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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#128 Das machen Amazon FBA Millionäre jeden Tag!
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Folge diskutieren Tim und Nicklas die täglichen Routinen erfolgreicher Amazon FBA-Verkäufer, während sie auch das Leben als Millionär in Dubai beleuchten. Sie tauschen Gedanken über Produktivität, Disziplin und das Streben nach neuen Erfahrungen aus, während sie Tipps geben, wie man diese in den Alltag integrieren kann. Hören Sie rein, um mehr über ihre Ansichten zu Gewohnheiten und Priorisierung zu erfahren und inspiriert zu werden, Ihr eigenes Leben zu reflektieren.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast, dem Unternehmerpodcast. Jeden Montag, 16. Über eine Wohns Podcast geht.
SPEAKER_01Tim Fröhlich und ich sitzen hier zusammen im e-commerce.de Podcast-Setup heute mit dem Thema.
SPEAKER_02Wollen wir nochmal alle rein?
SPEAKER_01Alter, okay, so, jetzt haben wir. Wir nehmen jetzt diesen Take, wir lassen das jetzt von dem letzten Anfang, den wir gemacht haben, lassen wir es jetzt bitte durchlaufen. Wir sprechen heute über erfolgreiche Tagesabläufe, Routinen von erfolgreichen Amazon-Sellern. Wie sieht einfach der Tag aus, wenn man im Urlaub ist, wenn man am Tag nochmal so ist? Ich kann sicher. Ihr müsst euch vorstellen, wir haben hier gerade wirklich ein böses Lachflash. Also es wird eine richtig geile Folge und ihr lernt einfach mehr darüber, wie wir unsere Tage takten, was wir den ganzen Tag dann halt so machen. Let's go, let's go. Man würde es nicht denken, aber ich bin leicht erkältet. Jetzt geht's wieder übrigens. Jetzt ist dieser Lachflash-Moment vorbei. Eigentlich schade, denn sowas hat man gar nicht so oft.
SPEAKER_00Es ist genug Spaß im Leben, so. Irgendwann muss gearbeitet werden. Ja, ich dachte eigentlich, du verlässt uns in Dubai, kommst nicht mehr zurück. Das Leben eines Amazon FBA-Millionärs, dort steuerfrei zu leben.
SPEAKER_01Ist es gar nicht mehr steuerfrei, glaube ich.
SPEAKER_00Minimal, oder? Also nur auf Gewinne, die du auszahlst, aber nur auf Gewinne, die der Firma macht.
SPEAKER_01Ist ja auch egal, also nee, ist nicht mein Ziel tatsächlich. Also ich glaube, in Dubai werde ich nie erenden. Da gibt es echt ziemlich viele andere Länder, wo ich vorher hingehen würde.
SPEAKER_00Du warst jetzt, wie lange in Dubai? Sechs Tage? Okay. Und mal wieder einen Regentag erwischt.
SPEAKER_01Wieder einen Regentag erwischt, ja. Es hat einmal geregnet. Es wird jetzt auch häufiger. Ich habe gesehen, es gab dieses Jahr schon elf oder zwölf Regentage. Das ist unglaublich viel. Also es ist ja erst März. Das ist fast so viel wahrscheinlich wie in Berlin. Also keine Ahnung, wahrscheinlich nicht, aber es wirkt extrem viel auf. Ja, wie oft hat es denn hier schon geregnet? An wie viele Tagen auch in den hier an 10 F, 12 Tagen, mehr nicht, oder?
SPEAKER_00Im Monat? Nicht im Monat. Was denn?
SPEAKER_01Seit diesem Jahr. Es ist März jetzt, Anfang März. Mehr, 100%. Okay, wie auch immer, auf jeden Fall zwölf Regentage. Es war auch schon wieder komplettes Verkehrschaos, wie auch immer. Ja, ich bin ja nicht so der Dubai-Fan. Persönlich, ich check nur, also ich könnte da null. Also ich finde es weder fürs Urlaub machen, finde ich es geil. Es gibt super wenig geile Sachen, die man in Dubai sehen kann. Also die Skyline ist halt, also dann fahrt irgendwie, finde ich, das Skyline finde ich in London geiler. Also ich gehe in London, New York, irgendwo in jeder zweiten asiatischen Hauptstadt ist die Skyline irgendwie cooler. Du hast halt zwei oder drei richtig geile Gebäude, so zum Beispiel dieses Bursch Khalifa ist natürlich krass. Oder was ich auch ganz cool finde, ist dieses eine Hotel da, dieses Segelding. Du siehst es halt und du findest es cool, weil du es irgendwo herkennst. Aber wenn du mal irgendwie in einer richtigen Großstadt bist, wo vielleicht auch nochmal ein paar mehr Menschen leben jetzt als in Dubai, dann ist das ja eine andere. Also das ist ja gar nicht so krass. So, in einem Fall die Hälfte der Gebäude sieht so aus, als wenn es irgendwelche Hochblockhäuser in Mazan. Also die meisten Hochhäuser sind ja auch total alt und überhaupt nicht geil. Wie auch immer, ja, also es ist nicht so meine Area, was tatsächlich sehr geil ist in Dubai, ist, wenn man weiß, wo man essen gehen kann. Also es gibt natürlich sehr, sehr, sehr geiles Essen. Es gibt sehr, sehr geilen Service. Also der große Teil der Leute, die da arbeitet, sind super nett. Er super so zuvorkommt, hat aber auch was mit Geld zu tun. Das ist eine coole Sache. Ich habe mit einem Taxifahrer gesprochen und er meinte, ihm gefällt Dubai nicht, weil in Dubai gibt es nur Respekt für Geld. Das heißt, es gibt kein menschliches, respektvolles Verhalten miteinander oder nur sehr wenig. Gibt es natürlich auch, aber nur relativ wenig und es ist nur Respekt vor Geld, was man natürlich jetzt schwierig einfach einschätzen kann, wenn du halt selbst dann vielleicht ein bisschen mehr Geld hast oder halt sozusagen aus dieser Bezahlerrolle dann halt rauskommst, aber das würde ich so glaube ich bestätigen. Also die Gesellschaft ist halt in Dubai nicht geil. Also, das ist meine persönliche Meinung.
SPEAKER_00Du sagst Respekt vor Geld, also bedeutet im Endeffekt, ähm, also wenn du viel Geld hast, dann wirst du respektvoll behandelt.
SPEAKER_01Wenn du nicht viel Geld hast, also du siehst, ich sag mal, ich will jetzt hier nicht irgendwie was lustreten oder das wirklich in eine Richtung schätzen, aber ich würde jetzt einfach mal ganz überrundet sagen, du hast in Dubai super viele Leute, die so diese arroganten Geldleute sind und so Servicekräfte wie Dreck behandeln. Also so, weißt du, so richtig undankbar extrem wie Dreck. Und das ist so, ich mag das gar nicht sehen. Also ich mag das überhaupt, also ich bin nicht so, das ist, ich glaube super wenig Leute sind so, aber ich kann das mir nicht angucken. Ich hasse das einfach. Wenn ich sowas sehe, dann bin ich schlecht gelaunt. Also das immer wenn ich so, dann denke ich mir so, what the fuck ist euer Scheißproblem? Also man kann auch wenigstens Danke sagen oder so, wenn die dann da alles für dich machen. Naja, aber es war eigentlich ganz, also sonst war, war es geil, das ist jetzt nicht meine Stadt.
SPEAKER_00Was denkst du, sind denn Gründe, warum so viele Leute tatsächlich auch einfach nach Dubai ziehen?
SPEAKER_01Ja, weil die halt kein Leben haben.
SPEAKER_00Ja, was heißt kein Leben? Also Nummer eins Grund wäre für mich einfach natürlich Steuern, so, du hört dann keinen Bock mehr Steuern zu machen. Es wird einer der Hauptgründe sein. Ich suche gerade nach weiteren Beispielen.
SPEAKER_01Ich glaube eher, das ist so ein, ey, ich möchte nicht in, also sage ich jetzt mal aus Deutschland, aus anderen Ländern, ich weiß ja nicht, wo, also zum Beispiel, es sind super viele Russen zum Beispiel da. Da ist halt, ja klar, also wenn, wenn du halt irgendwie sagst, okay, ich kann halt nirgendwo mehr hinreisen oder nur noch in einen bestimmten Teil, dann sind natürlich super viele Leute dort. Es sind auch super viele Touristen, glaube ich, einfach zwei Tage oder so da, weil man halt über Duba oft fliegt, mit Emirates halt. Würde ich zumindest schätzen. Ja, ich, keine Ahnung, also es ist ja nicht schön da. Also es ist ja kein, also ich sag mal so, die Stadt selbst, weder die Stadt selbst noch die Natur, ist ja wirklich schön. Also hast du halt Wüste, es ist natürlich.
SPEAKER_00Es ist ja auch eine Art von Natur. Wüste ist ja auch eine Art von Natur.
