Ecommerce.de Podcast
Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#126 Agentur oder Freelancer in der Amazon FBA Szene
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der heutigen Folge werden die Vor- und Nachteile von Delegation im E-Commerce-Business diskutiert. Es werden Fehler bei der Auslagerung beleuchtet und die Unterschiede zwischen Agenturen, Freelancern und internen Mitarbeitern aufgezeigt. Zudem werden spannende Themen wie die Kontrolle über digitale Währungen und die Bedeutung von Coaching angesprochen.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast. Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16 Uhr. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_00Herzlich willkommen zurück hier beim e-commerce.de Podcast. Heute sprechen wir über das Thema Delegation, Freelancer, Agenturen. Wenn du bestimmte Prozesse oder Aufgaben in deinem Business auslagern willst oder an andere geben willst, welche sind das und was gibst du am besten an wen? Denn hier gibt es unglaublich viele Fehler, die gemacht werden, unglaublich große, sag ich mal, Spannen, auch was kostet wer, also zwischen Agency, Freelancer, dir selbst oder auch einem Mitarbeiter und wo man unglaublich große Fehler machen kann, die wirklich meistens, glaube ich, in der Skalierung eine der größten Probleme darstellen. Deswegen viel Spaß mit der Folge.
SPEAKER_01So, heiße Debatte hier am e-commerce.de Tafeltisch.
SPEAKER_00Der Tafeltisch ist gedeckt.
SPEAKER_01Der Tafeltisch, ich stelle mir vor, wenn dann irgendwann so eine richtig große Ritterrunde. Vielleicht gibt das so, ist Fasching schon vorbei? Schon, ne? Nee, das kommt noch. Karneval war es schon. Ist Fasching? Wann ist das denn? Februar? Februar war schon. Wie auch immer. Hier gibt es eine Debatte und zwar Bitcoin steigt er oder. Wir sind erstmal.
SPEAKER_00Guck mal, jetzt wird es das erste Mal richtig komisch, weil ich bin ja jemand, der absolut nichts von Bitcoin hält, was auch nach wie vor der Fall ist. Aber ich habe gechickt.
SPEAKER_01Ich kann zehnmal ins Office reinrennen und sagt, yo, das ist ja auch nicht so gut.
SPEAKER_00Ich habe seit zwei Tagen das nur drin. Ich habe ein Video gesehen und das war das erste gute Video von so einem Dude, der hat selbst durch 6 Milliarden in Bitcoin, also relativ groß investiert. Und das war das erste Mal, dass ich ein gutes Video dazu gesehen habe, weil jemand alle haben ja immer versucht, das zu verkaufen über die Technologie. Und die Technologie hinter Bitcoin ist komplett Trash. Also es ist einfach eine komplett bescheute, also die Technologie hinter Bitcoin ist überhaupt für nichts zu gebrauchen. Aber das System, einfach das als nicht zu gebrauchen, einfach eine Alternative zu haben, zu oder was ist eine Alternative, sondern eine andere Form des Geldes, das ist smart. Und der Duterte hat gesagt, die Technologie, die Bitcoin selbst nutzt, wird kein Mann, das ist kein Money-Ding, das ist ein Investment-Ding. Das macht es auch so interessant. Denn wenn es ein Schnelltransaktionsding wäre, was schnell hin und her geswitcht werden kann, was es ja nicht ist, das wird ja nur suggeriert, dann wäre es nicht interessant. Sondern genau diese Langsamkeit macht es halt so super interessant und natürlich die Begrenzung davon.
SPEAKER_01Na, nur für sich, dass ja früher später so eine digitale Währung eingeführt werden soll, ist ja ziemlich obvious. Das wird mit dem Euro früher später auch passieren. Deswegen ist Bitcoin aber trotzdem interessant, weil es halt so eine Alternative halt einfach ist. Coppel dezentralisiert vom Staat einfach mal. Das war irgendwo auch der Grundgedanke dahinter. Aber die Diskussion ist ja gerade, ob das halt jetzt nach diesem Launch von den ETFs noch wirklich extrem in die Höhe geht oder wieder einbricht oder wann das einbricht. Ich finde, Bitcoin ist halt so ein spekulatives Ding. Solange du nicht super. Weil würdest du in etwas investieren, von dem du eigentlich keine wirkliche Ahnung hast. Nur weil du mal was gehört hast von jemand, der gerade.
SPEAKER_00Ey, pass auf, ey, kauft das. Jetzt kommt meine Meinung dazu. Ich habe keine Ahnung, ich will mich damit auch nicht beschäftigen, weil mich die Technologie dahinter nicht interessiert. Aber das reine Prinzip, warum das steigen wird, verhältnismäßig das Geld jetzt in Euro zu haben oder in Aktien zu haben, ist super simpel. Dadurch, dass es halt begrenzt ist und jetzt durch diese ganzen Zulassungen und ETFs und Co. halt auf einmal auch seriös ist. Das heißt, es fließt einfach Big Money auch in diese Bereiche rein von den ganzen großen Institutionen, Banken und Co. Und dadurch wirst du einfach nochmal einen ganz anderen Shift haben. Ich will das ja nicht traden oder in einer Stunde wieder verkaufen oder sowas. Sondern so langsam Position aufbauen und dann, keine Ahnung, gucken, wo das hinläuft. Hoddeln. Wie würde? Hoddeln. Hodeln heißt es so? Ich finde nichts. Hodeln. Also wenn du hodlest, aber hodeln, ne? Hoddeln. Ganz neu im Game. Ich will hodeln. Und du denkst, es passiert nicht oder was?
SPEAKER_01Doch, es passiert definitiv, aber ich würde persönlich jetzt zum Beispiel mein Geld nicht da reinstecken in eine Sache, wo ich ehrlich gesagt A, keine Kontrolle darüber habe und B einfach nicht weiß, was genau wann wie wo passieren wird. Weil es ist so eine Sache, keine Ahnung, das ist wirklich mal, wenn du 100k auf Seite hast und du juckt es nicht, ob die da drinnen sind, ob deine Wallet steigt oder sinkt, dann ist das voll geil, weil es langfristig gesehen meiner Meinung nach definitiv extrem viel mehr wird. Aber wenn das irgendwie meine hart ersparten 50k sind und ich dann jeden Tag diese Gedanken habe, weil ich in die Dinge schaue und jetzt sinkt es und jetzt steigt es, das ist so viel Kopf, für mich nimmt er so viel Headspace einfach. Anstatt dass in irgendetwas zu investieren, wo du Kontrolle darüber hast, keine Ahnung, dein Business, wo du ganz genau weißt, ey, wenn ich das mache, ich kann proaktiv etwas dafür machen, damit mein Geld mehr wird, als irgendetwas anderes, was irgendwie halt.
SPEAKER_00Ja, das ist einfach nicht zu viel. Ich bin immer nur in dem Moment, wo ich so anfange, in irgendwas zu investieren, da bin ich so, da nimmt das Headspace und dann lasse ich das liegen und es juckt mich null. Dann juckt es mich auch nicht, ob es fällt oder steigt oder was auch immer passiert.
SPEAKER_01Ja, dann hast du wieder die Gedanken, wenn es steigt, ach scheiße, hätte ich mal mehr nachgekauft. Nee, nee, nee, nee, nee, nee.
SPEAKER_00Nee, nee, nee, das habe ich nicht tatsächlich. Das habe ich tatsächlich nicht. Das habe ich nicht so als Problem. Aber der Punkt ist, wenn du es langfristig siehst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es verhältnismäßig zu den Währungen einfach steigt, die ja in einem absoluten Verfall sind, einfach super. Also die Wahrscheinlichkeit, dass es im zweistelligen Prozentbereich steigt, ist, glaube ich, eigentlich fast unausweichlich, wenn wir sehen halt, was gerade auch wieder passiert mit den Zinsen und mit den. Also es ist einfach hilarious. Absolut. Also es ist ganz interessant. Ich habe nämlich in dem Video, also guck mal, ich verlinke euch das Video mal unter dem Podcast, könnt ihr euch ja mal reinziehen. Es ist kein unbedingt kein Bitcoin-Aditorial, sondern es ist mehr so, warum ist eigentlich alles andere scheiße? Was ich ganz gut finde, aber halt mit Zahlen einfach nicht so.
SPEAKER_01Was weite denn mit alles andere?
