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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#127 Lagerbestandsplanung - Hacks für Amazon Seller
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In der heutigen Folge enthüllen Nicklas und Tim die Geheimnisse hinter steigenden Umsätzen und cleveren Lagerbestandsstrategien. Erfahre, wie du mit Tools und Insider-Tipps dein Inventar optimierst und keine Verkaufschance verpasst. Außerdem geben sie exklusive Einblicke in ein kommendes Event, das deine Umsätze auf ein neues Level heben könnte.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast Dem Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_00Ganz recht herzlich willkommen zurück hier beim e-commerce.de Unternehmerpodcast mit unglaublich guten Neuigkeiten. Der Frühling kommt. Tim und ich bekommen ein immer breites Grinsen, denn die Umsätze Seller Central sagt, plus 95% Umsatz vorherigen 30 Tage. Das heißt, es geht jetzt bei uns endlich mal wieder aufwärts. Die Brands skalieren wieder durch, natürlich vor allem getrieben durch die Saisonalität. Das heißt, wir führen jeden Mittag hier einen kleinen Sommertanz auf, damit es noch schneller geht und die Umsätze noch schneller kommen. Ich hoffe natürlich, bei euch entwickelt sich auch alles großartig oder ihr hattet jetzt eine großartige Wintersaison. Und wir wollen heute sprechen über ein wichtiges Thema, was eigentlich jeden betrifft, nicht nur saisonale Produkte, sondern allgemein, da aber noch mit ein paar speziellen Hacks. Und zwar das Inventory Management, also Lagerbestandsplanung. Wie und worauf muss man achten? Es gibt Tools, es gibt aber trotzdem auch darüber hinaus Dinge, die man wissen muss, damit man in der richtigen Zeit den richtigen Lagerbestand hat und einmal nicht zu viel einkauft, zu hohes Risiko eingeht und zweitens nicht out of stock geht und zigtausende an Gewinn liegen lässt. Deswegen viel Spaß mit der Folge und let's go.
SPEAKER_01So, Niklas hör bitte auf die Seller Central, um sie jetzt immer wieder zu checken. Es gibt dieses Jahr einiges, was wir geplant haben, was steht in der nächsten Zeit an.
SPEAKER_00Für den absoluten Umsatzbooster-Event. Also es steht nicht in der nächsten Zeit an, aber das wird richtig wild. Wir wissen nicht mal, ob wir das schon jetzt hier launchen dürfen eigentlich, aber ihr als unsere Podcast-Hörer seid uns natürlich besonders lieb. Die treuste aller Communities. Und wir veranstalten am, oder das stimmt gar nicht, eigentlich vom 27. bis zum 29. September das Amazon FBA Umsatzbooster Event. Das ist eine Extensive Version unserer Fulltime Days, also einem Workshop, den wir sonst bei uns im Office in der Regel über zwei Tage halten, mit aktiven, erfolgreichen Amazon-Sellern, Austausch, aber nicht nur Austausch, sondern aktiv sehr, sehr, sehr neue Strategien mit reinbringen und gemeinsam direkt am Business arbeiten. Plus die e-commerce.de Bootsparty oder Yachtparty, wie auch immer man das nennen möchte, in Ibiza vom 27. September bis zum 29. September. Es wird ein richtig geiles Event werden. Es werden geile Leute da sein. Es wird sehr viele Leute da sein. Also wir sind bestimmt, ich glaube, wir planen mindestens 30 bis 50 Leute mit einem Start zu haben. Das wird jetzt nicht irgendwie so zwei, drei Leute Vacation, sondern es sollen wirklich viele Leute da sein, über zwei Tage richtig geil, deep husteln, Business voranbringen, sich austauschen, vor allem aber neue Strategien tanken durch uns und einige Speaker und Strategen, die mit an Bord sein werden. Und dann werden wir am dritten Tage am Sonntag, so wie es uns vorgeschrieben ist, wirklich unsere harte Arbeit feiern. So, steht es nicht in der Bibel, aber eine Busparty in die Bizze, aber. Vielleicht steht es danach drin. Nein, Spaß. Auf jeden Fall werden wir danach nochmal richtig auf die Kacke hauen und werden wirklich ein legendäres E-Commerce-Party-Event machen. So, dass es auch wirklich Bock macht. Weißt du, nicht so shady irgendwie irgendeine random Party oder wozu bin ich überhaupt da, sondern wir kombinieren wirklich vorankommen, Umsatzbooster-Event, deswegen, wir werden auch einiges an Energy-Paletten mit dem Flugzeug dabei haben. Wir haben schon für jeden, der mitkommt, extra viel Gepäck gebucht, damit wir da mindestens eine Palette oder zwei Paletten.
SPEAKER_01Ich stelle mir gerade so diese Walleflüge vor, wo die Leute sich ja da mies einen reinsaufen. Stell dir vor, wir kommen dann Palettenumsatzbooster an, die dann natürlich vor dem Flug getrunken werden müssen, weil die können wir nicht mit ins Flugzeug nehmen. Und dann sind die da alle mit solchen Augen drinnen und laden die Dinger auf.
SPEAKER_00Wir übernehmen das Flugzeug einfach. Das Flugzeug ist dann in einer halben Stunde sind wir dann da. Ne, wird auf jeden Fall richtig geil. Also ist jetzt erstmal auf jeden Fall exklusiv für Leute bei uns im Training. Fulltime-Training, also wenn ihr noch nicht dabei seid, joint dem Ganzen, es lohnt sich. Alleine dafür werdet ihr schon Umsatzzuwechsal haben, jetzt mal abgesehen von dem Booster, im zweistelligen Prozentbereich mindestens. Das heißt, solche Events gibt es nicht in Deutschland. Wird richtig, richtig, ich freue mich auch schon mega.
SPEAKER_01Also FBA Umsatzbooster-Event hostet bei e-commerce.de mit der legendären Ibiza Bootsparty vom 27. bis 29. September in Ibiza. Was ist sonst geplant? Ich habe noch einige Sachen in meiner Kalenderliste auch schon drinnen. Das erste ist im April. Das ist jetzt ja schon bald. Wir beide begeben uns ins Land der fernen Träume nach Fernost und zwar nach China. Ich sag China, du sagst China, China, ne? Bei uns in Bayern ist das normal, man sagt China. Auf jeden Fall machen wir das nicht zum Spaß, wir gehen da hin, weil es gibt die größte Messe überhaupt in China, findet zweimal im Jahr statt, die sogenannte Kanton-Fair, also für jeden, der mit seinen Herstellern in engeren Kontakt treten will. Jeder von euren Herstellern wird da vertreten sein. Nutzt die Chance, das ist wahrscheinlich die geiste Möglichkeit, um direkt neue Produkte zu finden, zu sourcen, mit dem Hersteller Kontakt zu treten. Es gibt drei verschiedene Phasen, Phase 1, 2 und 3. Ihr müsst euch selber schauen, in welcher Phase euer Hersteller vertreten ist. Es gibt immer unterschiedliche Produkte und Waren und Dienstleistungen, die da angeboten werden. Bei uns ist zum Beispiel Phase 1 und deswegen werden wir dann am, ich glaube 16. April ist es, ne? Nach China fliegen.
