentlich ganz schön immer. Ja. Alright. Ja, cool. Dann vielleicht noch, dadurch, dass wir jetzt ja hier so kurz vorm Neujahr sind, hast du noch irgendwelche krassen E-Com-Vorsätze, irgendwas, was man sich vornehmen oder im nächsten Jahr.
SPEAKER_00Ja, ich werde die Zeit nutzen, um jetzt einmal ein bisschen das Jahr zu reflektieren und um zu schauen, halt, was strategisch, sag ich mal, so fürs nächste Jahr halt wichtig ist und einmal ein bisschen auch zu schauen, okay, was lief gut, was lief nicht so gut. Ich denke, das ist somit das Wichtigste, was man vielleicht in genau so einer ruhigen Phase machen sollte. Ja, also das würde ich sagen. Das ist nämlich für mich jetzt das, was auf dem Plan steht, im Endeffekt.
SPEAKER_01Für alle anderen, weil ihr nochmal richtig was, holt euch ein Buch oder so, irgendwas auch so in rein balanzt nicht mal geil zwischen den Jahren. So ein bisschen inspiration, zum Beispiel bei Margenstrategien für Amazon-Seller. Sehr geiles Buch. Oder ja, schaut, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt. Cool, dann auf jeden Fall, da das jetzt, glaube ich, also das kommt am Montag. Gestern war Weihnachten, heute ist der erste Weihnachtsfeiertag. Das heißt, während das bin ich mit meiner Family und meiner fett am Snacken von irgendwelchen Puten oder Gänsen, ich weiß noch nicht genau, was es geben wird. Und es ist dann, glaube ich, wenn es heute der 25. ist, auch wie in diesem Jahr. Bedeutet also euch auf jeden Fall auch einen super, super guten Rutsch. Und ja, viel Erfolg, viel Gesundheit im neuen Jahr und kommt gut rein. Wir hören uns wieder im e-commerce.de Podcast. Vielen Dank für die ganzen Zuschauer, die wir dieses Jahr haben. Sorgt dafür, dass es nichts ist. Ihr habt euch einfach alles durch die Decke ballert und ihr alles wegverkauft, was wegzuverkaufen ist und einfach hunderte von Millionen Umsatz generiert. Also in dem Sinne, haut rein, macht's gut.