SPEAKER_00Genau, also der erste, sorry, der erste Punkt, den er halt sagt, ist der US-Dollar so, ne? Das ist ja also die Number One-Währung. Und der US-Dollar hat er sozusagen auf 100 Jahre gezeigt, der Verfall des US-Dollars liegt bei 99%. Also 1913 zu 2023, Video ist ein halbes Jahr alt, also 23, ist der Dollar vom Wert von einem Dollar um 99% gesunken. Was ja, kann ja jeder nachvollziehen. Also ich sag mal, das beste Beispiel, was meine Mama mal gesagt hat, die sind früher ins Kino gegangen für 70 Pfennig. Also für 70 Cent. Wenn du jetzt 14 Euro bezahlst, das ist ja, und meine Mama ist keine 100 Jahre alt, dann bedeutet das einfach, dass du das 20-fache bezahlst. Das 20-fache, 20 mal 70 Cent. Und das war ja sogar nur die Hälfte wert, also eigentlich sogar das 40-fache.
SPEAKER_01Weißt du, was du meinst? Ich hatte letztens das Gespräch mit meinem Opa, wo er auch gemeint hatte, der hatte damals Miete gezahlt für seine Wohnung. 140 D-Mark. Und das war wahrscheinlich eine gute Wohnung, sowas. Eile Wohnung, ja. Okay, weiter.
SPEAKER_00Und das ist, und das, obwohl gleichzeitig, und das checken ja auch viele nicht, die Technologie immer besser wird, also alles immer günstiger wird, also es ist günstiger, theoretisch jetzt etwas herzustellen oder etwas zu farben. Effizienter auch. Alles, und zwar alles, ja, also egal worum es geht, es ist einfacher geworden, was herzustellen, es ist einfacher geworden, Landwirtschaft, also Nahrungsmittel und so weiter und so fort, durch effektivere Strukturen, besseres Düngemittel, dies, das, also alles effektiver geworden, die Preise sind trotzdem gestiegen. Das heißt, wir haben nicht nur Inflation, ist ein großes, ist ja ein. Kann ich gleich noch kurz was zu sagen, weil Inflation sagt mal immer 2, 3, 4 Prozent, das ist halt hilariously wrong. Was auch jeder eigentlich checken muss. Wenn du dir einfach mal die echten Preise miteinander vergleichst, dann siehst du ja, dass sie sich nicht um 4% und das würdest du gar nicht merken. Also du würdest 2 oder 3 Prozent oder 4%, das würdest du gar nicht merken an Inflation. Das würden wir kaum spüren. Zum Beispiel Mieten ist ein gutes Beispiel. Wenn ich jetzt im Schnitt in den letzten 10 Jahren 3% Mietsteigerung gehabt hätte, dann würde ich statt 500 Euro jetzt wahrscheinlich 650 Euro bezahlen. Ich zahle aber statt 500 Euro in den letzten 10 Jahren wahrscheinlich 1400 Euro. Also es ist eher in einem anderen Bereich, wo sich das abspielt. Und auf jeden Fall, der Dollar alleine hat 99% verloren. Der Dollar ist aber einer der stärksten und erfolgreichsten Währungen überhaupt. Verhältnismäßig zum Dollar zum Beispiel gibt es da nochmal super viele Währungen. Gut, der Euro ist da jetzt nicht mit drin, aber in super vielen Ländern, wo die Währung nochmal über 99,9% gegenüber dem Dollar verloren hat. Der selbst 99% verloren hat. In den meisten, also in den meisten Ländern der Welt ist das der Fall. Dass die Währung verhältnismäßig zum Dollar um über 99% verloren hat in den nächsten letzten 100 Jahren. Das heißt.
SPEAKER_01Sein Grund ist wahrscheinlich einfach so, die Aussage von ihm ist halt, dass es halt nicht smart als Asset einfach Cash zu haben. Nee genau.
SPEAKER_00Und dann hat er die anderen Asset Classes dazu genommen und hat halt gesagt, okay, Beispiel, was ist ein gutes Investment? Miami Beach, Haus am Miami Beach. Warum ist das ein gutes Investment? Weil Miami Beach ist Miami Beach und der Beach wird nicht größer. Der bleibt so. Der wird nicht größer, der wird auch nicht kleiner, höchstwahrscheinlich. Who knows? Aber der wird nicht größer werden. Das heißt, es wird nicht mehr neue Miami Beach Wohnhäuser geben. Das heißt, es ist begrenzt und deswegen sind diese Preise halt extrem krass gestiegen. Beispiel in Miami, glaube ich, die Immobilienpreise sind teilweise von Year to Year über 50 Prozent in den letzten fünf Jahren gestiegen, also 50 Prozent pro Jahr auf Millionenbeträge, die schon vorher wert werden. So, und dann hat er gesagt, das ist zum Beispiel interessant. Was zum Beispiel nicht interessant ist, das finde ich auch mal ein super spannendes Thema, bin ich auch absolut der Meinung, ist Aktienbashing. Denn der reale Wertverlust über die letzten 100 Jahre pro Jahr in Dollar gesehen und Euro ist ja ähnlich wie der Dollar, liegt real bei 9%. Über die letzten 100 Jahre lag der real bei 9%. Bedeutet also, wenn du, da hat er so eine Kurve gezeigt, die Wertentwicklung oder den Wertverlust vom Dollar versus die Aktienmärkte läuft fast 1 zu 1 gleich. Das heißt, wenn du einen ETF hast oder einen Sparplan und sagst, diese 8%, die dir jemand jeder bei der Bank verkauft, und damit du in den Fonds investierst, der dich nochmal anderthalb Prozent einfach frecherweise charged irgendwie im Jahr, was ja geistesgestellt ist auf die Volume, wenn du deine ganze Zeit sparst da drin hast, das ist schon echt frech. Und dass du mit 7 oder 8% halt einfach break-even fährst oder sowas verlierst. Was besser ist, mit viel besser, viel, viel, viel, viel, viel besser ist als nichts zu machen damit. Weil du vielleicht auch in Zukunft, aber das ist ja das, was dann viele Leute sagen, ja, okay, ich investiere jetzt 40 Jahre in Aktien und dann habe ich 1,5 Millionen. Und man denkt halt, 1,5 Millionen sind noch viel Geld, aber in 40 Jahren sind 1,5 Millionen nichts mehr. Das ist, wenn du jetzt zurückdenkst, zum Beispiel, ich habe mal neulich ein witziges Zitat gehört, da ging es um dieses Wolf of Wall Street, kennst du ja den Film, ne? Und der hat ja 52 Millionen Euro oder 50 Millionen Euro Jahresumsatz gemacht. Das ist eine krasse Summe. Heute wäre das lächerlich wenig. Ja, also das heißt, wir sind schon fast so groß wie der Typ. Wird deswegen ein Kinofilm über uns gedreht? Nein. Aber 1989 und 1990 sind 50 Millionen equal heute zu 1,8 Milliarden. Das heißt, das muss man sich mal vorstellen, das ist nicht lange her, 1990. Also auch dieses Kino-Ticket wiederum. Oder es gibt ja so viele Beispiele, woran man das bringen kann, was was gekostet hat und was das jetzt einfach kostet, obwohl die Technologie weiter ist. Fliegen ist auch ein gutes Beispiel. Vor 10 Jahren bist du noch für 50 Euro durch die Gegend geflogen. Und obwohl jetzt alles günstiger ist, der Treibstoff ist einfacher aus dem Boden zu holen, ist es im Grunde genommen einfacher, diese Flugzeuge wahrscheinlich zu bauen. Die sind effektiver wahrscheinlich geworden, verbrauchen weniger, die ganzen Buchungsplattformen haben viel weniger Kosten, dadurch, dass nicht alles im Reisebüro gemacht werden muss und trotzdem zahlst du, was das drei oder vierfache.
SPEAKER_01600, 700 Euro, so ein Cheap-Ticket teilweise.
SPEAKER_00Ja, ja, genau. Wenn du jetzt zum Beispiel, ich bin damals geflogen nach Bali am Anfang, spontan kauft, eine Woche vorher 400 Euro. Hin und zurück, sorry, 400, 500 Euro, hin und zurück. Also der zweite war natürlich nicht spontan. Ja, mit einem Billig-Airline. Aber jetzt zahlst du mit Billig Airline 1,5. Kraft. Das Dreifache innerhalb von fünf Jahren.
SPEAKER_01Okay, also er hat Cash gesagt, Immobilien, keine ETFs-Aktien, hat er noch irgendwas aufgezählt, neben Bitcoin.