SPEAKER_00Genau, jetzt pass mal auf. Eine Schätzfrage. Was glaubst du? Wie viele Besucher sind im Schnitt auf der Kentonfair?
SPEAKER_01Boah, das ist schon eine gute Frage. Ich schätze mal, über den gesamten Zeitraum? Über drei Wochen?
SPEAKER_00Boah, ich muss mal gerade selbst schauen, ob ich hier die Zahl überhaupt finde. Ja doch, ich hab sie. Ich hab sie, ja. Genau, über den gesamten Zeitraum. Was glaubst du, wie viele Leute sind da auf der Messe? 100.000. Oh, uh, hilariously wrong. Mehr. Mehr. 3,31 Millionen Menschen. Was? Auf der 132. Kettenfare.
SPEAKER_013 Millionen Menschen in drei Wochen.
SPEAKER_00Ah ne, warte mal, da steht 3,31 Millionen Exponate hochgeladen. Sorry, sorry, sorry, sorry. Aber hier, also doch, das kommt hin, denn hier an der 133. Kentenfähr steht, in den ersten vier Tagen wurde schon die Besucherzahl von der Marke einer Million übertroffen. Also das werden mit Sicherheit dann um die 300. Ich kann es mir ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen, wie groß das da ist. Wobei, ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass eine Million Menschen da hinkommen? So fette Events gibt es eigentlich nur in Deutschland. Das wissen viele übrigens nicht. In Deutschland sind immer alle die fettesten Events, alles mögliche Volksfeste und so ein Scheiß, das gibt es einfach nirgendwo auf der Welt, die so big sind wie hier. Wie viele gehen denn aufs Oktoberfest beispielsweise? Ich glaube sieben Millionen. Echt? Ja, aber Oktoberfest ist, glaube ich, größer als Kentonfair.
SPEAKER_01Ja, aber es geht nicht über drei Wochen und es ist nicht in China, wo die Leute sowieso en Mars sind. Also als Vergleich einfach. In China ist einfach irgend so ein normaler Bürgersteig, wird von drei Millionen Menschen im Monat besucht. Ich bin sehr gespannt, wie das da wird, ob wir da einen Podcast hochladen können, ob das alles zensiert wird.
SPEAKER_00Ob Nick das festgenommen wird, weil er versucht, Umsatzbooster-Paletten ins Land zu schmuggeln. Man weiß es noch nicht. Wir werden es sehen.
SPEAKER_01Hat China Regenzeit?
SPEAKER_00Ja, also südchinesisch, also in Guangzhou. Oh, nächste Frage. Was glaubst du, wie viele Einwohner hat die Stadt?
SPEAKER_01Guangzhou.
SPEAKER_00Ja. Also die Stadt, in der die Messe stattfindet, ist in der Nähe von Hongkong. Ziemlich nah sogar dort. Ich sage 5 Millionen. Boah. Krass falsch. 15,31 Millionen. Und sogar in der Dings wohnen sogar 32 Millionen in der, wie heißt es, Metropolregion. Holy shit. Wie viele leben in Hongkong? Ich glaube fünf oder sechs. Aber in dem gesamten Gebiet, das habe ich neulich irgendwo gelesen, das ist so groß wie Niedersachsen, leben ungefähr 127 Millionen Menschen. Das muss ich mir vorstellen. Hättest du, guck mal, grundsätzlich, das ist eine interessante Frage, auch für euch als Zuhörer, könntest du dir vorstellen, also ich komme ja aus Niedersachsen, deswegen kann ich gerade viel mit der Fläche anfangen. Und in Niedersachsen wohnen 10 Millionen Menschen und im Grunde genommen, egal wo du rumfährst, es ist immer ein Dorf in der Nähe. Immer. Also du bist klar, es gibt jetzt nicht so Megacities in Niedersachsen, ich glaube Hannover und ja gut, Bremen zähle ich immer irgendwie so zu Niedersachsen zu, sind so die größten Städte. Es ist überall schon an sich sowas los und es sind 10 Millionen, da sind einfach zwölf Mal so viele Menschen. Wie geistesgestört. Also könntest du dir vorstellen, sowas so zu leben? Also ich meine, es ist wahrscheinlich in der Stadt, ähnlich wie in Berlin. Nur dass es halt viel größer ist.
SPEAKER_01Naja, warum nicht? Also es ist halt dieses Urbane, was du hast. Ich hatte letztens tatsächlich erst in Österreich jetzt, letzte Wochenende, zum Skivorden. Wie war es überhaupt? Richtig schön. Also kann ich dir nur empfehlen, Neustift, Stubaier, Gletscher, ist halt krass auf 3200 Meter, glaube ich, das höchste Skigebiet in Tirol auch. Das ist natürlich Schneegarantie. Wir hatten zwei Tage echt gutes Wetter, einen Tag echt Katastrophe. Also ich weiß nicht, ob du schon mal im Tiefström im Tiefschnee gefahren bist, aber es hat halt so stark geschnallt, du hast nichts mehr gesehen, wirklich. Also es ist einfach, du bist den Berg runtergefahren, das war weiß, der Schnee. Mega gefährlich, oder? Absolut. Es fährt sich echt beschissen. Aber wenn du es. Du merkst den Unterschied so krass, wirklich, wenn du strahlende Sonne hast, ist das geile Leben überhaupt, was du da hast. Aber wenn du nichts siehst, ist es so gefährlich. Du siehst die ganzen Leute, dann haben sie noch so eine Strecke gesperrt, dann waren sie die Leute gezwungen, so eine schwarze Piste runterzufahren, wo halt alle Leute erstmal davor standen und du siehst halt so Anfänger, weißt du, die dann irgendwie so im Flug runterfahren und dann irgendwie diese Piste runter müssen. Aber Stubayer Gletscher 10 von 10, wirklich.
SPEAKER_00Ich habe auch gesehen, dass du ein Bild gepostet von dem Audi und da war 20 cm Leuchtschnee.
SPEAKER_01Ja, das war genau an dem Tag, dass ich wirklich 20 cm untertrieben. Da waren wahrscheinlich 40, 50 cm.
SPEAKER_00Ich dachte so, yo, kommst du da wieder raus?
SPEAKER_01Hast du noch vor, Ski zu fahren dieses Jahr?
