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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#121 Wie du deine Konkurrenten auf Amazon dominierst
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der heutigen Folge liegt der Fokus darauf, wie man auf Amazon die Konkurrenz dominieren kann. Es werden Strategien für effektives Sourcing und Produktentwicklung sowie innovative Marketingansätze wie Content Creation und Influencer Marketing besprochen. Zudem wird die Bedeutung von Multi-Channel-Strategien und einer starken Arbeitsmoral hervorgehoben, um langfristigen Erfolg im E-Commerce zu sichern.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16. Überall wo es Podcast geht.
SPEAKER_00Hey Niklas, ich habe gerade was gesehen. Es gibt heftige News. Absolut. Und zwar kurzer Einspieler an dieser Stelle. Wir veranstalten die erste Mastermind e-commerce.de. Wir haben das ganze die Seller Society getauft, nur von Seven Figure Sellers. Das bedeutet also muss mindestens 1 Million Euro Umsatz machen. Und zwar vom 26. bis 29. Februar in Reykjavik, Island, einer der abgelehnendsten Teile Europas. Es wird brutal geil. Wir haben vier Tage dort, in der sich die Speerspitze der deutschen Amazon-Szene austauschen wird, Gold Nuggets hin und her schieben wird, die geilsten Strategien miteinander austauscht, die selbst hier im Podcast vermutlich nicht besprochen werden können, weil sie so fucking genius sind. Plus, wir werden nicht nur geile Freundschaften treffen, geiles Essen haben, einen geilen Urlaub haben, wir werden abgefuckt geile Abenteuer erleben. Wir werden die größten Gletscher Europas mit Schneemobilen unsicher machen, in 40 Grad warmen Wasser baden, umgeben von Schnee. Wir werden die Kultur eines völlig unbekannten Landes sehen, wie, das wollte ich immer schon mal sehen, diese Lichter. Polarlichter. Polarlichter werden wir sehen. Wir werden wirklich ein geistesgestelltes Programm vorbereitet. All das ist gebucht, all das ist vorbereitet und das Allergeilste, es ist für uns, wir haben uns entschieden, ey, für die Community ist das für uns ein Non-Profit-Event, das heißt, wir verdienen daran keinen Cent. Also meldet euch bei mir oder geht auf www.sellam-society.com und tragt euch dort ein. Ihr könnt euch alternativ auch bei Instagram bei mir melden. Wir haben glaube ich noch knapp unter zehn Plätze, es ist eine sehr überschaubare Gruppe, es sind jetzt nicht so 100 Leute oder sowas, sondern viel, viel, viel weniger. Es wird wirklich geil. Also wir haben auch schon sehr geile Leute, die mit am Start sind. Also meldet euch unbedingt Seller Society to the moon. Ganz herzlich herzlich willkommen zurück beim eCommerce.de Podcast. Heute sprechen wir darüber, wie du auf Amazon deine Konkurrenz, deine Mitbewerber wegdominieren kannst. Das heißt, eigentlich Produkte in so gut wie jeden Markt reinlaunchen kannst, veröffentlichen kannst und dort das, was bisher besteht, einfach weg, ja, ohne jetzt es böse meinen zu wollen, wegwickst und selbst den Marktanteil gainst, Umsätze, Gewinne und Co. Darüber geht es in dieser Folge. Und ich denke, so wie jede Folge eigentlich, wird das eine ganz besondere, besonders geile. Also viel Spaß. Fangen wir die Folge an mit einer krassen Statistik, was ich echt interessant finde. Und zwar die Anzahl an Millionären ist in den letzten Jahren brutal explodiert. Also es gibt radikal mehr Millionäre.
SPEAKER_01Seit Corona wahrscheinlich so ein bisschen.
SPEAKER_00Das weiß ich jetzt nicht. Ich habe eine Statistik, der Unterschied von, also erstmal landesweit, was glaubst du? Die wie viele meisten Millionäre oder auf welcher Platzierung reiht sich Deutschland ein, weltweit, wo die meisten Millionäre leben? An welcher Platzierung? Und Millionäre ist hier nicht Immobilienmillionäre. Das bedeutet, wenn du jetzt ein Haus hast, was theoretisch eine Million wert ist, dann bist du nicht Millionär. Okay. Weil sonst gibt es, glaube ich, also das ist, glaube ich, super schwierig dann auch zu tun.
