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Für Menschen, die echte Unternehmen aufbauen und skalieren wollen. Mit Top Produkten, Top Marketing und Top Werbung. Mit Nicklas Spelmeyer als Host sprechen wir hier über neue Strategien, Fehler und Erfolg im Online Handel - eCommerce.de
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#135 Als Amazon Seller Fremdkapital & Förderungen vom Staat geschenkt bekommen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser spannenden Folge erfährst du, wie du als Amazon-Seller staatliche Förderungen und Fremdkapital nutzen kannst, um dein E-Commerce-Business zu skalieren. Adrian erklärt, welche Fördermöglichkeiten und Bankkredite es gibt und warum eine gründliche Businessplanung entscheidend ist.
Willkommen beim e-commerce.de Podcast Den Unternehmerpodcast. Jeden Montag 16. Überall wo es Podcast geht.
SPEAKER_01Ganz richtig herzwillkommen beim e-commerce.de Podcast. Heute mit je Besuch aus den Cayman Islands, keiner Spaß, wir sprechen über das Thema Förderung, Steuern, Fremdkapital und und und alles, was im Grunde genommen früher oder später bei der Skalierung deines E-Con-Businesses hochrelevant sein wird. Und dafür habe ich unseren CFO und auch Coach in dem Bereich, Adrian Rauschmitt am Start. Viel Spaß mit der Folge. Meine Stimmmänner sind noch leicht entzündet gestern von der Cellacon.
SPEAKER_00Zwei Tage komplett durchgehastelt, den ganzen Tag, da kamen selbst die Teilnehmer immer zu uns her und haben gesagt, ey, das ist unfassbar, was der Niklas für eine Energie hat. So zwei Tage, so völlig acht bis zehn Stunden jeweils immer. Was der da komplett performt auf der Bühne, ist crazy. Also da auch nochmal Lob.
SPEAKER_01Thank you. Ja, ich war auch tatsächlich eigentlich ziemlich down, denn ich bin in der letzten Woche in Thailand noch an irgendeinem Viech gestochen worden und habe danach, keine Ahnung, irgendeine ganz meck wie die Kranker noch nie gehabt. Tagsüber ging es mir gut, nachts habe ich geschwitzt, wie noch nie in meinem Leben geschwitzt habe. Die Decke war einfach komplett, also du musst dir vorstellen, du schwitzt eine Decke komplett so, dass du die eigentlich mehr oder weniger auswählen kannst. Eigentlich gar nicht möglich, aber sie sind zwei Jahre lang.
SPEAKER_00Das ist aber wie so ein richtiges Handtuch, wo dann das Wasser runter dauert.
SPEAKER_01Auf jeden Fall richtig. Und habe mich jetzt Gott sei Dank langsam recovered. Und steht einiges bei uns an. Gestern ist das Oakfire Case Study rausgekommen. Solltest du gerade zuhören und das YouTube-Video noch nicht geschaut haben, bei mir auf dem Kanal, Oakfire Case Study, einmalige Sache, die es auf YouTube so noch nie gegeben hat in Deutschland. Komplett wirklich mal ein Produkt von uns mit allem offengelegt. Die Herstellerrechnung, warum habe ich mich für das Produkt entschieden? Wie ist das Marketing? Warum ist auf den Bildern der Text, was hat der zu bedeuten? Warum sind die Bullet Points wie die sind? Und und und. Also wirklich eine, wie nennt sich das, ein komplettes Röntgen durch ein erfolgreiches Produkt. Was es so noch nie gegeben hat und was sehr brutal auch ankommt. Also ich glaube, noch nie gehabt, nach 20 Stunden 2000 Klicks und fast 300 Daumen nach oben. Also das kommt richtig gut an, also das auf keinen Fall verpassen.
SPEAKER_00Also es ist eine extrem, extrem geile Fallstudie, weil wir bekommen es ja auch selbst häufig immer mit, gerade für Interessenten, die sich so den ganzen Markt anschauen, YouTube und so weiter. Man braucht einfach mal wirklich ein Fallbeispiel, wo mal wirklich hinter die Kulissen schaut, was geht da überhaupt ab, wie funktioniert das Ganze, welche Zahlen kommen da vor allem auch raus. Am Ende ist ja ein Zahlen-Game auch, worüber wir ja heute auch dann sprechen. Und wenn man einfach ganz klar sieht, wie viel investiere ich, was kommt am Ende raus, dann macht es auch beim letzten Klick, dass es halt absolut sinnvoll ist.
SPEAKER_01Definitiv. Und noch eine Sache, die wir hier erwähnen können, was auch noch sehr wichtig ist, wir haben noch den einen oder anderen freien Platz für unsere Ibiza Mastermind am 27. bis 29. September. Nur für Leute, die schon ein bisschen weiter sind im Game, also nur aktive Seller, keine Leute jetzt irgendwie am Anfang stehen oder so, aber ein dreitägiges Event, was es in sich hat. Einmal Mastermind-Gedanken, das heißt Austausch von Thematiken, proaktiver Austausch, also nicht einfach, wir sitzen zusammen und gucken mal, ob uns irgendwas einfällt. Es sind schon einige Vorträge mit am Start. Ich glaube, wie komme ich zum Beispiel in den Einzelhandel? Wie bereite ich Exit vor? PPC-Strategie. Wie mache ich PPC-Automation komplett? Und und und. Also es kommen super, super, super, super, super viele spannende Themen, die jetzt schon fest. Und wie gesagt, dazu der Mastermind-Gedanke. Das ist ein Event, was es so in der Kulisse und der Art im deutschsprachigen Raum, glaube ich, noch nicht gegeben hat. Und am dritten Tag lassen wir dann nochmal ordentlich die Korken knallen.
