Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#123 5 Erkenntnisse vom größten Amazon FBA Event
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser spannenden Folge des ecommerce.de Podcasts haben wir das Vergnügen, tiefe Einblicke in die Welt von Amazon FBA und die Erfolgsgeschichten hinter der Marke Snocks zu erhalten. Unser Gast, Romy Riffel, eine Schlüsselfigur hinter Snocks, teilt mit uns ihre Reise von den Anfängen bis hin zur Etablierung eines erfolgreichen E-Commerce-Business. Wir diskutieren die Herausforderungen und Strategien beim Aufbau einer Marke auf Amazon, die Bedeutung von Produktinnovation und die Rolle von Influencer-Marketing für den Erfolg auf dem US-Markt. Begleiten Sie uns auf dieser inspirierenden Reise voller wertvoller Tipps und Einblicke, die jedem Amazon-Verkäufer helfen können, sein Geschäft auf die nächste Stufe zu heben.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast, dem Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16. Überall wo es Podcast geht.
SPEAKER_00Und damit ganz recht herzlich willkommen zurück hier beim e-commerce.de Podcast. Heute mit dem Thema bzw. der Aufarbeitung der Sellacon. Richtig fettes, geiles Event, was wir letztes Wochenende veranstaltet haben. Einfach diese Woche erst zurückgekommen. Über 500 Leute waren da, war richtig geil, live. Unsere Haupt-Take-Aways, also Informationen, die da von wegnehmen konnten. Learnings in der Zusammenarbeit mit den Leuten, die dort vor Ort waren, also auch für jeden, der da war, eine super spannende Folge. Und ich würde sagen, viel Spaß. Let's go.
SPEAKER_01Grüße gehen erstmal raus an jeden, der uns hier letztes Wochenende begleitet hat in Köln in der Motor World. Ich glaube, das war die krasseste Location, die wir überhaupt hatten.
SPEAKER_00Mega geil. Also für die Leute, die noch nie in der Motor World waren, das gibt es, glaube ich, drei oder vier Mal in Deutschland. Und kann man sich sozusagen so vorstellen, da stehen halt überall so Luxusautos, Bentley, Ferrari, Lamborghini und und und rum. Und dann hatten die halt so einen riesigen Flugzeughanger, den die halt als Veranstaltungsraum nutzen oder nutzen können. Man muss natürlich halt Technikaubau, Stulaufbau und und und ist relativ crazy. Da gibt es auch schon ein paar Aufnahmen. Ich glaube, es kommt ein YouTube-Video auch online, ein Vortrag auf dem Niklas-Schwiermeier-Kanal, auf YouTube nur. Sonst ist es auf jeden Fall vom Boah, also ich war wirklich geflasht, als wir, also ich war wirklich, wirklich, wirklich geflasht, als ich es gesehen habe, das Licht, die Lampen, so die ganzen Aufsteller, diese riesigen E-Commerce.de Flaggen, das war schon sehr epic.
SPEAKER_01Das war absolut episch, gerade so dieses ganze Flutlicht, das war so ein Blauton auch noch, so richtig, keine Ahnung, wie so ein Blockbuster, als wir diese Bilder gesehen haben.
SPEAKER_00Die Bilder sind auch richtig crazy. Also wer noch nicht auf Instagram folgt, ihr müsst euch, also wirklich für ein Event-Docation war auch selbst schon auf vielen Events und auch auf vielen coolen Events so, und das war wirklich sehr cool. Was war dein Lieblingsauto? Hast du so ein Lieblingsauto gehabt, von dem die da rumstanden?
SPEAKER_01Bentley, definitiv. Sigmund, ehrlich gesagt, ja, ja, der Continental GT, der war so ein matt-grau, das sah extrem wild auch, ja. Der war den Showroom.
SPEAKER_00Ich tatsächlich auch, also es gab irgendwie, also keine Ahnung, warum das so war. Das hätte viele Band Bandlays. Also es war sehr viel, so Lambo war sehr viel, Ferrari war sehr viel und sehr viel Bentley. Und es gab aber auch so von 1920, 30 Bentlays. Und teilweise standen die auch zum Verkauf und dann war das halt so Caprius, wie man sich das halt so vorstellt, so wie Leute halt damals, wenn die so richtig waren.
SPEAKER_01So Nackenstütze, ne?
SPEAKER_00Also wirklich, wirklich, wirklich coole Autos, auch mit dieser riesigen Motorhaube sozusagen, diese gigantischen Fahrzeuge eigentlich. Und dann dachte ich so, okay, wie viel brauchst du das, um dir mal so ein Auto zu kaufen? Okay, 150.000, das hat ja wahrscheinlich eine super hohe Werthaltigkeit. Ja, tatsächlich. Und dann habe ich aber gedacht, scheiße, aber bevor du dir dieses Auto für 150.000 kaufst, musst du erstmal den Landsitz kaufen, um überhaupt das Auto fahren können für wahrscheinlich, keine Ahnung, 20 oder 30 Millionen. Absolut. Und dann habe ich überlegt, okay, dann stelle ich das wahrscheinlich bei den Goals ein bisschen weiter nach hinten, aber fand ich schon sehr, sehr, sehr, sehr stilhaft. Vielleicht, wenn wir mal irgendwie so ein Kampagnen-Dreh oder sowas haben, kann man sich mal so ein Ding mieten oder so. Also das fand ich schon ultra geil.
SPEAKER_01Das ist ein Bentley-Carbus, schön mit V8 noch. Die bauen tatsächlich. Die bauen tatsächlich, glaube ich, sogar noch 12-Zylinder-Motoren in ein paar Ausnahmefeldern. Ja, England.
SPEAKER_00Ist nice. Alright, ansonsten, ich fand es auch super, super spannend wieder zu sehen, wie unterschiedlich die Leute auch waren, die da sind. Also es ist ja eigentlich ein Anfängerevent so. Trotzdem kommen auch immer ein paar Leute, die ein bisschen größer sind, ein paar Leute mit 2, 3 Millionen Jahresumsatz, auch einige Kunden, die da waren von uns, einfach weil es natürlich auch so Community netzwerktechnisch mal ultra geil ist. Trifft sich halt so, siehst du das ganze Team, man kennt sich, das ist ja eigentlich auf einer sehr freundschaftlichen Ebene alles. Aber wirklich wieder zu sehen, echt von, keine Ahnung, Leuten, die jetzt gerade ultra broke sind, sich selbstständig machen wollen, also jetzt vielleicht gerade 200 Euro zur Verfügung haben, bis hin zu Leuten, die sagen, okay, ich habere Unternehmen schon in vollem Leben, will aber irgendwie noch was bei starten, weil ich weiß, dass ich nicht weiterhin 70, 80 Stunden in meinem Hauptberuf arbeiten will, sondern irgendwie so passiv noch Geld verdienen will.