SPEAKER_01Aber sonst irgendwie so, keine Ahnung, Assets wie Aktien.
SPEAKER_00Aktien zum Beispiel sind direkt, wo du direkt Cash, also wo es einen direkten Cash-Gegenwert vergibt. Also ein Auto zum Beispiel zählt dazu, da gibt es einen direkten Cash-Gegenwert.
SPEAKER_01Okay. Ich würde sagen, Platz Nummer fünf.
SPEAKER_00Als wenn? Das ist gut, das ist right. Deutschland ist das Land mit den fünfmeisten Millionären vor England. Die ersten vier sind USA, logischerweise die meisten, China die zweitmeisten, Frankreich die drittmeisten, Japan die Viertmeisten.
SPEAKER_01Wirklich? Frankreich vor Japan? Hä?
SPEAKER_00Frankreich vor Deutschland, ey. Was ist das denn für eine Scheiße? Okay, der Anteil an der Bevölkerung in Prozent in Deutschland, also pass auf, in Deutschland gab es im Jahr 2000, im Jahr 2000 gab es 620.000 Millionäre. Dollar sind Dollar. Im Jahr wie viel? Im Jahr 2000.
SPEAKER_01Okay.
SPEAKER_00Was glaubst du, wie viele Millionäre gibt es jetzt? Also im Jahr 2000 waren es 620.000, wie viele gibt es jetzt?
SPEAKER_012 Millionen.
SPEAKER_00Ja, 2,63 Millionen Millionäre in Deutschland.
SPEAKER_01Oh Glück, ich muss irgendwas wetten gehen. Ich habe nur irgendeinen guten Drang geraten.
SPEAKER_00Das war jetzt ein bisschen daneben. Okay, das ist ein Bevölkerungsanteil von 3,1%. Bedeutet, jeder 30.33. Mensch in Deutschland ist einfach Millionär. Das ist eigentlich krass viel, ne? Wow. Das ist heftig. Und jetzt pass auf, in den USA sind es einfach, das kann, das ist, das ist von Statista. Ich kann es eigentlich nicht vorstellen, sind es 6,7%.
SPEAKER_01Das ist absolut. Also ich weiß, ich denke mir, gerade in meinem Kopf hatte ich nur, dass du die Frage gestellt hast, hey, also das Ding ist so, du musst so und so viel verdienen, um zu den Top 1% Verdienern in Deutschland zu gehören. Deswegen dachte ich eigentlich nicht mehr so gut.
SPEAKER_00Aber es geht nicht um nicht um eine Million, also es geht darum, also zum Beispiel, wenn du jetzt 75 bist und du hast dein Leben lang zum Beispiel gespart, hast jetzt eine Million, dann bist du Millionär. Die wenigsten davon werden eine Million Euro im Jahr verdienen. Also das sind vielleicht 10.000. Ja, ja, das werden super wenig sein. Okay, aber trotzdem crazy, wenn man drüber nachdenkt, also absolut crazy, Alter.
SPEAKER_01Ja, vor allem, weil es halt einfach gerade eine prozentuale Anzahl ist. Das bedeutet jetzt nicht, okay, ein paar davon haben Milliarden, sondern es geht ja um die Anzahl.
SPEAKER_00Ja, es ist kein Durchschnitt. Ja, das ist schon, ich habe auch mal gesehen, das Durchschnittsvermögen der Deutschen, das weiß ich jetzt nicht ganz genau bei Namas, liegt irgendwo, glaube ich, bei 90.000. Und wenn man die reichsten 10 wegnimmt, liegt es nur noch bei irgendwie bei knapp über 50.000. Also die reichsten 10 Menschen, weil, ich meine, wenn du ein Vermögen hast, zum Beispiel von 80 oder 90 Milliarden, kannst du ja runterrechnen auf 80 Millionen Leute, das hat ein. Wobei, ist das überhaupt so ein krasser Impact? Das müsste schon ein Impact haben, ne? Alright. Also, das als zusätzlichen Grund auf jeden Fall. Inspiration, würde ich sagen, ist das. Gas zu geben, um zu diesen 3,1% dazuzugehören. Let's make it happen. Also sprechen wir darüber, wie man seine Nische dominiert.