SPEAKER_00Da freuen sich alle drauf. Jeder, der irgendwie anruft und sich anmeldet, ich möchte unbedingt dabei sein. Der dritte Tag ist, sollen wir sagen, was da ist am dritten Tag? Ja, natürlich. Ja, stimmt, das ist ja auf der Website, ja.
SPEAKER_01Da gibt es eine richtig.e-commerce.de Bootparty. Nicht eine Bootparty. Und also wir werden da, ich weiß nicht genau, wohin gefahren im Boot. Irgendwo in Ibiza ablegen, ich wahrscheinlich irgendwo nach Forment Terra vor die Küste. Also da, wo auch übrigens immer die ganzen Superreichen, man sagt ja immer, man ist der Durchschnitt seines Umfeldes. Vielleicht haben wir Glück. Letztes Jahr, wo ich da war, stand da die Yacht von, ich weiß nicht, ob er selbst da war, aber die Yacht von Jeff Bezos. Vielleicht winken wir, vielleicht treffen wir ihn, vielleicht joint er uns sogar, wenn er sieht. Vielleicht kommen wir kurz drüber. Mach die Champagnerflaschen auf. Wie wahrscheinlich ist das? Stell dir mal vor, du wärst, du hättest 200 Milliarden und bist gerade, ich meine, ich habe neulich diese Story gehört, dieses Schiff, also der hat ja diese Mega-Yacht, die ist eigentlich immer im Mittelmeer, also ist nicht in den USA, sondern die ist eigentlich, der ist immer im Mittelmeer so, ist ja glaube ich auch so, die meisten Amis sind dann ja irgendwie mit ihren Booten, glaube ich, auch oft so, da Italien unten, die Südküste und so weiter und so fort. Und du siehst einfach neben dir so eine E-Comm-Veranstaltung von Amazon-Sellern und klar, das Boot ist vielleicht ein Zehntel so groß wie dein eigenes Boot, aber who fucking cares, ich meine, das ist trotzdem.
SPEAKER_00Vielleicht lädt er uns dann auch seine Yacht ein und dann machen wir da die Party weiter.
SPEAKER_01Oder so rum. Das wäre auch will. Das glaube ich nicht, dass er das machen würde. Das finanzielle Risiko muss ich mir einfach mal vorstellen, wie viel kostet die Yacht? Ich weiß es nicht. Ich würde mal schätzen, wahrscheinlich so 300, 400, 500 Millionen sowas. Das ist eine der größten Yachten der Welt, glaube ich, Privatjacht, die er gekauft hat. Die mussten in der Niederlande, das wurde, glaube ich, in den Niederlanden gebaut, und dann mussten die eine Brücke abbauen. Also die mussten die wirklich komplett abbauen, damit dieses Schiff da lang fährt, weil das Schiff zu hoch war. Dass diese Brücke, wenn die hochgeklappt oder hochgefahren war, voll zu klein war. Da muss ich mir vorstellen, das hat, glaube ich, 22 Millionen oder so gekostet, diese Brücke abzubauen, wieder aufzubauen, wenn das einfach so als Nebenkostenpunkt so dann am Ende noch dazu kommt.
SPEAKER_00Mit dem Rechnungskosten, Nebenkostenpunkt, Brücke auf und abbauen.
SPEAKER_01Diese Story, also so eine Story, was ist die Welt ist schon verrückt, also die Welt ist schon echt verrückt. Aber ja, who knows? Auf jeden Fall, du kannst dabei sein. Du findest das Ganze, wenn du, also wir können ja mal einen Link unten drunter einfügen: www.e-commerce.de slash Umsatz-Boster-Event, glaube ich. Ansonsten, wenn du auf www.e-commerce.de bist, glaube ich, nach ganz unten scrollst oder oben über Angebote gehst.
SPEAKER_00Ganz unten im Future ist auf jeden Fall auch der Link drin mit Ibisar-Event, kann man einfach mal drauf gehen, kannst sich alles auf der, also alle Infos sind auf der Seite, preistechnisch und so weiter, steht alles genau drin, auch der Ablauf. Einfach anmelden, wir rufen dich dann ganz normal an, checken alles, ob du dafür qualifiziert bist. Das heißt, du musst einen entsprechenden Umsatz mitbringen natürlich auch, dass sich das Ganze lohnt, weil dort wollen wir natürlich wirklich Leute dabei haben, die, wie Niklas schon gesagt hat, aktiv verkaufen, die schon länger im Game drin sind und dann vor allem auch ihre Gold Nuggets, nenne ich es jetzt, einfach mal teilen wollen und vor allem auch teilen, sodass jeder wirklich am Ende auch einen Mehrwert davon hat und einfach auch wirklich mehr Umsatz erreichen wird. Sonst wird es kein Umsatzbooster-Event sein, wenn ihr die Dinge danach auch tatsächlich umsetzt.
