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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#120 Die Wahrheit über Misserfolg mit Amazon FBA
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In unserer heutigen Episode sprechen wir über das oft gemiedene Thema der Misserfolge bei Amazon FBA. Wir beleuchten gemeinsam die verschiedenen Gründe für Produktflops und teilen unsere persönlichen Erfahrungen sowie bewährte Strategien, um mit solchen Rückschlägen umzugehen. Diese Folge bietet wertvolle Einblicke in effektives Marketing, Angebotserstellung und kreative Lösungsansätze, die im E-Commerce-Bereich entscheidend sein können.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16 Uhr. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_00Hey Niklas, ich habe gerade was gesehen.
SPEAKER_01Es gibt heftige News. Absolut. Und zwar kurze Einspieler an dieser Stelle. Wir veranstalten die erste Mastermind e-commerce.de. Wir haben das ganze die Seller Society getauft, nur von 7 Figure Sellers. Das bedeutet also muss mindestens 1 Million Euro Umsatz machen. Und zwar vom 26. bis 29. Februar in Reykjavik, Island, einer der abgelehnten Teile Europas. Es wird brutal geil. Wir haben vier Tage dort, in der sich die Speerspitze der deutschen Amazon-Szene austauschen wird, Gold Nuggets hin und her schieben wird, die geilsten Strategien miteinander austauscht, die selbst hier im Podcast vermutlich nicht besprochen werden können, weil sie so fucking genius sind. Plus, wir werden nicht nur geile Freundschaften treffen, geiles Essen haben, einen geilen Urlaub haben, wir werden abgefuckt geile Abenteuer erleben. Wir werden die größten Gletscher Europas mit Schneemobilen unsicher machen, in 40 Grad warmen Wasser baden, umgeben von Schnee. Wir werden die Kultur eines völlig unbekannten Landes sehen, wie, das wollte ich immer schon mal sehen, diese Lichter. Polarlichter. Polarlichter werden wir sehen. Wir werden wirklich ein geistesgestelltes Programm vorbereitet. All das ist gebucht, all das ist vorbereitet und das Allergeilste, es ist für uns, wir haben uns entschieden, ey, für die Community ist das für uns ein Non-Profit-Event, das heißt, wir verdienen daran keinen Cent. Also meldet euch bei mir oder geht auf www.sellarm-society.com und tragt euch dort ein. Ihr könnt euch alternativ auch bei Instagram bei mir melden. Wir haben, glaube ich, noch knapp unter zehn Plätze, es ist eine sehr überschaubare Gruppe, es sind jetzt nicht so 100 Leute oder sowas, sondern viel, viel, viel weniger. Es wird wirklich geil. Also wir haben auch schon sehr geile Leute, die mit am Start sind. Also meldet euch unbedingt Seller Society to the moon. Ganz geht, herzlich willkommen zurück beim e-commerce.de Podcast. Tim ist am Start, ich bin wieder mit am Start und wir sprechen heute über ein Thema, das sich kaum jemand traut, in den Mund zu nehmen. Und zwar, was passiert, wenn du ein Produkt auf den Markt bringst und es floppt? Es sich nicht verkauft, was auch immer, wie es floppt, darüber werden wir heute sprechen. Und bleib auf jeden Fall dran mit einer richtig geile Folge. So, aber zuallererst habe ich etwas Spannendes vorbereitet, nämlich ein paar Fragen für dich, lieber Tim. Viele Leute kennen mich ja relativ gut aus den Videos, Ads und und und und. Und klar, Tim ist jetzt schon lange im Podcast mit dabei, auch lange schon Teil hier vom Team und vom Coaching-Team? Dreieinhalb Jahre, ich habe letztens nachgeschaut, ne? Three and a half years. Und zwar Frage Nummer eins. Was ist in deinem Alltag der Weg oder die Möglichkeit, aus der du am meisten Energie ziehen kannst, also am meisten Energie gewinnen kannst? Welche Sache machst du, um Energie zu gewinnen?
SPEAKER_00Sport. Das ist die Antwort. Was für ein Sport? In der letzten Zeit eher Kampfsport, ansonsten letztes Jahrzehnt schon, ich bin ja sehr alt mittlerweile, über 30. Kraftsport. Aber ja, das ist so dauerhaft eigentlich konstant mir sehr viel Energie geliefert.
SPEAKER_01Okay, das heißt, obwohl du Energie erstmal gibst, fühlst du dich danach stärker und du hast mehr Energie.
SPEAKER_00Selbst wenn du irgendwie einen Tag hattest, wo du um 20, 21 Uhr erst nach Hause kommst, auch dann diesen Willen zu haben, nochmal ins Training zu gehen, obwohl du erst so reingehst, aber danach gehst du immer so mit stolzer Brust raus. Es gibt die Energie.
SPEAKER_01Und mehr Energie. Witzigerweise auch bei mir einer der Hauptpunkte. Also Sport definitiv ist auch rein biologisch nachgewiesen, ist einfach für Blutdruck, für die gesamte Vitalität des Körpers halt. Also es gibt einfach Energie. Also wenn du sich nicht bewegst, keinen Sport machst, dann ist es schlecht für dich. Gute Metapher dazu, Martin Luther hat damals gesagt, das ist wirklich ein sehr, ich kann es nicht eins zu eins zitieren, aber vom Inhalt her, er hat gesagt, an einem besonders schweren und anstrengenden Tag, an dem er gar keine Zeit hat und komplett voll ist, ist er immer eine halbe Stunde länger auf den Knien gewesen und hat gebetet. Also er hat eine halbe Stunde zusätzlich für das Gebet investiert, weil das ein Ort war, an dem er Energie ziehen konnte. Das heißt, er hat sich da aufgeladen, mehr oder weniger. Und deswegen oft ein falscher Gedankengang, okay, ich habe super viel zu tun, das heißt, ich streiche sowas wie Sport und Co., damit ich mehr Zeit dafür habe. Dabei kannst du halt mit zwei, drei, vier Stunden Sport in der Woche schon dafür sorgen, dass deine 150, 160 Stunden der Rest in der Woche viel effektiver und energiereicher sind. Okay, Frage Nummer eins. Frage Nummer zwei. Was war bisher in deinem Leben die geilste Reise, der geilste Trip, das geilste so Erlebnis, was du anderen Leuten weiterempfehlen würdest?
