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#132 Warum Frauen Unternehmer mögen | Beziehungen als Unternehmer
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In dieser Podcast-Folge sprechen Alice und Nicklas über Business-Partnerschaften auf persönlicher Ebene. Sie teilen intime Einblicke in ihre Beziehung und wie diese ihre Arbeitswelt beeinflusst.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast D Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16 Uhr. Überall wo es Podcast gibt.
SPEAKER_00So ganz recht herzlich willkommen zurück hier beim e-commerce.de Podcast. Heute mal in einem anderen Setup und nur Audio. Visuell sozusagen nicht verfügbar. Ich sitze gerade mit meiner bezaubernden Freundin Alice zusammen im E63. Es ist 20.26 Uhr und wir gleiten gerade mit 120 Stunden Kilometer auf Autopilot Richtung Essen für ein Event morgen. Und wir dachten mal, hey, ist vielleicht mal interessant, eine Folge aufzunehmen und über das Thema Business, Partnerschaft auch so ein bisschen vielleicht privater zu sprechen. Wie so ein bisschen vielleicht ich mein Leben strukturiere, aber auch so ein bisschen, ja, ich sag mal auch, gerade für jeden von euch, sag mal, selbst wenn ihr jetzt vielleicht gerade irgendwie Single seid oder sonstiges, früher oder später wird man ja in der Regel auch mal eine Partnerschaft haben und dann ist natürlich gerade so ein Thema Business auch in Anführungsstrichen wahrscheinlich nicht normal. Und da wollen wir jetzt heute drüber sprechen. Vielleicht stellst du dich erstmal vor.
SPEAKER_02Hi, ich bin Alice und kenne die Nick das jetzt mittlerweile seit drei Jahren. Haben uns tatsächlich damals auf einem Event kennengelernt. Und ja, zusammenleben tun wir jetzt seit September letzten Jahres. Und sonst, was kann man noch über mich sagen? Ich bin gelernte Physiotherapeutin. Sprich, mal eine ganz andere Nische. Dennoch gab es bei uns einen direkten Verbindungspunkt, weil deine Mama ja auch Physiotherapeutin ist. Das war dann ganz cool. War ganz witzig beim ersten Date irgendwie, als wir das dann beide so herausgefunden hatten, fand ich. Weil ich glaube, du hättest niemals damit gerechnet und ich hätte irgendwie auch niemals damit gerechnet, dass deine Mama halt auch Füße ist. Und ja, sonst gibt es erstmal nicht so viel zu mir zu sagen, glaube ich.
SPEAKER_00Also das erste super wichtige, ihr müsst wissen, Alice ist super introvertiert, also so ein bisschen das Gegenteil von mir. Was aber auch ganz interessant ist, würdest du erstmal grundsätzlich sagen, so allgemein vielleicht, ich muss jetzt ja nicht nur was mit Business to tun haben. Introvertiert, extrovertiert, weil bei uns ist es schon sehr extrem. Also ich zum Beispiel, ich bin jemand, ich brauche immer so oder ich brauche nach einer Zeit Leute um mich herum. Ich bin tatsächlich auch mal super gerne alleine und habe so Zeit nur für mich, aber ich brauche dann auch wieder so Leute und kommuniziere halt auch super gerne. Also ich würde sagen, wenn man so einen Redeanteil wie bei diesen Politikbarometer nochmal hätte, wenn wir am Tisch sitzen, wenn ich wahrscheinlich 80, 20 rede ich wahrscheinlich.
SPEAKER_02Ja, kann ich nur zustimmen. Was war die Frage jetzt?
SPEAKER_00Ja, wie du das so, wie das aus deiner Wahrnehmung ist.
SPEAKER_02Nö, ich sehe das genauso. Also du redest auf jeden Fall eigentlich überwiegend. Auch halt bei uns in der Beziehung bist halt du derjenige, der er redet. Aber ich mochte das schon immer so. Also ich war schon immer jemand, der lieber zuhört. Deswegen fand ich das jetzt auch eigentlich, für mich persönlich ist es halt sehr, sehr geil. Aber das merkt man halt auch, dass du ja wirklich. Also wenn wir dann halt auch mal was zusammen machen, dass du halt immer derjenige bist, der auch sagt, sollen wir den und den noch fragen, dass du halt einfach, du liebst es halt einfach mit Leuten irgendwie dich zu treffen und auszutauschen und am liebsten auch immer, also desto mehr, desto besser hab ich so zumindest den Anschein.
SPEAKER_00Ja, so mehr, desto besser, stimmt nicht ganz, aber ich bin gerne halt, ich bin tatsächlich auch so bei uns zum Beispiel, ich suche immer gerne so eine Gruppe. Also ich bin nicht immer super gerne mit einer Person, lange auch nicht mit dir, weißt du ja auch. Also ich bin zum Beispiel ungerne jetzt zwei, drei Wochen nur mit Alice zum Beispiel, das ist mir auch zu introvertiert nach der Zeit, also sondern wir sind eigentlich, oder ich bin eher dann so drauf, jetzt wenn wir zum Beispiel Längermann-Urlaub fahren, wenn jetzt ja, glaube ich, April bis Mai sind wir in Thailand im Monat, so dann frage ich halt immer Kollegen, ob die mitkommen wollen, einfach so ein paar Businesspartner, weil ich das auch wichtig finde, dass man in irgendeiner Form so Abwechslung hat. Und da wir ja beide nicht auch aus Berlin kommen und auch nicht so einen riesigen Freundeskreis, weißt du, das ist ja, jeder kennt das ja, ne? Ich habe zum Beispiel in Oldenburg, wo ich herkomme, habe ich halt super viele, also weißt du, da kennt man halt super viele Leute und dementsprechend hat man ja oft dann relativ viele Freunde, da so in der Heimat. Und da wir ja beide Wahl Berliner sind, habe ich halt so meine ganzen Businessleute dort. Also viele aus dem Unternehmen, die halt auch dann mittlerweile ja super gute Freunde geworden sind, auch viele andere Leute, die selbstständig sind, auch viele Leute natürlich im E-Commen, also ich sag mal in Anführchen so Geschäftskollegen, wo man halt auf einer Zeit, also zum Beispiel mit meinem bester Kumpel, der Nikla hat, der heißt auch Niklas, mit dem man ja eigentlich, egal wo, also wahrscheinlich Niklas im Urlaub gewesen als. Nee, das stimmt nicht jetzt mit dir. Aber was ist so, ja, ja, sag ruhig.