SPEAKER_01Ja, ich denke, da werden richtig crazy Stuff zusammenkommen. Stell dir einfach vor, 30, 40 richtige Topseller auf einem Ort, die ihre Gold Nuggets teilen, selbst wenn jeder dieser Gold Nuggets sich nur 2-3% voranbringt, mal 40, dann sieht es sehr, sehr, sehr gut aus. Und das ist aber auch das Wichtigste und das Geilste, neben dem Business selbst auch, ey, ich freue mich ja selbst, ich habe so Bock drauf, nach den drei Tagen wirst du nach Hause fahren und du wirst wahrscheinlich eine Woche lang, das wird, das werden mit die geilsten drei Tage dieses Jahr, glaube ich. Auf jeden Fall echt Bock drauf. Alright, alles klar. Also, soweit, so gut dazu. Ich würde sagen, wir starten mit dem Podcast.
SPEAKER_00Adrian war neulich auf dem K-Main Island und hat internationale Steuerkonstrukte für E-Commerce-Händler auswendig gemacht.
SPEAKER_01Genau, und darüber erzählt ihr jetzt mehr, wie ihr eure Steuerlast senken könnt, von 50% auf minus 5%, also dass der Staat euch sogar noch bezuschusst für das, was ihr an Gewinnen einfahrt. So ähnlich, ja. E-Commerce Back to Serious. Okay, erzähl.
SPEAKER_00Ja, im Grunde hängt.
SPEAKER_01Womit wollen wir anfangen?
SPEAKER_00Ich würde sagen, wir fangen erstmal bei der Unternehmensgründung an, weil viele, ich weiß nicht warum, aber viele kamen jetzt auch wieder beim Event auf mich zu, hey, wie sieht's aus mit Dubay Limited? Wie sieht's da aus? Oder UK?
SPEAKER_01Lass uns mal Gründung um Ausland sprechen jetzt. Nicht basic, weil wir ja im Podcast sind. Also ich glaube jetzt so ganz erste Unternehmensgründung, gut, denkt vielleicht der eine oder andere auch drüber nach, aber vor allem so dieses Auslandsthema, was immer wieder gefragt wird.
SPEAKER_00Das kann man komplett kurz machen, macht's nicht. Das Finanzamt nimmt euch komplett auseinander.
SPEAKER_01Und es ist auch, schau mal, also wenn ihr es machen würdet, dann würde ich es immer nur machen, wenn ihr irgendeine Beziehung habt. Sagen wir mal zum Beispiel, keine Ahnung, vielleicht habt ihr polnische Wurzeln und foundet eure Company in Polen, weil ihr auch da irgendwie ein Haus habt oder sowas. Dann kann man es machen, aber man macht es in der EU, oder? Also weil in der EU hast du erstmal.
SPEAKER_00Hast du einfach wesentlich mehr Vorteile.
SPEAKER_01Amazon, alle Import angeht. Steuergeschichten, OSS-Registrierung und so weiter und so fort. Verzollung, Import, alles kein Problem. Und die Steuermodelle, du musst nicht, also man muss nicht ja auch nach Dubai oder sowas gehen, um gute Steuern zu haben. Es gibt genügend Orte.
SPEAKER_00Du verstehst ja sowieso nicht, weshalb man nach Dubai geht, dir gefällt es ja gar nicht da unten. Von daher, warum sollte man da dann eine Company machen? Ja, aber es ist wirklich so: alles, was so ausländisch erstmal angeht, außerhalb der EU, macht erstmal zu Beginn gar keinen Sinn, weil das Finanzamt sowieso schon schwarze Listen führt. Panama ja beispielsweise war ja mal so ein Steuerparadies, hat Finanzamt inzwischen auf der schwarzen Liste. Cayman Island ist ja so das Größte, was auch mal da so auf die Liste kam. Duba jetzt in Cayman Island.
SPEAKER_01Adrian, immer wenn er auf den Cayman Islands ist, kommt danach zurück und sagt, ich war nur im Urlaub, Freunde. Nur im Urlaub.
SPEAKER_00Nur im Urlaub, kann man alles absetzen. Und ja, das heißt, das einfachste ist wirklich erstmal in Deutschland zu gründen, wenn man in Deutschland auch seinen Wohnsitz hat, beziehungsweise ganz einfache Faustregel, gründen dein Unternehmen dort, wo du deinen Wohnsitz hast. Das ist erstmal das Allerinfachste.
SPEAKER_01Also auch Österreicher, in Österreich, Schweizer in der Schweiz.