SPEAKER_00Ich darf mich nur für eine Reise entscheiden.
SPEAKER_01Ja. Make a decision.
SPEAKER_00Make a decision, okay. Dann ist es USA vor fünf Jahren West Coast, vier Wochen mit Jonas, der bei uns zu Marketing arbeitet. Wir sind San Francisco angekommen, vom Flughafen, haben wir direkt einen schwarzen Mustang, ein Cabrio. Nice. Black. Wir haben ihn Jack getauft. Das war für vier Wochen unser Gefährt, wirklich. Da waren einfach unsere Sachen drin. Wir haben darin gelebt. Wir sind von Nationalpark zu Nationalpark gefahren, in der Früh aufgewacht. Keine Ahnung gehabt, wo wir hin wollten. In irgendeinem Nationalpark, bis abends, bis der Sonnenuntergang ist, gewandert, durch Wüsten, danach teilweise ohne Hotel, einfach weitergefahren. Das vier Wochen lang durch komplette West Coast, Arizona.
SPEAKER_01Bis heute fahrnet man nach dem schwarzen Mustang namens Jack in den USA.
SPEAKER_00Leider damals noch nicht der 5 Liter, aber ich habe mir gestorben, wenn ich irgendwann mal, ich habe meinen Eltern versprochen, in die USA mal zu fliegen, mit denen ihnen das zu zeigen, nehme ich, weil ich so geschwärmt habe. Dann hole ich mir den 5 Liter Mustang. Hoffentlich.
SPEAKER_01Ist bei mir auch so. Also vom Reisen her, also dem Erlebnis, war bei mir auch, glaube ich, eine Australien-Reise, wo auch im Auto gepennt, zusammen mit einem Kumpel von mir und jeden Tag so geschaut, was der Tag bringt. Also wirklich einen Unterschied zum Alltag. Also keine geregelten Sachen, sondern ey, wo fahren wir heute hin? Was passiert überhaupt? Es gibt keine Routinen. Es gibt gar keine Routinen, was richtig geil ist, um mal rauszukommen. Überhaupt, also ein Leben lang ist, glaube ich, furchtbar. Irgendwann wirst du da, glaube ich, echt verrückt.
SPEAKER_00Aber es war mega geil. Auch hier wieder so Metapher, nämlich, wenn du sagst, Energie ziehen. Im Urlaub ist es ja meistens so, man will sich erholen, man will vielleicht ausschlafen bis 10, dann keine Ahnung, macht man irgendwas, legt sich den ganzen Tag hin oder man steht wirklich früh auf, packt seine Sachen, geht den ganzen Tag wandern und du hast so viel Energie dadurch, obwohl du eigentlich ja voll übermüdet bist und den ganzen Tag was machst.
SPEAKER_01Aber du bist nicht übermüdet, weil du geile Sachen machst und dadurch auch mehr Energie hast. Absolut. Gibt auch ein paar wilde Storys von mir, aber um die zu erfahren, müsst ihr zu unseren Events kommen.
SPEAKER_00Diese Neuseeland, Niklas, Nahtoderfahrung. Mehr auf der Zeit.
SPEAKER_01Mehrere Storys gibt es davon, mehrere Nahtoderfahrungen. Aber ich habe einen großartigen Schutzengel, also ich wirklich. Gut, dritte Frage und letzte Frage. Was ist die für dich inspirierendste Persönlichkeit in deinem Leben? Nicht jemanden, den du cool fandest, keine Ahnung, Tom Cruise, Board springt von einem Haus zum anderen, sondern wirklich eine Person, die auch changed, also Transformation in deinem Leben, also wirklich einen Impact auf dich hatte, was verändert hat in deinem Leben.
SPEAKER_00Außer mir natürlich. Ja, natürlich. Der Name kommt auch. Ich würde sagen, unterbewusst, transformativ, definitiv. Meine Eltern, größtes Vorbild, vor allem auch mein Vater, ganzes Leben lang bis heute immer noch gearbeitet. Das ist meine größte Motivation. Aber wenn es um eine Persönlichkeit geht, die mir sehr viel, sag ich mal, Mindset-mäßig mitgebracht hat, dann war es definitiv Tony Robbins.
SPEAKER_01Würde ich auch so sagen. Also seitdem du warst ja sozusagen zweimal vor Ort auch bei ihm, auch für eine längere Zeit, also nicht irgendwie so einen Tag oder sowas, sondern richtig bei diesen intensiven Seminaren.
SPEAKER_00Es sind ganz Tage am Stück 16 Stunden, sechs Stunden geschlafen, direkt, die haben uns wirklich absolut zerlegt dort.
SPEAKER_01Walt, und man merkt es tatsächlich. Also manchmal, also oft habe ich schon erlebt, dass Leute von Seminaren etc. zurückkommen und die sind eins zu eins die gleichen, was nicht unbedingt bedeutet, dass es scheiße war, aber es ist zumindest keine Transformation. Und bei dir merkt man wirklich, Tim ist zum Beispiel seitdem so, also der nervt die ganze Zeit die Kunden, weil er die ganze Zeit proaktiv, ey, was, wieso geht's nicht voran? Was müssen wir noch schneller machen? Was brauchst du gerade, damit wir XY erreichen? Also es ist auch wirklich, wirklich hilarious. Aber gut, man merkt es auf jeden Fall. Bei dir? Bei mir, ich hab relativ oft tatsächlich auch so, dadurch, dass ich glaube ich auch persönlich relativ stark gewachsen bin, auch neue inspirierende Persönlichkeiten.
SPEAKER_00Verschiedene Stufen, die dich irgendwann wieder weiterbringen.