SPEAKER_01So, Niklas, sag mal, wie bist du eigentlich in der Competition immer einen Schritt voraus?
SPEAKER_00Also, erstmal, also tatsächlich, das ist so eine Mindset-Frage eigentlich. Ich habe mal einen richtig geilen Tipp von jemandem bekommen, der hat immer gesagt, ey, weißt du eigentlich, wie viel Wochenendenzeit man hat? Man sagt ja immer so, yo, zwei Tage Wochenende sind zu wenig. Sagt jeder, aber weißt du, wie viele Tage Wochenende einfach aufs ganze Jahr gerechnet sind? 104. Also fast jeder dritte Tag ist Wochenende. Also du hast einfach 104 fucking Tage, an denen Wochenende ist. Und der erste Punkt ist immer, das Wochenende durchzuarbeiten. Damit hast du auf jeden Fall einen krassesten Vorschlag, den du dir überhaupt vorstellen kannst. Aber es soll es ja ein bisschen mehr um die Strategie gehen und nicht um die Arbeitsadditude, wobei die sicherlich eine sehr, sehr relevante Rolle spielt, gerade im E-Commerce. Denn E-Com, du tausch keine Zeit gegen Geld, kein Business is so kapital gegen mehr Kapital tauschen, meiner Meinung nach, wie E-Comm.
SPEAKER_01And skalierbar.
SPEAKER_00Und skalierbar, genau, dadurch wird es halt skalierbar. Aber nichtsdestotrotz ist es gar nicht falsch. Klar, wenn du jetzt dein Business startest, gerade noch am Anfang ein Produkt hast, dann wirst du keine 10, 12 Stunden reinsetzen können. Sobald du aber anfängst, eine kleinere Brand zu haben, drei, vier, fünf Produkte, kannst du easy peasy 10, 12 Stunden am Tag effektiv in dein Business investieren und dadurch einen Vorteil haben, indem du sozusagen in Anführungsstrichen eine Art Manual Marketing and Sales oder eine Additional Marketing Sales Strategy aufbaust. Du selbst weißt ja, wir arbeiten ja viel mit dieser E-Commerce 8, das ist ja so ein Modell, was ich damals entwickelt habe, um Marketing und Sales einfacher messbar zu machen, beziehungsweise mehr, also mehr im Grunde genommen so klare Action Steps zu geben, wie du aus einem bestehenden Produkt mehr rausholen kannst. Denn das ist das, was ein Schritt voraus sein bedeutet. Wenn du mehr aus einem bestehenden Produkt rausholst, also eine höhere Conversion hast, mehr Klicks, mehr Traffic bekommst, mehr Vertrauen hast als deine Competition, dann wirst du Market Share generieren und deine Competition verliert Market Share. Das hat einen Flywheel-Effekt, denn umso mehr Market Share du gewinnst, desto mehr Cash machst du auch die ganze Zeit und desto weniger Cash machen deine Competition. Das heißt, du hast immer mehr Geld zur Verfügung, wird immer mächtiger, während deine Konkurrenz immer weniger mächtig wird, weil sie immer weniger Geld haben und immer größere Probleme haben. Das heißt, es fehlt Geld für große Investitionen, während du vielleicht irgendwann in zwei, drei Jahren eine Brand aufgebaut hast, die vielleicht fünf Millionen im Jahr macht, wo du mal locker peasy eine Marketing-Kampagne für 200.000 Euro oder sowas starten kannst, in der du zum Beispiel krasse Influencer oder sonst nichts dazu holst and uh whatever. Einfach Moves machen kannst, die die anderen gar nicht machen können, weil sie für dich dann auf einmal sinnvoll sind. Sieht man ja zum Beispiel bei Snorks zum Beispiel mit Retail, Fernsehwerb, Champions League, Amazon Prime, this, that's also that can't be machine when you click bist. Also, it machines when you're client bist. In each line, marketing and sales, let us in one category shiften, and the other category that we have is sourcing and product entwickling. And we kriegst du die vermarkedet and verkauft and what machine in diesen beiden Ebenen besser als deine competition.