SPEAKER_01Ja, okay, ja, zum Beispiel für mich nicht. Ich würde gerne den Wald spazieren machen, ich würde nicht gerne durch die Wüste spazieren. Das will ich vielleicht einmal machen als Erlebnis, weil ich sage, oh cool, man nimmt mal sowas Neues auf, macht man ja nicht jeden Tag, aber wenn du sonst immer nur in dieser Wüste bist, dann ist es. Was willst du da machen? So fährst du halt mal einmal durch die Gegend und findest das cool.
SPEAKER_00Du hast halt wahrscheinlich auch nicht so viele Ablenkungen, weil das, was ich oft gehört hatte, ist halt Leute, die nach Dubai auswandern oder generell hat dann dort leben, auch für längere Zeit. Ich habe ja einen Burg, hab ich dir mal von ihm erzählt, der lebt da jetzt auch schon seit mehreren Jahren, ist in der Schweiz aufgewachsen, hat ein geiles Leben, hat auch Unternehmen geführt, ist nach Dubai ausgewandert und er hat halt sehr viel Erfahrung, weil er schon lange lebt. Und er meinte halt, in dem Moment, wo du nach Dubai ziehst, klar, dir muss das Wetter irgendwie gefallen, so entweder du feierst es halt 30, 40 Grad immer zu haben, so, das ist Nummer eins. Er meinte halt natürlich, Lebensqualität ist bei weitem höher, wenn du viel Geld auch hast, weil du einfach sehr viel dort diesen Service hast. Sehr freundliche Leute, das hat er auch bestätigt. Aber der Hauptgrund war seiner Meinung nach, dass er das Gefühl hat, das Mindset und das Netzwerk, was du hast aus Leuten. Die Leute, die da sind, die sind meistens irgendwie unternehmerisch tätig. Alle sind nach Erfolg aus. Aber nicht so im negativen Sinne, sondern okay, du connectest dich, du hast hier einen Kontakt, so du hast mehr Business-Möglichkeiten. Das ist für mich, glaube ich, so der Hauptgrund, nach Dubai, sag ich mal, irgendwie zu ziehen, um dort neue Kontakte zu knüpfen mit Leuten. Weil was machst du groß? Du arbeitest halt den ganzen Tag, draußen ist es scheiße heiß. Du bist nicht irgendwie jedes Mal unterwegs, so, du bist halt irgendwie in deinem Apartment, Meetingroom, wie auch immer, ist halt klimatisiert, du willst nicht groß rausgehen, weil es ist zu heiß, um da acht Stunden Sonne zu stillen.
SPEAKER_01Ja, der Grund dafür ist ja ganz einfach. Es ist einmal dadurch, dass du halt sehr viele Unternehmer hast, die da hinziehen, die ortsunabhängig arbeiten können, hast du halt eine besonders hohe Ansammlung an Online-Unternehmern, dementsprechend Leuten aus einer Branche, die dort zusammenkommen. An sich selbst würde ich wahrscheinlich, keine Ahnung, es ist so wie, wahrscheinlich, wenn du in die USA oder sowas gehst oder auch in Deutschland, hast du auch dein Netzwerk von Leuten, wahrscheinlich noch deutlich mehr Leute als in Dubai. Und also was ich am, oder was der Hauptgrund für mich ist, warum ich Dubai nicht so gerne mag, ist eigentlich jetzt so diese gesamte, also wie man von A nach B kommt. Ich finde, es ist ein super großer Pain, deswegen liebe ich zum Beispiel so diese asiatischen Orte so gerne, weil alles ist so direkt miteinander verknüpft. Also du bist meistens innerhalb von, sagen wir mal, jetzt mal zum Beispiel Bali als Urlaubsort, ne? Du bist innerhalb von drei oder vier Minuten mit dem Roller bei allen Dingen, die du haben möchtest. Egal ob du am Meer sein willst, surfen gehen willst, Massage haben willst, das siehst, jenes. Drei, vier Minuten bist du überall, sofort. Du kannst überall parken, es ist ein extrem flexibler Verkehr, obwohl die Infrastruktur Schrott as fuck ist. Funktioniert alles super. In Dubai wartest du erstmal 15 Minuten in einem Schnitt wahrscheinlich auf ein Taxi oder Uber. Weil es viel zu wenig Uber-Fahrer gibt, also es gibt so viele Menschen und zu wenig Taxen, dann ist die Infrastruktur komplett überlastet. Ihr siehst zwar schöne Straßen, du hast keine Schlaglöcher und Co., aber bringt dir auch nichts, weil du stehst halt die ganze Zeit im Stau. Und das Straßensystem ist halt so wie das amerikanische Straßensystem ist auch ein bisschen so. Es gibt halt überall Einwandstraßen. Bedeutet also, du machst eine falsche Abbiegung irgendwo, einmal falsch aus dem Kreisverkehr raus und du kannst direkt sagen, okay, ich brauche eine halbe Stunde länger. Und das ist so, das ist für mich, da hätte ich gar keinen Bock. Also das ist für mich in Berlin teilweise schon ein Pain und da ist Berlin echt entspannt gegen. In 15 Minuten, die ich auf dem Taxi warte, bin ich in Berlin schon überall, wo ich in der Regel in Berlin überhaupt hin will.
SPEAKER_00Absolut.
SPEAKER_01Also es ist nicht so meine City, aber ich kann auch verstehen, wenn man es halt geil findet, weil wie du schon sagst, also du hast sicherlich viele Online-Unternehmer dort.
SPEAKER_00Du hast halt ehrlich gesagt Leute, die da leben, also die da hinziehen, keiner von denen ist normale Angestellter oder so. Ich glaube, es sind fast zu 80 Prozent irgendwie, wie du sagst, Online-Unternehmer. So die Remote arbeiten können und natürlich hast du da viel mehr Möglichkeiten, als wenn du hier normale Leute kennenlernst, die natürlich in einem normalen Angestelltenverhältnis irgendwie so sind. So daraus ergeben sich, denke ich, dann einfach so.
SPEAKER_01Und du hast ja viele Luxussachen auch. Also wenn du wahrscheinlich jetzt so Bock auf so dieses reine Luxus-Dings, so krasse Luxus-Hotels, Restaurants und so weiter und so fort, halt in einer sehr hohen Ansammlung, es ist total sicher. Das ist, glaube ich, auch ein großer Benefit. Also auch ein Grund, warum man zum Beispiel vielleicht in andere Städte nicht ziehen würde. Vielleicht würdest du sagen, LA oder so finde ich auch voll geil, aber in LA ist halt das Sicherheitslevel wahrscheinlich auf einem ganz anderen Niveau. Wobei wahrscheinlich der Vibe und die Leute teilweise an sich könnt ihr mir vorstellen, geiler sind die Wahrheit wie da. Aber ja, das ist zum Beispiel auch eine Sache, die ich sehr geil finde. Also ich bin ja sowieso so ein Fan von so einer strong und autoritären Sicherheitslage. Also nicht viel Polizei, super wenig Polizei, weil du sie gar nicht mehr brauchst, weil die Angst davor, straffällig zu werden, so groß ist. Das ist ja halt das beste System, was ich so.
SPEAKER_00Aber das ist auch das, was zum Beispiel in Duba jetzt oder Singapur halt auch so ist. Diese extrem hohen Strafen gegenüber alles. Das nimmt dir halt viel Freiheit auch. Wenn du, keine Ahnung, fürs Kaugummi-Kauen irgendwie eine Strafe von 200-300 Dollar bekommst oder nicht rauchen darfst. Also auf die Straße spucken halt so, aber das ist, also keine Ahnung, ich finde es zu extrem. Ja, aber du hast ja Probleme natürlich nicht. Ja, natürlich hast du diese Probleme nicht, aber du fühlst dich halt. Nee, darum geht es ja nicht. Nee, das jetzt nicht, aber es ist halt dieses Extreme, für mich ist es halt, es wäre doch geiler, wenn es einen Staat geben würde, wo die Leute das nicht machen, weil es so eine Strafe dafür gibt, sondern von sich aus auch. Weißt du, weil es wie so Werte und Prinzipien, die aufwenden.
SPEAKER_01Das ist ja auch eine funktionierende Gesellschaft. Ja, genau, das ist ja auch das eigentliche Ziel, aber das ist halt schwierig einzuhalten, weil wenn du dann Leute hast, die das halt machen, dann hast du halt das Problem. Absolut. Aber also ich finde, ich finde dieses System, das finde ich zum Beispiel, ich würde lieber in einem solchen Land leben. Zum Beispiel in Neuseeland ist es nur mal als Beispiel, da ist die Gesellschaft, also es gibt auch fast gar keine Polizei und so gut wie gar keine Straftaten oder in Island jetzt auch. Ich glaube, in Island gibt es irgendwie, ich glaube, die haben nicht mal ein Gefängnis in Island. Also es gibt einfach keine Straftaten, da leben auch nur 300.000 Menschen oder so. Aber trotzdem, 300.000 Menschen in Deutschland brauchst du wahrscheinlich auch ein Gefängnis für. Oder zwei oder drei sogar. Das liegt halt auch nochmal, glaube ich, daran, dass du jetzt in so Systemen, wo wir leben, auch angefangen hast, in einen Teufelskreis zu kommen. Denn der Grund, warum man kriminell wird, ist ja meistens, er hat irgendwas mit sozialen Missständen zu tun. Also ich glaube, die wenigsten Leute werden jetzt in der Art und Weise, wo wir jetzt über Kriminalität sprechen, ich meine jetzt nicht Steuerhinterziehung, sondern Überfall, Vergewaltigung, Raubüberfall, Erpressung, Schutzgeld und und und. Das kommt ja nicht aus sozial gut gestellten Bereichen, sondern meistens aus schlecht gestellten Bereichen und keine Chancen, das legal zu schaffen oder zu wenig Chancen. Und das halt irgendwann in Deutschland, wenn du halt dann für die Polizei, weiß ich nicht, was wir dafür ausgeben. Also wir haben ja so viele Kosten für Sicherheit und.