SPEAKER_01Ja, genau, die mir immer so Impulse geben haben. Ich glaube, wenn ich wirklich so Transformation, was mit am krassesten war, für mich war mit, boah, da war ich 18 Jahre alt, war von meiner Mama eine gute Freundin, also einer der besten Freunde von meiner Mama, mit der sie zusammen im Krankenhaus arbeitet und von ihr der Mann, super erfolgreicher Typ. Was hat er gemacht, beruflich? Der hat ein Team gehabt von 250 Leuten, so ein Versicherungsstrukturvertrieb, aber wirklich auf dem Groß. Also der Typ ist einer von denen, die wir wirklich erfolgreich sind. Ohne jetzt, also dazu das Wertend irgendwie, ob das jetzt gut oder schlecht ist, whatever. Auf jeden Fall, das war wirklich ein Typ, der hat es im Leben geschafft. Der hat eine wunderschöne Frau, nette Frau, Kinder, geiles Haus, noch irgendwie 10 Häuser als Kapitalanlage, tolles Auto, der ist super gesund, hat einen total tollen, selbstbewussten Auftritt. Also wirklich, wenn der reingekommen ist in den Raum, haben sich die Leute nach dem umgedreht, weil der eine Aura mit sich bringt. Und der hatte ein hohes Standing. Leute haben den angesehen und da war ich dann damals, orientierungslos, 18 Jahre nach dem Abi, war ich ein paar Mal auf so Veranstaltungen auch einmal in so einem Workshop da für vier oder fünf Tage, wo das so um das Thema Verkaufen ging. Von ihm, nur. Von ihm, genau. Also er hat das sozusagen veranstaltet, hat mich dann dazu eingeladen, so ein bisschen als Schützling. Ich war auch immer super offen, weil ich bin ja ohne Vater groß geworden und dann ist, du hast immer so diese Suche nach männlichen Bezugspersonen. Das ist extrem krass. Und er hat mich wirklich inspiriert, einfach durch seine Art und Weise. Und dann auch mal die Person so, ich meine, klar, man sieht im Internet, in Reels und dies, das jenes immer erfolgreichen Menschen. Aber der hat mich dann auch mal mit seinem Jaguar F-Teil nach Hause gefahren oder sowas. Und das ist einfach sehr geil gewesen. Und von dem habe ich so mitbekommen, dass es einfach überhaupt möglich ist als normaler Mensch, weil der war auch, der kam aus ganz, ganz einfachen Verhältnissen, Kfz-Mechaniker. Vorher war der tatsächlich durch Karate-Weltmeister oder so mal gewesen, also mit 18 oder sowas. Auch 18, 19, da war der super gut da drin und dann ist er irgendwie Kfz und ist halt wirklich sehr erfolgreich, reich, vermögend geworden und auch glücklich. Also du hast dir wirklich die Lebensenergie angesehen. Und das hat mich total inspiriert, auch zu sehen. Okay, Niklas, wäre es auch für dich möglich. Deswegen sage ich auch immer genauso wie dir, Tony Robbins, am inspirierendsten sind oft Menschen, die weit von dir entfernt sind. Am transformierendsten sind Menschen, die nah an dir dran sind und mit denen du zumindest mal ab und zu auch Kontakt hast. Das gibt dir immer einen anderen Angst.
SPEAKER_00Du siehst einfach Leute wie Jeff Bezos, sind genauso Mensch wie du und ich. Die trinken den gleichen Mathe-Tee, die atmen die gleiche Luft. Und wenn du solche Leute dann vielleicht sogar nochmal in Persona siehst, merkst du einfach, hey, jeder hat irgendwie so seine eigenen Probleme, der muss auf Toilette gehen, der hat einfach die gleichen Probleme und Herausforderungen wie du, aber nimmt diese 24 Stunden einfach anders wahr und zieht das durch.
SPEAKER_01Der Moment, in dem du realisierst, dass die erfolgreichsten Menschen der Welt auch nur 24 Stunden am Tag haben, aber es irgendwie geschafft haben, aus diesen 24 Stunden das hunderttausendfache an Mehrwert zu kreieren, als du das jetzt gerade tust oder als ich das tue, ist es einfach Inspiration pur. Und das zu sehen ist cool, aber das zu berühren, ist was anderes. Absolut geil. Ich würde sagen, wir starten mit dem Podcast. Let's go. Produkt floppt. Erstmal kurz, passiert uns sowas auch?
SPEAKER_00Passiert uns auch, ja. Mit der Zeit, mit der Erfahrung natürlich immer, immer weniger. Wäre scheiße, wenn wir nicht draus lernen würden, aber auch uns ist das passiert.
SPEAKER_01Also gerade bei mir am Anfang, Produkt floppt, Produkt, erstmal kurz, lass uns mal definieren, was bedeutet Produkt floppt. Also eigene Brand bedeutet immer, ich kaufe Ware ein. Also ich will kein Dropshipping machen oder irgendein random Reselling, wo ich am Ende kein Value create und wo so oder so früher oder später der Flop kommt in dem Moment, in dem ich abgelöst werde durch jemanden, der es günstiger machen kann oder das Produkt einfach nicht mal nachgefragt ist oder die Ads einfach nicht funktionieren. Gibt es ja sozusagen dieses Startinvestment und du hast jetzt zum Beispiel 10.000 Euro in Ware investiert und dann am Ende des Tages siehst du, okay, das Produkt zum Beispiel verkauft sich nicht. Das ist eine Möglichkeit, was flop bedeutet, also es verkauft sich einfach nicht. Meistens gibt es dann ja Sachen, damit umzugehen, um die Verkäufe anzutreiben. Es kann Gründe geben, warum es floppt. Zum Beispiel der schlimmste Grund, warum es floppt, ist, die Kunden wollen dein Produkt nicht. Also beispielsweise du hast.
SPEAKER_00Du hast Ernährten zum Beispiel Design.
SPEAKER_01Genau, Designprodukte. Du hast irgendwie eine Blumenvasi, verkaufst eine Winterjacke, einen Wanderschuh, whatever. Die Leute mögen das Design einfach nicht, oder? Ein Sessel, keine Ahnung, Möbel. Und das kommt einfach gar nicht an. Also du findest nicht mal jemanden, der das haben will. Dann ist wirklich flop, flop, flop. Also niemand will das Ding haben. Also vor allem, wenn du sehr viel Ware davon eingekauft hast.
SPEAKER_00Kann man ein bisschen Risiko minimieren, indem man es ein bisschen weniger bestellt, aber.
SPEAKER_01Genau, lass uns mal gleich darauf eingehen, wie man das vorbeugen kann und gleichzeitig auch dann damit umgeht. Das ist der schlimmste Flop, meiner Meinung nach. Der häufigste Flop ist, Produkt verkauft sich einigermaßen, aber nur mit extrem viel Werbeanzeigen-Budget. Also super hohes PPC, super viel PPC, Produkt macht auch Umsätze, vielleicht sogar gute Umsätze, aber die Marge wird komplett aufgefressen. Das heißt, am Ende des Tages machst du entweder kaum Gewinn oder du zahlst sogar drauf. Das würde ich sagen, ist das, was am häufigsten passiert.