SPEAKER_00Nee, ich hab das hier jetzt mit Tochter relativ schwierig. Aber ich hab tatsächlich auch, ich muss wirklich sagen, ich habe mir so ein, zwei Videos, mit kleinen Kindern würde ich auch nicht Skifahren gehen. No way. Digga, ich hab einfach so zwei komische Videos gesehen, Digga, wo so ein Mädchen, weißt du, so ein kleiner so über die Piste durch die Gegend fährt und dann einfach von oben so weggemäht wird von irgendjemandem, der so durchballert.
SPEAKER_01Klar, natürlich, aber das kannst du mit allem irgendwie auch immer sagen, ne? Aber du hast letztens, weil Ski, Snowboardfahren ist ultra gefährlich.
SPEAKER_00Ich würde zum Beispiel weniger surfen oder sowas würde ich sofort machen. Surfen ist viel gefährlicher, würde ich sagen, aber ich würde sagen, es ist mehr in deiner Kontrolle. Du hast mehr die Control als jemand anderes, während du, guck mal, auf so einer Piste, was ist irgendein Vollidiot, der einfach zu schnell runterballert und nicht einfach mitnimmt. Aber also ich mag Skifahren, ich war nicht so auf Skifahren im Leben, drei, vier Mal. Finde es halt super geil, also macht mir mega Spaß. Aber dieses Jahr auf jeden Fall nicht, vielleicht nächstes Jahr.
SPEAKER_01Man kann von Berlin aus in die Dolomiten fliegen, was ziemlich krass ist, tatsächlich. Ich bin nach Innsbruck geflogen. Das ist Innsbruck. Also in Innsbruck, direkt daneben ist dieses Skigebiet. Ich war so eine halbe Stunde entfernt ungefähr davon.
SPEAKER_00Da wart ihr, ja? Ja, da war ich. Digga, ich war da auch schon, ich bin da ja Ski gefahren. Da gibt es zwei Skigebiete in Innsbruck und ich waren beiden drauf. Und bei dem einen Fun-Story, das erzählen wir noch, dann standen wir mit dem Podcast, das war Ansylvester. Da war ich mit Alice da, wir waren vier Tage Skifahren und ich habe mir am letzten Tag aus. Ich weiß nicht, wie das passiert, ich bin mit dem Ski ganz normal gefahren und mich so ganz leicht, da war so ein Eis, so ein Stück, so eine Eiskuh. Ich dachte, es wäre Schnee und ich bin mit meinem Skifahrer, ich wollte da so durchfahren und mich hat so leicht dagegen geeckt, was aber gar nicht schlimm war. Und auf einmal hat mein großer Zeh wehgetan, wie wirklich. Ich dachte, ich hätte ihn gebrochen, ohne dass da wirklich ein Schlag drauf war. Ich weiß nicht, wie das gekommen ist. Und da bin ich noch einmal runtergefahren, wir sind nochmal komplett hoch und nochmal komplett den Berg runtergefahren. Und dann dachte ich, boah, ich kann das Ding nicht mehr bewegen. Dann habe ich mit diesen Skischuhen noch da komplett zurückgefahren in die Stadt und hab wie dann ausgezogen und mein Zeh war so komplett blut unterlaufen. Und dann habe ich irgendwie ein paar Monate später auf diesen Nagel verloren. Der war echt Pain. Und dann waren wir auf jeden Fall am nächsten Tag, ich hatte einfach keine Lust mehr in diese Skischuhe noch, weil es hat einfach abgefuckt wehgetan. Und dann dachten wir, hey, komm, dann fahren wir da so hin, essen oben schön was, genießen die Sonne, es ist Silvester und dann fahren wir wieder runter. Und dann warten wir da auch oben auf mit dieser Bahn, sind wir da hochgefahren, waren da in diesem, ganz oben in diesem Restaurant, das war nämlich, das war das, mit dieser Höhere auf 3200 Meter, ich wusste jetzt nicht, wie der sieht.
SPEAKER_01Ich war nicht in Innsbruck direkt, aber zählt weiter. Nee, nee, das ist weiter nehmen.
SPEAKER_00Ja, ja, genau, wie auch immer, auf jeden Fall, das war auch irgendwie 3000 Meter Roundabout. Da muss man mit so einer Zahnrad, ich glaube, das war so eine richtige Bahn, die da hochgefahren ist, keine Gondel. Und ja, dann haben wir da halt gegessen, ein bisschen was getrunken, so und dann wollten wir halt wieder runterfahren und wir haben aber die letzte Bahn verpasst. Also ich bin, und da waren halt noch super viele Leute, aber wenn du mit Schiere runterfährst, dann fährst du halt auch um 16.30 Uhr runter, die letzte Bahn einfach um 16 Uhr, dann haben wir einfach die letzte Bahn weg und ich dachte mir so, what the fuck? Was machen wir jetzt? Und dann haben die auch schon angefangen, so die Sachen zuzuschließen, weißt du? Und ich dachte mir so, hä, fuck, und da habe ich so gefragt, hä, gibt's noch eine Bahn? Wie kommt man denn dann runter? Ja, müssen wir runterlaufen oder so. Also von 3000 Metern runterzulaufen. Vor allem, das wird ja auch irgendwann dunkel, das ist ja im Winter, ne? Alter. Und dann haben die aber, da habe ich gesagt, ah, fuck mal, die, warte mal, die Mitarbeiter müssen ja auch noch irgendwie runterfahren. Und dann sind wir irgendwann um 21 Uhr oder so mit den Gondel-Mitarbeitern. Saß ja die ganze Zeit nach oben in der Hintergrund. Ja, wir saßen dann oben in diesem Restaurant, haben die uns noch so sitzen lassen. Das war eigentlich ganz witzige Erfahrungen dann. Und es war noch jemand witzigerweise, der auch die letzte Bahn verpasst hat.
SPEAKER_01Ja, ich habe so Videos gesehen, es gibt ja diese Skigebiete, wo sie sich immer so mies die Kante auch geben und Leute wirklich einfach Abriss-Ski machen, die sind dann da bis 16 Uhr, 16.30 Uhr auf der Piste noch oder halt in dieser Hütte und saufen halt und dann gehen ja irgendwann diese Pisten oder diese Bahnen, die schließen ja, wie bei dir. So, und da gibt es, ich glaube in Ischkel oder so ist das, da gibt es so einen Berg, wo es dann nur noch eine Abfahrt gibt. Die Leute saufen sich da halt einen rein bis 17 Uhr, müssen dann aber runterfahren, weil sie nicht mehr runterfahren können. Dann siehst du diese Ding und die Leute fahren halt wirklich alle besoffen.
SPEAKER_00Genau deswegen wollte ich das nicht machen, weißt du, mit einem kleinen Kind. Weil dann hast du einen, so ein Dude, der muss ja gar nicht böse sein oder es nicht können, sondern der hat, dann geht es halt nicht anders. So wie Autofahren, weißt du? Ich glaube, betrunken Skifahren ist noch gefährlicher wahrscheinlich als Autofahren. Absolut. Wenn du richtig besoffen bist, ja.
