Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#124 Was du von eCommerce Marken wie Snocks, Emma-Matratzen, Rosenthal und Co. lernen kannst
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In dieser Podcastfolge geht es darum, welche Lektionen man von erfolgreichen eCommerce-Marken wie Snocks, Emma-Matratzen und Rosenthal lernen kann, um das eigene Geschäft zu verbessern und schneller voranzukommen. Dabei werden auch praktische Tipps für den Aufbau einer erfolgreichen Marke auf Amazon und die Bedeutung von Investitionen in Kapital und Marketingstrategien diskutiert. Die Sprecher planen außerdem ihre Reisen nach Island und China sowie einen Aufenthalt in Thailand, während sie die Bedeutung von Branding und Produktvielfalt betonen.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16 Uhr. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_01Willkommen zurück beim ecommerce.de Podcast. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute sprechen wir mal darüber, was man von erfolgreichen großen Marken auf Amazon lernen kann, in dein eigenes Business übernehmen oder übersetzen kann. Das ist eigentlich das richtige Wort dafür, um so selbst viel schneller voranzukommen und schneller Umsatzmarken wie die 100.000, 500.000 oder sogar vielleicht eine Million Marke pro Monat zu durchsprechen. Und dazu sitzt hier niemand geringeres als Tim Fröhlich, mein guter Podcast-Sparrings-Partner. Viel Spaß mit der Folge. Im wahrsten Sinne des Wortes geht ein Beben, ein Beben durch die Szene, das Vulkanaktivitäten auslöst und unseren Island Mastermind-Trip leider zum Verschieben bringt. Eigentlich war 26. bis 29. Februar geplant. Wir müssen es verschieben, aufgrund von diesen Aktivitäten in der Gletschernähe, in der ich unbedingt mit Snowmobiles, mit der ganzen Truppe über den Gletscher durchheizen wollte und dann darunter mir so die Gänge angucken will.
SPEAKER_02Aber wir werden nicht e-commerce.de, wenn es nicht schon einen neuen Zeitpunkt geben würde. 21. bis 24.03. immer noch in Island. Aktivitäten geplant mit Schneemobilen, Polarlichter, jagen, Super Jeeps, Gletscher anschauen, Höhlen anschauen, Blue Lagoon.
SPEAKER_01Also außer Jagen, was ich glaube ich nicht. Jagen wir da? Wir jagen die Jagen die Umsätze, ja. Also wir haben auf jeden Fall dafür auch nochmal jetzt den einen oder anderen freien Platz, das bedeutet, schreibt mir gerne, wir haben das auch nochmal so ein bisschen anders überdacht. Also ihr müsst mindestens 100.000 Euro Monatsumsatz eigentlich machen. Das wäre sinnvoll. Meldet euch einfach bei uns und dann ist es eine sehr geile Sache, um krasse, erfolgreiche Seller kennenzulernen, zu netzwerken, neue Strategien und deren Goldnung jetzt direkt zu implementieren ins eigene Business, wie man das nirgendwo anders machen kann. Also es ist einfach, das ist eben der Charakter einer Mastermind. Das ist eine ganz besondere Form des Lernens. Das Ganze für Sportbillige 2500 Euro inklusive allem. Das heißt, wir haben alles gebucht, Hotel, die Touren, Essen, auf selbstgefangenem Eisbären-Filet werden wir da köstigen und Proteinquellen erschließen, die unser Brain nochmal aufs nächste Level bringen. Spaß beiseite, also ist alles mit dabei. 2500 Euro ist kein Profit-Ding für uns, sondern wir machen das einfach, weil wir Bock drauf haben. Und es ist neben dem Learning halt auch einfach eine geile Experience. Und wofür leben wir am Ende des Tages? Um Erinnerungen zu kreieren. Mit den richtigen Menschen. Also wer weiß, vielleicht sehen wir uns schon bald auf einem Schneemobil über einen der größten Gletschers Europa gleiten, ohne Erdbeben dann hoffentlich. Und ja, ich habe auf jeden Fall Bock, also meldet euch einfach Instagram, wo auch immer. Ihr findet uns schon cellasociety.com, cellamino-society.com.
SPEAKER_02Nochmal 21. bis 24.03. ist von Donnerstag bis Sonntag, also sollte auch für jeden planbar sein, der sich ein Wochenende mal wirklich Zeit nehmen kann, um geile Erfahrungen zu machen.
SPEAKER_01Alle, die wirklich krasse Strategien haben und nicht kommen, sind Pussis. Alright, alles klar.
SPEAKER_02Dann. Was steht noch an dieses Jahr? Wir haben ja so ein bisschen Planung gemacht. Oh, darüber.
SPEAKER_01Oh ja, im April. Tim und ich fliege nach China. China. Nach Guangxu. Was geht in China? Was geht in China? Ey, wir machen erstmal Messe. Cantonfair.