SPEAKER_00In die Kategorie würde ich auch nicht nur Werbekosten machen, sondern beispielsweise auch Verkaufspreis. Verkauft sich nicht, sondern erst zu einem sehr geringen Preis, wo ich keine Marge mehr habe. Läuft aufs gleich die Resultat raus.
SPEAKER_01Genau, also ein Punkt, zum Beispiel mit einem Flop umzugehen, wenn du siehst, es verkauft sich nicht, ist natürlich den Verkaufspreis zu reduzieren und dann logischerweise früher oder später wirst du sehen, okay, das Produkt fängt an, Verkäufe zu generieren. Beispiel, du verkaufst ein, sagen wir mal, du verkaufst ein Steakmesser.
SPEAKER_00Was, keine Ahnung, einen Durchschnitt 40 Euro kostet und du bietest ein geiles Messer für 20 Euro. Wirst du Sales machen, zahlst du mal drauf.
SPEAKER_01Okay, so, das ist auf jeden Fall auch noch ein häufiger Flop, dass es halt nicht zu dem Verkaufspreis verkauft werden kann, also der Wert vom Kunden nicht gesehen wird innerhalb deines Produktes. Und dann gibt es sicherlich noch den Punkt, dass du einfach gar nicht in die Sichtbarkeit kommst. Also es macht keine Umsätze, es macht jetzt vielleicht nicht groß Verlust, aber es liegt einfach rum. Und was gibt es noch für eine Art von Flop?
SPEAKER_00Patentrechtsschutz, du darfst es nicht verkaufen. Du hast Ware eingekauft, aber du darfst es nicht verkaufen.
SPEAKER_01Oder das Produkt ist im Endeffekt ähnliche Kategorie, das Produkt ist kaputt. Sprich, du hast keine vernünftige Quality-Control gemacht oder einen beschissenen Logistiker, der das Ding in die Tonne gekloppt hat. Oder eine Scheißrederei oder du hast Pech und die Hut-Rebellen haben dein Container in den Luft gejagt. Okay, ich sehe schon, Dropshipping Coach XY, neues Video, warum du nicht mit Amazon starten solltest. Yo, ich hab gehört, jetzt von jemandem, die Ware wurde in die Luft gesprengt einfach und jetzt bleibt auf den Kosten. Alright, aber das sind so die most cases where etwas floppt. Fangen wir vielleicht an. Design. Geschmack. Um ehrlich zu sein, when that passies, is this mein Handy was the ganze dubiert oder dein Handy? Irgendein Handy wie bei irgendwo in the in the entfern. But wie auch immer, da bist du eigentlich am Arsch, also du bist in Anführungsstrichen am Arsch. Manchmal ist es so that du dann PPC schaltest und du siehst zum Beispiel, okay, das Produkt bekommt dann später keine Impression mehr, weil es einfach nicht angeklickt wird. Also du bezahlst gar nicht sonderlich viel dafür oder du hast halt einen super hohen Spend und gar keine Sales. Wobei das Problem dann nicht die PPC an sich ist, sondern ganz.
SPEAKER_00Wenn die Kunden dein Design nicht wollen, kannst du so viel Sichtbarkeit wie möglich kaufen. Genau.
SPEAKER_01Also ein Produkt hat kein Marketfit. Muss nicht nur das Design sein. Kann auch sein, dass du irgendeinen USP hast, den am Ende kein Mensch gebrauchen kann. Also wir haben auch schon Produkte gesehen, auch bei uns, wir machen ja immer so Produkt-Feedback-Calls und in diesen Produkt-Feedback-Calls haben wir auch schon oft USPs, die ausgearbeitet waren, die eigentlich geil sind. Und wenn man dann weiter durchdenkt, sieht man irgendwann, oh, da ist ein Haken dran. Also, das ist gar nicht so gut.
SPEAKER_00Das passt gar nicht zusammen. Zum Beispiel, Leute, ich habe es gesehen, wirklich ein Protokoll vorhin, jemand will einen funktionellen USP anbieten, aber gleichzeitig zeigt dieser funktionelle USP: es ging um einen Akku zum Beispiel, dass er matchbar mit irgendwelchen anderen Akkus von anderen Firmen. Aber ich gehe ja davon aus, dass wenn ich ein Produkt kaufe, dass das Akku, was dabei ist, ja eigentlich geil ist. Warum sollte ich denn jetzt noch andere Akkus, die da sowieso rumfliegen, da reinhauen? Du denkst, es ist ein geiler USP, aber irgendwie passt das gar nicht, weil es vermittelt so mindere Qualität von dem eigentlichen Produkt. Ja, zum Beispiel.
SPEAKER_01Genau, also das ist auf jeden Fall ein häufiger Punkt. In dem Fall ist es am schwierigsten. Kein Product Market Fit bedeutet eigentlich, du bist am Arsch. Denn es gibt kaum Möglichkeiten, es gut abzuverkaufen. Klar, du kannst mal gucken im Großhandel, aber warum soll es einen Großhändler kaufen, wenn es sich nicht verkauft? Manchmal bei Geschmacks- oder Designprodukten trifft es nicht den Geschmack oder die Anforderungen der Amazon-Kunden. Man kann zum Beispiel mal überlegen, ob man es dann vielleicht auf Etsy online stellt, wenn man jetzt irgendwelche cringen Möbelständigkeit. Kleine Zeigen, einzelne Produkte irgendwie verkauft. Genau, in einer kleinen Stückzahl. Im Idealfall folgt man einfach unserer Strategie bei Geschmacksprodukten und geht einfach nicht hin und kauft viel, sondern lässt das ganze Private-Label-Thema ein bisschen mehr beiseite und kauft erstmal vielleicht 50 Stück oder so nur ein. Dann hast du ein super geringes Risiko. Also bleibst du maximal vielleicht auf 400 oder 500 Euro sitzen. Wenn es aber funktioniert, kannst du schnell nachbestellen.
SPEAKER_00Du testest trotzdem das Potenzial vom Markt an. Kann ja sehr, sehr geil sein, dass das Produkt absolut durch die Decke geht.