SPEAKER_02Nee, ich wollte eigentlich nur sagen, ich glaube tatsächlich schon, dass du wahrscheinlich mit ihm mehr im Urlaub warst, oder? Du hast ja schon.
SPEAKER_00Wir waren schon so viel. Also, guck mal, der schönste Urlaub, den Alice und ich hatten, ist sogar schwierig zu sagen. Mein persönlicher Favourite-Urlaub war 222, wo wir in Österreich waren.
SPEAKER_02Ja, würde ich auch sagen. Also das war wirklich mega nice. Da hatten wir uns tatsächlich der Frau lange nicht mehr gesehen, also so ein paar Wochen haben wir uns nicht gesehen, glaube ich.
SPEAKER_00Ist übrigens ein Tipp von mir, also muss man jetzt nicht annehmen, hört sich erstmal unromantisch an, aber Alice kommt aus Essen. Ich war halt in Berlin und ich fand zum Beispiel das super entspannt, dass wir eine Fernbeziehung hatten und es immer am Wochenende nur gesehen haben, weil ich dann unter der Woche erstmal meinen Stuff machen kann, komplett und überhaupt nicht so dieses permanente Abgelenkt sein. Weil ich kenne das halt auch von vielen Kollegen von mir, gerade wenn man so auch viel zu tun hat und auch viel Verantwortung hat und jetzt nicht einen normalen Job nachgeht, sondern sag ich mal, so einer großen Passion nachgeht, dann ist es bei richtig vielen Leuten so, es ist einfach, erstmal ist es ja irgendeine Frau. Also die meisten Leute fangen ja nicht in Beziehung an oder treffen sich mit einer Frau und wissen, dass sie Frau aufs Leben, sondern erstmal ist es irgendeine Frau and auf einmal is einfach deine attention by this from those goals, was meant to be extremer, also it's totally bescheured, that's so to machine. Deswegen war das for me total cool. And dad hatten wir glaube ich auch ein Ja, so eine.
SPEAKER_02Was nicht schlimm ist, was ja gut ist, ne? Also ich fand das eigentlich auch ganz entspannt mit der Fernbeziehung. Hatte das davor halt auch noch nie. Aber mir das auch gefallen. Also schlimm fand ich es jetzt nicht. Was halt ganz witzig ist, dass es halt auch immer sehr spontan war alles. Also wir haben das jetzt nie so im Voraus geplant, dass wir uns dann irgendwie treffen oder so. Sondern das war dann mehr so mit dem Niklas, dass er mir dann geschrieben hat, ja, es ist Bock das Wochenende, also irgendwie ein, zwei Tage vorher, hast du Bock, das Wochenende nach Berlin zu kommen. Ja, deswegen war das immer, also ich fand's irgendwie geil, weil ich mag halt so spontane Aktionen, aber kann auch schon ein bisschen anstrengend werden.
SPEAKER_00Ja, wir haben auch, also best of spontan war glaube ich Samstagmorgen, yo, lass komm mal bitte nach Prag, also lass uns mal in Prag treffen, weil ich war mit dem Kumpel in Prag, ja auch mit Niklas zusammen und dann bist du, glaube ich, irgendwie hast du am nächsten Morgen, oder ich habe abends gefragt und bis am nächsten Morgen bis dann nach Prag geflogen. Und dann waren wir in Prag und sind dann da, glaube ich, waren dann zwei Tage, glaube ich, in Prag und danach waren wir in Dresden.
SPEAKER_02Ja, dann sind wir noch nach Dresden kurz, aber es waren auch noch ein paar Stunden und dann zurück nach Berlin. Und ich bin dann glaube ich noch ein paar Tage in Berlin geblieben und bin dann zurück nach Essen.
SPEAKER_00Und das auch sehr geil, meiner Meinung nach, für eine Beziehung. Wir haben so den Alltag ein bisschen drin gehabt, aber erstmal auch viel einfach, ja, ich sag mal so Sachen unternommen. Also wir waren sozusagen immer eigentlich dann im Uhr, also wir haben glaube ich in den ersten anderthalb Jahren von unserer Beziehung, 80% der Zeit, die wir miteinander verbracht haben, waren irgendeiner Form immer mit irgendwas zu unternehmen. Also wir haben nie zu Hause zusammen rumgegammelt. Nie. Also ist jetzt hier eigentlich auch fast nicht anders, muss man auch ehrlich mal sagen.
SPEAKER_02Ja, nur vor Weihnachten ist das, glaube ich, immer so, dass wir dann halt ein paar mehr Filme gucken, aber sonst machen wir immer was. Wenn wir was unternehmen, dann sind wir eigentlich immer irgendwo.
SPEAKER_00Richtig miteinander verbringen. Eigentlich, also die Großteil unserer Zeit, die wir verbringen, sind wir, also zum Beispiel wir verbringen die größte Zeit halt logischerweise am Wochenende. Und wir haben am, also wir machen immer Samstag und Sonntag, fahren wir eigentlich immer irgendwo immer hin, also in Wald, Spazieren, whatever. Und unter der Woche muss man ja auch, also ich bin ja, wann bin ich aus dem Haus im Schnitt?
SPEAKER_02Ja, ich würde so sagen zwischen neun und halb zehn und kommt dann aber auch zwischen acht und neun Uhr abends nach Hause. Also sieht man sich jetzt nicht allzu lange am Tag.
SPEAKER_00Und dann ist es ja sogar oft noch so, dass ich dann auch noch arbeite. Oder jetzt aktuell auch mal, so ich habe ab und zu mal so Phasen, wo ich so irgendwie was komplett Ablenkung suche. Also komplett out of, also wo ich sozusagen mein Brain so neu kalibrieren möchte und ich kann nicht abschalten. Es sei denn, ich schalte was anderes Intensives an. Und bei mir ist das halt zocken. Also ich spiele gerade immer so von 23 Uhr bis 2 Uhr morgens oder so. Our, nee, 2 Uhr morgens übertrieben, aber bis 0.30 Uhr eine Stunde, anderthalb Stunden so ein Strategiespiel, was mich gerade ziemlich fesselt. Okay, aber was ist denn so, also vielleicht mal, was ist so, vielleicht beschreibst du mal so unsere aktuelle Lebenssituation. Also wie ist so das Leben auch, weil ich ja sehr viel arbeite, auch sehr viel unterwegs bin, aber so wie jetzt zum Beispiel bist du ja mit dabei, also du bist ja auch oft dann mit. Oder jetzt zum Beispiel Anfang März bin ich geschäft hier in Dubai und da bist du einer zum Beispiel auch mit. Aber wie ist so aus deiner Perspektive, ich sag mal in Anführungsstrichen, das Leben mit so einem Fulltime-Unternehmer?