SPEAKER_02Auch hier für jeden übrigens, extrem interessant. Canton Fair ist die wohl größte Messe in China, findet zweimal im Jahr statt. Immer so im April und dann nochmal gegen Ende des Jahres, so Oktober, Herbst, glaube ich. Ist in drei Phasen eingeteilt. Verschiedene Kategorien. Das erste ist so Consumer Goods, Haushalt, Elektronik, dies, das, dann halt auch so Sport. Also für jeden, der, sag ich mal, kann selber nachschauen, Kanton Fair ist immer in drei Phasen eingeteilt. Eure Hersteller werden zu 99,99% auch dort sein. Würde sagen, man kann da direkt die besten neuen Produkte schon mit dem Hersteller verhandeln, Preise verhandeln, Samples anschauen.
SPEAKER_01Samples direkt anschauen, direkt Qualität, direkt zeigen, was will man anders machen, viel schneller in Kontakt kommen, neue Hersteller finden. Also ihr könnt auch gerne mitkommen. Also machen wir jetzt kein bestimmtes Event oder so, vielleicht trifft man sich vor Ort oder sieht sich vor Ort. Also welche Phase?
SPEAKER_0215.
SPEAKER_01bis 19.04. sind wir da. Erste Phase. Und dann danach Hongkong City Trip. Da ist ja Transformers gedreht worden. Da habe ich vor Bock drauf, mir ist reinzuziehen. Ich war noch nie in Hongkong.
SPEAKER_02Welche Darstellerin?
SPEAKER_01Nee, leider nicht mit der. Da waren die guten Zeiten schon vorbei mit Megan Fox. Das waren die ersten zwei Teile. Dafür müssen wir in die USA. Ich glaube, Chicago war das. Okay. Das können wir auch mal machen.
SPEAKER_02Wo Transformer gedreht wurde und welche ist das?
SPEAKER_01Wo war Megan Fox so auf ihren Fußspuren unterwegs? Ne, und danach, Hongkong und danach, das wird auch richtig gehabt, habe ich auch richtig Bock. Wahrscheinlich so, ja, keine Ahnung, 20, 30 Tage, irgendwie arbeiten mal wieder so ein bisschen remote. Das ist Digital Node.
SPEAKER_02Asien, so ein sehr, sehr schönes Land, nennt sich Tee Heiland.
SPEAKER_01Heute sind wir mal auf einer ganz witzigen Podcast-Folge unterwegs. Man merkt es schon, Tim und ich haben beste Laune. Absolut. Ja, Thailand, was machen wir da? Fette Villa mieten oder Ressort? Villa würde ich sagen. Schön fetter Pool, geiles WLAN, wichtig. Ja, scheiß auf alles, Digga. Da kannst du im mobilen Netz kaufst du eine SIM-Karte beim Dings mit 120 Gigabyte Datenvolumen, dann brauchst du kein WLAN. 100 Bad. 100 Bart, bitte. 100 Bart, 3,30 Euro. Ist das noch so? Ist die Inflation in Thailand auch so stark? Es ist scheißegal, es ist sportbillig. Absolut. Und ich war gestern essen mit einem Kollegen, einem guten Kollegen von mir, Luis, von Brand Lift, krasser Typ übrigens. Er hat zum Beispiel den Wimhoff mit aufgebaut. Und er war gerade auch in Thailand und hat mir erzählt, er war da mit den Locals zusammen Speerfischen und hat mir so die Fische gezeigt, die sie gefangen haben. Werden wir 100%, hab ich voll Bock drauf. Will ich 100% mitmachen, Speerfischen und einfach so, ja, mal wieder so dieses digitale Nomad, so das muss auch mal sein, so raus aus der Stadt, irgendwie mal wieder so ein bisschen, weißt du, einfach.
SPEAKER_02Scootern einfach durch die Dinge fahren, auf die Insel, huseln, Kokosnuss da in der frühes Movie hier.
SPEAKER_01Versuch's die Affen zu ärgern. Das müsst ihr machen. Ja, Affen sind richtig eklig. In Asien sind Affen eklig. Diese grauen, ekligen Affener, seht ihr, der schon mal in Asien war, weiß das, Affen sind der Todfeind des Menschen. Weil die genauso eklig sind wie wir. Die sind einfach räuberisch, die versuchen mit der Gruppe dir alles wegzunehmen. Also wirklich, die haben mir alles schon weggenommen. Ich war mal am Strand, als ich in Thailand war, und hab meinen Scooter da abgestellt. Da haben die diesen Kofferraum von diesem Scooter aufgemacht einfach. Die wussten, wie die das machen, also wirklich. Also da musste ja richtig smart für sein, das hat aufgemacht. Dann haben die da damals meinen einzigen Mathe-Tee, den ich mit hatte, den mussten die aus Deutschland mitnehmen, importiert, haben die aufgemacht, zerrissen, dann haben die das probiert, haben gemerkt, das schmeckt nicht, dann sind die zu mir. Und ich habe da am Meer so Feuer gemacht mit zwei Leuten, die ich kennengelernt habe. Wir haben da so Fisch und so Scumpys und sowas gegrillt, haben alles uns weggenommen, weil die dann mit so einer Gruppe gekommen sind, du legst ja nicht mit den Affen an und dann haben die uns ins Wasser getrieben. Dann mussten wir uns langsam mit so Steine schmeißen und sowas nach zurückkämpfen. Also es war ein richtiges Survival-Abenteuer. Ich freue mich mit wild. Also mit mir wirst du auf jeden Fall ein paar crazy Storys leben. Da machen wir so ein paar Kanuto-Touren, fahren wir richtig weit aus Wasser raus, ganz alleine und dann angeln wir oder sowas.