SPEAKER_01Ey, bestes Beispiel, wo ich hier gerade diese Untersetzer sehe, bei mir unter meinem Dingsbecher, Matebecher. Kunde von uns vor Weihnachtszeit stellt mir ein Produkt vor und es ist so ein Untersetzer in so einer Elchform mit so einer kleinen Weihnachtsmütze. Also sozusagen einfach so ein Filz-Ding mit so einer Elchform und so einer Weihnachtsmütze. So. Geschmacksprodukt. So, pass auf, jetzt haben wir gesagt, okay, heavy, heavy, heavy, heavy. We can't with Luftfracht importieren. Lass uns 100 oder 200 Stück einfach ohne irgendeinen Label, scheiße auf Marke, dies, das, jenes. Rotzigste Produktbilder, selbst mit dem Handy einfach ein paar gemacht. Lass uns die jetzt ASAP einkaufen, sofort vom Hersteller, irgendwas, was der auf Lage hat, einfach online stellen, so viel wieder hat, ich weiß gar nicht, ob es 100 waren, ich glaube es waren sogar noch wenig, ich glaube 10 or 15, online gestellt, hat sich die 15 Dinger waren relativ schnell weg und dann habe ich gesagt, okay, boom, läuft, funktioniert, kommt an, und dann haben wir irgendwie 2.000 oder 3.000 Sets bestellt und dann habe ich nochmal gesagt, ey, pass auf, das war im Oktober oder sowas. Wenn die so schnell weg waren, die 15, mit dem Dreckslisting, dann lass uns, sag schon mal beim Hersteller Bescheid, er soll nochmal 2.000, 3.000 bereitlegen und sonst kann die ja niemand anderen verkaufen. So, 2.000, 3.000 Dinger ist mal mit Hungen, gibt es aber einen Testemolie hier auf dem Kanal, oder auf dem Niklas-Spielmeier-Kanal. Die Dinger sind weggegangen, ratzfatz. Also ich glaube, wir haben am Ende irgendwie 4.500 oder sowas in der Vorweihnachtszeit verkauft, Einkaufspreis 2 Dollar, Verkaufspreis 29 Euro, Geist ist gestört. Sehr, sehr, sehr gut. Das heißt, aber mit Antesten. Okay, das ist Punkt Nummer 1. Flop Nummer 2, PPC-Werbekosten anteilshaft zu hoch. Größter Fehler, ständig sehe ich das von Leuten, die dann zu uns kommen, hey, könnt ihr uns helfen, PPC-Kosten zu senken, also uns PPC mehr beizubringen. In 99,9% der Fälle ist PPC-Anzeigenschalt nicht der Grund, warum ihr zu viel für PPC ausgebt, sondern das ist die Auswirkung, die ihr merkt. Aber die Wurzel des Übers Licht kann auch zum Beispiel daran sein, dass Produkt nicht ankommt. Es kann daran sein, dass das Produkt scheiße vermarktet ist. Es kann daran sein, dass ein Offer scheiße ist. Übrigens ein Punkt, über den fast niemand spricht. Also alle sprechen über nur Produktfinden, zum Beispiel bei uns im Training, wie ehrlicherweise auf YouTube auch größtenteils, bei uns im Training sprechen wir eigentlich nie über Produktsuche so, sondern über Angebotserstellung, also Offer Creation. Denn am Ende kauft der Kunde kein Produkt, sondern er kauft die Gesamtoffer. Also sprich, manchmal kann es auch sein, dass du alleine durch die Erweiterung der Produktauswahl, durch Farberweiterung, durch Sets, durch verschiedene Preispunkte, erst wirklich marktfähig bist.
SPEAKER_00Angebot richtig erstellst, nicht nur ein Produkt.
SPEAKER_01Genau. Das ist ein guter Punkt. Und das zum Beispiel ist bei sehr vielen Leuten, also ich kann mal ein Beispiel geben, Kunde von uns verkauft so verstellbare, ja, wie nennt sich das, sagen wir jetzt mal einfach, so für Duschstangen, weißt du? So, da gibt es halt super, super viele verschiedene Wandoberflächen, also Fliesen, Tapete, keine Ahnung, Putz, genau, glatte Betonwand und und und. So, das heißt, es gibt verschiedene Aufsätze, die dafür notwendig sind. Diese Aufsätze kosten 30 Cent pro Aufsatz oder sowas. Ich habe gesagt, pass auf, statt vier Varianten zu machen, lass uns. Es gibt vier verschiedene, so grob, vier verschiedene Arten von Sachen, die dafür wichtig sind. So, diese vier Dinger packen wir einfach komplett immer mit rein. Das kostet uns am Ende des Tages irgendwie beim Hersteller Instagram, das glaube ich, 80, 90 Cent mehr gekostet. Damit sind wir für alle Oberflächen, also wir erweitern unsere Zielgruppe. Punkt 1. Schritt Nummer zwei, wie viele Varianten haben wir von der Größe? Ich meine, es gibt ja ganz unterschiedliche Größen, die dafür verantwortlich sind. Es gab zwei Größen am Anfang. Wir haben das Ganze geupgradet auf, boah, ich weiß, also es ist ein abartiges Varianten-Game gewesen. Ich glaube 12, 13, 14 Varianten Größen. Produkt von 8.000, 9.000 Euro Umsatz um die Break-even, rauf auf fast 50.000 Euro Monatsumsatz, permanent läuft auf diesem Level weiter. Durch the offer creation, PPC auf einmal profitable, vorher extrem unrentable.
SPEAKER_00Yeah, that's a good point. PPC is also the session, PPC is not the Auswirking, sondern what you see, when a product notes. Beispiel listing can also extreme. Conversion ist einfach kacke. So viel Sichtbarkeit wie möglich, wie du willst, kaufen willst du, aber wenn der Kunde nicht checkt oder diesen Mehrwert auch nicht sieht, darum ist es ja Marketing irgendwo. Kann ja sein, dass du das gleiche Produkt wie ich hast, aber du schaffst es einfach dem Kunden, diesen Wert besser zu verkaufen. Ich werde keine Sales machen, wenn ich ein rotziges Listing habe. Und es ist halt schwierig, marketingtechnisch da selber sich was herzuziehen, wenn man nicht irgendwie klare Vorgaben, Strukturen hat oder mit einer geilen Agentur zusammenarbeitet. Weil Marketing ist nichts, was man jetzt so im Gefühl hat. Da sollte man schon irgendwie, also du vielleicht, ja, aber sollte man es schon irgendwie mit jemandem arbeiten, der das Ganze professionell macht.