SPEAKER_02Ja, also man sollte sich, glaube ich, erstmal das ganz gut überlegen, ob man das überhaupt möchte. Und ich fand das, also weil es ist schon gewöhnungsbedürftig, sag ich jetzt mal. Gerade ich hatte da vorne eine andere Beziehung, also komplett das Gegenteil davon eigentlich war von unserer Beziehung. Wir klebten eigentlich die ganze Zeit aufeinander. Ich glaube, ich war mit ihm vier Jahre zusammen und wir waren glaube ich in der Zeit zwei Wochen voneinander getrennt, maximal, wenn es hochkommt. Und das ist jetzt mit dir was ganz anderes. Ich wusste das ja von Anfang an, dass du so an der bist, du hast es ja auch klar und offen kommuniziert, dass du jetzt hier nicht die ganze Zeit Hähnchen halt mit mir irgendwie auf dem Sofa liegen wirst. Deswegen war mir das ja eigentlich von Anfang an bewusst. Sollte man sich aber auf jeden Fall zweimal überlegen. Aber ich finde es persönlich, ich liebe das ja, was du machst. Also ich mag das ja total gerne, dass du halt so ambitioniert bist und deine Ziele hast. Und das finde ich auch sehr bewundernswert. Klar gibt es Tage, wo es anstrengend ist für mich oder wo ich mir halt auch denke, als hätte ich ihn doch gerne bei mir. Gerade wenn man gerade irgendwie nicht so in der Mut ist, dann hat man ja schon gerne den Partner irgendwie um sich herum. Aber im Grunde genommen liebe ich das ja. Also ich finde es ja trotzdem schön und freue mich auch mal für dich. Ja, deswegen, das würde ich jetzt.
SPEAKER_00Ich glaube, es ist super entscheidend. Erstmal, also an alle da draußen, die sozusagen, sag ich mal, den Unternehmerpart. Manche Leute machen das ja auch zusammen. Also wir machen das Business nicht zusammen. Du unterstützt ab und zu mal bei uns in der Company.
SPEAKER_02Ja, ich glaube, wenn wir das zusammen machen würden, würden wir uns auch so die Köpfe einschlagen. Ich glaube, das wäre, also ich weiß nicht, wenn müssten wir halt wirklich so super separate voneinander arbeiten, aber so richtig irgendwie, dass wir uns da jeden Tag im Büro die ganze Zeit sehen. Ich glaube, das wäre nichts für uns.
SPEAKER_00Nee, wir sind auch beide so rote Persönlichkeiten, also eher so, sag ich mal, Durchsetzungs- also auch wenn du introvertiert bist, Ali ist sogar noch deutlich roter als ich, würde ich sagen. Also deutlich mehr so auf dieses Thema, ich setze mich durch. Aber was zum Beispiel bei mir halt, also was wichtig ist, glaube ich immer, das zu communizieren. Also ich habe zum Beispiel am Anfang kommuniziert, meine Prio 1 sind meine Ziele erstmal. Also nicht my business is the Prio 1, sondern meine Ziele. Okay, you are for me not number one, egal what happened and it will not be. So I have a very faster, that man of the weld is a bestimmted potential in sich self to entfalten and that many partner falten can gegenseitiger support. But what super wichtig is, and I think daran scheitern auch super viele Leute, die in irgendeiner Beziehung sitzt, where man sich gegenseitig runterzieht, beziehungsweise where man from Zielen abweicht and then in so einer Durchschnitt rumhängt den ganzen Tag lang, where man einfach denkt, yeah, ich bin jetzt ja glücklich, weil ich hab eine Partner. Also als wäre das so das größte Ziel im Leben, einfach nur jemanden zu haben, mit dem man Zeit verbringen kann. Nicht mal, den man über alles liebt, wo man die krassesten Sachen erlebt und sich gegenseitig einfach anfeuert, geile Sachen im Leben zu erreichen und auch zum, am Ende geht es ja darum, auch Erinnerungen zur Zeit zu generieren, sondern einfach, okay, ich habe jetzt eine Partnerin and all my other ziele sind jetzt erstmal nicht mehr so wichtig, weil meine Freunde will ja Zeit mit mir verbringen oder sowas. Und wenn man das halt von anfangs an relativ klar communiziert, dann hat man glaube ich auch eine Aussortierung aus mystery. Just from Frauen, zum Beispiel, who die vielleicht, also ich war jetzt noch nie so the type that so super viel gedated hat or so, this is not so my thing. Ich habe nicht so ein super Interesse, also super Interesse. This is my erste richtige Beziehung eigentlich. Und das ist mir aber zum Beispiel super, super, super wichtig. Und heutzutage hast du immer mehr Frauen, die eine unfassbare Erwartung auch haben an dieses Zeit-Commitment. Also ich könnte mir nicht vorstellen, am Tag vier, fünf Stunden jeden Tag würden wir verbringen, never ever. Also das wird gar nicht klar gehen. Also es wird wirklich überhaupt nicht funktionieren.
SPEAKER_02Ja, das stimmt. Das hat man ja auch anfangs gemerkt, als wir uns kennengelernt haben, dass Sonntag bei dir dann schon die Luft raus war. Ich bin dann halt meistens irgendwie Freitagabends angekommen, dann haben wir irgendwie gemeinsam gekocht. Samstag dann irgendwie zusammen noch was unternommen und Sonntag war bei Niklas dann auch schon die Luft raus und hat dann gemerkt, yo, ich möchte jetzt eigentlich arbeiten, kannst du jetzt wieder fahren. Also so, man hat es einfach gemerkt, dass du nach einer gewissen Zeit einfach wieder mit dem Kopf woanders bist.