SPEAKER_02Warst du schon in Thailand eigentlich? Als du damals in unterwegs warst? Ist Tim anwesend? Ich weiß, du warst auf dem Bali und die ganzen anderen, ich wusste nicht, ob du das in Teilen selber warst. Ich hab doch gerade die Gesicht. Ich dachte, das war in Bali oder so.
SPEAKER_01Nein, ich war Kolanta, Bangkok. Kollanta ist eine sehr schöne Insel. Dabei Kopipi, nur halt wirklich dritte Welt, sehr cool. Viele coole Leute dort kennengelernt.
SPEAKER_02Kosamui.
SPEAKER_01Kosamui, wann wir diesmal. Ist, glaube ich, auch richtig geil. Ist halt touristischer, also viel voller, viel entwickelter. Das ist halt komplett Third World. Also das ist wirklich teil, also da sind halt so Krankenhäuser, weil es so eine Reha-Station ist. Es gibt irgendwie 20 Krankenhäuser auf dieser Insel. Aber das ist sonst einfach 90% Dschungel, wo noch nie ein Mensch unterwegs war. Digga, wir haben da so eine fucking, ich hab da eine Dschungel-Expedition mit jemandem gemacht und nach 10 Minuten war da so ein riesiger Legoano, so ein riesiges Echsenviech, was so auf diesem Weg lag. Und dann haben wir das so versucht, so wegzudingsten, und dann kam das so immer näher und dann hat der Typ gesagt, ja, wir müssen jetzt zurück, also wir können jetzt hier nicht vorbei, sondern das Ding ist irgendwie giftig oder so ein Scheiß. Und das war wirklich, das war bestimmt knapp zwei Meter groß oder so. Also sowas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben. Komodo-Varane dann. Nee, Komodo-Varane gibt es euch nur in Indonesien. Es war glaube ich irgendwas anderes. Da gibt es eine Insel tatsächlich, ne? Diese Komodo-Insel. Komodo Islands. Alice war da letztes Jahr. Ich hab das gesehen. Ich hab so ein Bild bei mir zu Hause. Die sind krank, die fressen auch irgendwie Delfine oder Rehe oder so einen Scheiß. Die sind halt auch drei Meter irgendwas groß. Digga, das sind die krassesten Viecher, die es auf der ganzen Welt gibt, man. Die fangen alles.
SPEAKER_02Die sind im Meer und schwimmen, ist Typ so.
SPEAKER_01Das ist eine Echse, Digga, weißt du nicht, dass Echsen tauchen können? Ich wünsche immer Josch mal eine Echse tauchen können. Übrigens auch schon mal eine Schlange. Um jetzt mal die ganzen krassen Storys hier auszupacken. Und weißt du, was ich noch schon mal alles erlebt habe, Tim? Ich bin in Thailand, um da nochmal zu sagen, kann ich dir mal Bilder davon zeigen, habe ich schon einen toten Wal, einen angespülten Wal, der ist auf so einem Riff, lag der oben und alles war mit Blut voll drumherum und stank wie die Pest bei diesen Wal gefunden.
SPEAKER_02Hast du schon einen lebenden Heimer gesehen? Lebenden Hai? Ja, aber nur kleine tatsächlich. Ich habe einen großen. Kennst du das Zeichen, was man zeigt beim Tauchen, wenn ein Hai da ist? Was würdest du so denken? Ja, gar nichts. Ich würde zu dem Hai hinschwimmen mit meinem Messer und will den hier. Nee, Bruder, wirklich, ich war tauchen unter einer Höhle und das war gerade so Anfängerzeiten vom Tauchen. Und du hast ja so eine Lampe beim Tauchen auch vorne dran. Und man ist unter dieser Höhle getaucht und über uns ist so Stein und unter uns ist Stein. Und ich hatte eh voll Struggle, dass ich nicht die ganze Zeit hoch und runter gehe. Und dann tauchen wir da durch, um diesen Hai natürlich auch zu sehen.
SPEAKER_01Ey, irgendwie mal eine Reaction-Folge auf diesen Podcast und macht Niklas Spürmeier Exposed. Ist der überhaupt ein Experte? Oder erzählt er nur verrückte Reisegeschichten?