SPEAKER_01Auch super erfolgreich, aber trotzdem für FBA mega interessiert.
SPEAKER_00Ja, genau, also von Teamleitern, Geschäftsführer, alles Mögliche dabei, also wirklich ganz, ganz bunt gemischt. Auch sehr schön wieder zu sehen, auch viele Frauen. Leute sagen ja immer, das war übrigens eins der Feedback-Punkte. Wir brauchen früher oder später unbedingt mal eine Frau bei uns im Coaching-Team. Also wer zuhört und selbst sich identifiziert als absolute Amazon-Pro und auch bereit ist zu lernen und hart zu arbeiten, meldet euch mal bei uns, weil, ja, wir, das ist eigentlich echt sinnvoll. Also ich würde mich auch als Mann, ich sehe auch unternehmerisch eher Männer als Vorbilder für mich und ich glaube, als Frau hast du wahrscheinlich, würdest du auch, es gibt halt nicht so viele, aber hast du natürlich auch geiler, wenn du dann mal eine Frau auch mit am Start hast.
SPEAKER_01Absolut. Also alle Bewerbungen gehen raus an Niklas Spielmeier direkt. Wir suchen eine Coaching- wie nennt sich das? Eine Dame im Coaching-Team. Wie nennt sich das? Nein, es gibt doch den Coach und es gibt den Coachy. Ich habe gedacht, Coach ist ja derjenige, der gecoacht wird. Ich dachte, es gibt gerade einen Überbegriff für Coach. Coach ist ja universal neutral.
SPEAKER_00Oh, Achtung, Achtung, wir begeben uns in die rote Zone. Achtung, Achtung! Coach ist generell, muss das Wort nicht verändert werden. Coach in. Coach in, ist mir scheißegal. Alright, alles klar, also ja, ansonsten, was fandst du so auch? Also was ich super spannend finde, ist natürlich, wir haben zwei Tage, super viel Input, müsst ihr euch vorstellen, und dann natürlich ganz andere Wahrnehmung auch von den Leuten. Also klar, bei 500 Leuten erstmal das Ziel ist es ja nicht, mein Ziel ist ja nie, Leute glücklich zu machen. Also das ist nicht mein Ziel. Ich kann Leuten helfen, mehr Geld zu verdienen, ich kann Leute helfen, im Business erfolgreich zu werden, bestimmt auch in anderen Bereichen, wenn man sich ein bisschen näher kommt. Aber es ist niemals, du kannst nicht 500 Leute glücklich machen. Wenn du 500 Leute glücklich machst, machst du was falsch. Definitiv. Ein paar müssen sagen, boah, der ist mir ein bisschen zu tough, zu hart oder zu, keine Ahnung, zu praktisch, zu jung, genau, oder zu alt, whatever. Also irgendwas, irgendwas muss immer sein. Und ich finde es mal super interessant, wie unterschiedlich die Wahrnehmung von einem und derselben Sache ist. Man kann sich das so vorstellen, jeder Mensch hat ja so ein Programm in seinem Kopf ablaufen, also bestimmte Software sozusagen oder Mindset, wie auch immer man das sagen will. Und je nachdem, was dann der Input auf dich einregnet, das kann genau identisch sein mit dem, was die Leute neben dir konsumieren, aber du machst was völlig anderes daraus. Du nimmst ganz andere Informationen mit, du erkennst ganz andere Werte oder findest Sachen gut oder schlecht oder ganz anders auf jeden Fall als andere Leute. Wie ist so deine Wahrnehmung gewesen so von dem, oder was war so das Feedback auch?
SPEAKER_01Feedback war generell auf jeden Fall, würde ich sagen, dass wir natürlich versuchen, jeden auf der Stufe abzuholen, wo es wirklich, wie du hast jetzt Programm genannt, ne, es muss ja erstmal irgendwie, wenn du Erfolg in deinem Leben haben willst, eine gewisse Art von Glaubenssetzung oder sowieso schon in dir entstehen, dass das möglich ist und dass es halt für solche Events oder ob man irgendwelche Vorbilder hat, würde ich sagen, sowieso schon mal die Grundlage, dass du jemand siehst, okay, jemand hat es bereits geschafft. Das war also das perfekte Beispiel. Damals war das so mit diesem Weltrekord im Sprinten. Das wurde irgendwie nie durchbrochen. Dann hat irgendjemand diesen Weltrekord im Sprinten, ich habe keine Ahnung davon, wie schnell das war durchbrochen und danach gab es auf einmal 20, 30 Leute, die das jedes Jahr gemacht haben. Das gleiche ist im Unternehmertum. Du hast eine Person, da war es bei dir, war es auch eine inspirierende Person, die Unternehmer war, die hat eine Millionen verdient und hättest du niemanden in deinem Umfeld gehabt, der das bereits geschafft hat, wäre das für dich irgendwie gar nicht reell, obwohl, aber für sich hat sich nichts verändert. Es ist einfach wirklich etwas, was in dir sich verändert hat. Dieser Glaubenssatz dazu, dass du auch Erfolg im Endeffekt erreichen kannst. Ja, genau, erstmal sehen, es ist möglich und es ist potenziell auch für mich möglich. Und das, genau der Punkt, worauf ich das gerade erwähnt habe, ist nämlich, wir haben extrem viele Kunden auf der Selecon gehabt, die sich wirklich ihre Awards nacheinander abgeholt haben. Heißt, jeder, der auf der Selecon war, neu mit FBA starten wollte oder sich für E-Commerce interessiert hat, hat auf einmal Teilnehmer von uns gesehen, die auf die Bühne gegangen sind, vielleicht vor sechs Monaten angefangen haben und jetzt schon mehrere 10.000 Euro im Monat verdienen. Und die saßen genauso auf dem Stuhl wie die andere Person. Auf einmal merkst du, dass du scheiße, ey, das könnte ich sein in drei, sechs Monaten.