SPEAKER_00Genau. Und wir haben ja auch mehrere Teilnehmer jetzt aus Spanien, Italien, Luxemburg, wenn ihr da ansässig seid, in dem jeweiligen Land. Funktioniert genauso. Das ist erstmal so das Erste. Es gibt dann nämlich in jedem Land auch bestimmte Fördergeschichten, was natürlich auch sehr interessant ist. Und die sind halt immer auf das jeweilige Land, wo man seinen eigenen Wohnsitz hat, bezogen. Das bedeutet, wenn ich in Österreich einen Wohnsitz habe, dann gibt es dort spezielle Förderungen. In Deutschland gibt es auch spezielle Förderungen. Unsere Teilnehmer beispielsweise, die dann länger mit uns zusammenarbeiten, erhalten ja auch eine Förderung in eine Höhe von 50 bis 80 Prozent, je nach Bundesland, was auch ganz cool ist. Jetzt speziell bezogen auf unsere Trainings. Genau, speziell bezogen auf unsere Trainings. Es gibt dann auch später noch weitere Punkte, die man hinzunehmen kann. Aber da muss man sich dann auch wirklich hinsetzen, welche Förderungen gibt es, weil in Deutschland gibt es allein eine komplette Datenbank, wo man raussuchen kann, welche Fördergeschichten es gibt. Und es gibt allein in Deutschland mehrere tausend Förderungen. Deutschland ist auch, glaube ich, das Land weltweit, was am meisten Fördermittel für Unternehmen bereitstellt. Ja, das meiste kommt tatsächlich aus dem ESF, also das ist der Europäische Sozialfonds, wie der Name schon sagt. Es ist ein S Fonds von Europa generell, der beispielsweise bei uns betrifft es ja hauptsächlich die Förderung des unternehmerischen Know-hows, denkt sich das Ganze. Bedeutet, wenn jemand bei uns das Training macht, also ein weiterführendes Training, dort erhält er dann eine Förderung in Höhe von 50 bis 80 Prozent, was natürlich sehr cool ist, weil es um das unternehmerische Know-how dabei geht.
SPEAKER_01Genau, und weil eine Förderung bedeutet, du musst es eigentlich zurückzahlen, weil du kriegst das Geld.
SPEAKER_00Das ist das Geile halt. Also das ist jetzt nicht so Fremdkapital von der Bank oder ein Darlehen von der Bank, sondern das ist wirklich so, hey, der Staat sagt, wir haben Steuerzahler, die zahlen dort in den Topf ein und du bekommst das Geld an.
SPEAKER_01Okay, gut, lassen wir mal einen Schritt weiter moven. Wenn ich jetzt hingehe und es gibt ja verschiedene Möglichkeiten auch von Förderung. Es gibt ja zum Beispiel auch so Förderkredite. Wenn es jetzt um das Thema Skalierung geht, sagen wir mal, ich möchte, also wir haben ja, wir erleben das jetzt nicht mal. Du hast ein Produkt, zwei Produkte, fünf Produkte, je nachdem, wo du gerade stehst, und das Produkt läuft einfach extrem gut, aber dir fehlt Cash im Grunde genommen, um das Ding jetzt nochmal richtig groß durchzuskalieren. Also beispielsweise, du machst gerade vielleicht 50.000, 60.000, 70.000 Euro Monatsumsatz und wüsstest aber, okay, wenn ich jetzt das Kapital hätte, mit Varianten, benachbarte Produkte oder das Produkt selbst auch einfach nur, weil ich sonst vielleicht out of stock gehe, zum Beispiel, weil das Kapital nicht ausreichend ständig nachbestellen kann, könnte ich vielleicht direkt 200.000 Monatsumsatz machen, 300.000 Euro Monatsumsatz machen. Das heißt, ich würde gerne Geld von der Bank nehmen, weil ich habe schon einen positiven Cashflow. Wie kann man sich dieses Businesswachstum auch in irgendeiner Form fördern, dass man zumindest Unterstützung da bekommt?
SPEAKER_00Ja, fördern, sage ich jetzt mal, gibt es dort in dem Bereich dann nur noch für bestimmte Bereiche, was dort eher sind, sind dann halt Gründerkredite. Ja, das sind halt eher Gründerkredite, also die man dann eben auch zurückzahlt. Aber das Geile ist, da gibt es dann meistens auch irgendeine tilgungsfreie Zeit. Also gerade wenn man es über die KfW beispielsweise macht, ist ja eine Bürgschaftsbank. Dort ist es so, die übernehmen eine 80%ige Bürgschaft gegenüber der Hausbank. Das heißt, Prozess ist so, man beantragt den Kredit bei seiner eigenen Hausbank. Die gehen damit zur KfW, die KfW schaut sich das an, gibt einen grünen Stempel drauf und bürgen dafür sozusagen. Und dann kann man 12.000 bis 24 Monate das Ganze auch tilgungsfrei haben. Bedeutet, dort zahlt man erstmal nicht wirklich viel, nur Zinsen und hat dann eben wirklich das komplette Cash und kannst auch investieren in die Produkte, die laufen oder auch in neue Produkte. Es gibt ja den RAP 125 Gründerkredit, das heißt bis zu 125.000 kann man dort beispielsweise nehmen und dann wieder in ein Produkt investieren.
SPEAKER_01Den Gründerkredit kann man nur vor der Gründung nehmen oder?
SPEAKER_00Nee, den kannst du auch danach nehmen. Bei der, das ist auch lustig, du zählst bis zu drei bis fünf Jahre, sag ich jetzt mal, bist du Unternehmensgründer. Das heißt, wenn du über die fünf Jahre hinaus bist, dann, sage ich jetzt mal, bist ja so über dem, hast du auf jeden Fall schon länger Erfahrung, bist nicht mehr so in der Unternehmensgründung drin, weil du dann ein gefestigtes Unternehmen hast mit gefestigten Prozessen und kannst dann eben weiter drauf aufrufen.
SPEAKER_01Okay, das bedeutet also, jeder hat grundsätzlich Anspruch auf diesen Gründerkredit innerhalb der ersten drei bis fünf Jahre und kann dann sozusagen einen Kredit bis zu 125.000 Euro gefördert bekommen. Und der Vorteil der Förderung ist einmal, dass du, dass die KW für dich bürgen kann. Und was ist der Vorteil? Also das bedeutet, dass du den überhaupt kriegst wahrscheinlich.