SPEAKER_00Genau, ja genau. Im Grunde genommen ging es dann darum, dass es einfach der Vorteil ist, dass es neben Gold, weil Gold ist zum Beispiel auch eine Sache, die sich relativ positiv entwickelt hat, der Nachteil bei Gold ist halt, dass immer mehr davon natürlich auch oft, also es wird einfach mehr gefarmt, also es ist nicht endlich, sondern es ist unendlich. Das ist übrigens auch mal ein Missverständnis. Also alles, was theoretisch noch gefunden werden kann, ist unendlich. Dazu gehören alle möglichen Bodenschläge. Also zum Beispiel sowas wie Erdöl wird auch jetzt nicht, natürlich wird das vielleicht irgendwann mal viel Mehrwert sein, aber in dem Moment, wo es wirklich eng wird, wird es schon gar nicht mehr benutzt werden in dem Stil oder in der Menge, wie es jetzt benutzt, geht gar nicht mehr. Sonst ist es ja nicht mehr kosteneffektiv, weil es ein Nutzgegenstand ist zum Beispiel. Deswegen ist Erdöl zum Beispiel nichts endliches, womit man dann, keine Ahnung, 20.000 Prozent Rendite reinfahren wird. Und ja, der Vorteil ist halt, dass Bitcoin immer komplizierter ist und dadurch, dass die Technologie in Anführungsstrichen so aufwendig ist, ich glaube, er hat gesagt, der erste Bitcoin, den zu farmen, war 1,5 Billionen Mal einfacher, als jetzt ein Bitcoin zu minen. Das heißt, es wird auch logischerweise halt immer schwieriger, je länger diese Chain halt wird. Also es gibt ja auch immer weniger.
SPEAKER_01Also du kriegst ja pro Mining kriegst du ja weniger irgendwann durchs Having immer.
SPEAKER_00Ich kenne mich wie gesagt nicht aus damit. Ich habe aber damals, ähm Fun Fact, mal zwei Grafikkarten bestellt. Das war 2016, 980er von Nvidia, zwar 980 Grafikkarten und wollte selbst zu Hause minen, weil damals konntest du es noch machen ein bisschen, ne? Jetzt geht es gar nicht mehr mit. Bringt gar nichts. Was willst du mit fucking zwei Kreditkarten, äh, zwei Grafikkarten? Aber ich hatte das halt als Plan und dann sind aber diese Grafikkarten, weil damals dieser Bitcoin-Hype dann kam, sind so viel teurer geworden und dann habe ich jeweils für 100 oder 150 Euro weiterverkauft. Das war damals ein guter Deal, aber also hätte ich das Geld in Bitcoin investiert, wäre es auch nicht schlecht gewesen, aber ist auch so sinnvoll. Ich sage ja immer, Investment kommt nach dem finanziellen Erfolg. Erstmal finanziell erfolgreich sein und ein gutes Income haben und dann investieren, damit man auch.
SPEAKER_01Okay, wir machen jetzt eine Prognose, ja. Wo sagst du, ich will in der nächsten Podcast-Folge, mit der nämlich darüber reden, wo sagst du, steht Bitcoin Ende März?
SPEAKER_00Keine Ahnung, Digga. Ich hab da wirklich keinen Plan. Wo ist das jetzt? Weil ich guck mal gerade. Guck mal, ich bin jetzt auch in diesem typischen, in dieser typischen Opferrolle. Ich habe jetzt seit anderthalb Tagen meine Position und hab etwas mehr als 8 oder 9 Prozent schon Plus gemacht, was sich halt ultrafreut so ist, wenn du da so reinguckst.
SPEAKER_01Aber so Gasfees gezahlt, ja, so irgendwie Transaktionsgebühren, die da nicht mit drin sind.
SPEAKER_00Doch, doch, die werden ja abgezogen, wenn du kaufst. Aber so gesehen, dann sind es halt vielleicht 9 oder 9.5% gewesen. However, okay, warte, wo steht der jetzt gerade? Bitcoin steht bei, wo sieht man das denn hier? 56.000 Euro. Krass, wo ich eingestiegen bin, war der bei 47. Heftig. Haben wir schon guten Dings mitgenommen.
SPEAKER_01Okay, ich sag, der droppt auf jeden Fall nochmal um 15%. Jetzt im März. Wirklich nicht. Es ist auch ehrlich gesagt. Nee, weil es darum geht nicht. Du wolltest nachkaufen, ich sagte, warte noch, der wird nochmal eine Korrektur geben und dann wird er weiter steigen, definitiv. Ich gehe davon ab.
SPEAKER_00Aber ich will ja nicht so ein Trading, ich will mich halt nicht diesen Headset.
SPEAKER_01Es ist ja kein Trading. Du willst ja eigentlich nur mehr von einer Währung oder einem Asset haben, was langfristig steigt. Das heißt, wann ist es smart, mehr zu kaufen, wenn der Preis halt günstig ist? Und das ist halt die Frage, niemand weiß, wann er einsteigen soll. Ja, aber das ist ja immer das Ding.
SPEAKER_00Wenn es Longterm gut läuft, ist scheißegal, wenn du einsteckst. Absolut. Also es ist nicht scheißegal, aber es ist besser drin als dann nicht drin.
SPEAKER_01Wir machen eine Bitcoin-Fonds auf. Mit allen Podcast-Leuten her. Dann kaufen wir uns davon irgend so eine Villa auf Ibiza.
SPEAKER_00Ich hab der Typ, der das Video gemacht hat über den Bitcoin, der hat aber am Ende gesagt, wahrscheinlich habe ich in zwei, drei Jahren so viel Geld, dass ich einfach Europa kaufen kann. Wie viel hat er? Hast du gesagt? Er hat 6 Milliarden in Bitcoin jetzt. 6 Milliarden. Krass. Er hat halt in dem Dings gesagt, dass er an dem Tag, das war scheinbar das Moment um 10% umgegangen, hat er 600 Millionen gemacht. Deswegen, er hat gesagt, ich habe heute 600 Millionen gemacht und der Bitcoin ist an dem Tag um 10% gestiegen. Deswegen assume ich mal, dass er ungefähr über 6 Milliarden ist. Das sind jetzt schon, muss ja das mehr Dreifache sein. Ja, wild. Also ja, might come true. Crazy shit, oder? Ja, weißt du, was das Geile ist an Bitcoin, es ist so dumm. Das Ding ist so dumm, weil die Leute einfach nur investieren müssen. Es muss nichts dazu passieren, weißt du? Ein Unternehmen, eine Aktie muss sich, das Unternehmen muss sich weiterentwickeln, damit es krass was passiert, aber da kann der Hype einfach größer werden, es ist ein Marketingding. Das finde ich jetzt, also das ist der Grund, warum ich jetzt eingestiegen bin, weil ich gesehen habe, ey, ich muss nicht an die Technologie glauben, um daran zu glauben, dass das Ding größer wird.
SPEAKER_01Ja, es wird halt durch diese ganzen ETFs einfach noch für die Masse tauglicher gemacht. Weil früher konnte die Bertha, die von Bitcoin, was im Fernsehen gehört hat, keine Ahnung, wie sie Bitcoin kauft. Mittlerweile geht das halt immer leichter. Und das ist ja irgendwie auch der Grund, warum es der Masse zugänglich gemacht wird und mehr Leute halt einsteigen, aber genau diese Leute werden halt eigentlich ihr Geld verlieren, weil die keine Ahnung von der Materie haben. Und die emotional reagieren, wenn er nämlich mal um 10% sinkt und dann checken die Scheiße, ich muss mal Geld rausheelen, aber sehe nicht, dass da lang ist das.
SPEAKER_00Es ist wirklich, ich habe neulich eine kurze Doku mir angeschaut, auch darüber, das gesamte Thema Aktieninvestment ist so, das ist so, die Deutschen, also Deutschland ist wirklich ein dummes Investitionsland. Wir sind angefangen mit dem Sparbuch, wo wir alle von überzeugt waren, das war der Heilige Gral. Irgendwann haben die Leute gecheckt, boah, warte mal, das Sparbuch ist richtig scheiße. Dann kamen die Bauchsparverträge, dann haben sich alle Leute abziehen lassen mit Bauchsprägen und es gibt immer noch Leute, die glauben, dass Bauchsparverträge geil sind. Haben in Bauchsparverträge alles, man muss sich mal die Kosten durchrechnen, das ist so hilarious. Ich meine, als Bankberater, das ist aber the biggest scam of all time. Banken sind aber die größten Scammer überhaupt. Also goddammit, however. Und das Dritte, was danach kommt, das ist das jetzt, sind Fonds, Aktien. Du musst jetzt in Aktien, das ist jetzt gerade das Ding, wo jeder, der mit Geld, okay, das ist das Geilste, und dann kommt immer sowas wie Warren Buffett hat auch Aktien gekauft und ist damit einer der reichsten Menschen der Welt geworden. Stimmt aber nicht. Warren Buffett hat keine Aktien gekauft, der Typ hat eine Investmentgesellschaft, der ist Unternehmer, nicht Investor. Der ist nur ein Unternehmer, der Investitionen tätigt, also andere Unternehmen kauft. Aber Warren Buffett hat eine Investmentgesellschaft, mit der sich ein Unternehmen beteiligt und mehrere 10.000 Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass diese Unternehmen besser performen als bevor. Das bist nicht du als Dude. Und der geht da halt mit ein paar Milliarden rein und den juckt eine Kursschwankung. Ein Scheiß. Die meisten Leute gehen ja bei sowas raus und du musst dir mal vorstellen, wenn du das später hast, am Anfang ist das ja easy peasy. Stell dir vor, du baust deine Rente darauf auf, dann hast du auf einmal eine Million da drin. Sagen wir, du hast eine Million da drin. Jetzt ist eine Million ja noch einiges wert. Und dann auf einmal kommt ein 40% Kurschluss. Du bist bei 600.000, dein Leben ist im Arsch. Und du denkst, nächstes Jahr gehe ich in Rente. Dein fucking Leben ist im Arsch. Wer garantiert dir das nicht genau in dieser Zeit? Ich könnte das nicht. Also das wäre für mich, also es ist meiner Meinung nach extrem dämlich. Und gleichzeitig im Kopf zu haben, dass der Werteverfall so unglaublich hoch ist.