SPEAKER_00Ja. Aber es ist auch ein, also wie gesagt, ein Punkt, wo glaube ich sehr wichtig ist allgemein in diesem Thema Beziehung, dass jede Partei erstmal, man ist kein, gerade am Anfang, man ist ja nicht direkt ein Kollektiv, sondern erstmal hat jeder seine eigenen Ziele. So dann musst du halt schauen, dass die Ziele entweder übereinstimmen, dass man gemeinsam noch größere Ziele setzen kann, aber niemals das zu vernachlässigen. Weil im Grunde genommen ist das, also Ziele für mich an Priorität 1 bedeutet zum Beispiel auch sowas, Familie ist zum Beispiel auch ein großes Ziel für mich. Einfach eine glückliche, funktionierende Familie zu haben. Wir haben ja beide, was ist so dein Endgame eigentlich Ziel? Kinder technisch? Also zahlen die eben so drei, vier, ne?
SPEAKER_02Ja, drei, vier. Also am liebsten vier tatsächlich. Am liebsten werden wir zwei Jungs, zwei Mädels, das finde ich ziemlich cool, aber wenn es drei sind, bin ich auch zufrieden.
SPEAKER_00Also haben wir noch ein bisschen was vor uns.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Das war ich jetzt auch, also Alice zum Beispiel jetzt gerade viel zu Hause. Also du hast sozusagen auch deine ursprüngliche Arbeit dann auch, während wir dann schon zusammen waren, sozusagen gekündigt und hast dann sozusagen Sachen bei mir gemacht im Unternehmen. Ehrlicherweise auch sehr viel so all around, also nicht so eine Sache, nur, sondern echt total unterschiedliche Sachen. Teilweise von so Assistenztätigkeiten bis hin zu Organisationsstuff. Also wie ich komplett unterschiedlich hier bei den Events ja auch oft mit am Start gewesen. Und jetzt zum Beispiel finde ich das halt, das zum Beispiel ist für mich auch ein super wichtiger Punkt. Das gibt ja verschiedene Modelle von Beziehungen. Und ich könnte mir zum Beispiel auch gut vorstellen oder hätte mir das auch gut vorstellen können, dass man zum Beispiel sagt, okay, man hat eine Frau und man macht halt dieses 50-50 Business, also dass sie sozusagen Teil von dem Business ist, da auch ihre 70, 80 Stunden mit reinhaut. Aber um ehrlich zu sein, jetzt so meine persönliche Erfahrung ist eigentlich schöner, wenn du eine Partei, also ich super intensiver Hustler, super viel Arbeit und du sozusagen auch viel machst, aber nicht in dieser, ich sag mal, nicht in dieser Außenwelt, sondern in dieser inneren Familienwelt. Und da zum Beispiel dann um super viele Sachen kümmern, wie zum Beispiel jetzt, wo wir umgezogen sind, die Wohnung zum Beispiel einzurichten. Das ist so eine Sache, so was schaffe ich zeitlich. Also das ist total geil, wenn sich dann jemand richtig Gedanken macht, du hast ja auch zum Beispiel Spaß dran. Und dann kommt man halt jeden Tag nach Hause in so eine kleine Heimat halt so, die halt geil eingerichtet ist. Und zum Beispiel, was wir total gerne, ich glaube, eins unserer Lieblingshobbys so im Daily Life, was wir zusammen machen, ist eigentlich wirklich geil zu kochen. Das ist so ein Ding, was wir echt gerne zusammen machen.
SPEAKER_02Ja, aber machen wir halt auch nicht jeden Tag. Also es ist halt, meistens koche ich ja schon. Doch, Eklas, du kannst es ruhig zugeben.
SPEAKER_00Ja, ist in Ordnung. Also kochen, ja, okay. Also ich koche tatsächlich, denkt man erstmal gar nicht, aber ich koche tatsächlich gerne und ich würde auch sagen.
SPEAKER_02Ja, du kochst auf jeden Fall sehr gut, das stimmt. Also da kann ich dich nur loben.
SPEAKER_00Ich hab ein gutes Gefühl für die richtigen Zutaten, würde ich vielleicht auch nochmal sagen. Aber ansonsten, so was ich zum Beispiel super wichtig fand, war auch am Anfang so dieses Thema Urlaub ist zum Beispiel ein riesiges Thema. Ihr müsst euch vorstellen, ich bin jemand, ich mache sowas sehr viel spontan, super spontan teilweise one day, also heute entscheiden, ey lasst uns morgen oder Urlaub ist ja bei mir, ich arbeite ja auch oft dann im Urlaub, aber ich möchte halt mein Ort, also meine Location zum Beispiel wechseln und dann, keine Ahnung, eine Woche nach Mallorca oder von dort aus zum Beispiel arbeiten oder sowas. Und da zum Beispiel war das am Anfang auch so natürlich, oder wäre das hinderlich gewesen, wenn du jetzt dir dann immer erst Urlaub nehmen müsstest. Also das wäre zum Beispiel eine krasse Einschränkung für unser Leben.
SPEAKER_02Ja, und ich glaube auch, also gerade was Urlaub angeht oder was Reisen angeht, ich glaube, das ist halt auch mit dem Kochen so unsere größte Gemeinsamkeit eigentlich. Also vom Urlaubsstil sind wir halt super gleich. Also wir sind halt beide, dass wir lieben es einfach spontan zu sein. Wir planen das nicht groß. Also wir haben klar irgendwo einen groben Plan im Kopf, wo wir gerne hinwollen würden. Aber ist jetzt nicht so, dass wir jeden Tag irgendwie extrem krass strukturieren. Und gut, ich mag das ja eigentlich schon sehr gerne. Also ich strukturiere schon gerne meinen Plan, zumindest im Urlaub, dass ich mir dann irgendwelche Sightseeing-Sachen oder so raussuche. Aber was wir dann letztendlich machen, ist ja schon sehr spontan. Und das kannst du halt auch nicht mit jedem machen. Du kannst halt auch nicht mit jedem irgendwie die ganze Zeit nur rumfahren. Und wir sind zum Beispiel auch super easy, was so Schlafsituationen angeht. Wir haben auch so oft schon im Auto geschlafen, irgendwo an der Raststätte oder sonst wo. Das ist uns eigentlich echt egal. Aber Hauptsache man ist irgendwie zusammen und man erlebt irgendwie was. Und ja, das ist halt, glaube ich, auch das, was uns beide echt, also das haben wir von Anfang an so gemacht. Das war halt irgendwie auch ziemlich geil.