SPEAKER_00Nichtsdrotz funktioniert es nicht.
SPEAKER_01Nee, nee, aber deswegen funktioniert es nicht. Deswegen funktioniert es nicht, weil du so viel den Leuten wegnehmen musst, ständig, für diese ganzen Sachen. Guck mal, du hast zum Beispiel in Neuseeland oder so zahlst du halt viel weniger Steuern, aber du hast eine höhere Sicherheit. Warum? Weil die Bevölkerung gesagt hat, yo, lass uns doch einfach den Deal mit uns selbst machen, nicht unsere ganze Kohle in fucking Mitarbeiter in der Polizei zu stecken, sondern das komplett wegzulassen und einfach friedlich zu sein. Und deswegen bist du auch als Krimineller in Deutschland anders angesehen, als zum Beispiel in diesen Ländern. Diesen Ländern bist du, du bist, du bist der Staat, du bist ein Staatssein von jedem, weißt du? Hier in Deutschland denkst du dir, yo, komm, ja, so ist es halt, ne? Was sollen die anderen es machen? Und muss man auch dazu sagen, dann hast du natürlich bestimmte Kriminalitätsstrukturen, die hast du halt wegen dem deutschen Recht, das ist ja schwierig, das zu nachzufolgen, wo du weißt, yo, zum Beispiel so irgendwie Clans oder so ein Stuff, du weißt, die sind kriminell, in jedem normalen Land der Welt würden die einfach reinragen, die alle festnehmen, irgendwie in den Knast stecken und sagen, yo, fuck it, so in den USA oder sowas, du wirst ja einfach alle mitnehmen und wegen irgendwelchen komischen Falschparkdingern 20 Jahre geben, und die sind weg. Nicht, dass das USA-Recht by the boy besser ist, also da bin ich ganz glücklich, dass wir da nicht sind.
SPEAKER_00Das ist halt die Frage, wie sich so eine Gesellschaft dahingehend entwickelt, dass es in Neuseeland so gut funktioniert und in Deutschland halt gar nicht. Das liegt an der Gesellschaft. Die Gesellschaft, was heißt, es liegt an der Gesellschaft? Also es muss ja irgendwie grundlegend, keine Ahnung, wie du sagst, ich glaube, es sind einfach die sozialen Unterschiede, die natürlich dazu führen, dass Leute, die sich eher benachteiligt fühlen oder de facto auch sind, was Geld, Kapital angeht, natürlich dann irgendwie andere Möglichkeiten suchen. Und wenn dann halt gleichzeitig diese Strafen dafür oder das, weiß nicht, schon mal, wie viele Leute wohnen in Berlin? So, wir haben 100.000 Polizisten hier gefühlt, aber trotzdem können die nicht alles die ganze Zeit beachten. Scheißegal, dass die Drogen verkaufen an irgendwelchen Gruppen oder so, weil das kannst du nicht verfolgen. Es gibt wichtigere Sachen, weißt du?
SPEAKER_01Ich glaube, es liegt an dem Strafmaß. Also, zum Beispiel, also bei Raubüberfall oder sowas, ich verstehe das, also du musst, das ist halt der Vorteil von Ländern, die nicht so demokratisch sind wie wir. Die hacken denen halt die Hände ab oder sowas. Du wirst ums Verrecken keinen Raubüberfall machen und du weißt ja, wenn ich dir gewischt werde, werden mir die Hände abgehackt. Du wirst es einfach nicht machen. Und wenn du es machst, bist du halt einfach bescheuert. Aber du wirst schon mal da, alleine durch die Abschreckung wirst du es nicht machen. Das ist genauso, warum gibt es in Singapur weniger Drogentote als in Deutschland? Nicht, weil die Leute weniger Bock haben auf. Sondern weil die Strafe einfach nur des Zeugs zu besitzen so unfassbar hoch ist, dass es einfach der Joy, den du daraus bekommst oder die potenzielle Chance mit dem Risiko und kein Verhältnis mehr steht. Und in den USA zum Beispiel ist es, da sieht man ja, das funktioniert nicht. Du kannst die Leute nicht in den Knast, du musst die Körper, du musst Strafen machen, wo die Leute entweder sterben oder verstümmelt werden. Weil in dem Moment macht es niemand mehr. Also man sieht ja, das funktioniert ja in den Ländern. Aber wenn wir in Deutschland nicht einführen, würde ich jetzt auch nicht, also keine Ahnung, ob das gut ist oder nicht gut. Am besten wäre es halt, wenn es so wie Neuseeland einfach läuft, dass die Gesellschaft an sich halt einfach nicht kriminell sein muss überhaupt. Beziehungsweise, dass es halt einfach gar nicht so diese Kultur der Kriminellen gibt. Das ist ja auch dann wie das Ding. Du hast ja zum Beispiel in Ländern, irgendwo in Südamerika oder so, ist ja irgendwie dann in irgendwelchen Ländern, wo du dann super viel Kriminalität hast, weil du kannst gar nicht anders als kriminell zu werden, weil sich das System sozusagen schon so erzieht. Ich glaube, ich habe neulich zum Beispiel dieser El Salvador oder Salvador, dieser Präsident, der wird ja so ultra vom Westen gehatet. Das war ja, glaube ich, das Land mit der höchsten Mordrate auf der ganzen Welt. Und der Typ ist halt hingegangen und hat einfach richtig geistesgestört, jeden einfach festnehmen lassen, der irgendwelche kriminellen Sachen gemacht hat und eine Million neue Gefängnisse gebaut, die da reingepackt und jetzt ist das Land mit der geringsten Mordrate auf der ganzen Welt. Innerhalb von irgendwie sechs Jahren oder sowas. Also komplett geistesgestört. Es war zum Beispiel in den Philippinen damals auch so, die waren alle so ein Drogenproblem. Und dann hat der Typ einfach, die haben einfach, die haben die einfach vorgefragt, yo, du hast den Verdacht mit Drogen, du wirst sofort abgeknallt von der Polizei.
SPEAKER_00Ja, genau da ist der springende Punkt. Der Verdacht. Es gibt halt keine Gesetze und kein Dings mehr. Du kannst halt niemanden auf Verdacht hin, weil er Drogen besitzt. Nein, natürlich nicht.
SPEAKER_01Also, das war jetzt auch keine Forderung von mir. Ich habe nur gesagt, wenn du halt die Kultur von Kriminalität hast in deinem Land, wie die da zum Beispiel war, dann kannst du die nur noch mit ganz krassen Methoden wegbekommen. Und umso länger man sich das halt anguckt, ohne Master anzuergreifen, desto krasser müssen die Methoden dann werden, um das wieder zu machen. Auch Vergewaltigung oder sowas. Ich meine, zum Beispiel in Deutschland, also das ist einfach nur lächerlich. Du bist vergewaltigt, aber du kriegst zwei Jahre Knast, what the fuck? Also, ich meine, das ist nichts. Da musst du mir vorstellen. Und dann bist du vielleicht, also wir sind ja Männer, wir kennen ja wahrscheinlich nicht so diese Angst. Also, zumindest ich habe mich noch nie irgendwie, egal wann ich wo, irgendwo in Deutschland unterwegs war, ich habe mich noch nie unsicher gefühlt.
SPEAKER_00Ja, das ist der gespringende Punkt, wir checken das eigentlich nicht, aber in dem Moment einfach nur, wenn du auch auf Nachts unterwegs bist und einfach, stell dir vor, du läufst deiner Frau entgegen und du läufst einfach nur hinter einer Frau. Ja, diese Angst, sie hat immer diese Angst und für dich ist es so, ja, ich lau halt da. Aber wenn du das weißt, kannst du es tatsächlich auch sehr geil einfach sagst, ey, ich wechsle einfach die Straßenseite. So weißt du, nicht mal unbedingt, weil wir kennen diese Angst nicht. Frau muss es ja konstant so sein. Wenn ich in Berlin unterwegs bin, irgendwie stell dir mal vor, du musst um 23 Uhr nach Hause mit der Bahn alleine, da sind irgendwelche Obdachlosen oder Drogensüchtigen manchmal oder Leute, die besoffen sind. So als Mann ist das, klar, dir kann auch was passieren, aber du kannst dich verteidigen. Aber als Frau ist diese Angst, glaube ich, immer präsent.