SPEAKER_01Okay, dann fangen wir an. Wir beginnen mit dem Sourcing, Produktentwicklung.
SPEAKER_00Okay, also Sourcing, erstmal, was ist das Ziel im Sourcing? Es gibt zwei Ziele oder Produktentwicklung und Sourcing würde ich jetzt einfach mal über einen Kamm sheren. Punkt Nummer eins, Kondition. Also das ist essentiell. Also innerhalb der Kondition unterteilen wir nochmal in Cashflow. Das heißt, wie gut verhandelst du mit deinem Hersteller deine Zahlcontract? Also wann zahlst du, wie viel? Machst du klassisch 3070, schaffst du es vielleicht auf C90 zu kommen? Schaffst du es vielleicht sogar Long Term, das wirst du sicherlich nicht am Anfang hinbekommen, was noch Besseres zu machen, schaffst du es zum Beispiel Warenverfügbarkeit, das ist unglaublich wichtig, wenn du Market Share gewinnst, mehr Verkäufe machst und nicht ständig out of stock gehst, denn das ist, sprich, definitiv dagegen, deine Konkurrenz wegzudominieren. Wenn du es schaffst, permanent nicht out of stock zu gehen, hast du schon mal einen Vorteil. Du kannst ja in manchen Tools kannst du zum Beispiel sehen, wie viel Prozent out of stock, fast alle erfolgreichen Produkte haben 5 bis 15 Prozent des Jahres sind die out of stock. Also mehr als ein Monat. Wenn du schon diesen Monat ausblendest, hast du ein Zwölftel mehr Sales am Ende des Jahres und Market Share als deine Competition. So, da zum Beispiel kannst du mit deinem Hersteller verhandeln, dass dein Hersteller Ware auf Halde produziert, habe ich immer gesagt, bis wir gecheckt haben, okay, auf Halde produzieren ist eigentlich nicht der sinnvolle Satz, aber sozusagen auf Lager produziert. Also noch nicht von dir eingekaufte Ware, die der Hersteller aber schon bei sich produziert hat, damit du diese 30, 40 Tage Lead Time überspringen kannst und wenn Ware schneller da sein muss, die im Grunde genommen in der Hälfte der Zeit auch aus China zu dir nach Deutschland kommen kann. Dass du nämlich nicht 80, 90 Tage warten musst, sondern vielleicht nur 40, 45. Big difference.
SPEAKER_01Punkt Nummer eins. Das sind ja Konditionen schon im Sourcing, ne? Vom Sourcing beginnt ja eigentlich noch Produktentwicklung. Das ist ja das, was eigentlich der Kern-Sens ist.
SPEAKER_00Produktentwicklung, Nischendominanz, du wirst nicht mit einem Produkt wahrscheinlich dominieren können. Das liegt einfach daran, dass du dir vorstellen kannst, dass jeder Markt und jede Nische wie ein Kuchen aufgeteilt ist. Und jedes einzelne Kuchenstück steht für bestimmte Bedürfnisse der Zielgruppe. Und wenn du jetzt ein geiles Produkt reinbringst, dann kannst du halt eins der Kuchenstücke vielleicht komplett fast für dich selbst aufessen. Also in dem Kuchenstück sozusagen in diesem Teil des Marktes hast du vielleicht 80, 90 Prozent. Aber was ist mit den anderen Teilen? Und Produktentwicklung bedeutet zu verstehen, welche Produkte muss ich in dieser Nische noch launchen, damit ich mehr Marktanteil gene. Beispiel Adidas. Okay, bringen wir nur ein Stollenschuhpaar auf den Markt oder bringen wir vier verschiedene Designs mit Metallstollen, Plastikstollen für 50 Euro 1, für 100 Euro eins, für 200 Euro eins in jedem Zielgruppenbereich. Das siehst du ja überall, also egal nicht nur bei Kleidung, sondern das siehst du ja auch bei Supplements, bei, keine Ahnung, bei zum Beispiel. Apple, genauso. Apple auch iPhone, iPhone Pro, iPhone Pro Max. Was willst du, was braucht der Kunde? Wir können nicht nur 2000 Euro Telefone verkaufen, damit lassen wir so viel Zielgruppe aus. Und das musst du auf deinen Markt und deine Nische erstmal übertragen. Das heißt, du brauchst auch viele Produkte. Mit einem Produkt dominieren, schwierig.