SPEAKER_01Definitiv, ja.
SPEAKER_00Ja, ja. Aber es macht schon echt auch wirklich sehr viel Spaß.
SPEAKER_01Das heißt, ich könnte mir vorstellen, du könntest wahrscheinlich auch relativ schnell Snowboard lernen, wenn du schon surfen kannst. Das hat schon ein paar Ähnlichkeiten.
SPEAKER_00Ich habe immerhin Leute gesehen, ich finde das immer, ich glaube, ich würde da, ich hasse es, dass man nur so seitlich ist. Wie so ein Krebs, weißt du? Du stehst ja auch seitlich auf dem Board. Du stehst ja jetzt auch nicht straight in. Ja, auf einem Board, aber ich stehe auf dem Snowboard und bist du die ganze Zeit auf dem Snowboard im Surfbrett stehst du. Ja, dann 10% der Zeit vielleicht auf dem Board. Wenn überhaupt nicht mal. 5%. Ich 3%. Det testen das mal. Surfen habe ich mehr Bock drauf. Das macht auch mehr Spaß und das Wetter ist besser, in der Regel. Können wir in Thailand aber nicht machen. Also die Welt nein.
SPEAKER_01Ich glaube, es gibt schon Gebiete in Thailand. Dafür kannst du tauchen.
SPEAKER_00Ja, aber surfen, ja, gut, aber surfen ist. Ich finde, also als Sportaktivität tauchen das aber was anderes so. Ist auch geil, aber als sportliche Aktivität ist schon geiler. Müssen wir mal in die Kommentare schreiben. Wer von euch hat einen guten Tipp, was die Thailand machen kann? Alright, ich würde sagen, wir starten mit der Lagebestandsplanung. Yes, let's go. Es ist immer voll krass, wenn wir über diese Thematiken sprechen. Ich bin ja so richtig hyped und jetzt kommt so das Boring-Thema Lagebestandsplanung. Lass mal lieber über Teilen. Aber wir müssen gut in Lagebestandsplanung sein, damit wir uns Thailand überhaupt können, ne? Oder beziehungsweise China. Thailand ist ja eigentlich relativ cheap. Oder sehr cheap sogar, aber.
SPEAKER_01Immer noch, ich weiß es nicht. Also 100. Im Vergleich zu Deutschland, ja, der Bad ist natürlich, glaube ich, auch von der. Bad Bad heißt das mal. Nein, das ist Thai Bad. Das heißt. Bad Bad. Ja, die Sache ist, bei Lagerbestandsplanung, ich habe eine interessante Frage zum Einstieg, nämlich. Und zwar geht es so ein bisschen um die Angst vor dem Investieren. Weil in den meisten Fällen scheitern die Leute ja daran, dass sie irgendwie nicht genügend Lagerbestand haben, weil sie out of stock gehen, die haben so eine Phase, die bringen ein Produkt online und dann verkauft sich das gut. Vielleicht machst du sogar deine 20, 30, 100k im ersten Monat, aber dann ist es ja doch irgendwo für viele Leute Neuland, viel Geld in die Hand zu nehmen in ein Produkt, um dann wirklich genügend Lagerbestand zu haben, dass du das jeden Monat machst, zwei, drei, vier, fünf, sechs Monate, am besten das ganze Jahr in Folge und zu wachsen. So wie gehst du oder würdest du sagen, können Leute da vorgehen, einfach mal wirklich mehr Geld in die Hand zu nehmen, in etwas, was scheinbar funktioniert, aber da sind ja Summen, du überweist 100, 200k nach China, teilweise nicht mehr mehr über Alibaba, Trade Assurance abgedeckt. Das ist ja für jemanden, den du das erzählst, irgendwie absolut scammy.
SPEAKER_00Also jeder, der sagt, Lagerbestandsplanung ist einfach und easy, hat keine Ahnung, wovon er spricht. Es ist super schwierig, es gibt so viele Schwankungen und Unsicherheiten dabei. Egal, was man für ein Produkt hat, nicht mal nur bei saisonalen Produkten. Das kennst du selber, gerade wenn du halt ein Produkt hast, was du das erste Mal bestellt hast, wie du jetzt gerade gesagt hast, es geht richtig gut ab. Und basierend auf den Zahlen würdest du assumen, dass du jetzt eine Nachbestellung machen musst von 120.000 Euro und deine erste Bestellung waren vielleicht 20k. Dann schluckst du erstmal, oh shit, erstmal wo kriege ich das Geld her? Das ist ein anderes Thema. Das hat aber auch eigentlich viel mit der Lagebestandsplanung sowas zu tun. Können wir auch gleich nochmal drauf eingehen. Aber die richtige Anzahl an Produkten, die du nachbestellen solltest, zu bestimmen und gleichzeitig den richtigen Zeitpunkt für die Bestellung zu finden, ist nicht leicht. Auch nicht mit Tools. Auch nicht, obwohl es gute Tools dafür gibt. Wir nutzen zum Beispiel aktuell unter anderem Ventury One dafür. Aber nichtsdestotrotz gibt es super viele Faktoren, die da einfach nicht mit beachtet werden oder auch teilweise, glaube ich, nicht mit beachtet werden können, weil sie halt super individuell sind. Erstmal natürlich zum Beispiel die Performance einfach von deinem Produkt, ne? Also nicht jedes Produkt verkauft sich ja, selbst jetzt auch mal ohne Saison permanent gleich, sondern, keine Ahnung, vielleicht hast du eine neue Werbeaktion oder du verbesserst was oder veränderst was, auf einmal gehen deine Sales nach unten, sie gehen nach oben, die Competition kommt, whatever. Und es verändert sich irgendwas krasses und wirft eigentlich wieder deine Zahlen durcheinander. Welche Bestandteile erstmal oder was muss berücksichtigt werden bei der Lagerbestandsplanung? Welche Daten braucht man dafür?
SPEAKER_01Definitiv die Produktionszeit. Ja. Dann die Lieferzeit, also wie lange ist die Ware auf dem Schiff? Das ist der erste Punkt. Das ist nicht immer statisch. Wir haben es jetzt gesehen, SUS-Kanalkrise wieder, Chinese New Year. So, dann haben wir im Endeffekt Einbuchungszeit zu Amazon. Wie lange dauert das? Machst du FBA? Machst du FBM? Theoretisch auch noch, wie lange deine verkaufst du irgendwie international? Musst du deine Ware nochmal irgendwie inschüften? Das ist, wie ich sie aber hinten anstellen.