SPEAKER_01Ja genau, und deswegen, das ist zum Beispiel ein Grund, da nach Dubai zu gehen. Ja, weil das ist.
SPEAKER_00Was die Anfangsfrage war tatsächlich, warum kommen Leute nach Dubai?
SPEAKER_01Dann lass uns mal mit dem Podcast starten.
SPEAKER_00Let's go.
SPEAKER_01Also jetzt zum Beispiel, wo ich in Dubai war, habe ich tatsächlich. Ah, ich habe nicht so produktiv gearbeitet wie sonst, weil es war erster Urlaub mit der Kleinen. Deswegen habe ich mich so da ein bisschen mit drum gekümmert und auch so ein bisschen so.
SPEAKER_00Wie sieht so ein Tag aus? Wann wachst du jetzt auf?
SPEAKER_01Normaler, nicht um 7.30 Uhr. Also Alice macht eigentlich komplett nachts mit. Die hat jetzt tatsächlich in Dubai angefangen, nachts zu schlafen, einfach voll krass. Also die hat wirklich einmal für einen überhaupt wach gewesen. Also teilweise irgendwie fünf, sechs Stunden geschlafen am Stück. Ja, aber ich mache sonst normal 7.30 Uhr aufstehen.
SPEAKER_00Mit Wecker oder ohne?
SPEAKER_01Mal so, mal so. Also wenn ich aufwache von alleine, ist es oft zu 7.26 Uhr oder 27, also kurz davor. Und dann wache ich, also dann fange ich halt an den Tag, dann liege ich nicht noch drei Minuten im Bett. Also vielleicht liege ich noch drei Minuten im Bett, aber dann versuche ich nicht nochmal einzuschlafen oder sowas.
SPEAKER_00Okay, erstmal wichtige Frage. Montag bis Freitag, 7.30 Uhr, irgendwie mit Wecker. Wie sieht es Samstag, Sonntag aus?
SPEAKER_01Immer die gleiche Zeit. Immer die gleiche Zeit.
SPEAKER_00Also du stellst dir auch am Samstag und am Sonntag einen Wecker?
SPEAKER_01Nee, ich habe so ein Alexa-Sprachsystem und das macht jeden Tag einfach, ohne dass ich das stellen muss, immer um 37 Uhr. Ist ja ein Wecker.
SPEAKER_00Also Wecker läuft auch am Samstag und Sonntag. Und ich glaube, das ist schon mal der größte Change überhaupt, so, wenn du mehr Produktivität, Produktivität, eher falsches Wort, sondern effektiv, du hast Zeit. Du pennst am Wochenende nur, weil Samstag und Sonntag ist, jetzt nicht bis 10 oder 11 Uhr.
SPEAKER_01Nee, auf gar keinen Fall. Also wie ich auch, also den größten Fehler, den man machen kann, ist das Wochenende zu nutzen, um seine Routinen zu brechen. Also bestimmte Routinen. Natürlich hat man einen anderen Tagesablauf vielleicht mal, oder man möchte ja auch, man muss ja nicht Samstag, Sonntag, manche Leute haben ja auch immer irgendwie dann Montag oder Dienstag frei, je nachdem halt, wann man das machen möchte. Man kann sich das ja auch einteilen. Manchmal ist es auch geiler, also wenn ich zum Beispiel, witzigerweise mache ich das eigentlich voll selten, aber ich habe mir eigentlich mal gedacht, es ist extrem idiotisch, dass ich zum Beispiel immer, wir fahren zum Beispiel immer am Sonntags in den Wald spazieren und euch habe ich mal gedacht, das ist voll bescheuert, Niklas. Geh doch am Mittwoch spazieren und am Sonntag nochmal ins Büro. Weil es, weißt du, es ist, warum soll ich am Sonntag das machen, wenn alle im Wald sind? Dann kann ich doch eigentlich als Unternehmer das am Mittwoch machen. Das habe ich, äh, neulich habe ich das erste Mal drüber nachgedacht und habe gedacht, auch so einkaufen, warum gehe ich, wenn ich Klamotten einkaufe wieder oder mal so auf den Markt oder so, eigentlich immer am Samstag, warum am Samstag? Wenn alles voll ist und ich am.
SPEAKER_00Ich kenne das. Ich hab gestern erst daran gedacht, wirklich, ich brauche mal bitte ein paar neue Sachen, aber ich hab unter der Woche einfach keine Zeit, weil ich halt im Office bin. Aber wenn du dann am Samstag mal hingehst, ich bin richtig abgefuckt, weil es so voll ist, du findest keinen Parkplatz, die Leute sind überall.
SPEAKER_01Ja, und alle zur gleichen Zeit, überall Stau und so und unter der Woche ist halt gar nichts. Ich habe sogar mal überlegt, ganz am Anfang, ich weiß gar nicht, ob da warst du, glaube ich, schon da, da hatten wir mal überlegt, ob wir die, die auch die Woche irgendwie verlagern, dann Sonntag, Montag immer machen und dann Dienstag sozusagen bis Samstag die normale Arbeitswoche haben. Aber jetzt wahrscheinlich schwierig, weil wir jetzt relativ viele Leute sind, das einzuführen. Und vielleicht manche Leute, wenn du dann einen Partner hast oder sowas, der dann an Samstag, Sonntag immer frei hat, nur dann ist ja nochmal was anderes. Aber ganz wichtig, also wirklich. Man erkennt verlorene Menschen daran, dass sie am Wochenende einen vollkommen, vollkommen, vollkommen disziplinlose Zeit verbringst. Also es gibt keinen Wecker mehr, es gibt kein Frühstück mehr, keinen Sport mehr, kein Jo, je nachdem, was du halt machst, also es gibt einfach gar nichts mehr, sondern es ist einfach so, yo, mal gucken, was heute passiert.
SPEAKER_00Ich würde sagen, es kommt darauf an, wie es aussieht, weil, keine Ahnung, es kann ja wirklich sein, wenn du jetzt mal wirklich Wochenende, keine Ahnung, Freitag oder Samstag, einfach mal, ich halt nichts von Feiern gehen oder so, aber wenn du dich abends mal triffst irgendwie mit Kollegen oder du gehst raus, du gehst auf eine Veranstaltung oder irgendwas auch immer, kann das vielleicht mal bis 12, 1, 2, 3 Uhr nachts gehen. Ja, dann machst du das. Natürlich, kannst du machen. Oder du gehst halt, oder du pennst halt mal, wenn du dann, sag ich mal, einfach trotzdem deine 7 Stunden Schlaf machst, dann stehst du halt um 9 auf statt um 7.30 Uhr, finde ich jetzt nicht lost. So. Nee, das ist ja mehr Zeit am Abend in der Nacht erlebt. So, aber dann zu sagen, okay, mein Samstag, weil Leute nutzen das ja auch jetzt irgendwie, das Wochenende finde ich auch gut, um wie du sagst, in den Wald zu gehen, Energie zu tanken. Du musst jetzt nicht Samstag, Sonntag, Montag bis Freitag, sieben Tage die Woche, jeden Tag 7.30 Uhr aufstehen ins Office und hasseln. Das gibt ja auch dir diese, wenn du Sonntag oder Samstag vielleicht in der Natur bist.
SPEAKER_01Ich stehe ja auch nicht, ich gehe ja nur um 7.30 Uhr auf, ich fahre frühestens um 9 Uhr. Ich will ja eigentlich um 9.30 Uhr jemanden. Also das heißt, ich frühstück entspannt morgens, mach mal eine Morgenroutine.
SPEAKER_00Ist das bei dir auch so? Bei mir ist es zum Beispiel so, du bist zu hart in deiner Routine drinnen und wenn du dann eine Sache davon zum Beispiel am Wochenende nicht so machst, weil, keine Ahnung, so das Ganze ist das. Das fühlt sich falsch an. Es fühlt sich falsch an, wenn ich nicht raus bin von meiner Wohnung vor 9 Uhr, irgendwie fühlt es sich falsch an.