SPEAKER_00Ja, das ist, glaube ich, ein super, also das ist ein super guter Punkt. Dieses Seeing It's possible und das immer, immer wieder so, auch in jeglicher Art und Weise zum Beispiel ist es ja auch oft so, dass man schlechte Beispiele dann sieht und dadurch zum Beispiel vielleicht sich schlechte Glaubenssätze machen, wie zum Beispiel, hey, mein Onkel XY, der ist selbstständig und der flucht die ganze Zeit nur und seine Frau hat sich von ihm geschieden und die Kinder sind weggegangen und der hat sein Haus nicht mehr abbezahlt bekommen und ist insolvent gegangen oder so. Und da hast du so dieses schlechte Bild dazu, versus Menschen, die eben jetzt zum Beispiel wie ich oder wie du oder wie zigtausend andere erfolgreiche Menschen, die selbstständig sind, die auch die anderen Lebensbereiche meistern, unglaublich happy sind, reisen, viel arbeiten zum Beispiel haben. Das zum Beispiel ist so ein typischer Glaubenssatz auf dieses viel Arbeiten. So, zum Beispiel, manche Leute stehen der Sache, viel zu arbeiten, unglaublich positiv gegenüber, wie ich. Ich würde zum Beispiel, also wenn ich mal sagen würde, was ich am liebsten auf der Welt mache, ist es unter anderem, es arbeiten auf jeden Fall relativ weit oben bei den Erfüllungen. Ja, klar, du hast ja irgendwelche Sachen, die machst du halt kurz oder kürzer, keine Ahnung, Reisen oder sonstige Sachen, aber die kannst du halt nicht permanent machen oder Sex, whatever, keine Ahnung. So, aber das ist halt nichts, das ist ja, ne, Arbeiten kannst du halt über einen längeren Zeitraum machen und es erfüllt mich unfassbar. Und andere Leute haben so einen super negativen Impact auf, okay, viel Arbeiten ist schrecklich, das ist furchtbar, dein Leben geht verloren, du kannst kein Glück empfinden, du kannst keinen Reisen, du bist krank, du bist dies, das, jenes. Zur ein und derselben Sache zwei völlig unterschiedliche Meinungen. Und das finde ich zum Beispiel, die eine Meinung hält dich davon ab, erfolgreich zu werden. Und du musst halt dein Programm oder dein Mindset, wie auch immer man das nennen will, muss halt in gewisser Art und Weise dafür bereit sein, massiv erfolgreich zu werden, dann kann man ja auch massiv Erfolg haben. Ich bin ja ein gutes Beispiel dafür. Mit 25 ist es ja auch nicht normal, aus damals seinem Kinderzimmer ein Business aufzubauen und jetzt mehrere Unternehmen zu haben, wirklich hohe Umsätze im achtstelligen Bereich zu haben, Gewinne im siebenstelligen Bereich zu haben. Das ist nicht Standard, aber es ist auch nicht super komplex oder super kompliziert. Es ist einfach nur eine gute Einstellung, meiner Meinung nach, zur Arbeit und zu Wachstum. Absolut. Das sind meine Haupterfolgsfaktoren. Ich habe eine super, super gute Einstellung zu arbeiten. Also ich mache es sehr gerne. Obwohl ich früher faul war, obwohl ich nie meine Hausaufgaben gemacht habe, obwohl ich auch damals, wo ich auch teilweise Angestellter war und auch jetzt manchmal morgens aufstehe und sage, boah, muss ich jetzt zur Arbeit, dies, das, jenes, ist sehr, sehr selten bei mir zum Glück. Aber trotz alledem, und weil ich eine sehr gesundes Beziehung habe zu Wachstum, Wachstum ist so mein Motor. Ich möchte vorankommen, persönlich, in jeglicher Hinsicht wachsen. Ich möchte mich bestimmte Sachen neu, ich meine, ich möchte mich persönlich entwickeln. Ich will nicht in 10 Jahren der gleiche Mensch sein wie heute. Absolut. So, da denke ich mir, dass ich will dieser alte, weise Mann irgendwann sein, wo was zu erzählen haben, wo die Kinder hingehen, immer wieder, weil er immer wieder was beibringen kann, erzählen kann und nicht der Typ, der dann irgendwie mit 75, keine Ahnung, überhaupt nichts aus seinem Leben zu berichten hat, weil er halt nie irgendwas gemacht hat.
SPEAKER_01Ich hatte mich auch damals die Frage gestellt, als ich auch nach Berlin gekommen bin, vor über drei Jahren, jetzt ja mit dir schon zusammenarbeite, okay, was hast du anders gemacht oder was machst du anders als alle anderen? Warum bist du so erfolgreich? Und eine Sache, die ich mir wirklich abgeschaut habe, ist, du bist jetzt nicht extrem intelligent oder hast irgendeine Begabung oder so. Bei dir ist es. Ja, großes Ego, definitiv. Oder du extrem viele Ressourcen hattest von der Familie. Im Gegenteil, bei dir war es eine Sache. Es war einfach konsequente Umsetzung. Einfach nur konsequent arbeiten, weitermachen, arbeiten, weitermachen, reflektieren, was funktioniert, was nicht funktioniert, daraus lernen, weitermachen, weitermachen, weitermachen. Keine Zeit verlieren, nicht sich irgendwie mit extrem viel Persönlichkeitsentwicklung, Büchern, Gewohnheiten und dem ganzen Scheiß beschäftigen, weil Leute lesen 50 Bücher und sind dann absolut erleuchtet, aber die kommen nicht in die Umsetzung. Das ist, glaube ich, so der Hauptpunkt, was bei dir so diese Kernenpersonen sind.
SPEAKER_00Passive Persönlichkeitsentwicklung nennt sich das. Dadurch tatsächlich, ja. Also passive Persönlichkeitsentwicklung, diese ganzen Bücher, also es gibt halt super viele Leute, die da drin so festhängen, das ist so crazy und die haben sich halt kein Ding. Ein Stück man kommt voran.
SPEAKER_01Aber es ist so ein, ihr glaube ich so ein bisschen.