SPEAKER_02Auf jeden Fall sind wir da durchgetaucht und dieser Hai war so wirklich zwei Meter von uns entfernt. Und ich habe diese Lampe gehabt. Dann leuchte ich mit dieser Lampe so nach rechts auf diesen Hai und die haben mir diese Augen auch so seitlich. Der Hai schraub mich mit seinem Auge einfach nur so an. Ich mit meiner Lampe leuchte ihm halt voll in die Fresse und denke ich so, mhm, wieder zurück. Das war ein großer, keine Ahnung, ich weiß nicht, was von Hai ist. Sorry, also wenn du nicht mal was, was das für einmal war.
SPEAKER_01So von so besogen, ich wäre der Tisch groß. Also 1,50 Meter, also auch kein großer Hai. Also du musst aufpassen, Haie sind erstmal gar nicht so gefährlich wie man denkt. Vor allem Weißhaie und Buldenhaie.
SPEAKER_02Bullenhaie sind die gefährlichsten. Das war auf jeden Fall.
SPEAKER_01Riffhaie zum Beispiel die mit dem Black Tip, also oben, die so eine schwarze Flosse haben, die siehst du am öftesten, wenn du so beim Tauchen wahrscheinlich hast.
SPEAKER_02White Shark, White Tip Shark, irgendwie so ein Ding.
SPEAKER_01Black Tip Shark, White Shark ganz sicher nicht, denn weiße Haie sind.
SPEAKER_02Ja, dann lag mich tot.
SPEAKER_01Okay, alles klar. Also, Fischnachhol, Kurs, ihr müsst euch dann keine Sorgen machen, mache ich damit hin, wenn wir vor Ort sind. Absolut, let's go. Alright, dann würde ich mal sagen, wir starten. Also erstmal nochmal, also wenn ihr Bock habt, dabei zu sein, dann meldet euch und dann machen wir vielleicht auch mal eine coole Podcast-Folge vor Ort und erzählen dann von unseren ganzen Fischabenteuern, die wir ja erlebt haben, zusammen. Also, wir starten mit dem Podcast. Wir sprechen heute über BBL Big Brand Learnings. Und was sind das für Marken, von denen wir sprechen? Also ihr kennt ja alle, jeder kennt große Marken, ne? Also, keine Ahnung, sind das jetzt diese Weltmarken wie Adidas, Mercedes, Apple, whatever. Oder aber auch so bekanntere Marken, so im Bereich E-Com, keine Ahnung, Rosenthal, Sushi Bikes. Ja gut, Kessler ist keine Brand, aber ist so ein fettes Konglomerat eigentlich eher Snorks, whatever. Also ihr kennt ja, jeder kennt ja irgendwie so diese bekannteren E-Com-Brands, ne? Oder Emma Matratzen zum Beispiel und und und. So, was kann man eigentlich von denen lernen und auf sein Business übertragen? Beziehungsweise inwieweit kann man davon profitieren? Denn im Grunde genommen zeigen dir ja so eine Art, sagen wir mal so, ist erstmal die These, so eine Art Blueprint, wie man sowas aufbaut.
SPEAKER_02Frage dazu: gibt es denn wirklich einen Big Brand Blueprint? BBWP.
SPEAKER_01Wir sind echt zu getroffen, die Folge, glaube ich. Also sprechen wir jetzt gleich mal drüber. Erster Punkt würde ich sagen, learning technisch ist so dieses Thema Produktkatalog. Also der Produktkatalog ist für jede Brand, glaube ich, mit das Allerwichtigste. Hat eine Marke keinen vernünftigen Katalog, also es gibt nur irgendwie ein Produkt, was cool ist, dann ist es so wie so ein One-Hit-Wonder. Weißt du, du kannst nicht, du kannst einmal einen geilen Track haben und einen Hype haben, aber das ist irgendwann meistens vorbei. Und dann gibt es halt Leute, die machen Alben, die bringen sozusagen mehr Kontinuität, können das immer wieder machen, neue Produkte machen und und und werden dadurch natürlich viel größer. Sprich, so wie fast jede große Marke, die wir kennen, die haben ja meistens irgendwie nicht irgendwie ein oder zwei Produkte, sondern deutlich mehr. Und sind aber manchmal mit ein oder zwei Produkten gestartet. Das ist ganz wichtig. Die hatten manchmal so einen großen Erfolg mit einem Produkt und haben darauf basierend dann halt was aufgebaut.
SPEAKER_02Hat das nicht fast jede Brand gemacht? Also wenn du jetzt mal zurückdenkst, man sieht ja nur die Brands, die diese riesige Produktpalette haben, aber bei uns geht es ja irgendwo auch darum, okay, wie haben sie gestartet und was haben sie danach gemacht.
SPEAKER_01Was hat die Brand in dem Moment gemacht, als sie so groß war wie du? Das ist ja die Frage.