SPEAKER_01Ich habe so das Gefühl, ich komme nicht voran. Umso früher du raus das Haus verlässt, desto besser fühlt man sich. Das ist in der Gewinnermentalität. Hey, ich habe heute Stunden gut gemacht. Ja, ja, ja. Wenn man das nicht kennt, dann fehlt einem auch was. Also das ist absolute Gewinnermentalität. Also ich liebe das auch, wenn ich mal das Gefühl habe, ich bin heute eine halbe Stunde früher, warum auch immer, als sonst, dann fühle ich mich einfach richtig gut. Ja, safe. Ja. So, und in Dubai war ich jetzt, ich habe dann immer so zwischendurch ein bisschen gearbeitet, vor allem so in der Lobby ein bisschen, oben im Zimmer. Dann war ich zweimal einfach so durch die Gegend gefahren und in dieser Dings Mall, Dubai Mall, Starbucks oder so einfach mit reingesetzt in ein Café. Und da halt sozusagen so ein bisschen so Zwischentasks gemacht. Ich finde es immer für Projekte nicht so geil, wenn man unterwegs ist, aber für so diese ganzen Zwischentasks, die man schnell machen kann, wo man nicht so viel drüber nachdenken muss, da ist das geil, zum Beispiel, hey, ich will jetzt eine Nachbestellung aufgeben oder hey, ich hab, keine Ahnung, ich gebe Feedback für Produktbilder oder was auch immer halt gerade sozusagen ansteht. Also Sachen, die jetzt nicht so gut. Keine Fokusarbeit so richtig. Genau, genau. Nicht zum Beispiel, okay, ich überlege mir jetzt eine Marketing-Idee oder ich mache jetzt Produktsuche, während ich bei Starbucks bin im Urlaub so und ich habe jetzt 25 Minuten Zeit, dann ist es super schwierig, das zu machen. Aber viele Sachen kann man halt super gut machen. Zum Beispiel oder ich check meine Profits oder machen irgendwas für die Buchhaltung, man such ein paar Belege, keine Ahnung, je nachdem, wie groß man ja auch ist, sind es ja unterschiedliche Tasks, die man dann hat. Und was aber wichtig ist, ich zum Beispiel, ich fühle mich immer schlecht, wenn ich nicht produktiv bin. Also ich bin ein, das ist ein super großer Pain und gleichzeitig auch ein Vorteil, aber ich fühle mich immer geil, glücklich, erfüllt, wenn ich produktiv bin. Das ist unglaublich geil. Ich habe neulich ein Interview gesehen von Gren Cardone, das fand ich so geil, weil jemand hat ihn gefragt, was wünschst du dir für deine Tochter? Und er hat gesagt, dass sie produktiv ist. Und dann hat er so geguckt und hat gesagt, so, yo, normale Eltern wünschen sich für ihre Kinder, dass sie gesund sind oder dass sie glücklich sind. Und er hat gesagt, yeah, ich will, dass meine Kinder produktiv sind. Weil ich weiß, wenn sie produktiv sind, dann kommen die anderen Sachen vor alleine. Fand ich extrem true. Für mich, also wenn ich das auf mich beziehe, extrem true. Und produktiv sein, auch als Kind ist ja nicht arbeiten unbedingt, sondern was machen, was entdecken, was Neues machen. Ich zum Beispiel hab die Definition von produktiv sein bei mir in Dinge, die sinnvoll sind für mich. Also meine Definition von.
SPEAKER_00Voranbringen, deinen Zielen näher bringen bist.
SPEAKER_01Ja, ja, nicht nur, also nicht nur immer mein Ziel näher, sondern auch, zum Beispiel, ich fühle mich nicht unproduktiv, wenn ich jetzt mal nach, keine Ahnung, wenn ich zum Beispiel, ich war das erste, ich war noch nie vorher Jetski fahren. Ich werde das erste Mal Jetski fahren in Dubai, hat voll Bock gemacht, finde ich, ist eine produktive Zeit. Warum? Weil ich was Neues mache. Leben ist da, wo du noch nicht warst. Und wenn ich jetzt Jetski fahre, dann ist das für mich produktiv sein, weil ich erlebe was Neues. Es macht ultra Bock. Das war übrigens echt, ich wusste gar nicht, wie schon schnell diese Dinger sind. Alter. Ich war ja alleine so gesehen, weil das war.
SPEAKER_00Waren Wellen bei dir? So richtig große? Große nicht. Ich hab das in Thailand gemacht, aber es waren echt heftige Wellen. Und wenn du fährst und wenn du mal die Welle, du springst ja auch, wenn man dann einmal gegen die Gegenwelle knallt mit ordentlich Speed, dann Boom!
SPEAKER_01Ich bin auf jeden Fall richtig nass, ich war klatschen, also ich war komplett nass. Und wir sind so, ich bin da 30, 40 Minuten geballert, wir sind einmal komplett vor der gesamten Küste lang gefahren, mit so einem Guide. Der Typ war auch ultra korrekt und richtig.
SPEAKER_00Hartes Leben bei ihm, ne? Der ganze Tag nur Jetski ballern in Dubai. Boah, der Fingermann hat so verkrampft.
SPEAKER_01Ich freue mich schon richtig auf unsere Snowmobile-Tour in Island, Alter.
SPEAKER_00Das ist wie ein Motorradfahren im Gletscher. Das wird krass. Das ist so richtig geil, ja.
SPEAKER_01Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Okay, produktiv sein.
SPEAKER_00Ich finde es interessant, dass du es sagst, weil ich habe dem Punkt gesagt, okay, wenn du deinen Zielen vorankommst, für mich ist ein Ziel, wie du es definierst. Neue Sachen erleben, ist für mich auch mein Ziel näher kommen. Das kann dann auch Jetski kommen. Ich habe es überlegt, wie es bei mir in der Vergangenheit war.
SPEAKER_01Es ist kein Ziel von mir, Jetski zu fahren, es ist nur.
SPEAKER_00Absolut, aber es ist etwas, sag ich mal, du das Leben voll zu packen mit geilen Sachen.
SPEAKER_01Und das ist eine geile Sache.
SPEAKER_00Am besten natürlich immer neue Sachen probieren irgendwie. Weil genau da wächst du in irgendwelchen Sachen wie du hinaus. Kann auch sein, dass wenn du jetzt einfach, das ist so dieser Punkt, zum Beispiel manchmal nicht abgefuckt, wenn ich irgendwie halt relativ lange irgendwie was koche und die Küche danach so sauber machen muss. So, aber du kannst ja abgefuckt sein, weil das irgendwie lost time. Ich hätte jetzt gerade in diesem Zeit das und das schaffen können und das hätte mir wieder so viel Geld gebracht. Aber in dem Moment, wenn du dieses Shift machst, okay, ich habe gerade was für meine Gesundheit getan, kann auch kannst du auch darin Erfüllung finden, sag ich mal, in so einem normalen Task wie, ey, ich koche mir jetzt einfach eine Studie.
SPEAKER_01Es gibt eine super interessante Studie, aus den USA kommt das. Eine Studie dazu, was passiert, wenn wir Dinge tun, die wir nicht mögen. Also beispielsweise vielleicht aufräumen. Und immer indem wir das tun, wächst unser Gehirn. Unser Gehirn schrumpft, wenn wir Dinge tun, die wir gerne machen, und wächst, wenn wir Dinge tun, die wir nicht gerne machen. Deswegen sage ich auch immer, macht Dinge, die ihr nicht gerne macht. Also man kann nur erfolgreich werden, das ist für manche Leute so abstrakt zu hören, indem man Dinge tut, die man nicht gerne macht, habe ich am Anfang mich gerne selbstständig gemacht, überhaupt nicht. Das war überhaupt nicht, weil ich es gerne wollte, sondern ich hatte Angst, ich hatte Respekt davor, ich war teilweise verunsichert. Ich hätte auch lieber irgendwie Filme geschaut, die ganze Zeit einfach nach der Arbeit, statt mich dann hinzusetzen und was Produktives zu tun. Aber dadurch, dass ich es gemacht habe und was ich eigentlich erstmal nicht machen wollte, hat sich irgendwas getan und auf einmal habe ich angefangen auch zu lieben. Man sagt auch immer, man kann nur Dinge lieben, die man irgendwann mal nicht gemocht hat. Also das ist witzig, das ist bei allen Zyklen so. Meistens sind die besten Freunde, die man im Leben hatte, hat man früher nicht gemocht. Ganz oft ist das so, dass der beste Freund und die besten Freunde hat man früher nicht gemacht. Mädchen und Jungs haben sich früher immer gegeneinander gekämpft und dadurch Hassliebe, ist die schönste Liebe. Und das ist genau das, was Unternehmertum auch zu 100% beschreibt. Es ist immer eine, es ist immer so eine Sache, boah, ich hab auch Momente, wo, weißt du, wo du auch gar keine Lust darauf hast. Wo du einfach sagst, ich hätte jetzt am liebsten einfach, ich würde jetzt am liebsten einfach nach Hause fahren und morgen ganz normal aufstehen und wieder bei Mercedes einfach einen Tag lang, einen Tag lang einfach arbeiten, einfach nur für einen Tag und mir überhaupt um gar nichts Gedanken machen. Einfach komplett headless da durchgehen. Aber wenn ich das machen würde, dann würde mein Gehirn schrumpfen. Und das ist, weißt du, weil ich, es passiert nichts Neues, es ist, es ist ein Schritt zurück sozusagen.
SPEAKER_00Absolut. Das, was du beschreibst, ist ja im Endeffekt, sag ich mal, diese Willenskraft auch. Sich von Sachen zu überzeugen, sich selbst zu überzeugen von Sachen, die man eigentlich nicht machen müsste. Ich habe eine Frage dazu. Was ist Willenskraft für dich? Ist es eine Fähigkeit, ist es eine Charaktereigenschaft oder wie würdest du sie definieren?
SPEAKER_01Ja, Willenskraft, wie man schon sagt, Kraft ist natürlich irgendeine Sache, die man auch irgendwo trainieren kann. Also wie stark ist ein Wille?