SPEAKER_01Wie du sagst, ein Stück vom Kuchen vielleicht. Das kannst du schaffen.
SPEAKER_00Genau. Und das Problem ist aber, irgendwann kommt jemand in deine Nische und der macht mehrere Stücke vom Kuchen und hat dadurch automatisch einen Vorteil, weil der ja auch anders wahrgenommen wird. Wenn du zum Beispiel in einen Supermarkt reingehst und du gehst an Chipsregal ran, nur als Beispiel ist es jetzt egal bei welchem Produkt, dann siehst du wahrscheinlich eine Marke oder zwei oder drei Marken, die sind dominant. Die siehst du wahrscheinlich 20 oder 30 Verpackungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person grundsätzlich eine von diesen Produkten kauft, ist dadurch automatisch höher, weil die das ist ein psychologisches Phänomen. Hey, guck mal, ich gehe in den Laden rein, 80% der Sachen sind von denen, die sind überall, okay, scheint einen Grund dafür zu geben, ich kaufe was von denen. Es ist sehr, sehr selten, dass du das Outlaw, also den Outsider sozusagen kaufst. Also sagst du, boah, tausendmal das Produkt, einmal das andere, das andere wird verschwunden.
SPEAKER_01Außer er hat einen krassen USP, außer du fängst dann sozusagen mit diesem einen Produkt wieder an.
SPEAKER_00Aber was passiert, wenn dieser Konkurrent dein USP kopiert, bist du am Arsch. Deswegen sage ich, du solltest der sein, der als erstes diesen Kuchen füllt, so gut es geht. Natürlich nur, wo der Kuchen auch profitabel ist. Oder für dich profitabel ist, kann ja auch sein, dass du zum Beispiel sagst, okay, da gibt es einen Marktanteil, den verliere ich an die Chinesen, weil ich keine Lust habe auf ein Produkt, wo ich 60 Euro haben kann, 100 Euro haben kann, für 40 zu verkaufen, nur um diesen Marktbereich mit abzudecken. Sieht man ja gerade bei Mercedes zum Beispiel, die geben ja die A-Klasse zum Beispiel und die B-Klasse auf, mit dem sie trotzdem, die sind ja in dem Bereich so profitabel. Aber die sagen, okay, das ist aber trotzdem, wir wollen lieber in diesem hochpreisigeren Segment unterwegs sein und geben halt diese Marktanteile auf, damit wir in den anderen Bereichen unseren Marktanteil halten bzw. vergrößern können. Macht Sinn oder kann sinnvoll sein.
SPEAKER_01Das heißt, Nischen Dominanz auf jeden Fall beginnt nicht mit einem Produkt, sondern direkt mit der ganzen Palette. Branding im Endeffekt Marke. Und mit Marke, das Wort sagst du selber, Branding kommt der zweite Aspekt ins Spiel. Sales, Marketing. Wie schaffe ich es im Marketing wirklich meine Konkurrenz zu dominieren?
SPEAKER_00Also ganz, ganz einfach mit Fleiß eigentlich. Du musst dir vorstellen, jeder kann PBC schalten, PBC an ausschalten, ist relativ einfach. PBC optimieren, auch ja, kann jeder relativ schnell machen und selbst wenn du nicht optimierst, hast du nicht so einen gigantischen Vorteil in der Regel, wenn deine Competition früher oder später hast du diese Competition, die das halt auch macht, alle Adfelder und Plattformen nutzt, also sprich Display, Video, Video hochkant, zum Beispiel ist in den USA gerade freigeschaltet worden, freigeschaltet worden. Das heißt, du kannst auch Hochkant-Ads machen.