SPEAKER_02Ja, eben. True. Die hatten ein Produkt, das gut erfolgreich war und das ist super interessant, weil das ist dann, was viele Leute dann irgendwie falsch machen. Die haben ein Produkt, das läuft voll geil und jetzt machen sie in einer anderen Nische irgendwie noch ein Produkt. Anstatt zu sagen, okay, das funktioniert gut, lass mal genau das gleiche nochmal machen, nur ein bisschen anders. Neue Variante, neue Produkt, neue Nische. Neue Nische, gleiche Nische, aber Produktpalette erweitern.
SPEAKER_01Also beispielsweise so, ähm, Adidas, so, yo, ich bringe einen Schuh raus, danach mache ich keine Hosen. Warum soll ich Hosen machen? Ich mache noch mehr Schuhe und dann mache ich noch mehr Schuhe, noch mehr Schuhe, noch mehr Schuhe, kämpfe mich durch das gesamte Schuhgame durch und dann fange ich vielleicht an und sage auch mal, ey, warte mal, wir könnten auch vielleicht Sporthosen oder sowas machen. Also dieses Komplementärprodukte oft viel zu früh, also viel zu früh, dass man sagt, okay, ich habe jetzt ein Produkt auf Amazon gebracht, zum Beispiel ein Zelt und jetzt mach ich einen Campingstuhl. Bullshit. Erstmal ein anderes Zelt, dann noch ein Zelt, dann noch ein Zelt und so weiter und so fort. Effektivitätstechnisch viel schneller, viel einfacher. Und auch, warum ist das wichtig? Ganz kurz, ihr müsst es euch jetzt bildlich vorstellen. Also schließt eure Augen, wenn ihr Auto fahrt, bitte nicht. Stellt euch das einfach vor, ihr habt eine Marke und sagen wir jetzt mal, wir werden im Campingbereich. Ihr habt ein Zelt, einen Campingstuhl, einen Campingkocher, einen Campingtisch, ja, und jetzt sagt ihr, okay, warum habe ich das so gemacht? Naja, weil der, der das Zelt gekauft hat, auch den Campingstuhl von mir kaufen kann und der kann auch den Campingtisch von mir kaufen und auch meinen Campingkocher. Wie wahrscheinlich ist es, dass, oder wie viele Leute gibt es, für die genau dein Zelt, genau dein Campingstuhl und genau der Kocher die richtigen drei Produkte sind? Sondern die meisten Leute werden sagen, okay, ich will ein Zelt für vier Personen, blau, groß, ich will aber, mein Campingstuhl soll eher so super luxuriös sein und mein Zelt ist zum Beispiel so in Ordnung, weil mein Stuhl, weil ich einfach ein bisschen Rückenschmerzen habe, ist super luxuriös und mein Campingkocher, ich bin ultra, also ich mach so viel Kochen, wenn ich beim Campen bin, das soll mit so zwei Kochfeldern oder sowas sein. Dann wirst du. Also du verlierst alle Leute auf diesem A B-C-Ding. Weißt du, also kein Mensch, niemand in der Zielgruppe passt genau auf diese drei Produkte. Hast du aber fünf Zelte, fünf Kocher und fünf Stühle, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass der das Zelt, das zweite Zelt nimmt, den vierten Kocher und den dritten Stuhl und du erweiterst sozusagen so deine Brand-Fit-Zielgruppe, die wirklich alles bei dir kaufen kann. Wenn du von allem nur eins hast, ist es ultra unwahrscheinlich. Das ist zum Beispiel, glaube ich, erstmal super, super, super, super wichtig zu verstehen.
SPEAKER_02Auch dazu, wenn du sagst, okay, du hast fünf Campingkocher, fünf Zelte, fünf Campingstühle, dann hat das nicht damit angefangen, dass du jetzt direkt fünf Stühle auf einmal rausbringst und fünf andere Campingkocher, sondern du hast erstmal fünf Zelte gemacht. Also ein Zelt gemacht, Erfolg und dann die nächsten Zelte. True. Und dann kommt die nächste nicht.
SPEAKER_01Okay, geiles erstes Learning.
SPEAKER_02Alright, dann next big thing, würde ich sagen, ist einfach so dieses Gesetz der Masse, nenne ich das einfach mal. Geld macht einfach mehr Geld. Am Ende des Tages bist du irgendwann so an den Punkt gekommen, wo du an irgendeiner Sache gekappt bist und im E-Commer ist es bei uns halt tatsächlich einfach Kapital. Früher oder später, ja. Wenn das ist Zeit, dann, also Zeit ist eher weniger, weil es relativ passiv ist, wenn du das mit FBA machst und die ganzen Zeit intensiven Prozesse ja ausgesourced werden. Das heißt, oder du stellst ja einen Mitarbeiter ein, der zum Beispiel Kundensupport macht, aber abgesehen davon ist es wirklich dann Kapital. Und Kapital haben, glaube ich, alle Big Brands gemeinsam, die sind irgendwann zu Investoren gegangen, haben sich Fremdkapital geholt.