SPEAKER_00Das heißt, es ist, man kann was trainieren? Ein Muskel. Absolut. Die Antwort habe ich nämlich auch gegeben. Willenskraft ist ein Muskel, sag ich mal, den man trainieren kann.
SPEAKER_01Genau, und Willenskraft hängt aber auch ganz stark immer davon ab. Also ich glaube, oft wird Disziplin in einem falschen Kontext geschult, auch von Eltern, weil Disziplin immer ist, okay, du machst irgendwas und machst das nur der Disziplin wegen. Also zum Beispiel, du machst, du putzt dir die Zähne dreimal am Tag oder zweimal am Tag. Das ist übrigens voll witzig. Ich habe es noch nicht mal gemacht. Früher hat man sich dreimal am Tag die Zähne geputzt. Jetzt, kein Mensch putze ich dreimal am Tag die Zähne, oder putzt ihr dreimal am Tag die Zähne?
SPEAKER_00Ich habe jetzt die Zahnbürste hier dabei, ne?
SPEAKER_01Nee, nee, wie auch immer. Aber du hast früher sozusagen Disziplin, du musst dir die Zähne putzen, was total dumm ist. Sondern, hey, du willst keine Zahnschmerzen haben, hey, du willst schöne Zähne haben, du willst gesund sein, du willst nicht krank sein. Und deswegen ist es sinnvoll, dir die Zähne zu putzen. Das heißt, du brauchst gar nicht so viel Willenskraft und Disziplin, sondern mehr das richtige Verständnis, warum das Ziel erstrebenswert ist. Und das ist eine der Sache. Ich wirklich, es ist kein Spaß, wenn du jetzt gerade zuhörst, die Wahrscheinlichkeit, dass sich das betrifft, liegt bei weit über 90 Prozent. Die wenigsten Menschen kennen ihre eigenen Ziele richtig. Also die sagen immer, ich will frei sein oder ich will finanziell unabhängig sein oder ich will reich sein, aber das sind alles keine Ziele. Die haben nicht genau das Bild vor Kopf, wie die zum Beispiel ihren Eltern den Schlüssel zu dem Haus, was sie ihnen gekauft haben, übergeben und ihre Eltern ihnen mit Tränen in den Augen um den Hals fallen, alle sich lieben. Diesen Moment zum Beispiel, das ist ein Ziel. Das sich vorzustellen, ist dein Antrieb zu arbeiten, sich selbstständig zu machen. Da musst du dann nicht so disziplinieren, also du brauchst gar nicht so viel Disziplin, sondern du musst nur dieses Ziel entdecken und in dem Moment bist du dadurch motiviert. Und Motivation, intrinsische Motivation kommt meistens durch das Verständnis seiner eigenen Ziele. Und das ist einer der Gründe, warum so viele Leute immer in dieser Disziplin die ganze Zeit arbeiten, statt einfach mal sich zu überlegen, ey, warum mache ich das eigentlich und dann muss man sich gar nicht so disziplinieren.
SPEAKER_00Absolut. Da hast du super schön beschrieben, das, was du sagst, Ziele an und für sich geben einem keine Motivation, das ist kein Brennstoff oder so, der dich jetzt so zum Laufen zwingt, sondern dieses Gefühl, man, es kann auch sein, dass du einfach nur ein geiles Auto fahren willst. Das kann ja ein Ziel sein. Aber viel mehr ist dahinter, okay, warum will ich das? Was bedeutet das für mich? Was für Konsequenzen hat das für mein Umfeld? Ey, ich kann mit meinen Eltern auf einmal irgendwie in Urlaub fahren, die sind stolz auf mich, das dich zu vorzustellen, wie du den Schlüssel, denen gibst, was dann nämlich passiert, wenn du das machst im Kopf, ist, du wächst eine Emotion. Eine Emotion ist der Antrieb. In dem Moment, wo du diese Emotion spürst, ist es einfach wie so Feuer, was so richtig auflodert, anstatt einfach nur so ein Bild an der Wand zu haben von einem Haus. Was bedeutet das verdammte Haus für mich?
SPEAKER_01Genau, und du musst es dir selbst verkaufen. Du musst dir das selbst wirklich genau so verkaufen mit diesen Emotionen dazu. Die musst du dir vorstellen, weil wir sind emotionale Wesen, uns ein Haus oder ein Stück Stein oder ein Stück Metall mit ein bisschen geiler Elektronik drin, tönt uns nicht an, aber uns törnt an vielleicht der Sound, was andere dann von dir denken, Status zum Beispiel und und und. Das sind Dinge, die dich emotional viel mehr antreiben, was zu machen. Das ist zum Beispiel einer der größten Dings, zumindest für alle Männer. Status ist einer unserer höchsten Ziele. Nach dem Überleben und so weiter und so fort, selbst, nach Essen, Trinken und so weiter und so fort. Das zum Beispiel auch. Du musst dich, du musst nicht diszipliniert sein, um was zu essen oder was zu trinken. Die Wahrscheinlichkeit, dass du verhungerst, weil du zu wenig Disziplin hast, ist sehr unwahrscheinlich, sondern es ist einfach, das ist Instinkt schon. Der Körper macht das ganz von alleine. Und genauso werden auch Dinge instinktiv, wenn du sie oft genug machst, dann gehst du instinktiv bist du produktiv. Du ergreifst instinktiv neue Möglichkeiten, weil es sozusagen einfach in deinen Charakter eingeprägt wird, dadurch, dass du es lang genug selbst verkörperst und dir diese Emotionen immer verkaufst, dann kommt das alles von ganz alleine.
SPEAKER_00Absolut. Das ist richtig geil. Ich war Wochenende auch auf dem Süden und er hat so beschrieben im Endeffekt, du hast ganz ganz oben. Von oben fängt erstmal, sag ich mal, alles, was Glaubenssätze angeht. Ob du überzeugt bin, etwas zu schaffen oder nicht. Du hast immer recht. Das war Money Mindset. So, und weiß ich Multimillionär auch, sondern meinte, okay, Glaubenssätze, so, das ist so deine Gedanken, deine Gedanken führen im Endeffekt zu Emotionen, die dich dann irgendwie antreiben. Und diese Emotionen treiben dich an. Was ist das Resultat? Eine Handlung. Aus der Handlung wird was? Ein Ergebnis. So, was passiert, wenn du, sag ich mal, nichts zu tun, ist ebenfalls übrigens auch ein Ergebnis. Wenn du nichts machst, ist das auch das Ergebnis von einem Verhalten, wo du einfach nur rumsorgst. So egal ob du jetzt auf der Couch sitzt oder arbeitest, das Ergebnis ist ein anderes natürlich. Aber in dem Moment, wo du ein positives Ergebnis machst, was passiert, du entwickelst wieder weitere Glaubenslitzer. Du bestätigst dich in diesem Erfolg, du kriegst noch mehr Emotionen, es ist wie so ein Flying Wheel, which einfach positive or negative sein kann. So und alles fängt im Endeffekt da oben an. Das ist das krasse. Es fängt bei einem Gedanken an. Es muss nichts gerade in außen passieren, sondern du fängst immer an. Ich habe so für mich gerade, als du davon erzählt hast, ich musste so an Fußball denken oder irgendeinen Coach. Ein Coach motiviert dich. Es gibt jemanden, der einen Personal Trainer bei dir is, der zwingt dich über diese letzten 10% zu gehen, wo du eigentlich schon quittest. So. Aber du hast nicht 24-7% ein Coach an deiner Seite. Das heißt, du musst dein eigener verdammter Coach sein und dich irgendwie jeden Tag selber anschreien und das machen.
SPEAKER_01Du hast den eigenen, du musst aus deinem Schweinehund eine Art Tyrannen machen, der dich nicht auffällt, sondern antreibt. Ja. Egal, also sozusagen jemanden, der in dir ist, als wäre es so eine Abspaltung deines Charakters. Wirklich die Definition, dass die Tyrannen ist ganz gut dazu, der sozusagen aufpasst, dass du, dass du das tust, was du tun willst. Aber du willst ja. Du willst es ja eigentlich tun, du schaffst es nur nicht, weil du dann in der Mediocre-Mindset wieder versinkst und dann auf einmal wieder das Handy rausholst oder Netflix schaust oder whatever machst.
SPEAKER_00Weil du es schon so oft gemacht hast, auch tatsächlich. Das ist ja hart, das ist hart, etwas zu machen, was du schon tausendmal gemacht hast.