SPEAKER_00Pulling the Trigger brings you forward. Absolutely. Das ist ein sehr wichtiger Punkt.
SPEAKER_01Und es ist hart, es ist hart, das zu machen, weil es ist leichter, sich noch ein Buch reinzuziehen oder noch einen Podcast oder ein YouTube-Video anzuschauen, als wirklich dann mal sich hinzusetzen und wirklich zu arbeiten. Weil das ist das, worauf es eigentlich wirklich ankommt.
SPEAKER_00Und was, glaube ich, auch wenig Leute sehen, ist, wie viele Macken man eigentlich hat. Genauso wie bei dir das bestimmt ist, ist es bei mir zum Beispiel auch so. Ich habe super, super viele Dinge, die in einer gewissen Art und Weise auch Schwächen darstellen. Zum Beispiel, ich habe aktuell eine Schwäche von mir definiert, ist das Thema News anzuschauen. Also ich gucke keine Nachrichten so als wie in Videoformen, sondern ich gucke immer so Nachrichten-Headlines, weißt du, so Schlagzeilen. Keine Ahnung warum, dadurch wahrscheinlich, dass es ziemlich viel, ziemlich scheiße läuft im Land, ist man auf einmal so interessiert da drin, oh, was machen die eigentlich alles? Und es reißt halt einfach immer noch tiefer in die Scheiße. Und du liest halt Nachrichten und was ist die Emotion, die daraus ersteht, Wut, so ein bisschen Verzweiflung, vielleicht auch Angst, Unsicherheit, Unverständnis und man fängt halt an, voll sich damit zu beschäftigen, mit was Negativem, anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen, und es lässt gar keine tieferen Gedanken mehr zu, wenn du die ganze Zeit über diese crazy Shit, mit denen du sowieso nichts zu tun hast. So vor 50 oder 60 Jahren hat dich niemand dafür gejuckt, was auf der anderen Seite der Welt passiert. Das ist einfach, also egal wie schrecklich oder wie toll das ist, es hat niemanden gejuckt. Und genauso, und das ist also das Schlimmste bei News, deswegen, zum Beispiel, Mein Learning ist, News sind grundsätzlich negativ, aus grundsätzlich etwas schlechtes News zu gucken, ist eine schlechte Eigenschaft, egal was man eigentlich macht. Weil was wird zum Beispiel bei News ausgespielt, ja, natürlich immer so das Golden Candy, also das, was genauso wie bei YouTube ein Clickbait, das, was den meisten Traction zieht, das, was die Leute am meisten erschüttert, also die schrecklichsten Sachen, die passieren, die werden gezeigt und die negativsten Punkte, weil ich sag mal, wenn du jetzt hinschreibst, beispielsweise, hey, in whatever, keine Ahnung, in XY-Land konnte der Krieg verhindert werden, die Leute leben jetzt alle wieder in Freiheit und Friede und glücklich miteinander und ist alles super toll und schützen die Natur und die Umwelt, dann juckt es keinen. Aber in dem Moment, wo die Leute sich gegenseitig massakrieren, Bomben durch die Gegend droppen und so weiter und so fort, juckt es jeden. Attention geht da hin. Attention geht da hin, bedeutet auch, es passiert mehr das, wo die Attention hingeht.
SPEAKER_01Absolut. So wie so ein Spotlight, wenn du das auf irgendein Ding leuchtest, natürlich siehst du dann das alles. Anstatt irgendwie, obwohl es gerade vielleicht noch andere Brandstellen gibt, die vielleicht gar nicht so im Endeffekt relevant sind.
SPEAKER_00Und die Welt ist ja großartig so. Es passieren so viele geile Sachen, so viele tolle Sachen, aber du bekommst halt nicht mit.
SPEAKER_01Aber ich würde sagen, genug von den News. Wir wissen alle, Medien ist jetzt vielleicht nicht das Sinnvollste, dass man sich diesen ganzen Tag vor der Glotze sich anschaut, aber du hast einen interessanten Punkt gesagt, der daraus folgt, wenn man sich zu viel damit beschäftigt. Angst und Unsicherheiten. Das ist für mich so ein Learning, auch aus der Seller kommt aus den Gesprächen gewesen. Gründe, warum Leute nicht mit der Selbstständigkeit starten, irgendwie zögern, Blockaden haben, ist wahrscheinlich auch durch diese Angst oder diese Unsicherheit, etwas Neues zu probieren, raus aus ihrem gewohnten Umfeld und einfach mal den ersten Schritt zu gehen. Weil für mich war super interessant zu sehen, dass über 500 Leute zu so einem Event gekommen sind und zu so einem Event zwei Tage nach Köln, eventuell mit Hotel, Anreise, auch nochmal ein bisschen Geld auszugeben. Macht man nicht, weil man gerade Langeweile hat. Da muss es irgendeine innere Unzufriedenheit geben, warum man da hinten. Antrieb, ja. Es muss nicht umsetzt. Es kann der Pain sein, aus der inneren Unzufriedenheit nicht mehr mit der Situation, mit der man gerade irgendwie, in der man lebt, konform ist, was ändern will, oder Antrieb. So, es gibt immer zwei Motivatoren, Schmerz und Belohnung. Und wie gesagt, Leute nehmen sich diese Zeit, gehen da hin, wollen etwas verändern, aber dann sind sie da, hätten die Möglichkeit, was zu ändern, aber irgendwie ist dann trotzdem so dieses Umfeld im Kopf oder diese ganzen Programme, wie du sie genannt hast, so die dich daran hindern, diesen ersten Schritt zu gehen. Obwohl, ich hatte ein Gespräch mit dem, alles hat gepasst, ey, Geschäftsmodell passt, so wir wissen, wir sind ein geiler Partner, wir können dich erfolgreich machen und trotzdem war so diese Angst so ein bisschen, so gehe ich jetzt diesen ersten Schritt.