SPEAKER_01Genau, und auf jeden Fall so ein Vier, also das ist noch wichtiger, so mal andere Leute es checken lassen, weil ich selbst zum Beispiel bin sehr gut im Marketing, nichtsdestotrotz kann ich meine eigenen Produkte nicht komplett vermarkten, aus dem Grund, dass ich halt einfach ein ganz anderes Wissen zu den Produkten hab, was der Kunde gar nicht hat. Klar, wenn du zu Hause dich vier, fünf, sechs Monate damit beschäftigst, ein Produkt auf den Markt zu bringen, natürlich hast du ein total verzerrtes Bild. Kein Mensch beschäftigt sich vier bis sechs Monate mit diesem Produkt und allen Eigenschaften, Materialtypen, unterschiedlichen Preispunkten, und du setzt auf einmal in deiner Marketingkonzeption genau das voraus. Lass das Marketing immer am besten in Zusammenarbeit mit Leuten machen, die Marketing verstehen, aber dein Produkt nicht. Aber trotzdem die Zielgruppe. Also Zielgruppe und Marketing verstehen, aber nicht das Produkt. This is super wertvoll. Und also this, what duest, Tim, is genau die Quintess. Man kauft Sichtbarkeit und keine Conversion. Die Conversion musst du generieren durch dein Produkt, durch dein Angebot, durch dein Marketing, durch deinen Preis. Es kann auch sein, also wir haben schon alles erlebt. Also wir haben auch schon gesehen, dass Produkte gescheitert sind, weil sie zu günstig waren. Also wir haben auch schon Produkte gesehen, die gescheitert sind, weil sie zu teuer waren und dann mussten wir den Preis deutlich nach unten setzen, dass erstmal einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt, weil man eigentlich eine Kalkulation mit den Ad-Budgets überhaupt nicht da kalkuliert hat, dann aber sieht, dass man mit ganz, ganz wenig Ad-Budget gute Rankings halten kann bei einem sehr geringen Pricepoint und damit viel mehr Profit generieren kann. Also, das ist eine Sache, die wird von viel, viel, viel, viel, viel zu wenig Sellern genutzt, aktiv zu überlegen, wenn PPC unprofitabel ist, nicht direkt das Produkt abzuschreiben. Denn in ganz vielen Fällen schaffen wir es, das Produkt noch sehr profitabel zu machen oder zumindest aus einem kompletten Flop-Produkt ein Break-Even herauszuholen. Wie gesagt, logischerweise, man hat jetzt auch nicht ständig Flop-Produkte, aber wenn man einmal eins hat, ist es schon wichtig zu wissen, wie gehe ich damit um, um aus einem Verlust einen möglichst geringen Verlust zu machen.
SPEAKER_00Wie würdest du es einschätzen? Es sind natürlich verschiedene Kategorien von Flops. Letztendlich sagen wir mal, wir nehmen das Beispiel, wir haben 10.000 Euro investiert in Produkte investiert und mein Gott, du schaffst das, aus diesen 10.000 Euro jetzt keine 15.000, 20.000 Euro Profit zu machen, was absolut realistisch ist mit einem Warenumschlag. Aber dass man sagt, okay, Produkt floppt, dann trauen sich, also für mich ist ein Produkt flop, wenn du das Geld, was du investierst, einfach wieder rausholen kannst, ist vollkommen in Ordnung. Dann hast du was gelernt. Das ist nicht geil, aber es ist noch, sag ich mal. Das ist halt, sage ich mal, einfach Risikobegrenzung. Das ist immer noch scheiße, wenn das gleiche Geld wieder reinkommt, aber immer noch besser als 10.000 Euro so zu verbrennen.
SPEAKER_01Genau, also ich sag mal, breaking even is losing, aber es ist trotzdem in vielerlei Hinsicht, gerade beim ersten Warenumschlag, ein Indiz dafür, dass das Produkt potenziell Potenzial hat. Potenziell Potenzial hat. Also schau, du solltest erst einmal ganz wichtig damit rechnen, dass du früher oder später ein Produkt auf den Markt bringst, was nicht funktioniert. Das ist ganz normal. In jedem Business, in anderen Businessen schaltest du mal eine Werbeanzeige, die nicht funktioniert. In anderen Businessen launchst du eine Website oder ein Produkt, was nicht funktioniert. In anderen Branchen kaufst du eine Maschine, die dir am Ende gar keine Performance gibt. Oder du stellst jemanden ein, der nicht gut ist. Und im FBA-Game oder Amazon-Game launchst du mal ein Produkt, was nicht so funktioniert, wie du es dir vorgestellt hast. In mindestens 70 bis 80 Prozent der Fälle kann man das Produkt optimieren und noch zu einem funktionierenden Produkt machen. In den meisten Fällen wird aber mit einem Flop falsch umgegangen. Es wird teilweise sogar nachbestellt, also und immer mehr auf den Flop eingezahlt. Schön zu vergleichen mit diesen Aktien, das gibt auch bei Aktieninvestments ein ähnliches Phänomen, wo Menschen ein Portfolio haben von 5, 6, 7 Aktien und eine Aktie, die schmiert immer weiter ab, die wird immer günstiger, die wird immer günstiger und die anderen steigen alle. Und welche Aktie kauft die Person nach, die ganze Zeit die günstige, weil du denkst, ja, wenn das runtergegangen ist, das ist ein psychologisches Denken, hat die ja mehr Potenzial, wie nach oben zu gehen. Aber genau das ist der Fehler. Wenn ein Produkt wirklich auch nach Expertenmeinung nach nicht mehr optimierbar ist, dann sofort alles abstoßen, also so schnell wie möglich raus. Kein Cent mehr für PPC oder einen schnellen, rasanten Blitzabverkauf starten, und man die Produkte in ein, zwei Wochen abverkauft bekommt, um das Geld einfach wieder drin zu haben, was noch zu holen ist, und das Ding einfach los zu sein. Also einen klaren Cutscene und nicht, oh, ich habe jetzt hier so unglaublich viel Zeit und dies und das und jenes da rein investiert.