SPEAKER_00Genau, das bedeutet, dass du den kriegst, weil eine normale Bank gibt dir im Grunde keinen Kredit als Unternehmensgründer. Deshalb braucht man immer eine Bürgschaftsbank.
SPEAKER_01Das hat übrigens auch nichts mit dem Geschäftsmodeller oder dem Erfolg sowas zu tun. Das ist bei uns auch so. Also wir bekommen auch, wenn wir eine GmbH setzen, die andere Sachen schon haben. Als Einzelunternehmer hast du wahrscheinlich noch was anderes. Da kannst du es vielleicht so ein bisschen mit deinen privaten Sachen mixen, aber du kriegst eigentlich nie als Gesellschaft.
SPEAKER_00Nee, kriegt man nie. Also viele fragen ja auch immer so: Oh, ich möchte jetzt eine GmbH gründen und dann bin ich raus aus der privaten Haftung. Das ist halt nicht wirklich der Fall. Weil du, wenn du einen Bankkredit nimmst, ist bei Niklas immer noch so, durfte jetzt erst wieder machen, muss eine private Bürgschaft unterschreiben und dann ist man halt auch wieder privat haftbar. Also die Banken sichern sich da schon ab und umgehen die Gesetze, die der Staat eigentlich mit der GmbH sozusagen aufgestellt hat. Ja, ja, genau. Was aber auch absolut sinnvoll ist. Ja, ja.
SPEAKER_01Das ist ja hilarious, sonst wird ja jeder einfach hingehen, GmbH gründen, 400k bei der Bank ziehen, irgendein Scheiß-Experiment draufhauen und dann ist die Kohle weg. Ich finde es auch gut, hier der, wie heißt der nochmal, der, nicht, doch, das ist der Krupp, ne? Von Trigema. Ja. So, das finde ich zum Beispiel eine sehr geile Einstellung, die er hat, dass du im Grunde genommen als Gründer auch für deine Company einstehen musst. Und dass er dieses Ding mit der beschränkten Haftung auch nicht gut findet, weil du im Grunde genommen, ich meine, klar, wir als Unternehmer, du hast ein Risiko, viel größeres Risiko als andere, aber hast eben dafür auch auf der anderen Seite diese Chance. Ich finde es eigentlich ein gerechtes Ding. Gut, bei manchen Geschäftsprozessen oder Feldern kannst du die Leute nicht privat haftbar machen. Das wäre asoziales Fakt. So, keine Ahnung, zum Beispiel irgendjemand will vielleicht, der forscht jetzt an künstlicher Intelligenz und braucht vielleicht 100 Millionen dafür, ja. Dann ist das ein Projekt, was wahrscheinlich das Land, das ganze Land, die ganze Wirtschaft kann das brutal voranbringen. Aber wenn wir jetzt mal sagen, okay, wir haben ein E-Com-Business, ich meine, diese Personal-Haftbarkeit ist sowieso lächerlich. Also jeder, der sich darum Gedanken macht, sorry, aber ihr habt keine großen Fixkosten. Diese persönliche, also der Grund, dass man insolvent geht und sagen wir mal auf einmal 300.000, 400.000 Euro, eine Million Euro Schulden hat, liegt ja meistens daran, dass du dann irgendwelche Fixkosten hast. Also jeden Monat 10 Mitarbeiter zum Beispiel, da hast du vielleicht irgendwie eine Office-Fläche, dann hast du vielleicht irgendwelche Verträge oder whatever. Und die ziehen dich dann sozusagen richtig ins, obwohl dein Business eigentlich schon gar nicht mehr funktioniert, du willst es am liebsten kennenzulernen. Zieht es immer weiter runter und dann bist du sozusagen am Arsch, in Anführungsstrichen. Das passierte ja in einem E-Comb-Business so in der Form nicht.
SPEAKER_00Ich meine, das kann man ja auch immer beobachten bei den ganz großen Firmen, die auch an der Börse oder so gelistet sind, so Delivery Hero oder so. Die sind ja die ersten fünf bis zehn Jahre komplett im Minus. Einfach nur, weil sie die Kostenstruktur sehr stark, sag ich jetzt mal, nach oben fahren oder ja, nach oben fahren, sag ich jetzt mal, sehr viele Kosten haben und im Minus sind, um dadurch Marktanteile zu gewinnen. Das ist übrigens auch so das Geschäftsmodell von Mediamarkt. Die sind die ersten fünf Jahre im Grunde immer im Minus, weil sie die niedrigsten Preise anbieten wollen. Da bin ich so als begabter Schwabe, wir handeln ja gern und wollen immer Geld sparen. Da fährt man in den einen Laden und guckt sich irgendein Spiel oder sowas an, geht zum Mediamarkt und sagt, ich habe das Spiel dort für fünf Euro günstiger gesehen, zeigt ein Bild davon, dann bekommst du es beim Mediamarkt noch günstiger. So dass die sozusagen den Marktanteil haben und dann eben immer größer werden. Die wollen, dass die anderen sozusagen pleite gehen im Grunde und greifen so den Marktanteil auf. Das ist falsch.
SPEAKER_01Aber das ist auch krass, weil es gibt eigentlich ja außer Mediamarkt und Saturn, das gehört ja zusammen. Oder? Das gehört ja zusammen, das war das.