SPEAKER_01Ja, wahnfinanzierter KW, Förderkredit gibt es ja verschiedene Sachen, absolut. Also gerade im E-Kom Sachen, die schnell wachsen, du brauchst halt irgendwann Kapital, finde ich einen geilen Punkt. Und auch da vielleicht allgemein sich mal anzuschauen, was waren die Hauptwachstumshebel, um mal aus 20, 30, 40.000, 50.000, ganz egal, wo du gerade stehst, so das Zehnfache zu machen. Was haben die Brands gemacht? Was waren die Wachstumshebel? Und das kann auch unterschiedlich sein. Da nämlich zurück auf dieses Thema des Blueprintes. Es gibt nicht diesen einen Blueprint. Die eine Brand ist gewachsen, indem sie einfach nur Produkte neu gemacht hat. Die andere ist wahrscheinlich gewachsen, indem sie irgendwann ein Multichannel gemacht hat, dann den Shop dazu gemacht hat zum Beispiel. Dann war die auf Amazon vielleicht bei 100k und ist durch den Shop auf 500k gekommen, weil sie das Portfolio so groß gebaut haben, dass sich mit dem Shop lohnt. Die anderen sind in die USA gegangen, whatever. Also es gibt verschiedene Möglichkeiten und man kann nicht pauschalisiert sagen, immer der Weg ist der richtige. Deswegen gibt es nicht diesen klassischen Blueprint. Ich würde sagen, es gibt eine, es gibt, kennst du, hast du mal Assassin's Creed gespielt? Da gibt es doch mal diesen Fähigkeiten-Baum, den man dann so ausbessern konnte, wo man immer besser werden konnte. Und ihr müsst euch sozusagen vorstellen, dieser Baum ist da, aber du gehst meistens einen Baum erstmal zu Ende, bevor du halt alle Sachen gleichzeitig machst. Und ich glaube, das ist ein großer Fehler, den viele Leute gehen, die versuchen alles dann gleichzeitig zu machen. Okay, ich mache meinen Shop, gleichzeitig international ich mich und ich mache das und am Ende funktioniert gar nichts, weil nirgendwo genügend Zeit reingeflossen ist. Und da sollte man einfach, ja, einfach sich, man kann sich auch einfach mal mit Leuten unterhalten und sich Feedback dafür holen und mehrere Meinungen dafür holen, was ist der nächste sinnvollste Schritt, weil viele Brands genau daran scheitern und jetzt kommt das nächste Learning, ich baue es mal mit ein, was gerade passt, im falschen Moment das Falsche zu machen. Oder sagen wir, im falschen Moment das Richtige zu machen. Also eine Sache, die eigentlich smart ist, aber jetzt gerade einfach noch nicht das richtige Timing dafür existiert. Beispiel Internationalisierung. Genau. Zum Beispiel, du hast gerade, in Deutschland läuft es richtig gut, ja, und du hast gerade Kapitalproblem gelöst und jetzt sagst du, du internationalisierst, du brauchst halt viel mehr Kapital, ziehst aus dem deutschen Markt Kapital ab, neue Märkte funktionieren gar nicht so geil, du hast jetzt aber wieder im deutschen Markt das Kapitalproblem, musst die Zinsen und so weiter und so fort zurückzahlen und hast auf einmal einen total riesigen Cashflow-Desaster. Obwohl es eigentlich ein sinnvoller Schritt gewesen wäre, aber eben zu einem späteren Zeitpunkt.
SPEAKER_02Weil du vielleicht erstmal in Deutschland noch viel, viel, viel mehr Bewertungen sammeln solltest, um dann in den USA einen richtig geilen Launch zu machen.
SPEAKER_01Ja, oder einfach mehr Cashflow oder mehr Geld oder du musst erstmal deinen Fremdkapital vielleicht zurückzahlen, damit du Neues aufnehmen kannst. Das ist also im falschen Moment die richtigen Dinge zu tun, trifft, glaube ich, mindestens zwei von drei E-Con-Brands, die skalieren wollen und schmeißt die teilweise Monate oder Jahre zurück.
SPEAKER_02Okay, wie würdest du sagen, löst man sowas? Also wo wir Feedback holen.
SPEAKER_01Ich würde von verschiedenen Leuten, die das vielleicht schon gemacht haben oder auch mit anderen Leuten gemacht haben, zum Beispiel bei uns ja auch so, wir besprechen sowas immer. Man kann sich so bei uns auch mal vorstellen, dass es wirklich diesen Skillbaum hat. Also auch unser Training ist ja so aufgebaut. Dass du im Full-Time-Training, also für die Leute, die schon ein bisschen weiter sind, hast du halt nicht mehr dieses A bis B bis C bis D bis E bis F, sondern es gibt einen Punkt, eine Weggabelung, wo du jetzt vier verschiedene Möglichkeiten hast und dann musst du erstmal überlegen, welchen Weg gehe ich erstmal. Und ich kann später immer noch den anderen Weg gehen. Aber erstmal ein Weg in der Regel gehen.