SPEAKER_00Ist ja auch ein sehr interessanter Punkt, was Mindset angeht. Du sagst, es wird immer früher oder später mal der Punkt kommen, wo auch mal ein Produkt flopped. Es gibt viele Leute da draußen, das sind die größten Leute oder die Leute, die am lautesten schreien, ja, ich habe Amazon FBA probiert und 10.000 Euro verschwendet, 20.000 Euro verschwendet. Das haben wir vielleicht mit ein, zwei Produkten gemacht. Das bedeutet aber nicht, dass das Geschäftsmodell nicht funktioniert. Sondern weil sie nicht checken, wie du das nicht mehr so gut funktioniert. Du hast aber noch nicht nur noch nicht den richtigen Weg gegangen. Du hast gerade eine witzige Story dazu, WD-40, kennst du? Ja. Weißt du, was die Bezeichnung eigentlich dafür ist von WD-40? Tatsächlich. Water Displacement Fortief. 39 Versuche haben die Chemiker hergestellt, dass es nicht funktioniert. 40, der 40. Versuch war erfolgreich.
SPEAKER_01Deswegen hat es fucking 40, ich habe mir schon mehrfach das Leben gerettet, auch übrigens in Australien. Geilstes Zeug überhaupt. Also wer WD40 nicht kennt, ich habe es nämlich im Büro hier, wir sind ja in Berlin, ich bin ja kein Berliner, aber viele Leute hier wussten nicht, was WD40 ist. Es ist wirklich, also wenn du zu Hause zuschaust oder zuhörst und nicht weißt, was WD40 ist, dann bist du eigentlich kein vollwertiges Teil der Gesellschaft. Also das ist wirklich wild. Wie auch immer.
SPEAKER_00Aber die Story dahinter ist es. Wie gesagt, ey, 39, Versuch nicht geklappt hat, jetzt ist eines der bekanntesten Sachen. Kentucky Fried Chicken, genauso. FBA. Du hast fünf Produkte gelauncht, die funktioniert haben. Bedeutet nicht, dass du nicht damit Millionen verdienen kannst.
SPEAKER_01Also, pass auf, wichtig, meine ersten Produkte wurden irgendwann im späten 2019, Anfang 2020, äh, nee, 2019, was eigentlich Anfang so 2019 größtenteils, offline genommen, als ich gesehen habe, dass die Produkte aufgehört haben zu funktionieren, weil die Strategie, die ich davor gefahren habe, die by the way immer noch super viele Leute coachen und predigen, die einfach keine Zukunft mehr hatte. Das waren damals, wie gesagt, ich habe ja sowas wieder Kaltrauerzeuger, Pizzaschere, so ganz simple Produkte, wo es kein Branding, kein großer Produktunterschied möglich war, die Produkte einfach schnell auf den Markt gebracht wurden und einfach ein Einkauf, kein großes Listing, kein professionelles Fotographing, vier, fünf Bilder, einfach nur auf Opportunity und sobald jemand das vernünftig gemacht hat, Preiskampf und weg. Ciao. So, Produkte sind so gesehen gefloppt nach einer Zeit. Also es kann auch mal sein, dass ein Produkt zwei Jahre gut funktioniert und dann floppt, weil du eine nicht langfristige Strategie gefahren hast. Heute wissen wir, und wir haben sehr viel auf unsere Strategie eingezahlt, an Arbeitsstunden, an Learnings, auch an gefloppten Produkten, dass es sie halt ein sehr, sehr langfristiges Zeitfenster hat, weil du kannst dir auch das so immer vorstellen, ist ähnlich eigentlich wie bei einem Aktieninvestment, ein Produkt, was vernünftig rausgesucht wurde und performt über vier, fünf, sechs Jahre, theoretisch teilweise ja noch länger. Wir sind halt noch nicht länger da. Also deswegen, ich weiß nicht, wie lange die Sachen theoretisch auch ein Lifecycle haben können, aber es ist deutlich darüber hinaus sogar noch. Wie viel mal mehr Gewinn macht das als ein Produkt zwischendurch, was dich vielleicht mal 2000 Euro minus einhandelt. Und wie gesagt, es ist normal in jedem Business. Also du kannst keinen Business groß aufbauen, ohne mal auf den Weg zu floppen. Wir haben schon Produkte rausgebracht, die haben schon uns 100.000 Euro gekostet, 100.000 Euro gekostet, bevor wir das erste Produkt überhaupt verkauft haben. Nirgendwelchen Entwicklungsscheiß oder Sourcing-Fehler. Auch das, wir haben schon Sourcing-Fehler gemacht, aus denen wir super schlau geworden sind, wo ich auch die Erfahrungen unseren Kunden wahrscheinlich schon Millionen eingespart haben, weil die die Fehler nicht mehr machen mussten. Wo wir zum Beispiel mal, ich weiß noch, zum Beispiel während Corona unsere Kochtopf-Sets bei einem Hersteller, mit dem wir keinen direkten Kontakt hatten, wo wir dann auf einmal statt 30k gefühlt 70 oder 75k gezahlt haben, es mit jedem Tag teurer wurde, einfach aufgrund von einem Fehler, den wir begangen haben, in der Kommunikation. So, ja, gut. Abgefuckte Geschichte, nichtsdestotrotz kann es halt insgesamt trotzdem mit denen, mit denen, denen man genügend richtige Sachen macht, auch weitergehen. Dann vielleicht noch, last but not least, Umgang mit so mit dem Case, dass man einfach ja so an der Break-even kratzt. Also man ist am Markt, das Produkt wird angenommen, man bekommt auch gute Bewertungen. Man hat, kann man ja heutzutage alles tracken, ähnliche Conversion wie seine Competition, aber es ist halt nichts halbes und nichts ganz. Also es läuft break-even eigentlich. Da, also ganz ehrlich, es gibt viele Produkte, die müssen einfach ins Laufen gebracht werden. Das heißt, sie brauchen so eine Art Schub, wie so eine Rakete. Wenn die einmal am Orbit ist, dann performt die perfekt, aber ins Orbit zu kommen, das ist dieser Lounge sozusagen, der ist extrem relevant. Und manchmal scheitert ein Lounge, manchmal gelingt nicht der Rankingaufbau Bestseller-Badge, AMC Choice Badge oder Top Converting Product of the Niche oder allgemein, dass man sozusagen merkt im Markt, okay, ich bin gerade dabei, hier Marktanteile zu gewinnen und das profitable. Und wenn das halt nicht kickt, dann wirklich auch mal alternative Wege zu gehen. Für uns ist das eigentlich gar nicht mehr alternativ, sondern eigentlich must-have zu schauen, okay, wo kriegen wir sonst Traffic her? Wie schaffe ich es, Traffic zu generieren? Ich habe die gleiche Conversion, ich habe die gleiche Anzahl an Verkäufen von einem anderen Produkt, aber das gibt es halt schon drei Jahre länger, deswegen bin ich dem Unterlegen, okay, wie verschaffe ich mir einen Vorsprung? Wie bei Mario Kart diese Pilze, wo du hinter jemandem fährst und wenn du das gleiche Ding hast, dann fahrt ihr die ganze Zeit gleich schnell mit der gleichen Anzahl von Münzen und du brauchst halt diesen roten Pilz ein paar Mal oder die Rakete und wusch bist du an ihm vorbei. Aber was ist diese Rakete oder dieser rote Pilz? Google Ads, Google Shopping Ads, ein Shop aufbauen, Cross-Selling auf anderen Produkten, Kundenliste, Influencer-Marketing. Es kann sein, dass du ein, zwei, drei Kooperationen machst, die dich 300 Euro kosten und ab dann jeden Monat 4.000, 5.000 Euro mehr verdienst. Profit.