SPEAKER_00Ist auch wichtig, dass du auf so bestimmten, zum Beispiel, das ist für mich immer schon ein Ding. Ich bin halt mit meiner Mom früher, ich bin so ein als Campingkind aufgewachsen sozusagen. Also wir waren immer selten, immer. So, und dadurch, dass, wenn du es halt als Kind, jeder kennt das, sowas, manche Leute sind in so All-Inclusive-Hotels und dann lieben die das meistens ja auch irgendwie dann ihr ganz Leben lang. Und bei mir war es halt so, ich war immer mit meiner Mom campen und dann zum Beispiel, ich sage jetzt mal ganz stupide gesagt, ihr seht sie jetzt nicht, aber Alice ist auch eine sehr, sehr bildschöne Frau. Und ich sag mal so, heutzutage, ich glaube, viele Frauen, Männer aber auch, sind sich so: Oh Gott, warum jetzt habe ich so ein, ich sage mal in Anführungsstrichen, jetzt habe ich so einen Rich Dude. Und jetzt warum pennen wir jetzt im Auto? So, what the fuck? Oder warum zelten wir jetzt? Oder warum schlafen wir jetzt, sondern wir haben ja auch schon draußen gepennt. Also jetzt nicht irgendwie im Wald, im Regen oder so, sondern halt geil im Urlaub oder so. Also das zum Beispiel fände ich total wichtig, dass wir da gut matchen und dass man halt auch jemanden finden, der offen für sowas ist. Ich glaube, du brauchst sowieso ein gewisses Maß an Toleranz, wenn du in einen sehr. Für mich ist es ja normal, aber trotzdem ist es ein Verhältnismäßig zum Standard, der meiner Meinung nach. Wer will Schon ein Standard sein soll, aber der ja anders ist als das zu ihr machen. Zum Beispiel, also wenn du auch auf dem Campingplatz fährst, halt mit 200.000 Euro Auto, wo du eigentlich nicht für gemacht hast zu schlafen und penstern da mit so einem irgendeinem Zelt von einem Kunden, was der verkauft, dann ist es halt immer auch witzig, wie Leute das angucken, weil das nicht so der normal, das ist nicht so das nicht so der Standard einfach.
SPEAKER_02Nee, wir sind deutlich unterm Standard tatsächlich. Also wir kommen da mit unserem kleinen Zwei-Personen-Zelt und das ist einfach immer total witzig. Also wenn man das sehen würde, wie viele uns da auch schon angesprochen haben auf dem Campingplatz und sich über uns lustig gemacht haben, weil wir immer mit dem fettesten Auto kommen und dann haben wir immer das kleinste Zelt. Das ist immer so genial.
SPEAKER_00Das sind halt deutscher Junge. Nee, aber das ist zum Beispiel echt geil. Und dann auch so dieses Genießen zum Beispiel der Natur, also so was zum Beispiel, also wir haben das letzten Sommer gemacht, diesen Sommer auch. Also ich habe das, das ist jetzt bestimmt das sechste, siebte Mal, dass ich das insgesamt gemacht habe, wirklich mit dem Auto in die Alpen, dann Italien oder Kroatien, Österreich, Schweiz und dann einfach da Berg sehen, Boot mieten zum Beispiel, dann da über den See fahren, da pennen irgendwo angeln. Also das ist einfach ein Traum im Sommer, 35 Grad, du hast einfach traumhaftes Wetter, es ist, die Leute sind alle geil drauf, es ist so, keine Ahnung, das ist so unbeschwert as fuck, ja man. Du hast die Straße, alles ist tiptop so. Zum Beispiel war es auch, äh, wo waren wir denn noch? Zum Beispiel Bali war auch ganz geil. Bali war, da waren wir mit relativ vielen Leuten.
SPEAKER_02Ja, und da waren wir noch recht frisch so zusammen. Das war doch recht am Anfang. Aber Bali fand ich auch richtig cool. Du warst ja schon Bali gewesen, hast mir Bali komplett gezeigt. War für mich erstmal voll der Kulturschock tatsächlich, weil ich mir was ganz anderes vorgestellt hatte, aber mega cool gewesen. Und ja.
SPEAKER_00Okay, Frage. Was unterscheidet mich von anderen Männern?
SPEAKER_02Allgemein jetzt oder wenn es jetzt um Urlaub geht?
SPEAKER_00Nee, also so eher Lebensstellungstechnisch.
SPEAKER_02Ja, einfach erstens, deine Arbeit is schon mal so das, also generell that du nichts for deine Ziel or deine Arbeit quasi packst. Also dass es wirklich immer constant deine Prior is and also that auf jeden Fall, weil ich can das, also ich habe das so noch nie erlebt, dass da jemand wirklich theory so dahinter steht und das für nichts and niemanden ändert, was ich sehr bewundernswert finde. Ähm.
SPEAKER_00Warum findest du das bewundernswert? Weil ist das nicht, ich sag jetzt mal, aus deiner Perspektive, also ich weiß es ja, aber ich frage jetzt mal so, ist es nicht so auch scheiße? Also will man nicht eigentlich so die Nummer 1 und der Lebensmittelpunkt sein?
SPEAKER_02Ja, ich fand's tatsächlich am Anfang sehr schwierig, weil ich das auch nicht gewohnt war tatsächlich. Also wenn man gerade in einer Beziehung ist, will man ja auch immer irgendwie the number one sein. Ach, du bist ultra bodenständig. Ultra bodenständig. For this, was du, also was man meint, was du hast oder was du auch halt hast, bist du super bodenständig. Also ich kenne niemanden that so bodenständig ist wie Niklas. Ganz ehrlich. Das fand ich halt auch sehr schockierend, das glaube ich hier das falsche Wort, aber ich war total überrascht, weil man, das ist gerade auf Instagram, ich war zum Beispiel auch jemand, der dachte, also ich gehöre zu den Leuten, der dachte, dass Niklas extrem eingebildet ist, zumindest so wie er wie der wie der sich auf Instagram darstellt und oder zumindest dargestellt hat. Aber also als ich ihn dann persönlich kennengelernt habe, hat er mich so vom Gegenteil überzeugt, das ist so ein bodenständiger, junger Mann, das ist echt Wahnsinn.