SPEAKER_00Wir haben, also ihr könnt euch das mal vorstellen, ein YouTube-Video, wie verdiene ich online Geld, beispielsweise mit einem, sagen wir mal ein seriös, geiles Video, kriege ich 10.000 Klicks. 100 Leute beschäftigen sich ernsthaft danach damit. Von den 100 Leuten starten 10 und von den 10 ziehen es 5 durch. Und von den 5, die es durchziehen, werden wahrscheinlich 4 bis 5 ihre Ziele erreichen. Das heißt, es gibt einen extremen Schwund bis zu dem Punkt, wo du Mache hast, in Anführungsstrichen und Umsetzer. Und da, genauso jetzt gut, die 500 Leute, die da waren, waren sie sicherlich schon sehr, sehr ausgewählte Leute, die sind da bereit, Geld zu investieren, Geld in sich zu investieren, Zeit in sich zu investieren. Und da werden wahrscheinlich deutlich mehr jetzt als irgendwie 10, 20 Prozent. Also ich habe ja mit super vielen Leuten gesprochen, sehr geile Gespräche, super geile Leute, die da waren, Motivation, tolle Lebensgeschichten, teilweise aber auch noch ganz am Anfang ganz junge Leute. Wir haben zum Beispiel einen Vater, der mit seiner Tochter da war, die erst 12 war, die selbst schon E-Commerce macht und auch schon die ersten Umsätze erzielt. Krass, genau, haben wir auch einen fetten Applaus für die, was wir sagen. Ja, genau. Die macht schon seit einem Jahr E-Commerce und dann denkt man sich, boah, Alter, wenn ich jetzt das Ziel hätte, das zu erreichen, was die Kleine erreichen will, und ich bin vielleicht 30, vielleicht sogar schon Mitte 40 und ich sehe das, dann will ich mich an die eigene Nase fassen und mir denken, was bin ich eigentlich für ein krasser Schisser? Nicht mal in der Lage zu sein, mal 10.000, 20.000 Euro, das ist ja kein Geld. Also ich sage, ich mache mich immer wieder rüber lustig. Ich habe damals mit 15 oder 16, habe ich das schon gecheckt, klar war es für mich damals viel Geld, aber auf ein Leben, verhältnismäßig zu meinen Zielen, ist es doch kein Geld. Scheiß doch, auf 10.20.000, wenn ich die nicht in mich oder mein Business investiere, dann investiere ich die irgendwann für, keine Ahnung, irgendeine Vorspeisen oder irgendwie Zigaretten oder Kaffee trinken mit Freunden oder sowas. So, und come on, also selbst wenn du in McDonalds arbeitest, kriegst du glaube ich jetzt über dein Leben irgendwie so 1,3, 1,4 Millionen Brutto. Also was sind 10 oder 20k? Wo ist die Angst? Also wo kommt die überhaupt her? Statt einfach mal durchzuziehen und zu machen. Aber gut, ist ein Thema. Ich würde sagen, wir gehen mal zu den Haupttake-Aways und starten den Podcast. Alright, also, hauptsächliche Takeaways, inhaltstechnisch. Willst du starten, Tim? Ich kann gerne starten, ja.
SPEAKER_01Numero uno ist für mich ganz klar Community und Umfeld. Das ist im Endeffekt das, was dieses Selecon vereint hatte, dass du Leute in deinem Umfeld hast, die die gleichen Ziele und Träume haben und gleichzeitig Leute, die schon weiter sind als du, die dich voranziehen, Leute, die noch nicht so weit sind, die du als Coach im Endeffekt auch pushen kannst, plus untereinander, Leute, die auf dem gleichen Standard sind, sag ich mal, sich untereinander austauschen können, weil der Grund ist, viele Leute haben das nicht in ihrem normalen Umfeld. Normale Arbeitnehmer, die in einem Job sind, niemand hat, die sich mit Selbstständigkeit beschäftigt, Eltern nicht, Großeltern nicht. Wie willst du denn dann überhaupt diese Peripherie dafür haben, dass das auch möglich ist?
SPEAKER_00Und diesen Antrieb, also jemanden, Sparringspartner, der dich einfach pusht so, ne? Also das ist ja auch immer einer unserer Hauptpunkte, auch bei uns im Coaching zum Beispiel, wo wir immer diese Workshops hier machen, damit Leute sich treffen und es ja auch bei uns einen Gang und gäbe ist, dass sich Leute in kleineren Grüppchen zusammenfinden und sich gegenseitig challengen und dadurch am Ball bleiben und dranbleiben. Geiles Learning.
SPEAKER_01Dazu noch, nämlich, das ist nämlich der Punkt, das ist ja nicht nur auf das Seller kommen, das ist ja, glaube ich, der Grund, warum wir letztes Jahr maßgeblich so viele Kunden erfolgreich gemacht haben. Das sind unsere Workshops. Das ist genau das, was wir auf diesen Workshops machen. Es ist nicht nur ein Online-Training, wo sich die Leute dann irgendwie auch connecten können oder untereinander Gruppen bilden. Es ist wirklich diese Community in Persona, wo sich die Leute, wie du sagst, Barring-Partner haben, manche Leute sind weiter, manche nicht.