SPEAKER_01Ja, das ist ja das gleiche bei Bitcoin. Stell dir vor, dass eine Million Bitcoin drinnen und dann ist es ja noch viel volatiler. Das kann ja morgen nur noch 40% wert sein.
SPEAKER_00Ja, ja, aber es ging jetzt nicht um das Asset, sondern es ging darum, dass man allgemein dagegen. Emotional, ja. Nicht nur Trading, sondern auch Long Term, ist ja genau das Gleiche. Wenn du da emotional drauf reagierst, dann kannst du es nicht machen. Ja, ja, safe.
SPEAKER_01Deswegen sage ich ja das, was ich am Anfang gemeint hatte, ich finde das geil, in so eine Sache zu investieren, wenn es Geld ist, an dem du nicht hängst. Wenn es nicht dein Erspartes ist für deine Rente, für deine Familie oder so, wenn es einfach so ein bisschen kommt. Aber es ist ein Viel Money irgendwo.
SPEAKER_00Aber es ist ein, es ist ein, was, also guck mal, ich gebe keine Investmenttipps, ich kann euch nur zeigen, wie ihr investieren könnt in Produkte und daraus mehr Geld machen könnt. Damit könnt ihr übrigens auch nochmal die Performance damit schlagen. Weil du es kontrollieren kannst. Weil du es kontrollieren kannst und weil es halt einen Kassenhebel hat und weil es halt ja absehbarer, es ist planbarer. Du hast die komplette Kontrolle darüber. Und gleichzeitig ist es rentabler, aber du musst halt Zeit rein investieren. Das auch, das hat er auch in einem Video gesagt, was super spannend ist. Niemand wird mit Arbeit reich. Niemand. Weder der Unternehmer noch der Selbstständige, niemand. Am Ende des Tages musst du gucken, wo du Geld immer in Zusammenhang bekommst. Im Zusammenhang bringen kannst mit Arbeit. Geld mit Arbeit zusammen ist stark. Entkoppelt von deiner Zeit.
SPEAKER_01Deswegen machen wir FBI. So sieht's aus. Ich würde sagen, das ist der Übergang. In den Podcast, let's go! Topik. Delegation im E-Commerce.
SPEAKER_00So, erster Punkt, der super wichtig ist, für Leute, die natürlich an einem bestimmten Umsatzlevel stehen, wo überhaupt noch gar nichts delegiert werden muss, beziehungsweise nur Sachen delegiert werden, vielleicht wie Produktbilder oder Logistik, weil man sich halt selbst einfach nicht abwickeln kann. So, ne, oder wenn du jetzt kein Fotograf bist oder grafisches Gedenk, dann wirst du wahrscheinlich jemanden dafür holen. Früher oder später wird ja aber jeder in diese Situation kommen, dass du Umsatzgewinntechnisch einfach so groß wächst, dass es, dass ja Zeit, haben wir gerade auch drüber gesprochen, sozusagen immer mehr beansprucht wird, weil du beispielsweise so viel Umsatz machst, dass das Thema Nachbestellung zum Beispiel einfach auf einmal wirklich anfängt, Zeit zu fressen. Dass du so viele verschiedene Produkte hast, dass das Thema Produktmanagement, Listingmanagement auch auf einmal relevant wird. Sagen wir mal zum Beispiel, du würdest jedes Jahr einmal deine Listings überarbeiten. Das ist natürlich bei drei Listings relativ entspannt. Hast du aber 30 Listings, ist es natürlich eine andere Art von Arbeit. Du hast keine Zeit mehr, deine Konkurrenz zu analysieren. Also je größer, weil du einfach mehr Konkurrenten hast, weil du mehr Nischen unterwegs bist oder in mehr Bereichen unterwegs bist. Du kriegst nicht mehr alles von ganz alleine mit. Du siehst auch nicht mehr von ganz alleine, ob jedes Produkt oder wie gut das performt. Auf einmal ist vielleicht ein Produkt unperformant, das fällt aber bei 30 erfolgreichen Produkten gar nicht mehr auf. Und du könntest wahrscheinlich mit wenig Arbeit vielleicht sowas ändern, aber es musst dir erstmal auffallen und dafür brauchst du ein Controlling. Controlling zieht Zeit. Also es würden, je größer das Business ist, ich würde mal sagen, wahrscheinlich fängt das so an, ab 200.000 Euro würde ich schätzen. Das ist das, wo ich das bei unseren Leuten immer am meisten sehe. Also 100k ist meistens noch relativ easy. Und so ab 150.000, 200.000 Euro Monatsumsatz, da ist es so, dass man denkt, okay, vielleicht möchte ich irgendwas abgeben. Oder man ist halt ein kompletter Hustler und zieht halt einfach full-time durch, geht auch.
SPEAKER_01Fulltime dann wahrscheinlich irgendwann. Weil es ist ja der Punkt, dass du das irgendwie nebenberuflich halt machst, ne? Aber irgendwann ist dieser Aufwand so groß, dass du halt dann an deiner Zeit gekappt ist.
SPEAKER_00Es sei denn, du hast halt, das gibt es ja auch, du hast halt zwei Produkte und machst mit zwei Produkten 200k. Ist ja auch gar nicht so selten, aber.
SPEAKER_01Wobei dann halt das wahrscheinlich wieder auf die. Menge an Sales, die du pro Tag machst, wahrscheinlich vielleicht auch wieder in Kundensupport überfließt, der dann irgendwann aufwendig wird.
SPEAKER_00Aber dann hast du viele von den anderen Thematiken schon mal erstmal nicht, ne?
SPEAKER_01Die aber trotzdem kommen werden. Ja, früher, später Saves. Das heißt, der Punkt, der am ehesten wahrscheinlich dahingehend delegiert wird, ist halt wahrscheinlich die nicht oder die am at least wertschöpfendste Tätigkeit, das ist halt Kundensupport. So mega wichtig.
SPEAKER_00Steigt massiv, also checken viele am Anfang nicht, weil es am Anfang ja fast gar keinen ist. Es frisst ja fast gar nichts. Und gerade wenn man auch, ich sag mal, in dem Umsatzbereich bewegt man sich auch vielleicht dahin, dass man auf mehreren Kanälen verkauft. Und der Support auf Amazon ist ja relativ wenig. Also du musst auf Amazon so gut wie gar nichts machen, aber auf eigentlich allen anderen Marktplätzen ist der massiv höher. Also wir sehen ja zum Beispiel, was ist der, auf welchem Marktplatz, weißt du das gerade so, aus dem Standfuß haben wir den höchsten Suportaufwand oder ist Shop? Shop, absolut, ja. Shop ist der höchste. Aber zum Beispiel so D-Kart-Lonne oder so.
SPEAKER_01Ja, bei Shop ist es ja halt dahingehend einfach, weil die Retour schon mal ganz anders ist. Das ist ja das Geile auch am Shop. Du kannst die Retouren so ein bisschen besser kontrollieren, weil du mit den Kunden direkt in Kontakt bist, außer du legst ihnen direkt halt so einen Retourenbeileger bei. Aber generell müsste jeder Kunde sich ja erstmal irgendwie melden über ein Formular oder so, wenn er eine Retour machen will, um dieses Label von dir zu bekommen. So, das fällt ja bei Amazon weg, weil Amazon klickst du auf den Button und dann kommt das Label oder nicht mal hast du einen Code auf dem Handy, bringst es zur Post. Der Kunde muss ja nicht mal eine Nachricht schreiben, wenn er was zurückschicken will.