SPEAKER_00Habe ich mich jetzt nicht genauso.
SPEAKER_01Doch, doch, das gehört zusammen, das gehört zu dieser Dingsgruppe hier, wie heißt denn hier nochmal, dieser große B2B-Lebensmittelkonzern, wo du einkaufen gehen kannst. Wie heißt denn das nochmal?
SPEAKER_00Metro oder was?
SPEAKER_01Metro, genau, das ist der Metro-Konzern. Ja, da gehört Mediamarkt und Saturn dazu. Aber und sonst gibt es ja eigentlich, es gab ja früher mal noch irgendwie Elektronic Arts. Nee, Electronic Arts. Stimmt, das ist EA. Nee, nee, aber es gab nochmal ironik.
SPEAKER_00Es waren die Werbung bei Technikfragen, Technikfragen. Das ist Saturn.
SPEAKER_01Und es gab noch dieses mit diesem gelben Logo, es gab noch irgendwas mit gelben Logo, weißt du das? Euronix. Euronix, so wie es ist. Stimmt, Euronix. Oinde doine. Euronyx. Und es gab noch was. Ich weiß nämlich, früher, als ich klein war, war ich so ein.
SPEAKER_00Es gibt noch Hem-Expert, gibt's noch.
SPEAKER_01Ja, aber die kenne ich ja auch nicht. Aber ich war als Junge, war ich immer in so diesen Geschäften drin und hab mir alles angeguckt. So immer bevor man was gekauft hat, hat man ja irgendwie zwei Jahre vorher alles miteinander verglichen, oder ich war zumindest so jemand, alles miteinander verglichen und geguckt, was ist das beste Offer. Und es gab noch irgendwas, das gab es nämlich bei uns direkt um die Ecke, gab es so einen Laden davon und da war ich bestimmt 100, 200, viel mehr Stunden in meinem Leben, habe ich in diesem Laden verbracht und habe mir alles angeguckt. Das waren Zeiten, aber es ist interessant. Aber wie auch immer, kommen wir doch mal zurück zum Thema Förderkredite. Gibt es eine Möglichkeit, was die Zinsen anbelangt, dass die, dass die Zinsen sind, die bei solchen Förderkrediten dann auch günstiger, oder ist es im Grunde genommen einfach nur, dass die Sicherheit gestellt wird?
SPEAKER_00Und die sind teilweise günstiger als jetzt von einer Privatbank. Also in Deutschland gibt es ja unterschiedliche Banken an, es gibt ja die Volksbanken, was Genossenschaftsbanken sind, es gibt ja die Kreissparkassen, es sind ja Landesbanken und dann gibt es noch die privaten Banken, die börsengelistet sind, wie beispielsweise Deutsche Bank, Commerzbank und so weiter. Bei privaten Banken ist es am schwersten, einen Gründerkredit zu erhalten, weil die die meisten Auflagen haben. Einfacher ist es bei Genossenschaftsbanken und Sparkassen und die arbeiten da halt sehr intensiv, gerade auch mit der KfW zusammen oder auch mit anderen Bürgschaftsbanken. Bei uns war es ja Bürgschaftsbank Berlin. Es gibt pro Landzeich oder pro Bundesland gibt es dann sowieso nochmal unterschiedliche Förderstellen bzw. Bürgschaftsbanken, wo die Banken sowieso immer Ansprechbaren auch haben. Aber das ist da im Grunde recht simpel. Die Zinssätze sind meist fest und sogar einlesbar auf der Homepage. Also auch bei der KfW kann man sich immer die aktuellen Zinssätze sich anschauen. Sind glaube ich gerade so bei 5,5% circa. Ist also noch im Rahmen, wenn man mal bedenkt, hey, ich zahle nur 5,5% im Jahr und mache selbst vielleicht 15, 20, 30% Marge oder ein Kunde von uns ja mal 41% Marche, was auch crazy war.
SPEAKER_01Ja, aber du musst auf den Return, auf den AOI ja auch umrechnen. Also ob du 5%, 3% oder 7% zahlst du bei einem funktionierenden Business, ist im Grunde genommen im E-Comm vollkommen wurscht. Also den Betrag interessiert dich nicht groß.
SPEAKER_00Und genau, so kann man das Ganze dann sozusagen auch durchrechnen, sich anschauen und dann den Kredit einfach beantragen. Also das ist extrem simpel. Aber jetzt kommt das Geile im Grunde, man kann das mit Banken auch so aufbauen wie bei Investoren. Wenn man sich das Ganze sich nämlich mal anschaut, gibt es nämlich immer auch weiterführende Förderkredite für Gründer, die man in Anspruch nehmen kann für das weitere Vorgehen dann. Ich vergleiche es jetzt einfach mal mit einem Startup, wo ein Startup gegründet wird, macht eine erste Finanzierungsrunde, ist ja Pre-Seed-Runde oder Serie A, Serie B, Serie C, Serie D und so weiter, kommen ja immer mehr Investoren dazu, investieren rein. Und so kann man das auch mit Banken machen, dass man beispielsweise erstmal den RP 125 Kredit nimmt. Wenn man dann sieht, hey, das bisschen wird krass skaliert, hey, dann geht man in den nächsten rein, RP500 beispielsweise. Dort gibt es auch weiterführende Sachen und die Banken sind dann dort auch dabei und sagen, hey, geil, wollen wir machen. Es gibt ja auch die MBG, auch sehr cooles Konzept, mittelständische Beteiligungsbank. Wenn man zu wenig Eigenkapital beispielsweise mitbringt, dann sagt die MBG, hey, wenn die hinter dem generell hängt ja dann sehr stark von der Person ab, auch sagt die MBG, hey, wir wollen dort als Gesellschafter mit rein, nehmen sich sozusagen Anteile an der Firma und bringen Eigenkapital mit ein, dass man mehr Fremdkapital aufnehmen kann von normalen Hausbanken.