SPEAKER_00Genau. Voll geil. Alright, also Learning von mir, beziehungsweise es heißt Learning von mir. Ich habe jetzt nicht viel von dem Input auch gegeben, aber eine der Sachen, die unglaublich wichtig sind und einer der geilsten Punkte, die ich auch angesprochen habe, ist das Thema weniger in Produkten denken, mehr in Angeboten. Bedeutet erstmal, was bedeutet das überhaupt? Also dieser Satz trägt unglaublich viel Power an sich. Schaut an. Am Ende wollt ihr ein Produkt verkaufen, so nennt man es, aber im Grunde genommen bietet ihr kein Produkt an, sondern ihr stellt ein Angebot zu einem Produkt, ob der Kunde das kauft oder nicht, gehört ein Preis, gehört ein Marketing dazu, gehört eine Auswahl an Produkten, ein Gefühl, was ihr dem Kunden, eine Zielgruppe, die ihr anspricht. Ihr könntet zum Beispiel ein Proteinpulver verkaufen für Leute, die abnehmen wollen und ein Proteinpulver verkaufen, was genau gleich ist, das gleiche Produkt für Leute, die Fettmuskeln aufbauen wollen. Zwei völlig unterschiedliche Angebote, aber das gleiche Produkt. Und am Ende musst du in Angeboten denken und nicht in diesem Produkt. Denn du entwickelst dieses Produkt am Ende an der Zielgruppe vorbei, wenn du nicht direkt in diesem Angebot denkst. In welchem Preissegment? Warum sollte der Kunde das kaufen? Beispiel, jetzt mal ein richtig krasses Beispiel. Kunde von uns, Namen müssen wir nicht nennen, ich gehe aber mal in die Nische rein. Thema, äh, wie heißt dieses Nägel? Ach Gott, jetzt wird's wieder peinlich. Ich kenne mich ja nicht aus mit diesen Maniküre, Pediküre, ich weiß nicht. French Nelson Zeugs, ne? Kennt ihr alle so, ne? Diese Nagelstudios, da lässt du dir halt so Nägel draufkleben und lässt sie die fein machen und so weiter und so fort. So. Und jetzt geht's auf Amazon. Davon eine riesige Produktpalette und dann haben wir Preise zwischen 30 und 60 Euro. So, was machen wir? Wir gehen als Angebot hin und entwickeln ein geiles Produkt und denken aber als Angebot nicht, ich will diese French Nades verkaufen, sondern ich targetiere Leute, die normalerweise in ein Nagelstudio reingehen und da vielleicht 200 Euro ausgeben. Und bring sozusagen das gesamte Slogan, ey, spar dir diese 200 Euro, kauf unser Produkt für 120, also 80 Euro gespart und du kannst dreimal so viel, also dreimal deine Nägel machen, also insgesamt sparst du sozusagen 400, 500 Euro. Das heißt, ich verkaufe mein Produkt für fast das doppelte bis zum dreifachen Preis. Ist ein geiles Produkt, kannst die maximale Qualität einkaufen, du hast keine chinesischen Copycats oder sonstiges dabei und brandest und vermarktest aber alles auf einem ganz anderen Zielgruppensegment. Boom. Anderthalb, zwei Prozent Zielgruppe ergriffen, ja, 30.000, 40.000 Euro Monatsumsatz mit dem Produkt, fette Margen kann man sich ja vorstellen, weil man als Angebot gedacht hat. Man hat es zum Kunden zurückgespielt. Das bedeutet, da gehören natürlich viele Stilelemente bei, zum Beispiel eine ordentliche Kaufberatung in Videoform. Da gehört ein Kundensupport dazu, zum Beispiel, zu dem der Kunde dann zugefahrt. Das heißt, er könnte da Fragen stellen und und und. Das sind natürlich alles Sachen, die nutzen den Kunden nicht so viel, aber die bringen sehr viel in der Conversion und im Verkauf. Das ist ein Angebot, versus einfach nur French Nails, einfach ein Produkt. 30 Euro im Angebot gedacht, ein bisschen was verändert, ein bisschen das Produkt angepasst und dafür ein Angebot gemacht, für 120 Euro, ganz andere Margen, ganz andere Return on Invest. Und das ist ein Punkt, der mit weniger Aufwand, mehr Marge und Geld erzielt. Also genau das, was wir eigentlich wollen.
SPEAKER_01Was, glaube ich, auch die wenigsten Leute machen, wenn du so eine Produktsuche irgendwie die anschaust, die denken einfach, wie du sagst, nur an dieses eine Produkt, das Produkt ist gleich mein Angebot.
SPEAKER_00Sie denken, genau, sie denken nur an das Produkt, gar nicht an den Prozess, wer kauft es, wieso kauft der, wieso kauft er vielleicht auch nicht? Das war eine Frage, die ich gestellt habe. Stellt dir als Zuhörer dieses Podcasts die Frage, warum kauft ein Kunde mein Produkt nicht? Das ist die wichtigste Frage überhaupt. Das ist die wichtigste Frage, nicht, warum kauft er das Produkt, warum sollte er es kaufen oder dies, sondern warum kauft er es jetzt gerade nicht? Was hält ihn auf? Was sind Barrieren? Und diese Barrieren abbauen ist viel einfacher, als das andersrum vorzugehen. Genau, also das ist auf jeden Fall ein großer Punkt. Machen vielleicht der ein oder andere unbewusst. Bewusst macht es niemand, aber wir bauen dafür gerade auch ein komplettes Training. Also eine richtig geile Strategie. Das wird richtig fetzen. Also da freue ich mich auch richtig drauf. Weiß ich nicht genau. So ein Training bei uns in der Entwicklung braucht schon ein bisschen Zeit, wahrscheinlich noch so eine, anderthalb Monate. Dann wird es released bei uns im Training.
SPEAKER_01Bin gespannt. Dann, nächster Punkt: Generalisten versus Spezialisten. Sieht man ja zu Genüge, dass es einfach Leute da draußen gibt, die die Eierlegende wollen mich sind oder wollen und alles können, aber nichts so richtig. Im Gegenteil, unsere Strategie.
SPEAKER_00Betrifft den kurz, betrifft den Coaching-Markt. Es geht darum, von wem nehme ich Informationen entgegen, von wem lerne ich? Lern nicht vom Generalisten oder vom Spezialisten.
SPEAKER_01Ist ja jeder, kurze Metapher dazu, du gehst ja nicht zum Allgemeinarzt, wenn du eine Hand-OP brauchst. Der leitet dich weiter zum Spezialisten, ist ja absolut normal. Coaching ist ein Programm.
SPEAKER_00HNO-Arzt, Chirurg, du gehst ins Krankenhaus, warum gehst du ins Krankenhaus, wenn du was ernsthaftes Problem hast? Weil ein Krankenhaus ist ein Ort von Spezialisten, weniger Generalisten. So, das heißt, wenn du ein gebrochenes Bein hast, dann fix dein Hausarzt, kann das nicht fixen, der weiß vielleicht grob, wie das funktionieren könnte oder was man machen könnte. Aber wirklich deep down das richtig umsetzen, 100%, schafft nur derjenige, der den ganzen Tag nichts anderes als Knochenbrüche behandelt.
SPEAKER_01Und das ist genau das, was wir, sag ich mal, jetzt in unserem gesamten Coaching-Team auch integriert haben. So, wir haben jemanden, Tobi zum Beispiel, der macht den ganzen Tag nichts anderes als PPC. Du kannst so eine Expertise nicht aufbauen, wenn du das mal eine halbe Stunde am Tag machst und nicht den ganzen Tag damit beschäftigst, Fortbildungen machst, sondern dass du irgendwann so eine Erfahrung darin. Genauso Marketing. Du und Luca, ihr seid, was marketingtechnisch angeht, auf einer komplett anderen Ebene schon mal wieder als jemand, der nur mal so ein bisschen davon gehört hat oder ein paar Produktbilder einmal irgendwie von allen zugeholt hat.