SPEAKER_02Und das ist ein großer Punkt. Alright, dann mache ich den nächsten. Und zwar beginne ich mit einem Nachteil von großen Marken und zwar ist das im Endeffekt dieses Mikromanagement, was sie gar nicht auf so einer Ebene mit diesem Commitment und auch diesen Emotionen, die man als selbstständiger Unternehmer hat, einfach mitbringen, weil sie keine Zeit dafür haben. Also das ist das, was dieses ganze Engagement. Also du bist wenn du ein Produkt hast, wenn das deine Brand ist, wenn sie drei, vier Produkte sind, du hockst dich hin, du machst ein YouTube-Video, du schreibst Influencer an, du machst Vergleichsseiten, das machen die Big Brands gar nicht auf dieser Ebene. Die beschäftigen sich nicht so im Detail mit einem Produkt. Die hauen das raus, die hauen das raus, die hauen das raus, aber was macht das wirklich erfolgreich? Die sind extra-Schritt, den, ja, wie gesagt, diese Emotion steckt nicht dahinter. Das ist halt einfach nur so ein Numbers-Game für die Leute.
SPEAKER_01Ja, also das ist eine Sache, die man nicht von größeren Brands übernehmen sollte, genau. Viele Strategien, die die halt nutzen, später sind einfach schlecht getuned. Also kein Feintuning, sondern Grob-Tuning, weil dann die Ressourcen fehlen und die Zeiten fehlen, so wie das immer ist, um Dinge so bis ins Detail perfekt zu machen. Was wir aber als committed Selbstständige halt immer für unsere eigenen Produkte tun würden. Also wir gucken uns jeden Scheiß an, wir gucken, ob da noch ein Keyword fehlt, ob da noch das Bild minimal besser sein kann und und und. Und das kriegst du in der Regel mit einem Team oder sowas nicht so hin. Ist bei uns auch nicht anders, also auch bei uns intern, bei uns im Team. So viele Sachen, da muss ich das halt immer nachjustieren, weil du es einfach nicht auf diesem endlos genialen Level so hin umgesetzt bekommst durch Team. Also durch nicht du selbst zu sein. Deswegen, man sieht das ja auch schön. Also alle, zum Beispiel Amazon ist ja ein gutes Beispiel. Da ist so viel, so viele kleine Seller, die super erfolgreich sind. Es gibt keine Big Comp oder kaum, also ganz wenig wirklich Big Companies. Kessler zum Beispiel ist eine Ausnahme, aber es gibt super wenig wirklich große Betreiber. Die diese Marktplatz und diese Nachfrage nutzen versus einen Einzelhandel, wo das komplett davon dominiert ist, weil es dieses Feintuning nicht gibt. Ja, weil das nicht so wichtig ist. Weil man da keine Keyword oder Ad-Optimierung oder diese Bildoptimierung braucht, sondern es geht vor allem um Netzwerk und Kapital, während es im E-Com-Game eigentlich vor allem um Skills geht. Und die Brands sind halt meistens groß geworden, dadurch, dass sie diese Skills haben, aber ab einer gewissen Größe merkst du auch, dass sie halt wieder Marktanteile zwangsläufig freigeben müssen, dadurch, dass sie, um weiter wachsen zu können in einem groben Bereich, weil dieses Feintuning aber nicht passt. Das siehst du bei super vielen Big Brands, da gehst du drauf, das Listing und denkst, okay, ich könnte jetzt das, das, das und das optimieren, es würde Conversion-Optimierung sein. Das müssen die aber gar nicht machen, weil das Geschäftsmodell sich dann in gewisser Art und Weise natürlich auch ändert.
SPEAKER_02True. Alright, dann hast du einen Punkt erwähnt, und zwar geht es um Emotionen. Ist im Endeffekt das, was glaube ich wieder viele Brands gemeinsam haben. Menschen kaufen von anderen Menschen. Es gibt eine gewisse Mission, Werte vor allem, die eine Brand vertritt. Du kaufst jetzt nicht die Adidas Schuhe, so, weil sie die geilsten Schuhe, es gibt noch hunderttausend andere Schuhmarken, die vielleicht auch geil sind, aber irgendwo, ah, hast du vielleicht einen bekannten Fußballer, mit dem du eine Connection hast und deswegen kaufst du das er die Schuhe. So was bei mir früher, ich habe den gefeiert, er hat die Schuhe getragen, bumm.
SPEAKER_01Ja, Messi trägt Adidas Schuhe, ich will auch Adidas Schuhe haben. True. Also oder indirekt, wenn die Werte dann und die Qualitäten von der Person übertragen. So, ich finde es zum Beispiel bei Puma super smart. Ich finde, Puma hat eine sehr, sehr krasse, die sind ja auch ultra gewachsen in den letzten Jahren.
SPEAKER_02Wahrscheinlich auch durch so diese Kollaps mit Pamila Reif, oder?
SPEAKER_01Ja, genau, Rihanna, so Lewis Hamilton und so, die haben super, super so Identification-Role Models.