SPEAKER_00Übrigens, krasser Difference, was du gerade gesagt hast, checken viele nicht. FBA, FBM ist ein Unterschied, denn bei FBM ist die Ware mehr oder weniger ASAP verfügbar, während du bei FBA noch eine Einsendungszeit hast, die teilweise vielleicht auch eine Woche oder sogar länger in bestimmten Zeiten brauchen kann.
SPEAKER_01So, das heißt, das ist eigentlich mit das Wichtigste. Du hast Produktionszeit, die in den meisten Fällen, wenn du gute Kontakte zu deinem Hersteller hast, 30 Tage, würde ich sagen. 30 Tage sehr gut, teilweise siehst du es auch, dass es bis zu 60 Tage ist. Kommt halt auf die Größe der Bestellung. So, okay, dann hast du diese Sachen, dann kannst du allein vom Zeitpunkt der Bestellung kannst du eigentlich schon mindestens zwei bis drei Monate rechnen, bis deine Ware wirklich hier in Deutschland ist. So, und dann ist deine Ware hier und das ist, sag ich mal, der wichtigste Faktor, was Zeit angeht, den du kennen musst.
SPEAKER_00Du musst wissen, wie lange brauche ich, um eine bestimmte Summe an Produkten nachliefern zu können. Und jetzt kommt, aber das ist das Einfachere, würde ich sagen. Da plus minus zwei Wochen bekommt das jeder, glaube ich, relativ easy hin. Aber jetzt kommt, finde ich, das Schwierige. Wie, wann und wie viel musst du nachbestellen? Und da gibt es viel mehr Faktoren als nur die, also man sagt ja immer Sales Velocity oder Sales Speed, also mit welcher Geschwindigkeit verkaufst du und du kannst dann ja zum Beispiel rechnen, okay, ich verkaufe im Schnitt 10 Produkte am Tag. Das bedeutet, in, keine Ahnung, einem Monat, also in den nächsten 30 Tagen mache ich 300 Sales und dann müsste ich wieder bestellen, damit rechtzeitig Ware da ist. Mit der Abverkaufszeit mal dem, was du halt an Nachlieferungen und Tagen hast. Also wenn du dann zum Beispiel 90 Tage drei Monate hast, in denen die Ware nachgeliefert wird, musst du halt Mindestlagebestand haben von 900 Stück. Erstmal easy. Ja, genau. Das ist erstmal easy peasy. Jetzt kommt natürlich dazu Punkt 1. Du hast Sales-Schwankungen. Es gibt Saisonalitäten, die müssen eingepreist werden in die Zukunft, denn du guckst nie in die Vergangenheit, sondern du musst die Lagebestandsplanung immer auf Zahlen basiert machen, die du noch nicht sicher kennst, sondern auf Assumptions, die du machst für die Zukunft. Also wie verkaufe ich denn in den nächsten 30 Tagen oder 60 Tagen oder auch 90 Tagen?
SPEAKER_01Das ist halt der Punkt, wo es eigentlich schon schief geht, weil du siehst deine Sales Velocity nur rückblickend auf die letzten 30 Tage beispielsweise. Aber willst du eine Zug für die Bestellung planen?
SPEAKER_00Ja, das heißt, du musst dir einen deutlich längeren Zeitraum anschauen. Du musst dir, wenn du das erste Mal bestellst, kannst du zum Beispiel versuchen, vielleicht das zu ungefähr zu schätzen, wenn du hier um 10 Suchvolumen anguckst oder die Umsätze anderer Verkäufer anschaust, wie sich die entwickeln und dann kann man das bei Tools oder verschiedenen Tools auch mit eintragen, dass das halt berücksichtigt wird. So, das ist aber auch nur ein kleiner Faktor davon. Faktor Nummer zwei, wie viel bestellst du denn überhaupt nach? Das muss ja auch kostentechnisch passen. Nur den richtigen Zeitpunkt, die richtige Stückzahl, hat ja auch viel mit Profitabilität zu tun. Punkt 1 hier, wie viele Produkte stellst du nach? Was passt in einen Container rein? Denn du willst keinen 45 Kubikmeter Ware bestellen, wenn du sagst, okay, ich kann bis 66 hochgehen und hab keinen Mehrpreis mehr für die Seefracht, gerade aktuell vielleicht. Was sinnlos ist, ja? Also welche Varianten, wann und wie hoch ist das Risiko, dass ich out of stock gehe, wenn ich zum Beispiel jetzt noch eine Woche länger warten würde? Sehr, sehr heikes Thema, meiner Meinung nach. Also dieses Thema, wie viel Ware gibt welchen Preis? Dann Cashflow. Kann ich das überhaupt finanzieren? Wann kommen die Auszahlungen? Wie viel Cash habe ich gerade? Wenn man auch vielleicht zu wenig Cash hat und man muss sich auswählen zwischen verschiedenen Produkten, sagt dir halt jedes Tool einfach, ja, du müsstest das dann bestellen. Aber ist das überhaupt die richtige Entscheidung? Und dann bestellst du halt irgendein nicht so gut laufendes Produkt und eine Woche später sagt dir das Tool, jetzt solltest du dieses Produkt bestellen. Das ist ein Problem. Das heißt, da muss man selber drauf achten. Also ich kenne kein Tool, alles was aus den USA kommt, kann man pauschal als echt Wag abstempeln. Ich habe die ganzen Tools mir da angeguckt, das ist wirklich, also lieber eine Excel dann irgendwie führen. Venture One macht das schon teilweise ganz gut, aber mit solchen Punkten kenne ich jetzt noch kein Tool, was damit auch wirklich rechnet. Dann, was ist noch interessant?
SPEAKER_01Du musst im Grunde genommen sehr saisonale Produkte sowieso ein eigenes Thema nochmal. Das kannst du abschätzen, vielleicht, wenn du schon länger auf dem Markt bist, wie viel hast du letztes Jahr in der Hauptsaison verkauft. Das würde ich sagen, ist mit das Einfachste, um abzuschätzen, wie viele Sales du machst, aber letztes Jahr ist nicht das gleiche wie dieses Jahr, weil es eben mehr Konkurrenten in den Markt gekommen ist. Vielleicht hast du aber auch wieder mehr Bewertungen bekommen. Vielleicht machst du jetzt externer Traffic, vielleicht sind es mehr Sales, weniger Sales. Das sind halt alles Faktoren, die du berücksichtigen musst. Plus eine Sache, die wahrscheinlich viele Leute auch nicht auf dem Schirm haben, es gibt mittlerweile bei Amazon mehrere Prime Days. Das ist der Punkt, wo dein Lagerbestand einmal aufgefressen werden kann, aber du so viel Umsatz auch machen kannst, dass du halt das auch irgendwo mit einplanen musst.