SPEAKER_00Was, warum? Also wie zeichnet sich das aus?
SPEAKER_02Ja, in allem. Einfach allein wie du Urlaub machst. Das war glaube ich für mich so der erste große Schock, weil das war ja auch so, dass wir direkt am Anfang zusammen in Urlaub gefahren sind und ja, an den Klasse sich halt, der braucht kein Luxushotel oder keine Ahnung, wir müssen da nicht im Luxuswagen durch die Gegend brettern, sondern es kann alles einfach so das Einfachste vom einfachsten sein. Auch nicht irgendwie ein Schickimiki-Restaurant, Bali bestes Beispiel. Du hast mich dann irgendwann auf einen Fischmarkt mitgenommen in Bali und wir saßen da und das ist halt, das kann man, also Fischmarkt, da ist halt, alles ist offen und keine Ahnung, dann suchst du dir da den Fisch aus und dann schmeißt man den auf irgendwie so einen alten vergammelten Grill, der wird dann da gebraten und dann kriegt man den auf so einen Plastikteller serviert mit irgendwelchen Soßen, ultra lecker, also wirklich, das Essen war 10 von 10, aber generell, das war halt eigentlich so der Standard, den du da hast, ne? Beziehungsweise, oder irgendwie generell Barbie.
SPEAKER_00The juiciest lemons are the ugliest.
SPEAKER_02Ja, so ungefähr war das. Und ich meine, wir saßen da, alles voller Fliegen, aber es war trotzdem ultra lecker. Und ich meine, ganz ehrlich, ich bin jetzt auch so eher Typ Frau, die sowas alleine niemals machen würde. Ja, und deswegen super bodenständig. Ich meine, du hast halt den ganzen Trip über in Bali nur solche Sachen gegessen.
SPEAKER_00Ja, es ist ja auch, es sind auch die besten Sachen. Also, aber genau, ich bin, glaube ich, also dieses Bodenständig, keine Ahnung, also am Ende des Tages ist das, glaube ich, so eine, hält man sich selbst zum Beispiel für was Besseres als andere Leute, ja oder nein. Arbeitstechnisch ja, ganz klar, also fühle ich mich besser als viele anderen, weil ich einfach mehr mache und mehr leiste. Aber als Mensch oder auch als Person bin ich halt immer schon jemand gewesen, das habe ich durch meine Mama, die ist auch ein ganz, ganz, ganz, ganz bunt, also einfach ein super liebenswerter Mensch, sagen wir es mal so. Und ich glaube, das überträgt sich dann, weil zum Beispiel, ich bin jemand, der sehr gerne bestimmte Momente genießt. Und ich habe zum Beispiel für mich mal festgestellt, hey, die geilsten Momente hast du selten in einem Sterner-Restaurant. Da hast du vielleicht irgendwie ein Essen, was besonders gut jetzt auch nochmal schmeckt. Aber die geilen Momente hast du, wenn du durch einen vollkommen stinkenden Markt unter solchen Zeltdingern, wo du die krassesten Fische und Lobster und so, also es gibt ja krassen Shit auch so, aber es sind halt nur Locals da. Oder auch zum Beispiel, ich war zum Beispiel, wo ich in Bali auch bin in der Zeit, dass überall diese ganzen fancy Restaurants, ich wollte immer 90% bei den Locals einfach essen. Die kannten mich mit Namen, wir haben uns so ein bisschen mit Händen und Füßen verständigt. Ich saß zusammen mit denen auf dem Reisfeld und hab zum Beispiel so Nasiguringen oder Barbie Goling zum Beispiel. Also wenn man Bali ist und as Moslem kann ich nicht empfehlen, das ist mit Schweinefleisch, aber es ist sehr, sehr, sehr, sehr geil. Das hat dir zum Beispiel überhaupt nicht geschmeckt, oder? Das war dir zu scharf oder habt ihr nicht geschmeckt?
SPEAKER_02Nee, ich hab's tatsächlich noch nicht mal probiert, weil da ja diese Schweinehaut bei war und das fand ich irgendwie voll. Also nee, also das fand ich irgendwie nicht so appetitlich.
SPEAKER_00Ich habe eine sehr stark ausgeprägte Neugier zum Beispiel. Und ich habe ja anderthalb Jahre in Asien gelebt und wenn du da, also wirklich gelebt, nicht wie in Turi, sondern ich hab wirklich da gelebt. Ich bin nicht hin und her gereist und ich habe wirklich gelebt und so sehr ähnlich, glaube ich, wie Locals, nur halt dass ich wahrscheinlich einen anderen Job hatte. Und zum Beispiel auch wo ich in Thailand war oder in Malaysia, einfach so, ich habe Sachen gesehen und hab das halt probiert. Ich muss auch sagen, dass viele Sachen haben überhaupt nicht geschmeckt. War überlegen tatsächlich wird 99% der Leute so ein Reisgericht mit so einem, ja, so einem Gemüse, ich weiß nicht genau, was das für eine Art von Gemüse ist. Das ist so ein gemixtes Gemüse mit so Gewürzen drin. Es ist relativ scharf, aber es ist echt lecker. Und ja, genau wie du sagst, so ein Stück. Aber die Schweine, also Schweinehaut hört sich jetzt gerade ziemlich cringe an. Ich würde sagen, 90% der Leute, wenn sie es essen, würden sagen, boah, ist das geil. Also weil du, selbst wenn du gar nicht wüsstest, dass Schweinehaut wäre, hättest du es bestimmt auch direkt probiert. Ja, aber wie auch immer, also ja, ist ja auch irgendwo so. Ist das ein Kompliment eigentlich, wenn man, wenn man sagt, bodenständig ist was Positives? Ja, schon, ne?
SPEAKER_02Doch, finde ich auf jeden Fall schon. Und also was ich noch finde, ist, dass du ein extrem positiver Mensch bist. Also Niklas steht auf und ist direkt Energie level auf 3000, muss man halt auch einfach sagen. Und extrem positiv, egal was nicht passiert. Eigentlich lachst du immer am Ende des Tages, finde ich.