SPEAKER_01Okay, das ist extrem interessant. Also so, das ist, das ist glaube ich so super spannend, weil also ich bin jemand, ich finde, also ich weiß, ich brauche das Fremdkapital, aber es ist schwierig, sich so in diese ganze Thematik einzuarbeiten. Deswegen ist es ja zum Beispiel auch ganz geil, dass du einmal natürlich uns selbst supportest, aber auch eben bei uns in der Community einige Leute supportest, auch in diesem Bereich. Wo kommt der Businessplan oder ein Businessplan zum Tragen? Also, weil das ist ja auch nochmal so eine Thematik, die viele Banken sicherlich haben wollen, gerade bei auch neueren Gesellschaften, wo du vielleicht noch nicht selbst als Bürgschaft oder whatever auch ausreichst für den Betrag, den du haben willst, wo ist das relevant?
SPEAKER_00Ist im Grunde bei jedem Unternehmensverkehrsystem. Gründere relevant, der halt einen Kredit von der Bank haben möchte. Dort am besten zuerst mit dem Banker absprechen, was der Banker haben möchte. Wir hatten schon teilweise Kunden, wo der Banker gesagt hat, hey, es reicht zwei, die nach vier Seiten im Grunde und andere wollten halt wirklich einen kompletten Businessplan haben. Und es ist auch selbst wichtig, sage ich jetzt mal, zumindest mal sowas durchzumachen, wenn man größere Summen haben möchte. Einfach wenn man dann das Business nochmal selbst mehr verinnerlicht und vor allem auch mehr in dem Zahlenteil drin ist, weil Banken sind einfach analytisch unterwegs. Also die wollen ja ein geringes Risiko haben, denen es nur wichtig, zahl deine Zinsen, dann ist alles gut. Und man muss sich das so vorstellen mit dem Banker, mit dem man Kontakt hat. Der ist meist immer sympathisch, der ist freundlich drauf und so weiter, mit dem kann man Handcheck und alles machen. Und er sagt immer, ja, alles gut, cool und so weiter. Im Grunde ist aber nicht der, der Entscheidet, der tatsächlich den Kredit entscheidet. Das heißt, das ist am Ende nur dran mit einer Checkliste, guckt sich den Businessplan an, den du geschrieben hast, macht einen Haken hinten dran und fertig. Und dann geht das Ganze per Post irgendwo ab nach Frankfurt ins zehnte Stock oder sowas, wo dann so ein Analytiker sitzt, der komplett keine Emotionen hat oder der hat sich so Herz oder so am besten rausoperieren lassen und einfach nur so richtig dasitzt und einfach nur die Zahlen anguckt. Also der interessiert sich nicht für euch. Null. Da guckt sich einfach die Zahlen an, ob das plausibel ist oder nicht, wenn es nicht plausibel ist, dann.
SPEAKER_01So ein gutes Feedback eigentlich von der Bank, weil du siehst, wenn die Bank dir Geld gibt für was auch immer, dann scheint das, was du auch vorhast, plausibel zu sein in einer gewissen Form. Dann glauben die auch daran.
SPEAKER_00Also die Banken glauben da eher mehr ans Geschäftskonzept dann auch tatsächlich. Bei Startups ist es ja so, wenn Investoren rein investieren, die gehen mehr nach dem Gründer, was für ein Drive hat der Gründer, ist er persönlich geeignet, Fachkompetenz und so weiter. Und die Banken schauen da natürlich auch drauf, aber der Analytiker, mit dem hat man nie Kontakt. Also nie, den sieht man auch nie, den trifft man nicht, von dem hört man auch nicht. Man hört immer nur von dem Banker, der das sympathische ist. Der unsympathische hinten dran sage ich jetzt mal, der guckt nur die Zahlen da. Oder aus den Schatten. Genau, operiert aus dem Schatten raus und sagt dann Ja oder Nein. Und dann kommt der nächste Businessplan auf den Tisch von jemand anderem.
SPEAKER_01Ja, crazy. Okay, alles klar. Spannend. Und was würdest du sagen, ist so realistisch, wenn man jetzt hingeht und sagen wir mal, sagen wir mal, machen wir jetzt mal so ein Use Case, sagen wir mal, ich mache 50k Umsatz im Monat und mein nächstes Ziel ist, ich möchte mal 50k aufnehmen, weil wenn ich 50k aufnehme, weiß ich, dann komme ich so, wo kommen wir da hin, warte mal ganz kurz. Mal 400, 200k, dann komme ich so auf 120k im Monatsumsatz mit 50k zusätzlich Kredit drin. Das heißt, wenn ich jetzt auch mal drüber nachdenke, also nur mal für jeden Einzelnen, der im Kopf gerade vielleicht mitrechnet, 70.000 Euro mehr Umsatz, lass es 50.000 Euro mehr Umsatz sein, also gehen wir mal ganz pessimistisch an die Sache ran. Selbst wenn ich nur 10% Marge hätte, dann wären das 5.000 Euro Zusatzgewinn pro Monat ohne ein zusätzliches Aufkommen, da hätte ich den Kredit ja in Anführungsstrichen, das macht man natürlich nicht. Das ist auch wichtig vom Gedankengang her. Kredite nimmt man nicht, um sie so schnell wie möglich abzubezahlen, sondern du willst das Geld ja für dich arbeiten lassen und dementsprechend auch möglichst lange nutzen. Und da kannst du ja easy alles tilgen. Also 50.000 Euro hast du vielleicht einen Monat, was heißt das für eine Monatsrate? 400 Euro, 500 Euro oder so vielleicht. Oder?