SPEAKER_01Ja, und die das, was halt nimmt den Weg des geringsten Widerstands. Bedeutet, wenn das Handy direkt neben dir liegt und das Dopamin sozusagen wartet und auf der anderen Seite hast du halt die Mauer, die du erstmal überklettern musst, dann ist es natürlich auch schwierig und die Kraft muss man haben. Das ist dann die Willenskraft. Und umso mehr, man kann sich das auch einfacher machen oder schwerer machen, indem man zum Beispiel auch Dinge, die einem vom Arbeiten abhält, systematisch erschwert. Also indem man erschwert, Dinge zu tun, die man machen will, aber man weiß, man sollte sie nicht machen. Wenn du zum Beispiel denkst, yo, fuck, Alter, irgendwie immer, wenn ich von Hause komme, gucke ich Fernsehen oder gucke ich irgendwie Netflix, dann nimm halt das scheiß Aufladekabel von deinem oder dieses Stromkabel von deinem Fernseher und packt das oben in den Küchenschrank. Dadurch erschwerst du das Ganze um ein paar Schritte. Das heißt, du müsstest erst den Küchenschrank öffnen, das Kabel rausholen, zum Fernseher laufen das einstecken. Das heißt, in der Zeit könntest du darüber nachdenken, oh nee, ist doch gar nicht so sinnvoll und du wirst automatisch merken, dass es schwieriger geworden ist.
SPEAKER_00Oder halt einfach Ablenkungen zerstören. Es gibt für YouTube irgendwelche Ads oder Werbeblocker, sag ich mal. Du kannst nur genau dem, was du suchst, eingeben, allen Leuten, den du folgst, siehst du die Videos, aber du siehst nicht. Shorts und das und das.
SPEAKER_01Wenn ich auf Instagram gehen will, dann kommt so ein scheiß One-Sec-Ding, was mich davon abhält, 20 Sekunden auf diese App zuzugreifen.
SPEAKER_00Oder. Und das, was das macht, ist eigentlich super easy, weil du kommst aus dem Automatismus raus. In dem Moment, wo du das siehst, fängst du wieder an, kurz bewusst zu werden. Du machst nicht Handy auf und Instagram, sondern okay, krass, ich wollte gerade Instagram öffnen. Brauche ich das wirklich? So, natürlich kannst du dich irgendwann auch einfach sagen, okay, das ist Automatismus, ich klicke das einfach immer wieder weg und.
SPEAKER_01Ja, aber es dauert halt 20 Sekunden, wenn du jetzt halt abgefuckt. Einfach nur Dinge zu erschweren, die geil sind, die du aber eigentlich nicht machen willst, ist das Beste. Ja, pack zum Beispiel deine Süßigkeitenabteilung oder sowas in den abgefucktesten Ort, wo du in den Keller oder so weißt, dann musst du erst da runterrennen, damit denkst du dreimal.
SPEAKER_00Dann auf das gar keine, dann kannst du gar nicht mehr sagen.
SPEAKER_01Auf erst gar keine, genau, geh gar nicht in Laden, sondern lass dir die Sachen von irgendjemandem bringen oder so. Und order immer die gleichen Sachen. Zum Beispiel, wenn du Sport, das ist zum Beispiel ein richtig witziges Beispiel, ja mal, so der beste und effektivste Weg, Fettleib, also wenn du, sagen wir, in den USA hast du ja sehr unglaublich viele Leute fettleibig, so und der effektivste Weg, den Leuten dabei zu helfen, Gewicht zu reduzieren, ist die Couch zu ersetzen durch ein Laufrad. Das heißt, die wollen Fernsehen gucken, jeder guckt Fernsehmschnitt, glaube ich, drei oder vier Stunden am Tag. Und indem du das einfach machst und die einfach nur auf diesem Ding sitzen, die müssten, die könnten ja auch einfach nur sitzen, aber dadurch, dass auf einmal so einfach ist, was zu machen, das ist der effektivste Weg, besser als jedes Upnehmen-Coaching, also das für extrem fettlabige Leute, es gibt nichts einfacheres. Weil es so einfach auf einmal ist, sich zu bewegen und es ist so angenehm. Du kannst währenddessen dich entertainst, du kannst Fernsehen gucken, du musst nicht rausgehen und und und. Das ist zum Beispiel, warum warum sind Home Gyms im Trend? Weil es noch einfacher ist, im Home Gym-Sport zu machen als im Fitnessstudio. Die Menschen streben nach Einfachheit, Simplicity, Dinge zu vereinfachen. Und deswegen musst du den Weg zum Erfolg so einfach wie möglich gestalten. Er wird nicht leicht sein, aber er muss so einfach wie möglich sein.
SPEAKER_00Oder du verknüpfst es irgendwie auch wieder immer an Belohnungen, weil am Anfang brauchst du extrem viel Willenskraft, dich zu Sachen irgendwie zu zwingen, sag ich mal, auf die du keinen Bock hast. Aber wenn du das schiftest mit, keine Ahnung, ey, ich mach jetzt eine Stunde fokussiert was für mein Business. Ich hau alle Ablenkungen weg. Danach erlaube ich es mir, keine Ahnung, zieh den Schokoriegel rein, wenn das ist, was dich motiviert dann. Aber das kannst du verknüpfen. Koffeinball oft gemacht, safe.
SPEAKER_01Irgendwelche geilen Sachen oder Alkohol, irgendwas, egal was du möchtest, halt irgendwas, was dich halt antrat. Ich habe früher zum Beispiel immer, also ganz zu Anfang, wo ich richtig angefangen habe zu husteln und richtig viel gemacht, habe ich immer abends so zwei Folgen von irgendeiner Serie, die ich gefeiert habe, geguckt. Und das hat mich mal, ich hab mich den ganzen Tag drauf gefreut und dann war die Belohnung ganz anders. Ich habe mich, obwohl es ja was, das war was Positives auf einmal, ich habe dieses Negative, boah, ich verschwende gerade meine Zeit zu, boah, das ist das Ende des Tages, ich gönne mir, das ist was Nice, völlig andere Sache. Genauso wie dieses Feiern gehen, weißt du, wenn du feiern gehst, weil du was erreicht hast, ist feiern geil. Wenn du feiern gehst, weil du feiern gehst, ist Feiern, das ist, das ist nur Loser machen, sowas. Du gehst nicht feiern, wenn es nicht zu feiern geht, warum soll ich irgendwo was feiern geben, weißt du? Dass so, yo, ich feiere eine Hochzeit, ja, weil ich heirate, aber ich feiere, äh, warum soll ich jetzt morgen in den Club gehen, wenn ich nichts zu. Also was, was, warum soll ich da rumtanzen, mich betrinken? Was gibt's zu feiern? Wofür? Also, warum fühle ich mich gut? Was ist der Grund dafür? Ja, weil ich mich einfach gut fühle, so, oder weil ich dann irgendwas konsumiere oder so. Das ist zum Beispiel übrigens was richtig Witziges. Würde ich hier keinem empfehlen. Aber ich habe mich vor ein paar Tagen und ich habe über das Thema unterhalten mit allen möglichen Substanzen, die, was auch immer, Koks oder irgendwelche Performance-Drogen. Es gibt ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wenig Leute, die Drogen und solche Sachen, die eigentlich sehr schädlich sind, positiv nutzen können. Das geht aber. Es gibt viele Performance-Sachen, auch die man positiv nutzen kann oder auch irgendwelche, zum Beispiel Alkohol, ist ein Beispiel davon. Die meisten Leute konsumieren das immer in einem negativen Zusammenhang und die Leute, die es in einem positiven Zusammenhang konsumieren, sind nie drogenkrank, obwohl die teilweise trotzdem physisch oder ähnlich davon abhängig sind. Zum Beispiel Rauchen und sowas, es gibt so Studien dazu, welche Leute sind besonders krebsgefährdet und welche sind nicht krebsgefährdet. Und meistens sind, wenn Leute rauchen, um Stress zu vermeiden, wenn Leute rauchen, um, keine Ahnung, abzunehmen oder whatever, dann Krebsrisiko extrem hoch. Wenn Leute rauchen wegen der Gemeinschaft, Leute rauchen, weil sie es einfach als Pleasure und als eine Art Gimmick empfinden dafür, dass sie was gemacht haben, ist das Risiko viel geringer. Echt? Ist das wirklich so? Ja, ja, also und das ist vor allem auch so, zum Beispiel mit Alkohol oder sowas. Wenn du einfach Alkohol trinkst, um Alkohol zu trinken, dann ist es scheiße. Aber wenn du zum Beispiel ab und zu mal Alkohol trinkst, völlig in Ordnung, weil du irgendwas Geistes vielleicht erreicht hast und du den Rausch magst, why not? Wir leben ja nur einmal so. Es geht ja nicht darum, am Ende des Tages zu sagen, yo, wir waren so diszipliniert, wir haben nie irgendwas gemacht, was nicht gut war für uns. Absolut. So, und sonst vom Tageswork, also immer produktiv sein, viel zu Hause arbeiten, ab und zu mal die auf jeden Fall Umgebung switchen. Denn immer wenn man sein Umfeld und seine Umgebung switcht, hat man automatisch neue Ideen. Man kommt teilweise auch am besten eigentlich auf Ideen, wenn man nicht über etwas nachdenkt. Also die meisten und besten Ideen hat man immer, wenn man gerade mit etwas anderem beschäftigt ist, als dem Problem, über das man nachdenkt. Also die Lösung für ein Problem findet man meistens bei der Beschäftigung mit irgendetwas vollkommen anderem. Wir Männer zum Beispiel, das ist eine ganz witzige Sache, habe ich neulich bei der Vera Birkenbiel in einem Video gesehen. Kennen bestimmt die meisten Zuhörer hier, also Vera Birkenbiel, absolute Legende, deutsche Professorin, krasse Frau. Und die hat gesagt zum Beispiel, Männer können sich nur über emotionale Themen unterhalten, während sie etwas machen. Zum Beispiel während man gerade die Ding, keine Ahnung, abwäscht oder während man gerade grillt oder während man irgendwas macht. Die meisten deepen Gespräche, die. Die wir als Mann in unserem Leben führen, werden wir nicht führen, wenn wir front-on front an einem Tisch sitzen, sondern während wir zum Beispiel, wie gesagt, gerade irgendwie einen Computer zusammenbauen oder beim Autofahren zum Beispiel, während man irgendwas macht, währenddessen, das ist unser Gehirn darauf programmiert, wir können gar nicht uns, und das ist genauso ist das bei Problem. In dem Moment, wo man sich auf das Problem fokussiert, wo jemand sagt, lasst uns mal darüber unterhalten. Also zum Beispiel, wenn ihr Kinder habt, männliche Kinder, also Jungs und ihr wollt und weißt, es geht um emotionale Themen, dann macht was mit denen und unterhaltet euch währenddessen mit denen. Und genauso macht man auch Problemlösungen. Die besten Ideen habe ich immer, während ich irgendwas völlig anderes mache. Also wenn ich im Wald spazieren gehe oder so, gar nicht drüber nachdenke, auf einmal, das kommt einfach. Weil du kannst nicht eine Idee haben, während du nachdenkst. Das geht nicht. Während du nachdenkst, steuerst du deine Gedanken, dann bekommst du keinen neuen Gedanken. Du kannst keinen neuen Gedanken bekommen, während du intensiv dein Gehirn benutzt. Während du aber irgendwie gerade die Bäume anguckst oder sonstige Sachen machen, dann können neue Dinge in deinem Gehirn automatisch passieren. Never forget, 95% Unterbewusstsein, 5% Bewusstsein, die meisten deiner genialen Ideen kommen aus dem Unterbewusstsein und Du hast keinen Zugriff darauf dabei.