SPEAKER_00Ja, das beste Beispiel war, wo da waren wir, also wenn jetzt erstmal die Fägen geklaut wurden, das war echt witzig. Also, genau, daran erkennt man es vielleicht auch, dass ich positiv bin. Also wir waren oben haben irgendwas geguckt, ich weiß gar nicht mehr was, irgendwas waren wir am Schauen, es war so 23 Uhr und dann hat ja jemand bei uns geklingelt.
SPEAKER_02Ja, wir sind gerade vom Campingtrip nach Hause gekommen. Wir waren vorher noch in der Waschanlage und haben das Auto komplett gereinigt.
SPEAKER_00Oh ja, oh ja, oh ja.
SPEAKER_02Und ja, waren dann oben, haben was geschaut und dann hat's geschält.
SPEAKER_00Dann hat's geschält, genauso, und dann denkst du ja schon, oh, kurz vor 12, ich dachte halt, erstmal ist es irgendwie Polizei oder so. Du denkst immer, um so eine Uhrzeit denkst du immer, Polizei, entweder es ist was passiert oder du hast irgendwas unbewusst verkackt halt, weißt du? Oder du, I don't know. So, und dann war halt keiner an der Tür und dachte ich so, hä, da bin ich auf dem Balkon und habe halt gesehen, dass alle Leute vor meinem Auto standen und da über Licht ist und da so 20, 25 Leute standen, mitten in der Nacht halt.
SPEAKER_02Und dann ist er einfach nur losgerannt.
SPEAKER_00Ja, dann dachte ich schon, Alter, da ist mir jemand reingefahren. Ich kack ab. So, dann bin ich losgerannt. Ich hatte halt einfach nur so eine kurze Hose an, ein T-Shirt. Und da war halt so das Auto komplett zerstört. Der Wagen lag komplett auf dem Boden. Also der nicht mal so eine Steine aufgebockt, sondern wirklich komplett zerstört der Wagen von unten. Felgen waren halt weg, war wirklich ein schockierender Anblick. Und wirklich alle Leute, die da waren, Nachbarn und so, Berlin, ähm, wie beschwert die Stadt halt gar nicht ein. Tempelof. Also auch so, einer stand da mit so einer 40, 50 cm Stahlstange und schrie so, ich hab die fast erwischt, die Leute. Also auch korrekte Nachforn. Alle waren wirklich schockiert und haben sich das so angeguckt und ich habe mir das angeguckt und hab, ich fand es halt schockierend auch erstmal. Und dann fand ich es aber irgendwie auch witzig, weil ich mir dachte, ey krass, das ist jetzt passiert.
SPEAKER_02Ja, also ich war kurz vorm Heulen, weil das sah einfach furchtbar aus. Das Auto sah so nackt aus. Das war einfach, dieser Anblick, das war einfach so furchtbar. Deswegen hätte da anfangen können zu heulen und er da schon wieder Witze machen mit dem Polizistin irgendwie. Das war echt typisch, nickt das eigentlich.
SPEAKER_00Ja, always stay positive. Weil es gibt auch keinen Grund. Also man viele Leute machen sich das Leben unnötig schwer und sind negativ oder sehen auch Dinge negativ, weil das zum Beispiel wirklich eine Eigenschaft, die ich vielen Leuten raten würde, sich zu versuchen, sich das anzueignen. Weil man kann sich, glaube ich, bis zu einem gewissen Punkt auf jeden Fall aneignen. Das muss man einfach, das ist training. Egal was kommt, immer die positiven Dinge daran zu sehen. Und es gibt egal, wirklich, es gibt egal was euch passiert. Das einzige, which is eine krasse Challenge, was einem passieren kann, was glaube ich wirklich, wirklich sehr schwierig ist positiv zu sehen, sind so ganz schlimme Tragödien. When I know deine Kinder sterben oder du bist irgendwie einen Unfall und Querschnitt gegeben. Ich glaube, das positiv zu sehen, da muss man wirklich ganz, ganz krass sein. Aber weißt du, manche Leute kommen von der Arbeit, haben irgendwie ein Ticket bekommen, 15 Euro, und sind einfach zwei Tage oder drei Tage schlecht gelaunt. Oder sowas wie zum Beispiel mit den Felgen, also das ist bestimmt ein Schaden, der mich hat bestimmt 10.000 Euro gekostet oder sowas. Jetzt denkt man vielleicht, ja okay, du hast ja viel Geld, aber fuck it, das ist trotzdem über 10.000 Euro, also sorry, das ist ja geil, abgefuckt hoch 10 aus dem muss ich drei Monate lang. Da sieht man auch, das ist zum Beispiel eine bewusste Entscheidung von mir, dann kriegst du so einen Ersatzwagen von Mercedes.
SPEAKER_02Oh, das war geil. Das war cool.
SPEAKER_00Da haben wir mehr Spaß drin gehabt als in Mercedes. In einem Toyota, ich weiß nicht, Ayo oder so, heißt das kleinste Auto von Toyota, was überhaupt gibt es, noch kleiner als Smart. Und ich hatte so die Wahl zwischen einer E-Klasse Kombi und diesem Auto und dann dachte ich, boah, okay, mit dem Auto habe ich ein sehr pragmatisches Denken. Da nehme ich lieber so diesen kleinen Toyota, weil da kann ich wenigstens überall parken, weil juckt das jetzt, ob ich jetzt, was bringt mir das jetzt, die E-Klasse durch die Gegend zu fahren? Wenn es nicht meine ist so, ne?
SPEAKER_02Ja, und damit sind wir dann drei Monate hin und her gefahren. Das war so witzig, teilweise ist es so witzig, weil Niklas musste dann ja auch wieder schalten. Und das ist einfach, was er da die ganze Zeit an den Ampeln gemacht hat, ist einfach. Ich hatte echt, ich hatte so eine geile Zeit in dem Auto.
SPEAKER_00Ja, ich bin immer mit quietschen Reifen immer losgefahren. Also ihr müsst euch vorstellen, ich bin, wie beschreibt man meine. Wie bin ich als Autofahrer?
SPEAKER_02Aggressiv. Passiv aggressiv. Sehr aggressiv. Also wirklich, es ist teilweise, manchmal, manchmal finde ich das nicht so witzig. Aber ja, aggressiv.