SPEAKER_00Alles ist bei Amazon aber durchautisiert, ja.
SPEAKER_01Was ja gut ist für den Kunden.
SPEAKER_00Und auch für uns als Seller. Absolut. Oder größten als vielleicht kostentechnisch ein oder anderen Nachteil, aber.
SPEAKER_01Ja, ist halt dahingehend nicht geil, weil du als Seller dann natürlich deine Retouren einfach nur reinhauen lässt und einen unzufriedenen Kunden vielleicht gar nicht die Möglichkeit hast, mit dem in Kontakt zu sein, warum das Produkt jetzt zurückgeschickt wird. So, okay. Aber das heißt, Kundensupport ist so eine Sache, die wahrscheinlich jemand auch auf.
SPEAKER_00Egal ob ein Produkt, 10 oder 20, wird jeden betreffen, früher oder später, vor allem, wenn man halt auch dann mehrere Kanäle, auch Marktplätze sind ja, zum Beispiel Ebay ist ein aufwendiger Marktplatz als Amazon. Die Kunden haben auf einmal Fragen, bevor sie kaufen oder so. Also das kennst du ja gar nicht von Amazon oder so, weißt du, das ist ja auch an deine Support-E-Mails kommen plötzlich Fragen oder so. Das ist ja sehr, sehr, sehr untypisch, sage ich mal, als Amazon-Seller. Und da zum Beispiel ist die Frage, vielleicht wollen wir das als Thematik auch in dem Podcast erstmal behandeln, den Unterschied darzustellen zwischen, ich mache etwas selber, ich hole einen Mitarbeiter, also jemanden ins Team, kann ja auch erstmal, also Mitarbeiter muss ja nicht immer eine Vollzeitkraft sein, die direkt neben dir sitzt oder auch vor Ort ist, also zum Beispiel bei Kunden Support ist scheißegal, ob jemand remote ist oder nicht remote ist jetzt bei sowas, glaube ich, zumindest, solange du halt nicht so eine riesige Company hast, wo Team Spirit und sowas extrem entscheidend ist, ist das vollkommen egal. Eine Agentur und jetzt ganz wichtig, Agentur ist nicht das Einzige, sondern es gibt ja auch Freelancer. Also Leute, die sozusagen One-Man-Show sind und es dann machen. Kurz will ich sagen, Agentur und Freelancer haben einen wesentlichen Unterschied. Der Unterschied ist der Preis. Die Agentur hat eine komplexere Kostenstruktur, ist teurer, hat dafür in der Regel bessere Prozesse als der Freelancer. Das heißt, wenn Freelancer scheiße ist, wenn eine Agentur scheiße ist, wird sie wahrscheinlich gar nicht groß werden und du willst nie was von ihr hören. Oder sie hat halt extrem viele unzufriedene Kunden. Bei einem Freelancer, der hat ja keinen Repertoire, der hat meistens keine eigene Website oder Kundenstimmen oder sonst irgendwas. Fiber oder so Rezensionen halt, aber es ist ja auch nicht.
SPEAKER_01Ja, okay, aber der Freelancer, der ja so mega das Knowledge hat.
SPEAKER_00Ja, jetzt, wenn du, also gut, Kundensupport vielleicht, da ist auch relativ egal, da kannst du, das ist jetzt auch nicht so eine super qualitative Aufgabe, aber trotzdem, oder was heißt, also du musst nicht den krassesten Skill für Kundensupport haben. Aber es gibt trotzdem einen erheblichen Preisunterschied oft, wo ich gleich nochmal zu bestimmten Thematiken, beispielsweise PPC, zu sprechen kommen möchte, was da zum Beispiel sinnvoller wäre, auch von diesen vier Kategorien halt zu nehmen. Kundensupport ist zum Beispiel eine Sache, die machst du selbst. Wenn du Mitarbeiter hast, gibst du dir an die Mitarbeiter, glaube ich, ab. Und wenn du keine Mitarbeiter hast, dann gehst du da an Freelancer, ich kenne gar keine Agenturen, die Kunden sind, also.
SPEAKER_01Ja, ich wollte gerade sagen, Agenturen bieten sowas eigentlich nicht an. Also Dienstleistungen von Agenturen bieten. Wenn da so viel riesige Companies. Aber wahrscheinlich eher solche Sachen wie PPC oder halt später halt skalieren, Shops, Ads schalten. Also es ist ja auch PPC, nur halt auf Online-Shop oder irgendwelche anderen Sachen, wie Shop aufbauen etc.
SPEAKER_00Der Grund dafür ist, im Support habt ihr einfach den schwierigsten, also derjenige, der das macht, muss sich mit eurem Produktportfolio auskennen und der muss sich so ein bisschen da reinarbeiten, ne? Oder ihr habt halt Vorlagen und ganz genaue Anleitungen dafür bei euch im Unternehmen dann, was passieren soll, wenn zum Beispiel der Kunde den und den Beschwerde hat oder die und die Beschwerde, weil ihr sozusagen diese Entscheidungsgewalt natürlich, wer bekommt zum Beispiel Geld erstattet, wer bekommt ein Produkt zusätzlich zugesendet. Das muss natürlich in irgendeiner Form für diese Person klar sein, weil ihr könnt das natürlich mal easy selber entscheiden, aber die Person muss es halt wissen, sonst macht die die ganze Zeit irgendeinen Humbug und schickt allen möglichen Leuten ihr Geld zurück. Und ihr sagt euch, ey, what the fuck, warte mal, da hat sich doch nur jemand gefragt, warum es das Produkt einen Tag später ankommt, wieso schickst du dem das Geld zurück oder sowas? Okay, also Kundensupport ist, glaube ich, das erste, easyste abzuhandeln. Ansonsten würde ich allgemein sagen, Verwaltung.
SPEAKER_01Also Verwaltung inwiefern?
SPEAKER_00Verwaltung im Sinne von, also dieses Controlling, dieses Überwachen, dieses Nachbestellen von Ware, Dinge, die einfach permanent mehr oder weniger dich betreffen.
SPEAKER_01Ich sehe einen Unterschied zwischen, du sagst Verwaltung und Controlling. Das ist für mich nicht das Gleiche, weil Controlling ist eigentlich eine geschäftsführende Tätigkeit, die extrem wichtig ist, damit du einen Überblick über das gesamte Unternehmen hast, um daraufhin gehend ja Entscheidungen zu treffen. Controlling ist ja eigentlich nur dafür da, um weitere Entscheidungen fürs Business zu treffen.
SPEAKER_00Was controllen wir denn zum Beispiel?
SPEAKER_01Controls halt wirklich einfach, was einfach im Endeffekt das Wichtigste ist mit Profitabilität. Welche Produkte sind profitabel? A-Kurs, wo läuft er vielleicht aus dem Ruder? Das könnte wieder zu einem Conversion-Problem führen und daraufhin gehen triffst du Entscheidungen, welche Produkte wann wie wo nachbestellt werden. Und Lagerbestandsplanung, das controllst du. Stocks, wie viele Sales mache ich am Tag? Das ist ja Controlling. Ich glaube, es ist nicht leicht, das direkt jemanden abzugeben ohne große Kompetenz. Weil für mich ist es eher so ein Knowledge.
SPEAKER_00Ich kann es nicht sagen, dass es auch Controlling in den Bereich Verwaltung reinspielt. Für mich ist es, also natürlich ist es Verwaltung. Verwaltung soll jetzt nicht heißen, dass es irrelevant ist.
SPEAKER_01Also Verwaltung ist halt wahrscheinlich eher, Verwaltung wäre für mich in dem Begriff jetzt eher sowas wie dieses lästige Hochladen von Rechnungen und Buchhaltung und diese ganz, das ist, das ist, kannst du easy Backoffice outsourcen oder delegieren, aber bevor ich das abgeben würde, würde ich Controlling noch bei mir behalten.