SPEAKER_01Es gibt ein neues Programm, habe ich heute übrigens erst gesehen, Amazon Influencer Programm. Kennst du das? Das ist in Deutschland so überhaupt noch gar nicht an Markt, so richtig. In den USA siehst du ja teilweise 10 Videos auf irgendwelchen Produkten, die haben ein eigenes Geschäftsmodell daraus entwickelt, wie du mit Amazon Influencer deine 4, 5K jeden Monat verdienen kannst. Mega geil. Das wird, glaub mir, vielleicht dieses Jahr oder nächstes Jahr bei uns noch ein Riesenimpack haben.
SPEAKER_00Es wird ein, ja genau, und das sind so Sachen, so Neuerungen, wo du halt aufspringen musst und einer der ersten sein musst, das hat einfach was mit Fleiß zu tun.
SPEAKER_01Traffic, Fleiß, sag das mal, also ich kenn den Begriff jetzt, aber was bedeutet für dich Fleisch?
SPEAKER_00Beispiel, Beispiel. Also du möchtest zum Beispiel Traffic generieren, mehr als deine Competition. Klar, wer mehr Traffic hat, in der Regel mehr Markendominanz. Du bist sichtbarer und das führt auch zu mehr Verkäufen. Du gehst zum Beispiel jetzt hin und schaust, okay, wie kann ich denn Traffic upseits von Amazon? Denn auf Amazon habe ich begrenzte Möglichkeiten. Upseits from Amazon habe ich unbegrenzte Möglichkeiten. Das heißt, ich kann sozusagen mystething traffic irgendwie agieren. Ich kann beispielsweise Content createn. Also wo sind Menschen außer auf Amazon? Sie sind zum Beispiel auf TikTok. Wenn ich jetzt ein Produkt habe, was null TikTokable ist, dann würde ich jetzt nicht TikTok-Videos anfangen zu produzieren, denn das ist eine Plattform, die noch nicht so super die Low-Hanging Fruits abbildet, sondern eher so für Push-Marketing eher interessant ist. Auf jeden Fall ist es so, dass wir beispielsweise auf YouTube, bekannte Suchmaschine, nutzt fast jeder Mensch, egal wie alt, jung und für was die Leute sich interessieren, um Produkte zu finden, um das beste Produkt vor allem zu finden. Das heißt, die Leute schauen sich da Kaufratgeber an. Das gleiche passiert auf Google. Jede zweite Suchanfrage findet auf Amazon, glaube ich, statt, mittlerweile direkt. Und die anderen 50% fangen so gut wie alle auf Google an. Also was kommt eigentlich, wenn man nach deinem Produkt auf Google sucht? Und wie kannst du durch teilweise wirklich intensive Sales, also wir telefonieren ja auch manchmal mit den Seiten, da telefonierst du, du machst einen Deal mit denen, du gibst denen vielleicht ein paar Prozente für jeden Verkauf, die den generieren, aber du bringst dein Produkt dort in die Sichtbarkeit. Das ist ein Fleißaufwand. Ich baue zum Beispiel gerade auch, also wir haben ein Training dafür, bei uns im Fulltime ist es, glaube ich, drin. Und wir bauen gerade so ein, oder ich baue gerade ein komplettes Training für diesen Prozess, den du so gut wie in jedem Markt umsetzen kannst, der auf mehreren Standbeinen steht, eigene Content Produktion, Content Creator, Content Produktion, Influencer, Unterschied zwischen Content Creator und Influencer ist der Content Creator macht im Grunde genommen Content, den du hochlädst. Influencer lädt auf seiner eigenen Plattform