SPEAKER_00Du hast keinen aktiven Zugriff darauf und während du über irgendwas krampfhaft nachdenkst, findest du nicht die Lösung. Ich glaube, Einstein hat das so geschrieben, du kannst Probleme nicht auf der gleichen Bewusstseinsebene lösen, auf dem sie entstanden sind.
SPEAKER_01So, und jetzt noch um einen Hack von Einstein dazu zu nehmen, wenn ihr mal richtig kranke Ideen haben wollt, dann nehmt ihr einen Autoschlüssel in eure rechte Hand oder eure linke Hand, je nachdem, setzt euch auf einen WIP-Stuhl, nehmt das Ding in die Hand und pennt ein und denkt währenddessen die ganze Zeit intensiv über das Problem nach. Denn nicht in der Meta-Ebene zwischen Schlafen und Wachsein haben wir die höchste Gehirnleistung. Und immer in dem Moment, wo ihr einschlaft, lasst ihr den Schlüssel fallen, dann seid ihr sofort wieder wach, nehmt den Schlüssel und denkt wieder darüber nach. Er fordert viel Disziplin, habe ich zweimal bisher mal mit ihm gemacht. Hast du mit dem WIP-Stuhl zu Hause? Nee, nicht im WIP-Stuhl tatsächlich, aber in so einem doch, naja, in so einem, weißt du, zurücklehmenden Bürostuhl.
SPEAKER_00Siehst du, Herr Spülmach mit 60 Jahren, dann hockt dann so da und löst so diese Probleme der Welt. Okay, letzte Frage noch. Wie ist es mit einer Partnerin, wenn du, sag ich mal, du hast viel gesagt, ey, von zu Hause aus arbeiten, auch am Wochenende oder so, und wenn du die ganze Zeit sowieso nie zu Hause bist, wirst du natürlich auch ein bisschen Aufmerksamkeit. Sie will Aufmerksamkeit, die Frau, so wie ist es, sag ich mal, das in der Balance zu halten? Weg von einem, ey, ich will hasseln, ich will vorankommen, hinzu, okay, ich will dir aber trotzdem irgendwie Aufmerksamkeit schenken.
SPEAKER_01Ganz wichtig ist immer, entweder oder, glaube ich. Also dass man nicht so dieses, dann die ganze Zeit, yo, ich will eigentlich was machen und dann sitzt man nur rum oder sonstiges, sondern dann lieber so 100-100 teilen. Einfach sagen, hey, jetzt mache ich gar nichts mit Arbeit, dann lass uns jetzt, keine Ahnung, wir gehen spazieren oder wir gehen was essen oder wir gehen, was man auch immer vorhat und hat dann auch die volle Aufmerksamkeit und dann auch sagen, okay, und in zwei Stunden am besten schon direkt pre-frame, nicht dann vom Tisch aufstehen und sagen, yo, ich muss jetzt übrigens los, sondern einfach pre-frame, hey, das ist dann mein Schedule, deswegen sind Gewohnheiten auch stark, dass man sich gegenseitig darauf abstimmt und immer priorisieren die Arbeit. Niemals die Familie. Wenn du die Familie priorisierst, dann hast du, dann kommst du niemals zur Arbeit, weil dann sitzt du da und unterhältst dich noch länger und länger und länger und länger und länger und länger und länger und dann kommst du nicht dahin. Vor allem, wenn du das Glück hast, eine Familie zu haben, die checkt, was deine Ziele sind und dich dabei supporten will, dann ist es egal, weil du wirst automatisch erfolgreich werden. Du kannst, wenn du eine geile Familie hast, ein geiles Surrounding, wo alles auf Erfolg getrimmt ist, wo du als Kind schon auf Erfolg programmiert wirst, dann ist das scheißegal, was du machst, wirst duwieso erfolgreich. Also ob du jetzt gerade mit deiner Frau unterwegs bist oder nicht, ist völlig egal. Aber in den meisten Fällen ist das nicht der Fall. Und dann musst du Prioritäten setzen und du musst die Priorität immer auch klar kommuniziert auf die Arbeit richten, damit die Familie überhaupt gut funktionieren kann. Weil sonst passiert nämlich das Schlimmste, du sitzt dann die ganze Zeit mit deiner Familie, bist du auch unglücklich darüber, weil du weißt, eigentlich will ich was machen, damit ich vorankomme, aber jetzt muss ich hier sitzen und dann verkackst du deine Family und die Arbeit. Und das sollte man ja auf gar keinen Fall machen.
SPEAKER_00Ja, das ist ein guter Punkt. So dieses Commitment mit Aufmerksamkeit geben. Auch wieder hier einfach Blöcke einteilen. Nicht irgendwie, ich habe jetzt acht Stunden, okay, dann bin ich so vier Stunden halb anwesend und vier Stunden irgendwie so ein bisschen da. Quality Time.
SPEAKER_01Und kein, genau, und kein Multitasking. Witzigerweise neigen Männer. Ja, genau. Und das Witzigste ist, Männer neigen zu Multitasking, nicht Frauen. Männer wollen immer ganz viele Sachen gleichzeitig machen. Und die denken, ja, ich kann jetzt, ich kann gleichzeitig einen Film gucken, arbeiten und Musik hören und das und dies und das und jenes noch machen. Unmöglich. Oder zum Beispiel, ich kann Fernsehen gucken und gleichzeitig Quality Time mit meiner Frau. Ja, ja. Geht nicht. Entweder oder. Alright, also, vielen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe, das waren interessante Punkte, auch mal so von einem anderen Bereich. Ich feiere das eigentlich so, diese Thematik, gerade in so einem Podcast, aber mal entspannt, dass so vielleicht in der Autofahrt sitzt oder so.
SPEAKER_00Du kannst alle Sachen, die du direkt implementieren kannst, einfach in deinem Alter. So mal selber dein Leben reflektieren, ey, was sind vielleicht Punkte, die mich wirklich angesprochen haben, wenn dich von gewissen Sachen, die hier angesprochen wurden, getriggert fühlen. Kann es sein, dass du damit eine Resonanz hast und vielleicht diese Sachen genau irgendwo lösen solltest oder umsetzen solltest. Es gibt ja immer Sachen. Wenn du Podcasts hörst, dann betrifft dich nicht die 60-60 Minuten. Aber wenn ich eine Sache davon mitnehmen kann, die ich umsetze, hat sich das für mich gelohnt.
SPEAKER_01Extrem. Gerade daraus. Das sind wirklich, also ich, viele Sachen davon muss ich auch selbst erarbeiten und das dauert ja teilweise Monate, bis du dann herausfindest, so funktioniert es gut, so funktioniert es nicht gut. Alright, also, wir sehen uns nächste Woche Montag oder hören uns. Bis dahin, weiterhin viel Erfolg. Niklas und Tim sind raus, e-commerce.de forever unter ein Twitter.