SPEAKER_00Oder das auch selbst macht, also das ist so ein krasser Punkt. Warum, also warum würde ich das überhaupt als, oder warum hast du das als Learning mitgenommen? Weil super viele Leute auf diesem Event waren, die sich mit dem Thema beschäftigen, teilweise auch irgendwie von Leuten sich coachen, dass man keine Ahnung haben, also wirklich nicht mal einen blassen Schimmer. Nur weil man mal 100 Stunden auf YouTube-Videos konsumiert hat oder mal, keine Ahnung, auch in manchen Trainings ist, wo zum Beispiel, ich sag mal, immer wenn ich von einer Person coachen lässt, dann entweder du machst schon so wie ich 10 Millionen oder 15 Millionen und du gehst halt für einen Skill zu einer Person, zahlst du X zigtausende von Euros, um diesen einen Skill von dieser Person zu lernen. Aber wenn du ein Business aufbauen willst, brauchst du mehrere Skills und du kannst nicht viele Skills von einer Person lernen in einem Markt wie Amazon, wo sich so viele Dinge so schnell verändern, dass Innovation im Grunde genommen das Wichtigste oder einer der wichtigsten Dinge ist, immer am Ball zu sein. Weil wie will jemand coachen, seine Calls führen, dann seine Buchhaltung machen, seine Steuer machen, seine Videos selbst aufnehmen, seine Videos schneiden, seine Coaching-Präsentationen erstellen und gleichzeitig mit dir die ganze Zeit sprechen und arbeiten und gleichzeitig noch sein komplett eigenes Amazon-Business aufbauen. Das geht nur, indem überall Abstriche gemacht werden. Also überall werden Abstriche gemacht, okay, da ist ein Abstrich, da ist ein Abstrich, da ist ein Abstrich, da ist ein Abstrich und dann hast du am Ende dieses Durchschnittswissen, was dir nicht so viel weiterhilft, als wenn du jemanden fragen kannst bei einem Problem im Seller Central, der den ganzen Tag lang diese Thematiken behandelt und sofort, boom, solved, oder PBC oder zum Beispiel Tim, er macht ja bei uns sehr viel Produkt und Sourcing. So, und wenn jetzt zum Beispiel im Sourcing, wenn man dann, keine Ahnung, ob man einfach 300, 400 verschiedene Chatverläufe, Alibaba sich angeguckt hat und gesehen hat, wie reagieren Hersteller, was kann passieren, was passiert, wenn A vorkommt, was passiert, wenn B vorkommt und dann genau beantworten kann, wie man mit dieser Situation bestmöglich umgeht, dann ist das halt, daraus entsteht meiner Meinung nach Geld durch diese Skills und die will man ja im Business haben. Und das war erschreckend, wie viele Leute wirklich so Halbwissen hatten, obwohl die schon teilweise Geld in sich investiert haben, irgendwo und auch nicht wenig, wo ich denke, what the fuck? Und dann, ja gut, also wollen wir jetzt nicht irgendjemanden hier weg haten, aber das ist schon, das ist schon, da muss man gucken, Generalisten versus Spezialisten. Will ich mich vom Hausarzt coachen lassen, ja, oder will ich ein Ärzte oder will ich mich vom Hausarzt behandeln lassen für alle Sachen in Zukunft oder will ich ein Spezialistenteam aus 10, 15 Spezialisten, die um mich herumschwören und mir bei den wirklichen Problemen echt direkt die Lösung geben können?
SPEAKER_01Absolut. Auch dazu wieder, was ich so oft auch gehört hatte, ja, ich kenne ja meinen Kollegen Bernhard, der hat bereits ein erfolgreiches FBA-Unternehmen und der kann mir da bestimmt was beibringen oder so, weißt du, nur weil es jemand einmal geschafft hat, irgendwie diesen E-Combusiness für sich aufzubauen, wirklich Respekt dafür, ich hoffe, das läuft gut, aber wer garantiert dir denn auch, dass derjenige bereit ist oder auch diesen Skill hat, dich zu coachen? Und das normal zu bauen. Absolut, also schau, wenn du jemanden hast, nicht darauf, ob derjenige einfach nur erfolgreich ist, sondern wie viele Leute hat er erfolgreich gemacht, weil du willst nicht, dass er erfolgreich ist, am Ende des Tages wirst du erfolgreich werden. Das heißt, wenn ich mit dir zusammenarbeite, geht es mir nicht darum, wie erfolgreich du bist. Das ist gut, es ist deine Expertise, aber es geht darum, okay, wie viele Leute hast du erfolgreich gemacht, weil im Endeffekt ist das, was ich von dir als Dienstleistung auch irgendwo will.