SPEAKER_00Genau, dass zum Beispiel Events, auch Events, die du selbst machst, also wenn du selbst Sales fährst, auch außerhalb dieser Zeit, dann gibt es Dinge wie zum Beispiel den Chinese New Year gegebenenfalls, an der du in längeren Zeit nicht bestellen kannst oder wo die Einlieferungszeiten zum Beispiel länger sind als sonst. Das muss auch berücksichtigt werden. Und das Ding ist, die meisten Tools, die ich kenne, arbeiten mit Faktoren in der Saisonalität. Das heißt, der Faktor 1,5 im Sommer, bei einem sommersaisonalen Produkt bedeutet, okay, im Juli verkaufe ich anderthalb mal so viel wie in einem gewöhnlichen Monat. Das Problem ist, sagen wir mal zum Beispiel, du hast jetzt Faktoren, sagen wir jetzt mal ganz extrem, bei einem weihnachtssaisonalen Produkt von Dezember, Faktor 27. Ist übertrieben. Ja, aber sagen wir mal, du hast jetzt Weihnachtskugeln und du hast einen Faktor, du verkaufst im Dezember 27 mal so viel wie in einem normalen Monat. Ist ja plausibel für jeden. So, und jetzt machst du, diese Sales Velocity läuft und du machst im November jetzt statt einem Sale am Tag zwei Sales am Tag. Dann ist die Assumption von einem Tool direkt, obwohl du letztes Jahr hast du vielleicht nur einen gemacht und dieses Jahr machst du zwei, was überhaupt kein Unterschied ist, dass du einfach dieses Jahr statt 27 54 Dinger am Tag verkaufst und dementsprechend empfiehlt dir das Tool was völlig falsches. Also diese Dinge, die man manuell da drin hat, die muss man halt mit einplanen. Und das ist, glaube ich, nochmal wirklich ein großer Point. Gerade auch, wenn man vielleicht sogar mehrere Sales-Channels hat, dann wird es noch komplizierter. Und da muss man halt, jetzt kommen wir auch mal zu den Tipps, es ist ganz wichtig, selbst immer nochmal zu überlegen, was spielt hier gerade vielleicht, was kann ein Tool oder was kann meine Exe jetzt gerade nicht sehen, was ich aber sehen kann.
SPEAKER_01Was sind so Punkte, wie zum Beispiel, ey, mein Hersteller kann nicht im Februar produzieren, das sagt dir kein Tool. Dann im Endeffekt ist es wieder dieser Andrang vor Q4 beispielsweise, dass dann die Produktionszeiten länger sind, auch das sagt dir kein Tool. Das ist nichts, was irgendwie in dem gesamten Jahresüberblick irgendwie ersichtlich ist. Ansonsten, ja, wie schätzt du denn, sag ich mal, einfach diesen Punkt out of stock ein in Bezug auf organisches Ranking? Wie fatal ist es, wenn ich immer wieder out of stock gehe?
SPEAKER_00Toll fatal. Du hast halt, also der fatalste Punkt, den niemand checkt, ist, dass du Marktanteil und damit Gewinn an deinen Konkurrenten übergibst. Gerade wenn du dominative in deinem Space bist und du bist weg, dann hinterlässt du eine Lücke, scheiß auf dein fucking organisches Ranking. Das Problem ist, wer gaint dieses organische Ranking und platziert sich da und saugt deine Umsätze aus der Zielgruppe? Das ist der größere Pain. Du bist vielleicht zum Beispiel jetzt gerade, du bist in einem Markt und du dominierst diesen Markt und es läuft für dich richtig geil. Jetzt bist du einfach weg. Vielleicht ist noch ein anderer dummer Konkurrenz auch weg und der Dritte, der da ist, der freut sich jetzt, weil der auf einmal mit viel mehr Marge, die ganzen PPC-Leute sind weg, der verdient sich dumm und dämlich und sammelt gerade jeden Monat 30, 40, 50, 60.000 Euro, die in den Krieg gegen dich fließen. Die fließen in den Krieg gegen dich in dieser Nische und das musst du verhindern. Du musst verhindern, dass deine Konkurrenz Geld verdient. Weil dieses Geld werden die nutzen, um neue Produkte zu machen, ihre Produkte zu entwickeln, geiles Marketing zu machen, irgendwelche scheiß Werbebudgets, wenn deine Konkurrenz die ganze Zeit nur versucht, an Ranking zu kommen, dann wirst du sie klein halten. Wenn du da diesen Major Part einfach übernimmst und dich immer darüber freust, wenn die out of stock gehen, also du solltest eigentlich maximal irgendwie 4-5% des Jahres Out-of-Stock-Time haben, maximal, also mehr nicht, das sind so zwei Wochen ungefähr im Jahr, wo es wahrscheinlich ja sehr schwierig zu vermeiden ist, wenn man so ein bisschen am Wind segelt und nicht die ganze Zeit übertrieben, overstockt ist, was ja viele Leute auch machen und dann nicht checken, dass sie so rum auch Geld verlieren, wenn sie zu viel Ware einfach sitzen haben und dann die Lagerkosten beispielsweise sie auffressen. Gerade mit AGL, Alter, also neulich wieder von jemandem gehört, der aber 42 Fußcontainer AGL direkt ins Amazon-Lager geht.
SPEAKER_01Das ist so traurig, dass Amazon, der dir direkt diese Lagerkosten für diese 42 Fußcontainer.
SPEAKER_00Erster Monat 9 oder 10.000 Euro Lagergebühren. 9 oder 10.000 Lagergebühren. What the fuck? Das heißt, das Geld, was du gespart hast durch AGL, ist weg. Ist krank. Also da muss man auf jeden Fall richtig aufpassen. Und dann bist du halt Oberstock, das bringt dir auch nichts. Also und dann ist der Cashflow für andere Produkte fehlt wieder. Also Lagerbestandsverhandlung und Cashflow liegt auch sehr nah aneinander.
SPEAKER_01Gibt es eine Strategie, um diesen Sweet Spot zu finden, zwischen ich will nicht out of stock gehen und ich habe zu viel Lagerbestand.
SPEAKER_00Es gibt eigentlich nicht diese eine Lösung, sonst wird es, glaube ich, auch schon als Tool geben, weil es zu viele Faktoren sind, die berechnet werden müssen und es schwierig ist, es alles unter einen Hut zu bekommen. Man muss am Ende sich selbst mit einbringen, so wie wir das auch machen. Wir nutzen ja auf der einen Seite ein Tool und wegen die Entscheidungen des Tools dann immer nochmal zusätzlich ab. Bedeutet also, wir schauen uns zum Beispiel die Sales-Entwicklung unserer Produkte an, wir wissen, wann wir irgendwelche, wir wissen, wann die Saison kommt, wir wissen auch, was wir ungefähr letztes Jahr verdient haben und wie viele Sales wir dann gemacht haben. Wir checken aber auch den Markt und überlegen, wird es dieses Jahr eher mehr oder weniger. Und wir schauen halt immer, das ist glaube ich eine super wichtige Sache, wie viel, also um in der Logistik einfach Geld zu sparen, wie viel Ware muss wann bestellt werden, um Container einfach smart abzufüllen und nicht immer nur LCL-Sendungen zu haben.