SPEAKER_00Ich würde sagen, dass Controlling im Grunde genommen, das reine Controllen halt meistens indirekte Action Steps übergeht. Also beispielsweise, du controllst zum Beispiel Bewertung. Das ist ja eine Sache, die gucken wir uns halt bei uns an, also gerade übrigens nicht aufgezählt. Gucken wir uns jetzt zum Beispiel an, so wer welches Produkt kriegt zum Beispiel schlechte Bewertungen, ist auf einmal unterhalb dieser viereinhalb Sterne. So, in dem Moment, wo wir das sehen, haben wir schon eine Actionkette, die danach läuft. Bewertungen organisieren, Karten rausschicken über kundenschreiber.de, beispielsweise, so, und wollen dann halt, wir müssen schnell oder keine Ahnung, whatever wir dann machen, ich weiß gar nicht, ob man das in so einem Podcast immer so sagen darf, aber wir kümmern uns halt darum, dass die Bewertungen wieder besser werden, indem wir uns um den Kunden kümmern. So, schlechte Rezensionen versuchen zu revidieren und und und. Das heißt, da sind direkte Actionsteps. Bedeutet also, auch das auf gar keinen Fall von einer Agentur machen. Es gibt natürlich Tools für bestimmte Controlling-Sachen, also wo du zumindest Sachen schneller siehst, wie zum Beispiel mit dem Arcos oder auch Profitabilität, dass du nicht auf deine BWA oder sowas warten musst, die sowieso dir darüber nichts erzählt, aber dass du auf Produktebene das anschauen kannst. Das zum Beispiel ist natürlich das eine, damit automatisierst du den Schritt schon mal weitgehend und dann kannst du ihn natürlich lange Zeit selbst machen. Wenn du den delegierst, ist immer ein ganz wichtiger Punkt, dass die Kommunikation zwischen dir und es würde dann wahrscheinlich ein Freelancer oder ein Mitarbeiter machen, andere Sachen sehe ich nicht, denn die Agentur, also was soll die Control, das ist kein Agenturgame. Die muss mit dir dann kommunizieren. Du musst dann die Informationen bekommen, schlechte Bewertung, um diese Action Steps anzuleiern. Es sei denn, der Controller kann das halt selbst machen, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Controller sowohl diese Buchhaltungsgeschichten Arcos macht, Bewertungen macht, Competition neue monitort und und direkt immer weiß, was er zu tun hat und sich dann komplett selbst darum kümmert. Es sei denn, ihr habt, oder du hast jetzt als Zuhörer auch schon sehr gute Prozesse intern aufgebaut und es ist wirklich ein ganz einfaches System. Was teilweise sogar der Fall ist, oder? Ist das bei uns, also zum Beispiel die Bewertung, ist Bewertungsmanagement super easy, oder? Also es ist nur, es ist ein, wir könnten jetzt jemanden Fremden da dran setzen und der könnte das wahrscheinlich innerhalb von einem Tag umsetzen, komplett, oder? So aufgesetzt, ja.
SPEAKER_01Ja, okay, absolut. Okay, also ja, für mich ist dieses Punkt, dieser Controlling, du hast die Action Steps, die dahinter sind, aber es muss diese Entscheidungskraft dafür halt geben. Am besten wäre es natürlich, wenn du jemanden hast, der das Controlling macht, dir einen geilen Report macht und mehr oder weniger so eine Empfehlung macht, ey, wir rutschen unter 4,5 Sternen. Er hat vielleicht noch nicht diese Entscheidungsgewalt, weil er ist ja irgendwo auch Kapital und Budget, was investiert wird, in Bewertungskarten oder wie auch immer. Das wirst ja immer noch du irgendwo in der Hand haben, dass das nicht außen ruder läuft. Also Controlling.
SPEAKER_00Also ihr müsst euch sozusagen vorstellen, sobald ihr jemanden in eurem Unternehmen habt, der Entscheidungen treffen kann, was Geld anbelangt, könnt ihr morgen insolvent sein, weil die Person dumme Entscheidungen trifft. Oder also ihr müsst sozusagen ganz klar, dass es bei uns zum Beispiel auch bei uns umso größer ein Unternehmen wird, könnt ihr euch vorstellen, dass es immer komplizierter wird, darauf aufzupassen, dass sich Geld verschwendet wird für irgendwelche Sachen, die kein Mensch braucht. Oder die unsinnvoll sind, die vielleicht aus Sicht des Mitarbeiters erstmal gar nicht unsinnvoll erscheinen, aber im Großen und Ganzen total dämlich sind. Weil man kann nicht erwarten, weder von einem Freelancer noch von einem Mitarbeiter, das Unternehmen so zu kennen, wie du es kennst. Weil du hast ja sozusagen zum Beispiel, keine Ahnung, jetzt der denkt, oh Gott, wir fallen unter viereinhalb Sterne, wir müssen sofort uns um Bewertungen kümmern. Okay, ich, keine Ahnung, was mache ich, was mache ich, was mache ich, ich habe keine klaren Prozesse, ich kaufe Bewertungen in irgendeiner Facebook-Gruppe und einen Tag später bist du einfach gesperrt, weil das verboten ist und dich Leute bewertet haben, die dich nicht hätten bewerten sollen und dein Produkt ist einfach gesperrt. Und jetzt kannst du nicht dem die Schuld geben, sondern du bist die Schuld, weil du hast ihm nicht gesagt, wir kaufen grundsätzlich keine Bewertungen in irgendwelchen Facebook-Gruppen. Machen wir nicht. Also, weil in dem Moment sieht das ja für die Person sinnvoll aus, aber woher, du, weißt du, das ist, das ist schon mal, das hast du sowohl bei Freelancern als auch bei Mitarbeitern, bei Mitarbeitern aber noch mehr, weil ein Freelancer ja meistens in dem Bereich schon sehr lange aktiv ist oder es gibt ja einen Grund, warum du dann als Freelancer arbeitest. Aber es gibt sehr viel, also ihr müsst euch einfach vorstellen, es gibt in jeglicher Art, es gibt viele scheiße Agenturen, es gibt viele scheiße Freelancer, es gibt noch viele scheiße Mitarbeiter. Und man muss halt so oder so erstmal darauf schauen, dass die Person, egal an wem man es delegiert, in der Lage ist, das Ganze so zu machen, wie du es dir vorstellst.
SPEAKER_01Okay. Ich habe eine Frage bezüglich, was hältst du von diesem Thema? Es gibt ja immer Bashing zwischen. In-house-Team, E-Com versus Agentur. Theoretisch kannst du ja E-Comm ja da weniger sehr gut als One-Man-Show machen und wenn es dazu kommt. Nee, generell Agentur für alles Mögliche. Du kannst ja PPC-Agentur haben, du kannst ja auch wahrscheinlich irgendwelche Agenturen, die dir auch dabei helfen, dein Business zu skalieren, wenn es dann darum geht. Beispiel Online-Shop. Du willst jetzt Online-Shop aufbauen, du kannst das komplett über eine Agentur machen. Oder du holst dir ein Inhouse-Team dafür, was sich rein auf Online-Shop, sag ich mal, fokussiert. Einer, der macht Amazon PPC, der kennt sich aber auch mit Google und Facebook-As aus. Das Thema dafür kannst du Mitarbeiter einstellen oder du nimmst eine komplette Agentur dafür.
SPEAKER_00Also ganz spannendes Thema. Delegieren von Wachstum, also neuen Dingen, die du selbst noch nicht gemacht hast, zum Beispiel Shop-Aufbau. Ganz heikle Sache, weil du weißt ja nicht, ob was gut ist oder nicht gut ist. Ob jemand deine, wenn du, wenn deine Produktbilder geändert werden oder wenn jemand an dein Pricing übernimmt oder wenn jemand deine Kundensupport übernimmt, dann kannst du das bewerten. Ist das gut oder ist das nicht gut, was die Person macht? Aber in dem Moment, wo du was machst, was du selbst nicht kennst, ist es immer eine sehr große Gefahr, dass du, dass die Person das nicht gut machst und du es gar nicht checkst. Also wir gehen eigentlich immer den Weg fast über Coaching. Also man muss eigentlich fast selbst sich immer die Sachen erstmal beibringen und es kann ja sein, dass du auch, das finde ich zum Beispiel, also Agenturen, schau, Agentur an sich ist ein Business, wo du Mitarbeitern nicht selbst bezahlst, sondern jemand anderen, die Mitarbeiter bezahlen und ausbilden lässt und dementsprechend natürlich immer einen extrem U-Preis hast. Also als Beispiel eine PPC-Agentur, wirklich, also ich will jetzt hier niemandem zu nahe treten, aber es ist einfach Fakt, dass die meisten PPC-Agenturen so overpriced sind, ein Mitarbeiter da, der sich mal ein bisschen bei den internen Schulungsbereich angeguckt hat. Das, was du zum Beispiel, keine Ahnung, du könntest einfach in dem Coaching kaufen oder so einmalig oder du bist vielleicht in einem Coaching und lässt jemanden drüber schauen, dass sie sich das damit beibringt. Der kann das genauso gut wie diese Person. Aber die Agentur nach außen wirkt halt krass, weil die irgendwie ein paar krasse Kunden oder sowas hat. Und du musst dir sozusagen vorstellen, dann zahlst du vielleicht im Monat auf einmal 5% Anteil von deinem Werbebudget oder 5000 Euro oder sowas. Und da sitzt eine Person, die jeden Tag vielleicht 20 Minuten in dein Business-Account reinguckt und bezahlst pro Tag, keine Ahnung, 200 Euro für 20 Minuten. What the fuck? So, dann stellt entweder selbst jemanden ein oder hol dir lieber das durch eine Empfehlung, dann lieber einen Freelancer, der wird deutlich günstiger sein, der macht dir das vielleicht für 1K oder für 2K oder sowas. Oder macht eine Agentur, die dann einen Low Price, also das darf nicht zu teuer sein. Oder machst zusammen dann, was weiß ich nicht, mit einem vernünftigen Tool, wobei es da auch echt wenig gibt, die gut sind.