SPEAKER_00Okay, nächstes Learning-Thema Topic Influencer. Von Tobi hat einen sehr geilen Vortrag dazu gehalten. Also der Vortrag war eigentlich über PPC und dann ging es darum, okay, wie bringe ich PPC-Ausgaben auf ein gutes und gesundes Level? Und einer der Punkte war, also er hat gesprochen, ich meine, dein PPC-Kosten prozentual vom Umsatz hängen von zwei Faktoren ab. Klickpreis, Conversion. Die beiden Sachen sind ultra relevant. Also wie hoch ist dein Klickpreis, wie hoch ist deine Conversion und dann natürlich klar, was ist dein Verkaufspreis und Co. Aber diese beiden First Metrics sind erstmal entscheidend. So, und dann hat er gesagt, okay, wie kriege ich man Klickpreis zum Beispiel runter? Ja, nur begrenzt auf Amazon. Du wirst ihn nur begrenzt, wenn du viel Traffic haben willst, sagen wir, du willst 1000 Leute erreichen, dann kannst du nicht einfach dein Budget bis zum Erbrechen nach unten geben, dann kriegst du die Sichtbarkeit nicht mehr. Das heißt, wie kann man seinen Klickpreis reduzieren, indem man differenziert, also nicht nur PVC nutzt auf Amazon, sondern auch andere Traffic-Quellen erschließt, wo man vielleicht günstige Klickpreise hat, sich das Ganze dann miteinander vermischt und am Ende bezahlt man halt overall dann statt 1,50 Euro vielleicht schon noch 77 Euro. Weil man an Stelle A für 10 Cent Klicks einkaufen kann, an Stelle B für 15 Cent und und und. So, und dann hat er halt Möglichkeiten aufgezeigt, wie das geht. Eine Möglichkeit zum Beispiel sind diese Topic-Influencer, mit denen wir selbst sehr viel arbeiten, wo wir übrigens auch bei uns jetzt, also auch da wirklich mein Appell an alle Leute, auch die von uns aus dem Training zuhören, das mehr zu nutzen noch. Wir haben sozusagen so ein Pool an Content Creatern, intern, es kostet 0 Euro, nutzt es und macht Videos, also kreiert Videos von euren Produkten, nicht für TikTok oder Instagram, sondern für wirklich Topic-Influencer sind, forsearched, also genauso wie auf Amazon, Leute nach Produkten suchen schon, die wollen schon kaufen und ihr bringt ihnen einfach nur die Kaufentscheidung näher mit solchen Videos. Simple, clever, umsatzorientiert, hat Tobi gezeigt. Ich weiß jetzt nicht genau mehr die Zahlen im Kopf, aber mit zwei Kampagnen, die wir da gefahren sind und da waren insgesamt, glaube ich, 40.000, 45.000 Euro Gewinn im letzten Jahr mit so, es waren glaube ich sechs Videos oder so insgesamt rausgekommen. Also geistesgestört. Geistesgestört, der Vorteil auch vor anderen. Und wenn man das dann wiederum verrechnet, kriegt man damit höhere PPC-Kosten halt wett. Also das war ein geiler Punkt, finde ich, dieses ganze Topic-Influencer-Ding bezogen auf die PPC-Kosten. Gut, Conversion haben wir da auch noch viel erzählt. Und jetzt aber nicht, glaube ich, alles auch aus den Events immer so gut, alles, ja. Also drei, vier Punkte, aber alles schön.
SPEAKER_01Hast du sonst noch einen wichtigen Punkt? Vielleicht noch so das letzte Punkt, irgendwie so die Bereitschaft, sich selbst oder Geld in sich selbst zu investieren. Was irgendwo, du machst das, du bist selber jetzt nächsten Monat unterwegs, investierst wieder Geld. Du bist bereits sehr erfolgreich, aber du weißt, okay, ich muss weiterhin wachsen. So, was brauche ich da für irgendjemanden, der noch weiter ist als ich? Und das kriegst du dieses Wissen nicht for free. Wenn jemand sehr erfolgreich ist, dann hat er nicht, dann hat er irgendwann keine Zeit mehr. Seine Zeit ist wertvoll, das heißt, der direkte Gegenwert, wenn er dir etwas beibringt, ist halt irgendwo Geld und dementsprechend musst du auch bereit sein, etwas in dich selbst zu investieren. Und das sagst du immer so schön auf der Bühne, du fragst die Leute, was ist die teuerste Ausgabe, die ihr jemals gemacht habt? Und dann kommt irgendwie raus ein Auto, eine Reise, eine Uhr, meine Hochzeit, was auch immer. Aber da kommt kein Seminar auf dieser Liste. Also vielleicht bei ein, zwei Leuten oder so, aber würdest du mal in so ein Unternehmerumfeld gehen, wirst du wahrscheinlich eher solche Sachen hören.
SPEAKER_00Aber Investitionen sind Mitarbeiter, Büro, Strategie, Beratung. Die größte Ausgabe ist by the way immer Steuern. Das ist übrigens auch eine Sache, über die wir gesprochen haben. Also da auch ein paar Learnings gewesen für den einen oder anderen. Also Steuern ist wirklich, glaube ich, das vielleicht noch als letzter Punkt. Steuern ist einer der Punkte, mit denen man sich auch als Privatmensch, als jemand, der sich selbstständig machen möchte. Gerade wenn man vielleicht wenn du jetzt gerade 2000, 3000 Brutto verdienst, scheiß drauf. Aber für Leute, die sparen, für Leute, die in Aktien investieren, für Leute, die Unternehmen aufbauen und nicht sich annähernd mit Steuern auskennen, ist es ein riesiges Problem. Ihr könnt so viel Geld absetzen ohne, und es kostet euch nichts, es spart euch nur Steuern. Sei das zum Beispiel sowas wie ein Training, ich setze alle meine Trainings ab und man kann, gerade wenn man ein Einzelunternehmen macht, alles weg, alles für null Euro oder du zahlst nur die Hälfte oder bezahlst nur 20 Prozent oder so und bezahlt der Staat sozusagen für dich. Wir leben in einem Art Steuerparadies für Unternehmer in Deutschland oder auch für Investoren zum Beispiel. Also ein Beispiel, was ich ja gebracht habe, ist jeder, der in Aktien zum Beispiel investiert, fonds, sein Leben lang und das privat macht, ist geistesgestört. Also es ist eine, oder auch eigentlich Immobilienkauf. Wenn du Immobilien kaufst privat, um daraus Vermögen zu schaffen, es ist geistesgestört. Also setz ein Holding oder was auch immer dafür auf, dann verkaufst du deine Aktien später und zahlst halt 25%, 1,5%. Also selbst wenn du ja nur mal 200.000 Euro in Aktien dann irgendwann mal einen Gewinn gemacht hast über ein paar Jahre, das ist einfach geschenkt, also es ist verschenktes Geld an den Staat. Und dann immer die Leute, die rumholen, sie steuern, sitze hoch und dies und das und jenes Jahr, aber man muss auch an ein paar Punkten mal anecken und überlegen, okay, was kann ich eigentlich machen? Machen hier auch viele Leute. Also egal übrigens auch, selbst wenn man ein Beschäftigungsverhältnis ist, kann man ja auch schon an der einen oder anderen Sache steuern sparen. Alright, also war ein richtig geiles Event, hat mega Spaß gemacht, super viele Sachen gelernt, super viele geile Leute kennengelernt und ich hoffe, euch hat die Folge gefallen. Und dann hören wir uns das nächste Mal wieder beim e-commerce.de Podcast. Bis dahin, macht's gut. Ciao, ciao.