SPEAKER_01Ja, das ist so, würde ich sagen, das Simpelste umzusetzen überhaupt, den Hersteller einfach zu fragen bei der Nachbestellung, ey, wie viele Stück passen in einen, wenn es kleiner sein soll, 20-Fuß-Container, wie viel passen in einem 40 GP, wie viel passen ein 40 HQ. Das ist wahrscheinlich schon das Leichteste, was du umsetzen kannst und deine Nachbestellung dahingehend dann immer so anzupassen. Erstmal volle Container bestellen. Das ist nichts, was du groß überlegen braucht. Also es muss halt, aber auch hier ist ja wieder der Punkt. Stell dir vor, du hast einen Dreiviertelcontainer jetzt gefüllt, aber eigentlich würdest du gerne einen vollen Container füllen, aber dir fehlt das Kapital nicht. Schaue ich jetzt vielleicht, wie ich Kapital ran schaffe, um diesen ganzen Container zu füllen, weil in dem Moment, wo du das schaffst, machst du wieder pro Produkt viel mehr Gewinn, als wenn du so eine LCL-Sendung wieder irgendwie versuchst zu importieren.
SPEAKER_00Eben, und du musst ja auch gucken, wie viele Varianten bestelle ich bei einem Hersteller, zum Beispiel auch in der Lagebestandsplanung, macht es jetzt vielleicht Sinn, ein anderes Produkt, was das Tool gerade nicht empfiehlt, sondern mir erst in anderthalb Wochen empfehlen würde, jetzt direkt mitzubestellen. Also das ist halt so ein bisschen der Pain, wo die Informationen einfach in keinem, also es gibt auch, also das ist jetzt kein Diss an die Tools oder sowas, sondern die Tools sind super. Ich glaube, es ist einfach zu komplex, um das alles in eine Sache laufen zu lassen. Deswegen muss man halt selbst nachhelfen. Also man muss selbst gucken, okay, hey, was ist hier die Best Option? Vielleicht wartet man mal eine Woche länger und riskiert dann ein bisschen out of stock zu gehen oder und wirkt dann gegen, vielleicht durch eine kurze Price-Increase oder whatever. Also man muss auch mal ein bisschen fein nachjustieren. Das ist einfach so, wenn man es ganz optimal machen möchte. Anders geht es nicht.
SPEAKER_01Gerade was auch Varianten angeht, weil du es erwähnt hast. Es ist halt wirklich so, dass ein Produkt, die Variante schwarz verkauft sich zehnmal besser als alle anderen Varianten und dann solltest du dich auf jeden Fall darum kümmern, dass diese eine Variante immer in Stock ist, anstatt dieser anderen, weil dein ganzes Ranking wird wirklich abrutschen, wenn diese Bestselling-Variante ist und dann, keine Ahnung, bestellst du von einmal von dieser schwarzen Variante extrem viel nach, aber dadurch, dass sie lange out of stock war, machst du nicht mehr so viele Verkäufe, weil du so vom Ranking abgerutscht bist, dass du wieder versuchen musst, dieses Ranking teuer aufzubauen durch PPC, indem du das Ganze pusht. Das ist halt, ja, auch das sagt dir das Tool nicht unbedingt.
SPEAKER_00Absolut. Also schaut, wenn ihr in die Lagebestandsplanung geht, dann trackt eure Sales Velocity. Ob ihr das mit einem Tool macht oder jetzt selber macht, ist erstmal relativ egal. Umso größer ihr halt seid, desto sinnvoller ist es natürlich und man muss, ist es halt super schwierig, das selbst zu tracken. Guckt euch an, wie viel Lagebestand ihr habt und was eure Reichweite ist. Schreibt euch das auf und schreibt euch auch auf, wenn sich Dinge verändern. Und dann geht halt hin und guckt, welche Events gibt es, die jetzt in Zukunft geplant sind, von denen ich was weiß, aber mein Tool vielleicht nicht oder meine Excel vielleicht nicht. Beispiel Influencer. Influencer-Deal, wie gesagt, Prime Days oder sonstiges, die auch immer an anderen Daten sind. Oder zum Beispiel, keine Ahnung, du machst, du weißt, okay, jetzt kommen jetzt kommen zum Beispiel drei weitere Varianten für dieses Produkt. Das heißt, sie geht davon aus, dass diese Asien sich dann etwas weniger verkauft, weil mehr Sales auch auf die Varianten umgeschiftet werden. Und dann geht darauf basierend auf diese Sales an und schaut lieber overstocked als Out of Stock, aber immer in Maßen, also dieses einfach nur möglichst viel bestellen, ist nicht sinnvoll. Man muss es früher oder später halt hinbekommen, guckt euch die Autoindustrie an, das ist einfach alles just in time. Und die haben auch manchmal Probleme damit, kriegt man ja mit, oh, jetzt ist da irgendwas und jetzt können die keine Autos produzieren und man denkt immer, oh, voll schlimm. Aber wenn die overstocked wären, wäre das viel schlimmer für die. Dann haben die ständig irgendwo Lagerbestand rumliegen, können kein neues Produkt rausbringen, weil der Cashflow nicht da ist und und und. Das ist viel schlimmer. Oder wartet man die ganze Zeit vergebt ihr auf diese Auszahlungen. Da zum Beispiel, wenn ihr merkt, ey, es hängt immer an den Auszahlungen, dann muss man halt eine Warenfinanzierung machen oder sich ein bisschen, man holt sich einen Kreditrahmen, weil der Bank überzieht das Konto mal zwischenzeitlich über 15.000 oder 20.000, um schnell Abhilfe zu schaffen, damit man nicht in diese Problematik kommt, spart sich aber durch diese 20.000, auf die ihr dann vielleicht 300 Euro Zinsen zahlt oder so für die paar Wochen, wo ihr das habt, spart ihr euch drei Wochen out of stock, in denen ihr 8.000 Euro verdient hättet. Also das ist auch nochmal ein super wichtiger Punkt.