SPEAKER_00Okay. Ja, also ich bin, ich würde sagen, ich bin sehr ambitionierter Autofahrer, also.
SPEAKER_02Ja, so kann man es natürlich auch sagen.
SPEAKER_00Also sehr schnell, sagen wir es mal so. Eher schnell unterwegs.
SPEAKER_02Ja, und du regst dich auch sehr schnell auf.
SPEAKER_00Ja, das habe ich von meiner Mama. Die regt sich auch mal auf. Ich reg mich auf wie bei Vollidioten im Verkehr und da stehe ich auch zu. Und das ist auch eine Sache, also ich reg mich nicht innerlich, ich baue kein Hate gegen die Leute auf, aber kurzfristig bin ich schon sehr, wirklich cholerischer Autofahrer, auf jeden Fall. Aber es gibt auch Leute, jeder kennt das im Auto, da denkst du dir, was ist falsch mit dir, man? Da fahren die 45 oder 42 auf so einer 50er, gerade die Straße, die ganze Zeit denkst du, was ist los? Also was ist euer scheiß Problem? Weil jetzt zum Beispiel, und ich bin auch wirklich jemand, der schnell fährt, also ich komme auch schneller an. Also manche Leute sagen immer, du bist am Ende gleich schnell, aber bei mir ist das nicht zutreffend. Also ich bin ja zum Beispiel kein Berliner und ich fahre ohne Navi einmal durch die Stadt ungefähr 15 bis 20 Minuten schneller als andere Leute. Da können unsere Mitarbeiter von uns, wenn wir mal essen gehen, in Marouge oder sowas auf der anderen Seite von der Stadt. Wir sind ja sozusagen Nordost Berlin und jetzt mittlerweile, und vorher waren wir West-Berlin, deswegen haben wir viele Restaurants so in West Berlin, wo wir gerne hinfahren. Fährst du so eine halbe Stunde und auf eine halbe Stunde bin ich wirklich teilweise, also kein Scheiß, 10, 15 Minuten schneller da.
SPEAKER_02Ja, weil Niklas immer die Busspur benutzt. Auch mal sehr gut. Aber am Ende sind wir viel früher da.
SPEAKER_00Ja, und das ist das, was am Ende zählt. Busspur kostet nur 15 Euro, glaube ich. Also, aber ich wurde auch noch nie angehalten da oder irgendwie ein Problem damit gehabt. Oder auch noch nie jemanden verletzt im Verkehr oder sowas. Das ist immer wichtig.
SPEAKER_02Ja, du machst es halt immer smart mit der Busspur.
SPEAKER_00Ja, also allgemein auch als Verkehr. Ich bin schon auch ein sicherer Outfahrer. Also ich bin jetzt nicht jemand, der irgendwie prädestiniert ist, dafür irgendwie Unfälle oder ähnliches zu bauen.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Alright. Gibt's sonst noch irgendwas Spannendes?
SPEAKER_02Eigentlich, ich weiß nicht, ich überleg gerade, ob ich dich noch irgendwie was fragen könnte. Aber im Grunde genommen. Nö.
SPEAKER_00Alright, also was ist dein Fazit dann?
SPEAKER_01Ich und Fazit jetzt. Mein Gott, ey. Also. Toller Podcast. Das ist mein Fazit.
SPEAKER_00So, wie, wie. Könntest du. Könntest du dir. Boah, jetzt muss ich mir jetzt eine gute Frage überlegen. Ist ja relativ spontan jetzt entstanden. Könntest du dir vorstellen? Nee, anders jetzt mal gesagt. Jetzt super spannende Frage. Stell dir jetzt mal vor, also ich sag mal, jetzt ganz salopp gesagt, ohne jemanden front to wollen. Also ich sag mal so, es gibt irgendwie line, ich glaube, it's from Adi Bourmais in BLN that track. So and by me, super violent. Also I have a geiles, very vielfältig, sehr facettenreich. And then the forstelling, up to us, yeah, but normal that I was normal was, that I not, or that you always make you were 9 to 5 arbeits.
SPEAKER_02Ganz klar, ne, ganz early, when many had, then felt with the game unfassbar schwer when there you are to have no answers so much energy had and so viel Lebensfreude, which you that has. Boah, ich glaube, ich würde eingehen. Das könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen.
SPEAKER_00So, and that's just Learning on all Leute da draußen. Für die Frauen natürlich aus der anderen Perspektive, but auch für die Männer. Das ist nämlich, glaube ich, also persönlich mein, also ich glaube, das ist bei fast allen Frauen so. Du willst eigentlich nicht den Typen, der die ganze Zeit bei dir zu Hause rumhängt, auch wenn die es sagen. Ich glaube, viele Frauen sagen mal, sie wollen das, aber eigentlich wird es jemanden, der rausgeht, der was macht und dich aber mitnimmt und das auch einbindet. Nicht, dass du den ganzen Tag zu Hause sitzt oder nie irgendwas passiert oder irgendwie davon auch gar nicht mitbekommst und sonstiges. Du bist ja zum Beispiel auch mit Events, wie gesagt, wenn wir dann im Urlaub hier ist jemand aus Kloppenburg gewesen. Schön. Schöne Grüße an alle, die aus Kloppenburg zuhören. Und ich glaube auch, dass es, weil ich könnte mir das Leben auch nie wieder so vorstellen. Also viele Leute sagen, ja Niklas, warum arbeitest du so viel? Das ist scheiße mit dem Arbeiten und sowas, aber ich erlebe einfach so viel geilen Shit und kann das auch so geil mit dir teilen. Dass ich glaube persönlich, dass es auf jeden Fall auch als Mann auch einen sehr viel interessanter macht, wenn man so einen Lifestyle hat. Alright, also geil, dass ihr zugehört habt. Ich hoffe, es war mal trotzdem interessanter Input, auch wenn es von der anderen Seite kam. Und wir schauen jetzt 21.09 Uhr. Jetzt kann ich auch mal Gas geben. Wir sind mich in der unbegrenzten Gerade und ich fahr die ganze Zeit 120 hier mit dem Autopilot übrigens, also alles ist safe, ihr müsst euch keine Sorgen machen. Und jetzt drücken wir mal ein bisschen den Vens durch.
SPEAKER_02Yes. Macht's gut. Ciao, ciao.