hoch. Auf Testportalen zum Beispiel verfügbar zu sein. Das sind Sachen, wo manche Leute sagen, boah, das haben wir jetzt schon ein paar Mal gehört von dir, Niklas, und es macht trotzdem fast niemand. Und wenn dann, machen sie es für eine Plattform und nutzen nicht die gesamte geballte Power, was es auf Google gibt. Also no joke. Also du kannst fast nochmal den gleichen Umsatz auch über diese Plattform ziehen, wie du sie auf Amazon ziehen kannst. Das zum Beispiel ist ein Weg. Zweiter Weg ist natürlich dann später mit Paid Ads durch die Decke zu ballern. Also du musst dir sozusagen vorstellen, sagen wir mal, du hast jetzt diese ganzen Social Stuff, du hast jeden Tag dadurch einen Traffic-Vorteil von 100 Klicks. 100 Klicks, 3000 Klicks bei einer Conversion von 5% sind das 150 Sales im Monat, die du schon mehr machst als jemand, der es nicht macht. 150 Sales mehr signalisiert Amazon, dein Produkt ist geiler als das von der Competition, gib dir genau diesen roten Pilz und pusht dich nach vorne. Ja, boom, boom, boom. So, Road to 1 Millionen. One Millionen Month. Genau. Und jetzt kannst du dir vorstellen, jetzt baust du deine Brand langsam aus, du machst vielleicht zum Beispiel einen eigenen Onlineshop auf. Das heißt, du bist Multi-Channel. Super interessant. Warum? Weil du auf einmal feststellen wirst, dass es zwischen verschiedenen Sales-Channels eine Art Cross-Selling gibt, beziehungsweise eine Art Flukduktionsrate. In erster Linie ist diese Flukduktionsrate Richtung Amazon geschiftet. Also Leute vom Shop gehen auf Amazon. Was super ist für dich. Denn dann hast du Brand-Searched Produktverkäufe und Amazon liebt Brandsearched Produktverkäufe. Das heißt, der Kunde findet deinen Shop über Ads zum Beispiel, geht dann auf Amazon, sucht nach deiner Marke und kauft dann dein Produkt. Das ist Gold wert, weil Amazon sieht, boah, das ist eine Brand. Umso mehr und das ist für dich, da kannst du dich easy verteidigen, ja. Wenn du Brand eingibst, kannst du alles mit Ads voll klatschen, da kann niemand an dir vorbei so einfach. So, und jetzt musst du dir vorstellen, du schiftest Adbudget in Google Ads. Shop ist vielleicht plus minus null, aber, also im worst Case, ja, aber dein Amazon Store profitiert, weil du jetzt auf einmal nochmal siehst, dass du 20, 25% mehr Umsatz machst auf Amazon, dadurch, dass du Google Ads machst. Dadurch, dass Leute schon vorher in Kontakt, Google Shopping und und und. Nicht Google Ads unbedingt direkt auf Amazon machen, das kann mal funktionieren, um so einen Boost zu geben, ist aber auch relativ kostenaufwendig.
SPEAKER_01Eher auf den Shop nämlich. Das haben wir auch gesehen, dass im Endeffekt der Tarkos sich auf einmal um 15% reduziert hat. Das war auf einmal genau das, was du an Google Ads rausgegeben hast. Und im Endeffekt kommen die ganzen Leute auf dein Ding und was du vergisst, ist, dass das organische Ranking halt so extrem nochmal gepusht wird und dann gleichzeitig du eigentlich nochmal mehr Geld wieder spenden könntest für PPC, auf Amazon selber theoretisch auch noch, um wieder Market Share zu hauen.