SPEAKER_01Ansonsten, kleiner Hack an der Stelle, mit dem Hersteller Rahmenverträge verhandeln. Beispiel, ihr macht mit dem Hersteller vielleicht sogar über ein Jahr oder über ein halbes Jahr eine gewisse Abnahmemenge aus. Sagt zum Beispiel, ich nehme 10.000 Stück ab. Ihr könnt direkt den Hersteller schon mal festnageln auf einen Preis, dann sind da keine Rohstoffpreise, Schwankungen etc. Der Hersteller kann mit dem Geld rechnen. Ihr könnt ihm zum Beispiel 10% von diesem gesamten Ding schon mal anzahlen, dass er diese Materialien einkaufen kann und ihr dann jeden Monat einen fixen Termin habt, wo beispielsweise jetzt jeden Monat oder jeden zweiten Monat ein Container aufs Schiff geht. Ihr gebt dem Hersteller mehr Sicherheit, mehr Planbarkeit und gleichzeitig habt ihr wahrscheinlich die Möglichkeit, nochmal von den Preisen her viel, viel, viel günstiger zu kommen, weil ihr direkt diese große Menge in Ausstellungen habt und dem Hersteller einfach mehr Möglichkeiten habt, euch auch als wichtigen Kunden zu sehen.
SPEAKER_00Ja, definitiv. Also dadurch, wenn ihr in der Lage seid, auch die Lieferzeit zu verkürzen, seid ihr einfach flexibler. Je kürzer die Lieferzeit, desto besser. Also wenn der Hersteller schon Rohmaterialien oder sowas einkaufen kann, kann man manchmal sagen, okay, ich verzichte jetzt auf 5% Cashflow und zahl die schon mal an, dass er die Rohmaterialien einkaufen kann. Und ja, ich weiß dann halt, okay, die Herstellungszeit geht dann um 14 Tage nach unten, weil der schon alles da hat. Oder ihr habt auch einen regelmäßigen, das zum Beispiel, also dieses Abo von Amazon, kennt das ja jeder, alle 30 Tage bestelle ich so und so viel. Wenn ihr das auf ein gutes Volumen mit dem Hersteller zum Beispiel bekommt, da müsst ihr natürlich ein Mindestvolumen haben, kann man sowas auch mal machen und dann ein bisschen dazu oder ein bisschen weniger manchmal buchen und das so adjustieren, dass der Hersteller aber sozusagen immer sich darauf einstellen kann. Denn die Herstellungszeit selbst eure Produkte ist meistens viel kürzer als die eigentliche Lead Time. Also der Hersteller braucht vielleicht 30 Tage, sagt er euch, oder 45 Tage ist ja auch oft. Und in Wirklichkeit produziert er aber aktiv eure Produkte nur an vier oder fünf Tagen. Wenn der Hersteller jetzt immer genau weiß, wann ihr neue Ware braucht, dann kann er das besser takten und dann sinkt diese Zeit vielleicht von 30 Tagen. Gut, sie wird es gleich nicht auf 4 oder 5, aber vielleicht auf 14 Tage. Was euch wiederum viel mehr Luft zum Atmen gibt, einmal was Auszahlung und Co. anbelangt, ihr seid flexibler, alles ist schneller und auch sowas ist möglich. Dafür müsst ihr aber natürlich ein Volumen haben und auch eine gewisse Konsistenz in Sales, damit ihr das halt machen könnt.
SPEAKER_01Absolut. Ansonsten, was ich auch mitbekommen habe, es gibt gewisse Tage oder Wochen im Jahr, wo die Chinesen teilweise Angebote von sich selbst auch machen. Das sind dann irgendwie diese Oktober-November-Dinger, da hauen die Angebote wirklich raus, wo du teilweise verkaufen, die haben das smart gemacht, weil ich ja mitbekommen habe. Die kaufen dann, die sammeln diese Bestellungen von Kunden und kaufen dann vergünstigt Rohmaterialien ein und können euch dadurch vielleicht sogar nochmal zwei, drei Dollar pro Stück eine Ersparnis geben. Wenn du aber vier Wochen später denen schreibst, machen die das nicht mehr. Jetzt überleg dir mal, zwei, drei Dollar pro Stück mehr Marge, was ist eigentlich krass. Normalerweise musst du dem Hersteller so verhandeln, weil die 2, 3 Dollar extrem viel sind, aber in solchen Zeiten ist es wieder der gleiche Punkt, wenn du dem Hersteller direkt die Möglichkeit gibst, viel Rohmaterial dann auf einmal einzukaufen. Nutzt solche Tage. Frag den Hersteller nach irgendwelchen Angeboten. Auf WeChat schreiben die mir zum Beispiel. Dann kommt da so ein Screenshot mit irgendwelchen fancy Sachen. Andere Sache auch. Zum Beispiel hatte ich auch mitbekommen, persönlicher Kontakt mit dem Hersteller, ultra wichtig. Beispiel als Chinese Nuie, schreibt den Hersteller mal geile Nachrichten, schickt den mal ein paar Bilder, vielleicht sogar von euch privat, von eurer Familie. Ich habe Bilder bekommen von der Familie, weißt du? Das ist freundschaftlich, das ist nicht nur Business dort. Das ist wahrscheinlich die Möglichkeit, wie er euch irgendwie bevorzugt, behandelt, euch nochmal bessere Preise gibt, Beziehungen zum Hersteller, besucht sie, wie wir in China, Kanton Fair, persönlicher Kontakt.
SPEAKER_00Kann man nicht oft genug sagen. Ja, definitiv. Also sonst machen trotzdem super viele Leute nicht. Ja, okay, also das zum Thema, also Lagerbestandsplanung hat einen direkten Einfluss auf euren wirtschaftlichen Erfolg. Einen viel größeren, als man vielleicht am Anfang denkt. Nicht nur durch Überlagerbestand oder Out of Stock, sondern allgemein auch, wie gesagt, auch overstocked. Viele Leute feiern sich, weil sie nie out of stock sind und haben einfach immer zweieinhalb Monate zu viel Lagerbestand rumliegen und zahlen im Monat vielleicht 4.000, 5.000, 6.000 Euro an zusätzlichen Lagergebühr. Kann besser sein, als out of stock zu gehen, ja, aber man kann es wahrscheinlich diesen diesen unnötigen Costpoint wahrscheinlich deutlich reduzieren. Und dann ist auch nochmal Lagerbestandsplanung, vielleicht noch als allerletztes Thema, bevor der Podcast endet, ist auch nochmal dann 3PL, 3PL, also Third Party Logistics versus Amazon Logistics, also dass ihr auch in einem guten Rahmen nicht irgendwie einmal im Monat, sondern teilweise vielleicht auch öfter Anlieferpläne und dafür kleinere erstellt, wo dann nicht so viel Stock bei Amazon ist, weil man einfach sagen muss, gerade bei etwas größeren Produkten ist es einfach extrem teuer.
SPEAKER_01Man schift so ein bisschen Lagerkosten an auf die Straße auch.
SPEAKER_00Ja. Just in time. Ja, so sieht es aus. In dem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören. Wir hören uns das nächste Mal. Bis zum nächsten Mal. E-commerce.de Unternehmerpodcast. Tim und ich sind raus, weiterhin viel Erfolg. Haut rein. Ciao. Ciao.