SPEAKER_01Aber wie würdest du sowas controllen? Angenommen, du holst dir jetzt einen Freelancer für ein, zwei K im Monat. Wie kannst du sicherstellen, dass der nicht auch nur 20 Minuten am Tag da in deinem Account drin ist?
SPEAKER_00Naja, das ist mir erstmal egal, die Ergebnisse müssen halt stimmen. Also ob der nur 20 Minuten ist oder eine Stunde, ist mir wurden.
SPEAKER_01Aber wenn es darum geht, dass PPC halt gut läuft, wissen wir selber, PPC läuft an und für sich gut, wenn ein Produkt gut ist, wenn er sich sowieso sich schon gut verkauft, dann kann da jemand nichts mehr gut jetzt optimieren. Ob ich da jetzt 8 Stunden drin sitze oder 20 Minuten, das liegt jetzt nicht unbedingt an der Person selbst.
SPEAKER_00Ja. Das ist true. Du musst sozusagen KPIs aufstellen und du musst es messen und du musst schauen, ob im Grunde genommen ist PPC eigentlich eine sehr krasse Controlling-Geschichte, weniger eine Actions-Geschichte, wie alle in einem verkaufen wollen. Das wäre das Komplizierteste. Und wenn du den richtigen Skill hast, dann schaffst du noch das und das und das. Es ist einfach, es ist einfach zu simpel eigentlich. Es müssen stumpfe Sachen gemacht werden. Try and Error und gieße sozusagen das Saatcorn, was sich am besten entwickelt, das ist eigentlich PPC in einem Satz. Also es ist nicht so super kompliziert. Es muss halt zum Beispiel, ich sag mal, wenn du wenn du jemanden hast und dir fällt auf, oh, mein Adbudget da geht aber hoch oder man profitiert geht runter wegen dem Adbudget und dein Freelancer oder deine Agentur hat eigentlich keine Ahnung davon, dann weißt du, würde ich es wechseln. Also eher, ich würde sowas mal festmachen an so Sachen, die du siehst, obwohl du dich nicht jeden Tag damit beschäftigst, die die nicht sehen, dann weißt du, diesen Scheiße.
SPEAKER_01Und das musst du dir ein Tracking geben. Also bei einem PPC siehst du es halt nicht. Wenn du nicht jeden Tag reinschaust, ob der jetzt Budget 50 Euro steht oder 30 Euro oder die Gebote, weil am Ende des Tages siehst du nur den A-Kurs vielleicht, aber wenn du nicht direkt siehst, wann, wo, welche Änderungen gemacht wurde.
SPEAKER_00Ich würde einfach nach A-Kos gehen und nach insgesamt Profitabilität. Und wenn der A-Kurs zum Beispiel steigt, dann würde ich gucken, okay, liegt das vielleicht an Saisonalität oder an Competition oder liegt das daran, dass man Marketing scheiße ist und jetzt neue Mitbewerber drin sind, die es jetzt besser gemacht haben. Und dann würde ich sagen, okay, das ist jetzt nicht die Schuld von ihm oder ihr. Und sonst würde ich ganz klar tatsächlich PPC, weil es halt ein Teilbereich ist. Da fängt es übrigens schon an. Da ist es halt geil, wenn du jemanden hast mit PPC, Unternehmen hast du jemanden, der macht Marketing, ja, in einem Team oder vielleicht macht die Person sogar beides, was relativ unwahrscheinlich ist, weil es eigentlich zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeitstypen anspricht. Zahlen, Daten, Fakten versus meistens sind ja doch die Marketingleute dann eher kreativ, auch wenn sie es vielleicht gar nicht unbedingt sein müssen, aber sie sind es meistens, so ist es nun mal. Und die sich sozusagen dann controllst du ein Team von zwei Leuten und dann kannst du beide runter machen, wenn es scheiße läuft. Weißt du, weil sie es beide dann verkacken und dann werden die schon untereinander sehen, du musst ja auch verantwortlich, die Leute haben ja auch Verantwortung, wer es jetzt verantwortlich, also wer ist sozusagen vor allem in Anführungsstrichen Schuld daran und was können wir jetzt machen, um besser zu sein. Weil das ist, also manche einzelnen Sachen kannst du ja gar nicht. Da kannst du ja nicht dem PPC-Jude die Schuld dafür geben jetzt nur. Oder auch dem Marketing-Jude nur. Absolut.
SPEAKER_01Okay, interessante Sache, die du gesagt hast, es gibt verschiedene Persönlichkeitstypen für beispielsweise PPC, stellst du wahrscheinlich jemand anderen ein als fürs Marketing. Was sind für dich so Leute, die sich da nicht so groß auskennen, was für Persönlichkeitstests etc. es gibt, aber für dich so Eigenschaften, die jemand haben sollte, wenn du es dein erster Mitarbeiter zum Beispiel einfach ist, den du einstellst.
SPEAKER_00Also der größte Fehler, auch bei einem Freelancer und bei allgemeinen den Sachen, ist immer jemanden zu suchen, der so ist wie man selbst. Also man sucht immer nach einer zweiten Person, die ist so wie man selbst, die wird man in der Regel nicht finden. Denn es gibt, also erstmal ist es super unwahrscheinlich, überhaupt jemanden zu finden, der so ist wie du. Wenn du jemanden findest, der so ist wie du, würdest du es wahrscheinlich danach nicht mehr wünschen, jemanden gefunden zu haben, der so ist wie du. Vor allem, wenn du Unternehmer bist, ist er in der Regel auch eigentlich eine Person, die das gerne das vielleicht auch machen würde. Und ganz wichtig, das ist halt voll unterschätzt bei vielen Leuten. Es gibt einfach Dinge, die machen wir gerne, es gibt Dinge, die machen wir ungerne. Und der Grund, warum wir in Deutschland in der Lage sind, unsere Berufe frei zu wählen, liegt ja daran, dass wir uns was aussuchen können, was uns Spaß macht und in der Regel in den Dingen, die uns Spaß machen, auch gut sind und auch Bock drauf haben. Wenn ich jetzt zum Beispiel was mache, was wie PPC und ich habe gar keinen Bock drauf, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich gut darin bin, sehr unwahrscheinlich. Deswegen würde ich auch niemanden einstellen, der zum Beispiel dann alles machen soll. Also es ist ganz oft so, dass sehe ich bei den meisten Leuten, dass sie jemanden einstellen wollen, der im Grunde noch in allen Sachen mithelfen kann, so eine Art Sparringspartner, eigentlich wollen die einen Businesspartner haben und stellen aber jemanden als Mitarbeiter ein und erwarten dann von der Person, dass sie genau das gleiche kann wie man selbst in allen Bereichen auf einmal und sich da genauso für interessieren und und und, was einfach nicht der Fall ist. Und der Grund, warum man ja auch mit Freelancern und Agenturen überhaupt arbeitet und nicht direkt alles mitarbeitertechnisch macht, denn da wird man in der Regel den höchsten, also den geringsten Kosten haben, liegt einfach an der Größe. Wenn du jetzt, sagen wir mal, du machst 150k Umsatz, jetzt wirst du keinen Vollzeitmitarbeiter für PBC brauchen. Dann holst du ja einen Freelancer und bezahlst ihm, wie gesagt, jetzt 1K statt einen Vollzeitmitarbeiter, der vielleicht gut darin wäre, ist ja eine gute Tätigkeit, vielleicht 4K oder 4,5K im Monat oder so, weil du damit einfach Geld sparen kannst und vielleicht sogar die bessere Solution erstmal bekommst.
SPEAKER_01Erstmal, irgendwann ist dann natürlich der Punkt, dass du noch weiter wachsen willst, dann hast du irgendwann vielleicht fünf Freelancer, die alle für dich ein bisschen.