SPEAKER_02Wenn du es dir immer überlegst, es war ja Adidas und Nike, die waren ja so, boom, wie wolltest gegen die vorangehen? Puma war für mich immer so ein.
SPEAKER_01Third Player, also die sind auch, glaube ich, deutlich kleiner, aber Puma ist doch brutal gewachsen. Ja, ja, genau, die haben krass dieses ganze Social Media Game durchgespielt. Also viel krasser als Nike oder Adidas, meiner Meinung nach. Und du musst halt sozusagen, also auch bei einer kleinen Brand ist es halt super wichtig, so dieses, okay, was haben wir für Werte? Was machen wir vielleicht? Wie engagieren wir uns? Also, das zum Beispiel, Engagement lieben Menschen, lieben Menschen, die sich engagieren und halt ein größeres Ziel hinter ihrer Company haben. Zum Beispiel bei einem Apple oder so war das damals dieses Think Different. Dieses Think Different oder zum Beispiel, warum kaufst du Autos von Elon Musk? Du kaufst kein Tesla, sondern kaufst dieses Brain von Elon Musk sozusagen. Diese Genialität, das ist Branding, das hat nichts mit dem Produkt selbst zu tun, weil der Typ eine größere Mission hat und du denkst, boah, ich will Teil von dieser Mission werden. Ich will Teil von dieser Familie werden, genauso wie das bei Apple ist. Du willst Teil von diesem Circle sozusagen sein, beziehungsweise einfach Think different. Du willst anders sein, das ist ein Wert. Ein iPhone zu kaufen bedeutet, ich will etwas anderes haben als die anderen Leute, auch wenn wir den größten Marktanteil own, was eigentlich gar keinen Sinn macht mehr. Eigentlich ist Samsung jetzt think different. Ja, ja, also in Deutschland halt so, ne? Weltweit ist glaube ich Samsung wahrscheinlich, weiß ich gar nicht, also macht zumindest ein Stück technisch wahrscheinlich mehr Telefone, aber oder so asiatische Hersteller, die wir gar nicht kennen, keine Ahnung, was mal in China für Gerichtschaft. Xiaomi. Think different. Xiaomi. Ja, auf jeden Fall, genau das dann. Und das kann man auch nochmal, also das ist vielleicht nochmal so ein so eine Ergänzung. Ich glaube, danach können wir, also haben wir auch echt geile Learnings, aber ich möchte noch einen richtig wertvollen Punkt nennen. Und zwar ein immer wiederkehrendes Modell, was fast alle großen Marken nutzen, ist eine Produktpalette, die sich preistechnisch immer an drei Zielgruppen orientiert. Ich habe die ja getauft, die Sparer, die normales und die Gönner, also günstiges Produkt, mittelteures Produkt, teures Produkt und das sehen wir immer. Egal wo. Mercedes-Benz, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, Apple, iPhone, iPhone Pro, iPhone Pro Max. Adidas, diese Fußballschuhe zum Beispiel, gab es damals immer eins, ich weiß nicht, was sie für Namen jetzt genau haben, aber 29 Euro, 79 Euro, 229 Euro. Drei Preisstufen. Und dieses Drei-Preisstufen-System ist super, super, super. Oder dieses Dreimodell-System ist super, super, super, super smart. Und kann man halt als allererstes oder mit als allererstes in sein Pricing-Modell übernehmen. Das ist zum Beispiel bei uns in der Branding Masterclass im Fulltime-Training bei uns, ist es ein ganz spannender Punkt, weil wir dadurch gesehen haben, dass man teilweise wirklich das Potenzial eines Produktes, indem man eben diese zwei zusätzlichen Modelle ergänzt, je nachdem, ob du jetzt gerade das teuerste, das Künstler oder welches auch immer hast, indem du das ergänzt, das ist einfach extrem krass deine Marke beflügelt. Das ist ja zum Beispiel bei uns auch gerade so, wir gucken auch gerade, hey, wir haben jetzt drei Modelle bei uns: 29, 39, 49 Euro. Und das ist halt einfach logisch, weil du kannst dem Kunden dann auch die Auswahl geben, hey, bist du jemand, du willst zwar unsere Marke kaufen, aber du willst Geld sparen, kauf das Ding für 29. Du willst unsere Marke und du willst einfach das beste Preis-Leistungsverhältnis, kauf das für 39. Ey, du willst unsere Marke und du willst das krasseste Produkt, kauf das für 49. Du erweiterst diese Zielgruppe, Marken machen das so, macht es auch zu Hause so. Das ist auf jeden Fall eine geile Sache. Alright. In dem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören. Liked den Podcast, hört uns zu auf, ich weiß gar nicht, wir sind ja eigentlich überall verfügbar, wo es Podcasts gibt, auf Spotify, iTunes, Google, YouTube. Und subscribed, aktiviert die Glocke und dann hören wir uns nächsten Montag wieder hier beim e-commerce.de Unternehmer Podcast. Tim und Niklas, haut rein.