SPEAKER_00Und genau an dem Punkt kommst du in eine Situation, wo du unbesiegbar wirst, weil für die Competition jetzt nachzuziehen, du musst dir sozusagen vorstellen, wer macht das als erstes bei dir im Markt? Wer hat als erstes fünf, sechs Produkte in einem Bereich, in dieser einen Nische und hat Multichannel das Ganze aufgebaut auf anderen Vertriebskanälen, was ihm alles Geld einbringt. Das heißt, er dreht schneller, er hat höhere Bestellmengen beim Hersteller, der Hersteller gibt ihm bessere Preise, bessere Konditionen, also es fängt alles in dieser Produktentwicklung an. Also es ist alles ein Kreislauf, auch das alles in der E-Commerce 8 enthalten. Es sind immer diese zwei Rädchen, die sich drehen. Dieses Modell ist so powerful eigentlich, du kannst einfach alles drauf anwenden. Und jetzt ballerst du die Ads sozusagen drauf, du hast Social Media Organic schon stuff, das heißt, du müsstest erstmal verdrängt werden. Jetzt ist die Frage für jemanden, der für dich da Affiliate zum Beispiel macht, warum solltet ihr jetzt zu diesem Competition gehen, wenn der ganz klar sieht, dass du der erfolgreichere Seller bist, dementsprechend auch die bessere Conversion wahrscheinlich hat, mehr Bewertung und und und. Du kannst immer krassere Marketing-Moves bringen, krassere Videos produzieren, mit mehr Influencern arbeiten und und und. Das heißt, es ist ein Flywheel, auch das ist eine Art Flywheel, ein proaktives Flywheel, sagen wir es mal so. Und dann kannst du am Ende des Tages, um den da vom Thron zu kicken, müsstest du hingehen und mehr Native aufbauen, mehr Ads ballern und das aus einer schlechteren Ausgangsposition heraus. Das heißt, du kannst dir so vorstellen, als wärst du beim Weitsprung und jemand hat das ganze letzte Jahr komplett durchtrainiert, hat richtig gut gegessen und springt neun Meter auf idealen Bedingungen und du hast nicht ein Jahr Training gehabt, sondern hast nur drei Monate Trainingszeit, hast du Mittelgut gegessen und springst auf eine total beschissener Fläche mit Gegenwind und musst die neun Meter aber toppen, um überhaupt an den anderen Rang anzukommen. It's heavy. Deswegen solltest du immer der Konkurrenz einen Schritt voraus sein, sobald es gekippt ist und die Competition dir einen Schritt voraus ist, wird es verdammt schwierig, das wieder aufzuholen.
SPEAKER_01Wichtiger Punkt, der mir dazu einfällt, weil es klingt gerade so, als bräuchtest du extrem viel Cash und Produkte und Brands. Nein, nein, das baut sich alles Step by Step auf. Genau, das ist nämlich der Punkt. Nimm dir mal die Brand, die gerade deine Nische dominiert, die hat gute Umsätze, arbeitet vielleicht fünf Tage die Woche. Aber wenn du derjenige bist, der sieben Tage die Woche reinhustelt, jeden Tag, arbeitet an seinem Business, schaffst du es wirklich demjenigen, der nicht so viel trainiert wie du, einfach irgendwann im Schritt voraus zu sein. Und das ist das Geile, zu sehen, ey, du kannst wirklich am Anfang mit Fleiß, das ist wieder, einfach diesen Leuten ein Schritt voraus sein.
SPEAKER_00Rotzt sie weg, Leute. Als Zuhörer von e-commerce.de Podcast solltet ihr eigentlich in der Lage sein, so oder so zu dominieren. Im Ideal verwendet ihr natürlich noch Kunde. Ich glaube, das war geiler Input. Wir wollen die Folge auch nicht zu lang werden lassen. In dem Sinne, umsetzen. Umsetzen. Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr Unterstützung auch dabei haben wollt, wenn wir es zusammen umsetzen wollen. Weil ich sage das immer wieder, so ein Coaching bei uns, das kostet lächerlich wenig, vor allem für aktive Seller. Versus das, was man an Umsatz und Gewinn direkt mehr rausholen kann, durch solche Moves, wenn man die strategisch halt angeht. Klar, man kann das auch immer auf eigene Faust versuchen, geht auch. Es ist auf jeden Fall auch besser, als es gar nicht zu machen. Aber wenn man ein System dahinter hat, ist man so viel schneller und man hat so viele bessere Resultate, dass ich da ein paar hundert bis 1000 Euro mehr Gewinn pro Monat eigentlich instinktiv sofort einstellen kann. Also dementsprechend meldet euch gerne www.ecommerce.de und dann sehen wir uns das nächste Mal hier beim Podcast oder bei uns im Training. Bis dahin. Hat eben viel Erfolg. Haut rein.