SPEAKER_00Die kostet dich 7K im Monat, dann sagst du, ey, warte mal, 7K? 7000 Euro im Monat, dann hole ich mir lieber einen Mitarbeiter, der spart mir Geld und ich habe trotzdem mehr Ressourcen. Also irgendwann kippt das Spiel, da hast du sozusagen für weniger Geld mehr Ressourcen und wie gesagt, ich glaube, jeder ist eigentlich heutzutage in irgendeiner Art von Community, der erfolgreich am Zellen ist. Und dann gehst du halt dort und bildest den halt dort aus. Also wie bei uns ja auch viele Leute dann ihre Mitarbeiter dann bei uns durch die Schulung einfach durchschicken.
SPEAKER_01Alright. Das heißt, Persönlichkeitstyp, 16 Personalities haben wir in unserem Unternehmen. Es gibt so ein paar, die man definitiv damit ganz gut gebrauchen kann. Eine Sache wahrscheinlich, Executive sind immer sehr bedacht, was das ganze Organisationsstrukturen und Prozesse, weil das ist ja das, was du an einem Mitarbeiter erstmal mitgeben willst. Wenn du einen Mitarbeiter einstellst, dann ist es in deiner Obligation, dem Mitarbeiter die bestmöglichen Prozesse erstmal bereitzuführen.
SPEAKER_00Und das Gleiche bei einem Freelancer, by the way, auch, also ein Freelancer ist eigentlich ähnlich fast. Wenn der Freelancer kompletter Chaot ist, dann willst du den auch nicht haben, nur weil der Freelancer ist, muss sich der Charakter trotzdem interessieren. Also das ist ein richtig guter Punkt, den du sagst, weil wenn du, also bei einer Agentur, das ist ja der größte Problempunkt bei Agenturen, die denken halt anders. Also eine Agentur denkt halt anders und die stellen einfach irgendwelche Leute ein, um ihr um ihr Fulfillment klarzukriegen, weil der Geschäftsführer meistens einfach nur an Sales denkt und die das Fulfillment machen, aber die Qualität dahinter und die Struktur und und und das wird überhaupt nicht bedacht. Das ist zum Beispiel bei uns im Coaching ganz anders. Wir müssen halt intrinsisch motivierte Leute haben, die selbst Gas geben wollen, sonst können wir uns nicht weiterentwickeln im Coaching, weil dann könnte ja nur Innovationen von mir kommen. Was in der Agentur kein Problem ist, weil Agencies meistens sehr, sehr weit strategisch hinter dem Marktdurchschnitt hängen, weil sie halt einfach nur dafür bezahlt werden, um zeitlos zu werden. Also das ist deren Modell, es ist einfach Zeit zu schenken und in dem Moment, wo du sie bezahlst, schenken sie dir Zeit, aber nicht unbedingt Kompetenz. True. Nicht unbedingt, also es gibt natürlich auch Ausnahmen so, ne, ist ja nicht bei jeder Agentur so. Aber Agenturen an sich sind, also ich sehe das ja zum Beispiel bei Stack Valley, ist ein richtig gutes Beispiel dafür. Das sind zum Beispiel ein Bild und Videos und ich bin die ganze Zeit dran und ich denke mir die ganze Zeit, boah, wir müssen dieses, wir müssen das Angebot erweitern, müssen das Angebot erweitern, müssen das Angebot erweitern. Und Luca sagt immer, yo, wir können uns, wir können auf dem Angebot, wo wir jetzt gerade sind, können wir halt richtig geil performen und wir können dem Markt sozusagen voraus sein und wir können inspiraten. Wenn ich jetzt das Angebot erweitere, nur um mehr Revenue zu generieren und mehr Gewinnen, dann werden wir wahrscheinlich diese Pole Position verlieren, weil wir uns nicht mehr nur darauf fokussieren können und ich dafür erst andere Leute auch im Team brauche, um das umzusetzen. Aber die meisten denken halt nicht so, sondern die denken dann halt, ja geil, ich verkaufe jetzt noch hier einen Online-Shop dazu und ich verkaufe noch die, was weiß ich nicht, 5% AdBudget-Anteils-Ding dazu und das noch dazu und das noch dazu und das noch dazu, weil ich dann den Customer Lifetime Value erhöhen kann und das ist halt leider so, wie die meisten Agenturen halt denken.
SPEAKER_01Okay. Also zusammengefasst, was auf jeden Fall würde ich sagen, jemandem zu empfehlen, das ist, was immer outgesourced werden sollte, was perfekt über eine Agentur geht, ist halt alles, was Produkt, Bilder, Videos etc. angeht. Das ist einfach nicht sinnvoller, jemanden für einzustellen.
SPEAKER_00Seine du bist selbst ein absoluter Pro da drin, dann könntest du es auch selber machen.
SPEAKER_01Dann bist du aber wahrscheinlich nicht so der Unternehmer in deinem FBA-Business, wenn du Produktvideos, das ist ja was Kreatives. Da kannst du vielleicht geile Marketing-Sachen machen, aber du willst ja auch nicht jetzt zwölf Stunden am Tag da deine Listings bearbeiten, während des Kinders.
SPEAKER_00Ist ja auch am Anfang eine Sache, ne? Das ist halt der Punkt. Ab einer gewissen Größe kann man viele Sachen einfach delegieren, weil sie dann sinnvoll. Ich habe ja zum Beispiel am Anfang auch mal eine Bilder selber gemacht, aber es hat mich unendlich viel Zeit gekostet. Hätte ich da einen normalen Job nachgegangen, hätte ich das Zehnfache verdient, hätte mir jemanden holen können dafür. Auch heutzutage die Preise sind ja auch echt in Ordnung bei sowas, ne? Also da zahlst du ja nicht 5.000 oder 10.000 Euro jetzt für Bilder und Videos. Aber das stimmt. Also mit der Zeit, umso größer du wirst, desto mehr kannst du delegieren und desto mehr solltest du auch delegieren. Und ich glaube, viele Leute haben da auch nicht dann den Mut, so weiterzuwachsen, weil das natürlich ein Commitment ist auch. Immer wenn du einen Mitarbeiter oder eine Agentur oder was auch immer dazu holst, da hast du ein Commitment. Absolut. Du hast halt einen monatlichen Kostenfaktor auf einmal, aber du musst halt immer sicherstellen, dass er dieser Kostenfaktor halt mehr zurückbringt, als du dafür bezahlst. Und dann ist es halt ein Win-Win. True. Alright. Dann würde ich sagen. An dieser Stelle. Geht hin und schaut, dass ihr nicht zu schnell auf eine Agency springt, sucht vielleicht mal geile Freelancer am Anfang, wenn ihr noch niemanden einstellen könnt, da spart man meistens eine Menge Geld und die sind auch teilweise echt gut. Es kann auch sein, dass man Freelancer hat, die selbst Seller sind und selbst in einem Bereich einfach gut sind und dann auch gar nicht so viel Geld haben wollen. Und bei den Dingen, die man glaube ich nicht selbst macht, ja, da gehst du am Anfang an, du musst ja nicht eine Agentur, das ist ja, also es gibt ja verschiedene Arten von Unternehmen, die dann in dem Bereich Ansprechpartner sind, keine Ahnung, gehst ja auch zu einem Anwalt oder sowas. Das delegierst du ja sozusagen immer, weil du es einfach nicht selbst kannst. Oder keine Ahnung, Import zum Beispiel, das wirst du auch, also du musst so riesig werden als Unternehmen, damit du zum Beispiel sagst, okay, ich eigne mir jetzt an, mit den Reedereien zu kommunizieren, die Schiffe zu buchen und und und, das macht halt null Sinn. Da sparst du dann sozusagen mehr Geld, wenn du es delegierst. Also wie es selbst machen, würdest du mehr dafür bezahlen. Und Agenturen immer mit Vorsicht genießen, weil sie einfach in der Regel relativ teuer sind. Auch wenn vielleicht ihre Dienstleistung geil ist, ich würde immer empfehlen, dass auch der Weg, den wir in der Regel immer erstmal gehen, ist über Coaching. Wir bringen uns die Sachen selber bei, gucken uns dann den Aufwand an und dann delegieren wir, weil wir wissen, wie es funktioniert.
SPEAKER_01Dann kannst du es bewerten, nämlich wenn du selber weißt, wie es funktioniert, ob die Performance gut ist oder nicht.
SPEAKER_00Alright. Dann hoffen wir, dass euch die Folge gefallen hat. Und wir hören uns nächste Woche Montag wieder hier beim e-commerce.de Unternehmer Podcast. Euch noch eine gute Fahrt im Auto oder einen schönen Resttag. Bis dahin. Ciao, ciao.