SPEAKER_00Ja, hängt vom Zinssatz ab, eher so Richtung 600, 700 Euro für die ganzen Zeit. Okay, lass es 1000 Euro sein, ne?
SPEAKER_01Mit 5K Profit, also das ist jetzt ganz, ganz, ganz, ganz, ganz unten durchgerechnet, ist es natürlich mit Tilgung. Da tilgst du ja gleichzeitig, das heißt, indirekt machst du ja auch direkt Profit, ist das schon ein No-Brainer. Was für 50.000 Euro, was muss ich da mitbringen, dass ich das bekomme? Ich brauche den Businessplan.
SPEAKER_00Am besten bei 50.000 ist das so eine Summe, wo man nicht mal unbedingt einen Businessplan braucht. Da kann man auch hingehen mit dem Banker sprechen, wenn er sagt, ja, easy, schreib einen, dann schreibt man einen. Manche sagen auch bei 50.000, hey, okay, das ist eine Summe, wo man vertragen kann, dann geben sie das manchmal auch so. Es gibt ja auch die Möglichkeit, privaten Kredit zu nehmen. Das ist ja das Allerinfachste, geht man auf Smart, Check24 oder so, Kreditvergleichsportal, kann direkt sogar zwei Anträge gleichzeitig ausfüllen und einsenden. Dann wissen die Banken nichts voneinander und kann teilweise sogar zwei Kredite gleichzeitig ziehen. Haben auch schon der ein oder andere gemacht, was auch ganz cool ist, muss man halt das Risiko kalkulieren. Aber das ist natürlich, je mehr, desto besser, wenn man sich mit dem Business auskennt, weil man weiß, ich mache wesentlich mehr Profit damit. Ansonsten bei 50.000 ist halt, wenn man einen Businessplan schreibt, da muss man halt ganz genau immer sagen, in was investiert man das Geld rein, da muss man auch Nachweise herbringen und im Finanzteil muss dann halt auch ganz genau zu sehen sein, hey, okay, welche Produkte werden eingekauft und was für ein Betrag kommt am Ende zustande. Im Grunde ist nie eine komplett genaue Summe, das kommt für die Banker ein bisschen komisch, das sind dann eher so komische Summen wie 81.277.083 Cent oder sowas. Okay, ja, aber dann ist ja sozusagen die. Das ist dann wirklich ein Businessplan, aber ansonsten das Einfachste, wenn man jetzt so schnell Kapital haben möchte, also das schnellste Kapital, sage ich jetzt mal, beim Privatkredit waren drei Tage mit Auszahlung. Das war über ein Kreditvergleichsportal, wir haben ja die ganzen Partnerschaften, haben ja unsere Teilnehmer auch. Und beim KfW-Kredit war auch das Schnellste nach zwei Wochen. Das war auch extrem geil. Das waren, das müssten so circa 90.000 gewesen sein, was da ausgezahlt wurde. Das war aber wirklich mit Businessplan, allem drum und dran hat man sich wirklich zwei Tage hingesetzt, komplett geschrieben. Das war auch wirklich insane und hat auch den Banker einen Druck gemacht. Ansonsten sage ich jetzt meistens die Bankprozesse, wenn man Geschäftskredit haben möchte, bis zu zwei Monate circa. Also das hängt natürlich davon ab, wie schnell der Banker ist mit der Prüfung des Businessplans und so weiter.
SPEAKER_01Hätten wir Ivy ja nicht auch fördern lassen können mit BAFA.
SPEAKER_00Haben wir auch bei manchen gemacht. Ach was. Ja. Und dann Förderung des Unternehmens schon auch aus. Spannend. Ja. Man muss ja nur gucken, wie es passt.
SPEAKER_01Okay. Mit dieser mysteriösen letzten Antwort. Bedanken wir uns für eure Aufmerksamkeit und freuen uns schon auf die nächste Folge. Wenn Adrian dann nächste Mal nicht dabei ist, beziehungsweise nicht am Start ist, dann wissen wir alle, wo er ist. Entweder hinter Gitter oder auf den Cayman Islands oder nicht.
SPEAKER_00Nächster Podcast aus. Nee Lichtenstein, nicht so wenn an den Cayman Islands. Nächster Podcast aus.
SPEAKER_01Okay, alles klar. Dann vielen Dank fürs Zuhören beim ecommerce.de Podcast. Ich bin Niklas und Adrian am Start. Wir sehen uns wieder. Viel Erfolg, euch weiterhin, gute Umsätze und bis zum nächsten Mal.
unknownCiao, ciao.