SPEAKER_00Das ist ein Extrembeispiel, aber. Ein Beispiel dafür, Kollege, der kommt nächste Woche dann, glaube ich, 100k Award, holt das ab. Ich nenne das das Produkt nicht, aber ohne das wäre es niemals funktioniert, das Produkt mit externem Traffic, auf einmal geisteskrank. Ohne Probleme 100k im Monat. Das ist diese eine Switch einfach in einem Markt, wo jeder die gleichen identischen Produkte anbietet. Du hast ein geiles Produkt, aber einmal irgend so einen Katalysator reingebracht, auf einmal zieht es dann alles vorbei. Manche brauchst du einfach eine Creative Marketing-Idee so. Aber das macht da nichts. Keiner hat Bock, diese Energie halt reinzustecken, weil die wollen so, ey, alles entspannt.
SPEAKER_01Die gucken auch, was machen die anderen? Okay, der macht das so und der ist erfolgreicher, dann muss ich das auch so machen. Nein. Es geht darum, dann was Besonderes zu kreieren und zu überlegen, okay, wie kann ich diese Nische jetzt disrupten? Also was kann ich machen, damit jedem auffällt, was ich gerade tue. Das ist geil. So, zum Beispiel, zum Beispiel, was wir mal bei einem Listing gemacht haben, ich weiß nicht, ob ich das Produkt jetzt sagen darf, aber es ist zum Beispiel ein Fun, also wir haben sozusagen ein Meme einfach in ein Listing integriert. Also wirklich ein Meme. Das heißt, du klickst durch das Produkt durch, das ist ein Trust, ein reines Trust-Produkt, also so ähnlich wie Supplements. Du kaufst sehr viel auf Trust oder Branding. Gut, Branding war noch nicht da, weil es war ein erstes Produkt. Und Trust war halt schwierig, so über die, was die anderen gemacht haben zu gelangen. Wir haben wirklich ein Meme, was du siehst und was du dich einfach kaputt lasst, hat so integriert und haben dadurch gut, also jetzt das Produkt ist dann nicht durch die Decke gegangen, aber wir haben ungefähr eine Marge von 3-4% bei ähnlichem Umsatz, aber wir haben dann Werbekosten reduziert, es hat sich da eingependelt, auf ungefähr 13, 14% gebracht. Also von einem mittelmäßig bis gar nicht profitablen Produkt, weil so ich glaube, es waren so 10, 15K Umsatz, auf so ein Produkt, was im Monat so 1,5 bis 2K Profit einbringt. Durch ein Bild, das wir nicht mal selbst gemacht haben, sondern es ist, wir haben es mehr oder weniger aus dem Internet gezogen, extrem geil. Einfach durch ein Bild, einfach 1500 Euro jeden Monat, das sind im Jahr 25.000 Euro ungefähr, was mehr on Profit hangen bleibt. Und es ist geil so, weil ich, ich meine, ich hab mich selbst darüber gefreut. Also dem Kunden hat es geholfen, der hat einen Mac Profit gemacht und ich hab mich gefreut, weil ich das Meme gesehen habe. Also, das ist wichtig, dann zu überlegen, okay, wie mache ich aus meinen Verlusten Gewinne? Alright. Ich glaube, es war ein geiler Podcast. Ich hoffe, ihr habt Input mitgenommen. Abonniert diesen Kanal. Wir hypen jetzt richtig durch. e-commerce.de Podcast. Wir wollen durch die Decke gehen, Tim und ich. Wir sind richtig heiß. Scheiß aufs normale YouTube-Game, Videopodcast. Ihr könnt uns auch hören. Auf YouTube könnt ihr uns abonnieren, ihr könnt uns auf Spotify abonnieren, ihr könnt uns liken, ihr könnt uns sharen und wir feiern euch dafür, weil ihr einfach geil seid. Also auch danke mal für die Leute, die ihr manchmal auf Instagram irgendwie schreiben oder dann ein Bild machen, wie sie und mir schicken vom Podcast, wo oder wie sie das hören, aus der Arbeit XXX.
SPEAKER_00Gebt uns gerne Feedback, wenn ihr irgendwas hören wollt, Fragen, Inputs, was ihr für Folgen, eventuell Themenvorschläge habt. Einfach, wir sind super aktiv, was die Kommentare angeht. Let's do it. Tatsächlich sind wir ultra inaktiv, was die Kommentare angeht. Auf dem Kanal direkt, so wird alles beantworten.
SPEAKER_01Ich dachte mal, wir sind ultra inaktiv hier. Aber wir sind immer auf den Instagram und den was auf Spotify. Wir meinst ja auch nicht auf Spotify, deswegen. Spotify oder Shopify? Spotify ist richtig. Shopify. Bis zum nächsten Mal. Guter Verkäufer rein. Ciao, ciao.